{"id":2402,"date":"2007-06-11T08:52:54","date_gmt":"2007-06-11T06:52:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2402"},"modified":"2007-06-11T08:52:54","modified_gmt":"2007-06-11T06:52:54","slug":"hinweise-des-tages-411","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2402","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Nachschlag zum G8-Treffen<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>US-Pr&auml;sident Bush macht Angela Merkel die B&uuml;hne frei<\/strong><br>\nJe lauter die um ihr Image als internationale Maklerin besorgte Bundeskanzlerin den Fehlschlag von Heiligendamm als Riesenerfolg feiert, desto mehr steht auch Bush nicht mehr als Buhmann vor der Welt&ouml;ffentlichkeit. Bush und Putin &ndash; beide sind als Inkarnationen der Verantwortungslosigkeit nach Heiligendamm gereist; beide fliegen als scheinbar kompromissf&auml;hige Staatschefs wieder davon. Bush wei&szlig;, dass der Gipfel nichts hinterl&auml;sst, auf dem aufgebaut werden m&uuml;sste oder wof&uuml;r er innenpolitisch angefeindet werden k&ouml;nnte. Er muss nichts rechtfertigen. Ziel erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/06\/09\/a0141.1\/text.ges,1\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Nachtrag zur &bdquo;Merkel-Show&ldquo; in Heiligendamm: Hei&szlig;e Luft f&uuml;r alle<\/strong><br>\nDie USA werden so oder so bei den Verhandlungen f&uuml;r ein Post-Kyoto-Protokoll dabei sein, um diese zu beobachten und zu beeinflussen &ndash; ob sie dann am Ende unterschreiben, ist eine ganz andere Frage. Nach dem bisherigen Kenntnisstand der G8-Ergebnisse wird sie nichts daran hindern, noch mal so vorzugehen wie beim Kyoto-Protokoll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/06\/heisse-luft-fuer-alle\/\">LobbyControl<\/a>\n<p>Weitere Einblicke in die Kommunikationsstrategie bietet LobbyControl: Das Klimathema sei gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit besser kommunizierbar als weltwirtschaftliche Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/06\/rund-um-den-g8-gipfel\/\">LobbyControl<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Triumph der Verk&auml;ufer<\/strong><br>\nChapeau! Innerhalb von nur 48 Stunden hat Angela Merkel das Klima, Afrika und den Weltfrieden gerettet. Auch ihre Kollegen stehen als Sieger da: George W. Bush ist nicht l&auml;nger isoliert, sondern freundschaftlich integriert. Tony Blair sichert sein Verm&auml;chtnis als K&auml;mpfer gegen die weltweite Armut. Und Wladimir Putin erscheint nicht mehr als Kriegsdroher, sondern als Oberdiplomat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/06\/09\/a0082.1\/textdruck\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Interessant ist, dass das G 8-Treffen in amerikanischen Zeitungen kaum Erw&auml;hnung findet.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Und noch ein Blick vor den Zaun<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Polizei gibt zu, beim G-8-Gipfel einen Zivilbeamten im Demonstrantenzug eingesetzt zu haben<\/strong><br>\nEntgegen einem ersten Dementi hat die Sondereinheit &ldquo;Kavala&rdquo; den Einsatz eines Zivilbeamten bei einer Blockade-Aktion an der zentralen Sicherheitsschleuse vor der Galopprennbahn best&auml;tigt. Gestern war gestern &ndash; und heute ist heute, so kommentiert &ldquo;Kavala&rdquo;-Sprecher Ulf Claassen gegen&uuml;ber SPIEGEL ONLINE das Dementi vom Dementi.<br>\nJuristisch, erkl&auml;rt Rechtsanwalt Str&ouml;bele, &ldquo;h&auml;tte dieser Mann eine klar strafbare Handlung begangen&rdquo;. Politisch allerdings wiege die Sache noch schwerer: &ldquo;Wenn das stimmt, w&uuml;rde nat&uuml;rlich die Bewertung vieler Dinge aus den letzten Tagen einen ganz anderen Hintergrund bekommen.&rdquo;<br>\nInzwischen pr&uuml;ft die Staatsanwaltschaft Rostock m&ouml;gliche strafrechtliche Ermittlungen gegen den Zivilpolizisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,487554,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Wir wurden wie Hunde behandelt&laquo;<\/strong><br>\nEin Berliner Arzt will gegen seine Verhaftung w&auml;hrend der Gipfeltage klagen. Er berichtet von unhaltbaren Zust&auml;nden im Rostocker Sammelgef&auml;ngnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/06-09\/026.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Haftbedingungen &ldquo;wie im Zoo&rdquo;<\/strong><br>\nMartin Lemke vom Republikanischen Anwaltverein (RAV) kritisiert zudem &ldquo;eine Unterordnung von Teilen der Justiz&rdquo; gegen&uuml;ber Anweisungen der Polizei. So habe die Kavala alle zust&auml;ndigen Richter im Vorfeld des Gipfels zu &ldquo;Belehrungen &uuml;ber Freiheitsentziehungsma&szlig;nahmen&rdquo; geladen. &ldquo;Au&szlig;erdem hat die Polizei Richterbeschl&uuml;sse aufgehoben&rdquo;, so Lemke weiter. Nachdem ein Richter zwei R&auml;ume f&uuml;r vier Juristen in der Gefangenensammelstelle angeordnet habe, habe ein Polizeif&uuml;hrer diesen Beschluss kurzerhand aufgehoben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/06\/09\/a0167.1\/text.ges,1\">TAZ<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>11,3 Milliarden Dollar gestrichen<\/strong><br>\nStatt Abh&auml;ngigkeit Zusammenarbeit: Die Neuorientierung der russischen Afrikapolitik beginnt mit einem Schuldenerlass.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/06-09\/008.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche L&ouml;hne im EU-Vergleich hoch?<\/strong><br>\nBei den Arbeitskosten liegt Deutschland in Europa in der Spitzengruppe. In der Privatwirtschaft mussten deutsche Arbeitgeber im Jahr 2006 pro Stunde durchschnittlich 28,70 Euro brutto plus Lohnnebenkosten bezahlen, wie das <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/presse\/deutsch\/pm2007\/p2330043.htm\">Statistische Bundesamt<\/a> mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?sid=fa0e372a1d9945115ebd5b8850e95aa1&amp;em_cnt=1150878\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Bei der Frankfurter Rundschau h&auml;ufen sich in j&uuml;ngster Zeit journalistische Ausfallerscheinungen. Sollten wir gerade Zeuge eines beginnenden und anhaltenden Qualit&auml;tsverlusts sein?<br>\nWer die obige Meldung bringt, ohne die langfristige Tendenz zu erw&auml;hnen und vor allem darauf hinzuweisen, dass es nicht auf die absolute Lohnh&ouml;he, sondern auf die Lohnst&uuml;ckkosten ankommt, der beteiligt sich an Propaganda f&uuml;r die Arbeitgeberseite.<br>\nVor allem diese Formulierung ist bemerkenswert: &bdquo;In Deutschland wurde der Anstieg der Arbeitskosten im ersten Quartal 2007 gebremst. Im Vergleich zum Vorquartal gingen die Kosten je geleistete Stunde um 0,1 Prozent zur&uuml;ck.&ldquo;<\/em> <\/p>\n<p><em>Die TAZ kann&rsquo;s besser:<\/em><\/p>\n<p><strong>Arbeit wird billiger<\/strong><br>\nAllen Klagen der Wirtschaftsverb&auml;nde zum Trotz: Unternehmer kriegen Arbeitskr&auml;fte in Deutschland immer billiger. Saison- und kalenderbereinigt sanken im ersten Quartal dieses Jahres die Kosten je Arbeitsstunde im Vergleich zum Vorquartal um 0,1 Prozent, wie das statistische Bundesamt in Wiesbaden gestern mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/06\/09\/a0097.1\/text.ges,1\">TAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Hedgefonds-Kuschelkurs<\/strong><br>\nAuch wenn es die Bundesregierung so verkaufen m&ouml;chte: Dass das Thema Hedgefonds in Heiligendamm auf der Tagesordnung stand, ist allein kein Erfolg. Bis auf weiteres wird es verbindliche Kontrollen dieser hochspekulativen Finanzunternehmen nicht geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1151110&amp;\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dieser Kommentar der FR ist zwar einigerma&szlig;en kritisch. &Uuml;ber die folgende Einlassung kann man sich aber nur wundern:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Es ist aber auch nicht angebracht, Hedgefonds unter Generalverdacht zu stellen. Durch ihre speziellen Anlageformen machen sie Gewinne, wenn andere verlieren, oder sie &uuml;bernehmen Risiken &ndash; das kann den Markt stabilisieren. Hedgefonds richten sich an Gro&szlig;investoren und Verm&ouml;gende und werden deshalb gern als Privatgesch&auml;ft betrachtet, in dem Kontrollen nicht angebracht w&auml;ren. Neben &uuml;berdurchschnittlichen Gewinnen ist auch Totalverlust m&ouml;glich.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Das ist eine arglose bis alberne, den PR-Parolen der Branche nachgesprochene Rechtfertigung, die die Leser &uuml;brigens wahrscheinlich genauso wenig verstehen wie die Autorin selbst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Preis der Liberalisierung: Ein Drittel Aufschlag bei den Strompreisen<\/strong><br>\nWie &ldquo;Euro am Sonntag&rdquo; unter Berufung auf den Branchendienst Verivox berichtet, haben bereits 67 Versorger in Deutschland Tariferh&ouml;hungen angek&uuml;ndigt. Danach m&uuml;ssten Kunden mit Preissteigerungen im Extremfall von bis zu 34 Prozent rechnen. Insgesamt gehe Verivox von bundesweit &uuml;ber 100 Tarifanhebungen zum 1. Juli aus.<br>\nWesentlicher Grund f&uuml;r die Preiswelle sei das Ende der Bundesverordnung Elektrizit&auml;t, erkl&auml;rte Peters. Danach m&uuml;ssten sich Stromerzeuger ab Juli die Erh&ouml;hung ihrer Grundpreise nicht mehr vom Wirtschaftsministerium des jeweiligen Bundeslandes genehmigen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/:Strompreiserh%F6hungen--Ein-Drittel-Aufschlag\/590801.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><strong>W&auml;hrungsfonds warnt vor Fusionswelle<\/strong><br>\nImmer mehr Konzerne sehen sich nach Verst&auml;rkung bei der Konkurrenz um. &Uuml;bernahmen werden zunehmend auf Pump finanziert. IWF-Chef de Rato bef&uuml;rchtet Schaden f&uuml;r die Weltwirtschaft &ndash; besonders jetzt bei steigenden Zinsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article932287\/Waehrungsfonds_warnt_vor_Fusionswelle.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><strong>Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide nehmen zu<\/strong><br>\nDie Zahl der Arbeitslosen, die gegen ihre Hartz-IV-Bescheide und staatlichen Unterst&uuml;tzungs- leistungen klagen, hat 2006 nach einem Bericht der &laquo;Berliner Zeitung&raquo; erheblich zugenommen. Nach Ansicht des DGB zeigt die wachsende Zahl derer, die sich gegen Leistungsbescheide wehre, dass es bei vielen Arbeitslosen um existenzielle Sorgen geht: &laquo;Wer diese F&uuml;rsorgeleistung nicht oder unzureichend erh&auml;lt, hat keine Spielr&auml;ume mehr&raquo;, sagte DGB- Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der Zeitung. Vielen bleibe gar nichts anderes &uuml;brig, als auch vor Gericht um ihre Anspr&uuml;che zu k&auml;mpfen. Die Gewerkschafterin verwies darauf, dass in etwa 40 Prozent der Entscheidungen dem Widerspruch ganz oder teilweise stattgegeben wurde.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linkszeitung.de\/content\/view\/119394\/1\/\">Linkszeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Sommerm&auml;rchen mit einem schlechten Ende<\/strong><br>\nBei den allermeisten Unternehmen sp&uuml;lte die Fu&szlig;ball-WM keine Zusatzgewinne in die Kasse, im Gegenteil: Selbst an den WM-Standorten klagten nicht wenige Einzelh&auml;ndler &uuml;ber schmerzhafte Umsatzeinbu&szlig;en.<br>\nDie R&uuml;ckschau zeigt zudem: Es kamen weniger ausl&auml;ndische Besucher als erwartet und auch der Aufbau neuer Jobs hielt sich in bescheidenen Grenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt4m2\/wirtschaft\/artikel\/621\/117495\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dazu gestern die Seite 1 von Bild am Sonntag: &bdquo;Wir f&uuml;hlen noch WM!&ldquo; Und auf Seite 16: &bdquo;Nach einer Studie des Mainzer Sport&ouml;konomen Holger Preu&szlig; haben die ausl&auml;ndischen G&auml;ste w&auml;hrend der WM f&uuml;r 3,88 Milliarden Euro konsumiert und dem Staat dadurch Steuermehreinnahmen von 1,26 Milliarden Euro beschert.&ldquo;<br>\nWenn man dagegen die in der SZ erw&auml;hnte Studie des DIW betrachtet, scheinen &bdquo;Sport&ouml;konomen&ldquo; eben ihre eigene &Ouml;konomie zu haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bieterstreit um Privat-Uni Witten-Herdecke<\/strong><br>\nDeutschlands &auml;lteste Privatuni steht vor der Pleite. Gleich zwei Investoren wollen sie retten. Die &Uuml;bernahmeschlacht wird zur Richtungsentscheidung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/forschung_bildung\/bildung\/:Bieterstreit%20Witten%20Herdecke\/210339.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Spiegel-Werbung f&uuml;r Privatversicherungen<\/strong><br>\nF&uuml;r wenig Geld gut versichert &ndash; viele Verbraucher glauben nicht, dass das wirklich m&ouml;glich ist. Dennoch: Wer unn&ouml;tigen Schnickschnack wegl&auml;sst, kann f&uuml;r kleines Geld umfassenden Schutz einkaufen und das schon f&uuml;r 100 Euro im Monat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,487591,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Auch beim Spiegel scheint inzwischen jede journalistische Hemmschwelle weggefallen zu sein: Die Vermischung von Werbung und redaktioneller Arbeit wird zur Routine.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Eine Frage des Standards<\/strong><br>\nSch&ouml;ne deutsche Fernsehlandschaft: Ein Dokumentarfilm &uuml;ber das KZ Mittelbau-Dora passt nicht ins &ouml;ffentlich-rechtliche Programm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/06-09\/036.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Buchbesprechung: Sprechblasen von Globalisierungsoptimisten Stefan Aust, Claus Richter, Matthias Ziemann: &ldquo;Wettlauf um die Welt&rdquo;<\/strong><br>\nDie Globalisierung geh&ouml;rt derzeit zu den Reizthemen schlechthin. W&auml;hrend die einen vor dem Verlust der hiesigen Besitzst&auml;nde warnen, sagen die anderen eine bl&uuml;hende Zukunft voraus. Ausgewogene Aufkl&auml;rung w&auml;re also dringend geboten. Doch Stefan Aust, Claus Richter und Matthias Ziemann geben in ihrem Buch &ldquo;Wettlauf um die Welt&rdquo; nur die Sichtweise derer wieder, die sich vor der Globalisierung nicht f&uuml;rchten m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesbuch\/633471\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Marktforscher: Die angeblichen Massen hochqualifizierter und konkurrenzlos billiger junger Inder und Chinesen sind ein &ldquo;Mythos&rdquo;<\/strong><br>\nDer viel beklagte Abzug von Wirtschaftskapazit&auml;ten nach Asien hat in der j&uuml;ngeren Vergangenheit bereits sp&uuml;rbar nachgelassen, manches Unternehmen holte verlagerte Bereich auch schon wieder zur&uuml;ck. Nun zeichnet sich ein weiterer Trend ab: Asiatische Firmen setzen bei  hochwertigen Dienstleistungen auf Europas Vorteile, um weiter expandieren zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dialog.igmetall.de\/Ansicht.73+M58f7d692f7e.0.html\">Siemens Dialog der IGM<\/a><\/li>\n<li><strong>Es gibt keinen Blairismus<\/strong><br>\nLassen Sie uns eines klarstellen: Es gibt keinen Blairismus, und es hat ihn auch nie gegeben. Das ist alles Schall und Rauch. Das Ph&auml;nomen besteht daraus, dass man ein Paket von Worten wie Ver&auml;nderung, Gemeinschaft, Erneuerung, Partnerschaft, Soziales und Reform in die Luft wirft und zusieht, wie sie wie Bl&uuml;ten zu Boden fallen, bis die ganze politische Sph&auml;re mit einem s&uuml;&szlig;lich duftenden Teppich bedeckt ist.<br>\nEs ist nicht so, als habe Gro&szlig;britannien unter Blair und Gordon Brown keine Leitlinie gehabt. Aber diese Leitlinie war der Thatcherismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/artikel.php?pr=2578\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em> <\/p>\n<p><strong>Die Verlierer des Herrn Blair<\/strong><br>\nDer Premierminister wollte den Briten mehr soziale Gerechtigkeit bringen &ndash; zehn Jahre sp&auml;ter sind die Unterschied zwischen Arm und Reich so gro&szlig; wie nie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/739\/117612\/\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Nicolas I.<\/strong><br>\nKein Pr&auml;sident Frankreichs war je so m&auml;chtig wie jetzt Sarkozy.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/06\/09\/a0209.1\/text.ges,1\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &bdquo;Aber nach den Parlamentswahlen, die morgen und am folgenden Sonntag stattfinden werden, wird es in beiden Kammern des Parlamentes nur noch absolute rechte Mehrheiten geben, in einer nie zuvor da gewesenen St&auml;rke dazu. Ihnen gegen&uuml;ber wird eine Opposition stehen, die zahlenm&auml;&szlig;ig geschw&auml;cht und institutionell ohnm&auml;chtig und daher politisch zahnlos sein wird.&ldquo; schreibt die Autorin. Doch wenn man sich an die unertr&auml;gliche Fernsehdebatte zwischen Royal und Sarkozy erinnert, dann verh&auml;lt es sich wohl eher andersherum: Weil die Opposition politisch zahnlos ist, wurde sie zahlenm&auml;&szlig;ig geschw&auml;cht und institutionell ohnm&auml;chtig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Witz des Tages:<\/strong><br>\nWelt am Sonntag: &bdquo;Aus der Vertiefung in die Schrift erw&auml;chst die evangelische Freiheit mit all ihren sch&ouml;nen liberalistischen Bl&uuml;ten&ldquo;\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mit diesem Res&uuml;mee kritisiert die konservative und wirtschaftsliberale WamS den evangelischen Kirchentag in K&ouml;ln. Die Sch&auml;rfung des evangelischen Profils beschr&auml;nkt sich auf f&uuml;r die WamS Sekund&auml;res, auf Freiheitsverst&auml;ndnis und soziale Verantwortung. Prim&auml;r w&auml;ren eben &bdquo;liberalistische Bl&uuml;ten&ldquo;. Mal etwas ganz Neues: Die Bibel als Kraftquelle f&uuml;r den Liberalismus?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2402","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2402","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2402"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2402\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2402"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2402"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2402"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}