{"id":2447,"date":"2007-06-29T09:04:46","date_gmt":"2007-06-29T07:04:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2447"},"modified":"2007-06-29T09:04:46","modified_gmt":"2007-06-29T07:04:46","slug":"hinweise-des-tages-424","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2447","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Auch das geh&ouml;rt zu den Arbeitsmarktdaten: Zahl der ALG II-Betroffenen im Juni gestiegen<\/strong><br>\nDie Zahl der von ALG II Betroffenen ist im Juni erstmals seit Monaten wieder angestiegen. Das geht aus der heute ver&ouml;ffentlichten Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hervor. Die Anzahl der Leistungsempf&auml;nger insgesamt liegt demnach nur unwesentlich unter dem Vorjahresniveau. Dagegen vermeldet die BA mit Verweis auf ihre Erfassungskriterien einen deutlichen R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit.<br>\nDer Statistik zu Folge bezogen im zu Ende gehenden Monat 5.358.479 Menschen Arbeitslosengeld II. Vor einem Jahr waren es 5.224.448. Durch den R&uuml;ckgang der ALG I-Empf&auml;nger um etwa 500.000 verringerte sich die Empf&auml;ngerzahl insgesamt von fast 6,7 Millionen auf gut 6,3 Millionen. Die Zahl der offenen Stellen stieg von 580.000 auf 648.000.<br>\nQuelle1: <a href=\"http:\/\/www.berlinerumschau.com\/index.php?set_language=de&amp;cccpage=28062007ArtikelWirtschaft2\">Berliner Umschau<\/a>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Arbeitsmarkt im Juni<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsagentur.de\/nn_27030\/zentraler-Content\/Pressemeldungen\/2007\/Presse-07-045.html\">Bundesagentur f&uuml;r Arbeit<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/20070629_Hinw1.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe [PDF &ndash; 268 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Beachten Sie vor allem die Grafik auf der letzten Seite.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>EU-Kommission f&uuml;r mehr Flexibilit&auml;t<\/strong><br>\nEurop&auml;er sollen nach dem Willen der EU-Kommission k&uuml;nftig einfacher von einem Job in den anderen wechseln k&ouml;nnen. Kritiker bef&uuml;rchten einen Abbau des Arbeitnehmerschutzes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/jobs\/branchen\/jobwechsel_aid_64706.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ein Beispiel unter vielen f&uuml;r den wirtschaftliberalen Kurs der EU-Kommission.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>OECD sieht wachsendes Lohngef&auml;lle in Deutschland<\/strong><br>\nDie Schere zwischen Spitzeneinkommen und Niedrigl&ouml;hnen ist in Deutschland in den vergangenen Jahren &uuml;berdurchschnittlich stark aufgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt die Industriel&auml;nderorganisation OECD in ihrem ver&ouml;ffentlichten Besch&auml;ftigungsausblick 2007. Nur in den Transformationsl&auml;ndern Ungarn, Polen sowie S&uuml;dkorea und Neuseeland sei die Kluft noch weiter auseinander gegangen als in Deutschland.<br>\nDamit r&auml;umt die OECD ein, dass die weniger Qualifizierten zu den relativen Verlierern der Globalisierung und des technischen Wandels z&auml;hlen. So haben sich der Studie zufolge in fast allen OECD-L&auml;ndern die Lohnunterschiede im Zeitraum von 1995 bis 2005 vergr&ouml;&szlig;ert.<br>\nIn den Industriel&auml;ndern sei der bef&uuml;rchtete Stellenabbau aufgrund von Produktionsverlagerungen ausgeblieben. So stieg die Besch&auml;ftigungsquote in Deutschland zwischen 1995 und 2005 etwas oberhalb des OECD-Durchschnitts leicht an. Der Anteil der kurzzeitig Besch&auml;ftigten sank um etwa einen Prozentpunkt auf gut 13 Prozent aller Arbeitnehmer.<br>\nAllerdings ist in Deutschland einer von zwei Arbeitslosen l&auml;nger als ein Jahr ohne Besch&auml;ftigung. Ein Wert, der innerhalb der OECD nur in der Slowakei h&ouml;her liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:OECD%20Lohngef%E4lle\/215412.html\">FTD<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>IZA: Wachsende Lohnspreizung in Deutschland<\/strong><br>\nDie Lohnschere in Deutschland klafft weiter auseinander als bislang oft angenommen. Seit den 1980er Jahren steigen die Reall&ouml;hne in den oberen Lohngruppen deutlich schneller als f&uuml;r Geringverdiener, deren L&ouml;hne in den 1990er Jahren sogar r&uuml;ckl&auml;ufig waren. Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle, von der Deutsch-Britischen Stiftung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gef&ouml;rderte wissenschaftliche Studie, die als IZA Discussion Paper erschienen ist.<br>\nQuelle1: <a href=\"http:\/\/www.iza.org\/de\/webcontent\/news\/wagegap?noAutoMenu=true&amp;print=true&amp;-C=\">Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ftp.iza.org\/dp2685.pdf\">Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit [PDF &ndash; 672 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das IZA  (Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit) in Bonn wird geleitet vom DIW-Chef Klaus F. Zimmermann und gef&ouml;rdert von der Deutsche Post World Net.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Tarifbindung: Erneut leichter R&uuml;ckgang<\/strong><br>\nDie Tarifbindung ist &ndash; zumindest in Westdeutschland &ndash; erneut leicht zur&uuml;ckgegangen. Dies geht aus den j&uuml;ngsten Daten des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit f&uuml;r das Jahr 2006 hervor. In Westdeutschland sind danach noch rund 65 % der Besch&auml;ftigten in Betrieben mit Tarifbindung besch&auml;ftigt, in Ostdeutschland betr&auml;gt der Anteil rund 54 %. Die Zahl der Betriebe, die tarifgebunden ist, liegt deutlich niedriger: Im Westen sind rund 39 % der Betriebe tarifgebunden, im Osten dagegen nur rund 24 %.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/549_19392.html\">WSI-Tarifarchiv<\/a><\/li>\n<li><strong>Gering Qualifizierte in den USA: Schlechte Jobchancen trotz Niedrigl&ouml;hnen<\/strong><br>\nDie Qualifikationsunterschiede zwischen Besch&auml;ftigten und Arbeitslosen sind in den USA im Durchschnitt deutlich gr&ouml;&szlig;er als in Deutschland. Das widerspricht der Hypothese, wonach geringer Qualifizierte in L&auml;ndern mit sehr flexibler Lohnstruktur und schwacher sozialer Sicherung vergleichsweise gute Chancen am Arbeitsmarkt haben. Zu diesem Ergebnis kommt Prof. Dr. Ronald Schettkat von der Universit&auml;t Wuppertal in einer neuen Analyse auf Basis der internationalen Qualifikationsstudie IALS.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-251C801E\/hbs\/hs.xsl\/320_87349.html\">WSI-Mitteilungen<\/a><\/li>\n<li><strong>Studie: Reiche werden immer reicher<\/strong><br>\nWeltweit gab es im vergangenen Jahr 9,5 Millionen Million&auml;re, das waren um 8,3 Prozent mehr als im Jahr davor. Die Zahl der Superreichen unter ihnen stieg um 11,3 Prozent auf 94.970 Personen.<br>\nGemeinsam hielten sie 37,2 Billionen Dollar &ndash; um 11,4 Prozent mehr als im Jahr davor. Anders ausgedr&uuml;ckt haben die Reichen also eine Rendite von 11,4 Prozent erzielt &ndash; und damit ihr Geld ungef&auml;hr doppelt so gut veranlagt wie Normalsterbliche. Million&auml;rs-Verm&ouml;gen wuchs 2006 doppelt so stark wie das der &bdquo;Normal-sterblichen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diepresse.com\/home\/wirtschaft\/economist\/313354\/print.do\">Die Presse (&Ouml;sterreich)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das ist zwar keine g&auml;nzlich neue Information, aber interessant, weil einmal aus anderer, aus &ouml;sterreichischer Sicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschlandfonds ist nicht mehr als ein Trostpflaster<\/strong><br>\nKurt Becks Vorschlag soll der SPD nach der Mindestlohnschlappe wieder zur Offensive verhelfen. Ein Gespr&auml;ch mit Rudolf Hickel<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/06-29\/005.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Energiepolitik<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Energiegeladen<\/strong><br>\nVor dem Energiegipfel am Dienstag im Kanzleramt fordern die Chefs der gro&szlig;en Energiekonzerne eine Abkehr von den nationalen Klimazielen. Warum stellen sich die Konzerne quer, obwohl inzwischen doch bekannt ist, wie notwendig Klimaschutz ist?<br>\nDas eigentliche Ziel der Industrie scheint es zu sein, den Atomausstieg r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Bei jedem der drei Energiegipfel forderten s&auml;mtliche Wirtschaftsverb&auml;nde eine Laufzeitverl&auml;ngerung f&uuml;r die Atomkraftwerke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Fragen-des-Tages-Energie-Strom-Klimaschutz;art693,2330340?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Staat muss f&uuml;r Wettbewerb auf Strommarkt sorgen<\/strong><br>\nDer hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel schlie&szlig;t eine Zerschlagung der Energiekonzerne zum Stopp von Preistreiberei auf dem Strommarkt nicht mehr aus. Wenn alles andere nichts helfe, m&uuml;ssten die Konzerne gezwungen werden, Kraftwerke an Dritte zu verkaufen, sagte der CDU-Politiker. Die Verbraucher rief Rhiel auf, die vorhandenen M&ouml;glichkeiten zum Wechsel des Stromlieferanten zu nutzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/641000\/drucken\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Viele Kommunen k&ouml;nnen ihre Stra&szlig;enlampen nicht sanieren, weil die Stromversorger sie nicht aus den Vertr&auml;gen entlassen<\/strong><br>\nEine Lizenz zum Gelddrucken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/14\/0,1872,5558574,00.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Interne Vorlage im Finanzministerium: Der Gesetzentwurf zur Privatisierung der Bahn &bdquo;tr&auml;gt nicht den Interessen des Steuerzahlers Rechnung.&rdquo;<\/strong><br>\nGlaubt man Hartmut Mehdorn, gibt es keine Alternative zum B&ouml;rsengang der Bahn. Im Finanzministerium sieht das mancher anders. Ein Expertenpapier empfiehlt den Verkauf von Konzernt&ouml;chtern wie der Spedition Schenker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/magazin\/artikel\/0,2828,484445,00.html\">manager-magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Warum hat man eigentlich den Vertrag mit Mehdorn, von dem jeder wei&szlig;, dass er auf Teufel komm raus an die B&ouml;rse will, verl&auml;ngert &ndash; und das ohne Auflagen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Einzelhandel ohne Aufschwung<\/strong><br>\nBerlin. Im deutschen Einzelhandel l&auml;sst der Aufschwung auf sich warten. Der Umsatz lag in den ersten vier Monaten nur 0,5 Prozent &uuml;ber dem im Vorjahreszeitraum. &raquo;Preisbereinigt ergibt sich dadurch ein Minus von 0,5 Prozent&laquo;, sagte der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Verbandes, Holger Wenzel, am Donnerstag in Berlin. F&uuml;r 2007 sagte er ein Prozent Umsatzwachstum voraus. &raquo;Damit w&auml;re gerade die Mehrwertsteuererh&ouml;hung durchgesetzt.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/06-29\/016.php?print=1\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar Orlando Pascheit:<\/strong> Aber wir hoffen nat&uuml;rlich weiter. Wie schreibt die GfK f&uuml;r Juni: &ldquo;Der Aufw&auml;rtstrend des Konsumklimas hat sich auch im Juni fortgesetzt: Die Konjunkturerwartung konnte ihren Rekordwert aus dem Vormonat Mai ann&auml;hernd halten. Die Anschaffungsneigung legte bei ihren Aufholaktivit&auml;ten sogar noch einen Gang zu und versetzt die Deutschen in Kauflaune.&rdquo;<br>\nDie Gfk sollte doch in ihre Prognosen einen Realit&auml;tsfaktor einbauen. Sie wei&szlig; es doch eigentlich, denn dieselbe Studie ergibt: &ldquo;Lediglich die Einkommenserwartung zeigte sich etwas reservierter.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Im &ouml;ffentlichen Auftritt allerdings sieht die Beck-SPD in diesem Zwist mit der Linken derzeit schlecht aus<\/strong><br>\nDas Fundi-Nein der SPD zur Zusammenarbeit mit der Linkspartei hat zwei Effekte, die beide der SPD selbst schaden. Erstens f&ouml;rdert dieses Beton-Nein die Selbststilisierung der eher etwas langweiligen Linkspartei zur Nachfahrin Robin Hoods, die einsam gegen die politische Klasse k&auml;mpft. Vor allem aber raubt sich die SPD damit Machtchancen. Denn ohne Linkspartei bleiben ihr nur zwei Machtoptionen: entweder die ewige gro&szlig;e Koalition, was angesichts des fr&uuml;hen Erm&uuml;dungsbruchs dieser Koalition recht bizarr w&auml;re &ndash; oder eine Koalition mit Gr&uuml;nen und FDP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=archiv&amp;dig=2007\/06\/29\/a0148&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Krake&ldquo; Bertelsmann<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>&bdquo;Zwanzig Zwanzig&ldquo; &ndash; Die sch&ouml;ne neue Gesundheitswelt &agrave; la Bertelsmann<\/strong><br>\n&ldquo;Gesundheit im Jahr 2020: Die Geschichten, die unser Zukunftsmagazin erz&auml;hlt, sind Fiktion, basieren aber auf den Informationen, die sich aus der Projektarbeit der Bertelsmann Stiftung ableiten lassen. Sie zeigen, wie die Gesundheitsversorgung im Jahr 2020 aussehen k&ouml;nnte &hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.20zwanzig.de\">Bertelsmann-Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> In einer Fiktion &agrave; la Aufstand der Alten will uns Bertelsmann seine Vorstellungen einer k&uuml;nftigen Gesundheitsreform schmackhaft machen &ndash; mit einer Grundversicherung bei einer und Zusatzmodulen bei anderen Versicherungen, mit einer eigenst&auml;ndigen Zahnversicherung, mit der Einbeziehung von Zinsen auf Guthaben und Mietertr&auml;gen f&uuml;r die Finanzierung des Gesundheitssystems, ja sogar die Arbeitgeber w&uuml;rden zu einer Mitfinanzierung des Gesundheitssystems herangezogen.<br>\nBertelsmann verkauft mal wieder in einer Art Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung ohne Auftrag seine Vorschl&auml;ge zur Gesundheitsreform der Zukunft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Schattenkabinett<\/strong><br>\nDie &raquo;gemeinn&uuml;tzige&laquo; Bertelsmann-Stiftung fungiert hinter den Kulissen als Motor neoliberaler Reformen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/06-29\/012.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Bertelsmann-Stiftung agiert als Vorfeldorganisation des Konzerns<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/06-29\/014.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Wolf-Dieter Narr: &ldquo;Der Alarmismus greift um sich&rdquo;<\/strong><br>\nSch&auml;ubles &uuml;berzogene Terrorwarnung zeigt: Die Geheimdienste produzieren eine Mixtur aus Fakten und Ger&uuml;chten. Und die Sicherheitsbeh&ouml;rden k&ouml;nnen Gefahren kaum mehr realistisch einsch&auml;tzen.<br>\nDie Geheimdienste sind eigendynamisch geworden. Niemand wei&szlig;, wie ihre Informationen zu bewerten sind. Aus einer Mischung von realen, seri&ouml;s zusammengetragenen Informationen und von zweifellos bestehenden kleinen Verschw&ouml;rungszirkeln werden Meldungen zusammengew&uuml;rfelt und an die politische Adresse gegeben. Und aus politischen Interessen, die Politik, oder besser gesagt Nichtpolitik, verdecken sollen, entsteht dann ein solcher Alarmismus.<br>\nWie gef&auml;hrdet ist die Bundesrepublik aus Ihrer Sicht?<br>\nSie ist gef&auml;hrdet durch unf&auml;hige, dumme Politik, ansonsten kaum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=archiv&amp;dig=2007\/06\/28\/a0205&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Lauter Chaoten und Krawallbr&uuml;der? Falsch!<\/strong><br>\nDass die meisten Demonstranten engagierte Demokraten sind, bleibt in den Medien oft unerw&auml;hnt, meint der Politikwissenschaftler Dieter Rucht im Gespr&auml;ch mit Netzeitung.de.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/feuilleton\/682494.html\">Netzeitung<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Don`t believe the hype!<\/strong><br>\n Die Zeit um die Gipfelproteste um Heiligendamm war gepr&auml;gt von einem Medienhype, der uns die fantastischsten Dinge vermitteln sollte. Clowns griffen angeblich PolizistInnen mit S&auml;ure und Einwegspritzen an, der omin&ouml;se schwarze Block tauchte zuf&auml;llig immer dann auf, wenn die Bullen pr&uuml;gelten und Menschen bewaffneten sich mit Mollies und Wurfgeschossen, die mit Rasierklingen und N&auml;geln gespickt waren, hie&szlig; es. Der Medienmaschinerie ist nichts zu schade, um den legitimen Widerstand gegen die Politik der G8 zu diffamieren. Hier eine Sammlung einiger L&uuml;gen, die den Weg in die Medien fanden oder dort entstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.indymedia.org\/2007\/06\/185734.shtml\">indymedia.org<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Gekaufter Journalismus<\/strong><br>\nViele Tageszeitungen aber beugen sich offenbar dem Druck von Anzeigenkunden. Und die bestimmen immer mehr, was mit welchem Tenor redaktionell erscheint. Das ist laut Wettbewerbsrecht und Pressekodex verboten, wird aber zur g&auml;ngigen Praxis. Die betroffenen Redakteure wollen lieber unerkannt bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/download\/0,5587,5002193,00.pdf\">ZDF Frontal 21 [PDF &ndash; 52 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Das globalisierte Verbrechen<\/strong><br>\nMenschenhandel, Drogen, gef&auml;lschte Produkte: Die Kaufleute der Unterwelt &uuml;berwinden alle Grenzen. &raquo;Mit der Globalisierung haben sich f&uuml;r die Organisierte Kriminalit&auml;t die M&ouml;glichkeiten vervielf&auml;ltigt, die Summen vervielfacht&laquo;, sagt Wolfgang Hetzer, Berater der europ&auml;ischen Antibetrugsbeh&ouml;rde Olaf und einer der f&uuml;hrenden deutschen Experten f&uuml;r das internationale Verbrechen. Zu ihren gr&ouml;&szlig;ten Gesch&auml;ftszweigen z&auml;hlen der Drogenhandel, die Menschenschleusung und die Produktpiraterie. Insgesamt basieren inzwischen mindestens zwei bis drei Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung auf kriminellen Gesch&auml;ften, sch&auml;tzt das UNODC<br>\nDrei Prozent, das sind rund 1300 Milliarden Dollar. Das ist fast halb so viel, wie alle Deutschen zusammen in einem Jahr erwirtschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/2007\/27\/Glob_-Kriminimalit-t\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Auf- und nicht etwa behauptete Abbau von Ungleichheit ist gegenw&auml;rtig Methode der Wahl deutscher Bildungspolitik<\/strong><br>\nDie heutige Bildungsministerin Schavan erkl&auml;rte der &Ouml;ffentlichkeit 2002, &uuml;ber Studiengeb&uuml;hren rede sie &ldquo;ausschlie&szlig;lich im Zusammenhang mit einem umfassenden Bildungsfinanzierungskonzept, das auch z.B. Stipendien vorsieht.&rdquo; Ein solches Konzept ist die Politik jedoch bis heute schuldig geblieben. Ja, ein solches &ndash; &ldquo;umfassendes&rdquo; &ndash; schien nicht einmal je angedacht gewesen zu sein.<br>\nDeutlich machen dies andere Aussagen von Frau Schavan. Beispielsweise, wenn sie attestiert, &ldquo;die Zukunft&rdquo; l&auml;ge &ldquo;nicht beim BAf&ouml;G, sie liegt in mehr M&ouml;glichkeiten f&uuml;r unsere Hochschulen, neue eigene Einnahmen zu haben und dauerhaft zu einer Verbindung von Stipendien, Darlehen und Studiengeb&uuml;hren zu kommen&rdquo;. Und auf der anderen Seite erg&auml;nzte sie, &ldquo;die Zukunft unseres Landes&rdquo; h&auml;nge in starkem Ma&szlig;e davon ab, wie gut es uns gel&auml;nge, mittels Vergabe &ouml;ffentlicher Stipendien &ldquo;eine Leistungselite aufzubauen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/25\/25574\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2447","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2447","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2447"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2447\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2447"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2447"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2447"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}