{"id":24014,"date":"2014-11-21T14:24:43","date_gmt":"2014-11-21T13:24:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24014"},"modified":"2014-12-16T16:30:56","modified_gmt":"2014-12-16T15:30:56","slug":"ukraine-russland-merkel-und-putin-die-strategien-der-meinungsmache-sind-perfekt-und-pervers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24014","title":{"rendered":"Ukraine, Russland, Merkel und Putin \u2013 die Strategien der Meinungsmache sind perfekt und pervers"},"content":{"rendered":"<p>Im Folgenden Text wird &ndash; mit Bezug auf einen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23975\">Beitrag vom Montag<\/a> &ndash; die Strategie des Westens im Umgang mit der Ukraine-Krise analysiert, es wird weiter an Hand von kleinen Dokumentationen die Reaktion deutscher Medien auf Putins Interview, auf die Sendung von Jauch vom 16. November und auf Merkels Rede (Anlage 1 und 2) gezeigt, wie einseitig und konfliktf&ouml;rdernd viele Medien sind. Die hier abgebildete Karikatur steht symbolisch f&uuml;r den Zustand der &ouml;ffentlichen Auseinandersetzung. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141119-Putin-der-Baer.jpg\" alt=\"Putin der B&auml;renfl&uuml;sterer\" title=\"Putin der B&auml;renfl&uuml;sterer\"><\/p><p>Auf den Foren unserer Medien tobt ein harter Kampf. Ein NachDenkSeiten-Leser aus M&uuml;nchen, Franz Piwonka, hat zu letzterem einen <a href=\"http:\/\/www.medienverantwortung.de\/publikationen\/gastbeitrage\/#Dialog%20mit%20Medien\">lesenswerten Erfahrungsbericht<\/a> geschrieben. Von <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nBundeskanzlerin Merkel hat in ihrer Rede in Sidney alle Hemmungen fallen lassen. Alltagssprachlich w&uuml;rde man sagen: sie hat das Tischtuch zwischen sich und der russischen F&uuml;hrung zerschnitten. Dazu gibt es einen treffenden Offenen Brief von Karl-J&uuml;rgen Mueller aus Konstanz <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141118_Mueller_an_Merkel-Brief.pdf\">&bdquo;Kommen Sie zur Wahrheit, Frau Merkel!&ldquo; [PDF]<\/a>. Lesenswert.<\/p><p><strong>Noch eine pers&ouml;nliche Anmerkung, bevor ich zur Skizze der westlichen Strategie komme:<\/strong><\/p><p>Nachdem wir im Vorfeld von 1989 erleben konnten, dass es m&ouml;glich ist, den Konflikt zwischen Ost und West zu beenden, erf&uuml;llt mich der jetzt erkennbare Wiederaufbau der Konfrontation mit Sorge. Die Strategie, durch Abbau der Konfrontation und durch Vertrauensbildung einen Wandel beim Gegen&uuml;ber zu erzeugen, hatte sich als erfolgreich erwiesen. Es gibt keinen sachlichen Grund, jetzt den notwendigen Wandel Russlands hin zur Modernisierung, &ndash; in g&auml;ngigen Schlagworten ausgedr&uuml;ckt &ndash; hin zu Demokratie und Menschenrechten mit Hilfe von Sanktionen und Strafma&szlig;nahmen und der Versch&auml;rfung des Misstrauens erreichen zu wollen. <\/p><p>Putin und die russische F&uuml;hrung stehen &ndash; anders als hier bei uns suggeriert wird &ndash; mit dem R&uuml;cken zur Wand. Er steht vermutlich im Innern unter Druck. Die Eskalation des Konflikts wird vom Westen aber ohne R&uuml;cksicht auf diese Konstellation und die m&ouml;glichen Folgen in Russland betrieben. Das Ende wird nicht bedacht, wie es auch bei der Intervention in Libyen, im Irak, in Afghanistan und an anderen Ecken der Welt nicht bedacht wurde. Tausende von Toten, zerst&ouml;rte St&auml;dte und zerbombte Landschaften, die &bdquo;Produktion&ldquo; von Rache und Terrorismus &ndash; auch das ist die Bilanz der westlichen Interventionen. <\/p><p>Im Falle des Konflikts mit Russland werden kriegerische Auseinandersetzungen uns direkt ber&uuml;hren. Dass dies (fast) 70 Jahre nach dem Schrecken des Zweiten Weltkriegs von Politikern und Medien nicht mehr einkalkuliert und gewogen wird, ist ein Zeichen von Vergesslichkeit oder (eher) von Ignoranz gegen&uuml;ber den Erfahrungen des eigenen Volkes und unserer Nachbarn.<\/p><p>Und noch eine Bemerkung vorweg:<br>\nWer sich Sorgen um diese gef&auml;hrliche Entwicklung macht, wird schnell in die Ecke jener gestellt, die die Zust&auml;nde in Russland besch&ouml;nigen. Diese sind nicht zu bewundern. Putin und die russische F&uuml;hrung haben viele Fehler gemacht. Ein NachDenkSeiten-Leser hat mit Bezug auf meine Analyse des Putin-Interviews vom vergangenen Sonntag und der Sendung von Jauch gerade warnend geschrieben: &bdquo;Wir Sympathisanten der Russen sollten nicht ihre Fans werden.&ldquo; Besser h&auml;tte ich es nicht formulieren k&ouml;nnen und m&ouml;chte es aus aktuellem Anlass erg&auml;nzen: Die Gegenpropaganda, wie sie in Teilen der Arbeit von Russia Today (RT) sichtbar wird, ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Russland t&auml;te gut daran, seine Aufkl&auml;rungsarbeit in Deutschland und Europa differenzierter und sachlich anzugehen. <\/p><p><strong>Die Elemente der Strategie des Westens in der Sache und in der Kommunikation<\/strong><\/p><ol>\n<li><strong>Der Konflikt beginnt in der westlichen Version mit der Annexion der Krim durch Russland.<\/strong> Was vorher war &ndash; die NATO-Osterweiterung, die Destabilisierung und der Putsch in der Ukraine, die 5 Milliarden-$-Investition der USA in die angebliche Zivilgesellschaft der Ukraine, die PR-T&auml;tigkeit der NATO in der Ukraine, die erkennbare Steuerung der politischen Entscheidungen in der Ukraine durch die USA, dokumentiert im Telefongespr&auml;ch der im US-Statedepartment zust&auml;ndigen Mrs. Nuland mit dem US-Botschafter in Kiew, und vieles mehr, was nach Einkreisung Russlands aussieht, wird bei &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen verschwiegen, oder wie von der Bundesverteidigungsministerin von der Leyen in der Sendung mit Jauch praktiziert, als Vergangenes und Unwichtiges beiseite getan.<\/li>\n<li><strong>Der Konflikt wird personalisiert.<\/strong> Putin ist der Schurke. Der B&auml;r mit Krallen. Siehe die Karikatur oben. Damit kn&uuml;pft diese Agitation an die Tradition der Nationalsozialisten an, die in den f&uuml;nfziger Jahren in Deutschland von der CSU und CDU und dann sp&auml;ter von der NPD genutzt wurde.<br>\nAn Putins Person wird auch die Wende im Ost-West-Konflikt aufgeh&auml;ngt. Er und damit auch Russland h&auml;tten sich von der Zusammenarbeit verabschiedet, er habe Russlands Position ver&auml;ndert und das sei das Problem.<\/li>\n<li><strong>Um das Feindbild nicht st&ouml;ren zu lassen, wird auf wichtige Verlautbarungen wie zum Beispiel die Reden des russischen Pr&auml;sidenten und des russischen Au&szlig;enministers nicht eingegangen.<\/strong> Die konstruktiven Vorschl&auml;ge, die deutlich erkennbaren Sorgen um die betroffenen Menschen im Ukraine-Konflikt werden ausgeblendet. Stattdessen werden Fehler auf russischer Seite gro&szlig; herausgestellt. Das ist verst&auml;ndlich. Aber dahinter verschwinden die konstruktiven Ans&auml;tze.<\/li>\n<li><strong>Meisterhaft wird die Methode &bdquo;Haltet den Dieb&ldquo; angewandt:<\/strong> Den Russen wird z.B. das Denken in Einflusssph&auml;ren unterstellt &ndash; perfektioniert von Angela  Merkel in ihrer Rede in Sidney; den Russen wird die Zerst&ouml;rung des Friedens und der Zusammenarbeit in Europa angeh&auml;ngt. &ndash; Wir im Westen sagen nicht die Wahrheit und l&uuml;gen. Putin und die Russen schwindeln und l&uuml;gen auch. Damit bieten sie unseren westlichen Agitatoren die Chance, ihnen das L&uuml;gen voll anzuh&auml;ngen. So war es bei Guenther Jauch und in der Aufarbeitung des Interviews der ARD mit ihm in den deutschen Medien beispielhaft zu beobachten.<\/li>\n<li><strong>Wir sind die Guten, im Osten sind die B&ouml;sen.<\/strong> Dieses Schema dient auch der eigenen Beweihr&auml;ucherung und entlastet von der Rechtfertigung der Erfolglosigkeit in vielen L&auml;ndern und vielen Bereichen Europas und auch der USA. Vom eigenen Versagen im Inneren, also in der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik kann mit dem &auml;u&szlig;eren Konflikt vorteilhaft abgelenkt werden. Ein alter Trick, neu aufgelegt. Wer &uuml;ber Kiew und die Krim redet, muss nicht &uuml;ber Athen reden. Wer die Russen als Aggressor darstellen kann, kann von der hohen Arbeitslosigkeit in Spanien, Portugal, Italien usw. ablenken. Das ist der klassische Fall der mentalen und oft auch konkreten Kriegf&uuml;hrung gegen den &auml;u&szlig;eren Feind mit dem Ziel der Schlie&szlig;ung der Reihen im Inneren.<\/li>\n<li><strong>Es wird Usus, Russland aus Europa hinaus zu definieren.<\/strong> Europa das sind wir und die Polen und auch die Ukrainer, Georgier usw. Aber die Russen geh&ouml;ren nicht dazu. Achten Sie auf die benutzte Sprache.<\/li>\n<li><strong>Russland &ouml;konomisch fertig machen.<\/strong> Es gibt auf westlicher Seite zwei verschiedene Linien: zum einen die Vorstellung, man m&uuml;sse und k&ouml;nne mithelfen, Russland und seine Volkswirtschaft zu modernisieren. Das sei auch im eigenen Interesse. Zum anderen die Vorstellung, man k&ouml;nne und m&uuml;sse Russlands &ouml;konomische Schwierigkeiten verst&auml;rken, um es auf diese Weise gef&uuml;gig zu machen, ganz konkret: um auf diese Weise zum Beispiel den jetzigen Pr&auml;sidenten unter Druck zu setzen bis hin zur Entfernung aus dem Amt. Diese Ideen haben im &Uuml;brigen als konkurrierende &Uuml;berlegungen auch schon die Entspannungspolitik begleitet. Auch damals gab es im konservativen Bereich einschlie&szlig;lich des amerikanischen Pr&auml;sidenten Reagan Menschen, die die Aufl&ouml;sung der Sowjetunion und den immerhin stattgefundenen inneren Wandel nicht der entspannungspolitischen Strategie &bdquo;Wandel durch Ann&auml;herung&ldquo; zuschreiben, sondern der von ihnen vertretenen Strategie, die damalige Sowjetunion durch R&uuml;stungslasten und anderen &ouml;konomischen Druck nieder zu konkurrieren.\n<p>Dass diese &ouml;konomischen Faktoren eine Rolle gespielt haben, additiv sozusagen, will ich gar nicht bestreiten. Das gleiche Spiel jetzt wieder zu betreiben ist jedoch teuer und gef&auml;hrlich. Dennoch wird vermutlich in den f&uuml;hrenden Kreisen im Westen mit dieser Option gespielt, und entsprechend gehandelt. Die Sanktionen zielen auf die &ouml;konomische Schw&auml;chung. Siehe dazu auch den unter NachDenkSeiten-Leserinnen und Lesern bekannten Artikel in der ZEIT (<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/44\/financial-warfare-sanktionen-russland\">&bdquo;Die Superwaffe des Mr. Glaser&ldquo;<\/a>)<\/p><\/li>\n<li><strong>Ein abgekartetes Spiel zwischen Deutschland und dem Rest der westlichen Welt.<\/strong> Angela Merkel spricht mit Putin, und immer wieder der deutsche Au&szlig;enminister Steinmeier. Deutschland wird eine Sonderrolle zugewiesen und davor gewarnt. Ich halte das f&uuml;r ein abgekartetes Spiel. Selbiges ist nicht verboten. Man muss es nur wissen. Drei Indizien sprechen daf&uuml;r: (1) Merkel hat in Australien lange mit Putin gesprochen. Dann hat sie unmittelbar danach ihre Konfrontationsrede gehalten. Ich glaube nicht, dass dies das Ergebnis des Gespr&auml;chs mit Putin war und sein konnte. Das lag vorher fest. Solche Grundsatzreden sind l&auml;ngerfristig angelegt. Angela Merkel hat durch ihre scheinbar z&ouml;gerliche Haltung im Umgang mit Russland Glaubw&uuml;rdigkeit angesammelt, um dann umso h&auml;rter und nachhaltiger zuschlagen zu k&ouml;nnen. So etwas kann man planen und absprechen und meines Erachtens ist es so geschehen. Belegen kann ich das nicht, nur mit Indizien. (2) Der deutsche Au&szlig;enminister ist mit seinen polnischen und franz&ouml;sischen Kollegen im Februar 2014 nach Kiew gereist, um zwischen dem damaligen Pr&auml;sidenten und den Protestanten des Maidan zu vermitteln. Die Vereinbarung kam zustande, aber dann verschwanden die Au&szlig;enminister, als in der Nacht der Pr&auml;sidentenpalast von der Opposition erobert wurde, und der Pr&auml;sident verschwand oder floh, Wortwahl je nach Sicht der Dinge. Nach meiner Einsch&auml;tzung auch dies ein abgekartetes Spiel. (3) Bis hinein in die Reihen der SPD wird die Personalisierung und die Version, Russland und Putin h&auml;tten sich von der gemeinsam erreichten Verst&auml;ndigung zwischen Ost und West verabschiedet (und nicht die USA und der Westen), weiterverbreitet. Siehe die &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen von Gernot Erler und Karsten Voigt.\n<p>Nachbemerkung: Selbstverst&auml;ndlich w&uuml;rde ich gerne daran glauben, dass der deutsche Au&szlig;enminister mit gro&szlig;em Engagement versucht, den Konflikt friedlich und bei Wahrung der gegenseitigen Anerkennung von Westen und Russland zu l&ouml;sen.<\/p><\/li>\n<\/ol><p><strong>Anlage 1:<\/strong><\/p><p>Eine kleine Dokumentation der Reaktion unserer Medien zum ARD-Interview mit Russlands Pr&auml;sident Putin<br>\n(Basis: Google News vom 16. und 17.11.2014)<\/p><p><strong>Putin p&ouml;belt gegen den Westen: &bdquo;Ist etwas ausgefallen in deren Gehirnen?&ldquo; vom 16.11.2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mopo.de\/politik---wirtschaft\/interview-in-der-ard-putin-poebelt-gegen-den-westen---ist-etwas-ausgefallen-in-deren-gehirnen--,5066858,29062266.html\">Hamburger Morgenpost<\/a><\/p><p><strong>ARD verwandelt sich in Putins Kreml-TV vom 17.11.2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article134404272\/ARD-verwandelt-sich-in-Putins-Kreml-TV.html\">Die Welt<\/a><\/p><p><strong>Wie Putin die Welt sieht vom 17.11.2014<\/strong><br>\n&bdquo;Russlands Pr&auml;sident zeigt offen, dass er bereit ist, seine Interessen mit Gewalt durchzusetzen.&ldquo;, so der erste Satz des &bdquo;SZ&ldquo;-Artikels.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/russland-wie-putin-die-welt-sieht-1.2224157\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/p><p><strong>Berthold Kohler, Putins Propaganda vom 17.11.2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/kommentar-putins-propaganda-13270944.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p><p><strong>Auftritt in der ARD: Wie Putin die Fakten verdreht vom 17.11.2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/putin-bei-jauch-russlands-wirtschaftslage-im-faktencheck-a-1003429.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><p><strong>Wie Putin die ARD narrte vom 17.11.2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/wladimir-putin\/narrt-ard-38603122.bild.html\">Bild<\/a><\/p><p><em>Passend dazu:<\/em><\/p><p><strong>Merkel: Kampfansage an Putin<\/strong><br>\nKreml-Chef versucht im ARD-Interview Deutschland einzuwickeln &ndash; Kanzlerin warnt ihn vor Fl&auml;chenbrand vom 17.11.2014<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/ukraine\/kanzlerin-rechnet-mit-putin-ab-38598400.bild.html\">Bild<\/a><\/p><p><strong>ARD-Interview mit Wladimir Putin: Der Faktencheck vom 17.11.2014<\/strong><br>\nEin angeblicher &bdquo;Faktencheck&ldquo; soll die Argumente des russischen Pr&auml;sidenten Putin entkr&auml;ften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/web.de\/magazine\/politik\/ard-interview-wladimir-putin-faktencheck-30215748\">Web.de<\/a><\/p><p><strong>Kuschelkurs mit Putin: So verspielt die ARD jede Glaubw&uuml;rdigkeit vom 17.11.2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/kommentar-zum-ard-interview-kuschelkurs-mit-putin-so-verspielt-die-ard-jede-glaubwuerdigkeit_id_4278655.html\">Focus Online<\/a><\/p><p><strong>Wladimir Putin interviewt sich selbst vom 17.11.2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/ausland\/ard-interview-wladimir-putin-interviewt-sich-selbst\/10991240.html\">Wirtschaftswoche<\/a><\/p><p><strong>Plappern mit Putin vom 17.11.2014<\/strong><br>\nRusslands Pr&auml;sident Putn rede viel und sage nichts, so eine irritierende Zwischen&uuml;berschrift, die auch aus dem Kalten Krieg der 1970er Jahre h&auml;tte stammen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/kultur\/tv\/guenther-jauch-wladimir-putins-kreml-show-in-der-ard-2153255.html\">stern<\/a><\/p><p><strong>Wladimir Putins Demagogie verfallen, vom 17.11.2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/medien\/putin-interview-bei-guenther-jauch-wladimir-putins-demagogie-verfallen,15189656,29064078.html\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a><\/p><p><strong>Wladimir Putin schl&auml;gt Haken, Hubert Seipel hakt nicht nach vom 17.11.2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/guenther-jauch-wladimir-putin-schlaegt-haken-hubert-seipel-hakt-nicht-nach\/10988302.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/p><p><em>Passend dazu:<\/em><\/p><p><strong>Was Wladimir Putin nicht sagt vom 17.11.2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/russlands-praesident-bei-guenther-jauch-was-wladimir-putin-nicht-sagt\/10989738.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/p><p><strong>ARD: Der Nick-Seipel im Jauch-Gewitter vom 17.11.2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rolandtichy.de\/daili-es-sentials\/ard-der-nick-seipel-im-jauch-gewitter\/\">Tichys Einblick<\/a><\/p><p><strong>Putins Reitkunst: Ein Kommentar zu dem Interview der ARD vom 18.11.2014<\/strong><br>\n&bdquo;Ein Teil der Werte einer Demokratie liegt darin, dass Meinungen zul&auml;ssig sind, selbst wenn sie von irgendwelchen Despoten stammen.&ldquo;, womit im Eingangssatz suggeriert wird, dass der russische Pr&auml;sident ein Despot sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.de\/uwe-pawlowski\/putins-reitkunst-ein-kommentar-zu-dem-interview-der-ard_b_6171428.html?utm_hp_re\">The Huffington Post<\/a><\/p><p><strong>Anlage 2:<\/strong><\/p><p>Kleine Dokumentation der Reaktion auf Merkels Rede in Sidney<br>\n(Basis Google News vom 16. November)<\/p><p><strong>Konflikt in der Koalition: SPD distanziert sich von Merkels&rsquo; Putin-Kritik<\/strong><br>\nWie scharf d&uuml;rfen westliche Politiker den Kreml kritisieren? Kanzlerin Merkel hat in Australien deutliche Worte gefunden. Offenbar zu deutlich&nbsp;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/putin-kritik-spd-geht-auf-distanz-zu-merkel-a-1003378.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><p><strong>Presseschau zu Merkels Rede: Einer entt&auml;uschten Kanzlerin platzt &hellip;<\/strong><br>\nAngela Merkel hat im australischen Sydney mit deutlichen Worten die Politik von Wladimir Putin in der Ukraine-Krise kritisiert. Die deutsche&nbsp;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/presse-zu-merkels-putin-rede-presse-putin-fuer-rationale-argumente-nicht-mehr-empfaenglich_id_4281467.html\">FOCUS Online<\/a><\/p><p><strong>Merkel rechnet mit Putin ab<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/merkel-rechnet-mit-putin-ab\/a-18068592\">www.dw.de<\/a><\/p><p><strong>Merkel und Putin: Die Zeit der Spielchen ist vorbei<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Die-Zeit-der-Spielchen-ist-vorbei-article13978011.html\">n-tv.de<\/a><\/p><p><strong>Merkel: Kampfansage an Putin<\/strong><br>\nVier Stunden lang, bis tief in die Nacht hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (60,CDU) beim G20-Gipfel in Brisbane mit Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin (62)&nbsp;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/ukraine\/kanzlerin-rechnet-mit-putin-ab-38598400.bild.html\">BILD<\/a><\/p><p><strong>G20-Gipfel: Merkel &auml;u&szlig;ert sich nicht zu Gespr&auml;ch mit Putin<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/g20-gipfel-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/p><p><strong>Kommentar zur Russland-Rede: Merkel hat es satt<\/strong><br>\nEs muss Merkel in der Bilanz des Treffens mit Putin wohl v&ouml;llig klar geworden sein, dass mit ihm auf der Gesch&auml;ftsgrundlage des geltenden&nbsp;..<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/merkel-sydney-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/p><p><strong>Merkels klare Worte &uuml;ber Putin<\/strong><br>\nMerkel, die sich in Australien zuvor zu einem pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch mit Putin getroffen hatte, sagte, Putin setze auf das Recht des St&auml;rkeren&nbsp;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/eu-ukraine-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/p><p><strong>&ldquo;Merkel verliert die Geduld mit Putin&rdquo;, Jauch ist schon l&auml;ngst &hellip;<\/strong><br>\nUnd was Staatsfrau und Staatsmann sich zu sagen wussten, blieb unbekannt, auch wenn der Welt-Reporter &ldquo;Merkel mit Putin ringen&rdquo; w&auml;hnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43347\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><p><strong>Nach ARD-Interview &ndash; Kanzlerin Merkel rechnet hart mit Putin ab<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.express.de\/politik-wirtschaft\/nach-ard-interview--kanzlerin-merkel-rechnet-hart-mit-putin-ab,2184,29071704.html\">Express.de<\/a><\/p><p><strong>Ukraine-Krise: Merkel kritisiert Putin ungewohnt scharf<\/strong><br>\nNach ihrem langen Vieraugengespr&auml;ch mit Putin besteht offenbar immer &hellip; Bundeskanzlerin Angela Merkel hat &uuml;berraschend deutlich vor&nbsp;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Merkel-kritisiert-Putin-ungewohnt-scharf-article13973591.html\">n-tv.de<\/a><\/p><p><strong>Beim G-20-Gipfel ver&auml;ndert Merkel ihre Putin-Strategie<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Strategie im Umgang mit Putin ge&auml;ndert. In Brisbane f&uuml;hrte sie am Rande des G-20-Gipfels ein&nbsp;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article134396750\/Die-Kanzlerin-hat-ihre-Putin-Strategie-geaendert.html\">DIE WELT<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Folgenden Text wird &ndash; mit Bezug auf einen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23975\">Beitrag vom Montag<\/a> &ndash; die Strategie des Westens im Umgang mit der Ukraine-Krise analysiert, es wird weiter an Hand von kleinen Dokumentationen die Reaktion deutscher Medien auf Putins Interview, auf die Sendung von Jauch vom 16. 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