{"id":23604,"date":"2014-10-16T08:29:14","date_gmt":"2014-10-16T06:29:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604"},"modified":"2015-11-09T11:51:31","modified_gmt":"2015-11-09T10:51:31","slug":"hinweise-des-tages-2234","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h01\">EU-L&auml;nder finanzieren ISIS durch &Ouml;limport<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h02\">CIA: Waffenlieferungen an Rebellen selten erfolgreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h03\">Syrien-Protokolle:  Von der gesamten Menschheit entt&auml;uscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h04\">Wegen Drohnenangriffen: Jemenit verklagt deutsche Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h05\">Rezession und Restauration: &Uuml;ber den aktuellen Zustand deutscher Medien und eine notwendige Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h06\">Der Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h07\">Streik bei der Bahn: &ldquo;Das ist eine Gemeinheit!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h08\">Greece Is In Full-Blown Stock Market Collapse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h09\">Sorgen um Konjunktur: Dax rutscht auf Jahrestief<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h10\">Harsche Kritik an EZB vor Europa-Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h11\">Paul Krugman  &ndash;  Die Rache der unvergebenen Schuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h12\">Italien: Venetien will die Unabh&auml;ngigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h13\">AfD verspricht Mittelst&auml;ndlern Privilegien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h14\">U-Ausschuss zum &ldquo;Schwarzen Donnerstag&rdquo;: Neue Vorw&uuml;rfe in alter CDU-Tradition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h15\">Grenzen des Wachstums &ndash; Grenzen des Kapitalismus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h16\">Geisterstunde der Bildung. Eine Rezension.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h17\">Dadaab: Anatomie einer Lagergesellschaft in Kenia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h18\">Bosnien\/Herzegowina: Die Nationalisten k&ouml;nnen weiter kungeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h19\">Krankenhaus-Studie: Viele Eingriffe, nur weil sie lukrativ sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604#h20\">Gesetze in US-Staaten: W&auml;hlen extraschwer gemacht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23604&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU-L&auml;nder finanzieren ISIS durch &Ouml;limport<\/strong><br>\nDer Westen k&auml;mpft gegen ISIS &ndash; macht aber gleichzeitig mit ihm Gesch&auml;fte. Das &Ouml;l der Terror-Miliz wird meist zu niedrigeren Preisen verkauft.<br>\nGeld von europ&auml;ischen Staaten f&uuml;r ISIS? Jana Hyb&aacute;&scaron;kov&aacute; (49), die Botschafterin der EU im Irak, lie&szlig; jetzt nach einem Treffen des EU-Ausschusses f&uuml;r Ausw&auml;rtige Angelegenheiten die Bombe platzen: Mehrere Mitgliedsstaaten der EU kaufen &Ouml;l von ISIS und finanzieren dadurch die islamistische Terrorgruppe&hellip;<br>\nDie Zwischenh&auml;ndler auf dem Schwarzmarkt gehen mit dem ISIS-&Ouml;l ein hohes Risiko ein. &Uuml;ber diese Zwischenh&auml;ndler gelangt das &Ouml;l dann zumeist in die T&uuml;rkei und von dort offenbar in EU-Staaten &ndash; auch wenn Hyb&aacute;&scaron;kov&aacute; diese L&auml;nder nicht beim Namen nennen wollte. Der t&uuml;rkische Energieminister Taner Yildiz (52) hatte bisher stets abgestritten, dass sein Land &Ouml;l aus von ISIS kontrollierten Quellen weiterverkaufe.<br>\nDie Gewinne aus dem verkauften &Ouml;l belaufen sich f&uuml;r ISIS an manchen Tagen auf bis zu eine Million Euro. Mit dem Geld bezahlt die Terrormiliz ihre K&auml;mpfer, kauft Waffen und finanziert so ihren Feldzug im Irak und Syrien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bz-berlin.de\/welt\/eu-laender-finanzieren-isis-durch-oelimport-2\">BZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>CIA: Waffenlieferungen an Rebellen selten erfolgreich<\/strong><br>\nIm Kampf gegen die islamistische Terrormiliz IS bildet die CIA tausende syrische Rebellen aus. Doch eine interne Studie des amerikanischen Geheimdienstes zeigt: In der Vergangenheit hatte diese Taktik selten Erfolg, barg daf&uuml;r aber hohe Risiken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/amerika\/geheimdienst-studie-cia-waffenlieferungen-an-rebellen-selten-erfolgreich-13211098.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Syrien-Protokolle:  Von der gesamten Menschheit entt&auml;uscht<\/strong><br>\nSeit die USA den IS in Syrien bek&auml;mpfen, ist das B&uuml;rgerkriegsland wieder in den Fokus ger&uuml;ckt. Was denken Syrer &uuml;ber die Luftangriffe? Und wie sieht ihr Leben jenseits der IS-Bedrohung aus? Vier Syrer erz&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/syrien-protokolle-ich-bin-von-der-gesamten-menschheit-enttaeuscht-1.2161153\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wegen Drohnenangriffen: Jemenit verklagt deutsche Bundesregierung<\/strong><br>\nAngeh&ouml;rige von US-Drohnenopfern haben Klage gegen die Bundesrepublik eingereicht. Grund: Die Angriffe sollen von dem US-St&uuml;tzpunkt in Ramstein gelenkt worden seien. Und der liegt auf deutschem Boden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article133325219\/Jemenit-verklagt-deutsche-Bundesregierung.html\">Welt.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rezession und Restauration: &Uuml;ber den aktuellen Zustand deutscher Medien und eine notwendige Debatte <\/strong><br>\nDie neueste Restauration begann mit den neuesten Konjunkturmeldungen. Die malen d&uuml;ster und schlie&szlig;en eine Rezession in Deutschland und Europa nicht aus. Die Wirtschaftsforscher der gro&szlig;en Institute nutzten ihre nach unten korrigierten Prognosen nicht zur Selbstkritik, sondern zur Kritik an der Renten- und Mindestlohnvereinbarung der Gro&szlig;en Koalition. Die einschl&auml;gigen Medien von der &ldquo;Welt&rdquo; bis zum &ldquo;Deutschlandfunk&rdquo; griffen diese Kritik eins zu eins auf und spitzten sie nicht selten zu. Das alles verr&auml;t mehr &uuml;ber den Zustand unserer Demokratie, als &uuml;ber die Konjunktur. Wirtschaftswissenschaft, Politik und Medien bilden eine unheilige Allianz, die l&auml;ngst unsere Demokratie zur Disposition stellt &ndash; auch ohne Wirtschaftskrise. Die &ldquo;vierte Gewalt&rdquo; ist in gro&szlig;en Teilen zum verl&auml;ngerten Arm einer ebenso primitiv wie einseitig argumentierenden, aber schlagkr&auml;ftigeren Arbeitgeberverbandslobby mutiert. Das zeigt auch die aktuelle Berichterstattung zum Streik der GdL&hellip;..<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/10\/rezession-und-restauration-uber-den-aktuellen-zustand-deutscher-medien-und-eine-notwendige-debatte\/#sthash.zdcBTwMT.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Kapitalismus<\/strong><br>\nVon der Entstehung der freien Marktwirtschaft &uuml;ber die aktuelle Marktlogik bis hin zum mi&szlig;verstandenen Kommunismus Karl Marxs: In einer sechteiligen Dokumentarfilmreihe widmet sich Thema der Entstehung des Kapitalismus. Im Kontext der Finanzkrise betrachtet die Dokumentarfilmreihe die Theorien sechs bekannter Wirtschaftswissenschaftler aus einer neuen Perspektive. Wie wurden Schl&uuml;sselpassagen aus Adam Smith&rsquo;s Bestseller &ldquo;Wohlstand der Nationen&rdquo; aus ihrem Kontext gerissen und f&uuml;r politische Zwecke benutzt? Wurde mit Marx nicht auch seine einzigartig pr&auml;gnante Analyse des damaligen Kapitalismus eingemottet? Und dient inzwischen die Gesellschaft der Wirtschaft und nicht mehr die Wirtschaft der Gesellschaft? So vertreten die meisten Volkswirte und einige Historiker die Meinung, dass die freie Marktwirtschaft nach heutigem Muster erstmals von Adam Smith in seinem Buch &bdquo;Wohlstand der Nationen&ldquo; geschildert wurde und sich in der Zeit der industriellen Revolution herausbildete.Diese Dokumentation wirft diese konventionelle Sichtweise &uuml;ber Bord und l&auml;dt ein zu einer Weltreise durch eine 500-j&auml;hrige Geschichte voller &Uuml;berraschungen. Die Recherchen f&uuml;hren zu einem chinesischen Admiral, zu Festungen in Ghana, in denen die Sklaven gefangen gehalten wurden, bis &uuml;ber den Atlantik zu den Goldminen der Neuen Welt. Hier liegen die tats&auml;chlichen Urspr&uuml;nge unseres heutigen Wirtschaftssystems: Die Entdeckung Amerikas brachte eine tiefgreifende globale Ver&auml;nderung und grundlegende Verwerfungen des sozialen Gef&uuml;ges mit sich.<br>\nAdam Smith Bestseller &bdquo;Wohlstand der Nationen&ldquo; erschien im Jahr 1776 und wird regelm&auml;&szlig;ig neu aufgelegt. F&uuml;r viele gilt er als Bibel eines neuen Wirtschaftssystems. In der aktuellen Folge wird anhand konkreter Beispiele dargelegt, wie Schl&uuml;sselpassagen des Buches aus ihrem Kontext gerissen und f&uuml;r politische Zwecke benutzt werden. In dem Bestreben, das Werk zum &ouml;konomischen Testament zu erheben, wurden die sozialpolitischen &Uuml;berlegungen von Adam Smith einfach au&szlig;er Acht gelassen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/info.arte.tv\/de\/der-kapitalismus\">arte &ndash; der Kapitalismus<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/info.arte.tv\/de\/der-kapitalismus-doku-reihe\">arte &ndash; der Kapitalismus &ndash; Doku-Reihe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Streik bei der Bahn: &ldquo;Das ist eine Gemeinheit!&rdquo;<\/strong><br>\nDie Lokf&uuml;hrer streiken &ndash; und Zweidrittel der Fernz&uuml;ge stehen still. Schon Stunden vor Beginn des Ausstandes warteten viele Passagier vergeblich auf Z&uuml;ge. Der Andrang bei Taxis und Fernbussen ist dementsprechend gro&szlig;.<br>\nWer noch rasch bei der Bahn nach einem Zug f&uuml;r Mittwochvormittag suchte, musste vielfach feststellen, dass auch eine fr&uuml;here Verbindung kein Ausweg war. Bereits kurz nach Mitternacht fielen Z&uuml;ge aus, weil der Konzern mit einem abgespeckten Ersatzfahrplan auf den f&uuml;r 14 Uhr angek&uuml;ndigten Lokf&uuml;hrerstreik reagierte.<br>\nStatt auf fahrende Z&uuml;ge zu hoffen, setzten viele Fahrg&auml;ste auf Busse oder Taxis. Wer nicht mit anderen Verkehrsmitteln ans Ziel kam, musste Gelassenheit mitbringen. Das gelang nicht allen, im Gegenteil. &ldquo;Ich finde es eine Unversch&auml;mtheit&rdquo;, schimpfte Ingelore Pochert in Hannover. &ldquo;Wir haben &uuml;berhaupt keine M&ouml;glichkeit, etwas dagegen zu tun, obwohl wir ja daf&uuml;r bezahlen&rdquo;, sagte die 57-J&auml;hrige, die sich gemeinsam mit ihrer Tochter Anna auf einen Kurztrip nach Berlin gefreut hatte.<br>\n&ldquo;Das ist eine Gemeinheit!&rdquo;, sagte ein &auml;lterer Mann in Osnabr&uuml;ck, der seinen Namen nicht nennen will. &ldquo;Ich habe mir als Landwirt 40, 50 Jahre lang das Schwarze unter den Fingern&auml;geln erarbeiten m&uuml;ssen.&rdquo; Der Streik werde auf dem R&uuml;cken der B&uuml;rger ausgetragen.<br>\nIn Erfurt strandete eine Frau, weil am Vormittag kein Fernzug mehr ging. Sie habe kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r den Streik: &ldquo;Ich arbeite in der h&auml;uslichen Pflege. Wenn ich einfach streike, bleiben meine Patienten den ganzen Tag ohne Betreuung im Bett liegen&rdquo;, sagte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/reise\/aktuell\/bahnstreik-aerger-bei-passagiere-freude-bei-fernbus-anbietern-a-997332.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist sicher kein Zufall, da&szlig; nur die Stimmen emp&ouml;rter Kunden zu lesen sind. Ganz unbegreiflich f&uuml;r mich, da&szlig; die zitierte Pflegerin, die sicher weniger verdient als die Lokf&uuml;hrer, &uuml;ber den Streik der Lokf&uuml;hrer jammert, aber die eigene Unterbezahlung und Machtlosigkeit anscheinend v&ouml;llig akzeptiert. Nicht nur unsolidarisch, sondern dumm.<\/em><br>\n<em>Interessant ist gleichzeitig, da&szlig; die Lokf&uuml;hrer mit dem Streik gleichzeitig demonstrieren k&ouml;nnen, wie wichtig sie in Wirklichkeit sind, wenn sie den Verkehr derma&szlig;en zum Erliegen bringen k&ouml;nnen. Und m&uuml;ssen Leistungstr&auml;ger nicht besser bezahlt werden?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Greece Is In Full-Blown Stock Market Collapse<\/strong><br>\nAs if the world didn&rsquo;t have enough to be worried about (ISIS, Ebola, slowing China, Ukraine, slowing Germany, Fed tightening, etc.) now look what&rsquo;s back: Greece. And in a big way.<br>\nThe stock market is down over 9% on Wednesday, which is about as big as crashes come.<br>\nAnd the banks are getting absolutely smashed.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.businessinsider.com\/greece-down-2014-10#ixzz3GGxzYTFM\">Business Insider<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sorgen um Konjunktur: Dax rutscht auf Jahrestief<\/strong><br>\n&ldquo;Die Anleger sind nerv&ouml;s&rdquo;: Sorgen um das Wirtschaftswachstum in der Eurozone sowie entt&auml;uschende Zahlen aus den USA haben die europ&auml;ischen Aktienindizes einbrechen lassen. Der Dax schloss mit einem Minus von fast drei Prozent &ndash; ein neues Jahrestief.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/dax-rutscht-auf-jahrestief-wegen-sorge-um-konjunktur-a-997411.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Harsche Kritik an EZB vor Europa-Gericht<\/strong><br>\nStellungnahme von EuGH-Generalanwalt im Januar erwartet &ndash; Urteil wird wohl erst in einigen Monaten kommen<br>\nIm Rechtsstreit &uuml;ber den Rettungskurs in der Schuldenkrise haben die Kl&auml;ger vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof kein gutes Haar an der EZB gelassen. Die Europ&auml;ische Zentralbank habe mit ihrer Ank&uuml;ndigung vom Sommer 2012, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenl&auml;ndern zu kaufen, ihre Kompetenzen &uuml;berschritten und Wirtschafspolitik betrieben, sagte der Anwalt des CSU-Politikers Peter Gauweiler, einem der Kl&auml;ger in dem Verfahren, am Dienstag bei der Verhandlung vor dem EuGH in Luxemburg. Nun verlange die Notenbank von dem Gericht nichts anderes, &ldquo;als eine monstr&ouml;se Kompetenzanma&szlig;ung f&uuml;r rechtm&auml;&szlig;ig zu erkl&auml;ren&rdquo;.<br>\nMit dem von EZB-Pr&auml;sident Mario Draghi in Aussicht gestellten Kaufprogramm verlagere die Notenbank Solvenzrisiken in H&ouml;he immenser Milliardenbetr&auml;ge von den Gl&auml;ubigern der Krisenstaaten auf die Steuerzahler der Euro-L&auml;nder, kritisierte Gauweilers Anwalt Dietrich Murswiek. Der EZB-Vertreter Hans-Georg Kamann hielt dagegen, dass Draghi bereits im Juli 2012 darauf hingewiesen habe, mit dem Programm lediglich die fundamental nicht mehr gerechtfertigten Zinsaufschl&auml;ge bei den Staatsanleihen von Krisenl&auml;ndern verringern zu wollen. Der Beschluss der EZB vom September 2012 sei eine notwendige und angemessene Reaktion auf die Euro-Schuldenkrise gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000006839077\/Harsche-Kritik-an-EZB-vor-Europa-Gericht\">Der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Die Behauptung, dass die Steuerzahler der einzelnen L&auml;nder f&uuml;r eventuelle Verluste der EZB einstehen m&uuml;ssten, ist angesichts der F&auml;higkeit der EZB, Geld zu sch&ouml;pfen, nicht haltbar, wird aber immer wieder behauptet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Paul Krugman  &ndash;  Die Rache der unvergebenen Schuld <\/strong><br>\nWie Rechtschaffenheit die Weltwirtschaft ruinierte<br>\nUnterbrechen Sie mich, falls Sie das schon  geh&ouml;rt haben: Die Weltwirtschaft scheint zu straucheln. F&uuml;r eine Weile schien es aufw&auml;rts zu gehen, und man sprach von gr&uuml;nen Sprossen des Aufschwungs. Aber jetzt ist das Wachstum stecken geblieben, und das Schreckgespenst der Deflation taucht auf.<br>\nWenn diese Geschichte Ihnen bekannt vorkommt, dann sollte sie das auch; Seit 2008 ist sie mehrfach umgesetzt worden.<br>\nWie bei den fr&uuml;heren Episoden kommen die schlechtesten Nachrichten  aus Europa, aber dieses Mal gibt es auch eine deutliche Verlangsamung in den Schwellenl&auml;ndern  &ndash;  und auch in den Vereinigten Staaten gibt es Warnzeichen trotz des gerade ziemlich guten Wachstums am Arbeitsmarkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/10\/13\/opinion\/paul-krugman-how-righteousness-killed-the-world-economy.html\">The New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Italien: Venetien will die Unabh&auml;ngigkeit<\/strong><br>\nDie Unabh&auml;ngigkeitsbewegung im Norden Italiens l&auml;sst sich von den Schlappen in Schottland und Katalonien nicht entmutigen. Eine Online-Befragung hatte Anfang des Jahres den Willen vieler Venetier zur Eigenst&auml;ndigkeit offenbart. Nun soll ein Komitee international f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit Venetiens werben. Die Unabh&auml;ngigkeitsidee ist in allen Bev&ouml;lkerungsschichten popul&auml;r, besonders aber bei den Kleinunternehmern, die sich steuerlich von Rom ausgenutzt f&uuml;hlen. Dass der italienische Staat mehr Steuern aus Venetien einnimmt, als er an die Region in Form von Investitionen und Sozialleistungen aussch&uuml;ttet, ist unbestritten. Venetien ist eine der produktivsten Regionen Italiens. Dass der reiche und flei&szlig;ige Norden mit seinen Steuerabgaben den armen und angeblich faulen S&uuml;den durchf&uuml;ttere und dabei selbst fr&uuml;her oder sp&auml;ter zugrunde gehe, diese Geschichte ist in Italien schon so oft erz&auml;hlt worden. Auf die Lega Nord sind die Initiatoren der Volksbefragung vom 22. M&auml;rz nicht gut zu sprechen. Die Partei habe sich von der Macht korrumpieren lassen, sagen sie, und ihre W&auml;hlerschaft verraten. Nun wollen sie es anders machen. &ldquo;Unsere Geduld ist zu Ende. Wir sind es leid. Die Unabh&auml;ngigkeit ist ein konkretes Vorhaben, das uns Freiheit und Wohlstand bringt.&rdquo; &ldquo;Die Probleme Venetiens m&uuml;ssen hier vor Ort gel&ouml;st werden. Und zwar mit den Steuereinnahmen aus unserer Region, die uns bisher vom Zentralstaat entzogen werden. Von einem Staat, der diese Einnahmen erwiesenerma&szlig;en schlecht verwaltet und schlecht ausgibt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2014\/10\/15\/dlf_20141015_0918_b57d7527.mp3\">Deutschlandradio [Audio &ndash; mp3]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Je l&auml;nger die Krise andauert, desto mehr m&ouml;chten sich diejenigen Regionen absetzen, die meinen, allein besser zurecht zu kommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>AfD verspricht Mittelst&auml;ndlern Privilegien<\/strong><br>\nDie Alternative f&uuml;r Deutschland will deutsche Mittelst&auml;ndler von CDU und FDP loseisen &ndash; und wirbt mit Privilegien. Derzeit bereiten die Euro-Ver&auml;chter ein &ldquo;Mittelstandsforum&rdquo; vor, dass ab 2015 eingesetzt werden soll. Auch die Finanzierung soll professioneller werden&hellip;<br>\n&ldquo;Unternehmer, Gewerbetreibende und Angeh&ouml;rige freier Berufe, die sowohl von der CDU als auch von der FDP entt&auml;uscht sind und deren Wirtschaftskompetenz vermissen, sollen hier eine Plattform bekommen&rdquo;, sagt Ulrich Wlecke, langj&auml;hriger Senior-Partner bei der Unternehmensberatung Roland Berger. Wlecke trat bei der Bundestagswahl f&uuml;r die AfD in Nordrhein-Westfalen an. Der Burschenschaftler, der sich fr&uuml;her bei den Republikanern engagierte, geh&ouml;rt zum Organisationsteam des Mittelstandforums und spricht von &ldquo;hunderten Interessenten&rdquo;, die sich beteiligen wollen.<br>\n&ldquo;Der Zuspruch aus der Wirtschaft ist in den letzten Monaten stark gestiegen&rdquo;, sagt auch Hans-Olaf Henkel, der f&uuml;r die AfD im Europaparlament sitzt. Bekannte Wirtschaftsf&uuml;hrer h&auml;tten ihm gegen&uuml;ber bereits ihre Sympathie bekundet. Auch Spenden seien geflossen &ndash; allerdings unter der Meldegrenze, sodass sie nicht im Rechenschaftsbericht erscheinen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/deutschland\/a-997340.html\">manager-magazin<\/a>\n<p><strong>Siehe auch: Prominente Mittelst&auml;ndler finanzieren rechtspopulistische AfD<\/strong><br>\nDie AfD will raus aus der Schmuddelecke. Einflussreiche Unternehmer helfen der Partei dabei. An vorderster Front: Ex-BDI-Chef Heinrich Weiss und Au&szlig;enwerber Hans Wall.<br>\nDie Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) gr&auml;bt sich weiter in die Kern-Klientel von CDU und FDP vor. Nach Recherchen des manager magazins kann die rechtspopulistische Partei k&uuml;nftig auf die Mitarbeit von mindestens zwei prominenten Mittelst&auml;ndlern z&auml;hlen: Heinrich Weiss, Aufsichtsratschef und Gro&szlig;aktion&auml;r des Anlagen- und Maschinenbauers SMS-Group (Jahresumsatz rund 3,5 Milliarden Euro), m&ouml;chte sich k&uuml;nftig f&uuml;r die Partei &ouml;ffentlich einsetzen und beispielsweise auf AfD-Veranstaltungen auftreten. Er habe die AfD bereits mit einer Spende finanziell unterst&uuml;tzt, wie er dem manager magazin mitteilte. Anfang der neunziger Jahre war der heute 72-J&auml;hrige Pr&auml;sident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), zudem war er bis 2012 und jeweils mehr als zehn Jahre lang Vorstand im Ost-Ausschuss sowie im Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, zwei der wichtigsten Netzwerke des deutschen Top-Managements.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/deutschland\/prominente-mittelstaendler-finanzieren-rechtspopulistische-afd-a-997191.html\">Manager Magazin<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>U-Ausschuss zum &ldquo;Schwarzen Donnerstag&rdquo;: Neue Vorw&uuml;rfe in alter CDU-Tradition<\/strong><br>\nVier Jahre nach dem Schwarzen Donnerstag tr&auml;gt die CDU neue Sch&auml;rfe in die Aufarbeitung der Ereignisse im Stuttgarter Schlossgarten. Ihr Obmann im Untersuchungsausschuss, Reinhard L&ouml;ffler, wirft Tiefbahnhofsgegnern vor, im September 2010 Anschl&auml;ge auf Polizisten, vor allem auf Beamte hoch zu Ross, geplant zu haben. Und er leitet daraus eine zus&auml;tzliche Legitimation f&uuml;r den Einsatz von Wasserwerfern, Schlagst&ouml;cken und Pfefferspray ab.<br>\nQuelle: Kontext: Wochenzeitung\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Die Front immer im Fokus:<\/strong> Am vergangenen Samstag war Chris Grodotzki einer von drei Fotografen, die in der T&uuml;rkei festgenommen wurden. Der 25-J&auml;hrige hatte die Kurdenproteste in Diyarbakir mit der Kamera festgehalten.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Vernetzt und ausgeleuchtet:<\/strong> Blutzucker, Schlafrhythmus, Hobbys: Immer mehr Menschen vermessen mit Apps und Ger&auml;ten ihr Dasein<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Fellbacher Lichtgestalt:<\/strong> Fellbachs Uralt-Stra&szlig;enbeleuchtung schaltet&nbsp;sich abends eine halbe Stunde fr&uuml;her als im Umland ein. F&uuml;rs Licht zust&auml;ndig war lange Baub&uuml;rgermeisterin Beatrice Soltys. Und die will nun am kommenden Sonntag in T&uuml;bingen den gr&uuml;nen Boris Palmer vom OB-Sessel verdr&auml;ngen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Vielleicht gebet mir doch noch was:<\/strong> Unter Spitzengenossen in Stadt und Land wachsen die Zweifel an der konkreten Ausgestaltung von Stuttgart 2<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Grenzen des Wachstums &ndash; Grenzen des Kapitalismus?<\/strong><br>\nDass der kurze Sommer der finanzmarktkritischen Anarchie nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers einerseits, der lange Fr&uuml;hling der wachstumskritischen Bewegung seit dem ersten Report des Club of Rome zu den &bdquo;Limits to Growth&ldquo; im Jahre 1972 andererseits nicht ineinander &uuml;bergingen, dass also aus einer gesellschaftskritischen Perspektive gesehen bislang nicht zusammenkam, was zusammengeh&ouml;rt, liegt ma&szlig;geblich &ndash; so unsere Diagnose jedenfalls f&uuml;r den deutschen Fall &ndash; an der fehlenden Kapitalismusanalyse bei den meisten Kritiken der Wachstumsgesellschaft. Was hier den &ouml;ffentlichen Diskurs dominiert, ist entweder eine stark kulturalistisch gepr&auml;gte, nicht selten auch anthropologische Anleihen nehmende Kritik am modernen Konsummenschen, an dessen politisch umzuerziehenden Wesen Natur und Umwelt genesen sollen; oder aber eine von sozialen Ungleichheitsstrukturen jedweder Art absehende Institutionenkritik, die in (gewollter oder ungewollter) N&auml;he zu neoliberalen Verzichtsideologien propagiert, dass &bdquo;wir alle&ldquo;, vom Tellerw&auml;scher bis zum Million&auml;r, unsere Verbrauchsg&uuml;rtel enger zu schnallen h&auml;tten.<br>\nDas vorliegende Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen sucht in beiderlei Hinsicht einen Kontrapunkt zu setzen, indem es dazu einl&auml;dt und anregen soll, Wachstumskritik und Kapitalismusanalyse zusammenzudenken: denn die &ouml;kologischen und sozialen Verwerfungen der globalen Gegenwartsgesellschaft wurzeln in den &ouml;konomischen, politischen und kulturellen Widerspr&uuml;chen des modernen Kapitalismus. Das jedenfalls<br>\nist der analytische Ausgangspunkt der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gef&ouml;rderten Kollegforschergruppe &bdquo;Postwachstumsgesellschaften&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/wsimit_2014_07_editorial.pdf\">Editorial von Stephan Lessenich  und Klaus D&ouml;rre zum akutellen Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen &ldquo;Grenzen des Wachstums &ndash; Grenzen des Kapitalismus?&rdquo; [PDF &ndash; 76,2 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/index_wsi-mitteilungen.htm\">Die WSI-Mittelung &ldquo;Grenzen des Wachstums &ndash; Grenzen des Kapitalismus?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Geisterstunde der Bildung. Eine Rezension.<\/strong><br>\nEr geh&ouml;rte zu den ersten, die sich im deutschsprachigen Raum mit den Folgen der neoliberalen  Bildungs&ldquo;reform&ldquo; auseinandergesetzt haben. Konrad Paul Liessmann l&auml;sst seiner &bdquo;Theorie der Unbildung&ldquo; aus dem Jahre 2006 nun eine &bdquo;Praxis der Unbildung&ldquo; folgen&hellip; Eine Rezension von Wolfgang Walkiewicz<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141016_rezension_geisterstunde_der_bildung.pdf\">Wolfgang Walkiewicz &ndash; Geisterstunde der Bildung. Eine Rezension. [PDF &ndash; 78 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Dadaab: Anatomie einer Lagergesellschaft in Kenia<\/strong><br>\nIn den Fl&uuml;chtlingslagern von Dadaab, nahe der kenianisch-somalischen Grenze, leben rund 350.000 Menschen. Sie sind vor dem B&uuml;rgerkrieg im benachbarten Somalia geflohen, einige schon vor mehr als 20 Jahren. Weil sich Islamisten aus Somalia unter die Fl&uuml;chtlinge mischen, sind in den Augen der kenianischen Regierung alle Bewohner potenziell gef&auml;hrlich. Morde und Vergewaltigungen geh&ouml;ren zum Lageralltag, Fahrten zu den f&uuml;nf Camps, aus denen der Komplex Dadaab besteht, finden nur mit bewaffneten Eskorten statt, die Fl&uuml;chtlinge sind praktisch interniert und auf eine sp&auml;rliche Grundversorgung durch das UN-Fl&uuml;chtlingshilfswerk angewiesen. Obwohl alle mit etwa gleich leeren H&auml;nden hierhergekommen sind, hat sich im Lager eine soziale Differenzierung entwickelt. Es gibt Erfolgsgeschichten wie die des 47-j&auml;hrigen Bashir Ahmed Bihi, der zu einem erfolgreichen Gesch&auml;ftsmann wurde, eine Sekundarschule aufbaute und Wahlen zur Lagervertretung einf&uuml;hrte. Andere resignieren schon im Kindesalter und ziehen sich mit ihrer Angst vor Gewalt und dem st&auml;ndig drohenden Tod in sich zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2014\/10\/07\/dlf_20141007_1915_51c8d710.mp3\">Deutschlandradio [Audio &ndash; mp3]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie war das noch einmal? Deutschland erwartet dieses Jahr 200.000 Asylbewerber.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Bosnien\/Herzegowina: Die Nationalisten k&ouml;nnen weiter kungeln<\/strong><br>\nDie Wahlen haben die krude Arithmetik der Macht und der Verh&auml;ltnisse best&auml;rkt. Das ist bitter f&uuml;r die Zukunft des Landes. An Korruption und Klientelpolitik wird sich wenig &auml;ndern. Diese Parteien, die HDZ (Kroatische Demokratische Gemeinschaft), die SDA (Partei der Demokratischen Aktion) und die Serbischen Unabh&auml;ngigen Sozialdemokraten (SNSD) des Ministerpr&auml;sidenten des serbischen Teilstaates, Milorad Dodik, werden wieder die Ressourcen des Staates unter ihren Anh&auml;ngern aufteilen, sie werden weiterhin ihre Macht nutzen, um die Menschen in der Provinz und den D&ouml;rfern mit ihrer nationalistischen Rhetorik an sich zu binden. &ldquo;Du kannst nur einen Job bekommen, wenn du dich mit einer dieser Parteien gut stellst&rdquo;, beklagt Srdjan Dizdarevic, Menschenrechtler aus Sarajevo, die weiterhin desolate Lage im Lande.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2014%2F10%2F15%2Fa0066&amp;cHash=94e9ecdb9cb823f84ace761354599d6e\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Krankenhaus-Studie: Viele Eingriffe, nur weil sie lukrativ sind<\/strong><br>\n70 Prozent der Chef&auml;rzte in Krankenh&auml;usern sind &uuml;berzeugt, dass der Blick aufs Geld heute negative Auswirkungen auf die Versorgung der Kranken hat. Die H&auml;lfte der Chef&auml;rzte erlebt im Alltag regelm&auml;&szlig;ig Entscheidungskonflikte zwischen &auml;rztlichen und wirtschaftlichen Zielsetzungen. Das zeigt eine noch unver&ouml;ffentlichte Studie von Mitarbeitern des Lehrstuhls f&uuml;r Medizinmanagement der Universit&auml;t Duisburg-Essen. Sie hat schon deshalb Gewicht, weil die Forscher ausgef&uuml;llte anonymisierte Frageb&ouml;gen von 1432 Chef&auml;rzten, 396 Pflegedirektoren und 284 Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern auswerten konnten. Und weil vor allem die leitenden Pflegekr&auml;fte die Einsch&auml;tzung der Mediziner teilen.<br>\n46 Prozent der Chef&auml;rzte gaben an, sie h&auml;tten einem Patienten zumindest einmal in den letzten sechs Monaten eine in ihren Augen n&uuml;tzliche diagnostische oder therapeutische Ma&szlig;nahme vorenthalten. Mindestens ebenso wichtig: Mehr als ein Drittel der Chef&auml;rzte beobachtet, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihrem Fachgebiet zu Eingriffen f&uuml;hren, die aus fachlicher Sicht eigentlich nicht n&ouml;tig, jedoch f&uuml;r die Kliniken lukrativ sind. Herzspezialisten und Orthop&auml;den meinen das noch weit h&auml;ufiger als ihre Chefarzt-Kollegen aus anderen Fachgebieten. Der Gedanke an so manche Herzkatheter-Untersuchung oder Knielenkspiegelung erscheint da nicht ganz abwegig. Bewusst hatten die Forscher die heikle Frage vermieden, ob die Chef&auml;rzte in der eigenen Abteilung fachlich nicht begr&uuml;ndete Eingriffe machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/krankenhaus-studie-viele-eingriffe-nur-weil-sie-lukrativ-sind\/10828070.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Gesetze in US-Staaten: W&auml;hlen extraschwer gemacht<\/strong><br>\nDie Republikaner fordern, dass Amerikaner nur w&auml;hlen d&uuml;rfen, wenn sie einen Foto-Ausweis vorlegen. Was angeblich &ldquo;Wahlbetrug&rdquo; verhindern soll, benachteiligt Arme, Schwarze und Latinos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/strenge-gesetze-in-us-staaten-waehlen-extrakompliziert-gemacht-1.2174421\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Einerseits ist anzumerken, dass es in Deutschland auch nicht m&ouml;glich ist, ohne Vorlage eines Personalausweises zu w&auml;hlen. Daher sollte man mit dem erhobenen deutschen Zeigefinger etwas vorsichtig sein. Aber: Diese Gesetze geh&ouml;ren zu einer langen, unseligen Tradition in manchen Bundesstaaten, Minderheiten &ndash; vor allem Schwarzen &ndash; die Aus&uuml;bung ihres Wahlrechts zu erschweren. Insofern entspricht die Darstellung in diesem Artikel durchaus der Realit&auml;t.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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