{"id":2361,"date":"2007-05-24T08:50:30","date_gmt":"2007-05-24T06:50:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2361"},"modified":"2007-05-24T15:12:50","modified_gmt":"2007-05-24T13:12:50","slug":"hinweise-des-tages-400","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2361","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Und wer soll jetzt die Arbeit machen?<\/strong><br>\nUm die Kosten zu senken, haben viele Unternehmen ihre Belegschaft radikal verkleinert und sind damit gewaltig &uuml;ber das Ziel hinausgeschossen. Nun, im Boom, fehlen an allen Ecken Leute, und die einfallslose Unternehmensf&uuml;hrung hat oftmals M&uuml;he, die Auftr&auml;ge zu erf&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/news\/Karriere\/Management-Strategie\/_pv\/_p\/200812\/_t\/ft\/_b\/1271619\/default.aspx\/und-wer-soll-jetzt-die-arbeit-machen.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Telekom-Kapit&auml;ne im Blindflug<\/strong><br>\nFehlerhaft liberalisierte M&auml;rkte und die Kapitalmarktorientierung des Managements sind Gr&uuml;nde f&uuml;r die Misere der Telekom. Lohndumping ist kein Ausweg, n&ouml;tig ist eine Innovationsstrategie. Die volkswirtschaftlichen Kosten unterbliebener Investitionen und Innovationen &uuml;bertreffen die Effizienzverluste aus kurzfristig &uuml;berh&ouml;hten Preisen: Die Investitionszur&uuml;ckhaltung trifft in erster Linie kleine St&auml;dte und l&auml;ndliche Gebiete. Sie werden beim Ausbau des Glasfasernetzes nicht ber&uuml;cksichtigt und die DSL-Abdeckung bleibt l&ouml;chrig. Doch an die Aktion&auml;re werden dieses Jahr 3,1 Milliarden Euro ausgesch&uuml;ttet. Wobei der Dividendensegen zu fast 60 Prozent aus R&uuml;cklagen und somit aus der Unternehmenssubstanz finanziert wird. &ndash; Von Dierk Hirschel, Chef&ouml;konom des DGB.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1140714\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Bund hat sich gegen die Besch&auml;ftigten positioniert&laquo;<\/strong><br>\n&hellip; denn die Regierung h&auml;tte die M&ouml;glichkeit, den Telekom-Vorstand zur&uuml;ckzupfeifen. Ver.di will Tarifkonditionen trotz Ausgliederungen erhalten. Ein Gespr&auml;ch mit Mike D&ouml;ding (ver.di Berlin-Brandenburg).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/05-24\/034.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Selbstbewusster Auftritt<\/strong><br>\nDie Lokf&uuml;hrergewerkschaft will einen Spartentarifvertrag und deutliche Lohnzuw&auml;chse durchsetzen. Bahnf&uuml;hrung und Gewerkschaft Transnet leisten erbitterten Widerstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/05-24\/036.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>EuGH-Generalanwalt: Gewerkschaftliche Ma&szlig;nahmen auch gegen Niedrigl&ouml;hne zul&auml;ssig<\/strong><br>\nIm Kampf gegen Hungerl&ouml;hne bekommen die Gewerkschaften einen neuen Verb&uuml;ndeten. Der Generalanwalt des Europ&auml;ischen Gerichtshofs in Luxemburg billigt die Kampfma&szlig;nahmen schwedischer Gewerkschafter gegen lettische Billigbauarbeiter. Gewerkschaften d&uuml;rften, so Mengozzi, grunds&auml;tzlich also auch mit Blockaden oder Solidarit&auml;tsstreiks Firmen aus anderen EU-Staaten dazu zwingen, orts&uuml;bliche L&ouml;hne zu zahlen. Unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig seien Kampfma&szlig;nahmen nur dann, wenn L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen im Herkunftsland praktisch gleichwertig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/05\/24\/a0126.1\/textdruck\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Das Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung viel besser als sein Ruf<\/strong><br>\nEs sorgt daf&uuml;r, dass die Rentner am k&uuml;nftigen Wohlstand beteiligt werden. Die Lohnsumme, aus der die Renten gespeist werden, schwankt deutlich weniger als die Kurse an den Aktienm&auml;rkten. Und wenn nach 2030 wirklich die Arbeitskr&auml;fte knapp werden sollten und die L&ouml;hne kr&auml;ftig steigen, ist eine Beteiligung der Rentner an der Lohnsumme ziemlich klug.<br>\nDie Behauptung der Fans der privaten Altersvorsorge, die internationalen Kapitalm&auml;rkte seien der K&ouml;nigsweg, um der demografischen Entwicklung im Inland zu entkommen, d&uuml;rfte sich als Mythos entpuppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/21\/GS-Altersgrenzen?page=all\">Die Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Was der verehrte Robert von Heusinger mit seinem Pl&auml;doyer f&uuml;r eine erg&auml;nzende Riester-Rente &uuml;bersieht, ist dass diese ein T&auml;uschungsman&ouml;ver zum Abbau der umlagefinanzierten Rente war. Au&szlig;erdem ist sein Vorschlag, dass die Menschen so lange arbeiten k&ouml;nnen sollen, wie sie m&ouml;chten und die Menschen selbst entscheiden k&ouml;nnen sollen, ob sie fr&uuml;h in Rente gehen und mit weniger Geld auskommen oder sp&auml;ter eine h&ouml;here Pension beziehen, ziemlich unsozial. Ein Journalist wie Heusinger k&ouml;nnte sicherlich bis 70 arbeiten, was aber macht der sprichw&ouml;rtliche Dachdecker? Im Ergebnis f&uuml;hrt das dazu, dass die &bdquo;Kopfarbeiter&ldquo;, die ohnehin in der Regel mehr Geld verdienen, dramatisch bevorzugt werden und diejenigen, die ihren K&ouml;rper kaputt geschunden haben, dann auch noch eine Rentenk&uuml;rzung hinnehmen m&uuml;ssten. Dar&uuml;ber sollte Heusinger nochmals nachdenken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Thema Korruption<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>&raquo;Wir sitzen im Glashaus&laquo;<\/strong><br>\nDer deutsche Antikorruptionsk&auml;mpfer Peter Eigen &uuml;ber seine Initiative f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder, den G8-Gipfel und seine gro&szlig;e Entt&auml;uschung &uuml;ber Siemens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/22\/Interview-Eigen?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Oberstaatsanwalt Schaupensteiner: Korruption ist kein Zufall<\/strong><br>\nDass in aller Regel nicht die eigentliche F&uuml;hrungsspitze eines Konzerns vor Gericht steht, sondern eher Vertreter der zweiten und dritten Ebene sich verantworten m&uuml;ssen, ist vor allem eine Frage der Aufgabenverteilung. Da Vorst&auml;nde nicht operativ t&auml;tig seien, liefen sie auch nicht Gefahr, unmittelbar ins Fadenkreuz der Staatsanw&auml;lte zu geraten. Gleichwohl steht f&uuml;r den Korruptionsbek&auml;mpfer fest, dass eine systematische Bereitstellung von Bestechungsgeldern nicht von untergeordneten Managern in Eigenregie betrieben werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubBEFA4EA6A59441D98AC2EC17C392932A\/Doc~EC81EF7AAE0A940A39ACA49470489D836~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ.Net<\/a><\/li>\n<li><strong>Geldw&auml;sche-Skandal Frankfurt &ndash; Bermudas &ndash; Moskau<\/strong><br>\nDie hessische Justiz verfolgt einen internationalen Geldw&auml;sche-Fall, bei dem sich Hinweise auf eine direkte Verbindung zum Korruptionsskandal bei Siemens verdichten. Aber mit den Aktenbergen besch&auml;ftigt sich nur ein einziger Staatsanwalt &ndash; die Beh&ouml;rde ist offenbar &uuml;berfordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0\/Doc~EFB9CDFD290E74477A6880C1E078669F0~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Unternehmensteuerreform gegen das Votum der Opposition angenommen<\/strong><br>\nBerlin: (hib\/VOM) Nach viereinhalbst&uuml;ndiger Beratung hat der Finanzausschuss am Mittwochmittag die gleichlautenden Gesetzentw&uuml;rfe der Koalitionsfraktionen (<a href=\"http:\/\/dip.bundestag.de\/btd\/16\/048\/1604841.pdf\">16\/4841 [PDF &ndash; 1.8 MB]<\/a>) und der Bundesregierung (<a href=\"http:\/\/dip.bundestag.de\/btd\/16\/053\/1605377.pdf\">16\/5377 [PDF &ndash; 192 KB]<\/a>) f&uuml;r das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 in ge&auml;nderter Fassung angenommen. Die Oppositionsfraktionen stimmten gegen die Reform. Das Gesetz soll am kommenden Freitag vom Bundestag verabschiedet werden. Die Koalitionsfraktionen hatten dem Ausschuss 41 &Auml;nderungsantr&auml;ge vorgelegt, denen neben CDU\/CSU und SPD teilweise auch die Linksfraktion zustimmte. Die FDP enthielt sich bei der Abstimmung &uuml;ber die &Auml;nderungen wie auch die B&uuml;ndnisgr&uuml;nen, die allerdings in einigen F&auml;llen auch mit Nein votierten. Eine wesentliche &Auml;nderung, die zu j&auml;hrlichen Steuermindereinnahmen von 400 Millionen Euro f&uuml;hrt, ist die Aufnahme der Abschreibungen in die Ausgangsgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r den Abzug von Zinsaufwendungen im Zuge der geplanten &ldquo;Zinsschranke&rdquo;. Ziel der Zinsschranke ist es, durch eine Beschr&auml;nkung des Betriebskostenabzugs von Zinsen steuersch&auml;dliche Gestaltungen von Konzernen zu verhindern, bei denen konzernuntypische Fremdfinanzierungen (etwa durch kreditfinanzierte Hedge-Fonds, WL) dazu dienen, in Deutschland den steuerpflichtigen Gewinn zu mindern. Damit werde ein zus&auml;tzlicher Anreiz f&uuml;r Anlageinvestitionen geschaffen, begr&uuml;ndete die Koalition diese &Auml;nderung. FDP und Gr&uuml;ne bedauerten, dass neben den Abschreibungen nicht gleichzeitig auch die Aufwendungen f&uuml;r Forschung und Entwicklung in die Bemessungsgrundlage aufgenommen wurden. Eine weitere &Auml;nderung, die mit Mindereinnahmen von 160 Millionen Euro verbunden ist, betrifft die Anhebung des m&ouml;glichen Sofortabzugs von Anschaffungs- oder Herstellungskosten bei so genannten geringwertigen Wirtschaftsg&uuml;tern von 100 Euro auf 150 Euro. In den Gesetzentw&uuml;rfen war noch vorgesehen, die jetzige Sofortabzugsgrenze von 410 Euro auf 100 Euro abzusenken. Der geplante Investitionsabzugsbetrag f&uuml;r mittelst&auml;ndische Unternehmen (Paragraph 7g des Einkommensteuergesetzes), der die jetzige Ansparr&uuml;cklage abl&ouml;st, soll von Unternehmen mit einem Betriebsverm&ouml;gen von bis zu 235.000 Euro in Anspruch genommen werden k&ouml;nnen. Im Gesetzentwurf lag das h&ouml;chstzul&auml;ssige Betriebsverm&ouml;gen noch bei 210.000 Euro. Ferner ist geplant, gesch&auml;fts&uuml;bliche Skonti und vergleichbare wirtschaftliche Vorteile aus der Hinzurechnungsregelung zur Ermittlung der Gewerbesteuerschuld herauszunehmen. Gegenfinanziert werden sollen diese Mindereinnahmen vor allem mit einer Beschr&auml;nkung der Verlustverrechnung bei Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften mit Aktien im Zusammenhang mit der Abgeltungsteuer von pauschal 25 Prozent, die ab 2009 f&uuml;r Kapitalertr&auml;ge und private Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;fte angewendet wird. Verluste aus privaten Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften mit Aktien sollen nun lediglich mit Gewinnen aus solchen Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ften verrechnet werden k&ouml;nnen. Nach dem Gesetzentwurf waren diese Verluste auch noch mit Eink&uuml;nften aus anderem Kapitalverm&ouml;gen, etwa Zins- oder Dividendeneink&uuml;nften, verrechenbar. Die Koalition erhofft sich davon Mehreinnahmen von 450 Millionen Euro. Die Unionsfraktion wertete die Reform als wichtiges Signal f&uuml;r Investoren, indem die Unternehmensteuerbelastung f&uuml;r Kapitalgesellschaften von derzeit knapp 39 Prozent auf unter 30 Prozent gesenkt wird. Die Abgeltungssteuer werde den deutschen Kapitalmarkt st&auml;rken, das Ziel, die Steuerausf&auml;lle durch die Reform insgesamt auf 5 Milliarden Euro j&auml;hrlich zu begrenzen, sei erreicht worden. Auch die SPD bezeichnete das Unternehmensteuerrecht als &ldquo;in hohem Ma&szlig;e wettbewerbsf&auml;hig&rdquo;. Die Kapitalausstattung und Investitionsf&auml;higkeit der Unternehmen werde gest&auml;rkt, willk&uuml;rliche Gewinn- und &ldquo;merkw&uuml;rdige&rdquo; Funktionsverlagerungen sollten durch die Reform einged&auml;mmt werden. Die Gewerbesteuer als &ldquo;international nicht gestaltungsanf&auml;llige&rdquo; Steuer sei aufgewertet worden. Die Abgeltungssteuer biete die Chance zur vollst&auml;ndigen Erfassung von Kapitalertr&auml;gen. F&uuml;r die FDP wird die Reform dagegen ihren Anspr&uuml;chen nicht gerecht. Die Zinsschranke stelle eine Abkehr vom objektiven Nettoprinzip dar und sei verfassungswidrig. Die Abgeltungsteuer auf Kapitalertr&auml;ge bef&uuml;rworte man zwar, nicht jedoch die Einbeziehung privater Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne, weil dadurch die Altersvorsorge beeintr&auml;chtigt werde. Einzig der Absenkung des nominalen K&ouml;rperschaftsteuersatzes von 25 auf 15 Prozent stimmte die FDP zu. Die Linke lehnte die Reform insgesamt ab, weil es keine Notwendigkeit gebe, die Unternehmen mit Brutto 30 Milliarden Euro zu entlasten. Die Abgeltungssteuer sei systematisch falsch und widerspreche dem Prinzip der Besteuerung nach der Leistungsf&auml;higkeit. Die Steuerausf&auml;lle bezifferte die Fraktion auf 10 bis 12 Milliarden Euro j&auml;hrlich. Die Gr&uuml;nen sagten, Gegenfinanzierungsma&szlig;nahmen seien sch&auml;dlich f&uuml;r Investitionen und Innovationen. Aus Sicht der Fraktion h&auml;tte es &ldquo;bessere Alternativen&rdquo; gegeben. Die Auswirkungen der Abgeltungssteuer auf die Kapitalm&auml;rkte nannte die Fraktion unkalkulierbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2007\/2007_140\/01.html\">Pressdienst des Deutschen Bundestages Nr. 140<\/a> \n<p><em><strong>Statt einer Anmerkung ein Zitat des Steuerexperten Lorenz Jarass:<\/strong> Die f&uuml;r 2008 beschlossene Unternehmenssteuerreform wird, wie schon 2001, zu massiven Steuerausf&auml;llen f&uuml;hren &ndash; sch&auml;tzungsweise j&auml;hrlich &uuml;ber zehn Milliarden Euro. Die bestehenden strukturellen Probleme wie die steuerliche Subventionierung des Arbeitsplatzexports und die Zerschlagung inl&auml;ndischer Firmen, wird sie nicht angehen. Die massiven Mindereinnahmen an Steuern bezahlen Arbeitnehmer, Rentner und Gewerbe &uuml;ber die Mehrwertsteuer.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em> <\/p>\n<p><strong>Die SPD-Fraktion ist bei der Unternehmensteuerreform auf Linie<\/strong><br>\nDGB-Chef Michael Sommer hat in einem Brief alle Bundestagsabgeordneten aufgerufen, die Unternehmensteuerreform abzulehnen. Doch vor der entscheidenden Abstimmung am Freitag hielt sich auch bei den linken Sozialdemokraten der Protest in Grenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1141432&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell&amp;em_ivw=fr_polstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Butterwegge: Grundeinkommen ist ein Kombilohn f&uuml;r alle<\/strong><br>\nDas &uuml;ber eine drastisch erh&ouml;hte Mehrwertsteuer finanzierte Grundeinkommen dient als Hebel, um die Lohn- und Einkommen- wie auch die Unternehmensteuern schrittweise abzuschaffen. G&ouml;tz W. Werner, Gr&uuml;nder und gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Gesellschafter der dm-Drogeriemarktkette, r&uuml;ckt die Finanzierung des bedingungslosen Grundeinkommens so stark in den Mittelpunkt, dass es fast scheint, als bezwecke er weniger die Befreiung der Menschen vom Arbeitszwang als die steuerliche Entlastung der Unternehmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/05\/24\/a0199.1\/textdruck\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Andrea Nahles: &bdquo;Es ist gut, dass wir die Agenda 2010 gemacht haben.&ldquo;<\/strong><br>\nDer SPD-Basis hat man mit der Rente mit 67, der Gesundheitsreform und der jetzt zur Abstimmung anstehenden Unternehmensteuerreform eine Menge zugemutet. Da ist es nicht verwunderlich, dass viele auf Projekte warten, mit denen sie sich identifizieren k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/archiv\/23.05.2007\/3282820.asp\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Zumutungen durch Hartz, die Zerst&ouml;rung des Vertrauens in die Arbeitslosenversicherung und in die gesetzliche Rente, den Abbau des Sozialstaats und, und, und, das hat Nahles wohl schon l&auml;ngst vergessen. All das kriegt man nicht aus der Welt noch aus den K&ouml;pfen, indem man die &bdquo;Agenda-2010-Debatte vom Appellhof&ldquo; nimmt.<br>\n<a href=\"?p=2354\">Gestern habe ich noch geschrieben:<\/a> &bdquo;Andrea Nahles, als dritte Stellvertreterin im &bdquo;F&uuml;hrungskartell&ldquo;, darf die Rolle des Feigenblatts spielen, um die nur noch sp&auml;rlich vorhandene &bdquo;Linke&ldquo; ruhig zu stellen.&ldquo; Das mit dem Feigenblatt muss ich nach diesem Interview zur&uuml;cknehmen. Schon bevor sie in der Vorstandsloyalit&auml;t steht, ist Nahles kampflos auf den Regierungskurs eingeschwenkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Europol: EU terrorism situation 2007<\/strong><br>\n&ldquo;Along with the failed terrorist attack that took place in Germany, Denmark and the UK each reported one attempted terrorist attack in 2006. No further information on prevented or disrupted Islamist terrorist attacks was made.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.europol.europa.eu\/publications\/TESAT\/TESAT2007.pdf\">Europol [PDF &ndash; 360 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Und bei uns vergeht kaum ein Tag, an dem nicht &uuml;ber neue &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen zur angeblichen Terrorismusbek&auml;mpfung vorgeschlagen werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em> <\/p>\n<p><strong>Burkhard Hirsch: &ldquo;Wenn Sch&auml;uble eine andere Republik will, dann soll er gehen&rdquo;<\/strong><br>\nHeute erscheint der Grundrechtereport 2007, an dem der FDP-Politiker Hirsch mitgearbeitet hat. Den Zustand der Grundrechte h&auml;lt er f&uuml;r Besorgnis erregend. Mit seiner Kritik zielt er vor allem auf Innenminister Sch&auml;uble. Aber er macht auch vor FDP-Parteifreunden nicht halt.<br>\nDer sogenannte &lsquo;Krieg gegen den Terror&rsquo; wird immer wieder benutzt, um Gesetze zu machen, die vorher undenkbar gewesen w&auml;ren. Aber das ist seit mehr als 30 Jahren so. Es ist immer jemand da, der uns in vitaler Weise bedroht: die Mafia, die RAF, der Islamismus, der Terrorismus. Es ist immer jemand da, der dringend und unbedingt bek&auml;mpft werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/383\/115268\/%20\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Koalition f&uuml;gt sich wieder einmal der Wirtschaft<\/strong><br>\nDie gro&szlig;e Koalition will die f&uuml;r die Zwangsarbeiter-Entsch&auml;digung eingerichtete Stiftung &raquo;Erinnerung, Verantwortung und Zukunft&laquo; umbauen und sie den W&uuml;nschen der deutschen Wirtschaft anpassen. Union und SPD wollen dem Gesetzentwurf zufolge &ndash; der noch nicht offiziell eingebracht ist &ndash;die Opferverb&auml;nde aus der Stiftung dr&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/05-24\/019.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Al Gore rechnet mit der US-Demokratie ab<\/strong><br>\n&ldquo;The Assault on Reason&rdquo; (&ldquo;Der Angriff auf die Vernunft&rdquo;) hei&szlig;t das neue Buch des fr&uuml;heren Vizepr&auml;sidenten und gescheiterten Pr&auml;sidentschaftskandidaten. &ldquo;Amerikas Demokratie ist in Gefahr&rdquo;, postuliert er dramatisch. Diese Gefahr drohe nicht von au&szlig;en, sondern von innen. Und zwar von eigenn&uuml;tzigen Plutokraten, von selbstgerechten Theokraten, von strategischen Panikmachern, von einem korrupten System, vom Zusammenbruch der Kommunikation, von Gleichg&uuml;ltigkeit, Ignoranz, Ungebildetheit, Angst und den Medien als Handlangern dieser Show. &ldquo;Etwas ist entsetzlich schief gelaufen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,484434,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Parallelen zu Deutschland dr&auml;ngen sich auf. Auch bei uns scheint etwas entsetzlich schief gelaufen zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sarkozy, Frankreichs Berlusconi<\/strong><br>\nZu den engen Vertrauten des 52-J&auml;hrigen z&auml;hlen neben dem Bauunternehmer Martin Bouygues, der Trauzeuge bei Sarkozys Hochzeit mit seiner Cecilia war, dem Milliard&auml;r Vincent Ballor&eacute; und dem Pr&auml;sidenten des LVMH-Konzerns, Bernard Arnault, auch Frankreichs Medienzar Arnaud Lagad&egrave;re. Dieser ist nicht nur Besitzer des Rundfunksenders Europe 1, sondern auch Chef der Illustrierten &ldquo;Paris Match&rdquo; sowie diverser Provinzzeitungen. Auch Nicolas Beytout, Chefredakteur der konservativen Tageszeitung &ldquo;Le Figaro&rdquo;, z&auml;hlt zum Kreis der Sarkozy-Freunde, genauso wie der R&uuml;stungsunternehmer und Herausgeber des &ldquo;Figaro&rdquo;, Serge Dassault, sowie der Pr&auml;sident des Nachrichtensenders LCI, Jean-Claude Dassier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/3sat.php?http:\/\/www.3sat.de\/kulturzeit\/themen\/108670\/index.html\">3sat.online<\/a><\/li>\n<li><strong>Kleinkredite sollen helfen<\/strong><br>\nKleinkredite f&uuml;r Frauen und Mittelst&auml;ndler sollen Afrikas Wirtschaft von unten ankurbeln. Auf dem G-8-Gipfel wollen die wichtigsten Staats- und Regierungschefs auch &uuml;ber die St&auml;rkung dieses Entwicklungshilfe-Instruments beraten. Im kriegszerr&uuml;tteten Kongo ist es erfolgreich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1140709\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Mikrofinanzierung, durch die Verleihung des Nobelpreises an Mohammed Yunus in den Vordergrund ger&uuml;ckt, ist eigentlich ein ziemlich alter Hut. Insofern ist es eher peinlich, wenn Heidemarie Wieczorek-Zeul und ihr Team so tun, als ob man den Stein des Weisen gefunden hat.<br>\nLeider kommen von diesem Ministerium und ihrem Umfeld, z.B. dem Deutschen Institut f&uuml;r Entwicklungspolitik, seit Jahren keine origin&auml;ren Beitr&auml;ge zur Probleml&ouml;sung von Entwicklungsprozessen in der dritten Welt. Es werden flei&szlig;ig die Programme der gro&szlig;en Entwicklungsorganisationen wie UNDP oder Weltbank nachvollzogen, wobei eher letztere pr&auml;feriert wird. Mal ist es der Kampf gegen Armut, heute eben der Einsatz f&uuml;r Mikrokredite. Man k&ouml;nnte erfreut sein, dass endlich einmal diese ziemlich weichen Diskussionen &uuml;ber institutionelle Rahmenbedingungen, Good Governance usw. zugunsten konkreter Schritte verlassen wurden, aber hinter diesen Empfehlungen verstecken sich ziemlich armselig die schrumpfenden Kassen entwicklungspolitischer Instanzen<br>\nDie Erfolge der Mikrokredite haben heute die Alibifunktion, programmatischen Entwicklungen von Weltbank und UNDP zu rechtfertigen, die darauf hinauslaufen, die &ouml;ffentlichen Finanzhilfeprogramme zugunsten eines Engagements des privaten Sektors zu k&uuml;rzen. Dies hat nat&uuml;rlich auch mit dem schrumpfenden Glauben an &ouml;ffentliche Finanzhilfe als Probleml&ouml;ser f&uuml;r Entwicklungsprobleme zu tun, vor allem aber mit der neoliberalen Phantasielosigkeit eines marktgl&auml;ubigen Entwicklungskonzeptes. Was h&ouml;chst fragw&uuml;rdig ist, da Rezepte f&uuml;r hoch entwickelte Industriel&auml;nder nur bedingt f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder taugen. &ndash; Gefragt sind Strategien, die nicht nur punktuell, sozusagen einzelwirtschaftlich, wirksam sind, sondern gesamtwirtschaftliche Entwicklungsprozesse f&ouml;rdern. Das muss nicht gleich die gro&szlig;e &lsquo;Metaerz&auml;hlung&rsquo; sein, vielleicht gen&uuml;gt es zun&auml;chst einmal von den Aufholprozessen erfolgreicher Schwellenl&auml;nder zu abstrahieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Etwas kritischer zur Mikrofinanzierung:<\/em><\/p>\n<p><strong>Wirkung von Mikrokrediten wird &uuml;bersch&auml;tzt<\/strong><br>\nAmerikanisches Cato Institute sieht kaum einen Beitrag f&uuml;r das Wirtschaftswachstum in Entwicklungsl&auml;ndern<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1140708\">FR<\/a><\/p>\n<p><strong>ATTAC: Sozialer Frieden durch Kleinkredite!?<\/strong><br>\nAls entwicklungspolitisches Instrument zur Integration von Frauen aus den D&ouml;rfern in die neoliberale Markt- und Finanz&ouml;konomie haben die kleinen Kredite eine gro&szlig;e Wirkung und einen erstaunlichen Multiplikationseffekt gehabt. Als Allheilmittel gegen Armut und Frauenunterdr&uuml;ckung sind sie allerdings ein T&auml;uschungsman&ouml;ver.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sandimgetriebe.attac.at\/index.php?id=4963&amp;type=98\">attac<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die &bdquo;Bertelsmannisierung&ldquo; der B&uuml;rgergesellschaft<\/strong><br>\nIm Zusammenspiel mit dem einflussreichen Medienkonzern ignoriert bzw. unterl&auml;uft die Bertelsmann-Stiftung demokratische Prozesse der politischen Willensbildung und Entscheidungsfindung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/textsicht.php?id=3069\">Linksnet<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Artikel enth&auml;lt f&uuml;r regelm&auml;&szlig;ige NachDenkSeiten-Leser keine Neuigkeiten, eignet sich wegen der kompakten Darstellung aber gut zum schnellen Einlesen in das Thema.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Thema Neonazis<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Heil Igendamm!<\/strong><br>\nDie Parolen der NPD gegen die Globalisierung sind nicht allein Populismus. Sie sind ihre &ndash; v&ouml;lkische &ndash; Antwort auf die soziale Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/seiten\/2007\/21\/9958.php?print=1\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><strong>Links blinken<\/strong><br>\nMit ihrer Kampagne gegen den G 8-Gipfel will die rechtsextreme Szene auch in das Spektrum der linken Globalisierungsgegner hineinwirken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/seiten\/2007\/21\/9959.php?print=1\">Jungle World<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Prozess wegen G8-Gipfel in Genua: Kleines Urteil<\/strong><br>\nNicht nur die Verurteilung ist ein Novum in der juristischen Aufarbeitung der Ereignisse von Genua. Zum ersten Mal ist in einer Urteilsbegr&uuml;ndung zu lesen, bei der &raquo;Gewalt gegen friedliche Demonstranten sowie bei den L&uuml;gen, die zu ihrer Rechtfertigung vor Gericht benutzt wurden&laquo;, habe es sich keineswegs um &raquo;Einzelf&auml;lle&laquo; gehandelt, sondern um einen &raquo;breiter angelegten Plan&laquo;. Dies wurde bisher in den Verfahren gegen f&uuml;hrende Beamte, die in Genua im Einsatz waren, durch falsche Aussagen, offensichtliche Widerspr&uuml;che in der Rekons&shy;truktion der Ereignisse, Schlamperei mit Beweismaterial, das pl&ouml;tzlich verschwand, sowie durch eine offensichtliche Verschleppungstaktik best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/seiten\/2007\/21\/9983.php?print=1\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> In Erinnerung an Genua kann man nur hoffen, dass die Polizei, die Einsatzleitung und die Politik, falls es zu einer hei&szlig;en Phase w&auml;hrend der G-8-Prosteste kommen sollte, k&uuml;hlen Kopf bewahren. Die Politik hat es im Vorfeld daran mangeln lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2361","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2361","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2361"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2361\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}