{"id":2414,"date":"2007-06-18T08:58:00","date_gmt":"2007-06-18T06:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2414"},"modified":"2007-06-18T08:58:00","modified_gmt":"2007-06-18T06:58:00","slug":"hinweise-des-tages-415","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2414","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Eine Utopie muss her!<\/strong><br>\nKlimawandel und Globalisierung verst&auml;rken weltweit Ungleichheiten &ndash; h&ouml;chste Zeit f&uuml;r ein neues sozialdemokratisches Zeitalter. Ein Weckruf.<br>\nVon Ulrich Beck<br>\n&bdquo;Wer gehofft hatte, dass nach dem Zusammenbruch der Berliner Mauer, befreit vom marxistischen Dogmatismus, die politische Fantasie der Linken die Macht ergreift, sieht sich zutiefst entt&auml;uscht. Wenn die politischen Parteien in Europa weiter wie Rentiers handeln, ist ungewiss, welche Lebensbedingungen und -standards f&uuml;r zuk&uuml;nftige Generationen &uuml;berhaupt gelten. Was will die Linkspartei, die der SPD das Wasser abgr&auml;bt? Sie will ihren guten alten Kaiser Sozialstaat wiederhaben. Wird in den Gewerkschaften &uuml;ber eine transnationale Strategief&auml;higkeit als Antwort auf die Mobilit&auml;t des Kapitals gestritten? Nein, Ver.di-Chef Frank Bsirske ruft nach dem Staat, um die Menschen vor den Unbilden der Globalisierung zu sch&uuml;tzen. Und was schlagen die Intellektuellen vor? Kein Anschluss unter dieser Nummer.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/2007\/25\/SPD-Essay\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Es ist wie meist bei Ulrich Beck: Flott formulierte Klischees. Nehmen wir zum Beispiel die Polemik gegen den Sozialstaat: &bdquo;Sie (die Linke) will ihren guten alten Kaiser Sozialstaat wiederhaben.&ldquo; Das ist einfach so daher geplappert. Vieles spricht daf&uuml;r, dass gerade in einer von weltwirtschaftlichen Zusammenh&auml;ngen gepr&auml;gten &Ouml;konomie (heute sagt man Globalisierung) die solidarische Absicherung gegen die Risiken des Lebens rationaler und verl&auml;sslicher ist als die jetzt modische Privatisierung der Sicherungssysteme. Billiger ist sie in jedem Fall.<br>\nUnd dann die Polemik gegen die Gewerkschaften und der Hinweis auf transnationale L&ouml;sungen. Erstens wissen die Gewerkschaften selbst um die Notwendigkeit von &uuml;bernationalen Regelungen f&uuml;r Arbeitnehmer. Da bedarf es nicht der Ermahnung durch den Soziologen Beck. Zweitens, und das kapiert so jemand wie Ulrich Beck nie, folgt die Schw&auml;che der deutschen Gewerkschaften heute ganz wesentlich daraus, dass unsere &Ouml;konomie sp&auml;testens seit 1992 makro&ouml;konomisch in den Keller gefahren worden ist, mit der Konsequenz einer gro&szlig;en Reservearmee von Arbeitslosen und Niedrigstl&ouml;hnern und der Folge, dass Arbeitnehmer in die Defensive geraten sind, gerade auch weil sie von der Politik im Stich gelassen wurden (Hartz IV, angebotsorientierte Wirtschaftspolitik, Senkung von Lohnkosten etc.).<br>\nAllein schon die Tatsache, dass die Arbeitnehmer und die Gewerkschaften bei uns aus den skizzierten Gr&uuml;nden um vieles weniger erfolgreich waren als zum Beispiel in Schweden oder auch in Frankreich zeigt, dass Becks Diagnose nicht stimmen kann. Oder liegt Schweden au&szlig;erhalb der globalisierten Welt?<br>\nHartz IV hat die Position der Arbeitnehmer zus&auml;tzlich enorm geschw&auml;cht. Weil den noch Arbeitenden das bisschen Sicherheit einer einigerma&szlig;en intakten Arbeitslosenversicherung genommen wurde. Mit einer nationalen (!) Entscheidung. Es gibt offenbar in negativer und positiver Richtung eine F&uuml;lle von nationalen Handlungsm&ouml;glichkeiten. Hinzu m&uuml;ssen nat&uuml;rlich auch internationale Regelungen kommen, etwa gegen Lohn- und Steuerdumping oder f&uuml;r den Erhalt von Sozial- und Umweltstandards. Das stimmt.<br>\nDie Beckschen Polemiken sind nur noch Koketterien eines eitlen Schw&auml;tzers, der sich selbstgef&auml;llig in oberfl&auml;chlichen Formulierungen erg&ouml;tzt, aber nichts mehr zu einer gesellschaftlichen und schon gar nichts zu einer &ouml;konomischen Analyse beitr&auml;gt, die die politische und wissenschaftliche Diskussion befruchten k&ouml;nnte.<br>\nSeltsam, dass so etwas immer noch gedruckt wird.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><strong>Mindestlohn<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Wie die FAZ den &bdquo;Streit&ldquo; um den Mindestlohn sieht<\/strong><br>\n15 &Ouml;konomen bietet die FAZ auf, davon pl&auml;dieren 14 gegen den Mindestlohn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub6B15D93102534C72B5CF6E7956148562\/Doc~E1E6B8BB1016349CA9475566FB3BF2F25~ATpl~Ecommon~Sspezial.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Bis auf Bofinger sind es f&uuml;r NachDenkSeiten-Leserinnen und Leser die altbekannten Dogmatiker, die den Arbeitsmarkt wir einen Kartoffelmarkt betrachten und deren Gleichgewichtsaxiom &bdquo;marktr&auml;umende Preise&ldquo; verlangt. Das Dogma steht gegen die Empirie in zwanzig EU-L&auml;ndern und zus&auml;tzlich drei weitere L&auml;nder in denen die Tarifmacht der Gewerkschaften einen Mindestlohn faktisch erzwingt. Ginge es nach diesen Mainstream-&Ouml;konomen (es gibt &uuml;brigens hunderte Wirtschaftswissenschaftler, die eine andere Meinung vertreten), dann m&uuml;ssten in der deutschen Baugewerbe, im Dachdeckerhandwerk, bei den Geb&auml;udereiniger, im Abwrack- und Abbruchgewerbe sowie im Maler- und Lackiererhandwerk &ndash; wo es einen Mindestlohn schon gibt &ndash; l&auml;ngst Entlassungswellen laufen. Auch wundert man sich, dass bei Hungerl&ouml;hnen von drei Euro etwa im Osten, der Markt nicht schon l&auml;ngst ger&auml;umt ist.<br>\nDie ach so neutrale FAZ platziert diesen Artikel nat&uuml;rlich gezielt vor dem anstehenden Koalitionsausschuss.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Siehe dazu auch: Acht Euro, und das ist gut so!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/876\/118737\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>David Metcalf, unabh&auml;ngiger Experte der britischen Niedriglohnkommission fasst zusammen:<\/strong> &ldquo;Die Prognosen der Skeptiker haben sich &uuml;berhaupt nicht bewahrheitet. Stattdessen hat die gesamte Besch&auml;ftigung kontinuierlich zugenommen. Die Mindestl&ouml;hne haben f&uuml;r eine Anhebung der Reall&ouml;hne im Niedriglohnsegment gesorgt, sie haben das Ungleichgewicht bei der Bezahlung zum Teil ausgeglichen und sie haben das Lohngef&auml;lle bei der Bezahlung f&uuml;r weibliche Besch&auml;ftigte verringert.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bauer h&auml;lt 118 Rum&auml;nen wie Sklaven<\/strong><br>\nHarte Feldarbeit, Hunger und einen Stundenlohn von 1,20 Euro. Was sich wie Zust&auml;nde in der Dritten Welt anh&ouml;rt, hat sich tats&auml;chlich auf einer Erdbeerplantage in Donauw&ouml;rth abgespielt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt6m4\/bayern\/artikel\/904\/118765\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wer wundert sich da eigentlich noch, dass keine osteurop&auml;ische Erntehelfer mehr nach Deutschland kommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Argumente f&uuml;r den Mindestlohn zur Erinnerung:<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/32014_84219.html?suche=1\">Boeckler<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler-boxen.de\/cps\/rde\/xchg\/boxen\/hs.xsl\/2721.htm\">Boeckler<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Steuerhinterziehung ist Volkssport &ndash; Die wiederkehrenden Klagen der Rechnungsh&ouml;fe werden ignoriert, es geht um 70 bis 100 Milliarden Euro Steuerausfall j&auml;hrlich.<\/strong><br>\nDie &ouml;ffentlichen Kassen k&ouml;nnten gut gef&uuml;llt sein, wenn die Finanz&auml;mter in der Lage w&auml;ren ihren Auftrag zu erf&uuml;llen, d.h. die vorhandenen Steuergesetze f&uuml;r alle B&uuml;rger und Unternehmen korrekt anzuwenden. Bislang sind die Ehrlichen noch immer die Dummen. Die &ouml;ffentlichen Kassen sind bereits seit vielen Jahren leer und die enorme Staatsverschuldung l&auml;hmt die Politik. Immer h&ouml;here Steuerbetr&auml;ge m&uuml;ssen allein f&uuml;r die Schuldzinsen aufgebracht werden. Gleichzeitig sind allj&auml;hrlich mehr als 100 Milliarden Euro Einnahmeverluste zu beklagen. Experten vermuten, dass rund 90 % aller Steuererkl&auml;rungen falsche Angaben enthalten, Steuerhinterziehung ist Volkssport. Die Finanz&auml;mter sind auf Grund von Personalmangel am Jahresende manchmal nur noch mit Hilfe von &bdquo;Durchwinktagen&ldquo; in der Lage den Betrieb notd&uuml;rftig aufrecht zu erhalten.<br>\nDer Betrug am Fiskus wird in der Bev&ouml;lkerung nicht als verwerflich erachtet, Gewinne werden am Finanzamt vorbei geschoben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.memo.uni-bremen.de\/docs\/m2905.pdf\">Memo Gruppe [PDF &ndash; 178 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Ambivalenzen der Staatsverschuldung<\/strong><br>\nIn dem Aufsatz von Karl Mai werden aktuelle statistische Daten angef&uuml;hrt und zahlreiche kritische &Auml;u&szlig;erungen von Autoren aus unterschiedlicher Sicht angef&uuml;hrt.<br>\nDas Ziel besteht darin, die Beurteilung der Staatsverschuldung aus einer einseitigen Sichtweise herauszul&ouml;sen und in einen gr&ouml;&szlig;eren gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen, der durchaus widerspr&uuml;chlich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.memo.uni-bremen.de\/docs\/m2207.pdf\">Memo Gruppe [PDF &ndash; 248 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ein Diskussionsbeitrag der eine kritische Auseinandersetzung verdiente.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD rebelliert gegen Privatisierung der Bahn<\/strong><br>\nDurch einen Parteitagsbeschluss wollen mehrere SPD-Landesverb&auml;nde offenbar die Bahnprivatisierung zu Fall bringen &ndash; und damit eines der wichtigsten Projekte ihres Verkehrsministers Wolfgang Tiefensee stoppen. Die Privatisierungspl&auml;ne seien verfassungsrechtlich bedenklich und &ldquo;inhaltlich nicht begr&uuml;ndet&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,488976,00.html\">manager-magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>DeutschBanker Koch-Weser: &ldquo;Teuerster Fr&uuml;hst&uuml;cksdirektor des Konzerns&rdquo;<\/strong><br>\nUnter dem Ex-Staatssekret&auml;r Caio Koch-Weser hat die Deutsche Bank &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge und B&uuml;rgschaften erhalten. Heute arbeitet er f&uuml;r das Institut und verdient Millionen. Ein Fall von Kumpanei? Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen neu aufgerollt &ndash; muss sie aber wohl bald einstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,489007,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Merke: Ein &bdquo;Rechtsversto&szlig;&ldquo; liegt so lange nicht vor, so lange eine solche K&auml;uflichkeit gesetzliche nicht verboten ist. Das herrschende Recht ist eben in der Regel auch das Recht der Herrschenden. Kleine Leute w&uuml;rden bei dieser Art der Korruption schon l&auml;ngst vor dem Kadi sitzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;ndungsparteitag der Linken<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Ulrike Hermann: Die Linke, eine moderne Protestpartei<\/strong><br>\nDie neu fusionierte Linke hat eine wunderbare Zukunft vor sich. In den Umfragen liegt sie stabil bei 9 bis 11 Prozent, was mitten in einer Hochkonjunktur &uuml;berrascht. Eigentlich d&uuml;rfte eine Protestpartei jetzt keine Chancen haben, da es wirtschaftlich aufw&auml;rts geht. Aber offenbar sind die Zeiten nicht normal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=debatte&amp;art=806&amp;id=481&amp;cHash=15cdedb43c\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ein kluger Kommentar &ndash; mit ein paar Fragw&uuml;rdigkeiten, zum Beispiel:<br>\nVon Hochkonjunktur kann im Blick auf Gesamtdeutschland keine Rede sein. Wenn rund 4 Millionen offiziell arbeitslos sind und inoffiziell vielleicht 5, 6 oder 7 Millionen. Wenn die Arbeitslosigkeit in einigen Regionen noch weit &uuml;ber 20% liegt, dann kann man beim besten Willen nicht von einer Hochkonjunktur spricht. Das von dieser Einsch&auml;tzung Abgeleitete stimmt dann eben auch nicht.<br>\nDie Autorin &uuml;bersieht meines Erachtens bei der Analyse des Potenzials der Linkspartei, wie viele W&auml;hler der SPD und der Gr&uuml;nen mit der St&auml;rkung der Linkspartei darauf hoffen, dass ihre Parteien wieder zur Vernunft kommen. Nach meiner Beobachtung ist dies ein wachsendes Segment. So <a href=\"http:\/\/www.bild.t-online.de\/BTO\/news\/2007\/06\/17\/lafontaine-oskar\/partei-linke-prozent,geo=2006442.html\">zitiert die Bild am Sonntag<\/a> eine Forsa-Umfrage, wonach 43% der W&auml;hlerschaft der Gr&uuml;nen und 23% der Anh&auml;nger der Sozialdemokraten sich vorstellen k&ouml;nnen die neue Linke zu w&auml;hlen und dass ihr W&auml;hlerpotential in Deutschland bei 24% liege (19% im Westen und 44% im Osten).<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>K&auml;mpferischer denn je: Oskar Lafontaine beim Vereinigungsparteitag in Berlin<\/strong><br>\nOskar Lafontaine ist der Star der neuen Linkspartei. Brillanter Redner, ausgebuffter Stratege. Die SPD ist gut beraten, wenn sie DIE LINKE nicht l&auml;nger als Ph&auml;nomen abtut. Mit Lafontaine und Co. muss sie sich auf Dauer arrangieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:Kommentar-Der-Oskar\/591212.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeitnehmer fehlen auf der SPD-Agenda<\/strong><br>\nVon Links macht der SPD erstmals eine gesamtdeutsche Partei Konkurrenz. Kai Makus sprach mit dem K&ouml;lner Politologen Butterwegge &uuml;ber SPD-Flucht, linke Koalitionen und Kanzlerkandidaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/deutschland\/interviews\/673852.html\">Netzzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>&bdquo;Wideraufstieg eines linken Typen&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.t-online.de\/BTO\/news\/standards\/kommentar\/2007\/06\/17\/bams-kommentar.html#\">Bild am Sonntag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Auf diesen Kommentar weisen wir deshalb hin, weil man hier nachlesen kann, wie in Deutschland mit pers&ouml;nlicher Verunglimpfung und Hetze gegen einen unliebsamen politischen Gegner Stimmung gemacht werden kann, ohne auch nur ein einziges sachliches Argument zu gebrauchen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Westerwelle, die &bdquo;Freiheitsstatue&ldquo; der Berliner Republik<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~EB02FF4C29F5B45BBBC8E7EA2C3D7962A~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Selbst die liberale FAZ findet nur noch bei&szlig;enden Spott &uuml;ber den Spa&szlig;macher.<\/em><\/p>\n<p>Diesem Spott schlie&szlig;t sich die FTD an:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/dasletzte\/:Das%20Letzte%20Politik%20Guss\/214131.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Andrea Nahles passt sich an<\/strong><br>\n&ldquo;In einer Phase, in der die Reformpolitik der rot-gr&uuml;nen Regierung<br>\nErfolge zeigt, lassen wir uns keine interne Debatte &uuml;ber die Agenda<br>\n2010 mehr aufdr&uuml;cken.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vorwaerts.de\/pics\/medien\/1_1181639324\/inhalt_06.pdf\">Vorw&auml;rts [PDF &ndash; 4,1 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Gerne h&auml;tte man ja gewusst, welche Erfolge der &bdquo;Reformpolitik&ldquo; zu verdanken sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>V-Leute bei G8-Krawallen eingesetzt?<\/strong><br>\nWurden die Krawalle in Rostock vor Beginn des G8-Gipfels von den Beh&ouml;rden bewusst mit provoziert? Diesen Vorwurf erhebt eine prominent besetzte Grundrechte-Initiative. Die Gr&uuml;nen fordern Aufkl&auml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/deutschland\/673750.html\">netzzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir wissen es nicht, w&uuml;rden es aber gerne wissen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>INSM &ndash; Hochschulranking &ndash; Wie man mit &bdquo;Stimmungsbildern&ldquo; Stimmung macht<\/strong><br>\nNun macht auch noch das die Tarnorganisation der INSM, das Portal &bdquo;unicheck&ldquo; ein Hochschulranking.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.unicheck.de\/index.html\">unicheck<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines aufmerksamen Lesers:<\/strong> Die INSM veranstaltet jetzt h&ouml;chst dubiose &ldquo;Umfragen&rdquo; unter Studierenden und erstellt daraus ein Ranking der Hochschulen. In einer Rubrik, die die zugrundeliegende Methodik offenlegen soll, finden sich keinerlei konkrete Angaben, wie die Daten erhoben werden. Studierende, die auf dieser Seite stets plump-vertraulich geduzt werden, m&uuml;ssen sich anmelden, bevor sie Probleme an ihrer Universit&auml;t in einer Rubrik &ldquo;Kommentar&rdquo; darstellen k&ouml;nnen. Man findet keinerlei Angaben dar&uuml;ber, wie viele Studierende von den jeweiligen Universit&auml;ten sich &uuml;berhaupt an der Umfrage beteiligt haben.<br>\nIch habe mir die Angaben zu meiner eigenen Universit&auml;t (Duisburg-Essen), die auf dem vorletzten Platz gelandet ist, einmal angesehen. Ich habe die Namen derjenigen durchgez&auml;hlt, die ihre Kommentare dort hinterlassen haben, es waren ganze f&uuml;nf; m&ouml;glicherweise war die Zahl derjenigen, die abgestimmt haben, auch nicht gr&ouml;&szlig;er.<br>\nDas ist ein typisches Beispiel daf&uuml;r, wie in der Bildungspolitik scheinbar verl&auml;ssliche Daten erstellt werden, mit denen anschlie&szlig;end die &Ouml;ffentlichkeit beeinflusst wird.<br>\nIm &Uuml;brigen tut die Umfrage so, als seien Studiengeb&uuml;hren sinnvoll und als k&ouml;nne damit tats&auml;chlich etwas zur Verbesserung der Studienbedingungen erreicht werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fernsehsender Phoenix bietet ein Archiv bekannter Reden<\/strong><br>\nF&uuml;r Interessierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bibliothek.phoenix.de\/suche_themen.html\">Phoenix<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2414","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2414","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2414"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2414\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2414"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2414"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2414"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}