{"id":23642,"date":"2014-10-20T09:07:36","date_gmt":"2014-10-20T07:07:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642"},"modified":"2015-11-09T11:50:22","modified_gmt":"2015-11-09T10:50:22","slug":"hinweise-des-tages-2236","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AM\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h01\">Bahn-Streik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h02\">Rede des Au&szlig;enministers Russlands, Sergej Lawrow, auf der 69. UNO-Generalversammlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h03\">IS\/Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h04\">Dr. H.Ritz: Vortrag auf der Bonner Konferenz &ldquo;Image Russland &ndash; Mythen und Realit&auml;t&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h05\">Zeitalter der Unsicherheit: &laquo;Ein gescheitertes System&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h06\">Neue soziale Einschnitte werden propagandistisch vorbereitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h07\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h08\">Die schwarze Null ist ein wichtiges Stoppschild!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h09\">PR-Auftr&auml;ge f&uuml;r Hass und Tod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h10\">Paul Krugman: What Markets Will  &ndash;  Was M&auml;rkte wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h11\">Karstadt-Mitarbeiter sollen erneut auf Lohn verzichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h12\">Dubiose Angebote: Armutsrisiko private Krankenversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h13\">Maut in Frankreich: Wut auf die Wegelagerer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h14\">Alles muss raus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h15\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h16\">Fl&uuml;chtlinge in Deutschland: So k&ouml;nnen Sie helfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h17\">Der angepasste Nachwuchs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642#h18\">Max Uthoffs neues Programm<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23642&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bahn-Streik<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung: Die verlorene Ehre der GdL?<\/strong><br>\nViele Medien haben das Wochenende weiter dazu genutzt, den Bahnstreik zu skandalisieren und zu delegitimieren&hellip;Die Bundesrepublik w&auml;re nicht die Bundesrepublik, wenn sich die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung dabei nicht besonders hervortun w&uuml;rde. Man kann nur hoffen, dass B&ouml;lls &ldquo;Die verlorene Ehre der Katharina Blum&rdquo; noch nicht aus dem deutschen Bildungskanon verschwunden ist. Viele Medien haben die folgende Meldung der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung &uuml;bernommen. Welch Geistes Kind der Arbeitsrechtler ist, auf den sich die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung beruft, dieser Frage ist offenbar keines dieser Medien nachgegangen&hellip;.<br>\nWissenswert aber ist es in jedem Fall, um die heutige Meldung der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung und deren unkritische &Uuml;bernahme durch andere Medien zu hinterfragen.<br>\nL&ouml;wisch, so die Stuttgarter Zeitung am 17. Oktober 2011, &ldquo;ist bisher mehr als Interpret des Rechts und profilierter Anwalt der Arbeitgeberseite in arbeitsrechtlichen und Tariffragen in Erscheinung getreten.&rdquo; &Uuml;ber das &ldquo;CDU-Mitglied L&ouml;wisch&rdquo; hei&szlig;t es dort weiter: &ldquo;Mit wissenschaftlichen Publikationen, Gutachten, und Stellungnahmen &ndash; bis 11. Oktober 2011 auch f&uuml;r die Stuttgarter Kanzlei Gleiss Lutz als &acute;Of counsel&acute; &ndash; pr&auml;gte der Hochschullehrer eine konservative Gilde von Arbeitsrechtlern.&rdquo;<br>\nDie &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung&rdquo; aber stellt L&ouml;wisch nur vor, als: &ldquo;der renommierte Arbeitsrechtler Manfred L&ouml;wisch (77), Ex-Rektor der Uni-Freiburg&hellip;&rdquo; Nicht ohne den Beitrag &uuml;ber dessen Aussagen mit der &Uuml;berschrift, &ldquo;Wie faul ist der Bahnstreik?&rdquo;, zu versehen und der GdL gleichzeitig &ldquo;k&uuml;hle Berechnung&rdquo; zu unterstellen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/10\/gdl-streik-bild-zeitung-die-verlorene-ehre-der-gdl\/#sthash.V6CW09QV.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Nahles&lsquo; Angriff auf das Streikrecht ist ein schwerwiegender Tabubruch<\/strong><br>\n&ldquo;Mit einem Gesetz zur Tarifeinheit geht zwangsl&auml;ufig eine Einschr&auml;nkung des Streikrechts einher. Was die Bundesregierung plant, ist ein beispielloser Angriff auf das grundgesetzlich verb&uuml;rgte Streikrecht. Diesen Tabubruch werden wir in keinem Fall akzeptieren&rdquo;, erkl&auml;rt Jutta Krellmann, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die LINKE, zur Ank&uuml;ndigung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, im November einen Gesetzentwurf zur Tarifeinheit vorzulegen. Krellmann weiter:<br>\n&ldquo;Im Windschatten der &ouml;ffentlichen Diskussion um die Streiks bei der Bahn und der Lufthansa will das SPD-gef&uuml;hrte Bundesarbeitsministerium die Tarifautonomie der Gewerkschaften einschr&auml;nken. Nach den Hartz-Gesetzen steht hier ein weiterer Ausverkauf der gewerkschaftspolitischen Tradition der SPD an. Eine solidarische Interessenvertretung durch eine Einschr&auml;nkung der Tarifautonomie erzielen zu wollen ist blanker Hohn. Der richtige Weg w&auml;re es, die Gewerkschaften zu st&auml;rken, etwa durch die l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Zur&uuml;ckdr&auml;ngung von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/nahles-angriff-streikrecht-schwerwiegender-tabubruch\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: GDL Tarifrunde bei der Deutschen Bahn 2014<\/strong><br>\nErkl&auml;rung der Bahnexpertengruppe B&uuml;rgerbahn statt B&ouml;rsenbahn (BsB) anl&auml;sslich der Auseinandersetzung im Tarifkonflikt DB mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer (GDL)&#8232;&ldquo;Wir unterst&uuml;tzen die Forderungen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer (GDL) nach besserer Entlohnung und insbesondere nach einer Arbeitszeitverk&uuml;rzung. Wir verfolgen die Streikma&szlig;nahmen der GDL mit Interesse und Sympathie. &#8232;Wir fordern den Vorstand der Deutschen Bahn AG auf, ihre bislang unnachgiebige Haltung aufzugeben und im Interesse der Besch&auml;ftigten und der Fahrg&auml;ste seri&ouml;se Vorschl&auml;ge zu machen, auf deren Basis ein neuer Tarifvertrag abgeschlossen werden kann.&#8232;Wir sehen das Vorhaben der Bundesregierung kritisch, mit einem sogenannten Tarifeinheitsgesetz kleine Gewerkschaften wie die GDL faktisch existenziell zu bedrohen. Insbesondere kritisieren wir das Vorgehen des Vorstands der Deutschen Bahn AG, in der Auseinandersetzung mit der GDL auf Zeit zu spielen und darauf zu spekulieren, dass der Gesetzgeber ein Tarifeinheitsgesetz beschlie&szlig;t und damit die verfassungsrechtlich garantierte Koalitionsfreiheit in Frage stellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/branchen\/dienstleistungen\/bahn\/bahn-gewerkschaften\/bahn-gewerkschaft-gdl\/gdl-tarifrunde-bei-der-deutschen-bahn-2014\/\">LabourNet Germany<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Solidarit&auml;t, die bestreikt wird<\/strong><br>\nWenn ich t&auml;glich unterwegs bin, kommen f&uuml;r mich im Regelfall nur drei Radiosender in Betracht. Entweder hr1, SWR3 Rheinland-Pfalz oder harmony.fm. Nachdem am letzten Mittwoch, am Tag des (mittlerweile vorletzten) Lokf&uuml;hrerstreiks, bei SWR3 ein kurzer Einspieler Stimmen von Zugreisenden brachte, die bitter &uuml;ber die Lokf&uuml;hrer klagten, drehte ich auf hr1. Dort sprach kurze Zeit sp&auml;ter ein Experte und warf der GDL vor, sie w&uuml;rde nicht verhandeln wollen und alles auf den R&uuml;cken der Reisenden austragen. Womit ich auch schon bei harmony.fm landete und abermals der Emp&ouml;rung von Zugg&auml;sten lauschte, die sagte, dass sie keinerlei Verst&auml;ndnis aufbringe f&uuml;r den Streik. Und so gingen mir die Sender aus und letztlich auch das Radio.<br>\nDas war an jenem Streiktag zuvor, der weitestgehend in der Nacht stattfand, noch ein bisschen anders. Da &uuml;berwogen noch jene Stimmen, die zustimmten und sich solidarisch zeigten. Da war die Einschr&auml;nkung ja auch &uuml;berschaubar. Am letztem Mittwoch verfehlte der Streik aber dann nicht seine Wirkung. Er versprach das, was das Konzept des Streiks eigentlich m&ouml;chte: Auffallen, den Wegfall einer T&auml;tigkeit bemerkbar machen. Die Leute sollen ja gerade Notiz davon nehmen, dass die Verrichtung einer Arbeit eben keine Selbstverst&auml;ndlichkeit ist. Und das geht nur, wenn man seinen Dienst einstellt, die Kundschaft auflaufen l&auml;sst. Das ist unangenehm, aber auch unumg&auml;nglich. Wer nachts streikt, der gibt diesen wesentlichen Aspekt des Streikkonzepts auf und kann es genauso gut gleich sein lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2014\/10\/die-solidaritat-die-bestreikt-wird.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Dumm&rdquo;, &ldquo;verantwortungslos&rdquo;, &ldquo;irre&rdquo;<\/strong><br>\nRegierung, ARD, Bild und Spiegel vereint gegen das Streikrecht der Lokf&uuml;hrer<br>\n&hellip; Nach 25 Berufsjahren kann ein Lokf&uuml;hrer laut Handelsblatt von 3.010 Euro erreichen &ndash; nein, brutto, nicht netto. F&uuml;r 1.750 Euro netto soll also ein hochprofessioneller Zugf&uuml;hrer, der die Verantwortung f&uuml;r das Leben hunderter Passagiere und f&uuml;r millionenteure Technik tr&auml;gt, im Schichtdienst und an Wochenenden daf&uuml;r sorgen, dass die Bahn AG &ldquo;Gewinne&rdquo; erwirtschaftet, da sie ja &ldquo;privatisiert&rdquo; ist. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43103\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rede des Au&szlig;enministers Russlands, Sergej Lawrow, auf der 69. UNO-Generalversammlung, New York, 27. September 2014<\/strong><br>\nHeute zeichnet sich immer st&auml;rker der Widerspruch zwischen der Erfordernis von kollektiven, partnerschaftlichen Handlungen im Interesse der Ausarbeitung von ad&auml;quaten Antworten auf f&uuml;r alle gemeinsame Herausforderungen und dem Streben mehrerer Staaten nach Vorherrschaft und nach einer Wiedergeburt des archaischen Blockdenkens ab, welches auf Kasernendisziplin und der unzul&auml;nglichen Logik &bdquo;meine eigenen &ndash; die anderen&ldquo; basiert.<br>\nDie westliche Allianz mit der USA an der Spitze tritt als K&auml;mpferin f&uuml;r Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte innerhalb einzelner L&auml;nder auf, agiert jedoch in der internationalen Arena von den genau entgegengesetzten Positionen aus, verwirft das in der UN-Charta festgelegte demokratische Prinzip der souver&auml;nen Gleichheit der Staaten und versucht, f&uuml;r alle zu entscheiden, was gut und was schlecht ist.<br>\nWashington deklarierte offen sein Recht auf den einseitigen Einsatz von milit&auml;rischer St&auml;rke wo auch immer f&uuml;r die Verteidigung der eigenen Interessen. Milit&auml;rische Interventionen wurden zur Norm und zwar trotz der Tatsache, dass alle in den letzten Jahren von den USA unternommenen Gewaltoperationen jammervoll endeten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141020_rede_des_aussenministers_russlands_sergej-lawrow,%20auf%20der%2069.%20UNO-Generalversammlung,%20New%20York,%2027.%20September%202014.pdf\">UNO [PDF &ndash; 78 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>IS\/Syrien<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>David Graeber &ndash; Why is the world ignoring the revolutionary Kurds in Syria?<\/strong><br>\nAmid the Syrian warzone a democratic experiment is being stamped into the ground by Isis. That the wider world is unaware is a scandal.<br>\nThe autonomous region of Rojava, as it exists today, is one of few bright spots &ndash; albeit a very bright one &ndash; to emerge from the tragedy of the Syrian revolution. Having driven out agents of the Assad regime in 2011, and despite the hostility of almost all of its neighbours, Rojava has not only maintained its independence, but is a remarkable democratic experiment. Popular assemblies have been created as the ultimate decision-making bodies, councils selected with careful ethnic balance (in each municipality, for instance, the top three officers have to include one Kurd, one Arab and one Assyrian or Armenian Christian, and at least one of the three has to be a woman), there are women&rsquo;s and youth councils, and, in a remarkable echo of the armed Mujeres Libres (Free Women) of Spain, a feminist army, the &ldquo;YJA Star&rdquo; militia (the &ldquo;Union of Free Women&rdquo;, the star here referring to the ancient Mesopotamian goddess Ishtar), that has carried out a large proportion of the combat operations against the forces of Islamic State.<br>\nHow can something like this happen and still be almost entirely ignored by the international community, even, largely, by the International left? Mainly, it seems, because the Rojavan revolutionary party, the PYD, works in alliance with Turkey&rsquo;s Kurdish Worker&rsquo;s Party (PKK), a Marxist guerilla movement that has since the 1970s been engaged in a long war against the Turkish state. Nato, the US and EU officially classify them as a &ldquo;terrorist&rdquo; organisation. Meanwhile, leftists largely write them off as Stalinists.<br>\nBut, in fact, the PKK itself is no longer anything remotely like the old, top-down Leninist party it once was. Its own internal evolution, and the intellectual conversion of its own founder, Abdullah Ocalan, held in a Turkish island prison since 1999, have led it to entirely change its aims and tactics.<br>\nThe PKK has declared that it no longer even seeks to create a Kurdish state. Instead, inspired in part by the vision of social ecologist and anarchist Murray Bookchin, it has adopted the vision of &ldquo;libertarian municipalism&rdquo;, calling for Kurds to create free, self-governing communities, based on principles of direct democracy, that would then come together across national borders &ndash; that it is hoped would over time become increasingly meaningless. In this way, they proposed, the Kurdish struggle could become a model for a wordwide movement towards genuine democracy, co-operative economy, and the gradual dissolution of the bureaucratic nation-state.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2014\/oct\/08\/why-world-ignoring-revolutionary-kurds-syria-isis\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Tod kam auch aus Ramstein<\/strong><br>\nW&auml;hrend Verwandte von Drohnenopfern gegen das Bundesverteidigungsministerium klagen, werden bereits neue Kriege auch mit Beteiligung der Bundeswehr propagandistisch vorbereitet<br>\nDas Bundesverteidigungsministerium tr&auml;gt eine Mitschuld daran, dass Angeh&ouml;rige der Familie Ali Jaber am 29. August 2012 in einem Dorf in der Provinz Hadramaut im Jemen durch US-Drohnen get&ouml;tet und verletzt wurden. Das versucht eine 43seitige Anklageschrift zu beweisen, die k&uuml;rzlich beim Verwaltungsgericht K&ouml;ln eingegangen ist.<br>\nDrei Angeh&ouml;rige der Drohnenopfer im Jemen haben die Klage mit Hilfe internationaler Juristenorganisationen eingereicht. Einer der Kl&auml;ger ist der Schwager des get&ouml;teten Imams Salim bin Ali Jaber. Der hatte sich gegen Al-Qaida gestellt und in einer Freitagspredigt dazu aufgerufen, sich von der islamistischen Organisation zu distanzieren. Diese Predigt hatte im Dorf f&uuml;r Debatten gesorgt. Der Imam und andere M&auml;nner, die seinen Kurs unterst&uuml;tzten,hatten Al-Qaida-nahe Islamisten zur Diskussion aufgerufen. Drei von ihnen waren dazu bereit. Die Drohnen t&ouml;teten sie und die beiden Gegner der Radikalislamisten.<br>\nDass diese Details eines Drohnenangriffs &uuml;berhaupt bekannt geworden sind, ist bereits ein Erfolg der Anklageschrift der Drohnenopfer. So k&ouml;nnten wir doch etwas nachdenklicher werden, wenn wir wieder einmal in den Nachrichten h&ouml;ren, dass im Jemen, in Pakistan oder Afghanistan Drohnen Extremisten get&ouml;tet haben<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43093\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Menschenrechts-Milit&auml;rschl&auml;ge gegen Gotteskrieger?<\/strong><br>\n&Uuml;ber ethische Begr&uuml;ndungen von Waffeng&auml;ngen<br>\nKriegerische Unternehmungen berufen sich seit jeher gern auf uneigenn&uuml;tzige Motive, auf edle Ziele. In &auml;lteren Zeiten diente dem vorwiegend die Bezugnahme auf eine &uuml;berirdische Instanz, eine &ldquo;g&ouml;ttliche Ordnung &rdquo; sollte mit Gewalt durchgesetzt werden. Die Geschichte des Christentums ist voll von solchen Aktivit&auml;ten, &ldquo;Kreuzz&uuml;ge&rdquo; wurden gef&uuml;hrt, &ldquo;Soldaten Christi&rdquo; in Marsch gesetzt, &ldquo;Gott mit uns&rdquo; stand auf den Koppelschl&ouml;ssern. (&hellip;)<br>\nAktuell wetteifern in der westlichen Welt regierende oder zum Regieren strebende Politiker in diesem Diskurs um den pers&ouml;nlichen oder parteipolitischen Vorrang, so auch in der Bundesrepublik. Der Terror im Nahen Osten gibt Gelegenheit dazu. Bemerkenswert: Besonders eifrig treten dabei Wortf&uuml;hrer einer Partei auf, die fr&uuml;her einmal Gewaltlosigkeit als ihr Kennzeichen proklamierte. Nun hei&szlig;t es: Systematische Gr&auml;ueltaten richtet der &ldquo;Islamische Staat&rdquo; an, also seien bewaffnete Interventionen erforderlich, wer da Bedenken anmeldet, habe ein Ethikdefizit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43086\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die USA als Kriegsausl&ouml;ser<\/strong><br>\nW&auml;hrend der IS in Syrien weiter auf dem Vormarsch ist, blickt die Welt im Kampf gegen den islamistischen Terror vor allem auf die T&uuml;rkei. Diese wiederum lehnt einen Einmarsch in Syrien weiter ab und appelliert ihrerseits an die USA, ihre Pr&auml;senz zu verst&auml;rken. Marcel Joppa sprach f&uuml;r die STIMME RUSSLANDS mit J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer, der als Autor und Journalist noch im vergangenen Jahr mit Syriens Pr&auml;sident Assad sprechen konnte und lange f&uuml;r die CDU im Deutschen Bundestag sa&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=20874\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Dr. H.Ritz: Vortrag auf der Bonner Konferenz &ldquo;Image Russland &ndash; Mythen und Realit&auml;t&rdquo;<\/strong><br>\nDr. Hauke Ritz: Die Strategie der Informationskriegsf&uuml;hrung &ndash; und was sie f&uuml;r die Zukunft der europ&auml;ischen Kultur langfristig bedeutet<br>\nHeute werde ich &uuml;ber Informationskriegsf&uuml;hrung sprechen. Mein Vortrag wird davon handeln, wie eine neuartige milit&auml;rische Strategie, n&auml;mlich die Informationskriegsf&uuml;hrung, unsere heutige Welt ver&auml;ndert hat. Dabei werde ich auch auf die kulturellen Folgen dieser neuartigen Milit&auml;rstrategie eingehen. Und ich werde versuchen zu zeigen, wie sich all dies exemplarisch am Beispiel der gegenw&auml;rtigen Ukraine-Krise beobachten l&auml;sst.<br>\nWir sp&uuml;ren ja in gewisser Weise alle, dass mit der Russlandberichterstattung in diesem Land etwas nicht stimmt. Die Berichterstattung &uuml;ber Russland in den deutschen Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern ist keine, die den Eindruck erweckt, als sei sie aus den unabh&auml;ngigen Recherchen und den freien Gewissensentscheidungen vieler einzelner Redakteure hervorgegangen. Denn wie sollte es sonst m&ouml;glich sein, dass immer dieselben Argumentationsketten verwendet werden und dieselben Sprachregelungen und Begrifflichkeiten in den verschiedensten Beitr&auml;gen ganz unterschiedlicher Medien auftauchen. In den letzten Tagen war beispielsweise die Sprachregelung zu beobachten, Putin und die islamistische Terrororganisation IS in einem Satz zu erw&auml;hnen, so als ob es sich dabei um vergleichbare Ph&auml;nomene handeln w&uuml;rde. Etwa in der Wochenzeitschrift &bdquo;DIE ZEIT&ldquo;, wo ein Leitartikel von Joseph Joffe mit dem Untertitel versehen war: &bdquo;Putin und die IS sto&szlig;en in ein Vakuum vor und Obama gibt dies auch noch zu1&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/russkoepole.de\/images\/flash\/2Vortrag%20Bonner%20Konferenz%20Image%20Russland%20-%20Mythen%20und%20Realit%C3%A4t.pdf\">Russkoepole [PDF &ndash; 167 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zeitalter der Unsicherheit: &laquo;Ein gescheitertes System&raquo;<\/strong><br>\nWir leben in einem Zeitalter der Unsicherheit. Das liegt vor allem an der rapide wachsenden Ungleichheit, insbesondere in den USA. Der Schweiz geht es im Vergleich dazu noch immer gut.<br>\nWieder einmal zeigen zwei aktuelle Studien die Gr&ouml;ssenordnung des Ungleichheitsproblems, unter dem die USA leiden. Die erste, der j&auml;hrliche Einkommens- und Armutsbericht des US Census Bureau, zeigt, dass die Einkommen der amerikanischen Normalb&uuml;rger trotz der angeblichen Erholung der Wirtschaft von der Grossen Rezession weiter stagnieren. Inflationsbereinigt verharrt das mittlere Haushaltseinkommen unter seinem Stand von vor 25 Jahren.<br>\nEs gab einmal eine Zeit, in der nicht die milit&auml;rische Macht Amerikas gr&ouml;sste St&auml;rke war, sondern ein Wirtschaftssystem, um das es die ganze Welt beneidete. Warum jedoch sollten andere L&auml;nder ein Wirtschaftssystem nachahmen, in dem die Einkommen eines grossen Teils &ndash; tats&auml;chlich sogar einer Mehrheit &ndash; der Bev&ouml;lkerung stagnieren, w&auml;hrend die Einkommen an der Spitze in die H&ouml;he schiessen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelszeitung.ch\/konjunktur\/zeitalter-der-unsicherheit-ein-gescheitertes-system-683961\">Handelszeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Viele Aussagen von Stiglitz lassen sich ohne weiteres auf Deutschland &uuml;bertragen. Aber hierzulande orientieren sich die Entscheider in Medien, Politik und Wirtschaft an die USA, so dass auch hier die Ungleichheiten im mehr zunehmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neue soziale Einschnitte werden propagandistisch vorbereitet<\/strong><br>\nFriedrich Merz will wieder in die aktive Politik eingreifen und seine Fans in der Union trommeln f&uuml;r eine Agenda 2020, w&auml;hrend Washington vor einer selbstzerst&ouml;rerischen deutschen Wirtschaftspolitik warnt<br>\n&ldquo;Das Richtige tun. F&uuml;r eine Agenda 2020&ldquo; , lautet ein Brief von Unionsabgeordneten, der nicht nur in der &Uuml;berschrift an jene Agenda 2010 ankn&uuml;pft, mit der unter Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der der Weg f&uuml;r Leiharbeit und Niedriglohn erst in Deutschland und dann auch im gesamten EU-Raum freigemacht wurde. In dem Brief hei&szlig;t es:<br>\nDie harten Jahre und die heftigen Auseinandersetzungen um den richtigen Weg sind uns allen noch vor Augen. Es muss uns alle Anstrengung wert sein, nicht wieder in solch eine Situation zu geraten. Doch anstatt sich zu den Erfolgen der Agenda 2010 zu bekennen, will die SPD sie nun in Teilen versch&auml;mt zur&uuml;ckdrehen. Wir m&uuml;ssen aber in einer Agenda 2020 das Richtige tun, damit es uns auch noch in vier, acht oder in zehn Jahren gut geht.<br>\nDass die Agenda 2010 wesentlich mit daf&uuml;r gesorgt hat, dass Niedriglohn, Hartz IV trotz Vollzeitarbeit und die damit verbundene Altersarmut mittlerweile in der vielzitierten Mitte der Gesellschaft angekommen ist, wird nat&uuml;rlich nicht erw&auml;hnt. Dass &ldquo;Wir&rdquo; und &ldquo;uns&rdquo; in dem Text so h&auml;ufig verwendet werden, deutet darauf, dass die Kapitalseite durch die Durchsetzung der Agenda 2010 tats&auml;chlich wesentlich bessere Verwertungsbedingungen bekommen hat&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Neue-soziale-Einschnitte-werden-propagandistisch-vorbereitet-2427912.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Handelsabkommen TTIP: USA dr&auml;ngen auf Kriminalisierung nicht-gewerblicher Copyright-Verst&ouml;&szlig;e<\/strong><br>\nWikileaks hat einen neuen Entwurf des Kapitels zum Schutz immaterieller G&uuml;ter des Handelsabkommens Trans-Pacific Partnership (TPP) enth&uuml;llt. Die USA wollen demnach beim Urheber- und Patentrecht die Daumenschraube anziehen.<br>\nDie USA setzen sich im Pazifikraum weiter daf&uuml;r ein, das &ldquo;geistige Eigentum&rdquo; auszuweiten und versch&auml;rft durchzusetzen. Dies geht aus einem neuen Entwurf f&uuml;r das Kapitel zum Schutz von Urheber-, Patent- und Markenrechten im geplanten Handelsabkommen Trans-Pacific Partnership (TPP) hervor, den Wikileaks ver&ouml;ffentlicht hat. Das TPP gilt als das bereits weiter fortgeschrittene Pendant zum transatlantischen TTIP-Vertrag, der derzeit zwischen der EU und den USA verhandelt wird.<br>\nVor allem die US-Seite f&auml;llt in dem 77-seitigen Dokument weiter mit Maximalforderungen rund um Immaterialg&uuml;terrechte im TPP auf. So dr&auml;ngt sie etwa darauf, auch nicht-gewerbliche Urheberrechtsverletzungen etwa im Bereich Filesharing zu kriminalisieren; Kanada will hingegen strafrechtliche Konsequenzen auf kommerzielle Rechtsverst&ouml;&szlig;e beschr&auml;nkt wissen. In der EU gibt es bislang keine Strafvorschriften, um Immaterialg&uuml;terrechte durchzusetzen, was das Parlament in Stra&szlig;burg mit seinem Nein zum Anti-Piraterie-Abkommen ACTA noch einmal bekr&auml;ftigt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Handelsabkommen-TPP-USA-draengen-auf-Kriminalisierung-nicht-gewerblicher-Copyright-Verstoesse-2427376.html?wt_mc=nl.ho\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum die geplanten Freihandels- und Investitionsabkommen ein Angriff auf die Arbeitsrechte sind<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt zu den Eigenheiten der Macht, dass sie Scheinwelten um sich herum konstruieren muss, um ihre Existenzgrundlage nicht auf&rsquo;s Spiel zu setzen. Argumente haben in diesem Rahmen gerade so viel Gewicht, wie ihr Vorhandensein diese Scheinwelten zeitweise zu entlarven droht. Wirklich inhaltliches Gewicht in der Machtarena kommt ihnen hingegen nicht zu, da die Ziele hinter dem Gro&szlig;teil der politischen Entscheidungen in unseren neoliberalisierten Formaldemokratien alles andere tun, als mit jenen zusammenzufallen, die &ouml;ffentlich propagiert werden: Gemeinwohl, Sicherheit, Gerechtigkeit etc. (hinter diesen Begriffen sollte man ohnehin stets ein &ldquo;f&uuml;r wen?&rdquo; platzieren).<br>\nDie Argumentenscheue der Macht l&auml;sst sich hierbei an allen m&ouml;glichen Punkten beobachten, die sich auf gesellschaftlich-politisch gr&ouml;&szlig;ere Zusammenh&auml;nge beziehen. Die Freihandels- und Investitionsabkommen (CETA, TiSA, TTIP), die die Eliten in der EU mit Eifer zu etablieren versuchen, sind hierbei jedoch ein besonders lehrreiches St&uuml;ck. Jenseits der eigentlich gebotenen argumentativen Auseinandersetzung werden hier die &uuml;blichen Verfahren der Konsensfabrikation eingesetzt, die immer wieder zum Tragen kommen, wenn die &Ouml;ffentlichkeit zu sehr auf die Gaunerst&uuml;cke in den oberen Machtetagen aufmerksam wird: die Eliten sprechen bem&uuml;ht mit einer Stimme, bekunden eine vorsichtige Haltung (wenngleich hinter scheinbar vorsichtserf&uuml;llten Worten bereits gegenteilige Tatsachen gesetzt wurden) und simulieren demokratische Veranstaltungen dort, wo sich tats&auml;chlich lediglich Beifallslieferanten tummeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=6767\">Maskenfall<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die schwarze Null ist ein wichtiges Stoppschild!<\/strong><br>\nDass der f&uuml;r 2015 angestrebte Bundesetat ohne Neuverschuldung kein &ldquo;Politikt&ouml;ter&rdquo; sein muss, hat Martin Wansleben, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), jetzt in einem Zeitungsinterview betont. Es gehe beides: Haushalt sanieren und investieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dihk.de\/themenfelder\/standortpolitik\/news?m=2014-10-13-wansleben-interview-noz\">DIHK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Herr Wansleben glaubt wohl noch an den Weihnachtsmann oder wie sollen seine angebotsorientierten Forderungen sonst verstanden werden? Deutsche Regierungen f&ouml;rdern nun bereits seit Jahrzehnten die (insbesondere exportorientierte) Unternehmerseite und bemerken offenbar auch jetzt noch nicht einmal, dass hierzulande die lahmende Binnenkonjunktur das Problem ist: Die Arbeitnehmerschaft braucht h&ouml;here L&ouml;hne mit besseren Arbeitsbedingungen in einem gesicherten sozialen Umfeld.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>PR-Auftr&auml;ge f&uuml;r Hass und Tod<\/strong><br>\nIn milit&auml;rischen Konflikten werden zunehmend PR-Agenturen beauftragt, Feindbilder zu konstruieren und die &ouml;ffentliche Meinung zu manipulieren, um ein Defizit an Legitimation auszugleichen. &bdquo;Ich muss sagen, als die Nato 1999 angriff, haben wir eine Flasche Champagner aufgemacht&ldquo;. Das sagte James Harff in einem Interview mit holl&auml;ndischen Dokumentarfilmern. Harff war Direktor der Abteilung Global Public Affairs der amerikanischen PR-Firma Ruder Finn. Die Firma war eine der ersten, die Propaganda-Auftr&auml;ge im Balkankrieg erhielt, im August 1991 von der kroatischen Regierung, im Mai 1992 von der bosnischen Regierung und im Herbst desselben Jahres von der F&uuml;hrung der Kosovo-Albaner.<br>\nIn allen F&auml;llen lautete der Auftrag, die Serben als Unterdr&uuml;cker und Aggressoren darzustellen, die Kroaten, bosnischen Muslime und Kosovo-Albaner als Opfer. Ziel war auch unter anderem, die diplomatische Anerkennung der Unabh&auml;ngigkeit von Kroatien, Slowenien und sp&auml;ter des Kosovo zu erreichen und die USA zum Eingreifen auf dem Balkan zu bewegen. Ein anderer Auftrag lautete, den kroatischen Pr&auml;sidenten Franjo Tudjman vom Vorwurf des Antisemitismus und der N&auml;he zur rechtsextremen Organisation Ustascha reinzuwaschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=20861\">Neue Rheinische Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Erstes Opfer jeden Krieges ist die Wahrheit, hei&szlig;t es. Am Beispiel des Jugoslawien-Konflikts wird hier sehr gut dargestellt, wie &#8210; mit Hilfe von PR-Agenturen &#8210; Meinungsmache betrieben wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Paul Krugman: What Markets Will  &ndash;  Was M&auml;rkte wollen<\/strong><br>\nIm Mittelalter wurde der Aufruf zu einem Kreuzzug zur Eroberung des Heiligen Landes mit dem Rufen von &ldquo;Deus vult!&rdquo; beantwortet  &ndash;  Gott will es. Wussten die Kreuzfahrer aber wirklich, was Gott wollte? Nach dem Ausgang zu urteilen, eher nicht.<br>\nDas ist nun aber schon lange her, und in den Fachgebieten, &uuml;ber die ich schreibe, sind Beschw&ouml;rungen des mutma&szlig;lichen Willens Gottes selten. Man sieht allerdings eine Menge politischer Kreuzz&uuml;ge, und die werden oft mit dem implizierten &ldquo;Mercatus vult!&rdquo; gerechtfertigt &ndash;  der Markt will es. Wissen die, die den Willen der M&auml;rkte beschw&ouml;ren, aber wirklich, was die M&auml;rkte wollen? Auch hier gilt, eher nicht.<br>\nUnd die Finanzturbulenzen der letzten Tage haben die Kluft zwischen dem, was wir angeblich zur Befriedung der M&auml;rkte tun m&uuml;ssen und dem, was die M&auml;rkte wirklich zu verlangen scheinen, noch verbreitert.<br>\nUm etwas ins Detail zu gehen: Man hat uns wiederholt gesagt, Regierungen m&uuml;ssten von ihren Bem&uuml;hungen, wirtschaftliche Not zu lindern, Abstand nehmen, andernfalls w&uuml;rde ihr &uuml;bertriebenes Mitgef&uuml;hl von den G&ouml;ttern der Finanzwelt bestraft, die M&auml;rkte selbst aber schienen nie zu best&auml;tigen, dass diese menschlichen Opfer tats&auml;chlich n&ouml;tig sind. Investoren sollten bei Haushaltsdefiziten in Panik geraten und f&uuml;rchten, wir k&ouml;nnten jederzeit zu einem Griechenland werden  &ndash;  Griechenland, sage ich Ihnen  &ndash;  aber Jahr f&uuml;r Jahr blieben die Zinsen niedrig. Die Versuche der Fed, die Wirtschaft anzukurbeln,  sollten angeblich fehlschlagen, weil die M&auml;rkte auf die Gefahr einer galoppierenden Inflation reagieren w&uuml;rden, aber Messungen der vorherrschenden Inflationserwartung an den M&auml;rkten zeigten gleicherma&szlig;en niedrige Werte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/10\/17\/opinion\/paul-krugman-what-markets-will.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Karstadt-Mitarbeiter sollen erneut auf Lohn verzichten<\/strong>\n<ul>\n<li>Bei Karstadt beginnen Gespr&auml;che &uuml;ber Sanierungstarifvertr&auml;ge. Der Konzern-Eigent&uuml;mer Ren&eacute; Benko und sein Management fordern einen weiteren Lohnverzicht der Arbeitnehmer. <\/li>\n<li>Gewerkschaftsvertreter stehen dem Einsparungskonzept skeptisch gegen&uuml;ber. <\/li>\n<li>Eine Schlie&szlig;ung von Karstadt-Filialen ist vor Weihnachten nicht zu erwarten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Management fordert Einkommensverzicht<br>\nDer neue Karstadt-Eigent&uuml;mer Ren&eacute; Benko und das Management fordern von den Besch&auml;ftigten einen weiteren Einkommensverzicht zur Sanierung des Kaufhauskonzerns. Nach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung sollen am kommenden Dienstag Gespr&auml;che mit den Arbeitnehmervertretern &uuml;ber Sanierungstarifvertr&auml;ge aufgenommen werden.<br>\nBetroffen seien alle drei Sparten &ndash; die Warenhaus GmbH, die Luxuskaufh&auml;user und Sports. &ldquo;Das Management will &uuml;ber Sanierungstarifvertr&auml;ge in allen drei Gesellschaften verhandeln&rdquo;, verlautete aus informierten Kreisen. Karstadt war am Samstag f&uuml;r eine Stellungnahme nicht erreichbar.<br>\nGewerkschaft &auml;u&szlig;ert Zweifel an Konzept<br>\nBereits dreimal lie&szlig; sich die Gewerkschaft Verdi bei Karstadt auf eine solche Sonderregelung ein. F&uuml;r die Besch&auml;ftigten bedeutete das nach Gewerkschaftsberechnungen insgesamt 650 Millionen Euro an Lohnverzicht. Der letzte Sanierungsvertrag war vor zwei Jahren ausgelaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/sparplaene-von-eigentuemer-benko-karstadt-mitarbeiter-sollen-erneut-auf-lohn-verzichten-1.2180263\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es sieht so aus, als w&uuml;rde jeder Eigent&uuml;mer nur versuchen, das meiste aus Karstadt herauszuquetschen. Irgendwann mu&szlig; doch auch die Gewerkschaft zu dem Schlu&szlig; kommen, da&szlig; mit dem Lohnverzicht (schon &uuml;ber eine halbe Milliarde Euro!) kein langfristige Sanierung m&ouml;glich ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Burger King beutet weiter aus<\/strong><br>\nBurger King gelobte nach den Enth&uuml;llungen von G&uuml;nter Wallraff Besserung. Am schlechten Umgang mit der Belegschaft hat sich jedoch bis heute nichts ge&auml;ndert. Nun plant der Konzern auch noch den Ausstieg aus dem Branchenverband.<br>\nAlles sollte besser werden. Faire Arbeitsbedingungen, hygienisch einwandfreie Zubereitung und h&ouml;chste Qualit&auml;tsstandards w&uuml;rden fortan das Wirken in den Restaurants pr&auml;gen, gelobte die deutsche Burger-King-Zentrale in M&uuml;nchen Anfang Mai. Kurz zuvor hatte Enth&uuml;llungsjournalist G&uuml;nter Wallraff in einem TV-Bericht ekelerregende Hygienem&auml;ngel und schlechte Arbeitsbedingungen in Burger-King-Filialen publik gemacht, die das Image des Konzerns zu ruinieren drohten.<br>\nWallraffs Recherchen hatten sich nur auf einen kleinen Teil der fast 700 Burger-King-Restaurants in Deutschland bezogen, n&auml;mlich auf 91 Filialen der zur Yi-Ko Holding geh&ouml;renden Burger King GmbH, darunter auch Restaurants in K&ouml;ln, Leverkusen und Euskirchen. Deutschlandchef Andreas Bork ordnete die vor&uuml;bergehende Schlie&szlig;ung einiger Yi-Ko-Restaurants an, Kontrollen durch den T&uuml;v wurden angek&uuml;ndigt, Yi-Ko Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Erg&uuml;n Yildiz konnte zum R&uuml;cktritt gedr&auml;ngt werden. &Uuml;berdies wurden Arbeitsgerichtsprozesse g&uuml;tlich beigelegt, in denen es unter anderem um fristlose K&uuml;ndigungen gegangen war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/-burger-king-mitarbeiter-fuerchten-um-tarifvertrag,10808230,28764648.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Dubiose Angebote: Armutsrisiko private Krankenversicherung<\/strong><br>\n&ldquo;Bereits ab 59 Euro privat versichern&rdquo; &ndash; solche Anzeigen f&uuml;hren nicht Sie zum Gl&uuml;ck, sondern nur die Vermittler. Auch wer sich fr&uuml;her mit g&uuml;nstigen Tarifen hat locken lassen, dem droht heute Armut. Aber es gibt Auswege. (&hellip;)<br>\nSie haben zwei aussichtsreiche M&ouml;glichkeiten: \n<ul>\n<li>Sie haben das Recht, bei ihrem Versicherer von einem teuren zu einem preiswerteren Tarif zu wechseln. Einige hundert Euro Ersparnis im Monat sind dabei manchmal drin. Weil dieser Wechsel viele Fallstricke birgt und die F&uuml;lle an Zieltarifen schwer zu &uuml;berblicken ist, sollten sich Wechselwillige von einem seri&ouml;sen Versicherungsberater helfen lassen (nicht von einem Makler!). Der Wechsel zu einem anderen privaten Versicherer ist hingegen in der Regel mit finanziellen Verlusten verbunden.<\/li>\n<li>Falls sie noch nicht 55 Jahre alt sind und als Angestellte wenig genug verdienen oder Arbeitslosengeld I beziehen, k&ouml;nnen sie zudem zur&uuml;ck in die gesetzliche Krankenkasse. Die berechnet die Beitr&auml;ge nach ihrem Einkommen. Wer wenig Geld hat, zahlt also auch wenig. Freiwillige Einzahlungen in eine betriebliche Altersvorsorge k&ouml;nnen zum Beispiel das Bruttogehalt unter die magische Versicherungspflichtgrenze dr&uuml;cken.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bietet beides keinen Ausweg, bleibt als Notl&ouml;sung noch der Standardtarif sowie der vom Gesetzgeber vor einigen Jahren geschaffene Basistarif. Diese bieten Leistungen der gesetzlichen Kasse und sind vom Beitrag her meist ein Schn&auml;ppchen f&uuml;r die Betroffenen. Der Nachteil: In diesen Tarifen bleiben Versicherte regelm&auml;&szlig;ig auf einem erheblichen Teil der Rechnung sitzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/pkv-armutsrisiko-private-krankenversicherung-a-997665.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Aussage insgesamt: die PKV ist &ndash; au&szlig;er f&uuml;r Multimillion&auml;re &ndash; eine hochriskante Angelegenheit. Es gibt nur zwei Not(!)l&ouml;sungen: teilweise selbst zahlen statt versichert sein (Vollkasko ist uncool) und &ndash; die R&uuml;ckkehr zum einzigen funktionierenden (!!) System, der GKV. Mit anderen Worten, im System der PKV gibt es keine L&ouml;sung f&uuml;r die katastrophalen Probleme der PKV.<\/em><br>\n<em>Frage: wieso ist die PKV eigentlich nicht schon l&auml;ngst verboten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Maut in Frankreich: Wut auf die Wegelagerer<\/strong><br>\nDie Maut auf franz&ouml;sischen Autobahnen ist in den vergangenen zehn Jahren um 20 Prozent gestiegen, und mit ihr der Frust der Autofahrer. Jetzt soll die Gier der privaten Betreiber gez&uuml;gelt werden &ndash; tats&auml;chlich drohen weitere Erh&ouml;hungen.<br>\nDenn die endg&uuml;ltige Privatisierung der Autobahnen, vor acht Jahren als Schritt zur Modernisierung gepriesen, nutzt vor allem den Betreibern: Firmen wie Vinci, Eiffage, oder Abertis, Branchenriesen der Infrastruktur oder des Baugewerbes. Deren T&ouml;chterunternehmen verwalten rund zwei Drittel von Frankreichs rund 9000 Kilometer langem Netz und zocken die Autofahrer kr&auml;ftig ab. Der Staat schaut tatenlos dabei zu.<br>\nSo verteuerten sich die Geb&uuml;hren w&auml;hrend der vergangenen zehn Jahre um knapp 22 Prozent und mit ihnen stiegen die Renditen der Betreiberfirmen auf Spitzenwerte. Konkret: Von 100 Euro, die ein Autofahrer an der Mautstelle berappt, kassieren die Konzession&auml;re einen Nettoprofit zwischen 20 und 24 Euro.<br>\n&ldquo;Wir haben das Familiensilber verscherbelt&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/maut-in-frankreich-autobahnbetreiber-erhoehen-gebuehren-a-996583.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das sind also Umsatzrenditen von &uuml;ber 25% f&uuml;r die privaten Betreiber, quasi eine Lizenz zum Gelddrucken&hellip; &Auml;hnliches plant die Bundesregierung f&uuml;r unser Land &ndash; warum?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Alles muss raus<\/strong><br>\nIn den letzten Tagen ihrer Amtszeit winkt die alte EU-Kommission noch schnell ein paar umstrittene Projekte durch. Keiner protestiert &ndash; die Europaabgeordneten sind ja mit Junckers Team vollauf besch&auml;ftigt.<br>\nHier drei Beispiele aus der letzten Woche:\n<ul>\n<li>&Ouml;lsand: Die EU-Kommission will aus Teersand gewonnenes &Ouml;l mit anderen Brennstoffen gleichsetzen &ndash; obwohl die Klimabilanz schlechter ist. Diese Kehrtwende nutzt vor allem Kanada &ndash; offenbar war das ein Preis f&uuml;r das umstrittene Freihandelsabkommen CETA.<\/li>\n<li>Kernkraft: Br&uuml;ssel genehmigt Gro&szlig;britannien milliardenschwere Beihilfen f&uuml;r das umstrittene Atomkraftwerk Hinkley Point. Der Bau des Atomkraftwerks w&auml;re der erste AKW-Neubau in Europa drei Jahre nach Fukushima.  &Ouml;sterreich will das nicht hinnehmen und reicht Klage ein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Finanzm&auml;rkte: Angeblich, um die Kreditvergabe in Schwung zu bringen, lockert die Kommission die Vorschriften f&uuml;r ABS. Sie setzt sich damit &uuml;ber internationale Standards hinweg und f&ouml;rdert genau jene Giftpapiere, die in der Finanzkrise eine Kettenreaktion ausl&ouml;sten.<br>\nVor oder kurz nach der Europawahl h&auml;tte es einen lauten Aufschrei des Protestes gegeben. Doch nun halten fast alle MEPs still. Sie haben vermeintlich Wichtigeres zu tun: Es gilt, die neue Juncker-Kommission durchzubringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/alles-muss-raus\/\">Lost in EUrope<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Drohbrief bringt Kanzleramtschef Altmaier in Bedr&auml;ngnis &ndash; aus einem kuriosen Grund<\/strong><br>\nErst tat Angela Merkel so, als h&auml;tte sie von den NSA-Aktivit&auml;ten nichts gewusst. Dann schickte sie ihren Innenminister Hans-Peter Friedrich zu einer legend&auml;r erfolglosen Dienstreise in die USA, in deren Verlauf ihn die Vertreter der Obama-Regierung wie einen dummen Schuljungen behandelten. Als schlie&szlig;lich bekannt wurde, dass auch ihr eigenes Handy auf der Erfassungsliste den amerikanischen Auslandsspitzeln steht, war Angela Merkel ein bisschen sauer.<br>\nAber getan hat sich nichts.<br>\nImmer noch tut die Bundesregierung alles daf&uuml;r, die Arbeit des NSA-Untersuchungsausschusses zu verz&ouml;gern. Das hat sich besonders in dem Gezerre um eine m&ouml;gliche Vernehmung des Whistleblowers Edward Snowden gezeigt.<br>\nDer wollte nur pers&ouml;nlich aussagen. Die Bundesregierung machte jedoch klar, dass sie Snowden kein &bdquo;freies Geleit&ldquo; zusichern und schon gar kein Asyl gew&auml;hren k&ouml;nne. Dahinter stand wohl die Angst vor au&szlig;enpolitischen Problemen mit den USA. Snowden sagte schlie&szlig;lich ab.<br>\nAbgebrochene Zeugenbefragung<br>\nDann am Donnerstag der Skandal um eine abgebrochene Zeugenbefragung. Ein hochrangiger Geheimdienstmitarbeiter hatte zur Vorbereitung auf die Sitzung offenbar Akten bekommen, die den im Ausschuss sitzenden Abgeordneten vorenthalten wurden.<br>\nUnfassbar ist, was am Donnerstagabend bekannt wurde: Offenbar droht Kanzleramtsminister Peter Altmaier in einem Brief jenen Informanten mit Strafanzeige gedroht, die Informationen aus geheimen Akten an die Medien weitergebenen haben.<br>\nKonkret werden Artikel aus dem Spiegel, netzpolitik.org und der S&uuml;ddeutsche Zeitung genannt. Das Schreiben wurde von netzpolitik.org &ouml;ffentlich gemacht.<br>\nReichlich absurd ist allein schon der Gedanke, dass dieser Untersuchungsausschuss nur deshalb aufkl&auml;ren kann, weil Geheimnisse verraten wurden. Dass aber nun ausgerechnet Merkels rechte Hand daf&uuml;r sorgen will, dass aufkl&auml;rende Berichterstattung nicht mehr stattfinden kann, h&auml;tte man dem einst profiliertesten Digitaldenker der Unionsfraktion nicht zugetraut. Denn einzig der investigative Journalismus hat die Aufkl&auml;rungsarbeit bisher voran gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.de\/2014\/10\/17\/brief-altmaier_n_6003120.html\">The Huffington Post<\/a><\/li>\n<li><strong>NSA-Skandal: Auch deutsche Beh&ouml;rden hadern mit Verschl&uuml;sselung<\/strong><br>\nIn ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion gibt sich die Bundesregierung sehr zugekn&ouml;pft, was den Einsatz von neuer &Uuml;berwachungstechnik anbelangt. Einige Antworten sind so geheim, dass sie erst gar nicht gegeben werden k&ouml;nnen.<br>\nNicht nur das FBI will einen &ldquo;Vordereingang&rdquo; in verschl&uuml;sselte Ger&auml;te, auch die deutschen Ermittler finden die Idee attraktiv. Was sie derzeit technisch k&ouml;nnen, ist allerdings so geheim, dass Ausk&uuml;nfte dar&uuml;ber nicht einmal in der Geheimschutzstelle des Bundestages liegen d&uuml;rfen. In der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hei&szlig;t es zu einiger angefragter Technik, dass Antworten im &ldquo;Interesse der Wahrung des Staatswohls&rdquo; unterbleiben m&uuml;ssten. &ldquo;Auch eine Beantwortung durch Hinterlegung bei der Geheimschutzstelle des Deutsches Bundestages kommt nicht in Betracht, da die fraglichen Informationen von solcher Bedeutung sind, dass auch ein geringf&uuml;giges Risiko des Bekanntwerdens nicht hingenommen werden kann.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/NSA-Skandal-Auch-deutsche-Behoerden-hadern-mit-Verschluesselung-2427374.html?wt_mc=nl.ho\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>FBI fordert Hintert&uuml;ren &uuml;berall<\/strong><br>\nComeback der Cryptowars? Der FBI-Direktor will Netzfirmen verpflichten, Hintert&uuml;ren in ihre Produkte einzubauen &ndash; weil Verschl&uuml;sselung ein Problem f&uuml;r die Polizei ist.<br>\n&ldquo;Ich war nie ein Panikmacher. Aber &hellip;&rdquo;, sagte FBI-Direktor James B. Comey am Donnerstag in einer Rede in Washington. Aber ein bisschen Panikmache musste dann doch sein. &ldquo;Verschl&uuml;sselung droht, uns an einen sehr dunklen Ort zu f&uuml;hren&rdquo;, sagte er. Einen Ort voller Terroristen und Kindersch&auml;nder. Comey machte klar, was er von Verschl&uuml;sselung h&auml;lt: nichts. Jedenfalls nicht, wenn andere sie benutzen. Er ist damit nicht allein.<br>\nComey beklagte, dass es in vielen Onlinediensten keine Schnittstellengibt, &uuml;ber die das FBI jemanden abh&ouml;ren k&ouml;nnte. Und er beschwerte sich dar&uuml;ber, dass Apple und Google bestimmte Nutzerdaten k&uuml;nftig so auf ihren mobilen Ger&auml;ten verschl&uuml;sseln, dass auch die Firmen selbst nicht mehr darauf zugreifen k&ouml;nnen, selbst wenn sie physischen Zugriff auf das Ger&auml;t haben. Das hei&szlig;t, die Polizei kann nicht wie bisher ein beschlagnahmtes Handy zu Apple schicken und das Unternehmen auffordern, pers&ouml;nliche Daten des Besitzers auszulesen. (&hellip;)<br>\nComey fordert &Uuml;berwachungsschnittstellen in allen Kommunikationsdiensten und -kan&auml;len, um Verschl&uuml;sselung direkt aushebeln zu k&ouml;nnen. Die Anbieter sollen diese Hintert&uuml;ren von Beginn an einbauen, dazu solle es auch eine gesetzliche Grundlage geben.<br>\nEs ist nicht das erste Mal, dass das FBI ein neues Calea-Gesetz fordert. Calea steht f&uuml;r Communications Assistance for Law Enforcement Act und verpflichtet US-Telekommunikationsanbieter zur Einrichtung von Hintert&uuml;ren. Betroffen sind Telefon- und Internetanbieter sowie Voice-over-IP-Dienste. Unternehmen wie Apple, Google und Facebook aber sehen sich nicht als Telekommunikationsanbieter, daher die Forderung nach einem zweiten Calea.<br>\nComey versucht das sch&ouml;nzureden, indem er die Hintert&uuml;r kurzerhand zur Vordert&uuml;r erkl&auml;rt. &ldquo;Wir suchen keinen Hintert&uuml;r-Ansatz. Wir wollen die Vordert&uuml;r benutzen, mit Transparenz und klaren gesetzlichen Vorgaben&rdquo;, sagte er. Dass eine solche Vordert&uuml;r aber immer auch eine potenzielle Hintert&uuml;r f&uuml;r Kriminelle und fremde Geheimdienste ist, die sich nicht an Gesetze halten, kann er nicht ausschlie&szlig;en. Trotzdem will er, dass Unternehmen verpflichtet werden, ihre Produkte f&uuml;r alle Nutzer unsicherer zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/datenschutz\/2014-10\/fbi-hintertueren-verschluesselung-cryptowars\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>USA bestraft Export von Verschl&uuml;sselungssoftware<\/strong><br>\nErstmals hat das Sicherheitsb&uuml;ro der US-amerikanischen Handelsministeriums eine Firma mit einer Geldstrafe belegt, weil sie Verschl&uuml;sselungssoftware exportiert hat. Der Schritt wird von Anw&auml;lten als politisches Signal an die IT-Community interpretiert.<br>\nDie Intel-Tochter Wind River Systems muss 750.000 US-Dollar Konventionalstrafe zahlen, weil sie Verschl&uuml;sselungssoftware nach China, Hongkong und Russland geliefert hat, aber auch nach L&auml;ndern wie Israel, S&uuml;dafrika und S&uuml;dkorea. Diese geh&ouml;rten bislang nicht zu den als sicherheitskritisch eingestuften Staaten. Wie das Sicherheitsb&uuml;ro des Handelsministerium mitteilt, ist die Konventionalstrafe noch relativ niedrig ausgefallen, weil Wind River selbst den Verkauf seiner Betriebssystem-Software ins Ausland gemeldet hatte.<br>\nDie gegen Wind River Systems verh&auml;ngte Strafe soll nach Angaben der aufs Handelsrecht spezialisierten Kanzlei Goodwin Procter der erste Fall sein, in dem eine Strafe f&uuml;r den Export von Verschl&uuml;sselung in L&auml;nder verh&auml;ngt wird, f&uuml;r die keine Exportrestriktionen bestehen. Dies stelle nach Ansicht der Anw&auml;lte ein Positionswandel dar, mit dem das zust&auml;ndige &ldquo;Bureau of Industry and Security&rdquo; ein Signal setzen wollte. Angesichts der Tatsache, dass Verschl&uuml;sselung in vielen Softwareprodukten enthalten ist, halten es die Anw&auml;lte f&uuml;r sehr wahrscheinlich, dass weitere Firmen mit einer Koventionalstrafe belegt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/USA-bestraft-Export-von-Verschluesselungssoftware-2427683.html?wt_mc=nl.ho\">heise online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge in Deutschland: So k&ouml;nnen Sie helfen<\/strong><br>\nFast 140.000 Asylantr&auml;ge wurden in Deutschland 2014 bereits gestellt, 60 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Fl&uuml;chtlingsheime sind &uuml;berf&uuml;llt, die Kommunen mit den Massen an Neuank&ouml;mmlingen &uuml;berfordert. Doch helfen kann jeder: Zehn Tipps.<br>\n1. Willkommen hei&szlig;en<br>\nBesonders chaotisch ist die Lage in den Erstaufnahmestellen. Hier k&ouml;nnen Freiwillige anpacken: Sachspenden sortieren, Essen ausgeben, Fu&szlig;ball spielen. In M&uuml;nchen organisieren sich zum Beispiel ehrenamtliche Helfer &uuml;ber Facebook und stellen Helferlisten und Spendenaufrufe online.<br>\n2. Schr&auml;nke durchw&uuml;hlen<br>\nIn den kommunalen Erstaufnahmeeinrichtungen werden Kleidung, Decken oder Sportger&auml;te ben&ouml;tigt. Bevor man Hilfspakete abgibt, sollte man sich allerdings auf Bedarfslisten, die meist im Internet ver&ouml;ffentlicht werden, informieren und nur spenden, was gebraucht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/fluechtlinge-in-deutschland-so-koennen-sie-helfen-35484790.html\">heute.de<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Mit zivilem Ungehorsam gegen die Abschiebung<\/strong><br>\nWenn einem Fl&uuml;chtling in Osnabr&uuml;ck die Ausweisung droht, trommelt Lucie Ohlemann ihr &ldquo;B&uuml;ndnis gegen Abschiebung&rdquo; zusammen. Als Menschenkette stellen sie sich iher in den Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/hallo_niedersachsen\/Mit-zivilem-Ungehorsam-gegen-die-Abschiebung,hallonds23960.html\">NDR.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Der angepasste Nachwuchs<\/strong><br>\nDass sich Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter an den Unis nicht gegen prek&auml;re Arbeitsbedingungen wehren, hat systemische Ursachen&hellip;<br>\nEinschlie&szlig;lich Vorbereitung und Nachbereitung arbeiten Lehrbeauftragte h&auml;ufig f&uuml;r deutlich weniger als f&uuml;nf Euro die Stunde. Eine Aussicht auf Besserung innerhalb des Wissenschaftsbetriebs haben wenige, wie der Wissenschaftsrat im Juli feststellte. W&auml;hrend die Zahl der Studierenden seit Jahren stark ansteige, wachse die Zahl neuer Professorenstellen nur sehr langsam, so die Kritik.<br>\nEs ist zudem nicht lohnend, es sich im akademischen Mittelbau gem&uuml;tlich zu machen. Mehr als 80 Prozent der wissenschaftlichen und k&uuml;nstlerischen Mitarbeiter an deutschen Universit&auml;ten haben laut Wissenschaftsrat eine befristete Stelle, davon ist die H&auml;lfte auf weniger als ein Jahr befristet. Noch prek&auml;rer als im Zentrum des akademischen Mittelbaus ist die Situation vor allem an Hochschulen f&uuml;r freie Lehrbeauftragte, die immer von Semester zu Semester f&uuml;r einzelne Lehrauftr&auml;ge berufen werden und sich als Honorarkr&auml;fte selbst versichern m&uuml;ssen, keinen K&uuml;ndigungsschutz genie&szlig;en und weder Anspruch auf Urlaub noch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall haben.<br>\nDa in den vergangenen Jahren die Zahl der Lehrbeauftragten sowie der Anteil der befristeten Vertr&auml;ge f&uuml;r wissenschaftliche Mitarbeiter sukzessive gestiegen ist, ist die Situation von besonderer Brisanz&hellip;<br>\nMomentan ist in der Tat ein fl&auml;chendeckender Protest gegen die Arbeitsbedingungen von Seiten der Betroffenen nicht in Sicht. Es gibt keine Streiks, keine durchschlagende Kampagne und kaum Vernetzung. Das liegt an den versch&auml;rften Bedingungen, aber auch an den Lehrenden selbst, die sich den Bedingungen kaum widersetzen. An den Universit&auml;ten und Hochschulen dominiert der Typus des angepassten Nachwuchswissenschaftlers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/949520.der-angepasste-nachwuchs.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Max Uthoffs neues Programm<\/strong><br>\nMan durfte gespannt sein, ob Max Uthoff auch in seinem neuen B&uuml;hnenprogramm zur Attacke gegen die deutschen Medien bl&auml;st. Um es vorweg zu nehmen: Ja, das tut er in seinem Programm mit dem bezeichnenden Titel &ldquo;Gegendarstellung&rdquo;, das diese Woche Premiere im M&uuml;nchner Lustspielhaus feierte &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/sendungen\/radiospitzen\/podcast-max-uthoffs-programm-gegendarstellung-100.html\">BR Bayern 2<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.S.:<\/strong> Ich wei&szlig; nicht, ob es Euch schon wer geschrieben hat. In dem Beitrag der Radiospitzen erw&auml;hnt Max Uthoff die Nachdenkseiten in sehr positiver Weise.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> So ist es &ndash; siehe Minute 13:14 und 16:20 &ndash; und der gegenseitige Respekt und die Zusammenarbeit beim Aufbau einer Gegen&ouml;ffentlichkeit freut uns selbstverst&auml;ndlich sehr.<\/em><\/p>\n<p><em>Max Uthoffs Termine finden Sie <a href=\"http:\/\/www.cooltouragentur.de\/pop.php5?&amp;table=Tourplanmax\">hier<\/a>.<\/em><br>\n<em>Vielleicht in Ihrer N&auml;he.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: &bdquo;Ich versuche, die Leute zum Nachdenken zu bewegen!&rdquo; Max Uthoff im Gespr&auml;ch mit Julia Jentsch<\/strong><br>\nBereits am 16. Februar hatte ich das gro&szlig;e Vergn&uuml;gen, Max Uthoff, kurz vor seinem B&uuml;hnenauftritt in der K&auml;s in Frankfurt, zu sprechen. Gerade war er vom Hausjuristen der Kabarett-Sendung &bdquo;Die Anstalt&rdquo; (ZDF), gemeinsam mit Claus von Wagner, zum Anstaltsleiter aufgestiegen. Die beiden traten damit in die gro&szlig;en Fu&szlig;stapfen von Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig und Urban Priol. Inzwischen konnten wir weitere, mehr als gelungene Sendungen aus der Anstalt genie&szlig;en &mdash; in meinen Augen eine durchaus erlesene Nachfolge der ehrw&uuml;rdigen (Gro&szlig;)V&auml;ter des deutschen Kabaretts! Einfach genial die Jungs. Auch das jeweilige Ensemble geradezu spitzenm&auml;&szlig;ig. Diese einmalige Form der Darbietung hat jetzt bereits eigene Spuren im Sande der Zeit hinterlassen.<br>\nDa Max Uthoff nicht nur auf der B&uuml;hne den Juristen mimt, sondern auch im wahren Leben kurzzeitig als Anwalt t&auml;tig war, sprechen wir zun&auml;chst &uuml;ber das Grundgesetz, u.a. &uuml;ber den viel zitierten Art. 20 IV GG. Die Anwaltst&auml;tigkeit scheint das Vertrauen des heutigen K&uuml;nstlers in den Rechtsstaat nachhaltig ersch&uuml;ttert zu haben. Aber wen wundert&acute;s?<br>\nWie zu erwarten, kriegen au&szlig;erdem die etablierten Parteien und deren Protagonisten hier ihr Fett weg. Ob Angela Merkel (genannt Mutti), Hans-Peter Friedrich, Ursula von der Leyen, Joachim Gauck, Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel oder Peer Steinbr&uuml;ck. Naturgem&auml;&szlig; f&uuml;hlt sich der Kabarettist eher der Opposition verbunden, obwohl er auch bei einem linken Politiker Vermutungen &uuml;ber morgendlichen Stechapfeltee-Konsum anstellt.<br>\nZwar &uuml;bt Uthoff unverhohlen Systemkritik, bezeichnet dies jedoch nicht als Akt des Widerstands. Die Weltrevolution erwartet er sich vom Kabarett nicht, aber er m&ouml;chte das Publikum zum Nachdenken bewegen und hofft hierbei auf kleine Ver&auml;nderungen. Er selbst versucht sich dem Konsumzwang etwas zu entziehen. Sein pers&ouml;nliches Gl&uuml;ck will er jedoch nicht von gesellschaftlichen Ver&auml;nderungen abh&auml;ngig machen. Was f&uuml;r ihn Gl&uuml;ck bedeutet und weshalb er es eher mit der Zufriedenheit h&auml;lt, verr&auml;t der K&uuml;nstler auch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=X2gvLAJf1II&amp;app=desktop\">YouTube<\/a><\/p>\n<p><strong>Zu Uthoffs B&uuml;hnenprogramm passt eine Sendung des Saarl&auml;ndischen Rundfunks. Dort pr&auml;sentiert Dr. J&uuml;rgen Albers Klassiker seiner Sendung &bdquo;Fragen an den Autor&ldquo;.<\/strong><br>\nIm konkreten Fall an Albrecht M&uuml;ller zu seinem Buch &ldquo;Meinungsmache&rdquo;.<br>\nWie manipulieren die f&uuml;hrenden Medien die &ouml;ffentliche Meinung? Wie wird durch Kampagnen Politik durchgesetzt? Wie schadet dies den B&uuml;rgern?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/sr2-fragen-klassiker\/2014-10-08_mueller_meinungsmache_18_10_2009.mp3\">SR Mediathek [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Dass der kundige J&uuml;rgen Albers in meinem Buch &bdquo;Meinungsmache&ldquo; einen Klassiker sieht, freut mich nat&uuml;rlich. Ich sehe es nicht anders. Max Uthoff offensichtlich auch nicht. Das zeigt sein auf gleicher Wellenl&auml;nge liegender Text.<\/em><br>\n<em>Wenn Sie sich noch weiter informieren wollen, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=4078\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=4368\">hier<\/a>.<\/em><br>\n<em>Kaufen m&uuml;ssen Sie das Buch nat&uuml;rlich nicht. Leihen Sie sich&lsquo;s und lesen Sie&rsquo;s. Das reicht. Ein Augen&ouml;ffner wie die NachDenkSeiten jeden Tag aus Neue.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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