{"id":2380,"date":"2007-06-01T08:38:59","date_gmt":"2007-06-01T06:38:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2380"},"modified":"2007-06-01T08:38:59","modified_gmt":"2007-06-01T06:38:59","slug":"hinweise-des-tages-405","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2380","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Arbeitsmarkt im Mai 2007<\/strong><br>\n3,806 Millionen registrierte Arbeitslose &ndash; 732.362 (16,1%) weniger als im Mai 2006.<br>\n6,355 Millionen &ldquo;Arbeitslosengeld-Empf&auml;nger\/innen&rdquo; (SGB III und SGB II). (Alg\/Alg II; &bdquo;399.000 weniger als vor einem Jahr&ldquo;, BA), darunter 3,210 Millionen (51%) registrierte Arbeitslose (Mai 2006: 4,06 Millionen (60%)).<br>\nVon den 1.045 Mio Alg I-Empf&auml;ngern sind 308.000 nicht als Arbeitslose registriert. Von den 5.413 Mio Alg II-Empf&auml;ngern gelten 2.847 Mio nicht als Arbeitslose im Sinne der amtlichen Statistik. 596.000 Arbeitslose sind ohne Anspruch auf Alg I oder Alg II.<br>\nDie Zahl der um die sog. Aufstocker &ndash; Bezug von Alg und Alg II &ndash; bereinigten Leistungsempf&auml;nger\/innen (Alg und Alg II) ist mit minus 399.000 deutlich langsamer gesunken als die Zahl der registrierten Arbeitslosen (-732.362). Und die Zahl der als Arbeitslose registrierten Leistungsempf&auml;nger\/innen nahm mit etwa 850.000 &ndash; von im Mai 2006 berichteten 4,06 Millionen auf 3,210 Millionen im Mai 2007 &ndash; deutlich schneller ab als die Zahl der um die sog. Aufstocker bereinigten Leistungsempf&auml;nger\/innen.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/070601_Hinweis1.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. [PDF &ndash; 212 KB]<\/a>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Bundesagentur f&uuml;r Arbeit Monatsbericht Mai 2007<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pub.arbeitsamt.de\/hst\/services\/statistik\/000000\/html\/start\/monat\/aktuell.pdf\">Bundesagentur f&uuml;r Arbeit [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wegen einer Computerpanne f&auml;llt die Arbeitslosenzahl regelm&auml;&szlig;ig zu niedrig aus<\/strong><br>\nDeutschland ist mit einer h&ouml;heren Arbeitslosigkeit in dieses Jahr gestartet als von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) zun&auml;chst angegeben. &ldquo;Im Januar wurde die Arbeitslosigkeit um 40.000 Menschen zu niedrig ausgewiesen&rdquo;, sagte BA-Vorstandschef Frank-J&uuml;rgen Weise. Grund sei, dass im Dezember ein Datensatz mit Neuzug&auml;ngen von Arbeitslosen durch einen Verarbeitungsfehler nicht in der Statistik ber&uuml;cksichtigt worden sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/arbeit-karriere\/:Bundesagentur-Arbeit-Zu-Arbeitslosenzahlen\/590158.html\">stern<\/a>\n<p>Anmerkung: Gravierender als diese Panne sind die gewollten statistischen Besch&ouml;nigungen. <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/05-29\/001.php\">Siehe dazu Werner R&uuml;gemer.<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: Wo der Aufschwung herkommt<\/strong><br>\nDie Fehlprognosen zur deutschen Wirtschaftsentwicklung spiegeln den desastr&ouml;sen Zustand der Expertendiagnosen. Zeit f&uuml;r einen Paradigmenwechsel.<br>\nDeutschlands Wirtschaftsexperten ringen mit dem Aufschwung wie Mechaniker, die ein Auto f&uuml;r schrottreif deklariert hatten und jetzt erkl&auml;ren m&uuml;ssen, warum dieses Auto pl&ouml;tzlich Formel-1-Rennen f&auml;hrt. K&ouml;nnte sein, dass sich die Mechaniker nur mal geirrt haben. Oder sie sind einfach schlechte Mechaniker. Dann w&auml;re es sinnvoll, die Jungs in Weiterbildung oder Umschulung zu schicken, um &auml;hnliche Fehldiagnosen k&uuml;nftig zu vermeiden.<br>\nAus all dem lie&szlig;e sich f&uuml;r die n&auml;chste Krise einiges lernen: &uuml;ber das bessere Timing von Strukturreformen, die Notwendigkeit, nicht immer alles zur deutschen Strukturkrise zu erkl&auml;ren und nicht reflexartig irgendwelche Rumtatareformen zu fordern. Oder &uuml;ber den Bedarf, sich wieder mehr mit Konjunkturforschung statt mit Theorien und Anreizproblemen am Arbeitsmarkt zu besch&auml;ftigen. Sonst wundern sich die Experten in K&uuml;rze wieder, dass die deutsche Wirtschaft sich ganz anders entwickelt, als sie es prophezeit haben. Zeit f&uuml;r einen Paradigmenwechsel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/207176.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Es ist einfach erfrischend, zu lesen, wie ein liberaler &Ouml;konom wie Fricke, dessen Auffassungen wir im Einzelnen nicht immer teilen, seine orthodoxen Kollegen der L&auml;cherlichkeit preisgibt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Familienbezogene Leistungen und Ma&szlig;nahmen &ndash; bisher viel zu hoch gegriffen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung gibt f&uuml;r insgesamt 145 familienbezogene Leistungen und Ma&szlig;nahmen 110,8 Milliarden Euro aus. Das geht aus einer Antwort der Regierung (16\/5394) auf eine Kleine Anfrage der Liberalen (16\/5160) hervor. Kriterien f&uuml;r den Familienbezug dieser Leistungen seien &ldquo;das Vorhandensein eines Kindes, Schwangerschaft und Mutterschaft sowie die Eltern-Kind-Beziehung in beide Richtungen&rdquo;. Dazu k&auml;men auch acht ehebezogene Ma&szlig;nahmen, die &ldquo;einen engen Bezug&rdquo;(!) zur Erziehung und Betreuung von Kindern h&auml;tten und f&uuml;r die im Jahr 2005 73,7 (!) Milliarden Euro ausgegeben wurden. Insgesamt 3,88 Milliarden Euro seien 2005 f&uuml;r kind- und familienbezogene Leistungen nach dem zweiten Buch Sozialgesetzbuch ausgegeben worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2007\/2007_148\/04.html\">Pressedienst des deutschen Bundestages<\/a> (Kostenloses <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/RSS\/Bundestag_HiB.rss\">Abonnement [RSS]<\/a> m&ouml;glich)\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Interessant ist, dass vom Finanzminister und von der Familienministerin fr&uuml;her immer von einer j&auml;hrlichen Familienf&ouml;rderung von 184 Milliarden Euro gesprochen wurden http:\/\/archiv.tagesspiegel.de\/drucken.php?link=archiv\/20.02.2007\/3093887.asp , und es w&uuml;rde einen schon sehr interessieren, welche &bdquo;ehebezogenen Ma&szlig;nahmen&ldquo; mit &bdquo;engem Bezug&ldquo; zur Erziehung und Betreuung von Kindern gemeint sind, die den L&ouml;wenanteil von 73,7 Milliarden der familienbezogenen Leistungen ausmachen. Aber auch schon so kann man sagen, dass die bisher genannten Zahlen viel zu hoch gegriffen waren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gewerkschaften vor der Herausforderung Europa: Nach der EU-Ratspr&auml;sidentschaft ist vor der Ratspr&auml;sidentschaft<\/strong><br>\nAllen positiven Konjunkturdaten zum Trotz: Alltagsbestimmend f&uuml;r weite Bev&ouml;lkerungsteile in vielen Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union (EU) sind nach wie vor Arbeitslosigkeit und st&auml;rker noch die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und sozialem Abstieg. Die Menschen in Europa erleben zunehmende Prekarisierung sowie ein un&uuml;bersehbares Auseinanderdriften zwischen Arm und Reich. Dies ist die Hintergrundfolie f&uuml;r eine wachsende Skepsis gegen&uuml;ber der europ&auml;ischen Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/04473.pdf\">FES [PDF &ndash; 108 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>DIW: Das Auseinanderdriften der Lohnst&uuml;ckkosten in Euro-Land kann zu Wachstumseinbu&szlig;en f&uuml;hren<\/strong><br>\nUnd es birgt Risiken bez&uuml;glich des Fortbestehens der W&auml;hrungsunion.<br>\nGemessen am Durchschnitt der Eurozone haben sich die Lohnst&uuml;ckkosten zwischen 1998 und 2006 in Spanien um gut 16 Prozent, in Portugal um elf, in Irland um zehn und in Italien um mehr als neun Prozent erh&ouml;ht.<br>\nDas einzige Land, das einen negativen Trend wieder korrigieren konnte, sind die Niederlande. Auf der anderen Seite haben Deutschland und &Ouml;sterreich ihre Wettbewerbsposition kontinuierlich verbessert durch Senkung der Lohnst&uuml;ckkosten um neun beziehungsweise sechs Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1146511\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Einfache Arbeit nicht so einfach<\/strong><br>\nEinfache Arbeit ist ein relevanter Besch&auml;ftigungsbereich und damit ein wichtiges arbeits- und tarifpolitisches Handlungsfeld. Die Hoffnung, durch eine Ausweitung dieses Segments die besch&auml;ftigungspolitischen Probleme insbesondere von Langzeitarbeitslosen und gering Qualifizierten l&ouml;sen zu k&ouml;nnen, l&auml;uft ins Leere, da &uuml;berwiegend Selektions- und Verdr&auml;ngungsprozesse stattfinden. Obwohl sich der Niedriglohnsektor in den letzten Jahren deutlich ausgeweitet hat, liegt der Anteil der Besch&auml;ftigten, die eine Berufsausbildung absolviert haben, an den Besch&auml;ftigten im Niedriglohnbereich bei &uuml;ber 75%. Vorschl&auml;ge, die in einer Ausweitung des Niedriglohnsektors eine L&ouml;sung der Besch&auml;ftigungsprobleme f&uuml;r<br>\ngering Qualifizierte sehen, greifen deshalb zu kurz.<br>\nTats&auml;chlich ist der Bereich der einfachen Arbeit einem st&auml;ndigen Wandel unterworfen, der zunehmend h&ouml;here Qualifikationen der Besch&auml;ftigten verlangt. Qualifizierung, bessere Entlohnung und gesellschaftliche Anerkennung k&ouml;nnten und sollten diese Dynamik unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/asfo\/04467.pdf\">FES [PDF &ndash; 172 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>PPP in der Schule<\/strong><br>\nAstrid Fischer, Mitglied der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung: &bdquo;Wir haben lediglich eine Wirtschaftlichkeitspr&uuml;fung einer Beraterfirma zu Gesicht bekommen, die dem Projekt erwartungsgem&auml;&szlig; gr&uuml;nes Licht gegeben hat. Im Falle des Bildungszentrums Ostend war im Vorfeld die Rede von einem Spareffekt in H&ouml;he von 25 Prozent. Daf&uuml;r gibt es jedoch keinerlei Belege, ein entsprechender Bericht des Revisionsamtes liegt auch nach nunmehr zwei Jahren nicht vor.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/05-31\/044.php?print=1\">junge Welt<\/a>\n<p>Die gleichfalls in Frankfurt ans&auml;ssige Deutsche Bank geht einen ganz anderen Weg, sie kauft ihre Zwillingst&uuml;rme von einem Fonds zur&uuml;ck<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1146438\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Vor G8: Bilderberg-Elitentreffen in Istanbul<\/strong><br>\nKurz vor dem G8-Gipfel &ndash; aber abseits der &ouml;ffentlichen Aufmerksamkeit &ndash; findet von heute bis Sonntag das j&auml;hrliche Treffen der sog. Bilderberg-Gruppe statt, dieses Jahr in Istanbul. In vertraulicher Runde kommen hierbei ca. 120 Vertreter der Einflussreichen in Wirtschaft, Politik, Milit&auml;r und Medien aus aller Welt zusammen, um sich &uuml;ber die Zukunft der Weltwirtschaft und -politik auszutauschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/05\/vor-g8-bilderberg-elitentreffen-in-istanbul\/%20\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>G 8 &ndash; Sicherheitsparanoia<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Nochmals: Freiheit f&uuml;r die Gefangenen in Heiligendamm<\/strong><br>\nEine Fotomontage zum Beitrag in den <a href=\"?p=2366\">Nachdenkseiten<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fotocommunity.de\/pc\/pc\/extra\/buddies\/display\/9092291\">fotocommunity<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung sperrt Journalisten von G-8-Gipfel aus<\/strong><br>\nDas Bundespresseamt verweigert rund 20 Journalisten den Zugang zum G-8-Gipfel. Einem Redakteur der &ldquo;taz&rdquo; wurde die Akkreditierung entzogen, obwohl er noch nicht mal einen Strafzettel im Polizeiregister vorzuweisen hat &ndash; doch der Verfassungsschutz hatte Einw&auml;nde.<br>\nDie Deutsche Journalisten Union (DJU) ist emp&ouml;rt: &ldquo;Wir betrachten diese Vorgehensweise als absolut unzul&auml;ssigen Versuch der Beeintr&auml;chtigung der freien Berichterstattung vom G-8-Gipfel und als Ma&szlig;nahme der Einsch&uuml;chterung, die wachsame kritische Berichterstattung verhindern soll.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,485984,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p>Zusatz: Auch der Deutsche Journalisten-Verband kritisiert das Akkreditierungsverfahren.<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/06\/01\/a0074.1\/text\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Man k&ouml;nnte es allerdings auch als ein bedenkliches Zeichen f&uuml;r den Niedergang des kritischen Journalismus werten, wenn &bdquo;nur&ldquo; 20 von 4700 Journalisten ausgeladen werden. Vielleicht frisst die gro&szlig;e Masse den F&uuml;hrern der Industrienationen ja wirklich aus der Hand.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die geheimen Polizei-Pl&auml;ne<\/strong><br>\nEingeschleuste V-Leute. Zufahrtsstra&szlig;en nach Heiligendamm und Umgebung werden per Video &uuml;berwacht, Kfz-Kennzeichen automatisch &uuml;berpr&uuml;ft (daf&uuml;r extra Landesgesetz ge&auml;ndert), Flugverbotszone von 50 km Radius, Awacs-Aufkl&auml;rungsflugzeug, St&ouml;rsender (&bdquo;Jammer&ldquo;) unterbrechen Handy-, Funk und E-Mail-Verkehr, im &acute;Notfall` soll das &ouml;rtliche Mobilfunknetz ganz lahmgelegt werden, Polizei ist in der Lage Handy-Nutzer zu orten und Gespr&auml;che abzuh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.t-online.de\/BTO\/news\/2007\/05\/30\/globalisierung-polizei\/geheimkonzept-sicherheit-mobilfunk.html\">bild-t-online<\/a>\n<p>Zusatz: Wie Attac meldet, sollen in den drei Attac-Sonderz&uuml;gen nach Rostock jeweils 15 Beamte der Bundespolizei mitfahren. Die S&uuml;ddeutsche Zeitung meldet, dass Zugbegleiter in Fernz&uuml;gen angewiesen sind, potenzielle Demonstrantengruppen zu melden.<\/p><\/li>\n<li><strong>Wir r&uuml;cken doch nicht mit Panzern an<\/strong><br>\nIm Brokdorf-Urteil beschloss das Bundesverfassungsgericht 1985, dass demokratischer Protest an der Stelle ge&auml;u&szlig;ert werden darf, an der sich auch der Anlass f&uuml;r die Demonstration befindet. &bdquo;Der Zaun ist illegal&ldquo;, findet Attac-Sprecherin Distelrath deshalb. &bdquo;Das einzig Gute an ihm ist, dass er zeigt, wie es um die G 8 steht. Die Regierungschefs m&uuml;ssen sich in einen vergoldeten Hochsicherheitstrakt verziehen, um unbehelligt miteinander k&uuml;ngeln zu k&ouml;nnen.&ldquo; Den Kontakt zur Gesellschaft aber h&auml;tten sie verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article909388\/Wir_ruecken_doch_nicht_mit_Panzern_an.html?print=yes\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Bei SPD-Ministern regt sich Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,485868,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Oberverwaltungsgericht Greifswald hat Globalisierungsgegner aus dem weiteren Umfeld des G8-Tagungsorts Heiligendamm verbannt<\/strong><br>\nDie Richter hoben eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Schwerin auf, das ein Demonstrationsverbot im Umkreis von f&uuml;nf bis zehn Kilometern um den Zaun deutlich (auf 200 Meter, W.L.) eingeschr&auml;nkt hatte. Dagegen hatte die Polizei geklagt. Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts sind die r&auml;umlichen und zeitlichen Beschr&auml;nkungen des Versammlungsrechts, &ldquo;jedenfalls was die von den Antragstellern dieses Verfahrens angemeldete Versammlung betrifft, rechtm&auml;&szlig;ig und versto&szlig;en nicht gegen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit&rdquo;, erkl&auml;rten die Richter in einer als unanfechtbar bezeichneten Entscheidung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mvregio.de\/mvr\/38055.html\">MVregio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Selbst Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts gelten im Ausnahmezustand offenbar nicht mehr.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Weg f&uuml;r Volksklage gegen Studiengeb&uuml;hren in Hessen frei<\/strong><br>\nTrotz hoher H&uuml;rden der CDU-Regierung wurden statt der n&ouml;tigen 43.000 Unterschriften 62.500 gesammelt. Es werden aber noch weitere angenommen.<br>\nDie hessische Landesregierung hatte nach der erfolgreichen Einreichung einer Verfassungsklage durch die Gewerkschaft &Ouml;TV die Bedingungen nochmals versch&auml;rft. Die Unterschriften m&uuml;ssen bei jemandem geleistet werden, der Zugriff auf das W&auml;hlerregister hat, da nur in Hessen Wahlberechtigte gegen das Gesetz klagen k&ouml;nnen. In der Regel bedeutet dies: Einen Tag Urlaub nehmen, w&auml;hrend der Mittagspause oder nach der Arbeit auf das Einwohnermeldeamt hetzen und vor den Augen des Beamten seine Unterschrift leisten. Einsammeln in der Fu&szlig;g&auml;ngerzone, wie dies f&uuml;r die Gr&uuml;ndung einer Partei m&ouml;glich ist, ist hier nicht vorgesehen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.uebergebuehr.de\/de\/aktuell\/news\/meldung\/ansicht\/2007\/05\/hessens-offizielle-unterschriftskampagne-endet-ueberragend\/\">uebergebuehr.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/rubriken\/nachrichten\/index.jsp?rubrik=15662&amp;key=standard_document_31291066\">hr online<\/a><\/li>\n<li><strong>Bitte D&auml;umchen drehen und Studiengeb&uuml;hren berappen<\/strong><br>\nEr w&uuml;rde gern schnell Jurist werden, kann aber nicht: Schon seit einem Jahr wartet ein K&ouml;lner Student auf Pr&uuml;fungstermine. Weil er f&uuml;rs erzwungene Nichtstun nicht auch noch Studiengeb&uuml;hren zahlen will, hat ihn nun die Uni hinausgeworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,485774,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Hamburger Uni-Pr&auml;sidentin beklagt sich &uuml;ber Sparkurs des Senats und die Verknappung von Masterstudieng&auml;nge<\/strong><br>\nMit dem neu eingef&uuml;hrten Bachelor-Studium k&ouml;nne kein wissenschaftlicher Nachwuchs ausgebildet werden. Dies aber sei, betonte die Raketenforscherin, das Hauptgesch&auml;ft einer Universit&auml;t. Auweter-Kurtz sieht in Hamburg die &ldquo;Einheit von Forschung und Lehre in Gefahr&rdquo;, da der Bachelor &ldquo;allenfalls solides Grundlagenwissen&rdquo; garantiere. Die Forscherin fordert auch die Unternehmen dazu auf, &ldquo;ihre Stimme zu erheben&rdquo; und zu sagen: &ldquo;Wir brauchen Absolventen, die h&ouml;her qualifiziert sind.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/daten\/2007\/05\/31\/748261.html\">Hamburger Abendblatt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2380","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2380"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2380\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}