{"id":23821,"date":"2014-11-04T09:52:23","date_gmt":"2014-11-04T08:52:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23821"},"modified":"2019-04-10T11:47:44","modified_gmt":"2019-04-10T09:47:44","slug":"ukraine-die-andere-wahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23821","title":{"rendered":"Ukraine: Die andere Wahl"},"content":{"rendered":"<p>Am Sonntag, dem 2.November 2014 wurde im Osten der Ukraine gew&auml;hlt, nachdem eine Woche vorher die von Kiew durchgef&uuml;hrte Westwahl &uuml;ber die B&uuml;hne gegangen ist. Viele Aspekte sind zu beleuchten, um eine Vorstellung zu gewinnen, worauf die ganze Situation hinausl&auml;uft.  Betrachten wir zun&auml;chst die Ergebnisse, bevor wir die Hintergr&uuml;nde  sortieren. Von <strong>Kai Ehlers<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23821#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<br>\n<!--more--><br>\nObwohl weiter geschossen wurde, wurde gew&auml;hlt. Das von den Veranstaltern der Wahl anvisierte Ziel wurde erreicht: Die F&uuml;hrungsspitzen der bisher nicht anerkannten Volksrepubliken, die Republikchefs Alexander Sachartchenko in Donezk und Igor Plotnizki in Lugansk  sowie ihre Volksr&auml;te in ihren bisher informellen, nur aus den K&auml;mpfen hervorgegangenen Funktionen, wurden mit erkennbarem Zuspruch der Bev&ouml;lkerung best&auml;tigt. Sachartchenko mit  ca. 80%, Plotznizki mit ca. 65%. Auch die Parlamente von Donezk und Lugansk wurden legitimiert. Gro&szlig;e Auswahl zwischen Parteien gab es nicht. Nicht alle Parteien durften teilnehmen. Zur Wahl standen keine Programme, sondern Personen. Praktisch diente die Wahl der Festigung der entstandenen Machtstrukturen in den Gebieten Donezk und Lugansk. <\/p><p>Es ist, darf man sagen, eine Legitimation der besonderen Art, n&auml;mlich ein Zuspruch durch jene Menschen, die trotz fortdauernder K&auml;mpfe, trotz Bombardierungen, trotz der damit verbundenen Chaotisierung, Brutalisierung und sogar kriminellen Bedrohung des Alltags in ihren Wohnorten Donezk, Lugansk und Umgebung geblieben sind. Nicht wenige sind sogar gerade deswegen geblieben. Mit dieser Abstimmung zeigen sie, dass sie nicht bereit sind, sich dem von Kiew ausgehenden Druck zu beugen. Nicht bei wenigen nahm das am Wahltag die etwas holzschnitzartige Form eines &bdquo;Widerstandes gegen die Faschisten&ldquo; an. Das zeugt nicht unbedingt von viel Differenzierung in der Wahlpropaganda und auch nicht innerhalb Bev&ouml;lkerung; nichtsdestoweniger kennzeichnet es die Grundmotivation der zu dieser Wahl gehenden Menschen. Eindeutiger k&ouml;nnte das Signal nicht sein. Es zeigt unmissverst&auml;ndlich, wo die Mehrheit der Menschen in diesen beiden Wahlgebieten sich zuhause f&uuml;hlt &ndash; mit Sicherheit NICHT in einer von Kiew dominierten Ukraine. Alles andere ist nicht so eindeutig: &bdquo;heim nach Russland&ldquo;, in die Autonomie oder in die Selbstst&auml;ndigkeit. <\/p><p>Die Regierungen von Kiew, den USA, der EU und auch die Deutschlands erkl&auml;rten, die Wahl st&ouml;re den  in Minsk begonnenen &bdquo;Friedensprozess&ldquo;. Sie lehnen eine Anerkennung des Ergebnisses ab und bestehen weiter auf der Einheit der Ukraine, f&uuml;r die sich Moskau einsetzen m&uuml;sse. Moskau dagegen erkennt die Wahl als Faktor an, der dem Friedensprozess und der Stabilit&auml;t dienen k&ouml;nne.<\/p><p>Damit w&auml;re eigentlich schon das Wichtigste gesagt: Die generelle Konfrontation zwischen den Atlantikern und Russland wird fortgeschrieben. Einiges muss aber noch nachgezeichnet werden, wenn man verstehen will, was sich aus der Doppelwahl, jener am 25.10.2014 und dieser am 2.11. 2014 ergibt.<\/p><p><strong>Versto&szlig; gegen den Frieden?<\/strong><\/p><p>Wenn von St&ouml;rung des Friedensprozesses die Rede ist, der in Minsk vereinbart worden sei, dann muss zun&auml;chst festgestellt werden, dass die in Minsk vereinbarte Waffenruhe bisher von keiner der beiden Seiten eingehalten wurde. Der in Minsk vereinbarte Puffer zwischen den Fronten existiert faktisch nicht, zumal die ukrainische Seite ihre Unterschrift zu diesem konkreten Punkt wieder zur&uuml;ckgezogen hat.  Die Zahl der t&auml;glichen Toten ist in den letzten Tagen vor der  Wahl best&auml;ndig angewachsen. Allein in der letzten Woche wurde sie von den UN mit 300 angegeben. Es ist offensichtlich, dass der Druck Kiews auf die Regionen Donezk und Lugansk in den Tagen kurz vor der Wahl am 2. November erheblich zugenommen hat.  <\/p><p>Politisch hat die Westwahl klar gemacht, das Pjotr Poroschenkos &bdquo;Friedensplan&ldquo; das Papier nicht mehr wert ist, auf dem er steht, dass Arsenij Jazenjuks antirussische und offen auf Fortsetzung des B&uuml;gerkriegs orientierte  Politik, der Poroschenko sich wird beugen m&uuml;ssen, keineswegs auf Dialog mit den aufst&auml;ndischen Regionen zielt, sondern auf gewaltsame Wiedereingliederung und Unterordnung der Aufst&auml;ndischen. Die Ank&uuml;ndigung aus dem Verteidigungsministerium in Kiew, die Teilnahme an den Wahlen im Donbas vom 2.11. strafrechtlich verfolgen zu wollen, ist nur der aktuellste Ausdruck dieser Linie. Vor diesem Hintergrund sind die Wahlen &ndash; wie sollte es anders sein &ndash; ein klare Aktion der Gegenwehr aus dem Donbas. <\/p><p><strong>Nicht demokratisch&hellip;?<\/strong><\/p><p>Wenn davon die Rede ist, dass die Wahl nicht demokratisch gewesen sei, dann ist dem zweifellos zuzustimmen. Es gab nur zwei Parteien,  die &bdquo;Volksrepublik Donezk&ldquo; von Sachartschenko  und die &bdquo;Bewegung f&uuml;r den Frieden&ldquo; von Plotnizki. Andere waren nicht zugelassen, auch die kommunistische Partei nicht. Zwischen Personen gab es allerdings Wahlm&ouml;glichkeiten. Die Wahlen hatten die Funktion, die in den K&auml;mpfen des letzten halben Jahres gewachsene Ordnung zu festigen, das Chaos widerstreitender Kompetenzen einzuschr&auml;nken, willk&uuml;rlich handelnde Feldkommandeure zu disziplinieren usw. Einige Nachrichten aus den letzten Wochen haben ein ziemlich chaotisches Bild der Zust&auml;nde entstehen lassen, die unter den Bedingungen der sich zersetzenden ukrainischen und einer noch nicht wieder legitimierten neuen Staatlichkeit entstanden sind. Etwa das &uuml;ber You tube verbreitete Video von einer Sitzung des &bdquo;Volksgerichtshofs&ldquo;, bei dem unter Missachtung menschenrechtlicher Ma&szlig;st&auml;be Todesurteile per Akklamation des teilnehmenden Publikums best&auml;tigt werden. <\/p><p>Unter solchen Bedingungen ging es bei dieser Wahl eindeutig nicht um Demokratie, schon gar nicht um formale, sondern um die Wiederherstellung von Mindestregeln einer zivilen Ordnung. Nicht als Parteien anerkannt wurden Gruppen, nicht auf die Listen gelassen wurden Personen, bei denen die Organisatoren offenbar davon ausgingen, dass sie bei der Wahl zu der gew&uuml;nschten Strukturierung von zivilen Verhaltensregeln nichts h&auml;tten beitragen k&ouml;nnen. <\/p><p>Darin unterscheiden sich die Ost-Wahlen in ihrer Grundausrichtung diametral von den vorhergehenden  von Kiew durchgef&uuml;hrten, bei denen die diversen nationalistischen Parteien den ber&uuml;chtigten Milizenf&uuml;hrern und offenen Faschisten reihenweise ihre Listen ge&ouml;ffnet und so den Einzug von Nationalisten und Faschisten ins Parlament erm&ouml;glicht haben. Die Ost-Wahl  diente im Gegensatz dazu, eine zivilisierende Konsolidierung erst einmal wieder zu erm&ouml;glichen. Sie dient dem Versuch eine Staatenbildung zu f&ouml;rdern, in erkl&auml;rter Abkehr vom B&uuml;rgerkriegschaos. Paradox gefasst, kann man sagen: Demokratisches Reinholen nationalistischer bis faschistischer Kr&auml;fte ins Parlament bei der Kiewer Wahl, autorit&auml;res Ausgrenzen militaristischer, nationalistischer oder auch einfach radikalistischer Abenteurer bei der Wahl im Osten &ndash; polarer k&ouml;nnten die Grundimpulse dieser beiden Wahlen kaum noch sein. <\/p><p>Und noch ein weiteres: H&auml;tten die Ost-Wahlen, wie in Minsk vereinbart, am 7. November auf der Grundlage ukrainischer Gesetze, konkret des von Poroschenko angek&uuml;ndigten Gesetzes &uuml;ber die Einrichtung einer Sonderzone f&uuml;r Donezk und Lugansk, demokratischer sein k&ouml;nnen? Ja, h&auml;tten sie, wenn es diese Sonderzone g&auml;be.  Aber es gibt sie nicht! Das angek&uuml;ndigte Gesetz wurde im Parlament noch nicht verabschiedet. Was es gibt, ist eine Zentralmacht in Kiew, die ihren Herrschaftsanspruch mit Gewalt durchsetzen will, nach der Wahl vom 25.11. mehr als zuvor. Demgegen&uuml;ber ist jede lokale Ordnungsmacht, die die Interessen der Menschen vor Ort zu organisieren versucht, f&uuml;r diese Menschen ganz offensichtlich das kleinere &Uuml;bel, selbst wenn sie wie in den gegenw&auml;rtigen Donezker und Lugansker Republiken mit urspr&uuml;nglichen Grobheiten einer noch willk&uuml;rlich brodelnden entstaatlichten Realit&auml;t belastet ist. <\/p><p><strong>Ideologische Verh&auml;rtungen?<\/strong><\/p><p>Diese Tatsachen f&uuml;hren am Ende zu der Frage, wof&uuml;r diese Volksrepubliken eigentlich langfristig stehen. Denken wir kurz an die Vorg&auml;nge dieses Jahres zur&uuml;ck: Volksabstimmung f&uuml;r eine Autonomie des Donbas im Mai dieses Jahres, nachdem die Krim sich im Protest gegen den Versuch einer gewaltsamen Ukrainisierung durch die Umsturzregierung aus der Ukraine gel&ouml;st hatte. Sehr schnell trat neben die Forderung nach Autonomie die weiter gehende nach Anlehnung an Russland und schon im Juni die nach Eigenstaatlichkeit von &bdquo;Novorossija&ldquo;.  Russische Nationalisten mischten sich aktiv ein. <\/p><p>Noch im Juli jedoch fanden Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen St&auml;dten des S&uuml;dens, des Ostens, sogar einzelne aus Kiew und aus dem Karpatischen Teil der Ukraine auf einer Konferenz in Jalta zusammen, wo sie nach intensiver Auseinandersetzung ein gemeinsames &bdquo;Manifest&ldquo; zu ihren  Zielen verabschiedeten. Es war ausdr&uuml;cklich auf die ganze Ukraine gerichtet. Darin definierten sie die Ukraine als &bdquo;ein Territorium zwischen der Europ&auml;ischen Union und Russland mit einer starken christlichen Tradition (vor allem orthodox), besiedelt von verschiedenen V&ouml;lkern (Ukrainern, Russen, Wei&szlig;russen, Moldawiern, Bulgaren, Ungarn, Rum&auml;nen, Polen, Juden, Armeniern, Griechen, Tataren, Rusinen, Huzulen und anderen),&nbsp; das eine Jahrhunderte alte Tradition der Selbstverwaltung des Volkes und des politischen Kampfes f&uuml;r seine Freiheit hat.&ldquo; Und ausdr&uuml;cklich hie&szlig; es auf die selbst gestellt Frage, ob der Kampf im S&uuml;dosten Separatismus sei: &bdquo;Nein, das Territorium des Kampfes ist die ganze Ukraine. Die Aufst&auml;ndischen des S&uuml;dostens (Neurussland) strecken die Hand den Br&uuml;dern und den Schwestern in allen Regionen der Ukraine mit dem Aufruf entgegen: &laquo;Steht auf gegen den gemeinsamen Feind! Wir werden die neue, freie, sozial verantwortliche Volksmacht auf dem ganzen Territorium der Ukraine und Neurussland&rsquo;s schaffen.&ldquo;<\/p><p>Gemeinsamer Grundtenor war: Protest gegen oligarchische Willk&uuml;r, Forderung nach  r&auml;tedemokratischer Selbstorganisation und Widerstand gegen die von Kiew ausgehende Absicht der gewaltsamen Ukrainisierung, eine basisdemokratische Vision  ausgehend vom  Gemeinderat &uuml;ber autonome Regionen bis in eine F&ouml;deralisierung des Landes. Das Ziel: &bdquo;Aufbau einer gerechten sozialen Volksrepublik ohne Oligarchen und ohne korrumpierte B&uuml;rokratie auf dem Territorium der Ukraine.&ldquo;   <\/p><p>Vom 10. Juli des Jahres 2014 bis zum 2. November 2014 verengte sich der Tenor der Befreiungsbewegung unter dem sich eskalierenden  Feuer des B&uuml;rgerkrieges erkennbar auf zu erreichende Kriegsziele, Kampfhandlungen und auf die Organisation des &Uuml;berlebens in den umk&auml;mpfen Gebieten.  <\/p><p>Die Ost-Wahlen vom zur&uuml;ckliegenden Wochenende sind der Versuch der Aktivisten der Donezker und Lugansker Bewegung sich aus dieser Verengung wieder zu befreien. Die Frage ist, welches der urspr&uuml;nglichen Ziele &ndash; lokale Selbstorganisation, regionale Autonomie, F&ouml;deralisierung, Kampf den Oligarchen  &ndash; unter dem Druck der Verh&auml;ltnisse auf der Strecke bleibt. <\/p><p>Der Druck der Verh&auml;ltnisse, das muss gesagt werden, h&auml;ngt nicht nur von Kiew und nicht nur von dessen westlichen Unterst&uuml;tzern ab, sondern auch davon, wie sich Russland verh&auml;lt. Nach dem gegenw&auml;rtigen Verlauf der Dinge sieht es so aus, als ob Russland sich die Republiken  Donezk und Lugansk als &bdquo;eingefrorene Konflikte&ldquo; vorstellen kann. Das ist nat&uuml;rlich keine L&ouml;sung auf Dauer. Aber es w&auml;re, vorausgesetzt Kiew und besonders seine kriegsw&uuml;tigen Nationalisten und auch der Westen lie&szlig;e das geschehen, f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung der Ukraine &ndash; und zwar in Ost wie in West &ndash; zur Zeit vermutlich die annehmbarste Entwicklung des Konfliktes, bei der die Menschen erst einmal dazu &uuml;bergehen k&ouml;nnten, ihren Alltag zu reorganisieren &ndash; und dann vielleicht auch wieder miteinander  zu reden. <\/p><p>Die im Anfangsstadium der Autonomiebewegung angedachten radikalen Perspektiven einer r&auml;tedemokratisch organisierten autonomen Gesellschaft werden in einem solchen Klima allerdings vermutlich erstarren und eher vom Reif einer Sowjet-Nostalgie &uuml;berzogen werden, denn verengt haben sich auch die Perspektiven in der Donezker und Lugansker F&uuml;hrung. Beispielhaft daf&uuml;r sind die Vorstellungen von Boris Litwinow, ehemaliger Funktion&auml;r der Kommunistischen Partei der Ukraine, jetzt Vorsitzender des Obersten Sowjet der Donezker Volksrepublik und verantwortlich f&uuml;r die&ldquo; zivile Gestaltung der zuk&uuml;nftigen Lebens&ldquo;. Er stellt sich f&uuml;r die Zukunft eine &bdquo;kollektivistische&ldquo; Gesellschaft auf der Grundlage von Staatseigentum vor, das klingt wie ein Revival sowjetischer Strukturen &ndash; nur aufgelockert durch die Zulassung von Privateigentum, das er &bdquo;selbstverst&auml;ndlich&ldquo; gut findet. Mit solchen Vorstellungen vom Staat, wenn sie nicht noch korrigiert werden, reduziert sich der revolution&auml;re Impuls der Republiken Donezk und Lugansk dann doch auf Separatismus, d.h. auf eine Kopie des Gro&szlig;en russischen Bruders im Kleinformat. Dieser Zustand k&ouml;nnte als Status quo lange Zeit konserviert werden, l&auml;nger jedenfalls als die revolution&auml;re Unruhe des anf&auml;nglichen Maidan und Anti-Maidan. Man mag es nicht m&ouml;gen, aber auf so eine &bdquo;eingefrorene&ldquo; Situation  k&ouml;nnten sich vermutlich sogar die gro&szlig;en &bdquo;Player&ldquo; einigen, vorausgesetzt es ginge um eine Beilegung der ukrainischen Konflikte und nicht um andere Ziele, f&uuml;r welche die Ukraine nur das Aufmarschgebiet ist.  <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Kai Ehlers ist Journalist, Publizist und Schriftsteller. Sein Spezialgebiet ist die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des post-sowjetischen Raumes. Viele seiner Artikel sind auf der Seite <a href=\"http:\/\/www.kai-ehlers.de\">Kai-Ehlers.de<\/a> nachzulesen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag, dem 2.November 2014 wurde im Osten der Ukraine gew&auml;hlt, nachdem eine Woche vorher die von Kiew durchgef&uuml;hrte Westwahl &uuml;ber die B&uuml;hne gegangen ist. Viele Aspekte sind zu beleuchten, um eine Vorstellung zu gewinnen, worauf die ganze Situation hinausl&auml;uft. Betrachten wir zun&auml;chst die Ergebnisse, bevor wir die Hintergr&uuml;nde sortieren. 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