{"id":23703,"date":"2014-10-24T09:24:45","date_gmt":"2014-10-24T07:24:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703"},"modified":"2014-10-24T09:24:45","modified_gmt":"2014-10-24T07:24:45","slug":"hinweise-des-tages-2240","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h01\">GdL-Streik &amp; Tarifeinheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h02\">Verm&ouml;gensverteilung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h03\">Altersvorsorge: Viele Deutsche k&ouml;nnen sich das Sparen nicht mehr leisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h04\">medico international: Dossier zum Thema Ebola<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h05\">Russland und Ukraine lassen Raiffeisen abst&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h06\">Paul Krugman &ndash; Plutocrats Against Democracy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h07\">Kampf gegen die transnationale Verfassung der Konzerne: F&uuml;nf Thesen zur Debatte um die Investorenrechte im EU-USA-Freihandelsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h08\">Dienstleistungsabkommen Tisa: Der Service public ist in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h09\">Polizei nimmt Hoene&szlig;-Banker in Warschau fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h10\">Deutschland: Hohe Unternehmensgewinne und niedrige Nettoinvestitionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h11\">Gesetz zur Tarifeinheit: Geschenk f&uuml;r die Arbeitgeber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h12\">Blackwater Guards Found Guilty in Iraq Shootings<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h13\">Waffenexporte und Grenzen des parlamentarischen Informationsrechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h14\">Why Was the NSA Chief Playing the Market?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h15\">Eine Partei aus der Gruft der Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h16\">Keine Ann&auml;herung in Sachfragen: Gr&uuml;ne halten am Sparkurs fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h17\">Studentengeld f&uuml;r Beton: &ldquo;1000 Euro pro Student im Semester&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h18\">&ldquo;Wir sind alle Attac!&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>GdL-Streik &amp; Tarifeinheit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Stunde der Heuchler<\/strong><br>\nJ&auml;hrlich brechen Konzerne die Tarifeinheit und schlie&szlig;en hunderte  Tarifvertr&auml;ge mit gelben Scheingewerkschaften ab. K&auml;mpferische Organsiationen wie die GDL sollen zerst&ouml;rt werden&hellip;&rdquo;<br>\nDen Heuchlern in Regierung, Unternehmensverb&auml;nden und Propagandamedien geht es gar nicht um Tarifeinheit. Sie praktizieren schon l&auml;ngst das Gegenteil. Es geht ihnen darum, christlich lackierte  und andere Gef&auml;lligkeitsgewerkschaften zu f&ouml;rdern, die Niedriglohndiktaten zustimmen und niemals streiken. Und zugleich geht  es den Heuchlern darum, die Arbeitsk&auml;mpfe der Lokf&uuml;hrer demagogisch zum Anlass zu nehmen, um die M&ouml;glichkeiten und die Legitimation von  Streiks &uuml;berhaupt einzuschr&auml;nken und schlie&szlig;lich ganz abzuschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/arbeitsunrecht.de\/gdl-streik-tarifeinheit-die-stunde-der-heuchler\/\">Werner R&uuml;gemer bei Arbeitsunrecht<\/a><\/li>\n<li><strong>Nachtrag zur Streikdiskussion<\/strong><br>\nNur frage ich mich, warum sich niemand so massiv aufgeregt hat wie derzeit, als das &bdquo;law of one price&ldquo; auf dem Arbeitsmarkt urspr&uuml;nglich abgeschafft wurde, indem man den Fl&auml;chentarifvertrag wie einen Schweizer K&auml;se durchl&ouml;chert hat. Haben nicht fast alle verantwortlichen Politiker die Gewerkschaften f&uuml;r jede unterschriebene &Ouml;ffnungsklausel in einem Tarifvertrag &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee gelobt? F&uuml;r ihre Einsicht in die Notwendigkeit von Flexibilit&auml;t und betrieblicher Vertragsvielfalt zum Erhalt der Wettbewerbsf&auml;higkeit von Unternehmen und damit zum Schutz von Arbeitspl&auml;tzen? Wenn ein Unternehmen einer zerkl&uuml;fteten Tariflandschaft gegen&uuml;bersteht, in der sich einzelne Gewerkschaften ihrer jeweiligen Monopolstellung erpresserisch bedienen, dann ist das offenbar unzumutbar und muss durch ordnungspolitische Eingriffe unterbunden werden. Wenn sich aber Arbeitnehmer einer zerkl&uuml;fteten Tariflandschaft gegen&uuml;bersehen, in der sich einzelne Unternehmen ihrer jeweiligen (z.B. regionalen) Monopolstellung erpresserisch bedienen, dann ist das den Arbeitskr&auml;ften jederzeit zuzumuten, dient es doch angeblich ihrem eigenen Besten, n&auml;mlich dem Erhalt ihres Arbeitsplatzes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/nachtrag-zur-streikdiskussion\/\">flassbeck-economics.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Ist Ihr &Auml;rger &uuml;ber den Streik gerecht?<\/strong><br>\nWenn Sie an diesem Wochenende mit der Bahn in Urlaub fahren wollten, werden Sie auf die Frage &bdquo;Kann denn streiken S&uuml;nde sein?&ldquo; ver&auml;rgert antworten: heute ja. Dennoch w&auml;re es ungerecht, den &Auml;rger allein gegen die Streikenden zu richten. Dagegen sprechen vier Gr&uuml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/bahn-streik-der-gdl-ist-ihr-aerger-ueber-den-streik-gerecht-,1472780,28767998.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Sozialmodell namens Entsolidarisierung<\/strong><br>\nWer ist nicht genervt von den Streiks der Lokf&uuml;hrer und Piloten? Wahrscheinlich die Busfahrer. Man sollte einmal &uuml;ber deren Arbeitsbedingungen reden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/tv-kritik\/tv-kritik-anne-will-ein-sozialmodell-namens-entsolidarisierung-13224929.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein weiterer interessanter Leserbrief zur <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23684\">&bdquo;Lokf&uuml;hrerstreik-Debatte&ldquo;<\/a><\/strong><br>\nUnser Leser B.P. schreibt uns:\n<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren der NachDenkSeiten,<br>\nauch wenn ich nicht gerade studiert habe und daher vielleicht auch nicht ausreichend intellektuell erscheine,  so erlaube ich mir dennoch im Zuge der Streiks von GDL und Cockpit auf 2 Ph&auml;nomene aufmerksam zu machen, die aus meiner Sicht zu wenig Beachtung finden!<\/p>\n<p>1. Streik von Cockpit:<br>\nIn der gestrigen Sendung &ldquo;Anne Will&rdquo; machte der Sprecher von Cockpit, Herr Ilja Schulz, mehrfach darauf aufmerksam, da&szlig; es bei den Piloten in erster Linie nicht um Gehaltserh&ouml;hungen geht sondern um einseitig, durch den Arbeitgeber Lufthansa, gek&uuml;ndigte Vorruhestandsregelungen, f&uuml;r die die Piloten in der Vergangenheit durch Verzicht von Gehaltsbestandteilen und anderweitiger Privilegien eigenst&auml;ndig R&uuml;cklagen gebildet hatten, die nun einfach durch die Lufthansa einkassiert werden sollen! (unz&auml;hlige Politiker<br>\nschwadronieren immer wieder: &ldquo;Vertr&auml;ge seien einzuhalten!&rdquo;(ab Minute 45:00 Herr Schulz von Cockpit)) Sollte dies gelingen, w&auml;re dies in etwa gleichzusetzen mit der Verbeitragung von Krankenkassenbeitr&auml;gen auf Direktversicherungen, die 2004 per Gesetz durch Einf&uuml;hrung des GMG auch auf Altvertr&auml;ge erhoben werden durften und zum Teil tiefgreifende Einschnitte in der Alterssicherungsplanung bei den Betroffenen zur Folge hatte und hat! (auch wenn die Piloten nicht gleich am Hungertuch nagen w&uuml;rden!)<\/p>\n<p>2. Auch bei Ihnen wurde schon mehrfach aufgezeigt wie wenig ein Lokf&uuml;hrer f&uuml;r seine verantwortungsvolle Arbeit eigentlich hierzulande verdient! Man spricht von einem Brutto von 2.500-3.000 Euro im Monat, was im ersten Moment auch f&uuml;r viele nicht wenig erscheint, da sie selbst noch wesentlich weniger verdienen! Und w&uuml;rden die Lokf&uuml;hrer heutzutage auch noch verbeamtet sein wie es einmal der Fall war, dann k&ouml;nnten sie selbst mit diesem Brutto auf eine gute Pension hoffen, von der die meisten Rentner nur tr&auml;umen k&ouml;nnen! Aber wie wir ja alle wissen wurde die DB privatisiert und damit das Beamtentum in diesem Unternehmen abgeschafft! (ab Minute 34:30 Herr Weselsky von GDL)<br>\nUnd hier genau liegt das Problem auf das ich, auch bei Ihnen, schon aufmerksam gemacht habe! Selbst mit diesem Brutto-Gehalt von 3.000 Euro erwirbt dieser Lokf&uuml;hrer gerade mal knapp 1,0 Rentenpunkte bei der DRV, da man f&uuml;r diesen 1,0 Rentenpunkt in diesem Jahr 34.857,00 Euro Durchschnittseinkommen erzielen oder monatlich 2.904,75 Euro Brutto verdienen mu&szlig;! W&uuml;rde man dann 45 Jahre lang immer in H&ouml;he des Durchschnittseinkommen verdient haben entspr&auml;che dies einer heutigen Altersrente von in diesem Jahr 1.266,30 Euro Brutto! Was diese Rente heute, und erst recht f&uuml;r einen jetzigen Berufseinsteiger in 45 Jahren, wert ist und sein wird, d&uuml;rfte anhand der feststehenden weiteren Absenkung des Rentenniveaus, der Erwerbsbiografien und einhergehender Teuerungseffekte eigentlich klar sein und auch f&uuml;r die &ldquo;private Altersvorsorge&rdquo; fehlt immer mehr arbeitenden Menschen das Einkommen wie <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/altersvorsorge-viele-deutsche-koennen-sich-sparen-nicht-mehr-leisten-a-998676.html\">Spiegel-online berichtet<\/a>!<\/p>\n<p>In der breiten Bev&ouml;lkerung scheint diese Problematik aber nicht angekommen zu sein, worauf ich auch meine beiden T&ouml;chter, die gl&uuml;cklicherweise eine unbefristete Stelle als Industriekauffrauen mit jeweils ca. 2.400,00 Brutto monatlich erhalten haben, erst aufmerksam machen mu&szlig;te! Sie waren mehr als sprachlos!<\/p>\n<p>Ich wei&szlig;, da&szlig; die NachDenkSeiten und auch Andere unz&auml;hlige Artikel &uuml;ber die Altersversorgung gebracht haben, dennoch scheint den Meisten hierzulande der Zusammenhang von Brutto-L&ouml;hnen und Renten zu fehlen und ich glaube es w&auml;re mal an der Zeit diesbez&uuml;glich den arbeitenden Menschen vor Augen zu f&uuml;hren, warum es wichtig, wenn nicht sogar &uuml;berlebenswichtig, ist f&uuml;r gute Tarifabschl&uuml;sse zu sorgen! Egal wer, wie lange und wie hart daf&uuml;r gerade streikt! Nachfolgend noch einmal der Link zur gestrigen <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/annewill\/Lokfuehrer-und-Piloten-legen-Deutschland-lahm-Arbeitskampf-oder-Erpressung-,annewill4076.html\">Sendung von Anne Will<\/a>!<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Verm&ouml;gensverteilung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ungleichheit von Einkommen und Verm&ouml;gen in Deutschland untersch&auml;tzt<\/strong><br>\nEinkommen und Verm&ouml;gen von Million&auml;ren und Milliard&auml;ren sind in Deutschland schlecht erforscht und werden deshalb h&ouml;chst wahrscheinlich untersch&auml;tzt. Wie gro&szlig; der Reichtum am oberen Ende der Verteilungsskala genau ist, l&auml;sst sich mangels verl&auml;sslicher Erhebungen kaum sagen. Aussagekr&auml;ftige Steuerdaten fehlen ebenso. Sicher ist aber, dass der Abstand zwischen Arm und Reich w&auml;chst &ndash; was auf die Wirtschaft destabilisierend wirkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nGro&szlig;e Ungleichheit ist nicht nur aus sozialer Sicht problematisch, sondern auch keine gute Voraussetzung f&uuml;r eine solide Wirtschaftsentwicklung: Einkommensschwache Haushalte und eine Mittelschicht mit stagnierenden Einkommen k&ouml;nnen nicht so viele G&uuml;ter kaufen, wie f&uuml;r Vollbesch&auml;ftigung n&ouml;tig w&auml;re. Investitionen in neue Maschinen und Geb&auml;ude erscheinen deshalb nicht rentabel. So legen die Reichen ihr Geld eher an den Finanzm&auml;rkten an. Dieser &bdquo;&Uuml;berersparnis&ldquo; steht eine zunehmende Verschuldung unterer und mittlerer Einkommensklassen oder des Auslands gegen&uuml;ber, erkl&auml;ren die IMK-Forscher Jan Behringer, Thomas Theobald und ihr Ko-Autor Prof. Dr. Till van Treeck, Wirtschaftswissenschaftler an der Universit&auml;t Duisburg-Essen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/45167_51581.htm\">Pressemitteilung IMK<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_99_2014.pdf\">Jan Behringer, Thomas Theobald, Till van Treeck: Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland: Eine makro&ouml;konomische Sicht (pdf), IMK-Report 99, Oktober 2014<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WOkbfMyGTYk&amp;feature=youtu.be\">Videostatement von Prof. Dr. Till van Treeck<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141024_01.gif\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/hbs_showpicture.htm?id=51567&amp;chunk=2\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>Reiche sind viel verm&ouml;gender als gedacht<\/strong><br>\nWie gerecht ist Deutschland? Gewerkschaftsnahe &Ouml;konomen legen eine neue Berechnung vor. Demnach ist die Ungleichheit viel gr&ouml;&szlig;er als bisher gedacht.<br>\nDie reichsten zehn Prozent besitzen laut der Studie der B&ouml;ckler-Stiftung durchschnittlich rund 1,4 Millionen Euro. Das ist 80 Mal so viel wie der Durchschnittsverdiener in einem Jahr netto verdient. 2002 lag dieses Verh&auml;ltnis noch bei 50. [&hellip;]<br>\nDie B&ouml;ckler-&Ouml;konomen kommen nun zu einem ganz anderen Ergebnis (PDF). Sie kombinieren die Daten des DIW mit weiteren Zahlen des Statistischen Bundesamts. Damit sch&auml;tzen sie, dass die reichsten zehn Prozent aller Haushalte in Deutschland im Schnitt ein Verm&ouml;gen von rund 1,4 Millionen Euro pro Kopf haben. [&hellip;]<br>\nDie unterschiedlichen Ergebnisse lassen sich dadurch erkl&auml;ren, dass Reichtum schwer messbar ist. Das DIW berechnet den Gini-Koeffizient aufgrund des sozio&ouml;konomischen Panels. Das ist eine gro&szlig;e Umfrage, in der mehr als zehntausend Haushalte regelm&auml;&szlig;ig berichten, wie viel Geld sie verdienen und besitzen. Im Panel tauchen aber vor allem Superreiche praktisch nicht auf. Das Problem ist &Ouml;konomen lange bekannt und trotzdem kaum zu beheben. Denn es gibt nur relativ wenige Milliard&auml;re &ndash; und die sind meistens &ouml;ffentlichkeitsscheu, um Neider und Kriminelle nicht auf sich aufmerksam zu machen. Weil es keine Verm&ouml;gensteuer gibt, sind auch staatliche Daten l&ouml;chrig. Die &Ouml;konomen des B&ouml;ckler-Instituts n&auml;hern sich nun mit einem technischen Trick der tats&auml;chlichen Verm&ouml;gensverteilung, indem sie Informationen aus der sogenannten gesamtwirtschaftlichen Verm&ouml;gensbilanz des Statistischen Bundesamts mit dem sozio&ouml;konomischen Panel kombinieren. Doch auch die so gewonnenen Ergebnisse, f&uuml;rchten die Forscher, k&ouml;nnten die wirkliche Ungleichheit noch untersch&auml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/gewerkschaftsnahe-studie-reiche-sind-viel-vermoegender-als-bisher-gedacht-1.2186716\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Berechnung des IMK ist sicher schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Die Zahl von 1,4 Millionen Euro f&uuml;r &bdquo;die obersten 10 Prozent&ldquo; ist &uuml;brigens selbst im Vergleich der seri&ouml;sen Reichtumsstudien keinesfalls hoch. Die PHF-Studie der Bundesbank, die &ndash; wie das SOEP des DIW &ndash; auf Befragungen setzt und dabei de facto keinen einzigen der &bdquo;Superreichen-Haushalte&ldquo; in die Daten hat eingehen lassen, kommt auf ein Nettoverm&ouml;gen von 1,2 Millionen Euro f&uuml;r diese Gruppe. Der echte Wert, der die Supereichen ebenfalls abbildet, ist jedoch noch wesentlich h&ouml;her, da es selbst innerhalb dieser 10% eine massive Ungleichverteilung gibt. In einer Sonderstudie hat das DIW im Jahre 2011 einmal die auf Sch&auml;tzungen basierenden Werte der &bdquo;TOP-500-Liste&ldquo; des Manager-Magazins, in der die Verm&ouml;gen der 500 reichsten Deutschen gelistet sind, mit seinen SOEP-Daten kombiniert und kam zu folgendem Ergebnis bei der Verm&ouml;gensverteilung:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141024_02.gif\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>Das Nettoverm&ouml;gen der privaten Haushalte in Deutschland liegt heute bei rund 9.800 Mrd. Euro und verteilt sich auf rund 40 Millionen Haushalte. Nach dieser Rechenmethode kommt bei den obersten 10% bereits auf eine Summe von 1,62 Millionen Euro pro Haushalt. Nimmt man nun nur das oberste Prozent, kommt jedoch bereits auf 11 Millionen Euro pro Haushalt und beim obersten Promille (dies sind die 40.000 reichsten Haushalte des Landes) kommt man sogar auf 55,3 Millionen Euro pro Haushalt.<\/em><\/p>\n<p><em>In meinem Buch &bdquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland?&ldquo; gehe ich diesen Zahlen n&auml;her auf den Grund und arbeite bei den n&auml;heren Berechnungen &ndash; obgleich dies sicher wissenschaftlich angreifbar ist &ndash; ebenfalls nach der Methode der DIW-Sondererhebung, die die Sch&auml;tzwerte der &bdquo;Top 500&ldquo; mit einbezieht. Alle anderen Berechnungen, bei denen die Superreichen direkt oder indirekt ausgenommen werden, kann bei derart extremen Reichtumskonzentration an der Spitze nun einmal nicht zu aussagekr&auml;ftigen Ergebnissen kommen. Die Kernaussagen bzgl. der Reichtumsverteilung aus &bdquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland?&ldquo; sind:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Das Verm&ouml;gen der 80 000 wohlhabendsten Deutschen ist 16-mal so gro&szlig; wie das Verm&ouml;gen der unteren 40 Millionen Deutschen zusammen.<\/em><\/li>\n<li><em>Das Verm&ouml;gen der 800 000 wohlhabendsten Deutschen ist fast genau so gro&szlig; wie das Verm&ouml;gen der &uuml;brigen 80 Millionen.<\/em><\/li>\n<li><em>Die untersten 20 Prozent der Bev&ouml;lkerung besitzen &uuml;berhaupt kein Verm&ouml;gen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Sparkassen- und Giroverband: Verm&ouml;gensbarometer<\/strong><br>\nDer Anteil der Verbraucher, die gezielt Ma&szlig;nahmen zur Absicherung ihrer finanziellen Zukunft ergriffen haben oder zumindest planen, liegt mit 77 Prozent auf einem hohen Niveau. Im Vergleich zu den Vorjahren, in denen die Werte in der Spitze sogar 82 Prozent erreichten, zeigt sich hier indes eine leichte Eintr&uuml;bung der Vorsorgebereitschaft.<br>\nHier d&uuml;rfte auch das aktuell niedrige Zinsniveau eine Rolle spielen. Im Gegenzug ist der Anteil derjenigen, die weder finanziell vorsorgen noch dies in absehbarer Zeit in die Wege leiten wollen, auf jetzt 22 Prozent etwas angestiegen.<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Teil dieser Gruppe (14 Prozent) entf&auml;llt auf Menschen, die &bdquo;finanziell dazu nicht in der Lage sind&ldquo;. Dies sind zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und vier Prozentpunkte mehr als 2011. Insbesondere in der Gruppe der 30- bis 39-J&auml;hrigen &ndash; also der j&uuml;ngeren Berufst&auml;tigen &ndash; nimmt der Anteil derjenigen zu, die nichts f&uuml;r ihre Altersvorsorge sparen. Er liegt aktuell bei 17 Prozent, markante sieben Prozentpunkte &uuml;ber demVorjahreswert.<br>\nNur noch vier Prozent der Befragten halten die gesetzliche Rente f&uuml;r ausreichend. Getragen wird dieses Ergebnis vor allem von den &uuml;ber 60-J&auml;hrigen mit einem<br>\nUmfragewert von zehn Prozent. In der gro&szlig;en Altersgruppe der 30- bis 49-J&auml;hrigen sind dies nur ein Prozent der Befragten, also praktisch niemand mehr. Bei den unter 30-J&auml;hrigen liegt der Vergleichswert statistisch bei null. Die j&uuml;ngste Generation hat also die entstehende Versorgungsl&uuml;cke umfassend erkannt.<br>\nEs liegt in der Natur der Sache, dass die Vorsorgeneigung der Haushalte mit dem verf&uuml;gbaren Einkommen korreliert. Insbesondere die Entwicklung bei Niedrigverdienern, die monatlich &uuml;ber ein Netto-Haushaltseinkommen von weniger als 1.000 Euro verf&uuml;gen, gibt Anlass zur Sorge. W&auml;hrend vor Jahresfrist noch 51 Prozent von ihnen erkl&auml;rten, Sparma&szlig;nahmen ergriffen zu haben oder wenigstens zu planen, liegt der Vergleichswert nun bei nur noch 43 Prozent. Am oberen Ende des Einkommensspektrums &ndash; diese Haushalte verf&uuml;gen &uuml;ber ein Monatseinkommen von mehr als 2.500 Euro &ndash; sorgen hingegen fast alle (92 Prozent) vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dsgv.de\/de\/fakten-und-positionen\/publikationen\/vermoegensbarometer.html\">Sparkassen-  und Giroverband Umfrage zum Download<\/a><\/li>\n<li><strong>Thomas Piketty: New thoughts on capital in the twenty-first century<\/strong><br>\nFrench economist Thomas Piketty caused a sensation in early 2014 with his book on a simple, brutal formula explaining economic inequality: r &gt; g (meaning that return on capital is generally higher than economic growth). Here, he talks through the massive data set that led him to conclude: Economic inequality is not new, but it is getting worse, with radical possible impacts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ted.com\/talks\/thomas_piketty_new_thoughts_on_capital_in_the_twenty_first_century\">TED-Talk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Altersvorsorge: Viele Deutsche k&ouml;nnen sich das Sparen nicht mehr leisten<\/strong><br>\nDie Deutschen sorgen immer weniger f&uuml;rs Alter vor. Laut einer Studie k&uuml;mmert sich jeder Dritte nicht um seine finanzielle Zukunft. Viele k&ouml;nnen es sich einfach nicht leisten, Geld zur&uuml;ckzulegen.<br>\nAltersvorsorge wird f&uuml;r viele Menschen in Deutschland zunehmend zum Luxus. Das geht aus dem Verm&ouml;gensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes hervor, das an diesem Donnerstag ver&ouml;ffentlicht werden soll und SPIEGEL ONLINE in Ausz&uuml;gen vorliegt. Demnach gaben 30 Prozent der Befragten an, finanziell nicht f&uuml;r die Zukunft vorzusorgen &ndash; deutlich mehr als in den vergangenen Jahren.<br>\nBesonders alarmierend scheint, dass 16 Prozent sich eine Vorsorge nach eigenem Bekunden nicht leisten k&ouml;nnen. Auch dieser Wert ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Ein finanzielles Polster zur Absicherung werde zwar allgemein als wichtig erkannt, sagte Sparkassenpr&auml;sident Georg Fahrenschon SPIEGEL ONLINE. &ldquo;Gleichzeitig steigt aber die Zahl der Menschen, die angeben, es finanziell nicht stemmen zu k&ouml;nnen, Geld zur&uuml;ckzulegen.&rdquo;<br>\nWie die Umfrage zeigt, sind es vor allem Menschen mit geringem Einkommen, die nicht vorsorgen. Unter denen, die monatlich weniger als 1000 Euro zur Verf&uuml;gung haben, liegt der Anteil der Nichtsparer bei mehr als 50 Prozent. Sparkassenpr&auml;sident Fahrenschon fordert daher auch politisch ein Umdenken: &ldquo;Gerade im Blick auf mittlere und einkommensschwache Haushalte muss die Bedeutung des Sparens zum Verm&ouml;gensaufbau wieder besonders betont werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/altersvorsorge-viele-deutsche-koennen-sich-sparen-nicht-mehr-leisten-a-998676.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Hallo SPIEGEL, auch schon aufgewacht? Ach ja, der SPIEGEL kann nat&uuml;rlich nicht zugeben, dass es den Deutschen &uuml;berhaupt nicht gut geht, dass die Verteilung der Einkommen und Verm&ouml;gen so ungleich ist wie nie, und dass sein &ndash; des SPIEGELs eigener &ndash; Beitrag zu dieser sozialen Ungerechtigkeit und den daraus resultierenden volkswirtschaftlichen Problemen kaum &uuml;bersch&auml;tzt werden kann. Liest man weiter, dann erkennt man, dass es um die Wiedergabe einer Studie der Sparkassen und eben nicht um die Forderung nach h&ouml;heren L&ouml;hnen oder gar &ndash; Gott bewahre &ndash; gesetzliche Renten zum Leben, sondern den kaum verhohlenen Appell der Sparkassen geht, &ldquo;der Staat&rdquo; m&ouml;ge die &ldquo;private&rdquo; Altersvorsorge mit noch mehr Subventionen f&ouml;rdern. Insofern bleibt der SPIEGEL dann seiner Linie als Sprachrohr der Finanzinstitute treu. Ganz l&auml;cherlich die Aussage von Fahrenschon: &ldquo;Gerade im Blick auf mittlere und einkommensschwache Haushalte muss die Bedeutung des Sparens zum Verm&ouml;gensaufbau wieder besonders betont werden.&rdquo; &ndash; wie denn und von welchem Geld, nachdem er gerade selber festgestellt hat, dass sich diese Menschen kaum ihr t&auml;gliches Leben, geschweige denn Altersvorsorge leisten k&ouml;nnen? &ldquo;Wie die Umfrage zeigt, sind es vor allem Menschen mit geringem Einkommen, die nicht vorsorgen.&rdquo; Wer h&auml;tte das gedacht, wo doch gerade Einkommensschwache normalerweise im Champagner baden? Und wie war das noch mal mit der Verzichtbarkeit auf die gesetzliche Rente und die &ldquo;Eigenverantwortung&rdquo; bei der Altersvorsorge?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>medico international: Dossier zum Thema Ebola<\/strong><br>\nUnter anderem mit folgenden Themen:<br>\nWoher kommt Ebola? Die soziale Pathologie des Ebola-Virus und der Epidemie in Westafrika<br>\nEs ist kein Zufall, dass die gegenw&auml;rtige Ebola-Epidemie drei der &auml;rmsten L&auml;nder der Welt trifft: Liberia, Guinea und Sierra Leone liegen auf Platz 175, 179 und 183 aller 187 L&auml;nder auf dem Index der menschlichen Entwicklung der Vereinten Nationen. Die Gesundheitssysteme dieser L&auml;nder sind ineffektiv beziehungsweise in vielen Regionen praktisch nicht vorhanden. Die gegenw&auml;rtige Epidemie wurde durch Armut und die schonungslose Ausbeutung der Umwelt und der nat&uuml;rlichen Rohstoffe in der Region verursacht. Eine Analyse des People&rsquo;s Health Movement.<br>\nEbola und die globale Gesundheitskrise: F&uuml;nf Aufgaben einer zeitgem&auml;&szlig;en globalen Gesundheitspolitik<br>\nDie Ebola-Epidemie legt nicht nur die Schw&auml;chen der Gesundheitssysteme Westafrikas blo&szlig;, auch die Probleme der aktuellen internationalen Gesundheitspolitik werden uns vor Augen gef&uuml;hrt. Ein Paradigmenwechsel ist n&ouml;tig. F&uuml;nf Ansatzpunkte f&uuml;r eine Neugestaltung globaler Gesundheitspolitik.<br>\nReichtum, Armut und ein Gesundheitssystem, das krank macht: Ursachen der Ebola-Epidemie in Sierra Leone<br>\nDie jahrzehntelange Vernachl&auml;ssigung des Gesundheitssektors schaffte in Sierra Leone die Voraussetzungen f&uuml;r die Ausbreitung der Ebola. medico-Gesundheitsreferentin Anne Jung &uuml;ber die politischen und sozialen Bedingungen der Epidemie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.medico.de\/themen\/gesundheit\/ebola\/?pk_campaign=nl10_text\">Online-Dossier von medico international<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Sehr lesenswert!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Russland und Ukraine lassen Raiffeisen abst&uuml;rzen<\/strong><br>\nHistorisch schlechte Nachrichten: Die &ouml;sterreichische Raiffeisen Bank muss erstmals einen Verlust ank&uuml;ndigen. Schuld ist die Krise zwischen der Ukraine und Russland &ndash; aber nicht nur die&hellip;<br>\nMit seinen Problemen in Osteuropa ist Raiffeisen nicht allein. Die &ouml;sterreichische Erste Group schockte zuletzt den Markt mit der Ank&uuml;ndigung f&uuml;r das laufende Jahr einen Verlust von bis zu 1,6 Milliarden Euro einzuf&uuml;hren. &Auml;hnliche wie Raiffeisen k&auml;mpft die &ouml;sterreichische Sparkasse mit Problemen in Ungarn und Rum&auml;nien&hellip;<br>\nAngesichts der ohnehin bescheidenen konjunkturellen Aussichten in der Alpenrepublik ist die &ouml;sterreichische Regierung besorgt. &bdquo;Das gr&ouml;&szlig;te Risiko f&uuml;r &Ouml;sterreich sind die Banken&ldquo;, sagte der neue &ouml;sterreichische Finanzminister Hans J&ouml;rg Schelling (&Ouml;VP) der &ouml;sterreichischen Zeitung &bdquo;Standard&ldquo;. Wien f&uuml;rchtet h&auml;rtere wirtschaftliche Sanktionen der EU gegen&uuml;ber Russland, unter denen vor allem der &ouml;sterreichische Finanzsektor leiden w&uuml;rde. Neben Raiffeisen ist vor allem die Bank Austria, Tochter der italienischen Unicredit, stark vom Erfolg des Russlandgesch&auml;fts abh&auml;ngig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/oesterreichische-bank-russland-und-ukraine-lassen-raiffeisen-abstuerzen\/10744974.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der stellvertretende Chefredakteur des Handelsblatts, Stefan Menzel, &auml;u&szlig;ert schon die Sorge, dass &Ouml;sterreich wom&ouml;glich unter den Rettungsschirm m&uuml;sse.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; Plutocrats Against Democracy<\/strong><br>\nIt&rsquo;s always good when leaders tell the truth, especially if that wasn&rsquo;t their intention. So we should be grateful to Leung Chun-ying, the Beijing-backed leader of Hong Kong, for blurting out the real reason pro-democracy demonstrators can&rsquo;t get what they want: With open voting, &ldquo;You would be talking to half of the people in Hong Kong who earn less than $1,800 a month. Then you would end up with that kind of politics and policies&rdquo; &mdash; policies, presumably, that would make the rich less rich and provide more aid to those with lower incomes.<br>\nSo Mr. Leung is worried about the 50 percent of Hong Kong&rsquo;s population that, he believes, would vote for bad policies because they don&rsquo;t make enough money. This may sound like the 47 percent of Americans who Mitt Romney said would vote against him because they don&rsquo;t pay income taxes and, therefore, don&rsquo;t take responsibility for themselves, or the 60 percent that Representative Paul Ryan argued pose a danger because they are &ldquo;takers,&rdquo; getting more from the government than they pay in. Indeed, these are all basically the same thing.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/10\/24\/opinion\/paul-krugman-plutocrats-against-democracy.html?partner=rssnyt&amp;emc=rss&amp;_r=1\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kampf gegen die transnationale Verfassung der Konzerne: F&uuml;nf Thesen zur Debatte um die Investorenrechte im EU-USA-Freihandelsabkommen<\/strong><br>\nAnfang 2014 k&uuml;ndigte die EU-Kommission &uuml;berraschend an, die Verhandlungen zu den umstrittenen Investor-Staat-Klagerechten im geplanten Freihandelsabkommen zwischen EU und USA (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP) vorerst auszusetzen und eine Konsultation dazu durchzuf&uuml;hren. Die Antwort darauf hat die Kommission nun f&uuml;r November in Aussicht gestellt. Doch schon jetzt ist klar: Noch nie haben sich so viele Menschen an einer EU-Konsultation beteiligt.<br>\nSind die Konzern-Klagerechte damit so gut wie vom Tisch? Steht wom&ouml;glich das gesamte EU-USA Freihandelsabkommen &bdquo;auf der Kippe&ldquo;, wie Spiegel Online meldete? Ein Deutungsangebot in f&uuml;nf Thesen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/kampf-gegen-die-transnationale-verfassung-der-konzerne-fuenf-thesen-zur-debatte-um-die-investorenrechte-im-eu-usa-freihandelsabkommen\">Pia Eberhardt im &Ouml;GB-Blog Arbeit&amp;Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Dienstleistungsabkommen Tisa: Der Service public ist in Gefahr<\/strong><br>\nEs geht um fast alles, was wir zum Leben brauchen: vom Trinkwasser bis zur Abfallentsorgung, vom Kindergarten bis zum Altersheim, von Post und Bank &uuml;ber Eisenbahn und Elektrizit&auml;tswerke bis zum Theater.<br>\nDer ganze Service public, wie wir ihn in der Schweiz nennen, ist vom Dienstleistungsabkommen Tisa (Trade in Services Agreement) bedroht. Seit 2012 laufen die Tisa-Verhandlungen unter strenger Geheimhaltung. F&uuml;nfzig L&auml;nder sind dabei, darunter die ganze EU und auch die Schweiz. Das Staatssekretariat f&uuml;r Wirtschaft (Seco) verhandelt im Auftrag des Bundesrats &ndash; ohne Mandat des Parlaments. Nur weiss das kaum jemand.<br>\n&laquo;Vor einem halben Jahr haben wir eine Pressekonferenz zu Tisa gemacht&raquo;, sagt Stefan Giger, Generalsekret&auml;r der Gewerkschaft VPOD.  &laquo;Niemand ist gekommen.&raquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1443\/dienstleistungsabkommen-tisa\/der-service-public-ist-in-gefahr\">Bettina Dyttrich in der WoZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Polizei nimmt Hoene&szlig;-Banker in Warschau fest<\/strong><br>\nIn Warschau ist ein H&auml;ndler der Schweizer Privatbank Vontobel festgenommen worden. Er wird verd&auml;chtigt, dem fr&uuml;heren FC-Bayern-Pr&auml;sidenten Uli Hoene&szlig; Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet zu haben&hellip;<br>\nDie Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen II spricht von einer Festnahme im Zusammenhang mit dem Steuerprozess gegen Uli Hoene&szlig;, dem fr&uuml;heren Pr&auml;sidenten des FC Bayern M&uuml;nchen&hellip;<br>\nDer Vontobel-Banker J&uuml;rg H. hat f&uuml;r Hoene&szlig; jahrelang mit Devisen gehandelt, nun wird ihm wohl Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen. Er soll wesentlichen Anteil daran gehabt haben, dass Hoene&szlig; insgesamt rund 38 Millionen Euro Steuern hinterziehen konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/recht-steuern\/steuern\/beihilfe-zur-steuerhinterziehung-polizei-nimmt-hoeness-banker-in-warschau-fest\/10878826.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist auch ziemlich unrealistisch, dass Hoene&szlig; die Gesch&auml;fte alleine und ohne Wissen und Hilfe von Anderen abwickelte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutschland: Hohe Unternehmensgewinne und niedrige Nettoinvestitionen<\/strong><br>\nEinen bezeichnenden Blick, auf einen in Teilen bizarren Beitrag der Gemeinschaftsdiagnose &ldquo;Herbst 2014&Prime; der f&uuml;hrenden Wirtschaftsinstitute und der kolportierenden Medien, in Hinblick auf die zu niedrigen Investitionen von Unternehmen in Deutschland, zeichnen die Sektorkonten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Denn das Sektorkonto f&uuml;r nichtfinanzielle Unternehmen (Kapitalgesellschaften) der Realwirtschaft zeigt hohe Unternehmensgewinne und trotzdem immer niedrigere Nettoinvestitionen. Die Gemeinschaftsdiagnose verlautbart k&uuml;nftiger Mindestlohn und das Rentenpaket wirken wachstumshemmend und schr&auml;nken die Investitionsbereitschaft der Unternehmen ein. Dies mag isoliert betrachtet auf einzelne Firmen vielleicht so wirken, f&uuml;r die Gesamtheit aller Unternehmen in Deutschland ist dies sicher als Analyse falsch, denn der Trend zu sinkenden Investitionen ist l&auml;ngst ein Alter, auch schon intakt zu Zeiten ohne &ldquo;drohenden&rdquo; Mindestlohn und Rente mit 63 f&uuml;r letztlich wenige. Insofern ist auch der Ruf nach einer Minderung der Abgabenbelastung f&uuml;r Unternehmen verr&auml;terisch, denn im Zweifel erh&ouml;ht dieser nur die Unternehmensgewinne, f&uuml;hrt aber nicht zwingend zu h&ouml;heren Investitionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/deutschland-hohe-unternehmensgewinne-und-niedrige-nettoinvestitionen\/\">Querschuesse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gesetz zur Tarifeinheit: Geschenk f&uuml;r die Arbeitgeber<\/strong><br>\nEs ist f&uuml;r Besch&auml;ftigte in der Regel vorteilhafter, gemeinsam und nicht getrennt mit der Kapitalseite &uuml;ber Einkommen und Arbeitsbedingungen zu verhandeln. Deshalb gibt es Gewerkschaften. Und deshalb ist es gut, wenn diese dort, wo es mehrere gibt, zusammenarbeiten. Wenn aber nun ausgerechnet die Arbeitgeber eine St&auml;rkung der Tarifeinheit fordern, l&auml;sst dies aufhorchen, haben sie doch bisher eher die Einheit der Besch&auml;ftigten tatkr&auml;ftig unterminiert. Durch Privatisierung und Ausgliederung wurde der einst einheitlich geregelte &ouml;ffentliche Dienstleistungssektor einschlie&szlig;lich des Gesundheitswesens tarifpolitisch zerschlagen. Die Deutsche Bahn gliederte umfangreich aus. Auf den Flugh&auml;fen sind viele Besch&auml;ftigte zu ihrem Leidwesen keine &ouml;ffentlichen Angestellten mehr und Fluglinien finden es vorteilhaft, sie in schlechter bezahlende Tochterfirmen zu verlagern. Das Ergebnis: eine extrem fragmentierte Tariflandschaft.  Soweit, so schlecht. Allein das geplante Gesetz zur Tarifeinheit wird und soll an diesem beklagenswerten Zustand nichts &auml;ndern&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/archiv\/jahr\/2014\/10\/gesetz-zur-tarifeinheit-geschenk-fuer-die-arbeitgeber\/\">Heiner Dribbusch (WSI) in der Zeitschrift &bdquo;Wirtschaftsdienst&ldquo; 10\/2014<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Blackwater Guards Found Guilty in Iraq Shootings<\/strong><br>\nFour former Blackwater security guards were found guilty Wednesday in the 2007 shootings of more than 30 Iraqis in Baghdad, and a federal judge ordered them immediately to jail.<br>\nIn an overwhelming victory for prosecutors, a jury found Nicholas Slatten guilty of first-degree murder. The three other three guards &mdash; Paul Slough, Evan Liberty and Dustin Heard &mdash; were found guilty of multiple counts of voluntary manslaughter, attempted manslaughter and gun charges.<br>\nThe four men had been charged with a combined 33 counts in the shootings and the jury was able to reach a verdict on all of them, with the exception of three charges against Heard. The prosecution agreed to drop those charges.<br>\nThe outcome after a summerlong trial and weeks of jury deliberation stunned the defense.<br>\nDavid Schertler, a lawyer for Heard, said &ldquo;the verdict is wrong, it&rsquo;s incomprehensible. We&rsquo;re devastated. We&rsquo;re going to fight it every step of the way. We still think we&rsquo;re going to win.&rdquo;<br>\nThe shootings on Sept. 16, 2007, caused an international uproar over the role of defense contractors in urban warfare.<br>\nThe State Department hired Blackwater to protect American diplomats in Baghdad, the Iraqi capital, and elsewhere in the country. Blackwater convoys of four heavily armored vehicles operated in risky environments where car bombs and attacks by insurgents were common.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/time.com\/3531970\/blackwater-guards-guilty-iraq-shooting\/?xid=newsletter-brief\">Time<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Waffenexporte und Grenzen des parlamentarischen Informationsrechts<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht entscheidet, dass die Bundesregierung Abgeordnete nicht vorab &uuml;ber ihre R&uuml;stungsexportbeschl&uuml;sse informieren muss<br>\nWie riskant die Lieferung von R&uuml;stungsg&uuml;tern in Krisengebiete ist, weil davon die falschen Kr&auml;fte Nutzen ziehen k&ouml;nnen, wird vom Islamischen Staat vorgef&uuml;hrt, dessen Milizen sich von Munition &uuml;ber Panzer bis hin zu Flugzeugen aneignen, was nicht f&uuml;r sie bestimmt war.<br>\nDer Kampf gegen den IS f&uuml;hrt auch ein anderes Dilemma vor Augen: Dass n&auml;mlich die Frage der Lieferungen nicht immer einfach zu beantworten ist, wie die Hilferufe der bedrohten Kurden und Jesiden und die &ouml;ffentliche Reaktion darauf zeigen. Zuletzt kommt, wie etwa im Fall von Waffenlieferungen an reiche Staaten wie Saudi-Arabien, Katar oder die Vereinigten arabischen Emirate, ein weiterer Aspekt hinzu: Es ist ganz und gar nicht ausgeschlossen, dass die Sicherheitskr&auml;fte dieser L&auml;nder im Namen des &ldquo;Kampfes gegen Terrorismus&rdquo; mit gepanzerten Fahrzeugen und Waffen gegen innenpolitische Gegner vorgehen, die fordern, was der Westen als politische Fundamente propagiert: mehr Demokratie, mehr Mitbestimmung, mehr B&uuml;rgerrechte, weniger<br>\nMachtmissbrauch&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43121\/1.html\">Thomas Pany in Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Why Was the NSA Chief Playing the Market?<\/strong><br>\nNewly released documents show the NSA chief was investing his money in commodities so obscure that most financial pros stay away.<br>\nAt the same time that he was running the United States&rsquo; biggest intelligence-gathering organization, former National Security Agency Director Keith Alexander owned and sold shares in commodities linked to China and Russia, two countries that the NSA was spying on heavily.<br>\nAt the time, Alexander was a three-star general whose financial portfolio otherwise consisted almost entirely of run-of-the-mill mutual funds and a handful of technology stocks. Why he was engaged in commodities trades, including trades in one market that experts describe as being run by an opaque &ldquo;cartel&rdquo; that can befuddle even experienced professionals, remains unclear. When contacted, Alexander had no comment about his financial transactions, which are documented in recently released financial disclosure forms that he was required to file while in government. The NSA also had no comment.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.foreignpolicy.com\/articles\/2014\/10\/22\/keith_alexander_stock_trades_potash_aluminum_russia_china\">Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Eine Partei aus der Gruft der Geschichte<\/strong><br>\nWer w&auml;hlt die AfD: rechte Socken oder echte Konservative? Die Antwort ist erschreckend. Mit der AfD kehrt ein Gespenst aus unserer Vergangenheit zur&uuml;ck, die Deutschnationalen. &hellip;<br>\nIn der AfD erlebt das Gedankengut der Deutschnationalen seine Wiederauferstehung. Das war die Partei des Industriellen und Medienmoguls Alfred Hugenberg. Er f&uuml;hrte den Kampf gegen den &ldquo;Schmach-Frieden&rdquo; von Versailles, mit dem angeblich die &ldquo;Versklavung des deutschen Volkes&rdquo; begonnen hatte. Das neue Versailles der AfD ist der Euro. Es ist kein Zufall, dass in den Foren der AfD gen&uuml;sslich ein leicht abgewandeltes Zitat aus dem franz&ouml;sischem &ldquo;Figaro&rdquo; herumgereicht wird: &ldquo;Der Euro ist wie Versailles ohne Krieg.&rdquo; Einziger Unterschied: Diesmal soll das deutsche Volk nicht versklavt werden &ndash; sondern als Zahlmeister Europas ausbluten. Paranoia und historische Verdrehung, ganz wie bei den Vorv&auml;tern.<br>\n&ldquo;Ich m&ouml;chte die AfD nicht d&auml;monisieren&rdquo;, hat die SPD-Generalsekret&auml;rin Fahimi geschrieben. Das sollte sie aber. Denn mit der AfD ersteht der alte D&auml;mon einer illiberalen Partei auf, wie die Deutschnationalen es waren. Es war ein Irrtum zu glauben, die AfD habe den Platz der FDP eingenommen. Die AfD ist keine neue liberale Partei. Sie ist &ndash; wie ihr historischer Vorl&auml;ufer &ndash; das glatte Gegenteil: der Inbegriff der Illiberalit&auml;t. &ldquo;Ich habe mich nie als liberal empfunden&rdquo;, sagt Bernd Lucke: &ldquo;Gesellschaftlich wird Liberalit&auml;t oft als etwas Permissives verstanden. &hellip; Es muss Grenzen geben. Und Grenz&uuml;berschreitungen m&uuml;ssen geahndet werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afd-lucke-und-die-erinnerung-an-die-deutschnationalen-a-998806.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Eine lesenswerte Kolumne. &ndash; Den Eindruck der Liberalit&auml;t kann ich um eine pers&ouml;nliche Erfahrung mit einem anderen Repr&auml;sentanten der AfD erg&auml;nzen, mit Hans-Olaf Henkel. Als mein Buch &bdquo;Die Reforml&uuml;ge&ldquo; 2004 erschienen war, kam auch zugleich ein Buch von Henkel im gleichen Verlag, bei Droemer, auf den Markt. Wir waren danach zuf&auml;llig in der gleichen Phoenix-Runde zu Gast und gerieten uns wie zu erwarten in die Haare. Nach der Sendung bei Schnittchen und Rotwein stellte Henkel im Gespr&auml;ch fest, dass wir den gleichen Verlag hatten. Seine Reaktion, durchaus nicht lustig gemeint: Da m&uuml;sse er mal mit dem Verlag reden. Denn es ging ja nicht, dass dieser zugleich auch ein Buch von mir verlege. &ndash; Die dabei erkennbare Intoleranz hat sich mir als gef&auml;hrlich tief eingepr&auml;gt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Keine Ann&auml;herung in Sachfragen: Gr&uuml;ne halten am Sparkurs fest<\/strong><br>\nEs bleibt dabei: Die Gr&uuml;nen halten unerbittlich an ihrem Sparkurs zulasten der Beamten fest. Die Fraktion r&uuml;ttle weder an dem Beschluss, das Tarifergebnis 2015\/2016 inhaltsgleich, aber zeitversetzt auf Beamte und Versorgungsempf&auml;nger zu &uuml;bertragen, noch werde man strukturelle Spareingriffe revidieren, erkl&auml;rte Fraktionschefin Edith Sitzmann am Montag (20.10.2014) gegen&uuml;ber BBW-Chef Volker Stich und weiteren Mitgliedern der BBW-Landesleitung. Den Hinweis Stichs, Gr&uuml;n-Rot bewege sich mit einer erneuten verz&ouml;gerten Besoldungsanpassung verfassungsrechtlich auf unsicherem Terrain, lie&szlig; Sitzmann nicht gelten: Anders als in Nordrhein-Westfalen sei hierzulande bei der Besoldungsanpassung 2013\/2014 keine Abkoppelung der Beamtenschaft vom Tarifabschluss erfolgt, sondern lediglich eine zeitliche Verschiebung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bbw.dbb.de\/archive\/161\/Keine-Ann%C3%A4herung-in-Sachfragen-%E2%80%93-Gr%C3%BCne-halten-am-Sparkurs-fest.html\">Beamtenbund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.W.:<\/strong> Typisch f&uuml;r gr&uuml;n-rot: Es wird eine arbeitnehmerfeindliche Politik gefahren, angeblich &ldquo;alternativlos&rdquo; &ndash; und das ist dann das  Vorbild f&uuml;r die freie Wirtschaft&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Studentengeld f&uuml;r Beton: &ldquo;1000 Euro pro Student im Semester&rdquo;<\/strong><br>\nWenn es nur zieht, durch die Decke tropft oder m&uuml;ffelt, geht es ja noch. Richtig mies wird es, wenn Fassadenteile drohen runterzukrachen oder faustgro&szlig;e Betonbrocken durchs Treppenhaus poltern &ndash; so geschehen an der Uni D&uuml;sseldorf. Auch der Hamburger Uni-Pr&auml;sident Dieter Lenzen nennt seine Hochschule eine &ldquo;Ruine&rdquo;.<br>\nViele Uni-Bauten in Deutschland sind in einem erb&auml;rmlichen Zustand, seit Jahren steht deren Sanierung aus. Laut Andreas Bertram, Vizepr&auml;sident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Pr&auml;sident der Hochschule Osnabr&uuml;ck, fehlen hierf&uuml;r allein in Niedersachsen mehrere hundert Millionen Euro, bundesweit seien es mehrere Milliarden Euro. Betrams Idee, wie das ewige Problem gel&ouml;st werden k&ouml;nnte: &ldquo;Pro Student pro Semester 1000 Euro&rdquo;, regte der FH-Pr&auml;sident in der &ldquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo; an.<br>\nDiesen Solidarbeitrag sollten Studenten und das Land tragen, auch der Bund solle etwas dazugeben. &ldquo;Es sollte auch &uuml;berlegt werden, die Wirtschaft ins Boot zu holen&rdquo;, so Bertram. Studenten h&auml;tten dann pro Semester etwa 250 Euro selbst zu schultern. Die Hochschulen sollten dann dar&uuml;ber entscheiden, wie sie das Geld ausgeben, entweder f&uuml;r die Lehre oder f&uuml;r die Bausubstanz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/studiengebuehren-hrk-will-1000-euro-pro-student-im-semester-a-998905.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A:<\/strong> F&auml;ngt die ganze verquere Diskussion wieder von vorne an? Warum fordert der Uni-Pr&auml;sident das Geld von den Habenichtsen und nicht mal von den Habeallesen? Warum keine Forderung nach R&uuml;cknahme der unglaublichen Senkungen von K&ouml;rperschaftsteuer-, Spitzensteuer- und Erbschaftsteuers&auml;tzen? Warum nicht die Forderung nach h&ouml;heren Geh&auml;ltern f&uuml;r die Absolventen? Denn dann zahlen die Studenten nach dem Studium richtig: Steuern. Wenn sie reich geworden sind, hohe Geh&auml;lter erwirtschaften und erfolgreiche Unternehmen gr&uuml;nden. Im selben SPIEGEL ein <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/altersvorsorge-viele-deutsche-koennen-sich-sparen-nicht-mehr-leisten-a-998676.html\">Bericht<\/a> &uuml;ber den schrecklichen Zustand der privaten Altersvorsorge. Ist denn kein Redakteur des SPIEGELs in der Lage, einen Zusammenhang herzustellen zwischen armen Studenten und &ldquo;Menschen bis 29, die sich keine private Altersvorsorge leisten k&ouml;nnen&rdquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&ldquo;Wir sind alle Attac!&rdquo;<\/strong><br>\nErkl&auml;rung des Instituts Solidarische Moderne e.V. (ISM)<br>\nDie Aberkennung der Gemeinn&uuml;tzigkeit des Netzwerks Attac durch das Finanzamt Frankfurt ist eine schallende Ohrfeige f&uuml;r demokratisches und zivilgesellschaftliches Engagement in der BRD. Dem Netzwerk, seinen 30.000 Mitgliedern und ungez&auml;hlten Mitstreiter_innen im Handstreich den finanziellen Boden zu entziehen, erweist dem vom Finanzamt in Anspruch genommenen &bdquo;Gemeinwohl&rdquo; einen B&auml;rendienst.<br>\nEs f&auml;llt uns schwer zu glauben, dass es sich dabei um einen juristischen Zufall handeln soll. Die Stadt des Geschehens jedenfalls erlebt nicht zum ersten Mal in j&uuml;ngster Zeit eine eigenwillige Auslegung demokratischer Rechte. Wie das f&uuml;r die Aberkennung der Gemeinn&uuml;tzigkeit verantwortliche Finanzamt hat Attac seinen Sitz in Frankfurt &ndash; der Stadt, in der staatliche Stellen in den letzten Jahren wiederholt rechtswidrig gegen die Blockupy-Demonstrationen vorgegangen sind, zu deren ma&szlig;geblichen Tr&auml;ger_innen Attac geh&ouml;rte und geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.solidarische-moderne.de\/de\/article\/427.wir-sind-alle-attac.html\">Institut Solidarische Moderne<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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