{"id":24445,"date":"2015-01-05T10:12:05","date_gmt":"2015-01-05T09:12:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24445"},"modified":"2015-01-05T11:05:59","modified_gmt":"2015-01-05T10:05:59","slug":"der-kampagnenjournalismus-hat-ein-neues-und-altes-opfer-griechenland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24445","title":{"rendered":"Der Kampagnenjournalismus hat ein neues und altes Opfer: Griechenland"},"content":{"rendered":"<p>Obwohl Meinungsmache und Kampagnenjournalismus fast t&auml;glich auf den NDS thematisiert werden, k&ouml;nnen wir dennoch ein gewisses Staunen dar&uuml;ber nicht unterdr&uuml;cken, mit welcher Wucht und Konzentration &ndash; kaum das bekannt wurde, dass es in Griechenland am 25. Januar zu Neuwahlen kommen wird &ndash; die Kampagne gegen die griechische Oppositionspartei Syriza und f&uuml;r die Fortsetzung der von der Troika oktroyierten Austerit&auml;tspolitik gestartet wurde. Wie auf Knopfdruck waren faktisch in allen Leitmedien die entsprechenden Kommentare und Berichte zu finden. Der  Tenor war dabei v&ouml;llig identisch: Die &bdquo;Reformen&ldquo; tragen Fr&uuml;chte, die Wirtschaft wachse wieder, nun d&uuml;rfe auf keinen Fall von der &bdquo;Sparpolitik&ldquo; abgewichen werden, ein Wahlsieg der &bdquo;linksradikalen&ldquo; Syriza w&uuml;rde die Erfolge der &bdquo;Reformpolitik&ldquo; gef&auml;hrden und Griechenland, ja ganz Europa in eine noch schlimmere Finanzkrise st&uuml;rzen, usw., usw.  Man kann gar nicht anders als dahinter eine  politisch gesteuerte Kampagne zu vermuten. Von <strong>J.K.<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nEine Bestandsaufnahme und eine objektive Bilanz der bisherigen &bdquo;Sparpolitik&ldquo; sucht man dabei in den Leitmedien vergebens.  (Niels Kadritzke hat dagegen auf den NachDenkSeiten  in aller Ausf&uuml;hrlichkeit und fortlaufend berichtet, etwa <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23764\">hier<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23631\">hier<\/a>, er hat auch analysiert welche Reformen in Griechenland am dringlichsten w&auml;ren, siehe etwa &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22468\">Der Klientilismus ist ungebrochen<\/a>&ldquo;)  <\/p><p>Ein paar Fakten dazu: Trotz der Finanzhilfen ist die Staatsverschuldung in Relation zum BIP von bereits hohen 107,3 Prozent im Jahr 2006 bis 2013 auf 179,5 Prozent gestiegen. Die Wirtschaftsleistung ist zwischen 2010 und 2013 um mehr als 25 Prozent eingebrochen, die logische Konsequenz, wenn das Bruttoinlandsprodukt schneller sinkt als die Neuverschuldung reduziert wird, muss die Staatsschuldenquote steigen. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 27 Prozent, die Jugendarbeitslosigkeit sogar bei 58 Prozent, mehr als 800.000 Griechen haben auf Grund von Arbeitslosigkeit keine Krankenversicherung mehr, die Selbstmordrate ist drastisch gestiegen, die S&auml;uglingssterblichkeit um 43 Prozent. <\/p><p>Wo ist hier ein Erfolg der Troika-Austerit&auml;ts-Politik zu erkennen? Ist damit die Tatsache gemeint, dass man es geschafft hat gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung in Not und Elend zu st&uuml;rzen? Auch wird geflissentlich verschwiegen, dass gerade das deutsche Lohn- und Sozialdumping der letzten zehn Jahre &ndash; vor genau zehn Jahren verk&uuml;ndete SPD-Kanzler Schr&ouml;der die Agenda 2010 &ndash; eine wesentliche Ursache f&uuml;r die Eurokrise ist. <\/p><p>Bei der Kampagne gegen die Syriza und ihren Parteivorsitzenden Alexis Tsipras manifestiert sich neben einem reichlich sonderbaren Demokratieverst&auml;ndnis der deutschen &bdquo;Qualit&auml;tspresse&ldquo; wiederum, dass die EU, die EU der neoliberalen Eliten ist. Wehrt sich eine politische Partei wie die Syriza dagegen, dass ein Gro&szlig;teil der Kredite und der Zahlungen in die Taschen der Finanzindustrie umgeleitet werden,  sieht sie sich mit einer unglaublichen Diffamierungskampagne konfrontiert. Dass das Demokratieverst&auml;ndnis Merkels und Sch&auml;ubles sowieso ein anderes ist, Stichwort &bdquo;marktkonforme Demokratie&ldquo;, ist nat&uuml;rlich nicht neu. Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Ralph Brinkhaus (CDU) legte dazu eine fast schon erfrischende Offenheit an den Tag, indem er freie Wahlen in Griechenland zum &Auml;rgernis erkl&auml;rt. In der Tat sind freie Wahlen f&uuml;r Neoliberale ein Risiko, k&ouml;nnte sich der W&auml;hler doch auch f&uuml;r nicht-marktkonforme Parteien entscheiden. Schon der Erfinder der kruden neoliberalen Ideologie Friedrich August von Hayek war ein dezidierter Gegner der Demokratie. Und der nach wie vor von den USA dominierte IWF zeigt mal wieder den richtigen Umgang mit unbotm&auml;&szlig;igen Demokraten in dem er seine Hilfszahlungen an Griechenland bis zur Bildung einer neuen Regierung aussetzte. Die n&auml;chste Kredittranche k&ouml;nne erst ausgezahlt werden, wenn nach den f&uuml;r Januar geplanten Neuwahl eine neue Regierung gebildet worden sei, teilte der IWF mit. Die Botschaft zwischen den Zeilen lautet nat&uuml;rlich wenn die Regierung mit der richtigen politischen Ausrichtung gebildet wurde.  <\/p><p>Nun zu den v&ouml;llig identischen Verlautbarungen aus den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo;:<\/p><ul>\n<li><strong>Geht das schon wieder los?<\/strong><br>\nGriechenland, das vor ein paar Jahren am Abgrund stand und Europa in die Krise st&uuml;rzte, war bis jetzt auf einem guten Weg: Die Wirtschaftsdaten zeigen nach oben. Nun scheint alles wieder auf der Kippe zu stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/kommentar-geht-das-schon-wieder-los-13345168.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Krise kehrt noch schlimmer zur&uuml;ck<\/strong><br>\nGriechenland schien aus dem Gr&ouml;bsten heraus zu sein. Die Haushaltskonsolidierung und die dem Land nach dem Ausbruch der Eurokrise verordneten scharfen Sparma&szlig;nahmen tragen Fr&uuml;chte. Die Reformen, die der Bev&ouml;lkerung so harte Einschnitte abverlangten, haben das Land wettbewerbsf&auml;higer gemacht. Nach sechs Jahren Rezession w&auml;chst die Wirtschaft wieder.<br>\nDoch nun steht alles auf dem Spiel: Dem Land droht ein R&uuml;ckfall in die tiefe Krise, mit m&ouml;glicherweise schlimmeren Folgen als beim ersten Mal &ndash; keine Krise 2.0 sondern eine Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-12\/griechenland-neuwahlen-krise-tsipras-analyse\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Kein frisches Geld f&uuml;r Griechenlands Linkspopulisten<\/strong><br>\nHellas steht vor einer Neuwahl. Gewinnt sie der Heilsbringer Alexis Tsipras, ist Griechenland pleite. Dessen illusorische Ausgabenprogramme werden die Euroretter kaum finanzieren wollen &ndash; und das ist gut so.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/weltwirtschaft\/kein-geld-fuer-griechenlands-linkspopulisten-tsipras-a-1010652.html\">Manager Magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Opfer d&uuml;rfen nicht vergeblich gewesen sein<\/strong><br>\nEin Sieg des linken Syriza-B&uuml;ndnisses bei den anstehenden Neuwahlen in Griechenland k&ouml;nnte die m&uuml;hsam erreichten wirtschaftlichen Erfolge gef&auml;hrden, meint Christoph Hasselbach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/kommentar-die-opfer-d%C3%BCrfen-nicht-vergeblich-gewesen-sein\/a-18158947\">Deutsche Welle<\/a><\/li>\n<li><strong>CDU-Politiker nennt Athen-Wahl &bdquo;unglaublich &auml;rgerlich&ldquo;<\/strong><br>\nGriechenland steht vor Neuwahlen &ndash; und Union und SPD warnen die k&uuml;nftige Regierung bereits vor einem Bruch mit der Troika . Linke und AfD freuen sich dagegen &uuml;ber die Ereignisse in Athen &ndash; aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden.<br>\nDer stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Ralph Brinkhaus (CDU), zeigte sich &uuml;ber die Entscheidung in Athen ver&auml;rgert. &bdquo;Das ist unglaublich &auml;rgerlich&ldquo;, sagte er dem Handelsblatt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/neuwahlen-in-griechenland-cdu-politiker-nennt-athen-wahl-unglaublich-aergerlich\/11167378.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Polit-Aufsteiger Tsipras: Griechenlands charmanter Brandstifter<\/strong><br>\nSchluss mit dem Sparen, Milliarden f&uuml;r die Armen: Mit solchen Botschaften kommt Alexis Tsipras bei den W&auml;hlern in Griechenland an. Schon Ende Januar k&ouml;nnte der Linke regieren. Sein Aufstieg wird Folgen haben &ndash; f&uuml;r ganz Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/griechenland-der-aufstieg-von-syriza-und-alexis-tsipras-a-1010653.html\">SPON<\/a><\/li>\n<li><strong>Schicksalsfrage in Athen vom 29.12.2014<\/strong><br>\nIn Athen entscheidet heute das griechische Parlament &uuml;ber einen neuen Pr&auml;sidenten. Wenn das scheitert, h&auml;tte Alexis Tsipras sein Ziel wohl erreicht. Der Chef des Linksb&uuml;ndnisses Syriza hofft auf Neuwahlen, denn er w&uuml;rde vermutlich als Sieger hervorgehen. Ein Szenario, das sich die internationalen Geldgeber nur ungern vorstellen m&ouml;chten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/griechenland-schicksalsfrage-in-athen.795.de.html?dram:article_id=307348\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Athen vor Neuwahl und ohne Notkredit vom 29.12.2014<\/strong><br>\nDie Griechen m&uuml;ssen nach einer gescheiterten Pr&auml;sidentenwahl entscheiden, wie es in ihrem Land weitergehen soll. Viel Zeit hat das klamme Euroland aber nicht. Die Kassen werden Anfang M&auml;rz leer sein. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble warnt Griechenland vor einer Abkehr vom Sparkurs.<br>\nVideo: Athen vor Neuwahl und ohne Notkredit<br>\nDas griechische Parlament hat es auch im dritten Wahlgang nicht geschafft, einen neuen Pr&auml;sidenten zu w&auml;hlen. Am 25. Januar entscheidet nun das Volk, wer das von der Pleite bedrohte Land f&uuml;hren soll. (29.12.2014)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/praesidentschaftswahl-in-griechenland-dimas-scheitert-auch-in-letztem-wahlgang-jetzt-neuwahlen-36545570.html\">heute.de<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: &Ouml;konom: Euro-Austritt w&auml;re verkraftbar vom 30.12.2014<\/strong><br>\nDie Sorge steigt, dass bei den Neuwahlen in Griechenland die Linkspopulisten siegen &ndash; und damit die Pleite und ein Euro-Ausstieg wieder n&auml;her r&uuml;cken. Doch ein Austritt sei ungef&auml;hrlich, findet der Direktor des IW K&ouml;ln, Michael H&uuml;ther. &ldquo;Die Ansteckungseffekte auf andere L&auml;nder w&auml;ren gering.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/nach-praesidentschaftswahl-in-griechenland-oekonom-des-iw-koeln-michael-huether-euro-austritt-waere-verkraftbar-36556342.html\">heute.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Warnungen vor Ende der Sparpolitik vom 29.12.2014<\/strong><br>\nWegen der Neuwahl in Griechenland w&auml;chst international die Sorge, dass das Land im neuen Jahr vom eingeschlagenen Reformkurs abweicht. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici erkl&auml;rte, ein klares Bekenntnis zu Europa und eine breite Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den Reformprozess seien entscheidend, damit Griechenland innerhalb der Eurozone wieder aufbl&uuml;hen k&ouml;nne. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Wenn Griechenland einen anderen Weg einschl&auml;gt, wird es schwierig&rdquo;, warnte Sch&auml;uble. Neuwahlen &auml;nderten nichts daran, dass man sich in dem Land an getroffene Vereinbarungen halten m&uuml;sse.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/griechenland-neuwahlen-reaktionen-101.html\">Quelle: tagesschau.de<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Video: Pr&auml;sidentenwahl endg&uuml;ltig gescheitert: Neuwahlen in Griechenland vom 29.12.2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-51001.html\">tagesschau.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Krisenszenario ohne Schrecken vom 30.12.2014<\/strong><br>\nWas passiert, wenn in Griechenland das Linksb&uuml;ndnis die Neuwahl gewinnt? Kommt es zu einem radikalen Bruch mit der Sparpolitik, d&uuml;rften die internationalen Geldgeber die Zahlungen stoppen. Wahrscheinlicher ist aber ein anderes Szenario.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/griechenland-wahlausgang-szenarien-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: So viel Geld floss nach Griechenland vom 30.12.2014<\/strong><br>\nAuf mehr als 217 Milliarden Euro summieren sich die Rettungspakete f&uuml;r Griechenland. Das Geld floss teils in Form direkter Kredite der Euro-Staaten, teils &uuml;ber den Rettungsschirm EFSF und teils &uuml;ber den Internationalen W&auml;hrungsfonds. Die Rettungspakete im &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/rettungspakete-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Pr&auml;sidentenwahl erneut gescheitert vom 29.12.2014<\/strong><br>\nDie Wahl eines Pr&auml;sidenten in Griechenland ist auch im dritten Anlauf gescheitert. Nun stehen Neuwahlen an. Die Euro-Gegner liegen vorn &ndash; sie fordern&nbsp;Neuverhandlungen des Sparprogramms.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/weltwirtschaft\/a-1010557.html\">manager magazin online<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Krise kehrt noch schlimmer zur&uuml;ck vom 29.12.2014<\/strong><br>\nAngst vor dem &ldquo;GRexit&rdquo;: Nach der Neuwahl k&ouml;nnte die extreme Linke in Athen die Macht &uuml;bernehmen. Die Zahlungsf&auml;higkeit des Landes steht auf dem Spiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-12\/griechenland-neuwahlen-krise-tsipras-analyse\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Scheitern mit Ansage vom 29.12.2014<\/strong><br>\nDie Neuwahl st&uuml;rzt Griechenland in eine Phase der politischen und wirtschaftlichen Instabilit&auml;t. Daf&uuml;r ist die Regierung verantwortlich &ndash; aber auch die internationale Troika.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/wahl-in-griechenland-scheitern-mit-ansage-13345780.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: &bdquo;Euro-Austritt Griechenlands w&auml;re verkraftbar&ldquo; vom 29.12.2014<\/strong><br>\nGriechenland ohne den Euro &ndash; dieses Szenario hat laut dem Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft seinen Schrecken verloren. Der IWF setzt derweil seine Hilfszahlungen an das Land zun&auml;chst aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/huethen-euro-austritt-griechenlands-verkraftbar-13345415.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Griechenland bringt der EZB neue Diskussionen vom 30.12.2014<\/strong><br>\nGriechenlands Neuwahlen beeinflusst auch die Entscheidung der Europ&auml;ischen Zentralbank &uuml;ber Anleihenk&auml;ufe. Noch allerdings hat das Land Geld. (&hellip;)<br>\nBereits im zweiten Quartal k&ouml;nnte Griechenland in Zahlungsschwierigkeiten kommen, und es gebe einen enormen Handlungsdruck, sagt der in Athen lebende deutsche Finanzfachmann Jens Bastian. Denn Athen sei der Zugang zu den Kapitalm&auml;rkten derzeit verwehrt, und die Troika gibt die letzte Tranche von 7,5 Milliarden Euro erst nach Abschluss der laufenden Pr&uuml;fung frei. Sollte Syriza die Regierung stellen, m&uuml;ssten die Verhandlungen mit der Troika zu Ende gef&uuml;hrt werden, bevor die Forderung nach einem Schuldenschnitt auf die Tagesordnung k&auml;me.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/griechenland\/neuwahl-in-griechenland-beeinflusst-quantitative-easing-13347236.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Neuwahlen in Griechenland: Jetzt&nbsp;f&auml;ngt die&nbsp;Eurokrise erst richtig an vom 29.12.2014<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-vor-neuwahlen-syriza-chef-tsipras-will-schuldenschnitt-a-1010568.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Athen vor Neuwahlen: EU-Politiker warnen Griechen vor Linksruck vom 29.12.2014<\/strong><br>\nLiebe Griechen, passt blo&szlig; auf, wen ihr w&auml;hlt: EU-Politiker f&uuml;rchten einen Sieg der Linken. Schon bisher war der Ver&auml;nderungswille in Athen nicht sonderlich gro&szlig;, nun droht die Abkehr vom Reformkurs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-vor-neuwahlen-reaktionen-der-eu-a-1010625.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Angst vor Regierungswechsel: Griechenlands&nbsp;Sparer heben Milliarden ab vom 31.12.2014<\/strong><br>\nVor den Neuwahlen w&auml;chst in Griechenland die Unsicherheit: Binnen wenigen Wochen haben Sparer und Unternehmen 2,5 Milliarden Euro von ihren Konten geholt. Die Banken f&uuml;rchten einen Ansturm auf die Geldautomaten &ndash; und sorgen vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/neuwahlen-griechen-heben-2-5-milliarden-euro-von-konten-ab-a-1010865.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>IWF stoppt Hilfszahlungen an Athen vom 29.12.2014<\/strong><br>\nDer IWF setzt seine Hilfszahlungen an Griechenland aus, bis eine neue Regierung gebildet wurde.<br>\nEU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici fordert die Griechen auf, sich bei Neuwahlen zu Europa und Reformprozessen zu bekennen.<br>\nDas griechische Parlament konnte sich auch im dritten Wahlgang nicht auf einen Pr&auml;sidenten einigen.<br>\nEnde Januar 2015 sind Neuwahlen geplant.<br>\nIn Umfragen liegt das Linksb&uuml;ndnis von Alexis Tsipras vorn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/neuwahlen-in-griechenland-iwf-stoppt-hilfszahlungen-an-athen-1.2284325\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Die Krise ist notwendig vom 30.12.2014<\/strong><br>\nWas k&ouml;nnen Europa und Deutschland tun? Zum einen sollten sie den Druck auf die n&auml;chste griechische Regierung aufrechterhalten, damit diese sich an bestehende Absprachen h&auml;lt. Vor allem aber sollte man Griechenland helfen endlich, Eigenverantwortung f&uuml;r ihre Reformen zu &uuml;bernehmen. Das Land hat nur dann eine Zukunftschance, wenn die Politik und die Menschen verstehen, dass grundlegende institutionelle, politische und wirtschaftliche Reformen in ihrem ureigensten Interesse&nbsp;sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/griechenland-die-krise-ist-notwendig-1.2286055\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Besorgte Griechen holen 2,5 Milliarden Euro vom Konto vom 31.12.2014<\/strong><br>\nIm Dezember haben Griechen 2,5 Milliarden Euro von Konten abgehoben. Sie sind wegen der wirtschaftlichen und politischen Lage ihres Landes besorgt.<br>\nAm 25. Januar wird in Griechenland neu gew&auml;hlt. Das B&uuml;ndnis der Linkparteien liegt Umfragen zufolge in F&uuml;hrung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/vor-neuwahlen-besorgte-griechen-heben-milliarden-euro-ab-1.2287502\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Griechisches Fieber, europ&auml;ische Krankheit vom 29.12.2014<\/strong><br>\nDie Neuwahlen in Griechenland bedeuten ein gro&szlig;es Risiko f&uuml;r die EU: Italien und Frankreich k&ouml;nnten sich &ouml;konomisch anstecken, die Union politisch in schwere See geraten. Die Profiteure mangelnden Wachstums sind die Nationalisten in allen L&auml;ndern<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000009873949\/Griechisches-Fieber-europaeische-Krankheit\">derstandard.at<\/a><\/li>\n<li><strong>Euro-Krise, n&auml;chster Akt vom 29.12.2014<\/strong><br>\nDie Europ&auml;er werden wom&ouml;glich bald wieder in den Krisenmodus schalten m&uuml;ssen: Nach dem Scheitern der Pr&auml;sidentenwahl in Griechenland droht die Eurokrise mit voller Wucht zur&uuml;ckzukehren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/neuwahlen-in-griechenland-euro-krise--naechster-akt,1472602,29441990.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Es droht ein R&uuml;ckfall in die Eurokrise vom 29.12.2014<\/strong><br>\nGriechenland schien aus dem Gr&ouml;bsten heraus zu sein. Die Haushaltskonsolidierung tr&auml;gt Fr&uuml;chte. Die Reformen haben das Land wettbewerbsf&auml;higer gemacht. Nach sechs Jahren Rezession w&auml;chst die Wirtschaft wieder. Aber nun steht alles auf dem Spiel. Dem Land droht ein R&uuml;ckfall in die Krise, mit m&ouml;glicherweise schlimmeren Folgen als beim ersten Mal &ndash; keine Krise 2.0 sondern eine Krise&sup2;. Nach der gescheiterten Pr&auml;sidentenk&uuml;r steht Griechenland vor Neuwahlen. Der Urnengang in vier Wochen k&ouml;nnte zu einer folgenschweren Weichenstellung werden &ndash; wenn in Athen das B&uuml;ndnis der radikalen Linken (Syriza) die Macht &uuml;bernimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/es-droht-ein-rueckfall-in-die-eurokrise-id10185312.html\">WAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Pl&auml;doyer f&uuml;r ein &bdquo;politisches Erdbeben&ldquo; vom 29.12.2014<\/strong><br>\nGriechenland droht ein R&uuml;ckfall in den Krisenmodus, sollte die Pr&auml;sidentschaftswahl heute endg&uuml;ltig scheitern. Experten sind besorgt. Ein Top-&Ouml;konom kann den politischen Turbulenzen aber auch etwas Positives abgewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/nachrichten\/praesidentenwahl-in-griechenland-plaedoyer-fuer-ein-politisches-erdbeben-seite-all\/11162228-all.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Die schr&auml;gsten Forderungen der griechischen Linken vom 30.12.2014<\/strong><br>\nDas linksradikale Syriza-B&uuml;ndnis k&ouml;nnte unter ihrem Chef Alexis Tsipras bei den Neuwahlen st&auml;rkste Kraft werden. Ihre Funktion&auml;re haben eine lange Liste von kruden W&uuml;nschen. Ein &Uuml;berblick &ndash; und Realit&auml;ts-Check.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/syriza-buendnis-die-schraegsten-forderungen-der-griechischen-linken-seite-all\/11172676-all.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Stimmen f&uuml;r Euro-Austritt Griechenlands mehren sich vom 31.12.2014<\/strong><br>\nIn Griechenland stehen Neuwahlen an. Dabei k&ouml;nnte das Linksb&uuml;ndnis Syriza gewinnen und Sparma&szlig;nahmen herunterschrauben. Und dann? Deutsche Politiker und Wirtschaftsexperten halten einen Euro-Austritt f&uuml;r denkbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/kein-erpressungspotenzial-mehr-stimmen-fuer-euro-austritt-griechenlands-mehren-sich\/11174590.html\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der H&ouml;hepunkt der Eurokrise kommt erst noch vom 29.12.2014<\/strong><br>\nAls w&auml;re das Scheitern der griechischen Reformpolitik nicht schlimm genug &ndash; es offenbart auch einen der entscheidenden Konstruktionsfehler des Euro. Der W&auml;hrungsunion steht ein dickes Ende bevor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/europa\/griechenland-der-hoehepunkt-der-eurokrise-kommt-erst-noch-seite-all\/11167336-all.html\">Wirtschaftswoche<\/a><\/li>\n<li><strong>Neuwahlen in Griechenland &ndash; die n&auml;chste Krise? vom 29.12.2014<\/strong><br>\nDie Griechen m&uuml;ssen neu w&auml;hlen. Wie soll es mit ihrem Land weitergehen? F&uuml;r Deutschland und seine europ&auml;ischen Partner k&ouml;nnten die Neuwahlen zum Albtraum werden. Droht die n&auml;chste Krise? Ein Kommentar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/533938\/neuwahlen-in-griechenland-die-nachste-krise\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>IWF dreht Griechenland den Geldhahn zu vom 29.12.2014<\/strong><br>\nJetzt geht das gro&szlig;e Zittern wieder los!<br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) setzt seine Hilfszahlungen an Griechenland aus, reagiert damit auf die Regierungskrise.<br>\nDie n&auml;chste Kredittranche k&ouml;nne erst ausgezahlt wenn, wenn nach den f&uuml;r Januar geplanten Neuwahl eine neue Regierung gebildet worden sei, teilte der IWF am Montag in Washington mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/griechenland-krise\/griechen-die-griechen-jetzt-wieder-die-krise-39131552.bild.html\">Bild<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Die Hetz-Protokolle des linken Griechen vom 31.12.2014<\/strong><br>\nIn Europa geht wieder die Furcht um. Wird das radikale Links-B&uuml;ndnis Syriza bei den vorgezogenen Neuwahlen in Griechenland am 25.&nbsp;Januar gewinnen? Syriza-F&uuml;hrer Alexis Tsipras will den Spar- und Reformkurs stoppen und nicht mehr alle Schulden zur&uuml;ckzahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.bild.de\/politik\/ausland\/alexis-tsipras\/hetz-protokolle-des-linken-griechen-39149048,variante=L.bildMobile.html\">Bild<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Griechen-Chaos k&ouml;nnte Deutschland 80 Milliarden Euro kosten vom 30.12.2014<\/strong><br>\nNachdem die Wahl eines neuen Staatsoberhaupts gescheitert ist, steckt Griechenland in einer tiefen Krise. Bei der Parlamentswahl Ende Januar k&ouml;nnte die reformkritische Syriza-Partei gewinnen und den Sparkurs aufgeben. Wird Deutschland dann seine 80 Milliarden Euro Hilfsgelder je zur&uuml;ckerhalten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/staatsverschuldung\/fatale-kettenreaktion-droht-beschwoeren-die-griechen-heute-die-eurokrise-neu-herauf_id_4371605.html\">Focus Online<\/a><\/li>\n<li><strong>IWF dreht Griechen den Geldhahn zu vom 29.12.2014<\/strong><br>\nMit der gescheiterten Pr&auml;sidentenwahl in Athen stehen auch die ausl&auml;ndischen Hilfen f&uuml;r das Land auf der Kippe. Griechenland droht eine lange politische Instabilit&auml;t &ndash; und wirtschaftlich die Pleite.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/iwf-dreht-griechen-den-geldhahn-zu\/a-18159560?maca=de-gk-volltext-microsoft-wirtschaft-12249-xml-atom\">DW<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Internationale Warnungen vor Abkehr vom Sparkurs vom 30.12.2014<\/strong><br>\nIm Januar m&uuml;ssen die Griechen das Parlament neu w&auml;hlen. International w&auml;chst der Druck auf Athen, am Sparkurs festzuhalten. Ein Wirtschaftsexperte sagt dagegen, ein Euro-Austritt Griechenlands w&auml;re verkraftbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.de\/internationale-warnungen-vor-abkehr-vom-sparkurs\/a-18159833\">DW<\/a><\/p><\/li>\n<\/ul><p><strong>Und hier einige wenige Gegenbeispiele:<\/strong><\/p><ul>\n<li><strong>&ldquo;Neuwahlen sind eine Chance&rdquo; vom 29.12.2014<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here griechische Au&szlig;enminister Dimitrios Droutsas sieht in den vorgezogenen Parlamentswahlen eine Chance f&uuml;r sein Land. Der Sozialist warnte im DLF davor, das Linksb&uuml;ndnis Syriza zu stigmatisieren. Eine Zusammenarbeit mit den Linkspopulisten schloss er nicht aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/griechenland-neuwahlen-sind-eine-chance.694.de.html?dram:article_id=307393\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Kommunismus f&auml;llt aus vom 29.12.2014<\/strong><br>\nDen Euro will Syriza behalten, besteht aber auf einem Schuldenschnitt f&uuml;r sein Land. Es ist diese letzte Forderung, die, so vern&uuml;nftig sie finanzpolitisch f&uuml;r Griechenland auch sein mag, f&uuml;r &Auml;rger mit Europa sorgen wird. Denn ein solcher Schnitt w&uuml;rde die europ&auml;ischen Partnerstaaten und damit deren Bev&ouml;lkerung treffen, denen indirekt die Schulden Griechenlands aufgeb&uuml;rdet w&uuml;rden.<br>\nDeshalb droht in Griechenland zwar kein Kommunismus, aber Europa drohen unruhige Zeiten. Es wird spannend werden, zu sehen, inwieweit Regierungen und Parteien dort dazu bereit sind, ihren B&uuml;rgern eine Solidarit&auml;t mit den Griechen abzuverlangen, die erstmals wirklich Geld kostet. Es ist absehbar, dass Deutschland dabei den Bremser spielen wird. Und es ist zu bef&uuml;rchten, dass das Bild der unf&auml;higen &bdquo;Pleite-Griechen&ldquo; hervorgezaubert wird, die mit &bdquo;unserem Geld&ldquo; den Sozialismus einf&uuml;hren wollen &ndash; auch wenn da gar nichts dran ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!151974\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie die Griechen in die Zange genommen werden vom 30.12.2014<\/strong><br>\nPanikpropaganda und finanzieller Druck sollen &ldquo;Reformen&rdquo; retten<br>\nSo viel internationale Beistandsbereitschaft f&uuml;r den richtigen Urnengang in einer Nation ist selten &ndash; mit gro&szlig;em Eifer und verteilten Rollen k&uuml;mmern sich regierende Politiker (vorneweg deutsche), einflussreiche Medien und Institutionen des Finanzmarktes um eine parteipolitische Weichenstellung in Griechenland. (&hellip;)<br>\nZweifellos hat die schon lange herrschende wirtschaftliche Misere Griechenlands auch ihre innergesellschaftlichen Gr&uuml;nde. Aber war Syriza dabei beteiligt? So alt ist diese Partei nicht. Ein Hinweis noch auf einen Sachverhalt, der nicht fraglich ist: Die bisher regierende Politik in Griechenland ragt in bestimmter Hinsicht durch Sparsamkeit hervor &ndash; n&auml;mlich im Einsatz von legislativer sowie exekutiver Energie beim Eintreiben von Steuern bei Gro&szlig;verm&ouml;genden. Aber warum sollte dies die externen Sparkommissare st&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43736\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Spardiktat: Wof&uuml;r m&uuml;ssen die Griechen leiden? vom 01.01.2015<\/strong><br>\nWenn ein Volk zur Wahl geht, ist das der Moment der W&uuml;rde in der Demokratie. Es sei denn, das Volk k&ouml;nnte links w&auml;hlen &ndash; wie in Griechenland. Dann protestiert das Kapital, und die W&uuml;rde der Wahl ist keinen Euro mehr wert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/augstein-kolumne-griechenland-und-seine-schulden-a-1010909.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Er will uns ans Geld&rdquo; &ndash; Bild Stimmungsmache gegen SYRIZA vom 01.01.2015<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/er-will-uns-ans-geld-bild-stimmungsmache-gegen-syriza\/\">Die Freiheitsliebe<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Der Hunger ist zur&uuml;ckgekehrt&rdquo; vom 02.01.2015<\/strong><br>\nDass der griechische Linkspopulist Alexis Tsipras gew&auml;hlt werde, ist keine Gefahr f&uuml;r die Union, sondern eine Chance, nicht nur f&uuml;r Griechenland selbst. Eine vehemente Widerrede zu Joschka Fischers Kommentar im Standard vom 30. 12. des vergangenen Jahres<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000009961838\/Der-Hunger-ist-zurueckgekehrt\">derstandard.at<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Medien erfinden Bank-Run in Griechenland vom 02.01.2015<\/strong><br>\nIm Rahmen der Panikmache vor einer SYRIZA-Regierung in Griechenland erfand die Propaganda-Maschinerie der deutschen Medien kurzerhand einen Bankensturm.<br>\nMit rei&szlig;erischen Schlagzeilen wie &ldquo;Griechenlands Sparer heben Milliarden ab&rdquo; (Spiegel), &ldquo;Griechen versorgen sich mit Bargeld&rdquo; (Handelsblatt), &ldquo;Griechen heben Milliardensumme ab&rdquo; (Focus), &ldquo;Besorgte Griechen heben Milliarden von Konten ab&rdquo; (Welt), die auf breiter Basis unbesehen aufgegriffen, nachgeplappert und reproduziert werden, versucht die deutsche Propagandamaschine angesichts eines sich als wahrscheinlich abzeichnenden Wahlsiegs der SYRIZA in Griechenland Angst und Panik vor den &ldquo;Linken&rdquo; zu sch&uuml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.griechenland-blog.gr\/2015\/01\/deutsche-medien-erfinden-bank-run-in-griechenland\/2134115\/\">Griechenland-Blog<\/a><\/li>\n<\/ul><p><strong>Die Dokumentation leistete Christian Reimann<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl Meinungsmache und Kampagnenjournalismus fast t&auml;glich auf den NDS thematisiert werden, k&ouml;nnen wir dennoch ein gewisses Staunen dar&uuml;ber nicht unterdr&uuml;cken, mit welcher Wucht und Konzentration &ndash; kaum das bekannt wurde, dass es in Griechenland am 25. Januar zu Neuwahlen kommen wird &ndash; die Kampagne gegen die griechische Oppositionspartei Syriza und f&uuml;r die Fortsetzung der von<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24445\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,123,183,190],"tags":[423,1555,1544,1185,325,1224],"class_list":["post-24445","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","category-wahlen","tag-austeritaetspolitik","tag-griechenland","tag-kampagnenjournalismus","tag-marktkonforme-demokratie","tag-staatsschulden","tag-syriza"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24445","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24445"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24445\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24448,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24445\/revisions\/24448"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24445"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24445"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24445"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}