{"id":24271,"date":"2014-12-12T16:18:35","date_gmt":"2014-12-12T15:18:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271"},"modified":"2014-12-12T16:18:35","modified_gmt":"2014-12-12T15:18:35","slug":"hinweise-des-tages-ii-177","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h01\">K&auml;uflicher Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h02\">Reichtum: So leben Deutschlands Multimillion&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h03\">Agenda 2015: &ldquo;Der Tagesspiegel&rdquo; als Lobbydienstleister?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h04\">Pegida<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h05\">Ukraine zieht 40.000 Wehrpflichtige ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h06\">Frankreich reformiert sich, es verl&auml;ngert seine superlangen Laden&ouml;ffnungszeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h07\">TTIP-Recherche: Pr&auml;sent voller Probleme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h08\">Inequality harms the most vulnerable among us<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h09\">Zur Funktion von Migration und rassistischer Ausgrenzung am Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h10\">Tarifeinheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h11\">Beamtenbund: &ldquo;Schlimmste Arbeitsk&auml;mpfe aller Zeiten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h12\">Allianz f&uuml;r Aus-und Weiterbildung gestartet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h13\">Polen kauft US-Marschflugk&ouml;rper f&uuml;r 250 Millionen Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h14\">Fragen an den Autor mit R&uuml;diger Frank &bdquo;Nordkorea&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h15\">Spanien: Einsch&uuml;chterung f&uuml;r die Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h16\">Bildungschancen stark abh&auml;ngig von sozialer Herkunft und Wohnort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h17\">Hire-and-fire an der Universit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h18\">Palast statt Ruine: Der verbl&uuml;ffende Wandel der &ldquo;Anstalt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271#h19\">Eckart Spoo, Mitherausgeber des &ldquo;Ossietzky&rdquo;, &uuml;ber die &ouml;ffentlichen Reaktionen auf den Aufruf von 64 Prominenten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24271&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>K&auml;uflicher Journalismus<\/strong><br>\n<strong>Wie empf&auml;nglich sind Zeitschriften f&uuml;r Inserenteninteressen?<\/strong><br>\nAm liebsten ist es Firmen, mit ihren Anzeigen beachtet und zudem in redaktionellen Beitr&auml;gen freundlich behandelt zu werden. Wie sich das bei den Magazinen &raquo;Spiegel&laquo; und &raquo;Focus&laquo; auswirkt, haben Wissenschaftler der TU Dresden untersucht.<br>\nDiese Behauptung geh&ouml;rt zu den g&auml;ngigsten Vorw&uuml;rfen gegen&uuml;ber den Medien: dass sie k&auml;uflich seien. Das gilt vor allem dann, wenn lukrative Anzeigen winken und man daran verdienen will. Da werden Verlage, Sender und Redaktionen schwach, daraus folgt eine Allianz zwischen guten Gesch&auml;ften hier und angepasster bis unkritischer Haltung dort. [&hellip;]<br>\nDas Ergebnis ist eindeutig: &raquo;&Uuml;ber Unternehmen wird sowohl im &rsaquo;Spiegel&lsaquo; als auch im &rsaquo;Focus&lsaquo; erstens h&auml;ufiger, zweitens freundlicher, drittens mit mehr Produktnennungen berichtet, je mehr Anzeigen diese Unternehmen schalten.&laquo; Das mag in dieser Klarheit selbst die Autoren &uuml;berrascht haben. Die bezeichnen &uuml;brigens, wohl etwas verharmlosend und eher technisch, solche F&auml;lle als &raquo;Synchronisation von Nachricht und Meinung&laquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/955153.kaeuflicher-journalismus.html\">Neues Deutschland<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/tu-dresden.de\/die_tu_dresden\/fakultaeten\/philosophische_fakultaet\/ikw\/news\/2014\/12_Synchronisation_Nachricht_Werbung\">Synchronisation von Nachricht und Werbung, TU Dresden<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Reichtum: So leben Deutschlands Multimillion&auml;re<\/strong><br>\nViel geerbt, verheiratet, zwei Kinder: Das ist der typische deutsche Multimillion&auml;r. Eine aktuelle Studie vermisst das Leben der wirklich Reichen und zeigt, woher ihr Verm&ouml;gen kommt.<br>\nDeutschland ist das Land der ererbten Verm&ouml;gen. In einer k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichen Studie haben die Marktforschungsfirma Wealth-X und die Bank UBS die Lebensumst&auml;nde von Multimillion&auml;ren weltweit untersucht. Dabei ging es um sogenannte Ultra High Net Worth Individuals mit einem Verm&ouml;gen ab 30 Millionen Dollar.<br>\nDas Ergebnis: Deutschland hat nicht nur die zweitmeisten Multimillion&auml;re (nach den USA). Auch der Anteil derer, die ihr Verm&ouml;gen geerbt haben, ist hierzulande besonders gro&szlig;. Laut der Studie haben gut 28 Prozent der deutschen Multimillion&auml;re ihren Wohlstand allein dem Erbe zu verdanken. Das ist &ndash; neben der Schweiz &ndash; der h&ouml;chste Wert aller untersuchten L&auml;nder. Bei 31 Prozent geht der Reichtum demnach auf eine Mischung aus Erbe und selbsterwirtschaftetem Verm&ouml;gen zur&uuml;ck (siehe Grafik). Eine deutliche Mehrheit hat ihren Reichtum also nicht ausschlie&szlig;lich eigener Leistung zu verdanken. Vom Tellerw&auml;scher zum Million&auml;r &ndash; das ist in Deutschland die absolute Ausnahme.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141212_02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141212_02_th.jpg\" alt=\"Geld von den Eltern\" title=\"Geld von den Eltern\"><\/a><\/p>\n<p>Auch die Ballung des deutschen Reichtums ist bemerkenswert. Die 19.095 hiesigen Multimillion&auml;re, die die Studie z&auml;hlte, stellen nur rund 0,02 Prozent der Gesamtbev&ouml;lkerung. Sie besitzen aber 22,6 Prozent des Verm&ouml;gens, insgesamt rund 2,58 Billionen Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutschland-das-ist-der-typische-deutsche-multimillionaer-a-1007967.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Agenda 2015: &ldquo;Der Tagesspiegel&rdquo; als Lobbydienstleister?<\/strong><br>\nKonferenz bringt Lobbyisten und Politiker zusammen<br>\n&ldquo;Agenda 2015 &ndash; Das Politik-Briefing f&uuml;r Deutschland&rdquo; &ndash; unter diesem Motto steht die heutige Zusammenkunft von Politikern, Lobbyisten und Journalisten in Berlin. Veranstaltet wird die Konferenz von der Berliner Tageszeitung &ldquo;Der Tagesspiegel&rdquo;, die laut Selbstauskunft &ldquo;die Nr. 1 der Politikentscheider in der Hauptstadt&rdquo; ist. &ldquo;Der Tagesspiegel&rdquo; liefert vielen Lobbyverb&auml;nden mit der Konferenz eine Plattform, &uuml;ber die sie ihre Themen und Interessen gegen&uuml;ber der Politik platzieren und wichtige Kontakte kn&uuml;pfen k&ouml;nnen. Brisant ist, dass die teilnehmenden Verb&auml;nde zum Teil Geld daf&uuml;r zahlen, das Programm der Konferenz mitgestalten zu k&ouml;nnen.<br>\nIn einer Brosch&uuml;re wirbt die Zeitung bei Interessenvertretern mit dem Vorteil, als Partner &bdquo;die eigenen Themen bei den Politikentscheidern auf Bundesebene fr&uuml;h [zu] verankern&ldquo;. Als Anreiz f&uuml;r die Teilnehmer werden u.a. pers&ouml;nliche Gespr&auml;che mit Top-Politikentscheidern genannt. Gegen ein Entgelt von 36.000 Euro plus Mehrwertsteuer k&ouml;nnen Verb&auml;nde etwa das &bdquo;Paket Fachforum&ldquo; erwerben. Damit kaufen sich die zahlenden Lobbyisten ein Diskussionforum, dass auf ihre Interessen ausgerichtet ist und von einem Tagesspiegel-Journalisten moderiert wird. Au&szlig;erdem erhalten sie unter dem Titel &ldquo;Politik-Briefing&rdquo; eine halbe Anzeigenseite im Tagesspiegel.<br>\nGenutzt hat diese M&ouml;glichkeit etwader Verband der Chemischen Industrie zusammen mit der Wirtschaftsvereinigung Stahl, um das Fachforum &bdquo;Grundstoffindustrie&ldquo; durchzuf&uuml;hren. Moderiert wird das Forum vom Gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Tagesspiegel-Redakteur Moritz D&ouml;bler.<br>\nF&uuml;r 9.600 Euro konnten sich die Verb&auml;nde zudem zwei sogenannte &bdquo;Briefings&ldquo; buchen. Diese Briefings umfassen f&uuml;nfmin&uuml;tige Vortr&auml;ge mit anschlie&szlig;endem Feedback durch das &bdquo;Hauptstadt-Politikentscheider-Panel&ldquo;. So gibt es neben vielen anderen etwa das Verteidigungsbriefing vom Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, das Autobriefing vom Verband der Automobilindustrie oder das Private Equity Briefing vom Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2014\/12\/agenda-2015-der-tagesspiegel-als-lobbydienstleister\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pegida<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gauck: &bdquo;Pegida&ldquo; nicht so viel Beachtung schenken<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Joachim Gauck spricht sich bei dem Besuch eines Fl&uuml;chtlingshilfevereins in Magdeburg daf&uuml;r aus, fremdenfeindlichen &bdquo;Chaoten und Str&ouml;mungen, die wenig hilfreich sind&ldquo;, nicht so viel Beachtung zu schenken. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;ert sich der K&ouml;lner Kardinal Woelki.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/pegida-maersche-joachim-gauck-fordert-weniger-beachtung-13317280.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Gauck bleibt sich selbst treu. W&auml;hrend er die Occupy-Protest noch als <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10993#h01\">&bdquo;uns&auml;glich albern&ldquo;<\/a> bezeichnete und auch ansonsten mit Schaum vorm Mund auf jeden &bdquo;linken&ldquo; Protest reagiert, r&auml;t er dazu, bei den uns&auml;glichen reaktion&auml;ren Pegida-Demonstrationen doch lieber F&uuml;nfe gerade zu sein lassen. Und bitte nie vergessen: Den Mann haben uns SPD und Gr&uuml;ne eingebrockt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>CDU und AfD &ndash; Im Wettstreit um Pegida-Anh&auml;nger<\/strong><br>\nInnenminister De Maizi&egrave;re sorgt sich um Pegida-Anh&auml;nger, die sich &bdquo;fremd im eigenen Land&ldquo; f&uuml;hlten. AfD-Chef Lucke weist auf gemeinsame Ziele mit der Bewegung hin.<br>\nAngesichts des Zulaufs zu Demonstrationen der Anti-Islam-Bewegung Pegida mehren sich in der Union Stimmen, die Sorgen der Teilnehmer ernst zu nehmen.<br>\nBundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) sagte am Donnerstagabend in den ARD-Tagesthemen, zwar gebe es bei den Initiatoren &bdquo;problematische Entwicklungen&ldquo;, und anders als sie sich selbst bezeichneten, seien sie auch keine patriotischen Europ&auml;er. &bdquo;Aber unter denjenigen, die da teilnehmen, gibt es doch ganz sch&ouml;n viele, die bringen ihre Sorgen zum Ausdruck vor den Herausforderungen unserer Zeit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!151182\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>NRW-Innenminister J&auml;ger &uuml;ber &ldquo;Pegida&rdquo;: &ldquo;Neonazis in Nadelstreifen&rdquo;<\/strong><br>\n&ndash; NRW-Innenminister Ralf J&auml;ger hat auf der Innenministerkonferenz in K&ouml;ln vor der Anti-Islam-Bewegung &ldquo;Pegida&rdquo; gewarnt. Er bezeichnete die Verantwortlichen des B&uuml;ndnisses als &ldquo;Neonazis in Nadelstreifen&rdquo;.<br>\n&ndash; Kanzleramtsminister Peter Altmaier sagte, man m&uuml;sse alles tun, um extremistische, ausl&auml;nderfeindliche Tendenzen zu bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nrw-innenminister-jaeger-ueber-pegida-neonazis-in-nadelstreifen-1.2263548\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ukraine zieht 40.000 Wehrpflichtige ein<\/strong><br>\nInmitten des Konflikts in der Ostukraine will die Regierung in Kiew ihre Milit&auml;rausgaben mehr als verdoppeln. Das Milit&auml;rbudget werde 2015 auf 50 Milliarden Griwna (2,4 Milliarden Euro) aufgestockt, sagte Verteidigungsminister Stepan Poltorak am Freitag im Parlament. Auch die Truppenst&auml;rke der ukrainischen Streitkr&auml;fte soll demnach von derzeit 232.000 auf 250.000 Soldaten erh&ouml;ht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000009309208\/Ukraine-zieht-40000-Wehrpflichtige-ein?ref=rss\">derStandard.at<\/a>\n<p>passend (oder doch eher unpassend?) dazu: <strong>Zahlungsausfall der Ukraine droht<\/strong><br>\nNach Angaben des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) braucht das Land weitere 15 Milliarden US-Dollar, die aber vom IWF nicht kommen d&uuml;rfen<br>\nDie Nachrichten aus der Ukraine werden immer ungem&uuml;tlicher. Trotz der Einigung mit Russland &uuml;ber die Gasschulden wird es f&uuml;r viele Bewohner ein kalter Winter werden. Da &uuml;berall Milliardenl&ouml;cher klaffen, will die neue Regierung die Energiepreise nun auf Marktniveau deutlich anheben, weil der staatliche Energiekonzern Naftogaz ein Defizit von 5,6 Milliarden Euro ausweist. Nun sollen Renten und Sozialleistungen gek&uuml;rzt und Staatsfirmen privatisiert werden. Das Land fordert eine internationale Geberkonferenz, um die drohende Pleite abzuwenden. Es war schon vor dem Krieg h&ouml;chst defizit&auml;r und wurde dar&uuml;ber zum Fass ohne Boden.<br>\nDer Bericht der Financial Times (FT) schl&auml;gt wie eine Bombe in dem Krieg ein, den sich das Pleite-Land trotz seiner fatalen Situation in der Ostukraine leistet. Mit Bezug auf den IWF schreibt die FT, das kriegszerr&uuml;ttete Land stehe vor dem Zusammenbruch und die westlichen Staaten m&uuml;ssten 15 Milliarden Dollar in wenigen Wochen aufbringen, um den Kollaps zu vermeiden: &ldquo;The International Monetary Fund has identified a $15bn shortfall in its bailout for war-torn Ukraine and warned western governments the gap will need to be filled within weeks to avoid financial collapse.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43604\/1.html\">Ralf Streck auf Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Frankreich reformiert sich, es verl&auml;ngert seine superlangen Laden&ouml;ffnungszeiten<\/strong><br>\nBei manchen Meldungen, die einen erreichen, fragt man sich, ob schon wieder Karneval sein kann oder gar der 1. April. So liest man (hier zum Beispiel), dass Frankreich ein &bdquo;Reformpaket&ldquo; auf den Weg bringen will, dessen wichtigster Punkt es offenbar ist, dass auch am Sonntag h&auml;ufiger gearbeitet werden darf und auch die L&auml;den Sonntags &ouml;ffnen d&uuml;rfen. Nun muss man wissen, dass die L&auml;den in Frankreich in der Regel jeden Tag einschlie&szlig;lich Samstag von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends ge&ouml;ffnet sind und einige auch Sonntags noch f&uuml;r zwei drei Stunden am Vormittag. Dazu gibt es offene M&auml;rkte, die in vielen St&auml;dten von 8 bis 13 Uhr am Sonntag stattfinden.<br>\nWahrscheinlich hat man inzwischen in Paris die Liste der &bdquo;Reformen&ldquo;, die Deutschland Anfang der 2000er Jahre durchgef&uuml;hrt hat, genau durchforstet und ist auf die Liberalisierung der Laden&ouml;ffnungszeiten gesto&szlig;en. Hallo, hat man sich gesagt, Br&uuml;ssel verlangt von uns Reformen wie in Deutschland, also suchen wir uns welche, die wir den Franzosen zumuten k&ouml;nnen. Wenn man ihnen die M&ouml;glichkeit gibt, ihrer Lieblingsbesch&auml;ftigung, dem Einkaufen, l&auml;nger nachzugehen, wird es keinen gro&szlig;en Widerstand im Volk geben und den Deutschen kann man sagen, schaut, wir tun exakt das, was ihr dereinst getan habt. Zudem ist das ein kleiner Schritt in Richtung Arbeitszeitverl&auml;ngerung, womit die sozialistische Regierung beweist, dass sie sich sogar an das heiligste aller sozialistischen Dogmen herantraut. Die Tatsache, dass Martine Aubry (das ist die fr&uuml;here Vorsitzende der Sozialistischen Partei, deren wichtigstes Anliegen die 35 Stunden Woche war) schon heftigsten Widerstand angek&uuml;ndigt hat, ist sozusagen der Ritterschlag f&uuml;r den neuen Wirtschaftsminister. In Berlin wird man ihm diesen mutigen Kampf gegen die vielk&ouml;pfige Hydra des Sozialismus sicher mit gro&szlig;em Wohlwollen danken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/frankreich-reformiert-sich-es-verlaengert-seine-superlangen-ladenoeffnungszeiten\/\">Flassbeck Economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>TTIP-Recherche: Pr&auml;sent voller Probleme<\/strong><br>\nEine Million Unterschriften haben die Organisatoren der Europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative &ldquo;Stopp TTIP&rdquo; in nur wenigen Wochen gegen das geplante B&uuml;ndnis zwischen den USA und der EU gesammelt. Die n&auml;chste Million hat das B&uuml;ndnis von 320 Organisationen bereits in Angriff genommen. Das macht die Sache f&uuml;r Juncker und seine Mannschaft nicht leichter &ndash; Zeit f&uuml;r eine Zwischenbilanz&hellip;<br>\nDer erste gro&szlig;e Stresstest steht bevor. Die n&auml;chste Verhandlungsrunde ist vom 2. bis 6. Februar in Br&uuml;ssel angesetzt. Dann sollen unter anderem die besonders umstrittenen Investorenschutzregeln zur Sprache kommen, die einige EU-L&auml;nder wie Frankreich oder &Ouml;sterreich am liebsten ganz aus dem Vertrag verbannen w&uuml;rden. Die Bundesregierung sieht die Klauseln zwar kritisch, ist aber z&ouml;gerlich. Konzerne k&ouml;nnten damit Staaten vor private Schiedsgerichte zitieren und auf milliardenschweren Schadenersatz verklagen, zum Beispiel dann, wenn sie ihre Gewinne durch sch&auml;rfere Umweltgesetze gef&auml;hrdet sehen. Die amerikanische Seite hat deutlich signalisiert, dass sie auf diese Regeln nicht verzichten wird.<br>\nDoch solche Verfahren k&ouml;nnen teuer werden f&uuml;r die Steuerzahler, wie eine neue Studie des Netzwerks Friends of the Earth Europe offenlegt. Insgesamt 3,5 Milliarden Euro Schadenersatz mussten EU-L&auml;nder demnach in den vergangenen 20 Jahren an Investoren und Konzerne zahlen. In 60 Prozent der F&auml;lle ging es um Umweltfragen. Basis dieser Klagen waren Investorenschutzregeln in fr&uuml;heren Freihandelsabkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ttip-recherche-praesent-voller-probleme-1.2258701\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Inequality harms the most vulnerable among us<\/strong><br>\nThe large increase in inequality in recent years has been well documented by Thomas Piketty and Emmanuel Saez, among others. But less is known about the consequences. What impact has rising inequality had on the overall economy and on individual households?<br>\nEvidence is mounting that inequality is harmful to economic growth, and recent findings also suggest that increasing inequality &ldquo;is linked to more deaths among African Americans.&rdquo;<br>\nUntil recently, economists believed that inequality was good for economic growth. As Brian Keely of the Organization for Economic Co-operation and Development (OECD) explains, three reasons account for this. First, it creates an incentive for people to work hard and get ahead of others. Second, it provides those at the top with the wealth needed for innovative entrepreneurial activity. And third, the prevailing wisdom was that attempts to reduce inequality through tax and transfer schemes would inevitably lead to resources being &ldquo;lost in the &lsquo;leaky bucket&rsquo; of bureaucracy and administration.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cbsnews.com\/news\/inequality-harms-the-most-vulnerable-among-us\/\">CBS moneywatch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zur Funktion von Migration und rassistischer Ausgrenzung am Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich der seit Januar 2014 g&uuml;ltigen EU-Arbeitnehmer-Freiz&uuml;gigkeit f&uuml;r Menschen aus Rum&auml;nien und Bulgarien war eine Debatte um das Ausma&szlig; und die Folgen verst&auml;rkter Einwanderung aus diesen L&auml;ndern entbrannt. Der nachfolgende Beitrag versucht, diese Diskussion und &auml;hnliche Diskussionen um Migration und Integration in einen breiteren Kontext einzuordnen. Dabei geht er von der grundlegenden Annahme aus, dass es nicht gen&uuml;gt, alleine populistische Ressentiments und Vorurteile zu widerlegen; notwendig ist vielmehr, die Bedeutung von Migration und Rassismus f&uuml;r die Struktur kapitalistischer Arbeitsm&auml;rkte zu erfassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1334\">www.annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Tarifeinheit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gewerkschaften lassen Nahles h&auml;ngen<\/strong><br>\nArbeitsministerin Nahles bringt ihr Gesetz zur Tarifeinheit durchs Kabinett. Der Deutsche Gewerkschaftsbund reagiert z&ouml;gerlich. Drei Gewerkschaften bereiten Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht vor, deren Aussichten gar nicht mal so schlecht sind. (&hellip;) Und nun schwindet auch noch die politische Unterst&uuml;tzung aus dem Gewerkschaftslager: Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat eine Unterschriftenaktion gegen die angebliche Einschr&auml;nkung des<br>\nStreikrechts angek&uuml;ndigt, und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unterst&uuml;tzt das Vorhaben nur noch leise. (&hellip;) Der Deutsche Gewerkschaftsbund ringt seit Wochen um eine Position&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/tarifeinheit-gesetz-gewerkschaften-lassen-nahles-haengen,1472780,29304236.html\">Karl Doemens in der FR online<\/a><\/li>\n<li><strong>Den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts zum Entwurf eines Tarifeinheitsgesetzes kommentiert Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes:<\/strong><br>\n&ldquo;Der Kabinettsbeschluss zum Tarifeinheitsgesetz ist ein kapitaler Fehler. Nicht nur die 115.000 Mitglieder des Marburger Bundes, sondern hunderttausende von Arbeitnehmern in anderen Gewerkschaften werden diese Entscheidung als Angriff auf ihre grundgesetzlich verbrieften Rechte verstehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.marburger-bund.de\/artikel\/allgemein\/pressemitteilungen\/2014\/kabinettsbeschluss-schwarzer-tag-fuer-gewerkschaftliche-grundrechte\">Pressemitteilung Marburger Bund<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie Anw&auml;lte die Tarifeinheit kippen werden<\/strong><br>\nHeute pr&auml;sentiert Andrea Nahles dem Kabinett ihr Gesetz zur Tarifeinheit. Die Kritik ist verheerend. Schon vor Inkrafttreten pr&auml;sentieren Anw&auml;lte ihre Strategie, wie sie das Gesetz aushebeln m&ouml;chten.<br>\nDie Bundesregierung m&ouml;chte die Tarifk&auml;mpfe kleiner Gewerkschaften &ndash; etwa bei der Bahn &ndash; per Gesetz eind&auml;mmen. Ob sie damit Erfolg haben wird, ist fraglich. Wenn es im parlamentarischen Prozess keine substanziellen &Auml;nderungen gibt, d&uuml;rfte das Bundesverfassungsgericht entscheiden, ob das Gesetz Bestand hat.<br>\n&bdquo;Das Gesetz w&auml;re unpraktikabel, b&uuml;rokratisch und vor allem verfassungswidrig&ldquo;, sagt der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum im Interview mit Handelsblatt Online. Baum vertritt die Pilotenvereinigung Cockpit als Anwalt mit seiner Kanzlei Baum Reiter &amp; Collegen.<br>\nNach seiner Sicht w&uuml;rde die Bundesregierung das Streikrecht einzelner Berufsgruppen aushebeln. Das w&auml;re ein Versto&szlig; gegen die Koalitionsfreiheit, die in Artikel 9, Absatz 3 des Grundgesetzes garantiert ist. &bdquo;Wir w&uuml;rden deshalb &ndash; wie auch andere Berufsgewerkschaften &ndash; das Bundesverfassungsgericht anrufen&ldquo;, sagt Baum. &bdquo;Zahlreiche aktuelle Gutachten anerkannter Experten zeigen, dass wir dort sehr gute Chancen h&auml;tten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/recht-steuern\/arbeitsrecht\/arbeitsrecht-wie-anwaelte-die-tarifeinheit-kippen-werden\/11093570.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Zoff im Gewerkschaftsbund: &bdquo;Das hat es noch nie gegeben&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;nf DGB-Organisationen k&auml;mpfen f&uuml;r das Projekt der gro&szlig;en Koalition aber drei dagegen.<br>\nSchon im Vorfeld bringt das Projekt nicht nur die Spezialistengewerkschaften der &Auml;rzte, Lokf&uuml;hrer und Piloten auf, sondern auch Teile des Gewerkschaftsbundes (DGB). Verdi, die Lehrergewerkschaft GEW und die Nahrungsgewerkschaft NGG haben j&uuml;ngst eine Unterschriftenaktion gestartet, um die Bundesregierung von dem Plan abzubringen. Im Kern lehnen sie es ab, dass in Zukunft nur der Tarifvertrag der Mehrheitsgewerkschaft im Betrieb gelten soll. &bdquo;Die Mitglieder einer Minderheitsgewerkschaft w&auml;ren tariflos, und ein Streik f&uuml;r eigenst&auml;ndige tarifliche Bedingungen unterl&auml;ge der gerichtlichen Pr&uuml;fung, ob der Streik verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig w&auml;re&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Aufruf. &bdquo;Dies w&auml;re nichts anderes als eine Einschr&auml;nkung des Streikrechts.&ldquo; Doch die anderen f&uuml;nf DGB-Organisationen IG Metall, IG BCE, IG Bau, die Eisenbahner (EVG) und Polizisten (GdP) sind daf&uuml;r &ndash; zudem der Vorsitzende des Gewerkschaftsbundes. &bdquo;Reiner Hoffmann hat die Mehrheit hinter sich&ldquo;, betont der Chef der Chemiegewerkschaft, Michael Vassiliadis. Die Aktion von Verdi &amp; Co. sei &bdquo;&uuml;bers Ziel hinausgeschossen&ldquo;. Das habe es so noch nie gegeben, dass man im DGB gegeneinander Unterschriften sammle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.zoff-im-gewerkschaftsbund-das-hat-es-noch-nie-gegeben.10d1f0d6-7f43-4c89-a8bd-3270c070b936.html\">Matthias Schiermeyer in der Stuttgarter Zeitung online<\/a><\/li>\n<li><strong>IG Metall bewertet Gesetzentwurf zur Tarifeinheit positiv<\/strong><br>\nDie IG Metall hat das vom Kabinett vorgelegte Gesetz zur Tarifeinheit positiv bewertet. &ldquo;Mit der Verankerung des Mehrheitsprinzips ist der richtige Weg beschritten, um die Tarifeinheit zu sichern. Damit bestimmen die im Betrieb Besch&auml;ftigten mit ihrer Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, welcher Tarifvertrag gilt&rdquo;, sagte Detlef Wetzel, Erster Vorsitzender der IG Metall, am Donnerstag in Frankfurt. Im Sinne einer solidarischen Tarifpolitik werde das Ziel &ldquo;Ein Betrieb &ndash; eine Gewerkschaft &ndash; ein Tarifvertrag&rdquo; gest&auml;rkt. &ldquo;Mit dem jetzt vorliegenden Entwurf wird das richtige Prinzip ausbuchstabiert: Mit dem Mehrheitsprinzip ist gekl&auml;rt, das eine solidarische Tarifpolitik f&uuml;r alle Besch&auml;ftigtengruppen Vorrang vor Partikularinteressen hat&hellip;<br>\n&ldquo;Vor allem ist es gelungen, das Arbeitskampfrecht vom Gesetz unber&uuml;hrt zu lassen&rdquo;, betonte J&ouml;rg Hofmann, Zweiter Vorsitzender der IG  Metall&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/internet\/pressemitteilungen-2014-15004.htm\">Pressemitteilung der IG Metall<\/a>\n<p>Der aktuelle Gesetzentwurf zur Tarifeinheit<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bmas.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Thema-Arbeitsrecht\/entwurf-gesetz-tarifeinheit.pdf;jsessionid=1D70DEC83B1D204D5A9EC18533266B21?__blob=publicationFile\">Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales [PDF]<\/a><\/p>\n<p>Siehe dazu auch die Bundesregierung: <strong>Gleiche Arbeit &ndash; gleicher Tarifvertrag<\/strong><br>\nZuk&uuml;nftig wird der Tarifvertrag der Gewerkschaft angewendet, die im Betrieb &uuml;ber die meisten Mitglieder verf&uuml;gt &ndash; falls in einem Betrieb f&uuml;r gleiche T&auml;tigkeiten verschiedene Tarifvertr&auml;ge gelten. So sieht es der im Bundeskabinett beschlossene Entwurf des Tarifeinheitsgesetzes vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/Artikel\/2014\/12\/2014-12-11-kabinett-tarifeinheitsgesetz.html\">Die Bundesregierung<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Beamtenbund: &ldquo;Schlimmste Arbeitsk&auml;mpfe aller Zeiten&rdquo;<\/strong><br>\nDer Beamtenbund droht der Bahn mit einem der &bdquo;schlimmsten Arbeitsk&auml;mpfe aller Zeiten&ldquo;, wenn sie nicht schnell auf die Lokf&uuml;hrer zugeht. Ab dem 11. Januar k&ouml;nnten wieder etliche Z&uuml;ge stillstehen.<br>\nDer Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Lokf&uuml;hrer-Gewerkschaft GDL mag zwar ein wenig aus der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung verschwunden sein. Beendet aber ist er noch lange nicht. Schon bald k&ouml;nnten die Lokf&uuml;hrer wieder streiken und den Bahnverkehr in der Republik weitgehend lahmlegen. Darauf hat am Freitag die Arbeitnehmerseite hingewiesen &ndash; interessanterweise aber nicht in Person des umstrittenen GDL-Chefs Claus Weselsky.<br>\nZu Wort meldete sich vielmehr ein Herr namens Willi Russ. Das ist der Zweite Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes. Also jener Dachorganisation, der zahlreiche kleinere Fachgewerkschaften wie eben die GDL angeh&ouml;ren&hellip;.<br>\nBemerkenswert sind die Einlassungen des Beamtenbund-Funktion&auml;rs gleichwohl: Sie zeigen, dass die GDL wieder die volle R&uuml;ckendeckung der Dachorganisation hat. Das ist f&uuml;r die Lokf&uuml;hrer-Gewerkschaft deshalb wichtig, weil der Beamtenbund die Streikkasse verwaltet. Russ sagte nun sogar ausdr&uuml;cklich, k&uuml;nftige Streiks w&uuml;rden nicht am Geld scheitern.<br>\nBeamtenbund und Lokf&uuml;hrer-Gewerkschaft scheinen also wieder auf einer Linie zu liegen. Das war w&auml;hrend der laufenden Tarif-Auseinandersetzung nicht immer so&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/gewerkschaft-droht-bahn--schlimmste-arbeitskaempfe-aller-zeiten-,1472780,29306642.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Allianz f&uuml;r Aus-und Weiterbildung gestartet<\/strong><br>\n&ldquo;Wir k&ouml;nnen es nicht hinnehmen, dass rund 260.000 junge Menschen in den Ma&szlig;nahmen im &Uuml;bergang von der Schule in Ausbildung stecken &ndash; oftmals ohne Aussicht auf einen Berufsabschluss. Wir brauchen einen Paradigmenwechsel: weg von zahllosen Ma&szlig;nahmen im Parallelsystem, hin zu betrieblicher Ausbildung, bei Bedarf eben mit professioneller Begleitung&rdquo;, forderte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann anl&auml;sslich der Unterzeichnung der Allianz. &ldquo;In der Allianz f&uuml;r Aus- und Weiterbildung k&ouml;nnen mit einem starken Beitrag der Wirtschaft und einem Impuls f&uuml;r die &lsquo;Assistierte Ausbildung&rsquo; entscheidende Weichen gestellt werden, um die Lage der Jugendlichen auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern&rdquo;, so Hoffmann weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++b14177a2-81e0-11e4-814d-52540023ef1a\">DGB (dort auch der Text der Vereinbarung)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Polen kauft US-Marschflugk&ouml;rper f&uuml;r 250 Millionen Dollar<\/strong><br>\nPolen hat am Donnerstag einen Vertrag zum Kauf von 40 ultramodernen US-Marschflugk&ouml;rpern unterzeichnet. Mit den Cruise-Missiles im Wert von 250 Millionen Dollar (200 Millionen Euro) sollen die F-16-Kampfbomber der polnischen Luftwaffe best&uuml;ckt werden, wie Verteidigungsminister Tomasz Siemoniak bei der Zeremonie auf dem Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Krzesiny nahe Posen sagte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000009284324\/Polen-kauft-US-Marschflugkoerper-fuer-250-Millionen-Dollar?ref=rss\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> S&uuml;&szlig;er die Kassen nie klingen, als zu der Krisenzeit. Die teure Lobbyarbeit in den transatlantischen Netzwerken macht sich f&uuml;r die R&uuml;stungskonzerne so langsam bezahlt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fragen an den Autor mit R&uuml;diger Frank &bdquo;Nordkorea&ldquo;<\/strong><br>\nR&uuml;diger Frank, &ldquo;Nordkorea. Innenansichten eines totalen Staates&rdquo;. Was hat sich in Nordkorea ver&auml;ndert? Kann sich die wenig effektive Wirtschaft halten? Was ist in Nordkorea &ldquo;sozialistisch&rdquo;? Gibt es eine Wiedervereinigung? Hilft der Vergleich mit der DDR?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/fragen\/2014-12-08_frank_nordkorea_7_12_2014.mp3\">SR2 Fragen an den Autor [MP3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Spanien: Einsch&uuml;chterung f&uuml;r die Sicherheit<\/strong><br>\nDie Abgeordneten der regierenden konservativen Volkspartei von Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy haben am Donnerstag mit ihrer absoluten Sitzmehrheit im spanischen Parlament ein neues &bdquo;Gesetz zum Schutz der B&uuml;rgersicherheit&ldquo; beschlossen, das nicht ihnen, sondern den demonstrierenden B&uuml;rgern das Leben ein wenig erschweren soll. Amnesty International glaubt, dass die Reform &bdquo;die Informationsfreiheit und den friedlichen Protest&ldquo; gef&auml;hrde. Die Regierung versuche, sich mit dem Gesetz &bdquo;einen weiten Ermessensspielraum zu geben, um den Dissens zu beschr&auml;nken und zu bestrafen&ldquo;, f&uuml;rchtet Human Rights Watch.<br>\nDas neue Gesetz enth&auml;lt einen Katalog von insgesamt 45 m&ouml;glichen Verst&ouml;&szlig;en gegen die &bdquo;B&uuml;rgersicherheit&ldquo;, die &ndash; je nach Schwere &ndash; mit Geldbu&szlig;en zwischen 100 und 600.000 Euro bestraft werden k&ouml;nnen. Einige Punkte betreffen das Versammlungs- und damit das Demonstrationsrecht. Als leichter Versto&szlig; soll k&uuml;nftig die Veranstaltung einer unangemeldeten Demonstration geahndet werden, als besonders schwerer Versto&szlig; eine (ungenehmigte oder unangemeldete) Demonstration an Orten, &bdquo;an denen grundlegende Dienstleistungen f&uuml;r die Gemeinschaft angeboten werden&ldquo; &ndash; damit k&ouml;nnten Flugh&auml;fen wie auch Atomkraftwerke gemeint sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/spanien-einschuechterung-fuer-die-sicherheit,1472596,29301338.html\">FR<\/a>\n<p>dazu: <strong>Spanien wird Polizeistaatsmonarchie<\/strong><br>\nBisher hiess der spanische Staat offiziell parlamentarische Monarchie ganz so, wie es Franco selig haben wollte, weshalb auch M&ouml;rder sowohl frei blieben, als auch, so lange sie lebten, in Amt und W&uuml;rden.  (&Uuml;ber 2.000 Gr&auml;ber mit etwa 45.000 Leichen wurden gefunden 0 Untersuchungen vorgenommen). Jetzt soll es ein neues Gesetz geben, das dem parlamentarischen Teil dieser Selbstdefinition ein Ende macht die Polizei soll nun wieder entscheiden, wer ein Vergehen ver&uuml;bt hat.<br>\nWomit man kein linker Mensch sein muss, um festzustellen, dass die von den Theoretikern des B&uuml;rgertums so hochgelobte Gewaltenteilung hin&uuml;ber ist. Und diese Entwicklung kommt ja weder von ungef&auml;hr, noch &uuml;berraschend im Europa der Austerit&auml;t zugunsten des Kapitals wird &uuml;berall an dem bisschen Demokratie ges&auml;gt, das vielleicht &uuml;ber ist, in Spanien ist das Thema Prozesse gegen Aktive der diversen Protest Generalstreiks ein st&auml;ndiges. So oft die spanische Polizei in den letzten Jahren der Konstruktion von Beweisen oder ihrer  Unterschlagung &uuml;berf&uuml;hrt wurde: Hat sie k&uuml;nftig nicht mehr n&ouml;tig, sie soll nun ausf&uuml;hrend und rechtssprechend zugleich sein (in der Alltagssprache: Draufhauen und Wegsperren) und quasi gesetzgeberisch entscheiden, was ein Vergehen ist, darf sie auch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/spanien\/politik-spanien\/ley-mordaza-spanien-wird-polizeistaatsmonarchie\/\">LabourNet<\/a><\/p>\n<p>Siehe auch <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Antidemogesetz-in-Spanien\/!151041\/\">Reiner Wandler in der taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bildungschancen stark abh&auml;ngig von sozialer Herkunft und Wohnort<\/strong><br>\nDie Chancengerechtigkeit in den deutschen Schulsystemen macht zwar stetige, aber nur langsame Fortschritte. Das zeigt der Chancenspiegel, den die Bertelsmann Stiftung mit der Technischen Universit&auml;t Dortmund und der Friedrich-Schiller-Universit&auml;t Jena heute ver&ouml;ffentlicht. Weniger Jugendliche verlassen die Schule ohne Abschluss, und der Anteil der Hochschulzugangsberechtigten steigt. Der Bildungserfolg jedoch ist nach wie vor stark von der sozialen Herkunft abh&auml;ngig. Neuntkl&auml;ssler aus h&ouml;heren Sozialschichten haben in Mathematik bis zu zwei Jahre Vorsprung vor ihren Klassenkameraden aus bildungsferneren Familien.<br>\nDer Chancenspiegel analysiert j&auml;hrlich, wie gerecht und leistungsstark das jeweilige Schulsystem der Bundesl&auml;nder ist. Bildungsforscher vergleichen daf&uuml;r die Durchl&auml;ssigkeit der Schulsysteme sowie die M&ouml;glichkeiten der Sch&uuml;ler, sich gut ins Schulsystem zu integrieren, fachliche Kompetenzen zu entwickeln und gute Abschl&uuml;sse zu erhalten. Die diesj&auml;hrige Neuauflage best&auml;tigt: Die Unterschiede zwischen den Bundesl&auml;ndern sind gro&szlig;, aber kein Land ist in allen Bereichen Spitze oder Schlusslicht. Im Ausma&szlig; &uuml;berraschend ist, dass Bildungschancen auch innerhalb der einzelnen Bundesl&auml;nder regional h&ouml;chst ungleich verteilt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news617741\">Bertelsmann Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JW:<\/strong> Achtung, man sollte ob der &bdquo;humanistischen Sprache&ldquo; nicht die Eigeninteressen hinter dieser Bertelsmann-Positionierung &uuml;bersehen. Bertelsmann geht es vor allem darum, Humankapital zu produzieren, die soziale Frage als Aufgabe des Bildungssystems umzuetikettieren und das Bildungssystem &bdquo;am Beginn&ldquo; besser auszustatten, um dann &bdquo;am Ende&ldquo; besser und einfacher Privatisierungen als &bdquo;gerecht&ldquo; verkaufen zu k&ouml;nnen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Hire-and-fire an der Universit&auml;t<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Arbeitsbedingungen vieler junger Wissenschaftler in Deutschland sind einer Umfrage zufolge prek&auml;r.<\/li>\n<li>Viele sind demnach jahrelang in befristeten und h&auml;ufig schlecht bezahlten Stellen.<\/li>\n<li>Das hat negative Folgen f&uuml;r Forschung und Lehre. 80 Prozent der Befragten glauben, dass die ung&uuml;nstigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse wissenschaftliches Fehlverhalten beg&uuml;nstigen.<\/li>\n<li>Jetzt will sich auch die Politik um bessere Perspektiven f&uuml;r Nachwuchswissenschaftler bem&uuml;hen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/arbeitsbedingungen-junger-wissenschaftler-hire-and-fire-an-der-universitaet-1.2262138\">Roland Preu&szlig; und Karin Janker in der SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Palast statt Ruine: Der verbl&uuml;ffende Wandel der &ldquo;Anstalt&rdquo;<\/strong><br>\nMax Uthoff und Claus von Wagner haben in ihrem ersten &ldquo;Anstalts&rdquo;-Jahr vieles richtig gemacht. Vor allem aber haben sie eine Haltung. Hans Hoff &uuml;ber zwei, die wirklich etwas bewegen wollen &ndash; und damit zu den DWDL-Aufsteigern 2014 geh&ouml;ren.<br>\nAm 4. Februar 2014 hat sich etwas getan im deutschen Fernsehen, das man durchaus mit einem Erdbeben vergleichen kann. Es ist etwas passiert, das nicht alle Tage passiert, eine Umw&auml;lzung, um nicht Revolution zu sagen. Zwei Gestalten haben eine verlassene Immobilie besetzt und alle Bef&uuml;rchtungen, dass sie diese nun weiter runterwirtschaften w&uuml;rden, in Windeseile zerstreut. Statt der bef&uuml;rchteten Ruine steht nun eine Art Palast herum. Das muss man erst einmal schaffen. [&hellip;]<br>\nIm Gegensatz zu Pillepallewitzsendungen wie dem &bdquo;Satire Gipfel&ldquo; geht es den Machern bei der neuen &bdquo;Anstalt&ldquo; um etwas mehr als nur die pers&ouml;nliche Selbstbeweihr&auml;ucherung. Uthoff und von Wagner haben ein Anliegen. Ihnen stinkt wirklich was, und sie tun nicht nur auf der B&uuml;hne so, als w&uuml;rden sie die Nase r&uuml;mpfen.<br>\nWer beispielsweise mit Uthoff redet, merkt schnell, dass der Mann sich nicht einfach Sachen f&uuml;r die B&uuml;hne ausdenkt, er ist tats&auml;chlich ein Weltverbesserer, einer, den oft die Verzweiflung packt, den aber auch die Leidenschaft treibt, aus dieser Kugel namens Erde trotzdem einen lebenswerten Raum f&uuml;r alle zu machen. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend die ARD noch hilflos hampelt, um wenigstens die R&uuml;cklichter solch einer Entwicklung begreifen zu k&ouml;nnen, rauscht der von Uthoff und Wagner gesteuerte Zug l&auml;ngst weiter. Und er nimmt immer mehr Fahrt auf.<br>\n&bdquo;Die Anstalt&ldquo; ist inzwischen eine Sendung, auf die man gespannt wartet, die man nicht verpassen darf, weil das, was die da machen, f&uuml;r alle Menschen mit Neigung zur Bewusstseinserweiterung Pflichtprogramm sein sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dwdl.de\/magazin\/48836\/palast_statt_ruine_der_verblueffende_wandel_der_anstalt\/\">DWDL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Eckart Spoo, Mitherausgeber des &ldquo;Ossietzky&rdquo;, &uuml;ber die &ouml;ffentlichen Reaktionen auf den Aufruf von 64 Prominenten: &bdquo;Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen&ldquo;.<\/strong><br>\nDer Appell an die Journalisten, ihrer Pflicht zu vorurteilsloser, verantwortungsvoller, auf solider Recherche basierender Berichterstattung besser nachzukommen als bisher, wird also als Versuch abgetan, Druck auszu&uuml;ben und ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden&hellip; Die Springer-Journalisten, speziell die leitenden Herren, halten es offenbar f&uuml;r ihr gutes Recht, wenn sie unsolide arbeiten und Vorurteile sch&uuml;ren und sie m&ouml;chten dabei nicht von schlechtem Gewissen bedr&auml;ngt werden.<br>\n&ldquo;Wenn doch nicht immer nur friedensverachtende Journalisten in leitende Positionen gelangten&rdquo;-<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/weltnetz.tv\/video\/607\">WeltNetzTV<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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