{"id":23583,"date":"2014-10-14T09:12:41","date_gmt":"2014-10-14T07:12:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583"},"modified":"2014-10-14T09:12:41","modified_gmt":"2014-10-14T07:12:41","slug":"hinweise-des-tages-2232","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h01\">Ashtons Sprecherin widerspricht Biden: EU entschied selbst&auml;ndig &uuml;ber Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h02\">Die Clans der Ukraine &ndash; Machtverh&auml;ltnisse in einer Demokratie, die nie existiert hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h03\">Baltische Staaten: &Auml;u&szlig;ere Bedrohung oder Diskriminierung im Inneren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h04\">CDU-Politiker fordern &raquo;Agenda 2020&laquo; von Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h05\">Stellungnahme zur &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung [zur] Umsetzung der Bankenunion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h06\">Nobelpreis f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h07\">Freihandelsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h08\">Piketty<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h09\">&bdquo;Die Banker haben nichts gelernt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h10\">Die Gemeinschaftsdiagnose &ndash; Ein Dokument des Versagens auf allen Ebenen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h11\">Faule Kredite &ndash; Banken kassieren ihre Retter ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h12\">Lobbyismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h13\">Gabriel r&uuml;ffelt Stellvertreter &ndash;  &ldquo;Ihr kapiert&rsquo;s einfach nicht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h14\">G&ouml;ring-Eckardt fordert Milit&auml;reinsatz &ndash; Gr&uuml;ne Truppe marschiert voran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h15\">Spoos Presseschau: Der freche Wladimi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h16\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h17\">Jaron Lanier: Der High-Tech-Frieden braucht eine neue Art von Humanismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583#h18\">Fragen an den Autor: Matthias Br&ouml;ckers: Wir sind die Guten!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23583&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ashtons Sprecherin widerspricht Biden: EU entschied selbst&auml;ndig &uuml;ber Sanktionen<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union hat die Entscheidung &uuml;ber Sanktionen gegen Russland selbst&auml;ndig getroffen, widersprach Maja Kocijancic, Sprecherin der EU-Au&szlig;enministerin Catherine Ashton, US-Vizepr&auml;sident Joe Biden.<br>\nBiden hatte ge&auml;u&szlig;ert, dass die EU-Staaten keine Sanktionen gegen Russland verh&auml;ngen wollten, jedoch von US-Pr&auml;sident Barack Obama dazu gedr&auml;ngt worden seien. &bdquo;Die EU hat autonom und einstimmig die Verh&auml;ngung der Sanktionen gegen Russland beschlossen&ldquo;, sagte Kocijancic. Der Grund f&uuml;r die Sanktionen seien die &bdquo;schwierige Situation in der Ukraine und die Rolle Russlands dabei&ldquo; gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.ria.ru\/politics\/20141003\/269707881.html\">RIA Novosti<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Wenn diese Meldung stimmt, dann gibt es zwei M&ouml;glichkeiten, sie zu interpretieren. Entweder klopft sich Biden bzw. die Obama-Regierung auf die Brust, um St&auml;rke zu beweisen, oder Ashton bzw. die EU wehrt sich gegen Vorw&uuml;rfe, vor den USA eingeknickt zu sein. Beide sind plausibel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Clans der Ukraine &ndash; Machtverh&auml;ltnisse in einer Demokratie, die nie existiert hat<\/strong><br>\n.. Die Entzauberung der Maidan-Revolution schreitet schneller voran als die der Orangen Revolution von 2005. Beide teilen das eigent&uuml;mliche Schicksal eines Ereignisses von globaler Bedeutung, das gleichwohl an den realen Machtverh&auml;ltnissen und den politischen Institutionen der Ukraine genauso wenig ge&auml;ndert hat wie an den wirtschaftlichen Strukturen&hellip;.<br>\nDie Kontinuit&auml;t oligarchischer Macht wurde dann im Mai durch die Wahl eines neuen Pr&auml;sidenten gesichert. Petro Poroschenko war der Kandidat des westlich orientierten Pintschuk-Clans, der seit einigen Jahren f&uuml;r die Aufnahme der Ukraine in EU und Nato pl&auml;diert. Der &Ouml;ffentlichkeit hatte sich Poroschenko durch die Live&uuml;bertragung der Maidan-Proteste in seinem eigenen Sender empfohlen. Mit seinem Sieg war der rivalisierende Achmetow-Clan aus Donezk, der hinter der Partei der Regionen, also hinter Janukowitsch, stand, in die Defensive gedr&auml;ngt.<br>\nDiese oligarchischen Strukturen sorgen daf&uuml;r, dass das Verh&auml;ltnis zwischen nationalen Bewegungen, Parteien, Medien und politischer Macht von au&szlig;en kaum zu durchschauen ist. Die dominierenden Clans haben sich im &Uuml;bergang der Ukraine von einer Sowjetrepublik in die Unabh&auml;ngigkeit herausgebildet. Die kommunistische F&uuml;hrung hat dabei das Konzept der staatlichen Souver&auml;nit&auml;t von den westukrainischen Nationalisten &uuml;bernommen &ndash; mit dem Ziel, sich aus der zerfallenden Sowjetunion herauszul&ouml;sen und damit ihre Machtpositionen zu erhalten. Der letzte Vorsitzende des Ukrainischen Obersten Sowjets, Leonid Krawtschuk, vollbrachte das Kunstst&uuml;ck, sich an die Spitze der zuvor unterdr&uuml;ckten Nationalbewegungen zu setzen, indem er Ukrainisch zur Staatssprache machte und die desastr&ouml;se Wirtschaftslage dem Moskauer Zentrum zuschrieb. Und die Interessen der Fabrikdirektoren und Arbeiter in den &ouml;stlichen Regionen wurden durch die Privatisierung ihrer Industrien in ukrainische H&auml;nde bedient.<br>\nIn den ersten f&uuml;nf Jahren der Transformation ging die H&auml;lfte der Unternehmen in privaten Besitz &uuml;ber. Die drei gro&szlig;en &ldquo;Clans&rdquo; der 1990er Jahre bildeten die territoriale und sektorale Gliederung der ukrainischen Wirtschaft ab. Der Donezker Clan gruppierte sich um Rinat Achmetow, der die Schwer- und Metallindustrie dominierte; wichtige Verb&uuml;ndete waren der Industrieverband Donbass um Serhij Taruta, Witali Hajduk und die Gebr&uuml;der Klujew.<br>\nDie Dnepropetrowsker Gruppe war am engsten mit der politischen Maschine von Leonid Kutschma, dem zweiten Pr&auml;sidenten der Ukraine, verwoben. Wiktor Pintschuk, anfangs in der Metallindustrie engagiert, ist Kutschma famili&auml;r verbunden und stimmte seine Interessen mit der Finanzgruppe Privat von Ihor Kolomojskyj ab. Dieser Gruppe hatten sich Julia Timoschenko und Serhij Tihipko angeschlossen. Der Kiewer Clan als dritte Kraft profitierte von seinen direkten Verbindungen zur Pr&auml;sidialverwaltung Kutschmas, sah jedoch seinen Einfluss unter den ver&auml;nderten politischen Rahmenbedingungen zusehends schwinden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2014\/10\/10\/a0043.text\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> In der neuen Ausgabe von <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.aktaus\">Le Monde diplomatique<\/a> gibt es eine Titelgeschichte &uuml;ber die (Rohstoff-)Reicht&uuml;mer dieses betelarmen Landes, &uuml;ber &bdquo;Angst  und Schrecken in Chinas KP&ldquo; angesichts der Rebellion in Honkong oder &uuml;ber die geplante Transpazifische Partnerschaft zwischen den USA, Asien, Australien und S&uuml;damerika.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Baltische Staaten: &Auml;u&szlig;ere Bedrohung oder Diskriminierung im Inneren?<\/strong><br>\nIm Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt wurde Russland wiederholt unterstellt, es beabsichtige auch gegen die baltischen Staaten milit&auml;risch vorzugehen. Die NATO und die USA nahmen dies zum Anlass, verst&auml;rkt milit&auml;rische Einsatzbereitschaft zu demonstrieren. Insbesondere die Regierungen der betroffenen Staaten, vor allem in Estland, betonen immer wieder, dass sie ohne Schutz der NATO Annexionsabsichten Russlands ausgeliefert seien. Was ist dran an diesen Bef&uuml;rchtungen und was ist der mutma&szlig;liche Grund f&uuml;r die st&auml;ndige Beschw&ouml;rung einer angeblich russischen Bedrohung der baltischen Staaten?<br>\nZun&auml;chst: Alle baltischen Staaten verf&uuml;gen nur &uuml;ber sehr kleine Streitkr&auml;fte. Ein Angriff Russlands w&auml;re milit&auml;risch &auml;u&szlig;erst leicht durchzuf&uuml;hren. Russland hat aber zu keinem Zeitpunkt eine milit&auml;rische Intervention auch nur angedeutet. Zudem sind die baltischen Staaten Mitglieder der NATO. Ein Angriff auf deren Territorium w&uuml;rde m&ouml;glicherweise die Gefahr eines Weltkrieges heraufbeschw&ouml;ren und w&auml;re f&uuml;r Russland ein unkalkulierbares Risiko. Warum wird aber dann trotzdem diese angebliche Bedrohung immer wieder beschworen?<br>\nEiner der wesentlichen Gr&uuml;nde d&uuml;rfte rein innenpolitischer Natur sein. Die baltischen Staaten &ndash; vor allem Lettland und Estland &ndash; verf&uuml;gen &uuml;ber eine bedeutende russischsprachige Minderheit&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2014\/10\/baltische-staaten-aeussere-bedrohung-oder-diskriminierung-im-inneren-30382.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>CDU-Politiker fordern &raquo;Agenda 2020&laquo; von Merkel<\/strong><br>\nEine Gruppe von rund 50 jungen CDU-Politikern aus Bund und L&auml;ndern verlangt von Kanzlerin und Parteichefin Angela Merkel eine andere Wirtschaftspolitik. &raquo;Die Gretchenfrage ist, ob wir endlich mal die Kraft zu Reformen haben, w&auml;hrend es uns noch gut geht&laquo;, sagte der Initiator der Gruppe &raquo;CDU2017&laquo;, der CDU-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitsexperte Jens Spahn, der Deutschen Presse-Agentur. &raquo;Wir m&uuml;ssen uns anstrengen, wenn wir wirtschaftliche Lokomotive in Europa bleiben wollen. Leider macht uns der derzeitige Erfolg eher tr&auml;ge als kreativ.<br>\nDie knapp 50 j&uuml;ngeren Politiker hatten am Sonntag in Berlin mit dem D&uuml;sseldorfer &Ouml;konomieprofessor Justus Haucap diskutiert, mit welchem Wirtschaftskurs die Union bei der Bundestagswahl 2017 Erfolg haben kann. Die nach der Bundestagswahl 2013 initiierte Gruppe dr&auml;ngt Merkel zu einer wirtschaftsfreundlichen &raquo;Agenda 2020&laquo; und denkt dabei etwa an eine Weiterentwicklung der von SPD-Kanzler Gerhard Schr&ouml;der durchgesetzten Sozialreformen der &raquo;Agenda 2010&laquo;.<br>\nDer th&uuml;ringische CDU-Fraktionschef Mike Mohring sagte: &raquo;Wir m&uuml;ssen es denen, die das alles erwirtschaften, leichter machen.&laquo; Dazu geh&ouml;rten der Abbau heimlicher Steuererh&ouml;hungen, weniger B&uuml;rokratie f&uuml;r den Mittelstand und die F&ouml;rderung von Start-Up-Unternehmen. &raquo;Sonst verliert Deutschland den Anschluss schneller als wir denken.&laquo; Steffen Bilger (CDU), Vorsitzender der jungen Gruppe der Unionsfraktion im Bundestag, sagte, die eingetr&uuml;bten Wirtschaftsprognosen &raquo;m&uuml;ssen uns eine Mahnung sein, dass der Aufschwung nicht einfach so weitergeht. Nach Mindestlohn und M&uuml;tterrente m&uuml;ssen wir endlich wieder &uuml;bers Erwirtschaften reden.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/948987.cdu-politiker-fordern-agenda-2020-von-merkel.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dieser geballte &ouml;konomische Unverstand und die dahinter stehende bornierte Ideologie macht einen sprachlos. Und Exhumierung des neoliberalen Ultras Friedrich Merz l&auml;sst nichts Gutes ahnen. Aber wetten, dass die SPD einer Agenda 2020 mit fliegenden Fahnen zustimmen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Stellungnahme zur &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung [zur] Umsetzung der Bankenunion<\/strong><br>\nDer zur Diskussion stehende Entwurf konzentriert sich auf die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Bankenunion mit den drei S&auml;ulen einheitliche Aufsicht, Abwicklung und Sanierung sowie Einlagensicherung. Diese Richtlinie zu einem &bdquo;Rahmen f&uuml;r die Sa-nierung und Abwicklung von Kreditinstituten und Wertpapierfirmen&ldquo; ist das Ergebnis der Entscheidungen im Zusammenspiel zwischen dem Europ&auml;ischen Rat mit dem Europ&auml;ischen Parlament. Hinzukommt der &bdquo;Entwurf eines Gesetzes zur &Uuml;bertragung von Beitr&auml;gen aus den einheitlichen Abwicklungsfonds und &uuml;ber die gemeinsame Nutzung dieser Beitr&auml;ge&ldquo;. Da die am Abwicklungsmechanismus teilnehmenden L&auml;n-der daf&uuml;r zust&auml;ndig sind, die auf nationaler Ebene erhobenen Beitr&auml;ge auf den ein-heitlichen Abwicklungsfonds zu &uuml;bertragen, ist ein entsprechendes Abkommen be-schlossen worden. Der hier vorgelegte  &bdquo;Entwurf eines Gesetzes zu dem &Uuml;berein-kommen vom 21. Mai 2014&ldquo; regelt die deutsche Umsetzung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141014_anhoerung_bankenunion_11.10.2014.pdf\">Rudolf Hickel [PDF &ndash; 201 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nobelpreis f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Jean Tirole, die Personifizierung privater Finanzierung wirtschaftswissenschaftlicher Institute in Frankreich wird Nobelpreistr&auml;ger<\/strong><br>\nTirole, strikt am Neoklassik-Modell orientierter &Ouml;konom, Mitbegr&uuml;nder des von ihm geleiteten, halb privat finanzierten Toulouser Wirtschafts-Instituts, war in Frankreich seit 2006 ma&szlig;gebend an der Teil-Privatisierung der frz. &Ouml;konomie-Institute, insbesondere der &uuml;ber diese Geldspritzen f&uuml;hrenden &Ouml;konomie-Forschungsinstitute, beteiligt. Er sorgte f&uuml;r Instituts-Finanzierungs-Beteiligungen von Bankgruppen (BNP&hellip;), Versicherungsgruppen (AXA&hellip;) und Industriegruppen.<br>\nFolge etwa f&uuml;r Tiroles eigenes Toulouse-Institut: je die H&auml;lfte der Sitze im federf&uuml;hrenden und richtungsweisenden Instituts-Aufsichtsrat wird von Staat und Wirtschaft gestellt. (Gerhard Kilper)\n<p>Nachfolgend ein Auszug aus dem Text &bdquo;Jean Tirole, prix Nobel des &bdquo;imposteurs de l&rsquo;&eacute;copnomie&ldquo;, (&bdquo; Jean Tirole, Nobelpreistr&auml;ger der &ldquo;&Ouml;konomie-L&uuml;gner&ldquo;) von Laurent Maudit in Mediapart-heute:<br>\n&bdquo;L&rsquo;&Eacute;cole d&rsquo;&eacute;conomie de Toulouse est g&eacute;r&eacute;e par une fondation du type de celle que la loi ultralib&eacute;rale sur la recherche de 2006 a autoris&eacute;e. D&eacute;nomm&eacute;e Fondation Jean-Jacques Laffont, cet organisme a &eacute;t&eacute; cr&eacute;&eacute; par des &eacute;tablissements publics prestigieux : le CNRS, l&rsquo;&Eacute;cole des hautes &eacute;tudes en sciences sociales (EHESS), l&rsquo;Institut national de la recherche agronomique (Inra) et l&rsquo;universit&eacute; Toulouse 1. Mais, plut&ocirc;t que de garder la main sur leur &laquo; b&eacute;b&eacute; &raquo; et de n&rsquo;inviter des partenaires priv&eacute;s que de mani&egrave;re minoritaire, ces organismes ont tout fait, sous la houlette de Jean Tirole, pour que le priv&eacute; entre en force dans la fondation, pour qu&rsquo;il en partage la gouvernance et les financements.<br>\nLes apports financiers pr&eacute;vus sur la p&eacute;riode 2007-2012 pour financer la Fondation et les 140 chercheurs qu&rsquo;elle abrite au sein de l&rsquo;&eacute;cole en t&eacute;moignent : 42,8 millions d&rsquo;euros proviennent de l&rsquo;&Eacute;tat, 0,825 des fondateurs, et 33,4 millions des entreprises priv&eacute;es. &Agrave; titre d&rsquo;illustration, pour la seule ann&eacute;e 2010, l&rsquo;&Eacute;tat a apport&eacute; 7,5 millions d&rsquo;euros, les fondateurs 0,165 et le priv&eacute; 6,825 millions d&rsquo;euros.<br>\nEn clair, les portes de TSE, &agrave; la pointe de la recherche &eacute;conomique en France, ont toutes grandes &eacute;t&eacute; ouvertes au priv&eacute;. Le groupe Axa a ainsi apport&eacute; 600.000 euros ; EDF 500.000 euros ; Electrabel (filiale de GDF Suez) 600.000 euros ; la Caisse des d&eacute;p&ocirc;ts 600.000 euros ; BNP Paribas 600.000 euros, La Poste 300.000 euros ; Cr&eacute;dit Agricole 600.000 euros, Total 600.000 euros et France T&eacute;l&eacute;com 250.000 euros.<br>\nLa gouvernance de la fondation est presque identique. Les financeurs priv&eacute;s d&eacute;tiennent des si&egrave;ges au conseil pratiquement &agrave; parit&eacute; avec les fondateurs. Outre Jean Tirole, qui pr&eacute;side, et deux personnalit&eacute;s qualifi&eacute;es, les membres du conseil au titre des fondateurs sont au nombre de six ; et les membres repr&eacute;sentant les entreprises sont au nombre de cinq, en l&rsquo;occurrence les repr&eacute;sentants d&rsquo;Exane, de GDF Suez, de France T&eacute;l&eacute;com, du Cr&eacute;dit Agricole et de BNP Paribas&hellip;&ldquo;<\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Alfred Nobel mochte die Wirtschaftswissenschaften nicht besonders&rdquo;<\/strong><br>\nInterview mit Prof. Avner Offer, emeritierter Professor der Universit&auml;t Oxford:<br>\nEs geht um den Alfred-Nobel-Ged&auml;chtnispreis, gestiftet von der Schwedischen Reichsbank. Das ist nicht wirklich ein Nobelpreis wie die anderen von Alfred Nobel selbst gestifteten Preise. Alfred Nobel mochte die Wirtschaftswissenschaft nicht besonders&hellip;<br>\nUmfragen zufolge sind zwei Drittel der Profession eher interventionsfreundlich. Sie sind also bei den Preistr&auml;gern unterrepr&auml;sentiert. Das zeigt sich auch daran, dass die eher linksgerichteten Preistr&auml;ger im Durchschnitt eine deutlich h&ouml;here Anzahl von wissenschaftlichen Verweisen auf ihr Werk aufweisen&hellip;.<br>\nDas weithin wahrgenommene marktliberale Bias des Preises ist vor allem ein Ergebnis der Preisvergabe in der ersten H&auml;lfte der 90er-Jahre. Damals agierte das Auswahlkomitee, als w&auml;re es ein europ&auml;ischer Br&uuml;ckenkopf der in den USA damals bereits dominanten marktliberalen Richtung in der &Ouml;konomie. In dieser Zeit wurden besonders viele &Ouml;konomen mit dieser Ausrichtung, vor allem von der Universit&auml;t Chicago, geehrt&hellip;<br>\nAb 1995 wurden vermehrt auch wieder &Ouml;konomen ausgezeichnet, die wirtschaftspolitisch deutlich links von Chicago standen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/index.php\/de\/newsblog2\/27-german\/news\/138-offer-interview#1-weiterlesen%20\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><strong>Friedrich August Hayek: Antidemokrat und Pinochet-Unterst&uuml;tzer<\/strong><br>\nDie Verleihung des Preises f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank in Erinnerung an Alfred Nobel, gibt manchen in &Ouml;sterreich Anlass in Erinnerungen an selige Zeiten zu schwelgen, in denen das Land noch in der Lage war, preisw&uuml;rdige &Ouml;konomen hervorzubringen: Vor vierzig Jahren erhielt den Nobelpreis Friedrich August Hayek, der 1899 in Wien geboren wurde, allerdings seit den 1930er Jahren britischer Staatsb&uuml;rger war. So angemessen die Begr&uuml;ndung des Nobelpreiskomitees im Jahr 1974 gewesen sein mag, Hayek h&auml;tte aufgrund seiner problematischen Pers&ouml;nlichkeit die Auszeichnung nicht bekommen d&uuml;rfen. Denn er war zwar ein innovativer und gro&szlig;er &Ouml;konom, politisch aber Antidemokrat und Pinochet-Unterst&uuml;tzer. &hellip;<br>\nBereits in der Verfassung der Freiheit (1960) relativiert Hayek den Wert der Demokratie, in dem er ihr rein instrumentellen Charakter f&uuml;r die Verwirklichung eines sehr speziellen Freiheitsbegriffes zuschreibt. In Hayeks Vorstellung kann die Freiheit des Individuums nur durch eine begrenzte Demokratie erreicht werden, in der die wesentlichen Rahmenbedingungen wie Privateigentum, Vertragstreue oder der Wert der Familie durch Verfassung vorgegeben und nicht demokratisch ver&auml;nderbar sein sollen.<br>\nDas Gegenst&uuml;ck zur begrenzten Demokratie, die gegebenenfalls auch diktatorisch hergestellt werden sollte, sah Hayek in einer unbegrenzten Demokratie westlicher Pr&auml;gung, die direkt in den Totalitarismus f&uuml;hre. Hayek sah zu diesem Zeitpunkt L&auml;nder wie Gro&szlig;britannien und Schweden, generell ganz Westeuropa genau auf diesem Weg. Die in diesen sozialen Demokratien mit Mehrheitsentscheid beschlossenen Ma&szlig;nahmen der Chancengleichheit oder sozialen Gerechtigkeit schr&auml;nken nach Hayeks Meinung die Freiheit der Einzelnen in inakzeptabler Weise ein: &bdquo;Die Menschen in Umst&auml;nde zu versetzen, wo jeder gleiche Chancen hat, ist extremer Totalitarismus.&ldquo;<br>\nHayeks Ablehnung von Besch&auml;ftigungspolitik, Wohlfahrtsstaat und progressiven Steuern sowie seine Verherrlichung der Marktergebnisse sind das eine. Mit diesen wirtschaftspolitischen Positionen ist eine intellektuelle Auseinandersetzung m&ouml;glich. Die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den Milit&auml;rputsch des Diktators Augusto Pinochet und damit f&uuml;r die Ermordung und Folterung zigtausender Menschen hat eine andere Qualit&auml;t. Sie w&uuml;rde es unm&ouml;glich machen, diesem Menschen heute einen Nobelpreis zu verleihen. Alle jene Institutionen, die sich noch heute auf Friedrich August Hayek berufen, sollten dies schamvoll beenden: Von der Mont Pelerin Society und dem Hayek Institut &uuml;ber das Hayek Colloquium in Obergurgl bis zur Agenda Austria, dessen Obmann Christoph Kraus Hayek als &bdquo;Vorbild&ldquo; bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/boeser-hayek\/\">Arbeit&amp;Wirtschaft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Freihandelsabkommen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Protestaktion gegen TTIP &ndash; Buchh&auml;ndler f&uuml;rchten das Ende der Freiheit<\/strong><br>\nW&auml;hrend sich auf der Frankfurter Buchmesse Menschenmassen an B&uuml;cherbergen vorbei dr&auml;ngen, soll es in den Schaufenster vieler M&uuml;nchner Buchhandlungen an diesem Samstag nichts zu sehen geben. Zumindest nicht das Gewohnte. Mit gro&szlig;en Plakaten verh&uuml;llen rund 40 Buchh&auml;ndler ihre Schaufenster, um am europaweiten Aktionstag gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP zu protestieren.<br>\nIhre Angst: Das Freihandelsabkommen gef&auml;hrdet die deutsche Buchpreisbindung und damit ihre Existenz. 1888 wurde die Buchpreisbindung in Deutschland eingef&uuml;hrt und gew&auml;hrleistet seitdem, dass B&uuml;cher &uuml;berall das Gleiche kosten. Sollte die Buchpreisbindung fallen und gro&szlig;e US-Konzerne wie Amazon B&uuml;cher fortan zu Dumpingpreisen anbieten, k&ouml;nnte dies das Aus f&uuml;r kleine Buchhandlungen mit einem anspruchsvollen Sortiment bedeuten.<br>\nDas Freihandelsabkommen TTIP tritt mit dem Anspruch an, den Handel zwischen der EU und den USA zu f&ouml;rdern. Was den transatlantischen Handel hemmt, soll abgeschafft werden. Auch Peter Zemann betreibt schon seit Jahren Handel mit US-Unternehmen. 1989 gr&uuml;ndete der M&uuml;nchner mit einem Schulfreund die Buchhandlung Comic Company. Zemann bietet in seinem Gesch&auml;ft in der Fraunhoferstra&szlig;e nicht nur Comic-Rarit&auml;ten aus L&auml;ndern wie der Elfenbeink&uuml;ste an.<br>\nin Gro&szlig;teil seines Bestands sind amerikanische Comics, die Zemann aus den USA importieren l&auml;sst. &ldquo;Dazu braucht es aber kein Abkommen, das funktioniert schon seit Jahrzehnten&rdquo;, sagt Zemann. Weil er glaubt, dass das Freihandelsabkommen die Existenz seines kleinen Unternehmens gef&auml;hrdet, beteiligt auch er sich an diesem Samstag an der Aktion der Buchh&auml;ndler. &ldquo;Die deutsche Buchpreisbindung gilt nicht f&uuml;r amerikanische Comics. Deshalb kann Amazon US-amerikanische Comics schon jetzt zwischen drei und acht Euro billiger anbieten&rdquo;, sagt Zemann. &ldquo;Die deutsche Buchpreisbindung ist f&uuml;r mich ein Schutz. Zumindest die deutschen Comics muss Amazon zum gleichen Preis anbieten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/protestaktion-gegen-ttip-buchhaendler-fuerchten-das-ende-der-freiheit-1.2168223\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Wozu brauchen wir das alles? Uns geht es doch gut&rdquo;<\/strong><br>\nZun&auml;chst konnte Elisabeth Pertl gar nicht glauben, was sie da im Internet las. Die junge Frau hatte eine Petition gegen den Einsatz von Hormonen in Kosmetika unterschrieben, als sie auf einen Text &uuml;ber ein Abkommen namens TTIP stie&szlig;. Damals, am 27. Januar 2014, war TTIP quasi unbekannt. Pertl erinnert sich genau, was ihr damals durch den Kopf ging: &ldquo;Das h&ouml;rt sich furchtbar an und keiner wei&szlig; etwas davon. Wie kann ich die Leute aufr&uuml;tteln?&rdquo;<br>\nWeil sie kein gro&szlig;er Fan von Facebook ist, wird sie dort nicht aktiv. Au&szlig;erdem passe das soziale Netzwerk mit seinen vielen belanglosen Inhalten nicht zu ihrem wichtigen Anliegen, findet Pertl. Sie w&auml;hlt also einen anderen Weg, noch am selben Abend stellt sie auf der Website des Bundestags die Petition 48994 ein. Darin hei&szlig;t es: &ldquo;Der Deutsche Bundestag m&ouml;ge die Bundesregierung auffordern, sich gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA auszusprechen.&rdquo; In der Begr&uuml;ndung nennt sie ein paar ihrer Kritikpunkte: TTIP h&ouml;hle den Rechtsstaat aus, &ouml;ffne Privatisierungen T&uuml;r und Tor und sei &ldquo;praktisch unumkehrbar&rdquo;. Zufrieden schaltet Elisabeth Pertl ihren Computer aus und wartet erst mal ab.<br>\nAn diesem Winterabend beginnt eine besondere Geschichte im deutschen Anti-TTIP-Protest, der Sommer 2014 immer gr&ouml;&szlig;er geworden ist. Denn Elisabeth Pertl geh&ouml;rt zu keiner der &uuml;blichen Aktivistengruppen. Sie kommt aus der Mitte der Gesellschaft und es liegt an ihr, dass sich die Bundestagsabgeordneten nun ein weiteres Mal mit Freihandelsabkommen besch&auml;ftigen. Die 21-J&auml;hrige k&ouml;nnte ein gutes Symbol werden f&uuml;r jene, die die TTIP-Debatte mit einem ebenso diffusen wie deutlichen Gef&uuml;hl des Unbehagens verfolgen. Eines betont sie immer wieder: &ldquo;Ich geh&ouml;re keiner Partei oder Gruppe an, sondern bin eine eigenst&auml;ndige Person.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/freihandelsabkommen-ttip-wozu-brauchen-wir-das-alles-uns-geht-doch-gut-1.2171045\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nun ja, &bdquo;damals, am 27. Januar 2014, war TTIP quasi unbekannt.&ldquo; Vielleicht sollten die hochbezahlten Redakteure der SZ &ouml;fters einmal die NachDenkSeiten lesen. Dass das TTIP Anfang diesen Jahres noch unbekannt war, davon kann nicht die Rede sein. Allein im besagten Januar 2014 findet man auf den NachDenkseiten  mehr als zehn Hinweise zum TTIP. Wir wollen das lobenswerte Engagement von Elisabeth Pertl nicht klein reden, aber die NachDenkSeiten d&uuml;rfen f&uuml;r sich durchaus in Anspruch nehmen ebenfalls einen erklecklichen Beitrag f&uuml;r die Aufkl&auml;rung der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber das TTIP geleistet zu haben. Auch wenn das so manchen &bdquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo; nicht gefallen mag. Zudem gibt es schon des l&auml;ngeren eine <a href=\"http:\/\/stop-ttip.org\/de\/\">europaweite Initiative gegen das TTIP<\/a>. Allerdings von den &bdquo;&uuml;blichen Aktivistengruppen&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Piketty<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Yes We Piketty<\/strong><br>\nVor ein paar Tagen zeigte eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, dass sowohl die Armut als auch der Reichtum in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich zugenommen haben. Man k&ouml;nnte auch sagen: Der Teufel schei&szlig;t immer auf den gr&ouml;&szlig;ten Haufen. Welche Folgen die wachsende Konzentration der Einkommen und Verm&ouml;gen bei den oberen zehn Prozent hat, dar&uuml;ber wird schon seit langem diskutiert. Neuen Schwung hat diese Diskussion durch den franz&ouml;sischen &Ouml;konom Thomas Piketty erhalten, der das Gesetz der kapitalistischen Reichtumsverteilung auf eine einfache Formel brachte: r&gt;g. Im Grunde besagt diese, dass Gewinne aus Kapital h&ouml;her als die Wachstumsraten der Wirtschaft sind &ndash; und deshalb die Verm&ouml;gen der Wohlhabenden meist schneller zunehmen als die Volkseinkommen. &Uuml;ber Renditen und Erbschaften wird eine kleine Elite so immer reicher &ndash; und immer m&auml;chtiger.<br>\nNun ist Pikettys Studie &raquo;Das Kapital im 21. Jahrhunderts&laquo; auf Deutsch erschienen. Wir haben den franz&ouml;sischen &Ouml;konomen besucht, haben andere Wissenschaftler gefragt, was sie von dem Buch halten. Warum konnte Piketty so einen Hype ausl&ouml;sen? Und was gibt es von links f&uuml;r Kritik an seinem Werk?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/819855.yes-we-piketty.html\">neues deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Thomas Piketty &ndash; Das Kapital im 21. Jahrhundert<\/strong><br>\nAm 7.10 erschien das Buch &bdquo;Kapital im 21. Jahrhundert&ldquo; von Thomas Piketty auf Deutsch. Aus diesem Anlass startet Verteilungsfrage.org eine Serie mit dem Titel &bdquo;The Weekly Piketty&ldquo;, in der jede Woche Textstellen aus dem Buch diskutiert werden. Au&szlig;erdem wird weiterhin laufend &uuml;ber die Piketty-Debatte berichtet. Auf dieser Sonderseite findet sich eine erste Orientierung mit allgemeinen Informationen zum Buch und Autor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/verteilungsfrage.org\/piketty\/#pikettybox\">verteilungsfrage.org<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum weniger Ungleichheit f&uuml;r alle gut w&auml;re<\/strong><br>\nWenn ein Buch so einschl&auml;gt wie Thomas Pikettys monumentales &ldquo;Capital in the 21st Century&rdquo;, dann liegt das meist nicht allein an seiner Qualit&auml;t, sondern daran, dass &ldquo;die Welt&rdquo; offenbar darauf gewartet hat, was pr&auml;ziser formuliert hei&szlig;t: dass das diskursive Feld bereitet ist, ohne dem es seine Wirkung nicht entfalten k&ouml;nnte. Dieses Buch, so pries Nobelpreistr&auml;ger Paul Krugman, werde &ldquo;die Wirtschaftswissenschaft ver&auml;ndern&rdquo;. Und der linksliberale Essayist Will Hutton sekundiert im Guardian: &ldquo;Man muss in die 1970er zu Milton Friedman zur&uuml;ckgehen, um einen Wirtschaftswissenschaftler zu finden, der einen solchen Einfluss aus&uuml;bte.&rdquo;<br>\nWill man Pikettys Studie flott zusammenfassen, so k&ouml;nnen wir so formulieren: Sie zeigt, dass &uuml;ber weite Strecken im Kapitalismus (und versch&auml;rft in den vergangenen drei&szlig;ig Jahren) die Ungleichheit anw&auml;chst und somit &ldquo;Ungerechtigkeit&rdquo; zunimmt; und sie zeigt zweitens, dass das zu einer wachsenden Instabilit&auml;t des Systems beitr&auml;gt. &hellip;<br>\nUngleichheit setzt alle unter Stress, die auf den unteren Sprossen der sozialen Leiter zahlen freilich den mit Abstand h&ouml;chsten Preis. Deklassiertheit, Unterprivilegiertheit, materieller Mangel, gest&ouml;rte soziale Beziehungen, kulturelle Abgeh&auml;ngtheit, Respektlosigkeit &ndash; all das grassiert in Gesellschaften mit krassen und wachsenden Ungleichheiten. Wenn die Gewinner in solchen Gesellschaften uns glauben machen wollen, Ungleichheit sei funktional f&uuml;r Prosperit&auml;t, weil sie eben Leistung belohne, dann &uuml;bersehen sie gerne die Kosten, die sie einer Gesellschaft damit aufb&uuml;rgen. Wer in einer Gesellschaft mit versch&auml;rfter Statuskonkurrenz unten ist, der f&uuml;hlt sich erniedrigt. Depraviertheit und Abgeh&auml;ngtheit macht psychisch krank. Die sozialstaatliche Garantie des existentiellen Minimums kann daran nicht wirklich viel &auml;ndern. Wer Unten ist, wird t&auml;glich gemobbt, ist Respektlosigkeit ausgesetzt, Ziel fortw&auml;hrender Kr&auml;nkungen, ist zum Loser gestempelt, wird zum Opfer, und das hei&szlig;t auch: hat keinen Subjektstatus mehr, ist nur mehr Objekt sozialarbeiterischer Verwaltung. Wenn viele Menschen t&auml;glichen Dem&uuml;tigungen ausgesetzt sind, dann verrotten Gesellschaften von innen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.misik.at\/sonstige\/post-2.php?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+misik+%28www.misik.at%29\">misik.at<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Die Banker haben nichts gelernt&ldquo;<\/strong><br>\nBanker ziehen ihre Kunden immer noch &uuml;ber den Tisch, sagen Quirin-Chef Karl Matth&auml;us Schmidt und Anlegeranwalt Julius Reiter. Sie fordern einen Systemwechsel &ndash; und warnen von Giftpapieren in den Depots der Kunden&hellip;.<br>\nWir finden immer noch hochriskante Produkte zweifelhafter Herkunft, die Kunden bei fairer Beratung nie abgeschlossen h&auml;tten. Fast ebenso schlimm, weil weit verbreitet: Auch beim Althergebrachten mangelt es. Ich w&uuml;rde sogar so weit gehen, dass ein Gro&szlig;teil der klassischen Produkte f&uuml;r Anleger nichts taugen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/recht-steuern\/anleger-und-verbraucherrecht\/beratungsfehler-bei-banken-die-banker-haben-nichts-gelernt\/10821236.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenngleich ein Werbeartikel f&uuml;r Honorarberatung, dennoch eine erfreulich ungeschminkte Einsch&auml;tzung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Gemeinschaftsdiagnose &ndash; Ein Dokument des Versagens auf allen Ebenen<\/strong><br>\nDie neue Gemeinschaftsdiagnose (GD) einer Gruppe von Wirtschaftsforschungsinstituten, die vergangenen Donnerstag ver&ouml;ffentlicht wurde, ist die Zeit nicht wert, die man zu ihrer Lekt&uuml;re ben&ouml;tigt. Es ist ein inhaltlich so d&uuml;nnes Werk, dass sich die Auseinandersetzung damit kaum lohnt. Interessant ist nur, wie der Mainstream in seinen Prognosen und in seinen Prognoseirrt&uuml;mern zeigt, dass er eigentlich nichts &uuml;ber das System wei&szlig;, &uuml;ber das er schreibt und andere Leute zu belehren versucht. Wer ideologische Scheuklappen tr&auml;gt, kann die Welt nicht so sehen, wie sie ist. &hellip;.<br>\nNein, liebe Leser, man erkennt leicht, dass es nicht lohnt, sich mit derart kruden Vorstellungen zu befassen. Diese ganze Lehre ist von Grund auf falsch. Der ideologische &Uuml;berbau (und die m&ouml;glicherweise dahinter stehende Vertretung von Partikularinteressen) gilt den Instituten, die die GD zu verantworten haben, alles, die Wissenschaft hingegen nichts. Daher kann man sicher sein, dass das Thema Investitionsschw&auml;che nun erst recht auf der politischen Agenda stehen und der Druck, Steuern f&uuml;r Unternehmen zu senken, enorm zunehmen wird. Und das, als ob wir diese Ma&szlig;nahmenrichtung nicht bereits seit zwei Jahrzehnten erlebt h&auml;tten und zwar mit dem Erfolg einer katastrophalen Investitionst&auml;tigkeit hierzulande.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-gemeinschaftsdiagnose-ein-dokument-des-versagens-auf-allen-ebenen\/\">Flassbeck Economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Faule Kredite &ndash; Banken kassieren ihre Retter ab<\/strong><br>\nDie EZB will in den Banken aufr&auml;umen. Damit beauftragt sie ausgerechnet Banken. Diese k&ouml;nnten aus der Rettungsaktion ein gro&szlig;es Gesch&auml;ft machen &ndash; zu ihren Gunsten.<br>\nWiederholt sich die Geschichte? Als Amerika in den dramatischen Wochen der Finanzkrise seine Banken retten musste, da gab es ein seltsames Ph&auml;nomen: Der Staat, der auf einmal zum &uuml;berm&auml;chtigen Retter geworden war, brauchte ausgerechnet die Konstrukteure von all den komplexen Schrottpapieren, um die Strukturen wieder entwirren zu k&ouml;nnen. Die Mitarbeiter der staatlichen Beh&ouml;rden h&auml;tten das einfach nicht geschafft. Die Investmentbanker aber machten die Rettung der eigenen Branche aus der selbstverschuldeten Krise zu einem gewaltigen Gesch&auml;ft.<br>\nIn Europa passiert gerade etwas &Auml;hnliches. Mario Draghi, der Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank, steht kurz vor dem Beginn seines n&auml;chsten spektakul&auml;ren Programms. Damit die Banken wieder mehr Spielraum f&uuml;r neue Kredite haben, will er ihnen Wertpapiere abkaufen, die &bdquo;ABS&ldquo; hei&szlig;en (&bdquo;Asset Backed Securities&ldquo;) &ndash; zu Deutsch &bdquo;forderungsbesicherte Wertpapiere&ldquo;. Die Banken k&ouml;nnen damit alte Kredite f&uuml;r H&auml;user, Autos oder Maschinen geb&uuml;ndelt an die EZB weitergeben. Die Idee dahinter: Wenn die Banken alte Risiken loswerden, k&ouml;nnen sie mutiger neue Kredite vergeben. Das soll die Wirtschaft ankurbeln.<br>\nDie Banken profitieren von diesem Programm also doppelt. Auf der einen Seite werden sie von der Notenbank entlastet. Sie nimmt ihnen einen Teil der Risiken, die sie sonst nicht losgeworden w&auml;ren. Auf der anderen Seite verdienen sie daran, dass sie den Kauf f&uuml;r die Notenbank abwickeln &ndash; nat&uuml;rlich gegen Honorar. Ganz sch&ouml;n unverfroren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/banken-verdienen-an-neuen-ezb-plaenen-doppelt-13203325.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lobbyismus<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>EU-Parlamentarier kassieren kr&auml;ftig nebenbei<\/strong><br>\nTransparenz ist ein dehnbarer Begriff. Seit 2011 geh&ouml;rt es zu den Pflichten eines jeden EU-Abgeordneten, seine Nebenjobs und fr&uuml;heren T&auml;tigkeiten auf einem Formular zu ver&ouml;ffentlichen. Doch wie das aussehen soll, war nicht festgelegt. Und so reichten viele Parlamentarier eine handschriftliche Erkl&auml;rung ein &ndash; nicht immer nahmen sie diese ernst. Der d&auml;nische Abgeordnete Jens Rohde von der Liberalen Partei (Venstre) gab 2012 in dem Feld f&uuml;r die zuletzt ausge&uuml;bte T&auml;tigkeit vor dem Eintritt ins Europaparlament an: &ldquo;Master of the univers&rdquo; (Er meinte: Master of the universe &ndash; Anm. d. Redaktion).<br>\nHeute ist seine &ldquo;Erkl&auml;rung der finanziellen Interessen&rdquo; &ndash; wie bei allen Abgeordneten &ndash; immerhin als PDF-Datei in elektronischer Form auf der Parlamentshomepage einzusehen, aber einzeln. Die Dokumente hat die Organisation Transparency International nun gesammelt und ausgewertet. Die Organisation fordert schon seit Jahren strengere Regeln f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung der Nebeneink&uuml;nfte. Zumal in Deutschland nun nach l&auml;ngerer Debatte ein Zehn-Stufen-System f&uuml;r die Bundestagsabgeordneten gilt &ndash; ein Schema, das die Nebenverdienste zumindest etwas genauer abbildet als auf europ&auml;ischer Ebene. &ldquo;Unsere Interpretation von Transparenz geht einfach weiter als die des Parlaments&rdquo;, sagt Daniel Freund aus dem Br&uuml;sseler B&uuml;ro von Transparency International.<br>\nWas damit gemeint ist, zeigen die Korruptionsw&auml;chter auf dem Portal &ldquo;EU Integrity Watch&rdquo;. Dort finden sich die Angaben aller Abgeordneten auf einen Blick, sortierbar in einer Liste und dargestellt in Diagrammen. Von den aktuell 750 Parlamentariern* hat demnach fast jeder zweite keine Nebent&auml;tigkeit angegeben. Nur 110 Abgeordnete gehen einem regelm&auml;&szlig;igen Nebenjob neben ihrem Mandat nach. Bei den restlichen 288 sind es sporadische Auftr&auml;ge, etwa f&uuml;r Vortr&auml;ge oder einmalige Beratungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/nebeneinkuenfte-der-eu-abgeordneten-das-daten-dilemma-a-996199.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder eine Meldung die geeignet ist, das Vertrauen der B&uuml;rger in Institutionen der EU ungemein zu st&auml;rken. Angesichts einer EU-Kommission deren dezidiertes Ziel es scheint nur die Interessen der herrschenden Eliten dies und jenseits des Atlantiks zu bedienen und eines EU-Parlaments, deren Mitglieder ihren Abgeordnetenstaus nur als gute Gelegenheit sehen sich schamlos zu bereichern, muss man sich &uuml;ber die Wahlerfolge der Rechtspopulisten und Eurogegner nicht wundern.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Geheimniskr&auml;mer im EU-Parlament<\/strong><br>\nDie Politiker im Stra&szlig;burger Parlament unterliegen dem Verhaltenskodex der EU-Abgeordneten. Dort steht, dass sie ihre Nebent&auml;tigkeiten &ldquo;auf pr&auml;zise Weise&rdquo; ver&ouml;ffentlichen m&uuml;ssen &ndash; eingeordnet in ein Vier-Stufensystem: Verdienen sie zwischen 500 und 1000 Euro, bis zu 5000 Euro, bis zu 10.000 Euro oder mehr als 10.000 Euro extra im Monat?<br>\nDoch was hei&szlig;t schon pr&auml;zise? Die aktuell 750 Parlamentarier* interpretieren diesen Begriff unterschiedlich. Das zeigen ihre Selbstausk&uuml;nfte, die die Organisation Transparency International in dem Webportal &ldquo;EU Integrity Watch&rdquo; zusammengestellt hat. Fast die H&auml;lfte der Abgeordneten &uuml;bt demnach gar keinen Nebenjob aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eu-parlament-wie-abgeordnete-mit-nebenjobs-umgehen-a-996202.html\">SPON<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Lobbyisten haben in Deutschland ein leichtes Spiel<\/strong><br>\nDeutschland weist im Bereich der Lobby-Regulierung gro&szlig;e Defizite auf. Deswegen fordert Transparency International Regierungs-Ma&szlig;nahmen. Ein Beispiel aus der Gl&uuml;cksspielindustrie zeigt, warum diese dringend n&ouml;tig sind.<br>\nSeit 2005 hat sich die Zahl der Spielautomaten deutschlandweit verdoppelt. Es gibt heute circa 8000 Spielhallen, in denen rund 165.000 Spielger&auml;te stehen &ndash; und mit ihnen nahm die Zahl der Spiels&uuml;chtigen drastisch zu. Eigentlich best&uuml;nde Handlungsbedarf f&uuml;r die Politik &ndash; eigentlich.<br>\nDie Spielbranche sei &bdquo;sehr abh&auml;ngig&ldquo; von politischen Entscheidungen, hei&szlig;t es in der heute erschienen Studie &bdquo;Lobbying in Deutschland&ldquo; (.pdf). Herausgegeben wurde sie von Transparency International Deutschland. Doch die Parteien spielten der Spielbranche in die H&auml;nde. Insgesamt schneidet Deutschland nicht gut ab &ndash; im Bereich der Regulierung weise es gro&szlig;e Defizite auf. Vor allem an Transparenz und Integrit&auml;t mangele es.<br>\nSo g&auml;be es beispielsweise keine legislative Fu&szlig;spur &ndash; also einen Vermerk in den Gesetzen, der dokumentiert, auf welchem Verband die Ideen beruhen, die in Gesetzesentw&uuml;rfen eingearbeitet werden. Auch Sanktionen gegen Lobbyisten werden nicht vermerkt. Nicht einmal ein verbindlicher Verhaltenskodex f&uuml;r Lobbyisten ist vorhanden. Rudolf Speth, Autor der Studio und t&auml;tig an der Freien Universit&auml;t Berlin, erkl&auml;rte, die Einflussnahme auf die Politik habe sich ver&auml;ndert. Waren fr&uuml;her Verb&auml;nde und Gewerkschaften wichtige Strippenzieher, sind es heute Unternehmen, die PR-Profis oder Anw&auml;lte beauftragen. Transparency International fordert deswegen zehn Ma&szlig;nahmen, die den Lobbyismus st&auml;rker regulieren soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/transparency-international-deutschland-lobbyisten-haben-in-deutschland-ein-leichtes-spiel\/10831022.html\">WirtschaftsWoche<\/a><\/li>\n<li><strong>Bestechlich sind immer nur die anderen<\/strong><br>\nDie deutsche Fassung des Spielfilms &uuml;ber den Watergate-Skandal tr&auml;gt den Titel &bdquo;Die  Unbestechlichen&ldquo; und bringt in einem Wort zum Ausdruck, wie echte Journalisten sein sollen:<br>\nhartn&auml;ckig, &uuml;berparteilich und frei von allen Vorteilen, die ihre Unabh&auml;ngigkeit beeinflussen k&ouml;nnten. Sie sollen aufkl&auml;ren, entschieden und furchtlos, immer im Dienst ihrer Leser oder Zuschauer.<br>\nEin reizendes Ideal.<br>\nIm M&auml;rz 2011 lud der Thyssen-Konzern zu einer solchen Pressereise. Vier Journalisten von Tagesspiegel, S&uuml;ddeutscher Zeitung, Neue Ruhr Zeitung und Rheinischer Post flogen First Class<br>\nnach S&uuml;dafrika, &uuml;bernachteten in der luxuri&ouml;sen Singita Lebombo Lodge und wurden mit dem Hubschrauber zu ein paar Terminen gebracht. Dass die Pressereise von Thyssen-Krupp finanziert<br>\nwar, wurde in den Artikeln anschlie&szlig;end nicht kenntlich gemacht. Thyssen aber konnte zufrieden sein: Die gro&szlig;z&uuml;gige Reise f&uuml;hrte dazu, dass nach einer Welle von Negativberichten &uuml;ber Bauprobleme bei Gro&szlig;projekten oder die &Uuml;berschuldung<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.transparency.de\/Berichte-Checklisten-Buecher.42.0.html\">Transparency International<\/a>\n<p>Aus: <a href=\"http:\/\/www.transparency.de\/fileadmin\/pdfs\/Themen\/Medien\/nr-kurzstudie-gefallen_an_gefaelligkeiten-web.pdf\">Gefallen an Gef&auml;lligkeiten: Journalismus und Korruption [PDF &ndash; 1.9 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gabriel r&uuml;ffelt Stellvertreter &ndash;  &ldquo;Ihr kapiert&rsquo;s einfach nicht&rdquo;<\/strong><br>\nWeil sich Parteivize Ralf Stegner vom Koalitionsziel der &ldquo;schwarzen Null&rdquo; distanziert, platzt dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel in einer Vorstandssitzung der Kragen. Den Genossen d&uuml;rften noch harte Diskussionen bevorstehen.<br>\nStegner hatte vor der Sitzung zu Spiegel Online gesagt, er pl&auml;diere f&uuml;r &ldquo;h&ouml;here Investitionen in Bildung und Infrastruktur&rdquo;. Die schwarze Null sei &ldquo;eben keine sozialdemokratische Null&rdquo;. Diese Meldung erschien w&auml;hrend der Sitzung auf dem Nachrichtenportal, Gabriel las sie &ndash; und reagierte: Er verstehe so etwas nicht, soll er gesagt haben. Es gehe doch nicht an, dass man so etwas zu diesem Zeitpunkt mache, so wird er sinngem&auml;&szlig; von Teilnehmern zitiert. Damit habe man die Debatte nun in der SPD, und das wolle man nicht. Was solle denn Generalsekret&auml;rin Yasmin Fahimi sagen, wenn sie sp&auml;ter zur Pressekonferenz gehe? Nun werde es wieder hei&szlig;en: Streit in der SPD.<br>\nStegner wiederum soll erwidert haben, er mache nicht die &Uuml;berschriften von Artikeln &ndash; letztlich habe er nichts anderes gesagt, als was im SPD-Programm zur Europawahl gestanden habe. Ihm zur Seite sprang nach Angaben von Teilnehmern Carsten Sieling, Sprecher der parlamentarischen Linken, und legte laut Teilnehmern dar, dass man angesichts der wirtschaftlichen Lage schon einmal &uuml;berlegen m&uuml;sse, wie man darauf reagiere. Darauf reagierte Gabriel, an Stegner und Sieling gewandt: &ldquo;Ihr kapiert&rsquo;s einfach nicht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/gabriel-rueffelt-stellvertreter-ihr-kapierts-einfach-nicht-1.2172371\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wir kapieren es auch nicht. Was will Gabriel eigentlich? Er will dem Freihandelsabkommen TTIP,  trotz dessen zentralem Bestandteil der geheimen Schiedsgerichte, zustimmen, er will an der idiotischen deutschen Austerit&auml;tpolitk und ihrem Fetisch des ausgeglichenen Staatshaushaltes festhalten, obwohl die Kritik daran immer massiver wird, da endlich die Erkenntnis d&auml;mmert, dass damit die EU in eine abgrundtiefe Rezession gest&uuml;rzt wird und er will der Finanzindustrie &uuml;ber private Investitionsfonds Milliarden Steuergelder zuschanzen, obwohl der Staat sich faktisch Geld zu Nullzinsen beschaffen k&ouml;nnte. Und was wir schon gar nicht kapieren ist die Tatsache, dass die SPD an solchen Figuren wie Gabriel und seinem Projekt 18 Prozent festh&auml;lt. Aber die SPD kommt wie auch bei der Agenda 2010 aus ihrer, mit der Zustimmung zur &bdquo;Schuldenbremse&ldquo;, selbsgestellten Falle wieder einmal nicht heraus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>G&ouml;ring-Eckardt fordert Milit&auml;reinsatz &ndash; Gr&uuml;ne Truppe marschiert voran<\/strong><br>\nDie Fraktionschefin irritiert mit &Auml;u&szlig;erungen zum m&ouml;glichen Einsatz deutscher Soldaten gegen die IS-Milizen. In der Partei wird jetzt heftig diskutiert.<br>\nIm Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien hat die Gr&uuml;nen-Fraktionschefin Katrin G&ouml;ring-Eckardt eine Debatte &uuml;ber einen Bundeswehr-Einsatz mit UN-Mandat entfacht. Ausl&ouml;ser waren &Auml;u&szlig;erungen in der S&uuml;ddeutschen Zeitung, die unterschiedlich interpretiert wurden. &bdquo;Deutschland muss initiativ werden bei den Vereinten Nationen&ldquo;, sagte die Gr&uuml;nen-Politikerin.<br>\nEs m&uuml;sse ein &bdquo;robustes Mandat&ldquo; geben, denn IS sei nur milit&auml;risch zu bek&auml;mpfen. Im Fall eines UN-Mandats m&uuml;sse Deutschland &bdquo;gegebenenfalls bereit sein, sich mit der Bundeswehr an einem Einsatz zu beteiligen&ldquo;, so G&ouml;ring-Eckardt. N&ouml;tig sei eine Gesamtstrategie. &bdquo;Wenn dabei herauskommt, dass am Boden agiert werden muss, w&uuml;rden wir das unterst&uuml;tzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Goering-Eckardt-fordert-Militaereinsatz\/!147638\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Spoos Presseschau: Der freche Wladimi<\/strong><br>\nDas Zweite Deutsche Fernsehen, das uns seit Jahren unaufh&ouml;rlich einzureden versucht, mit einem Auge sehe man besser als mit zweien, sendete einen Zeichentrickfilm &uuml;ber den schwierigen Knaben Wladimir. Der sei, weil ihm seine westlichen Erziehungsberechtigten alles durchgehen lie&szlig;en, immer frecher geworden. Der Knabe &ndash; Sie haben es sicher gleich erraten &ndash; trug die Gesichtsz&uuml;ge des russischen Pr&auml;sidenten Putin. War das lustig? Ich fand die Anma&szlig;ung, den Russen Manieren beizubringen&ndash; oder, wie man heute sagt, &bdquo;westliche Werte&ldquo; &ndash; , nicht am&uuml;sant. Aber die tonangebenden Medien sind da offenbar anderer Meinung als ich. Und die  sogenannte westliche Wertegemeinschaft scheint sich nahezu einig zu sein, da&szlig; Sanktionen verh&auml;ngt werden m&uuml;ssen, Strafma&szlig;nahmen gegen Ru&szlig;land, gegen den frechen Wladimir.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/weltnetz.tv\/video\/589\">Weltnetz.tv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Live-Blog aus dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss: Der BND speichert Verbindungsdaten &uuml;ber f&uuml;nf Ebenen<\/strong><br>\nJetzt beginnt die 16. Sitzung des Untersuchungsausschusses zur weltweiten Total&uuml;berwachung (&ldquo;NSA-Untersuchungsausschuss&rdquo;) im Deutschen Bundestag. Zum sechsten Mal gibt es eine &ouml;ffentliche Anh&ouml;rung. Wir sitzen wie immer drin und bloggen live.<br>\nDie Zeugen diesmal sind &ldquo;Frau RDn Dr. F.&rdquo; sowie &ldquo;A. F.&rdquo;, beide vom Bundesnachrichtendienst. Wie beim letzten Mal werden die Zeugen nur mit Initialen genannt und nur ein Teil der Anh&ouml;rung ist &ouml;ffentlich. Wie wir h&ouml;ren, &auml;hnelt auch die Aussagegenehmigung der von letztem Mal, die mehr Verbote als Genehmigungen enth&auml;lt und eher die Beschreibung &ldquo;Nichtaussagegenehmigung&rdquo; verdient. Zudem ist wieder der bekannte Anwalt Johannes &ldquo;Jonny&rdquo; Eisenberg als Rechtbeistand f&uuml;r die BND-Mitarbeiter dabei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2014\/live-blog-aus-dem-geheimdienst-untersuchungsausschuss-frau-f-und-herr-f-vom-bnd-sollen-aussagen\/\">Netzpolitik.ORG<\/a><\/li>\n<li><strong>NSA sabotiert offenbar auch direkt in Deutschland<\/strong><br>\nNeuen Dokumenten zufolge greifen NSA-Agenten nicht nur in den USA Postsendungen ab, um sie zu manipulieren, sondern wohl auch in Deutschland. Au&szlig;erdem kooperieren nicht nur US-Unternehmen, um die &Uuml;berwachung zu erleichtern.<br>\nDie NSA hat offenbar auch in Deutschland Agenten stationiert, die beispielsweise Postsendungen abfangen und darin enthaltene Netzwerktechnik manipulieren, bevor sie an ihr eigentliches Ziel weitergeleitet wird. Das deuten Dokumente des NSA-Whistleblowers Edward Snowden an, die The Intercept nun ver&ouml;ffentlicht hat. Darin geht es um verschiedene &ldquo;Kerngeheimnisse&rdquo; (&ldquo;Core Secrets&rdquo;) des US-Geheimdiensts, die nur ausgew&auml;hlten US-Offiziellen bekannt sind. Zur Sprache kommt unter anderem ein Programm namens &ldquo;TAREX&rdquo; zu dem auch der &ldquo;Eingriff in Lieferketten&rdquo; geh&ouml;rt. TAREX-Einheiten gibt es demnach nicht nur in den USA (Hawaii, Texas und Georgia) sondern auch in S&uuml;dkorea, China (Peking) und eben Deutschland.<br>\nAus dem Dokument, das lediglich Klassifizierungsstufen f&uuml;r bestimmte Geheimnisse auflistet, gehe nicht hervor, was genau die TAREX-Einheiten machen. Allgemein geh&ouml;rten zu ihren Aufgaben aber verschiedene Ma&szlig;nahmen, um Zugriff auf Hardware zu bekommen. Der Journalist Glenn Greenwald hatte bereits vor Monaten enth&uuml;llt, dass die NSA Postsendungen mit Cisco-Ger&auml;ten abf&auml;ngt, um die Technik zu manipulieren. Wenn die dann an ihren eigentlichen Empf&auml;nger gegangen ist, haben die Agenten aus der Ferne Zugriff. Den neuen Enth&uuml;llungen zufolge k&ouml;nnten davon nicht nur Cisco und andere US-Unternehmen betroffen sein, sondern auch welche aus S&uuml;dkorea, China und Deutschland. In allen drei Staaten gibt es gro&szlig;e Hersteller von Netzwerktechnik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/NSA-sabotiert-offenbar-auch-direkt-in-Deutschland-2415559.html\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>Audio: Was wei&szlig; der Staat von uns?<\/strong><br>\nVon Simone Hamm und Gabor Paal<br>\nIn Estland gibt es einen elektronischen Personalausweis. Er ist die Karte f&uuml;r Alles: Man kann damit w&auml;hlen, Rezepte aus der Apotheke holen und Bankgesch&auml;fte erledigen. Den Ausweis mitsamt der Verschl&uuml;sselungstechnik stellt der Staat zur Verf&uuml;gung. (&hellip;)<br>\nDie Esten vertrauen ihrem Staat, dass er trotz der Daten, die er &uuml;ber seine B&uuml;rger hat, ihre Privatsph&auml;re achtet. Auch in den USA sammelt der Staat jede Menge Informationen &uuml;ber seine B&uuml;rger &ndash; doch anders als in Estland steckt dahinter ein gro&szlig;es Misstrauen und Sicherheitsbed&uuml;rfnis. Woher kommen diese Unterschiede? Und welche grunds&auml;tzlichen Unterschiede gibt es noch zwischen der staatlichen &Uuml;berwachung in Demokratien und Diktaturen?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/tiefenblick\/wasweissderstaatvonuns100.html\">WDR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141014_manuskriptwasweissderstaatvonuns100.pdf\">Was wei&szlig; der Staat von uns? &ndash; Manuskript [PDF &ndash; 160 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Snowden reloaded<\/strong><br>\nDer Film &ldquo;Citizenfour&rdquo; wird bei seiner Premiere in New York umjubelt. Das Spannendste daran ist die Behauptung, dass es au&szlig;er Snowden noch einen zweiten Whistleblower in der NSA geben k&ouml;nnte.<br>\nDie Neuigkeiten, die dann selbst Edward Snowden den Mund offen stehen lassen, kommen ganz zum Schluss:<br>\nEs gibt angeblich noch einen Whistleblower au&szlig;er Snowden bei der NSA, behauptet da der Journalist Glenn Greenwald. Einen, der noch h&ouml;herrangiger ist.<br>\nDiesem neuen Whistleblower zufolge st&uuml;nden inzwischen schon 1,2 Millionen Menschen auf einer geheimen &ldquo;Watchlist&rdquo; der US-Regierung &ndash; mit Wissen und auf Befehl von Pr&auml;sident Obama.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/dokumentarfilm-von-laura-poitras-snowden-reloaded-1.2169808\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Jaron Lanier: Der High-Tech-Frieden braucht eine neue Art von Humanismus<\/strong><br>\nDankesrede anl&auml;sslich der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141014_lanier_rede.pdf\">Jaron Lanier: Der High-Tech-Frieden braucht eine neue Art von Humanismus [PDF &ndash; 152 KB]<\/a> <\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Fragen an den Autor: Matthias Br&ouml;ckers: Wir sind die Guten!<\/strong><br>\nDie &Ouml;ffnung des Eisernen Vorhangs war auf beiden Seiten mit vielen Hoffnungen und Erwartungen verkn&uuml;pft. Doch die Zahl der Kriege in unserer n&auml;heren Umgebung hat deutlich zugenommen. Mit dem B&uuml;rgerkrieg in der Ukraine kehrt wieder der Kalte Krieg zur&uuml;ck und droht sich sogar in einen&ensp;&bdquo;hei&szlig;en&ldquo;&ensp;Krieg zu verwandeln &ndash; einen Weltkrieg.<br>\nWie konnte es so weit kommen? Wie ist der Konflikt zwischen dem Westen und Russland entstanden?<br>\n&bdquo;Wir&ldquo;&ensp;m&ouml;gen ja noch die Guten sein, ist aber auch die (fragw&uuml;rdig legitimierte) Regierung in Kiew&ensp;&bdquo;gut&ldquo;&ensp;im Sinne von demokratisch und humanistisch? Verfolgt Vladimir Putin, den man sicher v&ouml;llig zu Recht in vieler Hinsicht kritisieren kann, auch legitime Sicherheitsinteressen? Ist Putin tats&auml;chlich der Aggressor, wie gro&szlig;e Teile der Medien berichten, oder ist es auch m&ouml;glich, seine Standpunkte in Teilen nachzuvollziehen? Ist der Konflikt in der Ukraine vielleicht sogar in deutschem Interesse?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sr-online.de\/sronline\/sr2\/sendungen_a-z\/fragen_an_den_autor\/index.html\">SR2<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/sr-mediathek.sr-online.de\/index.php?seite=7&amp;id=15794&amp;pnr=0\">Podcast<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23583","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23583","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23583"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23583\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23586,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23583\/revisions\/23586"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23583"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23583"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23583"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}