{"id":24069,"date":"2014-11-25T09:53:09","date_gmt":"2014-11-25T08:53:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24069"},"modified":"2020-02-18T18:42:18","modified_gmt":"2020-02-18T17:42:18","slug":"arbeitskraeftemangel-in-der-zukunft-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24069","title":{"rendered":"Arbeitskr\u00e4ftemangel in der Zukunft? (Teil II)"},"content":{"rendered":"<p>In Teil I wurde dargestellt, wie aus einem rechnerischen Minus von 34 Prozent der 20- bis 65-J&auml;hrigen bis zum Jahr 2060 durch das Mitbedenken von ein paar schlichten Tatsachen ein j&auml;hrliches <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24047\">Absinken von 0,23 Prozent wird<\/a>.<\/p><p>Warum macht man diese dramatisierenden Zahlenspiele?<\/p><p>Nat&uuml;rlich wissen die Sch&ouml;pfer der demografischen Horrorszenarien selbst, dass sie weder 50 Jahre in die Zukunft blicken k&ouml;nnen[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24069#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>], noch dass Ihre Daten wirklich Anlass zur Panik bieten. Sie benutzen die Zahlen lediglich, um die &Ouml;ffentlichkeit in ihrem Sinne zu manipulieren &ndash;  kein wirklich seltenes Ph&auml;nomen in unserer Republik[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24069#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]. Nur mithilfe des Demografie-Hammers war es m&ouml;glich, den massiven Einstieg in die private Absicherung f&uuml;r das Alter durchzusetzen. Hauptgewinner dieser Strategie waren bekanntlich die Versicherungen und die Arbeitgeber, die mit diesem Einstieg eine Deckelung ihres Beitrages f&uuml;r die gesetzliche Rente erreichen konnten. Immerhin wurde f&uuml;r die Sicherung von Milliardengewinnen schon Schlimmeres getan, als harmlose Bev&ouml;lkerungsdaten zu einem Instrument f&uuml;r dramatisierende Gedankenspiele umzufunktionieren. Von <strong>Klaus Bingler<\/strong> und <strong>Gerd Bosbach<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nLeider f&uuml;hrte die Angst vor der demografischen Entwicklung auch dazu, dass das klare Denken erschwert wird. Ansonsten k&ouml;nnte man sich verdeutlichen, dass die angeblich zu wenigen Kinder in Deutschland nicht zu &uuml;berf&uuml;llten Kinderg&auml;rten, Schulen und Hochschulen f&uuml;hren k&ouml;nnen. Und dass es keine sinnvolle Sparma&szlig;nahme ist, diesen Kindern zu wenig Bildung zukommen zu lassen, sondern dass genau dies zu den zuk&uuml;nftigen Versorgungsproblemen f&uuml;hren kann, welche die Panikmacher der &bdquo;Demografie&ldquo; (Anmerkung: gemeint ist ja genau genommen die demografische Entwicklung, daher Anf&uuml;hrungszeichen) in die Schuhe schieben. Und frei von Angst k&ouml;nnte man erkennen, dass eine &bdquo;Sockelarbeitslosigkeit&ldquo; von offiziell etwa drei Millionen Menschen nicht zu dem angeblich knapp werdenden Arbeitskr&auml;ftepotenzial passt.<\/p><p>Solche offensichtlichen Widerspr&uuml;che &ndash;  einerseits die Angst vor zu wenigen Versorgern in der Zukunft, andererseits die mangelnde Bereitschaft, heute die sp&auml;teren Versorger richtig auszubilden; einerseits die Furcht vor zu wenig Arbeitskr&auml;ften, andererseits die Bereitwilligkeit, sich mit einer Sockelarbeitslosigkeit von offiziell 3 Millionen Menschen abzufinden[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]  &ndash; werden mithilfe demografischer Schwarzmalerei &uuml;bert&uuml;ncht.<br>\nBevor wir uns einem weiteren gro&szlig;er Irrtum in der Diskussion &ndash; dem viel zu hoch eingesch&auml;tzte Stellenwert von Bev&ouml;lkerungszahlen f&uuml;r eine gesellschaftliche Entwicklung &ndash; zuwenden, sollten wir das Bisherige noch einmal kurz festhalten:<\/p><p>Mit Zukunftsdaten f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung in Deutschland wird st&auml;ndig Angst gemacht. Dabei werden folgende elementare Selbstverst&auml;ndlichkeiten ausgeblendet: eine kleinere Bev&ouml;lkerung braucht auch weniger Arbeitskr&auml;fte; bei Arbeitskr&auml;ftemangel m&uuml;sste man f&uuml;r 2060 die schon beschlossene Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre ber&uuml;cksichtigen; f&uuml;r die sich aus den Berechnungen ergebende Entwicklung haben wir 52 Jahre Zeit. W&uuml;rde man dies unter Zugrundelegung der Daten, welche die Angstmacher anf&uuml;hren, ber&uuml;cksichtigen, bliebe lediglich ein Absinken des Arbeitskr&auml;ftepotenzials von 0,23% pro Jahr &uuml;brig. (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24047\">Siehe hier<\/a>) Sicherlich kein Anlass zur Dramatik. <\/p><p><strong>Demografisierung einer Diskussion<\/strong><\/p><p>Viele gesellschaftliche Entwicklungen werden heute eng mit der Entwicklung der zuk&uuml;nftigen Bev&ouml;lkerungszahlen in Zusammenhang gebracht. &bdquo;Wegen der vielen &Auml;lteren m&uuml;ssen wir &hellip;&ldquo;, &bdquo;Aufgrund der niedrigen Geburtenrate von 1,4 Kindern pro Frau ist es unumg&auml;nglich&hellip;&ldquo; und &ndash; wie am Anfang beschrieben &ndash;  &bdquo;Wegen des drohenden Absinkens des Erwerbspotenzials ist &hellip;&ldquo; &ndash; das sind Floskeln, die aus der heutigen Diskussion nicht mehr weg zu denken sind. Im Kern wird damit die Bev&ouml;lkerungsentwicklung als die mit Abstand wichtigste Einflussgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r unsere Zukunft betrachtet. <\/p><p>Es ist kaum einsichtig, warum die vielen anderen Einflussgr&ouml;&szlig;en, wie die Entwicklung von Arbeitslosigkeit, die Bildung der Bev&ouml;lkerung, die Entwicklung der Wirtschaft anderer L&auml;nder oder Kontinente, die wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen unserer Verantwortlichen, die Entwicklung der Finanzm&auml;rkte und der Umwelt usw. usf. von einer weit untergeordneten Bedeutung sein sollen. Noch nicht einmal zusammen sollen sie angeblich so wichtig sein wie die Demografie!<br>\nSchon ein Blick auf die im letzten Jahrhundert erzielten wirtschaftlichen und sozialen Erfolge, die trotz Alterung und einer abnehmenden Zahl von Kindern m&ouml;glich waren, widerlegt die eindimensionale Schuldzuweisung eindrucksvoll.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><p>Aber selbst wenn man der Demografie eine &uuml;berragende Bedeutung f&uuml;r unsere Zukunft zubilligt, st&ouml;&szlig;t man auf gro&szlig;e Widerspr&uuml;che. Nehmen wir also kurz an, dass Alterung, mehr Rentner und wenige Kinder das Hauptproblem der wirtschaftlichen Entwicklung seien. <\/p><ul>\n<li><em>Warum haben die Menschen in Deutschland im Jahre 1900 dann nicht &bdquo;besser&ldquo; gelebt als heute?<\/em><\/li>\n<li><em>Warum sind &bdquo;alte&ldquo; Staaten wie Japan, Deutschland, Australien, &Ouml;sterreich, die Niederlande, die Schweiz oder die skandinavischen Staaten wirtschaftlich deutlich besser gestellt als &bdquo; junge&ldquo; Staaten wie Bangladesch, Nigeria, Kamerun, Tansania, Bolivien oder die Philippinen?<\/em><\/li>\n<\/ul><p>Und wenn wir auf die Kinderzahl pro Frau schauen, so versucht man uns &bdquo;demografisch&ldquo; wei&szlig;zumachen, dass die f&uuml;r Deutschland berechneten 1,4 Kinder pro Frau[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] ein Riesenproblem seien, oft als &bdquo;unvollst&auml;ndige 2\/3-Gesellschaft&ldquo; tituliert und mit drohendem Untergang assoziiert.[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/p><p><em>Soweit die Angst und nun die Fakten:<\/em><br>\nDeutschland hat nach offiziellen Berechnungen diese 1,4 Kinder pro Frau jetzt schon seit 1970, also etwa zwei Generationen lang. Seitdem hat sich Bev&ouml;lkerungszahl aber nicht drastisch dezimiert, sondern ist von 78,1 Millionen auf 80,8 Millionen (31.12.2013) gewachsen. Und die wirtschaftliche Leistung hat sich nach Abzug der Preissteigerungen weit mehr als verdoppelt![<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<br>\n&Uuml;brigens liegen in Frankreich die Geburtenzahlen seit l&auml;ngerem bei etwa 2 Kindern pro Frau. Geht es den Menschen deshalb dort wirtschaftlich besser? <\/p><p>Nein, reine Demografiedaten sagen wenig &uuml;ber den wirtschaftlichen Zustand einer Gesellschaft, die &bdquo;Demografisierung&ldquo; der Diskussion ist ein grober Fehler. Wir sollten ohne Demografie-Angst die Diskussion dar&uuml;ber, was unsere Gesellschaft bestimmt, neu starten, und dann zu eigenen Schl&uuml;ssen kommen.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141123_bevoelk_pyramiden3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141123_bevoelk_pyramiden3_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Ein letztes Wort zur merkw&uuml;rdigen Diskussion &uuml;ber Bev&ouml;lkerungspyramiden: <\/p><p>Nach &uuml;blicher Interpretation gingen diese von der Form einer gesunden Tanne langsam aber dramatisch in eine Urnenformen &uuml;ber. Aber was bedeutet die Pyramide in Form einer Tanne?<\/p><p>Zun&auml;chst werden viele Kinder geboren, von diesen stirbt bereits ein gro&szlig;er Teil in jungen Jahren. Jahr f&uuml;r Jahr sterben mehr Menschen eines Jahrgangs. Da im Alter nur noch sehr wenige von ihnen &uuml;brig bleiben, ist die Spitze ziemlich d&uuml;nn. Dieses Modell ist nicht unbedingt als besonders menschenfreundlich einzustufen. Und wirtschaftlich sind, wie oben beschrieben, die &bdquo;Gesellschaften mit der Tanne&ldquo; auch viel schlechter dran. <\/p><p>Der letzte Abschnitt belegt eindeutig: Auch rein demografisch betrachtet, ist eine Unterlegenheit &auml;lterer Gesellschaften nicht festzustellen, ganz im Gegenteil. Die Kinderzahl pro Frau als Indikator f&uuml;r das soziale Wohlergehen ist ebenfalls kein geeignetes Kriterium. Die Demografisierung lenkt somit nur von anderen, wichtigeren Problemen ab.<\/p><p>Mit diesem Artikel soll vor der weit verbreitete &bdquo;Demografie-Angst&ldquo; gewarnt werden. Das hei&szlig;t aber nicht, dass die Alterung einer Gesellschaft keine Probleme aufwirft. Nur sind das bei weitem nicht die Hauptprobleme. Wenn wir erfolgreich an diesen Hauptproblemen arbeiten w&uuml;rden, z.B.  die Arbeitslosigkeit abbauen, unsere Jugend ausreichend qualifizieren, den gro&szlig;en Reichtum in unserer Gesellschaft wieder mehr f&uuml;r Soziales und die Infrastruktur nutzen w&uuml;rden, w&auml;re mehr als genug da, um eine wachsende Zahl &Auml;lterer nicht als Belastung empfinden zu m&uuml;ssen.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141123_arbeitskraeftemangel_gerd_19_11.pdf\">Der gesamten Beitrag [PDF &ndash; 143 KB]<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Vgl. dazu Gerd Bosbach: Demografische Entwicklung &ndash; nicht dramatisieren! In: Gewerkschaftliche Monatshefte, Februar 2004<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] s. dazu Bosbach\/Korff: &ldquo;L&uuml;gen mit Zahlen &ndash; Wie wir mit Statistiken manipuliert werden&rdquo;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wollten 6,7 Millionen Menschen in Deutschland 2012 (mehr) arbeiten, s. deren Pressemitteilung Nr. 297 vom 05.09.2013<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Vgl. dazu Gerd Bosbach: Demografische Entwicklung &ndash; nicht dramatisieren! In: Gewerkschaftliche Monatshefte, Februar 2004<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Zur Problematik der Berechnung der Kinderzahl pro Frau s. die Arbeiten von Michaela Kreyenfeld, MPI f&uuml;r demografische Forschung, Rostock, z.B. http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2011-09\/demografie-korrigierte-geburtenzahlen-2 oder  www.demografische-forschung.org\/archiv\/defo1201.pdf<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Zur Bestandserhaltung werden rechnerisch 2,1 Kinder je Frau ben&ouml;tigt. Der Demograf Herwig Birg hat deshalb 2006 &bdquo;ausgerechnet&ldquo;, dass die Deutschen in 12 Generationen ausgestorben sein werden. (BILD, 15.3.2006).<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] 1970 bis 1991 in der BRD 76% mehr, 1991 bis 2013 in Deutschland 31% mehr, ergibt zusammen 130% mehr &ndash; Achtung Zinseszinseffekt: Wert1970*1,76*1,31<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Teil I wurde dargestellt, wie aus einem rechnerischen Minus von 34 Prozent der 20- bis 65-J&auml;hrigen bis zum Jahr 2060 durch das Mitbedenken von ein paar schlichten Tatsachen ein j&auml;hrliches <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24047\">Absinken von 0,23 Prozent wird<\/a>.<\/p>\n<p>Warum macht man diese dramatisierenden Zahlenspiele?<\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich wissen die Sch&ouml;pfer der demografischen Horrorszenarien selbst, dass sie weder 50 Jahre in<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24069\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,155,92,123],"tags":[1832,343,479],"class_list":["post-24069","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-demografische-entwicklung","category-fachkraftemangel","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-kinderlosigkeit","tag-luegen-mit-zahlen","tag-reservearmee"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24069","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24069"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24069\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58598,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24069\/revisions\/58598"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24069"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24069"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24069"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}