{"id":23863,"date":"2014-11-07T09:45:41","date_gmt":"2014-11-07T08:45:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23863"},"modified":"2014-11-07T12:33:59","modified_gmt":"2014-11-07T11:33:59","slug":"mein-9-november-1989","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23863","title":{"rendered":"Mein 9. November 1989"},"content":{"rendered":"<p>In diesen Tagen des 25. Jahrestages des Mauerfalls kann man Berichten, Reportagen, Filmen oder Dokumentationen &uuml;ber dieses historische Ereignis kaum ausweichen. Viele Kommentatoren w&uuml;rdigen dieses Jubil&auml;um, jede Zeitung will uns diesen Tag auf unterschiedliche Weise in Erinnerung rufen. Am 9. November 1989 war ich mittags in (damals noch Ost-)Berlin und war Augenzeuge eines Gespr&auml;chs des damaligen NRW-Ministerpr&auml;sidenten Johannes Rau mit dem kurz zuvor zum Vorsitzenden des Staatsrats aufger&uuml;ckten Egon Krenz; am Abend war ich in Leipzig und mischte mich unter die Demonstranten. Die meisten der heutigen Bewertungen weichen deutlich von meinem Erleben ab. Deshalb erlaube ich mir den Leserinnen und Lesern noch einmal &bdquo;meinen Mauerfall&ldquo; in Erinnerung zu bringen. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nIch war an diesem historischen Tag in Ostberlin und fuhr am Abend nach Leipzig. Damals war ich Sprecher der Landesregierung NRW. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte in Leipzig eine Ausstellung unter dem nachtr&auml;glich bemerkenswerten Titel &bdquo;Zeitzeichen&ldquo; organisiert mit &bdquo;Stationen Bildender Kunst in Nordrhein-Westfalen&ldquo;. Die Pr&auml;sentation moderner Kunst von Joseph Beuys &uuml;ber J&ouml;rg Immendorff und Markus L&uuml;ppertz bis Erwin Wortelkamp war eine Art Gegenbesuch auf eine umfassende Darstellung der Kultur der DDR, die 1987 im Rahmen der &bdquo;Duisburger Akzente&ldquo; vorgestellt wurde. <\/p><p>Wie damals &uuml;blich ging das in der DDR nat&uuml;rlich nicht ohne die Zustimmung von oberster Stelle.<\/p><p>Also geh&ouml;rte es zur protokollarischen Pflicht, dass vor der Er&ouml;ffnung der nordrhein-westf&auml;lische Ministerpr&auml;sident Rau dem kurz zuvor zum Vorsitzenden des Staatsrats aufger&uuml;ckten Egon Krenz seine Aufwartung zu machen hatte. Das Gespr&auml;ch fand um die Mittagszeit herum statt.<\/p><p>Ich konnte bei dem Gespr&auml;ch dabei sein. Es war das &uuml;bliche Ritual: Man tauschte diplomatische H&ouml;flichkeiten aus. Rau sprach &uuml;ber die Wegmarken des kulturellen Austauschs zwischen der DDR und NRW und dar&uuml;ber, dass Kultur Menschen verbinde, Erfahrungen, Meinungen und Hoffnungen zusammenf&uuml;hre. Rau sprach auch das damals in der Volkskammer anstehende &bdquo;Reisegesetz&ldquo; an. Es gab ja Probleme mit der Tschechoslowakei, weil sehr viele DDR-B&uuml;rger dorthin str&ouml;mten. Krenz sprach mit keiner Silbe &uuml;ber dieses Thema. Ein auffallend teilnahmsloser, ja abwesend wirkender und versteinert grinsender Egon Krenz gab nur F&ouml;rmliches von sich. Wir dachten das l&auml;ge daran, dass zeitgleich das Zentralkomitee der SED tagte und seine Aufmerksamkeit darauf gerichtet war. Am Schluss der kurzen Unterredung &uuml;bergab Rau &ndash; wie immer bei solchen Zusammentreffen &ndash; einen verschlossenen Brief, in dem darum gebeten wurde, dass bei Schicksalsschl&auml;gen einzelner Menschen, die durch die Trennung verursacht waren, &bdquo;humanit&auml;re Hilfe&ldquo; gew&auml;hrt w&uuml;rde.<\/p><p>Unser fester Eindruck war, dass Egon Krenz zu dieser Zeit noch nicht wusste und vielleicht noch nicht einmal ahnte, was sich einige Stunden sp&auml;ter an den Grenz&uuml;berg&auml;ngen und an der Berliner Mauer abspielen w&uuml;rde. Auch die Menschen, die sich zuf&auml;llig vor dem Sitz des Zentralrats bei der Verabschiedung versammelt hatten, erahnten wohl nichts. Einer der dort Versammelten eilte auf Rau zu und wollte ihm offenbar ein Schreiben &uuml;bergeben. Bevor er noch in die N&auml;he kam, wurde er von zivilen Sicherheitskr&auml;ften festgenommen und abgef&uuml;hrt. Rau sprach Krenz auf diesen Vorfall an und bat ihn, &bdquo;den Mann&ldquo; wieder laufen zu lassen. Rau machte keine Anstalten in sein Fahrzeug zu steigen und redete auf Krenz ein. Nach einigen vor Spannung knisternden Minuten, lie&szlig;en die Sicherheitskr&auml;fte den Mann wieder los, der sich sofort unter die Menge mischen und untertauchen konnte.<\/p><p>Ich fuhr danach in einem Bus mit einer Delegation nordrhein-westf&auml;lischer Journalisten weiter nach Leipzig. Ich versuchte auf der Fahrt das Zusammentreffen zwischen Rau und Krenz zu &bdquo;verkaufen&ldquo;, was mir schwer fiel, weil eigentlich nicht viel zu berichten war. So legte ich das Schwergewicht auf die Festnahme des Petenten vor dem Staatsratsgeb&auml;ude und dessen Freilassung auf die Intervention von Rau. Kurz vor Leipzig h&ouml;rten wir Nachrichten und es gab einen Originalton des wenige Tage zuvor ernannten ZK-Sekret&auml;rs f&uuml;r Information, G&uuml;nter Schabowski. Wir h&ouml;rten verschwurbelte S&auml;tze, h&ouml;rten etwas von &bdquo;Ausreisen&ldquo; aus der DDR auch in die BRD und West-Berlin, aber es hie&szlig; auch, dass &bdquo;Genehmigungen&ldquo; erteilt werden m&uuml;ssten. <\/p><p>Selbst Journalisten, die sonst einen Neuigkeitswert sofort erkennen oder die eine Meldung auch zuspitzen k&ouml;nnen, haben nicht erahnt, um was es eigentlich ging.<br>\nDie Strecke von der Autobahnausfahrt in die Leipziger Innenstadt zog sich hin. Unser Bus kam zu sp&auml;t zur Er&ouml;ffnungsveranstaltung. Die Delegation schlich sich gegen Ende der Begr&uuml;&szlig;ungsrede eines Leipziger Kulturverantwortlichen in den Saal. Danach sprach Rau. Eigentlich das &Uuml;bliche: von den Br&uuml;cken, die die Kultur bauen w&uuml;rde, von der Kunst als grenz&uuml;bergreifende Kraft oder so &auml;hnlich. Nach einigen Minuten ging unser Protokollchef auf das Rednerpult zu und steckte Rau einen kleinen Zettel zu. Rau las w&auml;hrend er weiter redete und hielt dann inne. Es gab eine auffallend lange Pause. Der sonst so wortgewandte Rau, wusste offenbar nicht mehr, was er sagen sollte. Nach ziemlich langem Schweigen sagte er sinngem&auml;&szlig;: Mein Protokollchef hat mir soeben einen Zettel &uuml;berreicht, darauf steht: Die Mauer ist auf. Es entstand ziemliche Unruhe im Saal. Rau sagte, damit k&ouml;nne er wohl sein Manuskript zur Seite legen. Es sei wohl das Interesse aller Anwesenden, wenn er jetzt nicht l&auml;nger reden w&uuml;rde, sondern dass wohl alle erfahren wollten, was denn eigentlich geschehen sei. <\/p><p>Es war zwar noch ein Buffet vorbereitet, die Leute griffen auch schnell und kr&auml;ftig zu, doch nach wenigen Minuten war der Raum geleert. <\/p><p>Wir fuhren mit dem Journalistentross ins Hotel Merkur &ndash; wie das Nobelhotel zu DDR-Zeiten noch hie&szlig;. Die Lobby war &uuml;berf&uuml;llt von Menschen. Alle Blicke richteten sich auf einen Fernseher, auf dem Westsender liefen. Es war eher eine aufgeregte Stimmung, eher unsicher, nerv&ouml;s und ungl&auml;ubig, als dass Begeisterung ausbrach.<br>\nIch ging noch auf das Zimmer von Johannes Rau, um zu fragen, ob er zu den Ereignissen etwas erkl&auml;ren wolle. Er sa&szlig; gebannt vor dem Fernseher. Er hatte meine Frage gar nicht wahrgenommen. Ich kam auch nicht weiter, denn er griff zum Telefonbuch und Telefonh&ouml;rer und telefonierte und telefonierte. Ich zog ohne Antwort wieder ab. Die wartenden Journalisten vertr&ouml;stete ich, dass heute von Rau &bdquo;nichts mehr verlautbart&ldquo; w&uuml;rde, der Ministerpr&auml;sident sei im telefonischen Kontakt mit vielen verantwortlichen Politikern &ndash; auch mit Hans Modrow von der Bezirksleitung der SED in Dresden hatte er telefoniert, wie ich mitbekommen habe. <\/p><p>Auch weil ich keine Lust hatte, das st&auml;ndige nachbohren der mitgereisten Presseleute &uuml;ber mich ergehen lassen zu m&uuml;ssen, habe ich heimlich das Hotel verlassen und bin allein zu Fu&szlig; ziemlich ziellos durch die Stadt gegangen. Es waren viele Menschen auf den Stra&szlig;en. Ich versuchte Leute anzusprechen. Da man wohl erkannte, dass ich &ndash; mit Anzug und Krawatte gekleidet &ndash; erkennbar ein &bdquo;Offizieller&ldquo; war, ist das zun&auml;chst gar nicht so leicht gewesen, in Kontakt zu kommen. Auf den Stra&szlig;en Leipzigs, war anders als zur gleichen Zeit die Bilder an der Berliner Mauer zeigten, nichts von &uuml;berschw&auml;nglicher Freude oder gar von Sektlaune zu versp&uuml;ren. Die Leute wirkten eher ungl&auml;ubig, ja sogar &auml;ngstlich. Nach mehreren Anl&auml;ufen habe ich eine Gruppe von Leuten angesprochen, die, wie sich im Verlauf des Gespr&auml;chs herausstellte, offenbar an den Montagsdemonstrationen teilgenommen hatten. Sie schienen gl&uuml;cklich und auch ein wenig stolz, aber sie waren sehr unsicher, wie es nun weiter gehen w&uuml;rde. Ich bin mit ihnen weiter durch die Stra&szlig;en gewandert. Sie zeigten mir das Geb&auml;ude, in dem die Stasi untergebracht war.<\/p><p>Davor gab es einige Rufe, wie etwa &bdquo;Stasi raus&ldquo; oder &Auml;hnliches. Es gab aber keinen Sturm auf das Geb&auml;ude. Immer wieder fragte ich danach, wie es denn nun weiter gehen k&ouml;nne und solle. Niemand wollte oder konnte eine Antwort geben. Von der Einheit hat jedenfalls kein einziger meiner Gespr&auml;chspartner geredet, eher von freien Wahlen, von der Abschaffung der Stasi, von Reisefreiheit. Aber immer sp&uuml;rte man die Angst heraus, dass alles doch nur ein Traum sein k&ouml;nnte und dass schon morgen die Machthaber wieder zur&uuml;ckschlagen k&ouml;nnten. Und die Hoffnungen auf den Westen hielten sich in Grenzen.<\/p><p>Mitten in der Nacht ging ich auf mein Hotelzimmer und schaute noch lange auf die st&auml;ndig wiederholten Bilder in der Glotze. Ich konnte die Situation nicht einordnen und ich hatte keine Ahnung, was nun kommen w&uuml;rde. Aber irgendwie hatte ich das Gef&uuml;hl, dass ich Zeitzeuge eines einmaligen politischen Ereignis sein konnte.<br>\nNach meinem Eindruck war ich gerade eingeschlafen, als das Telefon klingelte. Das Presseamt aus D&uuml;sseldorf rief an. Es gab Interviewanfragen an Johannes Rau en masse. <\/p><p>Relativ fr&uuml;h am Morgen fuhr ich mit der Journalistendelegation von Leipzig wieder in Richtung Berlin. Kurz vor der Autobahnauffahrt stellte ich mit Erschrecken fest, dass ich meinen im Hotel abzugebenden Pass vergessen hatte. Ohne Pass in der DDR, das konnte kompliziert werden, also bat ich den Busfahrer anzuhalten und mich aussteigen zu lassen. Ich wusste, dass Rau und Begleitung erst sp&auml;ter losfuhren. Ich wusste auch, dass Mitfahren per Anhalter in der DDR eigentlich verboten war. Es war sehr wenig Verkehr. Irgendwann hielt ein Trabi. Ein Volkspolizist nahm mich mit. Wir sprachen dar&uuml;ber, was in der vorausgegangenen Nacht geschehen war. Er redete sehr unsicher. Betonte, dass er stets nur seinen beruflichen Pflichten nachgekommen sei und dass er nie an der Grenze eingesetzt gewesen sei. Er brachte mich zum Hotel. Ich gab ihm 20 Mark. Er nahm dankend an.<\/p><p>Wenig sp&auml;ter startete die Wagenkolonne der offiziellen Delegation nach Berlin. Nach wie vor mit Blaulicht durch die Stadt, Stra&szlig;enbahninseln als Abk&uuml;rzung nehmend und mit einem H&ouml;llentempo auf der Autobahn. Alles wie fr&uuml;her. <\/p><p>Rau hatte schon vor der Reise noch irgendwo in der N&auml;he der Invalidenstra&szlig;e irgendeinen privaten Termin mit Kirchenleuten vereinbart. Wir erreichten ein ziemlich vergammeltes Haus irgendwo im n&ouml;rdlichen Ostberlin. Im Souterrain war ein kleiner Versammlungsraum mit Sitzkissen und Holzst&uuml;hlen aus dem Sperrm&uuml;ll. Gro&szlig;e Teebecher mit Henkel standen auf dem Flachtisch und von mehreren Kerzen hatte sich das hart gewordene Wachs auf dem Tisch verteilt. Einige j&uuml;ngere M&auml;nner erwarteten uns; wenn ich mich richtig entsinne, war Stephan Hilsberg dabei. Ich kannte ihn nat&uuml;rlich damals noch nicht. Es waren Vertreter des Ostberliner protestantischen B&uuml;rgerrechtsmilieus. Rau fragte, wie sie die Situation einsch&auml;tzten und was sie nun vorh&auml;tten. Er fragte und fragte&hellip;Es gab nicht sehr viele Antworten. Alle waren noch viel zu sehr &uuml;berrascht. Auch die B&uuml;rgerrechtler hatten diese Entwicklung nicht erwartet. Rau sagte zu, dass man im Kontakt bleiben solle und bot Hilfe an. <\/p><p>Ich verlie&szlig; die Delegation und machte mich auf eigene Faust auf den Weg. Ich fragte Passanten nach dem n&auml;chsten Grenz&uuml;bergang nach Westberlin. An der Invalidenstra&szlig;e gebe es einen Sektorengrenz&uuml;bergang f&uuml;r Westberliner, erfuhr ich. Dort angekommen taten die Grenzposten ihren Kontrolldienst und sie lie&szlig;en etliche Leute nach Ausweiskontrolle passieren. Ich konnte nicht erkennen, ob es Westberliner waren. Ich zeigte meinen Pass und der Beamte teilte mir mit, dass ich hier nicht passieren k&ouml;nne. Ich h&auml;tte einen Stempel vom &bdquo;Checkpoint Charly&ldquo; (&uuml;ber den &bdquo;Diplomaten&ldquo; ein- und ausreisten). Freundlich, wie ich es mir im Umgang mit &bdquo;Grenzern&ldquo; angew&ouml;hnt hatte, wies ich darauf hin, dass doch jetzt sogar DDR-B&uuml;rger nach Westen ausreisen d&uuml;rften, warum dann nicht auch ich mit einem bundesrepublikanischen Pass. Der Grenzposten &uuml;berlegte lange und ging dann in sein Grenzerh&auml;uschen. Nach minutenlangem Warten kam er zur&uuml;ck, gab mir meinen Pass und lie&szlig; mich wortlos durch. Zu Fu&szlig; ging ich m&ouml;glichst mauernah Richtung S&uuml;den zum Brandenburger Tor. Bis zur Spree begegnete ich wenigen Menschen, die Mauer stand wie eine alte h&auml;ssliche Ruine. Je n&auml;her ich dem Reichstag kam, desto mehr Menschen waren unterwegs und desto mehr Trabis sah und roch ich auf Westberliner Stra&szlig;en. Es war eine Stimmung, wie nach einer durchzechten Nacht oder nach Karneval. Sektflaschen lagen auf den Stra&szlig;en, viele neugierige &bdquo;Ossis&ldquo; schnupperten den Westen, wildfremde Menschen fielen sich in die Arme. Und die ersten &bdquo;Mauerspechte&ldquo; hackten mit scharfkantigen H&auml;mmern kleine Brocken von der Mauer ab. Ich wollte auch gerne ein St&uuml;ckchen haben und ich musste daf&uuml;r bezahlen. <\/p><p>Da ahnte ich, dass es im Westen weiter gehen sollte, wie vorher. Auch die Mauer wird vermarktet, wie sp&auml;ter die ganze ehemalige DDR.<\/p><p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Der Text basiert im Wesentlichen auf meinem <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4321\">Beitrag vom 9. November 2009<\/a>, also dem zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls.<br>\nIch habe damals viele R&uuml;ckmeldungen gekommen &ndash; auch aus Leipzig. Die meisten Menschen aus Ostdeutschland, die mir geschrieben haben, best&auml;tigten meine Eindr&uuml;cke. Ich habe auch zwischenzeitlich keine Erkenntnisse gewonnen, wonach ich meine Beschreibung korrigieren m&uuml;sste. Deshalb wage ich es, den wesentlichen Teil dieses Textes noch einmal zu ver&ouml;ffentlichen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesen Tagen des 25. Jahrestages des Mauerfalls kann man Berichten, Reportagen, Filmen oder Dokumentationen &uuml;ber dieses historische Ereignis kaum ausweichen. Viele Kommentatoren w&uuml;rdigen dieses Jubil&auml;um, jede Zeitung will uns diesen Tag auf unterschiedliche Weise in Erinnerung rufen. Am 9. 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