{"id":24408,"date":"2014-12-23T12:00:53","date_gmt":"2014-12-23T11:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24408"},"modified":"2019-03-11T15:26:49","modified_gmt":"2019-03-11T14:26:49","slug":"juergen-todenhoefer-islamischer-staat-sieben-eindruecke-einer-schwierigen-reise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24408","title":{"rendered":"J\u00fcrgen Todenh\u00f6fer: \u201eIslamischer Staat\u201c \u2013 sieben Eindr\u00fccke einer schwierigen Reise"},"content":{"rendered":"<p>Der Publizist und ehemalige Politiker J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer hat eine bemerkenswerte Reise hinter sich. Er was zehn Tag im &bdquo;Islamischen Staat&ldquo;, um sich vor Ort einen Eindruck &uuml;ber ein Ph&auml;nomen zu machen, &uuml;ber das zwar sehr viel geschrieben wird, von dem aber nur sehr wenig aus erster Hand stammt. Todenh&ouml;fers Eindr&uuml;cke sind es wert, von m&ouml;glichst vielen Menschen gelesen zu werden und sie stellen eine ernst zu nehmende Warnung dar. F&uuml;r J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer stellt der Islamische Staat &bdquo;zur Zeit die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung des Weltfriedens seit dem Kalten Krieg&ldquo; dar. Gleichzeitig kritisiert Todenh&ouml;fer die Strategie des Westens scharf &ndash; man k&ouml;nne den IS nicht &bdquo;mit Bomben und Raketen besiegen&ldquo;. <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141223_t2.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p><em>Die NachDenkSeiten &uuml;bernehmen diesen Artikel mit freundlicher Genehmigung des Autoren von seiner <a href=\"http:\/\/juergentodenhoefer.de\/7-eindruecke-einer-schwierigen-reise\/\">pers&ouml;nlichen Internetseite<\/a>. Wenn Sie Facebook nutzen, werfen Sie bitte auch einen Blick auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/JuergenTodenhoefer?fref=nf\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fers Facebook-Seite<\/a>, auf der sie auch zahlreiche weitere Beitr&auml;ge Todenh&ouml;fers zum Thema IS finden.<\/em><\/p><p><strong>J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer: &bdquo;Islamischer Staat&ldquo; &ndash; sieben Eindr&uuml;cke einer schwierigen Reise<\/strong><\/p><p>Liebe Freunde, nur langsam f&auml;llt der Stress der Reise in den &lsquo;Islamischen Staat&rsquo; von uns ab. Mein Sohn Frederic hat mehrere Kilo abgenommen. Nat&uuml;rlich wusste ich, dass das Risiko hoch war. Nicht nur wegen des IS. Auch wegen der amerikanischen und syrischen Bombenangriffe. In Mosul kreisten &uuml;ber uns mehrfach tieffliegende US-Bomber. Unsere &lsquo;Wohnung&rsquo; im syrischen Raqqa wurde w&auml;hrend unseres Aufenthalts im irakischen Mosul von einer syrischen Bombe weitgehend zerst&ouml;rt. Wir mussten unsere letzte Nacht in Raqqa in einer ausgebombten, von Glassplittern &uuml;bers&auml;ten Wohnung verbringen.<\/p><p>Doch ohne Risiko kommt man der Wahrheit nur schwer auf die Spur. Und ich brauchte nun einmal f&uuml;r ein geplantes Buch &uuml;ber den IS authentisches Material. Das aber gibt es nur vor Ort. Ich habe das bei all meinen B&uuml;chern so gemacht. Immer bin ich in die Krisenl&auml;nder gereist. Au&szlig;erdem hatte ich ja diese Sicherheitsgarantie des &lsquo;Kalifats&rsquo;. Nur leider keine Garantie, dass sie echt war. Alle meine Freunde und Familienmitglieder haben ihre Echtheit bezweifelt und versucht, mich von der Reise abzuhalten. Ich h&ouml;re in solchen Situationen immer auf meine innere Stimme.<\/p><p>Die Garantie war echt. Und der IS hat sich bei unserem Besuch in Mosul und Raqqa daran gehalten. Allerdings wurden wir meist vom Geheimdienst &uuml;berwacht und mussten Mobiltelefone und Computer abgeben. Am Ende unserer Reise wurden ferner alle Bilder und Fotos kontrolliert. Von rund 800 Fotos wurden &ndash; u.a. zum Schutz der Angeh&ouml;rigen ausl&auml;ndischer K&auml;mpfer &ndash; 9 Fotos gel&ouml;scht. Zensur nennt man das.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141223_t1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/141223_t1_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Es kam auch mehrfach zu scharfen und lautstarken Auseinandersetzungen zwischen mir und dem IS &uuml;ber die Gestaltung der Reise. Es ist nicht ganz einfach mit schwer bewaffneten IS-K&auml;mpfern zu streiten. Zweimal stand die Reise kurz vor dem Abbruch. Angesichts der t&auml;glichen Lebensgefahr f&uuml;r alle Beteiligten war die Behandlung zwar oft gereizt, insgesamt jedoch korrekt.<\/p><p><strong>Hier meine sieben St&auml;rksten Eindr&uuml;cke in Kurzform:<\/strong><\/p><ol>\n<li><strong>Der Westen untersch&auml;tzt die Dimension Der IS-Gefahr dramatisch. <\/strong>\n<p>Die IS-K&auml;mpfer sind erheblich cleverer und gef&auml;hrlicher, als unsere Politiker annehmen. Im &lsquo;Islamischen Staat&rsquo; herrscht eine fast rauschartige Begeisterung und Siegeszuversicht, wie ich sie in Kriegsgebieten noch nicht erlebt habe. Die IS-K&auml;mpfer sind &uuml;berzeugt, mit ihrem totalit&auml;ren Glauben und ihrer demonstrativen Brutalit&auml;t Berge versetzen zu k&ouml;nnen. In Mosul haben weniger als 400 IS-K&auml;mpfer 25.000 hochmodern ausger&uuml;stete irakische Soldaten und Milizen in die Flucht geschlagen. Der IS hat in wenigen Monaten ein Staatsgebiet erobert, das gr&ouml;&szlig;er ist als Gro&szlig;britannien. Al Qaida ist daneben ein Zwerg.<br>\nGelegentliche Gel&auml;ndeverluste oder -wechsel scheinen den IS wenig zu interessieren. Auch wenn sie im Augenblick von einigen Medien hochgespielt werden. Sie seien im Guerilla-Krieg normal.<\/p><\/li>\n<li><strong>Der Zustrom neuer K&auml;mpfer zum IS w&auml;chst jeden Tag.<\/strong>\n<p>Ich verbrachte zwei Tage in einem Aufnahme-Lager des IS nahe der t&uuml;rkischen Grenze. An beiden Tagen kamen jedes Mal &uuml;ber 50 K&auml;mpfer aus aller Welt an. Nicht etwa nur junge M&auml;nner, die in ihren Heimatl&auml;ndern gescheitert waren. Auch viele erfolgreiche, euphorisch gestimmte junge Leute aus den USA, England, Schweden, Russland, Frankreich, Deutschland usw. Einer hatte erst vor wenigen Wochen sein juristisches Staatsexamen bestanden und war gerade als Anwalt bei Gericht zugelassen worden. Er aber wollte lieber im &lsquo;Islamischen Staat&rsquo; k&auml;mpfen.<\/p><\/li>\n<li><strong>Der &lsquo;Islamische Staat&rsquo; scheint &ndash; soweit ich das nach 10 Tagen beurteilen kann &ndash; wie andere totalit&auml;re L&auml;nder der Region als Staat zu funktionieren.<\/strong>\n<p>Das gilt vor allem f&uuml;r den Bereich der inneren Sicherheit und den Bereich der Sozialf&uuml;rsorge &ndash; auch wenn vieles nicht unseren westlichen und schon gar nicht meinen Vorstellungen entspricht. Zumindest die sunnitische Bev&ouml;lkerung des irakischen Teils des &lsquo;Islamischen Staats&rsquo; scheint den neuen Staat inzwischen widerstandslos hinzunehmen. Weil sie ihn der vorher herrschenden Diskriminierung und Unterdr&uuml;ckung durch das Maliki-Regime in Bagdad vorzieht. Allerdings leben in Mosul nach der Flucht aller Christen, Schiiten und Jesiden und unz&auml;hligen Hinrichtungen nur noch Sunniten.<\/p><\/li>\n<li><strong>Ziel des IS ist nicht nur die Eroberung des Mittleren Ostens und eines Tages der &uuml;brigen Welt, sondern die gr&ouml;&szlig;te &lsquo;religi&ouml;se S&auml;uberung&rsquo; in der Geschichte der Menschheit. <\/strong>\n<p>Der IS will mit Ausnahme der sogenannten Buchreligionen &ndash; also des &ldquo;IS-Islams&rdquo;, des Judentums und des Christentums &ndash; alle Nichtgl&auml;ubigen und Abtr&uuml;nnigen t&ouml;ten und ihre Frauen und Kinder versklaven. Alle Schiiten, Jesiden, Hindus, Atheisten und Polytheisten sollen sterben. Hunderte von Millionen Menschen sollen im Zuge dieser religi&ouml;sen &lsquo;Reinigung&rsquo; eliminiert werden.<\/p>\n<p>Auch alle gem&auml;&szlig;igten Muslime, die die Demokratie bejahen, sollen get&ouml;tet werden. Weil sie damit aus der Sicht des IS menschliche Gesetze &uuml;ber die Gesetze Gottes stellen. Das gilt &ndash; nach einer erfolgreichen Eroberung &ndash; auch f&uuml;r die demokratisch gesinnten Muslime der westlichen Welt.<br>\nDie einzige Chance dieser &lsquo;Ungl&auml;ubigen&rsquo;, dem Tod zu entrinnen, besteht in freiwilliger Reue und freiwilliger Umkehr zum &lsquo;wahren Islam&rsquo;. Den angeblich nur der IS vertritt. Und das nur, solange ihre L&auml;nder nicht erobert sind.<\/p>\n<p>Juden und Christen sollen als Buchreligionen toleriert werden, m&uuml;ssen aber eine fixe Schutzsteuer von einigen hundert Dollar pro Jahr zahlen. Muslime haben die Zakatsteuer zu zahlen, die bei wohlhabenden Muslimen h&ouml;her, bei armen Muslimen niedriger sein kann.<\/p>\n<p>Ich brauche nicht zu betonen, dass es in keinem dieser Punkte &Uuml;bereinstimmung zwischen mir und dem IS gab. Und dass ich das unz&auml;hlige Male sehr deutlich gemacht habe.<\/p><\/li>\n<li><strong>Aus meiner Sicht ist der IS eine 1-Prozent-Bewegung mit der Wirkung eines nuklearen Tsunamis.<\/strong>\n<p>Der IS predigt einen Islam, den 99 Prozent der 1,6 Milliarden Muslime unserer Welt ablehnen. F&uuml;r mich als Christen, der den Koran mehrfach gelesen hat, ist nicht nachvollziehbar, was die Lehren des IS mit dem Islam zu tun haben sollen. Ich habe bei der Lekt&uuml;re des Koran vor allem einen barmherzigen Islam kennengelernt. 113 von 114 Suren beginnen mit den Worten: &ldquo;Im Namen Allahs, des Allerbarmers und Barmherzigen&rdquo;. Von dieser Barmherzigkeit habe ich beim IS nichts versp&uuml;rt.<\/p><\/li>\n<li><strong>Mit Bomben und Raketen ist der IS nicht zu Besiegen. <\/strong>\n<p>Die Drei-Millionenstadt Mosul beispielsweise wird von etwa 5.000 IS-K&auml;mpfern beherrscht. Wer sie mit Bomben ausschalten will, muss ganz Mosul in Schutt und Asche legen und zigtausende Zivilisten t&ouml;ten. Bombardierungen waren und sind im Mittleren Osten stets Terrorzucht-Programme. Siehe IS! Auch er ist ein Kind von George W. Bushs v&ouml;lkerrechtswidrigem Irakkrieg.<\/p>\n<p><strong>Nur die gem&auml;&szlig;igten sunnitischen Araber k&ouml;nnen den IS stoppen, nicht der Westen.<\/strong> So wie sie es 2007 schon einmal getan haben. Damals vertrieben sie den &lsquo;Islamischen Staat im Irak&rsquo; (ISI), die Vorg&auml;nger-Organisation des IS. Doch der damalige ISI war viel schw&auml;cher als der heutige IS.<\/p>\n<p>Die gem&auml;&szlig;igten irakischen Sunniten w&uuml;rden sich dem IS allerdings nur entgegenstellen, wenn sie wieder voll in die irakische Gesellschaft integriert w&uuml;rden, aus der die Amerikaner und die schiitischen Iraker sie nach dem Angriffskrieg der USA auf den Irak 2003 vertrieben haben. Danach sieht es zur Zeit nicht aus. Dennoch ist dies die einzig denkbare L&ouml;sung, um den IS zu stoppen.<\/p>\n<p>Auch in Syrien gibt es L&ouml;sungen. Allerdings m&uuml;sste der Westen hierzu seine v&ouml;llig unrealistische Lageeinsch&auml;tzung korrigieren. Er hat sich in Syrien schlicht und ergreifend verrannt.<\/p><\/li>\n<li><strong>Im Westen wird viel &uuml;ber eine Terrorgefahr durch Zur&uuml;ckgekehrte IS-K&auml;mpfer spekuliert.<\/strong>\n<p>Auch ich kann und werde diese Gefahr nie ausschlie&szlig;en. Innerhalb des &lsquo;Islamischen Staates&rsquo; gelten die R&uuml;ckkehrer allerdings als Verlierer, &ldquo;die das Leben im &lsquo;Islamischen Staat&rsquo; nicht geschafft haben&rdquo;. Sie sind deshalb wohl nicht die Hauptgefahr, obwohl es in Br&uuml;ssel einen Anschlag durch einen R&uuml;ckkehrer gab. Eine gr&ouml;&szlig;ere Gefahr k&ouml;nnte eher von noch nicht ausgereisten IS-Sympathisanten ausgehen.<\/p>\n<p>Niemand sollte in Deutschland Terrorgefahren verharmlosen. Aber man sollte sie auch nicht &uuml;bertreiben. Immerhin ist in Deutschland noch nie ein Deutscher von Islamisten get&ouml;tet worden. Aber viele deutsche Muslime durch deutsche Rechtsradikale. Gruppen wie Pegida stellen die Fakten in Deutschland auf den Kopf. Sie betreiben das Gesch&auml;ft des IS, der gro&szlig;es Interesse an einer Eskalation zwischen Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland hat. Der IS hat mir das mehrfach best&auml;tigt.<\/p><\/li>\n<\/ol><p>Aus meiner Sicht ist der IS zur Zeit die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung des Weltfriedens seit dem Kalten Krieg. Wir bezahlen jetzt den Preis f&uuml;r den an Torheit kaum zu &uuml;berbietenden &Uuml;berfall George W. Bushs auf den Irak. Der Westen steht dieser Bedrohung bisher konzeptionslos gegen&uuml;ber.<\/p><p>Euer JT<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Publizist und ehemalige Politiker J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer hat eine bemerkenswerte Reise hinter sich. Er was zehn Tag im &bdquo;Islamischen Staat&ldquo;, um sich vor Ort einen Eindruck &uuml;ber ein Ph&auml;nomen zu machen, &uuml;ber das zwar sehr viel geschrieben wird, von dem aber nur sehr wenig aus erster Hand stammt. Todenh&ouml;fers Eindr&uuml;cke sind es wert, von m&ouml;glichst<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24408\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[20,171,166],"tags":[368,641,1202,1553],"class_list":["post-24408","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-landerberichte","category-militaereinsaetzekriege","category-terrorismus","tag-bush-george-w","tag-irak","tag-isis","tag-syrien"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24408","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24408"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24408\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50073,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24408\/revisions\/50073"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24408"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24408"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24408"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}