{"id":23979,"date":"2014-11-18T09:01:36","date_gmt":"2014-11-18T08:01:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979"},"modified":"2014-11-18T09:01:36","modified_gmt":"2014-11-18T08:01:36","slug":"hinweise-des-tages-2257","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h01\">Nachtrag: Reaktion auf Putin Interview &ndash; Die deutschen Medien sind weiter auf gnadenlosen Konfrontationskurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h02\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h03\">Schr&ouml;der-Maschmeyer-Connection<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h04\">G 20 in Brisbane<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h05\">Luxemburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h06\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h07\">Sparen, bis die M&uuml;llabfuhr mit dem Pferd kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h08\">Ulrike Herrmann: Die Bankenaufsicht kann nur versagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h09\">Lohn- und Arbeitskosten: Deutschland weiter im europ&auml;ischen Mittelfeld &ndash; st&auml;rkere Dynamik w&auml;re &ouml;konomisch sinnvoll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h10\">Ursula Engelen-Kefer: Bei Jugendlichen anfangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h11\">Deutsche Zurichtungen &ndash; Hartz IV und die Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h12\">Altenrepublik Deutschland &ndash; werden die Jungen ausgepl&uuml;ndert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h13\">Klischee und Entrechtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h14\">Kein Ausverkauf an Allianz und Co!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h15\">Portugiesische Zentralbank vergibt Job ohne Ausschreibung an Barroso-Sohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h16\">Katar: Menschenrechtler fordern Schutz f&uuml;r WM-Arbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h17\">Wenn Bewegung zur Finger&uuml;bung wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979#h18\">Meinungsfreiheit in den Medien &ndash; Standgericht der Schein-Toleranten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23979&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nachtrag: Reaktion auf Putin Interview &ndash; Die deutschen Medien sind weiter auf gnadenlosen Konfrontationskurs<\/strong><br>\nNach dem sachlich gef&uuml;hrten Interview des NDR-Journalisten Hubert Seipel mit dem russischen Pr&auml;sidenten Putin wurde bei G&uuml;nther Jauch die linientreue Diskussion nachgereicht. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23975#more-23975\">Albrecht M&uuml;ller ist darauf bereits ausf&uuml;hrlich eingegangen<\/a>. Die Diskussion bei G&uuml;nther Jauch war aber nur der Anfang. Um auch jeden Ansatz eines Dialoges bereits im Keim zu ersticken erhob sich gestern in den Leitmedien ein wahrer Shitstorm gegen das Interview mit dem russischen Pr&auml;sidenten Putin. \n<p>Ein sachlich gef&uuml;hrtes Interview gilt bei deutschen &bdquo;Elitejournalisten&ldquo; bereits als Kreml-Propaganda. Die Reaktion darauf zeugt von einer aberwitzigen Realit&auml;tsverdrehung und blindem Hass auf Putin und Russland. Leider bleibt hier nichts anderes &uuml;brig als von Gleichschaltung zu sprechen. Die Agenten der US-Eliten in den deutschen Zeitungsverlagen leisten ganze Arbeit.<\/p>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>ARD verwandelt sich f&uuml;r einen Abend in Putins Kreml-TV<\/strong><br>\nDas Exklusiv-Interview mit Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin sollte ein Scoop sein. Doch die ARD machte daraus unkritisches Kreml-TV.<br>\nDer NDR-Journalist Hubert Seipel bekam vergangene Woche eine Gelegenheit, um die ihn viele seiner Kollegen beneiden d&uuml;rften. Seipel interviewte exklusiv Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin. [&hellip;]<br>\nDoch wer die Fragen von Seipel h&ouml;rte, musste den Eindruck bekommen, dass sich hier der Journalist selbst zu einem Stichwortgeber f&uuml;r den umstrittenen Kreml-Chef degradierte. Seipel stellte Fragen mit langer Hinf&uuml;hrung zum Thema und vermied zugleich ein Nachbohren oder gar kritisches Hinterfragen. F&uuml;r den Mann, der durch ein Putin-Fernsehportr&auml;t sein Verdienst als Putin-Kenner hat, offensichtlich bewusstes Programm. &hellip;.<br>\nSelbst wenn man es als wohltuend empfinden wollte, dass in dieser hoch emotionalen Zeit das Putin-Interview zu keinerlei besonderen Emotionen bei dem Befragten f&uuml;hrte, blieb doch vor allem ein Eindruck: Hier fragte nicht das unabh&auml;ngige und selbstbewusste deutsche Fernsehen. Hier lief Kreml-TV.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article134404272\/ARD-verwandelt-sich-fuer-einen-Abend-in-Putins-Kreml-TV.html\">Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie Putin die Welt sieht<\/strong><br>\nRusslands Pr&auml;sident zeigt offen, dass er bereit ist, seine Interessen mit Gewalt durchzusetzen. Ist das nur Populismus oder will er die alte Sowjetunion wieder errichten?<br>\nIm S&uuml;dosten der Ukraine geht die Aggression weiter; nicht nur die Nato, auch westliche Diplomaten, Journalisten und B&uuml;rger berichten von neuen Panzern, Artilleriegesch&uuml;tzen und K&auml;mpfern, die aus Russland die Separatisten verst&auml;rken.<br>\nMit welchem Ziel ist bislang nicht klar. Und das wirft Fragen auf. Verfolgt Moskau also eine auf Expansion ausgerichtete Politik? Geben im Kreml Neoimperialisten den Ton an? Will Putin die alte Sowjetunion wieder errichten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/russland-wie-putin-die-welt-sieht-1.2224157\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Putins Propaganda<\/strong><br>\nDer russische Pr&auml;sident erz&auml;hlt weiter M&auml;rchen, nun auch im deutschen Fernsehen. Bundeskanzlerin Merkel glaubt sie ihm nicht. Doch der Westen will die Sanktionsschrauben auch nicht zu fest ziehen.<br>\nEin Beleg f&uuml;r den &bdquo;Konformit&auml;tsdruck&ldquo;, den Au&szlig;enminister Steinmeier in den deutschen Medien ausgemacht haben will, war dieses &bdquo;Interview&ldquo; nun gerade nicht. Vom Stichwortgeber weitgehend unbehelligt, durfte der russische Pr&auml;sident im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen zur besten Sendezeit den Deutschen erkl&auml;ren, dass in der zum Neonazismus neigenden Ukraine ethnische S&auml;uberungen drohten; dass alle Minderheiten das Recht zur Separation h&auml;tten (auch im Vielv&ouml;lkerstaat Russland?); dass man in der Ostukraine einfach so schwere Kampfpanzer und Haubitzen &bdquo;finden&ldquo; k&ouml;nne; und dass die ukrainische Regierung dort alle politischen Gegner t&ouml;ten wolle. &bdquo;Wir wollen das nicht&ldquo;, sagte Putin. Dann endete die Propaganda: &bdquo;Und wir lassen es nicht zu.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/kommentar-putins-propaganda-13270944.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie Putin die Fakten verdreht<\/strong><br>\nIndustrie gut, Wachstum gut, alles gut &ndash; so stellte Wladimir Putin in der ARD die Lage der russischen Wirtschaft dar, untermauert mit vielen Beispielen. Doch der Faktencheck zeigt: Der Kreml-Chef nimmt es mit der Wahrheit nicht genau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/putin-bei-jauch-russlands-wirtschaftslage-im-faktencheck-a-1003429.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Interessant, dass SPIEGEL Online sich an Nebenaspekten abarbeitet. Bei den Kernaussagen hat der &bdquo;Faktencheck&ldquo; wohl &bdquo;leider&ldquo; nichts verwendbares herausgefunden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Rede von Bundeskanzlerin Merkel (zum Ukrainekonflikt) in Sydney<\/strong><br>\n1914 verdr&auml;ngten nationale Selbstgef&auml;lligkeit und kalte milit&auml;rische Logik verantwortungsbewusste Politik und Diplomatie. 2014 hingegen streben wir in Europa nach Dialog und friedlichen L&ouml;sungsans&auml;tzen &ndash; m&ouml;gen sich Verhandlungen auch noch so schwierig gestalten. Die heutigen 28 Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union setzen auf die Kraft der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Integration. Wir setzen auf die Bindekraft einer Wertegemeinschaft. Wir setzen auf Institutionen, die dem europ&auml;ischen Gemeinwohl verpflichtet sind. Die Staats- und Regierungschefs der 28 Mitgliedstaaten sowie ihre Minister tauschen sich regelm&auml;&szlig;ig zu aktuellen Themen aus. Wir sehen uns, wir sprechen miteinander, wir kennen uns. So festigt sich Vertrauen. Und Vertrauen ist die wohl wichtigste Voraussetzung f&uuml;r eine gedeihliche politische Zusammenarbeit. L&auml;ngst hat eine europ&auml;ische Rechtsgemeinschaft das prek&auml;re Gleichgewicht wechselnder Staatenb&uuml;ndnisse abgel&ouml;st.<br>\nDennoch m&uuml;ssen wir erleben, dass es auch in Europa immer noch Kr&auml;fte gibt, die sich dem gegenseitigen Respekt und einer Konfliktl&ouml;sung mit demokratischen und rechtsstaatlichen Mitteln verweigern, die auf das angebliche Recht des St&auml;rkeren setzen und die St&auml;rke des Rechts missachten. Genau das ist mit der v&ouml;lkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland zu Beginn dieses Jahres geschehen. Russland verletzt die territoriale Integrit&auml;t und die staatliche Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine. Ein Nachbarstaat Russlands, die Ukraine, wird als Einflusssph&auml;re angesehen. Das stellt nach den Schrecken zweier Weltkriege und dem Ende des Kalten Krieges die europ&auml;ische Friedensordnung insgesamt infrage. Das findet seine Fortsetzung in der russischen Einflussnahme zur Destabilisierung der Ostukraine in Donezk und Lugansk.<br>\nIch m&ouml;chte in diesem Zusammenhang an den mutma&szlig;lichen Abschuss des malaysischen Flugzeugs MH 17 erinnern. Er hat vielen Menschen das Leben gekostet. Unter den Opfern sind 38 Australier und vier Deutsche. Die Ukraine-Krise ist wahrlich keineswegs allein eine regionale Angelegenheit. Nein, an diesem Beispiel sehen wir: Sie betrifft uns alle.<br>\nIch frage: Wer h&auml;tte es f&uuml;r m&ouml;glich gehalten, dass 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, nach dem Ende des Kalten Krieges und der Teilung Europas und dem Ende der Teilung der Welt in zwei Bl&ouml;cke so etwas mitten in Europa geschehen k&ouml;nnte? Altes Denken in Einflusssph&auml;ren, womit internationales Recht mit F&uuml;&szlig;en getreten wird, darf sich nicht durchsetzen. Ich bin &uuml;berzeugt: Es wird sich auch nicht durchsetzen, mag der Weg auch noch so lang, noch so beschwerlich sein und noch so viele R&uuml;ckschl&auml;ge mit sich bringen.<br>\nDiesem Ziel dient der Ansatz, den die Europ&auml;ische Union und ihre Partner zur &Uuml;berwindung der Ukraine-Krise verfolgen. Erstens: Wir unterst&uuml;tzen die Ukraine politisch und auch &ouml;konomisch. Zweitens: Wir lassen nichts unversucht, in Gespr&auml;chen mit Russland zu einer diplomatischen L&ouml;sung des Konflikts zu kommen. Drittens: Wir verh&auml;ngen wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland, soweit und solange sie erforderlich sind. Das Ziel dieses Ansatzes ist eine souver&auml;ne und territorial unversehrte Ukraine, die &uuml;ber ihre Zukunft selbstbestimmt entscheiden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/Rede\/2014\/11\/2014-11-17-merkel-lowy-institut.html\">Bundespresseamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Rede Merkels am Lowy  Institut f&uuml;r internationale Politik, einem Think-Tank &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.lowyinstitute.org\/about\">supported by sponsorships and grants from leading Australian and international companies<\/a>&ldquo; wir von den westlichen Medien einhellig als &bdquo;Kampansage an Putin&ldquo; (Bild-Zeitung), als &bdquo;Abrechnung mit Putin&ldquo; (Deutsche Welle) oder zumindest als &bdquo;scharfe Kritik an Putin&ldquo; (Neue Z&uuml;richer Zeitung) &uuml;berschrieben. Bei dieser Rede wird die Argumentationsstrategie der Bundesregierung sehr deutlich: Merkel steigt mit der Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges ein und r&uuml;hmt die Europ&auml;ische Union. Und dann tut sie so, als ob der Westen und die Nato die Ukraine nicht als ihre &bdquo;Einflusssph&auml;re&ldquo; betrachteten, sondern nur Russland. Nach Merkel ist es ausschlie&szlig;lich die russische Seite, die zur Destabilisierung der Ukraine beigetragen hat, die Einflussnahme des Westens beim Sturz der Regierung Janukowytsch wird einfach unterschlagen. <\/em><br>\n<em>Dann folgt die unausgesprochene, aber gar nicht anders zu verstehende Schuldzuweisung an Russland f&uuml;r den &bdquo;mutma&szlig;lichen Abschuss&ldquo; des malaysischen Flugzeugs. Es wird davon geredet, dass man diplomatische L&ouml;sungen sucht, l&auml;sst aber bei seiner Schuldzuweisung, ja sogar bei seiner &bdquo;Kampfansage&ldquo; jegliche Diplomatie vermissen.<\/em><br>\n<em>Es ist f&uuml;r jeden unbefangenen B&uuml;rger interessant, welche diplomatischen Angebote Putin <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23975\">in seinem ARD-Interview<\/a> und wie wenig Merkel das Prinzip einer diplomatischen L&ouml;sung, n&auml;mlich auch die Argumente der anderen Seite zu ber&uuml;cksichtigen, missachtet. Diese Rede hat Merkel nach ihrem mehrst&uuml;ndigen Treffen mit Putin auf dem G 20-Treffen gehalten. Man fragt sich wor&uuml;ber sie sich mit Putin unterhalten hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Interview Matthias Platzeck &ndash; Wir sollten es uns nicht zu leicht machen<\/strong><br>\nDeutschland werde die Sanktionspolitik gegen Russland rund 50.000 Arbeitspl&auml;tze bis zum Jahresende kosten, sagte der Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, im DLF. Viel schlimmer aber sei f&uuml;r Europa, dass man dabei sei, Russland zu verlieren. Man h&auml;tte die &Auml;ngste Russland ernster nehmen m&uuml;ssen &ndash; durch eine echte Sicherheitspartnerschaft auf Augenh&ouml;he.<br>\nDie Spaltung zwischen Russland und dem Westen greife so tief, das selbst einst m&auml;&szlig;igende Kr&auml;fte wie Michail Gorbatschow Putins Linie teilweise best&auml;tigen und die Krim-Annexion f&uuml;r rechtm&auml;&szlig;ig erkl&auml;rten.<br>\nPlatzeck entwarf drei Szenarien, die auf die Sanktionspolitik des Westens folgen k&ouml;nnten. Im ersten Szenario sieht Putin seine Fehler durch die Sanktionen ein, was Platzeck aber als unwahrscheinlich bezeichnete. Im zweiten Szenario wird die Lage durch die Sanktionen so instabil, dass Putin sie nicht &uuml;bersteht. Danach w&uuml;rde, so Platzeck, aber aber kein europafreundlicher Pr&auml;sident an die Macht kommen. Im dritten Szenario wird Russland ein v&ouml;llig instabiles Land mit zahlreichen Nationalit&auml;ten.<br>\nDer Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums kritisierte die fehlende Wertsch&auml;tzung des Westens f&uuml;r Russland.<br>\n&ldquo;Augenh&ouml;he und Respekt haben die Russen nicht gesp&uuml;rt.&rdquo; Putin auszugrenzen, wie in Brisbane geschehen, sei keine gute Strategie. Putin handle weiterhin rational. Man m&uuml;sse nichts von dem gut finden, was er tut. Doch sei die Schicksalsgemeinschaft auf dem Kontinent mit Russland unverr&uuml;ckbar, sagte Matthias Platzeck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/europa-und-russland-wir-sollten-es-uns-nicht-zu-leicht.694.de.html?dram:article_id=303403\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine der wenigen Stimmen der Vernunft gegen den Chor der Kriegshetzer<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Merkel verliert die Geduld mit Putin &ndash; Deutsche Ostpolitik, kritisch betrachtet<\/strong><br>\nG&uuml;nther Jauch hingegen kennt offenbar nur einen Aggressor. Er gab zu verstehen, eine &ldquo;biologische L&ouml;sung&rdquo; westlicher Politikprobleme mit Russland sei leider nicht zu erwarten. Anders als die sowjetischen Staatsf&uuml;hrer vor Gorbatschow habe Putin wohl noch eine l&auml;ngere Lebenserwartung vor sich&hellip;<br>\nDas Talken brachte nichts Neues. Durchweg hielten sich die Prominenten dem Risiko fern, die &ldquo;westliche&rdquo; und die deutsche Politik im Ukraine-Konflikt auf m&ouml;glicherweise heikle Ziele und Methoden hin zu sichten.<br>\nDem Diskurs im Jauchstil lassen sich etliche kritische Beobachtungen und Einsch&auml;tzungen gegen&uuml;berstellen. Um diese zu skizzieren: Der andauernde gewaltt&auml;tige Konflikt und die daraus folgende gesellschaftliche Zerst&ouml;rung in der Ukraine liegen nicht im au&szlig;en- und wirtschaftspolitischen Interesse der Bundesrepublik, aber deren Politik hat dazu beigetragen, dieses Desaster zu verursachen &ndash; zun&auml;chst durch Leichtfertigkeit in den eigenen Einmischungen, m&ouml;glicherweise auch infolge eines Kenntnismangels &uuml;ber die ukrainischen Verh&auml;ltnisse; dann durch Einf&uuml;gung in eine Strategie &ldquo;des Westens&rdquo;, die sich in diesem Fall deutscher Mitbestimmung weitgehend entzogen hat. Dass Russland das Vorr&uuml;cken &ldquo;westlicher&rdquo; geopolitisch-milit&auml;rischer Macht an seine europ&auml;ische Grenze nicht geduldig hinnehmen w&uuml;rde, war vorauszusehen; eine &ouml;konomische Verflechtung der Ukraine mit der EU h&auml;tte sich auf andere Weise zustande bringen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43347\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schr&ouml;der-Maschmeyer-Connection<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Kontakte des AWD-Gr&uuml;nders: Maschmeyers Netz<\/strong><br>\nWo die Erfolgreichen sind, da ist auch Carsten Maschmeyer: Der Gr&uuml;nder des Finanzdienstleisters AWD und Duz-Freund von Altkanzler Schr&ouml;der hat sich ein prominentes Netz in Politik, Wirtschaft und Kultur aufgebaut.<br>\n&Uuml;ber Maschmeyers &ldquo;Beziehungskonto&rdquo;, wie er es selbst nennt, ist schon viel geschrieben worden. Ein neues Buch zweier &ldquo;Stern&rdquo;-Reporter gibt nun tiefe Einblicke in das enge Verh&auml;ltnis, das der Multimillion&auml;r zu Altkanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) und Ex-Bundespr&auml;sident Christian Wulff (CDU) unterh&auml;lt.<br>\nSchon als Gerhard Schr&ouml;der SPD-Ministerpr&auml;sident Niedersachsens war, suchte Maschmeyer seine N&auml;he &ndash; er wollte, dass dieser Mann und nicht der damalige SPD-Chef Oskar Lafontaine Kanzlerkandidat wurde. Maschmeyer schaltete in wichtigen nieders&auml;chsischen Tageszeitungen f&uuml;r 650.000 Mark Anzeigen f&uuml;r Schr&ouml;der. Als dieser ab Herbst 1998 die rot-gr&uuml;ne Koalition anf&uuml;hrte, wurde das Verh&auml;ltnis immer enger. Vom &ldquo;Sie&rdquo; gingen die beiden zum &ldquo;Du&rdquo; &uuml;ber. Laut &ldquo;Stern&rdquo; bekam Maschmeyer im Verlauf der Verhandlungen zur privaten Zusatzvorsorge &ldquo;Riester-Rente&rdquo; Zugang zum Rentenexperten des Kanzleramtes. Schr&ouml;ders Memoiren finanzierte Maschmeyer indirekt mit &ndash; indem er die Urheberrechte erwarb und weiterverkaufte. Schr&ouml;der erhielt von ihm rund zwei Millionen Euro, nach Angaben einer Sprecherin von Maschmeyer seien nach Abzug aller Steuern rund eine Million Euro geblieben. Die M&auml;nner sind weiter eng befreundet: Bei Schr&ouml;ders 70. Geburtstag im Fr&uuml;hjahr feierte Maschmeyer mit, auf dessen Hochzeit mit Veronica Ferres zeigte sich auch der SPD-Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/carsten-maschmeyer-das-ist-das-netzwerk-des-awd-gruenders-a-1002914.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Maschmeyer und Schr&ouml;der &ndash; Beim Geld beginnt die Freundschaft<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here AWD-Chef Carsten Maschmeyer hat Gerhard Schr&ouml;der die Rechte an dessen Memoiren abgekauft. F&uuml;r zwei Millionen Euro. Dahinter steht gnadenloses Netzwerken und ein gutes Gesp&uuml;r f&uuml;r politische Karrieren &ndash; unabh&auml;ngig vom Parteibuch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/maschmeyer-und-schroeder-beim-geld-beginnt-die-freundschaft-13264757.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein Beleg wie gro&szlig; das Ausma&szlig; an politischer Korruption in Deutschland ist. Die Bilder in diesem Artikel liefern dazu jedenfalls ein sch&ouml;nes Panoptikum. Und noch einmal eine Frage zur Schr&ouml;der-Maschmeyer-Connection. Weshalb sollte jemand den damals Noch-Bundeskanzler Schr&ouml;der die Recht an seinem trivialen Machwerk  f&uuml;r zwei Millionen Euro abkaufen? Flo&szlig; hier Geld als Belohnung f&uuml;r erbrachte Dienste, etwa f&uuml;r die Einf&uuml;hrung der privaten Rentenversicherung? Wie an anderer Stelle schon erw&auml;hnt, Korruption findet heute nicht mehr so statt, dass in dunklen Ecken mit Bargeld gef&uuml;llte Kuverts oder Aktenkoffer &uuml;berreicht werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der dreiste Ex-Kanzler<\/strong><br>\nErinnert sich jemand noch an Laurenz Meyer? Der musste vor knapp zehn Jahren als CDU-Generalsekret&auml;r zur&uuml;cktreten, weil er vom Stromkonzern RWE sechsstellige Summen erhalten, aber nicht genug Nachweisbares daf&uuml;r geleistet hatte. Dieser Tage wiederum fragt man sich, was Gerhard Schr&ouml;der f&uuml;r jene zwei Millionen Euro getan hat, die ihm der Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer nach Ende der Kanzlerschaft &uuml;berwies. Sie seien das Garantiehonorar f&uuml;r Schr&ouml;ders Memoiren gewesen, wird erkl&auml;rt.<br>\nDer Verlag Hoffmann und Campe jedoch zahlte, wie der SPIEGEL schreibt, f&uuml;r das Werk wohl nur eine Million Euro an Maschmeyer, der seinem Freund Gerhard also sehenden Auges eine Millionen Euro (brutto) mehr gab, als das Buch wert war. So betrachtet hat Schr&ouml;der den Meyer gemacht. Er kassierte ohne angemessene Gegenleistung.<br>\nDas w&uuml;sste man jetzt gern ein bisschen genauer, Fragen gibt es ja genug. Und bei solchen Deals ist es nicht un&uuml;blich, dass am Ende auch der Steuerzahler Lasten tr&auml;gt, von denen er wissen sollte. Doch Gerhard Schr&ouml;der schweigt. Er tut es auf eine ausnehmend dreiste Weise, weil man unterstellen darf, dass es ihm einfach Schnurz ist, was die B&uuml;rger denken. Er kann sich inzwischen sehr teure Rotweine leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/schroeders-dreister-deal-mit-maschmeyer-a-1003283.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was ist da los? Ex-Springer-Mann Blome drischt auf Schr&ouml;der ein? Konnte sich doch die Springer-Presse bei der Agenda 2010 gar nicht mehr einkriegen vor Lob f&uuml;r Schr&ouml;der.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Das ist ja eben die Springer-Strategie &ndash; die SPD wird immer dann gelobt, wenn sie gerade eben mal etwas &bdquo;unsozialdemokratisches&ldquo; tut. An Springers Lieblingskind, die CDU, kommt die SPD jedoch nicht heran. Daher wird Springer im Zweifel auch &ndash; vollkommen egal, wie sozialdemokratisch oder unsozialdemokratisch die SPD agiert &ndash; stets der CDU publizistische Wahlkampfhilfe geben.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>G 20 in Brisbane<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Warum ist in Europa falsch, was auf globaler Ebene richtig ist?<\/strong><br>\nMan kann einen politischen Gipfel, wie den der G 20 in Brisbane, Australien, so kommentieren wie gro&szlig;e Teile der deutschen Presse. Danach besteht der Gipfel aus eine Aneinanderreihung von Politikertreffen, die eigentlich vollkommen belanglos sind, au&szlig;er, dass die deutsche Bundeskanzlerin durchweg eine gute Figur macht und der russische Pr&auml;sident Putin von allen Seiten kritisiert wird.<br>\nNiemand bem&uuml;ht sich ernsthaft darum, herauszufinden, was auf einem solchen Gipfel passiert und wie die Diskussionslinien verlaufen. Immerhin sind die G 20 der einzige relevante Versuch auf h&ouml;chster politischer Ebene, die gewaltigen Probleme der wirtschaftlichen Entwicklung und der Globalisierung anzugehen. Dass das nicht einfach ist, muss man nicht betonen. Man muss ja nur die Unf&auml;higkeit der Europ&auml;er, sich auf eine vern&uuml;nftige wirtschaftspolitische Linie f&uuml;r die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion (EWU) zu einigen, zum Ma&szlig;stab nehmen. Umso erstaunlicher ist, dass in den G 20 auch andere Positionen als die deutsche auftauchen &shy;&ndash; das ist ein gewaltiger Fortschritt.<br>\nAuff&auml;llig ist, dass die deutsche Regierung Dinge unterschrieben hat, die ihr eigentlich gegen den Strich gehen. Auf einem europ&auml;ischen Gipfel h&auml;tte sie das jedenfalls niemals getan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/g-20-in-brisbane-warum-ist-in-europa-falsch-was-auf-globaler-ebene-richtig-ist\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><strong>Mal eben die Welt gerettet<\/strong><br>\nGlobales Wachstum, Bek&auml;mpfung von Steuerflucht und Regulierung des Bankensystems &ndash; darauf haben sich am Wochenende die Staats-und Regierungschefs von 19 Staaten sowie der EU beim G-20-Gipfel im australischen Brisbane geeinigt. Laut dem Abschluss-Kommuniqu&eacute; vom Sonntag sollen binnen f&uuml;nf Jahren mit &uuml;ber 800 Ma&szlig;nahmen zus&auml;tzliches Wachstum von mehr als 2 Billionen Dollar erreicht und Millionen neuer Arbeitspl&auml;tze geschaffen werden. Der Internationale W&auml;hrungsfonds werde die Ma&szlig;nahmen der einzelnen G-20-Staaten regelm&auml;&szlig;ig bewerten, versprach IWF-Chefin Christine Lagarde. Sie begr&uuml;&szlig;te Pl&auml;ne, nach denen bis zu 100 Millionen Frauen der Einstieg in die bezahlte Berufst&auml;tigkeit erm&ouml;glicht werden soll.<br>\nDie G-20-L&auml;nder wollen k&uuml;nftig verhindern, dass global t&auml;tige Firmen wie Google oder Amazon Steuerflucht begehen. In Zukunft sollen Unternehmen Gewinne im Land versteuern m&uuml;ssen, in dem sie erzielt wurden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) freute sich dar&uuml;ber, dass systemrelevante Banken jetzt international reguliert seien. &ldquo;Nie wieder wird es notwendig sein, dass Steuerzahler daf&uuml;r eintreten m&uuml;ssen, dass gro&szlig;e Banken zusammenbrechen&rdquo;, behauptete Merkel am Sonntag. Zudem sei vereinbart worden, bis 2016 eine bessere Aufsicht &uuml;ber Hedgefonds und anderer Kredith&auml;ndler au&szlig;erhalb der regul&auml;ren Bankenwelt zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2014%2F11%2F17%2Fa0051&amp;cHash=21ae573b0fd2120bd878096f24625e2f\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was war denn das? Sind die Staats-und Regierungschefs auf dem G-20-Gipfel tats&auml;chlich davon &uuml;berzeugt, 2,1 Prozent zus&auml;tzliches Weltwirtschaftswachstum bis 2018 zu generieren? Bis auf die Zahl hinter dem Komma hat man den Wachstumseffekt von 800 nationalen Ma&szlig;nahmen der G20-Mitglieder berechnet (Investitionen in die Infrastruktur, Ausweitung des Handels, Abbau von Handelshemmnissen, nat&uuml;rlich Strukturreformen usw.). Welch eine Hybris? Wenn das so einfach w&auml;re, h&auml;tte doch unsere Regierung doch schon l&auml;ngst daf&uuml;r gesorgt, dass die deutsche Wirtschaft endlich wieder w&auml;chst. In Europa hat weder das Binnenmarktprojekt noch die W&auml;hrungsunion die versprochenen Wachstumseffekte gezeitigt. Wirtschaftspolitik ist eine Kunst und l&auml;sst sich nicht an einer Liste von Ma&szlig;nahmen abarbeiten. Aber  Australiens Premier Tony Abbot stellt sich hin und wiederholt bei jeder Gelegenheit: &ldquo;Dieses Jahr haben die G20 echte, praktische Ergebnisse erzielt. Durch unsere Anstrengungen in den letzten 48 Stunden wird es den Menschen auf der ganzen Welt besser gehen. Und darum geht es doch.&rdquo; Und IWF-Chefin Christine Lagarde: &ldquo;So ein Aktionsplan ist toll. Aber er muss auch umgesetzt werden. Unser Job wird es nun sein Land f&uuml;r Land, Aktion f&uuml;r Aktion, Reform f&uuml;r Reform zu pr&uuml;fen. Wir werden das gewissenhaft machen und die Ergebnisse dann den G20 pr&auml;sentieren.&rdquo; In der Tat, da w&auml;re auch schon das erste Problem, das da hei&szlig;t &ldquo;umsetzen&rdquo;. Also d&uuml;rfen wir jetzt z.B. erwarten, dass Merkel. Deutschland pl&ouml;tzlich eine ganz andere Fiskalpolitik betreibt &ndash; wo wir doch wir doch so stolz auf unsere schwarze Null sind. Und China wird durch Lohnerh&ouml;hungen beim Staat und in den Staatsbetrieben oder durch einen hohen Mindestlohn den Binnenkonsum f&ouml;rdern? Hallo. In welcher Welt leben wir?<\/em><br>\n<em>Etwas hoffnungsvoller stimmt die Verabschiedung der Vorschl&auml;ge des Financial Stability Board (FSB) f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Kapitalpolster bei 30 weltweit systemrelevanten Banken wie z.B. bei der Deutschen Bank. Etwas albern ist allerdings der frohgemute Satz von Frau Merkel: &ldquo;Hier muss man sagen haben die G20 wirklich gute Fortschritte gemacht. Nie wieder wird es notwendig sein, dass Steuerzahler daf&uuml;r eintreten m&uuml;ssen, das gro&szlig;e Banken zusammenbrechen und dann praktisch ein erpresserisches Potenzial entwickeln und Steuerzahler diese Banken retten m&uuml;ssen.&rdquo; Zudem wurde ein Fahrplan vereinbart worden, um bis 2016 auch eine bessere Aufsicht &uuml;ber sogenannte Schattenbanken sicherzustellen &ndash; also Hedgefonds und Finanzmarktakteure au&szlig;erhalb der regul&auml;ren Bankenwelt. &ldquo;Sind wir schon fertig? Nein. Immer wenn es zu viel Regulierung gibt, dann wandern die Akteure in Bereiche ab, die nicht so reguliert sind. Daher wachsen Schattenbanken so sehr. Vor allem in den USA und mit einer hohen Geschwindigkeit in China&rdquo; so IWF-Chefin Christine Lagarde. Klingt gut, aber bis 20016 hat die Geldlobby noch viel Zeit. Wie weit der Weg zu einer wirklichen koordinierten Politik ist, zeigte sich im Bem&uuml;hen, es den Unternehmen schwerer zu machen, Steuern zu vermeiden und ihre Gewinne in Niedrigsteuerl&auml;nder zu verschieben. Die Aufnahme der Forderung nach einem schnellen Informationsaustausch &uuml;ber Steuern und Absprachen mit Unternehmen scheiterte u.a. an Gro&szlig;britannien und Japan.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Luxemburg<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Gr&uuml;nen-Europaabgeordneter Giegold: &ldquo;Die SPD sch&uuml;tzt Juncker&rdquo;<\/strong><br>\nDie Enth&uuml;llungen &uuml;ber Luxemburgs Steuerdeals belasten Jean-Claude Juncker. Doch die deutschen Sozialdemokraten halten sich mit Kritik zur&uuml;ck &ndash; zum &Auml;rger der Gr&uuml;nen. Finanzexperte Giegold greift die SPD im Interview scharf an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/juncker-und-steuer-dumping-gruenen-politiker-giegold-attackiert-spd-a-1003409.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> So l&ouml;blich und treffend Sven Giegolds Kritik an der SPD ist, so scheinheilig ist sie auch. Erst im Juli dieses Jahres hatte sich Giegold zusammen mit seinem Kollegen Albrecht <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/warum-wir-juncker-als-kommissionspraesidenten-unterstuetzen\/\">pers&ouml;nlich daf&uuml;r stark gemacht<\/a>, dass die Gr&uuml;nen Juncker als Kommissionspr&auml;sidenten unterst&uuml;tzen. Und mir kann niemand erz&auml;hlen, dass der Finanzexperte Giegold damals noch nichts von Juckers Steuervermeidungsdeals ahnen konnte. Mein erster Eindruck war damals, dass Giegold sein Pro-Juncker-Engagement irgendwann noch einmal auf die F&uuml;&szlig;e fallen wird. Dass dies so schnell passieren wird, h&auml;tte ich allerdings auch nicht gedacht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Luxembourg and Juncker as a Microcosm of the EU&rsquo;s Political and Moral Bankruptcy<\/strong><br>\nThe recent revelation that Luxembourg under its former prime minister, Jean-Claude Juncker, had introduced laws that enabled multinational companies to avoid billions of dollars in tax is simply a further nail in the coffin of the European Union.<br>\nWith his tax-dodging scheme Juncker, in the meantime newly appointed president of the European commission, transformed his economically floundering miniscule nation (population 500,000) into the per capita richest state in the world. This was not a case of subtly beggaring thy neighbour, but blatantly buggering the world.<br>\nThe talking heads of European politics, finance and business are at pains to explain there was nothing remotely illegal about what Juncker and Luxembourg have done and are still doing, and there is very little clamour from the political class or the media for Juncker&rsquo;s resignation or removal from office. Even the excuse of last resort has been utilized: Juncker, who was for much of the time concerned also Finance Minister of Luxembourg, did not know about his nation&rsquo;s tax deals. Juncker is not in the least repentant.<br>\nThis case is paradigmatic for the current demise of the EU, an institution that has lost its way morally and democratically.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2014\/11\/mathew-d-rose-luxembourg-juncker-microcosm-eus-political-moral-bankruptcy.html\">naked capitalism<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Merkel mahnt bei TTIP zur Eile<\/strong><br>\nDer G20-Gipfel der m&auml;chtigsten Wirtschaftsnationen hat bei Angela Merkel offenbar die Sehnsucht nach Freihandelsabkommen noch einmal verst&auml;rkt. Bei ihrer Weiterreise nach Sydney warb sie deshalb nicht nur f&uuml;r das geplante B&uuml;ndnis mit den USA, sondern auch f&uuml;r eine engere Kooperation mit dem pazifischen Raum.<br>\n&ldquo;Wir haben in der Tat hier eine gro&szlig;e Dynamik&rdquo;, sagte Merkel nach einem Treffen mit dem australischen Premierminister Tony Abbott am Sonntag. &ldquo;Eine Reise in diese Region zeigt einem: Die Welt wartet nicht auf (&hellip;) uns. Sie handelt, was Freihandel angeht.&rdquo; Viele asiatische L&auml;nder h&auml;tten etwa Freihandelsabkommen mit China.<br>\nAbbott und Merkel sprachen sich f&uuml;r eine engere Kooperation zwischen Deutschland, der Europ&auml;ischen Union und Australien aus. Merkel warnte zudem vor einem drohenden Bedeutungsverlust Deutschlands und Europas: &ldquo;Wir sollten alles daran setzen, als Europ&auml;er nicht abgeh&auml;ngt zu werden&rdquo;, sagte sie. Deswegen m&uuml;sse das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU (TTIP) erfolgreich verhandelt werden. Das solle mit einem H&ouml;chstma&szlig; an Transparenz geschehen und mit gro&szlig;er R&uuml;cksicht auf die Sorgen der B&uuml;rger. &ldquo;Aber wir sollten z&uuml;gig und entschieden verhandeln und noch einmal bekr&auml;ftigen, dass wir dieses TTIP wollen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/freihandelsabkommen-mit-den-usa-merkel-mahnt-bei-ttip-zur-eile-a-1003249.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Diese Meldung sollte man aufmerksam lesen, dann kann man erkennen welche Interessen &bdquo;Mutti&ldquo; Merkel wirklich vertritt. Nat&uuml;rlich darf das Totschlagsargument des globalen Wettbewerbs nicht fehlen, das immer dann hervorgeholt wird wenn es gilt Sozialstandards und Arbeitnehmerrechte abzubauen. Inzwischen sollte sich herumgesprochen haben, dass die transnationalen Gro&szlig;konzerne mit dem Freihandelsabkommen TTIP einen eigenen supranationalen Rechtsraum schaffen wollen. Die geheimen Schiedsgerichte sind nur ein, wenn auch zentraler Bestandteil, mit dem die nationalen Rechtssysteme ausgehebelt werden sollen. Wenn Merkel jetzt darauf dr&auml;ngt, dass das TTIP z&uuml;gig ratifiziert wird, scheint sie diese Tatsache nicht zu st&ouml;ren. Merkel hat kein Problem damit eine unabh&auml;ngige und rechtstaatliche Justiz an die Interessend er Gro&szlig;konzerne zu verh&ouml;kern. Sind das die Lehren aus dem Ende der DDR? Ist das die Freiheit, die in den Feiern zum 25-j&auml;hrigen Fall der Mauer so vollmundig beschworen wurde?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Volkswille ja, aber nicht gegen TTIP<\/strong><br>\nSeit diesem Jahr k&ouml;nnen Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiativen gestartet werden &ndash; aber nicht zu CETA und TTIP. Das hat die EU-Kommission entschieden. Warum kommt das neue Instrument f&uuml;r ein b&uuml;rgernahes Europa nicht zum Einsatz?<br>\nDie Begr&uuml;ndung: Aus Sicht der Kommission k&ouml;nnten die Initiatoren einer Europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative lediglich ein neues Gesetz oder eine Gesetzes&auml;nderung fordern, erkl&auml;rt Kommissionssprecher Wojtek Talko:<br>\n&ldquo;Die hier vorliegende Initiative hat das nicht beachtet, denn sie hat ja die Kommission dazu aufgefordert, die TTIP-Verhandlungen zu stoppen. Aber Verhandlungen sind kein Rechtsakt. Die B&uuml;rger k&ouml;nnen etwas anderes einbringen, solange es dabei um einen Rechtsakt geht.&rdquo;<br>\nDie Initiatoren machen trotzdem weiter. Fast 300 Organisationen aus 23 Mitgliedsstaaten der EU haben sich zusammengefunden. Koordiniert wird das ganze von Michael Efler vom Verein Mehr Demokratie e.V.:<br>\n&ldquo;Diese Ablehnung der Kommission ist aus unserer Sicht au&szlig;erordentlich schwach begr&uuml;ndet. Die Kommission versucht st&ouml;rende B&uuml;rgermitwirkung auszuschalten durch eine sehr rigide uns restriktive Auslegung der Europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative.&rdquo;<br>\nDeshalb sind die TTIP-Gegner nun vor den Europ&auml;ischen Gerichtshof gezogen und klagen gegen die Entscheidung der Kommission. Parallel dazu sammeln sie bereits Stimmen &ndash; auch ohne, dass die B&uuml;rgerinitiative genehmigt wurde. Daf&uuml;r wollen sie die Regeln der Europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative einhalten: Mindestens eine Million Unterschriften aus mindestens einem Viertel der EU-Mitgliedsl&auml;nder. Ein Jahr lang haben sie daf&uuml;r Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/buergerinitiative-volkswille-ja-aber-nicht-gegen-ttip.976.de.html?dram:article_id=303496\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> So sieht eben marktkonforme Demokratie aus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Putins Angst vor TTIP<\/strong><br>\nDoch die EU ist eben auch eine Wertegemeinschaft, mit ihr gehen Demokratie und Gewaltenteilung einher, Transparenz und Freiheit, Menschenrechte und der Sozialstaat.<br>\nDavor hat Putin Angst, darum sieht er mit Sorge auf ein Freihandelsabkommen der EU mit Amerika. Ein einheitlicher Raum der Freiheit und des Rechts gef&auml;hrdet seine selbstherrliche Art zu regieren und zu wirtschaften. Dieser an Werten orientierte Westen ist trotz all seiner eigenen Missst&auml;nde und Unzul&auml;nglichkeiten immer noch der gr&ouml;&szlig;te Feind von Vetternwirtschaft und Korruption, von Oligarchie und Autokratie. Also von einem System, wie Putin es will und f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-11\/fuenf-vor-acht-g20-putin-ttip-eu-amerika\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Propaganda f&uuml;r das Freihandelsabkommen TTIP und gegen Russland wird immer abgr&uuml;ndiger. Wer gegen das TTIP ist, ist also Putin-Versteher  und gegen Freiheit und Menschenrechte &ndash; d&uuml;mmer geht&rsquo;s nimmer.  Und das &bdquo;Qualit&auml;tsmedium&ldquo; Zeit ist sich nicht zu schade diesen abgrundtiefen Schwachsinn zu publizieren. Wie sich etwa geheime Schiedsgerichte und Geheimverhandlungen oder die Total&uuml;berwachung durch die NSA mit einer offenen und freien Gesellschaft vertragen, ist aber wohl das Geheimnis des Herren Klingst. Und in der Ukraine  gibt es nat&uuml;rlich keine Vetternwirtschaft und Korruption und keine Oligarchen?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sparen, bis die M&uuml;llabfuhr mit dem Pferd kommt<\/strong><br>\nEine spanische Gemeinde l&auml;sst den Abfall per Kutsche abholen. Kosten halbiert. Die Rechnung ist einfach: Ein M&uuml;lllastkraftwagen kostet in der Anschaffung 125.000 Euro und kann zehn Jahre genutzt werden. Pferd mit Kutsche schlagen alle 20 Jahre mit nur 6.000 Euro zu Buch. Ein Lkw schluckt f&uuml;r 7.000 Euro Diesel im Jahr. Das Pferd begn&uuml;gt sich mit Hafer und Heu f&uuml;r 900 bis 1.200 Euro j&auml;hrlich. Auch Tierarztbesuche und neue Hufeisen sind deutlich billiger als die regelm&auml;&szlig;igen Inspektionen in der Lkw-Werkstatt. Um vom Kohlendioxidaussto&szlig; ganz zu schweigen. Mit dem eingesparten Geld sollen weitere &ldquo;nachhaltige&rdquo; Projekte in Angriff genommen werden. Die Gemeindeverwaltung plant eine Kompostierungsanlage f&uuml;r organische Abf&auml;lle. Das Pferd &ndash; ein Exemplar der franz&ouml;sischen Rasse Percheron &ndash; kann bis zu 2.000 Kilogramm ziehen. Doch liege die tats&auml;chliche Last bei den Fahrten bei nicht mehr als 1.000 Kilogramm, hei&szlig;t es in einer Mitteilung der Gemeindeverwaltung.<br>\nDie Idee mit der tierischen M&uuml;llabfuhr ist nicht neu. In Frankreich wurden seit Anfang der 2010er Jahre nach und nach mehr als 80 Pferdegespanne in Dienst genommen. Auch in Belgien und &Ouml;sterreich setzen mehrere Gemeinden Pferde ein. Im Schweizer Ort Avenches, im Kanton Vaud, ist das modernste Pferdegespann unterwegs. Es handelt sich um eine M&uuml;llkutsche, die &auml;hnlich funktioniert wie die meisten E-Bikes. Beim Bremsen laden sich Batterien auf. Wird das Pferd m&uuml;de, unterst&uuml;tzt ein Elektromotor das Tier. Diese &ldquo;Wohlf&uuml;hlkutsche&rdquo;, die seit Sommer 2012 im Einsatz ist, wurde von der Forschungsanstalt Agroscope zusammen mit dem Ingenieurb&uuml;ro Meterus S&agrave;rl in Fribourg entwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2014%2F11%2F14%2Fa0140&amp;cHash=c0250a1111ff77157b9a4730fd7764ae\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Die Bankenaufsicht kann nur versagen<\/strong><br>\nZwar gibt es jetzt viele neue Regeln f&uuml;r die Finanzbranche, aber die Bankenlobby hat sich trotzdem komplett durchgesetzt. Der Siegeszug der Banken beginnt schon damit, dass viele Teile der Finanzbranche gar nicht reguliert sind. Dies gilt etwa f&uuml;r die sogenannten Schattenbanken wie Geldmarktfonds und Hedgefonds. Auch der &ldquo;Repo-Markt&rdquo; ist kaum von der Aufsicht erfasst. Repo-Gesch&auml;fte funktionieren wie kurzfristige Kredite und werden zwischen Banken und Schattenbanken abgewickelt. Das Volumen betr&auml;gt zwischen 3 Billionen und 5 Billionen Dollar t&auml;glich, aber genau wei&szlig; es niemand &ndash; eben weil sich diese Gesch&auml;fte weitgehend im Dunkeln abspielen.<br>\nMan h&auml;tte einen v&ouml;llig anderen Ansatz w&auml;hlen m&uuml;ssen &ndash; n&auml;mlich eine Art Positivliste. Dann w&auml;ren nur noch Bankprodukte erlaubt worden, die einen nachweisbaren Nutzen f&uuml;r die Realwirtschaft haben. Wenige Standardderivate h&auml;tten gereicht, und der Rest w&auml;re verboten worden. Punkt. Die Banken haben sich ein Gesch&auml;ftsmodell gesichert, das Millionenboni abwirft: Auf dem unkontrollierten Repo-Markt k&ouml;nnen sie sich Geld besorgen, um mit Derivaten zu spekulieren, die die Aufsicht nicht versteht. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die n&auml;chste Finanzkrise ausbricht. &ndash; Jetzt kommt aber das Beste: Die Banken besitzen gar keine Verlustpuffer f&uuml;r den Fall, dass eine Krise zuschl&auml;gt. Die Finanzlobby hat es geschafft, dass selbst Rieseninstitute wie die Deutsche Bank kaum Eigenkapital ben&ouml;tigen: Aktien und zur&uuml;ckbehaltene Gewinne machen nur 3 Prozent der Bilanzsumme aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2014%2F11%2F17%2Fa0007&amp;cHash=fa7398797b1c77b2366a24583c8c6c16\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lohn- und Arbeitskosten: Deutschland weiter im europ&auml;ischen Mittelfeld &ndash; st&auml;rkere Dynamik w&auml;re &ouml;konomisch sinnvoll<\/strong><br>\nDie Entwicklung der Arbeits- und der Lohnst&uuml;ckkosten in Deutschland hat 2013 und im ersten Halbjahr 2014 lediglich einen geringen Beitrag dazu geleistet, die wirtschaftlichen Ungleichgewichte und die Deflationsrisiken im Euroraum zu reduzieren. Weil die Arbeitskosten im Dienstleistungsbereich nur sehr schwach zunahmen, lag der Zuwachs der deutschen Arbeitskosten insgesamt mit 1,4 Prozent nahe am sehr niedrigen EU-Durchschnitt von 1,3 Prozent. Im ersten Halbjahr 2014 blieb die deutsche Arbeitskostenentwicklung mit lediglich 1,1 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr sogar unter dem EU-Mittel von 1,3 Prozent. Auch bei den f&uuml;r die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit wichtigeren Lohnst&uuml;ckkosten weist Deutschland f&uuml;r den Zeitraum von 2000 bis 2014 weiterhin eine sehr moderate Entwicklung auf. Ein dynamischerer Zuwachs bei L&ouml;hnen und Arbeitskosten w&auml;re aber &ouml;konomisch sinnvoll, um die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und Europa zu stabilisieren. Zu diesen Ergebnissen kommt der neue Arbeitskostenreport, den das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorstellt.*<br>\nInsgesamt liegt Deutschland bei den Arbeitskosten f&uuml;r die Privatwirtschaft weiterhin im westeurop&auml;ischen Mittelfeld &ndash; 2013 mit 31,30 Euro pro Arbeitsstunde unver&auml;ndert an achter Stelle unter den EU-L&auml;ndern. H&ouml;here Arbeitskosten weisen unter anderem wichtige Handelspartner wie die Niederlande, Frankreich, Belgien, Schweden und D&auml;nemark auf. D&auml;nemark hatte im vergangenen Jahr mit 41,40 Euro pro Stunde die h&ouml;chsten Arbeitskosten in Europa. Geringf&uuml;gig niedriger als in Deutschland waren die Arbeitskosten 2013 in &Ouml;sterreich&hellip;In den Krisenl&auml;ndern Irland, Italien, Spanien, Griechenland und Portugal reichen die Arbeitskosten von 28,20 bis 12,80 Euro pro Stunde..<br>\nGustav A. Horn, der wissenschaftliche Direktor des IMK: &ldquo;In Krisenl&auml;ndern wie Griechenland oder Portugal sind sie zuletzt unter gro&szlig;en Opfern der Bev&ouml;lkerung drastisch zur&uuml;ckgegangen. In Irland und Spanien stagnieren sie. Die von manchen erhoffte wirtschaftliche Erholung ist aber ausgeblieben. Denn als Kehrseite dieser Senkung waren die Einkommensverluste in diesen L&auml;ndern so gro&szlig;, dass die Binnennachfrage extrem gelitten hat. Grunds&auml;tzlich &auml;hnlich, wenn zum Gl&uuml;ck nicht so dramatisch, waren die Zusammenh&auml;nge in Deutschland w&auml;hrend der 2000er Jahre: L&ouml;hne und Arbeitskosten hatten sich gesamtwirtschaftlich nur sehr langsam entwickelt, gleichzeitig waren Wirtschaftswachstum und Besch&auml;ftigung schwach&hellip;.<br>\nLohnst&uuml;ckkosten: J&auml;hrlich 0,9 Prozent Zunahme von 2000 bis 2013 &ndash; Die Lohnst&uuml;ckkosten, welche die Arbeitskosten in Relation zur Produktivit&auml;tsentwicklung setzen, sind in Deutschland zwischen 2000 und 2013 um lediglich 0,9 Prozent im Jahresmittel gestiegen &ndash; und damit deutlich langsamer als im Euroraum insgesamt (+1,7 Prozent). Zwischen 2000 und 2008 stagnierten sie sogar.<br>\nF&uuml;r 2013 beobachten die Forscher bei den Lohnst&uuml;ckkosten der deutschen Privatwirtschaft einen Anstieg um 2,3 Prozent, im Euroraum-Durchschnitt 1,2 Prozent. Im ersten Halbjahr 2014 sind die Lohnst&uuml;ckkosten in Deutschland gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent gestiegen, im Mittel des Euroraums um schwache 0,7 Prozent. Auch wenn sich der &uuml;ber Jahre aufgelaufene Abstand zwischen Deutschland und seinen Euro-Partnern verringere, sei &ldquo;der Wettbewerbsvorteil Deutschlands bei diesen Raten f&uuml;r die Krisenl&auml;nder immer noch zu hoch, um gegen&uuml;ber Deutschland nennenswert aufholen zu k&ouml;nnen&rdquo;, schreiben die Wissenschaftler.<br>\n*Alexander Herzog-Stein, Ulrike Stein, Rudolf Zwiener: Deutschlands Lohn- und Arbeitskostenentwicklung wieder zu schwach.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_100_2014.pdf\">IMK Report Nr. 100, November 2014 [PDF &ndash; 1.6 MB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_imk_2014_11_17.pdf\">Die PM mit Tabellen [PDF &ndash; 934 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ursula Engelen-Kefer: Bei Jugendlichen anfangen<\/strong><br>\nAuch nach bald zehn Jahren Hartz IV bleibt die Langzeitarbeitslosigkeit auf hohem Niveau. Daran haben die gute Konjunktur, Rekordbesch&auml;ftigung, Abbau der Arbeitslosigkeit insgesamt und die st&auml;ndige Propaganda mit dem Fachkr&auml;ftemangel nichts ge&auml;ndert. Vielmehr versch&auml;rft sich die eklatante soziale Ungerechtigkeit weiter. Arbeitnehmer zahlen von ihrem Einkommen Pflichtbeitr&auml;ge zur Arbeitslosenversicherung, beziehen im Fall der Erwerbslosigkeit aber noch nicht einmal ein Drittel der von ihnen mitfinanzierten Arbeitslosenversicherung (ALG I).<br>\nStattdessen werden sie in die Armutsfalle Hartz IV sowie in die Jobcenter abgedr&auml;ngt. Dort wird die Eingliederung ins Arbeitsleben erheblich erschwert, wenn nicht gar unm&ouml;glich gemacht. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vor allem das Kompetenzgerangel zwischen Kommunen und Arbeitsagenturen, die hohe Fehlerquote, die zu einer Klageflut vor den Sozialgerichte f&uuml;hrt, der hohe Anteil von nur befristeter Besch&auml;ftigung und der st&auml;ndige Aderlass bei den Finanzen. Was folgt aus dieser bitteren Bilanz? Wie lie&szlig;en sich die Fehler der letzten 10 Jahre grundlegend aufarbeiten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2014%2F11%2F17%2Fa0062&amp;cHash=e71acb1e867ae4f990adae8dca4ea3cc\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutsche Zurichtungen &ndash; Hartz IV und die Folgen<\/strong><br>\n&ldquo;Deutsche Zurichtungen&rdquo; ist eine Serie aus drei Interviews zu j&uuml;ngsten Ver&ouml;ffentlichungen zum Thema Arbeitswelt und Erwerbslosigkeit. Im ersten Teil geht es um Christoph Butterwegges Buch &ldquo;Hartz IV und die Folgen&rdquo;, im zweiten Teil um  Werner R&uuml;gemer und Elmar Wiegands Buch &ldquo;Die Fertigmacher&rdquo;, mit dem Inhalt, wie solidarische und gewerkschaftliche Betriebsarbeit professionell bek&auml;mpft wird und in Teil 3 um &ldquo;Die Lastentr&auml;ger&rdquo;, in dem der Autor Albrecht Kieser auf die Betroffenen neoliberaler Zurichtungen zu sprechen kommt.<br>\nTeil 1: Christoph Butterwegge: Hartz IV und die Folgen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/r-mediabase.com\/infos-aktuelles\/181-deutsche-zurichtungen-hartz-iv-und-die-folgen%20\">R-mediabase<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Altenrepublik Deutschland &ndash; werden die Jungen ausgepl&uuml;ndert?<\/strong><br>\nSendung &ldquo;Hart aber fair&rdquo; ARD, 17.11.2014, 21:45 Uhr<br>\nDie Alten leben l&auml;nger, sind aktiver, bestimmen immer st&auml;rker unsere Gesellschaft. Hohe Rentenbeitr&auml;ge, aufwendige Pflege &ndash; werden die Alten zur Last f&uuml;r die junge Generation? Und droht so das Ende der Toleranz zwischen Jung und Alt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/av\/daserste\/videoaltenrepublikdeutschlandwerdendiejungenausgepluendert102.html%20\"> WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung S.K.:<\/strong> Als ich die Ank&uuml;ndigung der Sendung &ldquo;Hart aber fair&rdquo; vernahm, dachte ich mir, dass ist doch nicht m&ouml;glich, jetzt werden wieder tote Pferde geritten. Schlie&szlig;lich sollte doch mittlerweile jedes Schulkind verstanden haben, dass die Probleme von &auml;lteren und j&uuml;ngeren Menschen ein Problem von Arm und Reich ist.<\/em><br>\n<em>Nicht so Plasberg und seine G&auml;ste, mit Ausnahme von Frau Mascher vom VdK. Diese lustige Runde hat das Ableben des alten Gauls von der Generationenungerechtigkeit nicht mal mitbekommen oder richtiger gesagt: Die neoliberale Propaganda versucht&rsquo;s wieder einmal, trotz besseren Wissens.<\/em><br>\n<em>Der gute Sven Kuntze meint allen Ernstes, dass Rentner ohne Kinder keine Rente bekommen sollten und ohnehin ist die heutige Rente im Angesicht der Belastungen der jungen Generation viel zu hoch.<\/em><br>\n<em>Die Unternehmerin Wischhusen bedient das Thema der Sendung perfekt, vermutlich wurde die Sendung auf ihre Person zugeschnitten: &ldquo;Die Anspr&uuml;che der Alten d&uuml;rften nicht st&auml;ndig zu Lasten der Jungen gehen und im &Uuml;brigen war die Agenda 2010 mit den prek&auml;ren Arbeitsregelungen und Sanktionen der Grund, warum es uns jetzt so gut geht.&rdquo; Wie, ich dachte es geht den Jungen wegen den Alten nicht so gut &ndash; oder war vielleicht doch nicht alles so prima an der Agenda?<\/em><br>\n<em>Der H&ouml;hepunkt der Sendung war sicherlich, als Frau Mascher mal versuchte auf die Rolle der Produktivit&auml;t, der gut ausgebildeten Jugend und guter Arbeit mit angemessenen L&ouml;hnen und Geh&auml;ltern f&uuml;r eine gute Rente der heutigen jungen Menschen hinwies. Der Autor Hajo Schumacher verzog die Augenbrauen, als h&auml;tte er noch nie davon geh&ouml;rt, schlie&szlig;lich vertrat die G&auml;sterunde das einschl&auml;gige Vorurteil, die Rente ist monokausal abh&auml;ngig von der Anzahl der Kinder, also das Gespenst vom demographischen Faktor schaute mal wieder um die Ecke bzw. aus dem hohlen Blich dieser journalistischen Leuchte.<\/em><br>\n<em>Es ist als kritischer B&uuml;rger dieser Republik einfach bedauerlich und &auml;rgerlich, wie hartn&auml;ckig sich solche Vorurteile halten. Wie resignierend muss dies alles auf Menschen um die 80 Jahre sein, wenn sich solche t&ouml;richten und zum Teil t&ouml;dlichen Meinungen aufkl&auml;rungsresistent und relativ regelm&auml;&szlig;ig wiederholen und oftmals eine Mehrheit der Adressaten diesen vergifteten Ratschl&auml;gen folgt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Klischee und Entrechtung<\/strong><br>\nArmut hat einen tiefgreifenden Funktionswandel erfahren: Die Furcht aller Besitzenden vor den &raquo;gef&auml;hrlichen Klassen&laquo; ist umgeschlagen in deren blo&szlig;e Verachtung und mediale Verleumdung.<br>\nDer arbeitsmarkt-, gesundheits- und sozialpolitische Rollback, den die rot-gr&uuml;ne Koalition seit Schr&ouml;ders am 14. M&auml;rz 2003 im Bundestag gehaltener &raquo;Agenda&laquo;-Rede bewerkstelligte, war nur m&ouml;glich, weil sich die neoliberale Hegemonie, wie sie in der &Ouml;konomie als f&uuml;r Wirtschaft und Besch&auml;ftigung &raquo;zust&auml;ndiger&laquo; Fachwissenschaft schon lange existierte, zu jener Zeit auch in den Massenmedien immer st&auml;rker bemerkbar machte. Die &ouml;ffentliche Meinung wurde massiv im Sinne eines den Sozialstaat, den Staatsinterventionismus und die Wohlfahrt als Hauptst&ouml;rfaktoren f&uuml;r den &raquo;Standort D&laquo; abqualifizierenden Marktradikalismus beeinflusst.<br>\nKurz nach der Jahrtausendwende hat die Mehrzahl einflussreicher Journalist(inn)en in Deutschland die Regierung in dem Versuch best&auml;rkt und unterst&uuml;tzt, sich vom Sozial(staats)modell der alten Bundesrepublik zu verabschieden, und m&ouml;glichst radikalen bzw. &raquo;schmerzhaften&laquo; Reformen das Wort geredet. Massenmedien waren Katalysatoren, wenn nicht Motoren der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze, weil sie ein daf&uuml;r unerl&auml;ssliches &raquo;Reformklima&laquo; erzeugt haben, das den institutionellen Wandel vorbereitete und den etablierten Parteien half, diesen trotz Widerstrebens gro&szlig;er Teile der Bev&ouml;lkerung zu verwirklichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/952482.klischee-und-entrechtung.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass zwar die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; mit entsprechenden Kampagnen die &ouml;ffentliche Meinung auf Linie gebracht haben, aber die Blaupausen f&uuml;r die Agenda 2010 bereits in den Schubladen der neoliberalen Think Tanks &agrave; la Bertelsmann Stiftung und INSM bereit lagen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kein Ausverkauf an Allianz und Co!<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat sich ein Dilemma gebastelt: Sie will mehr investieren, sich aber gleichzeitig nicht verschulden, auch wenn das derzeit kaum Zinsen kostet. H&ouml;here Steuern f&uuml;r Reiche sind ohnehin tabu. Um dieser Falle zu entkommen, soll nun privates Anlagekapital mobilisiert werden. Allianz und Co. sollen die L&uuml;cke f&uuml;llen, Stra&szlig;en und Schulen finanzieren. Renditej&auml;ger finanzieren die &ouml;ffentliche Daseinsvorsorge? Das ist genau so absurd, wie es sich anh&ouml;rt.<br>\nSeit Monaten trommelt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) f&uuml;r h&ouml;here Investitionen &ndash; des Staates wie auch der Privatwirtschaft. Tats&auml;chlich hat sich in Deutschland seit 2000 eine gigantische Investitionsl&uuml;cke aufgetan, die das &bdquo;Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung&ldquo; auf eine Billion Euro veranschlagt. Vor allem auch &ouml;ffentliche Investitionen in Stra&szlig;en, Br&uuml;cken, Energienetze usw. wurden jahrelang vernachl&auml;ssigt.<br>\nNun hat Gabriel eine &bdquo;Expertenkommission&ldquo; eingerichtet, die f&uuml;r mehr Investitionen sorgen soll. Da die Bundesregierung weiter an ihrem Prestige-Projekt festh&auml;lt, keine Schulden mehr zu machen, soll &bdquo;zum Erhalt und Ausbau der &ouml;ffentlichen Infrastruktur &hellip; insbesondere privates Kapital mobilisiert werden&ldquo;, meldet das Wirtschaftsministerium. Schlie&szlig;lich sitzen die gro&szlig;en Kapitalanlagegesellschaften auf Milliarden-Verm&ouml;gen, f&uuml;r die sie derzeit kaum Zinsen bekommen. Private Public Partnerships (PPP) &ndash; ein genialer Ausweg? Nein.<br>\nDenn das umworbene &bdquo;private Kapital&ldquo; macht es nicht umsonst. Erstens verlangt es h&ouml;chste Sicherheit f&uuml;r seine Investitionen und zweitens eine hohe Rendite. Markus Faulhaber, Chef des Allianz-Konzerns, hat schon eine Zahl genannt: Er fordert sieben Prozent, vielleicht auch mehr&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/kein-ausverkauf-an-allianz-und-co.html#more-4992%20\">Michael Schlecht MdB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Portugiesische Zentralbank vergibt Job ohne Ausschreibung an Barroso-Sohn<\/strong><br>\nDer Sohn des scheidenden Kommissionspr&auml;sidenten Jos&eacute; Manuel Dur&atilde;o Barroso hat einen wichtigen Posten bei der angeschlagenen portugiesischen Zentralbank ergattert. Die portugiesische Presse schreibt, Lu&iacute;s Dur&atilde;o Barroso h&auml;tte den Job ohne Mitbewerber bekommen. Der junge Barroso wird f&uuml;r die Aufsichtsabteilung arbeiten. Er wird aufgrund seiner &ldquo;bew&auml;hrten Kompetenz&rdquo; einen &ldquo;konkurrenzlosen Vertrag&rdquo; erhalten. Lu&iacute;s Barroso hat einen rechtswissenschaftlichen Abschluss und einen Masterabschluss der London School of Economics. Au&szlig;erdem absolvierte er zwei Praktika in Anwaltskanzleien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/sections\/eu-innenpolitik\/portugiesische-zentralbank-vergibt-job-ohne-ausschreibung-barroso-sohn\">EurActiv.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Mit zwei Praktika in Anwaltskanzleien Kompetenz? Diese Art von Jobvermittlung ist f&uuml;r viele Portugiesen, die sich derzeit im Inland wie im Ausland um Arbeitspl&auml;tze bem&uuml;hen, ein Schlag in das Gesicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Katar: Menschenrechtler fordern Schutz f&uuml;r WM-Arbeiter<\/strong><br>\nKatar hat ein durchschnittliches j&auml;hrliches Pro-Kopf-Einkommen von 96.903 Dollar und damit das h&ouml;chste der Welt. Das Land steht unter massivem Druck internationaler Organisationen, seit der britische Guardian 2013 einen detaillierten Bericht &uuml;ber die unmenschlichen Arbeitsbedingungen der Migranten ver&ouml;ffentlichte. Gewerkschaftsorganisationen gehen davon aus, dass seit 2010 etwa 1.200 Arbeiter auf Baustellen gestorben sind. Durch die gro&szlig;e Hitze und lange Arbeitszeiten brechen immer wieder Bauarbeiter zusammen; viele von ihnen sterben an Herzstillstand.<br>\nTrotz der Betroffenheit des Emirs ist wenig geschehen, seit die Regierung im Mai dieses Jahres begrenzte Reformen ank&uuml;ndigte. Daher zog Amnesty International (AI) jetzt in einem Bericht mit dem Titel &ldquo;Katar: Ma&szlig;nahmen gegen Ausbeutung von Arbeitsmigranten erb&auml;rmlich&rdquo; Bilanz. Die Autoren kritisieren unter anderem ausstehende L&ouml;hne, gef&auml;hrliche Arbeitsbedingungen und heruntergekommene Unterk&uuml;nfte. Der Gang zum Gericht ist den Migranten ebenso verwehrt wie das Recht, sich zu organisieren. Vor allem fordert AI die Abschaffung des Sponsorengesetzes. Dieses verpflichtet ausl&auml;ndische Arbeiter unter anderem dazu, die Genehmigung ihres Arbeitgebers einzuholen, wenn sie diesen wechseln oder das Land verlassen wollen. Das kann dazu f&uuml;hren, dass ausgebeutete Arbeiter in Katar festsitzen und nicht ausreisen k&ouml;nnen, Au&szlig;erdem f&ouml;rdert es die Zwangsarbeit. &ndash; Im Mai k&uuml;ndigte die Regierung im Rahmes des Reformprogramms eine &Auml;nderung der Ausreiseregeln an. &ldquo;Die Reformvorschl&auml;ge sind entt&auml;uschend und verfehlen den Kern des Problems&rdquo;, sagt Regina Sp&ouml;ttl von AI. &ldquo;Aber selbst diese minimalen Reformen sind bis heute nicht umgesetzt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2014%2F11%2F12%2Fa0059&amp;cHash=32d1c229029d5870eab9288b517ff84c\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wenn Bewegung zur Finger&uuml;bung wird<\/strong><br>\nPolitische Online-Kampagnen, &ldquo;Klicktivismus&rdquo; und die Unterf&uuml;tterung solcher Bewegungen: Indiz f&uuml;r eine Schw&auml;chung der Protestkultur?<br>\n&ldquo;Demokratie braucht Bewegung&rdquo;, lautete der Titel eines Kongresses, der am Wochenende in Berlin stattgefunden hat. Oft geh&ouml;rt und sch&ouml;n gesagt, k&ouml;nnte man denken. Doch veranstaltete den Kongress mit Campact ausgerechnet eine Organisation, die nicht wenige f&uuml;r den Ausdruck einer Schwundstufe der Protestkultur halten. Die Bewegung, die Campact meint, ersch&ouml;pft sich oft in der Finger&uuml;bung, die man braucht, um mit einem Click eine der Kampagnen von Campact zu unterst&uuml;tzen, lautet die Kritik.<br>\nDaf&uuml;r wurde sogar ein eigener Begriff kreiert: &ldquo;Klicktivismus&rdquo; (oder &ldquo;Clicktivismus&rdquo;). Er hat sich allerdings als Synonym f&uuml;r eine Widerstandssimulation noch nicht wirklich durchgesetzt. Dabei ist die Kritik alt und wird mittlerweile auch von Menschen vertreten, die aus dem Umfeld der Campact-Gr&uuml;nder kommen.<br>\nSo wird Attac-Mitbegr&uuml;nder Felix Kolb, der noch vor zwei Jahren in einem Taz-Streitgespr&auml;ch das Hohelied auf die grunds&auml;tzlich &ldquo;gerecht und demokratisch strukturierte Gesellschaft&ldquo; in Deutschland sang, heute in der Taz als Clicktivismus-Kritiker zitiert.<br>\nNun k&ouml;nne man es sich leicht machen und Kritiker des Neides zeihen, die ein nach den eigenen Anspr&uuml;chen nicht erfolgloses Projekt schlecht reden wollen. Schlie&szlig;lich kommt Campact aus einer Bewegung, die nicht mehr &uuml;ber Gesellschaft im Allgemeinen und Kapitalismus im Besonderen reden wollte, sondern konkrete Probleme in der Gesellschaft in ihren Kampagnen aufgreifen und Abhilfe schaffen wollte. Politisch Verantwortliche wurden so nicht etwa infrage gestellt, sondern sie wurden daf&uuml;r kritisiert, dass sie nicht &ouml;fter und wirkungsvoller eingreifen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Wenn-Bewegung-zur-Fingeruebung-wird-2459005.html\">heise<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Meinungsfreiheit in den Medien &ndash; Standgericht der Schein-Toleranten<\/strong><br>\nIn diesem Herbst hat die Neue Z&uuml;rcher Zeitung (NZZ) ihren Geist aufgegeben. Das Blatt ist fast 235 Jahre alt, aber f&uuml;r den Niedergang reichten weniger als 140 Zeichen. Am Anfang stand ein Kommentar zum Coming-out von Apple-Chef Tim Cook. Dieser hatte in einem Artikel seine Homosexualit&auml;t &ouml;ffentlich gemacht. Christiane Hanna Henkel, Autorin der NZZ, kritisierte das Bekenntnis des Managers als professionellen Fehltritt. Es gibt vieles, was man an diesem Kommentar kritisieren kann. Die eigenartige und arbeitsrechtlich schwer haltbare Behauptung etwa, dass sich ein Angestellter, leitend oder nicht, &ouml;ffentlich nur im Sinne seiner beruflichen Funktion &auml;u&szlig;ern d&uuml;rfe. Man muss kein B&uuml;rgerrechtler sein, um sich f&uuml;r den Schutz der eigenen Minderheit einzusetzen. Es reicht, B&uuml;rger zu sein.<br>\nWas allerdings bei der NZZ nach der Ver&ouml;ffentlichung dieses Textes geschehen ist, ist nicht nur ein handwerklicher Fehler. Es ist ein Kulturbruch. Leider hat das fast niemand registriert.<br>\nNach ein paar aufgebrachten Twitterkommentaren, die der NZZ-Autorin Homophobie und Intoleranz vorwarfen, distanzierte sich der Chefredakteur der Zeitung, Markus Spillmann, &ouml;ffentlich und bezeichnete den Artikel der Kollegin via Twitter als &ldquo;Fehlleistung&rdquo;. Im gleichen Telegrammstil, in dem Spillmann seine Kollegin &ouml;ffentlich vorgef&uuml;hrt hatte, wurde der Chefredakteur anschlie&szlig;end gefeiert, auch in Deutschland, etwa von Katharina Borchert, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin von Spiegel Online: Oder von Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit Online: &ldquo;Wenn Kritik zu weit geht&rdquo;, titelte die FAZ im Netz, und Focus Online bezeichnete den Vorfall gar als &ldquo;Homo-Gate&rdquo;. &ndash; Der Fall der NZZ-Autorin Henkel ist ein gutes Beispiel daf&uuml;r. Jede Wette: Weder sie noch irgendein anderer Mitarbeiter der gro&szlig;en alten Zeitung wird es k&uuml;nftig noch wagen, einen Text abzugeben, der der kodifizierten Haltung der Blattspitze widerspricht. Dasselbe d&uuml;rfte f&uuml;r die Mitarbeiter von Zeit Online und Spiegel Online gelten, die die Begeisterung ihrer eigenen F&uuml;hrungskr&auml;fte f&uuml;r Spillmanns Machtwort registriert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/meinungsfreiheit-in-den-medien-standgericht-der-schein-toleranten-1.2207573\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.S.:<\/strong> Der Artikel wirft ein Schlaglicht auf das Klima, das in den Redaktionen der deutschen Medienh&auml;user herrscht. Wer die vermeintlichen Grenzen des Diskurses &uuml;berschreitet, der wird zum Paria. Auch wenn im vorstehenden Beispiel die Argumentation der betroffenen Journalistin alles andere als nachvollziehbar oder gar unterst&uuml;tzungsw&uuml;rdig ist, rechtfertigt ihr Artikel keinesfalls die nachfolgende brutale &ouml;ffentliche Dem&uuml;tigung, die ihrer journalistischen Karriere schweren Schaden zugef&uuml;gt haben d&uuml;rfte.<\/em><br>\n<em>An Frau Henkel ist gewisserma&szlig;en ein Exempel statuiert worden: Wer den (von den Chefredaktionen definierten) Bereich des Sagbaren verl&auml;sst, der muss mit heftigen Sanktionen rechnen. Es darf durchaus davon ausgegangen werden, dass dieses Klima den deutschen Journalismus pr&auml;gt. Viele &ndash; gerade junge &ndash; Journalisten werden aus Angst davor, ihre Karriere zu riskieren, sehr darauf bedacht sein, mit ihren Artikeln blo&szlig; nicht in Konflikt mit dem Mainstream zu kommen. Und so schreiben sie alle brav die Artikel, von denen sie meinen, dass ihre Chefs sie lesen wollen. Das Ergebnis ist die Verflachung und innere Anpassung des journalistischen Diskurses, die wir seit Jahren erleben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Andererseits wirft der Artikel in der SZ bzw. auch die Anmerkung unseres Lesers die Frage auf, wie Medien mit bestimmtes Codices umzugehen haben, die uns als allgemeing&uuml;ltig vorschweben wie Menschenrechte, Menschenw&uuml;rde. Sicherlich geh&ouml;ren Artikel, welche die Diskriminierung von Schwulen und Lesben genauso wie Rassismus, Antisemitismus oder  Ausl&auml;nderfeindlichkeit bef&ouml;rdern nicht in eine Zeitung, die etwas auf sich h&auml;lt. Und die Redaktion hat jedes Recht, solche Artikel zu verhindern oder zu kritisieren. Nur, wo beginnt Diskussion und wo Diskriminierung? Und verhalten sich die erw&auml;hnten Medien in allen Fragen so sensibel? So konnte gestern im Presseclub  Bettina B&auml;umlisberger, Chefredakteurin des &ldquo;M&uuml;nchener Merkur&rdquo;, unwidersprochen und so ganz nebenbei von der &ldquo;Zuwanderung in die Sozialkassen&rdquo; reden.  Anscheinend wurde diese &Auml;u&szlig;erung als kritischer Beitrag und nicht als Diskriminierung von Migranten gewertet.<\/em><br>\n<em>Der Artikel von Christiane Hanna Henkel h&auml;tte nicht erscheinen d&uuml;rfen. Denn eines zeigt ihr Artikel auf jeden Fall: Solange ein &ouml;ffentliches Coming-out noch solche Kommentare hervorruft, ist es eben noch nicht &bdquo;normal&ldquo; schwul oder lesbisch zu sein. Sich zu versteigen, dass Konzernchef von Apple, Tim Cook, mit seinem Outing &ldquo;Machtmissbrauch&rdquo; betreibe, ist eine totale Verdrehung dessen, was Schwul-Sein nicht nur in den USA bedeutet, n&auml;mlich als nicht zugeh&ouml;rig ausgegrenzt  zu werden. Es spricht eher f&uuml;r die gesellschaftliche Ohnmacht des Ausgegrenzten, wenn er betonen muss, dass er stolz darauf sei, schwul zu sein. Verst&auml;ndlich, dass der Chefredakteur NZZ, Markus Spillmann, klar stellen, wollte, dass der Artikel nicht der Haltung der NZZ entspr&auml;che. Allerdings st&ouml;rt die Art und Weise, wie ein Chefredakteur seine Autorin &ouml;ffentlich niedermacht. Es h&auml;tte gen&uuml;gt, eine differenzierte Gegenposition zu verfassen, und die Position des Blattes w&auml;re klar. &ndash; Unser Leser B.S. hat sicher recht, wenn er meint, dass dieses Vorgehen eines Chefredakteurs, die Tendenz verst&auml;rkt, dass Journalisten aus Angst davor, ihre Karriere zu riskieren, die Artikel schreiben, &ldquo;von denen sie meinen, dass ihre Chefs sie lesen wollen.&rdquo; Ich m&ouml;chte allerdings einschr&auml;nkend Wolfgang Lieb folgen, der meint, dass es die richtige Kritik am falschen Beispiel ist. &ndash; Der NZZ-Artikel und <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/reflexe\/von-missionen-macht-und-dem-missbrauch-letzterer-1.18415219\">das Statement von Spillmann findet sich hier<\/a>.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Alles richtig, man sollte aber bedenken, dass auch die politische Korrektheit eine Gefahr f&uuml;r die Meinungsfreiheit darstellt. Es ist ja sch&ouml;n, dass es offensichtlich so viele Journalisten gibt, die sich f&uuml;r Schwule einsetzen. Aber geh&ouml;rt es nicht auch zur Meinungsfreiheit, dass man zumindest duldet, dass andere Kollegen in diesem Punkt durchaus anderer Meinung sind? Oder nehmen wir den Fall &bdquo;Hornscheidt\/Gendergerechte Sprache&ldquo;: Wann hat man je gesehen, dass die konservative FAZ sich derart engagiert f&uuml;r eine <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/gendergerechte-sprache-hornscheidts-vorschlag-13268220.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">sehr kleine Minderheit stark gemacht hat<\/a> und dabei selbst vor (sicher nicht vollkommen ungerechtfertigter) Kollegenschelte nicht zur&uuml;ckschreckt? Der FAZ-Kollegin Antonia Baum sei ihre frei Meinung zum Thema &bdquo;geschlechtsneutrale Sprache&ldquo; ja auch geg&ouml;nnt. Wer aber im Namen der politischen Korrektheit Andersdenkende in die rechte Ecke schreibt, tut sich und der Meinungsfreiheit damit keinen Gefallen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23979","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23979","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23979"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23979\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23982,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23979\/revisions\/23982"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23979"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23979"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}