{"id":24232,"date":"2014-12-10T09:16:41","date_gmt":"2014-12-10T08:16:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232"},"modified":"2015-11-09T11:41:05","modified_gmt":"2015-11-09T10:41:05","slug":"hinweise-des-tages-2273","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h01\">Katrin G&ouml;ring-Eckardt &ndash; Kein deutscher Sonderweg zu Putin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h02\">CIA-Folterreport<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h03\">Debatte Europ&auml;ische Schuldenkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h04\">Ungleichheit hemmt das Wachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h05\">Freihandel als Waffe im globalen Machtkampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h06\">Steuerrabatt von bis zu 95 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h07\">The Cycle of Republican Radicalization<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h08\">Paul Krugman: Democrats Against Reform  &ndash;  Demokraten gegen Reform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h09\">Rechnung wird zugestellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h10\">Zum Wohle aller?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h11\">Alles gegen die Kriegsfront<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h12\">Gro&szlig;er Applaus f&uuml;r die Rede von Dr. Angela Merkel beim XXVII. Parteitag der Christlich Demokratischen Union Deutschlands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h13\">Verfahren wegen Demo-Blockade: Gericht will Ramelows Immunit&auml;t aufheben lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h14\">Wirtschaftsweise im Klassenzimmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h15\">Reden zur 250. Montagsdemo gegen S21 <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232#h16\">Die Anstalt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24232&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Katrin G&ouml;ring-Eckardt &ndash; Kein deutscher Sonderweg zu Putin<\/strong><br>\nWider den Relativismus des Aufrufs &ldquo;Nicht in unserem Namen&rdquo;: Entspannung mit Russland kann es nur geben, wenn dort Demokratie und Freiheit wachsen.<br>\nNach dem Ende der kommunistischen Vorherrschaft in Osteuropa tr&auml;umten wir alle von einer europ&auml;ischen Friedens- und Sicherheitsgemeinschaft. Die Verantwortlichen f&uuml;r das Scheitern dieses Traums sind jedoch nicht, wie die Autoren des Appells &ldquo;Nicht in unserem Namen&rdquo; suggerieren, auf dem Maidan und den Hauptst&auml;dten Westeuropas oder der USA auszumachen. Wer die Chancen des historischen Moments vor 25 Jahren beschw&ouml;rt, muss vielmehr dazu sagen, dass mit dem Ende des Kalten Kriegs auch die Zeit zu Ende ging, in der in Moskau und Washington definiert wurde, was die Menschen in Kiew, Warschau oder Tallinn zu tun und zu denken hatten.<br>\nEs sind Russlands Pr&auml;sident Putin und die europ&auml;ischen Rechtspopulisten, die zur&uuml;ck wollen in eine Welt starker Nationalstaaten, in der die Gro&szlig;en die Kleinen beherrschen und Unterdr&uuml;ckung der eigenen Bev&ouml;lkerung zur &ldquo;inneren Angelegenheit&rdquo; erkl&auml;rt wird. Die Freiheit und das Selbstbestimmungsrecht der Ukraine sind in dieser Welt blo&szlig;e Verhandlungsmasse. Die Autoren des Appells argumentieren wie Wladimir Putin in seiner kraftstrotzenden Rede an die Nation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2014-12\/russland-putin-westen-aufruf-katrin-goering-eckardt\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Und Petra Kelly rotiert im Grab. Katrin G&ouml;ring-Eckardts Artikel ist ein weiterer intellektuelle Offenbarungseid der Gr&uuml;nen. Es ist traurig anzuschauen, wie aus der ehemals progressiven Partei eine konservative (in Teilen sogar reaktion&auml;re) Kraft wurde. Die alten Gr&uuml;nen waren f&uuml;r Pazifismus, Abr&uuml;stung und Entspannungspolitik. Die neuen Gr&uuml;nen w&uuml;nschen sich eine neue Politik der Spannung inkl. der damit verbundenen Aufr&uuml;stung. In den 1980ern h&auml;tten Personen wie Katrin G&ouml;ring-Eckardt nicht gegen die Stationierung der Pershings und den NATO-Doppelbeschluss demonstriert, sondern die Demonstranten als Breschnew-Versteher verunglimpft und Seit&acute; an Seit&acute; mit Ronald Reagan und Margaret Thatcher das &bdquo;Reich des B&ouml;sen&ldquo; bek&auml;mpft. <\/em><\/p>\n<p><em>Eine der wenigen l&ouml;blichen Ausnahmen von der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24215\">Medienkampagne gegen den Prominenten-Aufruf<\/a> bildet auch die Frankfurter Rundschau:<\/em><\/p>\n<p><strong>Appell zur rechten Zeit<\/strong><br>\nEs ist eine beeindruckende Schar ber&uuml;hmter ehemaliger Politiker und anderer Prominenter, die sich in einem Aufruf f&uuml;r eine neue Entspannungspolitik einsetzen. Das erinnert an die Zeit der Ostpolitik Willy Brandts, die ebenfalls breit diskutiert wurde und heftig umstritten war. In diesem Sinne ist der Aufruf ein gutes Zeichen, ein Zeichen der Re-Politisierung der &ouml;ffentlichen Debatte. Aber er ist auch ein Zeichen des Misstrauens gegen&uuml;ber den Politikern im Amt. Haben sie das n&ouml;tig? Kanzlerin Angela Merkel und Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier haben sich im Verlauf der Krise im Verh&auml;ltnis zu Russland doch eher dadurch ausgezeichnet, dass sie der Diplomatie das Wort geredet und den Gespr&auml;chsfaden mit Moskau nie haben abrei&szlig;en lassen. Die wirklichen Scharfmacher sitzen anderswo, in Ost und West.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/kommentar-appell-zur-rechten-zeit,1472602,29276800.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p>\n<p><em>Einen weiteren Tiefpunkt setzt hingegen Alois K&ouml;ster in der Volksstimme:<\/em><\/p>\n<p><strong>Der Westen ist schuld<\/strong><br>\n[&hellip;] Bei den Unterzeichnern handelt es sich in der Mehrheit um Alt-Politiker aus Zeiten des Kalten Krieges, Wirtschaftslobbyisten und unbedarfte K&uuml;nstler. Vielleicht erkl&auml;ren sich daraus die veralteten Koordinaten in der politischen Analyse, die interessengeleitete Ignoranz und die Weltfremdheit des Appells.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.volksstimme.de\/nachrichten\/deutschland_und_welt\/meinung_und_debatte\/kommentar\/1388358_Alois-Koesters-zu-einem-typisch-deutschen-Appell-Der-Westen-ist-schuld.html\">Volksstimme<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>CIA-Folterreport<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<strong>&ldquo;Brutaler als angenommen&rdquo;<\/strong><br>\nEin Bericht des US-Senats wirft der CIA Folter von Terrorverd&auml;chtigen und systematische T&auml;uschung der Politik vor. Eine hitzige Debatte &uuml;ber die Rolle der Geheimdienste nach 9\/11 erreicht einen neuen H&ouml;hepunkt.<br>\n &ldquo;F&uuml;r die meisten Amerikaner ist das schockierend&rdquo;, sagt Laura Pitter von Human Rights Watch &uuml;ber den mit Spannung erwarteten Bericht des Geheimdienst-Ausschusses des US-Senats, an dem sich schon vor der Ver&ouml;ffentlichung hitzige Debatten entz&uuml;ndet hatten.<br>\n Wie brutal waren die Verh&ouml;rmethoden der CIA nach 9\/11, was wusste der damalige Pr&auml;sident George W. Bush, wurden er und seine Administration von der CIA systematisch belogen und haben die gewaltt&auml;tigen Verh&ouml;re &uuml;berhaupt relevante Erkenntnisse zutage gef&ouml;rdert?<br>\nIn dem mehr als 600 Seiten starken Bericht, an dem seit 2009 gearbeitet wurde, finden sich dramatische Antworten auf diese Fragen. Gleich zu Beginn ihrer Rede vor dem Senat nahm die federf&uuml;hrende US-Senatorin Dianne Feinstein kein Blatt vor den Mund. Der Bericht dokumentiere die &ldquo;geheime Inhaftierung von mindestens 119 Individuen durch die CIA im Ausland und den Einsatz von Zwangs-Verh&ouml;rtechniken, die in einigen F&auml;llen auf Folter hinausliefen.&rdquo; Laura Pitter lobt die Arbeit des Senats-Ausschusses als &ldquo;unglaublich wichtig&rdquo;, denn sie zeige, dass &ldquo;die Folter nicht nur viel brutaler und h&auml;rter war als bisher angenommen&rdquo;, sondern dass sie auch kein &ldquo;effektives Mittel&rdquo; war, um Erkenntnisse zu gewinnen. Pitter und andere Beobachter schlie&szlig;en nicht aus, dass der Bericht in Washington ein politisches Erdbeben ausl&ouml;sen k&ouml;nnte.<br>\nDenn er hebt eines der dunkelsten Kapitel der j&uuml;ngsten amerikanischen Geschichte wieder ins Bewusstsein der B&uuml;rger. &ldquo;Es war eine wirkliche miserable Zeit nach 9\/11. Es gab viel Hysterie&rdquo;, erinnert sich Joseph Wippl, Sicherheitsfachmann und fr&uuml;herer CIA-Direktor f&uuml;r Congressional Affairs. &ldquo;Wir verloren viele Soldaten, viele Iraker starben, es hat uns sehr viel Geld gekostet, es bedeutete das Ende der christlichen Religionsgemeinschaft in Irak und Syrien und vieles andere schlimme mehr&rdquo;. Wippl nennt die CIA-Aktivit&auml;ten in diesem Zusammenhang eine &ldquo;Fu&szlig;note&rdquo; inmitten der &ldquo;furchbaren Dinge&rdquo;, die damals passierten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/cia-folterreport-brutaler-als-angenommen\/a-18119510\">Deutsche Welle<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.intelligence.senate.gov\/study2014\/sscistudy1.pdf\">Committee Study of the Central Intelligence Agency&acute;s Detention and Interrogation Program &ndash; Senate Select Committee on Intelligence [PDF &ndash; 62,2 MB]<\/a>\n<li><strong>A Taxonomy of Torture Defenses<\/strong><br>\nToday, the Senate Intelligence Committee released a summary of its report on the CIA&rsquo;s use of torture during George W. Bush&rsquo;s administration (this is a 480-page version; the full report runs 6,000 pages), and though previous reporting has revealed much of what the report will contain, there are new details to mull over. And of course, the renewed debate has brought back all the torture advocates from the Bush administration, who will vigorously, even angrily make their case that nothing improper or immoral happened during those dark times.<br>\nAs I argued yesterday, one of the things the torture advocates fear is that this debate will move from the realm of controversy to the realm of consensus, leaving them forever defined by history as the villains of this period. Today we no longer argue about whether Jim Crow or McCarthyism was right or wrong, though at the time they had their passionate defenders. Eventually, the Bush torture program will move to that same ground of consensus. But in the meantime, the torture advocates hope to forestall history&rsquo;s judgment for as long as they can. Matt Duss explained it well this morning:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/prospect.org\/article\/taxonomy-torture-defenses-0\">Prospect<\/a><\/li>\n<li><strong>Alte Dame im Zentrum des Grauens<\/strong>\n<ul>\n<li>Die US-Demokratin Dianne Feinstein legt die Folterpraktiken der Bush-Regierung offen &ndash; als Kurzfassung eines Berichts, der etwa 6000 Seiten hat.<\/li>\n<li>Darin dokumentieren die Vorsitzende des Geheimdienstausschusses und ihre Mitarbeiter, wie die CIA Verd&auml;chtige durch Schlafentzug, Erniedrigung,Einzw&auml;ngung und simuliertes Ertr&auml;nken qu&auml;lte.<\/li>\n<li>Feinstein musste deshalb heftigste Anfeindungen &uuml;berstehen, ihr Team wurde behindert und eingesch&uuml;chtert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Grunds&auml;tzlich ist Dianne Feinstein eine Freundin intensiver Geheimdienstarbeit. Die umstrittene Datenabsch&ouml;pfung durch die National Security Agency hat sie verteidigt, die Enth&uuml;llungen des Edward Snowden nannte sie einen Akt des &ldquo;Verrats&rdquo;. Wer Amerika vor neuen Terrorangriffen sch&uuml;tzen wolle, sei auf solche Informationsbeschaffung eben angewiesen, sagte die Demokratin im Februar: &ldquo;Du musst vorher wissen, was passieren wird. Sonst kommst du zu sp&auml;t.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/cia-folterbericht-veroeffentlicht-alte-dame-im-zentrum-des-grauens-1.2259035\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Folter noch immer weltweit verbreitet<\/strong><br>\nSeit 30 Jahren gibt es die Anti-Folter-Konvention. Dennoch ist die Folter weltweit auf der Tagesordnung. Amnesty International nennt drastische Beispiele.Ein Hammer, ein Trichter, eine Kneifzange &ndash; Instrumente, die sich in jedem Haushalt finden lassen und die auch zum festen Bestand der Folterzellen der Gegenwart geh&ouml;ren. &ldquo;Die Menschen sind ziemlich erfindungsreich, was das Qu&auml;len angeht, aber irgendwie bleiben die Methoden auch &uuml;ber die Jahrhunderte &auml;hnlich&rdquo;, sagt Barbara Hohl, die f&uuml;r die Menschenrechtsorganisation Amnesty International in Berlin einen &ldquo;Folter-Shop&rdquo; eingerichtet hat. In Auslagen &ndash; wie eben in einem Gesch&auml;ft &ndash; liegen die unscheinbaren Ger&auml;te zur Ansicht herum. Daneben steht, im Stil einer Produktinformation kurz und sachlich, was in 141 L&auml;ndern der Welt in den letzten f&uuml;nf Jahren damit angestellt wurde. &ldquo;Perfekt f&uuml;r N&auml;gel und Fingern&auml;gel&rdquo; ist auf einem K&auml;rtchen mit einer schwarzroten Zange zu lesen. &ldquo;Wir wollen die Leute beim vorweihnachtlichen Shoppen aufr&uuml;tteln&rdquo;, erkl&auml;rt Hohl die Aktion, bei der es einigen Besuchern richtig schlecht wird. Der Kampagnenleiterin ist das eigentlich recht: &ldquo;Alltagsgegenst&auml;nde werden weltweit verwendet &ndash; das ist ganz einfach und billig&rdquo;, legt sie nach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/folter-noch-immer-weltweit-verbreitet\/a-18118658\">Deutsche Welle<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Debatte Europ&auml;ische Schuldenkrise<\/strong><br>\nDie Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung hat in ihrem j&uuml;ngsten Dossier Pro- und Contra-Beitr&auml;ge zu verschiedenen Thesen zur Eurokrise publiziert. Darunter u.a.:\n<ul>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/politik\/wirtschaft\/schuldenkrise\/192982\/die-schrumpfpolitik-ist-gescheitert\">Rudolf Hickel &ndash; Die Schrumpfpolitik ist gescheitert<\/a><\/strong><br>\nRudolf Hickel zufolge hat die Rettungspolitik der Troika den &ouml;konomischen Absturz Griechenlands forciert und ist gescheitert. Athen brauche Luft zum Atmen und unmittelbare Wirtschaftshilfen. Von der EU fordert der &Ouml;konom einen Schuldenentlastungsfonds &ndash; nicht allein f&uuml;r Griechenland, sondern f&uuml;r alle Krisenl&auml;nder.<\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/politik\/wirtschaft\/schuldenkrise\/192990\/ist-die-euro-krise-schon-vorbei\">Jens Berger &ndash; Falsche Medizin, falsche Symptome<\/a><\/strong><br>\nDer Journalist Jens Berger ist der &Uuml;berzeugung, dass Lohnk&uuml;rzungen langfristig der Eurozone schaden und die Krise durch Sparprogramme neu aufbl&uuml;hen wird. Wer nur auf Wettbewerbsf&auml;higkeit schiele und die Nachfrageseite ignoriere, leite eine Abw&auml;rtsspirale ein, die Europa immer tiefer in die Misere f&uuml;hre.<\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/politik\/wirtschaft\/schuldenkrise\/193003\/schon-lowflation-ist-problematisch\">Peter Bofinger &ndash; Schon &ldquo;Lowflation&rdquo; ist problematisch<\/a><\/strong><br>\nPeter Bofinger pl&auml;diert daf&uuml;r, die aktuelle Inflationsentwicklung nicht zu verharmlosen und das Risiko einer Deflation ernst zu nehmen. Das Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrates fordert, dass insbesondere Deutschland M&ouml;glichkeiten f&uuml;r zus&auml;tzliche Staatsausgaben in den Bereichen Infrastruktur, Umweltschutz, erneuerbare Energien und Bildung nutzen solle, um deflation&auml;ren Tendenzen entgegenzuwirken.<\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/politik\/wirtschaft\/schuldenkrise\/193043\/die-eurokrise-ist-eine-zahlungsbilanzkrise\">Heiner Flassbeck &ndash; Die Eurokrise ist eine Zahlungsbilanzkrise<\/a><\/strong><br>\n&Uuml;berschussl&auml;nder wie Deutschland d&uuml;rften nicht so tun, als gingen sie die Krisenl&auml;nder und deren Schulden nichts an, meint Heiner Flassbeck. Wenn die Defizitl&auml;nder ihre Defizite abbauen sollen, m&uuml;ssen die &Uuml;berschussl&auml;nder im Gegenzug auch ihre &Uuml;bersch&uuml;sse reduzieren, so der &Ouml;konom.<\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/politik\/wirtschaft\/schuldenkrise\/193076\/umweltschutz-als-zauberformel-fuer-wachstum\">Thomas Fricke &ndash; Umweltschutz als Zauberformel f&uuml;r Wachstum<\/a><\/strong><br>\nDas simple Gleichnis, wonach Klimaschutz zu hohen Kosten f&uuml;hrt und diese Kosten wirtschaftliche Desaster verursachen, ist laut Thomas Fricke nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;. Das neue Leitmotiv sollte sein, eine eifrige Klimapolitik zu betreiben, die vor allem da wirkt, wo der Emissionsabbau die Wirtschaft st&auml;rkt und nicht schw&auml;cht.<\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/politik\/wirtschaft\/schuldenkrise\/193110\/die-konstruktion-der-waehrungsunion-foerdert-panikattacken\">Ulrike Herrmann &ndash; Die Konstruktion der W&auml;hrungsunion f&ouml;rdert Panikattacken<\/a><\/strong><br>\nF&uuml;r Ulrike Herrmann ist die Eurozone falsch konstruiert. Es funktioniere nicht, eine gemeinsame W&auml;hrung zu haben, aber 18 verschiedene Staatsanleihen. Das habe es noch nie in der langen Geschichte des Geldes gegeben &ndash; und f&ouml;rdere Panik auf den Finanzm&auml;rkten.<\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/politik\/wirtschaft\/schuldenkrise\/192891\/die-generation-der-stillen-verzweiflung\">Derek Scally &ndash; Die Generation der stillen Verzweiflung<\/a><\/strong><br>\nDer Journalist Derek Scally macht darauf aufmerksam, dass in Irland trotz zuletzt positiver Wirtschaftsdaten eine ganze Generation in &Uuml;berschuldung lebt. Die Rettungsma&szlig;nahmen seien notwendig gewesen, h&auml;tten aber dazu gef&uuml;hrt, dass viele Iren nun zwei Schuldenberge abtragen m&uuml;ssten: den &ouml;ffentlichen Schuldenberg und ihren &uuml;berteuerten Hauskredit.<\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/politik\/wirtschaft\/schuldenkrise\/193131\/konsum-und-loehne-in-deutschland-muessen-anziehen\">Paul De Grauwe &ndash; Konsum und L&ouml;hne in Deutschland m&uuml;ssen anziehen<\/a><\/strong><br>\nDer politische &Ouml;konom Paul De Grauwe ist &uuml;berzeugt, dass Lohneinschnitte &ndash; insbesondere im &ouml;ffentlichen Dienst &ndash; unweigerlich zu einem starken Abfall des Konsums f&uuml;hren. Tiefgreifende Rezessionen seien die Folge. Zudem h&auml;tten sich sinkende Lohnst&uuml;ckkosten selten in einer verbesserten Wettbewerbsf&auml;higkeit niedergeschlagen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/politik\/wirtschaft\/schuldenkrise\/\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ungleichheit hemmt das Wachstum<\/strong><br>\nDie Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland w&auml;chst &ndash; und das schl&auml;gt sich aufs Wirtschaftswachstum nieder. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Industriestaaten-Organisation OECD (PDF). Demnach ist die Ungleichheit hierzulande heute gr&ouml;&szlig;er als vor 30 Jahren: Verdienten die reichsten zehn Prozent der Bev&ouml;lkerung Mitte der 1980er-Jahre f&uuml;nf Mal so viel wie die &auml;rmsten zehn Prozent, liege das Verh&auml;ltnis heute bei sieben zu eins, hei&szlig;t es in dem Papier.<br>\nUnd diese Entwicklung kostet die Gesellschaft viel Geld, weil die h&ouml;here Einkommensungleichheit auch die die wirtschaftliche Entwicklung hemme. So sei das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Deutschland sei zwischen 1990 und 2010 inflationsbereinigt um etwa 26 Prozent gewachsen. W&auml;re die Ungleichheit auf dem Niveau von Mitte der achtziger Jahre verharrt, h&auml;tte das Plus dagegen um fast sechs Prozentpunkte h&ouml;her ausfallen k&ouml;nnen, sch&auml;tzt die OECD. Hauptgrund daf&uuml;r sei, dass &Auml;rmere in der Regel weniger in Bildung investieren. Kinder aus sozial schw&auml;cheren Familien h&auml;tten daher weniger Bildungschancen. &ldquo;Wachsen und gedeihen werden vor allem jene L&auml;nder, die alles daran setzen, dass ihre B&uuml;rger von klein auf gleiche Chancen haben&rdquo;, hei&szlig;t es in der Untersuchung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/oecd-studie-ungleichheit-hemmt-das-wachstum-1.2258690\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/els\/soc\/Focus-Inequality-and-Growth-2014.pdf\">Focus on Inequality and Growth &ndash; OECD [PDF &ndash; 634 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.P.:<\/strong> Das l&auml;sst sich als schallende Ohrfeige f&uuml;r die Deutsche Austerit&auml;tspolitik lesen. Es ist ja schon bemerkenswert, wenn die OECD die Verteilungsfrage stellt und schreibt: &ldquo;Eine ambitionierte Sozialpolitik h&auml;tte Abhilfe schaffen k&ouml;nnen. Eine Umverteilung von oben nach unten mittels Steuern und Transfers sei nicht zwangsl&auml;ufig wachstumssch&auml;dlich, solange entsprechende Ma&szlig;nahmen zielgenau angewandt werden. Die Studie sollte wohl von Frau Merkel, oder besser ihren Beratern gelesen werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: OECD klammert vorrangige Ursache aus<\/strong><br>\nJetzt hat auch die OECD festgestellt, dass eine ungleiche Einkommensverteilung der wirtschaftlichen Entwicklung schadet. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist laut OECD so gro&szlig; wie seit drei&szlig;ig Jahren nicht mehr. Besonders negativ w&uuml;rde sich der Unterschied zwischen Haushalten mit niedrigen Einkommen und dem Rest der Bev&ouml;lkerung auswirken. Die OECD sieht eine wesentliche Ursache f&uuml;r die negativen Auswirkungen der Ungleichverteilung auf das Wirtschaftswachstum darin, dass die Einkommensungleichheit die Bildungschancen von Kindern aus armen Haushalten untergraben w&uuml;rde (&ldquo;The paper finds new evidence that the main mechanism through which inequality affects growth is by undermining education opportunities for children from poor socio-economic backgrounds, lowering social mobility and hampering skills development.&ldquo;). Die Auswirkungen ungleicher Einkommenverteilung auf das Wirtschaftswachstum sind jedoch viel unmittelbarer &uuml;ber den damit verbundenen Nachfrageausfall vermittelt:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/12\/ungleichheit-und-wirtschaftswachstum-oecd-klammert-vorrangige-ursache-aus\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Freihandel als Waffe im globalen Machtkampf<\/strong><br>\nDie Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) zwischen den USA und der EU ist ein Mega-Projekt. Von vielen Seiten wird vor Risiken und Gefahren des Abkommens gewarnt. Dennoch treiben die zust&auml;ndigen Stellen das Projekt immer weiter voran. Damit stellt sich die Frage: Warum wollen die EU und die USA &uuml;berhaupt TTIP? Oder anders: Wof&uuml;r nehmen sie m&ouml;gliche Risiken des Abkommens in Kauf? Die in Aussicht gestellten Effekte auf Wirtschaftswachstum und Arbeitspl&auml;tze sind gering. Der Plan der EU, ihrer Mitgliedsstaaten und der USA ist vielmehr, durch eine Kooperation ihre Stellung in der globalen Konkurrenz zu st&auml;rken &ndash; nicht nur wirtschaftlich, auch machtpolitisch. Damit steckt das Projekt gleichzeitig voller Widerspr&uuml;che, denn es ist eine Kooperation von Konkurrenten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/publication\/40971\">RLS<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuerrabatt von bis zu 95 Prozent: Skype und Disney &ndash; Auch diese Firmen profitierten von der Steueroase Luxemburg<\/strong><br>\nSteuer-Ersparnisse in Millionenh&ouml;he: Luxemburg avancierte zur Oase f&uuml;r lukrative Absprachen. Neue Dokumente zeigen: Auch Unternehmen wie Skype und Disney profitierten von den Deals.<br>\nDer Druck auf Luxemburg w&auml;chst: Ein Whistleblower hat Journalisten neue Dokumente zugespielt, mit denen sich Konzerne Steuer-Ersparnisse in Millionenh&ouml;he zusichern lie&szlig;en. Die Liste der Firmen, die sich in Luxemburg nachweislich lukrative Steuerabsprachen beschafft haben, wird damit l&auml;nger. Die neuen Dokumente betreffen Weltkonzerne wie Disney und Skype.<br>\nSie zeigen jetzt erg&auml;nzend zur Ver&ouml;ffentlichung der &ldquo;Luxleaks&ldquo; Anfang November, dass fast alle gro&szlig;en Beraterfirmen mit der Luxemburger Verwaltung zusammen gearbeitet haben: Nun tauchen neben Pricewaterhouse-Coopers auch Deloitte, Ernst &amp; Young sowie KPMG in den Daten auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/steuern\/neue-enthuellungen-skype-und-disney-auch-diese-firmen-profitierten-von-der-steueroase-luxemburg_id_4333818.html\">Focus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>The Cycle of Republican Radicalization<\/strong><br>\nHow the dynamics of the Obama presidency have pushed Republican voters to the right.<br>\nYesterday, the Washington Post reported on a Quinnipiac poll from a week ago showing a striking change in public opinion on immigration. The question was whether undocumented immigrants should be deported or should be able to get on a path to citizenship. Clear majorities of the public have long favored a path to citizenship (especially if you provide details of what that path would entail, which this poll didn&rsquo;t). But that has changed, because Republicans have changed. As the Post described the Quinnipiac results, &ldquo;Although [Republicans] supported citizenship over deportation 43 to 38 percent in November 2013, today they support deportation\/involuntary departure over citizenship, 54 to 27 percent.&rdquo;<br>\nThat&rsquo;s an enormous shift, and it provides an object lesson in a dynamic that has repeated itself many times during the Obama presidency. We&rsquo;ve talked a lot about how the GOP in Congress has moved steadily to the right in recent years, but we haven&rsquo;t paid as much attention to the movement of Republican voters. But the two feed off each other in a cycle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/prospect.org\/article\/cycle-republican-radicalization\">Prospect<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Paul Krugman: Democrats Against Reform  &ndash;  Demokraten gegen Reform<\/strong><br>\nMan versteht ohne Weiteres, warum die Republikaner w&uuml;nschten, die Gesundheitsreform h&auml;tte es nie gegeben, und warum sie jetzt hoffen, der Supreme Court werde seine Prinzipien verleugnen und diese Gesetzgebung untergraben. Verbl&uuml;ffender  &ndash;  und besorgniserregender  &ndash;  ist aber, dass Demokraten wie New Yorks Senator Charles Schumer die wichtigste Leistung der Obama-Administration als Fehler bezeichnen.<br>\nAuf Mr. Schumers Bemerkungen gehe ich gleich n&auml;her ein. Zun&auml;chst aber ein Update zu Obamacare  &ndash;  nicht zu den politischen Aspekten, sondern zur tats&auml;chlichen Durchf&uuml;hrung, und da gibt es nun immer mehr bemerkenswerte (und von der Berichterstattung weitgehend ignorierte) Erfolge.<br>\nAnfang der Woche gab das unabh&auml;ngige Urban Institute seine neuen Sch&auml;tzungen der Zahl unversicherter Amerikaner bekannt, und die positiven Ergebnisse des ersten Jahres von Obamacare sind erstaunlich. Erinnern Sie sich noch an all die Behauptungen, mehr Leute w&uuml;rden ihren Versicherungsschutz verlieren als einen neuen zu bekommen? Also, das Institute kommt zu dem Schluss, dass die Zahl der unversicherten Erwachsenen stark gesunken ist, und dass &uuml;ber 10 Millionen Menschen seit letztem Jahr neu versichert sind. Das deckt sich mit mehreren anderen Einsch&auml;tzungen. Man kommt also dem wesentlichen Ziel der Gesundheitsreform, Amerikanern die n&ouml;tige Gesundheitsvorsorge zu erm&ouml;glichen, immer n&auml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/12\/05\/opinion\/paul-krugman-democrats-against-health-care-reform.html\">New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rechnung wird zugestellt<\/strong><br>\nDieses &raquo;neue deutsche Selbstbewusstsein&laquo; wird kein konsequenzloses Zwischenspiel sein.<br>\nEs ist erstaunlich, mit welcher Verve die Medien aufarbeiten wollen, wie junge Menschen dem Salafismus zugetrieben werden. Wie konnte es nur so weit kommen, dass diese Leute nur noch hassen?, fragen sie sich. Weitaus weniger Aufwand betrieb man mit den rechten Terroristen, die &raquo;D&ouml;ner-Morde&laquo; begingen. Zuerst verschleierte man mit tendenzieller Berichterstattung die wahren Hintergr&uuml;nde. Danach las man viel &uuml;ber den Prozess und ihre Taten. Wie sie aber wurden, was sie waren, hat eher nicht interessiert. Bundesrepublik, dieses Trio und all die Helfer, die Bef&uuml;rworter und Mitwisser, das waren und sind deine Salafisten! Und wenn du verstehst, wie sie so werden konnten, dann &uuml;berdenke dich selbst.<br>\nEin R&uuml;ckblick im Zeitraffer: Deutschland brennt w&auml;hrend und nach der Wendezeit. Das Boot ist mal wieder voll. Zu viele Ausl&auml;nder kommen angeblich ins Land. Zwischen 1990 und 1992 st&uuml;rmen Skinheads Asylbewerberheime in der ganzen Republik. Die Union hat gewisserma&szlig;en Verst&auml;ndnis. Sie kann den Beifall des Mobs nachvollziehen. Es mag zwar nicht die feine Art sein, aber man erntet ja nur, was der linke Zeitgeist mit seiner Asylpolitik und seinem Multikulti versaut hat. Die Verantwortungslosigkeit der Konservativen ist erschreckend. Volker R&uuml;he schreibt seine Kollegen an, sie sollten doch mal in den L&auml;nderparlamenten nachfragen, ob &raquo;Asylbewerber in Hotels oder Pensionen untergebracht&laquo; wurden und &raquo;zu welchen Kosten&laquo; und nimmt in Kauf, dass &Ouml;l ins Feuer gegossen wird. Ferner sollen laut R&uuml;he die Ortverb&auml;nde nach F&auml;llen Ausschau halten, bei &raquo;denen Asylbewerber staatliche Leistungen unberechtigterweise&laquo; erhalten. Er tr&auml;gt damit zum Klischee des kriminellen Ausl&auml;nders bei und strukturiert die Hetze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2014\/12\/rechnung-wird-zugestellt.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zum Wohle aller?<\/strong><br>\nLebenslanges Lernen, stetige Verbesserung: In vielen asiatischen L&auml;ndern ist Selbstoptimierung eine Selbstverst&auml;ndlichkeit &ndash; allerdings nicht aus egoistischen Beweggr&uuml;nden, sondern im Sinne der Gemeinschaft.<br>\nSagt der Sinologe, Japanologe, Germanist und Unternehmensberater Bernd Michael Linke aus Ratingen. Als Hochschuldozent wie auch als Coach und Berater kann Linke auf eine Jahrzehnte w&auml;hrende Berufserfahrung in Asien zur&uuml;ckblicken. Er hat f&uuml;r l&auml;ngere Zeitr&auml;ume unter anderem in Japan, in China, in S&uuml;dkorea und in der Mongolei gelebt.<br>\nSelbstoptimierung habe in diesem Sinne dort allerdings eine ganz andere Bedeutung als zum Beispiel hierzulande. In Deutschland gehe es in der Regel um&acute;s Ich, um einen selbst, auch um Produktivit&auml;t unter dem Primat der &Ouml;konomie.<br>\nIn den Gesellschaften Asiens dagegen sei Optimierung ohne soziale, gesellschaftliche Bindung undenkbar, und zwar nicht vorrangig um des Profits willen. In &bdquo;Neugier gen&uuml;gt&ldquo; erz&auml;hlt Bernd Michael Linke was die Humboldtsche Idee mit der asiatischen Idee von Bildung gemeinsam hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/neugiergenuegt\/freiflaeche\/berndmichaellinke100.html\">WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Alles gegen die Kriegsfront<\/strong><br>\nAm Wochenende fand in Kassel der 21. Friedenspolitische Ratschlag statt. Diskussion &uuml;ber Manipulation durch Medien und Aktivit&auml;ten f&uuml;r das kommende Jahr.<br>\nDer Westen ist auf Kriegskurs, die Unruhe hierzulande w&auml;chst. Sie findet ihren Ausdruck vor allem in Lawinen von Unmuts&auml;u&szlig;erungen gegen&uuml;ber Konzern- und Staatsmedien, weniger auf den Stra&szlig;en. Kann sein, dass sich das am kommenden Sonnabend bei den Demonstrationen des &raquo;Friedenswinters 2014\/15&laquo; in mehreren deutschen St&auml;dten, insbesondere vor dem Sitz des Bundespr&auml;sidenten, &auml;ndert. Allerdings wird angestrengt daran gearbeitet, die Aktionen vorab als durch Rechte unterwandert zu diskreditieren. Eine Allianz von Mainstreammedien und vornehmlich Vertretern der Linkspartei ist angetreten, die Antikriegskundgebungen als &raquo;r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte reaktion&auml;re Veranstaltungen&laquo; (Klaus Lederer, Landesvorsitzender Die Linke Berlin) zu diffamieren. In Kassel, wo sich am Wochenende fast 400 Mitglieder der &raquo;traditionellen&laquo; Friedensbewegung zum 21. Friedenspolitischen Ratschlag trafen, dr&uuml;ckte ein Teilnehmer es so aus: &raquo;Kriegsfront ist das Problem, nicht Querfront&laquo;. Anders gesagt: Wer mit den Kriegsparteien SPD und Gr&uuml;ne eine Front bilden will, muss selbstverst&auml;ndlich &raquo;Antikrieg&laquo; als r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt, unmodern, reaktion&auml;r etc. betrachten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/schwerpunkt\/alles-gegen-die-kriegsfront\">Junge Welt<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: &raquo;Man muss mit Niederlagen umgehen lernen&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber ihren Weg in die Friedensbewegung, die neue Qualit&auml;t der Stimmungsmache gegen Russland und die Beteiligung am Projekt &raquo;Friedenswinter&laquo;. Ein Gespr&auml;ch mit Laura von Wimmersperg<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/faulheit-arbeit\/%C2%BBman-muss-mit-niederlagen-umgehen-lernen%C2%AB\">Junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gro&szlig;er Applaus f&uuml;r die Rede von Dr. Angela Merkel beim XXVII. Parteitag der Christlich Demokratischen Union Deutschlands<\/strong><br>\nMit 96,7 Prozent best&auml;tigt die CDU Angela Merkel an der Spitze der Partei. Die Chefin ist unangefochten und will wohl auch &uuml;ber 2017 hinaus Kanzlerin bleiben. Nur ohne die SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkel-cdu-plan-fuer-die-bundestagswahl-a-1007502.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Was f&uuml;r eine Headline<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141210_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141210_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em>G&auml;be es in Nordkorea Internet s&auml;hen die Jubelmeldungen &uuml;ber die Wiederwahl des &bdquo;lieben F&uuml;hrers&ldquo; sicher auch nicht gro&szlig;artig anders aus. Wahrscheinlich hat Herr Wittrock von SPIEGEL Online bei dieser Meldung leise vor Freude in die Tastatur geweint.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verfahren wegen Demo-Blockade: Gericht will Ramelows Immunit&auml;t aufheben lassen<\/strong><br>\nJuristischer &Auml;rger f&uuml;r Bodo Ramelow: Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE will ein Gericht in Dresden die Immunit&auml;t des neuen Regierungschefs von Th&uuml;ringen aufheben lassen. Ihm wird die Blockade einer Demo von Rechtsradikalen vorgeworfen. [&hellip;]<br>\nDem Politiker wird vorgeworfen, am 13. Feburar 2010 mit Tausenden anderen Protestierenden einen Aufmarsch der rechtslastigen Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland blockiert zu haben. Mehr noch: Ramelow soll die Blockade &ldquo;ma&szlig;geblich mitinitiiert&rdquo; haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bodo-ramelow-gericht-will-immunitaet-aufheben-lassen-a-1007540.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Eigentlich h&auml;tte Ramelow f&uuml;r diesen Akt von Zivilcourage keinen Prozess, sondern das Bundesverdienstkreuz verdient. Sachsens Justiz macht sich einmal mehr l&auml;cherlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wirtschaftsweise im Klassenzimmer<\/strong><br>\nDie Kritik an der Einseitigkeit der &Ouml;konomen ist gerechtfertigt. Aber das Problem reicht bis in die Universit&auml;ten und Schulen.<br>\nNoch wichtiger: Die Einseitigkeit der akademischen Wirtschaftswissenschaft strahlt mittlerweile auch in andere Teile der Gesellschaft aus. Dies ist insbesondere erkennbar am Zustand der &ouml;konomischen Bildung in Deutschland.<br>\nZu Beginn dieses Jahres forderte Horst von Buttlar, Chefredakteur von Capital, die Einf&uuml;hrung eines eigenen Schulfachs Wirtschaft an Schulen. Das Thema Wirtschaft sei zu wichtig, um es im Rahmen des etablierten Schulfachs Sozialwissenschaften den &bdquo;Sozialkunde-Schluffis&ldquo; zu &uuml;berlassen. Nat&uuml;rlich w&auml;re es n&uuml;tzlich, wie Herr von Buttlar erg&auml;nzt, bereits in der Schule mehr &uuml;ber &bdquo;Staatsschulden, Finanzkrisen und Leistungsbilanzen&ldquo; zu lernen. Aber was w&uuml;rde denn in einem eigenen Schulfach Wirtschaft gelehrt werden?<br>\nAngesichts der Einseitigkeit der &ouml;konomischen Wissenschaft an deutschen Universit&auml;ten d&uuml;rften sich nach und nach neoklassisch inspirierte, marktliberale Glaubenss&auml;tze an den Schulen durchsetzen. Zu bef&uuml;rchten w&auml;re, dass die didaktische Reduktion des wirtschaftswissenschaftlichen Mainstreams in Deutschland in etwa so auss&auml;he: Staatsschulden sind immer schlecht, die Finanzkrise kam aus den USA &uuml;ber uns hinein, Ungleichheit ist kein &ouml;konomisches Problem, Steuern und Staatsausgaben sind zu hoch, und der deutsche Export&uuml;berschuss ist ein Erfolgsmodell (und nicht Ausdruck von makro&ouml;konomischen Ungleichgewichten, wie in der internationalen Debatte diskutiert wird).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/meinungen\/wirtschaftsweise-im-klassenzimmer-3122.html\">Capital<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24211#h02\">Reden zur 250. Montagsdemo gegen S21<\/a><\/strong><br>\nRede von Egon Hopfenzitz, Bahnhofsvorsteher Stuttgart a.D., auf der 250. Montagsdemo am 8.12.2014<br>\nStuttgart 21 nach 259 Wochen noch immer unerledigt!<br>\nMeine lieben, nie aufgebenden Mitstreiter gegen S21 aus nah und fern,<br>\nunerledigt sagt man in Schwaben zu einer Sache, die nicht fertig wird. Gro&szlig;er Mist sagt man in Schwaben zu einer Sache, die nichts taugt. Daher ist Stuttgart 21 derzeit immer noch ein unerledigter gro&szlig;er Mist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bei-abriss-aufstand.de\/2014\/12\/09\/rede-von-egon-hopfenzitz-auf-der-250-montagsdemo\/\">Bei Abriss Aufstand<\/a>\n<p><strong>Rede von Walter Sittler auf der 250. Montagsdemo<\/strong><br>\nAllen Anwesenden, allen Beteiligten, allen, die f&uuml;r eine bessere politische Kultur auf die Stra&szlig;e gehen &ndash; einen herzlichen Gl&uuml;ckwunsch, dass heute die 250. Montagsdemo stattfindet, trotz der vielf&auml;ltigen R&uuml;ckschl&auml;ge, trotz der vielen juristischen Verfolgungen einer Unzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dieser lange Atem ist bewundernswert und verdient alle Achtung und ich freue mich sehr, dass das Gericht die heutige Demonstration hier stattfinden l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bei-abriss-aufstand.de\/2014\/12\/09\/rede-von-walter-sittler-auf-der-250-montagsdemo\/\">Bei Abriss Aufstand<\/a><\/p>\n<p><strong>Rede von Volker L&ouml;sch bei der 250. Montagsdemo<\/strong><br>\nLiebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, seit fast f&uuml;nf Jahren gibt es eine wache und kritische B&uuml;rgerschaft in dieser Stadt, die sehr genau beobachtet, was sich in und um Stuttgart herum politisch tut &ndash; oder eben nicht tut.<br>\nEs ist eine aktive B&uuml;rgerschaft, die hinterfragt, interveniert und aufkl&auml;rt &ndash; die kommuniziert, miteinander ins Gespr&auml;ch bringt, die vernetzt und opponiert &ndash; und die m&auml;chtig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bei-abriss-aufstand.de\/2014\/12\/09\/rede-von-regisseur-volker-loesch-bei-der-250-montagsdemo\/\">Bei Abriss Aufstand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Anstalt<\/strong><br>\nEs weihnachtet sehr.<br>\nDie Polit-Satire mit Max Uthoff und Claus von Wagner &ndash; sowie diesmal mit Christian Ehring, Matthias Egersd&ouml;rfer und Rainald Grebe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/2289802\/#\/beitrag\/video\/2289802\/Die-Anstalt-vom-9.-Dezember-2014\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wieder einmal absolute Spitzenklasse!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-24232","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24232","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24232"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24232\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28416,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24232\/revisions\/28416"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24232"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24232"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24232"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}