{"id":23998,"date":"2014-11-20T08:46:03","date_gmt":"2014-11-20T07:46:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998"},"modified":"2014-11-20T09:05:35","modified_gmt":"2014-11-20T08:05:35","slug":"hinweise-des-tages-2259","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h01\">Putin-Interview: Journalismus mit Kalk&uuml;l?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h02\">Cicero-Umfrage &ndash; AfD-Anh&auml;nger wollen weniger Kriegsfl&uuml;chtlinge aufnehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h03\">Treffen mit GDL und EVG: Spitzengespr&auml;ch der Bahn-Gewerkschafter scheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h04\">Armut in Deutschland auf neuem Rekordhoch von 15,5 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h05\">Studie zur Armut: Hartz IV-Empf&auml;nger m&uuml;ssen sich einschr&auml;nken <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h06\">Ceta und das Kleingedruckte: Die Macht der Konzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h07\">An der Bundesregierung wird der Investorenschutz nicht scheitern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h08\">Rettete Gysi die Linkspartei vor der Spaltung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h09\">Bundesregierung rechnet mit doppelt so viel Atomm&uuml;ll <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h10\">Urananreicherung Nukleare Brennstoffe nicht in falsche H&auml;nde geben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h11\">Kabinett beschlie&szlig;t neues Bundeswehr-Mandat: 850 Soldaten f&uuml;r den Hindukusch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h12\">Republikaner stoppen Obamas Geheimdienstreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h13\">De Maizi&egrave;re auf Herbsttagung des BKA: Neuer Ruf nach Vorratsdatenspeicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h14\">Gro&szlig;britannien will Austausch von europ&auml;ischen Fahndungsdaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h15\">Internet: Wie viel Privatsph&auml;re bleibt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h16\">Marode US-Infrastruktur Die verfallenden Staaten von Amerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998#h17\">Die Anstalt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23998&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Putin-Interview: Journalismus mit Kalk&uuml;l?<\/strong><br>\n&ldquo;Seipel fungiert eher als Stichwortgeber denn als aktiver Gespr&auml;chspartner&rdquo;, monierte s&uuml;ddeutsche.de. Der &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; sah ein &ldquo;ein braves Frage-Antwort-Spiel. Langweilig. Ohne H&ouml;hepunkte.&rdquo; F&uuml;r &ldquo;Focus&rdquo;-Moskau-Korrespondent Boris Reitschuster war das &ldquo;Wohlf&uuml;hl-Interview&rdquo; kein Scoop, sondern ein &ldquo;Eigentor&rdquo;, das &ldquo;journalistische Standards verletzt und die ARD in einem schr&auml;gen Licht zeigt&rdquo;.<br>\nAndere Medien dagegen lobten Seipels Interview-Strategie: Dass Seipel einen &ldquo;guten Draht zum russischen Pr&auml;sidenten hat&rdquo;, mache ihn noch lange nicht zum Putin-Versteher, schreibt die &ldquo;FAZ&rdquo; (leider noch nicht online). &ldquo;Bei ihm und bei der ARD konnte sich jeder vielmehr seine eigene Meinung bilden. Wir wurden sogar live Zeuge, wie Wladimir Putin versuchte, die Bundesrepublik Deutschland von ihren westlichen und europ&auml;ischen Partnern zu trennen und auf einen russisch-deutschen Sonderweg zu locken. Das darzubieten ist genau die richtige Methode, dem grassierenden Medienbashing und Verschw&ouml;rungsgeraune entgegenzutreten&rdquo;. Und das der ARD nicht durchweg zugeneigte &ldquo;Handelsblatt&rdquo; nannte das Putin-Interview sogar &ldquo;eine Sternstunde im Ersten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/Putin-Interview-Journalismus-mit-Kalkuel,putin390.html\">NDR<\/a>\n<p><strong>Dazu: Das Interview im Wortlaut<\/strong><\/p>\n<p><strong>Putin und der russische Standpunkt<\/strong><br>\nNATO-Erweiterung, EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, die Annexion der Krim, Wirtschaftssanktionen &ndash; wie sieht der russische Pr&auml;sident die Politik des Westens? Wladimir Putin spricht im exklusiven Interview &uuml;ber den Standpunkt Russlands. Hier der Wortlaut des Interviews, das er dem NDR Autor Hubert Seipel gegeben hat und das am Sonntag bei G&uuml;nther Jauch in der ARD ausgestrahlt wurde. Aktuelle Berichterstattung zum Thema gibt es bei tagesschau.de.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/Putin-und-der-russische-Standpunkt,putininterview108.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Cicero-Umfrage &ndash; AfD-Anh&auml;nger wollen weniger Kriegsfl&uuml;chtlinge aufnehmen<\/strong><br>\nDie Mehrheit der Anh&auml;nger der Partei Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) spricht sich daf&uuml;r aus, weniger Fl&uuml;chtlinge aus Konfliktgebieten wie Syrien oder dem Irak aufzunehmen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/cicero-umfrage-afd-anhaenger-wollen-weniger-kriegsfluechtlinge-aufnehmen\/58511\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Treffen mit GDL und EVG: Spitzengespr&auml;ch der Bahn-Gewerkschafter scheitert<\/strong><br>\nDie Belegschaft der Deutschen Bahn bleibt gespalten. Ein Spitzengespr&auml;ch der Gewerkschaften &uuml;ber die Frage, wer k&uuml;nftig welche Berufsgruppe vertreten darf, endete ergebnislos. Die EVG gibt der GDL die Schuld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/tarifkonflikt-bei-der-bahn-gespraech-mit-gdl-und-evg-gescheitert-a-1003730.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wieder einmal wird der GDL einseitig die Schuld zugewiesen, entgegen der Rechtsprechung zur Tarifeinheit, nach der es einfach keine Tarifeinheit mehr gibt. &ldquo;ob eine L&ouml;sung des Streits in Form von zwei inhaltlich identischen Tarifvertr&auml;gen der Bahn mit EVG und GDL herbeigef&uuml;hrt werden kann&rdquo; &ndash; das soll wohl hei&szlig;en, zwei Tarifvertr&auml;ge auf verschiedenem Papier, die aber inhaltlich identisch sind, um in einem sehr formalen Sinn der Anforderung von Tarifpluralit&auml;t zu gen&uuml;gen; bizarrer geht es kaum. &ldquo;Die Bahn [&hellip;] hat praktisch keine Handhabe&rdquo; &ndash; au&szlig;er, einfach den Tarifforderungen der Gewerkschaften nachzukommen sowie zwei verschiedene Tarifvertr&auml;ge zu unterschreiben, wie es die GDL m&ouml;chte, oder etwa nicht? Immerhin endet der Artikel mit dem richtigen Hinweis, da&szlig; der Bahn-Vorstand die Situation vors&auml;tzlich selber verursacht hat.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Gesetz zur Tarifeinheit: DGB sagt &ldquo;Ja &ndash; aber&rdquo;<\/strong><br>\nTrotz unterschiedlicher Positionen in den eigenen Reihen bef&uuml;rwortet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) den Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Andrea Nahles zur Tarifeinheit. &ldquo;Der DGB in G&auml;nze lehnt das Ansinnen einer gesetzlichen Regelung nicht ab&rdquo;, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann. Einig seien sich alle acht DGB-Gewerkschaften in der Einsch&auml;tzung, dass das Gesetz keinen ausdr&uuml;cklichen Eingriff ins Streikrecht vorsieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/dgb-zu-gesetz-zur-tarifeinheit-101.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Armut in Deutschland auf neuem Rekordhoch von 15,5 Prozent<\/strong><br>\nParit&auml;tischer fordert Masterplan zur Armutsbek&auml;mpfung<br>\nAls in jeder Hinsicht alarmierend bewertet der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband den sprunghaften Anstieg der Armut in Deutschland auf ein neues Rekordhoch von 15,5 Prozent in 2013. Gerade in den ohnehin von Armut besonders betroffenen Bundesl&auml;ndern seien erneut starke Anstiege der Armut zu verzeichnen. Auch die Altersarmut sei in Ost und West &uuml;berproportional angestiegen. Der Parit&auml;tische fordert von der Bundesregierung einen Masterplan zur Armutsbek&auml;mpfung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/startseite\/artikel\/news\/armut-in-deutschland-auf-neuem-rekordhoch-von-155-prozent-paritaetischer-fordert-masterplan-zur-ar\/\">Der Parit&auml;tische Gesamtverband<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Studie zur Armut: Hartz IV-Empf&auml;nger m&uuml;ssen sich einschr&auml;nken <\/strong><br>\nSie sparen an Kleidung, Essen und Zahnersatz: Arbeitslose Hartz-IV-Empf&auml;nger m&uuml;ssen sich in ihrem t&auml;glichen Leben stark einschr&auml;nken. Das zeigt eine Studie des Institutes f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in N&uuml;rnberg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/mittelfranken\/inhalt\/hartz-iv-studie-100.html\">BR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Na, wenn das keine wissenschaftliche Leistung ist! Hartz-IV-Emp&auml;nger m&uuml;ssen sich einschr&auml;nken! Wer h&auml;tte das gedacht?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ceta und das Kleingedruckte: Die Macht der Konzerne<\/strong><br>\nGerechte Behandlung von Investitionen: Was fair klingt, bedeutet im Freihandelsabkommen Ceta mit Kanada, dass die Politik sich selbst lahmlegt.<br>\nIn der Studie &bdquo;Verkaufte Demokratie&ldquo; (Zusammenfassung als pdf; die komplette Studie ebenfalls als pdf), die am Mittwoch von 15 europ&auml;ischen und kanadischen Verb&auml;nden vorgestellt wird, bezeichnet Mitautorin Pia Eberhardt von Corporate Europe Observatory sie als den &bdquo;gef&auml;hrlichsten Standard&ldquo; im Vertrag.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Ceta-und-das-Kleingedruckte\/!149727\/\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/power-shift.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Studie-CETA_November-2014_verkaufte-demokratie.pdf\">Studie in deutscher Fassung [PDF &ndash; 810 KB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/power-shift.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Study-CETA_November-2014_trading-away-democracy.pdf\">Studie in englischer Fassung [PDF &ndash; 912 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>An der Bundesregierung wird der Investorenschutz nicht scheitern<\/strong><br>\nIhre erste Dienstreise f&uuml;hrte die neue EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m nach Berlin. Dort wird sie w&auml;hrend ihrer Amtszeit h&auml;ufiger zu tun haben. Schlie&szlig;lich wird ihre Hauptaufgabe darin bestehen, die umstrittenen Handelsabkommen TTIP und CETA samt der darin enthaltenen, besonders umstrittenen, Investorenklagerechte (Investor-to-State-Dispute-Settlement, ISDS) durchzusetzen. Deutschland gilt im Europ&auml;ischen Rat als einer der sch&auml;rfsten Gegner solcher Klagerechte.<br>\nIn der Tat haben VertreterInnen der Koalitionsfraktionen zuletzt regelm&auml;&szlig;ig ihre Ablehnung gegen&uuml;ber ISDS zum Ausdruck gebracht. Damit reagieren sie auf die immer lautere &ouml;ffentliche Kritik. F&auml;lle wie die Vattenfall-Klage auf 3,7 Milliarden Euro Schadensersatz wegen dem Atomausstieg, haben deutlich gemacht, was es bedeutet, wenn man Konzerne bef&auml;higt, gegen Gesetze zu klagen, die ihre Gewinnaussichten schm&auml;lern. In Deutschland sind solche Klagerechte daher zurecht ziemlich unpopul&auml;r.<br>\nDie Bundesregierung musste auf die &ouml;ffentliche Debatte reagieren und irgendwann beginnen, ISDS offiziell abzulehnen. Das hei&szlig;t allerdings nicht, dass sie politisch tats&auml;chlich dagegen ist. Zu Beginn der Verhandlungen hatten Merkel &amp; Co. keinerlei Einw&auml;nde gegen ISDS. Heute haben sie sich zahlreiche Hintert&uuml;ren offen gehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/im-wortlaut\/bundesregierung-wird-investorenschutz-nicht-scheitern\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rettete Gysi die Linkspartei vor der Spaltung?<\/strong><br>\nDie Realofraktion versuchte einen Durchmarsch, doch Gysi spielte vorerst noch nicht mit<br>\nEigentlich war es um den Fl&uuml;gelstreik bei der Linkspartei in den letzten Monaten stiller geworden. Selbst Kritiker des gegenw&auml;rtigen F&uuml;hrungsduos bescheinigten Bernd Riexinger und Katja Kipping, dass sie es vermocht haben, der zerstrittenen Partei wieder gemeinsame Ziele zu vermitteln. Die Unterschiede in vielen Fragen sind damit nicht vom Tisch. Aber es ist ihnen gelungen, die Partei wieder auf die Fragen zu konzentrieren, bei denen es weitgehende Einigkeit gibt &ndash; und bei denen sie realen Einfluss nehmen kann. Das sind K&auml;mpfe gegen prek&auml;re Arbeits- und Lebensbedingungen und bestimmt nicht der Frieden im Nahen Osten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Rettete-Gysi-die-Linkspartei-vor-der-Spaltung-2460561.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bundesregierung rechnet mit doppelt so viel Atomm&uuml;ll<\/strong><br>\nDeutschland wird in den n&auml;chsten Jahrzehnten deutlich mehr Atomm&uuml;ll entsorgen m&uuml;ssen als bislang angenommen. Allein die Menge des schwach- und mittelradioaktiven Abfalls, f&uuml;r den bei Salzgitter derzeit das Endlager Schacht Konrad errichtet wird, k&ouml;nnte sich verdoppeln. Das geht aus einem Entwurf des &ldquo;nationalen Entsorgungsplans&rdquo; hervor, den die Bundesregierung mit den L&auml;ndern abstimmt. Er liegt der S&uuml;ddeutschen Zeitung vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/endlagersuche-in-deutschland-bundesregierung-rechnet-mit-doppelt-so-viel-atommuell-1.2224196\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Urananreicherung Nukleare Brennstoffe nicht in falsche H&auml;nde geben<\/strong><br>\n&ldquo;URENCO &ndash; so hei&szlig;t die Urananreicherungsanlage im nordrhein-westf&auml;lischen Gronau, die zu gleichen Teilen Gro&szlig;britannien, den Niederlanden und Deutschland geh&ouml;rt. Seit drei Jahren versuchen die Anteilseigner, einen K&auml;ufer f&uuml;r die Firma zu finden. Nun beginnt das Bieterverfahren.<br>\nURENCO soll privatisiert werden. Ein offenes Bieterverfahren soll Klarheit dar&uuml;ber verschaffen, wer bereit ist, die Anteile zu kaufen. Verhandelt wird allerdings hinter den Kulissen. URENCO geh&ouml;rt zu den Gro&szlig;produzenten f&uuml;r nukleare Brennstoffe auf dem Weltmarkt. Das Know-How des Unternehmens ist hoch brisant.<br>\nDoch inzwischen ist klar. URENCO wird auf dem Weltmarkt angeboten. In einem offenen Bieterverfahren. Dabei gelten allerdings nur solche Sicherheitsstandards, die man etwa bei der Privatisierung von Gaskraftwerken erprobt hat. Und es gibt private Interessenten. Die atompolitische Sprecherin der Fraktion von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen im Bundestag, Sylvia Kotting-Uhl, hatte dazu schon Anfang des Jahres Auskunft von der Bundesregierung verlangt: &ldquo;Ich hatte gefragt, ob die Bundesregierung Bescheid wei&szlig; &uuml;ber m&ouml;gliche Interessenten, und ob bei manchen Interessenten vielleicht auch eine Hintergrundpr&uuml;fung ob des sensiblen Zusammenhangs erfolgt. Ich habe keine Antwort bekommen im eigentlichen Sinn, sondern eigentlich nur eine, die sagt: An Spekulationen beteiligt die Bundesregierung sich nicht.&rdquo;<br>\nDabei k&ouml;nnten Gro&szlig;britannien, die Niederlande und die Bundesrepublik Deutschland sogar internationale Vertr&auml;ge verletzen. Wie den Atomwaffensperrvertrag. Kotting-Uhl: &ldquo;Weil nat&uuml;rlich die Gefahr besteht, selbst wenn man jetzt irgendwelche Erstk&auml;ufer sehr genau anschaut, die Hintergr&uuml;nde kontrolliert, man hat keine Macht mehr dar&uuml;ber, wie und an wen weiterverkauft wird. Und insofern, ja, ist das eventuell auch eine Verletzung des Atomwaffensperrvertrages.&rdquo; &rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/urananreicherung-nukleare-brennstoffe-nicht-in-falsche.697.de.html?dram:article_id=303574\">DLF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kabinett beschlie&szlig;t neues Bundeswehr-Mandat: 850 Soldaten f&uuml;r den Hindukusch<\/strong><br>\nDas Bundeskabinett hat gr&uuml;nes Licht gegeben f&uuml;r den zuk&uuml;nftigen Verbleib der Bundeswehr in Afghanistan. Das Bundeskabinett verabschiedete das neue Mandat, wonach 850 deutsche Soldaten auch nach dem Ende des Kampfeinsatzes am Hindukusch bleiben. Sie sollen einheimische Sicherheitskr&auml;fte beraten und ausbilden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/kabinett-105.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Republikaner stoppen Obamas Geheimdienstreform<\/strong><br>\nDie Republikaner im US-Senat haben die von Pr&auml;sident Barack Obama versprochene Geheimdienstreform gestoppt. In einer Verfahrensabstimmung verfehlte die Gesetzesvorlage die notwendige Mehrheit von 60 der 100 Senatoren, die f&uuml;r den Beginn einer Debatte mit sp&auml;terer Abstimmung notwendig gewesen w&auml;re. Zwar unterst&uuml;tzten die meisten Senatoren der Demokraten Obamas Pl&auml;ne. Die Republikaner wandten sich aber dagegen, weil sie f&uuml;rchten, dass der ausreichende Schutz vor Terroranschl&auml;gen sonst nicht mehr gew&auml;hrleistet w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/us-geheimdienstreform-im-senat-101.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>De Maizi&egrave;re auf Herbsttagung des BKA: Neuer Ruf nach Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nAuf dem Herbsttreffen des Bundeskriminalamtes (BKA) hat Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re einen neuen Vorsto&szlig; zur Speicherung von Kommunikations- und Internetdaten unternommen. Damit setzt der CDU-Politiker sich &uuml;ber die Bedenken des Koalitionspartners SPD hinweg. In der Debatte um die Vorratsdatenspeicherung zur Verbrechensbek&auml;mpfung seien Sachargumente in den Hintergrund ger&uuml;ckt, und es gebe nur &ldquo;schwarz oder wei&szlig;&rdquo;, kritisierte de Maizi&egrave;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bka-muench-103.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien will Austausch von europ&auml;ischen Fahndungsdaten<\/strong><br>\nDas Vereinigte K&ouml;nigreich will zwar die Freiz&uuml;gigkeit in der EU einschr&auml;nken und pr&uuml;ft gleichzeitig den Beitritt zum Pr&uuml;mer Vertrags durch, bei dem es um den Transfer sensibler Polizeidaten geht.<br>\nDie britische Regierung m&ouml;chte einen einfacheren Zugang zu Polizeidatenbanken auf dem europ&auml;ischen Festland und zugleich eigene einschl&auml;gige Systeme Strafverfolgern aus anderen EU-Staaten &ouml;ffnen. Ziel ist der weitgehende Anschluss an den Pr&uuml;mer Vertrag von 2007, demzufolge Sicherheitsbeh&ouml;rden der beteiligten L&auml;nder etwa DNA-, Fingerabdruck- und Fahrzeugregisterdaten elektronisch einfacher austauschen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Grossbritannien-will-Austausch-von-europaeischen-Fahndungsdaten-2459921.html?wt_mc=nl.ho.2014-11-19\">Heise.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Internet: Wie viel Privatsph&auml;re bleibt?<\/strong><br>\nWebseite untersucht Apps<br>\nDass viele Apps wahre Datenkraken sind, hat sich herumgesprochen. Welche Apps besonders neugierig sind, verr&auml;t die Webseite privacygrade.org. Noten bieten Nutzern Orientierung. Und es wird erkl&auml;rt, warum eine App bestimmte Informationen braucht.<br>\nEs gibt Smartphone-Apps, die nur sind, was sie sind &ndash; etwa ein unterhaltsames Spiel oder ein guter Messenger. Andere &uuml;bertragen im Hintergrund zus&auml;tzlich noch flei&szlig;ig Daten &uuml;ber den Nutzer ins Netz. Das ist l&auml;stig, weil es am meist eh knappen Datenvolumen zehrt. Viel schlimmer aber ist die Verletzung der Privatsph&auml;re. Hier kommt privacygrade.org ins Spiel. Die von Studenten und Lehrkr&auml;ften der Carnegie Mellon University in Pittsburgh betriebene Webseite untersucht Apps und vergibt Noten f&uuml;r deren Privatsph&auml;reoptionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/wirtschaft\/internet-wie-viel-privatsphaere-bleibt---webseite-untersucht-apps-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-141119-99-02096\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Marode US-Infrastruktur Die verfallenden Staaten von Amerika<\/strong><br>\nDie USA mahnen Deutschland, mehr in die Infrastruktur zu investieren. Doch f&uuml;r die eigenen maroden Stra&szlig;en, wackelnden Br&uuml;cken und leckenden Wasserleitungen in Amerika fehlen Hunderte Milliarden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/marode-us-infrastruktur-die-verfallenden-staaten-von-amerika\/10968616.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Das Handelsblatt prangert zu Recht die marode Infrastruktur in den USA an. Diese wurde seit langer Zeit wegen der Ideologie des schlanken Staates vernachl&auml;ssigt. Und es ist nicht zu &uuml;bersehen, dass die amerikanische Infrastruktur reparaturbed&uuml;rftiger ist, als die deutsche. Doch die H&auml;me des Handelsblatts diesbez&uuml;glich sind fehl am Platz, denn die Mahnungen an Deutschland, endlich mehr in die Infrastruktur zu investieren,zielen weniger auf die Verbesserung des Zustands der Infrastruktur, als darauf, dass die deutsche Regierung &uuml;brehaupt Geld ausgibt,um die fehlende Privatnachfrage zu ersetzen, also den destruktiven Austerit&auml;tsdogma endlich zu beenden, damit die desolate Wirtschaft in Europa wieder die Chance bekommt, sich zu erholen. Die USA investieren zwar ebenfalls zu weinig in Infrastruktur, aber daruf hinziweisen &auml;ndert nichts daran, dass die deutsche Weigerung, mehr &ouml;ffentliche Investitionen zu t&auml;tigen, Europa erheblich belastet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Anstalt<\/strong><br>\nHier der Link zur Sendung:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/2266204\/Die-Anstalt-vom-18.-November-2014?setTime=1.034#\/beitrag\/video\/2266204\/Die-Anstalt-vom-18.-November-2014\">ZDF<\/a>\n<p><strong>Dazu: &Uuml;ber eine denkw&uuml;rdige Ausgabe: &ldquo;Die Anstalt&rdquo;: Und pl&ouml;tzlich sangen die Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\n25 Jahre nach dem Fall der Mauer erinnerte &ldquo;Die Anstalt&rdquo; an das Unrecht, das heute geschieht &ndash; mit tausenden von Fl&uuml;chtlingen, die vor den Grenzen Europas sterben. Es wurde in mehrerlei Hinsicht eine denkw&uuml;rdige Ausgabe.<br>\nRegelrecht ergriffen wirkten viele Zuschauerinnen und Zuschauer im Publikum, manch einer musste gar eine Tr&auml;ne verdr&uuml;cken. Es war ein ungew&ouml;hnliches Ende, das &ldquo;Die Anstalt&rdquo; am Dienstagabend nahm. Ganz und gar nicht lustig ging es in den letzten f&uuml;nf Minuten auf der B&uuml;hne zu. Pl&ouml;tzlich standen sie da, mehrere Fl&uuml;chtlinge aus Syrien, die f&uuml;r den Frieden sangen. &ldquo;Bitte Deutschland, behaltet euren Frieden&rdquo;, sagte der Sprecher der Gruppe, nachdem er zuvor von der Zerst&ouml;rung in seinem Heimatland sprach. &bdquo;Genug Blut!&ldquo;, rief er, selbst den Tr&auml;nen nahe. &ldquo;H&ouml;rt auf mit dem Krieg!&rdquo;<br>\nManche Themen sind so ernst, dass selbst Humor und Satire nicht weiterhelfen. So gesehen h&auml;tten die &ldquo;Anstalts&rdquo;-Leiter des ZDF kaum ein besseres Finale finden k&ouml;nnen als diesen in vielerlei Hinsicht denkw&uuml;rdigen Auftritt des Fl&uuml;chtlingschors. &ldquo;Wir haben genug &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge geredet &ndash; jetzt wollen wir ihnen mal zuh&ouml;ren&rdquo;, k&uuml;ndigte Kabarettistin Nessi Tausendsch&ouml;n die Fl&uuml;chtlinge an, nachdem sie die &ldquo;G&ouml;ttin&rdquo; verk&ouml;rperte, die den von Max Uthoff und Claus von Wagner verk&ouml;rperten Horst Seehofer und Angela Merkel Asyl im Paradies gew&auml;hren sollte. Mit Blick auf 20.000 vor den Grenzen Europas ums Leben gekommene Fl&uuml;chtlinge erinnerte die G&ouml;ttin an das Bibel-Gebot &ldquo;Du sollst nicht t&ouml;ten&rdquo;, woraufhin Merkel erwiderte: &ldquo;Von &lsquo;sterben lassen&rsquo;&ldquo; steht da nichts drin!&rdquo; Ohnehin habe Gott &ldquo;leicht reden&rdquo;, so die Kanzlerin: &ldquo;Sie k&ouml;nnen hier oben durchregieren!&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dwdl.de\/meinungen\/48563\/die_anstalt_und_ploetzlich_sangen_die_fluechltinge\/\">Dwdl<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/video.php?v=889801127717997&amp;set=vb.100000643556762&amp;type=2&amp;theater\">Videoausschnitt Angela Merkel und (voll)Horst Seehofer vor dem j&uuml;ngsten Gericht!<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23998","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23998","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23998"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23998\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24002,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23998\/revisions\/24002"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23998"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23998"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23998"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}