{"id":24163,"date":"2014-12-04T08:46:52","date_gmt":"2014-12-04T07:46:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163"},"modified":"2014-12-04T08:46:52","modified_gmt":"2014-12-04T07:46:52","slug":"hinweise-des-tages-2269","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/AM)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h01\">SPD: Simonis stichelt gegen Parteichef Gabriel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h02\">Ungleichheit hat sich verdoppelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h03\">&Uuml;ber sieben Millionen Besch&auml;ftigte von Familienpflegezeit ausgeschlossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h04\">Merkel: Rente wird f&uuml;r viele nicht reichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h05\">Bitte, lass&rsquo; mich bis 70 arbeiten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h06\">28-J&auml;hriger ersticht Gutachter im Jobcenter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h07\">Pegida-Demonstration in Dresden: Der Zug der Zornigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h08\">Wohnen in Stuttgart &ndash; voll und leer zugleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h09\">Growth gap: The US leaves Europe behind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h10\">Zukunftsstreit bei der Lufthansa: Bewahrer gegen Reformer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h11\">Nato beginnt historische Neuausrichtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h12\">Europ&auml;ische Nachbarschaftspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h13\">Ukrainische Armee und Separatisten ringen um Waffenruhe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h14\">Ukrainisches Parlament best&auml;tigt neue Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h15\">Russland st&uuml;rzt in schwere Wirtschaftskrise <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h16\">Greenwald will Snowden-Dokumente zug&auml;nglich machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h17\">Schmiergeld-Razzia bei Airbus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163#h18\">Sklaven und Sklaverei: Leibeigene in Thailand schuften auf Schiffen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24163&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD: Simonis stichelt gegen Parteichef Gabriel<\/strong><br>\nDie langj&auml;hrige SPD-Ministerpr&auml;sidentin Heide Simonis wirft ihrem Parteichef Sigmar Gabriel Mutlosigkeit vor. Es bringe nichts, die Politik der CDU-Kanzlerin zu kopieren.<br>\nDie Sozialdemokraten seien gut beraten, &ldquo;ihr linkes Profil zu sch&auml;rfen&rdquo;, sagte die 71-J&auml;hrige weiter: &ldquo;Wir haben eigentlich ein gro&szlig;es W&auml;hlerpotenzial, das eine eher linke SPD-Politik unterst&uuml;tzen w&uuml;rde &ndash; aber diesen Leuten bieten wir zu wenig.&rdquo;<br>\nSimonis, die zw&ouml;lf Jahre lang Regierungschefin in Schleswig-Holstein war, kritisierte, die SPD sei &ldquo;inhaltlich zu nah an Angela Merkel heranger&uuml;ckt. Es bringt aber nichts, die Politik der Kanzlerin zu kopieren. Da w&auml;hlen die Leute doch lieber gleich das Original.&rdquo; Zwar habe ihre Partei in der gro&szlig;en Koalition sozialdemokratische Akzente gesetzt, &ldquo;etwa beim Mindestlohn oder jetzt gerade bei der Frauenquote. Aber das war es dann auch schon.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-heide-simonis-stichelt-gegen-parteichef-sigmar-gabriel-a-1006358.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Stichelt&rdquo;? Warum nicht &ldquo;kritisiert&rdquo;? Und zwar v&ouml;llig zu Recht?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ungleichheit hat sich verdoppelt<\/strong><br>\nEs wird immer ungerechter am Arbeitsmarkt. Erstmals hat eine Studie des Berliner Wirtschaftsforschungsinstituts DIW die Lebenseinkommen von Arbeitnehmern in unterschiedlichen Generationen untersucht. Das Ergebnis: Die Ungleichheit hat sich verdoppelt, wenn man Arbeitnehmer, die im Jahr 1935 geboren sind, mit Arbeitnehmern des Jahrgangs 1970 vergleicht.<br>\nBesonders hart trifft es die Bezieher niedriger Einkommen: Sie verdienen seit den 1950er-Jahren immer weniger. F&uuml;r die j&uuml;ngeren Arbeitnehmer sinken die L&ouml;hne und Geh&auml;lter sogar unter das Niveau der 1940 Geborenen. In anderen Worten: Wer fr&uuml;her geboren ist, hat im Lauf des Lebens mehr verdient.<br>\nAnders hingegen sieht es bei den Bessersituierten aus. Wer mehr verdient als der Durchschnitt, kann im Zeitverlauf sogar noch zulegen: Die j&uuml;ngeren Gutverdiener haben h&ouml;here Lebenseinkommen als ihre Elterngeneration.<br>\nDie Studienautoren Holger L&uuml;then und Timm B&ouml;nke haben sich auf die Spur nach den Ursachen der Auseinanderbewegung gemacht: &ldquo;Mindestens 60 Prozent des Anstiegs der Ungleichheit sind durch h&ouml;here Spreizung der L&ouml;hne zu erkl&auml;ren&rdquo;, sagt DIW-Forscher L&uuml;then. Unqualifizierte Jobs werden immer schlechter bezahlt, Akademiker und Facharbeiter hingegen konnten ihre Lebenseinkommen steigern, mittlere Einkommen stagnierten. Verantwortlich f&uuml;r die wachsenden Unterschiede sind neben der Lohnentwicklung auch Arbeitslosigkeit und Zeiten, in denen Menschen wegen Krankheiten oder Schulungen nicht erwerbst&auml;tig sind. &ldquo;Personen, die nach den Babyboomern geboren sind, sind mit achtmal h&ouml;herer Wahrscheinlichkeit arbeitslos als diejenigen, die in den 30er-Jahren geboren sind&rdquo;, so L&uuml;then. Waren Vertreter des Jahrgangs 1935 bis zum 40. Lebensjahr im Durchschnitt etwa f&uuml;nf Monate arbeitslos, so waren es im Jahrgang 1972 bereits 40 Monate.<br>\nGesellschaftlich betrachtet liefert die Studie wichtige Erkenntnisse. &ldquo;In den mittleren und unteren Lohnbereichen wird es zunehmend schwer, ein eigenes Verm&ouml;gen aufzubauen&rdquo;, sagt L&uuml;then. &ldquo;Das wird sich auch auf k&uuml;nftige Erbschaften auswirken.&rdquo; Das bedeutet, dass nicht nur die Einkommenssituation immer st&auml;rker auseinandergeht, sondern auch die Schere zwischen Arm und Reich langfristig vergr&ouml;&szlig;ert wird. Gerade in Deutschland hat das Verm&ouml;gen des Elternhauses jedoch gro&szlig;e Auswirkung auf das Bildungsniveau der Kinder. Und mit schlechter Ausbildung haben die Kinder schlechtere Chancen am Arbeitsmarkt &ndash; ein Teufelskreis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/risiko-fuer-junge-geringverdiener-lebenseinkommen-gehen-immer-weiter-auseinander-1.2248513\">SZ<\/a>\n<p><strong>Lebenseinkommen in Deutschland werden ungleicher<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.491012.de\/14-49-1.pdf\">DIW [PDF &ndash; 152 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein weiterer Beleg welche Spur der Verw&uuml;stung der Neoliberalismus in allen gesellschaftlichen Bereichen hinterl&auml;sst. Dennoch ist er nach wie vor das bestimmende Moment der Politik, insbesondere der deutschen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> ich zitiere: &ldquo;Mindestens 60 Prozent des Anstiegs der Ungleichheit sind durch h&ouml;here Spreizung der L&ouml;hne zu erkl&auml;ren&rdquo;, sagt DIW-Forscher L&uuml;then. Das ist doch keine Erkl&auml;rung. Auf Deutsch &uuml;bersetzt hei&szlig;t das doch: die Ungleichheit ist dadurch zu erkl&auml;ren, dass sich die L&ouml;hne ungleich entwickelt haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&Uuml;ber sieben Millionen Besch&auml;ftigte von Familienpflegezeit ausgeschlossen<\/strong><br>\n&ldquo;Die gro&szlig;e Koalition ist vor den Arbeitgebern eingeknickt: Besch&auml;ftigte in Betrieben mit 25 oder weniger Besch&auml;ftigten sollen keinen Rechtsanspruch auf Pflegezeit und Familienpflegezeit erhalten. Damit wird 7.178.330 Besch&auml;ftigten die M&ouml;glichkeit vorenthalten, die Pflege von Angeh&ouml;rigen mit ihrer beruflichen T&auml;tigkeit besser vereinbaren zu k&ouml;nnen&rdquo;, erkl&auml;rt Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den heute im Gesundheitsausschuss debattierten &Auml;nderungsantrag zum Gesetzentwurf zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Zimmermann weiter:<br>\n&ldquo;Es ist nicht hinnehmbar, dass eine derartig gro&szlig;e Gruppe von vornherein von der Familienpflegezeit ausgenommen sein soll. Auf den letzten Metern hat die gro&szlig;e Koalition ein schlechtes Gesetz noch schlechter gemacht. Die &Auml;nderungen am Gesetz sind von einem massiven Misstrauen gegen&uuml;ber pflegenden Angeh&ouml;rigen gepr&auml;gt. Der K&uuml;ndigungsschutz wurde deutlich aufgeweicht, mit der Begr&uuml;ndung, man wolle verhindern, dass Besch&auml;ftigte die Ank&uuml;ndigung von Pflege- oder Familienpflegezeit missbrauchen, um sich k&uuml;ndigungsrechtliche Vorteile zu verschaffen. In der morgigen Plenumsdebatte wird sicherlich viel von Wertsch&auml;tzung die Rede sein &ndash; aus den M&uuml;ndern der Kolleginnen und Kollegen der CDU\/CSU und SPD ist das dann nur blanker Hohn.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/sieben-millionen-beschaeftigte-familienpflegezeit-ausgeschlossen\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Merkel: Rente wird f&uuml;r viele nicht reichen<\/strong><br>\nImmer mehr Rentner und immer weniger Beitragszahler &ndash; das sind die Fakten. Und so kann Kanzlerin Merkel zum 125. Geburtstag der Rentenversicherung nicht nur Optimismus verbreiten: Die gesetzliche Rente werde k&uuml;nftig f&uuml;r viele nicht reichen. Zugleich betonte sie, das System habe sich als verl&auml;sslich erwiesen.<br>\nAngesichts des demografischen Wandels wird die gesetzliche Rente nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel in Zukunft f&uuml;r viele Menschen nicht ausreichen. &ldquo;Daher bin ich &uuml;berzeugt, dass sich k&uuml;nftig nur durch eine Mischung gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge eine angemessene Absicherung im Alter aufbauen l&auml;sst&rdquo;, sagte die CDU-Chefin beim Festakt zum 125-j&auml;hrigen Jubil&auml;um der Rentenversicherung in Berlin.<br>\nMerkel: System verl&auml;sslich und anpassungsf&auml;hig<br>\n&ldquo;Wir sind gefordert, Altersarmut vorzubeugen und daf&uuml;r geeignete L&ouml;sungen zu entwickeln&rdquo;, so Merkel. Derzeit erhielten nur drei Prozent der &Uuml;ber-65-J&auml;hrigen erg&auml;nzend Grundsicherung. Es komme darauf an, dass die Altersvorsorge den Menschen weiterhin ein angemessenes Auskommen erm&ouml;gliche. Dies sei eine gro&szlig;e Herausforderung &ndash; die Politik m&uuml;sse daher immer wieder &uuml;ber die Parteigrenzen hinweg einen Konsens suchen.<br>\nDie Kanzlerin hob die Verl&auml;sslichkeit des Rentensystems hervor. Seit 125 Jahren trage die Rentenversicherung zum sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft bei. Dies sei nur m&ouml;glich, weil es ihr gelungen sei, sich an die sich st&auml;ndig &auml;ndernde soziale Wirklichkeit anzupassen, sagte Merkel mit Blick auf die vielen Reformen in der Geschichte der Alterssicherung. &ldquo;Anpassungsf&auml;higkeit und Stabilit&auml;t sind die Grundlage der Erfolgsgeschichte der Rentenversicherung&rdquo;, betonte sie. (&hellip;)<br>\nArbeit und Rente besser kombinieren<br>\n&ldquo;Dennoch haben &Auml;ltere noch immer geringere Chancen als j&uuml;ngere, eine Besch&auml;ftigung zu finden&rdquo;, sagte Merkel. Die Unternehmen m&uuml;ssten mehr dazu &uuml;bergehen, &auml;lteren Arbeitnehmern mit ihrer Erfahrung eine Chance zu geben. &ldquo;Wer fr&uuml;hzeitig aus dem Betrieb ausscheidet, rei&szlig;t L&uuml;cken, die immer schwieriger zu f&uuml;llen sind.&rdquo; Die Koalition wolle nach derzeit andauernden Verhandlungen erreichen, dass Arbeit und Rente k&uuml;nftig noch besser kombinierbar sind.<br>\nDie Vorsitzende der Rentenversicherung Bund, Annelie Buntenbach vom Deutschen Gewerkschaftsbund, bezeichnete es als Daueraufgabe f&uuml;r Politik, Rentenversicherung und Selbstverwaltung, den Menschen Sicherheit f&uuml;r eine ausreichende Versorgung nach dem Arbeitsleben zu geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/125-jahre-rente-merkel-gesetzliche-rente-allein-nicht-ausreichend-36174818.html\">heute.de<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Video: 125 Jahre Rente: Festakt in Berlin<\/strong><br>\nMit einem Festakt wurde das 125-j&auml;hrige Bestehen der Rente gefeiert. W&auml;hrend Kanzlerin Merkel die Wichtigkeit privater Vorsorge betonte, kritisierte die Opposition die aktuelle Rentenpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/2295706\/125-Jahre-Rente-Festakt-in-Berlin?bc=nrt;nra#\/beitrag\/video\/2295706\/125-Jahre-Rente-Festakt-in-Berlin\">ZDFmediathek<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Mit keinem Wort wird erw&auml;hnt, weshalb die damaligen Herrscher (Kaiser Wilhelm, Bismarck &amp; Co.) die Rentenversicherung eingef&uuml;hrt hatten: N&auml;mlich noch zur Zeit der Sozialistengesetze, w&auml;hrend der Verbotszeit der SPD, die zu dieser Zeit immer popul&auml;rer unter der Arbeitnehmerschaft geworden war.<\/em><br>\n<em>Es war die pure Angst des Adels und B&uuml;rgertums vor den Folgen der weiteren Unterdr&uuml;ckung der (politisch-t&auml;tigen) Arbeitnehmerschaft. Hervorgehoben wird stattdessen, die gesetzliche Rente sei oder werde am &ldquo;demographischen Wandel&rdquo; scheitern.<\/em><br>\n<em>Vollkommen unerw&auml;hnt bleibt, dass es politische Entscheidungen waren, die gesetzliche Rente herabzusenken: &ldquo;Aufgrund verschiedener Reformen, insbesondere im Jahr 2001 das Altersverm&ouml;genserg&auml;nzungsgesetz und im Jahr 2004 das RV-Nachhaltigkeitsgesetz, wird das Leistungsniveau der Gesetzlichen Rentenversicherung bis 2030 um rund 20 Prozent sinken. Das Mindestsicherungsniveau f&uuml;r das Rentenniveau Netto vor Steuern liegt bis zum Jahr 2020 bei 46 Prozent und bis zum Jahr 2030 bei 43 Prozent.&rdquo; <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standardrentenniveau\">Standardrentenniveau<\/a><\/em><br>\n<em>Und auch die Bundeskanzlerin scheint zu vergessen, dass die private Rentenvorsorge (z.B. Riester-Vorsorge) gescheitert ist. Wir haben darauf hingewiesen: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23968#h17\">Riestern funktioniert oft nicht<\/a>.<\/em><br>\n<em>Es sei daher an dieser Stelle noch einmal betont: Insbesondere Geringverdiener k&ouml;nnen sich eine private, kapitalgedeckte Rentenvorsorge gar nicht leisten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzender Kommentar AM:<\/strong> Die politische Konsequenz m&uuml;sste sein, alle Mittel auf die F&ouml;rderung der gesetzlichen Rente zu konzentrieren und politische Entscheidungen zu treffen, die ihre Leistungsf&auml;higkeit wieder st&auml;rken. Das w&auml;re genauso m&ouml;glich, wie die Absenkung ihrer Leistungsf&auml;higkeit m&ouml;glich war und zur F&ouml;rderung des Vertriebs der privaten Vorsorgeprodukte betrieben worden ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bitte, lass&rsquo; mich bis 70 arbeiten!<\/strong><br>\nAls die Rentenversicherung vor 125 Jahren eingef&uuml;hrt wurde, erreichte kaum jemand das Rentenalter. Heute ist das ganz anders. Da gibt es nur eines: l&auml;nger arbeiten! Ein Brief an den Chef.<br>\nLieber Arbeitgeber,<br>\nbitte, lass&rsquo; mich bis 70 arbeiten! Ich mache meine Arbeit gerne, war immer flei&szlig;ig, und mal ehrlich: So schlecht sind Sie mit mir nicht gefahren. Und die paar J&auml;hrchen, wem k&ouml;nnen sie schaden!?<br>\nBitte, lass&rsquo; mich bis 75 arbeiten! Dann habe ich noch etwas vom Alter! Muss ich fr&uuml;her in Rente, gar schon mit 67, bezahle ich daf&uuml;r, dass andere keine Kinder bekommen haben. Ich habe drei. Und was hat es mir gebracht? Stimmt: dass ich f&uuml;rchten muss, weniger Rente zu bekommen. Denn wie wir nun von Norbert Bl&uuml;m pers&ouml;nlich wissen: Die Rente ist eben nicht sicher!<br>\nBitte, lass&rsquo; mich bis 80 arbeiten! Das alles w&auml;re kein Problem, wenn ich erst sp&auml;ter in Rente gehen k&ouml;nnte. Wenn ich das jetzt schon w&uuml;sste, s&auml;he das Leben ganz anders aus. Was k&ouml;nnte ich dann nicht noch alles in Angriff nehmen! Die Arbeitswelt l&auml;ge mir zu F&uuml;&szlig;en, ich k&ouml;nnte mich noch einmal weiterbilden, ach was: noch einen ganz neuen Beruf erlernen! (&hellip;)<br>\nBitte, lass&rsquo; mich bis 90 arbeiten! Wir fr&ouml;hnen der Erwerbsarbeit. Warum nicht auch im Alter? Als die Rentenversicherung vor 125 Jahren eingef&uuml;hrt wurde, erreichte kaum einer das Rentenalter. Die meisten starben viel fr&uuml;her &ndash; statistisch gesehen mit etwa 40 Jahren. Heute liegt die Lebenserwartung bei 77 Jahren (in Baden-W&uuml;rttemberg, wo ich geboren bin, sogar bei 78 Jahren). Da gibt es nur eins: l&auml;nger arbeiten!<br>\nMit 100 ist dann aber wirklich Schluss!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/rentenversicherung-vor-125-jahren-ein-brief-an-den-chef-13298302.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Es kann der Eindruck entstehen, dass es sich um Satire handelt.<\/em><br>\n<em>Zu bef&uuml;rchten ist jedoch, dass es dieser &ldquo;FAZ&rdquo;-Redakteur ernst meint. Wohlgemerkt, es schreibt hier jemand, der einen relativ bequemen Job mit Sessel hat. Was soll z.B. der Dachdecker, der Mauer oder das Pflegepersonal im Altenheim oder Krankenhaus von diesen Aussagen halten? Aber vermutlich lesen eh nicht allzu viele aus der Arbeitnehmerschaft die &ldquo;FAZ&rdquo;, so dass sich diese Frage wohl er&uuml;brigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>28-J&auml;hriger ersticht Gutachter im Jobcenter<\/strong><br>\nEin 61 Jahre alter Mitarbeiter des Jobcenters in Rothenburg ob der Tauber ist Opfer einer t&ouml;dlichen Attacke geworden. Der Mitarbeiter wurde von einem 28 Jahre alten Mann mit einem Messer angegriffen und dabei so schwer verwundet, dass er noch im Jobcenter seinen schweren Stichverletzungen erlag.<br>\nDer 28-J&auml;hrige aus dem Kreis Ansbach hatte am Vormittag einen Termin beim Jobcenter in der Rothenburger Ludwig-Siebert-Stra&szlig;e. Im Laufe des Gespr&auml;chs soll er dann unvermittelt das Messer gez&uuml;ckt haben. Als er &uuml;berw&auml;ltigt wurde, verletzte er sich selbst an der Hand. Er musste in einem W&uuml;rzburger Krankenhaus behandelt werden. Zur Tat eingelassen habe er sich noch nicht, sagte eine Sprecherin der Polizei.<br>\nDas Opfer war als Gutachter im Jobcenter t&auml;tig. Ob die beiden zuvor schon Kontakt miteinander hatten und was den Mann bewogen haben k&ouml;nnte, zuzustechen, sei momentan noch v&ouml;llig unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/rothenburg-ob-der-tauber-kunde-ersticht-gutachter-im-jobcenter-1.2251540\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ohne genau Kenntnis des Hintergrundes dieser Tat ist es schwierig eine abschlie&szlig;ende Beurteilung abzugeben, aber nun als einziges zu &uuml;berlegen wie die Sicherheit f&uuml;r die Mitarbeiter der Jobcenter erh&ouml;ht werden kann, zeugt von einer unglaublichen Betriebsblindheit. Man muss eher konstatieren, dass es &uuml;berrascht, dass nicht noch mehr Vorf&auml;lle dieser Art vor dem Hintergrund eines Systems geschehen,  welches explizit dazu ausgelegt ist die betroffenen Menschen zu dem&uuml;tigen und zu erniedrigen. Und das gerade Andrea Nahles (SPD)  von einem &ldquo;schrecklichen und sinnlosen Gewaltakt&rdquo; spricht ist an Zynismus nicht mehr zu &uuml;bertreffen. Hat Frau Nahles vergessen wer Hartz IV in Deutschland eingef&uuml;hrt hat?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pegida-Demonstration in Dresden: Der Zug der Zornigen<\/strong><br>\nIn Dresden w&auml;chst eine neue Bewegung aus Nazis und Wutb&uuml;rgern. Es ist eine neue Erscheinung, schwer zu greifen, schwer zu begreifen, eine Bewegung, gespeist aus Angst vor Fremden, vor allem aber gespeist aus tiefster Verachtung und blankem Hass auf die Politik.<br>\nNazis sind die wenigsten in dem langen Zug der Zornigen, der sich gleich durch die Altstadt schieben wird. Einige sind es offensichtlich, ihre Thor Steinar-Klamotten lassen darauf schlie&szlig;en. Dazu gesellen sich etliche Typen aus der Fu&szlig;ball-Hooliganszene. Aber die allermeisten sind das alles nicht: Es sind junge Eltern mit ihren Kindern dabei, Handwerker, Verk&auml;uferinnen, Rentner, Akademiker &ndash; ein grimmiger Dresden-Mix, aber &uuml;berhaupt nicht vergleichbar mit den braunen Horden, die jahrelang im Februar durch die Stadt zogen, um der Bombardierung 1945 auf ihre Art zu gedenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/pegida-demonstration-in-dresden-der-zug-der-zornigen,1472596,29217814.html\">FR<\/a>\n<p><strong>Dazu ein Blick nach Gro&szlig;britanien: Ukip, die Partei zum F&uuml;rchten<\/strong><br>\nDie rechtspopulistische Ukip wird immer st&auml;rker. Einst von einem Linksliberalen gegr&uuml;ndet, vereint sie heute europafeindliche, rassistische W&auml;hler.<br>\nDie Ukip selbst beschreibt sich als &bdquo;Armee des Volkes&ldquo; und gibt sich das Image einer strammen Anti-Establishment-Partei. Aber ihr F&uuml;hrer Nigel Farage hat das vornehme Dulwich College besucht und in der Londoner City unter anderem als Rohstoff-Broker gearbeitet. Man k&ouml;nnte Parallelen zwischen der Ukip und den Poujadisten der 1950er Jahre ziehen, aber ihr fehlt die kleinb&uuml;rgerliche Basis dieser franz&ouml;sischen Steuerverweigerer-Bewegung. Tats&auml;chlich hat die Ukip von allen Parteien den h&ouml;chsten Anteil an W&auml;hlern aus der Arbeiterklasse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Aus-Le-Monde-diplomatique\/!149489\/\">taz aus Le Monde diplomatique<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wohnen in Stuttgart &ndash; voll und leer zugleich<\/strong><br>\nTausende suchen in Stuttgart ein Dach &uuml;ber dem Kopf, zugleich stehen Tausende Wohnungen leer. Dagegen formiert sich Widerstand. Profiteure im Internet versch&auml;rfen die Not noch durch private Angebote.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/192\/wohnen-in-stuttgart-voll-und-leer-zugleich-2568.html\">Kontext-Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Der gr&uuml;nb&uuml;rgerliche Block<\/strong><br>\nDer Mieterverein Stuttgart vertritt 30 000 Mitglieder. Der Vorsitzende ist Rolf Ga&szlig;mann (63) &ndash; seit fast 30 Jahren. &Uuml;berraschen kann ihn eigentlich nichts mehr, au&szlig;er den Gr&uuml;nen, die reden wie der Haus- und Grundbesitzerverein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/192\/der-gruenbuergerliche-block-2571.html\">Kontext-Wochenzeitung<\/a><\/p>\n<p><em>Hinweis: Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Kontext-Veranstaltung:<\/strong> Der Schwarze Donnerstag wird eine Wunde in vielen Seelen bleiben. Das juristische Verfahren hat sie weiter offen gelassen. Kontext l&auml;dt zur Veranstaltung &ldquo;Unerh&ouml;rt  Ungekl&auml;rt. Unges&uuml;hnt&rdquo;. Mit Dieter Reicherter an der Spitze.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Wohnen in Stuttgart &ndash; voll und leer zugleich:<\/strong> Tausende suchen in Stuttgart ein Dach &uuml;ber dem Kopf und zugleich stehen tausende Wohnungen leer. Dagegen formiert sich Widerstand, aber Profiteure im Internet versch&auml;rfen die Not noch durch private Angebote.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der gr&uuml;nb&uuml;rgerliche Block:<\/strong> Der Mieterverein Stuttgart vertritt 30 000 Mitglieder. Der Vorsitzende ist Rolf Ga&szlig;mann (63) &ndash; seit fast 30 Jahren. &Uuml;berraschen kann ihn eigentlich nichts mehr, au&szlig;er den Gr&uuml;nen, die reden wie der Haus- und Grundbesitzerverein.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Das Heilige und der Teufel:<\/strong> Ein Korntaler Missbrauchsopfer hat Martin Klumpp um ein Gespr&auml;ch gebeten. Der pensionierte Pr&auml;lat hat daraus seine Schl&uuml;sse gezogen und wirbt f&uuml;r eine schnelle Aufarbeitung. &ldquo;Mit Verschweigen, Vertagen und Vertuschen wird die Sache immer schlimmer&rdquo;, sagt Klumpp im Kontext-Interview.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Krieg und Frieden in der Schule:<\/strong> Einst forderten die Gr&uuml;nen die CDU-Landesregierung auf, die Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr zu k&uuml;ndigen: Die Soldaten m&uuml;ssten raus aus den Schulen. Stattdessen hat Kultusminister Andreas Stoch (SPD) nun eine gemeinsame Erkl&auml;rung mit Friedensorganisationen unterzeichnet. Die Gr&uuml;nen murren nur noch leise.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Breymaier gegen Nahles:<\/strong> Leni Breymaier ist bekannt f&uuml;r deutliche Ansagen: Die Verdi-Landesbezirksleiterin und stellvertretende SPD-Chefin in Baden-W&uuml;rttemberg, stellt sich offensiv gegen ihre Parteifreundin Andrea Nahles. Der Entwurf des neuen Gesetzes zur Tarifeinheit weise &ldquo;in die falsche Richtung&rdquo;, sagt die Gewerkschafterin.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Elendes Ende:<\/strong> Um den Wasserwerferprozess schnell zu einem Abschluss zu bringen, lie&szlig; die Richterin Manuela Hau&szlig;mann eine Beweis- und Festnahmeeinheit (BFE) der Polizei den Gerichtssaal r&auml;umen. Das elende Ende passt zum Ergebnis: Das Verfahren wurde eingestellt.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Keinen Frieden gemacht:<\/strong> Der Kommentar zum Wasserwerferprozess.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>250:<\/strong> Unser Wetterer bricht eine Lanze f&uuml;r Berufsdemonstranten.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Wenig Grund zu Jubeln auf der Jubil&auml;umsdemo:<\/strong> Zur 250sten Montagsdemo am 8. Dezember haben unsere Fotografen Jo E. R&ouml;ttgers und Martin Storz ihr Archiv durchforstet. Eine Schaub&uuml;hne.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Top Five im November:<\/strong> Eine t&uuml;rkische Tortenb&auml;ckerin, Kretschmanns Umfragewerte und die Berichte aus dem Wasserwerferprozess haben im November unsere Leser am meisten interessiert.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Growth gap: The US leaves Europe behind<\/strong><br>\nThe recent growth news has been good in America and bad in Europe, which &ndash; as it should &ndash; prompts the question, why? James K. Galbraith examines some of the reasons in this op-ed for DW.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/growth-gap-the-us-leaves-europe-behind\/a-18103309\">DW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zukunftsstreit bei der Lufthansa: Bewahrer gegen Reformer<\/strong><br>\nDer Lufthansa-Aufsichtsrat ber&auml;t &uuml;ber die Zukunft des Konzerns, zugleich eskaliert der Tarifstreit mit der Piloten-Vereinigung Cockpit. Bereits am Donnerstag wird erneut gestreikt. Die Piloten sehen sich aber nicht als Totalverweigerer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/lufthansa-streik-eskalation-zwischen-piloten-und-spohr-a-1006318.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmkerung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der SPIEGEL ist und bleibt ganz die neoliberale Hetzerpostille. &ldquo;Bewahrer&rdquo; sind also Leute (&ldquo;Besitzstandswahrer&rdquo;), die gegen eine erhebliche Senkung ihres Gehalts protestieren (und gleichzeitig, wenn man VC glaubt und f&uuml;r mich unverst&auml;ndlich, sogar zu Zugest&auml;ndnissen bereit sind); &ldquo;Reformer&rdquo; sind angeblich die Manager des Vorstands, die die Besch&auml;ftigten zugunsten der Aktion&auml;re auspressen wollen und sich vermutlich nach gelungener Aktion mit einem Extrabonus und\/oder einer h&ouml;heren Apanage selbst belohnen. (Immer sch&ouml;n im Hinterkopf behalten, da&szlig; die Lufthansa keineswegs vom Bankrott bedroht ist, sondern f&uuml;r 2014 eine Milliarde Euro operativen Gewinn geplant hat, f&uuml;r 2015 noch deutlich mehr.) Wir erinnern uns: die Globalisierung, die Wettbewerbsf&auml;higkeit, die &ldquo;Reformf&auml;higkeit&rdquo; (sprich: die Bereitschaft, f&uuml;r weniger Geld mehr zu arbeiten): alles f&uuml;r die Kapitalseite.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nato beginnt historische Neuausrichtung<\/strong><br>\nWegen der Ukrainekrise richtet die Nato ihre Strategie v&ouml;llig neu aus.<br>\nDie Au&szlig;enminister der 28 Mitgliedsl&auml;nder beschlossen am Dienstag, schon 2015 eine Eingreiftruppe gegen etwaige Bedrohungen aus Russland aufzustellen und dauerhaft einige Nato-Soldaten im Osten der Allianz bereit zu halten. &laquo;Es ist die gr&ouml;&szlig;te St&auml;rkung unserer gemeinsamen Verteidigung seit Ende des Kalten Kriegs&raquo;, sagte Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg in Br&uuml;ssel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/newsticker\/nato-beginnt-historische-neuausrichtung,11005786,29214812.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Die Frankfurter Rundschau plappert die Position der NATO und der einzelnen Vertreter wie Stoltenberg, Generalsekret&auml;r, und Steinmeier nach, als w&auml;re es die lautere Wahrheit. Soweit kann es mit einem Blatt, das einmal zu den Speerspitzen der Verst&auml;ndigung zwischen Ost und West geh&ouml;rte, kommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Nachbarschaftspolitik<\/strong><br>\nDie Organisatoren der gestern zu Ende gegangenen &ldquo;Berliner Sicherheitskonferenz&rdquo; beschw&ouml;ren die Waffenbr&uuml;derschaft mit der T&uuml;rkei. Der NATO-Staat sei ein &ldquo;unverzichtbarer Stabilit&auml;tsanker f&uuml;r den Nahen Osten&rdquo;, erkl&auml;ren die Herausgeber der offizi&ouml;sen Zeitschrift &ldquo;Beh&ouml;rden Spiegel&rdquo;, die f&uuml;r die Tagung verantwortlich zeichnet. Umgekehrt nutzte der t&uuml;rkische Verteidigungsminister &#304;smet Y&#305;lmaz die Veranstaltung, um die seiner Ansicht nach mangelnde Bereitschaft der EU zur milit&auml;rischen Kooperation zu kritisieren. Diese scheitere meist an &uuml;bertriebener Geheimhaltung, erkl&auml;rte Y&#305;lmaz und bem&auml;ngelte, dass sein Land aus den Gremien der Europ&auml;ischen Verteidigungsagentur EDA &ldquo;ausgeschlossen&rdquo; sei. Die &ldquo;Berliner Sicherheitskonferenz&rdquo; hat sich seit 2001 zu einer der bedeutendsten milit&auml;rpolitischen Tagungen in Deutschland entwickelt; regelm&auml;&szlig;ig treffen sich dort bis zu tausend f&uuml;hrende Vertreter aus Staat, Politik, Armee und R&uuml;stungsindustrie. Dieses Jahr waren die von &ldquo;Unruhe und Instabilit&auml;t&rdquo; gekennzeichneten Staaten in &ldquo;Europas Nachbarschaft&rdquo; das beherrschende Thema. Laut den Organisatoren der Konferenz geht es darum, &ldquo;Krisen und Konflikte&rdquo; vor der eigenen &ldquo;Haust&uuml;r&rdquo; so zu handhaben, &ldquo;dass sie nicht zu unkontrollierbaren Fl&auml;chenbr&auml;nden mutieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59012\">German-Foreign-Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ukrainische Armee und Separatisten ringen um Waffenruhe<\/strong><br>\nMit einer neuen Waffenruhe wollen die ukrainische Armee und die militanten Separatisten das Blutvergie&szlig;en im Krisengebiet Donbass stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/newsticker\/ukrainische-armee-und-separatisten-ringen-um-waffenruhe,11005786,29214818.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ukrainisches Parlament best&auml;tigt neue Regierung<\/strong><br>\nDas neue Kabinett von Arseni Jazenjuk kann mit der Arbeit beginnen. Zur Regierung geh&ouml;ren auch drei Ausl&auml;nder, die im Eilverfahren eingeb&uuml;rgert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-12\/ukraine-regierung-bestaetigung-parlament\">Zeit-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Russland st&uuml;rzt in schwere Wirtschaftskrise<\/strong><br>\nRussland rutscht laut einer neuen Regierungsprognose in die Rezession. F&uuml;r 2015 rechnet sie mit einem Minus der Wirtschaftsleistung von 0,8 Prozent. Bisher war sie von einem Plus von 1,2 Prozent ausgegangen.<br>\nDie russische Volkswirtschaft hat diverse Probleme. Die Sanktionen wegen der Ukraine-Krise belasten das Land. Zus&auml;tzlich kosten der schwache Rubel und der fallende &Ouml;lpreis Wachstum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/drohende-rezession-russland-stuerzt-in-schwere-wirtschaftskrise-1.2248893\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Offensichtlich wirkt der Konflikt zwischen Ost und West sich auch auf die russische Volkswirtschaft aus. Dass die minimale &Auml;nderung von +0,8 auf -1,2 als &bdquo;in die Rezession rutschen&ldquo; bezeichnet wird, entspricht den inzwischen auch f&uuml;r westliche Volkswirtschaften g&auml;ngigen Interpretationen: minimale &Auml;nderungen, die teilweise sogar im Bereich von statistischen Fehlerquoten liegen k&ouml;nnen, werden als gravierend bewertet. Au&szlig;erdem: Warum der schwache Rubel die innere Entwicklung der russischen Volkswirtschaft unbedingt negativ beeinflussen muss, erschlie&szlig;t sich mir nicht. Die Wettbewerbsf&auml;higkeit wird doch dadurch zun&auml;chst einmal gest&auml;rkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Greenwald will Snowden-Dokumente zug&auml;nglich machen<\/strong><br>\nDer Journalist Glenn Greenwald ist offenbar bereit, die NSA-Dokumente, die Edward Snowden entwendet hat, weiteren Journalisten zug&auml;nglich zu machen. Er plant zu diesem Zweck die Einrichtung eines &ldquo;Datenraums&rdquo; in New York.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/greenwald-will-snowden-dokumente-zugaenglich-machen-a-1006370.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Schmiergeld-Razzia bei Airbus<\/strong><br>\nAirbus soll f&uuml;r Gesch&auml;fte in Rum&auml;nien und Saudi-Arabien Schmiergelder an Amtstr&auml;ger gezahlt haben.<br>\nDie M&uuml;nchner Staatsanwaltschaft hat die R&uuml;stungssparte und Wohnungen von Verd&auml;chtigen durchsucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ruestungsgeschaefte-schmiergeld-razzia-bei-airbus-1.2248478\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Sklaven und Sklaverei: Leibeigene in Thailand schuften auf Schiffen<\/strong><br>\nPhirun, 26, wohnte in einem Dorf nahe der Stadt Siem Reap, im Norden von Kambodscha, als ihn ein Mann aus dem benachbarten Thailand ansprach und ihm einen gut bezahlten Job in einer Konservenfabrik versprach. Bis zu 500 Baht k&ouml;nne er t&auml;glich verdienen, wenn er ein paar &Uuml;berstunden mache, umgerechnet gut zw&ouml;lf Euro. F&uuml;r Phirun, der seit Jahren schlecht bezahlte Gelegenheitsjobs machte, war das ein verlockendes Angebot.<br>\nDoch anstatt in einer Fabrik Ananas in Dosen zu f&uuml;llen, fand er sich auf einem alten Fischkutter wieder, auf dem es an allen Ecken rostete. Menschenh&auml;ndler hatten ihn an den Schiffsbesitzer und Kapit&auml;n verkauft, f&uuml;r umgerechnet 300 Euro. &ldquo;Man sagte mir, dass ich daf&uuml;r zwei Monate ohne Lohn arbeiten m&uuml;sse&rdquo;, erz&auml;hlt Phirun. Doch auch danach sah er kein Geld. Stattdessen wurden er und andere junge M&auml;nner an Bord geschlagen und mussten t&auml;glich 15 Stunden und mehr arbeiten, sieben Tage die Woche, ohne Aussicht auf Urlaub.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/sklaven-und-sklaverei-leibeigene-in-thailand-schuften-auf-schiffen-a-1004933.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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