{"id":23894,"date":"2014-11-11T09:01:07","date_gmt":"2014-11-11T08:01:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894"},"modified":"2014-11-11T10:47:09","modified_gmt":"2014-11-11T09:47:09","slug":"hinweise-des-tages-2252","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h01\">Bahnstreik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h02\">25 Jahre nach dem Mauerfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h03\">Steuerhinterziehung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h04\">Freihandelsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h05\">IWF-Schulden-Vorsto&szlig; &ndash; Lagarde schie&szlig;t sich ins Abseits<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h06\">Spanischer &Ouml;konom de Soto: &ldquo;Deflation ist ein Segen f&uuml;r die Wirtschaft&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h07\">China steckt in der Wachstumsfalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h08\">Why the Fiscal Compact is, legally, null and void: Interview by Giuseppe Guarino<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h09\">Die gro&szlig;e Fiktion &ndash; von der organisierten Selbstt&auml;uschung der Standard&ouml;konomik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h10\">Die schwarze Null<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h11\">Warum Geld auf dem Konto bald weniger sicher ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h12\">Lawine der Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h13\">US-Lobbyist r&auml;t &Ouml;lindustrie zu &ldquo;schmutzigen&rdquo; Lobbymethoden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h14\">Der Lobbyist aus der heute-show und sein direkter Draht zu &ldquo;den Jungs&rdquo; aus dem Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h15\">Warum ist unsere Haltung zum NSA-Skandal so unpolitisch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h16\">In Sachen Leistungsschutz: Christoph Keese vs. Stefan Niggemeier und &ldquo;die Medienjournalisten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894#h17\">Noch einmal zu Udo Ulfkottes Buch &bdquo;Gekaufte Journalisten&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23894&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bahnstreik<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Tarifautonomie ist ein hohes Gut<\/strong><br>\nDie Regierung will den Minigewerkschaften die Fl&uuml;gel stutzen. Sie schie&szlig;t dabei mit Kanonen auf Spatzen. Unsere Verfassung garantiert als unantastbares Grundrecht die sogenannte kollektive Koalitionsfreiheit, etwaige Beschr&auml;nkungen unterliegen hohen Anforderungen.<br>\nKleinere Gewerkschaften haben durch gezielte Streiks den Personen- und G&uuml;terverkehr fast zum Erliegen gebracht. Sowohl die Gewerkschaft der Lokf&uuml;hrer (GDL) wie auch die Vereinigung Cockpit (VC) als Vertretung der Flugzeugf&uuml;hrer nutzen die Schl&uuml;sselpositionen ihrer Berufsgruppen dazu, mit geringem Aufwand eine einschneidende Wirkung zu erzeugen und damit ihre Tarifpartner (besser: Gegner) erheblichem Druck auszusetzen. Die Arbeitskampfma&szlig;nahmen sto&szlig;en in der &ouml;ffentlichen Meinung teils auf heftige Kritik. Dies verwundert nicht, denn die Folgen solcher Streiks sind zum Teil gravierend. Auch im Gewerkschaftslager selbst werden die Spartengewerkschaften eher als schwarze Schafe und mehr oder weniger l&auml;stige Konkurrenten empfunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/gdl-streik-tarifautonomie-ist-ein-hohes-gut,1472602,28993356.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Bahnstreik: Weiter so, Lokf&uuml;hrer!<\/strong><br>\nDer Streik der GdL ist gerechtfertigt, meint Kai Rogusch. Weselsky &amp; Co. verteidigen einen zentralen Grundpfeiler unserer freiheitlichen Ordnung: die Koalitions- und Vereinigungsfreiheit. Aber auch ihre Forderung nach h&ouml;heren L&ouml;hnen hebt sich positiv vom Verzichtszeitgeist ab.<br>\nWenn sich heute in der politisch-medialen Klasse alle einig sind, ist immer Skepsis angesagt. So auch bei dem nicht enden wollenden Kreuzfeuer der Kritik, das auf die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer (GdL) und vor allem ihren Frontmann Claus Weselsky einprasselt. Es ist erschreckend, mit welcher Bequemlichkeit, Feigheit und Dummheit das Gros der Meinungseliten die Tatsache, dass sich eine noch nicht vollends korrumpierte Gewerkschaft tats&auml;chlich der Durchsetzung ihrer Mitgliederinteressen und nebenbei auch der Verteidigung grundlegender B&uuml;rgerrechte widmet, in einen ungeb&uuml;hrlichen Akt der Betriebsst&ouml;rung der &bdquo;Deutschland AG&ldquo; umdeutet.<br>\nGef&auml;hrlich daran ist vor allem, wie wenig in der Einheitsfront aus sozial- und christdemokratischen Regierungsvertretern, verbeamteten &bdquo;liberalen&ldquo; Wirtschaftsprofessoren, Leitartiklern etablierter Medien und DGB-Funktion&auml;ren noch von der grundlegenden demokratischen Einsicht vorhanden ist, wonach wir erst dann wirklich frei sind, wenn wir uns mit anderen Menschen zusammenschlie&szlig;en k&ouml;nnen, um &ndash; wenn es sein muss &ndash; massenhaft und organisiert unsere Rechte und Interessen durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.novo-argumente.com\/magazin.php\/novo_notizen\/artikel\/0001730\">Novo Argumente<\/a><\/li>\n<li><strong>Gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit und der Lokf&uuml;hrerstreik<\/strong><br>\nDer Streik der Lokf&uuml;hrer ist erst mal vorbei, aber die Debatte um die Tarifeinheit geht weiter. Wir haben bereits mehrfach Stellung zu diesem Thema genommen und tun es nun noch einmal, weil man es offenbar nicht oft genug sagen kann: Das Prinzip des gleichen Lohns f&uuml;r gleiche Arbeit (in englisch hie&szlig; das in der &ouml;konomischen Literatur lange Zeit das &bdquo;law of one price&ldquo; oder Gesetz des einheitlichen Preises bzw. Lohnes) ist eine der wichtigsten Grundlagen einer Marktwirtschaft. Es besagt, dass Unternehmen bei funktionierendem Wettbewerb f&uuml;r alle Vorleistungen einschlie&szlig;lich Arbeit, die sie f&uuml;r ihre Produktion einkaufen, den gleichen Preis bezahlen m&uuml;ssen. Nur wenn dieses Prinzip gilt, wirkt der Wettbewerb in der Weise, wie wir das &uuml;blicherweise erwarten. Nur dann ist Wettbewerb der Unternehmen unter materiellen und demokratischen Gesichtspunkten f&ouml;rderlich. Nur dann f&ouml;rdert er den technischen Fortschritt und nicht die Ausbeutung der Arbeitnehmer.<br>\nGegen dieses Prinzip wird seit vielen Jahren von Seiten der Arbeitgeber mit Unterst&uuml;tzung der Politik und des Mainstream der Wirtschaftswissenschaftler versto&szlig;en (Stichwort Agenda 2010, aktivierender Sozialstaat, Lohnsubvention usw.): Schon l&auml;ngst wird gleiche Arbeit nicht mehr mit gleichem Lohn bezahlt, sondern &uuml;ber Leiharbeit, Zeitarbeit, Scheinselbst&auml;ndigkeit und ganz allgemein das Verlagern vorher interner T&auml;tigkeiten eines Unternehmens an externe Anbieter (sogenanntes Outsourcing) immer niedriger entgolten (wir haben uns hier dazu bereits ge&auml;u&szlig;ert). Dieser Versto&szlig; gegen das Prinzip des gleichen Lohns f&uuml;r gleiche Arbeit wurde und wird bis heute als &bdquo;Flexibilisierung&ldquo; des Arbeitsmarktes sch&ouml;ngeredet, obwohl sie der Masse der Arbeitnehmer geschadet hat und der wesentliche Grund f&uuml;r die Eurokrise und die deutsche Investitionsschw&auml;che ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/der-lokfuehrerstreik-das-law-of-one-price-und-europa\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><strong>GDL Streikzeitung<\/strong><br>\nJa zum GDL Arbeitskampf &ndash; Nein zum Tarifeinzeitsgesetz<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/streikzeitung1.pdf\">LabourNet [PDF &ndash; 540 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Damit auch die andere Seite zu Wort kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>25 Jahre nach dem Mauerfall<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Ostl&ouml;hne holen nur schleppend auf<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Stundenl&ouml;hne in Ostdeutschland haben sich von knapp 54% im Jahr 1992 bis auf 77% im Jahr 2012 an das Westniveau angen&auml;hert. Ein Gro&szlig;teil der Ann&auml;herung erfolgte in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung; seit 1995 hat sich der Angleichungsprozess deutlich verlangsamt. Ohne &Auml;nderungen in der Lohnpolitik werden die Ostl&ouml;hne erst im Jahre 2081 das Westniveau erreichen. <\/li>\n<li>Der ostdeutsche &ouml;ffentliche Dienst ist Vorreiter bei der Angleichung der L&ouml;hne; im ostdeutschen produzierenden Gewerbe stockt hingegen schon seit Mitte der 1990er Jahre der Angleichungsprozess. <\/li>\n<li>In beiden Landesteilen hat die Ungleichheit der Lohnverteilung zugenommen. Am st&auml;rksten stiegen die oberen L&ouml;hne im Osten, am geringsten hingegen die unteren L&ouml;hne im Westen. Wir beobachten also nicht mehr alleine einen Aufholprozess des Ostens, sondern auch den Lohnverfall f&uuml;r Geringverdienende im Westen.<\/li>\n<li>Die ostdeutschen Frauen erreichen 2012 bei den mittleren Verdiensten bereits 85,5% des westdeutschen Niveaus. Aufgrund des schnelleren Aufholprozesses bei den Frauenl&ouml;hnen ist der gender pay gap in Ostdeutschland erheblich geringer als in Westdeutschland.<\/li>\n<li>Der gesetzliche Mindestlohn kann neuen Schwung in den Aufholprozess bringen, weil erheblich mehr ostdeutsche (29,3%) als westdeutsche Besch&auml;ftigte (16,9%) davon profitieren werden. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/iaq-report\/2014\/report2014-05.php\">Gerhard Bosch, Thorsten Kalina, Claudia Weinkopf in IAQ-Report 2014-05<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Report macht wieder einmal drastisch deutlich wie sich gerade durch die Agenda 2010, die Besch&auml;ftigungssituation in Deutschland durch einen massiven Abbau der Vollzeitstellen und dem  Lohnverfall vor allem bei den unteren Stundenl&ouml;hnen sowie der Zunahme der Niedriglohnjobs, verschlechtert hat. Uns geht es allen gut?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gregor Gysi: Die Einheit von Freiheit, Demokratie, sozialer Sicherheit und Gerechtigkeit herstellen<\/strong><br>\nDie DDR war eine Diktatur, sie war kein Rechtsstaat. In ihr gab es staatlich angeordnetes, auch grobes Unrecht. Der wachsende Mut der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der DDR resultierte auch daraus, dass man die Sowjetunion nicht mehr gegen sich, sondern hinter sich wusste, und glaubte, es allein mit der SED-F&uuml;hrung aufnehmen zu k&ouml;nnen &ndash; zu Recht. Nach dem Fall der Mauer ging es dann um die &Uuml;berwindung der Spaltung Deutschlands und Europas.<br>\nDer Fall der Mauer war f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der DDR ein ungeheurer Befreiungsakt. Niemals vorher und nachher habe ich so &uuml;bergl&uuml;ckliche Gesichter im Fernsehen gesehen wie in dieser Nacht. Es ist nicht hinnehmbar, wenn einer Bev&ouml;lkerung gesagt wird, dass, abgesehen von bestimmten erlaubten Dienstreisen oder von einigen dringenden Familienangelegenheiten, nur Invaliden- sowie Altersrentnerinnen und Altersrentner den Westteil der Stadt Berlin, Hamburg, M&uuml;nchen, Stuttgart, Paris oder London sehen d&uuml;rfen. In der Regel bedeutete das f&uuml;r Frauen, dass sie 60 Jahre, und f&uuml;r M&auml;nner, dass sie 65 Jahre alt werden mussten, bis sie sich den gr&ouml;&szlig;eren Teil der Erde anschauen durften. F&uuml;r sie war der Westen fast so weit weg wie der Mond.<br>\nDer Fall der Mauer ver&auml;nderte aber auch das Leben der Westdeutschen, der Europ&auml;erinnen und Europ&auml;er und f&uuml;hrte weltweit zu neuen Strukturen. Beim Fall der Mauer gab es n&auml;mlich genau so gl&uuml;ckliche Gesichter im Westteil der Stadt Berlin wie in der alten Bundesrepublik.<br>\nDas Problem ist &ndash; das will ich hier offen sagen -, dass wir statt der Vereinigung einen Beitritt hatten. Die Bundesregierung konnte nicht aufh&ouml;ren, zu siegen, und hat sich deshalb im Osten nichts angesehen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/reden\/einheit-freiheit-demokratie-sozialer-sicherheit-gerechtigkeit-herstellen\/%20\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steuerhinterziehung<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Steuerparadies Niederlande: Mindestens so dreist wie Luxemburg<\/strong><br>\nDie Massenunterkunft der Weltkonzerne kann Gaby de Groot vom B&uuml;rofenster erblicken. &ldquo;Da drinnen haben Tausende Unternehmen ihren Sitz&rdquo;, sagt der Steuerexperte und zeigt auf den beigefarbenen B&uuml;rokomplex auf der anderen Stra&szlig;enseite. &ldquo;Aber h&ouml;chstens 300 Leute arbeiten dort.&rdquo; Und das h&ouml;chst diskret.<br>\nHier am Amstel-Bahnhof im S&uuml;den Amsterdams residierten Danone Chart zeigen, Saab, Gazprom Chart zeigen und mehr als 2000 weitere multinationale Unternehmen. Sie teilen sich eine Adresse hier am Prins Bernhardplein 200 bis 218, gleich gegen&uuml;ber der Finanzzeitung &ldquo;Het Financieel Dagblad&rdquo;, Gaby de Groots Arbeitgeber. Aber nicht ein einziges Logo all dieser stolzen Firmen steht auf der Fassade. Nicht einmal auf den Briefkasten des &ldquo;Amstelgebouw&rdquo; haben die prominenten Mieter ihren Namen geschrieben. Dabei kommt es doch auf diesen Briefkasten an.<br>\nDie meisten der wenigen Menschen, die hier ein- oder ausgehen, arbeiten wohl f&uuml;r Intertrust: die Treuhandfirma, die ihre Dienste so bewirbt: &ldquo;Wenn Sie eine hochqualitative Business-Infrastruktur, g&uuml;nstige Steuer-Bedingungen und Service aus erster Hand suchen, dann ist Intertrust Niederlande Ihr B&uuml;ro.&rdquo; Treuh&auml;nder wie Intertrust stehen hoch im Kurs bei multinationalen Unternehmen. Mindestens 12.000 meist mitarbeiterlose &ldquo;besondere finanzielle Einrichtungen&rdquo;, wie sie offiziell hei&szlig;en, oder &ldquo;Briefkastenfirmen&rdquo;, wie sie der Volksmund nennt, sind laut einer Studie des Forschungsinstituts SEO Economisch Onderzoek in Deutschlands Nachbarland ans&auml;ssig. Denn die Niederlande sind mutma&szlig;lich die beliebteste legale Steueroase der Welt. Noch beliebter als das ber&uuml;chtigte Luxemburg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/steueroase-niederlande-locken-danone-saab-gazprom-co-a-1001616.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das zeigt ziemlich deutlich, dass diese Praxis politisch gewollt ist und toleriert wird. Niemand kann erz&auml;hlen, dass die gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft in Europa und deren politische F&uuml;hrung, die es schafft anderen EU-L&auml;ndern ein brutales Austerit&auml;tsdiktat aufzuzwingen, die sogar mit Frankreich die zweit gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft unter massiven politischen Druck setzt, nichts gegen diese Steuervermeidungspraxis unternehmen kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Steuertricks des Versicherers AIG &ndash; Vom Staat gerettet, den Staat geprellt<\/strong><br>\nEs war die teuerste Firmenrettung der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte. Einen Tag nach der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers gew&auml;hrte die US-Notenbank der American International Group (AIG) einen Kredit in H&ouml;he von 85 Milliarden Dollar. Die damals gr&ouml;&szlig;te Versicherung der Welt hatte sich verspekuliert und musste quasi &uuml;ber Nacht etliche Milliarden abschreiben. AIG stand kurz vor der Insolvenz und mit ihr drohte das ganze Bankensystem in den Abgrund zu st&uuml;rzen. Als &ldquo;die gef&auml;hrlichste Firma der Welt&rdquo; bezeichnete der Spiegel das Unternehmen damals treffend. Doch die 85 Milliarden reichten nicht aus. Immer wieder musste AIG 2008 und 2009 um neue Hilfskredite betteln. Insgesamt flossen 182 Milliarden Dollar Steuergeld. Aus der einst umsatzst&auml;rksten Versicherung der Welt war einer der gr&ouml;&szlig;ten Staatskonzerne geworden. Zeitweilig kontrollierte der Staat &uuml;ber 92 Prozent der Anteile.<br>\nWie die Luxemburg-Leaks-Akten nun zeigen, hielten diese deutlichen Mehrheitsverh&auml;ltnisse das Management nicht davon ab, in den Krisenjahren fragw&uuml;rdige Steuersparkonstrukte in Europa aufzusetzen, die den amerikanischen Steuerzahler etliche Millionen gekostet haben k&ouml;nnten.<br>\nNur wenige Tage, bevor der Konzern einen erneuten Milliardenverlust gekannt geben musste, wandten sich im Februar 2009 die Steuerberater von AIG an die Luxemburger Finanzverwaltung, um eine aufwendige Konstruktion absegnen zu lassen. In einem Schreiben lie&szlig; Pricewaterhouse-Coopers (PwC) die Beh&ouml;rden wissen, dass der Konzern Millionen in europ&auml;ische Grundst&uuml;cke steckt. AIG ging es dabei aber keineswegs um direkte Investments, vielmehr wurden etliche Tochtergesellschaften in Luxemburg gegr&uuml;ndet. Um sie herum: ein weitverzweigtes Firmennetz in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuertricks-des-versicherers-aig-vom-staat-gerettet-den-staat-geprellt-1.2211887\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es war nicht anders zu erwarten, dass hinsichtlich der Luxemburg-Leaks noch weitere widerw&auml;rtigen Details ans Licht kommen. Angesichts der abgrundtiefen Verkommenheit der Finanzindustrie fehlen einem schlicht die Worte. Es muss aber klar sein, dass hinter der Finanzindustrie letztendlich eine handvoll Superreicher steckt. Es wird Zeit &uuml;ber eine 90-prozentige Verm&ouml;genssteuer nach zu denken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Warum ein Professor PwC f&uuml;r eine Gefahr f&uuml;r die Gesellschaft h&auml;lt<\/strong><br>\n460 dieser spezialisierten Arbeitskr&auml;fte arbeiten derzeit in der PwC-Steuerabteilung in Luxemburg, wo die Firma etwa 2450 Mitarbeiter hat. Sie leben davon, ihren Kunden zu verraten, was das Steuerrecht des Gro&szlig;herzogtums f&uuml;r ihre Steuerrechnung hergibt. PwC sei sechstgr&ouml;&szlig;ter Arbeitgeber Luxemburgs, verk&uuml;ndete Luxemburg-Chef Didier Mouget in einem Video auf der Luxemburger PwC-Internetseite nicht ohne Stolz. Auch das Ergebnis kann sich sehen lassen: 288 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2013 und 15 Prozent davon kommen aus der Steuerabteilung. Insgesamt sei das &ldquo;eine solide Performance&rdquo;, so ordnet Mouget im Video l&auml;chelnd &ndash; und sichtlich um Understatement bem&uuml;ht &ndash; das Wachstum von elf Prozent ein.<br>\nEin besonders harter Kritiker der Wirtschaftspr&uuml;fer ist Prem Sikka, Professor f&uuml;r Wirtschaftspr&uuml;fung in London. Er h&auml;lt das Tun der &ldquo;Big Four&rdquo; sogar f&uuml;r gef&auml;hrlich und nennt sie nur die &ldquo;Nadelstreifenmafia&rdquo;. Ihre Arbeit f&uuml;hre dazu, &ldquo;dass normale Menschen h&ouml;here Steuern zahlen m&uuml;ssen, weil ihre Steuervermeidungsschemata gro&szlig;e Konzerne und reiche Menschen entlasten&rdquo;, sagt er. Deswegen hielte er es f&uuml;r richtig, die Macht der gro&szlig;en Pr&uuml;fungsgesellschaften zu beschr&auml;nken. Die Pr&uuml;fer sind in seinen Augen eine Gefahr f&uuml;r die Gesellschaft: &ldquo;Sie nutzen ihre Macht, um die Demokratie, das Recht und das Wohlergehen der Menschen zu untergraben.&rdquo;<br>\nIn eine &auml;hnliche Richtung argumentiert der ehemalige deutsche Steuerfahnder Frank Wehrheim. &ldquo;Es gibt keine Waffengleichheit&rdquo;, so beschreibt er den Kampf der Fahnder gegen die Modelle der Beratungsfirmen. &ldquo;Wenn wir vier Leute zum Pr&uuml;fen in eine Gro&szlig;bank schicken, stecken auf der Gegenseite vielleicht 300 oder 400 externe Berater.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/luxemburg-leaks-steuertrickser-vom-dienst-1.2208497-2\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Sonderermittler ist Schattenboxen gegen Steuerdumping und Juncker-Gate<\/strong><br>\n&ldquo;Ein Sonderermittler f&uuml;r Steuerdumping ist Schattenboxen gegen die Steuermafia&rdquo;, kommentiert der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE) den Vorschlag der SPD f&uuml;r einen EU-Sonderermittler zu Steuerdumping.<br>\nDas Mitglied im Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und W&auml;hrung weiter: &ldquo;Ich habe nichts gegen einen Sonderermittler. Es ist gut wenn aufger&auml;umt wird. Aber das riecht nach Ablenkungsman&ouml;ver. Was n&uuml;tzen H&auml;uptlinge ohne Indianer? Die mit den Beihilfeverfahren befasste Abteilung bei der Wettbewerbskommission ist personell unterbesetzt. Der beste Sonderermittler kann au&szlig;erdem nichts tun, wenn Diebstahl an den Steuerzahlern in der EU legal ist. Nach geltendem Recht kann Luxemburg daher nur belangt werden, wenn es einzelne Unternehmen &uuml;bervorteilt hat. Zudem l&ouml;st der Vorschlag Juncker-Gate nicht, denn die EU-Kommission handelt laut ihrer Gesch&auml;ftsordnung nach dem Prinzip der kollektiven Verantwortung. Juncker wird daher sp&auml;testens bei der Entscheidung &uuml;ber eine Einleitung eines Beihilfeverfahrens gegen Luxemburg mit am Tisch sitzen. Es gibt keine chinesische Mauer in der EU- Kommission.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-europa.eu\/article\/9402.sonderermittler-ist-schattenboxen-gegen-steuerdumping-und-juncker-gate.html\">Die LINKE<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Mann, der Luxemburg zum Steuerparadies machte<\/strong><br>\nIm ersten Stock eines rostroten Geb&auml;udes in der N&auml;he des Hauptbahnhofs von Luxemburg hat sich Marius Kohl jahrelang um das wichtigste Exportprodukt seines Landes gek&uuml;mmert: Steuererleichterungen. Als Chef der Beh&ouml;rde namens Soci&eacute;t&eacute;s 6 genehmigte er tausende Steuerarrangements f&uuml;r multinationale Gro&szlig;konzerne. Kohl half ihnen, Milliarden zu sparen.<br>\nDie Aufgabe der Soci&eacute;t&eacute;s 6 ist es, die Steuerlast der rund 50.000 im Gro&szlig;herzogtum registrierten Holdings festzulegen, hinter denen meistens ausl&auml;ndische Konzerne stehen. Bei den Finanzbeh&ouml;rden anderer Staaten genie&szlig;t die Soci&eacute;t&eacute;s 6 einen zweifelhaften Ruf. Der Vorwurf lautet, dass Luxemburg mit seiner Steuerverwaltung gezielt Unternehmen in den Kleinstaat lockt und ihnen damit ein Schlupfloch baut. In anderen L&auml;ndern rechnen sie dann ihren gerechten Anteil an der Finanzierung des Gemeinwesens klein.<br>\nMarius Kohl ist seit vergangenem Jahr in Pension. Als er noch im Dienst war, lautete der Spitzname des 61-J&auml;hrigen &bdquo;Monsieur Ruling&ldquo;. Der Beamte war ein m&auml;chtiger Mann, denn er hatte die alleinige Entscheidungsgewalt dar&uuml;ber, ob ein Steuerdeal genehmigt wurde oder nicht. Bei den Konzernen war er hochgesch&auml;tzt, weil er schnell und unb&uuml;rokratisch arbeitete, wie die &ouml;rtlichen Steuerberater berichten.<br>\n&bdquo;Ich konnte &sbquo;ja&lsquo; oder &sbquo;nein&lsquo; sagen, sagt der fr&uuml;here Chef der Soci&eacute;t&eacute;s 6 im Interview, das nach seiner Aussage das erste ist, was er &uuml;berhaupt gibt. &bdquo;Manchmal ist es leichter, wenn man nur eine Person fragen muss.&ldquo;<br>\nDie Europ&auml;ische Kommission ist &uuml;ber die effektive Arbeit der Soci&eacute;t&eacute;s weniger erfreut. Sie hat sich ein Steuerabkommen Luxemburgs mit dem Onlineh&auml;ndler Amazon.com vorgenommen und pr&uuml;ft, ob der Vertrag wom&ouml;glich eine nicht erlaubte Beihilfe an ein einzelnes Unternehmen darstellt. Genauso geschieht es mit Fiat Chrysler. Und die Kommission hat zu verstehen gegeben, dass weitere Konzerne mit Ermittlungen rechnen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wsj.de\/nachrichten\/SB10109801331102324877704580230283594434738\">Wall Street Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Diese Steuervermeidungpraxis der Gro&szlig;konzerne ist ein Skandal ohne gleichen. Unternommen wird dagegen bisher nichts. Und F&uuml;r diese unglaublichen Steuerprivilegien ist hauptverantwortlich der Herr Junkers, der aktuelle Pr&auml;sident der EU-Kommission, der Herr Juncker, der Luxemburg zur Steueroase und Hochburg der Finanzindustrie ausgebaut hat.  Damit steht ein lupenreiner Interessenvertreter der Finanzindustrie und der transnationalen Gro&szlig;konzerne an der Spitze der EU.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;ne wollen Reiche mit neuer Spezialeinheit von Steuerfahndern &uuml;berpr&uuml;fen<\/strong><br>\nWas die Finanzverwaltungen der Bundesl&auml;nder bei Steuerpr&uuml;fungen an Personal aufbieten k&ouml;nnen, ist mickrig. Denn die Konzerne k&auml;mpfen mit ganz anderen Waffen. Das soll sich nach dem Willen der Gr&uuml;nen &auml;ndern.<br>\nBisher ist der Bund im Kampf gegen Steuerhinterzieher und Steuertrickser nur Zaungast, weil Vollzug und Pr&uuml;fung in Deutschland L&auml;ndersache ist. &ldquo;Die Luxemburg-Leaks zeigen: Die Steuerfachleute der gro&szlig;en Unternehmensberatungen tanzen den hiesigen Steuerbeh&ouml;rden auf der Nase herum&rdquo;, so Paus.<br>\nNach den Pl&auml;nen der Gr&uuml;nen muss die neue Spezialeinheit des Bundes &ldquo;personell und technisch auf Augenh&ouml;he mit den Steuerabteilungen der Konzerne&rdquo; sein. Zu ihren Aufgaben w&uuml;rde es geh&ouml;ren, Informationen dar&uuml;ber zu sammeln, was genau ein Konzern im Ausland tut und wie diese T&auml;tigkeiten dort besteuert werden. Au&szlig;erdem soll sie &ldquo;Steuerhinterziehung und Steuervermeidung wissenschaftlich analysieren, um Abwehrstrategien und Empfehlungen f&uuml;r die Politik zu entwickeln&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuerflucht-von-konzernen-gruene-wollen-reiche-mit-neuer-spezialeinheit-von-steuerfahndern-ueberpruefen-1.2211885\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Freihandelsabkommen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>TTIP und CETA: Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative reicht Klage vor dem EUGH ein<\/strong><br>\nHeute haben &uuml;ber 290 B&uuml;rgerorganisationen aus ganz Europa Klage vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg eingereicht. Gegenstand ist die Nicht-Zulassung der Europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative (EBI) Stop TTIP gegen die Handelsabkommen mit den USA und Kanada, TTIP und CETA. Die B&uuml;rgerinitiative fordert die EU-Kommission auf, das Verhandlungsmandat f&uuml;r TTIP aufzuheben und CETA nicht abzuschlie&szlig;en.<br>\nDie Europ&auml;ische Kommission hatte den am 15. Juli gestellten Antrag auf Registrierung der Europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative am 11. September abgelehnt. Sie beruft sich auf zwei Hauptargumente: Das Verhandlungsmandat zu TTIP sei ein interner Vorbereitungsakt und kein Rechtsakt mit Wirkung auf die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Au&szlig;erdem k&ouml;nne eine EBI nur positiv formuliert werden, also darauf hinwirken, einen Rechtsakt zu erlassen, nicht aber einen solchen zu unterlassen. Beide Begr&uuml;ndungen sind nach Ansicht der Initiatoren nicht stichhaltig.<br>\nDabei geht es nicht nur um die Handelsabkommen: &bdquo;Wir klagen nicht nur f&uuml;r die EBI Stop TTIP, sondern auch f&uuml;r weitere Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiativen&ldquo;, erkl&auml;rt Michael Efler, Vertreter des siebenk&ouml;pfigen B&uuml;rgerausschusses der EBI. &bdquo;Wenn es um die Verhandlung internationaler Vertr&auml;ge geht, will die EU-Kommission die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger komplett aussperren. Solange noch verhandelt wird, darf sich die Bev&ouml;lkerung nicht einmischen und wenn die Vertr&auml;ge erst auf dem Tisch liegen, ist es zu sp&auml;t. Diese Rechtsauffassung w&uuml;rde auch viele k&uuml;nftige EBIs zu zahnlosen Papiertigern machen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/stop-ttip.org\/de\/ttip-und-ceta-europaeische-buergerinitiative-reicht-klage-vor-dem-eugh-ein\/?noredirect=de_DE\">Stop TTIP<\/a><\/li>\n<li><strong>TTIP: Gabriel h&auml;lt am Freihandel mit Amerika fest<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel h&auml;lt an den umstrittenen Freihandelsabkommen der EU mit Kanada (Ceta) und den Vereinigten Staaten (TTIP) fest. Das machte er am Montag in Berlin nach einem Treffen mit der neuen EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m deutlich. &bdquo;Wir m&ouml;chten beide einen erfolgreichen Abschluss dieser Abkommen und verfolgen das Ziel, moderne und ambitionierte Freihandelsabkommen abzuschlie&szlig;en&ldquo;, sagte Gabriel. Vor allem das Abkommen mit Amerika ist f&uuml;r Gabriel in seiner Rolle als SPD-Vorsitzender ein hei&szlig;es Eisen, weil es in seiner Partei umstritten ist. Bislang versucht Gabriel, die Kritiker damit zu bes&auml;nftigen, dass er TTIP zwar bef&uuml;rwortet, sich aber gegen Regeln zum Investorenschutz ausspricht. Diese Haltung allerdings st&ouml;&szlig;t auf Ablehnung in der Wirtschaft; gerade erst haben die Spitzenverb&auml;nde sich f&uuml;r solche Klauseln ausgesprochen.<br>\nZu dem so gut wie fertig verhandelten Abkommen mit Kanada sagte Gabriel am Montag, ihm sei klar, dass die Regelungen zum Investitionsschutz nicht mehr komplett ver&auml;ndert werden k&ouml;nnten. Malmstr&ouml;m sagte aber zu, kleinere Erg&auml;nzungen k&ouml;nnten noch umgesetzt werden. Gabriel betonte, auch wenn die Diskussionen zu Fragen wie dem Investitionsschutz noch nicht abgeschlossen seien, &bdquo;sind wir dazu entschlossen, bei der Suche nach gemeinsamen L&ouml;sungen zusammenzuarbeiten.&ldquo; Malmstr&ouml;m versprach, die Verhandlungen so transparent wie m&ouml;glich zu gestalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/streit-um-ttip-und-freihandel\/ttip-gabriel-haelt-am-freihandel-mit-amerika-fest-13258694.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es mag manchen unausgewogen erscheinen, dass die SPD auf den NachDenkSeiten oft harsch kritisiert wird, aber leider liefert die SPD bzw. ihr Vorsitzender  immer wieder Steilvorlage daf&uuml;r. Sei es, dass sie sich bereitwillig daf&uuml;r hergibt das Streikrecht einzuschr&auml;nken, wie der von Nahles in die Welt gesetzte Gesetzesentwurf zur Tarifeinheit zeigt. Dazu die j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen von Gabriel zur Verm&ouml;gensteuer oder besser zu deren Ablehnung durch ihn.  Jetzt das weitere Festhalten am umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP, gegen das Votum der SPD-Mitglieder.  Da muss die Frage erlaubt sein welche Interessen Gabriel eigentlich vertritt?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>IWF-Schulden-Vorsto&szlig; &ndash; Lagarde schie&szlig;t sich ins Abseits<\/strong><br>\nAuf einer Konferenz in Paris hatte Lagarde am Freitag gefordert, das geltende Limit von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Richtung des effektiven Standes anzuheben &ndash; derzeit w&auml;ren das in der Euro-Zone 94 Prozent. &bdquo;Man sollte in Rechnung stellen, wie die tats&auml;chlichen Schuldenst&auml;nde sich entwickelt haben&ldquo;, sagte Lagarde und dr&uuml;ckte damit indirekt aus, eine R&uuml;ckkehr zum vertraglich geltenden H&ouml;chstwert von 60 Prozent sei unsinnig.<br>\nWas Lagarde vorschl&auml;gt birgt eine besondere Brisanz, zumal sie einer Institution vorsteht, die einst gegr&uuml;ndet wurde, um Finanzkrisen zu bek&auml;mpfen. So spielt der IWF auch bei der Euro-Rettung neben der EU-Kommission und der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) die entscheidende Rolle. Freilich d&uuml;rfte hinter dem Vorsto&szlig; der Franz&ouml;sin die Annahme stehen, dass die Staaten mit mehr Geld in der Hand wohl auch mehr Investitionen anschieben k&ouml;nnten, um das Wachstum anzukurbeln.<br>\nDamit spielt die Franz&ouml;sin freilich auch den derzeitigen Hauptprobleml&auml;ndern der Euro-Zone Frankreich und Italien in die H&auml;nde&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/iwf-schulden-vorstoss-lagarde-schiesst-sich-ins-abseits\/10958614.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da Laufen sie wieder Sturm die Dogmatiker der 60-Prozent-Schuldenquote. Sie haben noch nichts davon geh&ouml;rt, dass dieses von Reinhart und Rogoff aufgestellte Dogma l&auml;ngst <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16947#more-16947\">als F&auml;lschung aufgeflogen ist<\/a> und im &Uuml;brigen die Annahme einer Kausalit&auml;t zwischen der H&ouml;he der Staatsverschuldung und dem Wirtschaftswachstum bzw. einen allgemeing&uuml;ltigen Schwellenwert der Staatsverschuldung festzulegen, ab dem die Wirtschaftsentwicklung umkippt, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16916\">Unsinn ist<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Spanischer &Ouml;konom de Soto: &ldquo;Deflation ist ein Segen f&uuml;r die Wirtschaft&rdquo;<\/strong><br>\nDer spanische &Ouml;konom Jes&uacute;s Huerta de Soto sieht in einer m&ouml;glichen Deflation in der Eurozone keine Gefahr, sondern sogar einen Vorteil f&uuml;r Unternehmen und Verbraucher. Der &ldquo;Wirtschaftswoche&rdquo; sagte de Soto: &ldquo;Preisdeflation ist keine Katastrophe, sondern ein Segen.&rdquo; Als gutes Beispiel f&uuml;r eine wachsende Wirtschaft bei sinkenden Preisen nannte er Spanien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/wirtschaft\/id_71721598\/spanischer-oekonom-de-soto-deflation-ist-ein-segen-fuer-die-wirtschaft-.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die verr&uuml;ckten Thesen eines <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jes%C3%BAs_Huerta_de_Soto\">wirtschaftslibert&auml;ren Vertreters der &ldquo;&Ouml;sterreichischen Schule&rdquo;<\/a>. Die Nachfrage der Gl&auml;ubiger ist also wichtiger als die Nachfrage der Schuldner? Dann mu&szlig; die Umverteilung von unten nach oben noch einmal radikalisiert werden, um die Wirtschaft wieder ans Laufen zu bringen&hellip;. Wenn dieses Zeug irgendwo ernst genommen wird, war&rsquo;s das ganz schnell mit dem Euro.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist eines der unerkl&auml;rlichen Dinge dieser Welt, dass die neoliberale Ideologie, obwohl sich diese sp&auml;testens seit der Finanzkrise und den zerst&ouml;rerischen Folgen der Austerit&auml;tspolitk f&uuml;r Europa, selbst desavouiert hat, nach wie vor die wirkm&auml;chtigste politische Ideologie ist. Selbst wenn ihre Vertreter, wie de Soto, zeigen, dass ihre Gedankenwelt sich v&ouml;llig jenseits jeder wirtschaftlichen Realit&auml;t bewegt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu ein kleiner historischer Exkurs: Deflationspolitik und Massenarbeitslosigkeit<\/strong><br>\nDie Regierung Br&uuml;ning erh&ouml;hte die direkten Steuern (auf L&ouml;hne, Einkommen und Ums&auml;tze), besonders aber die indirekten (Massenverbrauchssteuern, unter anderem auf Zucker, Tabak und Bier). Sie baute die staatlichen Sozialausgaben ab und k&uuml;rzte die L&ouml;hne und Geh&auml;lter im &ouml;ffentlichen Dienst (mit Ausnahme der Reichswehr). Auf diese Weise wollte Br&uuml;ning das krisenbedingte Sinken des Steueraufkommens abfangen, Einnahmen und Ausgaben des Staates im Gleichgewicht halten und die im Zuge des Produktionsr&uuml;ckganges &uuml;bersch&uuml;ssig werdende Kaufkraft absch&ouml;pfen. Diese &ldquo;Deflationspolitik&rdquo; zielte vor allem auf die Sicherung der Geldwertstabilit&auml;t, die nicht nur den Vorschriften des Young-Plans, sondern &ndash; nach der traumatischen Inflationserfahrung von 1923 &ndash; durchaus auch den Interessen der Bev&ouml;lkerung entsprach.<br>\nDie Deflationspolitik war jedoch kein Mittel gegen die Krise, sondern versch&auml;rfte diese sogar noch. Denn durch K&uuml;rzung der Staatsausgaben und Senkung der privaten Einkommen verringerte sich die kaufkr&auml;ftige Nachfrage; dadurch ging die Produktion noch weiter zur&uuml;ck, w&auml;hrend die Arbeitslosigkeit rapide anstieg. Je l&auml;nger die Krise anhielt, desto mehr Arbeitslose fielen sp&auml;testens nach 26, als &uuml;ber 40-j&auml;hrige nach 39 Wochen aus der Arbeitslosenversicherung mit ihren bescheidenen, nach Lohnklassen gestaffelten Leistungen heraus. Danach erhielten sie bis zu 39 bzw. 52 Wochen deutlich geringere (bed&uuml;rftigkeitsgebundene) Leistungen der Krisenf&uuml;rsorge; schlie&szlig;lich noch knappere (r&uuml;ckzahlungspflichtige) Zuwendungen der kommunalen Wohlfahrtsunterst&uuml;tzung. Von den 4,7 Millionen Arbeitslosen im Fr&uuml;hjahr 1931 bezogen 43 Prozent Arbeitslosengeld, 21 Prozent Krisenf&uuml;rsorge und 23 Prozent Wohlfahrtsunterst&uuml;tzung. Die &uuml;brigen 13 Prozent bekamen &uuml;berhaupt keine Unterst&uuml;tzung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/geschichte\/nationalsozialismus\/dossier-nationalsozialismus\/39537\/zerstoerung-der-demokratie?p=all\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>China steckt in der Wachstumsfalle<\/strong><br>\nIn China scheinen die Zeiten des Wirtschaftsbooms vorbei zu sein: Seit einigen Jahren pendelt sich die j&auml;hrliche Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts bei etwas mehr als sieben Prozent ein, wie unsere Grafik zeigt, die das Statistik-Portal Statista f&uuml;r ZEIT ONLINE produziert hat. Noch vor zehn Jahren wuchs die Wirtschaft im zweistelligen Bereich, im Jahr 2007 lag das Wachstum bei sogar 14,2 Prozent.<br>\nHandelt es sich nur um eine Delle in der Wachstumskurve? Vor Beginn des Treffens der asiatisch-pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft Apec d&auml;mpfte Chinas Pr&auml;sident Xi Jinping die Erwartungen. Wachstumsraten in diesem Bereich w&uuml;rden zur neuen Normalit&auml;t geh&ouml;ren, sagte Xi laut Agentur Bloomberg. Auch der Westen &ndash; und insbesondere Europa &ndash; muss sich also darauf einstellen, dass es keine chinesischen Konjunkturpakete geben wird, von denen er profitiert.<br>\nDas abgeschw&auml;chte Wachstum ist auch ein Zeichen daf&uuml;r, wie China versucht, seine Wirtschaft umzubauen. Bislang war die Wirtschaft extrem exportabh&auml;ngig, der Ruf von China als &ldquo;Werkbank der Welt&rdquo; eilte dem Land voraus. Doch eine solche Positionierung ist fatal, denn am Ende schadet das Land sich selbst. Von der &ldquo;Mittleren Einkommenfalle&rdquo; sprechen &Ouml;konomen. Ein Land boomt, weil es sich dank niedriger L&ouml;hne Auftr&auml;ge sichert. Doch irgendwann f&auml;llt dieser Lohnvorteil weg, da die Arbeiter selbst h&ouml;here L&ouml;hne einfordern und die Einkommen steigen. H&auml;lt dann die Produktivit&auml;t nicht mit, steckt das Land in der Wachstumsfalle.<br>\nNun soll die Binnennachfrage gest&auml;rkt werden, das aber erweist sich als durchaus kompliziert und m&uuml;hselig. Die OECD hat China bereits im vergangenen Jahr geraten, zentrale Sektoren zu reformieren. Dazu geh&ouml;rt unter anderem der Aufbau eines umfassenden Sozialversicherungssystems, eine bessere St&auml;dteplanung und die Liberalisierung der Finanzm&auml;rkte. Wie passend, dass China am Montag bekannt gab, seine Aktienm&auml;rkte st&auml;rker f&uuml;r ausl&auml;ndische Anleger zu &ouml;ffnen: Die B&ouml;rsen in Hongkong und Shanghai w&uuml;rden ab Mitte November eine grenz&uuml;bergreifende Kooperation beginnen. Bislang haben Investoren aus dem Ausland kaum Chance, an den chinesischen B&ouml;rsen mitzumischen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-11\/konjunktur-china-wachstumsrate\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mal abgesehen davon, da&szlig; auch ein Wirtschaftswachstum von &ldquo;nur&rdquo; 7 Prozent toll ist und China wirtschaftlich viel richtig zu machen scheint, liefert <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-11\/konjunktur-china-wachstumsrate?commentstart=1#cid-4086044\">gleich der zweite Leserkommentar<\/a> eine treffende Kritik:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Habe ich da was verpasst? Werden Exportabh&auml;ngigkeit und einseitige Angebotspolitik neuerdings als Problem gesehen? In Deutschland ist das nicht der Fall: Die W&ouml;rter Binnennachfrage und L&ouml;hne kommen in der Wirtschaftspolitik weder zum Thema Leistungsbilanz&uuml;berschuss noch beim Wirtschaftswachstum vor. Eine St&auml;rkung der Sozialversicherungen oder bessere St&auml;dteplanung sucht man hier ebenso vergebens. Bei uns hei&szlig;t es immer nur: Senkung der Lohnnebenkosten, mehr Eigenverantwortung, private Vorsorge, Lohnzur&uuml;ckhaltung und alternativloser Abbau der statussichernden Sozialversicherungen. &Ouml;ffentliche Wohnungsgesellschaften &ldquo;m&uuml;ssen&rdquo; privatisiert werden, Mietsteigerungen beim Mieterwechsel sind Privatsache und die Mietspiegel sind wohl nur noch dazu da, um die maximal &uuml;bernahmef&auml;higen Mieten f&uuml;r ALG II-Bezieher sch&ouml;n klein zu halten.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Why the Fiscal Compact is, legally, null and void: Interview by Giuseppe Guarino<\/strong><br>\nIn this fascinating interview, published in Corriere della Sera on 29th October 2014 and reproduced here in English, Professor Giuseppe Guarino, a former finance minister of Italy, argues that the Fiscal Compact never had a legal leg to stand on. Additionally, he also claims that, legally, the 3% deficit limit (in the Maastricht and later the Lisbon Treaties) was merely a &lsquo;reference value&rsquo; and, under no circumstances, a &lsquo;rule&rsquo;. Professor Guarino suggests that European leaders have a unique opportunity to remove this &lsquo;noose&rsquo; around our nations&rsquo; necks by revealing the Fiscal Compact&rsquo;s, and the 3% so-called rule&rsquo;s, true legal status (or absence thereof).<br>\nSo a second question arises &ndash; whether the 3 percent ratio is to be applied rigidly or with some margin of flexibility.<br>\nThe 3 percent deficit ceiling has never been in force. The Treaties (Article 104C and Protocol 5 of the Maastricht Treaty, and now Article 126 of the Lisbon Treaty on the Functioning of the European Union) define its nature and function precisely. The 3 percent ceiling is not a limit on borrowing but merely a &ldquo;reference value&rdquo;. The way in which this value is to be applied is determined by those articles, which provide that the 3 percent limit can be legally exceeded in the presence of events beyond the control of the national government; and for as long as the constriction produced by this force majeure persists. It&rsquo;s hard to imagine a worse case of force majeure than what we have had since January 1999, when the Commission itself imposed the no-deficit constraint, which compelled the member countries not to grow but to languish. So that today, after fifteen years of violent maltreatment, instead of growing economically these nations find themselves reduced to conditions equivalent to those of twenty or thirty years back.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2014\/11\/10\/why-the-fiscal-compact-is-legally-null-and-void-interview-by-j-guarino\/#more-6101\">Yanis Varoufakis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die gro&szlig;e Fiktion &ndash; von der organisierten Selbstt&auml;uschung der Standard&ouml;konomik<\/strong><br>\nWer wissen will, wie moderne Marktwirtschaften funktionieren tut gut daran, sich mit dem Teil der Volkswirtschaftslehre zu besch&auml;ftigen, der nicht Standard ist: etwa die kritische Verhaltens&ouml;konomik, die neue Institutionen&ouml;konomik, die evolutorische &Ouml;konomik oder die &ouml;kologische &Ouml;konomik. Auch theoriegeschichtliche Horizonterweiterungen in Gestalt einer Lekt&uuml;re der originalen Schriften von Smith (!), Schumpeter, Hayek, Keynes und last but not least Marx k&ouml;nnen sicher dazu beitragen, die hermetische Semantik der Standard&ouml;konomik zu hinterfragen. F&uuml;r das damit verbundene gr&ouml;&szlig;ere akademische Karriererisiko mag die gr&ouml;&szlig;ere Probleml&ouml;sungsf&auml;higkeit entsch&auml;digen, die sich aus einem realistischeren Akteurs- und Marktverst&auml;ndnis ableiten l&auml;sst. Da diese Probleml&ouml;sungsf&auml;higkeiten auf den wirklichen M&auml;rkten und den wirklichen Unternehmen auch zunehmend nachgefragt werden, ist es nicht &uuml;berraschend, dass die Kritik an den Inhalten der Standard&ouml;konomik auch zunehmend von den Studierenden artikuliert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.uni-kassel.de\/beckenbach\/files\/pdfs\/aktuelles\/AntwortzuSinn3.pdf\">Universit&auml;t Kassel [PDF &ndash; 147 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.T.:<\/strong>  Im <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23879#h07\">7. Hinweis des Tages vom 10.11.2014<\/a> wurde einen Kommentar von Heiner Flassbeck zu Hans-Werner Sinn vorgestellt. Die Geschichte, auf die sich Flassbeck bezieht, hat aber noch eine Vorgeschichte. Sinn hatte am 1.11.2014 den Kritikerinnen und Kritikern der vorherrschenden Wirtschaftslehre <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/kritik-an-oekonomen-der-grosse-irrtum-1.2198333\">Ignoranz (so der Titel) und Unwissen vorgeworfen<\/a>. Frank Beckenbach, Prof. f&uuml;r Umwelt- und Verhaltens&ouml;konomik in Kassel, hat sich Sinns Argumente n&auml;her angeschaut. Der entsprechende Text ist etwas l&auml;nger, aber es lohnt sich, ihn zu lesen, da Beckenbach genau auf die Punkte eingeht (und entkr&auml;ftet), mit denen Sinn versucht, die &ouml;konomische Standard-Lehre aus der Aff&auml;re zu ziehen. Das sind auch die Argumente, die h&auml;ufig von anderen Vertreterinnen und Vertretern des Mainstreams verwendet werden. Zum Beispiel, dass Themen wie Umweltschutz oder &Ouml;kologie doch l&auml;ngst von der vorherrschenden Wirtschaftslehre untersucht werden. Das stimmt zwar, aber Beckenbach macht darauf aufmerksam, dass dabei &uuml;blicherweise andere (interdisziplin&auml;re) Ans&auml;tze zu kurz kommen und die verwendeten &ouml;konomischen Instrumente &ldquo;mit der &Uuml;bertragung kapitaltheoretischer &Uuml;berlegungen [&hellip;] sogar Teil des Problems&rdquo; sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die schwarze Null<\/strong><br>\nDie &bdquo;schwarze Null&ldquo; &ndash; Synonym f&uuml;r einen Bundeshaushalt ohne Neuverschuldung &ndash; steht als finanzpolitische Ma&szlig;nahme f&uuml;r die Identit&auml;t Merkelscher Politik und droht dabei zum Fetisch zu verkommen. Es sei ein &bdquo;Prestigeobjekt&ldquo; &ndash; alles &uuml;ble Nachreden &uuml;ber ein richtiges, sehr ambitioniertes Projekt? Schlie&szlig;lich gab es seit 45 Jahren keinen ausgeglichenen Bundeshalthalt mehr!<br>\nManchmal sollte man Politkerworten Glauben schenken. So dem Merkels von der &bdquo;schw&auml;bischen Hausfrau&ldquo;: &bdquo;Sie h&auml;tte uns eine Lebensweisheit gesagt: Man kann nicht auf Dauer &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse leben&ldquo;; vulgo Schulden machen. So bemerkenswert wie schlicht, stimmt diese Ma&szlig;gabe sogar nur bedingt f&uuml;r den B&uuml;rgerhaushalt; f&uuml;r Staaten ist sie mehr als wirtschaftspolitisch fatal. Zumal Sparen um jeden Preis offenbar zum letzten noch verbliebenen Identit&auml;tsmerkmal politisch-konservativer Kreise geworden ist: Haushaltskonsolidierung k&ouml;nne &bdquo;keine Angelegenheit von sch&ouml;nem Wetter sein, sondern muss gerade auch in etwas schwierigeren Zeiten eingehalten werden&ldquo;. Dass andere Kr&auml;fte diesen Kurs der Haushaltsgestaltung wider besseres Wissens mittragen, ist wohl nur der Koalitionsr&auml;son geschuldet, wie immer mehr Stimmen zeigen. Das Ganze also nur (partei)politisches Gez&auml;nk? Mitnichten! Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass wir tats&auml;chlich &bdquo;besser durch die Krise gekommen sind als andere&ldquo;, dass &bdquo;wir die Wirtschaftslokomotive Europas&ldquo; seien, wird vergessen, dass unser Land noch vor nur zehn Jahren als &bdquo;kranker Mann Europas&ldquo; galt; mit Folgen bis heute.<br>\nDie Fakten: Die deutsche Wirtschaft hatte es bis zum Beginn der globalen Schuldenkrise 2008 nicht geschafft, zur wirtschaftlichen Dynamik Europas aufzuschlie&szlig;en, auch wenn seit 2003 sozial einschneidende Reformen &ndash; mit der Agenda 2010 vor allem im Arbeitsmarkt und Sozialsystem &ndash; auf den Weg gebracht wurden. Trotz der dann besseren Entwicklung seit 2009 konnte Deutschland sich bis heute nicht von den schwachen 2000er Jahren erholen und den R&uuml;ckstand aufholen, denn seit 2000 wuchs die deutsche Wirtschaft weniger stark als der Durchschnitt der Eurozone. Auch die Arbeitsl&ouml;hne sind hierzulande deutlich geringer gestiegen; ja sie haben sich sogar schw&auml;cher entwickelt als die Inflation: Zwei von drei Arbeitnehmern haben heute weniger Realeinkommen als im Jahr 2000. Die Armut ist gestiegen, eines von f&uuml;nf Kindern lebt heute unter der Armutsgrenze. Desgleichen ist die Einkommensungleichheit h&ouml;her als noch in den 1990er Jahren. Gleiches trifft auf die Verm&ouml;gensungleichheit zu; sie ist eine der h&ouml;chsten Europas.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2014\/11\/die-schwarze-null-30685.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Warum Geld auf dem Konto bald weniger sicher ist<\/strong><br>\nIn den n&auml;chsten Wochen d&uuml;rfte sich so mancher Bankkunde verwundert die Augen reiben: Sein Institut wird ihn dar&uuml;ber informieren, dass die Einlagensicherung zum 1. Januar 2015 abgesenkt wird. Diese &Auml;nderung betrifft nicht die gesetzliche Einlagensicherung, wohl aber die zweite S&auml;ule der Garantie von Bankguthaben: den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken. [&hellip;]<br>\nDa eine Bank in Deutschland mindestens f&uuml;nf Millionen Euro Eigenkapital aufweisen muss, betr&auml;gt die Garantie pro Kunde derzeit also mindestens 1,5 Millionen Euro.<br>\nAb dem 1. Januar 2015 betr&auml;gt die Quote nur noch 20 Prozent, also mindestens eine Million Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/verbraucher\/article134167176\/Warum-Geld-auf-dem-Konto-bald-weniger-sicher-ist.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine ersch&uuml;tternde Meldung! &bdquo;Ab dem 1. Januar 2015 betr&auml;gt die Quote nur noch 20 Prozent, also mindestens eine Million Euro.&ldquo; F&uuml;r die obersten 10 % der Bev&ouml;lkerung mit einem Nettoverm&ouml;gen 1,62 Millionen Euro pro Haushalt k&ouml;nnte es im Falle eines Bankenzusammenbruches allerdings eng werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu noch einmal: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23703#h02\">Verm&ouml;gensverteilung<\/a><\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lawine der Altersarmut<\/strong><br>\nDer Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband schl&auml;gt Alarm: Der Anstieg der Zahl der BezieherInnen von Altersgrundsicherung bundesweit um 7,4% weist auf eine gravierende gesellschaftliche Fehlentwicklung. Der Verband &uuml;bt scharfe Kritik an der bisherigen Rentenpolitik der gro&szlig;en Koalition und mahnt die Bundesregierung, umgehend Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Altersarmut in Deutschland zu ergreifen. Der Verband fordert eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung und eine deutliche Erh&ouml;hung des Leistungsniveaus.<br>\nDie Zahl der Altersgrundsicherungsbezieher hat sich seit der Einf&uuml;hrung dieser Leistung im Jahr 2003 auf aktuell rund 499.000 praktisch verdoppelt. Diese Entwicklung werde unaufhaltsam weitergehen, wenn nicht politisch gegengesteuert werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/senator-scheele-und-die-altersarmut-1\/\">Sozialismus Aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>US-Lobbyist r&auml;t &Ouml;lindustrie zu &ldquo;schmutzigen&rdquo; Lobbymethoden<\/strong><br>\nDokument zeigt auf, wie die &ouml;ffentliche Debatte mit verdeckten PR-Kampagnen beeinflusst werden soll.<br>\n&ldquo;Lieber schmutzig gewinnen, als sauber verlieren&rdquo; &ndash; ungef&auml;hr so l&auml;sst sich das Credo des ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigten US-Lobbyisten Rick Berman zusammenfassen. Diesen Rat gab Berman auch Vertretern der &Ouml;l- und Gasindustrie auf einer Veranstaltung im Juni 2014 &ndash; wenn diese die Lobbyschlacht um Fracking und fossile Energietr&auml;ger nicht verlieren wollten, d&uuml;rften sie vor unsauberen Lobbymethoden nicht zur&uuml;ckschrecken. An die &Ouml;ffentlichkeit gelangte die Rede Bermans &uuml;ber die New York Times, die einen heimlichen Mitschnitt von einem der Anwesenden zugespielt bekam. Der Fall wirft ein beunruhigendes Schlaglicht auf hochgradrig problematische Lobbytaktiken in den USA. Berman und Co. sind allerdings auch in Europa aktiv.<br>\nBerman ist Vorsitzender der PR-Firma Berman &amp; Company. Ziel seines Auftritts war es,  die &ldquo;Big-Green-Radicals&rdquo;-Kampagne seiner Agentur vorzustellen und f&uuml;r weitere Unterst&uuml;tzung aus der &Ouml;lindustrie zu werben.  Die Kampagne richtet sich gegen Umweltorganisationen wie Greenpeace und bekannte Pers&ouml;nlichkeiten wie Robert Redford oder Yoko Ono, die sich gegen Fracking engagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2014\/11\/us-lobbyist-raet-oelindustrie-zu-schmutzigen-lobbymethoden\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Lobbyist aus der heute-show und sein direkter Draht zu &ldquo;den Jungs&rdquo; aus dem Bundestag<\/strong><br>\nDas war kein Scherz: Am Freitagabend plauderte der (reale) Interessenvertreter Dr. Dr. h.c. Peter Spary in der ZDF heute-show ganz offen aus dem Lobbyisten-N&auml;hk&auml;stchen: Wie er &ldquo;die Jungs&rdquo; im Bundestag mit guten Impulsen versorgt, ihre Restaurantrechnungen begleicht und griffige Argumentationshilfen zu Parlamentsreden beisteuert. Spary ist gleich f&uuml;r mehrere Interessenverb&auml;nde t&auml;tig &ndash; wie praktisch f&uuml;r ihn, dass dort zahlreiche Abgeordnete einer Nebent&auml;tigkeit nachgehen.<br>\nDas Angenehme an Dr. Dr. h.c. Peter Spary ist, dass er nicht lange um den hei&szlig;en Brei herumredet. Am Freitagabend hat der Lobbyist einen unfreiwilligen Auftritt in der ZDF heute-show (Video s. unten)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/2014-11-05\/der-lobbyist-aus-der-heute-show-und-sein-direkter-draht-zu-den-jungs-aus-dem\">Abgeordnetenwatch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Warum ist unsere Haltung zum NSA-Skandal so unpolitisch?<\/strong><br>\nNach fast 18 Monaten h&auml;ppchenweiser Enth&uuml;llungen ist das Interesse an den Snowden-Dokumenten gesunken. Eine umfassende Aufkl&auml;rung blieb aus, ge&auml;ndert hat sich nichts. Hat die Zivilgesellschaft versagt?<br>\nAnfang August meldeten viele Zeitungen (wieder mal) ein neues Enth&uuml;llungs-H&auml;ppchen: Man habe es mit einem zweiten Edward Snowden zu tun.<br>\nGrundlage der stark &uuml;bertriebenen Spekulationen war die Tatsache, dass auf Glenn Greenwalds Enth&uuml;llungs-Website The Intercept ein zw&ouml;lfseitiges Regierungs-Dokument auftauchte, dessen Inhalt &uuml;berraschenderweise bis in den August 2013 reichte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Edward Snowden die USA l&auml;ngst verlassen. Also wurde vermutet, ein hochrangiger FBI-Mitarbeiter, eine Art zweiter Mark Felt (&bdquo;Deep Throat&ldquo;), habe die Sache an Greenwalds Magazin durchgestochen.<br>\nIn dem publizierten Regierungs-Dokument hei&szlig;t es, die Nachrichtendienste h&auml;tten im August 2013 die Marke von einer Million Terror-Verd&auml;chtigen &uuml;bersprungen. Derzeit st&uuml;nden 1,2 Millionen B&uuml;rger im Verdacht, politische Extremisten zu sein und\/oder Terror gegen die Regierung zu bef&uuml;rworten oder zu beg&uuml;nstigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgangmichal.de\/2014\/11\/warum-ist-unsere-haltung-zum-nsa-skandal-so-unpolitisch\/\">Wolfgang Michal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>In Sachen Leistungsschutz: Christoph Keese vs. Stefan Niggemeier und &ldquo;die Medienjournalisten&rdquo;<\/strong><br>\nAxel Springers Chef-Lobbyist und oberster Verfechter des Leistungsschutzrechtes  (LSR), Christoph Keese, hat sich am Wochenende mit einem langen und komplizierten Blog-Beitrag zu den aktuellen Entwicklungen im Streit um das LSR zu Wort gemeldet. Keese erkl&auml;rt in dem Text, dass der Kampf der Verlage und der VG Media f&uuml;r das LSR keineswegs verloren sei. Mit Medienjournalisten im Allgemeinen und Stefan Niggemeier im Speziellen geht er hart ins Gericht.<br>\nIm Text stellt Christoph Keese sich selbst zehn Fragen, die er sich selbst in b&uuml;rokratischer und schwer verst&auml;ndlicher Sprache auch gleich selbst beantwortet. Sehr praktisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2014\/11\/10\/in-sachen-leistungsschutz-christoph-keese-vs-stefan-niggemeier-und-die-medienjournalisten\/?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">MEEDIA<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Noch einmal zu Udo Ulfkottes Buch &bdquo;Gekaufte Journalisten&ldquo;<\/strong><br>\nAlbrecht M&uuml;ller hatte ja Anfang Oktober eine Rezension des Buches von Udo Ulfkotte auf den NachDenkSeiten  publiziert und festgestellt, dass der Titel mehr verspricht als er h&auml;lt (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23539\">Ulfkottes &bdquo;Gekaufte Journalisten&ldquo; &ndash; ein spannender Titel und ein entt&auml;uschendes Buch<\/a>). Nun erreichen uns mehrfach Mails, die das Buch von Ulfkotte offenbar auf Grund dessen Titels, der eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema  suggeriert,  weiterempfehlen. Wir m&ouml;chten unsere Leser darauf hinweisen, dass Ulfkotte bisher eher mit islamophoben und gegen Fl&uuml;chtlinge hetzenden Machwerken auffiel und verst&auml;rkt im, dem rechten Spektrum zuzuordnenden, Kopp-Verlag publiziert. Hier eine kleine Kostprobe der Titel:\n<ul>\n<li>Propheten des Terrors. Das geheime Netzwerk der Islamisten;<\/li>\n<li>Der Krieg in unseren St&auml;dten. Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern;<\/li>\n<li>Heiliger Krieg in Europa. Wie die radikale Muslimbruderschaft unsere Gesellschaft bedroht;<\/li>\n<li>Albtraum Zuwanderung. L&uuml;gen, Wortbruch, Volksverdummung<\/li>\n<\/ul>\n<p>usw.<br>\nDaf&uuml;r heimst er unter anderem auch Lob von Thilo Sarrazin ein. Man sollte also von Ulkotte lieber die Finger lassen bzw. sich sehr kritisch mit seinen Inhalten auseinandersetzen.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23894","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23894","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23894"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23894\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23908,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23894\/revisions\/23908"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23894"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23894"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23894"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}