{"id":24347,"date":"2014-12-19T08:29:48","date_gmt":"2014-12-19T07:29:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347"},"modified":"2014-12-19T12:32:20","modified_gmt":"2014-12-19T11:32:20","slug":"hinweise-des-tages-2280","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h01\">Mitte-Studie der FES zeigt R&uuml;ckgang rechtsextremer Einstellungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h02\">Freier Handel oder freie Menschen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h03\">Prof. Bofinger wundert sich &uuml;ber die positive Besch&auml;ftigungslage in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h04\">Umsturz per Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h05\">Friedenswinter: Linksfraktion geht auf Distanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h06\">PEGIDA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h07\">Gregor Gysi: &Auml;ngste ernst und Verantwortung wahrnehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h08\">Russland \/ Ukraine-Konflikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h09\">Junckers Investitionspaket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h10\">Korruption und Mafia: Renzi mit Samthandschuhen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h11\">Wie CETA Standards abbaut, bevor es in Kraft tritt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h12\">Edathy beschuldigt Ex-BKA-Chef Ziercke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h13\">CIA-Praktiken: Generalbundesanwalt will ungeschw&auml;rzten Folterbericht anfordern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h14\">Drohnenkrieg in Afghanistan: Zu Taliban umdeklariert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h15\">Gehaltsrunde f&uuml;r Erzieher: Schlecht bezahlt, gut gefordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h16\">Gr&ouml;&szlig;eres Finanzierungsdefizit der Kommunen im 1. bis 3. Quartal 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h17\">Urteil zur Erbschaftssteuer: Eine Steuer nur f&uuml;r Dumme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h18\">Die goldene Lohnregel reicht nicht mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347#h19\">Marcuse f&uuml;r Dummies<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24347&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mitte-Studie der FES zeigt R&uuml;ckgang rechtsextremer Einstellungen<\/strong><br>\nGleichzeitig Verlagerung in subtile Formen rechtsextremen und menschenfeindlichen Denkens<br>\nDeutlicher Anstieg des Antisemitismus zwischen Juni und September 2014<br>\nRechtsextreme Einstellungen in Deutschland sind im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zur&uuml;ckgegangen. Die Zustimmung zum Gesamtindex rechtsextreme Orientierung liegt 2014 bei 2,4% (Gesamt) bzw. bei 2,5% (Ost) und 2,3% (West). Allerdings sind die Befragten, die national-chauvinistischen (12%) oder ausl&auml;nderfeindlichen (7,5%) Meinungen zustimmen, noch fest in der Mitte der Gesellschaft verankert. Ferner &auml;u&szlig;ern immerhin 10% Zustimmung zu der Aussage, der Nationalsozialismus h&auml;tte auch seine guten Seiten gehabt. Befragte aus den neuen Bundesl&auml;ndern stimmen 25 Jahre nach Mauerfall st&auml;rker rechtsextremen Ideologieelementen zu als Befragte der alten Bundesl&auml;nder. J&uuml;ngere (16 &ndash; 30j&auml;hrige) und &auml;ltere Befragte (&uuml;ber 60j&auml;hrige) zeigen tendenziell st&auml;rker rechtsextreme und menschenfeindliche Einstellungen als die mittlere Altersgruppe. Dass die Bef&uuml;rwortung rechtsextremer Einstellungen deutlich mit einer h&ouml;heren Gewaltbilligung und &ndash;bereitschaft einhergeht, kann auch 2014 nachgewiesen werden.<br>\nGruppenbezogene Menschenfeindfeindlichkeit ist ebenfalls r&uuml;ckl&auml;ufig, bleibt aber in allen Teilen der Gesellschaft weit verbreitet. Dies dr&uuml;ckt sich auch in abweisenden Orientierungen gegen&uuml;ber sozialen Gruppen aus. Sehr stark verbreitet sind die Zustimmungen zu vorurteilsgeleiteten Auffassungen gegen&uuml;ber asylsuchenden Menschen (44%), Sinti und Roma (27%) sowie Muslimen (18%). Die Bef&uuml;rwortung von Etabliertenvorrechten nimmt gegenl&auml;ufig zum Gesamttrend zu. Antisemitismus ist tendenziell r&uuml;ckl&auml;ufig, allerdings ist er in Form des sekund&auml;ren und des israelbezogenen Antisemitismus sowie in Gestalt NS-relativierender Israelkritik stark verbreitet. Klassischer Antisemitismus steigt zwischen Juni und September 2014 signifikant an.<br>\nRechtsextreme und menschenfeindliche Orientierungen gehen mit Zweifeln an Demokratie und negativen Haltungen gegen&uuml;ber der EU einher. Ebenso auff&auml;llig verbreitet ist ein marktf&ouml;rmiger Extremismus, der Wettbewerb und Fortschritt h&ouml;her bewertet als Solidarit&auml;t und Gleichwertigkeit. Insbesondere Sympathisantinnen und Sympathisanten der AfD zeigen auff&auml;llig hohe Zustimmungen zu diesem marktf&ouml;rmigen Extremismus&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fes-gegen-rechtsextremismus.de\/pdf_14\/141120presse-handout.pdf%20\">Friedrich-Ebert-Stiftung, Institut f&uuml;r indisziplin&auml;re Konflikt- und Gewaltforschung IKG<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Musterbeispiele dieser subtilen Formen rechtsextremen und<\/em><br>\n<em>menschenfeindlichen Denkens finden Sie in den <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141219_pegida_mitschrift.pdf\">Mitschriften der Reden auf mehreren Pegida-Demonstrationen in Dresden unseres Lesers W.-D. H. [PDF &ndash; 102 KB]<\/a>.<\/em><br>\n<em>Man m&ouml;ge sich hier ein eigenes Bild machen, wie hier subtil, mit vorgeschobenen sachlichen Argumenten versucht wird rechte Gesinnung zu einerseits zu tarnen und andererseits gleichzeitig zu verbreiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Freier Handel oder freie Menschen?<\/strong><br>\nDie M&auml;chtigen werden noch m&auml;chtiger und die Armen noch &auml;rmer<br>\nMit zahlreichen Freihandelsabkommen wollen die Gro&szlig;investoren, also Milliard&auml;re oder milliardenschwere Fonds, aus EU und USA ihre Regierungen hinter sich bringen und ihre Reihen dichter schlie&szlig;en. Es ist schon kurios: Gerade die sogenannten reichsten Regionen der Erde zeichnen sich dadurch aus, dass sie die gr&ouml;&szlig;te soziale Ungleichheit und Armut hervorgebracht haben und durch ihre Art zu wirtschaften immer noch weiter versch&auml;rfen. Vier Millionen B&uuml;rger\/innen im reichen Gro&szlig;britannien sind darauf angewiesen, an den Food Banks der Kirchen Lebensmittel zu ergattern. Immer mehr Suppenk&uuml;chen und &ldquo;Tafeln&rdquo; sind n&ouml;tig in den USA, in Deutschland und dem rest&shy;lichen freien Westen, damit Niedriglohn-Familien, Arbeitslose, Rentner und Migranten nicht verhungern. Was soll dabei herauskommen, wenn solche Staaten und Regionen sich durch sogenannte Freihandelsabkommen noch enger zusammenschlie&szlig;en?<br>\nDenn eine wesentliche Absicht dieser Abkommen ist es, einseitig die Rechte der Kapitaleigner noch weiter zu st&auml;rken. Vor privaten Schiedsgerichten sollen Investoren klagen k&ouml;nnen, wenn ihnen durch staatliche Ma&szlig;nahmen die erwarteten Gewinne eingeschr&auml;nkt werden k&ouml;nnten, sei es durch Mindestl&ouml;hne, Tarifver&shy;tr&auml;ge, Steuern, Lebensmittelkontrollen oder Umweltauflagen. Die Schiedsgerichte tagen im Geheimen. Anw&auml;lte aus internationalen Wirtschaftskanzleien, die ohnehin als Unternehmenslobby agieren, spielen Richter. Staaten, Gewerkschaften, B&uuml;rgerinitiativen d&uuml;rfen gar nicht klagen, denn in den Abkommen spielen ihre Rechte keinerlei verteidigenswerte Rolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2014\/ausgabe-08\/gesellschaft\/meinung\/seite-15\/A2%20\">Werner R&uuml;gemer in ver.di publik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Prof. Bofinger wundert sich &uuml;ber die positive Besch&auml;ftigungslage in Deutschland<\/strong><br>\nDie mit &uuml;ber 43 Millionen Besch&auml;ftigten au&szlig;ergew&ouml;hnlich gute Besch&auml;ftigungslage in Deutschland verwundert selbst einen Wirtschaftsweisen wie Prof. Dr. Peter Bofinger. Gegen&uuml;ber dem Wirtschaftsmagazin &lsquo;Capital&rsquo; (Ausgabe 1\/2015) sagte das Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: &ldquo;Und dann ist da noch ein kleines Wunder, das ich mir nicht erkl&auml;ren kann: Obwohl wir kaum wachsen, haben wir irre Besch&auml;ftigungseffekte.&rdquo; Auch wenn &ldquo;Deutschland insgesamt sehr gut aufgestellt&rdquo; sei &ldquo;mit starken, stabilen Strukturen&rdquo;, &ldquo;haben wir heute kaum mehr Arbeitsstunden als im Jahr 2000, aber zweieinhalb Millionen Menschen mehr arbeiten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/dasmagazin\/bofinger-wundert-sich-ueber-irren-arbeitsmarkt.html%20\">Capital<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn die Meldung so zutrifft, wie sie Capital h&auml;misch zitiert, dann k&ouml;nnte man Prof. Bofinger einfach auf die Langzeitstatistik des Arbeitsvolumens des Statistischen Bundesamtes verweisen,  da kl&auml;rt sich das Wunder auf. Es zeigt sich n&auml;mlich, dass sich das Arbeitsvolumen der besch&auml;ftigten Arbeitnehmer (also der nicht selbstst&auml;ndigen Erwerbst&auml;tigen) seit 1991 von 51.768 Millionen Stunden auf 48.779 Millionen Stunden im Jahre im Jahre 2012 verringert hat (und das Volumen d&uuml;rfte auch 2014) nicht wesentlich h&ouml;her liegen.<\/em><br>\n<em>Das Arbeitsvolumen der Vollzeitbesch&auml;ftigten hat sich im gleichen Zeitraum von 47.635 Millionen Stunden auf 39.974 Millionen Stunden verringert, w&auml;hrend sich das Arbeitsvolumen der Besch&auml;ftigten in Teilzeit von 3.818 auf 8.093 Millionen Stunden erh&ouml;ht hat. Das hei&szlig;t in der Tendenz, dass sich das Arbeitsvolumen auf mehr K&ouml;pfe verteilt hat und vor allem die Teilzeitarbeit erheblich angestiegen ist. Das steckt hinter dem Wunder der positiven Besch&auml;ftigungslage. <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/az1303.aspx\">Siehe I AB &ndash; Excel Tabelle zum Download am Schluss der  Mitteilung<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Umsturz per Krise<\/strong><br>\nDie Zuspitzung der Wirtschaftskrise in Russland treibt im Westen die Debatte &uuml;ber einen m&ouml;glichen Umsturz in Moskau voran. Im Zentrum der Planungen stehen dabei die russischen Mittelschichten; Hintergrund ist, dass der Umsturz in der Ukraine, der als m&ouml;gliches Modell f&uuml;r einen &ldquo;Regime Change&rdquo; auch in Russland gilt, ma&szlig;geblich von den Mittelschichten des Landes herbeigef&uuml;hrt wurde. K&ouml;nne Moskau deren Einkommen und deren Lebensniveau nicht mehr garantieren, k&ouml;nnten sie der Regierung wom&ouml;glich die Unterst&uuml;tzung entziehen, vermutet eine Expertin von der &ldquo;European Foundation for Democracy&rdquo; aus Br&uuml;ssel. Allerdings sei keinesfalls klar, ob ein Umsturz ein prowestliches Regime an die Macht bringen werde. Beobachter weisen darauf hin, dass Putin zur Zeit nicht nur au&szlig;ergew&ouml;hnlich hohe Zustimmungswerte hat, sondern dass au&szlig;erhalb der Metropolen auch in den Mittelschichten nationalistische, antiwestliche Vorstellungen dominierten. Ein Umsturz biete keine Erfolgsgarantie f&uuml;r den Westen. Der russische Ex-Oligarch Michail Chodorkowski hat vor kurzem &ldquo;revolution&auml;re&rdquo; Schritte in Aussicht gestellt &ndash; unter Abkehr von einem Machtwechsel &ldquo;auf demokratischem, sanftem Weg&rdquo;. Weil der Westen den &ouml;konomischen Druck auf Moskau aber inzwischen so stark erh&ouml;ht, dass selbst eine Staatspleite nicht mehr v&ouml;llig ausgeschlossen wird, drohen die Umsturzpl&auml;ne sich gegen ihre Erfinder zu wenden: Russlands Kollaps tr&auml;fe europ&auml;ische Banken, die in Moskau Au&szlig;enst&auml;nde in dreistelliger Milliardenh&ouml;he haben, und k&ouml;nnte die Wirtschaft der EU mit in die Krise rei&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59023\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Friedenswinter: Linksfraktion geht auf Distanz<\/strong><br>\nRalf Kr&auml;mer, Kosprecher der innerparteilichen Str&ouml;mung &raquo;Sozialistische Linke&laquo;, brachte seine Einsch&auml;tzung der &raquo;Friedenswinter&laquo;-Demo in Berlin auf den Punkt: &raquo;Die Bewegung ist alles andere als rechts, sie ist ihnen (Lederer und Co., jW) zu links in dem Sinne, dass sie antimilitaristisch und in der Sache (also ohne die harten Worte zu verwenden) antiimperialistisch und antikapitalistisch ist. Eine solche Haltung st&ouml;rt bei einer Politik, Die Linke als in schlechtem Sinne ganz normale Partei neben den anderen und st&ouml;rungsfrei koalitionsf&auml;hig zu etablieren, letztlich auch auf Bundesebene, da darf man dann die Staatsr&auml;son nicht in Frage stellen. Das Parteiprogramm der Linken dagegen ist 100prozentig kompatibel mit den von der Friedensbewegung vertretenen Positionen, und ich finde es besch&auml;mend, dass die Partei da nicht aktiv dabei ist.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/12-18\/059.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>PEGIDA<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Folgen des &ldquo;Anti-Terror-Kriegs&rdquo;<\/strong><br>\nDie Debatte &uuml;ber die rassistische &ldquo;Pegida&rdquo;-Mobilisierung in der Bundesrepublik h&auml;lt an. Nach der j&uuml;ngsten Dresdner Gro&szlig;demonstration &ldquo;gegen Islamisierung&rdquo;, an der sich rund 15.000 Personen beteiligten, empfehlen Teile des deutschen Polit-Establishments, die Demonstranten &ldquo;ernst zu nehmen&rdquo; und ihre Forderungen zumindest teilweise zu erf&uuml;llen. Konkrete Folgen der Agitation bekommen inzwischen deutsche Muslime zu sp&uuml;ren, die zunehmend verbal angegriffen werden. Bereits seit Monaten werden verst&auml;rkt auch physische Attacken ver&uuml;bt, etwa Brandanschl&auml;ge auf Moscheen. Muslime stehen in Deutschland unter massivem Druck, seit parallel zum &ldquo;Anti-Terror-Krieg&rdquo; nach dem 11. September 2001 die Inlandspropaganda gegen sie deutlich versch&auml;rft wurde, staatliche Ma&szlig;nahmen wie die wahllose Rasterfahndung gegen Menschen islamischen Glaubens inklusive. Dies hat nicht nur dazu gef&uuml;hrt, dass Organisationen der extremen Rechten ihre rassistischen Positionen oft modisch-antiislamisch kleiden, sondern auch dazu, dass antiislamische Haltungen in der deutschen Bev&ouml;lkerung tief verankert sind. Wie es in einer aktuellen Untersuchung hei&szlig;t, die solche Haltungen analysiert, verbinden sich diese in j&uuml;ngster Zeit mit einer st&auml;rkeren &ldquo;Handlungsbereitschaft&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59022\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Unsere Medien&rdquo; in Zeiten innerukrainischer und antirussischer Kriegshetze: Wer Hass s&auml;ht, wird PEGIDA ernten<\/strong><br>\nVergleicht man die Berichterstattung &uuml;ber die sog. Montagsmahnwachen f&uuml;r den Frieden und die sog. Montagsdemonstrationen von PEGIDA &amp; Co., dann f&auml;llt auf, dass bei aller Kritik an rechtslastigen Tendenzen die einen absolut verteufelt und d&auml;monisiert, die anderen jedoch als zumindest teilweise legitimer Protest eingestuft werden.<br>\nW&auml;hrend man im Fall der Friedensmahnwachen jeden Rechtsextremen oder anderen Spinner, der dort auftaucht, als Kennzeichen f&uuml;r die gesamte Bewegung interpretiert, ist man in Sachen PEGIDA doch auffallend wohlwollender in der Kommentierung. Zwar wird auf die dubiose Karriere des Begr&uuml;nders Bachmann hingewiesen, aber gerne betont, dass dort Wutb&uuml;rger aus der Mitte der Gesellschaft ihre Sorgen zum Ausdruck br&auml;chten &ndash; und denen m&uuml;sse man zuh&ouml;ren. Schlie&szlig;lich seien &bdquo;Islamismus&ldquo; und &bdquo;Islamisierung&ldquo; sowie &bdquo;Asylmissbrauch&ldquo; und &bdquo;Fl&uuml;chtlings. str&ouml;me&ldquo; relevante Probleme &ndash; so werden gleichzeitig diese Begriffe mit ihren intendierten Behauptungen festgeschrieben.<br>\nIm Gegensatz dazu vermisst man derlei verst&auml;ndnisvolle T&ouml;ne in Bezug auf diejenigen, die sich um den Frieden sorgen und Krieg f&uuml;rchten. Bei aller berechtigten Kritik an einer m&ouml;glichen Offenheit f&uuml;r das rechte Spektrum auch der Friedensmahnwachen, wird diese dazu missbraucht, deren Legitimit&auml;t und Relevanz in Zeiten innerukrainischer und antirussischer Kriegshetze grunds&auml;tzlich in Frage zu stellen. So l&ouml;sten die Aufrufe zum &ldquo;Friedenswinter&rdquo; f&uuml;r den 13. Dezember Abwehrreaktionen bei vielen Redaktionen hervor und die Diffamierung der Unterst&uuml;tzer &uuml;bert&uuml;ncht das Ausblenden von Inhalten und Anliegen. Wer in unseren Medien Raum und Recht f&uuml;r seine &Auml;u&szlig;erungen bekommt, wird an diesem Vergleich nur allzu deutlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=21102\">NRhZ<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Islamophobe Demonstranten mit Fakten konfrontieren&ldquo;<\/strong><br>\nEine offene Auseinandersetzung mit den Behauptungen der islamophoben Demonstranten in Dresden und anderen St&auml;dten fordert der Inhaber des bislang einzigen philosophischen Lehrstuhls f&uuml;r V&ouml;lkerverst&auml;ndigung in Deutschland, Michael Reder. &bdquo;Die Politiker m&uuml;ssen die &uuml;berwiegend irrealen &Auml;ngste vor einer angeblichen &sbquo;Islamisierung des Abendlandes&lsquo; mit rationalen Argumenten entkr&auml;ften&ldquo;, sagt der an der Hochschule f&uuml;r Philosophie der Jesuiten in M&uuml;nchen lehrende Professor. Wenn bei den Kundgebungen etwa von &bdquo;Massenzuwanderung&ldquo; und &bdquo;radikal-religi&ouml;ser Unterwanderung&ldquo; die Rede sei, m&uuml;sse man dem Fakten entgegenhalten, betont er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news618695\">Informationsdienst Wissenschaft (idw)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu die gestrigen Beitr&auml;ge von <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24336\">G&ouml;tz Eisenberg<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24343\">Albrecht M&uuml;ller<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Schuld der politischen Mitte<\/strong><br>\nAls der Reichskanzler Joseph Wirth anl&auml;sslich der Ermordung Walther Rathenaus, die sich bald zum 100. Male j&auml;hrt, die Probleme und Widersacher der jungen Demokratie in der Weimarer Republik herausstellte, brachte er zum Schluss seiner Rede die Worte hervor: &bdquo;Da steht der Feind &ndash; und dar&uuml;ber ist kein Zweifel: dieser Feind steht rechts!&ldquo;.<br>\nUnd tats&auml;chlich erkannte er damit fr&uuml;hzeitig die Hauptverursacher f&uuml;r den sp&auml;teren Fall der ersten deutschen Demokratie. Wirth war Kanzler der sogenannten Weimarer Koalition, also getragen von den Parteien der Mitte, n&auml;mlich SPD, Zentrum und DDP, denen es aus mehreren Gr&uuml;nden nicht gelang ihre demokratische Gesinnung in den K&ouml;pfen der Mehrheit zu verankern. In der Folge der Wirtschaftskrise entschieden sich dann immer mehr Deutsche mit bekannten Folgen f&uuml;r die Politik der NSDAP.<br>\nIn der nachtr&auml;glichen historischen Betrachtung ergibt sich, dass auch die politische Mitte &ndash; allen voran die SPD &ndash; mit Fehleinsch&auml;tzungen, Vers&auml;umnissen und verfehlten Zugest&auml;ndnissen an die alten Eliten in der Anfangsphase der Weimarer Republik, die Demokratie auf t&ouml;nerne F&uuml;&szlig;e stellte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/otis\/die-schuld-der-politischen-mitte\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Nichts sehen, nichts h&ouml;ren, viel sagen<\/strong><br>\nPegida ist eines der bisher wenigen Politph&auml;nomene in Deutschland, die Online wie Offline funktionieren. Zum Zeitpunkt des &ldquo;9. Abendspaziergangs&rdquo; in Dresden am 15. Dezember mit rund 15.000 Teilnehmern hatte die Facebook-Seite mehr als 50.000 Fans, sie w&auml;chst derzeit t&auml;glich um rund 10.000 Anh&auml;nger und hat erstaunlich hohe Interaktionsraten.<br>\nMit den sozialen Medien ist eine neue Beobachtungsperspektive entstanden. Es lassen sich Gespr&auml;che, Kommentare, Meinungen nachvollziehen, die zuvor zwischen Kantinen, Stammtischen und Hausfluren undokumentiert verhallten. Obwohl inzwischen fast 30 Millionen Personen in Deutschland auf Facebook aktiv sind, ergibt sich nat&uuml;rlich nicht automatisch ein repr&auml;sentatives Bild. Aber es lassen sich wiederkehrende Denkmuster erkennen. Das ist hier auch notwendig, denn durch Politik und Medien zieht sich ein verzerrtes Bild von Pegida.<br>\nDer zuverl&auml;ssig wirr redende SPD-Innenminister Ralf J&auml;ger erkl&auml;rte zum Beispiel, die Organisatoren seien &ldquo;Neonazis in Nadelstreifen&rdquo;. Der Kopf von Pegida, der gelernte Koch Lutz Bachmann, ist vor einer Haftstrafe nach S&uuml;dafrika geflohen, sa&szlig; wegen Einbruch zwei Jahre im Gef&auml;ngnis und verb&uuml;&szlig;t aktuell eine Bew&auml;hrungsstrafe wegen eines Drogendelikts. Weniger Nadelstreifen geht gar nicht. Weil sich aber die Quatsch-Alliteration so geschmeidig anh&ouml;rt wie ein Bestsellerbuchtitel, hat die Wendung &ldquo;Neonazis in Nadelstreifen&rdquo; sogar international Karriere gemacht, der &ldquo;Guardian&rdquo; schrieb in nochmaliger, noch falscherer Verdichtung &uuml;ber &ldquo;pinstriped nazis&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/sascha-lobo-ueber-pegida-der-latenznazi-a-1008971.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Byung-Chul Han: Psychologie von Pegida &ndash; Sehnsucht nach dem Feind<\/strong><br>\nViele sind heute von diffusen &Auml;ngsten geplagt, Angst zu versagen, Angst zu scheitern, Angst, abgeh&auml;ngt zu werden, Angst, einen Fehler zu machen oder eine falsche Entscheidung getroffen zu haben. Wir leben l&auml;ngst in einer Gesellschaft der Angst. Viele haben Angst, den eigenen Anspr&uuml;chen nicht gen&uuml;gen zu k&ouml;nnen. Sie befinden sich in einem Dauerzwist mit sich selbst. Sie beschuldigen aber nur sich selbst f&uuml;r ihr Versagen. Sie sch&auml;men sich f&uuml;r die eigene Unzul&auml;nglichkeit. Diese Angst ist keine Angst vor dem bedrohlichen Anderen, vor dem Feind oder vor dem Fremden, sondern Angst um sich. &hellip; Aus Menschen, die sich selbst beschuldigen und sich sch&auml;men f&uuml;r ihr Versagen, l&auml;sst sich keine Protestmasse formen, die die Gesellschaft, das System infrage stellen w&uuml;rde. Der Andere als Feind entlastet auch das neoliberale Leistungssubjekt, das den Feind bei sich selbst ausmacht und mit sich selbst Krieg f&uuml;hrt. &hellip; Aus der l&auml;hmenden Angst, abgeh&auml;ngt zu werden oder nicht mehr dazuzugeh&ouml;ren, befreien sich Menschen, indem sie einen imagin&auml;ren Feind konstruieren. Pegida &ndash; &ldquo;Patriotische Europ&auml;er gegen die Islamisierung des Abendlandes&rdquo; &ndash; er&ouml;ffnet einen solchen imagin&auml;ren Raum, in dem die Angst, die jeder f&uuml;r sich oder um sich hat, externalisiert wird und mit einem anderen Objekt, hier mit dem Islam, besetzt wird.<br>\nDie externalisierte Angst entlastet die Seele. Das Objekt der Angst ist nun benenn- und bek&auml;mpfbar, selbst wenn es im Imagin&auml;ren situiert ist. Vermittels des imagin&auml;ren Feindes erlangen Menschen wieder den Zutritt ins System. &Uuml;ber das Imagin&auml;re finden sie ins System zur&uuml;ck, von dem sie sich abgeh&auml;ngt f&uuml;hlen. Der Ausschluss des imagin&auml;ren Fremden befreit sie von dem Gef&uuml;hl, nicht dazuzugeh&ouml;ren. Er erzwingt das Gef&uuml;hl der Zugeh&ouml;rigkeit ins System. Auffallend f&uuml;r die Beteiligten ist, dass sie schweigend marschieren. Sie formulieren keine Ziele, stellen keine konkreten Forderungen auf. Sie weigern sich zu reden. Der Grund ist offenbar: Sie wollen sich nicht aus dem imagin&auml;ren Raum hinausdr&auml;ngen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/psychologie-von-pegida-sehnsucht-nach-dem-feind-1.2269476\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gregor Gysi: &Auml;ngste ernst und Verantwortung wahrnehmen<\/strong><br>\nDie &Auml;ngste der Menschen nehmen in unserem Land zu &ndash; und artikulieren sich immer mehr rechts. Das m&uuml;ssen wir ernst nehmen, diese B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger d&uuml;rfen wir nicht aufgeben. Gr&uuml;nde f&uuml;r diese &Auml;ngste sind vielf&auml;ltig: soziale und finanzielle Unsicherheit, fehlende Strukturen, fehlendes Bem&uuml;hen um L&ouml;sung internationaler Krisen &ndash; in Deutschland, Europa, weltweit.<br>\nFrau Bundeskanzlerin, Sie haben sich zu dem Bericht &uuml;ber die Folter der CIA in Gef&auml;ngnissen &uuml;berhaupt nicht ge&auml;u&szlig;ert. Warum nicht? Geben Sie dieses Duckm&auml;usertum auf! &mdash; Der Vorteil der EU ist, dass Staaten miteinander so verflochten sind, dass Kriege unvorstellbar sind. Das m&uuml;ssen wir auch in den Beziehungen zu Russland hinbekommen. Die Sanktionen sind ein gro&szlig;er Fehler. Wir brauchen Frieden, wir brauchen die EU und wir brauchen den sozialen Ausgleich &ndash; in Deutschland und Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sGTT0u4MHQc&amp;feature=youtu.be\">Linksfraktion via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Russland \/ Ukraine-Konflikt<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Putin: Westen will Russland an den Rand dr&auml;ngen<\/strong><br>\nDer Kreml-Chef wirft dem Westen vor, die russische Souver&auml;nit&auml;t verletzen zu wollen. Er r&auml;umt ein, dass die Sanktionen wegen des Ukraine-Konflikts mitschuldig an der Wirtschaftskrise seines Landes seien.<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin hat bei seiner Jahrespressekonferenz am Donnerstag gegen den Westen ausgeteilt. Er warf ihm vor, die russische Souver&auml;nit&auml;t verletzen zu wollen. Putin sagte in Moskau, die Sanktionen gegen sein Land wegen des Ukraine-Konflikts seien mitschuldig an der Wirtschaftskrise. Ein wesentlicher Faktor sei aber das Versagen der Nation gewesen, ihre starke Abh&auml;ngigkeit von &Ouml;l- und Gasexporten zu verringern. Er rechne damit, dass sich die Wirtschaft in etwa zwei Jahren wieder erholt habe.<br>\nUkraine-Krise nur ein Vorwand<br>\nDie Ukraine-Krise sei nur ein Vorwand f&uuml;r westliches Vorgehen gewesen, sagte Putin weiter. Der Grund f&uuml;r das Handeln des Westens sei nicht die Halbinsel Krim gewesen, die Russland im M&auml;rz von der Ukraine annektiert hatte. &ldquo;Das Problem ist nicht die Krim, das Problem ist, dass wir unsere Souver&auml;nit&auml;t und unser Existenzrecht besch&uuml;tzen&rdquo;, sagte er. Die Sanktionen der EU und der USA seien Teil einer historischen Kampagne, um Russland zu schw&auml;chen, sagte Putin. &ldquo;Manchmal denke ich, vielleicht werden sie den B&auml;r im Wald Beeren und Honig essen lassen, vielleicht werden sie ihn in Ruhe lassen&rdquo;, sagte Putin unter Verweis auf das ber&uuml;hmte Symbol seines Landes. Aber sie w&uuml;rden dies nicht tun. &ldquo;Weil sie immer versuchen werden, ihn an eine Kette zu h&auml;ngen, und sobald sie dabei Erfolg haben, rei&szlig;en sie seine Fangz&auml;hne und seine Klauen aus.&rdquo; Putin erkl&auml;rte, dass er damit die russischen Atomwaffen meine. &ldquo;Sobald sie seine Klauen und seine Fangz&auml;hne herausgenommen haben, ist der B&auml;r nicht mehr l&auml;nger n&ouml;tig. Er wird zu einem Stofftier werden&raquo;, f&uuml;gte der Pr&auml;sident hinzu.<br>\nTrotz seiner scharfen antiwestlichen Rhetorik &auml;u&szlig;erte Putin Unterst&uuml;tzung f&uuml;r eine politische L&ouml;sung des Krise in der Ukraine, wo prorussische Aufst&auml;ndische im Osten seit April gegen ukrainische Regierungssoldaten k&auml;mpfen. Dabei kamen bisher 4700 Menschen ums Leben. Die Ukraine m&uuml;sse eine politische Einheit bleiben, sagte Putin. Zudem rief er die ukrainische Regierung und die prorussischen Separatisten auf, vor Weihnachten einen Gefangenenaustausch durchzuf&uuml;hren. Putin dr&auml;ngte die ukrainische Regierung, die Bedingungen aus dem im September erzielten Friedensabkommen zu erf&uuml;llen. Den Rebellen m&uuml;sse Amnestie gew&auml;hrt werden. Zudem m&uuml;ssten den Einwohnern im Osten des Landes umfassende Rechte zugestanden werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/\/900823\">phoenix<\/a><\/li>\n<li><strong>G&uuml;nstlingswirtschaft in der Ukraine: Die Macht der Oligarchen<\/strong><br>\nDubiose Firmen&uuml;bernahmen, fragw&uuml;rdige Karrieren, fehlende Reformen in wichtigen Bereichen: Die Zust&auml;nde in der Ukraine sind auch unter der neuen Regierung weit entfernt vom Idealzustand. Und Nutznie&szlig;er sind meist die Oligarchen.<br>\nDie Ukraine h&auml;tte neue Finanzhilfen aus dem Westen &ldquo;schon gestern&rdquo; gebraucht, sagte Premierminister Arseni Jazenjuk dieser Tage. In der EU aber wachsen die Zweifel daran, ob die bereits gezahlten Hilfen &uuml;berhaupt dort ankommen, wo sie hingeh&ouml;ren. (..)<br>\nVor allem aber erlebt die Ukraine derzeit eine ganze Kette h&ouml;chst dubioser Firmen&uuml;bernahmen, die ohne Korruption kaum m&ouml;glich w&auml;ren. Traditionell l&auml;uft das &uuml;ber eine k&auml;ufliche Justiz und korrupte Beh&ouml;rdenleiter, die verkaufsunwillige Unternehmer drangsalieren. Dar&uuml;ber hinaus kommen aber jetzt auch die Privatbataillone der Oligarchen zum Einsatz, die eigentlich f&uuml;r den Krieg im Osten gebildet wurden, sagt Andri Semiritschko vom Verein &ldquo;Gesch&auml;ftsleute gegen r&auml;uberische &Uuml;bernahmen&rdquo;. Oligarchen rissen sich derzeit um die &Uuml;berbleibsel aus dem Firmenimperium rund um den nach Russland geflohenen Ex-Pr&auml;sidenten Viktor Janukowitsch und verkl&auml;rten ihre Raubz&uuml;ge als Fortf&uuml;hrung der Revolution. &ldquo;Das ist jetzt ganz modern, von Patriotismus zu reden&rdquo;, sagt Semiritschko, &ldquo;und revolution&auml;re Losungen zu verk&uuml;nden wie &lsquo;Wir holen nur zur&uuml;ck, was diese Verbrecher gestohlen haben.'&rdquo;<br>\nEin Name taucht bei diesen Vorg&auml;ngen immer wieder auf, der des Dnjepopetrowsker Oligarchen Igor Kolomojski. Milliard&auml;r Kolomojski ist als Hauptfinanzier des Kriegs im Osten und wichtigster Verb&uuml;ndeter der neuen Regierung au&szlig;erhalb Kiews. Viele unterstellen den pro-westlichen Parteien im Kiewer Parlament, selbst Vehikel von Oligarchen wie Kolomojski zu sein wie auch die einzige Oppositionspartei &ldquo;Block der Oppositon&rdquo;.<br>\nPolitologin Podgornaja glaubt, nur jeder zehnte Abgeordnete sei wirklich ausschlie&szlig;lich seinem Gewissen verpflichtet. Und: &ldquo;Auch unser Pr&auml;sident geh&ouml;rt zur oligarchischen Klasse. Diese Leute wollen keine &Auml;nderungen.&rdquo; Auch westliche Experten kommen zu interessanten Schlussfolgerungen. Dass n&auml;mlich echte Reformen gerade dort nicht stattfinden, wo sie die Oligarchen betreffen. Im Bereich Energie, bei den Steuern &ndash; die gro&szlig;en Konzerne zahlen keine.<br>\n&Uuml;berall da, wo die Gro&szlig;aktion&auml;re bereit stehen, die Oligarchen, finden &Auml;nderungen nicht statt. Auf Staatspr&auml;sident und Milliard&auml;r Poroschenko wird derweil die Gr&uuml;ndung des neuen Informationsministeriums zur&uuml;ckgef&uuml;hrt, das angeblich gegen russische Propaganda vorgehen soll, selbst von Wohlmeinenden hingegen als potenzielle Zensurbeh&ouml;rde kritisiert wird. Dabei kontrollieren Poroschenko und seine Oligarchen-Kollegen schon jetzt alle wesentlichen ukrainischen Medienkan&auml;le, was auch dazu f&uuml;hrt, dass eine kritische Diskussion der hier beschriebenen Zust&auml;nde im Land selbst kaum noch stattfindet<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ukraine-unter-kleptokratie-verdacht-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Putins Pressekonferenz: &bdquo;Wir sch&uuml;tzen unser Recht auf Existenz&ldquo;<\/strong><br>\nIn seiner gro&szlig;en Pressekonferenz zum Jahresende in Moskau verteidigt der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin abermals die Krim-Annexion und das Vorgehen im Ukraine-Konflikt. Dem Westen unterstellt er, neue Mauern zu bauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/wladimir-putin-verteidigt-vorgehen-in-ukraine-krise-13328965.html%20\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Interview: Russischer Wirtschaftsminister gibt Russland die Schuld an der Krise<\/strong><br>\nAusl&auml;ndische Spekulanten seien f&uuml;r den Rubel-Crash verantwortlich: Das sagt Wladimir Putin. Sein Wirtschaftsminister widerspricht &ndash; und erkl&auml;rt &ouml;ffentlich seine Sicht der Dinge.<br>\nRusslands Wirtschaftsminister hat den Kurs der eigenen Regierung scharf angegriffen. Mit Blick auf die Turbulenzen in der russischen Wirtschaft sagte Alexej Uljukajew: &ldquo;Wir haben diesen Sturm selbst verursacht.&rdquo; In einem Interview mit Tageszeitung &ldquo;Wedomosti&rdquo;, einem Schwesterblatt der britischen &ldquo;Financial Times&rdquo;, machte Uljukajew verschleppte Reformen f&uuml;r die Wirtschaftskrise verantwortlich &ndash; und &ldquo;alles, was wir nicht getan haben&rdquo;.<br>\nUljukajews Interpretation unterscheidet sich deutlich von der Art und Weise, wie die russische F&uuml;hrung bislang die wirtschaftliche Lage kommentiert hatte: Ausl&auml;ndische Spekulanten seien f&uuml;r den Rubel-Absturz verantwortlich, hatte Pr&auml;sident Wladimir Putin in seiner Rede zur Lage der Nation Anfang Dezember behauptet &ndash; und wiederholte diese Argumentation am Donnerstag vor rund 1200 Journalisten.<br>\nAuch ohne die Krim-Krise h&auml;tte der Westen fr&uuml;her oder sp&auml;ter einen Vorwand gefunden, um &ldquo;Russlands wachsende M&ouml;glichkeiten&rdquo; zu beschr&auml;nken, so Putin weiter. Hinter dem Verfall des &Ouml;lpreises, von dem die russische Wirtschaft stark abh&auml;ngt, wittern viele Hardliner eine &ldquo;Spezialoperation westlicher Geheimdienste&rdquo;, wie die Tageszeitung &ldquo;Iswestija&rdquo; schreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/rubel-krise-in-russland-uljukajew-gibt-kreml-die-schuld-a-1009188.html%20\"> Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JW:<\/strong> Aha, der Wirtschaftsweise meint also, Reformen w&auml;ren das Mittel der Wahl.. Na wenn das mal kein Zufall ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Junckers Investitionspaket<\/strong><br>\nLangsam wachsen die Zweifel am geplanten Investitionspaket von Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker. Nicht nur DIE LINKE, sondern auch immer mehr &Ouml;konomen misstrauen den Versprechungen der EU-Kommission. Die Tageszeitung Neues Deutschland berichtet in ihrer Ausgabe vom 18.12.2014 &uuml;ber die Kritik am Investitionspaket.<br>\n&ldquo;[&hellip;] Dass wieder mehr investiert werden muss, dar&uuml;ber ist man sich &uuml;berall einig. Im Vergleich zum Boomjahr 2007 waren die Gesamtinvestitionen im zweiten Quartal 2014 um rund 15 Prozent niedriger, sch&auml;tzt die EU-Kommission. Dies entspricht einer L&uuml;cke von rund 430 Milliarden Euro. Der Europaabgeordnete Fabio De Masi (LINKE) beziffert die j&auml;hrliche Investitionsl&uuml;cke sogar auf etwa 800 Milliarden Euro.<br>\n[&hellip;] Deswegen stammen nur 21 der angepeilten 315 Milliarden Euro des Investitionsfonds aus EU-Mitteln. F&uuml;nf Milliarden Euro steuert die Europ&auml;ische Investitionsbank (EIB) bei, 16 Milliarden Euro kommen aus dem EU-Haushalt. &raquo;Das ist kein Cent frisches &ouml;ffentliches Geld&laquo;, kritisiert der Europaabgeordnete De Masi. Junckers Idee, wie daraus eine dreistellige Milliardensumme werden soll, h&auml;lt der Wirtschaftspolitiker f&uuml;r &raquo;Voodoo-&Ouml;konomie&laquo;. Schlie&szlig;lich dienen die 21 Milliarden Euro der EU lediglich als Garantien f&uuml;r einen Fonds, der privates Kapital anlocken soll, mit dem dann die Investitionen get&auml;tigt werden. &raquo;Damit verbrennt Juncker h&ouml;chstens Geld, weil Investitionen in die Infrastruktur private Renditehaie befriedigen m&uuml;ssen&laquo;, so De Masi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/fabiodemasi.dielinke-nrw.de\/nc\/start\/artikel\/detail_artikel_fabio_de_masi\/zurueck\/artikel-1\/artikel\/presseschau-junckers-investitionspaket-1\/\">Fabio De Masi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Korruption und Mafia: Renzi mit Samthandschuhen<\/strong><br>\nVor zwei Wochen ist in der italienischen Hauptstadt ein schockierender Korruptionsskandal aufgeflogen. Seither vergeht kein Tag, an dem die &Ouml;ffentlichkeit nicht neue haarstr&auml;ubende Details &uuml;ber die Machenschaften der &laquo;Mafia Capitale&raquo; erf&auml;hrt. Die Gruppe um den fr&uuml;heren rechtsextremen Terroristen Massimo Carminati hatte hinter den Kulissen in Rom offenbar &uuml;ber ein Jahrzehnt lang die F&auml;den gezogen. &laquo;Mafia Capitale&raquo; bestach einflussreiche Politiker und Beamte und verschaffte befreundeten Firmen und Organisationen dadurch lukrative Auftr&auml;ge zum Beispiel im Bereich der Abfallentsorgung oder der Unterbringung von Fl&uuml;chtlingen. Nicht selten wurde auch kassiert, ohne dass entsprechende Leistungen erbracht wurden. Der 56-j&auml;hrige Carminati und 36 weitere Personen wurden am 2. Dezember verhaftet. Gegen Dutzende weitere wird ermittelt. Im Fokus der Aufmerksamkeit steht vor allem der fr&uuml;here rechtskonservative B&uuml;rgermeister Roms, Gianni Alemanno, unter dem die Mafia 2008 bis 2013 freie Hand gehabt zu haben scheint. Die Ermittler haben warnend darauf hingewiesen, dass man erst am Anfang einer langen Untersuchung stehe. Die r&ouml;mische Mafia agierte zwar weitgehend unabh&auml;ngig von den bekannten s&uuml;ditalienischen Clans. Ende letzter Woche wurde aber bekannt, dass es Ber&uuml;hrungspunkte zwischen Carminati und der &lsquo;Ndrangheta gab. Letztere soll der R&ouml;mer Organisation Schutz bei kriminellen Aktivit&auml;ten im Gesch&auml;ft mit Fl&uuml;chtlingen zugesagt haben. Im Gegenzug wurde ihr das &laquo;Management&raquo; eines Marktes in der Hauptstadt &uuml;berlassen.<br>\nCarminati etwa genoss in Rom nicht nur die Unterst&uuml;tzung des rechtskonservativen B&uuml;rgermeisters, sondern hatte Politiker aus allen politischen Lagern gekauft. In einem abgeh&ouml;rten Telefonat soll er geprahlt haben, dass &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge seiner Organisation heute mehr Geld einbr&auml;chten als die traditionellen Gesch&auml;fte der Unterwelt. Ein grosses Problem ist, dass korrupte Politiker wegen der kurzen Verj&auml;hrungsfristen in Italien kaum je bestraft werden. Der fr&uuml;here Ministerpr&auml;sident Berlusconi hat in einer Gesetzrevision 2005 die Fristen deutlich heruntergesetzt; sie sind heute maximal so lang wie die H&ouml;chststrafe f&uuml;r die eingeklagte Straftat. F&auml;lle von Korruption werden aber oft erst nach Jahren entdeckt, und Verfahren &uuml;ber mehrere Stufen ziehen sich jahrelang dahin. Zehntausende von Korruptionsverfahren werden jedes Jahr eingestellt, bevor es zu einer Verurteilung kommt. &ndash; Laut der Wirtschaftszeitung &laquo;Il Sole 24 Ore&raquo; kostet die Korruption Italien jedes Jahr rund 60 Milliarden Euro. Die EU und die OECD haben Rom wiederholt aufgefordert, die Strafverfolgung effektiver zu machen. Das Thema ist in politischen Kreisen jedoch umstritten; es stand deshalb auch nicht auf Renzis Reformagenda. Die Welle &ouml;ffentlicher Emp&ouml;rung hat den Regierungschef nun zum Handeln gezwungen. An eine grunds&auml;tzliche Neuregelung der Verj&auml;hrungsfristen wird Renzi sich aber nicht heranwagen, denn daf&uuml;r bek&auml;me er mit seiner knappen Mehrheit im Parlament kaum die n&ouml;tige Unterst&uuml;tzung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/international\/vor-der-mafia-schreckt-renzi-zurueck-1.18447249\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Anscheinend ist es sehr viel einfacher, unter Beifall der Opposition und der Arbeitgeberverb&auml;nde &uuml;ber den sogenannten &ldquo;Job Act&rdquo; (die USA lassen gr&uuml;&szlig;en) den Arbeitsmarkt zu &ldquo;reformieren&rdquo; als die unter Berlusconi verk&uuml;rzten Verj&auml;hrungsfristen f&uuml;r Wirtschaftskriminelle aufzuheben. Renzi meint dazu, ohne Berlusconi ginge halt nichts in der r&ouml;mischen Politik. Renzi hat vor allem die Reform des Senats und die Wahlrechtsreform vor Augen, die quasi die zweite Kammer, den Senat, zur Bedeutungslosigkeit degradiert und die Sperrklausel f&uuml;r Parteien von vier auf acht Prozent erh&ouml;ht. K&uuml;nftig soll diejenige Partei mithilfe einer &ldquo;Siegerpr&auml;mie&rdquo; die absolute Mehrheit der Sitze im Parlament erhalten, die mit mehr als 40 Prozent der Stimmen die Wahl gewonnen hat. Sowohl Renzi und Berlusconi wie auch Grillo K&uuml;nftig wollen k&uuml;nftig diejenige Partei mithilfe einer &ldquo;Siegerpr&auml;mie&rdquo; die absolute Mehrheit der Sitze im Parlament erhalten, die mit mehr als 40 Prozent der Stimmen die Wahl gewonnen hat. Das d&uuml;rfte ganz den W&uuml;nschen den herrschaftlich auftretenden Protagonisten der Politischen Szen Italiens dienen,  endlich einmal durchregieren zu k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Selbst wenn diese Herren dies k&ouml;nnten, w&uuml;rde allerdings sehr schnell klar werden, dass sie kein Konzept haben, um Italiens Wirtschaft auf Wachstumskurs zu bringen. Neoliberale Strukturpolitik kann &uuml;berhaupt nichts daran &auml;ndern, dass  in Italien pro Tag tausend Unternehmen den Konkurs anmelden und die industrielle Basis des Landes weg bricht. Das m&uuml;sste eigentlich auch Giorgio Squinzi, Pr&auml;sident des Arbeitgeber- und Industrieverbandes Confindustria, wissen, der dies im Mai verk&uuml;ndete. Inzwischen ist die italienische Wirtschaftsleistung ist auf den tiefsten Stand seit 14 Jahren gesunken. Die Arbeitslosenrate stieg auf fast 13 Prozent. Die geplante Minderung des K&uuml;ndigungsschutzes hat auf die Bew&auml;ltigung dieses Desasters nicht den geringsten Einfu&szlig;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie CETA Standards abbaut, bevor es in Kraft tritt<\/strong><br>\nEU-Kommission und kanadische Regierung betonen unabl&auml;ssig: Mit dem EU-Kanada-Abkommen CETA w&uuml;rden Umweltstandards nicht gesenkt. Sollte das Abkommen irgendwann tats&auml;chlich in Kraft treten, ist das aber vielleicht auch gar nicht mehr n&ouml;tig. Denn schon vor dem Inkrafttreten schleift CETA Umweltregularien. Wie kann das sein?<br>\nWie die taz berichtete, hat die EU-Kommission sich darauf verst&auml;ndigt, &Ouml;l aus kanadischen Teersanden nicht anders zu behandeln als das aus anderen Quellen. Dabei sind Teersande eine unkonventionelle Form von Erd&ouml;l-Vorkommen. Das &Ouml;l sprudelt nicht einfach so aus dem Boden, sondern liegt als sogenanntes Bitumen vor, eine z&auml;hfl&uuml;ssige, dunkle und &uuml;bel riechende Masse, die &uuml;berdies noch mit Sand, Ton und Schlick vermischt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/politik-im-spiegel.de\/wie-ceta-standards-abbaut-bevor-es-in-kraft-tritt\/%20\">Politik im Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Edathy beschuldigt Ex-BKA-Chef Ziercke<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here SPD-Politiker erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen den einstigen BKA-Pr&auml;sidenten. Er soll einen Weggef&auml;hrten &uuml;ber die Kinderporno-Ermittlungen informiert haben.<br>\n(..) Auch dem heutigen SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann machte er Vorw&uuml;rfe. Dieser habe versucht, ihn zum Verzicht auf sein Bundestagsmandat zu bewegen. Daf&uuml;r habe er den Innenpolitiker Hartmann benutzt, der laut Edathys Darstellung &uuml;ber die strafrechtlichen Ermittlungen gegen ihn informiert war. Er sollte ihn demnach zum R&uuml;ckzug bewegen. &ldquo;Thomas Oppermann wusste sehr wohl, dass Michael Hartmann im Bilde war&rdquo;, sagte Edathy. &ldquo;Er wollte ihn instrumentalisieren, um mich zur Aufgabe meines Bundestagsmandates zu bewegen.&rdquo; Es habe eine entsprechende Ansprache gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2014-12\/edathy-untersuchungsausschuss-pressekonferenz-oppermann-hartmann\">Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>CIA-Praktiken: Generalbundesanwalt will ungeschw&auml;rzten Folterbericht anfordern<\/strong><br>\nGeneralbundesanwalt Range will die ungek&uuml;rzte Version des US-Senatsberichts &uuml;ber die CIA-Folter sehen &ndash; und ein m&ouml;gliches Ermittlungsverfahren pr&uuml;fen. Zuvor hatte Linken-Fraktionschef Gysi Strafanzeige gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/cia-folter-harald-range-will-ungeschwaerzten-bericht-sehen-a-1009098.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Drohnenkrieg in Afghanistan: Zu Taliban umdeklariert<\/strong><br>\nDer Lebensmittelstand ist v&ouml;llig zerst&ouml;rt. Daneben liegen zerfetze K&ouml;rperteile des Besitzers, des 21-j&auml;hrigen Sadiq Rahim Jan. Das Leben des jungen Afghanen nahm im Juli 2012 durch einen Drohnenangriff ein j&auml;hes Ende.<br>\nSeine Familie verlor nicht nur ihren Hauptversorger &ndash; Sadiq k&uuml;mmerte sich um seine Eltern wie um seine drei Geschwister, sondern musste auch erleben, wie er von mehreren afghanischen Medien posthum zum &bdquo;Taliban-Kommandeur&ldquo; erkl&auml;rt wurde.<br>\nSadiq Rahim Jan f&uuml;hrte den einzigen Lebensmittelstand im Ort Gardda Zarrai in der ostafghanischen Provinz Paktia. Viele dort kannten ihn, vor allem Kinder, denen er gern S&uuml;&szlig;igkeiten zusteckte.<br>\nWarum er zum Ziel eines Drohnen-Piloten wurde, der vielleicht im amerikanischen Langley oder im deutschen Ramstein sa&szlig;, wei&szlig; niemand. In Gardda Zarrai gab es an jenem Tag nur einen Drohnenangriff und ein einziges Opfer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!151473\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gehaltsrunde f&uuml;r Erzieher: Schlecht bezahlt, gut gefordert<\/strong><br>\nDeutschlands Erzieher wollen mehr Geld und Ansehen. Sie fordern durchschnittlich zehn Prozent mehr Lohn. Die Kommunen halten das f&uuml;r ungerechtfertigt. Aber was sollten die Fachkr&auml;fte verdienen? Und was ist uns die Betreuung unserer Kinder wert?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/erzieher-tarifrunde-ver-di-fordert-zehn-prozent-mehr-a-1008797.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Kostenpunkt dieser m. E. immer noch viel zu niedrigen Lohnerh&ouml;hung l&auml;ge bei unter 1 Milliarde Euro im Jahr; dar&uuml;ber wird jetzt die ganzen n&auml;chsten Monate verhandelt und gestreikt werden. Gleichzeitig verzichtet Sch&auml;uble gestern mit einem Federstrich freiwillig und ohne Not auf mindestens 5 Milliarden Euro Mehreinnahmen aus einer reformierten Erbschaftsteuer, die auch Unternehmens&uuml;berg&auml;nge angemessener belasten w&uuml;rde, mal ganz abgesehen von dem Verzicht auf eine angemessene Besteuerung von Unternehmensgewinnen und der konsequenten Verfolgung von Steuertricks und -hinterziehung von Unternehmen und Privatpersonen. Die Zusammenh&auml;nge sind ganz einfach und die Politik gewollt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gr&ouml;&szlig;eres Finanzierungsdefizit der Kommunen im 1. bis 3. Quartal 2014<\/strong><br>\nDie Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverb&auml;nde in Deutschland (ohne Stadtstaaten) wiesen in den ersten drei Quartalen 2014 in der Abgrenzung der Finanzstatistik ein Defizit in H&ouml;he von 2,6 Milliarden Euro aus. Das aktuelle Defizit &uuml;berstieg somit das Defizit des ersten bis dritten Quartals 2013 um 1,5 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt<br>\n(Destatis) weiter mitteilt, haben die Gemeinden und Gemeindeverb&auml;nde mit 156,5 Milliarden Euro in den ersten drei Quartalen 2014 rund 5,7 % oder 8,4 Milliarden Euro mehr ausgegeben als im Vorjahreszeitraum. Diesen Ausgaben standen Einnahmen in H&ouml;he von 153,9 Milliarden Euro gegen&uuml;ber, das waren 4,7 % oder 6,9 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2014\/12\/PD14_459_71137.html\">PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 459 vom 17.12.2014<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Urteil zur Erbschaftssteuer: Eine Steuer nur f&uuml;r Dumme<\/strong><br>\nDie Erbschaftssteuer muss nach dem Karlsruher Urteil gerechter gestaltet werden. Das bedeutet nicht den Untergang f&uuml;r Familienbetriebe. Ein gro&szlig;es Verm&ouml;gen allein oder der Erhalt einer Dynastie kann eine Steuerbefreiung nicht rechtfertigen. [&hellip;]<br>\nDas gibt Anlass f&uuml;r ganz gro&szlig;e Fragen, die nun die gro&szlig;e Koalition bewegen d&uuml;rften: Ist das Verm&ouml;gen in Deutschland gerecht verteilt? Muss unverdienter Reichtum nicht h&ouml;her besteuert werden? Was tun gegen das Auseinanderdriften von Arm und Reich, gegen die offenbar gr&ouml;&szlig;er werdende Kluft in der Gesellschaft? Ist das noch ein sozialer Rechtsstaat? [&hellip;.]<br>\nAuf eben den Gleichheitssatz hat sich die Senatsmehrheit gest&uuml;tzt; sie wollte ausdr&uuml;cklich nicht auf das Sozialstaatsprinzip und politische Erw&auml;gungen zur&uuml;ckgreifen. Nat&uuml;rlich geht es um zentrale Fragen der Gerechtigkeit. So sind allein im Jahr 2012 Befreiungsm&ouml;glichkeiten in H&ouml;he von etwa 40 Milliarden Euro in Anspruch genommen worden. Gleichzeitig nahm der Staat nur gut ein Zehntel dieser Summe durch die Erbschaftssteuer ein.<br>\nDie gro&szlig;e Koalition kann nun an den bem&auml;ngelten Stellen herumbasteln &ndash; was sie schon angek&uuml;ndigt hat &ndash; oder ein ganz neues Konzept entwerfen. Immerhin fordern traditionell nicht nur Sozialisten, sondern durchaus auch Liberale eher eine wirksame, breite Besteuerung von Erbschaften und zum Ausgleich eine niedrige Besteuerung von Einkommen. Denn das beruht auf eigener Leistung &ndash; in einer freien Marktwirtschaft kein schlechtes Argument. Deshalb ist in Amerika, wo Steuern generell eher als Teufelszeug gelten, die Erbschaftssteuer vergleichsweise hoch.<br>\nBedeutet nun eine gleichheitsgerechte Besteuerung von Familienunternehmen deren Untergang? Wohl kaum. Dem Wissenschaftlichen Beirat des Bundesfinanzministeriums war es 2012 nicht m&ouml;glich, auch nur einen einzigen Fall zu benennen, in dem ein Betrieb aufgrund der Erbschaftssteuer aufgegeben oder zahlungsunf&auml;hig wurde. Entscheidend muss in der Tat der Erhalt von Arbeitspl&auml;tzen sein.<br>\nEin gro&szlig;es Verm&ouml;gen allein oder der Erhalt einer Dynastie kann eine Steuerbefreiung nicht rechtfertigen. Der Kampf gegen eine Konzentration von Kapital ist freilich nicht Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts &ndash; das passt aber in das Bild, das die Politik sich von Karlsruhe macht: Das Gericht als dem politischen Klein-Klein enthobener Weihnachtsmann, der weise mahnt und Geschenke verteilt. Aber der kommt nur einmal im Jahr. Die Politik aber sollte st&auml;ndig darauf achten, dass die Gesellschaft nicht auseinanderdriftet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/erbschaftsteuer\/urteil-zur-erbschaftssteuer-eine-steuer-nur-fuer-dumme-13327480.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die goldene Lohnregel reicht nicht mehr<\/strong><br>\nAlle beklagen sich &uuml;ber die zunehmend einseitige Einkommensverteilung und alle reden &uuml;ber das Problem der Verschuldung. Doch (fast) niemand erkennt den Zusammenhang und benennt die T&auml;ter: Die Unternehmen verteilen ihre Wertsch&ouml;pfung so einseitig, dass Angebot und Nachfrage nur in &Uuml;bereinstimmung gebracht werden k&ouml;nnen, wenn laufend Konsum mit Krediten finanziert wird. Das h&auml;lt ein Finanzsystem nicht lange aus. Die Unternehmen m&uuml;ssen deshalb endlich die volkswirtschaftliche Verantwortung f&uuml;r ihre Verteilungspolitik wahrnehmen &ndash; oder dazu gezwungen werden. Ein erster Schritt dazu w&auml;re die Offenlegung der Verteilung auf Ebene der Unternehmen.<br>\nDas Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird immer zweimal beansprucht &ndash; physisch und rechtlich. Am Ende jeder Periode ist immer das ganze BIP physisch verwendet worden, n&auml;mlich entweder konsumiert oder investiert worden. Parallel dazu haben alle Wirtschaftssubjekte (in Geld denominierte) rechtliche Anspr&uuml;che auf Teile des BIP erworben. &Uuml;bertrifft bei einem Wirtschaftssubjekt der rechtliche Anspruch die physische Beanspruchung, bleibt am Ende der Periode ein Gutschein f&uuml;r k&uuml;nftigen Konsum dieses Wirtschaftssubjekts. Im umgekehrten Falle bleibt eine rechtliche Verpflichtung, sp&auml;ter auf Konsum zu verzichten. In der Summe &uuml;ber alle Wirtschaftssubjekte entspricht die physische Beanspruchung der rechtlichen und umgekehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-goldene-lohnregel-reicht-nicht-mehr\/%20\">flassbeck-economics.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Marcuse f&uuml;r Dummies<\/strong><br>\nIch suchte nach einem Zitat von Marcuse. Eines mit Freiheit, das ein &raquo;m&auml;chtiges Herrschaftsinstrument&laquo; sei oder so &auml;hnlich. Also bl&auml;tterte ich seit langem mal wieder im &raquo;eindimensionalen Menschen&laquo; herum. Dort glaubte ich es vor Jahren gelesen zu haben. Auf Anhieb fand ich es nicht. Was ich aber fand, das waren ganze Passagen, die wie aus der heutigen Zeit geschnitten schienen. Es war, als h&auml;tte ich die Zustandsbeschreibung der heutigen Bundesrepublik vor mir ausgebreitet. Geschrieben von einem, der schon vor langer Zeit starb.<br>\nEs ging darum, dass der &raquo;Kampf gegen die Befreiung&laquo; mit materieller Bed&uuml;rfnisbefriedigung erstickt wird; dass die Medien die Menschen f&uuml;r &raquo;langj&auml;hrig pr&auml;parierte Empf&auml;nger&laquo; von Losungen und Parolen halten, die gar nicht mehr objektiv zwischen &raquo;dem Gegebenen und dem M&ouml;glichen&laquo; unterscheiden k&ouml;nnten, weil medial eine &raquo;Einebnung des Gegensatzes (oder Konflikts)&laquo; stattfinde. Alternativlosigkeit nennt man das heute. Das wiederum f&uuml;hre zur klassenlosen Gesellschaft, die nat&uuml;rlich nicht wirklich die Aufhebung der Klassen bedeute, sondern lediglich darauf hindeute, dass &raquo;die unterworfene Bev&ouml;lkerung [nur soweit] an den Bed&uuml;rfnissen und Befriedigungen teil hat, [dass sie zur] Erhaltung des Bestehenden&laquo; dient. Alles w&uuml;rde zur Warenwelt, in der sich die Menschen wiedererkennen w&uuml;rden und &raquo;unter diesem repressiven Ganzen, l&auml;sst Freiheit sich in ein m&auml;chtiges Herrschaftsinstrument verwandeln&laquo;. Da war es ja, das gesuchte Zitat. Bei diesem letzten Satz dachte ich an den Bundespr&auml;sidenten, dem Prediger einer Freiheit, die man nur als repressives Mittel verstehen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/955843.marcuse-fuer-dummies.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/RS)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-24347","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24347","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24347"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24347\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24359,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24347\/revisions\/24359"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24347"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24347"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24347"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}