{"id":2351,"date":"2007-05-21T08:45:46","date_gmt":"2007-05-21T06:45:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2351"},"modified":"2007-05-21T08:45:47","modified_gmt":"2007-05-21T06:45:47","slug":"hinweise-des-tages-397","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2351","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Trend am Arbeitsmarkt best&auml;tigt Forschung: K&uuml;ndigungsschutz kein Einstellungshindernis<\/strong><br>\nDie positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt best&auml;tigt aktuelle Forschungsergebnisse, wonach das deutsche K&uuml;ndigungsschutzrecht Einstellungen nicht behindert. Darauf weist Prof. Dr. Heide Pfarr hin, Arbeitsrechtlerin und wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. &ldquo;Die erfreuliche gegenw&auml;rtige Einstellungswelle d&uuml;rfte es gar nicht geben, wenn die Kritiker des K&uuml;ndigungsschutzes Recht h&auml;tten&rdquo;, so Prof. Dr. Pfarr. &ldquo;In den vergangenen Monaten hat sich schlie&szlig;lich am Arbeitsrecht nichts ge&auml;ndert, aber die Konjunktur ist angesprungen. Und nun stellen die Unternehmen kr&auml;ftig ein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-72246206\/hbs\/hs.xsl\/320_85634.html?cis_mode=print\">Hans B&ouml;ckler Stifung<\/a><\/li>\n<li><strong>Hochsteuerland Deutschland? Langlebiger Mythos, problematische Folgen<\/strong><br>\nDeutschland ist kein Hochsteuerland. Im Gegenteil, seit langem liegt es in der Gesamtabgabenbelastung erheblich unterhalb des Durchschnitts von Europa. Die anderen Staaten mit mehr &ouml;ffentlichen Mitteln geben diese &uuml;berwiegend f&uuml;r Bildung und Sozialtransfers aus. Und damit sind sie erfolgreich in der Bek&auml;mpfung sozialer Ungleichheit. Besonders Skandinavien zeichnet sich dabei aus.<br>\nDeutsche Parlamentarier finden zwar skandinavische L&auml;nder durchaus ein Vorbild, scheuen aber strikt die daf&uuml;r n&ouml;tige Erh&ouml;hung der Abgabenquote. Ihr Handlungsdruck scheint auch gering, halten sie soziale Ungleichheit in Deutschland doch f&uuml;r kein allzu gravierendes Problem. Das unterscheidet sie von der Bev&ouml;lkerung, die dies ganz anders sieht. Man wird sehen, wie Politiker und B&uuml;rger dieses Auseinanderfallen ihrer Pr&auml;ferenzen l&ouml;sen werden, ob &uuml;ber eine Ver&auml;nderung der Parteienprogrammatik, &uuml;ber demn&auml;chst andere Wahlergebnisse, oder eventuell auch &uuml;ber au&szlig;erparlamentarische Bewegungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeitschrift-intervention.de\/seiten\/deutsch\/download\/Groezinger_Hochsteuerland_Deutschland_Intervention_Jg_4_Nr_1_2007.pdf\">Zeitschrift Intervention [PDF &ndash; 112 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Rewe glaubt nicht an Umsatzplus durch l&auml;ngere &Ouml;ffnungszeiten<\/strong><br>\nObwohl die Rewe Group mit jeweils rund 1000 Rewe-Superm&auml;rkten und Penny-Discountern, die an sechs Tagen in der Woche bis 22 Uhr ge&ouml;ffnet haben, die l&auml;ngeren Laden&ouml;ffnungszeiten am deutlichsten ausnutzt, zweifelt Rewe-Chef Alain Caparros an einem dauerhaften Umsatzplus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/pswiwo\/fn\/ww2\/sfn\/bm_artikel\/bmpara\/1567\/bmpara\/41525420556e7465726e65686d656e20575733\/id\/126\/id\/271207\/fm\/0\/artprint\/1\/SH\/0\/depot\/0\/index.html\">Wiwo<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ein weiteres Beispiel f&uuml;r betriebs- wie volkswirtschaftlich unsinnige Deregulierung auf dem R&uuml;cken der Arbeitnehmer.<\/em><\/p><\/li>\n<li>\n<ul>\n<li><strong>Gr&ouml;&szlig;ter St&ouml;rfall aller Zeiten<\/strong><br>\nIm lautstarken Arbeitskampf der Telekom gehen die wahren Gr&uuml;nde f&uuml;r die Krise des Konzerns unter. Die Liberalisierung verst&auml;rkte den Wettbewerb zuungunsten der Telekom. Der Kundenschwund war von Anfang an das Ziel: &raquo;Es ist gewollt, dass die Telekom Marktanteile verliert&laquo;, best&auml;tigt Andreas Mark, Telekommunikationsexperte von Union Investment.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/21\/Telekom?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Postmoderne Zust&auml;nde<\/strong><br>\n&Ouml;konomen warnen vor versch&auml;rftem Dumpingwettbewerb nach Fall des Briefmonopols. Die Bundesregierung will trotzdem an den Pl&auml;nen festhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/05-19\/010.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>\t<em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Als National&ouml;konom begreife ich die &ouml;konomische Vernunft dieser Liberalisierungen bis heute nicht. Wenn es so genannte Unteilbarkeiten gibt, wie etwa bei der Zustellung von Briefen oder Paketen, dann wird &ndash; volkswirtschaftlich betrachtet &ndash; die Liberalisierung teurer als ohne. Das begreift man, wenn man in realen Gr&ouml;&szlig;en denkt und fragt, welche Ressourcen m&uuml;ssen aufgewendet werden, wenn ein Lieferwagen mit Paketen eine Stra&szlig;e bef&auml;hrt und die dort wohnenden Menschen beliefert, oder wenn zwei, drei oder gar vier die gleiche Stra&szlig;e lang fahren und beliefern. Betriebswirtschaftlich macht das dann einen Sinn, wenn die L&ouml;hne gedr&uuml;ckt werden und andere Kosten auf die Allgemeinheit verlagert werden. In den konkreten F&auml;llen kennen wir das: Pensionslasten sind vom Bund &uuml;bernommen worden, ausgeliefert wird von Scheinselbstst&auml;ndigen, deren Krankenversicherung zum Beispiel &uuml;ber den Ehepartner l&auml;uft, und so weiter. Und der Witz vom ganzen: dann wird eine Regulierungsbeh&ouml;rde installiert, die auf unerkl&auml;rliche Weise Markt spielt. Ein absurdes Theater.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Breite Mehrheit f&uuml;r Mindestlohn<\/strong><br>\nIn Deutschland gibt es offenbar eine breite Mehrheit f&uuml;r die Einf&uuml;hrung von Mindestl&ouml;hnen. Im neuen ZDF-Politbarometer sprachen sich 69 Prozent der befragten Bundesb&uuml;rger daf&uuml;r aus, da&szlig; analog zur Baubranche auch in anderen Bereichen Mindestl&ouml;hne eingef&uuml;hrt werden, wie der Sender am Freitag in Mainz mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/05-19\/055.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Psychologisch haben die Linken gewonnen&rdquo;<\/strong><br>\nInterview mit dem Politologen Oskar Niedermayer: &bdquo;Sp&auml;testens mit der Bundestagswahl 2005 hat sich die Linkspartei als f&uuml;nfte Partei im Parteiensystem etabliert, weil sie ihr traditionelles W&auml;hlerpotenzial deutlich erweitert hat.. Seit 2004, der Agenda-Politik Gerhard Schr&ouml;ders und den Hartz-Reformen, hat sie sich ihren W&auml;hlern &hellip; als die einzig wahre Partei der sozialen Gerechtigkeit pr&auml;sentiert. Damit rekrutierte sie eine Schicht, die sich von den Gro&szlig;parteien allein gelassen f&uuml;hlte, insbesondere von der SPD. Diese neue W&auml;hlerschicht bringt die Linkspartei auch mittelfristig &uuml;ber die 5 Prozent-H&uuml;rde. &hellip; Die Partei hat das Odium der ostdeutschen Interessenpartei verloren, weil sie jetzt durch den Zusammenschluss mit der WASG nicht mehr die PDS ist, sondern eine gesamtdeutsche linke Partei. Insofern ist sie f&uuml;r viele linksorientierte westdeutsche W&auml;hler eine Alternative geworden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/05\/19\/a0222.1\/text.ges,1\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>EU-Kommissar kritisiert Armutsl&ouml;hne<\/strong><br>\nEU-Sozialkommissar Vladimir Spidla hat den Trend zu Dumping-L&ouml;hnen kritisiert. &ldquo;Wenn es so ist, dass jemand arbeitet und trotzdem zum Sozialamt gehen muss, weil der Lohn zum Leben nicht reicht, dann steht dies im krassen Widerspruch zum europ&auml;ischen Sozialmodell&rdquo;, sagte Spidla der &ldquo;Hannoverschen Allgemeinen Zeitung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?Nr=15967\">ngo-online<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Nett vom Kommissar. Aber die Kritik in Zeitungsinterviews nutzt uns wenig, wenn der Kommissar in Br&uuml;ssel nicht t&auml;tig wird. Die Dumping-L&ouml;hne sind zum einen ein Ergebnis der vor allem von der EU betriebenen Liberalisierung und ihrer so genannten Lissabon-Strategie &ndash; siehe oben Ziffer 4 und 9 &ndash; und konkret auch der immer wieder die Konjunktur d&auml;mpfenden Geldpolitik der Europ&auml;ischen Zentralbank.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>FiBS: Erziehungsbonus ist Fernhaltepr&auml;mie vom Arbeitsmarkt f&uuml;r M&uuml;tter<\/strong><br>\nNach Ansicht des Berliner Forschungsinstituts f&uuml;r Bildungs- und Sozial&ouml;konomie (FiBS) widerspricht die vereinbarte Einf&uuml;hrung des Erziehungsbonus&rsquo; dem Ziel einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und setzt falsche Anreize f&uuml;r erwerbswillige Zweitverdiener.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=209153\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Finanzschwache k&ouml;nnen nicht studieren&laquo;<\/strong><br>\nTeilnahme am Bologna-Proze&szlig; m&uuml;&szlig;te an die Ablehnung von Studiengeb&uuml;hren gekoppelt sein. Ein Gespr&auml;ch mit Nele Hirsch (Linksfraktion): &bdquo;Wir haben einen Antrag in den Bundestag eingebracht, mit dem wir fordern, da&szlig; die konsequente Umsetzung der Verpflichtungen aus dem UN-Sozialpakt zur Voraussetzung f&uuml;r die Teilnahme am Bologna-Proze&szlig; wird. Bei der Debatte im Bundestag haben alle anderen Fraktionen dieses Ansinnen abgelehnt. Das zeigt nicht nur, wie unwichtig ihnen internationale Verpflichtungen sind, sondern auch, wie halbherzig gerade SPD oder Gr&uuml;ne tats&auml;chlich gegen Studiengeb&uuml;hren eintreten. Vor Ort feiern sie sich immer wieder als Geb&uuml;hrengegner, und im Bundestag loben sie den Bologna-Proze&szlig; als zentralen Bestandteil der Lissabon-Strategie der Europ&auml;ischen Union.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/05-19\/020.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Vorsicht, Globalisierungsblase<\/strong><br>\nIndien, Brasilien und Co. sollen durch enormes Wachstum die Weltwirtschaft in Schwung halten. Doch die Hoffnungstr&auml;ger investieren nicht genug in die eigene Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/21\/BRIC?page=all\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Gegen Ende hei&szlig;t es: &bdquo;Es ist ein Szenario von L&auml;ndern der Zukunft, die nicht genug in ihre Zukunft investiert haben. Leider ist das aus deutscher Sicht zu traurig, um dar&uuml;ber zu witzeln.&ldquo;<br>\nDa k&ouml;nnen wir uns den Hinweis nicht verkneifen, dass es ein weiteres Land gibt, das zu wenig in die eigene Zukunft investiert: Deutschland. Ob Stra&szlig;enbau, Bildung oder Forschung &ndash; praktisch alle staatlichen, die Zukunftssicherung betreffenden Aufgaben sind chronisch unterfinanziert. Unsere Eliten halten es f&uuml;r wichtiger, die n&auml;chste Runde im europ&auml;ischen Wettbewerb zur Senkung der Unternehmenssteuern einzuleiten. Die Abstimmung dar&uuml;ber im Bundestag steht kurz bevor.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Papierkrieg<\/strong><br>\nDer britische Student Willem Marx machte ein Praktikum im Irak und manipulierte einen Sommer lang irakische Zeitungen in Bagdad &ndash; im Auftrag der Amerikaner. Ein etwas anderer Praktikumsbericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/campus\/2007\/03\/irak-praktikum-zeitungen?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Hungertod hei&szlig;t Hartz IV<\/strong><br>\nKeiner k&uuml;mmert sich mehr<br>\nHartz IV hat das Prinzip der F&uuml;rsorge durch das Prinzip der b&uuml;rokratischen Verwaltung ersetzt. Wer sich nicht um sich selbst k&uuml;mmert, um den k&uuml;mmert sich amtlich keiner mehr. Der Sozialhilfebezug h&auml;tte f&uuml;r das 20-j&auml;hrige Todesopfer aus Speyer vielleicht die Chance einer Hilfestellung durch den zust&auml;ndigen Sozialarbeiter bedeutet. Hartz IV aber bedeutete f&uuml;r ihn nur eine Serie von papierenen Bescheiden &ndash; bis zum Tod.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/panorama\/587395.html?nv=ct_mt\">Stern<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die Menschen vor der Armutsspirale sch&uuml;tzen&rdquo;<\/strong><br>\nDer SPD-Linke Ottmar Schreiner pl&auml;diert f&uuml;r einen Kurswechsel seiner Partei und mehr Einsatz f&uuml;r Bildung<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/politik\/655079.html\">BerlinOnline<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Bei allem Respekt f&uuml;r Ottmar Schreiner und Unterst&uuml;tzung f&uuml;r seine Forderung nach einem Kurswechsel bei der SPD, die Antworten zu Andrea Nahles und Steinmeier sind schon etwas wenig aussagekr&auml;ftig. Und auch zum noch vorhandenen Austrittspotential unter den SPD-Mitgliedern t&auml;uscht sich Ottmar Schreiner. Das zeigt schon die Distanz der Mitglieder zum jetzigen Kurs, die <a href=\"?p=2302\">bei der Mitgliederbefragung sichtbar wurde<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die gro&szlig;e Abzocke<\/strong><br>\nDie Anzeigen sind winzig, aber sie versprechen Rettung in h&ouml;chster Not: &ldquo;6000 Euro Kredit &ndash; ohne Schufa-Auskunft!&rdquo;. Wenn gew&uuml;nscht, mit &ldquo;Sofortzusage in 30 Sekunden &ndash; keine Sicherheiten n&ouml;tig!&rdquo; Kreditvermittler werben im Internet und in Zeitschriften mit Darlehen bis zu einer halben Million Euro &ndash; angeblich ohne die Kreditw&uuml;rdigkeit der Kunden bei der Schufa zu pr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/05\/21\/a0142.1\/text\">taz<\/a><\/li>\n<li>\n<ul>\n<li><strong>Wachsende Skepsis<\/strong><br>\nDer Selbstmordanschlag bringt den umstrittenen Bundeswehreinsatz erneut auf die Tagesordnung<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/05\/21\/a0140.1\/text\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Soldatengewerkschaft stellt Afghanistan-Einsatz in Frage<\/strong><br>\nMassive Kritik am deutschen Einsatz in Afghanistan: Der Bundeswehrverband hat nach dem t&ouml;dlichen Anschlag in Kunduz Zweifel am Sinn und an der Gesamtstrategie. Die Mission drohe &ldquo;zu scheitern&rdquo;. Die verletzen Soldaten wurden in der Nacht nach Deutschland zur&uuml;ckgebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,483814,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Gewerkschafter fordern ein soziales Europa<\/strong><br>\nEin Signal f&uuml;r ein soziales Europa will der Europ&auml;ische Gewerkschaftsbund (EGB) in dieser Woche auf seinem Kongress in Sevilla setzen. Dabei soll es auch um eine europ&auml;ische Lohnpolitik gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1139471&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Das in diesem Artikel  behauptete Selbstverst&auml;ndnis des Europ&auml;ische Gewerkschaftsbund (EGB)  als Lobby der Arbeitnehmer ist auf Seiten des EGB nicht zu finden. Der Begriff, Lobby,  wird seit einiger Zeit von  von neoliberale Seite ungeniert auf die Gewerkschaften &uuml;bertragen und von einem Gro&szlig;teil der Medien &uuml;bernommen. Die Aufgabe des Lobbyisten ist aber im wesentlichen die Durchsetzung von Partikularinteressen. Es ist gerade angesichts der aktuellen Schieflage des Verh&auml;ltnisses von  Kapital zu Arbeit an der Zeit, da&szlig; sich auch  Journalisten mehr Gedanken dar&uuml;ber machen, ob die Vertreter der Arbeitnehmer  nur Partikularinteressen wahrnehmen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2351","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2351","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2351"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2351\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2351"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2351"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2351"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}