{"id":2424,"date":"2007-06-20T17:15:25","date_gmt":"2007-06-20T15:15:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2424"},"modified":"2016-01-03T12:43:35","modified_gmt":"2016-01-03T11:43:35","slug":"heute-grosses-staunen-ueber-einen-tiefstwert-fuer-die-spd-vergleichen-sie-den-faz-beitrag-becks-mit-der-rede-lafontaines-wundern-sie-sich-noch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2424","title":{"rendered":"Heute gro\u00dfes Staunen \u00fcber einen Tiefstwert f\u00fcr die SPD. &#8211; Vergleichen Sie den FAZ-Beitrag Becks mit der Rede Lafontaines. Wundern Sie sich noch?"},"content":{"rendered":"<p>Am 11.6. habe ich auf der Basis von Vorabmeldungen den Namensartikel von Kurt Beck in der FAZ einigerma&szlig;en <a href=\"?p=2403\">freundlich kommentiert<\/a>, allerdings nach den Konsequenzen gefragt. Nach intensiver Lekt&uuml;re dieses mit Sicherheit nicht alleine von Kurt Beck, sondern im Zusammenspiel von Partei- und Fraktionsf&uuml;hrung geschriebenen Grundsatzartikels komme ich zu einem bedr&uuml;ckenden Ergebnis: Dieser Beitrag enth&auml;lt nahezu keinen eigenst&auml;ndigen Gedanken, logisch nachvollziehbare sowieso nicht, aber daf&uuml;r eine Unzahl von geliehenen Gedanken, Versatzst&uuml;cken und Klischees. Pr&uuml;fen Sie selbst. Es folgen die Links zu Becks Beitrag und zur Lafontaine-Rede und einige kritische Anmerkungen. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>A. Hier zun&auml;chst &Uuml;berschriften und Links zu den beiden Texten:<\/strong><\/p><p><strong>I. Kurt Beck<br>\nDas soziale Deutschland<\/strong><br>\nF.A.Z. Gastbeitrag<br>\n<em>11. Juni 2007<br>\nVorspann der FAZ:<br>\nDer Gegensatz zwischen Staat und Freiheit ist nach Ansicht des SPD-Vorsitzenden Beck ein k&uuml;nstlicher. Der Neoliberalismus der Union h&auml;ngt in der Luft. Er ist Ideologie ohne Erdung. Das Wegducken vor den sozialen Herausforderungen unserer Zeit ist symptomatisch f&uuml;r eine Schwundform des Liberalismus, die politische Freiheit mit Privatisierung verwechselt. Einen Beitrag leisten &ndash; das ist das erste Gesetz der Solidarit&auml;t. Leistung ist daher ein ganz und gar solidarisches und egalit&auml;res Prinzip.<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kurt-beck.de\/menu\/1716719_l1\/index.html\">www.kurt-beck.de<\/a><\/p><p><strong>II. Oskar Lafontaine<br>\nWir d&uuml;rfen die Hoffnung von Millionen W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern nicht entt&auml;uschen<\/strong><br>\nRede von Oskar Lafontaine, Kandidat f&uuml;r den Vorsitz der Partei DIE LINKE vom 16.6.2007<br>\n<em>(&hellip;)<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/die-linke.de\/partei\/organe\/parteitage\/gruendungsparteitag\/reden\/oskar_lafontaine\">die-linke.de<\/a><\/p><p><strong>B. Und hier stichwortartig ein paar kritische Anmerkungen.<\/strong><\/p><p>Zun&auml;chst vor allem zum Artikel von Kurt Beck in der FAZ:<\/p><ol>\n<li>Wir lesen die &uuml;blichen Einlassungen: Demographie, Globalisierung, wir seien auf das gemeinsame Handeln von Staat und B&uuml;rgergesellschaft angewiesen, um die Globalisierung sozial zu gestalten, Investitionen in Bildung und Ausbildung, Wandel der Arbeitswelt, St&auml;rkung der privaten Altersvorsorge, die klassische Industriegesellschaft werde zunehmend durch neue Wertsch&ouml;pfung erg&auml;nzt, &ldquo;Umbruch&ldquo; der &ouml;konomischen Strukturen und schlie&szlig;lich noch die Polemik, dass Linkspopulisten dazu nichts beitr&uuml;gen &ndash; lauter g&auml;ngige und weder analytisch abgeleitete noch durchdachte Formeln. Eine Partei, deren Politiker im Wesentlichen die Formeln wiedergeben, die von anderen in die Welt gesetzt werden, stellt sich als hilfloses Anh&auml;ngsel von interessengeleiteten Parolen dar und wird nicht mehr als eigenst&auml;ndige politische Kraft wahrgenommen. Sie wird unattraktiv f&uuml;r die W&auml;hler, die hinter den Parolen eine andere Wirklichkeit erleben, und f&uuml;r den so wichtigen jungen Nachwuchs  wird sie uninteressant.<\/li>\n<li>Die Leistungen dieser Partei in ihrer immerhin schon 144-j&auml;hrigen Geschichte kommen bei Beck nicht vor, kein bisschen Stolz. Die SPD punktet nicht mit ihren Leistungen f&uuml;r den Ausbau des Sozialstaats und f&uuml;r ein bisschen mehr Gerechtigkeit vor allem in der Bildung in den sechziger und siebziger Jahren, weil sie inzwischen mit den Konservativen und Neoliberalen diese einigerma&szlig;en verl&auml;ssliche Sozialstaatlichkeit f&uuml;r einen Fehler h&auml;lt. Es werden nur wie in der &uuml;blichen neoliberalen Diskussion f&uuml;r einen Systemwechsel die g&auml;ngigen Behauptungen von der ver&auml;nderten demographischen Entwicklung und von der Globalisierung und von einer grunds&auml;tzlich gewandelten Arbeitswelt wiedergekaut. Das sind die Hebel, mit denen schon Schr&ouml;der seine Agenda-Politik durchgesetzt hat.<\/li>\n<li>Es fehlt auch jeder Hinweis auf eine vern&uuml;nftige Makropolitik oder eine Alternative zur angebotsorientierten Wirtschaftspolitik, fr&uuml;her einmal von der SPD unter der &Uuml;berschrift Globalsteuerung in die deutsche Politik eingef&uuml;hrt. Eine solche Politik w&auml;re gerade jetzt, um den konjunkturellen Aufschwung zu st&uuml;tzen, genauso n&ouml;tig. Von mehreren &Ouml;konomen &ndash; interessanterweise vor allem aus dem Ausland &ndash; wurde gerade j&uuml;ngst wieder auf die Defizite der deutschen Politik auf diesem Feld hingewiesen. So zum Beispiel vom amerikanischen Nobelpreistr&auml;ger Robert Solow (<a href=\"?p=2417\">vgl. NachDenkSeiten Hinweis Nr. 4<\/a>)  Klar, dass Beck &ndash; wiederum den gegenw&auml;rtigen Behauptungen folgend &ndash; von &bdquo;einer kraftvollen Konjunktur des Jahres 2006 und 2007&ldquo; spricht. W&uuml;rde die SPD-Spitze nachdenken, dann w&uuml;rde sie ein Wachstum von zwischen 2 und 3% nach einer so langen Stagnation nicht gerade als kraftvoll bezeichnen. Bei 4 Millionen registrierten und eine um vieles h&ouml;here Zahl  von statistisch nicht erfassten Arbeitslosen von guter Konjunktur oder von Aufschwung zu sprechen, ist ohnehin Selbstbetrug und war schon einer der makro&ouml;konomischen Grundfehler beim Abbruch des kleinen Aufschwung von 1998 bis 2000. Auch hier das grundlegende Defizit: ohne eigene Gedanken, nur erpicht darauf, die Diagnosen und Spr&uuml;che anderer, in der Regel der Wirtschaft und der neoliberalen Ideologen, zu &uuml;bernehmen, die daraus eine Fortsetzung der &bdquo;Reform&ldquo;-Politik ableiten und durchsetzen wollen.<\/li>\n<li>Der SPD-Vorsitzende betet die neoliberale &bdquo;Grundwahrheit&ldquo; nach, wir h&auml;tten den Aufschwung den Reformen zu verdanken. Also: der Stolz auf die Vergangenheit tobt sich im Feiern dessen aus, was Gerhard Schr&ouml;der hierzulande angerichtet hat. Dass damit angesichts der Millionen Menschen, die darunter konkret zu leiden haben oder Opfer ohne Gegenleistung bringen mussten,  kein Blumentopf zu gewinnen ist, m&uuml;ssten Beck wenigstens die Umfragewerte f&uuml;r die SPD deutlich machen.<\/li>\n<li>Der Grundsatzartikel ist &uuml;ber weite Strecken bestenfalls besch&ouml;nigend, wenn nicht  gar ziemlich verlogen. Schon die &Uuml;berschrift m&uuml;sste irritieren. Da steht &bdquo;Das soziale Deutschland&ldquo;. Wo ist das denn in 7 Jahren Regierung Schr&ouml;der geblieben? Und dann wird &bdquo;der Schutz vor Willk&uuml;r in der Wirtschaft und vor Diskriminierung am Arbeitsplatz&ldquo; gefordert. &ndash; Ja, wer hat denn Hartz IV eingef&uuml;hrt. Die Zerschlagung einer einigerma&szlig;en verl&auml;sslichen Arbeitslosenversicherung durch Hartz IV ist die Grundlage der heute &uuml;blichen Willk&uuml;r im Umgang mit den Arbeitnehmern. &ndash; Ja, wer hat denn die F&ouml;rderung der Minijobs nach der Abl&ouml;sung von Lafontaine durch Eichel eingef&uuml;hrt? Zwischen 1990 und 2005 ist die Zahl der gesicherten und sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverh&auml;ltnisse von rund 30 Millionen auf knapp &uuml;ber 26 Millionen gesunken, auch und gerade in der Zeit von Schr&ouml;der. Jetzt zu beklagen, dass die Post von Zustellern gebracht wird, die sich f&uuml;r einen Hungerlohn abstrampeln m&uuml;ssen, ist verlogen. Die SPD hat am Aufbau eines Niedriglohnsektor kr&auml;ftig mitgestrickt und zum Beispiel auch die Entwicklung der Leiharbeit gef&ouml;rdert.<\/li>\n<li>Von Beck wird beklagt, wir w&uuml;rden uns auf eine Gesellschaft hin bewegen, die selbst nach dem Prinzip der B&ouml;rse funktioniert. Und es wird auch hier die Globalisierung angef&uuml;hrt. Das ist unehrlich, denn hierzulande und von der eigenen Politik wurden die Weichen falsch gestellt, und hierzulande k&ouml;nnten sie auch richtig gestellt werden. Der sozialdemokratische Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der hat die Aufl&ouml;sung der so genannten Deutschland AG propagiert und zur Erleichterung dieses Wahnsinns des Verschleuderns und Fledderns vieler Unternehmen die entsprechenden Steuerbefreiungen f&uuml;r die so genannten Heuschrecken geschaffen. Warum schl&auml;gt Beck nicht vor, diese falsche Politik zu korrigieren? Warum verlangt er in der Koalition nicht die Zur&uuml;cknahme der Steuerbefreiung der Gewinne beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen? Beck erkennt offenbar die eigenen Handlungsm&ouml;glichkeiten nicht. Oder die SPD-F&uuml;hrung will nichts tun gegen die Finanzindustrie.<\/li>\n<li>Im Vorschlag der Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenskapital k&ouml;nnte man bei wohlwollender Betrachtung einen eigenen Gedanken erkennen. Aber dieser hat die Qualit&auml;t mangelnder Durchsetzbarkeit wie schon ein fr&uuml;heres Steckenpferd einiger Sozialdemokraten. Damals wurde von ihnen die B&uuml;rgerversicherung propagiert, statt Widerstand gegen die Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme zu leisten. Wo ist denn die B&uuml;rgerversicherung geblieben? Schon damals war erkennbar, dass dies Spielmaterial ist. Und so ist das heute mit der Verm&ouml;gensbildung in Arbeitnehmerhand.<\/li>\n<li>Und dann die Formel vom &bdquo;vorsorgenden Sozialstaat&ldquo;. Sie kommt gleich mehrmals vor. Das hat mich &uuml;berrascht, weil ich Beck f&uuml;r so realistisch halte, dass ich ihm die Wiedergabe dieser in jeder Hinsicht entt&auml;uschenden Formel nicht zugetraut h&auml;tte. Die Formel vom &bdquo;vorsorgenden Sozialstaat&ldquo; ist ein Konstrukt ohne Realit&auml;tsgehalt und enth&auml;lt im &Uuml;brigen die oben schon erw&auml;hnte Kritik an der eigenen Geschichte. Bisherige sozialdemokratische Sozial- und Gesellschaftspolitik war &uuml;ber weite Strecken auch vorsorgend und nicht nur f&uuml;rsorgend. Zum Beispiel: Ist die 1975 von der SPD erreichte Einf&uuml;hrung des gleichen Kindergeldes statt der ungerechten Kindersteuerfreibetr&auml;ge ein Akt der F&uuml;rsorge gewesen?  Sie hat die Familien fairer als bis dahin finanziell ausgestattet, um Kinder zu ern&auml;hren und aufzuziehen. &ndash; Waren die Investitionen der SPD-gef&uuml;hrten Regierungen in Bund und L&auml;nder in den Hochschulbau und die &Ouml;ffnung der Bildung f&uuml;r die Kinder von Arbeitnehmerfamilien &bdquo;f&uuml;rsorgende&ldquo; Akte? War die 1972 eingef&uuml;hrte flexible Altersgrenze oder die in der gro&szlig;en Koalition 1968 eingef&uuml;hrte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall auch f&uuml;r Arbeiter (und nicht nur f&uuml;r Angestellte) ein Akt der F&uuml;rsorge? Waren das Abwasserabgabengesetzes und das Benzinbleigesetz und die Gr&uuml;ndung des Bundesumweltamtes und die vielen anderen in der Zeit der Regierung Brandt begonnenen umweltpolitischen Ma&szlig;nahmen Akte der F&uuml;rsorge oder der Vorsorge? Wer als Sozialdemokrat das Konstrukt vom vorsorgenden Sozialstaat f&uuml;r die eigene Grundsatzprogrammdebatte aufrechterh&auml;lt, der meint es nicht gut mit der SPD.<\/li>\n<li>Der Grundsatzartikel zeigt leider, dass die SPD-F&uuml;hrung nicht willens ist zu einer Kurskorrektur der bisherigen Reformpolitik, sondern wie bei der letzten Bundestagswahl nur mit einer aufgesetzten Sozialrethorik ihrer weglaufenden W&auml;hlerschaft hinterherlaufen m&ouml;chte.<\/li>\n<\/ol><p>Das waren nur einige von vielen m&ouml;glichen kritischen Hinweisen.<\/p><p><strong>Und jetzt ein paar knappe Anmerkungen zu Lafontaine:<\/strong><\/p><ol start=\"10\">\n<li>Die Rede Lafontaines zeigt, wie gef&auml;hrlich Die Linke f&uuml;r die weitere Entwicklung der SPD wird, wenn diese zu der aus meiner Sicht notwendigen Kurskorrektur der Reformpolitik nicht bereit ist. Diese Rede war &uuml;ber weite Strecken gepr&auml;gt von sozialdemokratischen Geist. Und vom Geist unserer Verfassung. Dort steht n&auml;mlich, wir sollten ein Sozialstaat sein. Deshalb ist die von Lafontaine geforderte Wiederherstellung der Sozialstaatlichkeit ein beachtliches Zeichen von Verfassungstreue, die man den anderen Parteien heute leider nicht mehr zuschreiben kann. Mit dem Gebot des Artikels 20 unseres Grundgesetzes gehen die herrschenden Kreise n&auml;mlich ausgesprochen gro&szlig;z&uuml;gig bis feindselig um.<\/li>\n<li>Anders, als von den Meinungsmachern in Publizistik und Politik dargestellt, war die Rede nicht weit gehend populistisch. Es gab eher Teile, die Lafontaine in der &Ouml;ffentlichkeit noch zu schaffen machen werden, zum Beispiel sein Bekenntnis zu Chavez in Venezuela. Sie steht im Widerstreit zu der mit Recht hochgehaltenen Pressefreiheit. Nur wenige erkennen das Spiel, das konservative Kreise &uuml;ber die Medien in Venezuela gegen den gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten gespielt haben.<\/li>\n<li>Lafontaine setzte &uuml;berraschend einen deutlichen programmatischen Akzent f&uuml;r Die Linke bei der &ouml;kologischen Erneuerung. Und er behauptet, die Systemfrage werde durch die Umweltfrage gestellt. Und Die Linke sei die einzige Partei, die die Systemfrage aufwirft. &ndash; Diesen Gedanken halte ich f&uuml;r ziemlich abwegig und nur auf dem Hintergrund der Beobachtung f&uuml;r verst&auml;ndlich, dass es bei der Linken wie in anderen Kreisen eine Reihe von Menschen gibt, die gerne die Systemfrage gestellt sehen. Das klingt gut. Aber was soll das denn hei&szlig;en? Will man das Privateigentum abschaffen? Gut, dass die Bahn im &ouml;ffentlichen Eigentum bleiben sollte und auch die Energiewirtschaft und eine Reihe anderer Produktionen und Dienstleistungen der Daseinsvorsorge besser &ouml;ffentlich als privat organisiert werden, sehe ich sofort ein und werbe auch daf&uuml;r. Aber damit ist doch noch keine Systemfrage gestellt. &ndash; &Ouml;kologisch vern&uuml;nftige Politik verlangt ein st&auml;rkeres Engagement des Staates bei der Rahmensetzung. Mit Steuern und Abgaben, mit Geboten und Verboten muss daf&uuml;r gesorgt werden, dass Markt und Wettbewerb in die richtige Richtung gelenkt werden. Das wissen &Ouml;konomen seit Jahrzehnten So haben wir auch die &Ouml;ko-Steuer begr&uuml;ndet. So steht es im Steuerreformprogramm der SPD von 1971. Aber das ist doch keine System&auml;nderung. Was meint Lafontaine?<\/li>\n<li>Den Gebrauch des Begriffs Raubtierkapitalismus finde ich nicht sonderlich aufkl&auml;rerisch. Aber das sei Lafontaine konzidiert: Auch Mitglieder von etablierten Parteien benutzen diesen Begriff.<\/li>\n<\/ol><p><strong>Nutzen Sie die beiden Texte f&uuml;r Diskussionen mit anderen und zum Aufbau einer Gegen&ouml;ffentlichkeit zum herrschenden geistlosen &bdquo;Geist&ldquo;.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 11.6. habe ich auf der Basis von Vorabmeldungen den Namensartikel von Kurt Beck in der FAZ einigerma&szlig;en <a href=\"?p=2403\">freundlich kommentiert<\/a>, allerdings nach den Konsequenzen gefragt. 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