{"id":24257,"date":"2014-12-12T09:09:14","date_gmt":"2014-12-12T08:09:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257"},"modified":"2014-12-12T09:09:14","modified_gmt":"2014-12-12T08:09:14","slug":"hinweise-des-tages-2275","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h01\">Regierung will Mandat f&uuml;r Einsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h02\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h03\">Folter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h04\">Themenwoche &bdquo;Ware Welt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h05\">TTIP: Volle Konzentration auf Investitionsschutz lenkt von anderen Themen ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h06\">Luxemburger Steueraff&auml;re weitet sich aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h07\">USA verklagen Deutsche Bank &ndash; Steuerbetrug in gro&szlig;em Stil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h08\">Ehemaliger Verfassungsrichter: &bdquo;Gesetz zur Tarifeinheit verfassungswidrig&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h09\">Angela Merkels Digitalpolitik: Unter dieser Frau kein Anschluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h10\">Umbruchszeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h11\">Minister erl&auml;sst Werbe-Verbot f&uuml;r Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h12\">&ldquo;Friedenswinter&rdquo;-Demos: Protestb&uuml;ndnis ruft zum Marsch gegen Gauck auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h13\">Spaniens neues Knebelgesetz: 1.000 Euro Strafe f&uuml;r eine Demo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h14\">Kulturzeit-Gespr&auml;ch mit Oliver Tolmein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h15\">Die bittere Statistik des Dschihadismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h16\">Wolfgang Grupp &ndash; An Ramelow sind wir auch selbst schuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h17\">Die Revolution des Publikums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257#h18\">Steinmeier beklagt &bdquo;erstaunliche Homogenit&auml;t&ldquo; und &bdquo;Konformit&auml;tsdruck&ldquo; in Medien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24257&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Regierung will Mandat f&uuml;r Einsatz<\/strong><br>\nAus einer Bewertung des Bundesverteidigungsministeriums geht laut Bild hervor, das daf&uuml;r zum ersten Mal das Grundgesetz &bdquo;erweitert&ldquo; ausgelegt werden m&uuml;sse. Bei dem Kampf gegen die Terrormiliz IS handele es sich weder um einen B&uuml;ndnisfall noch gebe es ein UN-Mandat. Maas und de Maizi&egrave;re sollten daher beurteilen, ob der Einsatz mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar sei. Bereits am 17. Dezember solle das Kabinett dem Einsatz zustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Bundeswehr-im-Nordirak\/!151079\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist immer wieder erschreckend, wie geschichtsvergessen die taz ist. Auch bei der &bdquo;Operation Allied Force&ldquo;, dem Luftkrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien im Jahre 1999, gab es weder den B&uuml;ndnisfall noch ein UN-Mandat. Die Mehrheit der V&ouml;lkerrechtler ist heute der <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Krim-Invasion-ist-voelkerrechtswidrig-article12390256.html\">Ansicht<\/a>, dass es sich bei diesem Einsatz um einen v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg handelte. Was die taz hier treibt, ist Geschichtsklitterung. Das &uuml;berrascht nicht, schlie&szlig;lich wurde damals auch in der taz f&uuml;r diesen Krieg getrommelt. Wenn die Bundesregierung nun am Grundgesetz schrauben will, so ist dies der Versuch der Legalisierung von Unrecht. V&ouml;lkerrecht l&auml;sst sich jedoch nicht durch nationales Recht au&szlig;er Kraft setzen. Der Einsatz im Nordirak, der sicher in der &Ouml;ffentlichkeit gut zu verkaufen ist (Hilfe f&uuml;r die Kurden gegen die blutr&uuml;nstige IS), ist hier nur die Vorlage. Ist das Grundgesetz erst einmal auf Kriegseins&auml;tze getrimmt, werden diesem Einsatz noch viele andere folgen.<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Kein Bundeswehreinsatz im Nordirak<\/strong><br>\nDie Bundesregierung setzt weiterhin auf v&ouml;llig falsche Strategien im Irak-Konflikt. Es kann und muss jetzt sehr viel getan werden, um den so genannten Islamischen Staat (IS) zu bek&auml;mpfen. Aber Waffenlieferungen und Milit&auml;rausbildung im Nordirak geh&ouml;ren nicht dazu&ldquo;, kommentiert Jan van Aken Medienberichte, nach denen die Bundesregierung noch in diesem Jahr den Einsatz von bis zu 100 Bundeswehrsoldaten im Nordirak plant. Der au&szlig;enpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:<br>\n&bdquo;Viel sinnvoller w&auml;re es jetzt, die Finanzierungsquellen des IS auszutrocknen, den Zufluss von K&auml;mpfern und Waffen zu stoppen und ihm den politischen Boden im Nordirak zu entziehen. Solange die Bundesregierung den Konflikt nur milit&auml;risch betrachtet, wirken ihre Aktionen wie hilfloser Aktionismus.<br>\nBesonders besch&auml;mend ist, dass die Bundesregierung der Milit&auml;rhilfe einen gr&ouml;&szlig;eren Stellenwert einr&auml;umt als der humanit&auml;ren Hilfe. Nach dem verzweifelten Aufruf des World Food Programme, nach dem Fl&uuml;chtlinge in der Region im Dezember nicht mehr versorgt werden k&ouml;nnen, hat Deutschland gerade mal 4,4 Millionen Euro gespendet. Allein die Fl&uuml;ge mit den Waffen nach Erbil haben 6 Millionen Euro gekostet &ndash; den Wert der Waffen noch gar nicht mitgerechnet.<br>\nDar&uuml;ber hinaus fordert DIE LINKE die Bundesregierung auf, den zunehmenden Vorw&uuml;rfen von Menschenrechtsverletzungen durch die Peshmerga nachzugehen und unabh&auml;ngig aufkl&auml;ren zu lassen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/kein-bundeswehreinsatz-nordirak\/\">Linksfraktion im Bundestag<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gegen den Krieg &ndash; k&ouml;nnen wir sachlich bleiben?<\/strong><br>\nIn wenigen Tagen, am 13.12.2014, wird es in verschiedenen deutschen St&auml;dten Demonstrationen f&uuml;r die Erhaltung des Friedens und die R&uuml;ckkehr, bzw. den Aufbruch zu einem neuen Dialog mit Russland geben.<br>\nPassend zu diesem Anlass erschien vor wenigen Tagen der Aufruf von 64 Prominenten &bdquo;Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!&ldquo;, der zur Entwicklung einer neuen Entspannungspolitik gegen&uuml;ber Russland aufruft. Kern d&uuml;rfte der Satz sein, in dem eine &bdquo;f&uuml;r Russland bedrohlich wirkende Ausdehnung des Westens nach Osten ohne gleichzeitige Vertiefung  der Zusammenarbeit  mit Moskau, wie auch die v&ouml;lkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Putin&ldquo; als Fehler konstatiert wird. Dieser Aufruf  ist, ungeachtet m&ouml;glicher Vorbehalte zu einzelnen Passagen, in vollem Umfange zu begr&uuml;&szlig;en. Endlich haben die Widerspr&uuml;che des sinnlosen Sanktionskrieges gegen Russland auch die politischen Etagen der etablierten Politik erreicht.<br>\nSelbstverst&auml;ndlich hat dieser Aufruf, initiiert und getragen von Kr&auml;ften der etablierten Politik, auch die Funktion &ndash; wenn nicht bewusst, so doch faktisch &ndash; den wachsenden Unmut an der Basis der Bev&ouml;lkerung zu integrieren, die sich nicht weiter in eine gef&auml;hrlich eskalierende Konfrontation mit Russland hineinman&ouml;vrieren lassen will. Weniger freundlich ausgedr&uuml;ckt, der Aufruf hat auch die Funktion, der Kritik das Wasser abzugraben und sie auf seichteres Fahrwasser umzulenken, indem die Schuld f&uuml;r die Eskalation gleicherma&szlig;en auf den &bdquo;Westen&ldquo;, der sich zu sehr nach Osten ausgedehnt habe wie auch auf &bdquo;Moskau&ldquo;, das die Krim v&ouml;lkerrechtswidrig annektiert habe, verteilt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kai-ehlers.de\/texte\/aktuelle-beitrage\/2014-12-10-gegen-den-krieg-koennen-wir-sachlich-bleiben\">Kai Ehlers<\/a><\/li>\n<li><strong>August Pradetto : &ldquo;In Russland kommen Einkreisungs&auml;ngste hoch&rdquo;<\/strong><br>\nSTANDARD: War Europa ansatzweise vorbereitet auf die Entwicklungen im Ukraine-Konflikt?<br>\nAugust Pradetto: Die Lage hat sich f&uuml;r alle &uuml;berraschend entwickelt, nicht nur f&uuml;r Br&uuml;ssel oder Berlin, auch f&uuml;r Moskau. Vor einem Jahr, als in Vilnius beim EU-Gipfel das ukrainische Assoziationsabkommen unterzeichnet werden sollte, gingen Br&uuml;ssel wie Moskau von der Stabilit&auml;t ihrer strategischen Partnerschaft aus. Dann wurden aber eine Reihe von Fehlern gemacht. Man hatte zu wenige Kenntnisse der schwierigen Verh&auml;ltnisse innerhalb der Ukraine und der Konsequenzen f&uuml;r die Beziehung zwischen Kiew und Moskau. Man sagte blo&szlig;: &ldquo;Das ist der n&auml;chste gro&szlig;e Markt in Europa, 44 Millionen Konsumenten, &uuml;berdies hat die Ukraine Reformen n&ouml;tig.&rdquo; Das war, &uuml;berspitzt formuliert, die Mentalit&auml;t&hellip;<br>\nSTANDARD: Wie geht es nun weiter?<br>\nPradetto: In Russland kommen wieder Einkreisungs&auml;ngste hoch. Man kann noch so oft sagen: &ldquo;Das ist Bl&ouml;dsinn, niemand bedroht Russland.&rdquo; Doch wenn Moskau das so wahrnimmt, dann wird das eben ein Faktor ihrer Au&szlig;enpolitik.<br>\nSTANDARD: Wie soll der Westen darauf reagieren?<br>\nPradetto: Es gibt Tendenzen, die NATO gegen Russland in Stellung zu bringen. Einigen scheint ein neuer kalter Krieg ein gangbares Szenario zu sein. Aber Moskau ist zu schwach, um einen Krieg provozieren zu k&ouml;nnen, der &uuml;ber das hinausgeht, was in der Ostukraine passiert. Gleichzeitig gibt es eindeutige Hinweise, dass Moskau den Konflikt nicht weiter versch&auml;rfen oder die Ukraine aufteilen will; dass man zu einer kooperativen Normalit&auml;t mit dem Westen gelangen m&ouml;chte&hellip;<br>\nPradetto: Poroschenko hat, kaum war er gew&auml;hlt, begonnen, das Problem mit milit&auml;rischen Mitteln l&ouml;sen zu wollen, und da wurde er von den USA unterst&uuml;tzt. Das hat mit dazu gef&uuml;hrt, dass die Separatisten im Osten immer st&auml;rker von Moskau unterst&uuml;tzt wurden. Dadurch wurde der Konflikt internationalisiert. Eine solche Politik ist nicht tragf&auml;hig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000009226475\/In-Russland-kommen-Einkreisungsaengste-hoch\">der Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>Frack die EU! Washington, der gefrorene Krieg gegen Russland<\/strong><br>\nAm 2. Dezember vereidigte Staatspr&auml;sident Poroschenko drei Ausl&auml;nder als Kabinettsminister: eine amerikanische, eine litauische und einem georgischen. Er gew&auml;hrte ihnen die ukrainischen Staatsb&uuml;rgerschaft ein paar Minuten vor der Zeremonie.<br>\nDie USA-geboren Natalie Jaresko ist neue Finanzministerin der Ukraine. Mit ukrainischer Herkunft und Studium an der Harvard und der DePaul-Universit&auml;t, ging Jaresko vom amerikanischen State Department nach Kiew, als die Ukraine die Unabh&auml;ngigkeit von der Sowjetunion erlangte, um die Wirtschaftsabteilung der neu er&ouml;ffneten US-Botschaft zu leiten. Drei Jahre sp&auml;ter verlie&szlig; sie die US-Botschaft, um die Leitung des von der US-Regierung finanzierten Western NIS Enterprise Fund zu &uuml;bernehmen. Im Jahr 2004 gr&uuml;ndete sie ihren eigenen Equity Fund. Als ein Unterst&uuml;tzer der Orangenen Revolution 2004 diente sie dem &ldquo;Orangenen&rdquo; Sieger Pr&auml;sident Viktor Juschtschenko als Beraterin f&uuml;r ausl&auml;ndische Investitionen.<br>\nDer litauische Investmentbanker Aivaras Abromavicius ist der neue Wirtschaftsminister, welcher die  staatlichen Wirtschaftspolitik deutlich unter Einfluss der USA, oder besser gesagt deren Kontrolle stellt.<br>\nDer neue Gesundheitsminister, Aleksandr Kvitashvili aus Georgia, ist US-ausgebildet und spricht nicht mal ukrainisch. Er diente sich als Gesundheitsminister in seiner Heimat Georgien, als die US-Marionette Saakaschwili Pr&auml;sident war.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.counterpunch.org\/2014\/12\/09\/washingtons-frozen-war-against-russia\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=washingtons-frozen-war-against-russia\">Diana Johnstone in Counterpunch<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141212_Frack_die_EU.pdf\">&Uuml;bertragung von Michael M&uuml;ller [PDF]<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Hilferuf des Arseni Jazenjuk<\/strong><br>\nDer Ukraine droht der Staatsbankrott. Das sagt Ministerpr&auml;sident Jazenjuk &ndash; und bittet den Westen um mehr Geld&hellip;<br>\nDer ukrainische Ministerpr&auml;sident Arseni Jazenjuk hat eine internationale Geberkonferenz zur Abwendung eines Staatsbankrotts gefordert. Die Unterst&uuml;tzung des Westens sei zum &Uuml;berleben n&ouml;tig, sagte der Regierungschef am Donnerstag in einer Rede vor dem Parlament in Kiew. Er verwies auf einen Bericht der &bdquo;Financial Times&ldquo;, wonach die Ukraine im kommenden Jahr &uuml;ber ein bestehendes Hilfsprogramm des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) hinaus 15 Milliarden Dollar ben&ouml;tige<br>\nDas IWF-Paket umfasst 17 Milliarden Dollar. Zwei Zahlungen von insgesamt 4,6 Milliarden Dollar sind geflossen. Jazenjuk betonte den Reformwillen seiner Regierung, um weiteres Geld des Westens zu erhalten. Das Parlament genehmigte am Donnerstag ein Programm der Regierung, das einen Umbau des Steuerwesens, eine Anhebung der Energiepreise und eine Privatisierung staatlicher Unternehmen vorsieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/ukraine-in-finanzieller-not-der-hilferuf-des-arseni-jazenjuk\/11106154.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Folter<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Outsourcing der Folter<\/strong><br>\nEs war alles noch viel schlimmer, als man es sich bisher vorgestellt hatte. Und die am Dienstag nach mehrmaligem Aufschub ver&ouml;ffentlichte, auf weniger als 500 Seiten herunterzensierte Fassung eines internen Senatsberichts von mehr als 6.700 Seiten &uuml;ber die Folterpraktiken der CIA verschweigt wahrscheinlich das Allerschlimmste. Der Senatsausschuss zur Kontrolle der US-Geheimdienste konstatiert in seinem Report, dass die Verh&ouml;rmethoden, die zwischen September 2001 und Januar 2009 angewandt wurden, nicht nur &raquo;brutal&laquo; waren, sondern auch &raquo;weit schlimmer&laquo;, als die CIA gegen&uuml;ber der Regierung und den Politikern zugab. Auch die Bedingungen, unter denen die H&auml;ftlinge im geheimen Anlagen &uuml;ber die ganze Welt verteilt gefangen gehalten wurden, seien &raquo;strenger&laquo; gewesen als die CIA es darstellte. Abgesehen von den &raquo;versch&auml;rften Vernehmungen&laquo; waren die H&auml;ftlinge bei vollst&auml;ndiger Dunkelheit in Einzelzellen an die Wand gekettet, w&auml;hrend sie st&auml;ndig mit lauten Ger&auml;uschen oder Musik wach gehalten wurden. Das Fehlen von Heizungen f&uuml;hrte zu Erkrankungen und in mindestens einem dokumentierten Fall zum Tod. Gefangene wurden zur Dem&uuml;tigung nackt herumgef&uuml;hrt oder mussten mit nach oben gefesselten H&auml;nden stundenlang stehen. W&auml;hrend der Folterverh&ouml;re wurden die Opfer bis zu 180 Stunden gewaltsam wach gehalten. In der Regel mussten sie dabei unertr&auml;gliche Stellungen einnehmen, teilweise mit &uuml;ber dem Kopf an die Wand geketteten H&auml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/schwerpunkt\/outsourcing-der-folter\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Mitwisser und Profiteure<\/strong><br>\nDer jetzt ver&ouml;ffentlichte US-Senatsbericht &uuml;ber die Folterpraktiken der CIA wirft erneut Fragen zur Mitwirkung Deutschlands an Verbrechen im &ldquo;Anti-Terror-Krieg&rdquo; auf.<br>\nDer Bericht erw&auml;hnt den Fall eines Deutschen, der in ein geheimes Haftzentrum in Afghanistan verschleppt wurde. Obwohl der Bundesnachrichtendienst (BND) fr&uuml;hzeitig &uuml;ber die Entf&uuml;hrung informiert wurde, leitete Berlin keine Schritte gegen die Straftat an.<br>\nSp&auml;te Bestrebungen der Justiz, den Fall vor Gericht zu bringen, wurden von der Bundesregierung vereitelt. Details aus dem US-Senatsbericht rufen weitere deutsche F&auml;lle in Erinnerung, etwa denjenigen eines Mannes aus Bremen, der in Kandahar (Afghanistan) gefoltert wurde. Das dortige Internierungslager, in dem Verbrechen bis hin zu Mord geschahen, wie sie in dem US-Bericht geschildert werden, wurde von deutschen Elitesoldaten bewacht. Aussagen des damaligen CIA-Europachefs deuten darauf hin, dass das Bundeskanzleramt schon im Oktober 2001 zumindest &uuml;ber die CIA-Verschleppungen informiert gewesen ist; Kanzleramtschef war damals Frank-Walter Steinmeier.<br>\nBundesjustizminister Heiko Maas fordert: &ldquo;Alle Beteiligten m&uuml;ssen auch strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden.&rdquo; Ermittlungen zumindest gegen mutma&szlig;liche Mitwisser, deren Stillschweigen half, die Taten zu ver&uuml;ben, k&ouml;nnten in Deutschland aufgenommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59017\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><strong>Ex-CIA-Agent John Kiriakou: Whistleblower der CIA-Folter<\/strong><br>\nJohn Kiriakou ist der erste ehemalige CIA-Agent, der im Zusammenhang mit Folter im &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo; ins Gef&auml;ngnis muss. Der 48-j&auml;hrige US-Amerikaner ist am vergangenen Freitag in Alexandria, Virginia zu 30 Monaten Gef&auml;ngnis verurteilt worden.<br>\nDoch Kiriakou ist kein Folterer. Als ihm sein Geheimdienst eine Weiterbildung in &bdquo;verbesserten Verh&ouml;rtechniken&ldquo; anbot, lehnte Kiriakou ab. Mehrere Jahre sp&auml;ter wurde er der Ex-Agent, der die systematische CIA-Folter und deren R&uuml;ckendeckung durch US-Pr&auml;sident George W. Bush als erster &ouml;ffentlich machte. Dieser &bdquo;Verrat&ldquo; und die Nennung eines Folterers wird ihm jetzt zum Verh&auml;ngnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!110191\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Themenwoche &bdquo;Ware Welt&ldquo;<\/strong><br>\nH&ouml;rspiele, Features, Essays und Gespr&auml;che zum Thema &Ouml;konomisierung\n<p>Darunter u.a.: <strong>Das Himbeerreich<\/strong><br>\nEin H&ouml;rspiel von Andres Veiel<br>\nDie Sonderetage einer gro&szlig;en deutschen Bank. Hier haben ehemalige Vorstandsmitglieder ihre B&uuml;ros. Die einen sind eigentlich schon in Rente, andere sind beurlaubt &ndash; ausgemustert sind sie allesamt. Doch ihr Wissen um Interna ist f&uuml;r die Bank zu kostbar, als dass man sie gehen lassen k&ouml;nnte. Im Himbeerreich sind sie auf Stand-by gestellt. Von hier aus beobachten sie die Bankenkrise, an der sie einst mitgewirkt haben. Sie erz&auml;hlen von ihren Karrieren und Karriereknicks, vom Kick beim Investment Banking, von gro&szlig;en internationalen Deals und von den Verstrickungen von Finanzwelt und Politik. Sie haben die Krise kommen sehen, kannten die faulen Gesch&auml;ftspraktiken und die unermessliche Gier ihrer Branche. Der Text entstand auf der Basis von Interviews mit ehemaligen und noch amtierenden deutschen Bankern.<\/p>\n<p><strong>TTIP: Transatlantischer Traum oder der Ausverkauf der Demokratie?<\/strong><br>\nEin Feature von Peter Kreysler<br>\nIm Fr&uuml;hjahr 2013 wurden der EU-Lobby-Expertin Pia Eberhardt von einer unbekannten Quelle geheime Dokumente eines EU-Verhandlungsmandats zugespielt. Es ging um geheime Details des geplanten Freihandelsabkommens TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) zwischen den USA und der EU. Zur Debatte steht eine lange Wunschliste von Konzernlobbyisten und Finanzinstituten: die Lockerung der Lebensmittelsicherheit, laxere Umwelt- und Chemiestandards, Arbeitsschutzbestimmungen des Arbeitsrechts, staatlicher Schutz f&uuml;r Bildung und Kultur. Kurz: es geht um die &Ouml;konomisierung aller Lebensbereiche, der gesamten Daseinsvorsorge. Sonderschiedsgerichte, besetzt von global agierenden Anwaltskanzleien, sollen den &ldquo;Investitionsschutz multinationaler Unternehmer&rdquo; garantieren. Rechtsstaatliche Errungenschaften sowie nationale Rechtsstandards z&auml;hlen dann nicht mehr. Politiker versprechen Wachstum und Arbeitspl&auml;tze. Doch die Zahl der Kritiker w&auml;chst, die &ouml;ffentliche Stimmung droht zu kippen, w&auml;hrend der Propagandaapparat der Lobbyisten auf vollen Touren l&auml;uft.<\/p>\n<p><strong>Die Selbstaufgabe des Westens?<\/strong><br>\nDer Schriftsteller Ingo Schulze im Gespr&auml;ch mit dem Autor und Politiker Norbert Bl&uuml;m<br>\nDie Selbstaufgabe des Westens ist ein doppelsinniger Begriff. Der Schriftsteller Ingo Schulze hat ihn formuliert f&uuml;r ein Gespr&auml;ch mit dem Politiker Norbert Bl&uuml;m. Es geht um die &Ouml;konomisierung aller Lebensbereiche, die zerst&ouml;rt, was unser Leben lebenswert macht. Schulzes Rede &ldquo;Unsere sch&ouml;nen neuen Kleider &ndash; gegen die marktkonforme Demokratie &ndash; f&uuml;r demokratiekonforme M&auml;rkte&rdquo; vom Februar 2012 wurde immer wieder zitiert. Der Politiker Norbert Bl&uuml;m wird gemeinhin mit der Sozialpolitik des Westens assoziiert &ndash; und mit dem Wahlkampfmotto aus dem Jahr 1986: &bdquo;Die Rente ist sicher!&rdquo;.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/themenwoche-ware-welt.2266.de.html\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>TTIP: Volle Konzentration auf Investitionsschutz lenkt von anderen Themen ab<\/strong><br>\nDie fast vollst&auml;ndige Konzentration der TTIP-Gegner auf ISDS lenkt von anderen Themenbereichen ab. Diese &ndash; Datenschutz und Energie &ndash; k&ouml;nnten noch gr&ouml;&szlig;ere Problemf&auml;lle f&uuml;r die Verhandlungen werden &ndash; schreibt das europ&auml;ische Informationsportal EurActiv.<br>\nDatenschutz und Energie liegen aber &uuml;berhaupt nicht auf dem Verhandlungstisch, denn beide Seiten haben entschieden, den Datenschutz aus den Verhandlungen auszuklammern. Kurz danach begann der Prism-Skandal &uuml;ber Datenspionage, der die Beziehungen zwischen der EU und den USA merklich abk&uuml;hlte. Der Skandal zeigt, wie schwierig die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit dem Thema Datenschutz auf der Agenda geworden w&auml;ren.<br>\nDie Kommission bem&uuml;ht sich derweil um die schnelle Umsetzung umstrittener Datenschutzregeln. Im n&auml;chsten Jahr soll eine Gesetzgebung zustande kommen. Viele Klauseln in der vorgeschlagenen Verordnung w&uuml;rden die gro&szlig;en US-Konzerne wie Google und Amazon im Bereich der &ldquo;Over-the-top&rdquo;-Datendienstleistungen beeintr&auml;chtigen. Das gilt noch mehr f&uuml;r den aufstrebenden &ldquo;Cloud Computing&rdquo;-Sektor. US-Anbieter wie Amazon, Google und Microsoft machen derzeit 85 Prozent des weltweiten Marktes aus.<br>\nDeutschland, Frankreich und der neue Kommissar f&uuml;r Digitalwirtschaft G&uuml;nther Oettinger fordern eine st&auml;rkere EU-Reaktion auf den aus ihrer Sicht begangenen Wettbewerbsmissbrauch des US-Riesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.ethisch-oekologisches-rating.org\/ttip-volle-konzentration-auf-investitionsschutz-lenkt-von-anderen-themen-ab\/\">Gerhard Hofmann<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Deutsche Bisch&ouml;fe: schwerste Bedenken gegen TTIP und CETA<\/strong><br>\nAus unerwarteter Richtung ist ein Diskussionspapier zu den Abkommen TTIP und CETA aufgetaucht. Das Kommissariat der Deutschen Bisch&ouml;fe &ndash; kurz Katholisches B&uuml;ro &ndash; findet den enthaltenen Investitionsschutz mehr als fragw&uuml;rdig. Das Papier transportiert eine vernichtende Kritik &ndash; und macht klar: Auch die Bisch&ouml;fe stehen nicht hinter den Abkommen.<br>\nDas Katholische B&uuml;ro ist eine Dienststelle der deutschen Bischofskonferenz, das die Anliegen der katholischen Bisch&ouml;fe in Berlin und Br&uuml;ssel wahrnimmt. Politisch w&uuml;rde es kaum einer auf der linken Seite des politischen Spektrums ansiedeln. Umso bemerkenswerter ist das vom Katholischen B&uuml;ro verfasste Diskussionspapier zu TTIP und CETA, den beiden Handelsabkommen der EU mit den USA und Kanada.<br>\nBesonders kritisch nimmt das Katholische B&uuml;ro gegen die geplanten Investitionsschutzklauseln Stellung. Wir erinnern uns: Sigmar Gabriel hatte sich anfangs mit der SPD gegen die Paralleljustiz durch Schiedsgerichte gewandt. Doch j&uuml;ngst fiel er um &ndash; und behauptet nun, es ginge gar nicht anders als den Schiedsgerichten zuzustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.campact.de\/2014\/12\/deutsche-bischoefe-schwerste-bedenken-gegen-ttip\/?utm_source=post-facebook&amp;utm_medium=social&amp;utm_term=deutsche+bischoefe+schwerste+bedenken+gegen+ttip&amp;utm_content=blog&amp;utm_campaign=%2Febi\">campact.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Luxemburger Steueraff&auml;re weitet sich aus<\/strong><br>\nDas Ausma&szlig; der Steuervermeidung in Luxemburg ist deutlich gr&ouml;&szlig;er als bisher bekannt. Das belegen Dokumente, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung und weiteren internationalen Medien vorliegen. Demnach helfen die vier wichtigsten Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften der Welt Konzernen dabei, ihre Steuerzahlungen mit Erlaubnis Luxemburger Finanzbeh&ouml;rden teilweise drastisch zu senken.<br>\nBisher hatte nur die Firma Pricewaterhouse-Coopers im Fokus gestanden. Nun zeigen die bislang geheimen Unterlagen, dass auch die Pr&uuml;fungsgesellschaften KPMG, Deloitte sowie Ernst &amp; Young in das System der von Luxemburg gef&ouml;rderten Steuervermeidung verwickelt sind.<br>\nDie neuen Unterlagen enth&uuml;llen die Praktiken von 35 Unternehmen. Betroffen sind etwa der Internet-Telefondienst Skype, das Unterhaltungsimperium Disney sowie der Hygieneartikelhersteller Reckitt Benckiser (RB), an dem die Familie Reimann beteiligt ist, einer der reichsten deutschen Industriellen-Clans.<br>\nSkype konnte &uuml;ber mehrere Jahre bis zu 95 Prozent der Lizenzeinnahmen steuerfrei kassieren. Disney hat im Gro&szlig;herzogtum eine konzerninterne Bank gegr&uuml;ndet, die ihre Gewinne mit weniger als einem Prozent versteuerte. Der Konzern RB, zu dem Marken wie Calgon und Clearasil geh&ouml;ren, l&auml;sst &uuml;ber Luxemburg Milliardenkredite laufen. Die betroffenen Konzerne und die Steuerberaterfirmen betonten, sich an alle geltenden Gesetze zu halten. Nachfragen zu einzelnen F&auml;llen beantworteten die Pr&uuml;fungsgesellschaften aber nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/geheimdokumente-luxemburger-steueraffaere-weitet-sich-aus-1.2259025\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist alles wieder so aberwitzig, dass man es kaum glauben mag. Der Architekt des gr&ouml;&szlig;ten Steuerhinterziehungs- und Steuervermeidungssystems der EU, dass explizit auch den anderen EU-Mitgliedern Milliarden an Euro entzogen hat, Milliarden, die f&uuml;r Schule, Krankenh&auml;user, Universit&auml;ten und &ouml;ffentliche Infrastruktur fehlen, ist nach wie vor Pr&auml;sident der EU-Kommission und das ohne auch nur einen Funken Skrupel zu zeigen. Dabei f&auml;llt auf, dass es faktisch keinerlei Reaktionen aus den Hauptst&auml;dten der EU-Partner Luxemburgs gibt, insbesondere Deutschlands. Man muss davon ausgehen, dass die aggressive Steuervermeidungspraxis der Unternehmen mindestens stillschweigend geduldet wird. Und man kommt wieder einmal nicht umhin darauf hinzuweisen, dass gerade die Gr&uuml;nen und die SPD sich vehement daf&uuml;r eingesetzt haben Juncker zum Pr&auml;sidenten der EU-Kommission zu machen.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Juncker droht Frankreich und Italien<\/strong><br>\nEU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker hat dem Eindruck widersprochen, Frankreich und Italien k&ouml;nnten mit einer wohlwollenden Bewertung ihrer Pl&auml;ne zur Haushaltssanierung rechnen. &bdquo;Folgen auf Worte keine Taten, wird es f&uuml;r die beiden L&auml;nder nicht angenehm werden&ldquo;, sagte Juncker im Gespr&auml;ch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. &hellip;<br>\nJuncker zeigte sich entt&auml;uscht &uuml;ber die &ouml;ffentlichen Reaktionen auf die Enth&uuml;llungen zu Steuersparmodellen f&uuml;r mehr als 300 Unternehmen in Luxemburg (&bdquo;Lux Leaks&ldquo;), die in seine Zeit als Regierungschef des Gro&szlig;herzogtums gefallen sind. &bdquo;F&uuml;r mich selbst beanspruche ich, dass meine Glaubw&uuml;rdigkeit nicht besch&auml;digt ist. Aber sie hat in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung durch die Publikationen gelitten. Das stimmt mich traurig&ldquo;, sagte Juncker.<br>\nEinen R&uuml;cktritt f&uuml;r den Fall, dass sich bei der Pr&uuml;fung durch die Kommission herausstellen sollte, das die in seiner Amtszeit getroffenen Vereinbarungen EU-Recht widersprechen, schloss er aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/eu-kommissionpraesident-juncker-droht-frankreich-und-italien-13312256.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da f&auml;llt einem nichts mehr ein:  &bdquo;F&uuml;r mich selbst beanspruche ich, dass meine Glaubw&uuml;rdigkeit nicht besch&auml;digt ist. &hellip;.&rdquo; Auch wenn es nur schwer ertr&auml;glich ist, das Interview mit Juncker: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/eu-kommissionspraesident-juncker-ueber-steueraffaere-13311935.html\">&bdquo;Meine Glaubw&uuml;rdigkeit ist nicht besch&auml;digt&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>USA verklagen Deutsche Bank &ndash; Steuerbetrug in gro&szlig;em Stil<\/strong><br>\nNeuer &Auml;rger f&uuml;r die Deutsche Bank: Der Staatsanwalt in New York spricht von einem &bdquo;H&uuml;tchenspiel&ldquo; mit Scheinfirmen und Luftbuchungen.<br>\nDie Deutsche Bank hat einen neuen Rechtsstreit am Hals: Die USA verklagen das Institut wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung in dreistelliger Millionenh&ouml;he. Die Bank habe in betr&uuml;gerischer Absicht versucht, Geld durch ein Geflecht von Luftbuchungen und Scheinfirmen am US-Fiskus vorbeizuschleusen, erkl&auml;rte Bundesanwalt Preet Bharara: &bdquo;Das war nicht mehr als ein H&uuml;tchenspiel.&ldquo; Der gef&uuml;rchtete New Yorker Staatsanwalt fordert 190 Millionen Dollar (154 Mio Euro) Entsch&auml;digung von der Deutschen Bank und ihren mutma&szlig;lichen Verb&uuml;ndeten, darunter das US-Institut Wells Fargo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/USA-verklagen-Deutsche-Bank\/!150954\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ehemaliger Verfassungsrichter: &bdquo;Gesetz zur Tarifeinheit verfassungswidrig&ldquo;<\/strong><br>\nWenn zwei Gewerkschaften sich streiten, leidet der B&uuml;rger. Das will die Regierung verhindern. Doch aus Sicht eines ehemaligen Verfassungsrichters ist das geplante Gesetz zur Tarifeinheit verfassungswidrig.<br>\nDer fr&uuml;here Verfassungsrichter Thomas Dieterich h&auml;lt das von der Regierung geplante Gesetz zur Tarifeinheit f&uuml;r verfassungswidrig. Es &bdquo;w&uuml;rde die Handlungsf&auml;higkeit der Gewerkschaften eklatant einschr&auml;nken&ldquo;, sagte er der &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; vom Donnerstag. Das sei mit dem Grundgesetz nicht vereinbar.<br>\nDer ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht kritisierte das vom Arbeitsministerium geplante Gesetz zudem als &bdquo;bewusste T&auml;uschung der &Ouml;ffentlichkeit&ldquo;. Die Regierung behaupte, das Streikrecht werde nicht angetastet, obwohl es faktisch aber so sei, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/streiks-bei-bahn-und-lufthansa\/ehemaliger-verfassungsrichter-gesetz-zur-tarifeinheit-ist-verfassungswidrig-13314934.html\">FAZ<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Gesetz zur Tarifeinheit: &bdquo;&Ouml;ffentlichkeit wird get&auml;uscht&ldquo;<\/strong><br>\nDas geplante Gesetz zur Tarifeinheit ist verfassungswidrig und w&uuml;rde die Rechte von Arbeitnehmer stark beschneiden, kritisiert der ehemalige Verfassungsrichter Dieterich. Es sei eine bewusste T&auml;uschung der &Ouml;ffentlichkeit, wenn die Bundesregierung behaupte, das Streikrecht werde nicht angetastet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/gesetz-zur-tarifeinheit--oeffentlichkeit-wird-getaeuscht-,10808230,29290384.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Angela Merkels Digitalpolitik: Unter dieser Frau kein Anschluss<\/strong><br>\nMerkel hat durch die Nichtentscheidungen f&uuml;r Anreizsysteme, Zielvorgaben und angemessene F&ouml;rderungen erreicht, dass Deutschland in Europa den letzten Platz belegt, was Glasfaseranschl&uuml;sse von Haushalten angeht. Den letzten Platz. Denn unter einem Prozent Verbreitung wird nicht gemessen, Deutschland ist gar nicht in der Rangliste, wo Portugal bei 67% Verbreitung steht, Bulgarien bei 56% und Russland bei 45%.<br>\nWegen dieses politikbeg&uuml;nstigten Debakels, entstanden durch Merkels visionsloses Danebenstehen, soll nun die Netzneutralit&auml;t abgeschafft werden. Bei gleichzeitigem Argumentieren pro Netzneutralit&auml;t, was den Irrsinn abrundet. Merkel selbst begr&uuml;ndet das praktisch wortgleich mit Brosch&uuml;rentexten von Telekom, Vodafone und Co.: Es m&uuml;ssten aus Gr&uuml;nden der Verl&auml;sslichkeit &ldquo;Spezialdienste&rdquo; geschaffen werden. In der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; hat Pascal Paukner ein wunderbares Sprachbild f&uuml;r die Absurdit&auml;t dieses Vorhabens gefunden: Erst l&auml;sst man die &ouml;ffentlichen Stra&szlig;en verkommen, dann fordert man den Bau von Privatstra&szlig;en f&uuml;r Krankenw&auml;gen aus Sicherheitsgr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/sascha-lobo-verdammt-angela-merkels-digitalpolitik-a-1007659.html\">Sascha Lobo in Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Umbruchszeiten<\/strong><br>\nOhne Erfolg dr&auml;ngen EU und USA ihnen nahestehende Staaten zur Beteiligung an ihren Russland-Sanktionen. Die T&uuml;rkei werde die Ma&szlig;nahmen nicht unterst&uuml;tzen, hei&szlig;t es in Ankara nach einem Besuch der EU-Au&szlig;enbeauftragten Federica Mogherini am Montag; vielmehr werde sie ihre Kooperation mit Moskau fortsetzen. Auch in Indien ist vor dem heute beginnenden Besuch des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin zu h&ouml;ren, man werde weiter kooperieren, da man gemeinsame Interessen habe &ndash; etwa die Entsch&auml;rfung der aktuellen, dem Kalten Krieg stark &auml;hnelnden Spannungen. Hintergrund ist in Indien, aber auch in anderen dem Westen urspr&uuml;nglich recht nahestehenden Staaten wie S&uuml;dafrika und Brasilien eine differenzierte Sicht auf den Ukraine-Konflikt, die die westliche Rolle darin nicht ausklammert. So wird etwa in der indischen Debatte &ldquo;das Argument, Russland habe v&ouml;lkerrechtliche Grenzen in Europa ver&auml;ndert&rdquo;, nicht ernstgenommen &ndash; schlie&szlig;lich habe der Westen bei der Zerschlagung Jugoslawiens dasselbe getan, hei&szlig;t es in einem Bericht der Konrad-Adenauer-Stiftung (CDU). Ein norwegischer Think-Tank verweist darauf, dass Au&szlig;enpolitiker in Brasilien nicht mehr bereit seien, zu westlichen Menschenrechtsverletzungen zu schweigen, andere aber lautstark zu kritisieren. Beobachter urteilen, die vom Westen dominierte &ldquo;Ordnung&rdquo; der Welt gerate ins Br&ouml;ckeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59016\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Minister erl&auml;sst Werbe-Verbot f&uuml;r Bundeswehr<\/strong><br>\nKultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) hat der Bundeswehr f&uuml;r Besuche in Schulen strenge Vorgaben gemacht. Ab sofort ist Berufswerbung f&uuml;r die Streitkr&auml;fte w&auml;hrend der Schulzeit verboten. Bei Veranstaltungen zur Berufsorientierung d&uuml;rfen Soldaten nur noch dann auftreten, wenn diese nach dem Unterricht stattfinden. Truppenbesuche sind unzul&auml;ssig, sobald sie &ldquo;Eventcharakter&rdquo; haben. Ebenfalls neu ist die Vorschrift, dass Bundeswehrvertreter nicht mehr allein &uuml;ber Sicherheitspolitik reden d&uuml;rfen. &ldquo;Parallel oder zeitnah&rdquo; m&uuml;ssen auch friedenspolitische Organisationen zu Wort kommen. Bislang ist das sehr selten, wie der Jugendoffizier Marcus Haase aus Wei&szlig;enfels berichtet. Er selbst hat in diesem Jahr 120 Schulen besucht, Friedensaktivisten waren nie dabei. Minister Dorgerloh sagte, er wolle Meinungsvielfalt f&ouml;rdern, &ldquo;gerade in der existenziellen Frage nach der Sicherung des Friedens&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.volksstimme.de\/nachrichten\/sachsen_anhalt\/1388311_Minister-erlaesst-Werbe-Verbot-fuer-Bundeswehr.html\">Volksstimme<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JW:<\/strong> Ein einziger zeigt endlich einmal Courage.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Friedenswinter&rdquo;-Demos: Protestb&uuml;ndnis ruft zum Marsch gegen Gauck auf<\/strong><br>\nDie Liste der Unterst&uuml;tzer f&uuml;r das B&uuml;ndnis &ldquo;Friedenswinter&rdquo; ist lang. Bundesweit ruft die Veranstaltungsreihe am Wochenende zu Demos und Aktionen gegen Krieg und Aufr&uuml;stung auf. Im Internet haben mehrere tausend Menschen den Appell unterschrieben, darunter die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht.<br>\nAm Samstag soll die erste &ldquo;Friedenswinter&rdquo;-Demonstration durch mehrere St&auml;dte ziehen. Die zentrale Kundgebung findet in Berlin statt, dort ziehen die Teilnehmer vor das Schloss Bellevue, Amtssitz von Joachim Gauck. &ldquo;Stahlhelm ab, Herr Gauck!&rdquo;, steht auf dem Flugblatt zur Demo, auf der dazugeh&ouml;rigen Facebook-Seite wird der Bundespr&auml;sident als &ldquo;Kriegstreiber&rdquo; beschimpft. Gauck habe &ldquo;wiederholt in unverantwortlicher Weise eine militaristische Au&szlig;enpolitik Deutschlands gef&ouml;rdert&rdquo;, hei&szlig;t es im Protestaufruf. Gauck hatte in den vergangenen Monaten daran appelliert, Deutschland m&uuml;sse international mehr Verantwortung &uuml;bernehmen.<br>\nEin Blick auf die offizielle Unterst&uuml;tzerliste im Internet zeigt: Wagenknecht befindet sich bei ihrem Engagement f&uuml;r &ldquo;Friedenswinter&rdquo; in fragw&uuml;rdiger Gesellschaft. Denn der Initiative haben sich f&uuml;hrende Anh&auml;nger und Organisatoren der sogenannten Montagsmahnwachen angeschlossen.<br>\nDiese Mahnwachen, nicht zu verwechseln mit den islamkritischen Montagsdemos der Pegida, wurden zu Beginn der Ukraine-Krise in vielen St&auml;dten ins Leben gerufen. Sie sympathisieren lautstark mit Russland und Wladimir Putin. Einen Verweis auf den V&ouml;lkerrechtsbruch durch die Krim-Annexion sucht man hier vergeblich. Zuletzt waren sie wegen antisemitischer und verschw&ouml;rungstheoretischer Reden von Teilnehmern in Verruf geraten. Immer weniger Menschen kommen zu den Mahnwachen, etablierte Friedensaktivisten haben sich von der Str&ouml;mung abgewandt. Kamen im Sommer noch mehrere hundert Teilnehmer zu den Mahnwachen, hat der Zustrom in letzter Zeit stark nachgelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/friedenswinter-demo-buendnis-protestiert-gegen-joachim-gauck-a-1007685.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O.W.:<\/strong> Der Artikel beschr&auml;nkt sich fast ausschlie&szlig;lich darauf, Teilnehmer und Unterst&uuml;tzer des B&uuml;ndnisses &ldquo;Friedenswinter&rdquo; zu diskreditieren. Das geschieht durch eine Aufz&auml;hlung &ldquo;fragw&uuml;rdiger&rdquo; Unterst&uuml;tzer und dem Hinweis auf eine fehlende Distanzierung der Organisatoren. Schon die Wortwahl im Anrei&szlig;er: Putin-Fans &ndash; hei&szlig;t das nicht mehr &ldquo;Versteher&rdquo;? &ndash; und Verschw&ouml;rungstheoretiker l&auml;sst die Intention des Artikels erkennen. Dass &ldquo;Pazifisten&rdquo; hier im gleichen Atemzug genannt werden ist zumindest bemerkenswert. Und selbstverst&auml;ndlich ist die Kommentarfunktion f&uuml;r diesen Artikel abgeschaltet!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Spaniens neues Knebelgesetz: 1.000 Euro Strafe f&uuml;r eine Demo<\/strong><br>\nSpaniens konservative Regierung unter Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy ist immer wieder Ziel massiver Proteste gegen die Sparpolitik. Jetzt soll damit Schluss sein. Dank der absoluten Mehrheit der Volkspartei (PP) wird das Parlament am Donnerstag ein &bdquo;Gesetz zur Sicherheit der B&uuml;rger&ldquo; verabschieden. Vergehen im Rahmen von Protestaktionen, die bisher vor Gericht angezeigt werden mussten, werden dann zuk&uuml;nftig direkt von der Polizei als Ordnungswidrigkeit mit Bu&szlig;geldbescheid von bis zu 600.000 Euro geahndet.<br>\nOpposition, Anw&auml;lte und Menschenrechtsorganisationen sehen darin den Versuch, die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit weitgehend einzuschr&auml;nken und Angst zu verbreiten. &bdquo;Knebelgesetz&ldquo; nennen sie das Werk.<br>\nWer k&uuml;nftig an einer von der spanischen Verfassung eigentlich gesch&uuml;tzten spontanen Demonstration teilnimmt, um zum Beispiel die Zwangsr&auml;umung einer Wohnung zu verhindern, begeht eine leichte Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bu&szlig;geld von 100 bis 1.000 Euro rechnen. Weigert er\/sie sich, einem Beamten den Ausweis auszuh&auml;ndigen, kommen weitere 1.000 Euro hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Spaniens-neues-Knebelgesetz\/!151039\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kulturzeit-Gespr&auml;ch mit Oliver Tolmein<\/strong><br>\nVersicherungstarif nach Gesundheits-App: Fr&uuml;her gab es bei den Krankenkassen Bonushefte. Nun will eine gro&szlig;e deutsche Versicherung Fitnessdaten ihrer Kunden mithilfe einer App dokumentieren. Wir sprechen mit dem Anwalt Oliver Tolmein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=48249\">3sat<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben sich auch bereits mit dem Umgang von sensiblen pers&ouml;nlichen Daten befasst. Dazu zwei Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24043#h16\">Was wei&szlig; Google von mir? Passend dazu: Meine Dienstleistung gegen Deine Daten<\/a><\/em><\/li>\n<p><\/p>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17911\">Google und Facebook &ndash; gef&auml;hrliche Datenkraken oder Blender? Ein Selbstversuch<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die bittere Statistik des Dschihadismus<\/strong>\n<ul>\n<li>Eine Studie der BBC und des International Centre for the Study of Radicalisation and Political Violence ergibt, dass im November 5043 Menschen in 15 L&auml;ndern von dschihadistischen Gruppen get&ouml;tet wurden.<\/li>\n<li>Es wurden Quellen ausgewertet, die nur in der jeweiligen Landessprache verf&uuml;gbar sind.<\/li>\n<li>Irak und Syrien haben Afghanistan und Pakistan als Schlachtfelder der Terroristen abgel&ouml;st.<\/li>\n<li>Die &uuml;berwiegende Mehrheit der Opfer sind Muslime.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/terrorismus-studie-die-bittere-statistik-des-dschihadismus-1.2261019\">Paul-Anton Kr&uuml;ger in der SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wolfgang Grupp &ndash; An Ramelow sind wir auch selbst schuld<\/strong><br>\nDass erstmals ein Linker Ministerpr&auml;sident geworden ist, m&uuml;ssen sich auch die Unternehmer ankreiden. Und nicht nur das: Unternehmer sollten mit ihrem Verm&ouml;gen f&uuml;r Fehler haften &ndash; das w&auml;re soziale Marktwirtschaft.<br>\nDie Kommentare zur Wahl des Linken-Politikers Bodo Ramelow zum Chef einer k&uuml;nftigen rot-rot-gr&uuml;nen Regierung in Th&uuml;ringen reichten von Schande f&uuml;r die SPD, die die SED-Nachfolgepartei an die Macht gebracht hat, bis zur Forderung nach einer Neuauflage des Wahlkampf-Slogans &bdquo;Freiheit statt Sozialismus&ldquo; der CDU in den 1970er Jahren.<br>\nNat&uuml;rlich bereitet es mir als bekennendem Katholik, CDU-W&auml;hler und Familienunternehmer alles andere als Freude, wenn ein Antikapitalist in Deutschland an die Hebel der Macht kommt. Die Frage f&uuml;r mich ist jedoch, wo der Grund f&uuml;r eine solche Entwicklung liegt, welche Konsequenzen Unternehmer daraus ziehen sollten und ob wir uns &uuml;ber das Richtige &auml;rgern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/100-prozent-grupp-an-ramelow-sind-wir-auch-selbst-schuld\/11103622.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wer es nicht wei&szlig; &ndash; Wolfgang Grupp ist der Besitzer von Trigema (Die mit dem Affen), eine der letzten aufrichtigen und unbequemen Stimmen des konservativen Unternehmertums.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Revolution des Publikums<\/strong><br>\nEigentlich sollte 2014 ganz im Zeichen der Geschichte stehen: Die drei pr&auml;genden europ&auml;ischen Ereignisse des letzten Jahrhunderts feiern in diesem Jahr einen runden Gedenktag. Am lebhaftesten d&uuml;rften den meisten noch die Feierlichkeiten zum Mauerfall in Erinnerung sein, bereits einige Tage vorher wurde des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs gedacht. Das dritte Ereignis, das quasi die Initialz&uuml;ndung zu den anderen darstellt, ging darob beinahe etwas unter.<br>\nZu Unrecht: Des Ausbruchs des Ersten Weltkrieg, der exakt vor einem Jahrhundert begann, sollte heute ganz besonders gedacht werden. Wie unvorhersehbar das Ausmass der Katastrophe vorab erschien, davon zeugt das Buch &laquo;Die Schlafwandler&raquo; (2012) des australischen Historikers Christopher Clark: Neben Politik und Wirtschaft kommen darin auch die Medien schlecht weg. Diese h&auml;tten sich fr&uuml;h und fl&auml;chendeckend auf die Seite ihres jeweiligen Landes geschlagen und dort unreflektierte Kriegshetze verbreitet, ja den Krieg sogar richtiggehend herbeigeschrieben.<br>\nUmso beunruhigender scheint es, dass 100 Jahre nach Kriegsbeginn &auml;hnlich dunkle Wolken am Horizont aufziehen und das feierliche Gedenken gr&ouml;sstenteils &uuml;berschatten. Denn vor einem Jahr erfolgte der Auftakt zum &laquo;Euromaidan&raquo;, den pro-europ&auml;ischen Protesten in der Ukraine, welche f&uuml;r die erneute Eskalation der Spannungen zwischen Russland und dem Westen verantwortlich gemacht werden, die mittlerweile wiederum Z&uuml;ge eines neuen Kalten Krieges tragen. Dass die Situation derart entgleiste, daran sind wiederum die Medien mitschuldig, nahmen sie doch im gesamten Westen geschlossen eine zunehmend aggressive, anti-russische Haltung ein, die von einem betr&auml;chtlichen Teil ihrer Leserschaft nicht geteilt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tageswoche.ch\/de\/blogs\/speakerscorner\/675609\/Die-Revolution-des-Publikums.htm+\">TagesWoche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Steinmeier beklagt &bdquo;erstaunliche Homogenit&auml;t&ldquo; und &bdquo;Konformit&auml;tsdruck&ldquo; in Medien<\/strong><br>\nFrank-Walter Steinmeier hat auf den Lead-Awards gestern in Hamburg eine Rede &uuml;ber den Zustand des Journalismus in Deutschland und die Glaubw&uuml;rdigkeitskrise deutscher Medien gehalten, die ich f&uuml;r au&szlig;erordentlich hellsichtig halte. Der deutsche Au&szlig;enminister sagte:<br>\n&bdquo;Medienbashing ist in diesen Tagen zu einer Art Trendsportart geworden. Wer &uuml;ber verlogene, korrupte oder gemeine Journalisten schimpft, verkauft viele B&uuml;cher. Wenn dagegen ein Korrespondent in Krisengebieten falsch recherchiert oder ein Kommentator eine unpopul&auml;re These zuspitzt, kann er sich auf Beschimpfungen und Verschw&ouml;rungstheorien in den sozialen Medien gefasst machen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/19854\/steinmeier-beklagt-erstaunliche-homogenitaet-und-konformitaetsdruck-in-medien\/\">Stefan Niggemeier<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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