{"id":24318,"date":"2014-12-17T09:06:34","date_gmt":"2014-12-17T08:06:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318"},"modified":"2014-12-17T09:06:34","modified_gmt":"2014-12-17T08:06:34","slug":"hinweise-des-tages-2278","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h01\">Pegida<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h02\">20,3 % der Bev&ouml;lkerung Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen &ndash; Anteil EU-weit bei 24,5 %<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h03\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h04\">Neue Sipri-Rangliste: Das sind die gr&ouml;&szlig;ten Waffenhersteller der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h05\">LuxLeaks: Ich war nicht allein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h06\">Hanno Beck irrt: Die &ldquo;schwarze Null&rdquo; 1969 war Ergebnis steigender, nicht sinkender Staatsausgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h07\">Norbert H&auml;ring: Ist Sabine Lautenschl&auml;ger inkompetent oder h&auml;lt sie uns f&uuml;r Trottel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h08\">Werkvertr&auml;ge regulieren!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h09\">Jugendliche mit Migrationshintergrund: Schwierige Ausbildungsplatzsuche &ndash; H&ouml;here &Uuml;bernahmequote<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h10\">Tarifabschl&uuml;sse im Schnitt &uuml;ber 3 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h11\">Die Fertigmacher &ndash; der Kampf gegen Betriebsr&auml;te und Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h12\">UN-Klimakonferenz in Lima: Auf dem Trockenen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h13\">Mode und Moral &ndash; warum teuer nicht gleich fair bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h14\">Geheimarmee &ldquo;Stay Behind&rdquo; &ndash; Der Staat als Pate des Terrors?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h15\">Belgischer Generalstreik: Eine eminent politische Veranstaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h16\">BND und CIA haben gemeinsam Provider in Deutschland angezapft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h17\">College-Kultur in den USA: Der Efeu welkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h18\">Alles L&uuml;ge?! &Uuml;ber Dokumentarismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318#h19\">ZAPP Studie: Vertrauen in Medien ist gesunken<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24318&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Pegida<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&bdquo;Wir sind alle rechts, na und?&ldquo;<\/strong><br>\nDieses Mal sind es 15.000: Bei der Pegida-Demonstration in Dresden gehen sie &bdquo;gegen die Islamisierung des Abendlandes&ldquo; auf die Stra&szlig;e. Doch f&uuml;r viele geht es nicht nur um Ausl&auml;nder und den Islam. Ein Besuch. [&hellip;]<br>\nDas Feindbild der Pegida ist klar und wird regelm&auml;&szlig;ig skandiert: &bdquo;L&uuml;genpresse &ndash; Halt die Fresse!&ldquo; Die Demonstranten f&uuml;hlen sich von den Medien missverstanden und in die rechtsradikale Ecke gestellt. Ihre Anf&uuml;hrer geben deshalb keine Interviews mehr und raten auch den Demonstranten davon ab. Stellt man den Menschen Fragen, drehen sich viele einfach weg. Nur wenige sind bereit, zu reden. Ein pensionierter Arzt, der mit seiner Frau dabei ist, erkl&auml;rt diese Haltung: &bdquo;Eigentlich demonstrieren wir hier gegen political correctness und die 68er. Denn die Medien sind von denen beherrscht.&ldquo; [&hellip;]<br>\nImmer wieder verweisen die Pegida-Teilnehmer auf ihr gerade ver&ouml;ffentlichtes Thesenpapier. Der erste Paragraf lautet: Die Aufnahme von Kriegsfl&uuml;chtlingen sei Menschenpflicht. Au&szlig;erdem sollten Asylsuchende besser betreut und untergebracht werden. Unter den vielen Deutschlandflaggen weht ein Demonstrant eine gro&szlig;e Regenbogenfahne, ein Symbol f&uuml;r Vielfalt, welches vielmehr auf der Gegendemo zu finden ist. Wie das zusammenpasst? &bdquo;Wir sind f&uuml;r eine tolerante Gesellschaft&ldquo;, erkl&auml;rt der junge Mann. &bdquo;Es m&uuml;ssen sich nur alle an die Regeln halten, dann bin ich f&uuml;r absolute Toleranz.&ldquo; F&uuml;nf Reihen vor ihm h&auml;lt jemand ein Schild hoch mit der Forderung: Null Toleranz gegen&uuml;ber Asylbetr&uuml;gern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/pegida-demonstration-in-dresden-wir-sind-alle-rechts-na-und\/11121312.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Zitate von Pegida-Demonstranten: Die wirre Welt der Wohlstandsb&uuml;rger<\/strong><br>\nGegen die angebliche &ldquo;Islamisierung des Abendlandes&rdquo; gehen sie auf die Stra&szlig;e &ndash; und noch gegen viel mehr: SPIEGEL ONLINE hat beunruhigende &Auml;u&szlig;erungen von Pegida-Teilnehmern gesammelt, von besorgt bis hasserf&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/pegida-in-dresden-die-kruden-aussagen-der-demonstranten-a-1008735.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.F.:<\/strong> Es lohnt sich, die (hoffentlich) &ldquo;Originalt&ouml;ne&rdquo; zu lesen. Denn diese deuten darauf hin, dass es neben den tats&auml;chlich unverbesserlichen ewig- und neugestrigen auch eine nennenswerte Anzahl von Pegida-Demonstranten gibt, die aus ganz anderen als islam- und ausl&auml;nderfeindlichen Gr&uuml;nden demonstrieren. Hier gehen offenbar (auch) genau die Politik- und Medienverdrossenen auf die Stra&szlig;e, die wir als Nachdenkseiten-Leser (und Sie als -Macher) dort gerne zur Artikulierung  der &ldquo;linken Themen sehen w&uuml;rden, die sie offenbar im falschen Umfeld vertreten. Bemerkenswert ist, dass sie von der &ldquo;Qualit&auml;tspresse&rdquo; das Etikett &ldquo;wirre Wohlstandsb&uuml;rger&rdquo; anh&auml;ngt bekommen. Oder sollte das inzwischen als Auszeichnung zu verstehen sein? Es bleibt zu hoffen, dass deren Protest nicht dauerhaft in falsche Kan&auml;le geleitet wird.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Darf man &ndash; oder muss man sogar &ndash; bei Pegida differenzieren &ndash; sozusagen diesem neuen und so &uuml;berraschenden Ph&auml;nomen erst einmal auf den Grund gehen. Gerade wir sollten uns daf&uuml;r vielleicht die Zeit nehmen &ndash; Irrt&uuml;mer bei uns und den &ldquo;anderen&rdquo; mit eingeschlossen. Thorsten Hild versucht, <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/12\/pegida-csu-politiker-mayer-zeigt-mehr-problembewusstsein-als-spd-politiker-maas-und-viele-andere-politikerinnen-und-journalistinnen\/\">tiefer zu sch&uuml;rfen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung R.S.:<\/strong> Nat&uuml;rlich muss man die Sorgen der Menschen ernst nehmen. Man muss sich nat&uuml;rlich auch fragen, um welche Sorgen es geht, Sorgen um die Existenz, den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Demokratie, usw., oder doch um die Angst vor &ldquo;&Uuml;berfremdung&rdquo;, wie der Name nahelegt. <\/em><br>\n<em>Es kann aber keine Zweifel daran geben, dass diese Bewegung ausl&auml;nderfeindlich ist, wenn die Ausl&auml;nderfeindlichkeit schon im Namen offen verk&uuml;ndet wird. Da kann man schon unterstellen, dass die Leute, die daran teilnehmen, entweder ausl&auml;nderfeindlich sind, oder Ausl&auml;nderfeindlichkeit wenigstens in Kauf nehmen. Damit sind sie schon bei den Rattenf&auml;ngern.<\/em><br>\n<em>Nat&uuml;rlich darf man eine solche Bewegung nicht einfach ignorieren, man muss versuchen zu verstehen, warum die Menschen diese Sorgen haben, warum sie sich deshalb gegen Fremden wenden, und was man dagegen tun kann &ndash; und es dann tun. Man kann sich aber nicht mit einer Bewegung solidarisieren, wo Ausl&auml;nderfeindlichkeit gro&szlig; geschrieben wird &ndash; schon im Namen &ndash; egal, was sonst noch im Programm steht. Denn die Rattenf&auml;nger haben immer &ldquo;gute Sachen&rdquo; im Programm &ndash; wie sollen sie denn sonst die &ldquo;Ratten&rdquo; fangen?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>20,3 % der Bev&ouml;lkerung Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen &ndash; Anteil EU-weit bei 24,5 %<\/strong><br>\n20,3 % der Bev&ouml;lkerung in Deutschland &ndash; das sind 16,2 Millionen Menschen &ndash; waren 2013 von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. 2012 lag der Wert bei 19,6 % und ist damit seit 2008 (20,1 %) relativ konstant geblieben. Dies ist ein weiteres Ergebnis der Erhebung LEBEN IN EUROPA (EU-SILC) 2013. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) dar&uuml;ber hinaus mitteilt, war der Anteil armer oder sozial ausgegrenzter Menschen in der gesamten Europ&auml;ischen Union mit 24,5 % deutlich h&ouml;her als in Deutschland.<br>\nNach der EU-Definition f&uuml;r EU-SILC setzte sich der Indikator f&uuml;r Deutschland im Jahr 2013 aus den Prozentanteilen der armutsgef&auml;hrdeten Bev&ouml;lkerung (16,1 %; siehe Pressemitteilung 374\/14 vom 28. Oktober 2014), der von erheblicher materieller Entbehrung betroffenen Bev&ouml;lkerung (5,4 %) und der Bev&ouml;lkerung in Haushalten mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung (9,9 %) zusammen. Als arm oder sozial ausgegrenzt gilt eine Person dann, wenn eines oder mehrere der drei genannten Kriterien auf sie zutreffen. EU-weit waren 16,7 % der Bev&ouml;lkerung armutsgef&auml;hrdet, 9,6 % erheblich materiell depriviert, und 10,7 % lebten in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbsbeteiligung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2014\/12\/PD14_454_634.html%20\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Und dennoch geben Merkel und ihre Gro&szlig;e Koalition permanent zu verstehen, Deutschland gehe es gut bzw. sogar so gut wie nie zuvor:<\/em><\/p>\n<ol class=\"abc\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.wsj.de\/nachrichten\/SB10001424052702303519404579350283231000834\">Merkel: Deutschland geht es so gut wie lange nicht mehr<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.cdu.de\/artikel\/angela-merkel-deutschland-geht-es-gut\">Angela Merkel: &ldquo;Deutschland geht es gut&rdquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/generaldebatte-im-bundestag-merkel-deutschland-geht-es-so-gut-wie-nie-zuvor\/4584808.html\">Merkel: &ldquo;Deutschland geht es so gut wie nie zuvor&rdquo;<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Diese aktuellen 20,3 Prozent suchen vermutlich nach einem Ventil. Im Moment scheint Pegida zumindest auch diese Teil-Funktion zu &uuml;bernehmen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu passt: Wie &uuml;ber ein Thema wie PEGIDA (Patriotische Europ&auml;er Gegen die Islamisierung des Abendlandes) schreiben, ohne falsch gedeutet bzw. missverstanden zu werden? <\/strong><br>\nGerade heute meldet das Statistische Bundesamt, dass &ldquo;20,3 Prozent der Bev&ouml;lkerung Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen&rdquo; sind. 16,2 Millionen Menschen. Das ist eine gewaltige Zahl. Und sie kann nur diejenigen &uuml;berraschen, die die Entwicklung in den vergangenen Jahren nicht unvoreingenommen beobachtet und analysiert haben &ndash; was denjenigen B&uuml;rgerInnen, die hierin nicht beruflich oder fachlich anderweitig geschult sind, nicht vorzuwerfen ist, PolitikerInnen, Sozial- und WirtschaftswissenschaftlerInnen und JournalistInnen aber sehr wohl. &Uuml;ber Jahre schon k&uuml;ndet dar&uuml;ber hinaus zum Beispiel eine hohe und steigende Zahl von Nichtw&auml;hlerInnen von dem, was Mayer so vortrefflich zusammenfasst: &ldquo;Entt&auml;uschung mit der Demokratie,&hellip; mit dem Establishment, auch mit den herk&ouml;mmlichen Medien, auch mit den herk&ouml;mmlichen Parteien, auch mit der Demokratie insgesamt.&rdquo; Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Daten des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Zahl der von Armut und sozialer Ausgrenzung Betroffenen besonders hoch ist in der Altersgruppe &ldquo;18- bis unter 65-J&auml;hrige&rdquo; (22%; Frauen: 23%; M&auml;nner: 20,4%). Das ist doch die Altersgruppe, von der man in einer gesunden Gesellschaft erwarten sollte, dass sie mit beiden Beinen im Leben steht, vern&uuml;nftig verdient usw. Es ist aber diese gro&szlig;e Altersgruppe, die von der &ldquo;Rationalit&auml;t&rdquo; eines Maas besonders betroffen sind. Zehn Jahre ist die Agenda 2010 jetzt alt. Gerade hat eine Kleine Anfrage der Gr&uuml;nen an die Bundesregierung ergeben, dass jeder dritte Arbeitnehmer, der von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit vermittelt wird, in Zeitarbeit landet und nach einem halben Jahr wieder arbeitslos ist. Noch schlimmer sieht es bei den Langzeitarbeitslosen aus (siehe hier).<br>\nPolitik und Medien wollen all dies in ihrer &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheit nicht wahrhaben. Sie haben sich &uuml;ber viele Jahre zu weiten Teilen zu einer extremen Parallelgesellschaft gegen&uuml;ber den vielen Millionen Abgeh&auml;ngten entwickelt. Und ein Ende ist nicht absehbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/12\/pegida-csu-politiker-mayer-zeigt-mehr-problembewusstsein-als-spd-politiker-maas-und-viele-andere-politikerinnen-und-journalistinnen\/#sthash.Y1ixkklb.dpuf%20\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Rollen sind ganz klar verteilt<\/strong><br>\nDie Ukraine-Berichterstattung funktioniere in &ldquo;gr&ouml;&szlig;eren Teilen nach dem Prinzip &lsquo;da k&auml;mpft Gut gegen B&ouml;se'&rdquo;, meint Journalist Stefan Niggemeier: doch Journalismus m&uuml;sse unvoreingenommen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/Niggemeier-Interview-Die-Rollen-sind-ganz-klar-verteilt,zapp8276.html\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.G.:<\/strong> Ein sehenswerter Beitrag &uuml;ber Journalismus, auch wenn Stefan Niggemeier hierbei klar die vorherrschenden und gezielten Manipulationsstrukturen verkennt. Nat&uuml;rlich kann es zu Fehlern bei der Berichterstattung kommen, leider ist es in der Realit&auml;t nicht selten so, dass hier gezielt falsch informiert wird, um die Stimmung der Bev&ouml;lkerung in eine bestimmte Richtung zu lenken. Das ist leicht zu erkennen. Insgesamt aber dennoch sehenswert, da die Informationen und die Positionen von Stefan Niggemeier durchaus in vielen Punkten sehr differenziert dargestellt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Russland: Straffreiheit bei Gewalt gegen LGBT<\/strong><br>\nDie russischen Beh&ouml;rden kommen ihrer Pflicht nicht nach, homophobe Gewalttaten zu verhindern oder strafrechtlich zu verfolgen, so Human Rights Watch in einem heute ver&ouml;ffentlichten Bericht. Immer mehr lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Personen (kurz LGBT) in Russland wurden seit der Verabschiedung des Anti-LGBT-Propagandagesetzes im Juni 2013 landesweit Opfer von Gewalt und Bel&auml;stigung. Dieses Gesetz ist quasi ein Freibrief f&uuml;r die Diskriminierung von LBGT und macht diese zu Menschen zweiter Klasse.<br>\nHuman Rights Watch dokumentierte die Stigmatisierung, die Bel&auml;stigungen und die Gewalt, denen LGBT in Russland tagt&auml;glich ausgesetzt sind. Die meisten Betroffenen, mit denen Human Rights Watch sprach, gaben an, dass sich die Situation seit 2013 massiv verschlechtert habe. In einigen F&auml;llen handelte es sich bei den Angreifern um Anti-LGBT-B&uuml;rgerwehrgruppen, die Ende 2012 zu Dutzenden in russischen St&auml;dten auftauchten. Diese Gruppen radikaler Nationalisten locken regelm&auml;&szlig;ig schwule M&auml;nner und Teenager zu fingierten Verabredungen, halten sie dann gegen ihren Willen fest, erniedrigen sie und stellen sie blo&szlig;, indem sie die Vorg&auml;nge aufzeichnen. Hunderte solcher Videos, die derartige Menschenrechtsverletzungen zeigen, wurden bereits online gestellt. In anderen F&auml;llen berichteten LGBT, dass sie bei allt&auml;glichen Aktivit&auml;ten unvermittelt von Fremden angegriffen wurden. Die Opfer berichteten Human Rights Watch, dass sie verfolgt und in vielen F&auml;llen geschlagen wurden. Die Angreifer beschimpften sie dabei als &bdquo;Schwuchteln&ldquo;. Auch andere homophobe Beleidigungen wurden ihnen in der &Ouml;ffentlichkeit entgegengeschleudert.<br>\nIn Russland existieren durchaus Gesetze gegen Hasskriminalit&auml;t, die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden stufen jedoch selbst eindeutig homophobe Angriffe nicht als Hasskriminalit&auml;t ein. Nicht ein einziger der im Bericht dokumentierten F&auml;lle wurde als Hassverbrechen behandelt und entsprechend untersucht. In den F&auml;llen, in denen die Polizei tats&auml;chlich Ermittlungen einleitete, tat sie dies nur widerwillig und ablehnend. H&auml;ufig wurde den Opfern die Schuld f&uuml;r den Angriff gegeben. Nur in drei der 44 F&auml;lle, in denen die Opfer Anzeige erstattet hatten, kam es zu einem Strafverfahren. Wenigstens zwei Angreifer wurden verurteilt, allerdings standen die verh&auml;ngten Strafen in keinem Verh&auml;ltnis zu dem Schaden, den die Opfer erlitten hatten. &ndash; Das 2013 in Kraft getretene Gesetz verbietet &bdquo;Propaganda von nicht konventionellen sexuellen Beziehungen unter Minderj&auml;hrigen&rdquo;. Das Gesetz ist nur eine von verschiedenen Ma&szlig;nahmen, die 2013 vorgeschlagen oder verabschiedet wurden. Ein Versto&szlig; gegen das Gesetz stellt ein Vergehen dar, das mit unterschiedlich hohen Geldstrafen geahndet wird.  &bdquo;Das Anti-LGBT-Propagandagesetz bietet f&uuml;r niemanden Schutz. F&uuml;r homophobe Menschen ist es jedoch ein willkommener Grund, zu glauben, dass die Regierung LGBT nicht als gleichwertig betrachtet&rdquo;, so Cooper. &bdquo;Die russische Regierung soll das Gesetz widerrufen und der Diskriminierung von LGBT in Russland ein Ende setzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hrw.org\/de\/news\/2014\/12\/15\/russland-straffreiheit-bei-gewalt-gegen-lgbt\">Human Rights Watch<\/a>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.hrw.org\/sites\/default\/files\/reports\/russia1214_ForUpload_2.pdf\">License to Harm: Violence and Harassment against LGBT People and Activists in Russia [PDF &ndash; 723 KB]<\/a><\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Ukraine: Ohne Milliarden aus dem Westen geht es nicht<\/strong><br>\nDie Ukraine steht wirtschaftlich am Abgrund. Experten warnen vor einem Kollaps, eine massive ausl&auml;ndische Finanzspritze scheint unumg&auml;nglich. Dazu sieben Grafiken des Schreckens.<br>\nDiese Woche sind die Vertreter des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) deutlich geworden. Die Ukraine brauche dringend Finanzhilfen im Umfang von mindestens 15 Milliarden Dollar. Zus&auml;tzlich zum 17-Milliarden-Programm vom Fr&uuml;hjahr, in dessen Rahmen inzwischen rund 8 Milliarden Dollar geflossen sind. Das neue Loch m&uuml;sse innert weniger Wochen gestopft werden, sonst drohe der finanzielle Kollaps. Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk hat diesen Steilpass des IWF am Donnerstag in einer Rede vor dem Parlament aufgegriffen und eine internationale Geberkonferenz gefordert. Nur mit westlicher Finanzhilfe k&ouml;nne ein Staatsbankrott noch abgewendet werden. Schuld der aktuellen Regierung an der Misere wies er von sich: Alles, was in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht getan wurde, m&uuml;sse seine Regierung innert Monaten erledigen, so Jazenjuk. Am Montag reist er nach Br&uuml;ssel. Es d&uuml;rfte in den Gespr&auml;chen in erster Linie um Geld gehen.<br>\nDer schwedische &Ouml;konom und Ukrainespezialist Anders &Aring;slund bescheinigt der neuen Regierung einen enormen Reformwillen. Das ukrainische Parlament hat am Donnerstag weiteren Reformen zugestimmt. Der Staat soll 2015 nochmals massiv sparen. Mit einer Ausnahme: Beim Milit&auml;rbudget ist eine Verdoppelung auf gut drei Milliarden Dollar vorgesehen. Trotzdem ist Skepsis bei internationalen Hilfszahlungen an die Ukraine angebracht. Die Chance ist gross, dass wie in der Vergangenheit viel Geld in privaten Taschen landet. Die neue Regierung hat sich zwar dem Kampf gegen die Korruption verschrieben. Vergleichbare Appelle gab es aber auch schon fr&uuml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/konjunktur\/Ohne-Milliarden-aus-dem-Westen-geht-es-nicht\/story\/17659280\">Tages-Anzeiger<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Neue Sipri-Rangliste: Das sind die gr&ouml;&szlig;ten Waffenhersteller der Welt<\/strong><br>\nDas Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri hat seine Studie zu den gr&ouml;&szlig;ten Waffenherstellern der Welt ver&ouml;ffentlicht. Amerikanische Hersteller dominieren, aber auch deutsche Unternehmen machen beachtliche Ums&auml;tze.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/neue-sipri-rangliste-das-sind-die-groessten-waffenhersteller-der-welt\/11120668.html?slp=false&amp;p=14&amp;a=false#image%20\">Handelsblatt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/books.sipri.org\/product_info?c_product_id=486\">The SIPRI Top 100 arms-producing and military services companies, 2013<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141217_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/sipri-101.html\">Tageschau.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/sipri-101.html\">Russische Waffenverk&auml;ufe boomen<\/a>&ldquo;, so titelte tageschau.de und viele anderen Medien war die<\/em><br>\n<em>Steigerung der russischen Waffenverk&auml;ufe um 20 Prozent eine Schlagzeile wert.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141217_02.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/sipri-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Steigerung von Sipri konnte man allerdings selten lesen:<\/em><br>\n<em>&lsquo;The remarkable increases in Russian companies&rsquo; arms sales in both 2012 and 2013 are in large part due to uninterrupted investments in military procurement by the Russian Government during the 2000s. These investments are explicitly intended to modernize national production capabilities and weapons in order to bring them on par with major US and Western European arms producers&rsquo; capabilities and technologies,&rsquo; says Siemon Wezeman, Senior Researcher with the <a href=\"http:\/\/www.sipri.org\/media\/pressreleases\/2014\/SIPRI-Top-100-December-2014\">SIPRI Arms and Military Expenditure Programme<\/a>.<\/em><br>\n<em>Und schon gar nicht wurde ein Vergleich der R&uuml;stungsausgaben angestellt. Danach lagen die russischen Milit&auml;rausgaben 2013 laut Sipri bei 87,8 Milliarden Dollar, die Ausgaben der USA aber bei 640 Milliarden, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/ruestung-russland-gibt-mehr-geld-aus-als-usa-und-europaeer-a-973188.html\">die von China bei 188 Milliarden Dollar<\/a> und die R&uuml;stungsausgaben von <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ruestung-usa-ruesten-laut-sipri-ab-china-und-saudi-arabien-auf-a-964166.html\">Deutschland betrugen gut 35 Milliarden Euro<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141217_03.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>LuxLeaks: Ich war nicht allein<\/strong><br>\nEin ehemaliger Mitarbeiter der Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft PwC &auml;u&szlig;ert sich in einem Interview &uuml;ber die sogenannten Luxemburg-Leaks. In Lib&eacute;ration von Montag bestreitet Deltour nicht, die Dokumente weitergereicht zu haben: &ldquo;Ich habe aus &Uuml;berzeugung gehandelt&rdquo;, sagt er, &ldquo;nicht um in die Medien zu kommen&rdquo;. Gleichzeitig betont Deltour, nicht der einzige Whistleblower zu sein. &ldquo;Ich bin nur ein Teil einer gr&ouml;&szlig;eren Bewegung&rdquo;, sagt er. &ldquo;Ich bin also nicht der Einzige.&rdquo; Es seien auch interne Dokumente seines Ex-Arbeitgebers Pricewaterhouse Coopers an die &Ouml;ffentlichkeit gelangt, die erst nach seiner Zeit dort entstanden seien*. Au&szlig;erdem seien bei der zweiten LuxLeaks-Welle auch Dokumente berichtet worden, die von anderen internationalen Beratungsunternehmen erstellt worden waren: etwa Deloitte, KPMG oder Ernst &amp; Young.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/luxleaks-ich-war-nicht-allein-1.2267605\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hanno Beck irrt: Die &ldquo;schwarze Null&rdquo; 1969 war Ergebnis steigender, nicht sinkender Staatsausgaben<\/strong><br>\nHanno Beck: &ldquo;Es ist auch leider so, dass eine Steuererh&ouml;hung zur Konsolidierung des Staatshaushalts offensichtlich gar nicht funktioniert, weil mit h&ouml;heren Einnahmen die Staaten sofort auch h&ouml;here Ausgaben beschlie&szlig;en. Das hei&szlig;t, jeder Euro, den der Staat neu einnimmt, der ist schon wieder verplant f&uuml;r neue Ausgaben, weswegen auch eine Konsolidierung des Staatshaushaltes letzlich nur &uuml;ber die Ausgabenseite erfolgen kann. Nicht, weil es technisch nicht m&ouml;glich w&auml;re, sondern weil es offensichtlich politisch nicht anders geht.&rdquo;<br>\nVielleicht versucht Herr Beck ja sogar mit seiner im letzten Satz untergebrachten Einschr&auml;nkung noch die Kurve zu kriegen, aber es gelingt ihm nicht. Beginnen wir daher ruhig mit seiner Aussage im letzten Satz, denn auch die ist erwiesenerma&szlig;en falsch.<br>\nDie &ldquo;schwarze Null&rdquo; 1969 n&auml;mlich kam just unter den Bedingungen zustande, die Beck nicht f&uuml;r m&ouml;glich h&auml;lt: ihr gingen stark steigende Staatsausgaben voraus. Die blieben nicht ohne Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum. Das schnellte &ndash; 1967 befand sich Deutschland noch in der Rezession &ndash; 1968, 1969 in die H&ouml;he. Mit dem Aufschwung beschleunigte sich auch der Anstieg der Staatseinnahmen, deren Zuwachsrate 1967 rezessionsbedingt noch unter die Staatsausgaben gesunken war. Die Staatseinnahmen stiegen schneller als die Staatsausgaben, deutlich schneller sogar. Am Ende stand die &ldquo;schwarze Null&rdquo; von 1969 (ausf&uuml;hrlich nachzulesen und mit vielen Graphiken veranschaulicht hier). Es ist weltweit sicherlich nicht die einzige &ldquo;schwarze Null&rdquo;, die unter diesen Vorzeichen zustande gekommen ist.<br>\nNoch gravierender aber ist vielleicht der in den vorangestellten S&auml;tzen enthaltene Denkfehler Becks, der klar erkennen l&auml;sst, dass er den Zusammenhang von Staatshaushalt und Konjunktur &uuml;berhaupt nicht ber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/12\/hanno-beck-irrt-die-schwarze-null-1969-war-ergebnis-steigender-nicht-sinkender-staatsausgaben\/#sthash.yyrium65.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Norbert H&auml;ring: Ist Sabine Lautenschl&auml;ger inkompetent oder h&auml;lt sie uns f&uuml;r Trottel?<\/strong><br>\nMit etwas Versp&auml;tung habe ich die Rede von Sabine Lautenschl&auml;ger auf dem &bdquo;Wirtschaftsgipfel&ldquo; der S&uuml;ddeutschen Zeitung am 29. November im Detail gelesen und bin schockiert.  Mit Spr&uuml;chen wie denen, die sie in Berlin abgesondert hat, kann man den Menschen nur in Deutschland kommen, weil hier alles was nach strenger Zuchtmeisterei klingt als tugendhaft gilt &ndash; und sei es noch so unsinnig.<br>\n&hellip; &bdquo;Der Euroraum krankt an mangelnder Wettbewerbsf&auml;higkeit und Produktivit&auml;t&ldquo; verk&uuml;ndet sie, als k&ouml;nne diese grob falsche Behauptung die Schuld von der EZB wegnehmen und auf andere schieben, daf&uuml;r, dass sie ihr Ziel verfehlt und &ndash; wenn es nach Sabine Lautenschl&auml;ger gehen w&uuml;rde &ndash; trotzdem die H&auml;nde in den Scho&szlig; legen w&uuml;rde. Ein W&auml;hrungsraum mit einem hohen und steigenden &Uuml;berschuss im Au&szlig;enhandel krankt nicht an mangelnder Wettbewerbsf&auml;higkeit. Wer so einen Satz sagt, ist entweder wegen Inkompetenz nicht in der Lage, so ein wichtiges Amt auszuf&uuml;llen, oder wegen Unehrlichkeit. Dann kommt das gro&szlig;e Durcheinander: &bdquo;Strukturprobleme und die derzeit schwache Nachfrage f&uuml;hren zu einer unbefriedigenden Wachstumsentwicklung und in vielen L&auml;ndern zu einer inakzeptabel hohen Arbeitslosigkeit. Diese Herausforderungen zu bew&auml;ltigen, ist nicht die Aufgabe der Geldpolitik.&ldquo; Hier werden munter &bdquo;Strukturprobleme&ldquo;, ein Wieselwort ohne klare Bedeutung, und Nachfrageprobleme in einen Topf geworfen und dann auch noch unter das Rubrum Wettbewerbsf&auml;higkeit gestellt. Es gab Zeiten, da unterschieden kompetente &Ouml;konomen noch zwischen Nachfrageproblemen und Angebotsproblemen &ndash; und hielten die Geldpolitik zumindest f&uuml;r mitzust&auml;ndig f&uuml;r die Ersteren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/index.php\/de\/newsblog2\/27-german\/news\/193-ist-sabine-lautenschlaeger-inkompetent#1-weiterlesen\">Geld und mehr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Vielleicht muss man Frau Lautenschl&auml;ger etwas in Schutz nehmen. Tut sie doch nur, was die Bundesregierung &uuml;ber die Kommission und eben die EZB  bis hin zum &ouml;konomischen Mainstream mantram&auml;&szlig;ig der &Ouml;ffentlichkeit als Erkenntnis verkaufen: Wir haben ein Nachfrageproblem(chen) und vor allem ein dickes Strukturproblem. Letztere &ldquo;Analyse&rdquo; findet naturgem&auml;&szlig; den Beifall der Wirtschaft, die nichts gegen Lohnsenkung und Abbau des K&uuml;ndigungsschutzes einzuwenden hat. Nat&uuml;rlich wird der Lohn als Nachfrage schaffendes Einkommen ausgeblendet. Nur was nutzt es, z.B. den Arbeitsmarkt in den Krisenl&auml;ndern immer flexibler zu gestalten, wenn die Kapazit&auml;ten der Unternehmen nicht ausgelastet sind bzw. diese wegen mangelnder Nachfrage in die Insolvenz gehen. Jahr f&uuml;r Jahr stieg in Europa die Zahl der Insolvenzen. Im Jahr 2013 wurden in den EU-15-L&auml;ndern zuz&uuml;glich Norwegen und der Schweiz (also ohne Osteuropa) insgesamt 192.340 registriert. dabei ist zu ber&uuml;cksichtigen, das das Insolvenzgeschehen nur einen Bruchteil der Liquidationen wiedergibt. Ein weiterer Abbau z.B. des K&uuml;ndigungsschutzes f&uuml;r den Rest, der nicht arbeitslos ist, wird in keiner Weise die Unterauslastung der Produktionskapazit&auml;ten beseitigen. Dass Nachfragemangel und Strukturreformen nicht zusammengehen, hat Richard Werner bereits 2004 in einem von H&auml;ring empfohlenen, lesenswerten, leider englischsprachigen Text, dargelegt: <a href=\"http:\/\/www.banccentraldecatalunya.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/Richard%20Werner\/_Ordered_Documents_Richard_Werner\/29_NoRecoveryWithoutReform.pdf\">&ldquo;No Recovery without Reform? An Evaluation of the Evidence in Support of the Structural Reform Argument in Japan&rdquo; [PDF &ndash; 293 KB]<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu die differenzierenden Beitr&auml;ge des gesch&auml;tzten Martin Wolf &ndash; eine F&auml;higkeit zu differenzieren , die unserem Mainstream leider abgeht:<\/em><\/p>\n<p><strong>Martin Wolf: Fluch der Nachfrageschw&auml;che<\/strong><br>\nDer britische Premierminister David Cameron sieht &bdquo;auf dem Armaturenbrett der Weltwirtschaft die Warnsignale wieder rot leuchten&ldquo;. Die Signale sind nicht so rot wie im Jahr 2008. Aber die Probleme, die der Sparkurs auch seiner Regierung aufwirft, sind vor allem in Japan und der Eurozone offensichtlich. Diese stagnierenden wohlhabenden Volkswirtschaften sind die schw&auml;chsten Glieder der Weltwirtschaft. Um die Ursachen zu verstehen, lohnt ein Blick auf das derzeit bedeutendste Leid: das Syndrom der chronischen Nachfrageschw&auml;che.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/meinungen\/der-fluch-der-globalen-nachfrageschwaeche-3124.html\">Capital<\/a><\/p>\n<p><strong>Und: Radikalkur f&uuml;r die globale Malaise<\/strong><br>\n&hellip; Es stimmt, ein kleines Land kann die fehlende Nachfrage &uuml;ber die Leistungsbilanz importieren. Aber wenn gro&szlig;e Teile der Weltwirtschaft betroffen sind, braucht es andere L&ouml;sungen. Im Gro&szlig;en und Ganzen gibt es drei Alternativen: Mit der chronischen Nachfrageschw&auml;che leben. Auf Dauer eine aggressive Politik betreiben (wie es Japan getan hat). Oder die zugrunde liegenden strukturellen Nachfrageschw&auml;chen angehen. &hellip; Eine m&ouml;gliche Politik dazu w&auml;re, Einkommen von Sparen zu denjenigen umzuleiten, die es ausgeben. Eine andere w&auml;re, das Ausgeben zu f&ouml;rdern. An dieser Stelle wird klar, warum die Erh&ouml;hung der Verbrauchssteuern in Japan so schlecht ankam. Japan sollte besser Ersparnisse besteuern und damit gegen das Vorurteil k&auml;mpfen, dass Sparen gut ist. In einer Welt, die unter dem Nachfrageschw&auml;che-Syndrom leidet, ist es das nicht. Unproduktive Ersparnisse sollten verhindert werden.<br>\nJenseits der Nachkrisen-Malaise und der anhaltend schwachen Nachfrage kann es sein, dass ein strukturell schwaches Angebot besteht. Die L&ouml;sung daf&uuml;r ist, zu Arbeit, Investitionen und Innovationen zu ermuntern. Aber eine Politik, die sich auf eine St&auml;rkung des Angebots richtet, darf nicht gleichzeitig die Nachfrage schw&auml;chen. Genau diese Problem hat jedoch die Standardempfehlung von Arbeitsmarktreformen. Empfohlen werden Lohnk&uuml;rzungen f&uuml;r einen gro&szlig;en Teil der Arbeitskr&auml;fte und Lockerungen des K&uuml;ndigungsschutzes. Das aber d&uuml;rfte zumindest auf mittlere Sicht den Konsum senken. Deutschland hat das in der ersten H&auml;lfte der 2000er erlebt. Reformen sollten die Nachfrage st&uuml;tzen. Deswegen braucht die Eurozone ein ausgewogenes Packet statt sich stark auf Strukturreformen zu verlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/meinungen\/radikalkur-fuer-wirtschafts-malaise-3132.html\">Capital<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Werkvertr&auml;ge regulieren!<\/strong><br>\nDer gesetzliche Mindestlohn gilt ab dem 1. Januar 2015 bundesweit. Niedrigere tarifliche Mindestl&ouml;hne sind aber noch bis Ende 2016 m&ouml;glich. Eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns ist erst 2017 geplant. Der Mindestlohn gilt nicht f&uuml;r alle, viele sind ausgeschlossen und haben weiterhin einen Verdienst unter 8,50 Euro. Das betrifft vor allem Jugendliche, die &bdquo;gesch&uuml;tzt&ldquo; werden sollen. Statt arbeiten zu gehen, sollen sie animiert werden, eine vern&uuml;nftige Ausbildung zu beginnen. F&uuml;r Langzeitarbeitslose, die in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen, gilt der Mindestlohn von 8,50 Euro in den ersten sechs Besch&auml;ftigungsmonaten nicht. Es sei denn, sie werden in einem Betrieb besch&auml;ftigt in dem ein Tarifvertrag gilt. 2017 &uuml;berpr&uuml;ft die Bundesregierung ob die Ausnahme zu mehr Besch&auml;ftigungen von Langzeitarbeitslosen gef&uuml;hrt hat. Es werden aber auch nach Einf&uuml;hrung des Mindestlohns noch weitere M&ouml;glichkeiten bestehen bleiben, prek&auml;re Arbeit zu schaffen und Belegschaften zu spalten: zum Beispiel der Missbrauch von Werkvertr&auml;gen. Von diesen Scheinwerkvertr&auml;gen wird gesprochen, wenn T&auml;tigkeiten zwar mittels Werkvertr&auml;gen an ein anderes Unternehmen ausgelagert werden, die T&auml;tigkeit an sich aber Merkmale einer Arbeitnehmer&uuml;berlassung (Leiharbeit) hat. Entscheidend ist dabei nicht nur der Inhalt bzw. der Wortlaut, sondern die tats&auml;chliche Ausgestaltung der Rechtsbeziehung.<br>\nBeispiel: Wenn ein Fremdfirmenmitarbeiter die Stempeluhr der Einsatzfirma benutzt und von einem Vorgesetzten der Einsatzfirma Anweisungen erh&auml;lt, wird es sich vermutlich um einen Scheinwerkvertrag handeln. Die Einsatzfirma spart in diesem Fall Sozialversicherungsbeitr&auml;ge; die Fremdfirma tr&auml;gt s&auml;mtliche Risiken (z.B. Krankheit, Mutterschutz).<br>\nWer kannte fr&uuml;her solche Begriffe wie &bdquo;Scheinwerkvertr&auml;ge&ldquo;? Heute begleiten sie uns im Betrieb st&auml;ndig und versetzen uns in existenzielle Angst. Immer wieder, in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden versuchen Arbeitgeber einzelne Arbeitsbereiche oder ganze Abteilungsaufgaben fremd zu vergeben. F&uuml;r den Arbeitgeber z&auml;hlt nur der Profit, der Gewinn, der Operating-Profit, der Ebit, daf&uuml;r hat er gen&uuml;gend Begriffe, aber f&uuml;r die Mitarbeiter hat er nur wenige Worte. Denn sie sind nur Personalkosten, Verwaltungsaufwand und dann haben sie auch noch K&uuml;ndigungsschutz und der Betriebsrat sogar ein Mitbestimmungsrecht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/30-2014\/++co++b5b055d8-8127-11e4-bf7d-52540066f352\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jugendliche mit Migrationshintergrund: Schwierige Ausbildungsplatzsuche &ndash; H&ouml;here &Uuml;bernahmequote<\/strong><br>\nJugendliche mit Migrationshintergrund sind in der dualen Berufsausbildung nahezu ebenso erfolgreich wie Jugendliche ohne Migrationshintergrund. Nach bestandener Abschlusspr&uuml;fung werden sie sogar h&auml;ufiger von ihrem Ausbildungsbetrieb in ein Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis &uuml;bernommen. Gr&ouml;&szlig;te Schwierigkeit f&uuml;r junge Migranten und Migrantinnen bleibt es aber nach wie vor, nach Ende ihrer Schulzeit &uuml;berhaupt einen Ausbildungsplatz zu finden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Analyse des Bundesinstituts f&uuml;r Berufsbildung (BIBB) auf Basis der BIBB-&Uuml;bergangsstudie 2011.<br>\nDie Bedingungen bei Beginn einer dualen Berufsausbildung sind f&uuml;r Jugendliche mit Migrationshintergrund ung&uuml;nstiger als f&uuml;r Jugendliche ohne Migrationshintergrund. So ist zum Beispiel ihr Schulabschluss h&auml;ufiger eher zu niedrig f&uuml;r das Anspruchsniveau ihrer Ausbildung, zudem entspricht ihr Ausbildungsberuf &ouml;fter nicht ihrem eigentlichen Wunschberuf. Daher beenden sie ihre Ausbildung auch etwas h&auml;ufiger ohne Abschluss und ihre in der Abschlusspr&uuml;fung erzielten Noten fallen nicht ganz so gut aus. Unter gleichen Bedingungen, also zum Beispiel bei gleichem Schulabschluss, sind laut BIBB-Analyse zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund jedoch keine Unterschiede im Ausbildungserfolg erkennbar. &ndash; Nach bestandener Abschlusspr&uuml;fung werden 44 % der Jugendlichen mit Migrationshintergrund von ihrem Ausbildungsbetrieb in ein unbefristetes Arbeitsverh&auml;ltnis &uuml;bernommen, 27 % erhalten einen befristeten Arbeitsvertrag. Bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund liegen die Werte bei 35 % und 26 %. Nach Auffassung der Autoren deutet dies darauf hin, dass die Betriebe mit der Leistung ihrer Auszubildenden mit Migrationshintergrund besonders zufrieden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news618354\">idw<\/a>\n<p>Passend dazu: <a href=\"http:\/\/www.bibb.de\/dokumente\/pdf\/a12_bibbreport_05_2014.pdf.pdf\">Einm&uuml;ndungschancen in duale Berufsausbildung und  Ausbildungserfolg junger Migranten und Migrantinnen [PDF &ndash; 1.8 MB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Vor dem Hintergrund dieser Untersuchung sollten sich die Firmen, die viele Bewerber schon allein wegen ihres ausl&auml;ndischen Namens ablehnen, schleunigst umdenken. Sie schlie&szlig;en durch ihre Selektion nach Namen wertvolles der Firma nutzbringendes Humankapital von vornherein aus. Es ist schon ein betr&auml;chtlicher Unterschied zugunsten von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, ob 44% oder 35% in ein unbefristetes Arbeitsverh&auml;ltnis &uuml;bernommen werden. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Tarifabschl&uuml;sse im Schnitt &uuml;ber 3 Prozent<\/strong><br>\nDie Tarifabschl&uuml;sse 2014 sahen in den meisten Branchen f&uuml;r dieses Jahr Tarifsteigerungen zwischen 2 und 4 Prozent vor, mit einem Schwerpunkt zwischen 3 und 3,5 Prozent. In den l&auml;nger laufenden Abschl&uuml;ssen, die auch Anhebungen f&uuml;r 2015 vorsehen, bewegen sich die Steigerungsraten f&uuml;r das kommende Jahr zwischen 1,0 und 3,3 Prozent. Dazu einige Beispiele:\n<ul>\n<li>In der chemischen Industrie setzte die IG BCE eine Tariferh&ouml;hung von 3,7 Prozent bei einer Laufzeit von 14 Monaten durch.<\/li>\n<li>Im &ouml;ffentlichen Dienst (Bund und Gemeinden) lag die Abschlussrate f&uuml;r 2014 durchschnittlich bei 3,4 Prozent ab M&auml;rz 2014. Die unteren Entgeltgruppen wurden deutlich st&auml;rker angehoben (mindestens 90 Euro). Ab M&auml;rz 2015 erfolgt eine weitere Steigerung um 2,4 Prozent.<\/li>\n<li>Im Bauhauptgewerbe erreichte die IG BAU nach einem Nullmonat eine Tarifanhebung von 3,1 bzw. 3,8 Prozent f&uuml;r West\/Ost ab Juni diesen Jahres und weitere 2,6 bzw. 3,3 Prozent ab Juni kommenden Jahres bei einer Laufzeit von 24 Monaten.<\/li>\n<li>In der Druckindustrie sieht der Tarifabschluss nach vier Nullmonaten eine Tariferh&ouml;hung von 3,0 Prozent ab Mai 2014 und weitere 1,0 Prozent ab April 2015 vor, bei einer Laufzeit von 27 Monaten.<\/li>\n<li>Im Bankgewerbe vereinbarte ver.di nach zwei Nullmonaten eine Gehaltssteigerung von 2,4 Prozent ab Juli 2014 und weitere 2,1 Prozent ab Juli 2015 sowie eine zus&auml;tzliche Einmalzahlung von 150 Euro bei einer zweij&auml;hrigen Laufzeit.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das zeigt die Tarifbilanz des WSI-Tarifarchivs in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Der Anstieg der Verbraucherpreise bleibt in diesem Jahr mit rund einem Prozent sehr moderat. &bdquo;Auf das ganze Jahr 2014 gerechnet ist daher mit einer realen Steigerung der Tarifverdienste von rund zwei Prozent zu rechnen&ldquo; sagt WSI-Tarifexperte Dr. Reinhard Bispinck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/45169_52421.htm\">WSI<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Fertigmacher &ndash; der Kampf gegen Betriebsr&auml;te und Demokratie<\/strong><br>\nIn der Bundesrepublik Deutschland gab es nat&uuml;rlich schon lange Zeit kleinere Kanzleien wie Naujoks oder Schreiner+Partner, die &ouml;ffentlich Betriebsr&auml;te als St&ouml;rfaktoren bezeichneten und im mittelst&auml;ndischen und provinziellen Unternehmermilieu hinterh&auml;ltige und aggressive Fertigmacher-Methoden erfolgreich anboten. Die st&auml;ndige, mediale Herausstellung von Naujoks verdeckt allerdings den gr&ouml;&szlig;eren Teil der Szene. Inzwischen beherrschen Gro&szlig;kanzleien das Gesch&auml;ft. Seit etwa einem Jahrzehnt haben auch US-Wirtschaftskanzleien wie Freshfields, Clifford Chance, Hogan Lovells, White &amp; Case, DLA Piper und Squire Patton Boggs in Deutschland gro&szlig;e Abteilungen mit bis zu 60 Arbeitsrechts-Anw&auml;lten aufgebaut. Sie waren zuvor ausschlie&szlig;lich in den Bereichen Fusionen, Kartell- und Wettbewerbsrecht t&auml;tig. Auch britische Wirtschaftskanzleien wie Allen &amp; Overy und Taylor Wessing haben neuerdings in ihren deutschen Niederlassungen arbeitsrechtlich aufger&uuml;stet. Thomas Ubber von Allen &amp; Overy gilt in Deutschland als Staranwalt, wenn es um das Verbot oder die Einschr&auml;nkung von Streiks geht, er vertritt seit Jahren Lufthansa und die Deutsche Bahn gegen die Vereinigung Cockpit und die Gewerkschaft der Lokf&uuml;hrer. Dem stehen aber deutsche Kanzleien wie CMS Hasche Sigle und Gleiss Lutz in nichts nach. Ein LLM-Abschluss einer US-Universit&auml;t gilt heute als ein karrieref&ouml;rderndes &bdquo;Muss&ldquo; f&uuml;r Arbeitsrechtler in Deutschland.<br>\nDie Gewerkschaften und die Gesellschaft &uuml;berhaupt sollten sich mit dem geschilderten neuen Netzwerk und seinen Praktiken genauer auseinandersetzen. Es geht dabei nicht nur um die Interessen der Besch&auml;ftigten, es geht auch um Tarifautonomie, die Organisationsmacht der Gewerkschaften und letztlich um unsere Demokratie und das Grundrecht auf Koalitionsfreiheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++b8b24530-8202-11e4-b329-52540066f352\">Werner R&uuml;gemer in Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>UN-Klimakonferenz in Lima: Auf dem Trockenen<\/strong><br>\nDas Gastgeberland Peru will den Klimaschutz popul&auml;r machen. Aber wie? Besonders die Hauptstadt leidet unter Wasserarmut. Auf der Klimakonferenz in Lima wollen alle die Armut bek&auml;mpfen. Gleichzeitig scheitert im armen S&uuml;den der Stadt ein einfaches &Ouml;kovorhaben an der Tr&auml;gheit der Bewohner und der Beweglichkeit der Spekulanten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2014%2F12%2F09%2Fa0094&amp;cHash=fd0457a5e511a99313a348b5ee4d87ed\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das lokale Scheitern nimmt das globale Scheitern vorweg.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mode und Moral &ndash; warum teuer nicht gleich fair bedeutet<\/strong><br>\nAm 16. Oktober wurde vom Bundesminister f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd M&uuml;ller das B&uuml;ndnis f&uuml;r nachhaltige Textilien ins Leben gerufen. Ein gro&szlig;er Teil der Textilbranche hat bis jetzt seine Unterschrift f&uuml;r den Aktionsplan des B&uuml;ndnisses verweigert. Die Verb&auml;nde der Textilproduzenten behaupten aber gerne, dass ihre Mitglieder im Gegensatz zu den Billigmarken sauber produzieren lassen. Wer sich ihre Produktionsst&auml;tten in Bangladesch genauer anschaut, wird vom Gegenteil &uuml;berzeugt. Viele Verbraucher_innen glauben immer noch, wenn wir Markenmode kaufen, sei der h&ouml;here Preis durch eine bessere Qualit&auml;t und bessere Produktionsbedingungen gerechtfertigt. F&uuml;r Edelmarken w&uuml;rden keine Textilarbeiterinnen in Bangladesch sterben. Das ist ein verh&auml;ngnisvoller Irrtum: Teure Modelabels lassen ihre Ware unter ebenso schlechten Bedingungen wie die Billiganbieter fertigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++ae9bade2-844c-11e4-976c-52540066f352%20\">Gisela Burckhardt in Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Geheimarmee &ldquo;Stay Behind&rdquo; &ndash; Der Staat als Pate des Terrors?<\/strong><br>\nStay Behind&ldquo;: Agenten, die zur&uuml;ckbleiben. Um im Kalten Krieg, wenn Europa von den Russen &uuml;berrollt wird, hervorzukommen, den Feind auszuspionieren, durch Sabotage zu l&auml;hmen und Widerstand zu leisten. &bdquo;Stay Behind&ldquo;: Eine mysteri&ouml;se Organisation. In Deutschland und in anderen westeurop&auml;ischen L&auml;ndern wie Italien. Ein Netzwerk innerhalb der NATO. 1990 musste der italienische Ministerpr&auml;sident Giulio Andreotti erstmals die Existenz von &bdquo;Stay Behind&ldquo;-Netzwerken zugeben. Der italienische Geheimdienst hatte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Geheimarmee mit dem Namen &bdquo;Gladio &ndash; &bdquo;Stay Behind&ldquo; aufgebaut. &bdquo;Gladio&ldquo; sollte im Falle eine sowjetischen Invasion Sabotage- und Guerilla-Operationen durchf&uuml;hren. Doch &ldquo;Gladio&rdquo; war auch an Attentaten beteiligt. So wurde der Anschlag von Peteano im Mai 1972 bewusst unter &bdquo;falscher Flagge&ldquo; ver&uuml;bt, um die &ouml;ffentliche Meinung zu manipulieren &ndash; und zwar zu Ungunsten der traditionell starken linken Parteien in Italien.<br>\nUlrich Chaussy beleuchtet &bdquo;Stay Behind&ldquo; und seine m&ouml;glichen Verbindungen zum Bologna- und Oktoberfest-Attentat 1980. Er hatte Zugang zu den 2014 freigegebenen BND-Akten &uuml;ber &bdquo;Stay Behind&ldquo; und spricht mit dem ehemaligen Ersten Direktor des BND, Wolbert Smidt, dem Geheimdienstexperten Erich Schmidt-Eenboom, mit Hans-Christian Str&ouml;bele, der als Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Deutschen Bundestages jahrelang nach &bdquo;Stay Behind&ldquo; fragte. Und Chaussy hat Andreas Kramer getroffen, der im April 2013 f&uuml;r die Schlagzeile sorgte, sein Vater habe den Sprengstoff f&uuml;r das Oktoberfest-Attentat geliefert &ndash; im Auftrag von &ldquo;Stay Behind&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cdn-storage.br.de\/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bG\/_-QS\/5A4652rg\/d827bb65-fb35-4e16-bb11-a888191406ba_3.mp3\">Bayern2<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Belgischer Generalstreik: Eine eminent politische Veranstaltung<\/strong><br>\nMan stelle sich einmal vor, eine neue Bundesregierung k&auml;me daher und verk&uuml;ndete die Rente mit 67, einen landesweiten Lohnstopp sowie drastische K&uuml;rzungen im Sozialbudget. Au&szlig;erdem sollte die Bundeswehr um 30 Prozent zusammengestrichen werden, und einige Dutzend Botschaften in aller Welt m&uuml;ssten dichtmachen. Das w&uuml;rde wohl sogar die br&auml;sigen Deutschen auf die Palme bringen. Gestern erlebte das K&ouml;nigreich einen Generalstreik, wie es ihn seit den 80er Jahren nicht mehr gegeben hat. Alle R&auml;der standen still, weil dies nicht nur die Gewerkschaften, sondern auch die Mehrheit der Belgier so wollten. Ihrem neuen Premier Charles Michel schenken nur noch 20 Prozent das Vertrauen.Es war ein politischer Streik, ein Streik gegen die neue Regierung, aber auch gegen den drohenden Zerfall des Staates. Schon seit Jahren arbeiten die Separatisten in Flandern daran, der Regierung in Br&uuml;ssel den Geldhahn zuzudrehen und die F&ouml;deration zu schw&auml;chen. Ihr Anf&uuml;hrer Bart De Wever w&auml;hnt sich nun fast am Ziel; er zieht in der rechtsliberalen Koalition die F&auml;den.<br>\nEs ist ein Trauerspiel, dass ihm ausgerechnet die EU-Kommission in die H&auml;nde spielt. Die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde hat neue Budgetk&uuml;rzungen f&uuml;r 2015 gefordert, Belgien steht mit Italien und Frankreich auf der schwarzen Liste der EU. Dabei ist der Austerit&auml;tskurs nur dann noch zu rechtfertigen, wenn nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Unternehmer und Kapitaleigner zur Kasse gebeten werden. Doch da tut sich nichts &ndash; trotz LuxLeaks und &auml;hnlicher Enth&uuml;llungen in Belgien. Es ist eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit. Kein Wunder, dass sie im Generalstreik m&uuml;ndet &ndash; und in einer Abkehr von der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2014%2F12%2F16%2Fa0042&amp;cHash=502ea2145d65c5392af6b396de736497\">taz<\/a>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2014%2F12%2F16%2Fa0052&amp;cHash=cf92c213393ab5956f269d2ddc3ea475\">Belgien steht vor hei&szlig;em Winter<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> W&uuml;rden wir Deutsche wirklich in einen Generalstreik treten? &ndash; Man kann nur hoffen, dass die neoliberale Kur dem Separatismus das Genick bricht. &ndash; Zur Einstimmung auf die belgischen Verh&auml;ltnisse siehe &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/Europamagazin\/Belgien-%C3%84rzte-f%C3%BCr-das-Volk\/Das-Erste\/Video?documentId=25045990&amp;bcastId=342024\">Belgien: &Auml;rzte f&uuml;r das Volk<\/a>&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>BND und CIA haben gemeinsam Provider in Deutschland angezapft<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst (BND) hat bei der &Uuml;berwachung in Deutschland auch mit dem US-Geheimdienst CIA zusammengearbeitet, berichtet der Spiegel. Demnach hat der BND im Jahr 2005 das deutsche Tochterunternehmen eines US-Netzbetreibers aufgefordert, &ldquo;Zugang zu Kommunikationsverbindungen des Unternehmens in D&uuml;sseldorf&rdquo; zu gew&auml;hren. Das Unternehmen und der BND h&auml;tten sich dann auf eine Zusammenarbeit unter Einbindung der CIA geeinigt, und zwar unter dem Codenamen &ldquo;Globe&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/heise.de\/-2489463\">Christian W&ouml;lbert auf heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>College-Kultur in den USA: Der Efeu welkt<\/strong><br>\nHarvard, Yale oder Princeton galten lange als Ideal der Universit&auml;tskultur. Doch die amerikanischen Eliteuniversit&auml;ten sitzen auf der Anklagebank &ndash; wegen Rassismus, sexueller Gewalt und einer Erziehung zur Anpassung. Den Angriff auf den Kern hat im Sommer der Anglist und Literaturkritiker William Deresiewicz gef&uuml;hrt. Anfang August stand auf dem Titelbild des Magazins The New Republic  die Fahne der Harvard University in Flammen. &ldquo;Don&rsquo;t send your kid to the Ivy League&rdquo;, schrie die &Uuml;berschrift, Unterzeile: &ldquo;A better education &ndash; and a better life &ndash; lies elsewhere.&rdquo; Online wurde der Text auf einen Schlag zum meistgelesenen in der Geschichte des Magazins. Und im Herbst lie&szlig; Deresiewicz dann das Buch folgen, das die These ausf&uuml;hrlich ausrollt (Excellent Sheep: The Miseducation of the American Elite and the Way to a Meaningful Life. Free Press, New York 2014). Sie lautet, sehr kurz gefasst: Die Fixierung darauf, es durch die brutalen Auswahlschleusen bis hoch in die Ivy League und dadurch mutma&szlig;lich ins Lager derjenigen zu schaffen, die sich &uuml;ber Geld keine Sorgen mehr machen m&uuml;ssen, produziere &uuml;berangepasste Strebernaturen, t&ouml;te Neugier, Abenteuergeist und Kreativit&auml;t und st&uuml;rze ganze Familien ins Ungl&uuml;ck.<br>\nDie Professoren klagen und spotten &uuml;ber das Wettr&uuml;sten in den Lebensl&auml;ufen, aber letztlich traue sich doch keiner in den Auswahlkommissionen, einen Bewerber durchzuwinken, der nicht zus&auml;tzlich zu seinen Bestnoten noch irgendetwas mit sozialem Engagement in Mittelamerika zu verbuchen hat, auch wenn sie wissen, dass das im Zweifel nicht mehr als ein Strandurlaub mit Slumbesichtigung gewesen sein d&uuml;rfte. Es ist dieser Zwang zum Overselling, der nach Ansicht von Insidern v&ouml;llig au&szlig;er Kontrolle geraten sei. Aber die Universit&auml;ten wollen eben auch &ldquo;character building&rdquo; sehen und nicht nur Testergebnisse, auf die sich manche Kinder besser abrichten lassen, manche weniger. Aber abgerichtet wird in jedem Fall. Was bleibt den Leuten auch &uuml;brig? Verbl&uuml;ffend ist nur, wie fr&uuml;h das schon los geht. Ab der Grundschule? Ab der ersten Klasse? Sch&ouml;n w&auml;re es. Der Schulunterricht beginnt in den USA im Kindergarten. Der deutsche Begriff Kindergarten bezeichnet das Vorschuljahr f&uuml;r F&uuml;nfj&auml;hrige, es gibt aber auch f&uuml;r dieses Kindergarten-ahr noch ein Vorschuljahr f&uuml;r die Vierj&auml;hrigen, Pre-Kindergarten, kurz: Pre-K. Schon m&uuml;ssen Bildungsexperten in Gastartikeln f&uuml;r die New York Times daran erinnern, dass Vierj&auml;hrige, ob man es glaube oder nicht, tats&auml;chlich noch Kleinkinder seien, die lieber spielen als zu pauken. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/college-kultur-in-den-usa-der-efeu-welkt-1.2231512\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Alles L&uuml;ge?! &Uuml;ber Dokumentarismus<\/strong><br>\nWas vermitteln die Zeitzeugen im Radio und im Film? Wozu dienen, was vermitteln dokumentarische Elemente? Eine besondere Authentizit&auml;t, einen Wahrheitsanspruch? Das Forum Essay im Bayerischen Rundfunk suchte mit Unterst&uuml;tzung des Deutschlandfunks in Vortr&auml;gen und Diskussionsrunden eine Antwort auf die Frage &ldquo;Alles L&uuml;ge?!&rdquo; Karin Beindorff, Feature-Redakteurin des Deutschlandfunks, stellte am Beispiel einer Produktion aus dem vergangenen Jahr ihren Umgang mit Zeitzeugen in der Radiodokumentation vor. Daniel Sponsel, Dokumentarfilmer und Leiter des internationalen DOKfests M&uuml;nchen, sprach &uuml;ber die Zeitzeugenschaft im dokumentarischen Filmgenre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2014\/11\/02\/dlf_20141102_0930_c04e4b39.mp3\">Deutschlandradio [Audio &ndash; mp3]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>ZAPP Studie: Vertrauen in Medien ist gesunken<\/strong><br>\nMehrfach hat sich ZAPP in diesem Jahr mit der wachsenden Kritik an der Ukraine-Berichterstattung besch&auml;ftigt. Auch in der Redaktion ist dieses Ph&auml;nomen immer wieder Thema. Die harsche Kritik, wie sie bei &ldquo;Pegida&rdquo; und anderen &auml;hnlich gelagerten Demonstrationen der vergangenen Wochen ge&auml;u&szlig;ert wurde, der gro&szlig;e Erfolg, den Udo Ulfkotte mit seinen B&uuml;chern erzielt, bis hin zum ZAPP Mail-Postfach, in dem sich die Medienkritik in vielen Zuschriften zeigt &ndash; all das l&auml;sst aufhorchen.<br>\nDie ZAPP Redaktion hat sich entschlossen, eine Studie in Auftrag zu geben, um die Gr&uuml;nde f&uuml;r die angenommene Vertrauenskrise zu beleuchten. Und um herauszufinden, ob &ndash; und wenn, in welchem Umfang &ndash; das Vertrauen in die Medien schwindet. Schlie&szlig;lich ist das Vertrauen in die Berichterstattung f&uuml;r Journalisten unabdingbare Voraussetzung ihrer Arbeit. Die repr&auml;sentative Umfrage ergibt alarmierende Zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/ZAPP-Studie-Vertrauen-in-Medien-gesunken,medienkritik100.html%20\">Annette Leiterer in ZAPP (NDR)<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-24318","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24318"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24318\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24321,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24318\/revisions\/24321"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}