{"id":23968,"date":"2014-11-17T09:04:26","date_gmt":"2014-11-17T08:04:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968"},"modified":"2014-11-17T09:04:26","modified_gmt":"2014-11-17T08:04:26","slug":"hinweise-des-tages-2256","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h01\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h02\">Rat weiter gegen &bdquo;Bombengesch&auml;fte&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h03\">Die Linke ist komplett regierungsunf&auml;hig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h04\">Sachverst&auml;ndigenrat: Auch aus Prognoseschaden will man nicht klug werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h05\">Obama und Europ&auml;er machen Druck bei Freihandelsabkommen TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h06\">Ethics and Infrastructure<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h07\">Wo der Wohlstand der Nationen versteckt wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h08\">Nur Emp&ouml;rung schafft Transparenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h09\">Global&ouml;konomie am Scheideweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h10\">Arno Kl&ouml;nne und Lother Zedler: Eine bedarfsdeckende Grundsicherung  zum &ouml;ffentlichen Thema machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h11\">Die Wirtschaftspolitik muss umdenken!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h12\">Fair statt prek&auml;r &ndash; Strategien f&uuml;r die Neuordnung der Arbeitsm&auml;rkte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h13\">Arbeiter in Bruchbuden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h14\">Schwerpunkt: Der Mindestlohn f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h15\">Mogelpackung zu Lasten der Besch&auml;ftigten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h16\">Daniela Dahn: Frieden muss gestiftet werden &ndash; Exempel Kosovokrieg oder: das V&ouml;lkerrecht als Gegner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h17\">Riestern funktioniert oft nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h18\">Medien unter Generalverdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h19\">Fl&uuml;stern ist nicht verboten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Logik der Abschreckung<\/strong><br>\nDer Ukraine-Konflikt kann nur einged&auml;mmt werden, wenn die alten Regeln der Abschreckung funktionieren. Russland und der Westen m&uuml;ssen einen Gleichstand des Schreckens erreichen. Das wird nur mit Hilfe von Sanktionen gelingen.<br>\nVon Stefan Kornelius<br>\nEs ist falsch zu behaupten, dass niemand auf Putin h&ouml;re. Das Gegenteil ist der Fall. Der russische Pr&auml;sident &auml;u&szlig;ert sich ausf&uuml;hrlich in Interviews, er spricht stundenlang mit den anderen politischen F&uuml;hrungsfiguren der Welt, er nutzt alle erdenklichen Kan&auml;le im Netz, um direkt oder indirekt seine Weltsicht zu artikulieren. H&ouml;ren kann man Putin also laut und deutlich, man kann seine Position sogar erkl&auml;ren. Aber kann man Verst&auml;ndnis daf&uuml;r aufbringen oder Putins Sicht gar teilen?<br>\nDessen Botschaft lautet im Kern: Ihr habt die russische Einflusszone missachtet, wundert euch also nicht, wenn hier ein Konflikt entsteht. Gleichzeitig streitet er ab, dass er selbst diesen Konflikt sch&uuml;rt. Damit stempelt er den Westen zum Aggressor und versetzt sich selbst in die Rolle des Opfers. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/putin-und-der-ukraine-konflikt-logik-der-abschreckung-1.2222696\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> &bdquo;Gleichstand des Schreckens&ldquo; statt Zusammenarbeit und gemeinsame Sicherheitsstrukturen in Europa. &ndash; Es ist bemerkenswert, wie locker deutsche Journalisten &uuml;ber die Fr&uuml;chte der Vertragspolitik und der Sicherheitspolitik vergangener Jahre hinweggehen, und so tun, als g&auml;be es diese Alternative nicht mehr. Das Tina Prinzip, wie in der Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik.<\/em><br>\n<em>Im Text wird vom Autor locker den Russen und vor allem Putin zugeschoben, was ernsthafte Beobachter seit 24 Jahren als USA- und NATO Politik wahrnehmen: den Wiederaufbau des Konfliktes zwischen West und Ost, die Einteilung der Welt in Einflusszonen und dabei selbst verst&auml;ndlich der Anspruch, die eigentlich herrschende und beherrschende Macht zu sein.<\/em><br>\n<em>Stefan Kornelius erweist sich mal wieder als der in die westliche, d.h. US-amerikanische Strategie eingebaute westdeutsche Journalist. Siehe dazu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21155\">hier<\/a>.<\/em><br>\n<em>Einer unserer Leser, HUB, schreibt dazu: Da sind richtige Bulldozer unterwegs, gegen die wir angehen m&uuml;ssen, Davide gegen Goliathe!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Putin warnt den Westen<\/strong><br>\nRussischer Pr&auml;sident im Interview: Wir werden Vernichtung politischer Gegner durch Kiew nicht zulassen. Abflug aus Brisbane ohne Mittagessen (&hellip;)<br>\nBereits auf dem Weg nach Brisbane hatte Putin am vergangenen Donnerstag in Wladiwostok dem NDR-Journalisten Hubert Seipel ein Interview gew&auml;hrt. In dem Gespr&auml;ch, das am heutigen Sonntag abend in der ARD-Sendung &raquo;G&uuml;nter Jauch&laquo; ausgestrahlt werden soll, warnte der Pr&auml;sident einer Vorabmeldung zufolge vor einseitigen Schuldzuweisungen im Ukraine-Konflikt. &raquo;Das Wichtigste ist, dass man das Problem nicht einseitig betrachten darf.&laquo;. Es gebe Kampfhandlungen im Donbass, die ukrainische Regierung habe Truppen eingesetzt, es k&auml;men Raketengeschosse zum Einsatz. Aber dies werde nicht erw&auml;hnt. &raquo;Das hei&szlig;t, dass Sie wollen, dass die ukrainische Regierung dort alle vernichtet, s&auml;mtliche politischen Gegner und Widersacher. Wollen Sie das? Wir wollen das nicht und wir lassen es nicht zu&laquo;, warnte Putin.<br>\nDie ARD k&uuml;ndigte an, das Interview zeitgleich mit der Ausstrahlung im Fernsehen auch auf tagesschau.de zu ver&ouml;ffentlichen. Neben der &uuml;bersetzten Sendefassung sollen dort auch Putins Antworten auf russisch &ndash; ohne &Uuml;bersetzung &ndash; zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Damit die deutschen Fernsehzuschauer aber auch wissen, was sie von den Antworten des Pr&auml;sidenten zu halten haben, wird bei G&uuml;nter Jauch unter anderem Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) das Interview kommentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/ausland\/putin-warnt-den-westen\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Nach Beratungen &uuml;ber Ukraine-Konflikt: Putin verl&auml;sst vorzeitig G20-Gipfel<\/strong><br>\nSie haben gesprochen, doch einig wurden sie sich nicht. Nach Gespr&auml;chen mit Kanzlerin Merkel und anderen westlichen Politikern verl&auml;sst Russlands Pr&auml;sident Putin vorzeitig den G20-Gipfel. Begr&uuml;ndung: Er m&uuml;sse am Montag wieder arbeiten. (&hellip;)<br>\nPutin betonte zwar offiziell, andere Gr&uuml;nde f&uuml;r die vorzeitige Abreise gebe es nicht. Doch russische Medien berichteten schon vor der abschlie&szlig;enden Pressekonferenz, dass der Pr&auml;sident unzufrieden sei mit dem Verlauf des Gipfels. Vor allem habe Putin den Druck auf Russland angesichts der Ukraine-Krise beklagt. Der Westen beschuldigt Moskau, die Separatisten im Osten der Ukraine mit Waffen und K&auml;mpfern zu unterst&uuml;tzen. US-Pr&auml;sident Barack Obama bezeichnete die &ldquo;russische Aggression&rdquo; im Nachbarland gar als &ldquo;Bedrohung f&uuml;r die Welt&rdquo;.<br>\nPutin hat in Brisbane mit mehreren Staats- und Regierungschefs &uuml;ber den Konflikt beraten. In der Nacht zum Sonntag sprach er mehrere Stunden lang mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sp&auml;ter kam auch EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/g20-putin-reist-vorzeitig-von-gipfel-in-australien-ab-a-1003208.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Im &bdquo;SZ&ldquo;-Artikel &bdquo;Russisches Elend&ldquo; vom 13.11.2014 (Seite 19) wird der Vorsitzende des Ost-Ausschusses, Eckhard Cordes, so wieder gegeben: &bdquo;Die Rubel-Schw&auml;che ist eine weitere Begleiterscheinung der Krise, die die russische Wirtschaft und damit auch die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen zunehmend belastet&acute;. Und weiter schreibt die &bdquo;SZ&ldquo;: Die Schw&auml;chung des Rubels, die deutsche Lieferungen nach Russland verteuert, tr&auml;fe nicht nur Gro&szlig;unternehmen, sondern &acute;gerade auch deutsche Mittelst&auml;ndler, die eh schon unter der schwachen russischen Konjunktur und den Sanktionsfolgen leiden.&acute; F&uuml;r das Geamtjahr geht Cordes von einem R&uuml;ckgang der deutschen Russland-Exporte &acute;um etwa ein F&uuml;nfel&acute; aus.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Und ein nicht genannter Vorstand eines Dax-Konzerns habe gesagt, dass die EU-Sanktionen &bdquo;vor allem auch der EU und ihrer Wirtschaft schaden. Das mache ihm mittlerweile &acute;gro&szlig;e Sorgen&acute;.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rat weiter gegen &bdquo;Bombengesch&auml;fte&ldquo;<\/strong><br>\nNiederhorbach: Ortsgremium verabschiedete Resolution zu Kriegsgr&auml;bersammlung an Pr&auml;sident Gauck und Ministerpr&auml;sidentin Dreyer<br>\n&bdquo;Von deutschem Boden geht Krieg aus, wenn deutsche Soldaten in die Kriege der Welt getrieben werden und wenn die deutsche R&uuml;stungsindustrie erfolgreich ihrem Bombengesch&auml;ft nachgeht.&ldquo; So begr&uuml;nden die Niederhorbacher Gemeinderatsmitglieder in einer Resolution, nicht mehr pers&ouml;nlich f&uuml;r die Sammlung f&uuml;r den Verband Deutscher Kriegsgr&auml;berf&uuml;rsorge zur Verf&uuml;gung zu stehen.<br>\nDie Resolution hat der Gemeinderat mit allen acht Ratsstimmen verabschiedet. &hellip;<br>\n&bdquo;Wenn im Milit&auml;rhaushalt Geld ist, um in fremde Kriege zu ziehen, dann ist erst recht Geld da, um vorhandene und zwangsl&auml;ufig hinzukommende Gr&auml;ber Gefallener zu pflegen&ldquo; &hellip;<br>\n&bdquo;Die politischen Entscheider sollen selbst von Haus zu Haus ziehen, ihr Vorhaben den Familien, Kindern und Enkeln der Kriegsopfer begr&uuml;nden und um finanzielle Zuwendung f&uuml;r die Grabpflege bitten.&ldquo; &hellip;<br>\n&bdquo;Wir sind als Kommunalpolitiker auf unterster Ebene vor diesem Hintergrund nicht willens, Geld von der Niederhorbacher Haushalten zusammenzubetteln und stellen diesen Job h&ouml;herrangigen und andersdenkenden Staatsdienern zur Verf&uuml;gung&ldquo;, so der Rat in seiner Resolution.<br>\nHier der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141117_hinweisteil_niederhorbach_und_sz.pdf\">Bericht aus der &bdquo;Rheinpfalz&ldquo; vom 13. November 2014 [PDF &ndash; 4.6MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Eine mutige und nachahmenswerte Entscheidung des Gemeinderates in meinem Nachbardorf. Wiedervorlage zum Volkstrauertag im n&auml;chsten Jahr.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Linke ist komplett regierungsunf&auml;hig<\/strong><br>\nSPD-Fraktionschef Thomas Oppermann &uuml;ber rot-rote Perspektiven, den linken Parteifl&uuml;gel und die Memoiren von Altkanzler Schr&ouml;der.<br>\nDie mageren 25,7 Prozent bei der Bundestagswahl, anhaltend schwache Umfragewerte &ndash; zu fr&uuml;heren Zeiten h&auml;tte das die Sozialdemokraten in schwere Turbulenzen gebracht. An diesem Wochenende trifft sich die Parteilinke in Magdeburg, um eine neue Plattform zu gr&uuml;nden. Thomas Oppermann warnt die SPD vor einem Wiederaufflammen der Fl&uuml;gelk&auml;mpfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/politik\/article134360469\/Die-Linke-ist-komplett-regierungsunfaehig.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> leider habe ich dieses Interview gelesen. Es ist eine Qual. Die SPD begreift es einfach nicht mehr, Geschichtsverleugnung und der reine Selbstbetrug.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung H.R.:<\/strong> Herr Oppermann m&ouml;chte ganz offensichtlich das inoffizielle &bdquo;Projekt 18 Prozent&ldquo; der SPD-Spitze weiter bef&ouml;rdern.<\/em><br>\n<em>Mit seinen Aussagen verbaut er der SPD jede Chance, dass das Amt des Bundeskanzlers aus den Reihen seiner Partei besetzt werden kann. Denn wie soll eine Mehrheit ohne Hilfe der Linkspartei erfolgen? Diese Oppermann-Aussagen bedeuten jedoch auch &ndash; und das ist noch viel wichtiger: Es wird mit diesem SPD-Personal an der Spitze der Partei und in Regierungs&auml;mtern keine generelle &Auml;nderung in der Politik erfolgen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Rot oder ros&eacute;?<\/strong><br>\nEigentlich k&ouml;nnte sich die SPD-Spitze dar&uuml;ber freuen, dass die Linken um Vize-Parteichef Ralf Stegner eine neue Allianz gr&uuml;nden wollen. Denn der SPD schadet es gar nicht, wenn ein paar Leute fragen, ob es gut ist, dass sich die Partei entsozialdemokratisiert hat. Die m&uuml;de SPD hat Zunder n&ouml;tig.<br>\nDie SPD war einmal eine Partei, die stolz darauf war, dass sie um Positionen ringt. In dieser Partei wurde debattiert wie wild, es hat gedonnert und geblitzt. Es wurden Programmpapiere geschrieben und wieder zerrissen, Thesen entwickelt, verworfen und neu modelliert. Es war immer was los in der Geschichte dieser Partei; aber das ist schon l&auml;nger her. Seit geraumer Zeit hat die SPD-F&uuml;hrung schon Angst vor dem Wort &ldquo;links&rdquo; und kriegt bei dem Wort &ldquo;Sozialismus&rdquo; G&auml;nsehaut. Die lauten roten Lieder singt man nur noch, wenn man besoffen ist. Man will nicht mehr rot sein, sondern ros&eacute;. Das Rote &uuml;berl&auml;sst man der Partei, die sich &ldquo;Die Linke&rdquo; nennt. Das ist t&ouml;richt &ndash; aber ein Faktum.<br>\nEigentlich k&ouml;nnte sich die SPD-Spitze dar&uuml;ber freuen, dass die Linken in der SPD am Wochenende eine neue Allianz, die &ldquo;Plattform Neue Linke&rdquo; gr&uuml;nden wollen. Denn die m&uuml;de SPD hat Zunder n&ouml;tig; es schadet ihr gar nichts, wenn ein paar Leute fragen, ob es gut ist, dass sich zwar die CDU sozialdemokratisiert hat, die SPD sich aber entsozialdemokratisiert. Man muss nicht gleich vor &ldquo;Fl&uuml;gelk&auml;mpfen&rdquo; warnen, wie das der SPD-Fraktionschef Oppermann tut, wenn da die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer gefordert wird. Und wenn die &ldquo;Plattform Neue Linke&rdquo; in ihrem Gr&uuml;ndungsaufruf meint, dass neoliberale Denkmuster bis heute in die Partei einwirken, ist das kein &ldquo;Unfug&rdquo;, sondern wahr &ndash; seit dem Schr&ouml;der-Blair-Papier vom 8. Juni 1999.<br>\nDieses Papier war die inoffizielle Regierungserkl&auml;rung der &Auml;ra Schr&ouml;der, es war ein W&ouml;rterbuch der neuen Herrschaftssprache (&ldquo;Flexibilisierung, Modernisierung, Rationalisierung&rdquo;); es verlangte von der SPD einen neuen Glauben in das &ldquo;einwandfreie Spiel der Marktkr&auml;fte&rdquo;, der dann auch die Agenda 2010 pr&auml;gte. Es dauerte fast ein Jahrzehnt, bis die Nachrichten &uuml;ber Massenentlassungen und Milliardenpleiten die neoliberalen Verhei&szlig;ungen diskreditierten und die Sozialpolitik in der SPD rehabilitiert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/linke-in-der-spd-rot-oder-rose-1.2220919\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sachverst&auml;ndigenrat: Auch aus Prognoseschaden will man nicht klug werden<\/strong><br>\nWenn das kein Erfolg ist: Nachdem wir im vergangenen Jahr eine Suchaktion mit unseren Lesern machen mussten, um herauszufinden, ob der Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) die entscheidende Gr&ouml;&szlig;e f&uuml;r die deutsche und europ&auml;ische Volkswirtschaft, n&auml;mlich den deutschen Leistungsbilanz&uuml;berschuss, &uuml;berhaupt erw&auml;hnt hatte (hatte er nicht), widmet der SVR dieses Jahr dem Leistungsbilanzproblem ein ganzes Kapitel.<br>\nDessen Ergebnisse sind, nach fl&uuml;chtigem Lesen, nicht toll und Peter Bofinger (einer der f&uuml;nf Weisen) hat ein langes Minderheitsgutachten dazu gemacht. Wir werden uns damit aber noch einmal gr&uuml;ndlich auseinandersetzen. Heute soll es nur um die Prognose gehen, wo der SVR genau wie die Institute (die hatten wir hier kommentiert) sich nicht mit Ruhm bekleckert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/sachverstaendigenrat-auch-aus-prognoseschaden-will-man-nicht-klug-werden\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p><strong>Dazu auch: Wie die Wirtschaftsweisen tricksen und t&auml;uschen: Teil 2 &ndash; Ungleichheit<\/strong><br>\nUngleichheit, so sie denn ein gr&ouml;&szlig;eres Problem w&auml;re, st&uuml;nde folgender Aufforderung des Sachverst&auml;ndigenrats an die Regierung im Wege, die dem Jahresgutachten 2014\/15 den Titel gab: &bdquo;sollte sie &hellip; mehr Vertrauen in Marktprozesse zeigen, statt zunehmend Marktergebnisse festlegen zu wollen, um Verteilungsziele zu erreichen.&ldquo; Der Teil dieser Aufforderung, der die Verteilung betrifft, wird im Gutachten mit vier<br>\nArgumentationsstr&auml;ngen unterf&uuml;ttert:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Einkommens-Ungleichheit ist gar nicht so hoch<\/li>\n<li>Sie ist zuletzt nicht gestiegen, zumindest nicht seit Umsetzung der Agenda 2010.<\/li>\n<li>Dass die Verm&ouml;gen ungleich verteilt sind, ist normal und muss nicht st&ouml;ren.<\/li>\n<li>Die Einkommensungleichheit wird von der Bev&ouml;lkerung grob falsch eingesch&auml;tzt. Nur deshalb ist sie f&uuml;r (mehr?) Umverteilung, auch durch Eingriffe wie den Mindestlohn. Implizite Folgerung: Der Regierung sollte also auf die nur durch Fehlinformation hervorgerufene Vorliebe der Bev&ouml;lkerung keine R&uuml;cksicht nehmen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Fangen wir mit dem Beleg f&uuml;r These 4 an, weil er besonders krass und entlarvend ist&hellip;<br>\nKann es denn wahr sein? Der Sachverst&auml;ndigenrat st&uuml;tzt sich f&uuml;r eine zentrale These in seinem Gutachten, die den Titel rechtfertigen soll, auf das, was das arbeitgeberfinanzierte Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zur Angemessenheit der Verteilungsdiskussion herausgefunden zu haben glaubt. N&auml;mlich, dass die Deutschen nur deshalb f&uuml;r Umverteilung sind, weil sie die Ungleichheit ma&szlig;los &uuml;bersch&auml;tzen, Und das, ohne dass der Leser eine faire Chance h&auml;tte, diese Quellenlage zu durchschauen und ohne dass die Befangenheit der Quelle oder die Verl&auml;sslichkeit der These in irgend einer Weise kritisch hinterfragt w&uuml;rde. F&uuml;r eine Diplomarbeit an einer anst&auml;ndigen Uni w&auml;re so ein Vorgehen, wenn es auffiele, wahrscheinlich ein Killer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.norberthaering.de\/index.php\/de\/newsblog2\/27-german\/news\/175-wie-diewirtschaftsweisen-tricksen-und-taeuschen-teil-2-ungleichheit-1#1-weiterlesen%20\">Norbert H&auml;ring Geld und mehr<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Obama und Europ&auml;er machen Druck bei Freihandelsabkommen TTIP<\/strong><br>\nDas geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa bekommt neuen Schub von h&ouml;chster Stelle.<br>\nUS-Pr&auml;sident Barack Obama und EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel und vier weitere EU-Regierungschefs berieten dar&uuml;ber am Sonntag am Rande des G20-Gipfels in Brisbane. Sie forderten die Unterh&auml;ndler auf, sich in den n&auml;chsten zw&ouml;lf Monaten ins Zeug zu legen, um maximale Fortschritte zu erzielen.<br>\n&ldquo;Wir stehen wie zu Beginn der Verhandlungen im Juni 2013 weiter hinter unserer Absicht, ( &hellip;) st&auml;rkeres, nachhaltiges und ausgeglichenes Wachstum zu f&ouml;rdern&rdquo;, hei&szlig;t es in ihrer gemeinsamen Erkl&auml;rung. Das TTIP-Abkommen (&ldquo;Transatlantic Trade and Investment Partnership&rdquo;) schaffe Arbeitspl&auml;tze, f&ouml;rdere nachhaltiges Wachstum und verbessere die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit beider Seiten.<br>\nDas Abkommen m&uuml;sse angesichts der Konkurrenz in Asien z&uuml;gig unter Dach und Fach, meinte Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Treffen. &ldquo;Wir sehen, welche Dynamik die Handelsabsprachen im asiatisch-pazifischen Raum eingenommen haben&rdquo;, sagte Merkel. &ldquo;Das macht bei uns in Europa doch die Notwendigkeit klar, dass wir auch bei den Verhandlungen zu dem Freihandelsabkommen &ndash; insbesondere mit den USA bei TTIP &ndash; durchaus unter Zeitdruck stehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/inhalt.australien-obama-und-europaeer-machen-druck-bei-freihandelsabkommen-ttip.8e61297f-f0bd-4880-a43a-c3a51dceb35c.html\">Abendzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Oder ist es nicht doch die Angst davor, je mehr Zeit vergeht, desto gr&ouml;&szlig;er ist das Risiko, dass die Bev&ouml;lkerungen in Europas Staaten &ndash; und insbesondere in Deutschland &ndash; aufgekl&auml;rt und diese Form von Abkommen abgelehnt werden k&ouml;nnten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ethics and Infrastructure<\/strong><br>\nFollowing the publication of the International Monetary Fund&rsquo;s latest World Economic Outlook, high-profile economists like Olivier Blanchard, Larry Summers, Mario Monti, and Reza Moghadam have come out in favor of revising the eurozone&rsquo;s fiscal rules to allow for public investment aimed at accelerating its economic recovery. They argue that, given record-low borrowing costs of about 1%, increased capital spending by governments would effectively amount to the proverbial &ldquo;free lunch,&rdquo; yielding sufficiently high tax revenues that the debt\/GDP ratio would not rise. So why do German officials refuse to get on board?<br>\nIt is no secret that Germany is deeply committed to upholding strong fiscal rules within the currency union. Its focus on &ldquo;discipline&rdquo; reflects, first and foremost, a predisposition embedded in Germany&rsquo;s culture and universities to link economics with moral philosophy. Economic behaviors like thrift and avoidance of debt are desirable, because they are consistent with ethical standards of personal behavior.<br>\nMoreover, Germans are not convinced that Keynesian policies, with their focus on boosting aggregate demand, are particularly effective in influencing long-term economic trends, despite their obvious short-term impact on output and employment. The prevailing view in Germany is that post-recession growth can more likely be attributed to structural reforms that increase productivity and bolster competitiveness.<br>\nBut such reforms, the Germans believe, necessarily entail social costs, making them unpopular and difficult to execute. Only when fiscal austerity is implemented (or at least threatened), and a population is faced with rising unemployment and widespread economic misery, is a country motivated to pursue them. When austerity is relaxed and the threat is removed, discipline weakens and the drive to reform is lost. Italy&rsquo;s behavior under former Prime Minister Silvio Berlusconi is frequently cited as an example of this dynamic.<br>\nBut, whatever the merits of Germany&rsquo;s commitment to &ldquo;moral&rdquo; economic behavior, its stance on fiscal discipline in the eurozone remains dubious. After all, what the eurozone needs now is not to save its weaker economies from default or even to boost long-term growth; rather, it needs to recover lost output and employment, particularly in the southern countries &ndash; goals that neither fiscal austerity nor structural reforms can achieve on its own.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/german-fiscal-discipline-by-yannos-papantoniou-2014-11?utm_source=MadMimi&amp;utm_medium=email&amp;utm_content=Project+Syndicate%27s+Economics+Update&amp;utm_campaign=20141110_m123012424_Project+Syndicate%27s+Economics+Update&amp;utm_term=Ethics+and+Infrastructure\">Project Syndicate<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wo der Wohlstand der Nationen versteckt wird<\/strong><br>\nMit diesem Titel ist Gabriel Zucman&rsquo;s &bdquo;The Missing Wealth of Nations&ldquo; in deutscher &Uuml;bersetzung erschienen. Mit seinem umfangreichen Forschungsprogramm, das ihn mit dem Verm&ouml;gensforscher Thomas Piketty verbindet, sch&auml;tzt Zucman aus einer enormen Datenmenge den weltweit in Steueroasen verborgenen Reichtum und den daraus resultierenden Steuerausfall. Gleichzeitig liefert er auch mutige L&ouml;sungsans&auml;tze.<br>\nSolide Daten &amp; neue Sch&auml;tzmethode<br>\nGrundlage f&uuml;r die Analyse  sind offizielle, allgemein zug&auml;nglich Statistiken aus unterschiedlichen Datenquellen. Die verwendeten Statistiken sind allgemein zug&auml;nglich und die angewendeten Methoden detailliert dargestellt. Dadurch k&ouml;nnen die Forschungsarbeiten Zucmans auch leicht nachvollzogen werden.<br>\nDie Berechnungen Zucmans beruhen auf der Gegen&uuml;berstellung der Verm&ouml;gensbilanzen der L&auml;nder. Darin werden die an das Ausland ausgegebenen Wertpapiere als Passiva in dem jeweiligen Land, in dem die Wertpapiere ausgegeben werden, gef&uuml;hrt. Werden die Wertpapiere von Ausl&auml;ndern &uuml;ber eine Steueroase erworben, scheinen diese Werte als Aktiva in der Bilanz des Staates des ausl&auml;ndischen Erwerbers erst gar nicht auf. Dieses Land erh&auml;lt aufgrund des Bankgeheimnisses in der Steueroase keine Information. Die vom Erwerbsvorgang betroffenen Aktiva fehlen, die Verm&ouml;gensbilanz des betreffenden Landes bleibt daher unvollst&auml;ndig. Des Weiteren scheinen Wertpapiere, die in Depots von Banken verwaltet werden, in den Bilanzen der Banken nicht auf. Ebenso existieren keine Informationen &uuml;ber nicht-finanzielle Verm&ouml;genswerte wie z.B. Kunstwerke oder Schl&ouml;sser.<br>\nZucman&acute;s Methode liefert damit valide Ergebnisse, sie l&auml;sst allerdings Termineinlagen und Bargeld au&szlig;er Ansatz. Um diesen Mangel auszugleichen greift Zucman auf Daten der Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich sowie der Nationalbanken der einzelnen L&auml;nder zur&uuml;ck. Auf diese Weise kann er das  Privatverm&ouml;gen auf den Bankkonten zusch&auml;tzen. Zucman macht &ndash; wie Piketty &ndash; die verwendeten Daten und seinen angewandten Methoden transparent, aber auch klar, dass er weiterhin an der Schlie&szlig;ung bestehender Datenl&uuml;cken arbeitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/steueroasen-wo-der-wohlstand-der-nationen-versteckt-wird\/#more-7539\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nur Emp&ouml;rung schafft Transparenz<\/strong><br>\nKonzerne wie Coca-Cola verstecken mittels aberwitziger Konstruktionen Milliarden in Steueroasen. Das belegen die Luxemburg-Leaks eindr&uuml;cklich. Was dagegen hilft? Die Unternehmen m&uuml;ssen transparenter werden &ndash; und lesbar f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nDer Hammer stand auf Seite 86 des Formulars 14A. Dort versteckten die Coca-Cola-Manager einen neuen Verg&uuml;tungsplan, der unter den Aktion&auml;ren Entsetzen ausl&ouml;ste. Doch zun&auml;chst bekam niemand etwas mit. Konzerne m&uuml;ssen zwar viel ver&ouml;ffentlichen, so wie Coca-Cola das Formular 14A auf der Internetseite der US-B&ouml;rsenaufsicht SEC.<br>\nDoch nur wer sich stundenlang durch Hunderte Seiten voller Fachbegriffe k&auml;mpft, hat die Chance zu verstehen, um was es eigentlich geht. Ein Investor entdeckte die Passage auf Seite 86 und interpretierte sie so: Die Cola-Chefs wollten sich 24 Milliarden Dollar zuschanzen, indem sie sich Aktienpakete sicherten. 24 Milliarden! Diese Rechnung war zwar um viele Milliarden &uuml;bertrieben, wie sich sp&auml;ter herausstellte. Aber aufgrund der gro&szlig;en &ouml;ffentlichen Emp&ouml;rung verabschiedete sich das Management von seinen Pl&auml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuerflucht-von-konzernen-nur-empoerung-schafft-transparenz-1.2220836\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Global&ouml;konomie am Scheideweg<\/strong><br>\nEine Reihe entt&auml;uschender Konjunkturdaten der letzten Monate stellt die sowieso schon zur&uuml;ckhaltend ausgefallenen Prognosen f&uuml;r das Wirtschaftswachstum infrage. Angesichts geopolitischer Spannungen und unruhiger Finanzm&auml;rkte rechnet der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) mit einem schw&auml;cheren Wachstum der Weltwirtschaft. F&uuml;r 2015 ging der W&auml;hrungsfonds von einem Plus von 3,8% aus und noch im Oktober billigte er der Eurozone eine Wachstumsrate von 0,8% f&uuml;r dieses und von 1,3% f&uuml;r n&auml;chstes Jahr zu. Vor allem die schleppende Entwicklung in der Eurozone sei &ndash; so der IMF jetzt &ndash; zu einem Risikofaktor f&uuml;r die Global&ouml;konomie geworden. Im ung&uuml;nstigen Fall st&uuml;rze die Eurozone nach 2009 und 2012 in eine dritte Rezession.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/globaloekonomie-am-scheideweg\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arno Kl&ouml;nne und Lother Zedler: Eine bedarfsdeckende Grundsicherung  zum &ouml;ffentlichen Thema machen<\/strong><br>\nOffener Brief an die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik&hellip;<br>\nLiebe &ldquo;Memo&rdquo;-Leute, Ihr wisst, dass das ALG-II in seiner jetzigen H&ouml;he das Existenzminimum nicht absichert. Ihr wisst auch, dass Arme, also ALG-II-Empf&auml;nger oder Grundsicherungsrentner, zu denjenigen Menschen geh&ouml;ren, die am h&auml;ufigsten unter psychischen Erkrankungen leiden und be&shy;reits fr&uuml;h ein hohes Mortalit&auml;tsrisiko aufweisen. Arme sterben eher! Ihr wisst, dass 73 Prozent aller ab 65j&auml;hrigen  Bundesb&uuml;rger eine chronische Erkrankung haben und Deutschland hier einen negati&shy;ven Spitzenplatz einnimmt. Insofern ist es auch nicht erstaunlich, dass in der besonders problemati&shy;schen Altersgruppe der 55- bis 64j&auml;hrigen noch nicht einmal mehr 50 Prozent im Erwerbsleben ste&shy;hen. Ihr wisst auch, dass durch die &uuml;ber dem Anstieg des Wirtschaftswachstums liegenden Produkti&shy;vit&auml;tsraten weiterhin Arbeitskr&auml;fte freigesetzt werden. Nach unserer Auffassung habt ihr in Eurem Memorandum von 2006, also ein Jahr nach der Einf&uuml;hrung des ALG-II, einen Schritt in die richtige Richtung gesetzt und f&uuml;r Menschen in der Grundsicherung eine bedarfsabh&auml;ngige Transferleistung in einer H&ouml;he von 940 &euro; pro Haushaltsvorstand gefordert, was 60 Prozent des jeweiligen Netto&auml;quivalenzeinkommens entspricht und damit nach EU-Definition armutsresistent w&auml;re. Weitere Kinder in einer solchen Bedarfsgemeinschaft sollten nach Eurem Konzept 470 &euro; (ab 14 Jahren) bzw. 282 &euro; (unter 14 Jahren) erhalten.<br>\nWir verstehen nicht, dass Ihr in den folgenden Memoranden diese Linie bis zum heutigen Zeitpunkt im Jahr 2014 nicht kontinuierlich weiterverfolgt habt, wie die folgende Darstellung zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141117_hinweise_offener_brief.pdf\">Arno Kl&ouml;nne  und Lother Zedler [PDF &ndash; 127 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Wirtschaftspolitik muss umdenken!<\/strong><br>\nMartin Wansleben zum Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen<br>\n&ldquo;Mehr Vertrauen in Marktprozesse&rdquo; fordert der Sachverst&auml;ndigenrat in seinem gestern vorgelegten, gleichnamigen Jahresgutachten. Martin Wansleben, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), h&auml;lt den Tenor des Papiers f&uuml;r richtig.<br>\n&ldquo;Die Konjunktur schw&auml;chelt, und die Wirtschaftspolitik muss umdenken&rdquo;: So brachte Wansleben das &ldquo;klare Urteil der Wirtschaftsweisen&rdquo; gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur dpa auf den Punkt. Es gelte, erst den wirtschaftlichen Erfolg zu sichern und dann, wo n&ouml;tig, umzuverteilen.<br>\n&ldquo;Gut ist, dass der Sachverst&auml;ndigenrat mit seinem Gewicht diese Botschaft an die Bundesregierung sendet&rdquo;, so Wansleben weiter. Zu Recht rate das Gremium zudem, das Vertrauen in die soziale Marktwirtschaft zur&uuml;ckzugewinnen.<br>\nDer DIHK-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer mahnte: &ldquo;Statt weiter in Marktprozesse einzugreifen, etwa mit Arbeitsmarktregulierungen oder aus Umweltschutzgr&uuml;nden, sollte Politik sich auf dieses Erfolgsmodell zur&uuml;ckbesinnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dihk.de\/themenfelder\/standortpolitik\/news?m=2014-11-13-wansleben-wirtschaftsweise\">DIHT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.: Mit anderen Worten:<\/strong> Herr Wansleben m&ouml;chte den Erfolg der Unternehmen gesichert sehen.<\/em><br>\n<em>Auf den Gedanken, dass wirtschaftlicher Erfolg durch Umverteilung (zur Ankurbelung der Binnenkonjunktur) erzielt werden kann, kommt der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des DIHT offenbar nicht &ndash; anders als der Wirtschaftsweise Peter Bofinger, der in seinem Minderheitenvotum bei einigen Kapiteln das zum Ausdruck gebracht hat: Peter Bofinger: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23926#h07\">Wirtschaftsweiser widerspricht gemeinsamem Gutachten<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fair statt prek&auml;r &ndash; Strategien f&uuml;r die Neuordnung der Arbeitsm&auml;rkte<\/strong><br>\nBeitr&auml;ge der Referenten der Netzwerktagung am 22. Oktober 2014 in Osnabr&uuml;ck<br>\nF&uuml;r alle, die sich noch einmal mit den Themen der Netzwerktagung der Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen besch&auml;ftigen m&ouml;chten, stellen wir hier die Pr&auml;sentationen der Referenten bereit:&#8232;Gewerkschaftliche Anforderungen an den Arbeitsmarkt der Zukunft&#8232;Dr. Hans-J&uuml;rgen Urban, IG Metall Vorstand, Frankfurt (Oktober 2014): Niedrigl&ouml;hne in Niedersachsen und Bremen &ndash; ein dringender Gestaltungsauftrag&#8232;Matthias Br&uuml;mmer, Gewerkschaft Nahrung &ndash; Genuss &ndash; Gastst&auml;tten, Oldenburg (Oktober 2014): Arbeitssklaven auch in Niedersachsen? Ausbeutung durch Missbrauch von Werkvertrag, Solo-Selbstst&auml;ndigkeit und Wanderarbeit&#8232;Dr. Thomas M&ouml;ller, Finanzkontrolle Schwarzarbeit, Hauptzollamt Osnabr&uuml;ck (Oktober 2014): Prek&auml;re Besch&auml;ftigung und Neuordnung der Arbeitsm&auml;rkte&#8232;Prof. Dr. Gerhard Bosch, Institut Arbeit und Qualifikation\/Universit&auml;t Duisburg-Essen (Oktober 2014): Gute Arbeit f&uuml;r alle!&#8232;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kooperationsstelle-osnabrueck.de\/News-Details.17+M5de7884ea7a.0.html\">Kooperationsstelle Hochschule und Gewerkschaften in Osnabr&uuml;ck<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Arbeiter in Bruchbuden<\/strong><br>\nDie Werkarbeiter der Fleischindustrie werden oft von denselben Subunternehmern untergebracht, die sie angeheuert haben. Das rentiert sich.<br>\nDas Treppenhaus der ehemaligen Kaserne in Quakenbr&uuml;ck hat bessere Zeiten gesehen: Die Decken sind schimmelig, die Zwischent&uuml;ren hat jemand mit OSB-Platten vernagelt und die Lampen haben keine Schirme. Daniela Reim zeigt auf Stromkabel, die aus einem Verteilerkasten h&auml;ngen: &bdquo;Einige Bewohner zapfen hier die anderen an, um Strom zu sparen.&ldquo;<br>\nDaniela Reim arbeitet bei der Oldenburger &bdquo;Beratungsstelle f&uuml;r mobile Besch&auml;ftigte&ldquo;, deren Aufgabe es ist, die Situation von Werkarbeitern zu verbessern. Ihr Haus steht in Quakenbr&uuml;ck, wo viele Werkarbeiter leben, die im benachbarten Essen (Oldenburg) in der Fleischindustrie arbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/!149544\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schwerpunkt: Der Mindestlohn f&uuml;r alle<\/strong><br>\nBundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) nennt ihn einen Meilenstein in der Arbeits- und Sozialpolitik: Den Mindestlohn. Ab 2015 gilt zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland eine allgemeing&uuml;ltige Lohnuntergrenze f&uuml;r Besch&auml;ftigte von 8,50 Euro. Die Arbeitnehmerkammer Bremen begr&uuml;&szlig;t diese Entwicklung; eine langj&auml;hrige Forderung wurde damit erf&uuml;llt. Kritisch werden einzelne Regelungen betrachtet.<br>\nAb dem 1. Januar 2015 gilt der gesetzliche Mindeststundenlohn von 8,50 Euro brutto sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland. Die Bundesregierung hatte im April das Gesetz auf den Weg gebracht. Bundesweit bekommen dadurch nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums 3,7 Millionen Menschen im Niedriglohnsektor mehr Geld. Betroffen sind etwa der Einzelhandel oder die Gastronomie. Auch Minijobber profitieren vom neuen Gesetz. &rsaquo;Der Mindestlohn ist ein wichtiger Baustein in der Arbeitsmarktpolitik, der bisher gefehlt hat&lsaquo;, sagt Peer Rosenthal, Referent der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Arbeitnehmerkammer Bremen.<br>\nHintergrund des Gesetzes: Es soll Besch&auml;ftigte vor Dumpingl&ouml;hnen sch&uuml;tzen. Immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer waren trotz Vollzeitbesch&auml;ftigung auf Sozialleistungen angewiesen. Das soll sich nun nach dem Willen der Bundesregierung &auml;ndern. &rsaquo;Der Mindestlohn ist ein gro&szlig;er Schritt nach vorn&lsaquo;, sagt auch Claudius Kaminiarz, Leiter Rechtspolitik und -beratung bei der Arbeitnehmerkammer Bremen. Diese hatte schon lange ein solches Gesetz gefordert, das in vielen anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern bereits fest verankert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/arbeitnehmerkammer.de\/politikthemen\/arbeit-soziales\/20141113_schwerpunkt_der_mindestlohn_fuer_alle.html?pk_campaign=nl52&amp;piwik_kwd=SPMindestlohn\">Arbeitnehmerkammer Bremen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mogelpackung zu Lasten der Besch&auml;ftigten<\/strong><br>\nNeuregelung der Beitr&auml;ge in der gesetzlichen Krankenversicherung<br>\nAuf den ersten Blick sind es gute Nachrichten f&uuml;r gesetzlich Versicherte: Ab Januar 2015 sinkt der Beitrag f&uuml;r die Krankenversicherung von jetzt 15,5 auf 14,6 Prozent. Gleichzeitig hat der Bundestag den Arbeitgeberanteil auf 7,3 Prozent festgeschrieben. Bisher wurde der Beitrag jeweils zur H&auml;lfte zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern geteilt. Nach der neuen Regelung zahlen Besch&auml;ftigte alle k&uuml;nftigen Mehrkosten allein.<br>\nNoch stehen die meisten Krankenkassen finanziell gut da und verf&uuml;gen sogar &uuml;ber Reserven. Grund daf&uuml;r sind die gute Einnahmenseite und die aktuellen Strukturen der Krankenkassen. Allerdings droht ab 2015 bereits ein Defizit, das Experten in Milliardenh&ouml;he sch&auml;tzen. Denn der Bundeszuschuss sinkt kontinuierlich. Die Ausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung werden in den n&auml;chsten Jahren steigen. Das dann entstehende Defizit wird aber nicht parit&auml;tisch von Arbeitnehmern und Arbeitgebern aufgebracht, sondern allein durch Zusatzbeitr&auml;ge der Versicherten. Damit wird es zu einer einseitigen Belastung f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Rentner kommen. Statt der bislang pauschalen Zusatzbeitr&auml;ge werden diese k&uuml;nftig einkommensabh&auml;ngig sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/arbeitnehmerkammer.de\/politikthemen\/gesundheit\/20141113_bam_kk_deckelung.html?pk_campaign=nl52&amp;piwik_kwd=KK_Deckelung\">Arbeitnehmerkammer Bremen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Daniela Dahn: Frieden muss gestiftet werden &ndash; Exempel Kosovokrieg oder: das V&ouml;lkerrecht als Gegner<\/strong><br>\nDas v&ouml;lkerrechtliche Einmischungsverbot in die inneren Angelegenheiten eines Staates ist l&auml;ngst ausgeh&ouml;hlt. Je kleiner und &auml;rmer ein Staat, je gr&ouml;&szlig;er seine Abh&auml;ngigkeit von den Auflagen der Weltbank oder der EU, von Handelsabkommen und Schiedsgerichten, von Milit&auml;rb&uuml;ndnissen und Waffenlieferungen, von wirtschaftlichem und diplomatischem Engagement. All diese Hebel hat der Westen auch an das im Zerfall befindliche Jugoslawien angesetzt&hellip;<br>\nDie furchtbare Belagerung Sarajevos durch serbische Truppen war die Folge der Unabh&auml;ngigkeitserkl&auml;rung Bosnien-Herzegowinas, die der Westen im Fr&uuml;hjahr 1992 wiederum sofort nach Ausrufung anerkannte, was ebenfalls eine milit&auml;rische Eskalation aller am B&uuml;rgerkrieg beteiligten Seiten nach sich zog. Im S&uuml;den Europas begannen nicht mehr f&uuml;r m&ouml;glich gehaltene Vertreibungen und Morde der verfeindeten Volksgruppen, Pl&uuml;nderungen, Brandschatzungen und Zerst&ouml;rungen religi&ouml;ser und historischer Kulturg&uuml;ter.<br>\nSchon bald verbreitete die CIA, dass 70 Prozent der Kriegsverbrechen von Serben ausgegangen seien. Die Nato ergriff in diesem B&uuml;rgerkrieg einseitig Partei und bombardierte milit&auml;rische Ziele und Infrastruktur der bosnischen Serben. Das Konstrukt der &bdquo;humanit&auml;ren Intervention&ldquo; in Gegenden, die man zuvor durch Waffenlieferungen wie auch durch geheimdienstliche und finanzielle Unterst&uuml;tzung von Oppositionsgruppen kr&auml;ftig aufgemischt hatte, bot ihr nach dem Untergang des kommunistischen Gegners neue Aufgaben. Nicht zuletzt das Massaker von Srebrenica, bei dem drei Jahre sp&auml;ter Armeeangeh&ouml;rige der Republik Srpska, Polizei und serbische Paramilit&auml;rs vermutlich 8000 Bosniaken umbrachten, gilt bis heute als Beleg f&uuml;r die Notwendigkeit &bdquo;humanit&auml;rer Interventionen&ldquo;, zu denen sich die niederl&auml;ndischen UN-Blauhelme nicht in der Lage sahen. Stattdessen unterzeichneten die Pr&auml;sidenten Izetbegovic&acute; f&uuml;r Bosnien-Herzegowina, Milo&scaron;evic&acute; f&uuml;r Serbien und Tudjman f&uuml;r Kroatien im Dezember 1995 das Friedensabkommen von Dayton.<br>\nDer Internationale Gerichtshof in Den Haag urteilte zw&ouml;lf Jahre sp&auml;ter, dass Serbien zwar keine direkte Verantwortung f&uuml;r die Verbrechen in Bosnien trage, wertete das Massaker aber als schwerstes Kriegsverbrechen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg, ja erstmalig in seiner Rechtsprechung als V&ouml;lkermord&hellip;<br>\nDie Bilanz der angeblich friedenserzwingenden Ma&szlig;nahmen auf dem Balkan ist nicht nur ern&uuml;chternd, sondern ein Armutszeugnis f&uuml;r eine Politik, die humanit&auml;re Motive f&uuml;r sich in Anspruch genommen hat. Die &ouml;ffentliche Scheinordnung ist nur durch die &bdquo;ethnischen S&auml;uberungen&ldquo; aufrechtzuerhalten gewesen, die angeblich vermieden werden sollten&hellip;.<br>\nNur einer regierungstreuen Rechtsprechung konnte entgehen, dass die Teilnahme an einem Krieg, der keinen verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Grund und deshalb auch kein UN-Mandat hat, ein Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht, das Nato-Statut, das Grundgesetz, den 2+4-Vertrag, das Strafgesetzbuch und gegen die Grunds&auml;tze beider Koalitionsparteien gewesen ist&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2014\/november\/frieden-muss-gestiftet-werden%20\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Riestern funktioniert oft nicht<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Riester-Rente kann &ndash; anders als erhofft &ndash; das sinkende Rentenniveau nicht ausgleichen. Das geht aus dem neuen Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung hervor.<\/li>\n<li>Die Arbeitnehmer in der Union fordern nun von der Bundesregierung, die &ldquo;Zukunftsfestigkeit des deutschen Rentensystems&rdquo; wissenschaftlich zu &uuml;berpr&uuml;fen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jeder Rentenexperte wei&szlig;: Vorherzusagen, wie stark die Altersbez&uuml;ge k&uuml;nftig zulegen, w&auml;re Kaffeesatz-Leserei. Die Bundesregierung versucht es trotzdem jedes Jahr in ihrem Rentenversicherungsbericht. So steht auch im Report f&uuml;r 2014 eine sch&ouml;ne Zahl: &ldquo;Nach den Modellrechnungen&rdquo;, hei&szlig;t es dort, &ldquo;steigen die Renten bis zum Jahr 2028 um insgesamt rund 39 Prozent. Dies entspricht einer durchschnittlichen Steigerungsrate von gut zwei Prozent pro Jahr.&rdquo;<br>\nKlasse, mag sich da mancher B&uuml;rger denken, so viel h&auml;tte man gar nicht erwartet. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit: Gleichzeitig sinkt das Rentenniveau immer tiefer, der Abstand zwischen Arbeits- und Renteneinkommen wird gr&ouml;&szlig;er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/private-altersvorsorge-riestern-funktioniert-oft-nicht-1.2220814\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Eigentlich eine schallende Ohrfeige f&uuml;r die ganz gro&szlig;e Parteien-Koalition, die diesen privaten Vorsorge-Quatsch f&uuml;r die Rente verzapft haben.<\/em><br>\n<em>Aber anstatt endlich die (notwendige) Kehrtwende zu vollziehen und zur solidarischen gesetzlichen Rentenversicherung zur&uuml;ckzukehren, soll jetzt &bdquo;wissenschaftlich&ldquo; die &bdquo;Zukunftsfestigkeit des deutschen Rentensystems&ldquo; &uuml;berpr&uuml;ft werden. Dabei haben Kritiker seit langer Zeit betont, dass gerade die Geringverdiener sich eine private, kapitalgedeckte Rentenvorsorge gar nicht leisten k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Medien unter Generalverdacht<\/strong><br>\nKrisen und Kriege bestimmen die t&auml;glichen Nachrichten. Wer ist Aggressor im Ukraine-Konflikt? Was treibt die Terrorgruppe &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; an? Welche Dimension hat die Ebola-Epidemie?<br>\nDoch das Vertrauen in die Leitmedien wie etwa den &ldquo;Spiegel&rdquo;, die &ldquo;FAZ&rdquo;, die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; sowie ARD und ZDF scheint ersch&uuml;ttert. In Netz-Foren machen Leser und Zuschauer ihrem Unmut Luft &uuml;ber die aktuelle Berichterstattung. Echte und vermeintliche Fehler werden auch schon mal als Beleg f&uuml;r einen Masterplan der Medien interpretiert, die Bev&ouml;lkerung bewusst hinters Licht zu f&uuml;hren. Es gibt Buchautoren, die verbreiten entsprechende Verschw&ouml;rungstheorien und erklimmen die Bestsellerlisten. Die Kritiker bilden aber keineswegs eine homogene Gruppe. Sie eint jedoch der Vertrauensverlust in die Medien. Wir stellen die Vertrauensfrage.<br>\nG&auml;ste im Studio:\n<ul>\n<li>Angelica Netz, H&ouml;rfunk-Chefredakteurin des WDR <\/li>\n<li>Stefan Niggemeier, Medienjournalist<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/funkhauswallrafplatz\/medien176.html%20\">wdr5<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Fl&uuml;stern ist nicht verboten<\/strong><br>\nDie NSA-Aff&auml;re und Edward Snowden begleiten uns schon l&auml;nger. Den neuesten Baustein beim staatlichen Eingriff in die vertrauliche Kommunikation seiner B&uuml;rger und seiner Unternehmen entwickelt laut Zeitungsberichten der Bundesnachrichtendienst (BND). Dort will man die technischen Voraussetzungen daf&uuml;r schaffen, dass f&uuml;r BND-Mitarbeiter verschl&uuml;sselte Verbindungen &uuml;ber das Internet abgeh&ouml;rt werden k&ouml;nnen.<br>\nWorum geht es technisch? Wenn Sie z.B. die Internetseite mit Ihrem Konto bei der Bank aufrufen, ist der Datenstrom nach einem SSL genannten Verfahren verschl&uuml;sselt. Man sieht das daran, dass in der Browser-Adresszeile ein Schloss erscheint und der Beginn der Adresse von &ldquo;http&rdquo; auf &ldquo;https&rdquo; wechselt. Dieses SSL-Verfahren will der BND sozusagen unterminieren, damit die Vertraulichkeit durchbrochen werden kann.<br>\nEin weiteres System, das ebenfalls in der Praxis gro&szlig;e Bedeutung hat, ist die VPN-Verschl&uuml;sselung. Mitarbeiter, die beispielsweise das EDV-System ihres Unternehmens von au&szlig;en w&auml;hrend einer Reise ansteuern wollen, benutzen oft dieses Verschl&uuml;sselungsverfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/fluestern-ist-nicht-verboten\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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