{"id":24360,"date":"2014-12-19T13:41:32","date_gmt":"2014-12-19T12:41:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24360"},"modified":"2014-12-19T16:25:07","modified_gmt":"2014-12-19T15:25:07","slug":"russland-stuerzt-ins-finanzchaos-22-der-pyrrhussieg-des-westens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24360","title":{"rendered":"Russland st\u00fcrzt ins Finanzchaos \u2013 (2\/2) Der Pyrrhussieg des Westens"},"content":{"rendered":"<p>Als der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin gestern in einer speziellen Pressekonferenz zu den j&uuml;ngsten W&auml;hrungsturbulenzen und deren Folgen f&uuml;r Russland Stellung bezog, &uuml;bte er sich in Zweckoptimismus &ndash; schon im n&auml;chsten Jahr solle die russische Wirtschaft wieder wachsen. Die russische Zentralbank geht <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/rubel-der-rubelsturz-ist-nur-der-anfang,1472780,29354796.html\">stattdessen<\/a> von einer Schrumpfung in H&ouml;he von 4,5 bis 4,7 Prozent und einer steigenden Inflation aus. Im Finanzkrieg gegen Russland hat der Westen zwar einen Sieg errungen. Ihre vermeintlichen Ziele werden die EU und die USA dadurch aber nicht erreichen. Im Gegenteil &ndash; durch seine aggressive Politik treibt der Westen Russland in die Isolation. Gleich dem Zauberlehrling hat man Geister gerufen, die man sobald nicht mehr loswerden wird. Aber vielleicht ist dies ja durchaus gewollt? Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<em>Dieser Artikel ist der zweite Teil einer Miniserie. Der erste Teil mit dem Titel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24328\">Die erste Schlacht im unerkl&auml;rten Finanzkrieg entscheidet der Westen f&uuml;r sich<\/a>&ldquo; ist am Donnerstag auf den NachDenkSeiten erschienen.<\/em><\/p><p>Durch beherzte Interventionen am Devisenmarkt hat es die russische Zentralbank mittlerweile geschafft, den Kurs des Rubels zu stabilisieren. Heute bekommt man f&uuml;r einen Euro rund 75 Rubel &ndash; bevor die Zentralbank den Kurs im November freigegeben hat, waren es zwischen 40 und 50 Rubel. Das hei&szlig;t nichts anderes, als dass sich der Preis f&uuml;r Importe binnen weniger Wochen fast verdoppelt hat. Es wird nicht lange dauern, bis der Einzelhandel diese Preissteigerungen an die Endkunden weitergibt. Direkt betroffen davon sind alle Importg&uuml;ter. Es gibt jedoch auch indirekte Folgen f&uuml;r Produkte, die in Russland hergestellt wurden &ndash; n&auml;mlich dann, wenn in den Produktionsprozess Vorprodukte aus dem Ausland einflie&szlig;en oder Maschinen aus dem Ausland eingesetzt werden. Die Folge &ndash; eine steigende Inflation und ein nennenswerter Kaufkraftverlust f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung. <\/p><p><strong>Krise kann auch Chance hei&szlig;en<\/strong><\/p><p>Volkswirtschaftlich hat der Wertverfall des Rubels nat&uuml;rlich nicht nur Nachteile. Die Rubelschw&auml;che hat beispielsweise nennenswerte Vorteile f&uuml;r russische Exporte, die nun preiswerter angeboten werden k&ouml;nnen. Das Problem dabei &ndash; Russland exportiert kaum G&uuml;ter, in denen ein nennenswerter Arbeitskostenanteil steckt. Russlands Exporte werden von &Ouml;l, Gas, Metallen und Chemikalien auf &Ouml;lbasis dominiert. Diese Exportg&uuml;ter profitieren jedoch kaum vom schwachen Rubel, da hier auf der Kostenseite die Kapitalkosten dominieren, auf die der Rubel kaum einen Einfluss hat. <\/p><p>Der Wertverfall des Rubel hat jedoch noch eine andere Auswirkung: Durch die Preissteigerungen f&uuml;r Importe werden russische Produkte nun preislich attraktiver und gewinnen dadurch an Wettbewerbsf&auml;higkeit. Dies spielt Putins wirtschaftspolitischem Programm, die industrielle Basis Russlands zu st&auml;rken, zweifelsohne in die H&auml;nde. Dies ist jedoch ein sehr langfristiger Prozess. Sowohl bei Konsum- als auch bei Investitionsg&uuml;tern gibt es in der Regel meist schlichtweg keine qualitativ gleichwertigen russischen Produkte. Bis sich dies &auml;ndern wird, flie&szlig;t noch sehr viel Wasser die Moskwa hinab. <\/p><p><strong>Fatale Zinspolitik<\/strong><\/p><p>Es ist jedoch nicht nur der schwache Rubel, der die russische Wirtschaft sch&auml;digt. Mindestens genau so negativ d&uuml;rften sich die Folgen der Zinspolitik der russischen Zentralbank auf die russische Volkswirtschaft auswirken. Die Erh&ouml;hung des Leitzinses um ganze 6,5 Prozentpunkte auf stolze 17 Prozent ist selbst nach neoklassischer Doktrin eine Eselei. Derartige Zinserh&ouml;hungen f&uuml;hren schlussendlich nur dazu, dass der Konsum noch weiter geschw&auml;cht wird und Unternehmen ihre Investitionen zur&uuml;ckfahren. Bei einem Leitzins von 17 Prozent d&uuml;rften sich auch die Unternehmenskredite bei einem Wert deutlich oberhalb der 20 Prozent einpendeln &ndash; selbst bei einer leicht zweistelligen Inflation d&uuml;rften sich derartige Kreditkosten nur in Ausnahmef&auml;llen refinanzieren lassen. Man darf gespannt sein, wie die russische Regierung in diesem Zinsumfeld die heimische Wirtschaft ankurbeln und ihr Industrialisierungsprogramm forcieren will. <\/p><p>Es ist weitestgehend unverst&auml;ndlich, warum Zentralbankchefin Elvira Nabiullina sich zu einem derartigen Schritt hinrei&szlig;en lie&szlig;. Schon w&auml;hrend der Asienkrise 1997\/1998 haben die Zentralbanken der betroffenen Staaten versucht, dem W&auml;hrungsverfall durch eine Erh&ouml;hung des Leitzinses Einhalt zu gebieten und sind damit nicht nur gescheitert, sondern haben auch noch die lokale Wirtschaft abgew&uuml;rgt. Sicher &ndash; Elvira Nabiullina ist eine sogenannte Wirtschaftsliberale, die ihre ersten politischen Sporen durch die fatale Privatisierungswelle in den fr&uuml;hen 1990ern verdiente. Ihre dramatischen Fehlentscheidungen der letzten Wochen &ndash; dazu geh&ouml;rt neben der Leitzinserh&ouml;hung auch der schlingernde Kurs bei den Interventionen am Devisenmarkt und die Freigabe des Wechselkurses &ndash; waren jedoch mit der Regierung und Putin <a href=\"http:\/\/www.forbes.com\/sites\/kenrapoza\/2014\/12\/16\/will-ruble-crisis-lead-to-currency-controls-in-russia\/3\/\">abgesprochen<\/a>. Da ist es kein Wunder, dass Putin nun den Kurs der Zentralbank <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000009579865\/Putin-verteidigt-Zentralbank-und-Krim-Kurs\">verteidigt<\/a>. Es steht jedoch in den Sternen, wie lange er Nabiullina noch halten kann.<\/p><p><strong>Rettung aus China?<\/strong><\/p><p>Vor allem in alternativen Onlinemedien wird nun dar&uuml;ber spekuliert, dass China oder der Verbund der &bdquo;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/BRICS-Staaten\">BRICS-Staaten<\/a>&ldquo; in die Bresche springen k&ouml;nnten, um den Westen als Wirtschaftspartner Russlands zu ersetzen. Davon ist jedoch nicht auszugehen. Russland ist zwar f&uuml;r China ein wichtiger strategischer Verb&uuml;ndeter. Wirtschaftlich ist Russland f&uuml;r China jedoch vor allem ein Rohstofflieferant und Absatzmarkt f&uuml;r chinesische Konsumprodukte. Russland braucht jedoch mittel- bis langfristige vor allem Absatzm&auml;rkte f&uuml;r die eigenen Investitions- und Konsumg&uuml;ter. Und man braucht schon viel Phantasie, um sich ein Szenario auszumalen, in dem ausgerechnet russische Firmen nun die &bdquo;Werkbank der Welt&ldquo; als Markt f&uuml;r ihre vergleichsweise teuren und qualitativ minderwertigen Produkte erschlie&szlig;en. <\/p><p>Umgekehrt hat jedoch China ein gro&szlig;es Interesse am Absatzmarkt Russland, dem die Schw&auml;che des Rubels sicher nicht zuwiderl&auml;uft. Bei sinkender Kaufkraft k&ouml;nnen die vergleichsweise preiswerten chinesischen Konsumprodukte sicher Marktanteile gegen&uuml;ber den vergleichsweise teuren Konsumprodukten aus der EU und den USA gewinnen. Oder um es zuzuspitzen: Wenn das Geld nicht mehr f&uuml;r das iPhone[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] reicht, werden die Russen vermehrt zum Modell von Huawei greifen. Das ist im Sinne Chinas, aber nicht unbedingt im Sinne Russland und schon gar nicht im Sinne von EU und USA.<\/p><p>Auch in puncto W&auml;hrungsturbulenzen kann China Russland kaum helfen, da die chinesische W&auml;hrung, der Renminbi, nicht frei konvertierbar und weitestgehend fest an einen Korb aus internationalen W&auml;hrungen (darunter v.a. der US-Dollar, der Euro und der Yen) gekoppelt ist. Gegen&uuml;ber dem Renminbi hat der Rubel in diesem Jahr dadurch ebenfalls mehr als die H&auml;lfte an Wert <a href=\"http:\/\/www.finanzen.net\/devisen\/russischer_rubel-renminbi_yuan-kurs\">verloren<\/a>. Und da der Renminbi k&uuml;nstlich massiv unterbewertet ist, liegt der &bdquo;eigentliche&ldquo; Tauschwert noch deutlich niedriger. <\/p><p>Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte Russland nun seine W&auml;hrungsreserven umstrukturieren und den Dollar und den Euro gegen den Renminbi austauschen, zumal dieser ja an die beiden anderen W&auml;hrungen gekoppelt ist. Nennenswerte Vorteile br&auml;chte dies Russland jedoch auch nicht. Umgekehrt k&ouml;nnte China Teile seiner W&auml;hrungsreserven in den Rubel umschichten, um dessen Kurs zu stabilisieren. Damit w&uuml;rde China jedoch das Risiko in Kauf nehmen, bei einer k&uuml;nftigen Schw&auml;chung des Rubels Geld zu verlieren. Ob Chinas Zentralbank ein solches Risiko ohne ein Entgegenkommen eingehen wird, ist unwahrscheinlich. Wenn es zu einem solchen Deal kommen sollte, muss Russland China Konzessionen machen &ndash; zum Beispiel f&uuml;r China profitable Preisklauseln f&uuml;r russische &Ouml;l- und Gaslieferungen oder Beg&uuml;nstigungsklauseln f&uuml;r chinesische Unternehmen auf dem russischen Markt. Beides w&auml;re f&uuml;r Russland wirtschaftlich nicht eben sinnvoll.<\/p><p>Um den Rubel mittel- bis langfristig zu steigern, m&uuml;sste die Nachfrage nach dem Rubel angekurbelt werden. Dies w&auml;re in diesem Kontext zwar durchaus auch durch chinesische Direktinvestitionen m&ouml;glich. Ob es in Russlands Interesse sein kann, sich nun an China zu verkaufen, ist jedoch eine weitere interessante Frage, auf die in Moskau eine Antwort gefunden werden muss. Denn eins steht fest &ndash; als selbstlose Altruisten sind die Chinesen auch nicht bekannt. Einstweilen bleibt Russland auf sich selbst gestellt. Passt Russland nicht auf, k&ouml;nnte es in nicht all zu ferner Zukunft zu einem Platz werden, wie ihn Wladimir Sorokin in seiner grandiosen Utopie &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.kiwi-verlag.de\/buch\/der-tag-des-opritschniks\/978-3-462-03923-8\/\">Der Tag des Opritschniks<\/a>&ldquo; beschreibt.<\/p><p><strong>Die Sanktionen werden zum Bumerang<\/strong><\/p><p>Fest steht, dass Russland durch die Wirtschafts- und Finanzsanktionen des Westens st&auml;rker leidet, als es bis vor wenigen Wochen noch den Anschein hatte. Die sich anbahnende Wirtschaftskrise wird an Russland nicht spurlos vorbeigehen. Diese Krise ist nat&uuml;rlich nicht die erste Wirtschaftskrise, die Russland durchlebt und sie wird auch nicht die letzte sein. Die j&uuml;ngsten Entwicklungen treffen das Land jedoch an einem neuralgischen Punkt: Russland hat in den letzten Jahren einen sagenhaften wirtschaftlichen Aufschwung erlebt, von dem auch und vor allem die Mittelschicht profiziert hat. Es ist kein gro&szlig;es Problem, wenn iPhones, Audis, Kameras von Canon und Auslandsreisen teurer werden, wenn man sich ohnehin keine leisten kann. Psychologisch h&auml;rter zu verarbeiten ist es jedoch, wenn man sich diese Dinge gestern noch leisten konnte und nun nicht mehr. Wahrscheinlich spekuliert der Westen mit seinen Sanktionen auf genau diesen Effekt: Das Volk merkt, das sein Lebensstandard gef&auml;hrdet ist und sucht nach einem Verantwortlichen. Nach den Vorstellungen der Verantwortlichen in der EU und den USA d&uuml;rfte dies freilich Wladimir Putin sein. Doch diese Rechnung hat der Westen ohne die Russen gemacht.<\/p><p>In Russland ist es n&auml;mlich Konsens, dass nicht Putin, sondern der Westen durch seine Sanktionen ma&szlig;geblich f&uuml;r die j&uuml;ngsten Verwerfungen an den russischen M&auml;rkten verantwortlich ist. Diese simple Wahrheit wird &uuml;brigens auch von wirtschaftsliberalen Bl&auml;ttern wie der Moscow Times oder oppositionellen Bl&auml;ttern wie der Novaya Gazeta nicht ernsthaft in Frage gestellt. Offiziell will der Westen durch seine Sanktionen den Kreis um Wladimir Putin schw&auml;chen und die prowestlichen liberalen Kreise st&auml;rken. Erreicht hat man jedoch das genaue Gegenteil.<\/p><p>Nehmen wir dazu einmal die innerrussische Debatte &uuml;ber die Vorgehensweise der russischen Zentralbank als Beispiel. Obgleich alle (Fehl-)Entscheidungen der Zentralbank durch Wladimir Putin und seinen Stab mitgetragen wurden, steht nun die wirtschaftsliberale Zentralbankchefin Elvira Nabiullina im Visier der Kritik. Diese Kritik ist im Kern durchaus gerechtfertigt. Vorgetragen wird sie jedoch von Personen, deren Konzepte keineswegs wirtschaftsliberal sind. Allen voran gilt in Russland Sergei Glasjew, der als Kandidat der Hardliner f&uuml;r Nabiullinas Posten gilt, als ausgemachter Kritiker der j&uuml;ngeren Zentralbankpolitik. Glasjew geh&ouml;rt zum ultranationalistischen Fl&uuml;gel, der sich im &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22496\">Isborsky Club<\/a>&ldquo; organsiert hat. Richtig ist, dass Glasjew die Zentralbank schon fr&uuml;h kritisiert hat und vor einer Freigabe des Rubelkurses warnte. Er fordert jedoch auch strenge Kapitalverkehrskontrollen und eine komplette Abschottung des russischen Wirtschafts- und Finanzsystems von den internationalen M&auml;rkten. Glasjew, der im &Uuml;brigen auch einen Pr&auml;ventivkrieg gegen die Ukraine fordert, vertritt also genau das, was der Westen gerade eben nicht will. Es sind nicht die Liberalen, wie beispielsweise der ehemalige Finanzminister Alexei Kudrin, die in Russland die wirtschaftspolitische Debatte bestimmen, sondern die Falken rund um den &bdquo;Isborsky Club&ldquo;. Durch seine Sanktionen st&auml;rkt der Westen somit die Kr&auml;fte, die er zu Bek&auml;mpfen vorgibt.<\/p><p>Man braucht nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, welche Entwicklung die Kr&auml;fteverteilung der konkurrierenden Kreise hinter Pr&auml;sident Putin nehmen wird, wenn Russland nun in eine Wirtschaftskrise abrutschen sollte. Nicht die &Ouml;ffnung gegen&uuml;ber dem Westen und die St&auml;rkung liberaler Werte, sondern eine Abschottung und Isolation, verbunden mit einer St&auml;rkung der ultranationalistischen und reaktion&auml;ren Kr&auml;fte, wird die Folge sein. Und damit w&auml;re eine Neuauflage des Kalten Kriegs wohl unvermeidlich. Offenbar ist es auch das, was die Falken im Westen in Wirklichkeit wollen. Die Zeichen stehen zumindest auf Sturm. Ohne ein Ende der Sanktionen oder ein baldiges starkes Ansteigen des &Ouml;lpreises sieht es f&uuml;r Russland d&uuml;ster aus. Und wenn es in Russland d&uuml;ster wird, hat dies auch gravierende Folgen f&uuml;r den Westen. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Es ist richtig, dass viele westliche Produkte, wie das iPhone, in China hergestellt werden. Ein Gro&szlig;teil der Wertsch&ouml;pfung findet jedoch in der EU und der USA statt.<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/6ffdffc9fc1941eda3be83dcd8926891\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin gestern in einer speziellen Pressekonferenz zu den j&uuml;ngsten W&auml;hrungsturbulenzen und deren Folgen f&uuml;r Russland Stellung bezog, &uuml;bte er sich in Zweckoptimismus &ndash; schon im n&auml;chsten Jahr solle die russische Wirtschaft wieder wachsen. 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