{"id":24189,"date":"2014-12-05T15:19:44","date_gmt":"2014-12-05T14:19:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189"},"modified":"2014-12-05T15:19:44","modified_gmt":"2014-12-05T14:19:44","slug":"hinweise-des-tages-ii-176","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h01\">Th&uuml;ringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h02\">Wie tickt Putin? Studiotalk mit Paul Schreyer &amp; Boris Reitschuster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h03\">EU-Nachbarschaftskommissar Hahn: Ukraine-Krise darf Reformtempo nicht verlangsamen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h04\">Brief an Finanzminister Sch&auml;uble: Transparenz bei Eigent&uuml;mern und Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h05\">The Cyprus confiscation becomes the model for bank insolvency<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h06\">Nouriel Roubini &ndash; Die R&uuml;ckkehr der W&auml;hrungskriege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h07\">Russen und Araber finanzieren uns ein Konjunkturprogramm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h08\">Deflationsgefahr: Fiskalpolitik muss gegensteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h09\">Die is echt ne Marke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h10\">Von Oslo nach Jerusalem &ndash; 20 Jahre rasender Stillstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h11\">Iran versus the Islamic State<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h12\">Versagen der reichen L&auml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h13\">Wie G&auml;nse f&uuml;r Daunen leiden m&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h14\">Gespr&auml;ch &uuml;ber Hintergr&uuml;nde des Ukraine-Konflikts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189#h15\">Zitat zum Wochenende<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24189&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Th&uuml;ringen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ein Schritt in die Zukunft<\/strong><br>\nBodo Ramelow ist neuer Ministerpr&auml;sident von Th&uuml;ringen. Das rot-rot-gr&uuml;ne B&uuml;ndnis hat gehalten. F&uuml;r die ganze Republik ist das ein bedeutender Einschnitt &ndash; und ein Schritt in die Zukunft. [&hellip;]<br>\nUnionsfraktionschef Volker Kauder drohte seinem Koalitionspartner, das werde er der SPD nicht vergessen. Und die Bild-Zeitung trompetete gegen die &bdquo;Skandal-Wahl&ldquo; in Th&uuml;ringen. Dass sie das Ergebnis demokratischer Wahlen war und die drei Parteien dem Land eine Phase der Unregierbarkeit und politischen Instabilit&auml;t erspart haben, dar&uuml;ber schweigen diese Kritiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/bodo-ramelow-thueringen-rot-rot-gruen-ein-schritt-in-die-zukunft,1472602,29246024.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Reaktionen zur Ramelow-Wahl &ndash; &ldquo;Ein Tag der Schande&rdquo;<\/strong><br>\nDie Wahl Bodo Ramelows zum ersten linken Ministerpr&auml;sidenten nach der Wiedervereinigung hat nicht nur Zustimmung geerntet. Vor allem aus den Reihen der CDU und CSU kam Kritik, teilweise auch mit drastischem Tonfall.<br>\nCSU-Generalsekret&auml;r Andreas Scheuer hat die Wahl Ramelows scharf kritisiert. &ldquo;Mit Ramelow ist jetzt ein Top-Agent einer Ex-Stasi-Connection der Linkspartei Regierungschef geworden&rdquo;, sagte Scheuer. &ldquo;Das ist ein Tag der Schande f&uuml;r das wiedervereinigte Deutschland.&rdquo; Die Wahl mit den Stimmen von SPD und Gr&uuml;nen sei ein Schlag ins Gesicht der SED-Opfer und eine Beleidigung f&uuml;r die Menschen, die vor 25 Jahren in der DDR f&uuml;r die Freiheit auf die Stra&szlig;e gegangen seien. Rot-Rot-Gr&uuml;n werde Th&uuml;ringen schaden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_72060804\/thueringen-wahl-empoert-scheuer-ein-tag-der-schande-.html\">dpa via T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wahlen gut und sch&ouml;n, aber die Ergebnisse m&ouml;chten CSU\/CDU nicht anerkennen &ndash; oder wie jetzt? Ist wohl doch nicht so weit her mit dem Bekenntnis zur Demokratie. &ldquo;Mit Ramelow ist jetzt ein Top-Agent einer Ex-Stasi-Connection der Linkspartei Regierungschef geworden&rdquo; &ndash; was will uns Scheuer damit sagen? Das ist schon nicht mehr polemisch, das ist nur Schwachsinn und be-Scheuer-t.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ramelow und die DDR<\/strong><br>\nDie Mehrheit der Deutschen habe Probleme mit der Linkspartei und einem Ministerpr&auml;sidenten aus der Reihen, weil diese sich nicht von der DDR-Vergangenheit gel&ouml;st habe, so lese ich und lese ich, bis ich es auswendig kann. Es ist m&uuml;&szlig;ig, sich immer und immer wieder selbst zu wiederholen, aber noch einmal: Was ist das f&uuml;r ein hohles Selbstverst&auml;ndnis, wenn die Herrscher der &Ouml;ffentlichkeit nicht einmal mehr erw&auml;gen, dass solche &lsquo;Meinungen&rsquo; mit dem zu tun haben, was die Gefragten zuvor geh&ouml;rt und gelesen haben? [&hellip;]<br>\nNicht so die Presse und ihr Widerhall Zwo Null. Seit Wochen lese ich jeden Tag Aussagen von Fachexperten der neoliberalen Konkurrenz den Stuss &uuml;ber eine DDR-Vergangenheit; die alten L&uuml;gen, die noch 25 Jahre &lsquo;danach&rsquo; verschweigen, wo die Stalinisten der Ost-CDU, der Bauernpartei und der LDPD zum Beispiel alle geblieben sind. Kein Wort davon. Daf&uuml;r wird ein alter Sozialdemokrat zum SED-B&uuml;ttel verkl&auml;rt, als seien wir wieder in den Sechzigern. Und nachdem also dieser Quatsch t&auml;glich verbreitet wurde in dieser Republik der Wendeh&auml;lse im Kanzler- und Pr&auml;sidentenamt, dieser aschhkalten &Auml;ra von Kommunistenfeinden und Russenhassern, da wird er wieder eingeholt und als &lsquo;Meinung&rsquo; verkauft. Das macht mich nur noch m&uuml;de. Unendlich m&uuml;de.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/feynsinn.org\/?p=2280\">Feynsinn<\/a><\/li>\n<li><strong>Bilanz nach 15 Minuten Ramelow: Th&uuml;ringen verstaatlicht, Bananen ausverkauft, 124 Mauertote<\/strong><br>\nErfurt (dpo) &ndash; Ob die th&uuml;ringischen W&auml;hler DAS erwartet haben, als sie bei der Landtagswahl ihr Kreuz bei den Linken machten? Bereits nach 15 Minuten unter Bodo Ramelow als Ministerpr&auml;sident ist Th&uuml;ringen kaum wieder zu erkennen. So wurde der Freistaat umgehend zur marxistischen R&auml;terepublik umstrukturiert; Bananen sind Mangelware; eine Mauer befindet sich bereits im Bau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2014\/12\/bilanz-nach-15-minuten-ramelow.html\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wie tickt Putin? Studiotalk mit Paul Schreyer &amp; Boris Reitschuster<\/strong><br>\nDas phoenix-Thema &ldquo;Wie tickt Putin?&rdquo; wirft einen Blick in die Seele des russischen Pr&auml;sidenten, um herauszufinden, was ihn bewegt. Michael Sahr begr&uuml;&szlig;t dazu Paul Schreyer (Autor des Buches &ldquo;Wir sind die Guten: Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren&rdquo;) sowie Boris Reitschuster (Russland-Experte vom Focus-Magazin).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lNZBhqqw9wM&amp;list=PLSXf2kW2hdAse3LK2OrkQzApWJEXQXdvs\">Phoenix via YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Nachbarschaftskommissar Hahn: Ukraine-Krise darf Reformtempo nicht verlangsamen<\/strong><br>\nBereits in den n&auml;chsten Tagen wird die zweite Tranche des &ldquo;makrofinanziellen Hilfsprogramms&rdquo; der EU an die Ukraine ausgezahlt, verk&uuml;ndet der f&uuml;r Nachbarschaftspolitik zust&auml;ndige EU-Kommissar Johannes Hahn im Exklusiv-Interview mit EurActiv.de. Diese Finanzspritze ist mehr als nur an eine Erwartungshaltung gebunden. [&hellip;]<br>\nJede weitere substantielle Unterst&uuml;tzung wird von den Reformen, welche die Regierung umsetzt, abh&auml;ngen. Hier besteht eine eindeutige Konditionalit&auml;t und das ist nicht nur im Interesse der EU sondern der Ukraine selbst. Auch die sogenannte Geberkonferenz m&ouml;chte ich eher als &ldquo;Reformkonferenz&rdquo; sehen. Es geht darum, ein Klima zu schaffen, das Investoren anzieht. Daf&uuml;r m&uuml;ssen aber die notwendigen Reformen ohne Verzug umgesetzt werden[&hellip;]<br>\nDas hei&szlig;t aber nicht, dass wir nicht auch auf die Krise im Osten des Landes reagieren. Erst am Freitag (28. November) wurden erweiterte Sanktionen gegen die Separatisten beschlossen. Doch Sanktionen sind kein Selbstzweck. Oberste Priorit&auml;t muss eine L&ouml;sung auf dem Verhandlungsweg sein. Hier ist jetzt eindeutig Russland gefordert, zur De-Eskalation beizutragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/sections\/ukraine-und-eu\/eu-nachbarschaftskommissar-hahn-ukraine-krise-darf-reformtempo-nicht?utm_source=EurActiv.de+Newsletter&amp;utm_campaign=fdf0089b68-newsletter_t%C3%A4gliche_news_aus_europa&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_d18370266e-fdf0089b68-56969221\">Euractiv<\/a>\n<p><strong>Teil II: Hahn: EU-Interessen bestimmen Tempo der Erweiterung<\/strong><br>\n[&hellip;] Worauf werden Sie als der f&uuml;r die EU zust&auml;ndige Kommissar beim Reformprozess in den Kandidatenl&auml;ndern besonderen Wert legen?<br>\nDas betrifft vor allem auf die Reformen im Wirtschaftsbereich konzentrieren. Allerdings z&auml;hlt f&uuml;r mich das Prinzip &ldquo;Qualit&auml;t geht vor Geschwindigkeit&rdquo;. Ziel muss es sein, die L&auml;nder so gut auf den Beitritt vorzubereiten, dass die Erweiterung auch f&uuml;r die EU klare und von den B&uuml;rgern nachvollziehbare Vorteile bringt. Die EU-Interessen m&uuml;ssen wieder mehr im Vordergrund stehen. Dann wird sich auch die derzeit skeptische Haltung, die derzeit in vielen Mitgliedstaaten herrscht, zum Positiven wenden.<br>\nUnd welche Perspektive sehen Sie aktuell im Verh&auml;ltnis zwischen der EU und der T&uuml;rkei?<br>\nDabei handelt es sich um einen offenen Verhandlungsprozess &ndash; wie bei allen anderen Kandidatenl&auml;ndern. Und wie alle anderen Kandidaten- und Beitrittswerberl&auml;nder hat die T&uuml;rkei es selbst in der Hand, die Dynamik der Verhandlungen zu bestimmen. Bei der Qualit&auml;t gibt es aber seitens der EU keinen Kompromiss. Es ist klar, dass sich die T&uuml;rkei eindeutig zu europ&auml;ischen Standards wie Pressefreiheit, Gleichstellung von M&auml;nnern und Frauen, Gew&auml;hrleistung der Grundrechte, Rechtsstaatlichkeit etc. bekennen muss, will sie weiterhin auf dem Weg Richtung EU voranschreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/sections\/eu-aussenpolitik\/hahn-eu-interessen-bestimmen-tempo-der-erweiterung-310530?utm_source=EurActiv.de+Newsletter&amp;utm_campaign=fdf0089b68-newsletter_t%C3%A4gliche_news_aus_europa&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_d18370266e-fdf0089b68-56969221\">Euractiv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.B.:<\/strong> Die Verantwortlichen in der EU (hier EU-Kommissar Hahn)  sind Sprechblasen-Maschinen: Reform, Reform, Reform, europ&auml;ische Interessen, europ&auml;ische Werte, Investoren&hellip; Die Ukraine wird also f&uuml;r westliche Investoren zusammengek&uuml;rzt, pardon, reformiert. Die Personalentscheidungen in der Ukraine sprechen eine deutliche Sprache: eine US-Amerikanerin, die im US-Au&szlig;enministerium und bei Investmentfonds  gearbeitet hat, wird Finanzministerin. Ein Litauer, der ebenfalls bei Investmentfonds arbeitete, wird Wirtschaftsminister. Und dann werden Sanktionen gegen &ldquo;Separatisten&rdquo; verh&auml;ngt und im n&auml;chsten Satz gesagt, es liege an Russland nun zu de-eskalieren. Wer so die eigene Sichtweise verabsolutiert und das Handeln der EU besch&ouml;nigt, muss wohl f&uuml;r die Sichtweisen der anderen blind sein.<br>\nGern hatte ich auch gelesen, was denn genau die EU-Interessen f&uuml;r Herrn Hahn sind. Und was denn die europ&auml;ischen Standards sind, die Hahn und viele andere gerne beschw&ouml;ren. Verfassungsbr&uuml;che wie bei der &ldquo;Abl&ouml;sung&rdquo; Janukowitschs der Ukraine oder die massiven &ldquo;Unstimmigkeiten&rdquo; bei den Wahlen in Moldawien (<a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59013\">siehe hier<\/a>) scheinen ja in Ordnung zu sein. &Uuml;brigens wurde gerade mit Moldawien ein Assoziierungsabkommen im EP zugestimmt (<a href=\"http:\/\/andrej-hunko.de\/presse\/2288-assoziierungsabkommen-werden-osteuropaeische-krise-verschaerfen\">siehe hier bspw.<\/a>). Ein Assoziierungsabkommen mit Georgien folgt in K&uuml;rze. Legale Steuertricks von Gro&szlig;konzernen, die den Staaten Milliarden  kosten, sind offenbar auch mit Grundwerten vereinbar &ndash; zu lange waren diese tax ruling allen Finanzpolitikern bekannt, aber gemacht haben sie Nix.. Und was, die mindestens zwanzigtausend ertrunkenen Fl&uuml;chtlinge mit Grundwerten zu tun haben, will ich gar nicht fragen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Brief an Finanzminister Sch&auml;uble: Transparenz bei Eigent&uuml;mern und Sanktionen<\/strong><br>\nUnter Federf&uuml;hrung des Netzwerks Steuergerechtigkeit haben verschiedene Organisationen den deutschen Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble aufgefordert, nicht l&auml;nger die Anstrengungen f&uuml;r echte Transparenz &uuml;ber die Eigent&uuml;mer von Firmen und Stiftungen auf EU-Ebene zu blockieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2014\/12\/brief-finanzminister-schauble.html\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>The Cyprus confiscation becomes the model for bank insolvency<\/strong><br>\nI am still sifting through the documents from the recent G20 Summit in Brisbane to see what our esteemed leaders (not!) have planned as their next brilliant move to reinforce neo-liberal principles. One of the least talked about outcomes from the recently concluded G20 Summit in Brisbane were the agreed changes to the banking systems operating in the G20 nations. The dialogue started in the G20 Finance Ministers&rsquo; and Central Bank Governors&rsquo; Meeting in Washington in April 2014. Clause 8 in the official Communiqu&eacute; covered the aim of the G20 &ldquo;to end the problem of too-big-to-fail&rdquo; and signalled the &ldquo;development of proposals by the Brisbane Summit on the adequacy of gone-concern loss absorbing capacity of global systemically important banks (G-SIBs) if they fail.&rdquo; The Brisbane Summit would consider these proposals. The aim was to &ldquo;give home and host authorities and markets confidence that an orderly resolution of a G-SIB without exposing taxpayers to loss can be implemented&rdquo;. You won&rsquo;t believe what they came up with.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bilbo.economicoutlook.net\/blog\/?p=29645\">Bill Mitchell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nouriel Roubini &ndash; Die R&uuml;ckkehr der W&auml;hrungskriege<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngste Entscheidung der Bank of Japan, das Ausma&szlig; der quantitativen  Lockerung auszuweiten, ist ein Signal daf&uuml;r, dass m&ouml;glicherweise eine weitere Runde von W&auml;hrungskriegen bevorsteht. Bei den Bem&uuml;hungen der BOJ zur Schw&auml;chung des Yen handelt es sich um einen Ansatz im Stile der Beggar-thy-neighbor-Politik, die in Asien und auf der ganzen Welt politische Reaktionen hervorruft.<br>\nAus Angst vor dem Verlust der Wettbewerbsf&auml;higkeit gegen&uuml;ber Japan lockern die Zentralbanken in China, S&uuml;dkorea, Taiwan, Singapur und Thailand ihre Geldpolitik &ndash; oder werden diese Strategie demn&auml;chst verst&auml;rkt umsetzen. Die Europ&auml;ische Zentralbank sowie die Zentralbanken der Schweiz, Schwedens, Norwegens und einiger zentraleurop&auml;ischer L&auml;nder d&uuml;rften mit quantitativer Lockerung beginnen oder sich anderer unkonventioneller Strategien bedienen, um die Aufwertung ihrer W&auml;hrungen zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/world-government-reliance-monetary-policy-by-nouriel-roubini-2014-12\/german\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Russen und Araber finanzieren uns ein Konjunkturprogramm<\/strong><br>\nBevor es mit dem Einbruch der &Ouml;lpreise losging, importierte Deutschland j&auml;hrlich Energie f&uuml;r etwa 130 Milliarden Euro. Wenn es von nun an nur noch 90 Milliarden sein sollten &ndash; im laufenden Quartal liegt der &Ouml;lpreis um rund 30 Prozent niedriger als in den drei vorangegangenen Quartalen &ndash;, verringern sich die Ausgaben f&uuml;r Einfuhren &uuml;berschl&auml;gig gerechnet um 40 Milliarden Euro oder um 1,4 Prozent des nominalen BIP, bei gleichem Einfuhrvolumen wie vorher. Das ist wie ein Geschenk, das von der Gr&ouml;&szlig;enordnung her bei Weitem alle Konjunktur- und Wachstumsprogramme &uuml;bertrifft, die derzeit diskutiert werden. Anders gewendet, es verbleiben dem Inland zus&auml;tzlich 40 Milliarden Euro, die sonst an Verbindlichkeiten gegen&uuml;ber dem Ausland entstanden w&auml;ren. Auf einmal w&auml;re die Kaufkraft da, und zwar nicht in Form von geliehenem Geld, das eines Tages zur&uuml;ckzuzahlen ist. Es entsteht zus&auml;tzliches Einkommen. Das nennt sich terms-of-trade-Effekt: F&uuml;r eine bestimmte Menge an Einfuhren muss weniger exportiert, also an inl&auml;ndischen Ressourcen eingesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/12\/02\/russen-und-araber-finanzieren-uns-ein-konjunkturprogramm_7915\">ZEIT Herdentrieb<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Heiner Flassbeck im Interview mit Radio Bremen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/der-stark-gesunkene-oelpreis-ein-oekologischer-rueckschlag\/\">Flassbeck Economics<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deflationsgefahr: Fiskalpolitik muss gegensteuern<\/strong><br>\nDie Eurozone steuert auf eine Deflation zu. Auf gerade 0,3 Prozent ist die durchschnittliche Inflationsrate gefallen. Besonders betroffen sind die europ&auml;ischen Krisenl&auml;nder. Jetzt muss Europa mit &ouml;ffentlichen Investitionen gegegensteuern, Sparpolitik und Lohndr&uuml;ckerei beenden.<br>\nDie Inflationsrate in der Eurozone sinkt weiter. Im November stiegen die Preise nur noch um 0,3 Prozent. die Deflation r&uuml;ckt trotzdem n&auml;her, obwohl die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) ihre Geldschleusen weit ge&ouml;ffnet hat und der Euro gegen&uuml;ber dem US-Dollar abgewertet hat. Bislang ist die Zentralbank erfolglos, Preise in Richtung Zielinflationsrate, die bei knapp unter zwei Prozent liegt, zu bewegen. Auch die Kerninflationsrate, bei der die Preisentwicklung von Energie und Lebensmitteln herausgerechnet wird, liegt mit 0,7 Prozent weit unter dem Zielwert. Und selbst die langfristigen Inflationserwartungen sinken.<br>\nDiese Entwicklung ist insbesondere in einer Krisensituation gef&auml;hrlich, denn in Erwartung sinkender Preise werden Kauf- und Investitionsentscheidungen in eine ungewisse Zukunft aufgeschoben. Folge: Der ohnehin geschrumpfte europ&auml;ische Markt wird noch kleiner. Gewinnaussichten schwinden und damit die Hoffnung auf neue Investitionen. Das Risiko einer &bdquo;Deflationsspirale&ldquo; wird immer gr&ouml;&szlig;er, die Konjunktur flaut ab, was die Preissteigerung weiter bremst.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141205_01.gif\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++65a6d60a-7bc0-11e4-b76c-52540023ef1a\">DGB klartext<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die is echt ne Marke<\/strong><br>\nDie Bundesliga ist ein intaktes Produkt. An ihrer Spitze findet zwar kein Wettbewerb mehr statt, man tut aber weiterhin so als sei alles im Lot. Die Markt- ist halt vor allem eine Markengesellschaft. Und Marken sind nicht &ndash; sie tun nur so als ob.<br>\nNeulich zappte ich r&uuml;ber zur &raquo;Sportschau&laquo;. Sie brachten gerade die Tabelle nach dem Spieltag. Dortmund im Keller. Und Wolfsburg k&ouml;nne bei einem Sieg am Sonntag der letzte Bayern-Verfolger bleiben. Ich rieb mir die Augen. Von Verfolgung kann doch keine Rede sein. Die Bayern sind unantastbar.<br>\nKaum Gegentore, keine Niederlage. Sie eilen nun die dritte Saison in Folge von Sieg zu Sieg. Verfolgt wurden sie in dieser Zeit nicht. Die vermeintlichen ersten Bayern-Verfolger waren bestenfalls die ersten chancenlos Deklassierten. Der Wettbewerb an der Tabellenspitze findet faktisch gar nicht mehr statt. Spannung sieht anders aus. Die Meisterschaft ist ein abgekartetes Spiel. Jetzt als Sportjournalist noch von J&auml;gern und Verfolgern sprechen, ist einfach nur albern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/954528.die-is-echt-ne-marke.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Von Oslo nach Jerusalem &ndash; 20 Jahre rasender Stillstand<\/strong><br>\n&ldquo;Wo ich bin, da kannst du nicht sein&rdquo;, sagt der Feind zum Feind. Genau diese Einsicht f&uuml;hrt direkt zu einer Zwei-Staaten-L&ouml;sung im Nahost-Konflikt, und sie f&uuml;hrt zugleich direkt in ihr Scheitern. Weil sich keine Seite mit dem Umkehrschluss abfindet: &ldquo;Wo du bist, da kann ich nicht sein.&rdquo; Und so hat der Friedensprozess von Oslo mit dem Konzept zweier Staaten keine L&ouml;sung, sondern ein Problem geschaffen. Das Ziel dieses Konzepts, das vor bald 20 Jahren &ndash; ebenfalls in Oslo &ndash; mit einem Friedensnobelpreis f&uuml;r Rabin und Arafat belohnt und dadurch ermutigt werden sollte, hat sich l&auml;ngst als ein verfehltes Ziel erwiesen &ndash; weil es in den 20 Jahren seitdem immer wieder verfehlt wurde und weil es vielleicht schon von Anfang an verfehlt gewesen ist. Sollten Beteiligte und Vermittler also statt um den richtigen Weg eher um das richtige Ziel ringen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/derTag\/derTag_20141204_57380872.mp3\">hr2 Der Tag [MP3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Iran versus the Islamic State<\/strong><br>\nThe Islamic State (IS) offensive in Iraq has been blunted. Kurdish troops and the Iraqi national army have even made slow progress in pushing IS back. US and allied airpower has played an important role, hitting IS positions and convoys hard. However, Iranian Revolutionary Guard Corps (IRGC) advisers have been on the ground and more recently Iranian jets have launched airstrikes. The IRGC&rsquo;s General Qasim Soleimani has allowed himself to be photographed on the battlefields so often, it suggests political ambitions &ndash; at least to Western observers. [&hellip;]<br>\nThough IRGC assistance in Iraq aims to limit US influence, it also demonstrates willingness to cooperate with the US on strategic matters. It isn&rsquo;t the first time the two putative enemies have cooperated. Iran helped the US drive out the Taliban in 2001 by providing intelligence and offering to help rescue downed pilots. Its advisers had served with the Northern Alliance for many years &ndash; long after the US had quit Afghanistan shortly after the Russian withdrawal in 1989. And Soleimani&rsquo;s effort to bring stability to the Baghdad government were hardly at odds with American aspirations.<br>\nThese efforts had little effect in softening the US stance on Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/atimes\/Middle_East\/MID-02-041214.html\">Asia Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dieser Konflikt wird von Tag zu Tag un&uuml;bersichtlicher. Nun k&auml;mpft also Iran Seit&acute; an Seit&acute; mit dem &bdquo;gro&szlig;en Satan&ldquo; USA gegen IS. Rein pragmatisch betrachtet, ist diese Entwicklung nur folgerichtig. Es scheint so, als h&auml;tten die Unterst&uuml;tzer des IS &ndash; allen voran Saudi Arabien &ndash; wie Goethes Zauberlehrling Geister beschworen, die sie nun nicht mehr loswerden. IS bedroht nicht mehr &bdquo;nur&ldquo; &ndash; was sicherlich urspr&uuml;nglich beabsichtigt war &ndash; das Assad-Regime in Syrien, sondern auch die schwache Zentralregierung im Irak. An einem erneuten Implodieren der staatlichen Strukturen im Irak k&ouml;nnen aber weder Saudi-Arabien, noch Iran oder die USA ein Interesse haben. Nachdem paradoxerweise der ehemalige IS-Sponsor Saudi-Arabien nun z&auml;hneknirschend auf Dr&auml;ngen Washingtons der &bdquo;Internationalen Allianz gegen den Islamischen Staat&ldquo; beigetreten ist, ist es auch folgerichtig, dass mit Iran die zweite regionale Gro&szlig;macht &ndash; wenn auch inoffiziell &ndash; mit dem B&uuml;ndnis kooperiert. F&uuml;r Iran steht einiges auf dem Spiel. Ein fundamentalistischer salafitischer Terrorstaat im eigenen Hinterhof, dessen bester Freund der &ndash; allen Gerede vom kleinen (Israel) und gro&szlig;em (USA) Satan zum Trotz &ndash; nat&uuml;rliche Erbfeind Saudi-Arabien ist, ist f&uuml;r Iran ein echter Albtraum. So kommt es dann auch zur paradoxen Situation, dass Iran, die USA und Saudi-Arabien de facto zu Verb&uuml;ndeten werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Versagen der reichen L&auml;nder<\/strong><br>\nIn der Gr&uuml;ndungscharta der Vereinten Nationen von 1945 gaben sich die &ldquo;V&ouml;lker der Vereinten Nationen fest entschlossen, k&uuml;nftige Geschlechter vor der Gei&szlig;el des Krieges zu bewahren&rdquo;. An dieser Zielsetzung der Verhinderung von Kriegen sind die Mitglieder der Weltorganisation v&ouml;llig gescheitert. Selbst die Eind&auml;mmung und Beendigung von Gewaltkonflikten gelingt wegen der Interessenlagen und -konflikte der Vetom&auml;chte sowie von Nachbarstaaten des Kriegsschauplatzes immer seltener. Die aktuellen Beispiele f&uuml;r dieses Versagen hei&szlig;en Syrien, Ukraine oder Zentralafrikanische Republik. Schon seit Ende des Kalten Krieges hat das UNO-System f&uuml;r viele Mitgliedstaaten im Wesentlichen nur noch die Funktion, humanit&auml;re (&Uuml;berlebens-)Hilfe f&uuml;r die Opfer von Gewaltkonflikten oder Naturkatastrophen zu leisten sowie Wiederaufbauhilfe f&uuml;r zerst&ouml;rte Regionen. Aber selbst diese Funktion k&ouml;nnen die UNO und ihre Sonderorganisationen infolge der unzureichenden finanziellen Beitr&auml;ge der Mitgliedstaaten immer weniger erf&uuml;llen.<br>\nDie Einstellung oder drastische Reduzierung der Nahrungsmittelhilfe f&uuml;r 1,7 Millionen syrische Fl&uuml;chtlinge sowie bereits im Sommer f&uuml;r 850.000 Fl&uuml;chtlinge in Afrika sind nur das bislang dramatischste Indiz f&uuml;r diese alarmierende Entwicklung. Sie ist in erster Linie ein Versagen der reichen L&auml;nder nicht nur Europas und Nordamerikas, sondern auch der reichen &Ouml;lstaaten im Nahen Osten. Von der jeweiligen wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit der Mitgliedstaaten abh&auml;ngige Beitr&auml;ge an die humanit&auml;ren UN-Organisationen statt freiwilliger Zahlungen wie bislang an das Weltern&auml;hrungsprogramm sind unerl&auml;sslich, um die UNO zumindest auf dem Gebiet der &Uuml;berlebenshilfe f&uuml;r Opfer von Kriegen und Naturkatastrophen wieder handlungsf&auml;hig zu machen. Ansonsten verliert sie ihre Legitimit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2014%2F12%2F03%2Fa0096&amp;cHash=94e62b5d9466e2a5e7a72451482f78ca\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Gerade Deutschland k&ouml;nnte hier seiner weltweiten Verantwortung st&auml;rker nachkommen und die Freiheitsgrade vieler Menschen in Bezug auf ausreichende Nahrung und  gesichertes Unterkommen erh&ouml;hen. Solange wir allerdings selbst in Deutschland Fl&uuml;chtlinge in Zelten &uuml;berwintern lassen, sehe ich schwarz f&uuml;r die Umsetzung der so gro&szlig;sprecherisch formulierten &ldquo;internationalen Verantwortung&rdquo;. &ndash; Es geht nicht darum, dass Deutschland die von Andreas Zumach geforderte Hilfe alleine tr&auml;gt, aber Deutschlands Spitzendiplomaten k&ouml;nnten sich verst&auml;rkt daf&uuml;r einsetzen, dass die reichen Staaten dieser Erde die zugesprochenen finanziellen Hilfen f&uuml;r UNO einhalten und je nach Lage auch erh&ouml;hen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie G&auml;nse f&uuml;r Daunen leiden m&uuml;ssen<\/strong><br>\nDaunenjacken sind in und z.T. sehr teuer. Sie sind zum neuen Modetrend im Winter geworden. Doch was in ihrem Inneren f&uuml;r Federn sind, das kann man kaum nachweisen. Denn l&auml;ngst ist es vor allem in Polen, Ungarn und Frankreich &uuml;blich, die G&auml;nse bei lebendigem Leib zu rupfen. Je &ouml;fter die Tiere gerupft werden, desto besser sind anschlie&szlig;end die Daunen. Die Tiere erleiden dabei H&ouml;llenqualen. Die H&auml;ndler und G&auml;nsez&uuml;chter sind davon unbeeindruckt, denn mit den G&auml;nsefedern l&auml;sst sich viel Geld verdienen. Schuld am sogenannten Lebendrupf ist auch ein Schlupfloch in einer EU-Richtlinie, die eigentlich dem Schutz der Tiere dienen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/politik-weltgeschehen\/europamagazin\/sendung\/wdr\/sendung-vom-30112014-118.html\">Europamagazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wenn unsere &ldquo;Fleischeslust&rdquo; schon die <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/schweinemast-101.html\">grausamen Bedingungen der Massentierhaltung<\/a> duldet, so k&ouml;nnten wir doch beim Weihnachtseinkauf f&uuml;r unsere Lieben damit beginnen, uns das Leid unseres tierischen Du in Erinnerung zu rufen. Auch die schicken Pelzkragen bestehen immer noch zu einem gro&szlig;en Teil nicht aus Kunstfell, sondern aus unter grausamsten Bedingungen <a href=\"http:\/\/www.peta.de\/chinapelz\">geh&auml;utetem Tierfell<\/a>. (Einmal ganz davon abgesehen, dass die Tierschutzorganisation Vier Pfoten bei Tests in vielen Pelzprodukten im deutschen Verkauf siebenmal so viel krebserregendes Formaldehyd wie erlaubt <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2014%2F01%2F08%2Fa0064&amp;cHash=5436d707877dca46283ec1c06595d6c3\">fand<\/a>.)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gespr&auml;ch &uuml;ber Hintergr&uuml;nde des Ukraine-Konflikts<\/strong><br>\nWolfram Wessels im Gespr&auml;ch mit Ulrich Teusch Christian Wehrsch&uuml;tz:<br>\nBrennpunkt Ukraine. Gespr&auml;che &uuml;ber ein gespaltenes Land Styria, 312 Seiten, 24,99 Euro<br>\nRonald Thoden, Sabine Schiffer (Hg.): Ukraine im Visier. Russlands Nachbar als Zielscheibe geostrategischer Interessen Selbrund Verlag, 315 Seiten, 16,80 Euro<br>\nPeter Strutynski (Hg.): Ein Spiel mit dem Feuer. Die Ukraine, Russland und der Westen Papyrossa, 213 Seiten, 12,90 Euro<br>\nAndreas Kappeler: Kleine Geschichte der Ukraine 4. &uuml;berarbeitete und aktualisierte Auflage C. H. Beck, 427 Seiten, 16,95 Euro<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/radio\/SWR2-Literatur\/Gespr%C3%A4ch-%C3%BCber-Hintergr%C3%BCnde-des-Ukraine-K\/SWR2\/Audio-Podcast?documentId=25049918&amp;bcastId=213738\">SWR2<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zitat zum Wochenende<\/strong><br>\n<blockquote><p>&ldquo;Wo Recht zu Unrecht wird,<br>\nwird Widerstand zur Pflicht.&rdquo;<br>\n&ndash; Johann Wolfgang von Goethe<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/20141205.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/20141205_th.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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