{"id":23511,"date":"2014-10-08T08:33:02","date_gmt":"2014-10-08T06:33:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511"},"modified":"2014-10-08T08:33:02","modified_gmt":"2014-10-08T06:33:02","slug":"hinweise-des-tages-2228","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h01\">EU-Komission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h02\">Die Afghanistan-Connection<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h03\">Redezeit &ndash; Die Berichterstattung &uuml;ber die Ukraine-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h04\">IS\/Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h05\">Bundesregierung sieht trotz schwacher Konjunktur und unsicherer Aussichten keinen Handlungsbedarf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h06\">Dierk Hirschel: Das M&auml;rchen vom freien Handel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h07\">Versicherer wollen Stra&szlig;en bauen und damit die B&uuml;rger melken!&#8232;&#8232;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h08\">Steueroase Luxemburg: Amazon soll weniger als ein Prozent Steuern zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h09\">BMW-Aktion&auml;re Quandt l&ouml;sen Aldi-Besitzer ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h10\">Manche sind wirklich v&ouml;llig verwildert: Syrische Fl&uuml;chtlingskinder stellen Lehrer in Minden vor eine m&auml;chtige Herausforderung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h11\">Die Datenbank &ldquo;Atypische Besch&auml;ftigung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h12\">Die Aufstiegsangst der Arbeiterkinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h13\">Wo die Gr&uuml;nen von gestern heute ihr Geld verdienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h14\">Schon morgens gutes Geld verdienen! SZ-Zusteller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h15\">Gregor Kritidis: Griechenlands angebliche &bdquo;Success-Story&ldquo;: Verelendung statt Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h16\">Das Meer der Hoffnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h17\">Bund soll Unis in Wissenschaft st&auml;rken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511#h18\">Realsatiriker Josef Joffe gibt Zugabe<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23511&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU-Komission<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>EU-Parlament kritisiert neue Kommissare: Junckers Team f&auml;llt auseinander<\/strong><br>\nJuncker durfte bestimmen, wer welche Aufgabe in der Kommission &uuml;bernehmen soll. Und er will eine neue F&uuml;hrungsriege etablieren: Vize-Kommissionspr&auml;sidenten, die einzelne Politikbereiche koordinieren sollen. Aber das ist Zukunftsmusik. Die Anh&ouml;rungen haben viele Fragezeichen hinterlassen. Nach Lage der Dinge hat Juncker ein Problem: Sein Team wackelt. Die Probleme zeichneten sich fr&uuml;h ab: F&uuml;nf Kandidaten waren von Anfang an umstritten. Einige konnten sich in den Anh&ouml;rungen retten. Aber eine potentielle Vizepr&auml;sidentin der Kommission steht vor dem Aus: die Slowenin Alenka Bratusek. Der Brite Lord Hill musste nachsitzen und eine zweite Pr&uuml;fung &uuml;ber sich ergehen lassen. Viele Abgeordnete trauten ihm nicht zu, die europ&auml;ischen Finanzm&auml;rkte krisenfest zu machen. Aber ein noch gr&ouml;&szlig;eres Sorgenkind ist der Ungar Tibor Navracsics. Wegen seiner N&auml;he zur rechtskonservativen Regierung von Victor Orban steht er weiter in der Kritik. Im Kulturressort will ihn der zust&auml;ndige EU-Parlamentsausschuss nicht sehen. Juncker m&uuml;sste f&uuml;r ihn zumindest ein neues Ressort finden. Einen Nachr&uuml;cker zu bestellen, ist kompliziert und unangenehm f&uuml;r alle Seiten: Die ungarische Regierung m&uuml;sste in diesem Fall gebeten werden, einen geeigneten Kandidaten zu benennen. Vor der gleichen Aufgabe d&uuml;rfte die slowenische Regierung stehen: Eine Kandidatin m&uuml;sste es sein, um den noch immer d&uuml;rftigen Anteil von neun weiblichen Kommissaren wenigstens zu halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/eu-kommission-107.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em>eine andere Sicht vertritt der Spiegel:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>EU-Kommission: Br&uuml;sseler Nichtangriffspakt<\/strong><br>\nDass die Abgeordneten Hill vorige Woche zum Nachsitzen verdonnerten, weil er bei seiner ersten Anh&ouml;rung drei Stunden lang nicht erkl&auml;ren konnte, wie ausgerechnet ein langj&auml;hriger Finanzlobbyist k&uuml;nftig &uuml;berzeugend f&uuml;r mehr Finanzmarktregulierung k&auml;mpfen wolle, war zwar ein Coup. Doch sp&auml;testens seit diesem Betriebsunfall hat die Hinterzimmer-Lobby im Europaparlament sichergestellt, dass keine weiteren &Uuml;berraschungen drohen. Schon vor Hills Auftritt ist in Br&uuml;ssel zu vernehmen, es komme zum ganz &ldquo;gro&szlig;en Deal&rdquo; bei der Best&auml;tigung der n&auml;chsten EU-Kommission &ndash; und der hat wenig mit Kompetenzen oder politischen Vorstellungen zu tun, aber sehr viel mit Parteipolitik.<br>\nDenn im neuen Europaparlament regiert eine ganz gro&szlig;e Koalition. Sie besteht aus den Konservativen von der EVP, Europas Sozialdemokraten und Sozialisten und den Liberalen der ALDE-Partei. Ihre drei Fraktionschefs treffen sich regelm&auml;&szlig;ig zur Absprache, auch Anfang dieser Woche. Und sie haben eine gemeinsame Agenda: Dass das Parlament Jean-Claude Juncker ins Amt des Kommissionspr&auml;sidenten hievte, sehen sie als demokratischen Fortschritt. Also wollen sie dessen Mannschaft nicht zu sehr rupfen. Der Brite Hill geh&ouml;rt zwar offiziell keiner der drei gro&szlig;en Parteibl&ouml;cke an, doch er ist Teil einer raffinierten Rochade. In dieser wollen Europas Konservative als Vizepr&auml;sidenten f&uuml;r die Europolitik den finnischen Ex-Regierungschef Jyrki Katainen durchboxen, obwohl dessen strikter Sparkurs vielen S&uuml;dl&auml;ndern ein Dorn im Auge ist. Daf&uuml;r bestehen die Sozialdemokraten auf dem umstrittenen Franzosen Pierre Moscovici als n&auml;chstem EU-W&auml;hrungskommissar &ndash; auch wenn dieser bis Mittwochmorgen noch ein paar schriftliche Fragen beantworten muss, etwa zu Frankreichs Haushaltsdefizit in seiner Zeit als Finanzminister. Im Gegenzug h&auml;lt die EVP am spanischem Konservativen Miguel Arias Canete als n&auml;chstem EU-Energiekommissar fest, ungeachtet von Vorw&uuml;rfen zu dessen N&auml;he zur &Ouml;l-Lobby. Und sie wollten auch keinen &Auml;rger &uuml;ber Hill, schon weil seine Benennung als Friedensangebot an Gro&szlig;britanniens Premier David Cameron galt &ndash; und an alle Europaskeptiker im Vereinigten K&ouml;nigreich. Bek&auml;me Hill das f&uuml;r Gro&szlig;britanniens so wichtige Ressort nicht, argumentieren dessen Verteidiger, wachse der Frust &uuml;ber Br&uuml;ssel auf der Insel weiter.<br>\nWelcher der 28 Kommissarinnen und Kommissare k&ouml;nnte beim gro&szlig;en Br&uuml;sseler Nichtangriffspakt also &uuml;berhaupt als Kollateralschaden &uuml;brig bleiben? Der Ungar Tibor Navracsics, als heimischer Justizminister mitverantwortlich f&uuml;r Gesetze zur Einschr&auml;nkung der Pressefreiheit, erhielt nicht den Segen des Parlaments f&uuml;r seine geplante Position als EU-Kulturkommissar.  Jedoch schreckten die Abgeordneten davor zur&uuml;ck, ihm generell die Qualifikation als Kommissar abzusprechen. Also muss sich Navracsics vermutlich einfach mit einem etwas anders zugeschnittenen Portfolio abfinden. Die Slowenin Alenka Bratusek k&ouml;nnte es h&auml;rter treffen. Die ehemalige Regierungschefin pr&auml;sentierte sich bei ihrer Anh&ouml;rung nicht nur weitgehend ahnungslos zu vielen Themen der wichtigen EU-Energieunion, f&uuml;r die sie zust&auml;ndig sein soll. Sie hat sich zudem in gewisser Weise selbst nominiert: Denn obwohl sie in Slowenien bereits abgew&auml;hlt war, sandte sie eine Liste mit Vorschl&auml;gen f&uuml;r den Kommissarsposten nach Br&uuml;ssel, darauf auch ihr Name. Dem Vernehmen nach soll an ihrer Stelle mit Tanja Fajon eine sozialdemokratische Abgeordnete aus Slowenien in die Kommission einziehen. Das w&auml;re auch ein Trostpflaster f&uuml;r jene Linke, die den Finanzlobbyisten Hill nicht verhindern konnten. Es m&uuml;ssen schlie&szlig;lich alle bedacht werden in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eu-kommission-juncker-kann-aufatmen-a-995826.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Stellt sich da wirklich ernsthaft die Frage, warum ein immer gr&ouml;&szlig;erer Teil der EU-B&uuml;rger mittlerweile &bdquo;EU-m&uuml;de&ldquo; ist?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Schwer verst&auml;ndlich ist, warum es eigentlich zu dieser Situation kommen konnte. Warum kann das EU-Parlament nicht einfach fordern, dass die Kandidaten in ihren Ressorts in keiner Weise vorbelastet sein d&uuml;rfen, so dass nicht einmal der Hauch einer Vorteilsnahme aufkommen kann. Es ist doch vollkommen unwahrscheinlich, dass sich Jonathan Hill geistig von seiner Vergangenheit als langj&auml;hriger Finanzlobbyist l&ouml;sen kann. Noch unwahrscheinlicher ist, dass Miguel Arias Canete als n&auml;chster EU-Energiekommissar vergisst, dass zwar nicht mehr er selbst, aber seine Familie fest in den &Ouml;lunternehmen Petrol&iacute;fera Ducar und Petrologis Canarias engagiert ist. Ein besonders schlechtes Licht auf das Management und das Demokratieverst&auml;ndnis Junkers wirft der Fall der Slowenin Alenka Bratusek:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Slowenien: Fragw&uuml;rdige Kandidatur<\/strong><br>\nF&uuml;r Alenka Bratu&scaron;ek ist es &uuml;berhaupt kein Problem, dass sie sich f&uuml;r das Amt einer Vizekommissarin selbst nominiert hat, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt nur noch gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Ministerpr&auml;sidentin Sloweniens war. Auch dass deswegen die Antikorruptionsbeh&ouml;rde des Landes gegen sie ermittelt, st&ouml;rt sie offensichtlich nicht. Das eigentliche R&auml;tsel in Br&uuml;ssel ist aber, warum der k&uuml;nftige EU-Kommissionspr&auml;sident so entschlossen an dieser Personalentscheidung festh&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/politik-weltgeschehen\/europamagazin\/sendung\/wdr\/sendung-vom-05102014-116.html\">ARD\/Europa Magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Junckers Tr&auml;umerteam wackelt<\/strong><br>\nDas EU-Parlament ist mit den Kommissionskandidaten nicht zufrieden. Es w&auml;re zu peinlich, den Briten Jonathan Hill einfach durchzuwinken.<br>\nEin Totalausfall und immer noch mehrere Wackelkandidaten: Auch am offiziell letzten Tag der Anh&ouml;rungen im Europaparlament konnte die neue EU-Kommission nicht alle Zweifel ausr&auml;umen.<br>\nJuncker hatte ein 300 Milliarden Euro schweres Investitionsprogramm versprochen, um die schw&auml;chelnde und von Deflation bedrohte Wirtschaft in der EU anzukurbeln. Doch der zust&auml;ndige neue Vizepr&auml;sident Jyrki Katainen konnte nicht erkl&auml;ren, wo das Geld herkommen soll. Man wolle keine neue Schulden aufnehmen, beteuerte der ehemalige finnische Regierungschef. Junckers umstrittenen Plan, einen Teil der Summe aus dem Eurorettungsfonds ESM zu nehmen, erw&auml;hnte er nicht.<br>\nGenauso vage blieb der designierte Finanzmarktkommissar Jonathan Hill. Der Brite, der wegen Zweifel an seiner Eignung bereits zum zweiten Mal Rede und Antwort stehen musste, lieferte keine Definition der neuen Kapitalmarkt-Union, die Juncker auf den Weg bringen will. Hill wich auch erneut auf Fragen nach seiner Connection in die Londoner City aus. Die fr&uuml;her sehr innigen Gesch&auml;ftskontakte habe er vor f&uuml;nf Jahren aufgegeben&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Neue-EU-Kommission\/!147253\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Afghanistan-Connection<\/strong><br>\nSie waren zusammen im Afghanistan-Einsatz. Jetzt sitzen sie auf entscheidenden Posten im Ministerium. Sie pr&auml;gen das Bild, das sich die Ministerin macht. Sie bestimmen Ausrichtung, Struktur und Selbstverst&auml;ndnis der Truppe. Welche Folgen hat das f&uuml;r Deutschlands Sicherheit?<br>\nAm Anfang standen eine Beobachtung, eine Frage und ein Verdacht. Die Beobachtung: Das milit&auml;r- und sicherheitspolitische Denken hierzulande ist stark Afghanistan-fokussiert. Die Frage: Woran liegt das? Der Verdacht, ge&auml;u&szlig;ert von einem hohen Offizier der Bundeswehr: Im Ministerium herrsche eine &bdquo;Afghanistan-Connection&ldquo; aus Soldaten, die sich aus dem Einsatz am Hindukusch kennen, mit immensem Einfluss auf Strategien, Ausr&uuml;stung, Ausbildung &ndash; und direktem Zugang zur Ministerin. Kann das sein? In einer Kooperation begann der Tagesspiegel mit dem ARD-Magazin &bdquo;Fakt&ldquo; zu recherchieren.<br>\nFast ein ganzes Jahr wurden Strukturen der Bundeswehrf&uuml;hrung studiert, Organigramme des Ministeriums, Biografien hoher Milit&auml;rs, Stapel ministerieller Verordnungen, kleine Anfragen der Fraktionen und die Antworten der Bundesregierung, Dutzende vertraulicher Papiere und vieles, vieles mehr. Das Ergebnis: Es gibt sie wirklich, die Afghanistan-Connection.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/kooperation-tagesspiegel-ard-magazin-fakt-die-afghanistan-connection\/10800166.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>Siehe dazu auch: <a href=\"http:\/\/www.afghanistan-connection.de\/\">Afghanistan Connection<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Lesenswert. Das erkl&auml;rt Vieles, was wir an Militarisierung erleben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Redezeit &ndash; Die Berichterstattung &uuml;ber die Ukraine-Krise<\/strong><br>\nEine ausgewogene, pr&auml;zise Berichterstattung &uuml;ber Kriege und andere bewaffnete Auseinandersetzungen ist f&uuml;r Redaktionen eine gro&szlig;e Herausforderung. Gelingt es den deutschen Medien, &uuml;ber die Ukraine-Krise fair, unparteiisch und plural zu informieren? Oder ist das Bild, das die Medien zeichnen, schief und latent russlandfeindlich?<br>\nUnter welchen Bedingungen arbeiten deutsche Korrespondenten vor Ort? Und gehen Redaktionen sorgsam mit der schwierigen Informationslage um? &Uuml;ber diese und andere Fragen geht es im Themenabend auf NDR Info &ndash; mit einer extralangen Ausgabe der Redezeit von 20.30 bis 22.00 Uhr.<br>\nRedezeit-Moderator Andreas Bormann begr&uuml;&szlig;t als G&auml;ste:<br>\nProf. Dr. Joachim von Puttkamer<br>\nOsteuropa-Historiker, Direktor des Imre-Kert&eacute;sz-Kollegs &ldquo;Europas Osten im 20. Jahrhundert&rdquo; an der Friedrich Schiller Universit&auml;t Jena<br>\nMatthias Br&ouml;ckers<br>\nfreier Journalist, Mitautor von &ldquo;Wir sind die Guten &ndash; Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren&rdquo;<br>\nDr. Kai Gniffke<br>\nErster Chefredakteur ARD-aktuell<br>\nBernd Musch-Borowska<br>\nNDR Info Redakteur und Ukraine-Korrespondent<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/info\/podcast4124.html\">NDR Info<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/media.ndr.de\/progressive\/2014\/1007\/AU-20141007-2213-3242.mp3(MP3)\">Direktlink auf den Podcast  zur Sendung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>IS\/Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Biden Apologizes for Saying Mideast Allies Funded Extremist Syrian Rebels<\/strong><br>\nVice President Joe Biden has apologized after saying U.S. allies in the Middle East funded and armed extremist rebels in Syria. Biden made the comments in a speech at Harvard University last week.<br>\nVice President Joe Biden: &ldquo;Our biggest problem is our allies. Our allies in the region were our largest problem in Syria. The Turks were great friends, and I have a great relationship with Erdogan, which I&rsquo;ve just spent a lot of time with. The Saudis, the Emiratis, etc. What were they doing? They were so determined to take down Assad and essentially have a proxy Sunni-Shia war, what did they do? They poured hundreds of millions of dollars and tens, thousands of tons of weapons into anyone who would fight against Assad. Except that the people who were being supplied were al-Nusra and al-Qaeda and the extremist elements of jihadis coming from other parts of the world.&rdquo;<br>\nOver the weekend, Biden directly apologized in phone calls to Turkish President Recep Tayyip Erdogan and then to Crown Prince Mohammed bin Zayed of the United Arab Emirates. The White House says Biden expressed regret &ldquo;for any implication that [U.S.] allies and partners in the region had intentionally supplied or facilitated the growth of [ISIS] or other violent extremists in Syria.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.democracynow.org\/2014\/10\/6\/headlines#1064\">Democracy Now<\/a><\/li>\n<li><strong>Massakerpolitik<\/strong><br>\nWie die &ldquo;Antiterrorkoalition&rdquo; die Kurden Syriens in einem widerlichen geopolitischen Geschacher den Massenmordmilizen des Islamischen Staates zum Fra&szlig; vorwirft<br>\nDie Hilferufe aus der umk&auml;mpften kurdischen Stadt Kobane werden immer verzweifelter. Auch am 7. Oktober wandte sich der Kovorsitzende des Kantons Kobane, Salih Muslim, mit der Bitte an die Weltgemeinschaft, die Verteidiger der Stadt doch endlich mit schweren Waffen und Munition zu versorgen, sowie eine ernsthafte Luftkampagne gegen die Stellungen des Islamisches Staates (IS) einzuleiten. Ansonsten drohten Massaker in der Stadt, die viele Zivilisten immer noch nicht verlassen h&auml;tten. Man sei f&uuml;r die bisherigen Luftschl&auml;ge dankbar, so Muslim, aber es seien immer noch Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und Artillerie&ldquo;au&szlig;erhalb der Stadt, die diese nach Gutd&uuml;nken beschie&szlig;en k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42984\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.S.:<\/strong> Ein etwas langer, aber sehr lesenswerter Artikel. Ich m&ouml;chte hier noch den letzten Absatz des Artikels hervorheben:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Zwischen der Realit&auml;t dieser geopolitisch motivierten Massenmordpolitik und ihrer &ouml;ffentlichen Wahrnehmung klafft somit ein Abgrund, der inzwischen wahrhaft Orwellsche Ausma&szlig;e erreicht. Eine mit Terrorf&ouml;rderern angereicherte internationale &ldquo;Antiterrorkoalition&rdquo; l&auml;sst die einzige nennenswerte fortschrittliche Kraft des Nahen Ostens &ndash; die an Selbstverst&auml;ndlichkeiten wie Gleichberechtigung, S&auml;kularismus und Basisdemokratie festh&auml;lt &ndash; von ihrem selbst hervorgebrachten Terrorgebilde massakrieren. Zugleich wird die PKK, deren syrische Schwesterorganisation gerade vor den Augen des t&uuml;rkischen Milit&auml;rs vom IS massakriert wird, von der EU und der Bundesrepublik weiterhin als eine verbotene Terrororganisation gef&uuml;hrt.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Die vom Islamischen Staat verwendete Munition stammt vor allem aus den USA und China<\/strong><br>\nDie Organisation Conflict Armament Research hat die Herkunft von Proben aus Syrien und dem Irak untersucht<br>\nDie T&uuml;rkei l&auml;sst mit Unterst&uuml;tzung der USA und ihrer Koalition den Islamischen Staat weiter gegen die von der YPG verteidigte Grenzstadt Kobane vormarschieren. Der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Erdogan machte klar, dass er die mit der PKK verbundenen Kurden, fast die einzige nicht-islamistische Gruppe, nicht unterst&uuml;tzen werde. F&uuml;r ihn gebe es keinen Unterschied zwischen IS und der PKK, sagte er am Samstag. Dass die USA die fatale Politik der T&uuml;rkei unterst&uuml;tzt, zeigt die Entschuldigung des US-Vizepr&auml;sidenten Biden gegen&uuml;ber Erdogan und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ihnen bescheinigte er, dass sie nichts mit dem Erstarken von irgendwelchen Terrororganisationen zu tun h&auml;tten, was er in einer Rede am vergangenen Donnerstag behauptet hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42972\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesregierung sieht trotz schwacher Konjunktur und unsicherer Aussichten keinen Handlungsbedarf<\/strong><br>\nDie deutsche Konjunktur kennt seit Mai des laufenden Jahres keine klare Tendenz. Die im Mai vergangenen Jahres begonnene Aufw&auml;rtsbewegung ist seitdem unterbrochen. Diese Entwicklung setzt sich auch bis in den September hinein fort. Das konnten wir dank unserer Berechnungen zur Spannungszahl nach der Methode des ehemaligen Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrats Claus K&ouml;hler bereits Ende des vergangenen Monats feststellen. Die j&uuml;ngsten Ergebnisse des Statistischen Bundesamts f&uuml;r die Auftragseing&auml;nge im Verarbeitenden Gewerbe und die Produktion im Produzierenden Gewerbe best&auml;tigen diese Entwicklung. Wir hatten in unserer j&uuml;ngsten Konjunktureinsch&auml;tzung f&uuml;r Deutschland Ende September hieraus auch wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen gezogen.<br>\n&ldquo;Beides, die Unsicherheit &uuml;ber den weiteren Konjunkturverlauf und das unangemessene Wirtschaftswachstum, k&ouml;nnte der Bundesregierung als wirtschaftspolitische Handlungsgrundlage dienen. So k&ouml;nnte sie, um einer Rezession vorzubeugen bzw. um ein angemessenes Wirtschaftswachstum zu sichern, Infrastrukturinvestitionen vorziehen bzw. erh&ouml;hen. Weder die Bundesministerin f&uuml;r Arbeit und Soziales, noch der Bundeswirtschaftsminister haben sich zum jetzigen Zeitpunkt zu den j&uuml;ngsten Arbeitsmarktzahlen ge&auml;u&szlig;ert. Auch den Bundesfinanzminister, der sich bis zuletzt auf die Haushaltskonsolidierung hier und in der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion konzentriert hat, m&uuml;ssten die Arbeitsmarktzahlen und der aus ihnen ablesbare, unsichere Konjunkturverlauf alarmieren&hellip;..<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/10\/konjunkturdeutschland-bundesregierung-sieht-trotz-schwacher-konjunktur-und-unsicherer-aussichten-keinen-handlungsbedarf\/#sthash.aTzsp13x.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Dierk Hirschel: Das M&auml;rchen vom freien Handel<\/strong><br>\nSolange Profite wichtiger sind als Menschen, ist es besser, wenn TTIP, CETA &amp; Co scheitern.<br>\n&bdquo;Grenzenloser Handel schafft Wohlstand f&uuml;r alle&ldquo; &ndash; das ist eine seit fast 200 Jahren immer wiederholte Behauptung. Die stammt urspr&uuml;nglich vom britischen National&ouml;konomen David Ricardo und gilt bis heute als zentrale Grundlage der Wirtschaftspolitik. Die Wirklichkeit aber widerlegt den Glaubenssatz: Tats&auml;chlich produziert freier Handel auch viele Verlierer.<br>\nRicardos Theorie ignorierte nicht nur die Rolle des Geldes, sondern auch Gr&ouml;&szlig;envorteile bei Produktion und Absatz &ndash; sogenannte Skalenertr&auml;ge. Dadurch erlangen wenige Unternehmen eine riesige Marktmacht. Nobelpreistr&auml;ger Paul Krugman hat schon vor Jahrzehnten nachgewiesen, dass Freihandel in erster Linie den wirtschaftlich Starken nutzt: Werden Handelsschranken abgebaut, profitieren reiche Industriel&auml;nder und transnationale Konzerne. Der Popularit&auml;t der Freihandelslehre tat das freilich keinen Abbruch, denn angeblich kommen die  Wohlstandszuw&auml;chse ja jedem zugute. Wie im M&auml;rchen gewinnen alle  &ndash; auch die Armen. Tats&auml;chlich aber zahlen sie die Rechnung f&uuml;r die immer gr&ouml;&szlig;eren M&auml;rkte und den st&auml;ndig zunehmenden Wettbewerb.<br>\nDie Wirtschaftsgeschichte entlarvt die Freihandelsdoktrin als Ideologie&hellip;.<br>\nDer schrankenlose europ&auml;ische Handel sollte zwischen zwei bis f&uuml;nf Millionen neue Jobs schaffen. Pustekuchen! Auch beim Abbau der Handelsschranken zwischen den USA, Kanada und Mexiko wurden allein f&uuml;r die Vereinigten Staaten j&auml;hrlich 170.000 neue Stellen prognostiziert. Tats&auml;chlich aber gingen zwischen New York und Los Angeles eine Million Jobs verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/europaeische-integration\/artikel\/das-maerchen-vom-freien-handel-608\/\">Internationale Politik und Gesellschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist wohl der gewerkschaftlichen Solidarit&auml;t mit den Sozialdemokraten geschuldet, dass Dierk Hirschel darauf vertraut, dass Wirtschaftsminister Gabriel die &bdquo;Roten Linien&ldquo; (Ablehnung von Investorenschutz und Investorenr&auml;te) nicht &uuml;berschreiten werde, ja sogar noch erhofft, dass er eine Sozialklausel in die Freihandelsabkommen hineinverhandelt. Vielleicht kann ein hauptamtlicher Gewerkschafter nicht anders, als am Ende einer fundamentalen Kritik wieder  die Br&uuml;cke zum SPD-Vorsitzenden  zu bauen. Man sollte sich allerdings fragen, ob man damit nicht Gewerkschaftern falsche Hoffnungen macht.<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Consolidated CETA Text &ndash; Canada-European Union: Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA)<\/strong><br>\nChapter 30, Articel X.01: The CETA Joint Committee<br>\n    1. The Parties hereby establish a CETA Joint Committee comprising representatives of the European Union, on the one hand, and representatives of Canada, on the other. The CETA Joint Committee shall be co-chaired by the Minister for International Trade of Canada and the Member of the European Commission responsible for Trade, or their respective designees.<br>\n    4. The CETA Joint Committee shall&hellip;<br>\n        b. Supervise the work of all specialized committees and other bodies established under the CETA;&hellip;.<br>\n        e. Take decisions as set out in Article X.04 Decision Making; [&hellip;]<br>\nArticle X.03 Decision Making<br>\n    1. The CETA Joint Committee shall, for the purpose of attaining the objectives of this Agreement, have the power to take decisions in respect of all matters in the cases provided by this Agreement.<br>\n    2. The decisions taken shall be binding on the Parties, which shall take the measures necessary to implement the decisions taken. The CETA Joint Committee may also make appropriate recommendations.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.international.gc.ca\/trade-agreements-accords-commerciaux\/agr-acc\/ceta-aecg\/text-texte\/toc-tdm.aspx?lang=eng\">CETA Text<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.international.gc.ca\/trade-agreements-accords-commerciaux\/agr-acc\/ceta-aecg\/text-texte\/30.aspx?lang=eng\">Chapter 30:<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O.W.:<\/strong> Einmal installiert, kann das Joint Committee die Regeln aufstellen und die Regierungen m&uuml;ssen umsetzen&hellip;!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Versicherer wollen Stra&szlig;en bauen und damit die B&uuml;rger melken!&#8232;&#8232;<\/strong><br>\nDer Sanierungsstau in der deutschen Infrastruktur ist augenf&auml;llig. Rund 7,2 Milliarden Euro j&auml;hrlich und das viele, viele Jahre lang &ndash; sind angeblich n&ouml;tig, um Stra&szlig;en, Br&uuml;cken und Gleise so instand zu setzen, dass diese Volkswirtschaft keinen Schaden nimmt und weiter wachsen kann. Als Retter kommen nun die deutschen Lebensversicherer ins Spiel. Verkehrsminister Dobrindt (CSU) propagiert dies offen und auch Sigmar Gabriel (SPD) wirbt um die Assekuranz. Es geht um eine Wiederbelebung des Konzepts PPP, der so genannten Public-Private-Partnership. Nun war ja die Partnerschaft zwischen Staat und Lebensversicherung genau genommen nie wirklich beendet oder erlahmt.&#8232;Gerade erst hat die Bundesregierung mit dem Lebensversicherungsreformgesetz die Branche davor gerettet, dass sie ihre Kunden in der seit 2008 gesetzlich vorgeschriebenen H&ouml;he an den Bewertungsreserven beteiligen muss.&#8232;Nun will man den Versicherern noch ein sicheres und langfristig stabiles Gesch&auml;ft zuschachern: Stra&szlig;en sanieren, Br&uuml;cken bauen, Schienen auswechseln. Mit garantierter Profitrate. Ja sind denn alle v&ouml;llig verr&uuml;ckt geworden? Nat&uuml;rlich nicht alle. F&uuml;r die Versicherungsmanager w&auml;re das sicher ein guter Deal. Doch die Politik scheint wirklich von Sinnen. Sie k&ouml;nnte derzeit zu einem Zins von nahe Null Gelder auf dem Kapitalmarkt aufnehmen und ein Konjunkturprogramm ohnegleichen in Gang setzen. Stattdessen sollen die Versicherungen das Gesch&auml;ft machen. Tats&auml;chlich wissen die Lebensversicherer nicht mehr so recht, wohin mit dem vielen Geld. Anlagenotstand nennt man das. Staatspapiere rechnen sich nicht mehr und an Aktien und Immobilien trauen sie sich nicht so recht ran.<br>\nAlso haben die Versicherungsbosse wohl der Bundesregierung klar gemacht: Jahrzehntelang haben wir Euch die Staatsanleihen abgekauft, nun speist ihr uns mit Niedrigzinsen ab, wir brauchen ein neues Gesch&auml;ftsmodell!<br>\nUnd das scheint nun gefunden: Siehe oben. Bleibt nur die Frage: Gegen&uuml;ber wem haben die Bundesminister eigentlich ihren Eid abgelegt? Dem Volke oder den Lebensversicherungen?&#8232;<br>\n&Uuml;brigens: Der Bundesrechnungshof ist gegen die private Finanzierung der Infrastrukturprojekte. Die Erfahrungen in der Vergangenheit zeigten, dass die Ma&szlig;nahmen in der Regel dann erheblich teurer w&uuml;rden.&#8232;Aber das muss die Versicherungen ja nicht k&uuml;mmern. Nur die B&uuml;rger: Die zahlen dann Mautgeb&uuml;hren oder h&ouml;here Steuern. Oder beides.&#8232;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vorsorgeluege.de\">Holger Balodis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Steueroase Luxemburg: Amazon soll weniger als ein Prozent Steuern zahlen<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Steueroase Luxemburg und der Interneth&auml;ndler sollen ausgehandelt haben, dass Amazon kaum Steuern zahlen muss. Die Europ&auml;ische Kommission ermittelt nun offiziell, ob dieser Deal illegal ist.<\/li>\n<li>Unterm Strich zahle Amazon weniger als ein Prozent auf seine europ&auml;ischen Gewinne, berichtet die Financial Times. Dabei beruft sich das Blatt auf Personen, die an entsprechenden Ermittlungen beteiligt sein sollen.<\/li>\n<li>&Uuml;ber den Fall entscheidet die neue EU-Kommission. Chef der Beh&ouml;rde wird Jean-Claude Juncker &ndash; er war Premier und Finanzminister in Luxemburg, als Amazon den g&uuml;nstigen Steuerdeal bekommen hat.<\/li>\n<li>Die EU ermittelt bereits offiziell gegen Irland wegen Apple, gegen die Niederlande wegen Starbucks und wegen Fiat gegen Luxemburg.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steueroase-luxemburg-amazon-soll-weniger-als-ein-prozent-steuern-zahlen-1.2162444\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie kann es sein, da&szlig; so ein unfa&szlig;barer Steuerdeal &ndash; maximal 1% Steuern auf alles! &ndash; &uuml;berhaupt jemals legal war???? Und wieso f&auml;llt das der EU-Kommission erst jetzt auf, volle elf Jahre nach dem Deal und kurz, bevor sie ihre Arbeit einstellt? Ist das eine merkw&uuml;rdige und besondere Form der Rache am Luxemburger Juncker?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>BMW-Aktion&auml;re Quandt l&ouml;sen Aldi-Besitzer ab<\/strong><br>\nVon Aldi zu BMW: 31 Milliarden Euro besitzen die BMW-Gro&szlig;aktion&auml;re Quandt laut dem &bdquo;Manager Magazin&ldquo;. Damit w&auml;ren sie Deutschlands reichste Familie und sto&szlig;en die Aldi-Eigent&uuml;mer Albrecht vom Thron der Milliard&auml;re&hellip;.<br>\n Mit einem Verm&ouml;gen von 31 Milliarden Euro stehen die Geschwister Stefan Quandt und Susanne Klatten sowie ihre Mutter Johanna erstmals auf Platz eins des Rankings, das das &bdquo;manager magazin&ldquo; am Dienstag ver&ouml;ffentlichte. Sie besitzen zusammen 46,7 Prozent am Autobauer BMW, dazu den Chemiekonzern Altana sowie Anteile an SGL Carbon und Nordex. Auf Platz zwei liegt die Familie des im Juli verstorbenen Aldi-S&uuml;d-Gr&uuml;nders Karl Albrecht mit einem Verm&ouml;gen von 18,3 Milliarden Euro, gefolgt von Maria-Elisabeth Schaeffler und ihrem Sohn Georg, Eigent&uuml;mer des gleichnamigen Autozulieferers und Gro&szlig;aktion&auml;re beim Reifenhersteller Continental, mit einem Verm&ouml;gen von 17,6 Milliarden Euro. Die Familie um Theo Albrecht jr. (Aldi Nord) liegt auf dem vierten Rang&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge-versicherung\/altersvorsorge-sparen\/deutschlands-reichste-familie-bmw-aktionaere-quandt-loesen-aldi-besitzer-ab\/10803596.html\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Bertolt Brecht:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Fragen eines lesenden Arbeiters<br>\nWer baute das siebentorige Theben?<br>\nIn den B&uuml;chern stehen die Namen von K&ouml;nigen.<br>\nHaben die K&ouml;nige die Felsbrocken herbeigeschleppt?<br>\nUnd das mehrmals zerst&ouml;rte Babylon &ndash;<br>\nWer baute es so viele Male auf? In welchen H&auml;usern<br>\nDes goldstrahlenden Lima wohnten die Bauleute?<br>\nWohin gingen an dem Abend, wo die Chinesische Mauer fertig war Die Maurer?<br>\nDas gro&szlig;e Rom<br>\nIst voll von Triumphb&ouml;gen. Wer errichtete sie? &Uuml;ber wen Triumphierten die C&auml;saren? Hatte das vielbesungene Byzanz<br>\nNur Pal&auml;ste f&uuml;r seine Bewohner? Selbst in dem sagenhaften Atlantis Br&uuml;llten in der Nacht, wo das Meer es verschlang<br>\nDie Ersaufenden nach ihren Sklaven.<br>\nDer junge Alexander eroberte Indien.<br>\nEr allein?<br>\nC&auml;sar schlug die Gallier.<br>\nHatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich?<br>\nPhilipp von Spanien weinte, als seine Flotte Untergegangen war. Weinte sonst niemand?<br>\nFriedrich der Zweite siegte im Siebenj&auml;hrigen Krieg. Wer Siegte au&szlig;er ihm?<br>\nJede Seite ein Sieg.<br>\nWer kochte den Siegesschmaus?<br>\nAlle zehn Jahre ein gro&szlig;er Mann.<br>\nWer bezahlte die Spesen?<br>\nSo viele Berichte.<br>\nSo viele Fragen. <\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Manche sind wirklich v&ouml;llig verwildert: Syrische Fl&uuml;chtlingskinder stellen Lehrer in Minden vor eine m&auml;chtige Herausforderung<\/strong><br>\n&bdquo;In den neunziger Jahren waren das viele Aussiedler aus der Sowjetunion&ldquo;, erinnert sich Liselotte Zassenhaus, heute stellvertretende Schulleiterin an der Ganztagshauptschule Todtenhausen. &bdquo;Da konnte man sich zumindest sicher sein, dass die in ihrer Heimat eine gewisse Schulbildung genossen hatten, viele waren spitzenm&auml;&szlig;ig in Mathe.&ldquo; Mit der j&uuml;ngsten Fl&uuml;chtlingswelle aus Syrien stehen in Deutschland aber viele Lehrer vor einer ganz anderen Situation.<br>\nIn Ellen Usmans Klasse fliegt die T&uuml;r mit einem Rums gegen die Wand, dass man glaubt, es haut den Putz von den renovierungsbed&uuml;rftigen W&auml;nden. Im T&uuml;rrahmen steht ein schuldbewusst grinsender Zehnj&auml;hriger. &bdquo;Zwei Jahre Auffanglager in der T&uuml;rkei&ldquo;, sagt sie leise, &bdquo;der schafft es kaum auf einem Stuhl sitzen zu bleiben, ist v&ouml;llig verwildert. &hellip; Vor der Flucht ist er maximal ein Jahr zur Schule gegangen, hier m&uuml;sste er eigentlich in die f&uuml;nfte Klasse. Wie soll das gehen?&ldquo; Ein anderes Kind hat &uuml;berhaupt noch nie eine Schule von innen gesehen. &bdquo;Wir arbeiten seit zwei Monaten mit ihm, aber alphabetisiert ist er immer noch nicht.&ldquo; In der ersten Reihe bem&uuml;hen sich zwei M&auml;dchen redlich, die Verbtabellen von der Tafel in ihr Heft zu kopieren, kippen aber immer wieder in die arabische Schreibweise &ndash; von links nach rechts &ndash; und malen die Buchstaben verkehrt herum aufs Papier, was sie praktisch unlesbar macht. In einer hinteren Ecke langweilen sich ein M&auml;dchen und zwei Jungen aus Polen, die mit der Aufgabe l&auml;ngst fertig sind, und beginnen mit Stiftkappen nach dem Jungen aus Kasachstan in der ersten Reihe zu werfen. Genauso unterschiedlich wie ihre Vorkenntnisse ist ihr Alter: Von zehn bis 17 Jahren ist alles vertreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mt.de\/lokales\/minden\/20227055_Manche-sind-wirklich-voellig-verwildert.html\">Mindener Tageblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wer sich nach diesem schlaglichtartigen Bericht vorstellt, wie die Kommunen mal besser mal weniger gut ausgestattet auf sich allein gestellt versuchen, syrische B&uuml;rgerkriegskinder zu integrieren, kann sich nur wundern und die Wenigen bewundern, die sich diesen Problemen stellen. Gewiss, niemand kann behaupten, der Umgang mit den neuen Fl&uuml;chtlingen sei einfach und gewiss sind die syrischen B&uuml;rgerkriegskinder ein ganz besonderer Fall, aber es ist schon erstaunlich, dass im Umgang mit fremdsprachigen Kindern, keine Handlungsanweisungen, keine Konzepte, keine Materialien, kaum Personal gest&uuml;tzt auf die langj&auml;hrigen Erfahrungen in diversen Bundesl&auml;ndern existieren. Es ist unfassbar, dass bei jedem neuen Fl&uuml;chtlingsschub das Rad neu erfunden werden muss. So sollten z.B. in ausreichendem Ma&szlig;e Lehrer zur Verf&uuml;gung stehen, die &uuml;ber solch eine wichtige Qualifikation wie &ldquo;Deutsch f&uuml;r Ausl&auml;nder&rdquo; verf&uuml;gen. Es ist geradezu absurd, dass es sozusagen ein Gl&uuml;cksfall ist, dass Ellen Usman in obigem Fall &uuml;ber die Qualifikation &ldquo;Deutsch f&uuml;r Ausl&auml;nder&rdquo; verf&uuml;gt.  Mittlerweile bem&uuml;ht sich die Kreisverwaltung einen regelm&auml;&szlig;igen Austausch, Fortbildungen und Unterrichtsmaterialien zu organisieren. Daf&uuml;r m&uuml;sste eigentlich ganz automatisch mit der Zuweisung von Fl&uuml;chtlingen gesorgt werden.<br>\nEin anderes Problem ist die die Finanzierung. Nun werden im K&ouml;nigsteiner Schl&uuml;ssel Steuereinnahmen und der Bev&ouml;lkerungszahl bei der Verteilung der Fl&uuml;chtlinge ber&uuml;cksichtigt, aber ich bezweifle, dass dabei die Haushaltlage der Kommunen ber&uuml;cksichtigt wird. Allzu viele Kommunen in NRW sind ziemlich klamm, ergo sind den Mitteln f&uuml;r Fortbildungen, Materialien und Austausch meist Grenzen gesetzt. &ndash; Im Grunde m&uuml;sste die Integration dieser Fl&uuml;chtlingskinder bundesweit koordiniert werden und vom Bund finanziert werden, damit nicht die jeweilige Haushaltslage der Kommunen &uuml;ber Erfolg bzw. Misserfolg der Integrationsbem&uuml;hungen entscheidet. Sonst wird bald wieder, wie Nadine Conti schreibt, vom &ldquo;mangelnden Integrationswillen der Betroffenen&rdquo; <a href=\"http:\/\/www.mt.de\/lokales\/minden\/20227044_Thema-Auffangklassen-Versaeumte-Chancen.html\">die Rede sein<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Datenbank &ldquo;Atypische Besch&auml;ftigung&rdquo;<\/strong><br>\nDie regionale Datenbank &ldquo;Atypische Besch&auml;ftigung&rdquo; des WSI stellt f&uuml;r alle Stadt- und Landkreise in der Bundesrepublik Deutschland Daten zur atypischen Besch&auml;ftigung zur Verf&uuml;gung. Sie bietet einen schnellen &Uuml;berblick zur Entwicklung der Besch&auml;ftigung von 2005 bis 2013 mit Auswertungen in Tabellen und Grafiken. Als atypische Besch&auml;ftigung werden in der Datenbank alle Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse eingestuft, die mindestens eines der folgenden Kriterien erf&uuml;llen: Teilzeitbesch&auml;ftigung, Zeitarbeitsverh&auml;ltnis und geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung. Die regionale Datenbank &ldquo;Atypische Besch&auml;ftigung&rdquo; ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts der Forschungsf&ouml;rderung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung und wird vom WSI betreut und j&auml;hrlich aktualisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/wsi_5859.htm\">WSI<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Atypisch ist fast normal<\/strong><br>\nMinijobs und Co. bleiben weit verbreitet: Fast jeder zweite Job ist kein Normalarbeitsverh&auml;ltnis.<br>\nDeutschlandweit waren im Jahr 2013 demnach 43,3 Prozent aller Arbeitsverh&auml;ltnisse Minijobs, Teilzeitstellen oder Leiharbeit. Eigentlich, so WSI-Experte Toralf Pusch, w&auml;re angesichts der vergleichsweise guten Arbeitsmarktentwicklung in den letzten Jahren ein verringerter Druck zur Aufnahme solcher Besch&auml;ftigungsformen zu erwarten gewesen.<br>\nStattdessen zeigen die Berechnungen des WSI, dass die Leiharbeit mit einem Anteil von 2 Prozent der sozialversicherungspflichtigen und geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigung ann&auml;hernd auf dem Stand des Vorkrisenjahrs 2007 verharrt. Der Anteil der Minijobs hat im Vergleich zu 2007 sogar leicht zugelegt: um 0,6 auf 21,1 Prozent aller Arbeitsverh&auml;ltnisse. Dazu d&uuml;rften vor allem Neben-Minijobs beigetragen haben, deren Zahl seit 2007 um &uuml;ber 650.000 zugenommen hat, erl&auml;utert Pusch. Bei der Teilzeit zeigt die Statistik f&uuml;r die Jahre 2007 bis 2011 ebenfalls Zuw&auml;chse. Nach Umstellung der Meldestatistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit betrug die Teilzeitquote im vergangenen Jahr 20,2 Prozent. Wie auch Minijobs w&uuml;rden Teilzeitbesch&auml;ftigungen vor allem von Frauen ausge&uuml;bt, konstatiert der Forscher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/51132_51137.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Aufstiegsangst der Arbeiterkinder<\/strong><br>\nImmer mehr Deutsche studieren. Doch die Herkunft beeinflusst den Bildungsweg. Ihren Eltern zuliebe verzichten manche Kinder von Nichtakademikern auf ein Studium.<br>\nBetrachtet man die Studierenden nach ihren sozio&ouml;konomischen Merkmalen, dann sticht eines heraus, das eine gute Prognose &uuml;ber den Bildungsweg erlaubt: die soziale Herkunft, gemessen am Bildungsabschluss der Eltern. Man kann es auf die Formel bringen: Ein Kind aus einem Akademikerhaushalt studiert fast immer, ein Kind aus einem Arbeiterhaushalt selten. Sogar die Wahl des Studienfaches ist schichtspezifisch. So findet man unter Medizin- und Jurastudenten kaum Arbeiterkinder, aber relativ viele in den Ingenieurwissenschaften, Geisteswissenschaften und dem Bereich soziale Arbeit.<br>\nDrei Viertel des Nachwuchses mit akademisch gebildeten Eltern landet an der Hochschule, aus Nichtakademikerhaushalten nur ein Viertel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/die-aufstiegsangst-der-arbeiterkinder-trotz-bafoeg-sind-sie-an-unis-unterrepraesentiert-13192737-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">FAZ.Net<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wo die Gr&uuml;nen von gestern heute ihr Geld verdienen<\/strong><br>\nWechsel von der gr&uuml;nen Politik in die Wirtschaft: Einst zogen sie gegen Plastikm&uuml;ll und Benzingestank zu Felde. Jetzt arbeiten sie f&uuml;r Auto- und D&auml;mmstoffindustrie.<br>\nIn den vergangenen Jahren haben Gr&uuml;ne immer mehr zentrale Positionen in Verb&auml;nden und der Wirtschaft besetzt. L&auml;ngst sind sie nicht mehr nur Lobbyisten f&uuml;r die Solarindustrie, sondern auch f&uuml;r den Maschinenbau, die Pharmabranche oder die Metallindustrie. Nicht nur Abgeordnete wechseln die Seiten, sondern auch ihre Mitarbeiter. Sie seien allein schon wegen ihres politischen Insiderwissens f&uuml;r die Verb&auml;nde interessant, sagt Sebastian Hofmann, der f&uuml;r den Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) arbeitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/themen\/agenda\/die-wahren-enkel-von-joschka-fischer-wo-die-gruenen-von-gestern-heute-ihr-geld-verdienen\/10799822.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schon morgens gutes Geld verdienen! SZ-Zusteller<\/strong><br>\nWir suchen Sie als zuverl&auml;ssigen und verantwortungsbewussten Zeitungszusteller\/- in, ab 18 Jahre, zwischen 3.30 Uhr und 6.00 Uhr morgens f&uuml;r die Stadt und den Landkreis M&uuml;nchen. Nutzen Sie diese lukrative Verdienstm&ouml;glichkeit und kommen Sie ins Team: &bull; auf 450-Euro-Basis oder &bull; in Teilzeit mit Lohnsteuerkarte &bull; mit 25 % steuerfreiem Nachtzuschlag Wir freuen uns auf Ihr Interesse<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/web1.anonza.de\/5\/467cef7909bb43220d13966a8ad6a0a0\/1\/detail\/a_12991697.c_.cr_1098721158.html\">M&uuml;nchner Wochenanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ausnahmsweise hier einmal eine Werbeanzeige, die keinesfalls als solche an den gesch&auml;tzten Leser der NachDenkSeiten gerichtet ist, sondern von den Zust&auml;nden in unserem Lande Kunde gibt. Schon die Formulierung  &ldquo;lukrative Verdienstm&ouml;glichkeit&rdquo; l&auml;sst jeden aufhorchen, der schon einmal Zeitungen ausgetragen hat.  Lukrativ kommt von lateinischen &ldquo;lucrari&rdquo; und hei&szlig;t gewinnen. So bietet der Duden denn auch f&uuml;r das Wort lukrativ folgende Synonyme: gewinnbringend, eintr&auml;glich, gut\/hoch dotiert, lohnend, profitabel, rentabel usw. Unserem Leser, der diese Anzeige entdeckt hat, ist allerdings viel Grunds&auml;tzlicheres zu dieser &ldquo;lukrativen Verdienstm&ouml;glichkeit&rdquo; eingefallen:<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser H.A.:<\/strong> Es braucht schon ein gediegenes Ma&szlig; an Chuzpe, auf der einen Seite eine teure Lobbyistengruppe zu besch&auml;ftigen, die es schafft, ausgerechnet die Zeitungszusteller durch den Gesetzgeber vom Mindestlohn ausschlie&szlig;en zu lassen,  andererseits h&auml;nderingend nach Menschen zu suchen und ihnen anzubieten, &ldquo;ins Team zu kommen&rdquo; (diese Phrase ist eine Unverfrorenheit!), die in Not genug sind, um sich unterhalb des Mindestlohns (= eine &ldquo;lukrative Verdienstm&ouml;glichkeit&rdquo; &ndash; n&auml;chste Unverfrorenheit!) zu nachtschlafener Zeit bei jedem Wetter die F&uuml;&szlig;e platt zu laufen.<br>\nEs wird ein Wahnsinnsgeld f&uuml;r Werbung ausgegeben &ndash; z.B. um bei Google auf der ersten Suchergebnisseite zu erscheinen, aber auch, um in einer Zeitung eine wirksame Firmenanzeige zu schalten. Da die Zeitung fast ausschlie&szlig;lich von dieser Werbung lebt (sie kassieren daf&uuml;r reichlich!), sollte doch wohl derjenige, der die Werbung mit seinen F&uuml;&szlig;en unter die Leute bringt, angemessen (also wie ein ordentlich Besch&auml;ftigter einer Werbeagentur) entlohnt werden &ndash; genauso wie der Journalist, der mit &ldquo;Inhalt&rdquo; daf&uuml;r sorgt, dass die Werbung unter die Leute gebracht werden kann.<br>\nWenn diese &ldquo;Teammitglieder&rdquo; der untersten Kategorie so h&auml;nderingend gesucht werden: Wieso reagiert der &ldquo;freie Markt&rdquo; nicht mit h&ouml;heren L&ouml;hnen? Wo ist die freie Marktwirtschaft denn, wenn es um die Pfr&uuml;nde der Zeitungsverleger und Werbefachleute geht? Man versucht es halt zuerst mit einem Flyer. Ob irgendwann die L&ouml;hne an den Bedarf angepasst werden? Hoffentlich melden sich m&ouml;glichst wenige Kandidaten, damit die vielgepriesene &ldquo;freie Marktwirtschaft&rdquo; auch ordentlich funktioniert. &ndash; Der beigef&uuml;gte Flyer wurde nicht nur in die Briefk&auml;sten der Haushalte gesteckt. Er liegt auch auf den Tresen in diversen Kneipen in M&uuml;nchen aus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gregor Kritidis: Griechenlands angebliche &bdquo;Success-Story&ldquo;: Verelendung statt Demokratie<\/strong><br>\nIn keinem anderen Land der EU ist es im Zuge der Weltfinanzkrise zu derart starken sozialen und politischen Verwerfungen gekommen wie in Griechenland. Die Ursache der Misere, so die vorherrschende Lesart, sei eine Mischung aus s&uuml;deurop&auml;ischem Schlendrian und balkanischer Vetternwirtschaft. Diese Deutung steht jedoch insofern auf wackeligen F&uuml;&szlig;en, als der Anstieg der staatlichen Neuverschuldung infolge der Bankenrettungs-Programme keinesfalls eine griechische Besonderheit war. Das Besondere an Griechenland war und ist, dass die sozialen und politischen Eliten aus eigenem Antrieb zur Umsetzung des Austerit&auml;tsprogramms auf die Hilfe der EU und des IWF zur&uuml;ckgegriffen haben. &hellip;<br>\nDie drastische Senkung der Masseneinkommen, die sogenannte &bdquo;innere Abwertung&ldquo; ist das ausdr&uuml;ckliche Ziel der Politik der Troika, hinter dem andere Ziele wie die Reform der &ouml;ffentlichen Verwaltung oder des Steuersystems deutlich zur&uuml;ckstehen. Das liegt in der Logik des B&uuml;ndnisses zwischen den Gl&auml;ubigern und ihren Vertretern einerseits und der griechischen Oberschicht sowie ihrer politischen Repr&auml;sentanten andererseits begr&uuml;ndet. Keine griechische Regierung hat ein Interesse, die eigene Machtbasis ernsthaft zu gef&auml;hrden. Folglich k&ouml;nnen keine Reformen umgesetzt werden, die zentrale Interessen der griechischen Oberschicht ber&uuml;hren. Exemplarisch daf&uuml;r ist die Reform des Steuerwesens, dass &ndash; sollte sie jemals ernsthaft in Angriff genommen werden &ndash; die de jure und de fakto bestehende Steuerfreiheit der Oberschicht und der oberen Mittelschicht beseitigen m&uuml;&szlig;te. Das bedeutet, dass die traditionellen Formen der politischen Herrschaft, insbesondere der ausgepr&auml;gte Klientelismus, nicht beseitigt sondern im Gegenteil noch befestigt werden. Mit zunehmender Verarmung nimmt die soziale Abh&auml;ngigkeit der ums &Uuml;berleben k&auml;mpfenden Bev&ouml;lkerung zu, sodass Formen der Vorteilsgew&auml;hrung und &ndash;nahme einen besonders guten N&auml;hrboden finden. &hellip; Die Austerity-Politik hat die Grundlage f&uuml;r eine massive Umverteilung des Eigentums gelegt, nicht nur durch die nach deutschem Vorbild eingesetzte Privatisierungs-Agentur, sondern auch durch Firmenpleiten und private Notverk&auml;ufe. Zudem haben die gro&szlig;en Kapitalgruppen in Griechenland von der Senkung der Masseneinkommen erheblich profitiert. Durch die Rezession sinkt jedoch auch die Schuldentragf&auml;higkeit des griechischen Staates, sodass die Bedienung der Schulden zunehmend in Frage steht &ndash; eine Kuh kann man schlachten, gleichzeitig melken kann man sie nicht. Eine erneute Umschuldung in welcher Form auch immer ist daher auf absehbare Zeit unumg&auml;nglich. &hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1433\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Meer der Hoffnung<\/strong><br>\nF&uuml;r einige Wochen war Europa geeint, vergangenes Jahr im Oktober &ndash; geeint im Entsetzen. Im Entsetzen &uuml;ber die Bilder aus Lampedusa, von jener Trag&ouml;die, bei der am 3. Oktober 2013 direkt vor dem rettenden Strand 368 Menschen erb&auml;rmlich ertrunken waren. Es schien, als sei Europa endlich erwacht, als h&auml;tten B&uuml;rger, Medien und Politiker endlich begriffen, welches Drama sich seit Jahren im Mittelmeer abspielt. Italien wenigstens lie&szlig; den Schw&uuml;ren Taten folgen. Seit November 2013 l&auml;uft in der Stra&szlig;e von Sizilien der &ldquo;Mare Nostrum&rdquo;-Einsatz, patrouillieren Schiffe und Flugzeuge bis weit hinunter vor die libysche K&uuml;ste. Nicht Grenzbewachung im Sinne der europ&auml;ischen Frontex-Philosophie ist das, bilanziert Christopher Hein, Direktor des Consiglio italiano per i rifugiati, des italienischen Fl&uuml;chtlingsrats, sondern ein &ldquo;proaktiver Einsatz&rdquo;, der darauf zielt, Schiffe in Not aufzusp&uuml;ren und f&uuml;r die schnellstm&ouml;gliche Rettung zu sorgen, durch eigene Einheiten oder per Alarmierung von Handelsschiffen in der Ungl&uuml;ckszone. Dieses Jahr sind schon fast 140.000 Menschen &uuml;bers Meer nach Italien gekommen, und Mare-Nostrum-Schiffe haben sogar mehr Fl&uuml;chtlinge gerettet, als Renzi vor der UN gesagt hat: &uuml;ber 90.000. Die meisten fliehen heute vor Kriegen und Diktaturen, aus Syrien, Eritrea oder Pal&auml;stina.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2014%2F10%2F02%2Fa0125&amp;cHash=174b596e7467de74e7ec8a4adf676837\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nat&uuml;rlich ist &ldquo;Mare Nostrum&rdquo; ein Erfolg, auch wenn manche zurecht einwenden m&ouml;gen, dass die Gewissheit der Fl&uuml;chtlinge, dass ihre Boote von der italienischen Marine gerettet w&uuml;rden, den Fl&uuml;chtlingsstrom zus&auml;tzlich anwachsen lasse. Deshalb ist &uuml;berhaupt nicht einsehbar, dass die EU nicht die Kosten f&uuml;r &ldquo;Mare Nostrum&rdquo; &uuml;bernimmt. Das Budget von Triton soll  monatlich 2,7 Millionen Euro betragen. Triton wird wesentlich n&auml;her an der italienischen K&uuml;ste operieren, &ldquo;Mare Nostrum&rdquo; war hingegen auch vor der K&uuml;ste Libyens t&auml;tig. Hinzu kommt, dass Frontex nicht &uuml;ber eigene Grenzw&auml;chter oder Schiffe verf&uuml;gt und deshalb auf das Material und das Personal der Mitgliedstaaten angewiesen ist. Ende September hat Frontex einen Aufruf an alle 28 EU-Staaten gerichtet. Man sammle derzeit Zusagen, hei&szlig;t es am Hauptsitz der Agentur in Warschau. &ndash; In der Tat: Seit dem 4. Oktober geht Europas Fl&uuml;chtlingspolitik so weiter wie bisher &ndash; ganz so, als sei vor einem Jahr eigentlich nichts passiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bund soll Unis in Wissenschaft st&auml;rken<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Neufassung des Artikels 91b Absatz 1 Grundgesetz&auml;nderung vorgelegt. Danach sollen die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen f&uuml;r eine erweiterte Kooperation von Bund und L&auml;ndern im Wissenschaftsbereich geschaffen werden (18\/2710).<br>\nEinrichtungen von Wissenschaft und Forschung der Hochschulen k&ouml;nnen nach der F&ouml;deralismusreform von 2006 von Bund nach Artikel 91b Absatz 1 Nummer 2 Grundgesetz nur thematisch und zeitlich begrenzt als &bdquo;Vorhaben der Wissenschaft und Forschung&ldquo; in F&auml;llen &uuml;berregionaler Bedeutung gemeinsam gef&ouml;rdert werden. Dies soll jetzt ge&auml;ndert werden. Hochschulen sollen in gleicher Weise wie au&szlig;eruniversit&auml;re Forschungseinrichtungen in F&auml;llen &uuml;berregionaler Bedeutung nach Artikel 91b Absatz 1 Nummer 1 des Grundgesetzes institutionell gef&ouml;rdert werden k&ouml;nnen.<br>\nF&uuml;r eine international wettbewerbsf&auml;hige Wissenschafts- und Forschungslandschaft komme den Hochschulen eine Schl&uuml;sselfunktion zu. Sie seien mit ihrer Einheit aus Forschung und Lehre das zentrale Element des Wissenschaftssystems. In Verbindung mit der Aufgabe des Wissens- und Technologietransfers tr&uuml;gen die Universit&auml;ten entscheidend zur Innovationsf&auml;higkeit Deutschlands in einer globalisierten Welt bei und bildeten mittlerweile mehr als 50 Prozent eines Altersjahrganges aus. Zudem stellten sich den Hochschulen vielf&auml;ltige Herausforderungen, wie die Heterogenit&auml;t der Studentenschaft, die demographische Entwicklung sowie die Sicherung einer angemessenen Grundfinanzierung. All dies erfordere es, die Hochschulen verst&auml;rkt zu f&ouml;rdern und ihnen eine verl&auml;ssliche finanzielle Perspektive zu bieten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_10\/-\/333358\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sp&auml;te Einsicht! Siehe schon <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=267\">&bdquo;Vom kooperativen F&ouml;deralismus zum Wettbewerbsf&ouml;deralismus &ndash; k&uuml;ntig herrscht zwischen den L&auml;ndern das Recht des St&auml;rkeren&ldquo;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Realsatiriker Josef Joffe gibt Zugabe<\/strong><br>\nErboster ZEIT-Herausgeber geht gegen Die Anstalt (ZDF) in Berufung<br>\nDas Verdienst von ZEIT-Herausgeber Josef Joffe, die Verflechtungen deutscher Edeljournalisten mit transatlantischen Lobby-Organisationen m&ouml;glichst unterhaltsam und nachhaltig in die &Ouml;ffentlichkeit zu bringen, ist an p&auml;dagogischem Wert kaum zu &uuml;bersch&auml;tzen&hellip;<br>\nW&auml;hrend die H&auml;me nun auf Don Quichoffe abregnet, ist das Thema transatlantischer Kontaktpflege mit Journalisten weitaus umfangreicher&hellip;.<br>\nDoch in der US-Lobby treten sich ausgerechnet die am besten bezahlten TV-Journalisten von ARD und ZDF gegenseitig auf die F&uuml;&szlig;e. So machte der mit ca. einer halben Million Euro\/Jahr an GEZ-Geldern ausgestattete heutige WDR-Intendant Tom Buhrow f&uuml;r die ultrakonservative deutsch-amerikanische Lobby Atlantik-Br&uuml;cke e.V. 2009 den Festredner, wo er den US-Botschafter lobte, der nicht einmal die Sprache seines Gastlandes spricht. Auch ZDF-Starjournalist Claus Kleber, der &auml;hnlich gut wie Buhrow verdient, ist mit seiner journalistischen T&auml;tigkeit nicht so ausgelastet, als dass er nicht auch Zeit f&uuml;r das Kuratorium der Atlantik-Br&uuml;cke h&auml;tte. Letztes Jahr verstieg sich Kleber zu einem Vergleich der Tagesschau mit nordkoreanischem Regierungsfernsehen. Derartige T&ouml;ne kennt man eher von US-TV-Moderatoren, die um den Titel des konservativsten Kommentators konkurrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Realsatiriker-Josef-Joffe-gibt-Zugabe-2412743.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23511","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23511","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23511"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23511\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23515,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23511\/revisions\/23515"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23511"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23511"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23511"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}