{"id":23672,"date":"2014-10-22T09:40:30","date_gmt":"2014-10-22T07:40:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23672"},"modified":"2019-01-12T11:22:15","modified_gmt":"2019-01-12T10:22:15","slug":"gezeter-ueber-den-mindestlohn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23672","title":{"rendered":"Gezeter \u00fcber den Mindestlohn"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3399\">Schon lange vor der Verabschiedung<\/a> des inzwischen beschlossenen, in der geplanten Umsetzung allerdings reichlich l&ouml;chrigen, &bdquo;allgemeinen&ldquo;, gesetzlichen Mindestlohns verging kaum ein Tag, an dem nicht ein Wirtschaftslobbyist oder Politiker lauthals die angeblichen Folgen des Mindestlohns anprangerte: &bdquo;Mindestlohn kostet Hunderttausende Arbeitspl&auml;tze!&ldquo;, &bdquo;Arbeitspl&auml;tze durch Mindestlohn in Gefahr!&ldquo;, Mindestlohn vernichtet Arbeitspl&auml;tze!&ldquo;. Diese medien&uuml;bergreifend teils sogar <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftsweiser-schmidt-mindestlohn-kostet-hunderttausende-arbeitsplaetze-12768966.html\">wortidentisch formulierten Schlagzeilen<\/a> durchziehen regelm&auml;&szlig;ig die Aufmacher fast aller gro&szlig;en Medien und erzeugen so den Eindruck, dass es sich bei diesem Szenario um eine unwidersprochene und unumst&ouml;&szlig;liche Wahrheit handeln w&uuml;rde. Doch es ist vielmehr nur das best&auml;ndige, &ouml;ffentliche Wiederk&auml;uen von Phrasen, die nicht nur durch schon angefertigte Studien nicht empirisch belegt werden k&ouml;nnen, sondern die auch verschiedene makro&ouml;konomische Logiken und Zusammenh&auml;nge au&szlig;er Acht lassen. Von <strong>Lutz Hausstein<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23672#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5676\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-23672-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/141024_Mindestlohn_Gezeter_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/141024_Mindestlohn_Gezeter_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/141024_Mindestlohn_Gezeter_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/141024_Mindestlohn_Gezeter_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=23672-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/141024_Mindestlohn_Gezeter_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"141024_Mindestlohn_Gezeter_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Regelm&auml;&szlig;ig trommeln <a href=\"https:\/\/lvu.de\/ressorts\/arbeit-und-soziales\/wirtschaftspolitik\/\">Wirtschaftsverb&auml;nde<\/a> gegen die seit vielen Jahren erhobene Forderung nach einem allgemeinen Mindestlohn, der der permanenten Abw&auml;rtsbewegung in den unteren Lohngruppen wirksam Einhalt gebieten k&ouml;nnte. Gern wird dabei auch mit besonders gro&szlig;en Zahlen hantiert, um dem einerseits durch diese Bezifferung den Anschein von harten Fakten zu verleihen, aber auch um mithilfe der enormen Gr&ouml;&szlig;e das Schreckensszenario besonders drastisch zu inszenieren. So wird dann schon einmal der Verlust von 200.000 Jobs als gesichert vorausgesetzt, w&auml;hrend man an anderen Stellen gar <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/bundestagswahl-2013\/top-oekonom-fordert-bildungsinitiative-ifo-chef-sinn-warnt-vor-mindestlohn-vernichtet-eine-million-arbeitsplaetze_aid_1160394.html\">eine Mio. weniger Arbeitspl&auml;tze<\/a> und noch <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/kolumne-sinn-warnt-merkel-vor-flaechendeckendem-mindestlohn\/5196624.html\">dar&uuml;ber<\/a> prognostiziert. Wirtschaftsforschungsinstitute wie das ifo-Institut des Prof. Sinn mischen bei diesen Prognosen ebenso mit wie <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/mindestlohn-vernichtet-arbeitsplaetze-wirtschaftsweiser-schmidt-warnt-8-50-euro-ist-entschieden-zu-hoch_aid_951273.html\">Mitglieder der sogenannten Wirtschaftsweisen<\/a>, die als Vertreter weiterer Konjunkturforschungsinstitute ihre materielle Basis nicht unerheblich aus Industrie und Wirtschaft beziehen und so auch von deren Interessen beeinflusst sind. In den kurzen Pausen dazwischen stimmen in diesen Kanon Unternehmerverb&auml;nde und die Vertreter von Unternehmervereinigungen in den politischen Parteien ein.<\/p><p>Doch v&ouml;llig unabh&auml;ngig von den reichlich unterschiedlich vorhergesagten Arbeitsplatzverlusten muss prinzipiell hinterfragt werden, auf welchen Grundlagen diese Annahmen beruhen und ob die behaupteten Zusammenh&auml;nge einer logischen &Uuml;berpr&uuml;fung &uuml;berhaupt standhalten. Die angebotsorientierten &Ouml;konomen berufen sich in steter Regelm&auml;&szlig;igkeit darauf, dass die &ndash; aufgrund eines Mindestlohns &ndash; h&ouml;heren Lohnkosten die betreffenden Unternehmen dieser Branchen zwingen w&uuml;rden, sich einen anderen Standort mit entsprechend niedrigeren L&ouml;hnen &ndash; im Ausland &ndash; zu suchen. Die Niedriglohnsektoren, deren Besch&auml;ftige von einem Mindestlohn profitieren w&uuml;rden, sind jedoch fast durchg&auml;ngig in den Wirtschaftsbereichen angesiedelt, die eine Standortverlagerung schlicht unm&ouml;glich machen. Denn es ist einfach haneb&uuml;chen, behaupten zu wollen, dass Pflegeheime, B&auml;ckereien, Restaurants und Friseurgesch&auml;fte in Deutschland geschlossen w&uuml;rden, um sie anschlie&szlig;end im billigeren Ausland, aber selbstverst&auml;ndlich auch weiterhin mit ihrer hiesigen Kundschaft, neu zu er&ouml;ffnen. Ungeachtet dieser einfachen Logik werden seit Jahren bis hin zum heutigen Tag Standortverlagerungen samt Arbeitsplatzverlusten als Folge eines Mindestlohns beschworen. Kritische Nachfragen zu diesen behaupteten Zusammenh&auml;ngen durch die Medien unterbleiben fast vollst&auml;ndig. Stattdessen werden die Argumentationen, bis hin zu den phrasenhaften Formulierungen (&bdquo;soziale Wohltaten&ldquo;), &uuml;bernommen und damit gezielt Stimmung gegen den Mindestlohn gemacht.<\/p><p>Setzt man sich jedoch mit den wahrscheinlichen Folgen eines Mindestlohns aufgrund der makro&ouml;konomischen Zusammenh&auml;nge auseinander, kommt man zu einem ganz anders gelagerten Ergebnis. L&ouml;hne besitzen im Wirtschaftsleben eine doppelte Funktionalit&auml;t, auch wenn dies von angebotsorientierten Wirtschaftswissenschaftlern gern ignoriert wird. So sind L&ouml;hne zwar ein Teil der betrieblichen Kostenstruktur, insbesondere im unter Niedrigl&ouml;hnen leidenden Dienstleistungsbereich. Sie beeinflussen somit die Angebotsseite, da sie eine mehr oder minder wichtige Determinante f&uuml;r den Preis eines Produktes oder einer Leistung darstellen. Gleichzeitig sind L&ouml;hne aber auch Einkommen. Vor allem im unteren und mittleren Einkommensbereich stellen L&ouml;hne und Geh&auml;lter die Haupteinkommensquelle, zumeist sogar die einzige Einkommensquelle, dar. Mit der Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns steigen somit die Gesamteinkommen der unteren Einkommensbereiche signifikant. Gerade aber dieses Einkommen wird von deren Beziehern &ndash; aufgrund der geringen absoluten H&ouml;he &ndash; vollst&auml;ndig f&uuml;r Konsumausgaben verauslagt. Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konsumquote\">Konsumquote<\/a> in den unteren Einkommensbereichen betr&auml;gt n&auml;mlich 100 Prozent.<\/p><p>Die Wirtschaft ist jedoch ein Kreislauf. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte finden ihre Widerspiegelung in den Einnahmen der Wirtschaft, denn deren Produkte und Dienstleistungen werden von den Verbrauchern gekauft. Steigen die Einkommen derjenigen, die eine besonders hohe Konsumquote haben, steigen auch die Einnahmen der Wirtschaftsunternehmen deutlich. Im Ergebnis dessen bringt also die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns sowohl steigende Lohnkosten f&uuml;r bestimmte, dem Mindestlohn unterliegende Unternehmen mit sich, er erh&ouml;ht aber gleichzeitig die Einnahmen und damit in der Regel die Gewinne der Firmen. Es ist also mitnichten so, dass Mindestl&ouml;hne ausschlie&szlig;lich die Kosten f&uuml;r Unternehmen steigen lie&szlig;en und deshalb aus Unternehmenssicht zwangsl&auml;ufig Arbeitspl&auml;tze abgebaut werden m&uuml;ssten. Stattdessen w&uuml;rde ein Mindestlohn die Masseneinkommen deutlich erh&ouml;hen und so einen wirksamen Schub f&uuml;r den Binnenkonsum in Deutschland leisten. Die gesamteurop&auml;isch sch&auml;dliche Exportfixierung Deutschlands w&uuml;rde dadurch reduziert, das gesteigerte Nachfragevolumen aus Deutschland w&uuml;rde sich als wirkliche &bdquo;Wachstumslokomotive&ldquo; erweisen.<\/p><p>Doch all diese Zusammenh&auml;nge finden sich in den Darstellungen von Wirtschaftsvertretern und Politikern nicht wider und sie werden auch von den Medien nicht angemahnt. So wird nun gerade ein weiteres Mal von Wirtschaftsforschungsinstituten der Mindestlohn als Jobkiller gegei&szlig;elt, der im <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/forscher-regierungspolitik-wird-zum-jobkiller-13196845.html\">aktuellen Szenario der Gemeinschaftsdiagnose<\/a> 200.000 Arbeitspl&auml;tze kosten soll. Im sonnt&auml;glichen <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek#\/beitrag\/video\/2259060\/Berlin-direkt-vom-12-Oktober-2014\">&bdquo;berlin direkt&ldquo; vom 12. Oktober<\/a> des ZDF beklagte die Redaktion die &bdquo;Wahlgeschenke&ldquo; und &bdquo;sozialen Wohltaten&ldquo; der schwarz-roten Bundesregierung wie &bdquo;Mindestlohn, Rente mit 63 und M&uuml;tterrente&ldquo;. Schon mit der pejorativ gemeinten Wortwahl wurde den Zuschauern eine Wertung ganz im Sinne der Wirtschaftsvertreter vermittelt, ohne sich dabei &uuml;berhaupt nur den Zusammenh&auml;ngen zu widmen. Dass sich hieran sofort die Behauptung anschloss, dass dies laut Meinung von &bdquo;Experten&ldquo; &ndash; die also &uuml;ber jeden Zweifel erhaben sind &ndash; Milliarden Euro kosten und Arbeitspl&auml;tze vernichten w&uuml;rde, ist da schon beinahe zwangsl&auml;ufig.<\/p><p>So bleibt alles wie es ist. Die angebotsorientierte &Ouml;konomie bestimmt bei Wirtschaftsforschern, Politikern, Vertretern der Wirtschaft und ma&szlig;geblichen Medien den &ouml;ffentlichen Diskurs und l&auml;sst keine abweichenden Argumentationslinien in ihre Filterblase eindringen. Die &Ouml;ffentlichkeit wird best&auml;ndig nur mit dem einseitigen Erkl&auml;rungsmuster konfrontiert, dass der Mindestlohn Arbeitspl&auml;tze vernichten w&uuml;rde. Dass er, durch die Zunahme der inl&auml;ndischen Massenkaufkraft, stattdessen eher Arbeitspl&auml;tze sichern oder gar zus&auml;tzliche schaffen k&ouml;nnte, wird nicht thematisiert. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/786359c4c81d41c3bc8126d2a2fde37d\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Lutz Hausstein (46), Wirtschaftswissenschaftler, ist als Arbeits- und Sozialforscher t&auml;tig. In seinen 2010 und 2011 erschienenen Untersuchungen &bdquo;Was der Mensch braucht&ldquo; ermittelte er einen alternativen Regelsatzbetrag f&uuml;r die soziale Mindestsicherung. Er ist u.a. Ko-Autor des Buches &bdquo;Wir sind emp&ouml;rt&ldquo; der Georg-Elser-Initiative Bremen sowie Verfasser des Buches &bdquo;Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Gerechtigkeit&ldquo;.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3399\">Schon lange vor der Verabschiedung<\/a> des inzwischen beschlossenen, in der geplanten Umsetzung allerdings reichlich l&ouml;chrigen, &bdquo;allgemeinen&ldquo;, gesetzlichen Mindestlohns verging kaum ein Tag, an dem nicht ein Wirtschaftslobbyist oder Politiker lauthals die angeblichen Folgen des Mindestlohns anprangerte: &bdquo;Mindestlohn kostet Hunderttausende Arbeitspl&auml;tze!&ldquo;, &bdquo;Arbeitspl&auml;tze durch Mindestlohn in Gefahr!&ldquo;, Mindestlohn vernichtet Arbeitspl&auml;tze!&ldquo;. Diese medien&uuml;bergreifend teils sogar <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftsweiser-schmidt-mindestlohn-kostet-hunderttausende-arbeitsplaetze-12768966.html\">wortidentisch<\/a><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23672\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,107,13,123,127],"tags":[290,1544,343,317],"class_list":["post-23672","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-audio-podcast","category-denkfehler-wirtschaftsdebatte","category-kampagnentarnworteneusprech","category-lobbyismus-und-politische-korruption","tag-binnennachfrage","tag-kampagnenjournalismus","tag-luegen-mit-zahlen","tag-mindestlohn"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23672","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23672"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23672\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48427,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23672\/revisions\/48427"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23672"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23672"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23672"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}