{"id":2358,"date":"2007-05-23T08:29:18","date_gmt":"2007-05-23T06:29:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2358"},"modified":"2007-05-23T08:33:36","modified_gmt":"2007-05-23T06:33:36","slug":"hinweise-des-tages-399","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2358","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Mehrwertsteuererh&ouml;hung: Autoverkauf dramatisch eingebrochen<\/strong><br>\nDurch die Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer sind deutlich weniger Neuwagen verkauft worden als die Branche erwartet hat &ndash; bis zu minus 54,4 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/nachrichten\/mehrwertsteuererhoehung\/103568.asp\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dabei war doch st&auml;ndig davon die Rede, dass alles boomt und die Mehrwertsteuererh&ouml;hung kaum Auswirkungen auf die Nachfrage habe.<\/em><\/p>\n<p>Siehe dazu auch: <\/p>\n<p><strong>Also doch! Mehrwertsteuer macht Leben teurer<\/strong><br>\nDie meisten f&uuml;hlen es, die Bundesbank beweist es: Die h&ouml;here Mehrwertsteuer von 19 Prozent sorgt daf&uuml;r, dass Waren und Dienstleistungen in Deutschland mehr kosten, als es Werbekampagnen weismachen wollen. Damit ist der Fall nicht erledigt. Einige Unternehmen ziehen die Preise erst jetzt an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article886145\/Also_doch_Mehrwertsteuer_macht_Leben_teurer.html\">Die Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bringen Anlagen am Kapitalmarkt eine h&ouml;here Rente als das Umlageverfahren der Sozialversicherung?<\/strong><br>\nEin Streitgespr&auml;ch zwischen Hans-J&uuml;rgen Krupp, ehemals Chef des Deutschen Institutes f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin und Pr&auml;sident der Landeszentralbank von Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, und Professor R&uuml;diger von Rosen, dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Aktieninstitutes.<br>\nDeutschland hat in den neunziger Jahren die Probleme, vor denen sich alle f&uuml;r das Jahr 2030 so schrecklich f&uuml;rchten, schon einmal gemeistert. Allein zwischen 1991 und 2005 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigten um 13 Prozent zur&uuml;ckgegangen, die der voll erwerbsf&auml;hig Besch&auml;ftigten sogar um 18 Prozent. Was wir an demografischem R&uuml;ckgang zwischen 2025 bis 2040 erwarten, sind 12 Prozent. Das hei&szlig;t: Das System hat mit viel Krachen in den vergangenen Jahren einen st&auml;rkeren R&uuml;ckgang der Beitragszahler verkraftet, als f&uuml;r die Zukunft dauernd diskutiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/21\/GS-Streitgespraech?page=all\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Es ist einfach erfrischend zu lesen, wie Krupp ein Argument des Aktienlobbyisten von Rosen nach dem anderen auseinandernimmt und als Geschw&auml;tz entlarvt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Jahrbuch Arbeit und Menschenw&uuml;rde widmet sich dem &ldquo;Prekariat&rdquo;<\/strong><br>\nArbeitslosigkeit war schon immer die Hauptursache f&uuml;r Armut und soziale Ausgrenzung. Nach der Umsetzung der Hartz-Gesetze sind Arbeitslosigkeit und Armut aber noch enger zusammenger&uuml;ckt. Ein relativ neues Ph&auml;nomen kommt hinzu: Arm trotz Arbeit. Mittlerweile arbeiten knapp sieben Millionen Menschen im Niedriglohnsektor. Eine Million Besch&auml;ftigte haben ein derart niedriges Arbeitseinkommen, dass sie Anspruch auf aufstockendes Arbeitslosengeld II haben. Tendenz stark steigend. Diesem Thema widmet sich auch das im siebten Jahr erschienene Jahrbuch Arbeit und Menschenw&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1140264\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eine neue Verteilung &ldquo;von Einkommen, Verm&ouml;gen und Arbeit&rdquo; tut sicher not. Das ist aber gewiss kein Grund, die vorhandenen Wachstumspotenziale nicht besser auszusch&ouml;pfen. Andere L&auml;nder machen vor, dass es durchaus m&ouml;glich ist, mittels einer besseren Makropolitik das BSP auch &uuml;ber l&auml;ngere Zeiten schneller als die Produktivit&auml;t wachsen zu lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Reinigungskr&auml;fte im Bundestag werden jetzt nachbezahlt<\/strong><br>\nDie &ouml;ffentliche Emp&ouml;rung zeitigt Wirkung: Die Putzkr&auml;fte im Deutschen Bundestag d&uuml;rfen sich &uuml;ber eine sp&uuml;rbare Lohnerh&ouml;hung freuen. Sie erhalten jetzt endlich den normalen Tariflohn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,484137,00.html\">SPIEGEL online<\/a><\/li>\n<li><strong>Thema Hedgefonds<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Positives Urteil der OECD &uuml;ber Kapitalfonds<\/strong><br>\nHedge-Funds und Private-Equity-Funds &uuml;ben positive wirtschaftliche Funktionen aus und tragen zur Stabilisierung des Finanzsystems bei, wie die OECD in einem Bericht betont. Mit h&ouml;heren Risiken seien dagegen strukturierte Finanzinstrumente verbunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2007\/05\/22\/bm\/articleF7AZ0.print.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar von Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist ein wenig erstaunlich, dass eine Zeitung des Schweizer Finanzplatzes die positive Einsch&auml;tzung der neoliberale Denkfabrik, OECD, von Hedge-Funds und Private-Equity-Funds teilt und deren Rolle als &ldquo;w&uuml;nschenswerte Quelle von Wandel und Markteffizienz&rdquo; betont. Sind doch nicht nur einige Regierungen, sondern auch bereits der Bundesverbandes deutscher Banken  &uuml;ber &ldquo;systemische Risiken&rdquo; besorgt. Allerdings h&auml;tte der Autor des Beitrags &uuml;ber den OECD- Bericht nur einen Blick in seine eigene Zeitung werfen m&uuml;ssen, um dort von einer &ldquo;Liquidit&auml;tsblase&rdquo; und &ldquo;immer leichtsinnigere Finanzierungsmodellen&rdquo; zu lesen:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&Uuml;bernahmen setzen Ratings unter Druck<\/strong><br>\nStark &uuml;ber Schulden finanzierte Private-Equity-Transaktionen sorgen an den Anleihem&auml;rkten f&uuml;r fallende Ratings von Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2007\/05\/22\/bm\/articleF6WLU.print.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Banken warnen vor Hedge-Fonds<\/strong><br>\nMit dem wachsenden Anteil des Gesch&auml;ftsvolumens von Marktteilnehmern, die keiner oder einer eingeschr&auml;nkten Regulierung unterl&auml;gen, werde die Sicherung der Finanzstabilit&auml;t jedoch immer schwieriger, so der gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Vorstand des Bundesverbandes deutscher Banken, Manfred Weber Weber. &ldquo;Vor diesem Hintergrund sind Forderungen nach einer gr&ouml;&szlig;eren Transparenz der Hedge-Fonds berechtigt und werden auch von den privaten Banken unterst&uuml;tzt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2007\/0516\/wirtschaft\/0097\/index.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Buchkritik: Die Stimmungsmacher<\/strong><br>\nF&uuml;r Lutz Hachmeister stinkt der deutsche Journalismus von seinen K&ouml;pfen her. F&uuml;r ihn zeichnet sich guter Journalismus durch Distanz und Respektlosigkeit gegen&uuml;ber den jeweils M&auml;chtigen aus, weshalb Recherche und Reportage nie die Kunstfertigkeit konservativer Journalisten waren. Doch mittlerweile wechselt das Personal zwischen den H&auml;usern, ohne dass sich darin noch eine Haltung ausdr&uuml;cken muss. Mangels Kontroversen im nationalen Raum stellt der neo-b&uuml;rgerliche Journalismus die Polarit&auml;ten, ohne die er nicht &uuml;berleben kann, k&uuml;nstlich her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/literatur\/?em_cnt=1140078\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>ARD-Fernsehen: Ederers M&auml;rchenserie<\/strong><br>\nBereits 2003 sendete die ARD eine dreiteilige Reihe Ederers &uuml;ber &ldquo;M&auml;rchen&rdquo; in der Sozialpolitik: &ldquo;Das M&auml;rchen von der gerechten Steuer&rdquo;, &ldquo;Das M&auml;rchen von der sicheren Rente&rdquo; und &ldquo;Das M&auml;rchen vom bl&uuml;henden Arbeitsmarkt&rdquo; &ndash; damals finanziell tatkr&auml;ftig unterst&uuml;tzt von der Arbeitgeber-Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).<br>\nNach Aussagen von HR und SWR hat sich die INSM diesmal nicht finanziell beteiligt. &ldquo;Aus dem Herzen&rdquo; d&uuml;rfte ihr Ederer trotzdem gesprochen haben. Zumindest kamen im ersten Teil viele Leute zu Wort, die zu den Unterst&uuml;tzerInnen der INSM geh&ouml;ren oder geh&ouml;rten, wie Paul Kirchhof, Friedrich Merz (CDU) oder Christine Scheel (Gr&uuml;ne). Auch die Stiftung Marktwirtschaft fand ihren Platz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/05\/ederers-neue-marchen\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Pofalla-Deutsch und Prinzipienverlust<\/strong><br>\n&bdquo;Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt&ldquo;, schrieb Ludwig Wittgenstein in seinem &bdquo;Tractatus logico-philosophicus&ldquo;. Der Erdkreis der CDU endet, wenn man sich ihr Grundsatzprogramm durchliest, im niederrheinischen Niemandsland kurz hinter Weeze. Von dort stammt Ronald Pofalla, Generalsekret&auml;r der Christdemokraten und von Angela Merkel h&ouml;chstselbst mit Grunds&auml;tzlichem betraut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/news\/Politik\/Deutschland\/_pv\/_p\/200050\/_t\/ft\/_b\/1271551\/default.aspx\/pofalla-deutsch-und-prinzipienverlust.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eine gelungene Sprachkritik an einem Parteiprogramm, das vor allem der Verschleierung dient. Lesenswert auch dann, wenn man dem kantigen Konservativismus und Wirtschaftsliberalismus, den Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer so schmerzlich vermisst, nichts abgewinnen kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Thema Ausbau des &Uuml;berwachungsstaats<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Alternativer Verfassungsschutzbericht : Erosion der Freiheit<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Bundesverfassungsrichter J&uuml;rgen K&uuml;hling hat die Einschr&auml;nkung von Grundrechten durch Polizei und Beh&ouml;rden kritisiert. Diese w&uuml;rden die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nicht ausreichend ernst nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1140155\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Britisches Innenministerium arbeitet an der Spitzelgesellschaft<\/strong><br>\nVerwaltungsangestellte, Sozialarbeiter und &Auml;rzte sollen in Gro&szlig;britannien k&uuml;nftig gesetzlich verpflichtet werden, Informationen &uuml;ber m&ouml;gliche Gewaltverbrecher an die Polizei weiterzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/90027\">HEISE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Etwas irritierend ist dieser Absatz: &bdquo;Aber auch im Innenministerium gibt es Zweifel an der Durchf&uuml;hrbarkeit des Vorhabens. Staatssekret&auml;r David Davis sieht die Polizei bereits heute mit Informationen &uuml;berversorgt. Gro&szlig;britannien sei bereits eine &ldquo;&Uuml;berwachungsgesellschaft&rdquo;, sodass in diesem Bereich nicht mehr nachgebessert werden m&uuml;sse.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Britische Polizei setzt erste Drohne ein<\/strong><br>\nDie Polizei von Merseyside will mit der ersten Drohne Gro&szlig;britanniens Verbrechen sowie &ldquo;antisoziales Verhalten&rdquo; verhindern und Menschenmengen &uuml;berwachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/90013\">HEISE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> In England scheint man dazu eine merkw&uuml;rdige Einstellung zu haben: &ldquo;Dass B&uuml;rger sich durch die &Uuml;berwachungsdrohnen bel&auml;stigt f&uuml;hlen k&ouml;nnten, sieht Simon Byrne, Vizepolizeichef von Merseyside, als kein Problem an: &ldquo;Die Menschen sind dankbar f&uuml;r das Sicherheitsgef&uuml;hl, das ihnen Kameras geben.&rdquo;&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Lammert entscheidet aus freien St&uuml;cken &uuml;ber die Transparenzregeln und setzt die Regeln &uuml;ber die Ver&ouml;ffentlichung der Nebent&auml;tigkeiten von Abgeordneten nicht um<\/strong><br>\nIn den Medien wird heute berichtet, dass Bundestagspr&auml;sident Lammert die Nebent&auml;tigkeiten der Bundestagsabgeordneten bald ver&ouml;ffentlichen will. Lammert will allerdings nur einen Teil der Informationen f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit zur Verf&uuml;gung stellen und das mehr als ein Jahr nach der eigentlichen Ver&ouml;ffentlichungsfrist. Der Bundestagspr&auml;sident entscheidet offensichtlich nach Gutd&uuml;nken, welche Regeln f&uuml;r ihn rechtsg&uuml;ltig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/05\/lammerts-setzt-transparenzregeln-weiter-nicht-um\/\">LobbyControl<\/a>\n<p>Siehe dazu auch: <\/p>\n<p><strong>IG Bundestag GmbH &amp; Co<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/blog\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1059&amp;blogId=6\">stern blogs<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der gro&szlig;e Studiengeb&uuml;hren-Schwindel<\/strong><br>\nEhrliche Worte zu einem unfairen Spiel: &ldquo;Wir fahren das Angebot zur&uuml;ck und bieten es dann aus Studiengeb&uuml;hren wieder neu an.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,480885,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Alle R&auml;der stehen still<\/strong><br>\nBaden-W&uuml;rttemberg k&ouml;nnte zehn Prozent seines Stroms mit Windkraft produzieren. Das ist der Landesregierung viel zu viel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/21\/LS-Windkraft?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Lafontaine wehrt sich gegen den Vorwurf der Verh&ouml;hnung der toten deutschen Soldaten in Afghanistan <\/strong><br>\n&bdquo;Der Bundestag hat beschlossen, wie Terror definiert ist, n&auml;mlich als die rechtswidrige Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele. Diese Definition hat Gesetzeskraft, deshalb m&uuml;ssen sich ihr alle politischen Akteure in ihrem Handeln stellen. Niemand kann bestreiten, dass die amerikanischen und britischen Streitkr&auml;fte bei ihrem v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg im Irak rechtswidrig Gewalt anwenden, so dass sich die politisch Verantwortlichen Bush und Blair dem Vorwurf des Terrorismus stellen m&uuml;ssen.<br>\nAuch in Afghanistan werden zahlreiche unschuldige Zivilisten im sogenannten Krieg gegen den Terrorismus ermordet. Dabei wird die Genfer Konvention in keiner Weise beachtet. Das milit&auml;rische Vorgehen im Rahmen der Operation Enduring Freedom ist damit v&ouml;lkerrechtswidrig und entspricht der vom Bundestag beschlossenen Terrorismus-Definition. Deutschland muss deshalb die Beteiligung an dieser Mission durch das KSK, auch die mittelbare durch die &Uuml;bermittlung von Gel&auml;ndefotos durch die Tornado- Kampf- und Aufkl&auml;rungsflugzeuge sofort beenden, weil es sich sonst indirekt am Terror beteiligt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/05-23\/035.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Globale R&uuml;stungsausgaben &uuml;berstiegen eine Billion US-Dollar<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich der Vorstellung seines Jahresberichtes 2006\/2007 ver&ouml;ffentlicht das BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) alarmierende Zahlen zur weltweiten Aufr&uuml;stung. Mit 1.030 Milliarden US-Dollar im Jahr 2005 sei die Schallgrenze von einer Billion US-Dollar deutlich &uuml;berschritten worden. Eine anhaltende Militarisierung spiegele sich aber auch in einer raschen Zunahme von kriegerischen Auseinandersetzungen wider: Zwischen 2005 und 2006 stieg die Anzahl an Konflikten, bei denen zumindest sporadisch physische Gewalt angewendet wurde, von 91 auf 111. Die BICC-Experten sehen den Trend zur globalen Aufr&uuml;stung auch in Zusammenhang mit den R&uuml;stungsausgaben der USA, die 46 Prozent weltweit ausmachten. Der US-Regierung werfen sie vor allem in den F&auml;llen Irak, Afghanistan und Iran &ldquo;&uuml;berholtes strategisches Denken&rdquo; vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news209903\">idw<\/a><\/li>\n<li><strong>Migranten in Spanien: Wie Sklaven unter Plastik<\/strong><br>\nWer im Winter in den Supermarkt geht, findet dort Paprika, Tomaten, Zucchini. M&ouml;glich wird das alles, weil Arbeiter aus Afrika in den Gew&auml;chsh&auml;usern S&uuml;dspaniens schuften &ndash; ohne Rechte und Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-483849,00.html\">SPIEGEL online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2358","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2358"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2358\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}