{"id":23989,"date":"2014-11-19T09:20:11","date_gmt":"2014-11-19T08:20:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989"},"modified":"2014-11-19T09:20:11","modified_gmt":"2014-11-19T08:20:11","slug":"hinweise-des-tages-2258","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h01\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h02\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h03\">Juncker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h04\">Axel Troost: Schuldenbremse, EU-Haushalt und der Juncker Plan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h05\">Sieg f&uuml;r die Schattenbanken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h06\">M&uuml;nchhausen-Check zu sicheren Banken: Merkel t&auml;uscht die Deutschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h07\">Forderung deutscher EU-Politiker: Die Troika muss aufgel&ouml;st werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h08\">Eine unbequeme Wahrheit f&uuml;r Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h09\">Robert Reich &ndash; And Now the Richest .01 Percent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h10\">Wenn der &Ouml;lpreis weiter f&auml;llt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h11\">Kippt das Gericht die Erbschaftsteuer?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h12\">Mindestlohn: F&uuml;r erfolgreiche Umsetzung noch einiges zu tun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h13\">Was wirklich an Hartz IV falsch war<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h14\">Entt&auml;uschte deutsche Rechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h15\">Studie: Millionen Menschen in Sklaverei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h16\">Deutsche Mission verfehlt viele Ziele in Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989#h17\">&hellip; dann fahre darein mit gepanzerter Faust<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23989&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Ex-SPD-Chef Platzeck will Annexion der Krim anerkennen<\/strong><br>\nSo weit ist noch kein namhafter deutscher Politiker gegangen: Ex-SPD-Chef Matthias Platzeck fordert die Akzeptanz der russischen Krim-Annexion &ndash; ein klarer Widerspruch zur Linie der Bundesregierung. Aus der SPD kommt Kritik. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die Legalisierung der Krim-Annexion sieht Platzeck verschiedene M&ouml;glichkeiten: &ldquo;Dazu geh&ouml;ren finanzielle Leistungen, eine Wiederholung des Referendums unter Kontrolle der OSZE und Weiteres. Das m&uuml;ssen Kiew und Moskau aushandeln.&rdquo;<br>\nAuch die von prorussischen Separatisten kontrollierten Regionen in der Ostukraine w&uuml;rden wohl nicht zum ukrainischen Staat zur&uuml;ckkehren, vermutete Platzeck: &ldquo;Es ist momentan kaum vorstellbar, dass Donezk und Luhansk nach allem, was passiert ist, einfach wieder in den ukrainischen Staatsverband zur&uuml;ckkehren.&rdquo;<br>\nPlatzeck forderte den Westen auf, mehr Verst&auml;ndnis f&uuml;r Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin zu zeigen. &ldquo;Der Kl&uuml;gere gibt auch mal nach&rdquo;, sagte Platzeck demnach. &ldquo;Was k&auml;me denn nach Putin, wenn der russische Pr&auml;sident weg w&auml;re? Sicher kein proeurop&auml;ischer Nachfolger, eher ein noch nationalistischerer Pr&auml;sident. Wenn Russland als zweitgr&ouml;&szlig;te Nuklearmacht der Welt aber politisch instabil w&uuml;rde, h&auml;tte das unabsehbare Folgen. Das w&auml;re brandgef&auml;hrlich!&rdquo;, sagte Platzeck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ukraine-krise-matthias-platzeck-will-legalisierung-krim-annexion-a-1003646.html#ref=rss\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Platzeck fragt vollkommen zu Recht &bdquo;was denn nach nach Puti k&auml;me&ldquo; und gibt die Antwort gleich mit: &bdquo;Sicher kein proeurop&auml;ischer Nachfolger, eher ein noch nationalistischerer Pr&auml;sident.&ldquo; Dieser Einwurf ist korrekt. Auch wenn es den &bdquo;Freunden der Freiheit&ldquo; in den Reihen des Westens nicht passt &ndash; Putin kann mit Fug und Recht als &bdquo;gem&auml;&szlig;igt&ldquo; gesehen werden und der Konfrontationskurs des Westens nutzt vor allem den ultranationalistischem rechten Fl&uuml;gel in Moskau, der Putin liebend gerne beerben w&uuml;rde. Aber vielleicht ist dies ja genau das, was die Vertreter einer Konfrontationspolitik im Westen wollen? Eine R&uuml;ckkehr in den Kalten Krieg mit billionenschweren R&uuml;stungsbudgets und klar umrissenen Einflusssph&auml;ren mit Vasallenstaaten und kalten und hei&szlig;en Konflikten weltweit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das einfache schwarz-wei&szlig;e Weltbild der deutschen Kanzlerin<\/strong><br>\nWie verfahren die Situation ist, l&auml;sst sich aus der Rede Merkels und dem ARD-Gespr&auml;ch mit Putin erkennen, ein &ldquo;Fl&auml;chenbrand&rdquo; (Merkel) ist so tats&auml;chlich nicht unwahrscheinlich [&hellip;]<br>\nWie aber soll auf dieser schwarz-wei&szlig; gemalten Welt mit dem B&ouml;sewicht auf der einen und den selbstlosen und fehlerlosen Guten auf der anderen ein Dialog entstehen. Das widerspricht schon der Behauptung, man lassen nichts &ldquo;unversucht, in Gespr&auml;chen mit Russland zu einer diplomatischen L&ouml;sung des Konflikts zu kommen&rdquo;. Gefolgt von der Machtdemonstration: &ldquo;Wir verh&auml;ngen wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland, soweit und solange sie erforderlich sind. Das Ziel dieses Ansatzes ist eine souver&auml;ne und territorial unversehrte Ukraine, die &uuml;ber ihre Zukunft selbstbestimmt entscheiden kann.&rdquo;<br>\nKein Wort dar&uuml;ber, dass in der Ukraine offenbar auch Menschen leben, die sich deren politische Ausrichtung anders vorstellen und die selbstbestimmt dar&uuml;ber entscheiden wollen. M&ouml;glicherweise erg&auml;be sich eine L&ouml;sung zwischen Kiew, den Separatisten und Moskau, wenn alle das beherzigen w&uuml;rden, was Merkel f&uuml;r die Europ&auml;ische Union beansprucht: &ldquo;Der Weg zu offenen, pluralistischen Gesellschaften kann mitunter sehr steil und steinig sein. Aber ich bin &uuml;berzeugt: Er verspricht langfristig mehr Stabilit&auml;t.&rdquo; Wachsweich sind die Bemerkungen zur angespannten Lage in der Asien-Pazifik-Region, kein Wort verliert die Kanzlerin hier &uuml;ber den Einfluss, den die USA hier auch milit&auml;risch aus&uuml;bt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43353\/1.html\">Florian R&ouml;tzer auf Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.:<\/strong>  Leider kann ich mich einem der Kommentare zu diesem Artikel nur anschlie&szlig;en: es macht Angst, das Ausma&szlig; dieser offiziellen und ver&ouml;ffentlichten sowie im Wortsinne unsouver&auml;nen Einseitigkeit und Gefolgschaft.<\/em><br>\n<em>Wer nur minimal unvernebelt dem aktuellen Interview mit Putin folgt, seinen Worten tats&auml;chlich zuh&ouml;rt, kann das anschlie&szlig;ende systemmediale Einerlei und dessen schreiende Taubheit kaum anders als grotesk und, ja, autistisch empfinden. Abgesehen von all den &uuml;blichen &lsquo;meinungsbildenden&rsquo; und &lsquo;linientreuen&rsquo; Wortwahlen und Etikettierungen ist ganz konkret (in Jauchs Sendung zum Interview) das vollkommene Verstummen des &lsquo;berufenen Historikers&rsquo; Heinrich August Winkler zur von der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen vertretenen offiziellen Linie eines die Vorgeschichte und eigene Verantwortung (&lsquo;Regime-change&rsquo; in Kiew) totschweigenden &lsquo;nur nach vorne Schauens&rsquo; professionell verantwortungslos und zynisch. Bei aller ohnehin schon vorhandenen Illusionslosigkeit angesichts der sich seit langem zuspitzenden aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und Transformationen und ihrer offiziellen und medialen Darstellungen und Progagierungen (besonders erschreckend und ma&szlig;geblich im Feld der Wirtschaft und Wirtschaftspolitik), allein das (sichtbare) Ausma&szlig; der Gefangenheit und Gefolgschaft innerhalb dieses (im umfassenden Sinne) globalen und totalit&auml;ren (NSA, TINA etc.) Modells, Anspruchs und Kurses US-amerikanischer Pr&auml;gung, Selbstgerechtheit (auch und gerade im rechtlichen Sinne) und Gewalt(&auml;tigkeit) macht &ndash; Angst! Es expandiert oder provoziert Gegengewalt, und n&auml;hrt sich damit, so oder so, selbst. So bleibt zu hoffen und zu w&uuml;nschen, dass die aktuell erreichte Gegengewalt Russlands letztlich weniger gewaltn&auml;hrend eskalierend sondern (im Verbund mit anderen) tats&auml;chlich Grenzen setzend und Einhalt gebietend (und organisierend) wirken kann. Und dass sich dann die von Jauch bedauerte &lsquo;ferne biologische L&ouml;sung des Problems Putin&rsquo; als im Gegenteil w&uuml;nschenswert und gl&uuml;cklich erweisen k&ouml;nnte. Daran, wie irre und irreal diese offiziellen und medialen Darstellungen und Argumentationen wirken (mit eben deshalb sehr realen Ein- und Auswirkungen), l&auml;sst sich jederzeit erinnern, in dem man sich eine solche Situation umgekehrt direkt vor der Haust&uuml;r (im &lsquo;Hinterhof&rsquo;) der USA vorstellt, und wie deren Pr&auml;sident darauf reagieren w&uuml;rde &ndash; und m&uuml;sste.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fatale Entscheidung in Kiew<\/strong><br>\nMit ihrer Entscheidung, Bewohnern der abtr&uuml;nnigen Gebiete der Ostukraine s&auml;mtliche Leistungen zu kappen, trifft die Kiewer Regierung nicht die Bewaffneten und Anf&uuml;hrer der abtr&uuml;nnigen Teile der Ostukraine. Allen alten und kranken Menschen in Donezk und Lugansk, die ihre Heimat schon allein aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden nicht verlassen k&ouml;nnen, wird dadurch die Lebensgrundlage entzogen. Es ist zu bef&uuml;rchten, dass im kommenden Winter in der Ostukraine mehr Menschen durch Hunger und K&auml;lte ihr Leben verlieren werden als durch Kugeln und Luftangriffe. Kiew hat sich mit seiner Entscheidung, Rentnern, Behinderten, Kriegsveteranen und alleinerziehenden M&uuml;ttern im nicht von Kiew kontrollierten Osten alle Zahlungen zu kappen, auch selbst einen B&auml;rendienst erwiesen. Gerade jetzt, wo man in den Gebieten Donezk und Lugansk immer weniger an eine Zukunft in Russland glaubt, h&auml;tte man deren Bev&ouml;lkerung zeigen k&ouml;nnen, dass man sie nicht vergessen hat. Auch die Bewohner des Donbass sind Ukrainer. &ndash; Kiew wollte mit seiner Entscheidung den Machthabern von Donezk und Lugansk den Boden entziehen. Das Gegenteil wird wohl eintreten: Die Menschen dort entfremden sich weiter von der Kiewer Zentralregierung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2014%2F11%2F17%2Fa0063&amp;cHash=5afc4d549bb063a1c6c915e01f8bea09\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2014%2F11%2F17%2Fa0052&amp;cHash=d0d1a4d4bba6f0160af4b7e3b5c54d90\">Wer Rente will, muss umziehen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da hat Wladimir Putin manchmal auch recht: Der Westen fordert Putin regelm&auml;&szlig;ig auf, mehr Einfluss auf die Separatisten zu nehmen, aber er selbst schafft es nicht, die ukrainische Regierung vor solchen Torheiten zu bewahren. Die Ukraine erwartet massive Hilfe von uns. Europa muss ihr aber vermitteln, das Europa nicht nur Handel und Kredite beinhaltet, sondern auch die viel zitierten Werte beinhaltet. Dazu geh&ouml;rt auch ein angemessener Umgang mit Rentnern, Behinderten, Kriegsveteranen und alleinerziehenden M&uuml;ttern in der Ostukraine. Zu diesen Werten geh&ouml;rt auch die Missachtung vorbelasteter militanter Rechtsradikaler wie Wadim Trojan, welcher zum Polizeichef der Region Kiew ernannt wurde. Regierungschef Jazenjuk und Innenminister Awakow ist nahezulegen, dass die Wahlen vorbei sind und keine Rechtsradikale auf verantwortungsvollen Positionen etwas zu suchen haben. Inakzeptabel und gef&auml;hrlich f&uuml;r den Westen w&auml;re es, wenn die ukrainische Regierung &uuml;ber das sogenannten Lustrationsgesetz (Lustration = Reinigung), Beamte, die f&uuml;r die Janukowitsch-Regierung gearbeitet haben, durch rechtsextremes, durch ultranationalistisches Personal ersetzen w&uuml;rde &ndash; gerade im Sicherheitsapparat. Die Bundesregierung bzw. Staatsministerin Maria B&ouml;hmer antwortete auf die Anfrage zur Ernennung von Wadim Trojan zum Chef der Polizei des Oblast Kiew sibyllinisch: &ldquo;Die Bundesregierung geht nicht davon aus, dass sich durch die Ernennung der Bedarf der Ukraine an einer umfassenden zivilen Sicherheitssektorreform verringert. Daher h&auml;lt sie eine Beteiligung am Einsatz der beratenden Mission der EU f&uuml;r eine Reform des zivilen Sicherheitssektors in der Ukraine unver&auml;ndert f&uuml;r geboten.&rdquo; Da kann man nur hoffen, dass die Bundesregierung hinter den Kulissen massiv mehr tut &ndash; schon aus Eigeninteresse. Es muss doch f&uuml;r auch f&uuml;r Frau Merkel frustrierend sein, dass Putin auf die russische Einflussnahme angesprochen auf der St&auml;rkung rechtsextremer, ultranationalistischer Kr&auml;fte in der Ukraine verweisen kann. Im &Uuml;brigen sollte sich der Westen wie auch die Ukraine klar machen, dass das Minimalziel der russischen Regierung ein gesicherter Zugang Russlands zur Krim ist. Weniger wahrscheinlich ist, dass Russland tats&auml;chlich den Donbass mit seiner veralteten Schwerindustrie und den wenig effektiven Minen durchf&uuml;ttern m&ouml;chte. Auf der russischen Seite sind die unrentablen Minen geschlossen worden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Internationale Schiedsgerichte: Ungleiche Gegner<\/strong><br>\nDie Geschichte der in Rum&auml;nien geborenen Micula-Br&uuml;der beginnt in den neunziger Jahren. Damals kauften sie eine schwedische Firma und nutzten diese, um wiederum in Rum&auml;nien zu investieren. Dort, in Gro&szlig;wardein am Fu&szlig;e des Apuseni-Gebirges, gab es eine Mineralwasserquelle. Die Br&uuml;der errichteten eine Abf&uuml;llanlage f&uuml;r Wasser, S&auml;fte und Limonaden. Das war auch deswegen lukrativ, weil der rum&auml;nische Staat gro&szlig;z&uuml;gige Subventionen genehmigte. So musste ihre Firma kaum Einfuhrz&ouml;lle auf Rohstoffe zahlen und keine Mehrwertsteuer auf Maschinen. Gewinne brauchte sie nicht zu versteuern. Als Rum&auml;nien ein Mitglied der EU wurde, auch um die Vorz&uuml;ge des Binnenmarktes nutzen zu k&ouml;nnen, musste das Land eine ganze Reihe europ&auml;ischer Regeln &uuml;bernehmen. Die Regierung strich deswegen schon w&auml;hrend der Beitrittsverhandlungen Privilegien der heimischen Wirtschaft. Sie brachte ihre Gesetze auf europ&auml;ischen Standard und reduzierte die Subventionen. Auch die f&uuml;r die Firma der Miculas. &ndash; Die Br&uuml;der &auml;rgerte das enorm. Sie nahmen sich einen Anwalt, jedoch nicht irgendeinen. Sie heuerten den bekanntesten Fachmann f&uuml;r solche Probleme an. Der zog f&uuml;r sie gar nicht erst vor irgendein rum&auml;nisches Gericht. Er wandte sich an das internationale Schiedsgericht ICSID in Washington.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/47\/schiedsgerichte-steuerzahler\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die NachDenkSeiten &auml;u&szlig;ern sich des &ouml;fteren kritisch zu Artikeln der Zeit, zuletzt vor allem zu Herrn Joffe, aber dieser Artikel ziert die Zeit. Ein wirklich gelungenes St&uuml;ck Recherche.<\/em><br>\n<em>Es ist schwer verst&auml;ndlich, dass die SPD in Gestalt ihres Vorsitzenden angesichts solcher Beispiele, welche bestimmt Schule machen werden, dabei ist, die privaten Schiedsgerichte in den Handelsabkommen mit Kanada und den USA zu akzeptieren. So traurig das ist, es muss gesagt werden: Die organisierte Sozialdemokratie dient mit dem Durchwinken von TTIP sowie CETA oder dem Gesetz zur Tarifeinheit in den Unternehmen, dem Kapital ein Rechtssystem an, das immer mehr dessen Interessen sch&uuml;tzt. Sicherlich die SPD hat einen Koalitionsvertrag unterschrieben, aber gerade in diesem Punkt ist er interpretierbar. Einmal abgesehen davon, dass die NachDenkSeiten vor GroKo gewarnt haben, die Parteien k&ouml;nnen ja auch im Laufe der Zeit hinzulernen und zu differenzierteren Auffassungen gelangen. Minister Gabriel w&auml;re es, auch schon wegen der vertriebenen W&auml;hlerschaft, zu w&uuml;nschen, sich endlich einmal dazu zu entschlie&szlig;en, f&uuml;r die SPD Flagge zu zeigen. Sich in Sachen privater Schiedsgerichtsbarkeit zu verweigern, hie&szlig;e nicht, sich endg&uuml;ltig gegen TTIP zu stellen. Im Koalitionsvertrag hei&szlig;t es nur:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Genauso wie den Erfolg der Verhandlungen der Europa&#776;ischen Union u&#776;&uuml;ber ein Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) streben wir auch den zu&#776;gigen Abschluss weiterer Handelsabkommen mit dynamisch wachsenden Schwellenla&#776;ndern an. Unser Ziel ist eine Vertiefung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen. Dabei setzen wir auf multilaterale Handelsregeln. Bei EU-Handelsabkommen soll die Einhaltung der Kernarbeitsnormen der internationalen Arbeitsorganisation (ILO)-beru&#776;cksichtigt werden, damit der Freihandel nicht zum Einfallstor fu&#776;r Lohn- und Sozialdumping wird.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Kurz davor hei&szlig;t es: &ldquo;Ein freier und fairer Welthandel muss im multilateralen Rahmen der Welthandelsorganisation WTO verla&#776;sslich geregelt werden.&rdquo; Lassen wir einmal au&szlig;en vor, wie frei private Schiedsgerichtsbarkeit Freihandel macht, so steht da auch das Wort &ldquo;fair&rdquo;. Wir k&ouml;nnen in Europa auf eine lange Geschichte der Eingrenzung der Macht des Kapitals zur&uuml;ckblicken, da k&ouml;nnen jetzt nicht beginnen, nicht absehbare Risiken f&uuml;r die B&uuml;rger, Steuerzahler und Besch&auml;ftigten  zugunsten unternehmerischer Risikoreduzierung zu &uuml;bernehmen. Das Kapital adelt seine hohen Gewinne immer wieder mit dem Wort unternehmerisches Risiko. Wir sollten es nicht dieses Adels berauben!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Selbsterm&auml;chtigung und Selbstentmachtung in einem &ndash; die Europ&auml;ische Union und der Investorenschutz nach CETA<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union ist ein Zweckverband mit bestimmten Zust&auml;ndigkeiten und Aufgaben (&bdquo;Politiken&ldquo;), die ihm mit seiner Verfassung (EUV und AEUV) zugeteilt worden sind. Der internationale Investorenschutz, den die EU-Kommission mit den Freihandelsvertr&auml;gen CETA (und dann TTIP) verbinden will, soll der Union und den Mitgliedstaaten bestimmte Gebote und Verbote zum Schutz der kanadischen (und amerikanischen) Investoren auferlegen und sie f&uuml;r Verst&ouml;&szlig;e dagegen einer Haftung gegen&uuml;ber den Investoren und im Streitfall einer eigenen Schiedsgerichtsbarkeit unterwerfen. Was Deutschland angeht, habe ich in diesem Verfassungsblog unter dem &bdquo;Schwerpunkt: Investitionsschutz im TTIP in der Kritik&ldquo; begr&uuml;ndet, dass dieses Sonderrecht zwischen ausl&auml;ndischen Investoren und Staat mit dem Grundgesetz unvereinbar w&auml;re und von Bundesregierung und dem deutschen Gesetzgeber abgelehnt werden muss (kritisch dort auch die Beitr&auml;ge von Krajewski, Feichtner, von Bernstorff, Stoll, allerdings ohne die verfassungsrechtlichen Folgerungen). Man muss die Verfassungsrechtsfrage aber, eigentlich sogar vorrangig, auch der Europ&auml;ischen Union nach ihrem Verfassungsrecht stellen. Ist sie als Zweckverband mit begrenzten Einzelerm&auml;chtigungen &uuml;berhaupt befugt, sich selbst und ihre Mitgliedstaaten dem gewollten Investorenschutz auszusetzen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verfassungsblog.de\/selbstermaechtigung-und-selbstentmachtung-einem-die-europaeische-union-und-der-investorenschutz-nach-ceta\/\">Verfassungsblog<\/a><\/li>\n<li><strong>Fast Track to Lost Jobs &ndash; Free Trade Agreements Are Bad Deals for Working Americans<\/strong><br>\nPresident Obama is currently negotiating two massive new free trade agreements that, if enacted, are likely to result in increased outsourcing and growing job losses, especially in the manufacturing sector. He has asked Congress for &ldquo;Fast Track&rdquo; authority, which would allow him to submit trade agreements to Congress without giving members of Congress the opportunity to amend the deal. Experience has shown that these trade deals have resulted in massive job losses for American workers, as shown in the infographic below. Fast track trade legislation will speed the ratification of more job-destroying trade deals.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.epi.org\/publication\/fast-track-to-lost-jobs-free-trade-agreements-are-bad-deals-for-working-americans\/\">EPI<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Juncker<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Gegenkommentar von Sven Giegold<\/strong><br>\nSven Giegold schreibt uns:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Liebes Team der Nachdenkseiten,<br>\nin der Zusammenfassung der Nachrichten des Tages von Jens Berger steht heute:<br>\n&bdquo;Anmerkung NachDenkSeiten Jens Berger:<br>\nSo l&ouml;blich und treffend Sven Giegold&acute;s Kritik an der SPD ist, so scheinheilig ist sie auch. Erst im Juli dieses Jahres hatte sich Giegold zusammen mit seinem Kollegen Albrecht pers&ouml;nlich daf&uuml;r stark gemacht, dass die Gr&uuml;nen Juncker als Kommissionspr&auml;sidenten unterst&uuml;tzen. Und mir kann niemand erz&auml;hlen, dass der Finanzexperte Giegold damals noch nichts von Juckers #Steuervermeidungsdeals ahnen konnte. Mein erster Eindruck war damals, dass Giegold sein Pro-Juncker-Engagement irgendwann noch einmal auf die F&uuml;&szlig;e fallen wird. Dass dies so schnell passieren wird, h&auml;tte ich allerdings auch nicht gedacht.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Bitte erlauben Sie mir dazu einen kurzen Gegenkommentar:<br>\nWir werfen niemand vor, Juncker ins Amt gebracht zu haben. Mir ist lieber, ich kann Juncker f&uuml;nf Jahre unter Druck setzen, da er jetzt in Sachen Steuergerechtigkeit eine Bringschuld hat. Durch harten Druck w&auml;re Juncker jetzt mehr eine Chance als ein Problem f&uuml;r mehr Steuergerechtigkeit. Was ich frage ist: Werden die Sozialdemokraten uns unterst&uuml;tzen, gen&uuml;gend Druck auf Juncker und die anderen Verantwortlichen machen, um Steuerdumping abzustellen? Konkret: Unterst&uuml;tzen sie einen Untersuchungsausschuss des Europaparlaments? Unterst&uuml;tzen sie eine Revision des deutschen Koalitionsvertrags, der mehr Transparenzpflichten f&uuml;r Gro&szlig;konzerne ausschlie&szlig;t oder vermeiden sie diese Konflikte zu Gunsten der gro&szlig;koalition&auml;ren Ruhe? Was wir vorschlagen, <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/plan-steuervermeidung-grossunternehmen\/\">haben wir als 8 Punkte zusammengefasst<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><strong>Juncker muss sich Misstrauensantrag stellen<\/strong><br>\nSo viel ist jetzt schon gewiss: EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker wird einen Rekord brechen. Bereits in der kommenden Woche, das hei&szlig;t: nach nicht einmal einmonatiger Amtszeit und damit schneller als jeder andere Kommissionschef vor ihm, wird sich der fr&uuml;here Luxemburger Regierungschef einem Misstrauensantrag gegen&uuml;bersehen.<br>\nDer entsprechende Antrag ist am Dienstagmittag offiziell von den Rechtspopulisten im Parlament vorgelegt worden und erf&uuml;llt die notwendige Mindestanforderung: Er ist von 76 Abgeordneten, also zehn Prozent der Parlamentarier, unterzeichnet worden. Dies best&auml;tigte das B&uuml;ro von Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz (SPD) der S&uuml;ddeutschen Zeitung. Vorl&auml;ufigen Planungen zufolge soll am Dienstag &uuml;ber den Antrag debattiert werden. Die Abstimmung soll am Donnerstag stattfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/rekord-im-eu-parlament-juncker-muss-sich-misstrauensantrag-stellen-1.2225965\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser H.H.:<\/strong> Die Rechten und die Linken im EU-Parlament wollen sich bei ihren Bem&uuml;hungen, Juncker zu st&uuml;rzen, nicht gegenseitig unterst&uuml;tzen. Juncker kann das Ganze dann relativ gelassen verfolgen und sich zur&uuml;cklehnen. Gleichwohl zeigt dieser Vorgang wie weit wir von einem &ldquo;vereinten&rdquo; Europa tats&auml;chlich entfernt sind.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Axel Troost: Schuldenbremse, EU-Haushalt und der Juncker Plan<\/strong><br>\nDie europ&auml;ische Union ist in einen Wust von &ouml;konomisch-sozialen und politischen Problemen verstrickt: Gro&szlig;britannien strebt unter dem Druck der Rechtspopulisten (UKIP) zu nationalstaatlichen Alleing&auml;ngen, die wirtschaftliche Stagnation h&auml;lt die Arbeitslosigkeit in etlichen Mitgliedsl&auml;ndern hoch und in den wachsenden geopolitischen Konflikten f&auml;llt der europ&auml;ische Verbund nicht durch &uuml;berzeugende L&ouml;sungsans&auml;tze auf. Dazu kommt: Die EU steckt derzeit in einer der schwersten Haushaltskrisen seit ihren Anf&auml;ngen in den 1950er Jahren. In vielen Bereichen sitzt die EU-Kommission, die das europ&auml;ische Geld in den Mitgliedsstaaten verteilt, auf leeren Kassen.<br>\nDas Tauziehen um den milliardenschweren Gemeinschaftshaushalt der EU geht nach der Wahl der EU-Kommission in eine neue Runde. Das Budget f&uuml;r die Jahre 2014 bis 2020 bel&auml;uft sich auf 960 Mrd. Euro &ndash; das entspricht etwa einem Prozent des Bruttosozialprodukts aller EU-L&auml;nder zusammen. Alle sieben Jahre wird der EU-Haushalt in langwierigen Verhandlungen ausgehandelt. Noch komplizierter wird das Thema durch die j&auml;hrlich anfallenden Nachtragshaushalte, die die Europ&auml;ische Kommission erstellt, um notwendig gewordene zus&auml;tzliche Zahlungen begleichen zu k&ouml;nnen. Dieses aufwendige Verfahren, das zum einen auf wirtschaftlichen Vorhersagen und zum anderen auf politischen Verhandlungen und Vereinbarungen beruht, f&uuml;hrt auch in diesem Jahr zu harten politischen Konflikten. &ndash; Gerade hat der neue EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker einen 300 Mrd. Euro schweren Investitionsplan angek&uuml;ndigt gegen die Abw&auml;rtsspirale der europ&auml;ischen Konjunktur und die hohe Arbeitslosigkeit in der EU. Die Staats- und Regierungschefs unterst&uuml;tzen dies mit Sonntagsreden. Aber wie soll das funktionieren, wo soll dieses Geld herkommen, wenn die EU es noch nicht einmal schafft, ihren bestehenden Verpflichtungen nachzukommen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.axel-troost.de\/article\/8151.schuldenbremse-eu-haushalt-und-der-juncker-plan.html\">axel-troost.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein etwas l&auml;ngerer, aber informativer Text von Axel Troost. So beschreibt er z.B. die N&ouml;te der Slowakei, die zurzeit vergeblich auf  600 Millionen aus der EU erwartet. Ohne dieses Geld best&uuml;nde die Gefahr, dass die Verschuldung von mehr als 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts &uuml;berschritten w&uuml;rde. Die verfassungsrechtliche verankerte Schuldenbremse sieht bei einem &Uuml;berschreiten diese Wertes einen R&uuml;cktritt der Regierung vor. Verr&uuml;cktes Europa! Frau Merkel k&ouml;nnte sich vorstellen, dass Junckers 300-Mrd.-Programm &uuml;ber eine &bdquo;Kombination&ldquo; zwischen EU- und EIB-Mitteln (Europ&auml;ische Investitionsbank) sowie &bdquo;privaten Quellen&ldquo; realisiert werden k&ouml;nnte. Das kennen wir schon. Absurd, die staatlichen Gelder sollen doch gerade die privaten Aktivit&auml;ten ausl&ouml;sen. Die von Troost vorgeschlagenen Auswege aus der Sackgasse werden am politischen Willen des neoliberalen Kerns der EU, allen voran Deutschland, scheitern:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Mit einem schuldenfinanzierten Nachtragshaushalt k&ouml;nnte die EU ihre politisch-&ouml;konomische Glaubw&uuml;rdigkeit zur&uuml;ckgewinnen<\/em><\/li>\n<li><em>Auch der Junckersche Investitionsfonds von 300 Mrd. Euro k&ouml;nnte ein z&uuml;giger Beitrag zur Bek&auml;mpfung der Stagnation und der Einleitung eines sozial-&ouml;kologischen Strukturwandels sein.<\/em><\/li>\n<li><em>Sollten sich die EU-Staaten auf einen Rahmen f&uuml;r eine Mindestbesteuerung sowie die Finanzierung eines l&auml;ngerfristigen expansiven EU-Haushaltes mit dem Schwerpunkt der F&ouml;rderung der Krisenl&auml;nder verst&auml;ndigen.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Was bleibt, ist ein fader Geschmack. Europ&auml;ische Solidarit&auml;t gleich Null. Aber das kennen wir ja schon. Peinlich ist, dass diese Situation abzusehen war, als Cameron und Merkel 2013 die K&uuml;rzungen des EU- Budget f&uuml;r 2014 bis 2020 durchsetzten. Die EU zwingt ihre Mitglieder zu extremen Sparbem&uuml;hungen, bekommt aber den eigenen Haushalt nicht hin.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sieg f&uuml;r die Schattenbanken<\/strong><br>\nDas Gesch&auml;ft mit Wertpapieren als Sicherheit f&uuml;r Kredite bl&uuml;ht. Wieder ist Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der Finanzlobby eingeknickt<br>\nIn langen Ketten leihen Banken und Schattenbanken wie Hedgefonds, Private-Equity-Fonds und Geldmarktfonds sich untereinander Geld. Absurde Praktiken befeuern das Treiben: Wertpapiere werden mehrfach als vermeintliche Kreditsicherheit weiterverliehen. So lange alle mitmachen, scheint der Selbstbedienung mit Krediten so gut wie keine Grenze gesetzt.<br>\nProduktiven Nutzen hat das &ndash; im Gegensatz zu Krediten f&uuml;r reale Investitionen &ndash; keinen. Stattdessen pumpen derlei Gesch&auml;fte das Finanzsystem mit fiktiver Liquidit&auml;t auf. Es drohen kreditgetriebene Verm&ouml;genspreisblasen, etwa wieder im Immobiliensektor, mit steigender Gefahr f&uuml;r die Finanzstabilit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2014%2F11%2F18%2Fa0104&amp;cHash=219fc14a46c8862b9410162841d866ac\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>M&uuml;nchhausen-Check zu sicheren Banken: Merkel t&auml;uscht die Deutschen<\/strong><br>\nAls am Sonntag die Staats- und Regierungschefs der 20 gro&szlig;en Wirtschaftsnationen im fernen Brisbane auseinander gingen, gab die Bundeskanzlerin sich optimistisch: Im Bereich der Finanzmarktregulierung habe man &ldquo;wirklich gute Fortschritte gemacht&rdquo;, sagte Angela Merkel. Die Banken seien jetzt international reguliert. Und sie f&uuml;gte etwas umst&auml;ndlich hinzu: &ldquo;Das hei&szlig;t, es wird nie wieder notwendig sein, dass Steuerzahler daf&uuml;r eintreten m&uuml;ssen, dass, wenn gro&szlig;e Banken zusammenbrechen, sie dann praktisch ein erpresserisches Potenzial entwickeln und Steuerzahler diese Banken retten m&uuml;ssen.&rdquo; Diese frohe Botschaft hat dann ein vom Presseamt der Bundesregierung herausgegebener Newsletter vorsichtshalber weggelassen &ndash; wohl nicht nur aus stilistischen Gr&uuml;nden. Die Behauptung ist n&auml;mlich kaum zu halten. [&hellip;]<br>\nKritiker meinen, dass der Abwicklungsfonds im Falle einer erneuten Krise kaum ausreichen d&uuml;rfte. 55 Milliarden Euro seien ein &ldquo;sehr kleiner Betrag angesichts einer Bilanzsumme von 30.727 Mrd. Euro&rdquo;, schreibt etwa Thorsten Polleit, Chefvolkswirt bei Degussa Goldhandel. Er h&auml;lt deshalb die Aussage, dass die Euro-Bankenabwicklung den Steuerzahler schont, f&uuml;r &ldquo;falsch&rdquo;. Zum Vergleich: Seit 2007 ben&ouml;tigten die Banken 1,6 Billionen Euro frisches Kapital und rund 140 Milliarden Euro an Garantien hat Deutschland allein zur Rettung der Hypo Real Estate gebraucht. Aber wenn der Abwicklungsfonds nicht ausreicht, so die Auskunft des Bundesfinanzministeriums, steht der jeweilige Mitgliedstaat in der Verantwortung. Das hei&szlig;t: Der Steuerzahler!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/merkel-und-die-banken-ist-der-steuerzahler-wirklich-fein-raus-a-1003554.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Forderung deutscher EU-Politiker: Die Troika muss aufgel&ouml;st werden<\/strong><br>\nIn den EU-Krisenl&auml;ndern wird massiv privatisiert, um die Notkredite der Troika zu bedienen. Besonders in Portugal und Griechenland werden staatseigene Konzerne und Immobilien unter hohem Zeitdruck an Investoren verkauft &ndash; viele von ihnen deutlich unter Wert, wie der Tagesspiegel berichtete. Europapolitiker und &Ouml;konomen fordern nun &Auml;nderungen f&uuml;r das Troika-Gremium, bestehend aus EU-Kommission, Europ&auml;ischer Zentralbank und dem Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF). &bdquo;Die von der Troika verordneten Einschnitte und Privatisierungen haben mitnichten zu Wirtschaftswachstum und schon gar nicht zu einem Absinken der Arbeitslosigkeit gef&uuml;hrt&ldquo;, sagt Heinz-Joachim Barchmann, Vize-Vorsitzender des Europa-Ausschusses im Bundestag. Ein im M&auml;rz vom EU- Parlament vorgelegter Untersuchungsbericht habe deutlich gezeigt, &bdquo;dass die Vorgaben der Troika &ndash; neben dem ohne Frage vorhandenen Missmanagement in einigen Staaten &ndash; erheblich zu der misslichen Lage der &sbquo;Programml&auml;nder&rsquo; beigetragen&ldquo; h&auml;tten. Sparziele d&uuml;rften nicht &bdquo;durch aufoktroyierte Privatisierungswellen ohne R&uuml;cksicht auf zuk&uuml;nftige Generationen erreicht werden&ldquo;, sagt Barchmann weiter. Er fordert, die Troika, die sich bisher nicht vor dem EU-Parlament verantworten muss, m&uuml;sse k&uuml;nftig demokratisch legitimiert werden. &bdquo;Die organisierte Unverantwortlichkeit der Troika&ldquo; m&uuml;sse beendet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/forderung-deutscher-eu-politiker-die-troika-muss-aufgeloest-werden\/10987802.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit<\/strong>: Grunds&auml;tzlich ist daran zu erinnern, dass auch Kerneuropa, ganz dem neoliberalen Zeitgeist folgend, schon l&auml;ngst sein Tafelsilber verscherbelt hatte. Was ist von einem Land, wie z.B. Deutschland zu erwarten, das &ouml;ffentliche Geb&auml;ude verkauft, um sie dann zu mieten. So neu ist die Kritik an anderen Aspekten der Privatisierungen nicht. Viele haben bereits vor der Exekutierung der Privatisierungen darauf hingewiesen, dass in einer Rezession des Krisenlandes Betriebe, Immobilien schwer zu ver&auml;u&szlig;ern w&auml;ren und fast zwangsl&auml;ufig unter Wert weggingen. Der Einwand von Manuel Sarrazin (Gr&uuml;ne), Mitglied im Europaausschuss des Bundestags, dass letztlich die nationalen Finanzminister das Verhandlungsergebnis zwischen der Troika und der nationalen Regierung beschlie&szlig;en und damit politische Verantwortung &uuml;bern&auml;hmen, ist zun&auml;chst formal richtig. Allerdings gab die Troika die Summe der Privatisierungserl&ouml;se  als Bedingung f&uuml;r weitere Hilfsma&szlig;nahmen vor &ndash; genauso wie si, die H&ouml;he der geforderten Haushaltsdefizite vorschrieb. Eine Einladung an Schn&auml;ppchenj&auml;ger. Dass dann die betroffenen Regierungen oft an falscher Stelle sparten oder zu fr&uuml;h privatisierten, liegt im erpresserischen Zwangssystem der Troika. Ob die Finanzminister eine Chance zur Gegenwehr hatten, vermag ich nicht zu beurteilen. Allerdings fragt man sich schon gerade zu Beginn der Krise, die vor allem eine Bankenkrise war, ob sie die Macht der Schuldner nicht untersch&auml;tzten und so jeden &ldquo;Bl&ouml;dsinn&rdquo; mitmachten. Zu ber&uuml;cksichtigen ist nat&uuml;rlich auch das enorme pers&ouml;nliche Bereicherungspotential in hoch korrupten Volkswirtschaften wie Griechenland oder Spanien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eine unbequeme Wahrheit f&uuml;r Berlin<\/strong><br>\nDie schwachen L&auml;nder der Eurozone m&uuml;ssen mehr wie Deutschland sein. So ungef&auml;hr lautet der popul&auml;re Tenor im harten Kern der W&auml;hrungsunion. Gerne wird dabei auf die Zeit zwischen 2000 und 2006 verwiesen, als Deutschland unter der Regierung von Gerhard Schr&ouml;der harte Strukturreformen am Arbeitsmarkt durchf&uuml;hrte und damit den Grundstein f&uuml;r den heutigen Erfolg legte. Das klingt einleuchtend. Spanien, Portugal, Italien, Irland und Griechenland haben ihr Schicksal selbst in der Hand. Wenn sie bloss dem Beispiel Deutschlands folgen w&uuml;rden, w&auml;ren ihre Probleme gel&ouml;st. Leider ist alles etwas komplizierter.<br>\nDeutschland hat in der ersten H&auml;lfte des letzten Jahrzehnts sehr wohl tiefgreifende Strukturreformen umgesetzt, die Lohnst&uuml;ckkosten gesenkt respektive eingefroren und die Basis f&uuml;r das heutige &laquo;Exportwunder&raquo; gelegt. Doch unter n&auml;herer Betrachtung wird klar, dass Deutschland dies nicht ohne fremde Hilfe vollbrachte. Tatkr&auml;ftige Unterst&uuml;tzung erhielt Berlin just von jenen Volkswirtschaften, die heute in der Krise stecken: Spanien, Irland, Portugal und andere periphere Staaten der Eurozone. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.tagesanzeiger.ch\/nevermindthemarkets\/index.php\/36008\/deutschlands-unbequeme-wahrheit\/\">Never Mind The Markets<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Robert Reich &ndash; And Now the Richest .01 Percent<\/strong><br>\nThe richest Americans hold more of the nation&rsquo;s wealth than they have in almost a century. What do they spend it on? As you might expect, personal jets, giant yachts, works of art, and luxury penthouses.<br>\nAnd also on politics. In fact, their political spending has been growing faster than their spending on anything else. It&rsquo;s been growing even faster than their wealth.<br>\nAccording to new research by Emmanuel Saez of the University of California at Berkeley and Gabriel Zucman of the London School of Economics, the richest one-hundredth of one percent of Americans now hold over 11 percent of the nation&rsquo;s total wealth. That&rsquo;s a higher share than the top .01 percent held in 1929, before the Great Crash.<br>\nWe&rsquo;re talking about 16,000 people, each worth at least $110 million.<br>\nOne way to get your mind around this is to compare their wealth to that of the average family. In 1978, the typical wealth holder in the top .01 percent was 220 times richer than the average American. By 2012, he or she was 1,120 times richer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/robert-reich\/and-now-the-richest-01-pe_b_6177200.html\">Huffington Post<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wenn der &Ouml;lpreis weiter f&auml;llt<\/strong><br>\nDer &Ouml;lpreis sinkt seit Monaten, und das Beunruhigende daran ist: Das alles hat was mit Ihrer Rente zu tun. W&auml;hrend sich Autofahrer freuen und das Heizen in der kalten Jahreszeit immer billiger wird, hat kaum jemand erfasst, welche gewaltige Sprengkraft hinter der Abh&auml;ngigkeit der Welt vom &Ouml;l steckt. Die Erd&ouml;lkonzerne dieser Welt haben eine Marktkapitalisierung von 4,6 Billionen US-Dollar. Pensionsfonds, Versicherungen, Staaten aus aller Welt haben ihr Geld &ndash; auch das Geld vieler deutscher Sparer und Anleger &ndash; &uuml;ber viele Ecken in diese Konzerne gesteckt, weil sie als unfehlbar gelten, als absolut sichere Anlage. Sie sind damit, wie die Gro&szlig;banken in der Finanzkrise: too big to fail, zu gro&szlig;, um zu scheitern. Eine Krise der globalen &Ouml;lkonzerne w&auml;re eine existenzielle Krise des gesamten Kapitalismus. Es gibt auf der ganzen Welt nicht eine einzige Finanzaufsicht, die das Problem auf dem Schirm hat. In der Logik der Finanzm&auml;rkte existiert es nicht. Das macht es so gef&auml;hrlich.<br>\nDer ehemalige US-Vizepr&auml;sident Al Gore nennt das Problem die gr&ouml;&szlig;te Finanzblase aller Zeiten. Die Konzerne aber investieren in die Erschlie&szlig;ung neuer, noch schmutzigerer &Ouml;lvorkommen, als gebe es kein Klimaproblem &ndash; und sammeln daf&uuml;r weiterhin Geld ein. Nun fangen erste Pensionsfonds oder Universit&auml;ten an, sich St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck aus derartigen Gesch&auml;ften zur&uuml;ckzuziehen. Geschieht dies nicht rechtzeitig, hat die Menschheit die Wahl: zwischen einer Weltfinanzkrise oder einem Klimakollaps.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2014%2F11%2F12%2Fa0036&amp;cHash=aa07e7483ddbf0b14843aba091cc9765\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Artikel k&ouml;nnte etwas pr&auml;ziser sein. Unsere Rente ist weniger betroffen als diejenige in L&auml;ndern, in welchen die kapitalgedeckte Rente eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielt &ndash; wie z.B. in Gro&szlig;britannien oder in Mischformen wie in den Niederlanden, der Schweiz oder auch in D&auml;nemark und Schweden. Bei der kapitalgedeckten Rente spielt, <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/36831_37253.htm\">wie sich bei Ausbruch der Finanzkrise zeigte<\/a>, neben dem grunds&auml;tzlichen Risiko auch eine bedeutende Rolle, wie reguliert dieser Bereich ist. &ndash; Andererseits k&ouml;nnen wir mit der Situation in Deutschland nicht zufrieden sein, da unsere Umlagerente politisch gewollt langfristig unter das Existenzminimum f&auml;llt. Das Abfeiern der Senkung aktueller Beitrags&auml;tze durch die Politik ist angesichts der tendenziellen Altersarmut zuk&uuml;nftiger Generationen vollkommen unangemessen. &ndash; Zum Artikel selbst w&auml;re es bestimmt interessant zu erfahren, in welchem Umfang kapitalgedeckte Renten in der &Ouml;lindustrie angelegt sind. &ndash; Siehe dazu auch einen Artikel der NZZ zur <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/der-erdoelpreis-verunsichert-1.18426233\">Entwicklung des Erd&ouml;lpreises und der Energieaktien<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kippt das Gericht die Erbschaftsteuer?<\/strong><br>\nSteuerexperten rechnen damit, dass das Bundesverfassungsgericht die gro&szlig;z&uuml;gigen Verschonungsregeln f&uuml;r Betriebsverm&ouml;gen bei der Erbschaftsteuer zum Jahresende kippt. Die Richter, so deutet es sich an, halten die Unternehmen demnach f&uuml;r privilegiert gegen&uuml;ber Privateigent&uuml;mern, die die volle Steuerlast tragen. Das Urteil wird nicht nur von Unternehmern mit Sorge erwartet. In der Politik ist umstritten, wie die Erbschaftsteuer nach dem Urteil ausgestaltet werden soll. Nach jetzigem Recht gilt: Wenn ein Betrieb f&uuml;nf Jahre lang mit allen Arbeitspl&auml;tzen weitergef&uuml;hrt wird, dann entfallen 85 Prozent der Erbschaftsteuer. Bei einer Weiterf&uuml;hrung des Betriebs f&uuml;r mindestens sieben Jahre sind gar keine Steuern mehr f&auml;llig.  Betriebe mit weniger als 20 Mitarbeitern m&uuml;ssen nicht einmal nachweisen, dass sie die Arbeitspl&auml;tze tats&auml;chlich erhalten.  Der Bundesfinanzhof hielt den Vorteil f&uuml;r Unternehmen gegen&uuml;ber Privatverm&ouml;gen bereits 2012 f&uuml;r verfassungswidrig und hatte das Gesetz daher dem Verfassungsgericht zur Pr&uuml;fung vorgelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/kippt-das-gericht-die-erbschaftsteuer-aid-1.4674785\">RP Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es folgen die verschiedenen Positionen der Parteien, wobei der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus, die &uuml;bliche M&auml;r auftischt, dass die Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen &ldquo;nicht durch die Erbschaftsbesteuerung gef&auml;hrdet werden&rdquo; d&uuml;rfe, weil sonst unweigerlich die Fl&uuml;ssigmachen also der Verkauf von Maschinen, Vorr&auml;ten, Patenten oder Geb&auml;uden zur Aufl&ouml;sung des Betriebes f&uuml;hren w&uuml;rde. Seltsamerweise fragt kaum jemand, wie andere L&auml;nder wie z.B. die USA mit einer relativ hohen Erbschaftssteuerbelastung f&uuml;r Betriebsverm&ouml;gen zurechtkommen. Selbst der gewiss nicht verteilungsfixierte Wirtschaftsweise Lars Feld, Professor u.a. f&uuml;r Ordnungs&ouml;konomik, bezeichnet die Erbschaftsteuer als &ldquo;die gr&ouml;&szlig;te Dummensteuer, die wir in Deutschland haben. Denn sie trifft denjenigen eher, der ein Verm&ouml;gen von zwei Millionen Euro vererbt und nicht gestalten kann, als jemanden, der ein Erbe von 100 Millionen &uuml;bertragen will.&rdquo; Und fordert: &ldquo;Alle Verm&ouml;gensarten sollten bei der Erbschaftsteuer gleich behandelt werden. Bei der &Uuml;bertragung von Betriebsverm&ouml;gen k&ouml;nnten Stundungsregeln sicherstellen, dass die Fortsetzung des Unternehmens durch die Steuer nicht gef&auml;hrdet wird. Doch am Ende, wenn die Gewinne angefallen sind, m&uuml;sste die Steuer bezahlt werden. Bei einer solchen breiteren Bemessungsgrundlage k&ouml;nnten die Steuers&auml;tze f&uuml;r alle sinken. Das w&auml;re gerechter und w&uuml;rde die derzeitigen sch&auml;dlichen Anreize zur Steuervermeidung beseitigen.&rdquo; Denn eines ist klar, die derzeitige Regelung l&auml;dt geradezu ein, mit Hilfe von Fachleuten die Erbschaftsteuer vollst&auml;ndig zu umgehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mindestlohn: F&uuml;r erfolgreiche Umsetzung noch einiges zu tun<\/strong><br>\nDamit der allgemeine Mindestlohn ein Erfolg wird, ist noch einiges zu tun. Das zeigt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.* Wichtig sind nach Analyse der Forscher klarere Regeln in einigen wichtigen praktischen Fragen, wirksame Kontrollen, eine breite Informationskampagne und ein Dialog zwischen Unternehmen und Gewerkschaften. Hilfreich sei auch ein Verbandsklagerecht gegen Mindestlohnverst&ouml;&szlig;e, wie es beispielsweise in Frankreich existiert. F&uuml;r ihre Studie im Rahmen der NRW-Landesinitiative &bdquo;Faire Arbeit &ndash; Fairer Wettbewerb&ldquo; haben die WSI-Forscher Dr. Thorsten Schulten und Nils B&ouml;hlke, der Londoner Sozialwissenschaftler Pete Burgess, Dr. Catherine Vincent vom Pariser Institut de Recherches Economiques et Sociales und Ines Wagner von der Universit&auml;t Groningen die Mindestlohn-Praxis in Frankreich, Gro&szlig;britannien und den Niederlanden analysiert. Au&szlig;erdem haben sie sich mit der Durchsetzung von Lohnuntergrenzen in einzelnen deutschen Branchen befasst. Ihrer Analyse zufolge bedarf die Einf&uuml;hrung des Mindestlohns einer aktiven Gestaltung. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news613838\">IWD<\/a>\n<p>Umsetzung und Kontrolle von Mindestl&ouml;hnen: <a href=\"http:\/\/www.landderfairenarbeit.nrw.de\/files\/mais\/content\/Auskoemmliche%20Loehne\/Equal%20Pay%20Day%202014%20Unna\/Arbeitspapiere_49_Mindestlohn_2014.pdf\">Europ&auml;ische Erfahrungen und was Deutschland von ihnen lernen kann [PDF &ndash; 2.5 MB]<\/a>.\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Was wirklich an Hartz IV falsch war<\/strong><br>\nEs scheint meiner Timeline zufolge irgendein Hartz IV-Jubil&auml;um zu geben, jedenfalls h&auml;ufen sich gerade die Texte dar&uuml;ber, warum dessen Einf&uuml;hrung falsch war. Bei den vielen Argumenten fehlt mir jedoch eines, und meiner Ansicht nach das wichtigste, weshalb ich das an dieser Stelle mal kurz verblogge.<br>\nDas Schlimmste an Hartz IV, so meine ich, ist nicht seine absolute (zu geringe) H&ouml;he, sondern die hinter dem Systemwechsel von dem alten Arbeitslosen-\/Sozialhilfe-System zu Hartz IV stehende Logik des &bdquo;Nur wer wirklich Hilfe braucht, soll welche bekommen.&ldquo;<br>\nIch erinnere mich mit an eine Diskussion, die ich damals mit einer den Gr&uuml;nen nahe stehenden Freundin hatte (nicht die b&ouml;se CDU hat Hartz IV eingef&uuml;hrt, sondern das waren SPD und Gr&uuml;ne), die darin gerade einen Vorteil sah. Sie argumentierte ungef&auml;hr: Das alte System des Wohlfahrtsstaates ist zu teuer, wir m&uuml;ssen sparen, und deshalb soll das Geld, das wir haben, nicht mehr an Leute aus dem Mittelstand gehen, sondern konsequent nur an die Armen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/antjeschrupp.com\/2014\/11\/17\/was-wirklich-an-hartz-iv-falsch-war\/\">Antje Schrupp<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Entt&auml;uschte deutsche Rechte<\/strong><br>\nDeutschland ist, zumindest f&uuml;r den Moment, eine ernste Sorge los. Nach dem Grossaufmarsch von Fussball-Hooligans und Rechtsextremen jeder Couler in K&ouml;ln Ende Oktober, bei dem es zu schweren Ausschreitungen kam und zahlreiche Menschen verletzt wurden, begann die rechte Szene, die seit mindestens zehn Jahren keine m&auml;chtige Kundgebung zustande gebracht hatte, zu hoffen. Der Rest der Gesellschaft dagegen hegte Bef&uuml;rchtungen. In Hannover haben sich diese am Wochenende nun f&uuml;rs erste zerstreut. Ob der &laquo;K&ouml;lner&raquo; Elan der rechten deutschen Szene mit der Hannoveraner Pleite schon erloschen ist, wird sich weisen. Manche Hooligans hoffen offenbar, in ostdeutschen St&auml;dten , wo zwar deutlich weniger Ausl&auml;nder wohnen, der Ausl&auml;nderhass dagegen um so gr&ouml;sser ist, mehr Zulauf zu bekommen. Die Beh&ouml;rden scheinen entschlossen, die ihnen zur Verf&uuml;gung stehenden Rechtsmittel zu n&uuml;tzen.<br>\nDas martialische Auftreten der rechten Demonstranten, ihre Slogans &ndash; &laquo;Deutschland, Deutschland, hoch die Faust, diese Schweine m&uuml;ssen raus&raquo; h&ouml;rte der Reporter der &laquo;Tageszeitung&raquo; &ndash; und das Auftauchen bekannter Gesichter aus der rechtsextremen Szene d&uuml;rfte mittlerweile die da und dort in der Mitte der Gesellschaft gehegte Illusion zerst&ouml;rt haben, hier handle es sich um lobenswerte Kundgebungen gesitteter Demokraten gegen die Intoleranz der Salafisten und die Barbarei des Islamischen Staates. Ein echtes Problem mit den Hooligans hat die Partei Alternative f&uuml;r Deutschland. Nachdem mehrere AfD-Mitglieder an der K&ouml;lner Demo teilgenommen hatten, kam es im Hamburger Landesverband zu tumultu&ouml;sen Auseinandersetzungen. Der &Ouml;ffentlichkeit geben solche Vorf&auml;lle nat&uuml;rlich trefflich Aufschluss dar&uuml;ber, auf welchen Menschentyp diese Partei Anziehung aus&uuml;bt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/international\/enttaeuschte-deutsche-rechte-1.18426030\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der informierte Leser l&auml;sst die Lesart, dass da &ldquo;nur&rdquo; Hooligans unterwegs gewesen seien, gewiss nicht gelten. Aber wer <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/Presseclub\/ARD-Themenwoche-Toleranz-Presseclub\/Das-Erste\/Video?documentId=24748496&amp;topRessort=tv&amp;bcastId=311790\">den Presseclub<\/a> am Sonntag verfolgt hat, wird sich sehr gewundert haben, dass Hugo M&uuml;ller-Vogg sich unwidersprochen dar&uuml;ber auslassen konnte, dass es nur um Hooligans gegangen sei, um Leute, die sich gerne pr&uuml;geln. Auch Heribert Prantl raffte sich nicht einmal zu einem kleinen Widerspruch in dieser gem&uuml;tlichen Runde auf.  Dabei titelte die Sendung selbst u.a. mit &ldquo;Salafisten, Rechte, Hooligans &hellip;&rdquo; Der obige Hinweis zeigt, wie die Angelegenheit im Ausland gesehen wird. In der NZZ &uuml;berwiegt der Eindruck, dass da rechte Demonstranten auftraten und nicht Hooligans, die einen Anlass zum Pr&uuml;geln suchten. Vielleicht sollte der Presseclub beim n&auml;chsten Treffen zu diesem Thema einmal das Ausland einladen, bevor er sich ganz der Verharmlosung dieser Demonstrationen hingibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Studie: Millionen Menschen in Sklaverei<\/strong><br>\nM&auml;nner, Frauen und Kinder &ndash; 35,8 Millionen Menschen sind dem Bericht zufolge weltweit Opfer moderner Sklaverei. Dazu z&auml;hlen Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft, Zwangsehen oder kommerzielle sexuelle Ausbeutung, hei&szlig;t es in der neuen von der australischen Stiftung &ldquo;Walk Free&rdquo; ver&ouml;ffentlichten Studie. Demnach gibt es moderne Sklaverei in allen 167 untersuchten L&auml;ndern. Laut dem Bericht liegt Indien in absoluten Zahlen mit 14,3 Millionen Opfern mit Abstand an der Spitze der betroffenen L&auml;nder. Hier seien moderne Formen von Sklaverei in Gestalt ausbeuterischer und zwangsweiser Arbeitsbedingungen verbreitet, etwa in Ziegel- und Teppichfabriken, Textilunternehmen, bei Haushaltsdienstleistungen, in Bergbau und Landwirtschaft. Daneben gebe es auch zahlreiche F&auml;lle von Zwangsprostitution und Zwangsheiraten sowie organisierte Bettelei. Viele Familien lebten seit Generationen unter unfreien Bedingungen. Nach Indien folgen China mit 3,2 Millionen Opfern, Pakistan (2,1 Millionen), Usbekistan (1,2 Millionen) und Russland (1,1 Millionen). Danach kommen Nigeria, die Demokratische Republik Kongo, Indonesien, Bangladesch und Thailand. &ndash; Selbst wenn Europa im Vergleich zur Bev&ouml;lkerungszahl die niedrigste Rate weltweit aufweist, so z&auml;hlte die Organisation immerhin 566.200 Opfer von Sklaverei &ndash; oft durch sexuelle oder wirtschaftliche Ausbeutung. Ganz vorne dabei sind Bulgarien, Tschechien und Ungarn. Absolut betrachtet ist die T&uuml;rkei mit gesch&auml;tzt 185.500 Menschen in moderner Sklaverei negativer Spitzenreiter in Europa.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/studie-millionen-menschen-in-sklaverei\/a-18070226\">DW<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/d3mj66ag90b5fy.cloudfront.net\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Global_Slavery_Index_2014_final_lowres.pdf\">Global Slavery Index [PDF &ndash; 6,9 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Gestern haben die NachDenkSeiten noch auf den Bericht von Amnesty International mit dem Titel &ldquo;Katar: Ma&szlig;nahmen gegen Ausbeutung von Arbeitsmigranten erb&auml;rmlich&rdquo; hingewiesen. Neben Mauretanien, Usbekistan und Haiti weist &ldquo;Walk Free&rdquo; auf Katar mit der Ausbeutung von zugewanderten Arbeitskr&auml;ften als besonders drastischen Fall hin. Es wird Zeit, Katar, das im Nahen Osten politisch den Global Player mimt, die Rote Karte zu zeigen<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Deutsche Mission verfehlt viele Ziele in Afghanistan<\/strong><br>\n13 Jahre nach dem Beginn des deutschen Afghanistan-Einsatzes im Jahr 2001 zieht die Bundesregierung eine ern&uuml;chterndes Fazit der Mission. In der &ldquo;Zwischenbilanz des Afghanistan-Engagements&rdquo;, die das Bundeskabinett am Mittwoch beschlie&szlig;en soll, r&auml;umt der Sonderbeauftragte des Ausw&auml;rtigen Amts (AA) ein, dass bei allen Zielen des deutschen Einsatzes &ldquo;teils ganz erhebliche und schmerzhafte L&uuml;cken gegen&uuml;ber dem anzustrebenden Endzustand verbleiben&rdquo;. Konkret benennt der Bericht M&auml;ngel bei der demokratischen und wirtschaftlichen Entwicklung am Hindukusch, bei der Rechtsstaatlichkeit und der Einhaltung der Menschen- und B&uuml;rgerrechte. Auch die aktuelle Entwicklung der Sicherheitslage wird kritisch bewertet. Zwar seien die aufger&uuml;steten afghanischen Sicherheitskr&auml;fte mittlerweile in der Lage, die gro&szlig;en St&auml;dte und die Gebiete entlang der wichtigen Verkehrsachsen zu sch&uuml;tzen. Allerdings seien die Taliban und andere Gruppen bis heute eine &ldquo;erhebliche Bedrohung&rdquo; f&uuml;r Afghanen, lokale Sicherheitskr&auml;fte und die afghanische Regierung. Auch in Nordafghanistan &ndash; dort ist die Bundeswehr als F&uuml;hrungsnation der Isaf stationiert &ndash; sieht es nicht viel besser aus. Laut Bericht k&ouml;nnen die Afghanen in den dortigen Bev&ouml;lkerungszentren f&uuml;r eine &ldquo;ausreichend kontrollierbare&rdquo; Sicherheitslage sorgen, diese sei jedoch &ldquo;heterogen und lokal begrenzt&rdquo;, so das Papier. Auf dem Land aber gebe es eine &ldquo;&uuml;berwiegend erhebliche Bedrohung&rdquo;, die Anzahl von &ldquo;&uuml;berwiegend nicht kontrollierbaren&rdquo; Arealen habe sich 2014 &ldquo;tendenziell vergr&ouml;&szlig;ert&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/afghanistan-einsatz-der-bundeswehr-maue-bilanz-der-bundesregierung-a-1003607.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Selbst aus dem Wenigen, was der Spiegel berichtet, quillt die Erb&auml;rmlichkeit dieses Einsatzes. Der Aufbau der Afghan National Army und der Polizei w&uuml;rde grunds&auml;tzlich positiv bewertet, schreibt der Spiegel, aber die Sicherheitskr&auml;fte ben&ouml;tigten noch jahrelang finanzielle Unterst&uuml;tzung aus dem Ausland. Vier Milliarden Dollar sind zugesagt. Wen h&auml;lt hier die Regierung zum Narren? Solange die NachDenkSeiten bestehen, wurde dieser Krieg als &ldquo;mission impossible&rdquo; gewertet. Es lag sozusagen auf der Hand. Man musste dazu nicht im Land gewesen sein. Man brauchte nur Kennern der Region oder sowjetischen Gener&auml;len aufmerksam zuzuh&ouml;ren. Deutschland hat v&ouml;llig umsonst 54 Soldaten der Bundeswehr und drei deutsche Polizisten in den Tod geschickt (3.470 Koalitionssoldaten) &ndash; von allen anderen Opfern ganz zu schweigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&hellip; dann fahre darein mit gepanzerter Faust<\/strong><br>\noder Die deutsche Weltpolitik, die stets etwas Gutes will und stets das B&ouml;se schafft.<br>\nDer mit dem &raquo;Platz an der Sonne&laquo;, den die Deutschen sich sichern m&uuml;ssten, das war der von B&uuml;low. Der vierte Reichskanzler. Seiner ber&uuml;hmten &Auml;u&szlig;erung schob er allerdings vor, dass man &raquo;niemand in den Schatten stellen&laquo; wolle. Handel wolle man treiben, keine H&auml;ndel beginnen. Wirtschaftsimperialismus eben. Und der braucht den Frieden und nicht den Krieg. Aber eines war klar, &raquo;sollte es irgendeiner unternehmen&laquo;, die Deutschen an ihrem &raquo;guten Recht zu kr&auml;nken oder sch&auml;digen [&hellip;], dann fahre darein mit gepanzerter Faust.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2014\/11\/dann-fahre-darein-mit-gepanzerter-faust.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23989","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23989","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23989"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23989\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23992,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23989\/revisions\/23992"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}