{"id":23865,"date":"2014-11-07T09:35:19","date_gmt":"2014-11-07T08:35:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865"},"modified":"2014-11-07T09:35:19","modified_gmt":"2014-11-07T08:35:19","slug":"hinweise-des-tages-2250","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. Die Hinweise II m&uuml;ssen heute leider aus organisatorischen Gr&uuml;nden ausfallen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h01\">Luxemburg-Leaks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h02\">Arbeitskampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h03\">Medienkampagne gegen Weselsky<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h04\">Belgien: W&uuml;tende Demonstrationen gegen Austerit&auml;tspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h05\">Ukraine-Krise: Nato erw&auml;gt Gro&szlig;man&ouml;ver nahe der russischen Grenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h06\">Steuervermeidung: Vielf&auml;ltige Praktiken mit drastischen Folgen f&uuml;r die Allgemeinheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h07\">Helga Spindler: Polemik gegen &bdquo;Hartz IV-Anw&auml;lte&ldquo; diskreditiert die Durchsetzung sozialer Rechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h08\">Warum sollen wir uns um Ungleichheit k&uuml;mmern?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h09\">Lawine der Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h10\">Die ganze Trag&ouml;die deutscher NSA-Aufkl&auml;rung in einem PDF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h11\">Pazifismus und konkrete Mittel gegen Militarisierung der Au&szlig;en- und Innenpolitik: R&uuml;stungskonversion und Zivilklausel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h12\">Im Haus der Hinterhalte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h13\">Agitatorisch, kriegshetzerisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h14\">Abschied von der &ldquo;Erinnerungskultur&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865#h15\">Zu guter Letzt: Jasmin mit einem typischen Bahnstreik-Bericht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23865&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Luxemburg-Leaks<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Dossier &bdquo;Luxemburg-Leaks&ldquo;<\/strong><br>\nWie die Steueroase Luxemburg Konzernen hilft, Steuern zu sparen<br>\nEin Aktenberg aus 28 000 Seiten erm&ouml;glicht einen bisher einmaligen Blick auf die Steueroase Luxemburg: Die Beh&ouml;rden sind wohlwollend, und eine ganze Heerschar findiger Berater steht bereit, die Abgabenlast f&uuml;r Konzerne mit Hilfe umstrittener Steuerkonstruktionen kleinzurechnen &ndash; nicht selten auf weniger als ein Prozent. &Auml;ndern m&uuml;sste das ausgerechnet der Mann, der dieses System jahrzehntelang verantwortete: EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Luxemburg-Leaks\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Im Dossier &bdquo;Luxemburg-Leaks&ldquo; finden Sie auf sueddeutsche.de eine ganze Reihe hoch interessanter Artikel zum Thema. Wenn Sie am Wochenende ein wenig Zeit haben, k&ouml;nnen Sie hier tief in die Materie einsteigen. Es lohnt sich! <strong>Orlando Pascheit<\/strong> fasst das Dossier folgenderma&szlig;en zusamen:<\/em><\/p>\n<p><em>Leider ist das Thema Globalisierung, das Aspekte wie das international agierende Kapital, die ihm zuarbeitenden Politik in einen Zusammenhang mit der Entgrenzung der Produktion, mit Klimasch&auml;den, mit der Vergiftung der Luft, der B&ouml;den und Fl&uuml;sse, mit der globalen Erw&auml;rmung, mit der Zur&uuml;ckdr&auml;ngung von Arbeitnehmerrechten, mit der Ausbreitung des internationalen Terrors usw. setzt, nicht mehr en vogue. Einzelaspekte dominieren die Diskussion, was aber auch angesichts der Komplexit&auml;t des Themas Globalisierung nicht weiter verwunderlich ist. Selbst die Aufarbeitung der Luxemburg-Leaks ist nur noch im globalen Verbund m&ouml;glich, den es Gott sei Dank gibt. Das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) koordinierte dazu mehr als 80 Reporter rund um den Globus, darunter ein Team von S&uuml;ddeutscher Zeitung, NDR und WDR sowie der britische Guardian und Le Monde aus Paris. Die <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuer-dokumente-so-wurde-luxemburg-leaks-recherchiert-1.2205299\">SZ schreibt<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Die Journalisten nutzen ein verstecktes Online-Forum, um sich &uuml;ber den Fortschritt der Recherchen wie in einem digitalen Newsroom auszutauschen. Gerade internationale Konzerne sind in so vielen L&auml;ndern aktiv, dass erst die Zusammenarbeit von Kollegen in den jeweiligen L&auml;ndern den Fortschritt brachte. Stellte ein europ&auml;ischer Journalist abends ein Fundst&uuml;ck ins Forum, antwortete &uuml;ber Nacht ein australischer Rechercheur, der ein dazu passendes Puzzle-St&uuml;ck der Geschichte gefunden hat.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Die in Englisch verfassten Unterlagen der Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers (PwC) sind nicht leicht zu lesen, voller Fachbegriffe und Abk&uuml;rzungen. &ldquo;Jeder Finanzbeamter kapituliert doch irgendwann, wenn er solche Konstrukte auf seinem Schreibtisch sieht&rdquo;, sagte Thomas Eigenthaler von der Deutschen Steuer-Gewerkschaft dem NDR. Dennoch lohnt es sich, auf die Internetseite des ICIJ zu gehen, auf der Hunderte der Luxemburger Steuerdokumente <a href=\"http:\/\/www.icij.org\/project\/luxembourg-leaks\/explore-documents-luxembourg-leaks-database\">ver&ouml;ffentlicht<\/a> sind. Schon allein die Liste der Firmen, die nach Branchen (Energie, Finanzen, Gesundheit usw.) eingeteilt sind, macht einen schwindlig.<\/em><\/p>\n<p><em>&Uuml;brigens l&auml;uft das Projekt ICIJ seit 1997 und hat seinen Sitz im lobbygeschw&auml;ngerten Washington. Vielleicht erinnern sie sich an die im Zuge der sogenannten <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/home\/Offshore-Leaks-Was-bisher-geschah,offshoreleaks245.html\">Offshore-Leaks<\/a> an die schlagzeilenmachende Recherche zu den internationalen Geldverstecken der chinesischen Polit- und Wirtschaftselite (<a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video1367290.html\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/OffshoreLeaks\">hier<\/a>).<\/em><\/p>\n<p><em>Pikant ist nat&uuml;rlich, dass die Realisierung solcher Praktiken in die Zeit f&auml;llt, als der jetzige Kommissionspr&auml;sident, Jean-Claude Juncker, Finanzminister (1988) und Premierminister von Luxemburg war. Davor verwalteten Luxemburger Fonds 53 Milliarden Euro Nettoverm&ouml;gen. Zum Ende seiner Amtszeit als Premierminister waren es etwa 3000 Milliarden Euro. Jean-Claude Juncker muss als Chef der Kommission zumindest in zwei F&auml;llen gegen sich selbst ermitteln lassen, was die SZ sch&ouml;n titelt mit: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/luxemburg-juncker-gegen-juncker-1.2206044#\">&ldquo;Juncker gegen Junker&rdquo;<\/a>. Obschon davon ausgegangen werden muss, dass die Regierungen Europas, vielleicht nicht so im Detail, aber grunds&auml;tzlich um die Praktiken des Steuerparadieses wussten, ist Junkers Reputation angesichts der jetzt an das Tageslicht gekommenen Details angekratzt. Und wird diese Kommission &uuml;berschatten. Wichtiger aber ist: Eines der vielen neoliberalen M&auml;rchen, der wohlstandsf&ouml;rdernde Steuerwettbewerb der Staaten und Regionen, ist vielleicht endlich da angekommen, wo es hingeh&ouml;rt, auf den M&uuml;llhaufen der Geschichte. Nat&uuml;rlich werden die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen, von der Londoner City bis zu Staaten wie Luxemburg, die Niederlande oder Irland, heftig gegen die Entsorgung ank&auml;mpfen. Die Dienstleister des Kapitals in den Medien sind schon eifrig dabei. So schreibt Holger Steltzner, einer der Herausgeber der FAZ: &ldquo;Jedoch darf es nicht dazu kommen, dass der Steuerwettbewerb zwischen den Staaten ausgeschlossen wird. Denn allein dieser sch&uuml;tzt den Steuerzahler davor, &uuml;berm&auml;&szlig;ig geschr&ouml;pft zu werden.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie deutsche Konzerne Milliarden an Steuern vermeiden<\/strong><br>\nInterview mit Lorenz Jarras, Professor f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule RheinMain,<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/profit\/profit_index100.html\">WDR5  Profit &ndash; Das Wirtschaftsmagazin (Audio)<\/a><\/li>\n<li><strong>&Auml;rger im Steuer-M&auml;rchenland<\/strong><br>\nDie Luxemburger Beh&ouml;rden sind wohlwollend. Und eine ganze Heerschar findiger Berater steht bereit, um die Abgabenlast f&uuml;r Konzerne durch umstrittene Steuermodelle kleinzurechnen &ndash; nicht selten auf weniger als ein Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/luxemburg-leaks-aerger-im-steuer-maerchenland-1.2206040\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mit einer einigerma&szlig;en verst&auml;ndlichen Erkl&auml;rung der Steuertricks.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sahra Wagenknecht: Das Steuerabkommen ist ein Konjunkturprogramm f&uuml;r die Nadelstreifenmafia<\/strong><br>\nAntwort auf die Regierungserkl&auml;rung von Bundesfinanzminister Sch&auml;uble zur Bek&auml;mpfung von Steuerflucht: Es ist durchaus nicht so, dass sich Steuerhinterziehung in Zukunft nicht mehr lohnt. Man muss nur noch ein bisschen reicher sein als bisher, um sie sich leisten zu k&ouml;nnen. Was wir dagegen wirklich brauchen ist endlich eine Politik, die nicht mehr vor der geballten Macht des Geldadels kapituliert. Daf&uuml;r steht DIE LINKE und daf&uuml;r werden wir Sie weiter unter Druck setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Rl-Vn9AUtzM&amp;feature=youtu.be\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Arbeitskampf<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Streikzeitung: JA zum GDL-Arbeitskampf &ndash; NEIN zum Tarifeinheitsgesetz<\/strong><br>\nAm 5. November geht die erste Ausgabe der STREIKZEITUNG: JA zum GDL-Arbeitskampf &ndash; NEIN zum Tarifeinheitsgesetz in Druck. Die STREIKZEITUNG ist einsetzbar bei Veranstaltungen, in Gewerkschaften, vor Bahnh&ouml;fen und gegen&uuml;ber Fahrg&auml;sten. Sie fordert alle Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen zur Solidarit&auml;t mit dem GDL-Arbeitskampf auf. Verantwortlicher Redakteur der STREIKZEITUNG: Winfried Wolf. Mag Wompel geh&ouml;rt zu den HerausgeberInnen und LabourNet Germany zu den Unterst&uuml;tzerInnen. Unsere bitte: BESTELLEN! VERTEILEN!! SOLIDARISIEREN!!!<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/politik\/gw\/gw-in-d\/transnet\/streikzeitung-ja-zum-gdl-arbeitskampf-nein-zum-tarifeinheitsgesetz\/\">LabourNet Germany<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/pro-gdl-streik14.de\">Streikzeitung &ndash; Ja zum GDL-Arbeitskampf &ndash; Nein zum Tarifeinheitsgesetz<\/a><\/li>\n<li><strong>Entscheidung des Arbeitsgerichts: Lokf&uuml;hrer d&uuml;rfen weiter streiken<\/strong><br>\nDer Streik der Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL ist nach einem Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt am Main rechtens. Am sp&auml;ten Donnerstagabend lehnte die Vorsitzende Richterin Ursula Schmidt einen Antrag der Bahn auf eine einstweilige Verf&uuml;gung ab. Die Arbeitsniederlegungen der GDL seien verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig und gerechtfertigt, begr&uuml;ndete die Richterin den Entscheid. Es sei das Wesen eines Streiks, dass es zu gro&szlig;en Beeintr&auml;chtigungen kommen k&ouml;nne. Auch die Festlichkeiten zum 9. November seien dadurch nicht gef&auml;hrdet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/bahn-gericht-107.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man merkt, dass der coole &ldquo;Spruch&rdquo; der Richterin, unserer ver&ouml;ffentlichten Meinung nicht passt. Bis auf die Tagesschau hat bisher (1:56) noch niemand die Begr&uuml;ndung gebracht. &ndash; Die Bild titelt: Gericht lehnt Bahn-Klage gegen Streik ab. Darunter: Lokf&uuml;hrer-Streik kostet 100 Millionen Euro ++ Mega-Staus auf Autobahnen ++ Andrang in Bussen und U-Bahnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Wir ziehen an einem Strang&ldquo;<\/strong><br>\nEs geht um Solidarit&auml;t &ndash; und um Arbeitsbedingungen, die mit dem Familienleben vereinbar sind. Lokf&uuml;hrer und GDL-Mitglied Bj&ouml;rn H. erkl&auml;rt, warum er streikt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/gdl-bahn-streik--wir-ziehen-an-einem-strang-,1472780,28972310.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>&hellip; auf ins letzte Gefecht?<\/strong><br>\noder Es soll dem letzten Rest klassenk&auml;mpferischer Identit&auml;t an den Kragen gehen.<br>\nBeim Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer geht es mittlerweile um mehr, als nur um h&ouml;here L&ouml;hne und die Festigung der eigenen Gewerkschaft. Das Schicksal des gewerkschaftlichen Grundgedankens h&auml;ngt mittlerweile an diesem Streik. Es geht um nicht weniger als um die Vorstellung davon, wie sich Lohnabh&auml;ngige organisieren und gegen schlechte Arbeitsbedingungen zur Wehr setzen d&uuml;rfen und wie nicht. Es sind aktuell ja bezeichnenderweise auch nicht die Lohnforderungen, die man der GDL vorwirft, sondern der Umstand, dass sie sich das Recht herausnimmt, selbstbestimmt f&uuml;r ihre Auffassung aufzutreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2014\/11\/auf-ins-letzte-gefecht.html\">ad sinstram<\/a><\/li>\n<li><strong>Steht das Streikrecht &uuml;ber dem Gemeinwohl? Ein Pro und Contra von Stephan Hebel und Wolfgang Kessler<\/strong><br>\nStephan Hebel: Ja, das Streikrecht gilt, auch wenn es wehtut Zugegeben: Die Lokf&uuml;hrer-Gewerkschaft GDL hat das Ende der Geduld bei vielen Streikbetroffenen provoziert. Wenn streikende Arbeitnehmer urlaubenden Arbeitnehmern die Erholung verderben, ist Verst&auml;ndnis kaum zu erwarten. Die Antwort lautet dennoch: Ja, Streiks d&uuml;rfen das Land sogar &raquo;lahmlegen&laquo;, auch wenn diese Formulierung &uuml;bertrieben erscheint. Ein lahmgelegtes Land sieht anders aus. Niemand sollte das grundgesetzlich verbriefte Streikrecht infrage stellen, weil ihm der Anlass nicht passt. Grundrechte dann zu verteidigen, wenn es nicht wehtut, ist einfach. Erst wenn ihre Wahrnehmung etwas kostet, erweist sich ihr Wert. Deshalb ist es besser, einen unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Streik zu ertragen, als nach Einschr&auml;nkungen des Streikrechts zu rufen, die dann sp&auml;ter k&uuml;nftig jeden Arbeitnehmer treffen k&ouml;nnen. Wenn Stahlarbeiter streiken, merken die meisten Menschen zun&auml;chst nichts. In der Dienstleistungsbranche betreffen Streiks automatisch viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Soll man die Besch&auml;ftigten daf&uuml;r bestrafen? Richtig ist: Die GDL k&auml;mpft auch darum, bei der Bahn st&auml;rkste Arbeitnehmervertretung zu sein. Aber warum? Weil die gro&szlig;e Koalition ein Gesetz angedroht hat, das in einem Betrieb nur der mitgliederst&auml;rksten Gewerkschaft das Recht auf Tarifverhandlungen zugesteht. Das ist nicht nur ein Angriff auf das Streikrecht kleinerer Gewerkschaften. Es ist die falsche Reparaturma&szlig;nahme f&uuml;r einen Schaden, den die DGB-Gewerkschaften zu verantworten haben: Sie haben den unterschiedlichen Interessen der Berufsgruppen nicht ausreichend Rechnung getragen.<br>\nJa, diese Streiks k&ouml;nnen einen furchtbar &auml;rgern. Aber viel &auml;rgerlicher w&auml;ren die Folgen, schr&auml;nkte man das Streikrecht deswegen ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.publik-forum.de\/Politik-Gesellschaft\/duerfen-streiks-ein-land-lahmlegen\">Publik-Forum<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Medienkampagne gegen Weselsky<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Lie&szlig; nur noch seine Meinung gelten&ldquo; &ndash; Jetzt spricht Weselskys Ex-Frau: Zu Hause war er ein Diktator<\/strong><br>\nIn der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung wird GDL-Chef Claus Weselsky sp&auml;testens mit dem jetzigen 100-Stunden-Streik immer mehr zum knallharten Machtmenschen. Auch seine Ex-Frau ist dieser Meinung und sagt &uuml;ber ihre Ehe: Er wurde zu Hause immer mehr zum Diktator.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/streikt-schon-lange-nicht-fuer-lokfuehrer-weselskys-ex-frau-er-war-zu-hause-ein-diktator_id_4255342.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.V.:<\/strong> Wenn Journalisten die Sachaurgumente ausgehen, dann wird eben im Privatleben des ,,Opfers&rdquo; geschn&uuml;ffelt, siehe auch den gestrigen Beitrag des Focus mit einer Beschreibung von Weselskys Privatwohnung. Sowas ist einfach nur erb&auml;rmlich.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Was kommt als n&auml;chstes? Graben Focus oder BILD noch den Nachbarjungen der Weselskys aus, der zu Protokoll gibt, wie der b&ouml;se Claus ihm damals im Sandkasten das Sch&auml;ufelchen geklaut hat? Diese Kampagne wird immer erb&auml;rmlicher und peinlicher.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Claus Weselsky: B&ouml;se! B&ouml;se! B&ouml;se!<\/strong><br>\nB&ouml;se! B&ouml;se! B&ouml;se! Jetzt wird er niedergemacht, der oberste Lokf&uuml;hrer der Nation. Claus Weselsky hat jetzt gegen sich, was und wen man nur gegen sich haben kann, angefangen mit den Berliner Tourismusmanagern, die wegen des Eisenbahnerstreiks um die schon eingeplanten neue &Uuml;bernachtungszahlenrekorde f&uuml;rchten, &uuml;ber die einschl&auml;gigen Medien, die f&uuml;r Gewerkschafter wenig und f&uuml;r die angeblichen Gef&uuml;hle angeblicher kleiner Leute viel &uuml;brig haben, bis hin zu ganz wichtigen Leuten in der angeblich gewerkschaftsnahen SPD.<br>\nDie nehmen, etwa in Gestalt der aus einer gro&szlig;en Gewerkschaft kommenden Generalsekret&auml;rin Yasmin Fahimi dem Mann aus der Einzelgewerkschaft &uuml;bel, dass er mit dem Streik Gewerkschaftspolitik macht, wie sie der SPD nicht passt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/streik-der-gdl-claus-weselsky-boese-boese-boese\/10942360.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Verletzung der Privatsph&auml;re: Claus Weselsky schaltet Polizei ein<\/strong><br>\nGegen Anfeindungen gegen ihn als Privatperson setzt sich Weselsky entschieden zur Wehr. &ldquo;Da muss ich einfach nur lachen, ich wohne zur Miete in einem H&auml;uschen, das 61 Quadratmeter hat &ndash; und wenn das dann ein exklusiver Wohnsitz ist, na bittesch&ouml;n, dann ist das einfach so&rdquo;, befand er. Gleichzeitig mutma&szlig;t der GDL-Chef, dass sich Teile der &ouml;ffentlichen Kritik darauf konzentrierten, den Arbeitskampf der Lokf&uuml;hrer auszuhebeln. &ldquo;Interessierte Kreise&rdquo; legten gro&szlig;en Wert drauf, dass die Zugbegleiter und Lokf&uuml;hrer nicht erfolgreich seien. &ldquo;Und das ist eine Dimension, die h&auml;tte ich mir am Beginn der Auseinandersetzung so nicht vorstellen k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bahn-streik-claus-weselsky-ruft-polizei-a-1001371.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ich schlie&szlig;e mich den Vermutungen von Weselsky und jenen von Jens in seinen gestrigen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23849\">Kommentar<\/a> an. Offenbar scheint hinter der ganzen Sache mehr zu stecken. Offenbar m&ouml;chte man austesten ob es gelingt eine Gewerkschaft durch eine Medienkampagne in die Knie zu zwingen. Die Hasskampagne gegen Weselsky und die GdL ist zu konzentriert und massiv als das es Zufall sein k&ouml;nnte. Der GdL die Schuld f&uuml;r den Hass des P&ouml;bels in die Schuhe zu schieben ist an Perfidie nicht zu &uuml;berbieten (siehe unten).<br>\nAber wo ist hier Hochw&uuml;rden Gauck wenn ein Mensch in der &ouml;ffentlichkeit so angegeriffen und diffamiert wird bzw. ein grundgesetzlich verbrieftes Recht in Frage gestellt wird? Hier hat Gauck offenbar keinerlei moralische Bedenken. Bei der demokratisch legitimierten Wahl des Linken Bodo Ramelow zum th&uuml;ringischen Ministerpr&auml;sidenten schon. W&auml;re es nicht gar die Pflicht des Bundespr&auml;sidenten hier m&auml;ssigend ein zu wirken?<br>\nIch wurde zwar f&uuml;r meinen Nahles-Noske Vergleich ger&uuml;gt ;-) aber was die SPD hier wieder darbietet ist an Erb&auml;rmlichkeit nicht zu &uuml;berbieten. Unterstellt, dass es hier wirklich darum geht, dass die GdL scheitert, dann macht sich die SPD wieder einmal zum Handlanger der herrschenden Eliten, anstatt das Streikrecht mit Z&auml;hnen und Klauen, auch gerade aus ihrer eigenen historischen Erfahrung heraus, zu verteidigen.<br>\nFairness angemahnt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>ARD-Deutschlandtrend<\/strong><br>\n51% sind mit der Arbeit der Regierung zufrieden, 48 weniger oder unzufrieden. 46% haben Verst&auml;ndnis f&uuml;r einen Streik, 51% nicht. Eine knappe Mehrheit, 49% meinen, dass auch kleine Gewerkschaften &uuml;ber einen Streik entscheiden sollen. 54% lehnen eine PKW-Maut mit finanziellem Ausgleich f&uuml;r deutsche Autofahrer ab. 67% sind gegen einen elektronischen Abgleich der Nummernschilder. 40% insgesamt und 53%  im Osten meinen, dass es an der Zeit ist, das die Linke einen Ministerpr&auml;sidenten stellt. 84% bef&uuml;rchten, dass die Situation in der Ukraine weiter eskaliert und mehr als zwei Drittel glauben nicht, dass die Sanktionen an der Politik Russlands etwas &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/crbilderstrecke-147.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein Leser hat gestern folgende Beschwerde an die ARD abgesandt: Bei der Anmoderation zum Bericht &uuml;ber den Streik der Lokf&uuml;hrer sprach Frau Miosga heute Abend &uuml;ber einen &bdquo;wahnwitzigen Streik&ldquo;. Es geh&ouml;rt nach meiner Auffassung nicht zu den Aufgaben einer Nachrichtensprecherin\/Moderatorin einseitig und abwertend &uuml;ber einen Arbeitskampf zu sprechen. Das ist Bildzeitungsniveau. Job der &ouml;ffentlich-rechtlichen, geb&uuml;hrenfinanzierten Rundfunkanstalten ist es &uuml;ber wichtige Ereignisse neutral zu informieren, aber nicht Stimmung zu machen, um anschlie&szlig;end im Deutschland-Trend zu berichten, dass das Verst&auml;ndnis der Befragen f&uuml;r den Streik sinke &ndash; warum wohl?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Belgien: W&uuml;tende Demonstrationen gegen Austerit&auml;tspolitik<\/strong><br>\nIm EU-Verwaltungszentrum Br&uuml;ssel konnten EU-Politiker heute, wenn sie denn wollten, unweit ihrer B&uuml;ros Anschauungsunterricht nehmen. 100.000 bis 130.000 Belgier &ndash; die Teilnehmerzahlen differieren wie immer &ndash; demonstrierten heute in ihrer Hauptstadt gegen Effekte der EU-Auflagen, zum Teil mit ziemlich robuster Wut. Es kam zu Zerst&ouml;rungen und Ausschreitungen bei Konflikten zwischen Polizei und Demonstranten&hellip;.<br>\nEinig sind sich Berichte &uuml;ber die Demonstration und die Vorkommnisse in Belgiens Medien in einem Punkt: Die Demonstrationen gegen die Sparma&szlig;nahmen der neuen Regierung waren keine unwichtige Randerscheinung. Sie seien ernstzunehmen.<br>\nIhre Emp&ouml;rung gr&uuml;ndet sich zum einen auf das Einfrieren von Geh&auml;ltern, drastische Einsparungen bei den &ouml;ffentlichen Ausgaben, im Gesundheitssystem wie in der Bildung, Erh&ouml;hung des Rentenalters, Beschr&auml;nkungen beim Vorruhestand und &auml;hnlichen Ma&szlig;nahmen aus dem Austerit&auml;tsrepertoire. Zum anderen auf die Schonung der Unternehmen und der Verm&ouml;genden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43263\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ukraine-Krise: Nato erw&auml;gt Gro&szlig;man&ouml;ver nahe der russischen Grenze<\/strong><br>\nDie Nato denkt &uuml;ber provokante Aktionen gegen Moskau nach: Das westliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis will m&ouml;glicherweise erstmals gro&szlig;e Man&ouml;ver in Osteuropa abhalten &ndash; und damit in den Grenzregionen zu Russland.<br>\nDie Nato stellt in den Grenzregionen zu Russland und zur Ukraine Man&ouml;ver mit mehreren Zehntausend Soldaten in Aussicht. &ldquo;Wir haben bisher Gro&szlig;man&ouml;ver von 25.000 bis 40.000 Mann nur in den westlichen Nato-L&auml;ndern durchgef&uuml;hrt. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir das in Zukunft auch in Osteuropa und im Baltikum machen&rdquo;, sagte der deutsche Nato-General Hans-Lothar Domr&ouml;se der &ldquo;Welt&rdquo;. Details nannte er nach Angaben des Blattes allerdings nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/nato-erwaegt-grossmanoever-nahe-der-grenze-zu-russland-a-1001530.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das ist Provokation pur! Wo bleibt sie denn nun, die ach so kritische Presse, die in der letzten Woche noch hyperventiliert hat, als die russische Luftwaffe im internationalen Luftraum nahe der Au&szlig;engrenze der NATO Man&ouml;ver abgehalten hat, die im Vergleich zum geplanten NATO-Gro&szlig;man&ouml;ver verschwindend klein waren?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuervermeidung: Vielf&auml;ltige Praktiken mit drastischen Folgen f&uuml;r die Allgemeinheit<\/strong><br>\nAber auch &uuml;ber das Volumen des hinterzogenen Kapitals gab es lange Zeit nur vage Sch&auml;tzungen. James Henry hat 2012 erstmals eine belastbare Berechnung vorgelegt, der zufolge zwischen 21 und 32 Billionen Dollar (das sind bis zu rund 26.230.000.000.000 Euro) Finanzverm&ouml;gen weltweit im Ausland geparkt sein sollen. Nach seinen Sch&auml;tzungen d&uuml;rften den Heimatstaaten der SteuerhinterzieherInnen dadurch j&auml;hrlich bis zu 280 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen entgehen.<br>\nDer &Ouml;konom Gabriel Zucman, Sch&uuml;ler des renommierten Verteilungsforschers Thomas Piketty, errechnet in seinem erst im Juli 2014 auf Deutsch erschienenen Werk Zahlen, wonach sich acht Prozent des privaten Finanzverm&ouml;gens (das sind 5.800 Mrd. Euro) in Steueroasen befinden, und dadurch 130 Mrd. Euro j&auml;hrlich an Steuereinnahmen entgehen. Seine Sch&auml;tzungen liegen also um einiges unter jenen von James Henry. Nicht enthalten sind bei ihm jedoch Barverm&ouml;gen, Lebensversicherungen und nicht finanzielle Verm&ouml;genswerte (z.B. Yachten, Kunstwerke u.dgl. die Offshore registriert sind). Er geht jedoch davon aus, dass diese Werte nicht erheblich sind, und seine Sch&auml;tzung auf max. 8.000 Milliarden Euro erh&ouml;hen d&uuml;rften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/steuervermeidung\/\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Helga Spindler: Polemik gegen &bdquo;Hartz IV-Anw&auml;lte&ldquo; diskreditiert die Durchsetzung sozialer Rechte<\/strong><br>\nManchmal ist journalistische Polemik n&uuml;tzlich, um bestimmte gesellschaftliche Zerfallsprozesse besser zu erkennen. Und wenn jemand versucht, engagiert Missst&auml;nde in einem System aufzusp&uuml;ren und darzustellen, muss man auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Aber Polemik ben&ouml;tigt dann eine ernsthafte Auseinandersetzung und eine Erwiderung, wenn sie unhinterfragt und unterschwellig eine sehr grunds&auml;tzliche Tendenz unterst&uuml;tzt, ohne das auszuweisen. Es geht um die Polemik gegen sog. &bdquo;Hartz IV-Anw&auml;lte&ldquo; und die damit verbundene Tendenz, bestehende Rechtsanspr&uuml;che und ihre Durchsetzung ver&auml;chtlich zu machen und damit den Rechtsstaat zu ver&auml;ndern.<br>\nJoachim Wagner, ausgebildeter Jurist und vor seinem Wechsel in den Journalismus 1979 zeitweilig angehender Strafrechtsprofessor, hat sich nach Abschluss seiner langj&auml;hrigen T&auml;tigkeit bei der ARD und Leiter der Sendung &bdquo;Panorama&ldquo;, in einem im juristischen Fachverlag C.H.Beck erschienenen Buch eines Teils des juristischen Berufsstandes angenommen, bei dem er besondere Fehlentwicklungen diagnostiziert: der Anwaltschaft.<br>\nMit seinen Beispielen und den L&ouml;sungsvorschl&auml;gen m&ouml;gen sich die anwaltlichen Standesvertretungen auseinandersetzen. Aber wegen seiner besonderen Fixierung auf die &bdquo;Hartz IV-Anw&auml;lte&ldquo; sollen seine Ausf&uuml;hrungen insoweit genauer betrachtet werden.<br>\nIn der Werbung f&uuml;r sein Buch, die er vor allem mithilfe des &bdquo;Spiegel&ldquo; verfolgte, konzentrierte er sich n&auml;mlich nur noch auf sie: &bdquo;Juristen: Gesch&auml;fte mit Hartz IV&ldquo;, ebenso in seinem weiterf&uuml;hrenden Text bei Spiegel Online (5.5.2014): &bdquo;Hartz IV: Wie Anw&auml;lte mit der Armut verdienen.&ldquo; Das macht es f&uuml;r alle interessant, die an der Verwaltung, Gestaltung, Umsetzung und Kontrolle von Hartz IV verdienen: Das sind mehr als die H&auml;lfte der Redaktion dieser Zeitschrift, Richter, Verwaltungsmitarbeiter, Sozialberater, Sozial- und Rechtswissenschaftler, Evaluierungsfirmen, Politiker und Arbeits&ouml;konomen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.info-also.nomos.de\/fileadmin\/infoalso\/doc\/Aufsatz_infoalso_14_04.pdf\">info also 4\/2014, 155 &ndash; 160 [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Warum sollen wir uns um Ungleichheit k&uuml;mmern?<\/strong><br>\n&ldquo;Warum sollen wir uns aber um die Stagnation der Reall&ouml;hne (median wages) k&uuml;mmern?<br>\nErstens; weil ich besser gestellt werde, wenn jeder am Wohlstand teilhaben kann, erkl&auml;rt der an der University of Houston lehrende Wirtschaftsprofessor. Was er damit meint, sind Dienste wie Bildung, Gesundheitsversorgung Reparaturen zu Hause usw, die leicht verf&uuml;gbar und billig sind.<br>\nDie Art und Weise, dies zu erreichen, liegt an der Entwicklung eines gro&szlig;en Vorrats an Fachkr&auml;ften wie z.B. Lehrer, Krankenschwestern, Elektriker, Zimmerleute usw. Diejenigen Menschen am unteren Ende der Einkommensverteilung haben oft nicht genug Einkommen, um solche Investitionen privat zu t&auml;tigen, sodass es der &ouml;ffentlichen Bereitstellung dieser Investitionen (z.B. Schulen) bedarf oder Transfers, um private Auslagen zu unterst&uuml;tzen. (&hellip;)<br>\nZweitens, weil die Menschen am unteren Rand der Einkommensverteilung einfach da sind und nicht verschwinden werden. Wir k&ouml;nnen in diese Menschen investieren oder wir k&ouml;nnen mit unserem Geld versuchen, uns vor diesen Menschen mit dem Bau von Gef&auml;ngnissen und dem Einsatz von Polizeibeamten zu sch&uuml;tzen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blicklog.com\/2014\/11\/06\/warum-sollen-wir-uns-um-ungleichheit-kmmern\/#more-40331\">Blick Log<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lawine der Altersarmut<\/strong><br>\nDer Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband schl&auml;gt Alarm: Der Anstieg der Zahl der BezieherInnen von Altersgrundsicherung bundesweit um 7,4% weist auf eine gravierende gesellschaftliche Fehlentwicklung. Der Verband &uuml;bt scharfe Kritik an der bisherigen Rentenpolitik der gro&szlig;en Koalition und mahnt die Bundesregierung, umgehend Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Altersarmut in Deutschland zu ergreifen. Der Verband fordert eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung und eine deutliche Erh&ouml;hung des Leistungsniveaus.<br>\nDie Zahl der Altersgrundsicherungsbezieher hat sich seit der Einf&uuml;hrung dieser Leistung im Jahr 2003 auf aktuell rund 499.000 praktisch verdoppelt. Diese Entwicklung werde unaufhaltsam weitergehen, wenn nicht politisch gegengesteuert werde. &raquo;Die neuerlichen Rekordzahlen sind lediglich Vorboten einer auf uns zurollenden Lawine der Altersarmut. Ab Mitte des n&auml;chsten Jahrzehnts droht ein Heer von ehemals Langzeit- und Mehrfacharbeitslosen sukzessive und unaufhaltsam in die Altersarmut zu fallen&laquo;, warnt Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Ulrich Schneider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/senator-scheele-und-die-altersarmut-1\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die ganze Trag&ouml;die deutscher NSA-Aufkl&auml;rung in einem PDF<\/strong><br>\nDas Nachrichtliche schnell vorweg: Edward Snowden hat keinen neuen Asylantrag an deutsche Beh&ouml;rden gestellt. Mehr Neues hat die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des Linke-Abgeordneten Jan Korte zum Schicksal des Whistleblower eigentlich nicht zu bieten. Lesenswert ist sie dennoch. Vor allem f&uuml;r all jene, die immer noch an dem Glauben festhalten, sie w&uuml;rden nicht von einem Haufen datenschutzpolitisch v&ouml;llig inkompetenter Idioten regiert werden.<br>\nIn dem siebenseitigen Sprechblasenkatalog fragt Jan Korte zum Beispiel danach, welchen Nutzen die Bundesregierung den Enth&uuml;llungen Snowden f&uuml;r die Welt&ouml;ffentlichkeit beimesse. Zur Erinnerung: Das war die Sache mit den Geheimdiensten, die von Sauf-Selfies bis Diplomatenpost weltweit so ziemlich alles ausspionieren, was irgendein Glasfaserkabel durchquert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/951518.die-ganze-tragoedie-deutscher-nsa-aufklaerung-in-einem-pdf.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pazifismus und konkrete Mittel gegen Militarisierung der Au&szlig;en- und Innenpolitik: R&uuml;stungskonversion und Zivilklausel<\/strong><br>\nAnfang Oktober wurde aus einem Bericht von Sabine L&ouml;sing (Koordinatorin der linken GUE\/NGL-Fraktion im EU-Parlament) bekannt [1], dass die neue EU-Au&szlig;enbeauftragte Federica Mogherini die Militarisierung der Europ&auml;ischen Union kr&auml;ftig vorantreiben will. Sie will die Unterwerfung der EU-Au&szlig;en- und Entwicklungspolitik unter milit&auml;rische Imperative, die Verst&auml;rkung der zivil-milit&auml;rischen Zusammenarbeit und immer mehr Geld f&uuml;r Milit&auml;rforschung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=20946\">NRhZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Im Haus der Hinterhalte<\/strong><br>\nGruner+Jahr entl&auml;sst 400 Mitarbeiter: bei &ldquo;Stern&rdquo;, &ldquo;Geo&rdquo; und &ldquo;Brigitte&rdquo;. Im Hintergrund stehen die Verlagschefin Julia J&auml;kel und der stille Medienriese Bertelsmann. Wer ist verantwortlich f&uuml;r die K&uuml;ndigungen? &hellip;<br>\nWas in Hamburg passiert, entscheiden Rabe und Mohn, sp&auml;testens seit der Komplett&uuml;bernahme von Gruner+Jahr im Oktober. Aber jene 400 Mitarbeiter, die entlassen werden, die Textredakteure bei Geo, die Infografikerinnen bei Stern, die Redakteurinnen bei Brigitte, bekommen Mohn und Rabe nicht zu Gesicht. Sie stehen einem Chefredakteur gegen&uuml;ber, der ihnen die K&uuml;ndigung vermitteln muss. Und manchmal, selten, der Verlagsleitung.<br>\n&Uuml;ber Julia J&auml;kel, Vorstandsvorsitzende von Gruner+Jahr, seit April 2013 im Amt, sagt man in Hamburg, dass sie vor allem ins Amt gekommen sei, weil sie Bertelsmann versichert habe, den Verlag zu sanieren &ndash; mit allem, was dazugeh&ouml;rt. Ihr Vorg&auml;nger wurde durch eine Intrige abgesetzt, bei der Bertelsmann im Hintergrund eine Rolle spielte. Aber wei&szlig; J&auml;kel, wohin die Reise geht?<br>\nEs sind nicht nur die K&uuml;ndigungen, die das Klima ruinieren. Es ist auch die Art, wie die Verantwortlichen bei Gruner+Jahr mit der Krise umgehen. Angestellte, die schon lange im Verlag arbeiten, erkennen ihr Haus nicht wieder&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=tz&amp;dig=2014%2F11%2F06%2Fa0182&amp;cHash=1ca61c3cb842edaa9eb737bd9b85ca81\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Agitatorisch, kriegshetzerisch<\/strong><br>\nAufgrund der j&uuml;ngsten Berichterstattung &uuml;ber die vermeintlich wiederholte Verletzung des Luftraums europ&auml;ischer Staaten durch russische Kampfflugzeuge legte der Publizist Volker Br&auml;utigam am Montag beim H&ouml;rfunkrat von DeutschlandRadio Beschwerde &bdquo;wegen objektiv falscher, agitatorischer und kriegshetzerischer Ausf&uuml;hrungen&ldquo; in der Berichterstattung ein, die Hintergrund im Folgenden dokumentiert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201411063307\/kurzmeldungen\/aktuell1\/agitatorisch-kriegshetzerisch.html\">Hintergrund<\/a>\n<p>Siehe dazu auch: <strong>Rolf Clement (Deutschlandradio) &ndash; Ein Reserveoffizier als Kabarett-Experte<\/strong><br>\nDer DEUTSCHLANDFUNK &ndash; genauer: das DEUTSCHLANDRADIO &ndash; bem&uuml;ht sich, obwohl &ouml;ffentlich-rechtlicher Geb&uuml;hrenempf&auml;nger und damit eigentlich zur Staatsferne verpflichtet, die Erwartungen zu erf&uuml;llen, die unsere Berliner US-Oberkellner in ihren h&ouml;rigen AgitProp-Sender setzen. Einige seiner Programmlieferungen sollte das DEUTSCHLANDRADIO allerdings, weil ma&szlig;lose &Uuml;bertreibung immer l&auml;cherlich wirkt, ans Kabarett abgeben oder besser gleich auf einer Sonderdeponie entsorgen.<br>\nBesonders, wenn von Rolf Clement geliefert, Mitglied der DLF-Chefredaktion, &bdquo;sicherheitspolitischer Experte&ldquo; des DLF, Reserveoffizier, Mitglied des Internationalen Instituts f&uuml;r strategische Studien (IISS), der Studiengruppe Sicherheitspolitik bei der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik, DGAP, sowie des Beirats f&uuml;r Innere F&uuml;hrung der Bundeswehr.<br>\nWer auf so vielen Hochzeiten tanzt, dem kann schon mal durcheinandergeraten, in welcher Eigenschaft er sich jeweils darzubieten hat, ob Dinnerjackett oder Kleiner Dienstanzug gefragt sind&hellip;<br>\n&bdquo;Eskalation der Sicherheitslage?&ldquo; F&uuml;r den Eskalierer Clement ist es offenbar an der Zeit, dass die NATO russische Flugzeuge im internationalen Luftraum abschie&szlig;t und eine Flugverbotszone unmittelbar an der russischen Grenze errichtet, bewacht von der US-Air-Force und ihren willigen Vasallen. Weil nur diese Allianz dem Schutz der Menschenrechte dient, der Demokratie und der Friedenssicherung, gelle?<br>\nGenuinen Schwachsinn darf man einem DLF-Chefredakteur nicht unterstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/schmock\/rolf-clement-deutschlandradio.html\">RATIONALGALERIE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was in dem Beitrag <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23757\">Klassenkampf 2.0 von Werner R&uuml;gemer<\/a> noch abstrakt anmutete, wurde nun bittere Realit&auml;t &ndash; n&auml;mlich Union bashing.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Abschied von der &ldquo;Erinnerungskultur&rdquo;<\/strong><br>\nIn ungew&ouml;hnlich deutlicher Form distanzieren sich mehrere B&uuml;rgerinitiativen von der offizi&ouml;sen deutschen &ldquo;Erinnerungskultur&rdquo;. Anl&auml;sslich des bevorstehenden Gedenkens an die Novemberpogrome erhebt insbesondere der &ldquo;Zug der Erinnerung&rdquo; schwere Vorw&uuml;rfe gegen die Bundesregierung. Wie es in einer umfangreichen Publikation des Vereins hei&szlig;t, sei Berlin im Begriff, die Grenze zwischen revisionistischen Thesen und einer offenen Leugnung der Massenverbrechen zu &uuml;berschreiten. Abseits &ouml;ffentlicher Alibiveranstaltungen gehe die Bundesrepublik mit hoher Energie und unter Aufbietung s&auml;mtlicher beh&ouml;rdlicher Mittel gegen die &Uuml;berlebenden des NS-Terrors vor, um sich den ererbten Schulden des Vorg&auml;ngerstaates zu entziehen (&ldquo;Der Zug der Erinnerung, die Deutsche Bahn und der Kampf gegen das Vergessen&rdquo;). Die gegen Berlin erhobenen Vorw&uuml;rfe sind nicht neu, aber werden jetzt mit Dokumenten belegt. F&uuml;r Berlin kommen die Ver&ouml;ffentlichungen ungelegen, da im europ&auml;ischen Ausland Forderungen nach einem vollst&auml;ndigen Schuldenabtrag aus NS-Verbrechen lauter werden. Zuletzt hatte das oberste italienische Gericht im Oktober Klagen gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen Ausgleichszahlungen f&uuml;r justitiabel erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58986\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Jasmin mit einem typischen Bahnstreik-Bericht<\/strong><br>\nHalbleere Bahnsteige, Menschenmassen vor dem Infoschalter, genervte Leute am Smartphone. Unsere Reporterin Jasmin wei&szlig; genau, was in einem typischen Bahnstreik-Bericht nicht fehlen darf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=90qUeh3yK20\">Oliver Durke, Jasmin Wenkemann in extra 3 | NDR<\/a>\n<p>und: <strong>Wenn Ronald Pofalla schon jetzt bei der Bahn w&auml;re &hellip;<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141107_01.jpg\" alt=\"Pofalla beendet Streik\" title=\"Pofalla beendet Dinge\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/pofallabeendetdinge.de\/post\/101760515454\">Pofalla beendet Dinge<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. Die Hinweise II m&uuml;ssen heute leider aus organisatorischen Gr&uuml;nden ausfallen. (JW\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23865","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23865","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23865"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23865\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23869,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23865\/revisions\/23869"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23865"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23865"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23865"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}