{"id":23817,"date":"2014-11-04T09:07:55","date_gmt":"2014-11-04T08:07:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817"},"modified":"2015-11-09T16:04:19","modified_gmt":"2015-11-09T15:04:19","slug":"hinweise-des-tages-2247","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h01\">Gauck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h02\">Streikrecht <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h03\">Harald Schumann &ndash; Gro&szlig;banken geschont<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h04\">Heuschrecken schreiben ihr eigenes Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h05\">Ein dummes Gesch&auml;ft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h06\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h07\">Paul Krugman &ndash; Wirtschaft versus &Ouml;konomie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h08\">Spanien prescht mit der &laquo;Google-Steuer&raquo; vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h09\">Griechenland &ndash; Massenarbeitslosigkeit auf Jahre hinaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h10\">&Ouml;konom Martin Hellwig &ndash; Die Banken sind immer noch gef&auml;hrlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h11\">31 Jahre Arbeit bringen bald nur noch Rente auf Hartz-IV-Niveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h12\">Die NSA macht weiter wie zuvor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h13\">Verbriefte Hegemonie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h14\">Dienstbereit: Nazis &amp; Faschisten im Auftrag der CIA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h15\">Gastransport ohne Ukraine: Ungarns Parlament beschleunigt South-Stream-Bau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h16\">Volkswille oder &ldquo;Akt der Gewalt&rdquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817#h17\">Kino: &ldquo;Zwei Tage, eine Nacht&rdquo;: Kollege, bist auch du ein Schwein?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23817&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gauck<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Botschaft vom Feldherrenh&uuml;gel<\/strong><br>\nVor zehn Jahren koalierte die CDU in Hamburg mit der Schill-Partei, einem wirren Haufen von Rechtspopulisten. Damals konnte man sich, wenn man &auml;ngstlich veranlagt war, um die Demokratie sorgen. Jedenfalls gab es daf&uuml;r damals mehr Argumente als 2014 in Th&uuml;ringen. Dass sich diese Bef&uuml;rchtungen sp&auml;ter ebenso schnell aufl&ouml;sten wie die Schill-Partei, zeigt, dass Gelassenheit sowieso meist richtig ist.<br>\nJohannes Rau hat sich damals keineswegs dazu verleiten lassen, vor der Schill-Partei zu warnen. Warum? Weil Parteipolitik und Koalitionsverhandlungen in den L&auml;ndern zu kommentieren nicht der Job des Bundespr&auml;sidenten ist. Rau wusste das. Gauck hingegen, nicht frei von Hybris, h&auml;lt sich f&uuml;r allzust&auml;ndig.<br>\nDie Linkspartei im Osten ist keine verpuppte totalit&auml;re Bedrohung. Das begreift jeder, der sich  einigerma&szlig;en frei von ideologischen Scheuklappen das Personal, das Programm und die politische Praxis der Partei im Osten anschaut. Die CDU, die eine wenig ruhmreiche Vergangenheit als Blockpartei hat, benutzt solche SED-Klischees, wenn ihr nichts anders mehr einf&auml;llt.  Dass der Bundespr&auml;sident nun in das gleiche Horn tutet, ist peinlich.<br>\nUnd etwas mehr. Rot-Rot-Gr&uuml;n in Erfurt ist das Ergebnis eines langwierigen, mit Basisbefragungen abgesicherten politischen Prozesses. Doch ob Rot-Rot-Gr&uuml;n auch regieren wird , h&auml;ngt an der &auml;u&szlig;erst d&uuml;nnen Mehrheit von einer Stimme. Joachim  Gauck hat m&ouml;gliche Dissidenten im Th&uuml;ringen Landtag schon mal moralisch ermutigt, Rot-Rot-Gr&uuml;n hinterr&uuml;cks zu verhindern. Das ist Dienst an der Demokratie a la Gauck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!148753\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie bereits geschrieben, es f&auml;llt einem schwer zu glauben, dass die Ausf&auml;lle Gaucks gerade zu diesem Zeitpunkt zuf&auml;llig erfolgt sind. Als getreues Sprachrohr der herrschenden Eliten wei&szlig; Gauck sicher welchen Einfluss seine &Auml;u&szlig;erungen auf die Wahl Bodow Ramelows zum Ministerpr&auml;sidenten von Th&uuml;ringen haben k&ouml;nnen. Gauck ist sich aber offenbar nicht zu schade bei dieser &uuml;blen Form der Meinungsmache mit zu machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&Uuml;berzogene &Auml;u&szlig;erungen zur Unzeit<\/strong><br>\n&ldquo;Unaufgeregter&rdquo; sollten wir bitte damit umgehen, dass diese Republik 25 Jahre nach dem Ende des SED-Regimes bald ihren ersten linken Ministerpr&auml;sidenten bekommen d&uuml;rfte. Kein Wunder, dass ausgerechnet Yasmin Fahimi, Generalsekret&auml;rin der SPD, heute diese Forderung stellt. Endlich haben die Genossen zur Gelassenheit im Umgang mit den SED-Nachfolgern gefunden, da f&auml;hrt ihnen der Bundespr&auml;sident in die Parade. Keine Koalition mit den Linken unter deren F&uuml;hrung hatte es 2009 noch in Th&uuml;ringen gehei&szlig;en. F&uuml;nf Jahre sp&auml;ter hat sich die SPD-F&uuml;hrung dazu durchgerungen, einem linken Regierungschef Bodo Ramelow den Segen zu geben. Mehr noch: Viele f&uuml;hrende Sozialdemokraten w&uuml;nschen sich endlich ein Rot-rot-gr&uuml;nes Signal auch f&uuml;r den Bund, ein Zeichen, dass die SPD auch noch zu anderem im Stande ist, als ewiger Junior der Union zu bleiben.<br>\nUnd dann gie&szlig;t der Ex-Pastor Wasser in den Wein &ndash; mit einer Botschaft, die er auch noch vor brennenden Kerzen aus einer Kirche heraus ins Land verbreitet. Nein, diese Linkspartei ist noch nicht weit genug weg von der SED, meint ein zweifelnder Joachim Gauck und bringt damit einen ostdeutschen Sozialdemokraten regelrecht in Rage: Friedrich Schorlemmer, ehemaliger DDR-B&uuml;rgerrechtler, schimpft im Deutschlandfunk &uuml;ber Gauck &ndash; mit seiner Partnerin h&auml;tte er all dies besprechen k&ouml;nnen, nicht aber &ouml;ffentlich in die Th&uuml;ringer Regierungsbildung eingreifen d&uuml;rfen. Recht hat er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gauck-kritik-an-der-linken-ueberzogene-aeusserungen-zur.720.de.html?dram:article_id=302192\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em>Dazu ein Beitrag der noch vor der Wahl Gaucks zum Bundespr&auml;sidenten verfasst wurde aber in seiner Aktualit&auml;t bez&uuml;glich Gaucks politischer Haltung nichts eingeb&uuml;&szlig;t hat.<\/em><\/p>\n<p><strong>Joachim Gauck: Gerechtigkeit gegen jedermann. Au&szlig;er DIE LINKE.<\/strong><br>\nNach seiner wahrscheinlichen Wahl zum elften Bundespr&auml;sidenten wird Joachim Gauck unter anderem schw&ouml;ren, er werde &bdquo;Gerechtigkeit gegen jedermann &uuml;ben&ldquo;. Am Samstag absolvierte der designierte Pr&auml;sident den ersten offiziellen Besuch nach seiner Nominierung.<br>\nDas Ziel seiner Visite war der &bdquo;Marienthaler Kreis&ldquo; der nordrhein-westf&auml;lischen CDU, den Gauck auf Einladung von Bundesumweltminister Norbert R&ouml;ttgen besuchte. Obwohl das Treffen im Hinterzimmer im Zeichen von Verst&auml;ndigung und Ann&auml;herung stand, wollte Joachim Gauck nicht darauf verzichten, sich abwertend &uuml;ber die Linkspartei zu &auml;u&szlig;ern.<br>\nJoachim Gauck scheint es nicht schwer zu fallen, in seine neue, pr&auml;sidiale Rolle zu schl&uuml;pfen. Nachdem ihn ein Anruf von Angela Merkel im Taxi erreichte und die Kanzlerin fragte, ob er bereit sei f&uuml;r das h&ouml;chste Amt im Staat zu kandidieren, sagte er zu seinem Taxifahrer Vadim Belon: &bdquo;Sie fahren jetzt den neuen Bundespr&auml;sidenten&ldquo;.<br>\nGew&auml;hlt ist der 72-J&auml;hrige zwar noch nicht. Aber was spielen demokratische Feinheiten schon f&uuml;r eine Rolle, wenn sich die M&auml;chtigen im Staat bereits darauf verst&auml;ndigt haben, wen sie in ihre Reihen aufnehmen wollen. Und doch: Die Wahl will gewonnen werden und so macht sich Joachim Gauck zur Zeit auf den Weg durch die Gremien, von deren Zustimmung abh&auml;ngt, ob er am 18. M&auml;rz tats&auml;chlich in das Schloss Bellevue &uuml;bersiedeln wird. &hellip;.<br>\nSo nutzt der designierte Bundespr&auml;sident seinen Auftritt in Haminkeln unter anderem, um f&uuml;r klare Fronten zu sorgen. Vor dem Hintergrund seiner deutlichen Ansagen muss man sich dar&uuml;ber wundern, dass linke Politiker in s&auml;mtlichen Talk-Runden und Interviews immer wieder gefragt werden, warum sie Joachim Gauck jetzt nicht endlich unterst&uuml;tzen und damit die Chance nutzen, sich von ihrem DDR-Image zu l&ouml;sen.<br>\nEin Bundespr&auml;sident muss parteipolitisch neutral sein. Au&szlig;erdem hei&szlig;t es in der Eidesformel, &bdquo;ich werde Gerechtigkeit gegen jedermann &uuml;ben&ldquo;. Von &bdquo;Gerechtigkeit gegen jedermann, der nicht DIE LINKE w&auml;hlt&ldquo; ist hier nicht die Rede. Und parteipolitische Neutralit&auml;t bedeutet die Gleichbehandlung aller demokratisch zugelassenen Parteien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jacobjung.wordpress.com\/2012\/02\/26\/joachim-gauck-gerechtigkeit-gegen-jedermann-auser-die-linke\/\">Jacob Jung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&Ouml;zdemir nimmt Gauck in Schutz<\/strong><br>\nDer Parteivorsitzende der Gr&uuml;nen, Cem &Ouml;zdemir, hat Bundespr&auml;sident Joachim Gauck gegen Angriffe aus der Linken in Schutz genommen: &ldquo;Der Bundespr&auml;sident hat nur das gesagt, was viele denken, die das Unrecht, das in der DDR vorherrschte, zum Teil noch am eigenen Leib erfahren haben. Das sollte man ernst nehmen&rdquo;, sagte &Ouml;zdemir zu S&uuml;ddeutsche.de.<br>\n&ldquo;Mit Parteipolitik hat das nichts zu tun&rdquo;, sagte &Ouml;zdemir. &ldquo;Genau aus diesem Grund haben die Th&uuml;ringer Gr&uuml;nen darauf bestanden, dass die Linkspartei in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung die DDR als Unrechtsstaat bezeichnet. Die Aufarbeitung sollte aber auch die ehemaligen Blockparteien umfassen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/regierungsbildung-in-thueringen-oezdemir-nimmt-gauck-in-schutz-1.2200562\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da arbeitet einer aber heftig an einer kommenden schwarzen-gr&uuml;nen Koalition. Zur Versessenheit, auch der Gr&uuml;nen, auf das Wort &ldquo;Unrechtsstaat&rdquo; siehe noch einmal Heribert Prandtls Kommentar von gestern &ndash; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23808#h01\">Gauck f&auml;llt aus der Rolle<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Streikrecht<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Karlsruhe wird die Sache kassieren<\/strong><br>\nEin Gespr&auml;ch mit Wolfgang D&auml;ubler. Warum der Gesetzentwurf zur &raquo;Tarifeinheit&laquo; das Streikrecht einschr&auml;nkt, dem Grundgesetz widerspricht und die Konflikte bei Bahn und Lufthansa versch&auml;rft.<br>\njunge welt: Die Pilotenvereinigung Cockpit nennt das Gesetz deshalb &raquo;Verfassungsbruch mit Ansage&laquo;. Nahles beharrt hingegen darauf, es sei &raquo;verfassungsfest&laquo;.<br>\nMeiner Ansicht nach hat die Vereinigung Cockpit recht, wenn man die Begr&uuml;ndung des Gesetzes hinzunimmt. Wenn man nur das Gesetz liest, hei&szlig;t es dort, dass der Tarifvertrag der Mehrheitsgewerkschaft im Kollisionsfall Vorrang vor dem Vertrag der Minderheitsgewerkschaft hat. Dagegen ist an sich nichts einzuwenden, das gibt es zum Beispiel bei Tarifvertr&auml;gen &uuml;ber betriebliche und betriebsverfassungsrechtliche Fragen, bei denen nur eine Vereinbarung zur Geltung kommen kann. Man muss aber bedenken, dass sich eine solche Regelung in ein Gesamtsystem des Tarifvertrags- und Arbeitskampfrechts einf&uuml;gt. Und hier ist eben die Folge, dass eine Minderheitsgewerkschaft de facto nicht mehr streiken kann, wenn die Mehrheitsgewerkschaft einen Tarifvertrag abgeschlossen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/inland\/%C2%BBkarlsruhe-wird-die-sache-kassieren%C2%AB\">junge welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Entgrenzter Kampf dem Arbeitskampf<\/strong><br>\nSelbst der verschlafenste Zeitgenosse d&uuml;rfte es mittlerweile gemerkt haben: Unter dem Schlagwort der &raquo;Tarifeinheit&laquo; findet eine konzertierte Kampagne gegen das Streikrecht in Deutschland statt. Die mediale Propaganda gegen Lokf&uuml;hrer, Zugbegleiter, Piloten und ihre gut organisierten Gewerkschaften ist in vollem Gange, der hysterische Schulterschluss von S&uuml;ddeutscher Zeitung bis Bild, von Deutschlandfunk bis WDR2, von Heute-Show bis Heute-Journal ist vollzogen. Auf die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer (GDL) und die Vereinigung Cockpit darf, ja muss aus allen Rohren geschossen werden. Dabei sind die kursierenden Argumente offensichtlich vorgeschoben und in sich widerspr&uuml;chlich.<br>\nDie vielbeschworene Tarifeinheit, um die es angeblich gehen soll, ist den Arbeitgebern v&ouml;llig gleichg&uuml;ltig. Deutsche Unternehmen fl&uuml;chten seit 1993 unter Anleitung ihrer Verb&auml;nde massenhaft aus der Tarifbindung. Die Mehrheit der deutschen Besch&auml;ftigten arbeitet mittlerweile ohne Tarifvertrag. Und dort, wo noch Tarife existieren, hebeln Arbeitgeberverb&auml;nde die Tarifeinheit durch Hunderte von Vertr&auml;gen mit &raquo;christlichen&laquo; Scheingewerkschaften aus, die zwar kaum Mitglieder haben, daf&uuml;r aber Dumpingl&ouml;hnen zustimmen. Kein Wunder, dass die GDL f&uuml;r diese Arbeitgeber bedrohlich wirkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2014\/44\/50813.html\">jungle world<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Harald Schumann &ndash; Gro&szlig;banken geschont<\/strong><br>\nDie Bankenpr&uuml;fung der EZB verschweigt das gr&ouml;&szlig;te Risiko.<br>\nSo viel Gleichklang war lange nicht zwischen den Finanzpolitikern in Frankreich und Deutschland. &bdquo;Sein Eindruck&ldquo; habe sich &bdquo;best&auml;tigt, dass Deutschlands Banken gut vorgesorgt&ldquo; h&auml;tten, freute sich Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble. Am gleichen Tag k&uuml;ndete auch sein Pariser Kollege Michel Sapin, nun sei &bdquo;die Solidit&auml;t von Frankreichs Banken bewiesen&ldquo;. Genauso triumphierten Notenbanker beider L&auml;nder, wie gut es um die von ihnen kontrollierten Geldkonzerne bestellt sei.<br>\nDamit war der vermeintliche Krisentest gerade so kalibriert, dass die gr&ouml;&szlig;te Gefahr sch&ouml;n unsichtbar blieb: Die Megabanken in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Spanien sind auch sechs Jahre nach dem gro&szlig;en Knall zu gro&szlig;, zu komplex und vor allem zu vernetzt, als dass die Staaten sie jemals dem Markt &uuml;berlassen und in den Bankrott gehen lassen k&ouml;nnten.<br>\nWie gro&szlig; dieses Risiko tats&auml;chlich ist, das messen Fachleute der New York University und des &bdquo;Center for Risk Management&ldquo; in Lausanne anhand eines Krisenmodells, das weit n&auml;her an der Realit&auml;t orientiert ist. K&auml;me es wie dabei unterstellt zu einem Einbruch an den Finanzm&auml;rkten wie in 2008, dann w&auml;re die Deutsche Bank das Geldhaus in Europa mit dem gr&ouml;&szlig;ten Loch in der Bilanz. Ihr Eigenkapital w&uuml;rde sofort von den Verlusten verzehrt und sie br&auml;uchte 70 Milliarden Euro, um zu &uuml;berleben. Dicht dahinter liegen die franz&ouml;sischen Geldriesen BNP Paribas und Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale. Insgesamt m&uuml;ssten Frankreich zehn und Deutschland 3,5 Prozent der j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung ausgeben, um ihre Geldriesen solvent zu halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/banken-stresstest-grossbanken-geschont\/10922674.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Heuschrecken schreiben ihr eigenes Gesetz<\/strong><br>\nWeil ihnen die Politik zu langsam ist, schreiben die Wagniskapitalgeber in Deutschland selbst einen Gesetzesentwurf. Sie erinnern die Regierungskoalition an deren Versprechen, g&uuml;nstigere Bedingungen f&uuml;r Risikokapital (Venture Capital) zu schaffen. Seit den Ank&uuml;ndigungen im Koalitionsvertrag sei knapp ein Jahr vergangen, aber nichts passiert, sagte die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Branchenverbandes BVK, Ulrike Hinrichs, im Gespr&auml;ch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. &bdquo;Deswegen haben wir beschlossen: Jetzt schreiben wir selbst ein Gesetz.&ldquo; Vorgestellt werden soll es im Januar.<br>\nDie Bundesregierung hatte im Koalitionsvertrag im November 2013 g&uuml;nstigere Bedingungen f&uuml;r Investoren in Aussicht gestellt, die Geld in Start-ups stecken, vor allem in High-Tech-Unternehmen. Die &bdquo;rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen&ldquo; sollten sich verbessern, hie&szlig; es. Dem folgte im M&auml;rz ein Antrag der Regierungsfraktionen im Bundestag, Eckpunkte f&uuml;r ein Venture-Capital-Gesetz vorzulegen.<br>\nWeil er keine Bewegung sieht, prescht der BVK, der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften, nun selbst vor. Vor einigen Monaten hatte der Verband zusammen mit  zwei anderen Verb&auml;nden ein B&uuml;ndel von Ma&szlig;nahmen angemahnt, das Wagniskapital f&ouml;rdern soll. Darunter sind Regeln zur Ber&uuml;cksichtigung von Jungunternehmen bei &ouml;ffentlichen Ausschreibungen, steuerliche Vorteile f&uuml;r Forschungsausgaben und der Verzicht darauf, eine  Umsatzsteuer auf Verwaltungsleistungen von Fondsmanagern zu erheben. Diese Schritte sollen auch die Grundlage f&uuml;r den Gesetzesentwurf bilden: &bdquo;Sie k&ouml;nnen relativ sicher davon ausgehen, dass ein Gro&szlig;teil der Ma&szlig;nahmen sich in dem Gesetz wiederfinden wird&ldquo;, sagte Hinrichs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/bvk-wagniskapitalgeber-schreiben-ihr-eigenes-gesetz-13243632.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Unter der Perspektive der marktkonformen Demokratie ist daran eigentlich nichts auszusetzen. Ist es doch l&auml;ngst g&auml;ngige Praxis, dass die Lobbyverb&auml;nde der Bundesregierung die Gesetzesentw&uuml;rfe auf das Blatt diktieren. Das immer wieder v&ouml;llig verwunderliche daran ist aber, dass Mutti Merkel es schafft damit in keiner Weise in Verbindung gebracht zu werden und nach wie vor die als beliebteste deutsche Politikerin gelten darf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein dummes Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nGerhard Schick ist &Ouml;konom, finanzpolitischer Sprecher in Berlin und gilt als einer der wenigen linken Gr&uuml;nen Baden-W&uuml;rttembergs. Er will die Deutsche Bank verkleinern, die Macht der Global Player verringern und dem Lobbyismus an den Kragen. Geht das mit den Gr&uuml;nen?<br>\nSie wollen das Machtkartell aus Wirtschaft und Politik zerschlagen. Too big to fail darf es nicht mehr geben. Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren &ndash; das soll der Vergangenheit angeh&ouml;ren, schreiben Sie in Ihrem Buch &ldquo;Machtwirtschaft &ndash; Nein Danke&rdquo;. Sind Sie eigentlich in der falschen Partei? W&auml;ren Sie bei Gregor Gysi und Sahra Wagenknecht nicht besser aufgehoben?<br>\nNein, ich bin schon bei den Richtigen. Die zentrale Antwort auf diese Fragen hei&szlig;t Europa, und dieser Ansatz h&auml;tte bei den europakritischen Linken &uuml;berhaupt keinen Platz. Au&szlig;erdem bin ich ein &uuml;berzeugter Marktwirtschaftler und halte Verstaatlichung nicht f&uuml;r die richtige Antwort. Es geht darum, die Banken auf eine Gr&ouml;&szlig;e zu bringen, dass sie noch beherrschbar sind. Wer wie die Deutsche Bank eine Bilanzsumme von zwei Billionen Euro verantwortet und Derivatevolumen in H&ouml;he von 55 Billionen, kann nicht mehr wirklich steuern, was passiert. Es besteht die Gefahr, dass in solchen Instituten problematische Gesch&auml;fte laufen, ohne dass die Vorst&auml;nde das wissen. Und wenn Unternehmen so gro&szlig; sind, dass sie nicht mehr gesteuert werden k&ouml;nnen, dann m&uuml;ssen sie kleiner werden. Die Risiken tr&auml;gt sonst die Allgemeinheit, und das hat dann mit Marktwirtschaft nichts zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/187\/ein-dummes-geschaeft-2523.html\">Kontext<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Keine Entwarnung bei CETA und TTIP<\/strong><br>\n&bdquo;In jedem Fall sind Investor-Staat-Schiedsverfahren und unklare Definitionen von Rechtsbegriffen wie &sbquo;Faire und Gerechte Behandlung oder Indirekte Enteignung&lsquo; abzulehnen.&ldquo; Mit diesen klaren Worten hat der SPD-Parteikonvent am 20. September in die Debatte zum transatlantischen Freihandelsabkommen mit den USA, &bdquo;Transtatlantic Trade Investment Partnership, TTIP&ldquo;, und mit Kanada, &bdquo;Comprehensive and Economic Trade Agreement, CETA&ldquo; eingegriffen. Endg&uuml;ltig gewonnen ist damit aber noch nichts. Ein Problem: Anders als TTIP liegt das CETA-Abkommen bereits ausverhandelt vor und steht zur Ratifikation an. Und es enth&auml;lt genau die Komponenten, die nach dem Beschluss des Parteikonvents &bdquo;in jedem Fall&ldquo; abzulehnen sind.<br>\nVor diesem Hintergrund wird verst&auml;ndlich, dass sich Sigmar Gabriel im Bundestag zu CETA eher verhalten &auml;u&szlig;erte und lediglich versprach, er wolle &bdquo;versuchen&ldquo;, Ver&auml;nderungen zu erreichen. Diese lassen sich allerdings nur schwer realisieren, insbesondere wenn man &ndash; wie offenbar Sigmar Gabriel &ndash; nicht auch ein Scheitern des Vertrages in Kauf nehmen will. Es entspricht nicht den internationalen<br>\nGepflogenheiten, in einem so sp&auml;ten Stadium noch Kernpunkte eines Vertrages in Frage zu stellen. Zudem sieht die Union keinen Anlass, sich f&uuml;r Neuverhandlungen einzusetzen. Daher wiegelt das Bundeswirtschaftsministerium ab. Man sei zwar gegen Schiedsgerichte, die Bestimmungen des CETA-Abkommens seien aber harmlos. Zitiert wird aus einem eigens beauftragten Gutachten , nach dem Investoren aus Kanada durch das Abkommen nicht besser gestellt w&uuml;rden als deutsche Unternehmen. F&uuml;r den Handlungsspielraum des deutschen Gesetzgebers, so soll suggeriert werden, &auml;ndere sich also nichts.<br>\nDie oben zitierte Einsch&auml;tzung vernachl&auml;ssigt jedoch einen wesentlichen Aspekt: Was Inhalt des Vertrages ist, wei&szlig; man immer erst nach der Entscheidung der Schiedsgerichte. Die Behauptung, der Investitionsschutz bliebe hinter den Anforderungen des deutschen Rechts und des Unionsrechts zur&uuml;ck, bleibt eine blo&szlig;e Vermutung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spw.de\/data\/204_deters.pdf\">spw [PDF &ndash; 92,2 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Jeder zweite Deutsche findet TTIP gut<\/strong><br>\nWie finden die Deutschen das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten (TTIP) wirklich? Gemessen an den &ouml;ffentlichkeitswirksamen Protesten, die sich symboltr&auml;chtig regelm&auml;&szlig;ig etwa in einer Kritik am &bdquo;Chlorh&auml;hnchen&ldquo; oder an den Schiedsgerichten zeigt (eine ausf&uuml;hrliche Analyse dazu hat die F.A.Z. hier ver&ouml;ffentlicht), k&ouml;nnte man meinen, dass die Mehrheit hierzulande gegen das Abkommen ist.<br>\n&Uuml;berraschend kommt nun eine aktuelle Emnid-Umfrage, &uuml;ber die der &bdquo;Spiegel&ldquo; berichtet, zu einem anderen Ergebnis: Demnach finden 48 Prozent der Deutschen, dass das Abkommen eine gute Sache sei, w&auml;hrend deutlich weniger (32 Prozent) das Handelsabkommen f&uuml;r eine generell schlechte Idee halten. Weitere 17 Prozent der Befragten haben sich eigenen Angaben zufolge noch keine eigene Meinung zu diesem Thema gebildet.<br>\nZugleich w&uuml;nschen sich 63 Prozent der etwas mehr als eintausend befragten Personen, dass die EU weiter mit den Amerikanern &uuml;ber das Abkommen verhandelt; ein Viertel pl&auml;diert demnach daf&uuml;r, die Verhandlungen sofort abzubrechen. Kritiker des Abkommens k&ouml;nnen sich in diesem Fall &uuml;brigens auch nicht dar&uuml;ber beklagen, die Umfrage-Ergebnisse seien wom&ouml;glich im Interesse eines das Abkommen unterst&uuml;tzenden Auftraggebers entstanden: Emnid beauftragt hat n&auml;mlich in diesem Fall die Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch und die findet das Vorhaben eher kritisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/streit-um-ttip-und-freihandel\/emnid-umfrae-die-haelfte-der-deutschen-findet-ttip-gut-13240324.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Bereits in der ZDF-Sendung &bdquo;Berlin direkt&ldquo; vom 11.05.2014 hat Bundeswirtschaftsminister Gabriel sinngem&auml;&szlig; gesagt, dass noch keine TTIP-Inhalte vorl&auml;gen und es zu diesem Zeitpunkt weder bef&uuml;rwortet noch abgelehnt werden k&ouml;nne. Das kann u.a. hier eingesehen werden: Gabriel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/368#\/beitrag\/video\/2152032\/Gabriel:-%22Mehr-Transparenz-schaffen%22\">Mehr Transparenz schaffen<\/a>&ldquo;<\/em><br>\n<em>Seit diesem Zeitpunkt hat sich an der Transparenz der auszuhandelnden Papiere zum sogenannten freien Handel nichts ge&auml;ndert, aber dennoch wird nun geschw&auml;rmt, dass (fast) jeder zweite Deutsche TTIP gut f&auml;nde. Das hat mit seri&ouml;sen Journalismus nichts mehr zu tun.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Christoph Scherrer: &bdquo;Bef&uuml;rchtungen &uuml;ber negative Auswirkungen durch TTIP sind berechtigt&ldquo;<\/strong><br>\nEin Interview mit Prof. Dr. Christoph Scherrer &uuml;ber das EU-US-Freihandelsabkommen und seine Auswirkungen auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Scherrer ist Direktor des International Center for Development and Decent Work an der Universit&auml;t Kassel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1397\">annotazioni<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; Wirtschaft versus &Ouml;konomie<\/strong><br>\nErfolg in der Wirtschaft scheint keine besonderen Einsichten in Wirtschaftspolitik zu vermitteln. Warum? Die Antwort, um den Titel eines Papiers zu zitieren, das ich bereits vor vielen Jahren ver&ouml;ffentlicht habe, ist, dass ein Land keine Firma ist. Nationale Wirtschaftspolitik muss, auch in kleinen L&auml;ndern, Arten von Informationen ber&uuml;cksichtigen, die im Gesch&auml;ftsleben selten von Bedeutung sind. So verkaufen zum Beispiel selbst die gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen nur einen kleinen Teil von dem, was sie produzieren, an ihre eigene Belegschaft, w&auml;hrend selbst sehr kleine L&auml;nder G&uuml;ter und Dienstleistungen im wesentlichen bei sich selbst absetzen. &hellip; Tats&auml;chlich jedoch versch&auml;rfen Lohn- und Ausgabenk&uuml;rzungen in einer am Boden liegenden Wirtschaft das Problem nur, welches in unzureichender Nachfrage besteht. Verschuldung und aggressives Gelddrucken k&ouml;nnen dagegen viel helfen. Aber wie kann man diese Art Logik Wirtschaftsf&uuml;hrern beibringen, besonders wenn sie von eierk&ouml;pfigen Akademikertypen kommt? Das Schicksal der Weltwirtschaft k&ouml;nnte an der Antwort auf diese Frage h&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/11\/03\/opinion\/paul-krugman-business-vs-economics.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Spanien prescht mit der &laquo;Google-Steuer&raquo; vor<\/strong><br>\nAllein mit den Stimmen der Vertreter des regierenden konservativen Partido Popular von Ministerpr&auml;sident Rajoy hat das spanische Parlament am Donnerstag ein neues Gesetz &uuml;ber geistiges Eigentum abschliessend gebilligt. F&uuml;r heftigen Dissens in der Gesellschaft sowie in Wirtschaftskreisen sorgte bereits im Vorfeld ein Aspekt, n&auml;mlich die sogenannte Google-Abgabe f&uuml;r die Betreiber von Suchmaschinen im Internet, deren Erhebung zugunsten von Verlagen und Autoren ab dem 1. Januar 2015 vorgesehen ist. Wenigstens im europ&auml;ischen Kontext geht Spanien damit &uuml;ber bisherige Ans&auml;tze hinaus und begibt sich auf Neuland.<br>\nAls &laquo;Pfusch&raquo; kritisierte ein Parlamentarier der oppositionellen Sozialisten das neue Gesetz, das lediglich als Zwischenschritt auf dem Weg zu einer baldigen, tiefergehenden Reform gedacht ist. Als grosse Gewinner gelten die Verleger. Schon lange hatte sich der spanische Verband der Verleger von Tageszeitungen (Asociaci&oacute;n de Editores de Diarios Espa&ntilde;oles, Aede) f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Abgabe starkgemacht. Dagegen wittern Vertreter der Oppositionsparteien im Parlament wie auch Medien- und Kulturschaffende Gefahren f&uuml;r die Freiheit im Internet; und Wirtschaftsverb&auml;nde bangen um die k&uuml;nftige Lebensf&auml;higkeit oder Rentabilit&auml;t von bestimmten Gesch&auml;ftsmodellen, die auf der Nutzung des Internets beruhen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/international\/europa\/spanien-prescht-mit-der-google-steuer-vor-1.18416039\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &bdquo;Allein mit den Stimmen der Vertreter des regierenden konservativen von Ministerpr&auml;sident Rajoy hat das spanische Parlament am Donnerstag ein neues Gesetz &uuml;ber geistiges Eigentum abschliessend gebilligt.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Deutlicher l&auml;sst sich nicht darstellen, dass der Partido Popular Interessenpolitik betreibt, n&auml;mlich die der reichen Verlegerclans in Spanien, die um ihre Renditen f&uuml;rchten. In Deutschlands marktkonformer Demokratie haben die private Medienunternehmen und Verlegerverb&auml;nde in einem anderen Bereich bereits in &auml;hnlicher Weise ihre Interessen durchgesetzt, in dem diese der Politik in den Rundfunkstaatsvertrag diktierten, dass die Onlineinhalte der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender nur noch sieben Tage im Netz zur Verf&uuml;gung stehen d&uuml;rfen.<\/em><br>\n<em>Die Argumente der Verleger stehen dabei auf wackeligen Beinen. Der Vorwurf die Suchmaschinen w&uuml;rden mit den Verweisen auf Artikeln aus den Onlineportalen der Zeitungen deren geistiges Eigentum verwerten ist lachhaft. Da die Verlage der klassischen Printmedien bis her kein tragf&auml;higes Gesch&auml;ftsmodell f&uuml;r das Internet zusammengebracht haben, m&ouml;chte diese jetzt auf eine andere Art kassieren. Dabei m&uuml;ssten die Verleger eigentlich froh sein, wenn Google &amp; Co auf ihre Publikation verlinken. Wenn die Suchmaschinenbetreiber die entsprechenden Zeitungen aus ihren Suchindex streichen d&uuml;rfte der Schaden f&uuml;r die Verlage ungleich gr&ouml;&szlig;er sein, da diese dann f&uuml;r die digitale Welt nicht mehr existieren w&uuml;rden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Griechenland &ndash; Massenarbeitslosigkeit auf Jahre hinaus<\/strong><br>\nDer griechische Ministerpr&auml;sident Antonis Samaras w&auml;hnt die Krise hinter sich. Seine Landsleute sehen das ein bisschen anders. Fast ein Viertel der Bev&ouml;lkerung ist von Armut bedroht.<br>\nGlaubt man Ministerpr&auml;sident Antonis Samaras, l&auml;sst Griechenland die Krise hinter sich. Nachdem das Land noch 2009 ein Rekorddefizit von 15,6 Prozent der Wirtschaftsleistung ausgewiesen hatte, legte die Athener Regierung jetzt f&uuml;r das kommende Jahr einen nahezu ausgeglichenen Haushaltsentwurf vor. Sogar der strenge Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) spricht mit Blick auf Griechenland von einer &bdquo;Erfolgsstory&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/griechenland-massenarbeitslosigkeit-auf-jahre-hinaus,1472596,28920698.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Griechenland soll neues Hilfsprogramm bekommen<\/strong><br>\nLange zauderten die Euro-Partner. Nun ist es klar: Griechenland wird auch im neuen Jahr nicht ohne Hilfe von au&szlig;en &uuml;ber die Runden kommen. Um Details wird es noch ein langes Gezerre geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/griechenland\/schuldenkrise-griechenland-soll-neues-hilfsprogramm-bekommen-13245409.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nanu, Griechenland war doch auf einem so guten Weg, wenn man Merkel, Sch&auml;uble und Samaras glauben durfte&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Ouml;konom Martin Hellwig &ndash; Die Banken sind immer noch gef&auml;hrlich<\/strong><br>\nAus der Krise sind wir noch lange nicht heraus. Die Deutsche Bank habe weniger Eigenkapital als Lehman vor dem Konkurs, warnt der viel beachtete &Ouml;konom Martin Hellwig. Ein Gespr&auml;ch nach dem Stresstest und vor dem Start der europ&auml;ischen Bankenaufsicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/oekonom-martin-hellwig-die-banken-sind-immer-noch-gefaehrlich-13242486.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>31 Jahre Arbeit bringen bald nur noch Rente auf Hartz-IV-Niveau<\/strong><br>\nDie Deutschen m&uuml;ssen f&uuml;r ihre Rente  immer l&auml;nger arbeiten. Ein Durschnittsverdiener kommt nach 31 Jahren Arbeit gerade einmal auf das Niveau der Grundsicherung. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie.<br>\nSelbst Durchschnittsverdiener m&uuml;ssen in den kommenden Jahrzehnten damit rechnen, nur noch eine Rente in H&ouml;he der Grundsicherung zu erhalten. Das berichtet die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung unter Berufung auf eine Studie des &ldquo;Instituts Arbeit und Qualifikation&rdquo; der Uni Duisburg-Essen. Die Deutsche Rentenversicherung widerspricht: &ldquo;Die von der Zeitung erw&auml;hnten Berechnungen sind reine Modellrechungen. Ein Durchschnittsverdiener, der sein Berufsleben lang gearbeitet und Beitr&auml;ge gezahlt hat, wird auch k&uuml;nftig eine Rente bekommen, die deutlich &uuml;ber dem Grundsicherungsniveau liegt.&rdquo; Au&szlig;erdem gebe die H&ouml;he der gesetzlichen Rente alleine keine Auskunft &uuml;ber die Einkommenslage von Rentnerhaushalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/rente\/grundsicherung-31-jahre-arbeit-und-durch-nur-rente-auf-hartz-iv-niveau_id_4244419.html\">FOCUS<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn die Rechnungen stimmen, dann erhalten Arbeitnehmer mit dem geplanten SPD-Mindestlohn von 8,50 Euro (das entspricht ziemlich genau den genannten 1.450 Euro brutto im Monat) nach 63 Jahren Arbeit (also nie) eine Rente auf Hartz-IV-Niveau bzw. nach 45 Jahren nur 500 Euro. Noch ein Argument gegen diese unversch&auml;mte Zumutung, die als angeblich &ldquo;existenzsichernder Mindestlohn&rdquo; beworben wird. Dieser Lohn sichert weder f&uuml;r den aktiven Arbeitnehmer noch im Ruhestand die Existenz.<\/em><br>\n<em>Im &Uuml;brigen ist die Neuigkeit keine Neuigkeit, sondern seit den Rot-Gr&uuml;nen Rentenreformen von 2001 Schnee von gestern. Gewollte massenhafte Altersarmut per Gesetz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die NSA macht weiter wie zuvor<\/strong><br>\nLaura Poitras hat den NSA-Skandal mit Edward Snowden und Glenn Greenwald aufgedeckt. Im Tagesspiegel-Interview spricht sie &uuml;ber ihren Film &ldquo;Citizenfour&rdquo; und ihre Sorge um die Demokratie seit 9\/11 &ndash; und sie gibt Tipps zum Schutz der Privatsph&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/laura-poitras-ueber-edward-snowden-die-nsa-macht-weiter-wie-zuvor\/10922460.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verbriefte Hegemonie<\/strong><br>\nEin Triumph der Beharrlichkeit deutscher Europapolitik. Ab dem 1. November gilt ein neues Abstimmungsverfahren innerhalb des Europ&auml;ischen Rats. Es beg&uuml;nstigt &uuml;berproportional die Bundesrepublik.<br>\nBei dem Verfahren der Entscheidungsfindung im Rat geht es um den Kern der Macht in der Europ&auml;ischen Union. Kein Wunder also, dass seine Ausgestaltung von Beginn an umk&auml;mpft war. Urspr&uuml;nglich waren die Mitglieder der Europ&auml;ischen Gemeinschaften in drei Gruppen eingeteilt gewesen: In einem System gewichteter Stimmen erhielt ein gro&szlig;es Land vier Stimmen, zwei Stimmen ein mittleres und eine Stimme ein kleines. Mit den Erweiterungsrunden der achtziger und neunziger Jahren wurde die Formel der Stimmverteilung dann auf zehn bzw. f&uuml;nf bzw. zwei abge&auml;ndert.<br>\nAb 1990 dr&auml;ngte Berlin darauf, von diesem System der gewichteten Stimmen abzugehen und statt dessen die Bev&ouml;lkerungsgr&ouml;&szlig;en, die demographischen Verh&auml;ltnisse, zugrunde zu legen. Die anderen EU-Mitglieder reagierten zun&auml;chst ablehnend auf diese Forderung. Erst im Dezember 2000 gelangte sie zusammen mit dem Verlangen nach einer Verkleinerung der Kommission und der Reform der Zusammensetzung des Europ&auml;ischen Parlaments auf die Tagesordnung des Ratsgipfels von Nizza. Zu seinem &Auml;rger konnte sich Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) damals aber nicht durchsetzen. In keiner einzigen Frage wurde ein Durchbruch erzielt. Frankreich beharrte auf der bisherigen Regelung und setzte zudem durch, auch k&uuml;nftig die gleiche Stimmenzahl wie Deutschland zu haben. Der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Jacques Chirac soll w&auml;hrend der entscheidenden Nachtsitzung erregt ausgerufen haben, Frankreich habe nicht dreimal Krieg gegen Deutschland in einem Jahrhundert gef&uuml;hrt, um nun auf die Parit&auml;t in der Europ&auml;ischen Union zu verzichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/thema\/verbriefte-hegemonie\">junge welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Dienstbereit: Nazis &amp; Faschisten im Auftrag der CIA<\/strong><br>\nW&auml;hrend des Kalten Krieges rekrutierte die CIA zahlreiche ehemalige Nazigr&ouml;&szlig;en und italienische Faschisten als Agenten f&uuml;r ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Anhand j&uuml;ngst freigegebener Akten skizziert der Dokumentarfilm zum ersten Mal ein weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der BRD reichte.<br>\nSie waren Verbrecher, manche von ihnen sogar Folterer und Massenm&ouml;rder: Hochrangige Nationalsozialisten und &uuml;berzeugte Faschisten waren seit 1945 angeblich europaweit auf der Flucht vor der Justiz der Alliierten. Doch den Siegern ging es weniger um Moral und Gerechtigkeit. Im Kalten Krieg zwischen Ost und West war der Kommunismus f&uuml;r den Westen der Feind &ndash; und machte die alten Nationalsozialisten zu willkommenen Mitk&auml;mpfern.<br>\nDie CIA rekrutierte zahlreiche ehemalige Nazigr&ouml;&szlig;en und italienische Faschisten als Agenten f&uuml;r ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Sie organisierten Folter, Todesschwadronen und Geheimdienste in den pro-amerikanischen Milit&auml;rdiktaturen S&uuml;damerikas. Sie waren beteiligt an Putschversuchen in Italien und sie etablierten Machtstrukturen in Europa. Das offiziell verschwundene Gold des &ldquo;Dritten Reiches&rdquo; finanzierte einen Teil dieser Arbeit. Wie weit reichte die Zusammenarbeit der CIA mit den Henkern der Nazis?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=TcCgxt1jZgw\">youtube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Dokumentation war am 15. Oktober 2013 auf arte zu sehen<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gastransport ohne Ukraine: Ungarns Parlament beschleunigt South-Stream-Bau<\/strong><br>\nDie South-Stream-Pipeline soll russisches Gas um die Ukraine herum in die EU liefern. In Ungarn wird ihr Bau nun per Gesetz beschleunigt. Pr&auml;sident Orb&aacute;n r&uuml;ckt damit noch n&auml;her an Wladimir Putin heran.<br>\nDas ungarische Parlament hat am Montag ein Gesetz beschlossen, das den beschleunigten Ausbau der von der EU kritisierten Gasleitung South Stream erm&ouml;glicht und EU-Verfahren umgeht. Die Vorlage, die mit den Stimmen der Regierungspartei Fidesz des rechts-nationalen Ministerpr&auml;sidenten Viktor Orban angenommen wurde, besagt, dass nun auch Firmen ohne entsprechende Betriebsgenehmigung Gasleitungen bauen d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/south-stream-ungarns-parlament-beschleunigt-bau-a-1000855.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Was dem Herrn geziemt, geziemt noch lange nicht dem Knecht. South-Stream ist die direkte Erg&auml;nzung zu Gerhard Schr&ouml;ders Nord-Stream-Pipeline. Die Ukraine war, ist und bleibt ein unsicheres Transitland und es ist allein schon aus pragmatischen Gr&uuml;nden wichtig, alternative Energiekorridore zu entwerfen. Man kann und muss Victor Orban f&uuml;r vieles kritisieren &ndash; daf&uuml;r aber ganz sicher nicht. Der Eindruck, dass Orban der starke Mann auf der westlichen Seite von South Stream ist, ist ohnehin falsch. Federf&uuml;hrend unterst&uuml;tzt vor allem &Ouml;sterreich, das nach dem Aus von &bdquo;Nabucco&ldquo; dringend Gas f&uuml;r seinen gigantischen Erdgas-Hub in Baumgarten sucht. Weiterhin sind die italienische Eni, die franz&ouml;sische EdF und die deutsche Wintershall an South Stream beteiligt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Volkswille oder &ldquo;Akt der Gewalt&rdquo;?<\/strong><br>\nTrotz der immer wieder aufflammenden K&auml;mpfe in der Ost-Ukraine w&auml;hlten die B&uuml;rger in den von Aufst&auml;ndischen kontrollierten Gebieten von Donezk und Lugansk am Sonntag ihre Regierungsoberh&auml;upter. Nach Ausz&auml;hlung von 50 Prozent der Stimmen wurden nach Mitteilung der Zentralen Wahlkommission der &ldquo;Donezk-Republik&rdquo; &ldquo;&uuml;ber 70 Prozent der Stimmen&rdquo; f&uuml;r den amtierenden Ministerpr&auml;sidenten Aleksandr Sachartschenko, einen ehemaligen Unternehmer, abgegeben. Die beiden unterlegenen Kandidaten, der stellvertretende Vorsitzende des Parlaments Noworossija, Aleksandr Kofman, und das ehemalige Mitglied der ukrainischen Polizei-Spezialeinheit Werkut, Juri Siwokonenko, bekamen 9,7 beziehungsweise neun Prozent der Stimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43227\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kino: &ldquo;Zwei Tage, eine Nacht&rdquo;: Kollege, bist auch du ein Schwein?<\/strong><br>\nSandra Baye ist die Hauptfigur in &ldquo;Zwei Tage, eine Nacht&rdquo;, dem neuen Film der Br&uuml;der Jean-Pierre und Luc Dardenne. Die Angestellte einer mittelst&auml;ndischen Firma in der belgischen Provinz war l&auml;nger krank, litt an Depressionen. Nun will sie zur&uuml;ck an die Arbeit, doch ihr Chef hat festgestellt, dass die Arbeit auch mit einer Person weniger zu bew&auml;ltigen ist. Die anderen Kollegen mussten w&auml;hrend Sandras Abwesenheit &Uuml;berstunden machen, daf&uuml;r sollen sie nun jeder eine Bonuszahlung in H&ouml;he von 1000 Euro bekommen. Preis der Pr&auml;mie: Sandra wird entlassen. Die Angestellten werden von der Gesch&auml;ftsleitung vor die perfide Wahl gestellt: Solidarit&auml;t mit der Mitarbeiterin oder mehr Geld in der Kasse. Die meisten, 14 von 16, wollen die Kohle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/kino\/zwei-tage-eine-nacht-im-kino-sozialdrama-mit-marion-cotillard-a-999776.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23817","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23817","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23817"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23817\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28594,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23817\/revisions\/28594"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23817"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23817"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23817"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}