{"id":23600,"date":"2014-10-15T11:39:42","date_gmt":"2014-10-15T09:39:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23600"},"modified":"2014-10-15T12:23:24","modified_gmt":"2014-10-15T10:23:24","slug":"ebola-die-katastrophe-hinter-der-katastrophe-und-der-erbaermliche-zynismus-deutschlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23600","title":{"rendered":"Ebola \u2013 die Katastrophe hinter der Katastrophe und der erb\u00e4rmliche Zynismus Deutschlands"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141015_02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Die Nachrichten aus den drei von Ebola am st&auml;rksten heimgesuchten westafrikanischen L&auml;ndern Guinea, Liberia und Sierra Leone k&ouml;nnten kaum schlechter sein &ndash; seit Ausbruch der Epidemie hat die Weltgesundheitsorganisation nun bereits mehr als 8.900 best&auml;tigte Ebola-F&auml;lle registriert. F&uuml;r Dezember geht man nun von bis zu 10.000 neuen F&auml;llen aus &ndash; pro Woche, wohlgemerkt! Bis Ende Januar 2015 kalkulieren die Experten mit 200.000 bis 250.000 Erkrankungen. Das ist f&uuml;r die drei bitterarmen L&auml;nder, von denen zwei sich gerade eben langsam von einem langw&auml;hrenden B&uuml;rgerkrieg erholen, eine echte Katastrophe. Mindestens genau so schlimm wie die direkten sind jedoch die indirekten Folgen der Epidemie. Allen drei Staaten droht kurz- bis mittelfristig eine humanit&auml;re Katastrophe mit Hungersn&ouml;ten und mittel- bis langfristig eine tiefe Wirtschaftskrise, die die gesamte Region destabilisieren k&ouml;nnte. Aus Deutschland ist leider keine Hilfe zu erwarten. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nWir Deutsche betreiben gerne Nabelschau und sehen die Welt aus deutscher Perspektive. Und da ist es nun einmal &bdquo;wichtiger&ldquo;, dass in Leipzig ein aus Westafrika ausgeflogener Uno-Mitarbeiter an den Folgen von Ebola verstorben ist, als auf die Folgen der Seuche in einer ohnehin vergessenen Ecke der Welt aufmerksam zu machen. <\/p><p><strong>Mega-Katastrophe mit Ansage<\/strong><\/p><p>Um wenigstens ein wenig Interesse und Empathie zu wecken, sollte man sich folgende Zahlen vor Augen halten: Wenn man das <a href=\"http:\/\/www.cdc.gov\/vhf\/ebola\/outbreaks\/2014-west-africa\/qa-mmwr-estimating-future-cases.html\">Worst-Case-Szenario<\/a> der US-Regierungsorganisation CDC auf das bev&ouml;lkerungsreiche Deutschland &uuml;bertragen w&uuml;rde, dann hie&szlig;e dies, das bis Ende Januar n&auml;chsten Jahres in Deutschland mehr als 11 Millionen Menschen an der Seuche sterben w&uuml;rden. In Sierra Leone sind zwei komplette Regionen unter Quarant&auml;ne gestellt und komplett von der Au&szlig;enwelt abgeriegelt &ndash; diese beiden Regionen haben gemessen an der Gesamtbev&ouml;lkerung so viele Einwohner wie Baden-W&uuml;rttemberg gemessen an der deutschen Bev&ouml;lkerung. Und wenn man den von der Weltbank <a href=\"http:\/\/edition.cnn.com\/2014\/09\/24\/business\/ebola-cost-warning\/\">prognostizierten<\/a> wirtschaftlichen Schaden f&uuml;r die drei L&auml;nder, deren kombiniertes Bruttoinlandsprodukt drei mal so klein wie das des Saarlandes ist, auf den Wirtschaftsriesen Deutschland &uuml;bertragen w&uuml;rde, k&auml;me man auf die schwindelerregende Summe von 6.762 Mrd. Euro. Keine Frage, Ebola ist bereits jetzt eine Katastrophe und k&ouml;nnte sogar zu einer &bdquo;Mega-Katastrophe&ldquo; f&uuml;r Westafrika werden.<\/p><p>W&auml;hrend Bilder von sterbenden Menschen halbwegs regelm&auml;&szlig;ig in den hiesigen Nachrichten auftauchen, erf&auml;hrt man hierzulande relativ wenig &uuml;ber die indirekten Folgen der Seuche. Die drei am st&auml;rksten betroffenen Staaten verf&uuml;gen nicht nur &uuml;ber ein krisengeplagtes Gesundheitssystem auf niedrigstem Niveau, sondern auch &uuml;ber ein Wirtschaftssystem, das in der Breite eher an vorindustrielle Zeiten erinnert. Auf dem Lande dominieren Kleinbauern das wirtschaftliche Leben, die zum gro&szlig;en Teil Subsistenzwirtschaft betreiben und ihre &Uuml;bersch&uuml;sse samt einiger weniger &bdquo;Marktfr&uuml;chte&ldquo; (z.B. Kaffee, Kakao) pers&ouml;nlich an den lokalen M&auml;rkten verkaufen. Dieses Wirtschaftssystem ist durch Ebola in einigen Regionen bereits faktisch zum Erliegen gekommen. Die Menschen haben Angst vor der Seuche und verlassen kaum mehr ihre H&auml;user. Die regionalen Ausgangssperren tun ihr &uuml;briges. Selbst die gro&szlig;en internationalen Finanzkonzerne, die das Land durch &bdquo;Land Grabbing&ldquo; ausbeuten, k&ouml;nnen in Zeiten der Ebola nur eingeschr&auml;nkt arbeiten, da die billigen Saisonarbeitskr&auml;fte die Plantagen nicht erreichen.<\/p><p><em>Siehe dazu auch: Jens Berger &ndash; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19105\">Land Grabbing in Sierra Leone &ndash; Widerstand gegen den Neokolonialismus<\/a><\/em><\/p><p><strong>Aus einer Wirtschaftskrise wird eine humanit&auml;re Krise<\/strong><\/p><p>Viele Familien k&ouml;nnen ihr kleines St&uuml;ck Land nicht bestellen &ndash; die Saat bleibt aus, die Ernte kann nicht eingefahren werden. Und selbst dort, wo die Ernte planm&auml;&szlig;ig erfolgt, ist oft der Weg zu den lokalen M&auml;rkten durch die Ausgangssperre verbaut. Viele M&auml;rkte auf dem Lande wurden aufgrund des Infektionsrisikos bereits komplett geschlossen. Dadurch wird den Kleinbauern nicht nur die M&ouml;glichkeit verbaut, Teile ihrer Ernte zu verkaufen, sondern auch dringend notwendige G&uuml;ter (z.B. Milchpulver, Medikamente) zu kaufen. <\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141015_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141015_01_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\n<em>Typischer Markt in der Region Kenema, die heute unter Quarant&auml;ne steht<\/em><br>\n<em>&copy; Jens Berger<\/em><\/p><p>Mindestens genau so tragisch ist die Situation in den st&auml;dtischen Gebieten. Der Umsatz im Einzelhandel ist in Sierra Leone seit Beginn der Epidemie um 50 bis 75% gefallen. Kaum wer besucht mehr &ouml;ffentliche Pl&auml;tze; Restaurant, Bars und der Tourismus sind von der Ebola-Krise besonders betroffen. In allen drei Krisenl&auml;ndern befindet sich der Dienstleistungssektor im freien Fall. Hinzu kommt, dass eine weitere wichtige Geldquelle versiegt ist &ndash; ein Gro&szlig;teil der Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisationen hat bereits das Land verlassen und auch viele ausl&auml;ndische Mitarbeiter der wenigen vor Ort befindlichen internationalen Konzerne sind aus Angst sich anzustecken ausgereist. Dies l&auml;hmt zum einen die Wirtschaft vor Ort und bedeutet zum anderen auch einen massiven Exodus von Kaufkraft &ndash; besonders im Gast- und Dienstleistungsgewerbe. <\/p><p>Auch der industrielle Sektor und der Bergbau leiden unter der Epidemie. So geht beispielsweise die Gewinnung von Eisenerz aufgrund der ausgereisten Spezialisten aus dem Ausland und der fernbleibenden Arbeiter kontinuierlich zur&uuml;ck. China Union, der zweitgr&ouml;&szlig;te Minenkonzern in Liberia, hat beispielsweise im August seinen Betrieb in der Region komplett <a href=\"http:\/\/allafrica.com\/stories\/201408112573.html\">eingestellt<\/a>, w&auml;hrend der gr&ouml;&szlig;te Minenkonzern im der Region, der europ&auml;ische Stahlgigant ArcelorMittal, zwar noch eingeschr&auml;nkt produziert, geplante Investitionen jedoch auf weiteres <a href=\"http:\/\/corporate.arcelormittal.com\/news-and-media\/press-releases\/2014\/aug\/08-08-2014\">verschoben hat<\/a>.<\/p><p>Ebola sorgt somit f&uuml;r eine Wirtschaftskrise, die s&auml;mtliche Wirtschaftsbereiche erfasst. Fatal ist aus humanit&auml;rer Sicht dabei vor allem, dass durch die Krise die L&ouml;hne stark r&uuml;ckl&auml;ufig sind und viele Menschen mit prek&auml;rer Arbeit gar kein Geld mehr verdienen k&ouml;nnen &ndash; dazu geh&ouml;ren ebenso die Hilfsarbeiter in der Landwirtschaft, wie die Arbeiter in den Minen und vor allem die zahlreichen Besch&auml;ftigten im Dienstleistungssektor. In einem Land, in dem sozialstaatliche Errungenschaften wie Arbeitslosen- oder Krankengeld unbekannt sind, schl&auml;gt eine derartige Krise sofort durch. <\/p><p>Versch&auml;rft wird die humanit&auml;re Lage durch indirekte &ouml;konomische Effekte. An allererster Stelle ist hier die massive Preissteigerung f&uuml;r Lebensmittel zu nennen. W&auml;hrend die einheimische Produktion zur&uuml;ckgeht, sorgen Quarant&auml;ne und Abriegelung daf&uuml;r, dass die G&uuml;terstr&ouml;me zwischen den Regionen und den Zentren ins Stocken kommen &ndash; und dies betrifft sowohl den Transport der Ernte vom Landesinneren in die St&auml;dte als auch den Transport von importierten Nahrungsmitteln aus den &Uuml;berseeh&auml;fen ins Landesinnere. <\/p><p>Es kommt, wie es kommen muss &ndash; durch die massive Verknappung des Angebots steigen die Preise. Wie die Deutsche Welthungerhilfe <a href=\"http:\/\/www.welthungerhilfe.de\/informieren\/projekte\/projekt\/ebola-in-westafrika.html\">festgestellt hat<\/a>, sind bereits heute die lokalen Marktpreise f&uuml;r Reis, der in Sierra Leone das wichtigste Grundnahrungsmittel darstellt, im Schnitt um 30% gestiegen. Studien der amerikanischen Hilfsorganisation USAID <a href=\"http:\/\/reliefweb.int\/sites\/reliefweb.int\/files\/resources\/FEWSNET_Ebola%20Outbreak%20Briefing_10_08_final.pdf\">berichten [PDF &ndash; 1.8 MB]<\/a> auch in Liberia von massiven Preissteigerungen bei den Grundnahrungsmitteln Reis und Kassava. Vor allem betroffen sind hier offenbar die Grenzregionen, die durch die Schlie&szlig;ung der Grenz&uuml;berg&auml;nge (bis auf die Grenze zwischen Mali und Guinea sind s&auml;mtlich Au&szlig;en- und Innengrenzen der drei betroffenen Staaten geschlossen) von ihren M&auml;rkten getrennt wurden. In einem Land wie Sierra Leone, dessen Bev&ouml;lkerung im Schnitt 80% ihres Einkommens f&uuml;r Nahrungsmittel ausgeben muss, sind diese Preissteigerungen bereits eine Vorstufe zu einer kommenden Hungersnot.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141015_03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141015_03_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\n<em>Kakaoernte in der Region Kenema<\/em><br>\n<em>&copy; Jens Berger<\/em><\/p><p>Eine <a href=\"http:\/\/www.welthungerhilfe.de\/fileadmin\/user_upload\/Projekte\/Sierra_Leone\/PDFs\/Ebola-sierra-leone-case-study-welthungerhife-09-2014.pdf\">Befragung [PDF &ndash; 552 KB]<\/a> der Deutschen Welthungerhilfe ergab, dass 97% aller Haushalte Sierra Leones einen R&uuml;ckgang des Einkommens erleiden mussten und 80% der Kleinbauern mit einem R&uuml;ckgang ihrer Ernte rechnen. Eine &auml;hnlich angelegte <a href=\"http:\/\/www.wfp.org\/stories\/first-remote-food-security-survey-finds-families-sierra-leone-ebola-heartland-struggling\">Befragung<\/a> der UN-Organisation &bdquo;World Food Programme&ldquo; ergab, dass in den besonders hart betroffenen Regionen Sierra Leones mehr als 80% der Menschen auf preiswertere Nahrungsmittel umsteigen mussten und 75% es bereits heute nicht mehr schaffen, sich gen&uuml;gend Lebensmittel zu leisten, um sich ausreichend zu ern&auml;hren. Diese Zahlen beziehen sich wohlgemerkt nicht auf  Haushalte, bei denen Mitglieder an Ebola erkrankt oder bereits verstorben sind. Hier sieht die Lage noch desolater aus. Und es geht hierbei auch &bdquo;nur&ldquo; um den Status Quo mit weniger als 9.000 Ebola-Infizierten in der Region. Wie sehr sich die Situation versch&auml;rfen wird, wenn die Zahl der Erkrankungen tats&auml;chlich bis Ende Januar auf 250.000 steigt, ist schwer zu sagen. Man kann jedoch vom Schlimmsten ausgehen.<\/p><p><strong>Das Versagen der Staatengemeinschaft<\/strong><\/p><p>Die Bek&auml;mpfung von Ebola ist das prim&auml;re Ziel der nationalen und internationalen Organisationen. Selbst wenn dieser Kampf optimal verl&auml;uft (wovon leider nicht auszugehen ist) wird der wirtschaftliche Schaden in der Krisenregion enorm sein und es wird Jahre wenn nicht Jahrzehnte dauern, bis die Folgen &uuml;berwunden wurden. Sollte die Eind&auml;mmung der Seuche jedoch nicht gelingen, steht die Region vor einer massiven &ouml;konomischen und humanit&auml;ren Katastrophe, die ihres Gleichen sucht. Die gerade erst wiedergewonnene br&uuml;chige Stabilit&auml;t in diesen durch jahrzehntelangen B&uuml;rgerkrieg zerr&uuml;tteten L&auml;ndern w&auml;re dann schon bald Makulatur. Es w&auml;re dann auch naiv zu denken, dass die Seuche an den Grenzen halt macht. Und dabei geht es nicht um Europa oder Nordamerika, die aufgrund ihres fortschrittlichen Gesundheitssystems kaum betroffen w&auml;ren. Aber was passiert, wenn die Seuche in den n&auml;chsten Monaten eine der dicht besiedelten und vollkommen chaotischen Metropolen wie beispielsweise das nigerianische Lagos mit seinen konservativ gesch&auml;tzten zehn Millionen Einwohnern erreicht? <\/p><p>Die Dramatik der Lage scheint in den reichen Regionen des Nordens jedoch nicht angekommen zu sein. Zu wenig, zu sp&auml;t &ndash; so l&auml;sst sich die Hilfe der so genannten Staatengemeinschaft zusammenfassen. Die Weltern&auml;hrungsorganisation FAO ist immer noch auf der Suche nach 30 Mio. US$, um ein Programm zu starten, mit dem die Lebensmittelversorgung in der Krisenregion stabilisiert werden soll. Das WFP der Vereinten Nationen ben&ouml;tigt nach eigenen Angaben 179,6 Mio. US$ f&uuml;r unmittelbare Hilfsprogramme in der Region &ndash; davon wurden bislang lediglich 48 Mio. US$ freigegeben. Nichtregierungsorganisationen wie <a href=\"https:\/\/www.aerzte-ohne-grenzen.de\">&Auml;rzte ohne Grenzen<\/a> und die <a href=\"http:\/\/www.welthungerhilfe.de\/home.html\">Deutsche Welthungerhilfe<\/a> arbeiten in der Region zwar bereits meist &uuml;ber ihrer Kapazit&auml;ts- und Belastungsgrenze, sind jedoch spendenfinanziert und haben daher gar nicht die Mittel, die Seuche und ihre Folgen ausreichend zu bek&auml;mpfen. <\/p><p>Geradezu erb&auml;rmlich ist vor allem die kaum vorhandene <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/2245458\/Spaet-und-wenig-Die-deutsche-Ebola-Hilfe#\/beitrag\/video\/2245458\/Spaet-und-wenig-Die-deutsche-Ebola-Hilfe\">Hilfe der deutschen Regierung<\/a>. 17 Mio. Euro, 50 Feldbetten und jede Menge hei&szlig;er Luft &ndash; mehr hat Afrika aus dem reichen Deutschland offenbar nicht zu erwarten. Was soll das ganze dumme Gerede von einem Deutschland, das &bdquo;nicht abseits stehen darf&ldquo; und &bdquo;internationale Verantwortung tragen muss&ldquo;? Offenbar versteht die politische Elite unter &bdquo;internationaler Verantwortung&ldquo; lediglich das F&uuml;hren von Kriegen und den Export von Waffen. Afrika ist weit weg. Wenn dort hunderttausende Menschen sterben und die gesamte Region destabilisiert wird, interessiert dies im politischen Berlin  &ndash; verzeihen Sie mir bitte die derbe Ausdrucksweise &ndash; keine Sau. Das ist erb&auml;rmlich, das ist sch&auml;big, das ist im h&ouml;chsten Ma&szlig;e zynisch. Manchmal muss man sich wirklich sch&auml;men, ein Deutscher zu sein.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/a1eb606ad55447fb82d55e126f28ecb5\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141015_02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Die Nachrichten aus den drei von Ebola am st&auml;rksten heimgesuchten westafrikanischen L&auml;ndern Guinea, Liberia und Sierra Leone k&ouml;nnten kaum schlechter sein &ndash; seit Ausbruch der Epidemie hat die Weltgesundheitsorganisation nun bereits mehr als 8.900 best&auml;tigte Ebola-F&auml;lle registriert. F&uuml;r Dezember geht man nun von bis zu 10.000<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23600\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[149,20,132],"tags":[1223,849,1222],"class_list":["post-23600","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesundheitspolitik","category-landerberichte","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-afrika","tag-nahrungsmittel","tag-pandemie"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23600","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23600"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23600\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23603,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23600\/revisions\/23603"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23600"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23600"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23600"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}