{"id":2426,"date":"2007-06-21T09:01:41","date_gmt":"2007-06-21T07:01:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2426"},"modified":"2007-06-21T09:01:42","modified_gmt":"2007-06-21T07:01:42","slug":"hinweise-des-tages-418","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2426","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Ver.di akzeptiert Verschlechterungen f&uuml;r rund 50.000<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Die Angestellten m&uuml;ssen f&uuml;r weniger Geld mehr arbeiten &ndash; um Arbeitspl&auml;tze zu sichern<\/strong><br>\nDie Unternehmerseite hat sich im Telekom-Streik weitgehend durchgesetzt. Nach zehn Wochen Arbeitskampf und sechs Tarifverhandlungsrunden akzeptierte die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di am Mittwoch erhebliche Verschlechterungen f&uuml;r rund 50.000 Besch&auml;ftigte des Bonner Konzerns. Die Verhandlungsf&uuml;hrer von Ver.di stimmten einem Sparpaket zu, das Arbeitszeitverl&auml;ngerungen und Lohneinbu&szlig;en um 6,5 Prozent beinhaltet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=start&amp;art=1018&amp;id=442&amp;cHash=bdd83595b3&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Ulrike Herrmann: Die besten Ausbeuter<\/strong><br>\nVer.di hat den wochenlangen Tarifstreit mit der Telekom verloren. Da ist das Votum der B&ouml;rse eindeutig: Der Kurs der T-Aktie stieg sofort, als die Einigung bekannt wurde. Allerdings ist das Ergebnis so kompliziert, dass es der Dienstleistungsgewerkschaft gelingen d&uuml;rfte, ihre Niederlage ein wenig zu kaschieren. Zu diesen Placebo-Zugest&auml;ndnissen der Telekom geh&ouml;ren der K&uuml;ndigungsschutz bis 2012 und das Verkaufsverbot f&uuml;r die Service-Gesellschaften bis 2010. Aber in nackten Zahlen ausgedr&uuml;ckt, hat die Telekom ihr Ziel erreicht: Mittelfristig wird sie mindestens 500 Millionen Euro j&auml;hrlich bei den Personalkosten einsparen. Es k&ouml;nnen auch 900 Millionen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=kommentar&amp;art=1015&amp;id=481&amp;cHash=38379f5dc8&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Nur Verlierer<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1158405\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Rudolf Hickel: Die Rolle des Bundes ist ein Skandal<\/strong><br>\nDie Einigung ist ein fatales Signal. In vielen Unternehmen gibt es &Uuml;berlegungen, Firmenteile auszugliedern. Das Beispiel Telekom wird Nachahmer finden. Kritikern k&ouml;nnen diese dann entgegenhalten, dass bei der Telekom sogar mit Billigung des Bundes die L&ouml;hne gedr&uuml;ckt wurden. Die Politik tr&auml;gt die Verantwortung daf&uuml;r, dass mit dem Telekom-Kompromiss der Abspaltung von Firmenteilen zur kurzfristigen Kostensenkung T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1158408\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Porzellan zerschlagen<\/strong><br>\nTelekom-Chef Ren&eacute; Obermann br&auml;uchte engagierte Mitarbeiter dringender als sinkende Kosten. Wie er seine Leute motivieren will, bleibt auch nach dem Streik sein Geheimnis. Die Zauberformel hei&szlig;t n&auml;mlich: zufriedene Kunden. Um in einem Wettbewerb zu bestehen, dessen Regeln von der Netzagentur zu Lasten der Telekom festgezurrt werden, hilft es Obermann nicht, einfach nur Kosten und Preise zu reduzieren. Das zeigte die j&uuml;ngste Tarifsenkung der Telekom bei den schnellen Internetanschl&uuml;ssen DSL. Kaum hatte der Konzern diese Geb&uuml;hren gesenkt, schon zogen die Rivalen nach. Die Schraube drehte sich nur nach unten. Das ist f&uuml;r alle Marktteilnehmer letztlich ruin&ouml;s. F&uuml;r die Telekom ist stattdessen ein guter Service der K&ouml;nigsweg zum Erfolg. Das best&auml;tigen inzwischen etliche Studien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2007\/25\/telekom-einigung?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>&raquo;Es geht ums Prinzip&laquo;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer will einen Spartentarifvertrag f&uuml;r das Fahrpersonal durchsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/06-20\/026.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesarbeitsgericht erlaubt Unterst&uuml;tzerstreiks<\/strong><br>\nDas Bundesarbeitsgericht hat so genannte Solidarit&auml;tsstreiks f&uuml;r grunds&auml;tzlich rechtens erkl&auml;rt und damit die Stellung der Gewerkschaften gest&auml;rkt. Die Richter widersprachen mit der in Erfurt ver&ouml;ffentlichten Entscheidung dem Landesarbeitsgericht Niedersachsen, das einen Streik in einem anderen Tarifgebiet zur Unterst&uuml;tzung des Hauptarbeitskampfes als unzul&auml;ssig bezeichnet hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?sid=779c7b0cc81c7c3ec60ae9f2b1a81696&amp;em_cnt=1158324\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutscher Au&szlig;enhandel verbucht neuen Rekord&uuml;berschuss<\/strong><br>\nDer Wert der Ausfuhren lag um 164,6 Milliarden Euro h&ouml;her als der der Einfuhren, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Exporte &uuml;bertrafen demnach die Importe um 22,5 Prozent. Die h&ouml;chsten &Uuml;bersch&uuml;sse erzielte Deutschland im Warenhandel mit den USA mit 29,5 Milliarden Euro, gefolgt von Spanien und Frankreich mit jeweils 22,6 Milliarden Euro. Insbesondere aus China f&uuml;hrt Deutschland dagegen im vergangenen Jahr mehr Waren ein als es dorthin ausf&uuml;hrte. Damit ergab sich ein Defizit in der Handelsbilanz mit China von 21,2 Milliarden Euro.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/wirtschaft\/663518.html\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2007\/06\/PD07__252__51,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p>Siehe auch den hoch interessanten Au&szlig;enhandelsatlas<br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/ims.destatis.de\/aussenhandel\/Default.aspx\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Private gegen Mehrwertsteuer auf M&uuml;ll<\/strong><br>\nPrivate M&uuml;llentsorger beschweren sich bei der EU-Kommission: Anders als die kommunale M&uuml;llabfuhr zahlen sie Mehrwertsteuer. Die Kommunen sehen sich dennoch im Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=start&amp;art=967&amp;id=477&amp;cHash=4c53265f2f\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Auf den letzten Absatz sei besonders hingewiesen:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Die angeblich h&ouml;here Wirtschaftlichkeit (der privaten Entsorger, KR) hat jedoch ihren Preis: &ldquo;Die Privaten sind billiger, weil sie ihre Mitarbeiter sehr viel schlechter bezahlen und sie sozial weniger absichern als die Kommunen&rdquo;, sagt Professor Lorenz Jarass, der jedoch die M&uuml;llentsorgung nicht f&uuml;r eine hoheitliche Aufgabe h&auml;lt. Aber selbst wenn die EU-Kommission das Steuerprivileg der Kommunen kippen sollte, d&uuml;rfte die M&uuml;llbeseitigung f&uuml;r den Endkunden nicht billiger werden: &ldquo;Was bisher angeblich h&ouml;here Kosten bei den kommunalen Betrieben verursacht, sch&ouml;pfen danach die privaten Entsorger als Gewinn ab&rdquo;, sagte Jarass.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Bayern: Fleisch gammelt weiter<\/strong><br>\nDie Landtagsopposition in Bayern beantragt einen neuen Untersuchungsausschuss, denn die schmierigen Gesch&auml;fte laufen offenbar vielerorts weiter, Kontrollen versagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=konsum&amp;art=972&amp;id=473&amp;cHash=5a068d2e4e\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung: Lobbyismus in den Ministerien v&ouml;llig &bdquo;abwegig&ldquo;<\/strong><br>\n Die Bundesregierung weist die Annahme, es gebe durch die Mitarbeit von Mitarbeitern aus Wirtschaft und Verb&auml;nden in Bundesministerien und Beratungsgremien der Regierung einen &ldquo;institutionalisierten Lobbyismus&rdquo;, als &ldquo;unzutreffend und abwegig&rdquo; zur&uuml;ck. In ihrer Antwort (16\/5406) auf eine Kleine Anfrage der Linken (16\/5203) betont sie, hoheitsrechtliche Befugnisse, zu denen auch die ministerielle Vorbereitung der Gesetzgebung geh&ouml;re, w&uuml;rden in der Regel Angeh&ouml;rigen des &ouml;ffentlichen Dienstes &uuml;bertragen, die in einem &ouml;ffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverh&auml;ltnis stehen. Sie wie auch Beamte seien in ihrer Aufgabenwahrnehmung dem &ldquo;Wohl der Allgemeinheit verpflichtet&rdquo; und h&auml;tten ihre Aufgaben &ldquo;gerecht und unparteiisch&rdquo; zu erf&uuml;llen. In Ausnahmef&auml;llen, in denen vor&uuml;bergehend externe Mitarbeiter in Bundesministerien t&auml;tig seien, sei eine inhaltliche Beeinflussung von Entscheidungen und der Gesetzgebungsarbeit der Regierung durch Einbindung dieser Besch&auml;ftigten in die hierarchischen Strukturen der Ministerien und die damit verbundenen Kontrollmechanismen &ldquo;ausgeschlossen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip.bundestag.de\/btd\/16\/054\/1605406.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 64 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Motto der Antwort: Was nicht sein kann, das nicht sein darf. Die Bundesregierung, wei&szlig; also nicht, dass ganze Gesetzentw&uuml;rfe von Lobbyisten vorgefertigt werden. Dass das Einbringen von Sachverstand immer auch etwas mit Einfluss von Interessen zu tun hat, wird schlicht negiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Trennungskinder bekommen k&uuml;nftig weniger Geld<\/strong><br>\nEs ist ein bislang einmaliger Schritt: Ab dem 1. Juli werden die Unterhaltszahlungen f&uuml;r Kinder um knapp ein Prozent sinken. Sie werden damit pro Monat um zwei bis acht Euro pro Monat geringer ausfallen. Das geht aus der neuen sogenannten D&uuml;sseldorfer Tabelle hervor, die das Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf vorgelegt hat. Ursache f&uuml;r die sinkenden Zahlungen ist der R&uuml;ckgang der Nettol&ouml;hne, auf deren Grundlage die S&auml;tze berechnet werden, sagte der Vorsitzende des Siebten Familiensenats, J&uuml;rgen Soyka.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/aktuell\/meldungen\/0,1185,OID6969216_REF1,00.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Es werden also vor allem die Kinder betroffen, die ohnehin benachteiligt sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Studiengeb&uuml;hr-Gegner verzeichnen erste Erfolge in NRW<\/strong><br>\nDie Proteste gegen Studiengeb&uuml;hren in Nordrhein-Westfalen haben bereits von zwei Gerichten R&uuml;ckenwind bekommen. Bei der Einf&uuml;hrung der Geb&uuml;hren h&auml;tten die Unis geschlampt, urteilten die Richter und kippten die Satzungen, wenn auch aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden. Schlie&szlig;lich entscheiden die Hochschulen in NRW selbst dar&uuml;ber, ob sie Studiengeb&uuml;hren erheben. Bis zu 500 Euro sind erlaubt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/637699\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Zur Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Ideologie des St&auml;ndestaats<\/strong><br>\nGrotesk unterschiedliche Bildungschancen werden akzeptiert, wenn nur die sozial Schw&auml;cheren ihr Auskommen haben und die Verm&ouml;genden nicht allzu unversch&auml;mt werden. Eine solche soziale Ordnung, die hierzulande allseits akzeptiert wird, nennt man allerdings nicht Demokratie. Als Historiker kennt man sie unter dem Begriff Feudalsystem. Ein Kommentar von Ralph Bollmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=start&amp;art=963&amp;id=481&amp;cHash=0207b9e27e\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Die soziale Auslese ist im deutschen Schulsystem besonders ausgepr&auml;gt, sagt Bildungsforscher Klaus Klemm<\/strong><br>\nWir haben im Moment zwei parallele Entwicklungen. Wir haben immer weniger junge Leute, und wir sch&ouml;pfen ihre Potenziale nicht wirklich aus. Was sich in Deutschland in dieser Kombination von Verknappung und Vergeudung leistet, das ist gesellschaftlich und &ouml;konomisch katastrophal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=deutschland&amp;art=957&amp;id=442&amp;cHash=205703dff6\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Bildungsbenachteiligung zeigt sich an den Universit&auml;ten besonders krass<\/strong><br>\nDie Befunde der 18. Sozialerhebung zeigen, dass das deutsche Bildungssystem nach wie vor Kinder aus bildungsfernen Elternh&auml;usern benachteiligt und aussortiert. Von 100 Akademikerkindern beginnen 83 ein Studium, aber nur 23 von 100 Kindern, die aus Familien ohne akademischen Hintergrund stammen, dringen bis an die Hochschulen vor. &ldquo;Das Studium wird zur Selbstreproduktion der akademischen Bildungsschichten&rdquo;, sagt Rolf Dobischat, Pr&auml;sident des deutschen Studentenwerks. Da aber dringend mehr Hochqualifizierte gebraucht w&uuml;rden, m&uuml;ssten unbedingt Studierende aus hochschulfernen und einkommensschwachen Elternh&auml;usern gewonnen werden. Damit diese leichter an die Hochschulen finden und sich weniger Sorgen um ihre Finanzierung machen m&uuml;ssen, fordert Dobischat &ldquo;ein starkes Baf&ouml;g&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=archiv&amp;dig=2007\/06\/20\/a0050&amp;type=98\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Einen neuen D&auml;mpfer bei der Studierbereitschaft von Kindern aus bildungsfernen Schichten f&uuml;rchtet der DSW-Pr&auml;sident allerdings durch die Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren in mehreren unionsgef&uuml;hrten Bundesl&auml;ndern.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Privatunis &ndash; Der Lack ist ab<\/strong><br>\nIst das Modell Privathochschule in der Krise? Selbst einer seiner eifrigsten F&ouml;rderer wie Baden-W&uuml;rttembergs Wissenschaftsminister Frankenberg lie&szlig; zum Fall Bruchsal eine Bemerkung &uuml;ber private Hochschulen fallen, die dort manchem als Verrat gilt: &ldquo;Sie haben vielleicht ihre Rolle in der Evolution der Hochschulen gespielt und werden jetzt von den st&auml;rkeren Dinosauriern gefressen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=zukunft&amp;art=966&amp;id=479&amp;cHash=13bc6dc53e\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Hart an der Grenze&laquo;<\/strong><br>\nZugang zu einem fairen Asylverfahren in der EU zu erhalten, ist heute kaum noch m&ouml;glich&laquo;. Der Direktor des Deutschen Instituts f&uuml;r Menschenrechte in Berlin, Heiner Bielefeldt, stellte fest, da&szlig; die EU-Staaten mit ihrem Grenzregime im S&uuml;den gegen geltendes V&ouml;lkerrecht, insbesondere gegen die Europ&auml;ische Menschenrechtskonvention (EMRK) und die Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention (GFK), versto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/06-20\/042.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Europas Grenze h&auml;ufig t&ouml;dlich<\/strong><br>\nDer neue Verein &ldquo;borderline-europe&rdquo; will das Elend der Fl&uuml;chtlinge an Europas Au&szlig;engrenzen &ouml;ffentlich machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=europa&amp;art=961&amp;id=459&amp;cHash=142f77bbbd\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Auf dem rechten Auge blind<\/strong><br>\nEine Studie der Gr&uuml;nen hat die politische Einstellung von B&uuml;rgern im l&auml;ndlichen Raum untersucht. Das Ergebnis: Rassismus und Antisemitismus sind nicht nur bei ausgewiesenen Neonazis zu finden, sondern reichen bis weit in die Mitte der Gesellschaft &ndash; ohne dass es jemand merkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Auf%20Auge\/215435.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Neonazis immer brutaler<\/strong><br>\nDas vergangene Jahr endete schon mit einem traurigen Rekord rechtsextremer Straftaten, doch 2007 k&ouml;nnte noch schlimmer werden. Vor allem die Brutalit&auml;t brauner Schl&auml;ger ist nicht zu stoppen. In den ersten vier Monaten haben die Landeskriminal&auml;mter nach Informationen des Tagesspiegels bundesweit 214 rechte Gewaltdelikte registriert, im selben Zeitraum des Vorjahres waren es 180. Drastischer noch ist die Zahl der Verletzten gestiegen: Von Januar bis April wurden 205 Menschen Opfer rechter Gewalt, das sind 65 mehr, als die Bundesregierung im ersten Drittel des Jahres 2006 gemeldet hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/rechtsextremismus\/Rechtsextremismus-Rechtsextremismus;art2647,2325328\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2426","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2426","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2426"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2426\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2426"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2426"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2426"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}