{"id":2357,"date":"2007-05-23T08:06:32","date_gmt":"2007-05-23T06:06:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2357"},"modified":"2024-10-10T18:06:00","modified_gmt":"2024-10-10T16:06:00","slug":"jens-wernickethorsten-bultmann-hg-netzwerk-der-macht-bertelsmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2357","title":{"rendered":"Jens Wernicke\/Thorsten Bultmann (Hrsg.): Netzwerk der Macht \u2013 Bertelsmann"},"content":{"rendered":"<p>Statt einer Rezension geben wir ein Interview mit einem der Herausgeber einer lesenswerten Buchneuerscheinung &uuml;ber den medial-politischen Komplex aus G&uuml;tersloh wieder. Mit freundlicher Genehmigung der <em>Neuen Westf&auml;lischen<\/em> aus Bielefeld.<br>\nDas Buch, in dem 30 Autoren zu Wort kommen, unternehme zum ersten Mal den Versuch einer systematischen Darstellung der Macht dieses Konzerns. Im Interview fordert <strong>Jens Wernicke<\/strong> eine &ouml;ffentliche Diskussion &uuml;ber die Rolle der AG und der Stiftung, &bdquo;die zu Unrecht den Status der Gemeinn&uuml;tzigkeit genie&szlig;t&ldquo;.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>&bdquo;Nichts Neues? Da irrt Liz Mohn&ldquo;<\/strong><\/p><p>DAS INTERVIEW: Jens Wernicke, Herausgeber des Buches &bdquo;Netzwerk der Macht &ndash; Bertelsmann&ldquo;<\/p><p>G&uuml;tersloh. Auf rund 440 Seiten setzen sich in dem Buch &bdquo;Netzwerk der Macht &ndash; Bertelsmann. Der medial-politische Komplex aus G&uuml;tersloh&ldquo; fast 30 Autoren kritisch mit der Rolle der Bertelsmann-Stiftung und der Bertelsmann AG auseinander. NW-Redakteur Stefan Brams sprach mit Herausgeber Jens Wernicke &uuml;ber das Buch, das in den n&auml;chsten Tagen erscheint.<\/p><p>In den vergangenen Jahren sind drei kritische B&uuml;cher zu Bertelsmann erschienen. Was gibt&rsquo;s denn bei Ihnen zu lesen, was nicht schon bei den anderen geschrieben stand?<\/p><p>JENS WERNICKE: Neu an dieser Publikation ist vor allem, dass sie erstmalig eine vollst&auml;ndige kritische Sichtung aller Politikfelder, auf denen Bertelsmann aktiv ist, in sich vereint. Von den Autoren des Bandes wird so beispielsweise herausgearbeitet, weshalb auch wissenschaftlich von der immer mehr um sich greifenden Methode des &bdquo;Rankings&ldquo; wenig zu halten ist. Auch werden die zunehmende Privatisierung des Bildungssystems, die EU-Verfassung, die Militarisierung Europas, die Sozialgesetzgebung und viele andere politische Bereiche mehr auf den Einfluss der &bdquo;Bertelsm&auml;nner&ldquo; hin untersucht.<\/p><p>Liz Mohn behauptet in einer Stellungnahme, dass das Buch nichts Neues enth&auml;lt?<\/p><p>WERNICKE: Liz Mohn irrt, wenn sie meint, dieses Buch enthalte &bdquo;nichts Neues&ldquo;: Zum ersten Mal unternimmt es den Versuch einer wissenschaftlich fundierten sowie systematischen Darstellung der &bdquo;Macht&ldquo; dieses Konzerns. Andererseits: Sollte Frau Mohn wirklich meinen, was sie sagt, macht dies doch nur allzu deutlich, wie weit Bertelsmann inzwischen schon in politisch-gesellschaftliche Strukturen vorgedrungen sein muss &ndash; wenn selbst das, was unser Buch nun offenbart, der G&uuml;tersloher Konzernherrin bereits als &bdquo;Old School&ldquo; erscheint.<\/p><p>Die Bertelsmann-Stiftung macht kein Geheimnis daraus, dass sie operativ arbeitet und etwas bewegen will im Land. Was ist daran verwerflich?<\/p><p>WERNICKE: Nun, was verwerflich ist, soll jeder und jede selbst entscheiden. Uns stimmt es jedoch bedenklich, wenn zunehmend private Interessen Einfluss auf die Definition des Gemeinwohls erhalten. Fast kaum jemandem im Land d&uuml;rfte diesbez&uuml;glich bekannt sein, wie umfangreich Bertelsmann an politischen Entscheidungsprozessen beteiligt ist und welche Methoden hierbei unter anderem zum Einsatz gelangen.<\/p><p>Welche Methoden meinen Sie?<\/p><p>WERNICKE: Ein gutes Beispiel stellt hier die Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren dar, welche vom bertelsmannnahen Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) seit vielen Jahren vorangetrieben und unter anderem mit &bdquo;Falschaussagen&ldquo; flankiert worden ist: So behauptete das CHE beispielsweise &ndash; und die Bertelsmann-Presse plapperte es in Zeiten zunehmender studentischer Unruhen gerne nach &ndash;, laut einer Umfrage sei eine &bdquo;Mehrheit der Studierenden f&uuml;r die Studiengeb&uuml;hr&ldquo;. Tats&auml;chlich jedoch hatten die Befragten qua Fragestellung &uuml;berhaupt nicht die M&ouml;glichkeit, dieselbe abzulehnen. Aus den Antworten auf eine Frage &agrave; la &bdquo;Welches Modell f&auml;nden Sie theoretisch am besten, wenn die Geb&uuml;hr schlussendlich kommt?&ldquo; konstruierte das CHE so einen medialen Angriff auf studentische Interessen und &ouml;ffentliche Meinung, der da postulierte: Die sind doch eh alle daf&uuml;r, stellt Eure studentischen Streiks sowie die sinnfreie, basislose Gegenwehr ein.<\/p><p>Sie sprechen von einem Netzwerk der Macht, das Bertelsmann geschaffen hat. Wie sieht das aus? Wer ist daran beteiligt?<\/p><p>WERNICKE: Die Bertelsmann- Stiftung bedient sich verschiedener Aninstitute wie dem Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) und Centrum f&uuml;r angewandte Politikforschung (CAP), denen ein quasi &ouml;ffentlicher Status attribuiert worden ist &ndash; im Falle CHE: Beteiligung der Hochschulrektorenkonferenz; im Falle CAP: Universit&auml;t M&uuml;nchen &ndash;, um so eine Legitimationsbasis f&uuml;r operatives Handeln zu schaffen. Dazu inkorporiert sie in ihre Projektzusammenh&auml;nge partei- und gewerkschaftsnahe Personen, Stiftungen etc. Sie gibt sich so den Anschein, eine quasi nicht-gouvernmentale Organisation, also ein zivilgesellschaftlicher Akteur zu sein. Beide Strategien stehen jedoch im Widerspruch zur tats&auml;chlichen Verflechtung der Bertelsmann-Stiftung mit dem Konzern. Ber&uuml;cksichtigt man diese mit, wird deutlich, dass die Stiftung an den Konzern r&uuml;ckgekoppelt ist und somit die wirtschaftlichen Interessen des G&uuml;tersloher Medien- und Dienstleistungsimperiums und nicht etwa jene &bdquo;der Zivilgesellschaft&ldquo; vertritt.<\/p><p>F&uuml;r wie gro&szlig; halten sie den gesellschaftlichen Einfluss von Bertelsmann?<\/p><p>WERNICKE: Nun, das ist quantitativ nicht messbar, in welcher Gr&ouml;&szlig;e denn auch? Wir reden hier allerdings vom global weitest verbreiteten Medienkonzern und der selbst laut Handelsblatt einflussreichsten Stiftung im Land. Beider Einfluss ist bereits jetzt betr&auml;chtlich und nimmt sp&uuml;rbar immer weiter zu.<\/p><p>Sie schreiben in ihrem Vorwort, dass verschw&ouml;rungstheoretische Erkl&auml;rungsmuster nicht weiterhelfen. Bedienen Sie nicht andererseits Verschw&ouml;rungstheorien, wenn Sie davon sprechen, dass Bertelsmann weite Teile der Reformpolitik steuert, ja die Hartz-IV-Gesetze gar in G&uuml;tersloh ersonnen wurden?<\/p><p>WERNICKE: Das wurde so nicht gesagt. Tats&auml;chlich findet eine &bdquo;Steuerung&ldquo; im instrumentellen Sinne auch nicht statt. Sehr wohl aber bereitet Bertelsmann politische Entscheidungsprozesse unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit sowie unter Ausschluss der Er&ouml;rterung von Alternativen vor, deren Ergebnisse dann als &bdquo;Sachzwanglogik&ldquo;, der Weisheit letzter oder gar einziger Schluss, pr&auml;sentiert werden, was sie de facto nicht sind. Und tats&auml;chlich hatte Bertelsmann auch bei der Hartz-Gesetzgebung die Finger im Spiel. Das arbeitet Frau Professorin Spindler in ihrem Buchbeitrag einwandfrei heraus. Wer die von ihr gebrachten konkreten Angaben, von denen jede einzelne nachgewiesen wird, nun als &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo; bezeichnet, nun: der beweist damit lediglich, dass er mit Argumenten und Beweisen gar nicht erst zu tun haben will, sondern Kritik, anstatt sich mit ihr auseinanderzusetzen, lieber gleich als &bdquo;Verschw&ouml;rung&ldquo; diffamiert.<\/p><p>Ist die Demokratie wirklich gef&auml;hrdet durch das Beratungsgesch&auml;ft &agrave; la Bertelsmann-Stiftung?<\/p><p>WERNICKE: Im institutionellen Sinne ist die formale Demokratie nat&uuml;rlich nicht in Gefahr. Jedoch nimmt der Einfluss der gesellschaftlichen &Ouml;ffentlichkeit auf politische Prozesse und Entscheidungsfindungen immer mehr ab. Und was n&uuml;tzt uns allen schon eine &bdquo;Demokratie&ldquo;, in der zunehmend nur noch von M&auml;chtigen gesellschaftliche Probleme diagnostiziert werden, deren gleich mit angebotene L&ouml;sungen zumindest mittelbar stets zu noch mehr Entstaatlichung, Sozialabbau etc. f&uuml;hren?<\/p><p>In Ihrem Buch wird die enge Verzahnung von Bertelsmann-Stiftung und Bertelsmann AG kritisiert. Ist die Stiftung lediglich ein T&uuml;r&ouml;ffner f&uuml;r die Gesch&auml;fte des Konzerns?<\/p><p>WERNICKE: Gegenfrage: Wie sollte die Stiftung, der knapp 80 Prozent des Konzernes geh&ouml;ren, irgend etwas tun, das nicht im Interesse desselben und damit ihrem eigenen liegt? Der Konzern hat gesch&auml;ftliche Interessen auf nahezu allen gesellschaftlichen Feldern, auf denen die Stiftung politikberatend t&auml;tig ist: Medien, &ouml;ffentliche Verwaltung etc. Soweit mir bekannt ist, gab es hierbei seitens der Stiftung beispielsweise noch nie den Vorschlag an die Politik, die Unternehmenssteuern zu erh&ouml;hen oder &auml;hnliches, um so der immer gr&ouml;&szlig;er werdenden sozialen Schieflage im Lande Herr zu werden. Welch Zufall, nicht wahr? Ich denke, was die Stiftung hier betreibt, ist guten Gewissens als &bdquo;Mangelverwaltungspolitik&ldquo; interpretierbar &ndash; und zwar dergestalt, dass dabei eines nie in Frage gestellt werden wird: die ungleiche Verteilung gesellschaftlichen Reichtums und gesellschaftlicher Macht.<\/p><p>Was fordern Sie von Bertelsmann, was von der Politik? Sollten Stiftung und Konzern st&auml;rker entflochten werden?<\/p><p>WERNICKE: Von Bertelsmann k&ouml;nnen wir nichts fordern. H&ouml;chstens von der Politik. Wichtig w&auml;re hier, bedeutende Reformen breiter und ergebnisoffen &ouml;ffentlich zu diskutiert und dazu auch alternativen wissenschaftlichen Sachverstand zu bem&uuml;hen. Eben dies w&auml;re f&uuml;r uns dem Inhalt und nicht nur der Form nach &bdquo;Demokratie&ldquo;.<\/p><p>Hat die Stiftung Sie schon eingeladen, das Buch hier in G&uuml;tersloh zu diskutieren?<\/p><p>WERNICKE: Nein, das hat sie nicht. Die Bertelsmann-Presseabteilung bestellte beim Verlag ein regul&auml;res Exemplar. Hieraus sowie aus der Tatsache, dass man uns von dieser Seite aus bereits vor Erscheinen des Buches &bdquo;sachliche Fehler&ldquo; vorgeworfen hat, schlie&szlig;e ich jedoch, dass wir sehr wohl zur Kenntnis genommen werden. Dabei sind  Konzern und Stiftung aber auch nicht Zielgruppe unserer Publikation. Vielmehr w&uuml;nschen wir uns eine kritischer werdende &Ouml;ffentlichkeit, die eine politische Debatte um die Funktion immer weiter zunehmender &bdquo;privater Politikberatung&ldquo; entfacht. Selbiger sollte, so unsere Meinung, eine Grenze gesetzt werden, die daf&uuml;r Sorge tr&auml;gt, dass die Interessen all jener, die sich &bdquo;Think Tanks&ldquo; und &auml;hnliches nicht zu leisten verm&ouml;gen, in &Ouml;ffentlichkeit und Politik ebenso ber&uuml;cksichtigt werden, wie die derjenigen, die sich so was zu leisten verm&ouml;gen. Was br&auml;chte zu diesem Thema schon eine Diskussion mit Bertelsmann? Diskutiert werden muss &ndash; und zwar &ouml;ffentlich &ndash; &uuml;ber diesen Konzern, diese unserer Meinung nach zu unrecht den Status der &bdquo;Gemeinn&uuml;tzigkeit&ldquo; genie&szlig;ende Stiftung und andere ihrer Art.<\/p><p><em>Jens Wernicke und Torsten Bultmann (Herausgeber); &bdquo;Netzwerk der Macht &ndash; Bertelsmann. Der medial-politische Komplex aus G&uuml;tersloh&ldquo;; 434 Seiten; Verlag Bund demokratischer Wissenschaftler; Marburg 2007; 15 Euro.<\/em><\/p><p><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Obwohl ich mich seit l&auml;ngerem mit dem <a href=\"?p=1921\">Wirken der Bertelsmann Stiftung besch&auml;ftige<\/a> und das Buch noch keineswegs durcharbeiten konnte,  habe ich heute einige der Beitr&auml;ge mit gro&szlig;em Gewinn gelesen. Ohne ein Werturteil gegen andere Autorinnen und Autoren f&auml;llen zu wollen, fand ich besonders informativ &ndash; weil noch nirgends so akribisch aufgearbeitet &ndash; den Beitrag von Helga Spindler &uuml;ber den Einfluss von Bertelsmann auf die Hartz-Reformen.<\/p><p>Das Buch ist umfang- und facettenreich genug und belegt den demokratisch nicht legitimierten massiven Einfluss der Bertelsmann Stiftung auf den wichtigsten Politikfeldern, von der Bildung, &uuml;ber die Gesundheit, Arbeit und Soziales, die Rolle des Staates bis zur internationalen Politik. Schade eigentlich nur, dass der Einfluss des Bertelsmann-&bdquo;Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung&ldquo; auf die deutsche Hochschulpolitik etwas zu kurz kommt. Beim Paradigmenwechsel der Hochschule, weg von der staatlich garantierten Freiheit der Wissenschaft und hin zur wettbewerbsgesteuerten &bdquo;unternehmerischen Universit&auml;t&ldquo; hat die Bertelsmann Stiftung m.E. ihre effektivste Wirkung erzielt.<\/p><p>Siehe etwa:<\/p><ul>\n<li><a href=\"?p=2115\">Die &bdquo;neue Freiheit&ldquo; der NRW-Hochschulen &ndash; Freiheit f&uuml;r wen und wozu?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=2144\">Die Bertelsmann Stiftung und ihre Verflechtungen<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Dennoch: F&uuml;r jeden der sich fragt, wie es kommen konnte, dass die Politik und die Medien eindimensional und gest&uuml;tzt auf eine angebliche Logik des Sachzwangs der Lehre von der Wettbewerbssteuerung und der marktradikalen &Ouml;konomisierung und Privatisierung aller Lebensbereiche gefolgt sind, ist dieses Buch ein unverzichtbares Kompendium.<\/p><p>Liz Mohn best&auml;tigt die Kritik der Autorinnen und Autoren  an der Bertelsmann Stiftung, wenn sie zu diesem Buch bemerkt: &bdquo;Wir sehen das Buch als Beleg daf&uuml;r, wie wirksam und erfolgreich unsere Reformarbeit &uuml;ber die Jahre geworden ist.&ldquo;<\/p><p>Einen besseren Beleg f&uuml;r die timokratische Arroganz der Herrschaft des gro&szlig;en Geldes gegen&uuml;ber einer offenen und demokratischen Meinungs- und Willensbildung von unten h&auml;tte man nicht erfinden k&ouml;nnen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Statt einer Rezension geben wir ein Interview mit einem der Herausgeber einer lesenswerten Buchneuerscheinung &uuml;ber den medial-politischen Komplex aus G&uuml;tersloh wieder. Mit freundlicher Genehmigung der <em>Neuen Westf&auml;lischen<\/em> aus Bielefeld.<br \/> Das Buch, in dem 30 Autoren zu Wort kommen, unternehme zum ersten Mal den Versuch einer systematischen Darstellung der Macht dieses Konzerns. Im Interview fordert <strong>Jens<\/strong><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2357\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,129,11],"tags":[232,573,231,312,560],"class_list":["post-2357","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-strategien-der-meinungsmache","tag-bertelsmann","tag-cap","tag-che","tag-reformpolitik","tag-wernicke-jens"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2357","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2357"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2357\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":122887,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2357\/revisions\/122887"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2357"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2357"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2357"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}