{"id":236,"date":"2006-01-24T11:38:36","date_gmt":"2006-01-24T10:38:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=236"},"modified":"2016-02-19T11:03:24","modified_gmt":"2016-02-19T10:03:24","slug":"die-vernetzung-der-bildungspolitik-mit-privaten-interessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=236","title":{"rendered":"Die Vernetzung der Bildungspolitik mit privaten Interessen"},"content":{"rendered":"<p>Auch im Bildungswesen vernetzen sich zunehmend Wirtschaftsverb&auml;nde, wirtschaftsnahe Stiftungen und PR-Agenturen mit staatlichen Institutionen und liefern die &bdquo;Reform&ldquo;- Konzepte und mehr und mehr sogar Bildungsinhalte. Die Zielsetzung ist durchg&auml;ngig darauf ausgerichtet, interessenbezogenen, wirtschaftsnahe Wertvorstellungen auf das Bildungswesen zu &uuml;bertragen. Carsten Lenz und Christine Wicht gehen solchen Netzwerken zwischen Wirtschaft und Schule nach und besch&auml;ftigen sich mit den Bildungsinhalten, die dabei vermittelt werden sollen.<br>\n<!--more--><br>\nVon Christine Wicht und Carsten Lenz.\t<\/p><p>In unserem Bildungssystem liegt einiges im Argen, das ist bekannt und nicht von der Hand zu weisen. Die Ursachen daf&uuml;r sind vielf&auml;ltig, und &uuml;ber sie wurden schon ausf&uuml;hrlich in den NachDenkSeiten diskutiert.<\/p><p>Wie in anderen Bereichen von bislang staatlich oder &ouml;ffentlich verantworteten Aufgaben, beispielsweise auf dem Gebiet der Daseinsvorsorge, versuchen Wirtschaftsverb&auml;nde, sich Missst&auml;nde zunutze zu machen, um ihr Vorhaben eines radikalen Umbaus der staatlicher Einrichtungen und deren &bdquo;Reform&ldquo; durchzusetzen.<br>\nDazu vernetzen sie sich seit geraumer Zeit zusehends mit staatlichen Institutionen und erarbeiten mit enormem Aufwand an Geld und an privat finanzierten &bdquo;Think Tanks&ldquo; Konzepte mit dem Ziel, &ldquo;Reformen&rdquo; voranzutreiben und die Bildungspolitik und die Bildungsinhalte nach ihren eigenen Vorstellungen auszurichten.<br>\nDie Absicht ist durchg&auml;ngig, neoliberales Gedankengut in das Bewusstsein der n&auml;chsten Generation zu pflanzen, kombiniert mit der Botschaft eines straffen Wettbewerbs- und Leistungsprinzips. Danach kann nur derjenige, der eine spezifische Leistungsf&auml;higkeit und Anpassungsf&auml;higkeit bereits w&auml;hrend der Schulzeit bewiesen hat, auf sp&auml;teres berufliches Weiterkommen hoffen.<\/p><p>Die Ziele und Motive f&uuml;r diese Form von bildungspolitischem &ldquo;Engagement&rdquo; sind vielf&auml;ltig. Zum Teil stehen dahinter unmittelbare Wirtschaftsinteressen.<br>\nZum Ersten gelten Bildungsdienstleistungen als solche als ein lukrativer Zukunftsmarkt: von Seminaren und Fortbildungsveranstaltungen &uuml;ber die Zertifizierung von Bildungsabschl&uuml;ssen bis hin zu Angeboten eigener privater Bildungseinrichtungen. Die Wirtschaft ist immer auf der Suche nach neuen M&auml;rkten, und so werden neue &ldquo;Produkte&rdquo; im Bildungsbereich entwickelt. Um auf diesem Feld neue M&auml;rkte erschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen, muss aber zuerst der Staat als Anbieter zur&uuml;ckgedr&auml;ngt werden. Die Gr&uuml;ndung von immer mehr privaten Hochschulen ist daf&uuml;r ein Beispiel. Mit der Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren f&uuml;r &ouml;ffentliche Universit&auml;ten wird parallel ein wesentlicher &ldquo;Wettbewerbsnachteil&rdquo; der privaten Hochschulen beseitigt. Die Aktivit&auml;ten der Wirtschaft im Bildungsbereich k&ouml;nnen somit als eine besondere Form der Markterschlie&szlig;ung und der Verkaufsf&ouml;rderung gesehen werden. <\/p><p>Doch das wirtschaftliche Interesse an der Bildung ist nicht nur strategischer Art. So profitieren zum Zweiten etwa Banken von den geplanten Studiengeb&uuml;hren, von Studienkrediten oder auch von sog. Bildungs-Sparmodellen. Studierwillige sollen ihr Studium k&uuml;nftig als privates Investment betrachten und durch Darlehen oder Ansparmodelle finanzieren. Somit hat gerade auch das Bankenwesen ein besonderes Gesch&auml;ftsinteresse an der Privatisierung der Bildung. Zwischen Politik und Banken ist gegenw&auml;rtig lediglich noch umstritten, wer das Ausfallrisiko tr&auml;gt, falls die Darlehensnehmer ihre Darlehen mangels Einkommen oder sonstigen Gr&uuml;nden nicht zur&uuml;ckzahlen k&ouml;nnen.<\/p><p>Das &ldquo;Engagement&rdquo; von Wirtschaftsunternehmen und ihren Verb&auml;nden im Bereich der Bildung zielt zum Dritten aber zunehmend auch auf die in staatlichen Bildungseinrichtungen vermittelten Inhalte der Bildung. Nat&uuml;rlich pr&auml;sentieren sich die vielen &ldquo;Projekte&rdquo;, &ldquo;Initiativen&rdquo; und &ldquo;Netzwerke&rdquo; der Wirtschaft &ouml;ffentlich als inhaltlich neutral und sie erwecken den Anschein, als sei dieses Engagement geradezu altruistisch. In den Hochglanzbrosch&uuml;ren und Selbstdarstellungen geht es stets um das langfristige Wohl der Allgemeinheit, um gute Ausbildung und Berufschancen f&uuml;r alle und nat&uuml;rlich geht es um die Wettbewerbsf&auml;higkeit des Standorts auf dem Weltmarkt. Der Vorstandsvorsitzende der Altana AG, Dr. Nikolaus Schweikart formuliert das so: <\/p><blockquote><p>Es kann uns als Unternehmern nicht egal sein, wie leistungsf&auml;hig unser Schulsystem ist, wie die PC-Ausstattung aussieht, ob Zugang zum Internet besteht. Die zuk&uuml;nftige Wettbewerbsf&auml;higkeit entscheidet sich auch hier. Ebenso wenig egal kann uns der Zustand unserer Universit&auml;ten sein; dass wir die &auml;ltesten Studenten und die j&uuml;ngsten Rentner haben. Durch die Finanzierung von Stiftungslehrst&uuml;hlen, durch die Unterst&uuml;tzung privater Hochschulen, durch die personale Beteiligung von erfahrenen Wirtschaftsf&uuml;hrern in den Hochschulgremien kann das System von innen heraus reformiert und langfristig wieder fit gemacht werden.&rdquo;<\/p>\n<div class=\"cite_hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p class=\"reference\">DIE ZEIT &ndash; <a href=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/text\/2001\/20\/200120_getriebener_ceo.xml\" title=\"Externer Link zu http:\/\/zeus.zeit.de\/text\/2001\/20\/200120_getriebener_ceo.xml\">Der getriebene Chef<\/a><\/p>\n<\/blockquote><p>Schweikhart ist auch als einer der sog. Botschafter der &ldquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&rdquo; (INSM) t&auml;tig, einer Lobbyorganisation der Metallarbeitgeber (siehe <a href=\"?p=227\">NachDenkSeiten<\/a>). Er setzt sich auf vielen Feldern aktiv f&uuml;r die aus seiner Sicht notwendigen Bildungsreformen ein, unter anderem hat die Altana AG zu diesem Zweck eigens das <a href=\"http:\/\/www.altana.de\/root\/index.php?page_id=42\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.altana.de\/root\/index.php?page_id=42\">&ldquo;Forum f&uuml;r Bildung und Wissenschaft&rdquo;<\/a> ins Leben gerufen.<\/p><p>Wie die Vernetzung von Konzernen und Staat im Bildungsbereich mittlerweile funktioniert, zeigt ein anderes Projekt der Altana AG. In Kooperation mit der Dresdner Bank und der Linde AG sowie dem Hessischen Kultusministerium wurde die Internatsschule Schloss Hansenberg im Rahmen eines Private-Public-Partnership-Modells realisiert. Die hessische Landesregierung bef&uuml;rwortet generell diese Privatisierungspolitik und ein Zur&uuml;ckdr&auml;ngen des Staates. Daf&uuml;r l&auml;&szlig;t sich der hessische Ministerpr&auml;sident Roland Koch auch f&uuml;r Publikationen der INSM einspannen. Die hessische Landesregierung gibt mit der Gr&uuml;ndung der Internatschule die Grunds&auml;tze f&uuml;r eine weltanschaulich unabh&auml;ngige Schulbildung auf und hegt offenbar keine Bedenken, dass Wirtschaftsunternehmen direkt auf Bildungseinrichtungen einwirken. <a href=\"http:\/\/www.dresdner-bank.de\/dresdner_bank\/03_engagement\/12_internatschule_hansenberg.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.dresdner-bank.de\/dresdner_bank\/03_engagement\/12_internatschule_hansenberg.html\">Deutlich formuliert die Dresdner Bank<\/a> diesen Anspruch auf Einflussnahme: &ldquo;sie m&ouml;chte ihre Kompetenzen, Erfahrungen und spezifischen M&ouml;glichkeiten den Sch&uuml;lern nutzbar machen&rdquo;.<\/p><p>H&auml;ufig beteuern die Wirtschaftsvertreter, mit ihren Projekten Sch&uuml;ler und Studenten besser auf das Berufsleben vorbereiten zu k&ouml;nnen, als die staatlichen Bildungseinrichtungen dies bisher leisten konnten. Das Zauberwort lautet dabei immer wieder &ldquo;Praxisbezug&rdquo;, der bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt erm&ouml;glichen soll. Immer offener wird dabei auch das Ziel der &bdquo;Elitef&ouml;rderung&ldquo; mitverfolgt. Ein Beispiel ist das Projekt <a href=\"http:\/\/www.vision-d.de\/Reformagenda\/Massnahmen\/MN\/Bildung\/Spitzen-_und_Elitefoerderung.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.vision-d.de\/Reformagenda\/Massnahmen\/MN\/Bildung\/Spitzen-_und_Elitefoerderung.html\">&ldquo;Eliten F&ouml;rdern: Vision D&rdquo;<\/a> &ndash; auch dies eine Initiative der INSM, diesmal zusammen mit dem Institut der Deutschen Wirtschaft (IW), das ebenfalls von Wirtschaftsverb&auml;nden und Unternehmen getragen wird.<\/p><p>Wenn die Unternehmen und ihre Verb&auml;nde geradezu paradiesische Zust&auml;nde im Bildungssystem durch Privatisierung, Liberalisierung und &ldquo;mehr Eigenverantwortung&rdquo; versprechen, sto&szlig;en sie damit immer mehr auf offene Ohren, weil (vor allem betuchtere) Eltern f&uuml;r ihre Kinder dadurch bessere Karrierechancen erhoffen und weil Kultusministerien aufgrund der klammen Kassen die finanziellen Zuwendungen dankbar annehmen. Da wundert es nicht, dass der u.a. von der Deutsche-Bank-Stiftung unterst&uuml;tzte Film &uuml;ber Schulen der Zukunft mit dem Titel &ldquo;Treibh&auml;user der Zukunft&rdquo; in den Medien, bei Eltern und sogar auch bei Lehrern auf gro&szlig;e Resonanz gesto&szlig;en ist. <\/p><p>Daher haben es Interessengruppen und Initiativen wie die &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; (INSM) ziemlich leicht, Netzwerke zu bilden, um ihre Vorstellungen in Form von Fortbildungsveranstaltungen, Kongressen, Unterrichtsmaterialien etc. zu verbreiten. Ihre in Zusammenarbeit mit Eltern- und Lehrerverb&auml;nden ausgearbeiteten Bildungsangebote werden von Kultusministerien unterst&uuml;tzt und genehmigt und bekommen dadurch die staatliche Anerkennung.<br>\nWenn Lehrkr&auml;fte das Material im Unterricht bereitwillig einsetzen, folgen sie h&auml;ufig dem von den Verb&auml;nden und Initiativen suggerierten Ziel, Absolventen besser auf das Berufsleben vorbereiten und ihnen einen besseren Bezug zur Praxis vermitteln zu wollen. Dabei besteht allerdings die Gefahr, dass Schulen und Lehrer als Instrumente von wirtschaftlichen und politischen Interessen eingesetzt und missbraucht werden. Eine verbreitete Einstellung in der Gesellschaft, dass die Wirtschaft &ndash; was meist gleich gesetzt wird mit wirtschaftlichen Interessen &ndash; &uuml;ber alles gehe, kommt solchen Initiativen entgegen. Diese um sich greifende Stimmung macht es der Wirtschaft leicht, staatliche Bildung schlecht zu reden und sich als so genannte Reformer mit Patentrezepten als Alternative anzubieten. <\/p><p>Ein aufschlussreiches Beispiel f&uuml;r die Verflechtung zwischen Wirtschaftsverb&auml;nden untereinander, mit anderen gesellschaftlichen Gruppen und der Politik sind die Aktivit&auml;ten der &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; (INSM). Mit Hilfe eines von der INSM aufgebauten Netzwerkes haben Wirtschaftsvertreter in Zusammenarbeit mit staatlichen Bildungstr&auml;gern einen Weg gefunden, Einfluss jedenfalls auf solche Unterrichtsinhalte zu nehmen, die ihre Interessen tangieren. Die mit der INSM kooperierenden Verb&auml;nde sind ihrerseits mit weiteren Interessenvertretern verkn&uuml;pft, was eine nahezu fl&auml;chendeckende Indoktrination mit dem Gedankengut der INSM und der mit ihr vernetzten Verb&auml;nde erm&ouml;glicht und eine Mitsprache in Lehrpl&auml;nen und einseitig auf die wirtschaftspolitischen Interessen ausgerichtete Konzepte dieser PR-Agentur f&uuml;r k&uuml;nftige Bildungsprogramme zur Folge hat. Mit dieser Zielsetzung werden auch Lehrkr&auml;fte angesprochen und mit Material ausgestattet. Die INSM bot beispielsweise letztes Jahr in Kooperation mit der <a href=\"http:\/\/www.medienakademie-koeln.de\/frame.html?akademie\/pressemit.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.medienakademie-koeln.de\/frame.html?akademie\/pressemit.html\">Deutschen Medienakademie K&ouml;ln<\/a> kostenlos Tagesseminare zur Arbeit mit dem Internet f&uuml;r Lehrer an.<\/p><p>Um Einfluss auf das Bildungssystem auszu&uuml;ben, hat die INSM in fast allen Bundesl&auml;ndern ein Netzwerk verschiedener Verb&auml;nde aufgebaut &ndash; in Bayern beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie (VBM), dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw), dem Verband der Bayerischen Wirtschaftsphilologen und dem Arbeitskreis SchuleWirtschaft. <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Hintergruende\/Das_Netzwerk.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Hintergruende\/Das_Netzwerk.html\">&Auml;hnliche Netzwerke der INSM<\/a> sind in der gesamten Bundesrepublik pr&auml;sent.<\/p><p>Beim <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsphilologen.de\/vbw-vors.htm\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.wirtschaftsphilologen.de\/vbw-vors.htm\">Wirtschafsphilologen Verband Bayern (wpv)<\/a> handelt es sich um einen Zusammenschluss von Lehrerinnen und Lehrern f&uuml;r wirtschaftsbezogene F&auml;cher an den bayerischen Gymnasien. Der Verband betreut z.B. Studenten des h&ouml;heren Lehramts f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften und sieht sich als Interessenvertretung gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit, der Schulverwaltung und der Politik. Auf seiner Homepage ver&ouml;ffentlicht er Informationen zu aktuellen wirtschaftswissenschaftlichen Themen. Durch die Einbindung derartiger Vereine, die nicht unmittelbar erkennbare Wirtschaftsinteressen verfolgen, k&ouml;nnen die INSM und die Wirtschaftsverb&auml;nde ihren Aktivit&auml;ten den Anschein der Unabh&auml;ngigkeit und &Uuml;berparteilichkeit geben. <\/p><p>Ein weiterer Partner der INSM ist der Arbeitskreis SchuleWirtschaft Bayern, der in rund 100 Orten und Landkreisen Bayerns ein Projekt Wirtschaft und Schule betreut. Lehrkr&auml;fte aller Schularten sowie F&uuml;hrungskr&auml;fte verschiedenster Wirtschaftszweige engagieren sich in diesen Arbeitskreisen. &Auml;hnliche Vernetzungen gibt es im gesamten Bundesgebiet. &ldquo;Die Landesarbeitsgemeinschaften <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage.html\">SCHULEWIRTSCHAFT<\/a> arbeiten im jeweiligen Bundesland mit den Kultusbeh&ouml;rden zusammen, sei es bei gemeinsamen Publikationen, Veranstaltungen oder Projekten.&rdquo;<\/p><p>Der Dachverband der Arbeitskreise SchuleWirtschaft in Bayern ist wiederum beim <a href=\"http:\/\/www.bbw.de\/index.htm\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.bbw.de\/index.htm\">Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw)<\/a> angesiedelt, einem Verein, der &uuml;ber eine Unternehmensgruppe Bildungsdienstleistungen anbietet. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Br&uuml;ckenschlag zwischen Bildungs- und Besch&auml;ftigungssystem mit dem Ziel, Wirtschaft als Lernort anzubieten und als Lerninhalt lebendig zu gestalten. <\/p><p>Die mit der INSM in Bayern zusammenarbeitenden Verb&auml;nde VBM und bbw haben au&szlig;erdem mit der &ldquo;Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.&rdquo; (VBW) und dem &ldquo;Bayerischen Unternehmensverband Metall und Elektro e.V.&rdquo; (BayME) eine so genannte <a href=\"http:\/\/www.bildunginbayern.de\/jsp\/5234.jsp\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.bildunginbayern.de\/jsp\/5234.jsp\">Offensive &ldquo;Vorsprung durch Bildung&rdquo;<\/a> ins Leben gerufen, die beispielsweise eine Reihe von Initiativen sogar schon f&uuml;r Vorschulen und Kinderg&auml;rten unterst&uuml;tzt.<\/p><p>Die Vernetzung dieser Verb&auml;nde mit der INSM kommt auch darin zum Ausdruck, dass Randolf Rodenstock sowohl Pr&auml;sident der VBW, des Verbandes der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (VBM) sowie des BayME als auch Unterst&uuml;tzer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist. <\/p><p>Die VBW hat &ndash; unterst&uuml;tzt von VBM &ndash; zusammen mit der Prognos AG und Prof. Dieter Lenzen eine dreib&auml;ndige Studie unter dem Titel &ldquo;Bildung neu denken!&rdquo; herausgegeben, in der unter anderem die Einschulung ab 4 Jahren, eine &ldquo;Deregulierung des Bildungswesens&rdquo;, z.B. die Abschaffung von Staatspr&uuml;fungen, die Zulassung privater Akkreditierungsunternehmen sowie einen R&uuml;ckzug des Staates aus der Finanzierung von individueller Ausbildung gefordert werden. ( Zur Quelle )<\/p><p>Der Mitherausgeber Dieter Lenzen dieser Studie ist nicht nur Pr&auml;sident der Freien Universit&auml;t Berlin und somit auch Mitglied in der Hochschulrektorenkonferenz, sondern gleichzeitig auch Botschafter und einer der Mitgr&uuml;nder der &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo;. Er referiert landauf landab und versucht, seine Vorstellungen von Bildung unter die Bev&ouml;lkerung zu bringen. In einem Interview auf die Tatsache, angesprochen, dass der neu gegr&uuml;ndete und von ihm geleitete &ldquo;Aktionsrat Bildung&rdquo; vom Verband der bayerischen Wirtschaft (VBM) finanziert wird, antwortet Lenzen: <\/p><blockquote><p>Wenn ihn die Politik finanzierte, w&auml;ren wir ja nicht mehr unabh&auml;ngig. Irgend jemand muss unsere kleine Gesch&auml;ftsstelle nun mal bezahlen &ndash; es gibt aber nicht die Spur einer Beeinflussung durch den Verband der bayerischen Wirtschaft.&rdquo;<\/p>\n<div class=\"cite_hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p class=\"reference\">S&uuml;ddeutsche Zeitung vom 02.01.2006, S. 8<\/p>\n<\/blockquote><p>Entweder f&uuml;hrt der Professor die Leser absichtlich hinters Licht oder er glaubt tats&auml;chlich, dass die bayerischen Unternehmen ihr Geld f&uuml;r eine Initiative verschwenden, auf deren Arbeit sie keinen Einfluss aus&uuml;ben k&ouml;nnen. <\/p><p>Tats&auml;chlich m&uuml;ssen sich die Unternehmen keine Sorgen machen, dass Professor Lenzen wirtschaftskritische Forderungen erhebt. So vertritt er zum Beispiel die Ansicht, dass unsere Gesellschaft &uuml;beraltert ist und wir deshalb bis 70 arbeiten m&uuml;ssten. Er propagiert einen Unterrichtsbetrieb mit professionellen Spezialisten, deren Leistungsf&auml;higkeit der eines Jetpiloten entsprechen m&uuml;sse. Kinder sollten an Schulen vergebens nach Ersatzv&auml;tern bzw. in der Grundschule nach Ersatzm&uuml;ttern suchen, sie sollten nicht &bdquo;bet&uuml;ttelt&ldquo; werden, sondern lernen. Das Leistungsprinzip steht demzufolge an oberster Stelle. Wer nicht leistungsf&auml;hig ist, hat eben schlechte Chancen. Das auch in der Lissabon-Strategie der EU festgeschriebene Konzept des lebenslangen Lernens, erfordert seiner Meinung nach eine Einschulungsm&ouml;glichkeit mit vier Jahren, ein Ende der Schulpflicht mit 14 Jahren und ein Abitur mit 17 Jahren. Dem liegt das Bestreben zugrunde, dass Absolventen von Allgemeinbildungseinrichtungen der Wirtschaft m&ouml;glichst fr&uuml;h zur Verf&uuml;gung stehen sollten. Dieter Lenzen fordert mehr Selbstverantwortung des Einzelnen. Es stellt sich f&uuml;r ihn nicht die Frage, aus welchen Bereichen sich der Staat zur&uuml;ckziehen darf, sondern aus welchen Bereichen er sich zur&uuml;ckziehen muss, weil er nicht mehr &uuml;ber die n&ouml;tigen finanziellen Mittel verf&uuml;gt. Seiner Ansicht nach ist staatliche Verantwortlichkeit im Bildungsbereich ein deutsches Unikum, weil diese hierzulande f&auml;lschlicherweise immer noch als ordnungspolitisch richtig angesehen werde. Seiner Meinung nach m&uuml;sse nicht der Staat sondern vor allem die privaten Haushalte und private Investoren st&auml;rker in die Bildung investieren. Dem Staat solle allenfalls noch die sogenannte Prim&auml;rausbildung &uuml;berlassen bleiben, f&uuml;r eine weitere Qualifizierung verf&uuml;ge er nicht mehr &uuml;ber die n&ouml;tigen finanziellen Mittel. Nach seiner Meinung entst&uuml;nde dadurch zugleich mehr Individualit&auml;t, Freiheit und Gerechtigkeit. Die Einsicht, dass bei der Bildung der Markt versagt und dass Bildung etwas mit dem Gemeinwohl zu tun hat und ein gemeinn&uuml;tziges Gut ist oder sein sollte, das alle B&uuml;rger &uuml;ber ihre Steuern finanzieren, lehnt er offensichtlich ab, weil dieses Prinzip kein Ausdruck von Marktfreiheit sei. Diese &bdquo;Freiheit&ldquo; l&auml;sst sich nach Lenzens Ansicht aber nur durch eine Bildungsrevolution verwirklichen. <\/p><p>Nicht nur die INSM mit ihren Verb&auml;nden ist auf bildungspolitischer Ebene aktiv. So ist die &bdquo;Gemeinschaftsinitiative Soziale Marktwirtschaft&ldquo; zusammen mit neun deutschen Bundesl&auml;ndern Tr&auml;gerin des Projektes &Ouml;konomische Bildung online (&Ouml;BO), dessen Ziel es ist, im Internet Instrumente zur &ouml;konomischen Aus-, Fort- und Weiterbildung bereitzustellen. Hinter der &bdquo;Gemeinschaftsinitiative Soziale Marktwirtschaft&ldquo; verbergen sich die Bertelsmann Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung und die Ludwig-Erhard-Stiftung. Diese finanzieren zusammen mit dem Energiekonzern EWE AG, Oldenburg, der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, dem Ministerium f&uuml;r Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen sowie dem Ministerium f&uuml;r Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-W&uuml;rttemberg das Projekt &Ouml;BO. Dies ist ein weiteres Beispiel f&uuml;r die Vernetzung zwischen Unternehmen, Unternehmensstiftungen und Lobbyorganisationen mit Staat und Politik im Bildungsbereich. Ziel des online-Projektes ist nicht nur die Aus- und Weiterbildung von Wirtschaftslehrern f&uuml;r weiterbildende Schulen in Deutschland, auch in Russland und demn&auml;chst in Polen sollen auf der Grundlage der Materialien von &Ouml;BO Lehrer qualifiziert werden. Dass sich die zahlenden Unternehmen ideologisch hierbei nicht auf Experimente einlassen, zeigt ein kurzer Blick in eine Demonstrationsversion des angebotenen Online-Seminars. <\/p><p>Exkurs: Als bedeutende &Ouml;konomen werden au&szlig;er den Vertretern der Sozialen Marktwirtschaft Walter Eucken, Wilhelm R&ouml;pcke, Alfred M&uuml;ller-Armack und Ludwig Erhard und genau zwei weitere &Ouml;konomen behandelt: Adam Smith und der radikalliberale Friedrich August von Hayek (<a href=\"http:\/\/www.oekonomische-bildung-online.de\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.oekonomische-bildung-online.de\">www.oekonomische-bildung-online.de<\/a>). Die neun das Projekt tragenden Bundesl&auml;nder Baden-W&uuml;rttemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Th&uuml;ringen f&uuml;hren bereits jetzt die Fort- und Weiterbildung auf der Grundlage von Materialien von &Ouml;BO durch. <\/p><p>Das Projekt bietet seinen Teilnehmern auch einen kostenfreien Zugang zur Datenbank des WiGy e.V. Dieser als regionale Initiative Wirtschaft und Gymnasium gegr&uuml;ndete Verein setzt sich die Verbreitung &ouml;konomischer Grundkenntnisse in der Schule zum Ziel. In ihm engagieren sich nach eigenen Angaben 400 Unternehmen und Schulen. Kooperationspartner sind, neben der bereits genannten Bertelsmann Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung und die Ludwig-Erhard-Stiftung, die Deutsche Bank Stiftung, die Handelskammer Hamburg und die Verlagsgruppe Handelsblatt. Die ebenfalls schon erw&auml;hnte EWE AG hat &uuml;brigens auf der Internetseite von WiGy eine Anzeige geschaltet und z&auml;hlt neben diversen Arbeitgeber- und Industrieverb&auml;nden aus Niedersachsen gleichfalls zu den F&ouml;rderern des Projektes. Die Datenbank von WiGy e.V. enth&auml;lt &uuml;ber 500 Unterrichtsmaterialien und andere Informationen aus dem Bereich &ouml;konomische Bildung (vgl. <a href=\"http:\/\/www.wigy.de\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.wigy.de\">www.wigy.de<\/a>). Eines der Ziele von WiGy ist die Aufnahme aller Fachberater an Haupt- und Realschulen in Niedersachsen in den WiGy-Club e.V., also den Verein der Nutzer von WiGy-Materialien. Dieses Ziel unterst&uuml;tzt der Verein <a href=\"http:\/\/www.n-21.de\/\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.n-21.de\/\">n-21<\/a>, der die Nutzung von Internet und Multimedia in nieders&auml;chsischen Schulen f&ouml;rdert. Mitglieder sind neben dem Land Niedersachen zahlreiche Wirtschaftsunternehmen (z.B. Microsoft, Siemens, apple, Telekom), die auch den Vorstand und das Kuratorium von n-21 dominieren.<\/p><p>Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen WiGy, dem Institut f&uuml;r &ouml;konomische Bildung der Universit&auml;t Oldenburg (I&Ouml;B) und dem Handelsblattprojekt <a href=\"http:\/\/www.handelsblattmachtschule.de\/seiten\/material_index.php\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.handelsblattmachtschule.de\/seiten\/material_index.php\">&ldquo;Handelsblatt macht Schule&rdquo;<\/a> sind drei Unterrichtseinheiten zu den Themen Wirtschaftsordnung, Globalisierung und Finanzielle Allgemeinbildung entstanden.<\/p><p>Sponsoren und Partner des Projekts sind Microsoft, HP und die Deutsche Bank. Bereits 10.000 Lehrkr&auml;fte haben nach Angaben des Handelsblatts dieses Material bestellt. Das Projekt &ldquo;Handelsblatt macht Schule&rdquo; wurde im Jahr 2005 erweitert um die Aktion &ldquo;Mitarbeiter machen Schule&rdquo;: Vertreter aus der Wirtschaft diskutieren mit Sch&uuml;lern und stellen nach eigenen Angaben so einen Bezug zur Praxis her. <\/p><p>Wissenschaftlich betreut wird das Projekt WiGy ebenso wie &Ouml;konomische Bildung Online vom Institut f&uuml;r &Ouml;konomische Bildung der Universit&auml;t Oldenburg, das Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski leitet. Er ist Mitunterzeichner des von der INSM durch eine Anzeigenkampagne unterst&uuml;tzen <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/Die_INSM\/Anzeigenarchiv\/Hamburger_Appell\/Die_Unterzeichner_des_Hamburger_Appells.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.insm.de\/Die_INSM\/Anzeigenarchiv\/Hamburger_Appell\/Die_Unterzeichner_des_Hamburger_Appells.html\">Hamburger Appells<\/a> von 2005, in dem 250 Wirtschaftprofessoren marktradikale Reformen und Einschnitte in die Sozialsysteme fordern.<\/p><p>Aufgrund der zahllosen unterschiedlichen Verbindungen konnten hier nur einige Beispiele aufgezeigt werden. Die Verflechtung zwischen Wirtschaft, anderen Interessengruppen und Politik im Bildungsbereich ist vielf&auml;ltig und sehr weit vorangeschritten. Auch die neue Bundesbildungsministerin und ehemalige Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Annette Schavan hat sich in der Vergangenheit im Unterrichtsmaterial der INSM mit dem Titel &ldquo;Mehr Wettbewerb in die Bildung!&rdquo; zum Thema Lernen und Leistung dieser PR-Agentur f&uuml;r Arbeitgeberinteressen zur Verf&uuml;gung gestellt.<\/p><p>Versicherungen, Banken, Wirtschaftsverb&auml;nde und Stiftungen springen mit edlen, sich fast altruistischen anh&ouml;renden Absichten auf den Zug der &ldquo;Bildungsreform&rdquo; auf. Gerade &bdquo;Stiftungen&ldquo; haben in der &Ouml;ffentlichkeit h&auml;ufig das Image, sich als &uuml;berparteiliche und unabh&auml;ngige Institutionen f&uuml;r soziale und moralisch hoch stehende Belange einzusetzen, ohne damit eigene Interessen offen zu legen. Die weit reichende Vernetzung von Interessenvertreter der Wirtschaft und ihr zunehmender Einfluss auf die im Unterricht eingesetzten Materialien und die vermittelten Inhalte birgt jedoch das Risiko, dass Allgemeinbildung zunehmend zu einer Bildung mit interessengeleiteter und weltanschaulich einseitiger Ausrichtung wird. <\/p><p>Man stelle sich doch nur einmal vor, welcher Aufschrei durch die Wirtschaft oder durch die Medien ginge, wenn etwa die Gewerkschaften oder ihre Stiftungen oder die Stiftung Mitbestimmung in der Lage w&auml;ren, ein &auml;hnliches Netzwerk aufzubauen. W&uuml;rde da nicht sofort der Vorwurf erhoben, die Gewerkschaften w&uuml;rden unsere Schulen unterwandern und daraus &bdquo;Kaderschmieden&ldquo; machen wollen? W&uuml;rde da nicht sofort der Verdacht &bdquo;einseitiger&ldquo; oder &bdquo;ideologischer&ldquo; Indoktrination ge&auml;u&szlig;ert?<br>\nWenn aber die Wirtschaft, ihre Verb&auml;nde, ihre Stiftungen oder von ihr finanzierte PR-Agenturen ihre &bdquo;Angebote&ldquo; machen, so nimmt daran kaum jemand Anstand, es gibt keine &ouml;ffentliche Diskussion dar&uuml;ber, im Gegenteil: die Bildungsministerien, viele Lehrer- und Elternverb&auml;nde kooperieren anstandslos mit solchen Initiativen und unterst&uuml;tzen diese Vorhaben nicht nur ideell sondern unter dem Tarnwort &bdquo;Public, Private Partnership&ldquo; (ppp) auch finanziell aus allgemeinen Steuermitteln. Es ist ja nicht viel dagegen einzuwenden, wenn sich &bdquo;die Wirtschaft&ldquo; auch f&uuml;r die Bildung engagiert, ein weltanschaulich unabh&auml;ngiger, demokratischer Staat und zumal seine weltanschaulich neutralen Bildungseinrichtungen d&uuml;rfen sich aber weder in eine finanzielle, geschweige denn in eine einseitige ideologische Abh&auml;ngigkeit von Interessengruppen begeben. Die Schule der Demokratie, w&auml;re sonst bald keine demokratische Schule mehr.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch im Bildungswesen vernetzen sich zunehmend Wirtschaftsverb&auml;nde, wirtschaftsnahe Stiftungen und PR-Agenturen mit staatlichen Institutionen und liefern die &bdquo;Reform&ldquo;- Konzepte und mehr und mehr sogar Bildungsinhalte. Die Zielsetzung ist durchg&auml;ngig darauf ausgerichtet, interessenbezogenen, wirtschaftsnahe Wertvorstellungen auf das Bildungswesen zu &uuml;bertragen. Carsten Lenz und Christine Wicht gehen solchen Netzwerken zwischen Wirtschaft und Schule nach und besch&auml;ftigen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=236\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[151,128,129,144],"tags":[561,234,508],"class_list":["post-236","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildungspolitik","category-insm","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-private-public-partnership","tag-privatschulen","tag-studiengebuehren","tag-wirtschaft-in-der-schule"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/236","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=236"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/236\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31418,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/236\/revisions\/31418"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=236"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=236"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=236"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}