{"id":23938,"date":"2014-11-14T08:39:45","date_gmt":"2014-11-14T07:39:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938"},"modified":"2014-11-14T11:40:43","modified_gmt":"2014-11-14T10:40:43","slug":"hinweise-des-tages-2255","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h01\">Militarisierung und Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h02\">Luxemburger Steuerrabatte: Sch&auml;uble verteidigt Juncker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h03\">Medienkritik: Anne Will: &bdquo;Steueroase Luxemburg &ndash; Wirklich ein ganz normales Gesch&auml;ftsmodell?&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h04\">Heimlicher Coup d&rsquo;Etat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h05\">AlterNet: .1% of America Now Controls 22% of Wealth<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h06\">Chicago: Die Macht der Waffen: Kein Platz f&uuml;r Tr&auml;ume<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h07\">Italien: Renzi und Berlusconi einigen sich auf Wahlrechtsreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h08\">OECD Science, Technology and Industry Outlook 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h09\">&raquo;So etwas hat bisher nur der Focus verbrochen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h10\">Nicht arbeitssuchende EU-Ausl&auml;nderin nur ein Sonderfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h11\">Gesetzentwurf ist Thema im Bundestag: Wem hilft die Mietpreisbremse?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h12\">20 Jahre Planung ohne funktionierenden Brandschutz: Das Projekt Stuttgart 21 ist ein Fass ohne Boden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h13\">Wunschzettel des BND zur Internetspionage geleakt: Die geheime &Uuml;berwachungswunschliste des BND<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h14\">Qualit&auml;tsstandards f&uuml;r Hochschulreformen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h15\">Im Schatten der Mauer: Nur ziviler Ungehorsam kann die EU-Politik dazu bewegen, sich an den EU-Au&szlig;engrenzen (wieder) v&ouml;lkerrechtlich korrekt zu verhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h16\">22. Bericht zur Wirklichkeit der deutschen Entwicklungspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h17\">Die Integration hat ihren Preis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h18\">Prek&auml;r im akademischen Mittelbau: Warum die Lehrbeauftragten an Hochschulen protestieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938#h19\">Altkanzler Kohl siegt (einstweilig) vor Gericht: Ghostwriter Schwan darf P&ouml;bel-Zitate nicht l&auml;nger verwenden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23938&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Militarisierung und Krieg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nato: &ldquo;Russische Panzer, Artillerie, Luftabwehrsysteme und Kampfsoldaten&rdquo; werden in die Ukraine gebracht<\/strong><br>\nDonezk stand einmal wieder unter heftigem Artilleriebeschuss, auch in Luhansk sollen gestern K&auml;mpfe stattgefunden haben. Der Waffenstillstand besteht seit den Wahlen in den &ldquo;Volksrepubliken&rdquo; nur noch auf dem Papier. Beide Seiten r&uuml;sten ihre Positionen auf, noch ist der Krieg aber nicht wieder ausgebrochen und werden die OSZE-Beobachter akzeptiert. Aber wenn keine neuen ernsthaften Verhandlungen schnell eingeleitet werden, stehen die Zeichen auf Krieg. Der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak hat die Streitkr&auml;fte bereits aufgefordert, sich wieder auf Kampfhandlungen einzustellen. Die milit&auml;rischen Aktivit&auml;ten Russlands und der von Russland unterst&uuml;tzten &ldquo;Terroristen&rdquo; w&uuml;rde dies erforderlich machen. In Donezk wurde die Website des B&uuml;rgermeisters Oleksandr Lukianchenko mer.dn geschlossen, die Informationen &uuml;ber die Lage in der Stadt ver&ouml;ffentlichte. Von der Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats &uuml;ber die Lage in der Ukraine ist wenig zu erwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43314\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Die neue nukleare Eskalationsdynamik<\/strong><br>\nBerliner Regierungsberater warnen vor einer &ldquo;Nuklearisierung&rdquo; des sich verh&auml;rtenden Konflikts zwischen der NATO und Russland. Hintergrund sind zunehmende Man&ouml;ver und andere milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen auf beiden Seiten, die nukleare Komponenten beinhalten. W&auml;hrend Moskau darauf verweist, dass seine Verteidigungsdoktrin einen Nuklearschlag nicht ausschlie&szlig;t, sollte der russische Staat in existenzielle Gefahr geraten, bezieht die NATO erstmals Einheiten aus einem ihrer neuen osteurop&auml;ischen Mitgliedsl&auml;nder &ndash; aus Polen &ndash; in ein Nuklearman&ouml;ver ein. Ein US-Experte erkl&auml;rt ausdr&uuml;cklich, er f&uuml;hle sich an &ldquo;Denkweisen der 1980er Jahre&rdquo; erinnert. Die Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) r&auml;t dringend dazu, eine &ldquo;Verlegung nuklearf&auml;higer Systeme&rdquo; durch die NATO in Richtung Osten sowie &ldquo;zus&auml;tzliche &Uuml;bungen mit entsprechenden Waffen&rdquo; k&uuml;nftig zu vermeiden; eine &ldquo;schwer zu kontrollierende Eskalationsdynamik&rdquo; sei andernfalls nicht auszuschlie&szlig;en.<br>\nHintergrund der Warnungen aus der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) sind milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen und Man&ouml;ver der NATO und Russlands. So hat einer aktuellen SWP-Analyse zufolge die russische Regierung seit dem Fr&uuml;hjahr 2014 in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden &ldquo;Man&ouml;ver unter Einbeziehung nuklearf&auml;higer Waffensysteme angeordnet&rdquo;. Anfang Mai etwa h&auml;tten die russischen Streitkr&auml;fte &ldquo;eine gro&szlig;e Milit&auml;r&uuml;bung&rdquo; abgehalten, &ldquo;bei der alle land-, luft- und seegest&uuml;tzten Komponenten der nuklearen Triade die Reaktion auf einen Atomwaffenangriff probten&rdquo;. Dar&uuml;ber hinaus habe Russland &ldquo;wiederholt neue nuklearf&auml;hige Interkontinentalraketen getestet&rdquo; &ndash; zun&auml;chst am 14. April, dann am 21. Mai und am 10. September. &ldquo;Die russische Regierung hat &uuml;berdies angek&uuml;ndigt, ihre Pl&auml;ne zur atomaren Modernisierung zu beschleunigen und auszuweiten&rdquo;, hei&szlig;t es weiter: &ldquo;Bis 2020 sollen demnach alle Nuklearwaffen und Tr&auml;gersysteme modernisiert sein.&rdquo; Einige dieser Schritte seien zwar ohnehin geplant gewesen, doch lasse sich eine Zuspitzung der Lage durch den Ukraine-Konflikt nicht leugnen, urteilt der Autor. Der russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow habe im Juli ausdr&uuml;cklich vor einer &ldquo;Aggression&rdquo; gegen Russland gewarnt: &ldquo;Wir haben eine nationale Sicherheitsdoktrin, die sehr genau die Reaktionen in einem solchen Fall beschreibt&rdquo;. In der Tat erlaubt sie den Einsatz nuklearer Waffen, wenn &ldquo;die Existenz des Staates in Gefahr&rdquo; ger&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58994\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Entfremdung und Erniedrigung: Die Russen verlieren den Bezug zur Realit&auml;t&ldquo;<\/strong><br>\nDie gegenw&auml;rtige Metamorphose der russischen Gesellschaft wirft viele Fragen auf. Der explosive Anstieg von Aggressivit&auml;t bei gleichzeitiger Abkehr von der Wirklichkeit, die in k&uuml;rzester Zeit unter ideologischen Fiktionen begraben wurde &ndash; dieses Ph&auml;nomen ist nicht leicht zu ergr&uuml;nden. Oft wird es auf die beispiellose Manipulation der Massen durch die Fernsehpropaganda zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. Das erkl&auml;rt vieles, aber l&auml;ngst nicht alles. Nicht jede Gesellschaft l&auml;sst sich so schnell und in diesem Ausma&szlig; propagandistisch indoktrinieren. Um wirksam zu sein, muss die Propaganda den unbewussten Bed&uuml;rfnissen der Bev&ouml;lkerung entgegenkommen.<br>\nF&uuml;r die Analyse des Massenbewusstseins sind Nietzsches Betrachtungen zum Ressentiment n&uuml;tzlich. Nietzsche bezeichnet das Ressentiment als Merkmal der Moral von Sklaven, die infolge ihrer Lebenssituation die Welt in keiner Weise ver&auml;ndern k&ouml;nnen. Es ist ein Aufstand der Imagination gegen die Wirklichkeit, der durchaus &Auml;hnlichkeit hat mit einem sch&ouml;pferischen Akt: &bdquo;Der Sklavenaufstand in der Moral beginnt damit, dass das Ressentiment selbst sch&ouml;pferisch wird und Werte gebiert: das Ressentiment solcher Wesen, denen die eigentliche Reaktion, die der Tat, versagt ist, die sich nur durch eine imagin&auml;re Rache schadlos halten. W&auml;hrend alle vornehme Moral aus einem triumphierenden Ja-sagen zu sich selbst herausw&auml;chst, sagt die Sklaven-Moral von vornherein Nein zu einem ,Au&szlig;erhalb&lsquo;, zu einem ,Anders&lsquo;, zu einem ,Nicht-selbst&lsquo;: und dies Nein ist ihre sch&ouml;pferische Tat. Diese Umkehrung des werte-setzenden Blicks &ndash; diese notwendige Richtung nach au&szlig;en statt zur&uuml;ck auf sich selbst &ndash; geh&ouml;rt eben zum Ressentiment: die Sklaven-Moral bedarf, um zu entstehen, immer zuerst einer Gegen- und Au&szlig;enwelt, sie bedarf, physiologisch gesprochen, &auml;u&szlig;erer Reize, um &uuml;berhaupt zu agieren &ndash; ihre Aktion ist von Grund aus Reaktion.&ldquo; (&bdquo;Zur Genealogie der Moral&ldquo;, 1, 10)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/entfremdung-und-erniedrigung-die-russen-verlieren-den-bezug-zur-realitaet-13262683.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Mikhail Gorbachev: I am against all walls<\/strong><br>\nM.G.: The topic of &ldquo;NATO expansion&rdquo; was not discussed at all, and it wasn&rsquo;t brought up in those years. I say this with full responsibility. Not a singe Eastern European country raised the issue, not even after the Warsaw Pact ceased to exist in 1991. Western leaders didn&rsquo;t bring it up, either. Another issue we brought up was discussed: making sure that NATO&rsquo;s military structures would not advance and that additional armed forces from the alliance would not be deployed on the territory of the then-GDR after German reunification. Baker&rsquo;s statement, mentioned in your question, was made in that context. Kohl and [German Vice Chancellor Hans-Dietrich] Genscher talked about it.<br>\nEverything that could have been and needed to be done to solidify that political obligation was done. And fulfilled. The agreement on a final settlement with Germany said that no new military structures would be created in the eastern part of the country; no additional troops would be deployed; no weapons of mass destruction would be placed there. It has been observed all these years. So don&rsquo;t portray Gorbachev and the then-Soviet authorities as na&iuml;ve people who were wrapped around the West&rsquo;s finger. If there was na&iuml;vet&eacute;, it was later, when the issue arose. Russia at first did not object.<br>\nThe decision for the U.S. and its allies to expand NATO into the east was decisively made in 1993. I called this a big mistake from the very beginning. It was definitely a violation of the spirit of the statements and assurances made to us in 1990. With regards to Germany, they were legally enshrined and are being observed.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rbth.co.uk\/international\/2014\/10\/16\/mikhail_gorbachev_i_am_against_all_walls_40673.html\">Russia Beyond the Headlines<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung NK:<\/strong> Die Antwort auf die ber&uuml;hmte Nato-Frage ist ziemlich klar: Das Thema sei 1991 nicht diskutiert worden; das klingt ziemlich glaubw&uuml;rdig, und das Gegenargument, Gorb. wolle sich damit selbst exkulpieren, ist Spekulation (er w&uuml;rde&nbsp; doch besser dastehen, wenn er sagen w&uuml;rde: ich hab da einen informellen Deal erreicht, der nicht gehalten wurde).<br>\nAber das Entscheidende sagt er sodann: &ldquo;Another issue we brought up was discussed: making sure that Nato&rsquo;s military structures would not advance and that additional armed forces from the alliance would not be deployed on the territory of the then-GDR after German reunification. Baker&rsquo;s statement, mentioned in your question, was made in that context&hellip; &rdquo; Und dann kritisiert er, dass die Expansions-Entscheidung von 1993 &ldquo;was definitely a violation of the spirit of the statements and assurances made to us in 1990. With regards to Germany, they were legally enshrined and are being observed.&rdquo;<br>\nDiese Darstellung wird auf denselben Seiten best&auml;tigt von Andrey Shushentsov, einem Ass. Prof. am (staatlichen) Moskauer Institute f&uuml;r Internationale Beziehungen. Auch er best&auml;tigt: Obwohl die Sowjetunion damals gegen jede Ausweitung war, &ldquo;no agreement was singed guaranteeing  that there would be no expansion&rdquo;-. Abgemacht war demnach nur die Nicht-Ausweitung der Nato-Infrastuktur auf Ost-Deutschland, was auch nie geschehen sei. Aber es sei immer kontrovers diskutiert worden, ob das auch f&uuml;r ganz Osteuropa gilt. Eine formelle Einigung in dieser Frage habe es nicht gegeben.<br>\nAuch dieser Text ist gestern in derselben engl. Beilage erschienen, steht aber nicht auf der Website von rbth.<br>\nIch finde, das Bild ist damit ziemlich klar: es wurde nat&uuml;rlich gegen den Geist von damals versto&szlig;en, nicht aber gegen einen regelrechten Vertrag.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Luxemburger Steuerrabatte: Sch&auml;uble verteidigt Juncker<\/strong><br>\nEU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker steht wegen der Steuerrabatte f&uuml;r Gro&szlig;konzerne in Luxemburg stark unter Druck. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble findet die Kritik am ehemaligen Regierungschef jedoch &uuml;berzogen.<br>\nIn der Debatte &uuml;ber die umstrittenen Steuervereinbarungen in Luxemburg hat Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble dem neuenEU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker den R&uuml;cken gest&auml;rkt. Die Praxis sei &auml;rgerlich, aber kein Anlass f&uuml;r &ldquo;pers&ouml;nliche Anw&uuml;rfe&rdquo;, sagte Sch&auml;uble am Donnerstag im rbb-Inforadio. &ldquo;Das war ja kein Versto&szlig; gegen irgendwelche rechtlichen Vorschriften. Das ist in anderen L&auml;ndern genauso gemacht worden.&rdquo; Einen Sonderermittler &ndash; wie ihn die SPD vorgeschlagen hat &ndash; h&auml;lt Sch&auml;uble dem Sender zufolge f&uuml;r unn&ouml;tig.<br>\nJuncker, der lange Luxemburgs Finanzminister und Regierungschef war, hatte am Mittwoch die politische Verantwortung f&uuml;r den Steuerskandal &uuml;bernommen. &ldquo;Alles, was getan wurde, erfolgte in &Uuml;bereinstimmung mit nationalem Recht und internationalen Regeln&rdquo;, betonte er dabei. Vergangene Woche hatte ein Journalisten-Netzwerk enth&uuml;llt, dass Luxemburg internationalen Konzernen mit Sondervereinbarungen jahrelang Vorteile gew&auml;hrt hatte. Dadurch sollen rund 340 Unternehmen Steuern in Milliardenh&ouml;he gespart haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/steuerrabatte-in-luxemburg-schaeuble-verteidigt-juncker-a-1002662.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser J.A.:<\/strong> Wie bitte? Den anderen EU-L&auml;ndern sind durch diese Steuerpraxis zig Milliarden Euro verloren gegangen &ndash; zu Lasten des Staatshaushalts und der B&uuml;rger, die das mit Lohn- und Mehrwertsteuer ausgleichen m&uuml;ssen oder weniger Sozialleistungen bekommen -, und diese Steuerhinterziehungs-Praxis ist nur &ldquo;&auml;rgerlich&rdquo;? Warum nicht &ldquo;asozial&rdquo; oder &ldquo;zerst&ouml;rerisch&rdquo;?<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Sch&auml;uble st&auml;rkt Juncker den R&uuml;cken<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble hat EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker in der Debatte &uuml;ber die umstrittenen Steuer-Vereinbarungen in dessen Heimatland Luxemburg den R&uuml;cken gest&auml;rkt. Die Praxis sei &auml;rgerlich, aber kein Anlass f&uuml;r &bdquo;pers&ouml;nliche Anw&uuml;rfe&ldquo;, sagte Sch&auml;uble am Donnerstag im rbb-Inforadio. &bdquo;Das war ja kein Versto&szlig; gegen irgendwelche rechtlichen Vorschriften. Das ist in anderen L&auml;ndern genauso gemacht worden.&ldquo; Einen Sonderermittler 6 wie in die SPD vorgeschlagen hat &ndash; h&auml;lt Sch&auml;uble dem Sender zufolge f&uuml;r unn&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/streit-um-steueroase-schaeuble-staerkt-juncker-den-ruecken\/10973758.html\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Medienkritik: Anne Will: &bdquo;Steueroase Luxemburg &ndash; Wirklich ein ganz normales Gesch&auml;ftsmodell?&ldquo;<\/strong><br>\n12.11.2014 23:00 Uhr<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/annewill\/\">Das Erste<\/a>\n<p><em>Hier die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141114_Medienkritik_Anne_Will.pdf\">Kritik von A.B. [PDF]<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Heimlicher Coup d&rsquo;Etat<\/strong><br>\nSch&auml;ubles schwarze Null und Gabriels Investitions-Offensive &ouml;ffnen das Gemeinwesen f&uuml;r gut getarnte Beutez&uuml;ge anlagesuchenden Kapitals.<br>\nWer massenhaft Steuergelder verbrennen will, muss die Privatwirtschaft ins Boot holen. Beispiele gibt es reichlich: Etwa das elektronische Mautsystem der Toll-Collect GmbH, das zu sp&auml;t und fehlerhaft fertig wurde, weshalb der Bund rund sieben Milliarden Euro Schadensersatz fordert. Die Hamburger Elbphilharmonie ist noch lange nicht er&ouml;ffnet und doch schon l&auml;ngst ein Millionengrab. Urspr&uuml;nglich sollte sie 77 Millionen Euro kosten, aktuell ist vom Zehnfachen die Rede: 789 Millionen. Die Sanierung eines Teilst&uuml;cks der Autobahn A1 (Hamburg-Bremen) wird nicht nur teurer als versprochen, sondern hat Tod und Leid gebracht. Der Bauabschnitt wurde zum unfalltr&auml;chtigsten der Republik.<br>\nOb beim Bau von Autobahnen, Rath&auml;usern, Schulen, Messehallen oder Kliniken &ndash; die Kasse klingelt f&uuml;r Unternehmen, Berater und Lobbyisten, die f&uuml;r die &Ouml;ffentlich-Privaten Projekte (&Ouml;PP) trommeln. Schlampige Planung, gesch&ouml;nte Zahlen und geheime Vertr&auml;ge sind der Sumpf, in dem dieser organisierte Betrug bl&uuml;ht. Die vor jedem Vertragsabschluss pr&auml;sentierten Zahlen und vollmundigen Versprechen, wie g&uuml;nstig und effizient es mit privaten Leistungstr&auml;gern w&uuml;rde, sind Luftnummern. Der Bundesrechnungshof und die Landesrechnungsh&ouml;fe haben die &Ouml;PP-Abgr&uuml;nde dokumentiert und nachgewiesen, dass die &ouml;ffentliche Hand in eigener Regie billiger bauen kann, weil sie die g&uuml;nstigsten Zinsen bekommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/951368.heimlicher-coup-d-etat.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>AlterNet: .1% of America Now Controls 22% of Wealth<\/strong><br>\nThe Wealth Gap Has Killed the Middle Class<br>\nA new working paper by London School of Economics professors Emmanuel Saez and Gabriel Zucman sheds some very unflattering light on the American wealth gap, which has reached levels unseen since the Roaring &lsquo;20s. The wealth gap has been overtaking the income gap as a popular cultural topic since Thomas Piketty&rsquo;s splashy Capital in the 21st Century, and Saez and Zucman&rsquo;s work fills in some crucial blanks to flesh out Piketty&rsquo;s contentions. Saez and Zucman conclude that the top .1% of America now controls 22% of the aggregate wealth &ndash; an especially troubling figure when examined in the context of America&rsquo;s stubbornly conservative political landscape.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.alternet.org\/economy\/1-america-now-controls-22-wealth-wealth-gap-has-killed-middle-class?paging=off&amp;current_page=1#bookmark\">AlterNet<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.R.:<\/strong> Gibt es eigentlich vergleichbare Studien zu Deutschland? Vermutlich w&auml;ren die Ergebnisse vergleichbar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Chicago: Die Macht der Waffen: Kein Platz f&uuml;r Tr&auml;ume<\/strong><br>\nFast jede Nacht gibt es in der South Side Schie&szlig;ereien. Zur&uuml;ck bleiben junge M&uuml;tter mit ihren Kindern. 412 Menschen wurden im vergangen Jahr in Chicago get&ouml;tet, zumeist durch Waffen. Das macht die Stadt mit 2,7 Millionen Einwohnern zu einer der gef&auml;hrlichsten St&auml;dte im Land.  Es sterben nicht nur &uuml;berproportional viele junge M&auml;nner, es gibt auch weit mehr Teenager, die schwanger werden, als im nationale Schnitt. Fast alle M&uuml;tter sind Afroamerikanerinnen wie Taya oder haben hispanische Wurzeln. F&uuml;r viele bleibt es nicht das einzige Kind. &ldquo;Ein Drittel der M&auml;dchen werden erneut schwanger, wenn sie noch sehr jung sind&rdquo;, sagt Laura Zumdahl von &ldquo;New Moms&rdquo;. Die Organisation k&uuml;mmert sich um junge M&uuml;tter, die von Armut betroffen sind. &ldquo;Alle M&uuml;tter, mit denen wir arbeiten, sind von Gewalt betroffen&rdquo;, sagt Zumdahl. Alle M&auml;dchen seien traumatisiert. Drei Viertel der M&uuml;tter, die sich an New Moms wenden, wurden sexuell missbraucht. So gut wie alle 500 Frauen, die die Organisation jedes Jahr betreut, haben Waffengewalt erlebt. Es ist ihr Alltag. Beziehungen haben die wenigsten. Die V&auml;ter der Kinder sind im Gef&auml;ngnis, tot oder in Gangs aktiv. &ndash; &ldquo;Gewalt und Armut sind extrem eng miteinander verkn&uuml;pft&rdquo;, sagt Zumdahl. &ldquo;Das hat einen erheblichen Einfluss auf die M&auml;dchen.&rdquo; Aus diesem Kreis auszubrechen sei schwer und ohne Intervention eigentlich nicht zu bew&auml;ltigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2014%2F11%2F10%2Fa0082&amp;cHash=118efb5c6ad155958a1dffb1dc1d41e2\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Italien: Renzi und Berlusconi einigen sich auf Wahlrechtsreform<\/strong><br>\nItaliens Regierungschef Matteo Renzi hat sich mit dem Oppositionsf&uuml;hrer Silvio Berlusconi auf eine Wahlreform geeinigt, die dem Land stabile Mehrheiten bringen soll. Die Einzelheiten der Vereinbarung m&uuml;ssen demnach noch gekl&auml;rt werden, doch sieht sie im Wesentlichen vor, dass die Partei mit mehr als 40 Prozent der Stimmen dank einer &ldquo;Sieger-Pr&auml;mie&rdquo; die Mehrheit im Parlament erh&auml;lt. Sollte keine Partei die 40-Prozent-Schwelle &uuml;berschreiten, w&uuml;rde es eine Stichwahl zwischen den beiden gr&ouml;&szlig;ten Parteien geben. Zudem soll es H&uuml;rden geben, um die Zahl kleiner Parteien im Parlament zu reduzieren. Die Wahlrechtsreform, die die chronische politische Instabilit&auml;t Italiens beenden soll, wird laut der Erkl&auml;rung noch vor Weihnachten verabschiedet werden. Auch eine Reform des Senats ist vorgesehen, die bis Juni 2015 beschlossen werden soll. Renzi will die Befugnisse der zweiten Parlamentskammer beschneiden, um die Verabschiedung von Gesetzen zu erleichtern. &ndash; Wie die Financial Times schreibt, unterst&uuml;tzen Abgeordnete von Berlusconis Partei Forza Italia auch die Wirtschaftsreformen von Matteo Renzi. Diese sehen unter anderem eine Lockerung des K&uuml;ndigungsschutzes vor, weshalb die gr&ouml;&szlig;te italienische Gewerkschaft gestern f&uuml;r den 5. Dezember zu einem achtst&uuml;ndigen Generalstreik aufgerufen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-11\/italien-wahlrechtsreform-berlusconi-renzi\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine sehr fragw&uuml;rdige Reform. Sichert sie doch dem &ldquo;Sieger&rdquo; im Parteienstreit eine unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Macht im Staate, die weitgehend unkontrolliert ist. Die Frage ist, welchem Preis Matteo Renzi f&uuml;r diese Zusammenarbeit mit Silvio Berlusconi zahlen muss. Dieser sitzt nicht mehr im Parlament und ist nicht Teil der Regierung. Er wurde wegen Steuerhinterziehung  zu vier Jahren verurteilt, aus dem Senat hinausgeworfen und zum Sozialdienst in einem Alzheimer-Wohnheim verdonnert. Aber Renzi scheint das nicht zu st&ouml;ren und &auml;hnelt dadurch Berlusconi mehr, als ihm lieb sein kann. Wie steht denn Berlusconi zu Steuerflucht, Korruption und Mafia, um nur drei Felder zu nennen, die angepackt werden m&uuml;ssen? &ndash; Und was soll die Lockerung des K&uuml;ndigungsschutzes? Zehntausende Firmen sind in die Insolvenz gegangen. Tausende kleine und mittelst&auml;ndische Firmen, das R&uuml;ckgrat des Landes, stehen in Italien vor der Pleite, Zehntausende Jobs sind in Gefahr. Der K&uuml;ndigungsschutz soll mit diesen Insolvenzen zu tun haben? Renzi kann endlich nach Br&uuml;ssel melden: Wir gehen endlich die &ldquo;Strukturreformen&rdquo; an. &ndash; Auf diesen Mann hat die Linke in Europa gesetzt?!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>OECD Science, Technology and Industry Outlook 2014<\/strong><br>\nForschung und Entwicklung (FuE) wird in China voraussichtlich schon in wenigen Jahren st&auml;rker gef&ouml;rdert werden als in den etablierten Industrienationen Europas, den USA und Japan. Der j&uuml;ngste &ldquo;Wissenschafts-, Technologie- und Industrieausblick&rdquo; der OECD kommt zu dem Schluss, dass das asiatische Schwellenland bis 2019 h&ouml;here FuE-Ausgaben haben wird als die bisher gr&ouml;&szlig;ten Forschernationen. Der Anteil der OECD-L&auml;nder an den weltweiten Ausgaben f&uuml;r Forschung und Entwicklung ist krisenbedingt innerhalb eines Jahrzehnts von 90 auf 70 Prozent gesunken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/berlin\/publikationen\/oecd-science-technology-and-industry-outlook-2014.htm\">OECD (auf Englisch)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;So etwas hat bisher nur der Focus verbrochen&laquo;<\/strong><br>\nBeschwerde beim Deutschen Presserat &uuml;ber die Berichterstattung zum GDL-Streik. Ein Gespr&auml;ch mit Sabine Schiffer, Leiterin des Instituts f&uuml;r Medienverantwortung.<br>\nIhr Institut hat gemeinsam mit dem Selbrund-Verlag eine Beschwerde beim Deutschen Presserat gegen die Berichterstattung des Focus &uuml;ber den Vorsitzenden der Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, eingereicht. Was werfen Sie dem Magazin vor?<br>\nWir werfen dem Online-Auftritt des Focus vor, massiv in die Pers&ouml;nlichkeitsrechte Weselskys eingegriffen zu haben. Seit dem Beitrag vom 5. November sind nun dessen Wohnverh&auml;ltnisse einsehbar, sein Wohnort genau ermittelbar &ndash; er ist also auffindbar. Das verst&ouml;&szlig;t gegen den Pressekodex Ziffer 8. Und im Kontext der extremen Hetze gegen die Lokf&uuml;hrer-Gewerkschaft und Weselsky im Besonderen ist das verantwortungslos bzw. leichtsinnig, denn es gibt historische Vorbilder daf&uuml;r, wie sich der medial gesch&uuml;rte Zorn gegen Einzelpersonen tats&auml;chlich in Verbrechen niederschlagen &ndash; als Beispiel sei nur der Fall von Rudi Dutschke genannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/medien\/%C2%BBso-etwas-hat-bisher-nur-der-focus-verbrochen%C2%AB\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nicht arbeitssuchende EU-Ausl&auml;nderin nur ein Sonderfall<\/strong><br>\nDie Entscheidung des EuGH zum Hartz-IV-Ausschluss f&uuml;r bestimmte EU-Zuwanderer wurde von Kommunen begr&uuml;&szlig;t und von CSU-Politikern als &ldquo;zielf&uuml;hrend&rdquo; bezeichnet. Es zeigt sich allerdings auch, dass das Urteil viele Fragen offen l&auml;sst. Man schielt nach dem n&auml;chsten exemplarischen Fall, der vor den Europ&auml;ischen Gerichtshof kommt, denn ma&szlig;geblich ist das j&uuml;ngste Urteil nicht f&uuml;r die F&auml;lle, die f&uuml;r die meisten Diskussionen sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43315\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gesetzentwurf ist Thema im Bundestag: Wem hilft die Mietpreisbremse?<\/strong><br>\nBisher darf die Miete beliebig hoch sein, wenn ein neuer Mietvertrag geschlossen wird. Nach Angaben des Bundesministeriums f&uuml;r Justiz und Verbraucherschutz kommt es in boomenden Gro&szlig;st&auml;dten bislang zu Preisspr&uuml;ngen um 20, 30 oder sogar 40 Prozent bei Neuvermietungen. Mit der Mietpreisbremse sollen diese Preisspr&uuml;nge gedeckelt werden: Bei Neuvermietungen darf der Mietpreis k&uuml;nftig h&ouml;chstens zehn Prozent &uuml;ber dem Niveau der orts&uuml;blichen Vergleichsmiete liegen. Dadurch soll verhindert werden, dass die Mieten zu rasant steigen und Gering- und Normalverdiener aus beliebten Wohnlagen verdr&auml;ngt werden.<br>\nDie Immobilienbranche beklagt, dass die Mietpreisbremse Neubauten verhindern und Investoren abschrecken w&uuml;rde. Gerold Happ vom Eigent&uuml;merverband Haus und Grund sagt gegen&uuml;ber tagesschau.de.: &ldquo;Wenn sich Bauen nicht mehr lohnt, entstehen auch keine neuen Wohnungen.&rdquo;<br>\nSo werde der Wohnungsmangel in bestimmten Gebieten nicht behoben und die Mieten w&uuml;rden noch st&auml;rker steigen. Dies gelte auch dann, wenn Neubauten generell von der Mietpreisbremse ausgenommen w&uuml;rden. &ldquo;So oder so ist dieser Eingriff in den Mietmarkt ein Tabubruch&rdquo;, meint Happ.<br>\nUlrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund h&auml;lt diesen Einwand f&uuml;r unberechtigt. Trotz Ank&uuml;ndigung der Mietpreisbremse seien die erteilten Wohnungsbaugenehmigungen im Jahr 2014 gegen&uuml;ber den Vorjahren noch einmal deutlich gestiegen: &ldquo;Das ist f&uuml;r mich ein Indiz, dass Investoren davon ausgehen, dass sie auch mit Mietpreisbremse nach wie vor gutes Geld verdienen werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/mietpreisbremse-faq-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p>Dazu: <strong>&ldquo;Faktencheck Mietpreisbremse&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-mieterverein.de\/aktuell\/faktencheck-mietpreisbremse.pdf\">Berliner Mieterverein [PDF]<\/a><\/p>\n<p>Dazu ebenfalls: <strong>Der Berliner Mieterverein informiert:  Die Mietpreisbremse &ndash; nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 1.10.2014<\/strong><br>\n&bdquo;Die Mietpreisbremse soll nur in Gebieten mit angespannten Wohnungsmarkt, die von der Landesregierung jeweils f&uuml;r maximal 5 Jahre bestimmt werden, gelten. (&hellip;) An die Rechtsverordnungen zur Mietpreisbremse und deren Begr&uuml;ndung sind Anforderungen gestellt. Die Rechtsverordnungen k&ouml;nnen nur erlassen werden, wenn eine besondere Gef&auml;hrdung der ausreichenden Versorgung der Bev&ouml;lkerung mit Mietwohnungen in einer Gemeinde oder einem Teil der Gemeinde zu angemessenen Bedingungen vorliegt. (&hellip;)Die Mietpreisbremse gilt nur, wenn der Mietvertragsbeginn nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes liegt. (&hellip;) F&uuml;r nach dem 1.10.2014 erstmals genutzte und vermietete Wohnungen gibt es keine Kappung der Mieth&ouml;he bei Vermietung. (&hellip;) Die Mietpreisbremse gilt nicht f&uuml;r die erste Wiedervermietung umfassend modernisierter Wohnungen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-mieterverein.de\/aktuell\/info-mietpreisbremse011014.pdf\">Berliner Mieterverein [PDF]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>20 Jahre Planung ohne funktionierenden Brandschutz: Das Projekt Stuttgart 21 ist ein Fass ohne Boden<\/strong><br>\nZu dem heutigen Expertengespr&auml;ch im Ausschuss f&uuml;r Verkehr und digitale Infrastruktur zum Brandschutz beim Projekt Stuttgart 21 sagte Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:<br>\n&ldquo;Die vorgelegten Stellungnahmen zum Brandschutz bei Stuttgart 21 zeigen eindeutig, dass das von der DB AG vorgelegte Konzept absolut unzureichend ist. Es ist ungekl&auml;rt, wie rechtzeitig ausreichende Mengen L&ouml;schmittel zu einer Brandstelle im Tunnel gelangen sollen, es gibt kein Entrauchungskonzept, das wirklich die Sicherheit von evakuierten Reisenden gew&auml;hrleisten w&uuml;rde, und sehr realistische Katastrophenszenarien werden dort als angeblich unwahrscheinlich gar nicht erst betrachtet. Auch der Bahnhof selbst hat keine ausreichenden Kapazit&auml;ten, um alle Personen rechtzeitig von den Bahnh&ouml;fen zu evakuieren. Wenn hier nicht nachgebessert wird, steuern wir auf ein zweites BER-Desaster zu, n&auml;mlich einen s&uuml;ndhaft teuren Bahnhof, der zwar fertiggestellt ist, aber keinen ausreichenden Brandschutz aufweist und deswegen nicht er&ouml;ffnet werden kann.<br>\nDie Expertenmeinungen zum Brandschutz bei Stuttgart 21 zeigen sehr deutlich, dass es absolut berechtigt war, dass wir als LINKE gemeinsam mit den Gr&uuml;nen dieses Expertengespr&auml;ch beantragt haben. Sch&auml;dlich, wenn auch leider in der Tradition von Stuttgart 21 ist es jedoch, dass dieses Expertengespr&auml;ch hinter verschlossenen T&uuml;ren stattfindet und all die Menschen, die hier endlich Antworten auf ihre Fragen zu dem Projekt suchen, ausgeschlossen werden. Wir teilen die Kritik des B&uuml;ndnisses gegen Stuttgart 21 und fordern, dass endlich Transparenz hergestellt werden muss. Dass die DB AG zu den hier aufgeworfenen Fragen keine guten Antworten hat, zeigt sich schon daran, dass die beiden Vertreter der DB AG es offensichtlich nicht f&uuml;r n&ouml;tig befinden, den Ausschussmitgliedern eine schriftliche Stellungnahme zukommen zu lassen. Auch das Eisenbahnbundesamt als Genehmigungsbeh&ouml;rde hat bei dieser wichtigen Er&ouml;rterung durch Abwesenheit gegl&auml;nzt.<br>\nDie einzige logische Konsequenz aus diesem Desaster ist nach wie vor: Stuttgart 21 muss sofort beendet werden, das Projekt ist und bleibt Murks auf allen Ebenen. Die Wiederherstellung und Verbesserung des Kopfbahnhofs ist auch heute noch sinnvoller und billiger als der Weiterbau von Stuttgart 21, was am Ende realistisch betrachtet mindestens 10 Milliarden Euro kosten wird &ndash; f&uuml;r einen verschlechterten Bahnhof. Herr Grube, Frau Merkel, Herr Dobrindt, lassen Sie endlich Vernunft walten und bereiten Sie diesem Unheil ein Ende, bevor noch mehr Geld verbaut wird!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sabine-leidig.de\/index.php\/veroeffentlichungen\/aktuelle-erklaerungen\/209-brandschutz-s21\">Presseerkl&auml;rung von Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE vom 12.11.2014<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wunschzettel des BND zur Internetspionage geleakt: Die geheime &Uuml;berwachungswunschliste des BND<\/strong><br>\nEiniges von dem, was der BND sich w&uuml;nscht, ist nachvollziehbar. Wer einen schlagkr&auml;ftigen Geheimdienst will, muss ihm auch die notwendigen Mittel geben. Doch in der Liste der 26 Projekte verstecken sich nach Informationen von ZEIT ONLINE auch bedenkliche bis gef&auml;hrliche Vorhaben. Sie gehen sehr viel weiter als das, was der Spiegel und die S&uuml;ddeutsche Zeitung unter dem Projektnamen NITIDEZZA zuletzt berichteten.<br>\nDie Projektpl&auml;ne zeigen, dass der BND in seinen &Uuml;berwachungsw&uuml;nschen nicht besser ist als die NSA. Der Dienst will beispielsweise bei fremden Internetanbietern nach technischen Schwachstellen suchen, sie ausnutzen und sich so heimlich in deren Systeme hacken. Dort will er dann Daten unerkannt absaugen. Auch will der BND wie die NSA Verschl&uuml;sselungen brechen und in als sicher geltende L&ouml;sungen Hintert&uuml;ren einbauen, durch die er dann spionieren kann. Schlie&szlig;lich will der Dienst m&ouml;glichst jeden denkbaren Weg nutzen, um Menschen im Internet zu &uuml;berwachen und zu identifizieren.<br>\nAls Auslandsgeheimdienst darf der BND keine deutschen B&uuml;rger ausforschen. Doch die Projektskizzen legen nahe, dass es die Beamten mit dem Datenschutz nicht allzu genau nehmen. Beispielsweise scheinen sie kein Problem damit zu haben, ihre Informationen mit anderen Geheimdiensten zu tauschen. Aber gerade der Ringtausch, wie ihn die NSA, der britische GCHQ und der BND betreiben, wird im Untersuchungsausschuss heftig kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2014-11\/bnd-bundesnachrichtendienst-ueberwachung-ausbau\/komplettansicht\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Qualit&auml;tsstandards f&uuml;r Hochschulreformen<\/strong><br>\nSeit Jahrzehnten sind fortw&auml;hrend neue Hochschulreformen eine Dauererscheinung. Eines ihrer fundamentalen Versprechen lautet, dass dadurch die Qualit&auml;t der Hochschulen gesteigert werde. Wenn aber die tats&auml;chlichen Reformwirkungen untersucht werden, dann stellt sich fast immer heraus: Die jeweilige Reform hat zwar zupackende Qualit&auml;tsanforderungen an die Hochschulen formuliert. Doch vermochte sie es nicht, diesen Anforderungen auch selbst zu gen&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news612874\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Im Schatten der Mauer: Nur ziviler Ungehorsam kann die EU-Politik dazu bewegen, sich an den EU-Au&szlig;engrenzen (wieder) v&ouml;lkerrechtlich korrekt zu verhalten<\/strong><br>\nIn Bulgarien reagierten Polizei und Politik nerv&ouml;s auf die Kunstaktion &bdquo;Erster Europ&auml;ischer Mauerfall&ldquo;, die das Zentrum f&uuml;r politische Sch&ouml;nheit (ZPS) anl&auml;sslich des 25. Jubil&auml;ums des Mauerfalls inszeniert hat. In Berlin indessen l&auml;sst der Innensenator seiner br&auml;sigen Arroganz freien Lauf. In Stammtischmanier spricht er von Sch&auml;ndung der deutschen Maueropfer sowie von &bdquo;Dieben&ldquo; und hofft mit der wohl bewusst unzutreffenden Wortwahl die Kunstfreiheit einschr&auml;nken zu k&ouml;nnen. Gegen ihn l&auml;uft nun eine Anzeige wegen Verleumdung.<br>\nHintergrund: Das ZPS hatte vor den Gedenkfeiern am 9. November die 14 wei&szlig;en Kreuze zum Gedenken an die Mauertoten abmontiert, um sie zu ihren &bdquo;Br&uuml;dern und Schwestern&ldquo;, also zu den gegenw&auml;rtigen Maueropfern an Europas Au&szlig;engrenzen, zu bringen. Die Kreuze sind inzwischen wieder an ihrem Ursprungsort.<br>\nGemeinsam ist den Politikern in Deutschland und Bulgarien, dass ihnen die vom Berliner Aktionsk&uuml;nstler Philipp Ruch vorgenommene Verkn&uuml;pfung der europ&auml;ischen Au&szlig;enmauern mit dem Gedenken an den Fall des Eisernen Vorhangs ungelegen kommt. Wenn ins kollektive Ged&auml;chtnis eingebrannt werden soll, dass Letzterer gro&szlig;es historisches Unrecht materialisiert, wie l&auml;sst sich dann die Festung Europa rechtfertigen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Europaeischer-Mauerfall\/!149409\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>22. Bericht zur Wirklichkeit der deutschen Entwicklungspolitik<\/strong><br>\nDie Hilfswerke terre des hommes und Welthungerhilfe fordern die Bundesregierung auf, die Entwicklungspolitik fit zu machen f&uuml;r die globalen Herausforderungen ab 2015. Der deutsche G7-Vorsitz, die anstehenden globalen Nachhaltigkeitsziele und die UN-Klimakonferenz in Paris markieren die notwendigen entwicklungspolitischen Weichenstellungen im kommenden Jahr. &raquo;Kernpunkt muss die Mitgestaltung einer globalen Agenda f&uuml;r nachhaltige Entwicklung sein, die auch f&uuml;r Deutschland bindende Verpflichtungen enth&auml;lt. Hierzu sollte der Bundestag ein Konzept mit konkreten Umsetzungsschritten beschlie&szlig;en&laquo;, sagte Danuta Sacher, Vorstandsvorsitzende von terre des hommes.<br>\nBeide Organisationen bem&auml;ngeln das Nullwachstum des zuk&uuml;nftigen Entwicklungsetats und fordern eine konsequente Neuausrichtung des Ministeriums. &raquo;Wir w&uuml;nschen uns ein starkes BMZ, das tats&auml;chlich zu einem Ministerium f&uuml;r globale Zukunftsfragen wird. Daf&uuml;r muss es im Kabinett substantiell aufgewertet und seine Koordinationsfunktion gegen&uuml;ber anderen Ressorts gest&auml;rkt werden&laquo;, fordert Wolfgang Jamann, Generalsekret&auml;r der Welthungerhilfe. Ansonsten bef&uuml;rchten die Organisationen, dass die Zukunftscharta, die am 24. November vorgestellt wird, ohne gro&szlig;e Wirkung verpufft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tdh.de\/fileadmin\/user_upload\/inhalte\/10_Material\/Wirklichkeit_der_Entwicklungspolitik\/2014-22_Wirklichkeit_der_Entwicklungspolitik.pdf\">terre des hommes [PDF]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Bericht &raquo;Die Wirklichkeit der Entwicklungspolitik&laquo; ist als Schattenbericht zu den offiziellen Zahlen des Entwicklungsausschusses (Development Assistance Committee\/DAC) der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) konzipiert. Er untersucht Quantit&auml;t und Qualit&auml;t der deutschen und internationalen Entwicklungshilfe.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Integration hat ihren Preis<\/strong><br>\nEs lief mal wieder das Radio. Eine begeisterte Stimme erz&auml;hlte mir, dass der diesj&auml;hrige hessische Integrationspreis an einen Verein gehe, der junge Migranten mit einem hohen Bildungsabschluss in Schulen schicke, um Kinder mit Migrationshintergrund zum Lernen zu motivieren. Auf diese Weise w&uuml;rden die Migrantenkinder erfahren, dass sich Bildung lohne. Die Paten h&auml;tten schon manchen schweren Fall auf Kurs gebracht. Als positives Beispiel daf&uuml;r, wie es in Deutschland als Ausl&auml;nderkind laufen kann, w&auml;ren sie glaubhaft und entwickelten schnell einen Draht zu den Kindern.<br>\nKann ja alles sein, dachte ich mir, aber das Vorurteil winkt trotzdem fr&ouml;hlich. Die Stimme aus dem Radio klang auch ziemlich vorurteilsbeladen. Denn es ist mitnichten so, dass nur Ausl&auml;nderkinder Motivation br&auml;uchten. Bildungsverdrossenheit kommt in vielen Familien vor. Das hat viel mit dem sozialen Status zu tun und mit einem Luxus, den viele Eltern nicht mehr haben: Zeit. Der nationale oder kulturelle Ursprung ist da eher zweitrangig. Warum geht der Migrant also nicht in die Schule, um ganz generell alle Kinder, auch deutsche Kinder zu motivieren? Verst&ouml;&szlig;t das gegen den guten Geschmack? Und warum erw&auml;hnte man nicht wenigstens als Fu&szlig;note, dass es Migranten auch mit hohen Bildungsabschl&uuml;ssen hierzulande schwerer haben, eine gut dotierte Stelle zu finden? Das liest man immer wieder. Nicht der Bildungsstatus alleine hemmt also, sondern auch ein ausl&auml;ndischer Name.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/952227.die-integration-hat-ihren-preis.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Prek&auml;r im akademischen Mittelbau: Warum die Lehrbeauftragten an Hochschulen protestieren<\/strong><br>\nVor der Senatsverwaltung f&uuml;r Jugend, Bildung und Wissenschaft am Berliner Alexanderplatz trat am Donnerstag ein &bdquo;Beschwerdechor&ldquo; auf den Plan. Zu den Kl&auml;ngen von Beethofens &bdquo;Freude sch&ouml;ner G&ouml;tterfunken&ldquo; ert&ouml;nte aus 60 Kehlen ein ziemlich unklassischer Text: &bdquo;Sicherheit sucht man vergebens, Lehrauftr&auml;ge sind prek&auml;r, doch wir m&uuml;ssen davon leben, also gebt uns endlich mehr.&ldquo; Dazu gaben die versammelten Dozenten allerhand schiefe T&ouml;ne aus Trillerpfeifen und Parolen wie &bdquo;Leere Lehre&ldquo; zum Besten. Eine der Beteiligten war Birgit Schmieder, die seit 25 Jahren Oboe sowie Methodik und Didaktik an der Universit&auml;t der K&uuml;nste (UdK) lehrt. Daf&uuml;r bezahle man ihr &bdquo;etwa 9,80 Euro pro Stunde&ldquo;, sagte sie dem Berliner Tagesspiegel. &bdquo;Man arbeitet genauso viel wie eine fest angestellte Professorin, verdient aber nur einen Bruchteil. Das ist skandal&ouml;s.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1689-lehrbeauftragten-protest.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Altkanzler Kohl siegt (einstweilig) vor Gericht: Ghostwriter Schwan darf P&ouml;bel-Zitate nicht l&auml;nger verwenden<\/strong><br>\nDemnach darf Schwan 115 umstrittene Kohl-Zitate aus seinem Buch &ldquo;Verm&auml;chtnis: die Kohl-Protokolle&rdquo; nicht l&auml;nger verwenden. Kohl hatte sich in den Zitaten teils abf&auml;llig &uuml;ber fr&uuml;here Weggef&auml;hrten aus der Politik ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nDer Verlag Random House darf nun keine Ausgaben mit den umstrittenen Zitaten mehr verbreiten. B&uuml;cher, die bereits im Handel sind, m&uuml;ssen aber nicht zur&uuml;ckgerufen werden. In der Hauptsache ist der Streit zwischen den Kohls und Schwan noch nicht entschieden. Der Rechtsstreit um die Tonb&auml;nder dauert vermutlich noch Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2014\/11\/13\/altkanzler-kohl-siegt-einstweilig-vor-gericht-ghostwriter-schwan-darf-poebel-zitate-nicht-laenger-verwenden\/?utm_campaign=NEWSLETTER_MITTAG&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">MEEDIA<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/RS)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23938","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23938","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23938"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23938\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23948,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23938\/revisions\/23948"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23938"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23938"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23938"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}