{"id":24363,"date":"2014-12-19T16:34:33","date_gmt":"2014-12-19T15:34:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363"},"modified":"2014-12-19T16:34:33","modified_gmt":"2014-12-19T15:34:33","slug":"hinweise-des-tages-ii-178","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h01\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h02\">Pegida<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h03\">Wikileaks ver&ouml;ffentlicht CIA-Strategien zu gezielten T&ouml;tungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h04\">Gabriels Profitexperten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h05\">Mathew D. Rose &ndash; Germany&rsquo;s Dubious Successes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h06\">TTIP, Freihandel und wirtschaftliche Entwicklung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h07\">Finger weg von der Demokratie in Griechenland!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h08\">&ldquo;Irre Besch&auml;ftigungseffekte&rdquo;, &ldquo;wirklich tolles Land&rdquo;: Wenn &Ouml;konomen sich &uuml;berschlagen, lohnt ein Blick auf die Zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h09\">Wer die Konjunktur 2014 am besten vorausgesagt hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h10\">Deutschlands Lohn- und Arbeitskostenentwicklung wieder zu schwach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h11\">Hypo Alpe Adria &ndash; &Ouml;sterreich verklagt BayernLB auf 3,5 Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h12\">Arbeitsmarktforscher Gerhard Bosch: Der gr&ouml;&szlig;te Fehler ist die Wahl der Eltern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h13\">Marcuse f&uuml;r Dummies<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h14\">Das Paradox der arabischen Sexualit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h15\">Schluss mit der Orb&aacute;n-Mafia!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h16\">Ein Haus f&uuml;r Whistleblower<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h17\">GEW: &bdquo;Bund muss Grundgesetz&auml;nderung f&uuml;r Pakt f&uuml;r gute Arbeit in der Wissenschaft nutzen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363#h18\">zu guter Letzt: Reichsparteitag<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24363&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Heiner Flassbeck &ndash; Russland und die Ukraine &ndash; der Westen &ouml;ffnet dem Nationalismus T&uuml;r und Tor<\/strong><br>\nDer Westen nimmt mit seiner Sanktionspolitik eine Eskalation der wirtschaftlichen Lage in beiden L&auml;ndern hin und st&auml;rkt damit nationalistische Kr&auml;fte<br>\nEs ist unfassbar, aber wir erleben gerade, wie der Westen das Ende dessen vorantreibt, woran er selbst einige Jahrzehnte lang hartn&auml;ckig gearbeitet hat: Die Schaffung eines offenen, globalen Wirtschaftssystems. Was derzeit in Russland und der Ukraine geschieht, wird sich bitter r&auml;chen, weil der Westen mit seiner Sanktionspolitik in Verbindung mit dem R&uuml;ckgang des &Ouml;lpreises und dem dramatischen Fall des Rubelkurses eine Eskalation der Lage hinnimmt, die sich in beiden L&auml;ndern nur in einer unkontrollierbaren Explosion des Nationalismus entladen kann.<br>\nDie drastische Anhebung der Zinsen in Russland von 10,5 auf 17 Prozent sollte ein Alarmsignal ersten Ranges f&uuml;r den Westen sein. Der R&uuml;ckgang des &Ouml;lpreises in Verbindung mit dem Verfall des Rubelkurses hat ein Ausma&szlig; erreicht, bei dem die russische Regierung offenbar nur noch mit Panikma&szlig;nahmen &uuml;ber die Runden zu kommen versucht. Das ist extrem gef&auml;hrlich, weil die n&auml;chste Ma&szlig;nahme die v&ouml;llige Abschottung des russischen Geldsystems vom Westen sein muss. Wer diesen Schritt geht, ist auch politisch auf dem Weg in die Abschottung. In der Ukraine ist der Notstand l&auml;ngst ausgebrochen und wird durch die russische Krise noch einmal versch&auml;rft. Der Westen beharrt derweil auf seinen &uuml;blichen &ldquo;Reformen&rdquo;, die unertr&auml;gliche H&auml;rten f&uuml;r eine ohnehin gebeutelte Bev&ouml;lkerung bedeuten werden. Auch hier steht am Ende die St&auml;rkung nationalistischer Kr&auml;fte, aber keine L&ouml;sung der wirtschaftlichen Probleme oder irgendeines politischen Konfliktes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43685\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Poroschenko provoziert Russland mit neuem Gesetz<\/strong><br>\nGegen Warnungen Russlands treibt die Ukraine mit raschem Tempo ihr Projekt eines Beitritts zur Nato voran. Pr&auml;sident Poroschenko brachte einen Gesetzentwurf zur Aufhebung der Blockfreiheit der Ex-Sowjetrepublik ein.<br>\nDer Gesetzentwurf, der die Ukraine einem Nato-Beitritt n&auml;her bringt, liegt schon vor &ndash; nun soll das Parlament in Kiew entscheiden. Der ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko will die Blockfreiheit der Ex-Sowjetrepublik aufheben. Der Text des Gesetzentwurfes wurde am Freitag auf der Internetseite der Obersten Rada ver&ouml;ffentlicht. Die Annahme des Gesetzes in der kommenden Woche gilt als sicher. Russland sieht in einem Nato-Beitritt der Ukraine eine Gefahr f&uuml;r seine Sicherheit.<br>\nDie Blockfreiheit der Ukraine wurde 2010 von dem im Februar gest&uuml;rzten Pr&auml;sidenten Viktor Janukowitsch festgeschrieben. Sein Nachfolger Poroschenko hatte sich wiederholt f&uuml;r einen Nato-Beitritt des Landes nach einem Referendum ausgesprochen. Umfragen zufolge spricht sich angesichts der Spannungen mit Russland derzeit die Mehrheit der Befragten f&uuml;r einen Beitritt zu dem westlichen Milit&auml;rb&uuml;ndnis aus. Die Umfragen erfolgten nicht in den von Separatisten beherrschten Gebieten und auf der von Russland annektierten Krim.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/ukraine-auf-nato-kurs-poroschenko-provoziert-russland-mit-neuem-gesetz\/11143644.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Paul Krugman &ndash; Putin&rsquo;s Bubble Bursts<\/strong><br>\n[&hellip;] Actually, it&rsquo;s not a puzzle &mdash; and this is, in fact, a movie currency-crisis aficionados like yours truly have seen many times before: Argentina 2002, Indonesia 1998, Mexico 1995, Chile 1982, the list goes on. The kind of crisis Russia now faces is what you get when bad things happen to an economy made vulnerable by large-scale borrowing from abroad &mdash; specifically, large-scale borrowing by the private sector, with the debts denominated in foreign currency, not the currency of the debtor country.<br>\nIn that situation, an adverse shock like a fall in exports can start a vicious downward spiral. When the nation&rsquo;s currency falls, the balance sheets of local businesses &mdash; which have assets in rubles (or pesos or rupiah) but debts in dollars or euros &mdash; implode. This, in turn, inflicts severe damage on the domestic economy, undermining confidence and depressing the currency even more. And Russia fits the standard playbook.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/12\/19\/opinion\/paul-krugman-putins-bubble-bursts.html?_r=0\">New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Krugmans Vergleich mit den genannten Krisenstaaten ist stimmig und dennoch irrt er in anderen Punkten. Russland ist ganz sicher kein Fall f&uuml;r den IWF, da es zweifelsohne (sowohl als Staat als auch Volkswirtschaft) &uuml;ber mehr als genug Kapital verf&uuml;gt, um die Auslandsschulden zu begleichen. Es ist auch unfair, Putin daf&uuml;r verantwortlich zu machen, dass Oligarchen ihr Geld ins Ausland bringen. Diese Entwicklung fand ihren H&ouml;hepunkt in der Jelzin-&Auml;ra. Sicher kann man Putin dennoch vorwerfen, dass er diese &bdquo;Kapitalflucht&ldquo; duldet und zu wenig gegen Offshore-Konstrukte u.a. tut.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pegida<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Kontaktversuch: &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; trifft Pegida<\/strong><br>\nSeit Wochen demonstrieren in Dresden jeden Montag Tausende gegen eine angebliche &ldquo;Islamisierung des Abendlandes&rdquo;. Am &ldquo;9. Abendspaziergang&rdquo; nahmen am 15. Dezember rund 15.000 Menschen teil. Die Forderungen der meist schweigsamen &ldquo;Spazierg&auml;nger&rdquo; sind diffus und vielf&auml;ltig: Sie reichen von &ldquo;gegen religi&ouml;sen Fanatismus&rdquo; &uuml;ber &ldquo;kriminelle Asylbewerber abschieben&rdquo; bis hin zum Kampf &ldquo;gegen das wahnwitzige Gender-Mainstreaming&rdquo;, wie sich die Veranstalter ausdr&uuml;cken. [&hellip;]<br>\nViele Teilnehmer eint die Ablehnung der etablierten Medien &ndash; mehrfach gab es auch von Seiten der Veranstalter die Aufforderung, nicht mit diesen zu sprechen, der Schlachtruf &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; ist in Dresden immer wieder zu h&ouml;ren. Die Medien w&uuml;rden die Aussagen der Teilnehmer ohnehin nur manipulieren, verdrehen oder gar nicht erst senden.<br>\nPanorama war am Montag in Dresden &ndash; hat sich mit den Demonstranten unterhalten und zugeh&ouml;rt. Wir dokumentieren die Pegida-Bewegung in ihren eigenen Worten.<br>\nEin weiterer g&auml;ngiger Vorwurf lautet, die Aussagen w&uuml;rde sinnentstellend geschnitten oder b&ouml;sartig verk&uuml;rzt. Daher k&ouml;nnen Sie hier die gezeigten Interviews auch in voller L&auml;nge h&ouml;ren:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2014\/Kontaktversuch-Luegenpresse-trifft-Pegida-,pegida136.html\">NDR Panorama<\/a><\/li>\n<li><strong>Zur Debatte um &bdquo;Pegida&ldquo; und Friedenswinter innerhalb der Partei DIE LINKE:<\/strong>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.tiptrot.com\/nach-demo-am-samstag-in-berlin-linksfraktion-geht-auf-distanz-zum-friedenswinter-319.html\">Nach Demo am Samstag in Berlin: Linksfraktion geht auf Distanz zum &ldquo;Friedenswinter&rdquo;<\/a> <\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.petrapau.de\/18_bundestag\/dok\/141216_an_pegida.htm\">Petra Pau: &bdquo;Pegida&ldquo; ernster nehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.waehlt-gehrcke.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1272%3Adistanz-zum-friedenswinter--nicht-in-meinem-namen&amp;catid=68%3Alinke-aussenpolitik-friedenspolitik\">Dieter Dehm: Distanz zum &bdquo;Friedenswinter&ldquo;? &ndash; Nicht in meinem Namen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!151478\/\">Sch&ouml;nen Gru&szlig; an den Genossen Gysi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/pedram-shahyar.org\/2014\/12\/tagesspiegel-lugt-die-fraktion-die_17.html\">Pedram Shahyar: Tagesspiegel l&uuml;gt: Die Fraktion Die Linke distanziert sich nicht vom Friedenswinter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/12-18\/059.php\">&raquo;Friedenswinter&laquo; Linksfraktion geht auf Distanz<\/a> <\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/141218_paul_schaefer_kritisches-zum-friedenswinter18122014.pdf\">Paul Sch&auml;fer: Warum die Friedensbewegung sich als aufkl&auml;rerisch verstehen und sich von irrationalen &bdquo;Wutb&uuml;rgern&ldquo; unterscheiden muss [PDF &ndash; 102 KB]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wikileaks ver&ouml;ffentlicht CIA-Strategien zu gezielten T&ouml;tungen<\/strong><br>\nDer CIA-Folterbericht offenbarte erst k&uuml;rzlich, dass die Methoden des US-Geheimdienstes zur Terrorbek&auml;mpfung wirkungslos sind. Und auch seine Strategie, Terroristen durch Drohnen gezielt zu t&ouml;ten, geht nicht auf.<br>\nIn einem 18seitigen Strategiepapier aus dem Jahr 2009, das auf der Seite der Enth&uuml;llungsplattform &ldquo;Wikileaks&rdquo; ver&ouml;ffentlicht wurde und deutschsprachigen Medien wie dem Nachrichtenmagazin &ldquo;Spiegel&rdquo; und der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; vorliegt, werden die Vor- und Nachteile gezielter T&ouml;tungen von terroristischen F&uuml;hrungspersonen abgewogen. Das Papier entstand noch unter dem fr&uuml;heren CIA-Direktor Leon Panetta und zu einem Zeitpunkt, als US-Pr&auml;sident Barack Obama versuchte, das Ende des Krieges in Afghanistan zu beschleunigen.<br>\nIn der Analyse kommen die CIA-Autoren zu dem Schluss, dass der Einsatz von Drohnen und anderer Milit&auml;raktionen gegen die F&uuml;hrer der Taliban nicht die gew&uuml;nschte Wirkungen hatten. Die Taliban seien f&auml;hig, get&ouml;tete F&uuml;hrungspersonen sehr schnell aus ihren Reihen zu ersetzen, hei&szlig;t es darin. Auch die F&uuml;hrung des Islamistennetzwerks Al-Kaida im Irak sei durch die Eins&auml;tze nicht entscheidend geschw&auml;cht worden.<br>\nErfolgreich sei die Taktik jedoch in Bezug auf Al-Kaida-Chef Osama bin Laden gewesen, befanden die CIA-Experten. Dieser sei dadurch gezwungen worden, sich in ein abgelegenes Versteck zur&uuml;ckzuziehen und die Kommunikation mit seinen K&auml;mpfern auf ein Minimum zu reduzieren. Bin Laden wurde schlie&szlig;lich im Mai 2011 von einer US-Spezialeinheit im pakistanischen Abbottabad get&ouml;tet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/wikileaks-ver%C3%B6ffentlicht-cia-strategien-zu-gezielten-t%C3%B6tungen\/a-18140805\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gabriels Profitexperten<\/strong><br>\nSigmar Gabriel will Banken und Versicherungen Milliardenprofite verschaffen. Daf&uuml;r hat er eine Kommission einberufen. Diese soll helfen, die Infrastruktur in Deutschland zu privatisieren [&hellip;]<br>\nDer taz liegt ein Protokoll einer Sitzung dieser Expertenkommission vor. &ldquo;Nur f&uuml;r den internen Gebrauch&rdquo; steht auf der ersten Seite. Im Protokoll vom 17. Oktober 2014 hei&szlig;t es unter anderem: &ldquo;&Ouml;PP k&ouml;nne nach Ansicht einiger Mitglieder grunds&auml;tzlich genutzt werden, um k&uuml;nftige Finanzierungsengp&auml;sse abzumildern. Andere stellten heraus, dass die Ursachen f&uuml;r das Imageproblem und die r&uuml;ckl&auml;ufige Entwicklung von &Ouml;PP n&auml;her ergr&uuml;ndet werden m&uuml;ssten.&rdquo;<br>\nDer Vorsitzende der Kommission, Marcel Fratzscher, antwortet auf taz-Anfrage, ob er erfolgreiche &Ouml;PP-Projekte nennen k&ouml;nnte: &ldquo;In der Mehrzahl der 20 gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaften der Welt wird im Durchschnitt 70 Prozent der &ouml;ffentlichen Infrastruktur privat produziert und finanziert.&rdquo; Es d&uuml;rfe &ldquo;kein Tabu geben, auch nicht &uuml;ber eine private Bereitstellung oder Finanzierung&rdquo;. Inhaltlich m&ouml;chte Fratzscher nicht pr&auml;zisieren, woran die Expertenkommission arbeitet [&hellip;]<br>\nm vertraulichen Protokoll von Gabriels Expertenkommission umrei&szlig;t Zettelmeyer seine Vorstellungen. &ldquo;Ziel sei die Schaffung eines Organisationsrahmens f&uuml;r privat finanzierte Infrastrukturinvestitionen, der sich deutlich von herk&ouml;mmlichen &Ouml;PP-Modellen unterscheide&rdquo;. Dieser Rahmen k&ouml;nne &ldquo;von einer Investitionsbank oder einem Investitionsfonds als &ouml;ffentlicher Intermedi&auml;r&rdquo; zwischen Staat und Privatwirtschaft geschaffen werden.<br>\nDas Protokoll verdeutlicht auch, was der anwesenden Allianz-Vorst&auml;ndlerin Helga Jung wichtig war: &ldquo;regulierte Versorgungsbereiche sowie langlaufende Konzessionen&rdquo;. Auch Deutsche-Bank-Chef J&uuml;rgen Fitschen sehnt sich nach dem Staat. &ldquo;Wichtig sei auch die Konstanz des staatlichen Regulierungsrahmens (insb. Fitschen)&rdquo;, hei&szlig;t es im internen Protokoll. Klingt nicht nach freiem Wettbewerb.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2014%2F12%2F19%2Fa0079&amp;cHash=2429f7a372e47c50313c993ec404c8c0\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Bezahlt werden diese &uuml;berteuerten Deals, von den nur wenige profitieren, von der Allgemeinheit &hellip; <\/em><br>\n<em>Siehe dazu auch noch &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/?p=70517\">Jetzt doch zu des Pudels Kern&hellip;<\/a>&rdquo; &ndash; insbesondere ab dem 2. Absatz auf der Seite 2.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mathew D. Rose &ndash; Germany&rsquo;s Dubious Successes<\/strong><br>\nGermany will have clocked up a number of dubious concomitant successes this year. But these products of German hubris look like pyrrhic victories.<br>\nWhat has appeared beneficial for Germany, as the most powerful member of the European Union, could well have serious repercussions not only for itself, but for the rest of Europe in the coming year.<br>\nRecently Germany trumpeted its economic growth of 0.1 percent in the third quarter, enabling the nation to escape a return to recession. In year seven of the Great Recession such anemic growth can be designated as many things, but surely not as a success. In the foreign media this sort of growth, or lack of it, is labelled &ldquo;stagnation&rdquo;. The talking heads in Germany meticulously side step this lacklustre result, giving it the euphemistic epithet &ldquo;stability,&rdquo; for Germans a positive term like discipline and order.<br>\nGermany&rsquo;s current fiscal policy is not pulling Europe out of its economic malaise, but intensifying it. Yet the German media has said nary a critical word about the government&rsquo;s fiscal programme. If you wish to impress family and friends with a magic trick over the holidays, simply purchase a German newspaper, open to the financial section, and &ndash; voila! &ndash; economic reality disappears.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2014\/12\/mathew-d-rose-germanys-dubious-successes.html\">naked capitalism<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>TTIP, Freihandel und wirtschaftliche Entwicklung<\/strong><br>\nModellsimulationen, die zeigen sollen, dass ein transatlantisches Freihandelsabkom- men positive Wachstums- und Arbeitsplatzeffekte haben soll, sind mit Hilfe von Modellen errechnet, die aufgrund ihrer neoklassischen Grundstruktur genau dafu&#776;r nicht geeignet sind.<br>\nDie bestehenden globalen und europa&#776;ischen Ungleichgewichte im transatlantischen Handel, die sich vor allem in hohen und anhaltenden Leistungsbilanzu&#776;berschu&#776;ssen Deutschlands niederschlagen, machen einen zusa&#776;tzlichen Gewinn von Arbeitspla&#776;t- zen in Deutschland durch ein Freihandelsabkommen unmo&#776;glich.<br>\nGenerell ist die Vorstellung, ein bilaterales Abkommen, auch ein solches zwischen gro&szlig;en Handelspartnern, werde Wohlstandsgewinne bringen, falsch. Wenn u&#776;ber- haupt, dann ko&#776;nnen nur wirklich multilaterale Lo&#776;sungen die Bedingungen fu&#776;r den Handel verbessern. Aber auch dann muss das Wa&#776;hrungssystem das Handelssystem erga&#776;nzen, was derzeit nicht der Fall ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/11125.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Finger weg von der Demokratie in Griechenland!<\/strong><br>\nDie EU-Granden versuchen unstatthaften Einfluss auf die Wahlen in Griechenland zu nehmen, um ihre neoliberale Agenda des Sparens und des Abbaus von Sozialleistungen beizubehalten<br>\nDie griechische Regierung k&auml;mpft seit Monaten um ihr politisches &Uuml;berleben. Im Versuch, ihre politische Handlungsf&auml;higkeit wiederzugewinnen, zog sie die Pr&auml;sidentenwahl um zwei Monate vor. Bis Ende Dezember finden im Parlament drei Wahlg&auml;nge statt. Diesen Mittwoch scheiterte die erste Runde. Der Kandidat der Regierung, Stavros Dimas, erhielt Zustimmung von nur 160 Abgeordneten. Das sind nur f&uuml;nf mehr, als die Regierungsparteien gemeinsam haben. Falls die Regierung auch beim letzten Termin nicht die n&ouml;tigen 180 von 300 Stimmen erzielt, muss das Parlament Anfang 2015 neu gew&auml;hlt werden. Da die Regierung &uuml;ber wenig R&uuml;ckhalt verf&uuml;gt, sind Neuwahlen wahrscheinlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000009573303\/Finger-weg-von-der-Demokratie-in-Griechenland\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Irre Besch&auml;ftigungseffekte&rdquo;, &ldquo;wirklich tolles Land&rdquo;: Wenn &Ouml;konomen sich &uuml;berschlagen, lohnt ein Blick auf die Zahlen<\/strong><br>\n&hellip; exakt 43,006 Millionen Erwerbst&auml;tige, 408.000 mehr als im Jahr zuvor. So viele Menschen hatten noch nie einen Job. Auch die Arbeitslosigkeit fiel: auf 2,7 Millionen.&laquo;&hellip;<br>\n&raquo;Kaum Wachstum &ndash; trotzdem brummt der Arbeitsmarkt. Das ist selbst f&uuml;r einen &Ouml;konomen wie Peter Bofinger nur schwer erkl&auml;rbar&laquo;..<br>\nSchaut man sich deren Entwicklung an, dann spricht auch hier alles f&uuml;r ein quantitatives &ldquo;Jobwunderland&rdquo; Deutschland. Man sieht das Wachstum der Zahl der besch&auml;ftigten Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren. 2013 waren es fast 38 Millionen Menschen, die mit diesem Status gez&auml;hlt wurden und im nunmehr fast abgeschlossenen Jahr 2014 ist die Zahl weiter gestiegen. Allerdings gibt die folgende Abbildung auch einen ersten Hinweis auf die Notwendigkeit eines diffenzierenden Blicks, denn die Zahl der Vollzeitbesch&auml;ftigten hat deutlich abgenommen, w&auml;hrend spiegelbildlich die Zahl der Teilzeitbesch&auml;ftigten erheblich angestiegen ist:\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141219_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141219_02_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141219_03.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141219_03_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141219_04.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141219_04_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2014\/12\/19-irrer-arbeitsmarkt.html\">Stefan Sell, Aktuelle Sozialpolitik<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/xls\/141219_daten_zur_entwicklung.xls\">die Statistik von Arbeitsvolumen und Erwerbst&auml;tigkeit seit den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts [xls &ndash; 11 KB]<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wer die Konjunktur 2014 am besten vorausgesagt hat<\/strong>\n<ul>\n<li>Die deutsche Wirtschaft ist 2014 wohl um 1,5 Prozent gewachsen &ndash; genau so, wie es eine Prognose vom IW vorhergesagt hat.<\/li>\n<li>Damit ist sie die zutreffenste Prognose, wie eine Auswertung zeigt.<\/li>\n<li>&Uuml;ber die Jahre hinweg haben sich vor allem die Vorhersagen der franz&ouml;sischen Bank Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale bew&auml;hrt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zu den zuverl&auml;ssigsten Prognostikern z&auml;hlen im l&auml;ngerfristigen Schnitt auch die &Ouml;konomen f&uuml;hrender Wirtschaftsforschungsinstitute, wie Roland D&ouml;hrn, Konjunkturchef des Rheinisch-Westf&auml;lischen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschungs (RWI). Auch die Konjunkturexperten des M&uuml;nchner Ifo-Instituts belegen regelm&auml;&szlig;ig die oberen Pl&auml;tze, wenn auch nicht in diesem Jahr, ebenso wie das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) und das Kieler Institut f&uuml;r Weltwirtschaft.<br>\nEher mittelm&auml;&szlig;ig schneidet dagegen die Bundesregierung (Langzeitrang 24 von 48) ab. Besonders bemerkenswert: auf den letzten Pl&auml;tzen stehen mit dem Internationalen W&auml;hrungsfonds (47) und der EU-Kommission Institutionen, die aus ihren Prognosen auch unmittelbar relevante wirtschaftspolitische Empfehlungen ableiten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/wirtschaftsprognosen-wer-die-konjunktur-am-besten-vorausgesagt-hat-1.2274375\">SZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/docs.google.com\/spreadsheets\/d\/1LWAm93stJoOZCInMJ3VGAAcRhmNcjE3H9zpUAqd1YDA\/edit?pli=1#gid=0\">die Langzeittabelle<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutschlands Lohn- und Arbeitskostenentwicklung wieder zu schwach<\/strong>\n<ul>\n<li>In Deutschland kostete 2013 eine Arbeitsstunde in der Privatwirtschaft 31,3 Euro. Im europ&auml;ischen Vergleich liegt Deutschland damit wie im Vorjahr an achter Stelle. Die deutschen Arbeitskosten im privaten Dienstleistungssektor in H&ouml;he von 28,7 Euro waren in 2013 &ndash; nach einem starken Anstieg in 2012 &ndash; wieder nur unterdurchschnittlich gestiegen. Dabei liegen sie schon um &uuml;ber 20 % unterhalb der Arbeitskosten im Verarbeitenden Gewerbe in H&ouml;he von 36,2 Euro. <\/li>\n<li>Deutschlands weit unterdurchschnittliche Arbeits- und Lohnst&uuml;ckkostenentwicklung seit Beginn der W&auml;hrungsunion hat ma&szlig;geblich zu den wirtschaftlichen Ungleichgewichten in der Eurozone beigetragen. <\/li>\n<li>Die Krisenl&auml;nder haben ihre Arbeits- und Lohnst&uuml;ckkosten in der Zwischenzeit bereits soweit nach unten korrigiert, dass sie mit der Zielinflationsrate der EZB von mittelfristig knapp 2 % kompatibel sind. Dagegen m&uuml;ssten die L&ouml;hne in Deutschland &uuml;ber mehrere Jahre hinweg um mehr als 3 % zulegen,  um so den Anpassungsprozess der Krisenl&auml;nder zu unterst&uuml;tzen und Deflationsgefahren im Euroraum zu begegnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_100_2014.pdf%20\">IMK Report 100, November 2014 [PDF &ndash; 1.6 MB]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hypo Alpe Adria &ndash; &Ouml;sterreich verklagt BayernLB auf 3,5 Milliarden<\/strong><br>\nEine weitere Klage im Fall der Krisenbank Hypo Alpe Adria. &Ouml;sterreich verklagt die ehemalige Mutter auf 3,5 Milliarden Euro. &Ouml;sterreich glaubt bei der &Uuml;bernahme der Hypo &uuml;ber die Risiken get&auml;uscht worden zu sein&hellip;<br>\nPolitische Verhandlungen &uuml;ber einen Generalvergleich mit der BayernLB seien bislang nicht erfolgreich verlaufen, sagte Schelling. &bdquo;Daher hatten wir nach reiflicher &Uuml;berlegung keine andere Wahl, als diese Anfechtungsklage mit heutigem Tage einzubringen.&ldquo; Sie liege nun vor einem Gericht in Wien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/hypo-alpe-adria-oesterreich-verklagt-bayernlb-auf-3-5-milliarden-\/11144042.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Erst vor wenigen Tagen reihte wiederum die BayernLB Klage beim Handelsgericht in Wien ein. Die BayernLB will von der Republik &Ouml;sterreich eine R&uuml;ckzahlung von 2,4 Milliarden die an die Hypo Alpe Adria gingen, die von &Ouml;sterreich derzeit aufgel&ouml;st und in <a href=\"http:\/\/web.de\/magazine\/wirtschaft\/bayernlb-verklagt-oesterreich-2-4-milliarden-euro-30284470\">eine Bad Ban ausgegliedert wird<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Arbeitsmarktforscher Gerhard Bosch: Der gr&ouml;&szlig;te Fehler ist die Wahl der Eltern<\/strong><br>\nParteien sprechen nicht von Gefahren und Risiken, sondern von Chancen. Der Soziologe und Arbeitsmarktforscher Gerhard Bosch verr&auml;t, was sich dahinter versteckt und wie es um die Chancengerechtigkeit in diesem Land wirklich bestellt ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/interview-mit-arbeitsmarktforscher-gerhard-bosch-der-groesste-fehler-ist-die-wahl-der-eltern,10808230,29312100.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe auch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16201\">Fluchtpunkt &bdquo;Chancengerechtigkeit<\/a>&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Marcuse f&uuml;r Dummies<\/strong><br>\nManches kommt nie aus der Mode. Die &raquo;Street Fighting Men&laquo; kann man auch heute noch gut h&ouml;ren. Aber auch unter B&uuml;chern gibt es Evergreens. &raquo;Der eindimensionale Mensch&laquo; ist so einer. Es hatte seine Wirkung auf die Studenten der Sechziger. Und k&ouml;nnte auch heutige Menschen inspirieren.<br>\nDutschke<br>\nIch suchte nach einem Zitat von Marcuse. Eines mit Freiheit, das ein &raquo;m&auml;chtiges Herrschaftsinstrument&laquo; sei oder so &auml;hnlich. Also bl&auml;tterte ich seit langem mal wieder im &raquo;eindimensionalen Menschen&laquo; herum. Dort glaubte ich es vor Jahren gelesen zu haben. Auf Anhieb fand ich es nicht. Was ich aber fand, das waren ganze Passagen, die wie aus der heutigen Zeit geschnitten schienen. Es war, als h&auml;tte ich die Zustandsbeschreibung der heutigen Bundesrepublik vor mir ausgebreitet. Geschrieben von einem, der schon vor langer Zeit starb.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/955843.marcuse-fuer-dummies.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Paradox der arabischen Sexualit&auml;t<\/strong><br>\nPascale M&uuml;ller: Mathieu Gauid&egrave;re im Gespr&auml;ch &uuml;ber Sex und Sharia:<br>\n&ldquo;Im &raquo;arabischen Fr&uuml;hling&laquo; spielt die sexuelle Befreiung eine wichtige, au&szlig;erordentliche und noch nie dagewesene Rolle. Etwas, das wir in vergangenen Volksbewegungen in der arabischen Welt nicht gesehen haben. Es gab andere Revolutionen in der Geschichte, etwa die &auml;gyptische Revolution von 1952, die immer noch eine wichtige Referenz f&uuml;r die &Auml;gypter ist und ein solches Ph&auml;nomen der sexuellen Befreiung nicht kannte. Es war das erste Mal, dass insbesondere die Jugend sich sexuell befreite. Diese Befreiung wurde m&ouml;glich durch das Zusammentreffen junger M&auml;nner und Frauen in &ouml;ffentlichen R&auml;umen. Sie haben sich in den Stra&szlig;en getroffen, wochen-, manchmal monatelang miteinander demonstriert, sich daran gew&ouml;hnt, in der Nacht aufeinander zu achten. Dadurch haben sie sich besser kennengelernt. Sie sind offener und leidenschaftlicher geworden, mitgerissen vom Geist der Revolution. Leider ist das zu dieser Zeit nicht von den Medien transportiert worden. Die sexuelle Befreiung war keine mediatisierte, sie war weder in den Nachrichten noch der gedruckten Presse sichtbar. Sogar die sich emanzipierenden Frauen wurden nicht gew&uuml;rdigt, nicht in den arabischen L&auml;ndern und auch nicht in L&auml;ndern des Okzidents, abgesehen von einer Nischenberichterstattung. &hellip; In Wirklichkeit handelte es sich beim &raquo;arabischen Fr&uuml;hling&laquo; um politische Revolutionen als Reaktion auf die alten Regime, aber nicht um eine Revolution der Sitten und Mentalit&auml;t. Das bedeutet, dass die Menschen mit den Islamisten Gegner der alten Regime w&auml;hlten, aber weder mit deren Werten, noch mit deren Politik einverstanden waren. Hieraus ergibt sich das &raquo;arabische Paradox&laquo;: liberale Tendenzen im zwischenmenschlichen Verhalten, aber konservative Tendenzen im politischen Verhalten. Dieses Paradox, also das Zusammentreffen einer konservativen Revolution mit dem Streben nach Freiheit, hat dazu gef&uuml;hrt, dass die sexuelle Befreiungsbewegung von den Islamisten vereinnahmt werden konnte. Sie wurde schon im Keim erstickt, ohne sich richtig entwickeln zu k&ouml;nnen, wie es etwa im Jahr 1968 in Europa und dem Okzident geschehen ist. 1968 gab es keine R&uuml;ckkehr der Kirche ins Politische w&auml;hrend der sexuellen Befreiung der Jugend. Ganz im Gegenteil, es hat sogar eine soziale Revolution stattgefunden, die die Mentalit&auml;t radikal ver&auml;ndert hat. Genau das hat in der arabischen Welt nicht stattgefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2014\/51\/51104.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In der Tat f&uuml;hrte das Thema Sexualit&auml;t &ndash; im engeren Sinne &ndash; in der Berichterstattung &uuml;ber den &ldquo;arabischen Fr&uuml;hling&rdquo; ein Nischendasein. Allerdings f&uuml;hrt der hier interviewte Wissenschaftler, Mathieu Gauid&egrave;re, absolut kein Nischendasein. Leider wurden nach meinem Kenntnisstand keines seiner B&uuml;cher in das Deutsche &uuml;bersetzt. Auf englisch ist z.B. &ldquo;Historical Dictionary of Islamic Fundamentalism&rdquo; erschienen. Seine sprachwissenschaftlichen Wurzeln treten in dem Aufsatz &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.researchgate.net\/publication\/249012184_Guidre___How_to_decode___Defense_Concepts\">Al-Qaeda&rsquo;s Noms de Guerre How Should We Decode Terrorists&rsquo; Names<\/a>&rdquo; zu Tage. Er beherrscht ein Dutzend arabischer Dialekte flie&szlig;end, was ihm dem  Zugang zur Sprache des Terrorismus im ganzen arabischen Raum erleichtert und ihm dar&uuml;ber hinaus einen diffizilen Zugang zur Psychodynamik islamistischen Terrorismus erm&ouml;glicht. Ein schon &auml;lterer deutscher Text, &ldquo;Fusion in der Terrorbranche&rdquo;, <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2006\/11\/10.mondeText.artikel,a0033.idx,6\">ist auf Le Monde diplomatique erschienen<\/a>. &ndash; Gauid&egrave;re zeigt in seinem Interview auch einen Aspekt in der Werbung junger Djihadisten f&uuml;r den IS auf, der z.B. den neuen sexualideologischen Typus der &ldquo;Ehe auf Zeit&rdquo; aufgreift, um die Sexualit&auml;t von Jugendlichen in ihrem Dschihad zu nutzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schluss mit der Orb&aacute;n-Mafia!<\/strong><br>\nMit dem Einsatz von Tr&auml;nengas hat die ungarische Polizei am Dienstagabend eine Gro&szlig;demonstration vor dem Parlament beendet. W&auml;hrend der Kern der Manifestanten den Rednern in der Alkotm&aacute;ny Stra&szlig;e lauschte, dr&auml;ngten sich Hunderte gegen den Polizeikordon, der das Parlament abschirmte. Zwei Demonstranten wurden laut ungarischen Medien durch Gasgeschosse verletzt. Die Menge in Budapest und gleichzeitig stattfindende Protestm&auml;rsche in Szeged, Ny&iacute;regyh&aacute;za, Miskolc, Szombathely und weiteren St&auml;dten richteten sich gegen Sozialabbau und Vetternwirtschaft. &ldquo;Stoppt diese wahnwitzige Zerst&ouml;rung&rdquo;, forderte L&aacute;szl&oacute; Mendrey, der Chef der Lehrergewerkschaft PDSZ, der j&uuml;ngste Reformen als sch&auml;dliche Sparpakete sieht. Er drohte einen landesweiten Lehrerstreik an. Emma Krasznahorkai von der Facebook-Gruppe &ldquo;Wir werden nicht schweigen!&rdquo; verlangte ein neues Wahlrecht und pl&auml;dierte f&uuml;r eine Alternativregierung. &ndash; Die Zivilgesellschaft Ungarns ist in den letzten Wochen erwacht. Nach Protesten gegen eine geplante Internetsteuer im Oktober hat eine ganze Serie von Demonstrationen den Druck auf Premier Viktor Orb&aacute;n und seine Fidesz erh&ouml;ht. In den Umfragen ist Orb&aacute;n, der dieses Jahr drei Wahlen gewonnen und seine Macht zementiert hat, von 48 auf 32 Prozent Zustimmung abgesackt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2014%2F12%2F18%2Fa0131&amp;cHash=9d2dfa88fd1500b08d7bd7fc3ae0a529\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ein Haus f&uuml;r Whistleblower<\/strong><br>\nDie Niederlande werden das erste Europ&auml;ische Land sein, das einen unabh&auml;ngigen Zufluchtsort f&uuml;r seine Whistleblower errichtet, berichtet De Volkskrant. Das &bdquo;Haus f&uuml;r Whistleblower&ldquo; wird Angestellten, die Missst&auml;nde im &ouml;ffentlichen und privaten Sektor aufdecken, rechtliche Unterst&uuml;tzung anbieten und etwaiges Fehlverhalten der Aufdecker untersuchen. Auch wenn das Haus vollst&auml;ndig unabh&auml;ngig sein wird, wird es von der niederl&auml;ndischen Regiedung etwa 3,5 Millionen Euro pro Jahr erhalten.<br>\n&bdquo;Menschen, die Missst&auml;nde aufdecken, sind derzeit sich selbst &uuml;berlassen&ldquo;, erkl&auml;rt Roland van Raak, Mitglied der Sozialdemokratischen Partei (SP) und Autor des Gesetzestexts, &bdquo;obwohl sie der Gesellschaft oft Gutes tun.&ldquo; In Zukunft k&ouml;nnen sie im Haus f&uuml;r Whistleblower Hilfe finden und &bdquo;solange die Ermittlungen andauern k&ouml;nnen sie nicht gefeuert werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.voxeurop.eu\/de\/content\/news-brief\/4871142-ein-haus-fuer-whistleblower?xtor=RSS-18\">vox europ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>GEW: &bdquo;Bund muss Grundgesetz&auml;nderung f&uuml;r Pakt f&uuml;r gute Arbeit in der Wissenschaft nutzen&ldquo;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesregierung aufgefordert, einen &bdquo;Pakt f&uuml;r gute Arbeit in der Wissenschaft&ldquo; aufzulegen. Der Anlass: Der Bundesrat hat heute der Lockerung des Kooperationsverbots im Grundgesetz zugestimmt. &bdquo;Damit ist der Weg f&uuml;r den Bund frei, eine gr&ouml;&szlig;ere Verantwortung f&uuml;r die Gestaltung der Wissenschaftspolitik zu &uuml;bernehmen. Die Bundesregierung muss die Grundgesetz&auml;nderung nutzen, um die Besch&auml;ftigungsbedingungen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit einem &sbquo;Pakt f&uuml;r gute Arbeit in der Wissenschaft&lsquo; zu stabilisieren &ndash; im Interesse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch der Kontinuit&auml;t und damit Qualit&auml;t von Forschung und Lehre&ldquo;, sagte der stellvertretende Vorsitzende und Hochschulexperte der GEW, Andreas Keller.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/GEW_Bund_muss_Grundgesetzaenderung_fuer_Pakt_fuer_gute_Arbeit_in_der_Wissenschaft_nutzen.html\">GEW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Reichsparteitag<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141219_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: Harm Bengen\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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