{"id":2438,"date":"2007-06-26T09:13:10","date_gmt":"2007-06-26T07:13:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2438"},"modified":"2007-06-26T09:13:10","modified_gmt":"2007-06-26T07:13:10","slug":"hinweise-des-tages-421","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2438","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>&Ouml;ffentlich-private Partnerschaften bei der Bundeswehr ausbauen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sieht den Ausbau &ouml;ffentlich-privater Partnerschaften (&Ouml;PP) bei der Bundeswehr als sinnvoll an. Voraussetzung sei aber, dass die &Ouml;PP-Initiativen wirtschaftlicher seien, als rein &ouml;ffentliche Projekte, so die <a href=\"http:\/\/dip.bundestag.de\/btd\/16\/057\/1605705.pdf\">Regierung in ihrer Antwort (16\/5705) [PDF &ndash; 60 KB]<\/a> auf eine <a href=\"http:\/\/dip.bundestag.de\/btd\/16\/055\/1605528.pdf\">kleine Anfrage der Linksfraktion (16\/5528) [PDF &ndash; 64 KB]<\/a>. Kooperationen k&ouml;nnten sich in den Bereichen Logistik, Liegenschaften, Ausbildung und administrative Services ergeben. Eine Reform des &Ouml;PP-Beschleunigungsgesetzes, wie sie zurzeit vom Parlament vorbereitet wird, h&auml;lt die Regierung nicht vonn&ouml;ten. Sie solle erst bei der Reform des Vergabegesetzes erfolgen. Das Vergabegesetz betrifft laut Regierung die grunds&auml;tzlichen Beziehungen zwischen Auftraggebern und -nehmern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2007\/2007_176\/07.html\">heute im Bundestag Nr. 176<\/a> &ndash; Pressedienst des Deutschen Bundestages &ndash; Mo, 25. Juni 2007 (<a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/mailing\/hib_newsletter\/emailverteiler.asp\">kostenloses Einloggen m&ouml;glich<\/a>)<\/li>\n<li><strong>Die Demokratisierung der EU ist gescheitert.<\/strong><br>\nAus demokratietheoretischer Perspektive wiederum ist es zumindest auf den ersten Blick merkw&uuml;rdig, dass die franz&ouml;sische und die niederl&auml;ndische Regierung nun der &ldquo;Substanz&rdquo; von Regeln zustimmen, welche das franz&ouml;sische und das niederl&auml;ndische Volk mehrheitlich abgelehnt hatten. Wer das Ergebnis des Gipfels guthei&szlig;t, sollte auch eingestehen, dass die EU auf absehbare Zeit mit Demokratie im landl&auml;ufig verstandenen Sinne nicht viel zu tun hat. Die Union ist Verhandlungssache von Eliten hinter verschlossenen T&uuml;ren, auf und vor Beichtst&uuml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=archiv&amp;dig=2007\/06\/25\/a0146&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Neues aus dem Casino<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Hunderte Deutsche-Bank-Kunden Opfer riskanter Zinsgesch&auml;fte<\/strong><br>\nWeit mehr Kunden der Deutschen Bank als bisher angenommen sind von Millionenverlusten mit riskanten Zinsanlagen betroffen. Die Deutsche Bank geht dem Nachrichtenmagazin &laquo;Focus&raquo; zufolge intern davon aus, dass insgesamt bis zu 200 Kommunen und bis zu 500 Firmen mit so genannten CMS Spread Ladder Swaps Geld verloren haben. Dies sind Finanzprodukte, mit denen K&auml;ufer auf die Spanne zwischen kurzfristigen und langfristigen Zinsen spekuliert hatten, um ihre Kreditkosten zu senken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.biz.yahoo.com\/24062007\/336\/laquo-focus-raquo-hunderte-deutsche-bank-kunden-opfer-riskanter-zinsgeschaefte.html\">yahoo Finanzen<\/a><\/li>\n<li><strong>UniCredit: Milliardenklage<\/strong><br>\nMit schwerem Gesch&uuml;tz fahren unzufriedene Aktion&auml;re der HypoVereinsbank (HVB) gegen die UniCredit auf: Eine Gruppe von acht Investoren brachte gestern, Freitag, beim Landgericht M&uuml;nchen eine Klage ein. Sie fordern von der Mail&auml;nder Gro&szlig;bank und Mutter der HVB Schadenersatz in H&ouml;he von 17,35 Mrd. Euro. Die Kl&auml;ger werfen der UniCredit vor, die HVB bei der Integration in den UniCredit-Konzern massiv gesch&auml;digt zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diepresse.com\/home\/wirtschaft\/economist\/312483\/index.do\">DiePresse.com<\/a><\/li>\n<li><strong>Das gro&szlig;e Zittern an der Wall Street<\/strong><br>\nAn der Wall Street geht die Angst um. H&auml;ndler bef&uuml;rchten, dass die Schwierigkeiten von zwei Hedgefonds der Investmentbank Bear Stearns nur die Spitze des Eisbergs sein k&ouml;nnten. Die Krise schickte Ende voriger Woche die US-B&ouml;rsen auf Talfahrt. Der Hintergrund: Bear Stearns hat einen der angeschlagenen Hedgefonds mit einem Kredit von 3,2 Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro) gest&uuml;tzt. Die Fonds, die in gro&szlig;em Stil im riskanten Hypotheken-Markt spekulierten, hatten angesichts erheblicher Wertverluste einen pl&ouml;tzlichen Ansturm nerv&ouml;ser Investoren verzeichnet, die ihre Anteile verkauften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1161095&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Mit Million&auml;rsfonds k&ouml;nnen gut betuchte Anleger die Abgeltungssteuer umgehen<\/strong><br>\nFindige Verm&ouml;gensverwalter haben vor der ab 2009 eingef&uuml;hrten Abgeltungssteuer f&uuml;r Kursgewinne ein legales Schlupfloch ausgemacht. Davon sollen aber l&auml;ngst nicht alle profitieren &ndash; sondern ausgerechnet nur die Super-Reichen. Die Rede ist von so genannten Million&auml;rsfonds. Solche Fonds werden derzeit von Fondsgesellschaften und anderen Geldanlagefirmen extra f&uuml;r einzelne verm&ouml;gende Deutsche in Luxemburg aufgelegt. Denn anders als hierzulande l&auml;sst das Luxemburger Recht ausdr&uuml;cklich solche Spezialfonds f&uuml;r gut situierte Privatanleger zu &ndash; mit dem offenkundigen Ziel, noch mehr ausl&auml;ndische Gelder anzulocken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/wirtschaft\/664597.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Mario M&uuml;ller: Dieser Tage habe ich mich mal wieder mit Josef Ackermann ausgetauscht.<\/strong><br>\nModerne Menschen haben die Chancen der Entwicklung l&auml;ngst erkannt. &Uuml;bernahmeaktionen durch Finanzinvestoren bedeuten mitnichten eine Gefahr, sondern sind im Gegenteil volkswirtschaftlich von gro&szlig;em Nutzen, da sie schw&auml;chelnde Unternehmen auf Vordermann bringen und somit die Effizienz steigern. Erkl&auml;rte Ackermann. Und nach dem dritten Gedeck fl&uuml;sterte er mir ins Ohr: &ldquo;Au&szlig;erdem winken noch allerfeinste Renditen&rdquo;. Die Vorstellung, gleichzeitig etwas f&uuml;r die Allgemeinheit und mein Privatkonto tun zu k&ouml;nnen, machte mich schier trunken, weshalb ich mich entschlossen habe, meine Pfandbriefe zu verkaufen und jetzt gro&szlig; ins Beteiligungsgesch&auml;ft einzusteigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1160938&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare_aus_der_zeitung&amp;em_ivw=fr_kommentar&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eine nette Glosse.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt dann:<\/em><\/p>\n<p><strong>Koalition legt bei Private Equity nach<\/strong><br>\nEin Spitzengespr&auml;ch zwischen Bundesfinanzministerium und Union bringt eine grunds&auml;tzliche Einigung &uuml;ber Steuervorteile f&uuml;r Private-Equity-Gesellschaften. Der Steuerausfall soll deutlich unter einer Mrd. Euro liegen. Das Gesetz soll zu Beginn des n&auml;chsten Jahres in Kraft treten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/news\/printpage.aspx?_p=200050&amp;_t=ftprint&amp;_b=1285333\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Extremer Wettbewerbsf&ouml;deralismus: In der Zentralschweiz findet der Steuerwettbewerb weltweit auf engstem Raum statt<\/strong><br>\nIm Unterschied zu EU-Staaten wie Deutschland oder Frankreich erhebt die Schweiz auf mehreren Ebenen Steuern. Jeder Kanton, jede Stadt, selbst jedes Dorf verfolgt im Prinzip eine eigene Steuerpolitik. Die Folge ist ein gnadenloser Steuerwettbewerb, der innerhalb der Schweiz zur sozialen Zerrei&szlig;probe wird &ndash; eine Entwicklung, die im Ausland weit weniger wahrgenommen wird als der ewige Steuerstreit mit der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,489780,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Schweiz liefert den Feldversuch f&uuml;r Steuerdumping.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zunehmende Bedeutung der &Auml;lteren auf dem Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nDie verbreitete Vorstellung, dass ein &ldquo;Jugendwahn&rdquo; in der Arbeitswelt immer mehr um sich greift, entbehrt jeder Grundlage. Vielmehr trifft das Gegenteil zu: Im Erwerbsleben verschiebt sich die Struktur immer mehr hin zu den &Auml;lteren. Zu dem Ergebnis kommt das DIW Berlin in einer aktuellen Untersuchung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.personal-magazin.de\/SID115.YSJmWUZ_fzo\/newsDetails?newsID=1181657916.45&amp;d_start:int=1\">personalmagazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Diese erfreuliche Meldung f&uuml;r die &Auml;lteren wird dadurch getr&uuml;bt, dass die Chancen der Jungen auf dem Arbeitsmarkt nicht besser werden. Nach dem j&uuml;ngsten Berufsbildungsbericht waren 415.000 Arbeitslose waren Jugendliche unter 25 Jahre. Nocheinmal so viele d&uuml;rften in diversen Ma&szlig;nahmen der Arbeitsagentur stecken. Das Bundesamt f&uuml;r Statistik geht von einer tats&auml;chlichen Arbeitslosigkeit der Jugendlichen von 15% aus &ndash; doppelt so hoch wie bei den Erwachsenen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ver.di erk&auml;mpft ein Debakel und geht mit festem Schritt auf die Selbstabschaffung zu<\/strong><br>\nNach sechs Wochen Streik bei der Telekom haben die Verhandlungsf&uuml;hrer der &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten Dienstleistungsgewerkschaft der Welt&rdquo; das Traumergebnis des Gegners erzielt und versuchen den Mitgliedern zu erkl&auml;ren, warum sie das nicht zu st&ouml;ren braucht. Das Lachen k&ouml;nnte einigen allerdings schnell im Hals stecken bleiben, wenn solche Triumphe in Zukunft die Regel darstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/25\/25573\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Man kann und man muss vielleicht ver.di wegen dieses Kompromisses kritisieren. Solange aber die politischen Rahmenbedingungen so sind, dass Konkurrenzunternehmen die Telekom mit Dumpingl&ouml;hnen auskonkurrieren k&ouml;nnen, wird das Rennen auf den Abgrund kein Ende nehmen und solange k&ouml;nnen die Gewerkschaften beliebig erpresst werden. Es ist eben wie auf einer Zuschauertrib&uuml;ne, stehen die ersten Reihen auf m&uuml;ssen alle anderen auch aufstehen um etwas zu sehen und am Ende sehen wieder alle gleich schlecht nur dass sie alle stehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>OECD-Studie: Die Formel muss lauten: Ausbildung plus Zuwanderung<\/strong><br>\nDamit die Wirtschaft w&auml;chst, m&uuml;ssen mehr ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte nach Deutschland einwandern d&uuml;rfen, fordert die OECD. Die Gro&szlig;e Koalition mauert &ndash; aus fadenscheinigen Gr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt3l1\/wirtschaft\/artikel\/436\/120285\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> So fadenscheinig sind die Gr&uuml;nde der Politik nicht, die Wirtschaft erst einmal an ihre &bdquo;Eigenverantwortung&ldquo; zu erinnern und mehr f&uuml;r Aus- und Weiterbildung zu tun. Die Wirtschaft nimmt ihre Verantwortung f&uuml;r die Personalentwicklung eben nur von jetzt auf gleich wahr und ruft, wenn die Nachfrage nach Fachkr&auml;ften w&auml;chst, nach dem Staat und die Anwerbung von ausl&auml;ndischen Arbeitskr&auml;ften. Um die Ausgemusterten darf sich dann die Allgemeinheit k&uuml;mmern.<br>\nWenn angeblich so viele Fachkr&auml;fte fehlen, warum sorgt sich die OECD dann nicht um die mehreren 100.000 Jugendlichen ohne Ausbildung? Warum fordert die OECD nicht mehr Geld f&uuml;r die Schulen und die Universit&auml;ten, h&ouml;heres BaF&Ouml;G, das Verbot von Studiengeb&uuml;hren und mehr Weiterbildung im Job und auch f&uuml;r arbeitslose Fachkr&auml;fte?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Old-boy network: Prominente im Dienste von Private Equity<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/215024.html?bid=13013&amp;p=1\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Financial Times Deutschland listet 21 abgehalfterte Manager oder Politiker auf, die von Heuschrecken f&uuml;r viel Geld angeheuert wurden, um deren Insiderwissen und Netzwerkverbindungen f&uuml;r ihre Beutez&uuml;ge zu nutzen. Das zeigt einmal, dass die &bdquo;Prominenten&ldquo; trotz teilweise millionenschweren Abfindungszahlungen oder h&ouml;chsten Pensionen ihren Hals nicht voll kriegen k&ouml;nnen, das belegt zum anderen dass die Wirtschaft zunehmend mafi&ouml;s organisierten Geldanlagespekulanten ausgeliefert ist.<br>\nDie 21 von der FTD Aufgelisteten, sind ja nur die Spitze eines riesigen Eisbergs. Es gibt tausende von sog. Prominenten oder Halbprominenten, die sich als sog. Berater f&uuml;r teures Geld Finanzdienstleistern, Konzernen oder PR-Agenturen verdingen, um gegen viel Geld eine Art Beihilfe zur legalen Korruption zu leisten.<br>\nDas Schlimme ist, wir alle, ob als Bankkunden, Kleinanleger, als Menschen die private Vorsorge betreiben, als Kunden der Konzerne, als Konsumenten oder als Steuerzahler finanzieren dieses Schmarotzertum mit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die SPD &ndash; von Lafontaine getrieben<\/strong><br>\nWas Lafontaine f&uuml;r die SPD so gef&auml;hrlich macht, ist nicht sein Populismus an sich. Brandgef&auml;hrlich f&uuml;r die SPD wirkt er dadurch, dass er genau das sagt, was 80 Prozent der SPD-W&auml;hler denken. Damit treibt Lafontaine die SPD-F&uuml;hrung vor sich her, die erst geglaubt hat, das Problem werde sich vielleicht von selbst erledigen. Jetzt erst merkt die Partei allm&auml;hlich, dass inzwischen ein Angriff auf die Substanz der SPD stattfindet, wie es ihn bisher in der Nachkriegsgeschichte der Partei nicht gegeben hat: Die Situation ist nur vergleichbar mit der Abspaltung der USPD in der Weimarer Republik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:Kommentar-Die-SPD-Lafontaine\/591755.html\">stern<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundespr&auml;sident will Direktwahl<\/strong><br>\nHorst K&ouml;hler hat Sabine Christiansen in ihrer letzten Sendung noch einmal einen ganzen Schwung von Exklusivmeldungen verschafft.<br>\n&bdquo;Ich glaube, dass es kein schlechtes Modell w&auml;re, den Bundespr&auml;sidenten direkt zu w&auml;hlen. Vielleicht sogar nur f&uuml;r eine Periode von sieben oder acht Jahren.&rdquo; Damit k&ouml;nne auch &ldquo;das Gerangel um die Wiederwahl, das immer auch koalitionspolitische Elemente hat, ein bisschen eingeschr&auml;nkt&rdquo; werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/artikel.asp?id=1529824\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Immer zum zweiten Drittel der jeweiligen Amtszeit eines Bundespr&auml;sidenten entsteht eine Debatte &uuml;ber dessen Direktwahl, diesmal hat sie der Bundespr&auml;sident selbst angesto&szlig;en. Ich halte viel von mehr direkter Demokratie. Demokratie bedeutet jedoch Volksherrschaft und der Pr&auml;sident dieser Republik hat keine Herrschaft. Er ist nach unserem Grundgesetz ein Repr&auml;sentant unseres Staates und nicht  politischer Vertreter des Volkes. Wen das Volk w&auml;hlt, dem gibt es auch ein Mandat. Bei einer Direktwahl liefe jedoch dieses Mandat leer. Das w&auml;re f&uuml;r den Bundespr&auml;sidenten schlecht, weil sich die B&uuml;rger stets an ihn wenden w&uuml;rden, damit er ihr Mandat ernst nimmt, er aber politisch keine Macht hat, es umzusetzen.<br>\nDas w&auml;re aber auch eine Verhohnepiepelung der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler, weil sie einen Repr&auml;sentanten direkt w&auml;hlen w&uuml;rden, der politisch nicht die Macht hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks best&auml;tigt Bildungsungerechtigkeit<\/strong><br>\nDie soziale Stellung der Eltern entscheidet weiter ma&szlig;geblich &uuml;ber den Bildungserfolg der Kinder. Dies belegt die aktuelle Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes (DSW). Nach der BAf&ouml;G-Reform 2001 war die Studierquote in der Gruppe der Arbeiterkinder zwar leicht angestiegen, das unterstreicht aber nur die Notwendigkeit einer erneuten BAf&ouml;G-Reform &ndash; nach 6 Jahren Stagnation. &Uuml;ber Situation und Probleme der Studierenden sprach Studis Online mit Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekret&auml;r des DSW.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-645-sozialerhebung2007.php\">StudisOnline<\/a><\/li>\n<li><strong>Stipendienpraxis ist anti-sozial und elit&auml;r<\/strong><br>\nVor und bei Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren hatte die Politik ein umfassendes Stipendiensystem versprochen. Dieses gibt es bis heute nicht: Gesch&auml;tzte 40.000 der zwei Millionen Studierenden erhalten ein Stipendium, wahrscheinlich weniger als die H&auml;lfte hiervon ein BAf&ouml;G-ad&auml;quates. Ein gro&szlig;er Teil der wenigen Gef&ouml;rderten stammt dabei aus Familien mit hoher Einkommenssituation. Grund genug f&uuml;r unseren stipendiatischen Autor, zu argumentieren: Diese Stipendienpraxis ist anti-sozial und elit&auml;r &ndash; die Stipendiengelder w&auml;ren in einer deutlichen BAf&ouml;G-Erh&ouml;hung besser angelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-647-stipendienkritik.php\">StudisOnline<\/a><\/li>\n<li><strong>Hirnforscher: Kinder lernen besser ohne Bildschirm<\/strong><br>\nDer massiv gestiegene Fernsehkonsum unserer Kinder bedroht &ndash; nach allem, was wir wissen &ndash; unsere wirtschaftliche Zukunft. Das Bildungsniveau steht in direktem Zusammenhang mit dem Fernsehkonsum. Je h&ouml;her der Fernsehkonsum in jungen Jahren, umso h&ouml;her die Gewaltbereitschaft, umso h&ouml;her die Wahrscheinlichkeit, im Knast zu landen. Was Kinder und Jugendliche lernen m&uuml;ssen, lernen sie viel besser ohne Computer. Meint Manfred Spitzer, Professor f&uuml;r Psychiatrie in Ulm und &Auml;rztlicher Direktor der Psychiatrischen Universit&auml;tsklinik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Sonntag-Spitzer-Interview;art2566,2326866\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2438","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2438","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2438"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2438\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}