{"id":23680,"date":"2014-10-23T08:36:25","date_gmt":"2014-10-23T06:36:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680"},"modified":"2014-10-23T16:57:05","modified_gmt":"2014-10-23T14:57:05","slug":"hinweise-des-tages-2239","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h01\">Lokf&uuml;hrer-Streik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h02\">Prek&auml;re Besch&auml;ftigungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h03\">Der Ver(un)sicherer: Schlagl&ouml;cher mit privater Rente sanieren? Von wegen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h04\">Wiederholte Regelverst&ouml;&szlig;e: Wall Street von Zerschlagung bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h05\">FilmTipp: Arte &ldquo;Der Kapitalismus&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h06\">Heimliche Hoffnung und &ouml;ffentliche Emp&ouml;rung in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h07\">Europaparlament best&auml;tigt Junckers EU-Kommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h08\">Die Bestimmungen zur Gemeinn&uuml;tzigkeit sind veraltet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h09\">Bertelsmann erweitert Bildungsgesch&auml;ft mit USA-Zukauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h10\">Banken-Stresstest &ndash; Morgen gibt&rsquo;s richtig Stress<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h11\">Warum Merkel eine wertelose Digitalpolitik macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h12\">Deutschland trieb Investorenschutz voran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h13\">Auf zur Gro&szlig;macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h14\">Iran und Irak vereinen sich gegen den IS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h15\">Ukraine: Oleh Ljaschko mit rechten Parolen vor Wahlerfolg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h16\">Ungarn plant Internet-Maut49 Cent pro Gigabyte: Viktor Orb&aacute;n will das Internet besteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680#h17\">Zu guter Letzt: Regierung plant Erh&ouml;hung von Ein- und Mehrwegpfand zur Bek&auml;mpfung von Altersarmut<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23680&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lokf&uuml;hrer-Streik<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Gewerkschaftsstreit: Ver.di-Chef Bsirske stellt sich gegen GDL-Boss Weselsky<\/strong><br>\nDie Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL muss sich Kollegenschelte gefallen lassen. Ver.di-Chef Frank Bsirske kritisiert deren Blockadehaltung &ndash; diese gehe am Ende zulasten von Besch&auml;ftigten und Kunden. [&hellip;]<br>\nDie Lokf&uuml;hrergewerkschaft blockiere gemeinsame Tarifverhandlungen mit der EVG, &ldquo;obwohl im &ouml;ffentlichen Dienst seit langem gezeigt wird, dass DGB- und Beamtenbund-Gewerkschaften erfolgreich zusammenarbeiten k&ouml;nnen&rdquo;, sagte Ver.di-Chef Frank Bsirske. Ver.di ist wie die EVG im DGB organisiert, die GDL ist Mitglied des Beamtenbundes; allerdings sind nur noch wenige Lokf&uuml;hrer verbeamtet.<br>\n&ldquo;Am Ende geht das zulasten der Kundinnen und Kunden&rdquo;<br>\nEs entstehe der Eindruck, als gehe es der GDL vorrangig gar nicht um die Durchsetzung ihrer Tarifforderung, sagte Bsirske, sondern darum, einen Konkurrenzkampf mit der EVG auszufechten. &ldquo;Am Ende geht das zulasten der Besch&auml;ftigten wie der Kundinnen und Kunden der Bahn&rdquo;, befand der Ver.di-Vorsitzende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/ver-di-chef-bsirske-kritisiert-blockade-der-lokfuehrer-a-998672.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nun ist der Hinweis auf eine m&ouml;gliche Kooperation der GDL mit der EVG ja nicht ganz verkehrt &ndash; bei geeigneter Abstimmung w&auml;re eine solche Verbindung wohl st&auml;rker als die GDL alleine. Nur leider hat sich <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bahnstreik-evg-will-in-streit-mit-gdl-bei-bahn-notar-einschalten-a-998546.html\">die EVG bisher nicht zu Streiks herabgelassen<\/a>, obwohl auch ihr Tarifvertrag schon seit Juli gek&uuml;ndigt ist und auch &ldquo;ihre&rdquo; Lokf&uuml;hrer unter denselben schlechten Arbeitsbedingungen leiden m&uuml;ssen&hellip; Bisher darf ja die GDL die schwere Arbeit alleine machen und sich beschimpfen lassen.<\/em><br>\n<em>Und Tips ausgerechnet von derjenigen Gewerkschaft, die in den letzten zehn Jahren &ndash; bei zugegeben besonders starkem politischen Gegenwind &ndash; die schlechteste Lohnentwicklung von allen ausgehandelt hat, n&auml;mlich ver.di, sind vielleicht auch nicht so toll, wenn man Reallohnerh&ouml;hungen und bessere Arbeitsbedingungen erreichen will&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Lokf&uuml;hrer und Piloten: Die Wut w&auml;chst &ndash; aber auf wen?<\/strong><br>\nIn den Auseinandersetzungen um die Tarifverhandlungen der Lokf&uuml;hrer und der Flugzeugkapit&auml;ne zeichnet sich noch immer keine Einigung ab. Viele B&uuml;rger sind inzwischen schlicht w&uuml;tend auf diese privilegierten Gruppen, weil sie anscheinend keine R&uuml;cksicht auf das Allgemeinwohl nehmen. Selbst unsere Freunde von den &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo; sind unsicher. Was immer wieder vergessen wird: Was wir heute sehen, ist das Ergebnis der &uuml;ber viele Jahre beschworenen Arbeitsmarktflexibilit&auml;t und der Forderung von Politikern fast aller Parteien nach Tarifverhandlungen auf der Betriebsebene. Deswegen zielen die Vorw&uuml;rfe an die Gewerkschaften und die Reaktion der Politik zumeist genau in die falsche Richtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/lokfuehrer-und-piloten-die-wut-waechst-aber-auf-wen\/\">Flassbeck-Economics<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Prek&auml;re Besch&auml;ftigungen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Unsichtbaren<\/strong><br>\nZw&ouml;lf Prozent der Arbeitnehmer geh&ouml;ren in Deutschland zum sogenannten Dienstleistungsproletariat. Ein Gespr&auml;ch mit dem Sozialwissenschaftler Philipp Staab &uuml;ber die Entwertung von Qualifikationen, fehlenden Berufsstolz und kleine Racheakte.<br>\n&ldquo;&hellip; Einfache Dienstleistungsarbeit steht unter hartem Rationalisierungsdruck. Wenn durch Technik rationalisiert wird, etwa durch Selbstzahlkassen bei Ikea oder durch Selbstbedienungsautomaten, wird Arbeit, die fr&uuml;her Besch&auml;ftigte verrichteten, auf Maschinen oder Kunden &uuml;bertragen. Sie wird dadurch standardisiert. In einem Discount-Supermarkt oder bei Unternehmen wie H&amp;M oder Zara geh&ouml;rt Kundenberatung beispielsweise nicht mehr zum Arbeitsprofil der Besch&auml;ftigten. Es reicht, wenn die Regale gef&uuml;llt und die B&ouml;den sauber sind. Die Leute brauchen keine Kenntnisse &uuml;ber Produkte, keine spezifischen F&auml;higkeiten mehr. Die einfachen T&auml;tigkeiten, die &uuml;brig bleiben, werden universalisiert, jeder Mitarbeiter ist f&uuml;r alles zust&auml;ndig: Ware aus dem Lager holen, einr&auml;umen, putzen. Standardisierung, Universalisierung und letztlich die Verdichtung von Arbeit sind wirkungsvolle Instrumente zur Rationalisierung einfacher Dienstleistungsarbeit. &hellip; Und es bedeutet, dass Qualifikationen entwertet werden. Man sieht das zum Beispiel in Krankenhaus-Servicegesellschaften, das sind in der Regel Tochtergesellschaften der Krankenhaus-Betreiber, an die ein Teil der Belegschaft abgegeben wird &ndash; Mitarbeiter, die nicht unmittelbar in der Pflege t&auml;tig sind, alles unterhalb des Kundenkontakts, also zum Beispiel Bettenmanagement, Catering, Reinigung, Transportdienste. In der Krankenhaus-Servicegesellschaft, die wir untersucht haben, wurden die Leute zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen hin- und hergeschoben. Das hat zur Folge, dass sie nicht t&auml;tigkeitsspezifisch eingruppiert sind und Tarifregelungen f&uuml;r sie nicht gelten. Weil die Reinigungskraft zum Beispiel auch mal Waren im Lager umr&auml;umt, wird sie nicht als Reinigungskraft, sondern als Servicekraft eingestellt. Sie muss mehr Aufgaben beherrschen als vorher, bekommt aber nicht mehr den Mindestlohn der Reinigungskraft, sondern weniger. Denn der neue gesetzliche Mindestlohn liegt unter dem Tariflohn der Reinigungskraft. &hellip; &rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.brandeins.de\/archiv\/2014\/arbeit\/dienstleistungsproletariat-einfache-dienstleistungen-interview-mit-philipp-staab-die-unsichtbaren.html\">brand eins<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> &ldquo;Wir haben einen funktionierenden Niedriglohnsektor aufgebaut&rdquo;, sagte Schr&ouml;der im Jahr 2005 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos &ndash; und er war stolz darauf. Inzwischen haben wir, ich glaube nach Litauen, den zweitgr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektor in Europa. Wer jetzt auf den Mindestlohn setzt, sollte wissen, dass dieser nicht ausreicht, um &uuml;ber die Niedriglohnschwelle zu kommen. Laut OECD liegt ein Lohn unter dieser Schwelle, wenn er weniger als zwei Drittel des Medianlohns betr&auml;gt. Der Median teilt die Geh&auml;lter in zwei gleich gro&szlig;e Gruppen: Die eine H&auml;lfte der Geh&auml;lter liegt unter diesem Wert, die andere H&auml;lfte dar&uuml;ber. Der Median wird weniger als z.B. ein Durchschnittswert von Extremwerten verzerrt &ndash; z.B. durch hohe Managergeh&auml;lter. Der Medianlohn betr&auml;gt in Deutschland 16,70. Der kommende Mindestlohn ist halb so hoch. Um &uuml;ber die oben definierte Niedriglohnschwelle zu kommen, w&auml;re ein gesetzlicher Mindestlohn von 11 Euro notwendig. (Die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung setzt die Niedriglohnschwelle etwas h&ouml;her an als das IAB. Man w&auml;re beim IAB schon mit 10 Euro &uuml;ber der Niedriglohnschwelle.)<br>\nAls Schr&ouml;der 1999 verk&uuml;ndete: &bdquo;Wir m&uuml;ssen einen Niedriglohnsektor schaffen, der die Menschen, die jetzt Transfer-Einkommen beziehen, wieder in Arbeit und Brot bringt&ldquo; hatte er unrecht. Und wer es gerne wissenschaftlich haben m&ouml;chte: Thomas Rhein hat in einer <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2013\/kb1513.pdf\">Untersuchung des IAB [PDF]<\/a> gezeigt, dass ein gro&szlig;er Niedriglohnsektor f&uuml;r eine hohe Besch&auml;ftigungsquote nicht n&ouml;tig ist. Er verweist zwar auf eine Quelle, welche Indizien findet, dass die Hartz-Reformen die Besch&auml;ftigungsentwicklung beg&uuml;nstigt haben. Das Gegenteil w&auml;re auch ein Wunder &ndash; bei dem Druck, den die Hartz-&ldquo;Reformen&rdquo; ausge&uuml;bt haben. Rhein f&auml;hrt dann aber fort: &ldquo;Im L&auml;ndervergleich ergeben sich allerdings keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem Anteil der Niedriglohnempf&auml;nger und dem Besch&auml;ftigungsstand. Dies w&uuml;rde daf&uuml;r sprechen, dass eine erh&ouml;hte Lohnspreizung keine zwingende Voraussetzung f&uuml;r dauerhafte Erfolge am Arbeitsmarkt ist.&rdquo; &ndash; Heute kann man sagen, dass die Hartz-Reformen einen gro&szlig;en Anteil daran hatten, dass die ung&uuml;nstige Lohnentwicklung der 90er fortgeschrieben wurde. Mit der Folge, dass das mehrheitliche Einkommen der Besch&auml;ftigten &uuml;ber ein Jahrzehnt stagnierte bzw. sogar sank. Und heut tut der politische und wissenschaftliche Mainstream so &uuml;berrascht, dass die deutsche Wirtschaft nur noch vor sich hin d&uuml;mpelt. Nur, dies geschieht seit Jahren. Es ist schon erstaunlich, was die Herren (mehrheitlich) in der Vergangenheit so alles als Aufschwung verkauft haben. Im &ldquo;Vorbildland&rdquo; Deutschland stottert seit Jahren der Binnenkonsum. Kein Wunder, dass die Unternehmen keine Investitionen t&auml;tigen. Dass die Einkommen der Arbeitnehmer, dass also die Nachfrageseite daran beteiligt sein k&ouml;nnte, d&auml;mmert dem Mainstream erst jetzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mehr als ein Drittel der offenen Stellen werden als Leiharbeit angeboten<\/strong><br>\nIn manchen Regionen sind es schon mehr als 50 Prozent der offenen Stellen<br>\nBekanntlich sieht die Wirtschaftslage in Deutschland trotz drohender Eintr&uuml;bung noch gut aus. Die Arbeitslosenquote lag nach Angaben der Arbeitsagentur im September bei 6,5 Prozent oder 2.808.000 Personen, nach dem ILO-Konzept l&auml;ge sie mit 2,15 Millionen Arbeitslosen nur bei 5 Prozent. Unterbesch&auml;ftigt waren 3.691.000, Arbeitslosengeld II beziehen 4.339.000 Menschen.<br>\nPositiv klingt, wenn die Arbeitsagentur berichtet, dass Erwerbst&auml;tigkeit und sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung saisonbereinigt weiter gewachsen sind. 42,82 Millionen Personen waren erwerbst&auml;tig, 355.000 mehr als ein Jahr zuvor. 30,12 Millionen Personen sind sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt, 528.000 mehr als vor einem Jahr. Die Nachfrage nach Arbeitskr&auml;ften ist weiter angestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43122\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Billig-Arbeiter in der Cloud: Digitales Arbeiten f&uuml;r ein paar Cents<\/strong><br>\nInternet, Computer und Smartphone krempeln unsere Arbeitswelt um &ndash; ein Beispiel daf&uuml;r sind die sogenannten &ldquo;Cloudworker&rdquo; Anbieter. Internetplattformen nehmen Auftr&auml;ge wie &Uuml;bersetzungen, Produktbeschreibungen von Online-Katalogen oder gro&szlig;e Datenpakete, die noch sortiert werden m&uuml;ssen, an und vermitteln die Jobs an ihre Cloud, ihre registrierten Nutzer. Jeder in dieser Cloud arbeitet f&uuml;r ein paar Cents einen Teil des Jobs ab, der sp&auml;ter wieder zu einem Gesamtpaket zusammengef&uuml;gt wird. Was das f&uuml;r den einzelnen, aber auch f&uuml;r Vermittler und Auftraggeber bedeutet, haben Tom Theodor und Michael Schehl in Berlin beobachtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/info.arte.tv\/de\/digitales-arbeiten-fuer-ein-paar-cents\">arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Freiheit des Cloud-Workers oder wie ein neues Prekariat ensteht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Lastentr&auml;ger<\/strong><br>\nArbeit im freien Fall &ndash; flexibel schuften ohne Perspektive: Nicht nur am Rande der Arbeitsgesellschaft bleibt arm und ungesichert, wer in die neuen Arbeitsrahmen eingespannt wird. Allerdings scheint der Widerstand gegen diese Entwicklungen eher von unten zu kommen. Herausgegeben von G&uuml;nter Wallraff versammelt dieser Band Stimmen zum Thema.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/buch-der-woche\/die-lastentraeger\">derFreitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Freitag versammelt auf seiner Seite einen Leseauszug, Rezensionen und andere Informationen zum Thema des Buches. Der Verlag schreibt u.a. zum Buch: &ldquo;Ausbeutung verschwindet nicht, &auml;ndert nur ihr Gesicht&rdquo;. Der Deutschlandfunk &uuml;bt zwar auch ein wenig Kritik an dem Buch, <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/guenter-wallraff-undercover-bei-den-wegwerfmenschen.1310.de.html?dram:article_id=299545\">res&uuml;miert dann aber<\/a>: &ldquo;Andererseits stinkt dieses Lohndumping-System, das im Schatten der deutschen Wirtschaftseuphorie entstanden ist, wirklich zum Himmel. Irgendwie scheinen wir das gerne und oft zu &uuml;bersehen. Und G&uuml;nter Wallraff hat v&ouml;llig recht, wenn er darauf hinweist.&rdquo;. Ein Interview mit Wallraff anl&auml;sslich des Buches findet sich im &ldquo;<a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000006701015\/WallraffWer-nicht-pariert-fliegt\">Standard<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Ver(un)sicherer: Schlagl&ouml;cher mit privater Rente sanieren? Von wegen.<\/strong><br>\nDa hat sich Herr Oppermann von der SPD ja etwas ganz feines ausgedacht. Er m&ouml;chte unser Infrastrukturproblem besonders kreativ stopfen &ndash; mit Geld aus unserer privaten Altersvorsorge. Ein Irrsinn!<br>\nVereinfacht ist die Oppermann-Idee also Folgende: Weil der Staat keine Schulden mehr macht und deshalb die Infrastruktur marode wird, soll der B&uuml;rger mit seiner zus&auml;tzlichen Altersvorsorge in die wackligere Infrastruktur investieren und von den Ertr&auml;gen trotzdem nur wenig sehen, weil ja erst einmal die privaten Infrastrukturunternehmen und die Versicherungen die Sahne absch&ouml;pfen. Das Geld der Kunden, das fr&uuml;her in sichere Staatsschulden gesteckt wurde, flie&szlig;t jetzt also in private Infrastrukturma&szlig;nahmen.<br>\nUnd der Clou an der ganzen Sache: Das Risiko f&uuml;r Fehlinvestitionen wird nun vom B&uuml;rger getragen! Denn wenn&lsquo;s schief geht, dann ist halt die Altersvorsorge futsch. Danke Herr Oppermann f&uuml;r diese gro&szlig;artige Idee! Das ist wirklich kreativ!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kolumnen\/kurz-und-schmerzhaft\/der-verunsicherer-schlagloecher-mit-privater-rente-sanieren-von-wegen-\/10868852.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wiederholte Regelverst&ouml;&szlig;e: Wall Street von Zerschlagung bedroht<\/strong><br>\nPr&auml;sident der New York Fed ist seit Februar 2009 William Dudley &ndash; sein Vorg&auml;nger Timothy Geithner wurde damals Finanzminister der Vereinigten Staaten. Dudley spielt eine zentrale Rolle beim Bem&uuml;hen der USA, die richtigen Lehren aus der Finanzkrise zu ziehen. Vor gut einem Jahr startete Dudley, 62, eine Kampagne f&uuml;r eine bessere Kultur bei den gro&szlig;en Banken. Am Montag hatte er Repr&auml;sentanten der Branche zu Gast, um ihnen die Leviten zu lesen. Der New-York-Fed-Chef beklagte eine lange Reihe von &ldquo;ernstem professionellen Fehlverhalten, von ethischen Entgleisungen und Regelverst&ouml;&szlig;en&rdquo;.<br>\nAm Montag machte Dudley konkrete Vorschl&auml;ge, wie die Banken ihre Kultur &auml;ndern k&ouml;nnen. Sie laufen im Kern darauf hinaus, dass k&uuml;nftig Manager der Banken, aber auch H&auml;ndler zum Teil mit dem eigenen Geld daf&uuml;r geradestehen m&uuml;ssen, wenn das Unternehmen gegen Gesetze oder bindende Regeln verst&ouml;&szlig;t. Ein Instrument k&ouml;nnte eine so genannte &ldquo;Erf&uuml;llungsgarantie&rdquo; sein, die mit den Geh&auml;ltern verbunden wird. Wenn eine Bank Strafen zahlen muss, k&ouml;nnte sie dadurch auf einen Teil der Geh&auml;lter und Boni gegenw&auml;rtiger und k&uuml;nftiger Manager zur&uuml;ckgreifen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/wiederholte-regelverstoesse-wall-street-von-zerschlagung-bedroht-1.2183896\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>FilmTipp: Arte &ldquo;Der Kapitalismus&rdquo;<\/strong><br>\nIn der 6-teiligen Doku &bdquo;Der Kapitalismus&ldquo; r&auml;umt der Sender Arte mit den wichtigsten Lehren der &Ouml;konomie auf:<br>\nDer ber&uuml;hmte Adam Smith hat 1776 nicht die &bdquo;freie Marktwirtschaft&ldquo; erfunden, sondern die gab es bereits 200 Jahre, denn die afrikanischen Sklaven wurden auf dem amerikanischen Markt frei gehandelt. Das zweite Werk von A. Smith &uuml;ber die Wichtigkeit von Moral wird aus politischen Gr&uuml;nden bis heute verschwiegen. Wenn die &Ouml;konomen von der &bdquo;unsichtbaren Hand&ldquo; phantasieren, dann tippt sich Gott vermutlich mit dem Zeigefinger an die Stirn? Auf jeden Fall hat die unsichtbare Hand beim Finanzcrash 2008 wieder einmal ins Klo gegriffen. Die Lehren von David Ricardo n&uuml;tzen in der Realit&auml;t nur den Kapitalanlegern; f&uuml;r die L&auml;nder und Besch&auml;ftigten sind sie auf Dauer t&ouml;dliches Gift. Thomas Malthus war ein Sklaventreiber ersten Ranges. Der vierte Teil befasste sich mit Karl Marx.<br>\nDiese 4 Teile sind bereits in der Mediathek vorhanden. Aber leider nur 7 Tage lang, dann muss man sie im Internet suchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/044979-001\/der-kapitalismus-1-6\">Arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir haben auf diese Serie schon hingewiesen, aber hier nochmal zur Erinnerung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Heimliche Hoffnung und &ouml;ffentliche Emp&ouml;rung in Berlin<\/strong><br>\nRot-Rot-Gr&uuml;n in Th&uuml;ringen &ndash; und heimliche Hoffnung und &ouml;ffentliche Emp&ouml;rung in Berlin<br>\nW&auml;hrend manch Genosse &uuml;ber neue B&uuml;ndnisoptionen spekuliert, warnt die Union &ndash; wieder einmal heftig erregt : &ldquo;Unglaublich : 25 Jahre nach dem Mauerfall macht sich die SPD und B&uuml;ndnis 90 zum Anh&auml;ngsel der SED&rdquo; &ndash;   vor dem rot-roten Schreckgespenst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/rot-rot-gruen-in-thueringen-heimliche-hoffnung-und-oeffentliche-empoerung,1472596,28809234.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Europaparlament best&auml;tigt Junckers EU-Kommission<\/strong><br>\nVon den 699 abgegebenen Stimmen entfielen 423 auf die neue EU-Kommission, 209 dagegen. 67 Abgeordnete enthielten sich. Juncker konnte auf die Stimmen von EVP, Sozialdemokraten und der meisten Liberalen im EU-Parlament setzen. Von den deutschen Abgeordneten hatten Gr&uuml;ne, Linke, FDP und andere Parlamentarier wie von AfD und &Ouml;DP hatten angek&uuml;ndigt, gegen die Kommission zu stimmen. Formal ernannt wird die Kommission durch den EU-Rat, die Vertretung der 28 EU-Staaten.<br>\nDer neue EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker will noch vor Weihnachten sein 300 Milliarden Euro schweres Investitionspaket zur Konjunkturankurbelung vorstellen. &ldquo;Volkswirtschaften, in denen nicht investiert wird, k&ouml;nnen nicht wachsen. Volkswirtschaften, die nicht wachsen, k&ouml;nnen keine Besch&auml;ftigung sicherstellen&rdquo;, sagte er bei der Vorstellung seines Teams im EU-Parlament in Stra&szlig;burg.<br>\nGleichzeitig betonte Juncker, keine &ldquo;Konjunkturprogramme wie in den 70er Jahren&rdquo; zu wollen. &ldquo;Die Regeln des Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakts werden nicht ge&auml;ndert&rdquo;, sagte er. &ldquo;Konjunkturprogramme sind Strohfeuerprogramme&rdquo;, sagte er. &ldquo;Dieses Investitionsprogramm kann nicht durch weitere Schuldenaufnahmen finanziert werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/abstimmung-in-strassburg-europaparlament-bestaetigt-junckers-eu-kommission-1.2185415\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das Europaparlament stimmte also f&uuml;r mehrheitlich f&uuml;r die von Jean-Claude Juncker zusammengestellte EU-Kommission, die wesentlich aus Propagandisten und Protagonisten des Neoliberalismus besteht. Damit macht das EU-Parlament deutlich, dass man es nicht ernst nehmen kann und dass die Vertretung der Interessen der EU-B&uuml;rger nicht die h&ouml;chste Priorit&auml;t dieses Parlaments ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Bestimmungen zur Gemeinn&uuml;tzigkeit sind veraltet<\/strong><br>\nATTAC Modellflugbauer werden als gemeinn&uuml;tzig anerkannt, Demokratieaktivisten dagegen nicht unbedingt. Das m&uuml;sse sich &auml;ndern, sagt Lothar Binding, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2014%2F10%2F22%2Fa0056&amp;cHash=900715de86aa0529d6e1091f77de5fc0\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bertelsmann erweitert Bildungsgesch&auml;ft mit USA-Zukauf<\/strong><br>\nBertelsmann treibt seine Pl&auml;ne voran, sich im Bildungsgesch&auml;ft besser aufzustellen: Der Konzern kaufte den US-amerikanischen Kursanbieter Relias Learning. Ziel sind eine Milliarde Euro innerhalb der n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/it-medien\/relias-learning-bertelsmann-erweitert-bildungsgeschaeft-mit-usa-zukauf\/10870386.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Die Konzentration der Printmedien setzt sich fort.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Banken-Stresstest &ndash; Morgen gibt&rsquo;s richtig Stress<\/strong><br>\nSind Europas Finanzh&auml;user ausreichend vor Krisen gewappnet? Morgen wird die Europ&auml;ische Zentralbank bekannt geben, welche Institute krisenanf&auml;llig sind. Die Ger&uuml;chtek&uuml;che brodelt, die Szene ist nerv&ouml;s. Seit Monaten kennt die Finanzwelt fast nur noch ein Thema.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/banken-stresstest-morgen-gibt-s-richtig-stress,1472780,28820622.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Warum Merkel eine wertelose Digitalpolitik macht<\/strong><br>\nDer Nationale IT-Gipfel konnte den Eindruck erwecken, Angela Merkel sei z&ouml;gerlich oder w&uuml;rde das Internet nicht richtig verstehen. Doch in Wahrheit wartet die Kanzlerin, bis sich f&uuml;r sie g&uuml;nstige Gelegenheiten ergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/it-gipfel-digitalpolitik-von-merkel-ist-wertlos-lobo-kolumne-a-998559.html\">SPON<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutschland trieb Investorenschutz voran<\/strong><br>\nDie Schadenersatzklage des schwedischen Konzerns Vattenfall vor dem Hintergrund deutscher Interessen<br>\nBereits 1959 hatte die BRD das weltweit erste Investitionsschutzabkommen mit Pakistan geschlossen. Die BRD war damals aus historischen Gr&uuml;nden milit&auml;rpolitisch eingeschr&auml;nkt und wollte auf diese Weise die Sicherung ihrer Kapitalinteressen weltweit sichern. Inzwischen hat Deutschland 140 solcher Abkommen oft mit L&auml;ndern des globalen S&uuml;dens geschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Deutschland-trieb-Investorenschutz-voran-2430279.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Auf zur Gro&szlig;macht<\/strong><br>\nVon Jens Wernicke (Interview)<br>\nDie Bundeswehr ist von einer &ldquo;Verteidigungsarmee&rdquo; zur &ldquo;Armee im Einsatz&rdquo; geworden. Das Ziel ist, Deutschland wieder als Weltmacht zu etablieren und im Kampf um Rohstoffe, Marktzug&auml;nge und Handelswege ganz vorne mit dabei zu sein. Sagt J&uuml;rgen Wagner, das gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Vorstandsmitglied der T&uuml;binger Informationsstelle Militarisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/kultur\/186\/auf-zur-grossmacht-2510.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Mehr Licht ins Dunkel:<\/strong> Die SPD im Stuttgarter Landtag hat die Rei&szlig;leine gezogen. Nachdem sie sich monatelang einem Untersuchungsausschuss verweigert hat, verk&uuml;ndete Fraktionschef Claus Schmiedel am vergangenen Freitag (17. Oktober) die Zustimmung.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>PKK. Propaganda. Ter&ouml;rizm.:<\/strong> Rein und raus aus der Zelle. Zum Verh&ouml;r, zum Anwalt und zum Arzt. Der Fotojournalist Chris Grodotzki (25) erz&auml;hlt, was es hei&szlig;t, von der T&uuml;rkei als Terrorist betrachtet zu werden. Er wurde, wie in Kontext berichtet, 32 Stunden auf der Polizeiwache in Diyarbakir festgehalten.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Auf zur Gro&szlig;macht:<\/strong> Die Bundeswehr ist von einer &ldquo;Verteidigungsarmee&rdquo; zur &ldquo;Armee im Einsatz&rdquo; geworden. Das Ziel ist, im Kampf um Rohstoffe, Marktzug&auml;nge und Handelswege ganz vorne mit dabei zu sein. Sagt J&uuml;rgen Wagner, das gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Vorstandsmitglied der T&uuml;binger Informationsstelle Militarisierung.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>3000 brutto &ndash; ist das gerecht?:<\/strong> Erst streikten die Lokf&uuml;hrer, dann die Piloten. Wenn die einen Arbeitnehmer den anderen Arbeitnehmern mit ihrem Tarifkampf die Erholung stehlen, h&ouml;rt bei manchen das Verst&auml;ndnis auf. Unser Autor Stephan Hebel h&auml;lt dagegen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Atomare Preisbombe:<\/strong> Die EU-Kommission billigt staatliche Milliardenbeihilfen f&uuml;r das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C. W&auml;hrend der franz&ouml;sische Staatskonzern EDF als Bauherr Baukosten von 20 Milliarden Euro nennt, rechnen Br&uuml;ssel und London bereits mit &uuml;ber 30 Milliarden Euro. Niemand scheint sich am Preissprung zu st&ouml;ren.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>&bdquo;Das Boot ist nie voll&ldquo;:<\/strong> Baden-W&uuml;rttembergs Umgang mit dem Asylrecht war &uuml;ber mehrere Jahrzehnte allein auf Abschreckung angelegt, weil die CDU jede noch so kleine menschliche Erleichterungen umdefinierte zu einem Anreiz, hierher zu kommen. Damit soll jetzt endg&uuml;ltig Schluss sein. Integrationsministerin Bilkay &Ouml;ney (SPD) wagt sich an eine Systemreform.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Ku Klux Klan:<\/strong> Unser Wetterer Peter Grohmann &uuml;ber verhaltensgest&ouml;rte Personen und den Ku Klux Klan.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>T&ouml;dlicher Blick in die Seele:<\/strong> Das Gesch&auml;ft mit der Esoterik boomt. Alleine in S&uuml;ddeutschland werden rund 600 Gruppierungen dieser Szene zugerechnet. Die Stuttgarterin Lara P. geriet in die F&auml;nge eines oberschw&auml;bischen Heilsbringers &ndash; mit t&ouml;dlichem Ausgang.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Inklusion in schwarz-wei&szlig;:<\/strong> Eine Schaub&uuml;hne des Fotografen Luca Siermann &uuml;ber die Special Olympics. Seit vielen Jahren ist Siermann den Spielen der geistig behinderten Menschen verbunden. In bewegenden Bildern hat er die AthletInnen festgehalten.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Iran und Irak vereinen sich gegen den IS<\/strong><br>\nAcht Jahre haben sich der Iran und der Irak in einem blutigen Krieg bek&auml;mpft. Nun wollen sie erneut in einen Krieg ziehen: Miteinander gegen die Terrormiliz IS.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/terrorgruppe-islamischer-staat\/kampf-gegen-den-is-iran-und-irak-vereinen-sich-gegen-den-is,28501302,28814524.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Was der IS so alles Neues zuwege bringt<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ukraine: Oleh Ljaschko mit rechten Parolen vor Wahlerfolg<\/strong><br>\nOleh Ljaschko will Separatisten in der Ostukraine hinrichten und sein Land nuklear aufr&uuml;sten. Der Rechtspopulist kommt an: Vor den Parlamentswahlen liegt seine &ldquo;Radikale Partei&rdquo; auf Rang zwei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-oleh-ljaschko-mit-rechten-parolen-vor-wahlerfolg-a-998540.html\">SPON<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ungarn plant Internet-Maut49 Cent pro Gigabyte: Viktor Orb&aacute;n will das Internet besteuern<\/strong><br>\nUngarn will den Datenverkehr im Internet besteuern. Geplant ist eine Abgabe f&uuml;r Internetanbieter von 150 Forint (knapp 0,49 Euro) pro Gigabyte. Die Pl&auml;ne von Viktor Orb&aacute;ns Internet-Maut f&uuml;hrten binnen weniger Stunden zu massiven Protesten auf Facebook.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/ungarn-plant-internet-maut-49-cent-pro-gigabyte-viktor-orban-will-surfen-besteuern_id_4220508.html\">Focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Regierung plant Erh&ouml;hung von Ein- und Mehrwegpfand zur Bek&auml;mpfung von Altersarmut<\/strong><br>\nDie gro&szlig;e Koalition reagiert auf j&uuml;ngst bekannt gewordene Zahlen, denen zufolge die Altersarmut in Deutschland stark ansteigt: Bereits ab 1. Januar soll das Pfand auf Einwegflaschen und -dosen 50 statt 25 Cent betragen. Das Pfand f&uuml;r Bierflaschen ohne B&uuml;gelverschluss erh&ouml;ht sich von 8 auf 16 Cent, das aller &uuml;brigen Mehrwegflaschen von 15 auf 30 Cent. Die deutschlandweit &uuml;ber 465.000 Senioren, die nur noch Rente in H&ouml;he der Grundsicherung erhalten, begr&uuml;&szlig;en den aus ihrer Sicht l&auml;ngst &uuml;berf&auml;lligen Schritt.<br>\nBald wieder in der Mitte der Gesellschaft: Flaschensammler &uuml;ber 65<br>\n&ldquo;Wenn Menschen, die ihr Leben lang ehrlich gearbeitet haben, im Alter von ihrer Rente nicht mehr leben k&ouml;nnen, bleibt ihnen das W&uuml;hlen im M&uuml;ll oft als einzige w&uuml;rdevolle Alternative zum Betteln&rdquo;, erkl&auml;rte Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) heute die Pl&auml;ne zur Pfanderh&ouml;hung. &ldquo;Dass das Pfand seit 2003 noch nicht einmal an die Inflation angepasst wurde, bedeutet immerhin einen Realpfandverlust von 15 Prozent.&rdquo;<br>\nDass r&uuml;stige Rentner mit einem guten Auge f&uuml;r das &ldquo;leere Gold&rdquo; bald wieder imstande sein werden, ihren Enkeln auch einmal eine kleine Freude zu machen, wird immer wahrscheinlicher. Denn das &ldquo;Gesetz f&uuml;r Alterswohlstand und Seniorenert&uuml;chtigung&rdquo; wird aller Voraussicht nach bereits in den n&auml;chsten Wochen verabschiedet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2013\/10\/union-plant-erhohung-von-ein-und.html#more\">Der Postillion<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23680","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23680","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23680"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23680\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23693,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23680\/revisions\/23693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23680"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23680"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23680"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}