{"id":24474,"date":"2015-01-07T10:26:18","date_gmt":"2015-01-07T09:26:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24474"},"modified":"2015-01-07T11:48:34","modified_gmt":"2015-01-07T10:48:34","slug":"griechenland-zwischen-politischem-chaos-und-geordnetem-ruin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24474","title":{"rendered":"Griechenland &#8211; zwischen politischem Chaos und geordnetem Ruin?"},"content":{"rendered":"<p>Zum ersten Mal seit dem Ausbruch der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise und der auf sie folgenden Krise der Euro-Zone besteht die M&ouml;glichkeit, dass in einem europ&auml;ischen Land eine Linkspartei als st&auml;rkste Kraft aus einer Parlamentswahl hervorgeht (vgl. dazu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24353#more-24353\">die Analysen von Niels Kadritzke<\/a>). Nun droht das Chaos. So jedenfalls das Bild, das uns in diesen Tagen durch die politische und mediale Inszenierung der bevorstehenden Wahlen in Griechenland vermittelt wird. EU-Kommissionspr&auml;sident Juncker warnt vor den Folgen, die &bdquo;ein falsches Wahlergebnis f&uuml;r Griechenland und die Euro-Zone&ldquo; h&auml;tte (Handelsblatt, 17.12.2014). Die Demokratie verachtende Seite der in diesen Tagen &ouml;ffentlich zelebrierten Aufregung hat <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/augstein-kolumne-griechenland-und-seine-schulden-a-1010909.html\">Jakob Augstein<\/a> treffend charakterisiert: &bdquo;Wenn ein Volk zur Wahl geht, ist das der Moment der W&uuml;rde in der Demokratie. Es sei denn, das Volk k&ouml;nnte links w&auml;hlen &ndash; wie in Griechenland. Dann protestiert das Kapital, und die W&uuml;rde der Wahl ist keinen Euro mehr wert&ldquo;. Allerdings wird sich das Kapital nicht auf Proteste beschr&auml;nken m&uuml;ssen: Schlie&szlig;lich werde Griechenland nach einem &bdquo;falschen Wahlergebnis&ldquo;, wie das Handelsblatt (17.12.2014) aus &bdquo;EU-Kommissionskreisen&ldquo; berichtet, &bdquo;an den M&auml;rkten massiv unter Druck geraten.&ldquo; Die politische und mediale Inszenierung des, wie es Bild und Focus gleichlautend nennen, &bdquo;Griechen-Chaos&ldquo; ist sowohl verlogen als auch die Situation in Griechenland besch&ouml;nigend. Von <strong>Steffen Lehndorff<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24474#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>]<br>\n<!--more--><br>\nVerlogen ist sie in mehrfacher Hinsicht. Ich will hier nur auf einen Aspekt eingehen: Seit Jahren wird keine Gelegenheit ausgelassen, uns daran zu erinnern, dass Griechenland ein Land der Steuerhinterzieher sei und deshalb aus eigener Kraft die hausgemachten Staatsschulden in den Griff bekommen m&uuml;sse. Das Ausbleiben einer Steuerreform, der Einf&uuml;hrung von Verm&ouml;genserhebungen und der Einrichtung einer wirksamen Steuerfahndung geh&ouml;rt denn auch zu den stets aufs Neue beklagten M&auml;ngeln eines ansonsten &bdquo;erfolgreichen Reformkurses&ldquo;. Immerhin ist die Unzufriedenheit der Troika mit der Unt&auml;tigkeit der Athener Regierung in diesem Kernbereich der griechischen Staatsschuldenkrise einer der Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass die Genehmigung f&uuml;r das Auszahlen der letzten Tranche aus dem laufenden &bdquo;Hilfspaket&ldquo; hinausgez&ouml;gert wurde &mdash; was dann den Coup von Samaras und Venizelos ausl&ouml;ste, mit dem Vorziehen der Wahlen die Flucht nach vorn zu versuchen. Und ausgerechnet dieselben Parteien und Politiker, die f&uuml;r das von der Troika kritisierte Steuersystem verantwortlich sind, garantieren nun angeblich eine &bdquo;Fortsetzung des Reformkurses&ldquo;, w&auml;hrend der einzigen Partei, die mit einiger Glaubw&uuml;rdigkeit diesem System ernsthaft an den Kragen will, das Label &bdquo;reformkritisch&ldquo; angeheftet wird. Die Krone des Zynismus geb&uuml;hrt hier <a href=\"http:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/politik\/die-entzauberung-des-alexis-tsipras\/ar-BBhqCLx\">selbstverst&auml;ndlich der FAZ, die am 2.1.2015<\/a> die Steuerreform-Pl&auml;ne von Syriza mit dem Satz kommentiert: &bdquo;Sollte Tsipras tats&auml;chlich eine hohe Besteuerung der Superreichen des Landes durchsetzen, h&auml;tte er immerhin eine Aufgabe gel&ouml;st, an der andere Athener Ministerpr&auml;sidenten stets scheiterten, wenn sie sich ihr &uuml;berhaupt stellten.&ldquo;<\/p><p>Die Verlogenheit ist mehr als nur Taktik. Das Steuer- und Klientelsystem ist integraler Bestandteil des bis zur Krise als &uuml;beraus erfolgreich dargestellten, aber in der Krise krachend gescheiterten wirtschaftlichen Entwicklungsmodells Griechenlands. Wer sich f&uuml;r das &bdquo;Eingemachte&ldquo; dieses Modells interessiert, dem oder der sei die Lekt&uuml;re einer Analyse der Athener Wirtschaftswissenschaftlerin Maria Karamessini empfohlen, die sie in dem 2014 bei <a href=\"http:\/\/www.vsa-verlag.de\/nc\/buecher\/detail\/artikel\/europa-vor-einem-verlorenen-jahrzehnt\/\">VSA erschienen Buch mit zehn L&auml;nderstudien zur europ&auml;ischen Krise ver&ouml;ffentlicht hat<\/a>. Sie betrachtet die hohe Staatsverschuldung &bdquo;als Achillesferse des Modells&ldquo; und sieht ihre Ursachen in einer Reihe von Faktoren: &bdquo;Systematische Steuerumgehung und -hinterziehung durch Firmen und Selbst&auml;ndige, Steuerprivilegien der Banken sowie Beg&uuml;nstigungen u.a. von in Schiffen angelegtem Kapital, der griechischen Kirche und der akademischen Berufsst&auml;nde; hinzu kamen steuerliche Konzessionen f&uuml;r das Kapital und f&uuml;r hohe Einkommen seit 2007. Im Hinblick auf die Steuerhinterziehung ist es aufschlussreich, dass 2008 64% aller griechischen SteuerzahlerInnen ein Einkommen unterhalb der Versteuerungsschwelle angaben und 17% ein Einkommen von null, w&auml;hrend lohnabh&auml;ngig Besch&auml;ftigte und RentnerInnen 63% der Einkommenssteuer im selben Jahr bezahlten. Auf der Ausgabenseite widerspiegelte die Staatsschuld zum einen die exzessiven Milit&auml;rausgaben, hinzu kamen die Kosten f&uuml;r die Umstrukturierung verschuldeter Privatunternehmen und Banken, die steigende Verschuldung der Sozialversicherungen, die durch den Staatshaushalt finanziert wurden sowie das von den olympischen Spielen verursachte Defizit. Die umfangreiche Korruption bei Repr&auml;sentantInnen des Staates f&uuml;hrte zu &uuml;berh&ouml;hten Preisen bei &ouml;ffentlichen Aufgaben und Ausschreibungen.&ldquo; <\/p><p>Den zuletzt genannten Aspekt spitzt sie &bdquo;brutalstm&ouml;glich&ldquo; zu: &bdquo;Korruption sollte als wesentlicher Bestandteil des &ouml;konomischen Modells betrachtet werden und nicht als Hindernis f&uuml;r die Schaffung einer liberalen Wirtschaftsordnung.&ldquo; (Siehe zum &bdquo;Klientilismus&ldquo; auch Niels Kadritzke u.a. &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22468\">Der Klientilismus ist ungebrochen<\/a>&ldquo;)<\/p><p>Wer dieser Analyse folgt, wird m&uuml;helos den Kern der Verlogenheit der politischen und medialen Inszenierung der bevorstehenden Wahlen durchschauen: Die gro&szlig;en Profiteure des Korruptions- und Steuerhinterziehungssystems sind die wichtigsten Promotoren der &bdquo;liberalen Wirtschaftsordnung&ldquo; &mdash; und um deren Erhalt und Wiederbelebung geht es.<\/p><p>Dies f&uuml;hrt mich zu dem zweiten Merkmal der gegenw&auml;rtigen Inszenierung: der Besch&ouml;nigung der Situation in Griechenland, der immensen Sch&auml;den, die durch die &mdash; unter dem in Br&uuml;ssel, Berlin, Frankfurt usw. aufgespannten &bdquo;Schirm&ldquo; betriebene &mdash; &bdquo;Rettungspolitik&ldquo; innerhalb weniger Jahre angerichtet wurde. &bdquo;Die Anpassungsprogramme haben eine Spirale von Austerit&auml;t &ndash; Rezession &ndash; Austerit&auml;t in Gang gesetzt&ldquo;, schreibt Karamessini und gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Wirkungen der &bdquo;krank machenden Medizin&ldquo;: &bdquo;Die neoliberale Offensive hat die soziale Koh&auml;sion, die Lebensqualit&auml;t und die &raquo;Moral&laquo; in der Bev&ouml;lkerung untergraben. Gleichzeitig hat sie die wirtschaftliche Entwicklung zusammenbrechen lassen. Die Arbeitslosigkeit liegt mittlerweile bei 28%, die Jugendarbeitslosigkeit bei 58%. Die Arbeitgeber von rund einem Drittel der Besch&auml;ftigten im Privatsektor sind mit den Lohnzahlungen mehrere Monate im R&uuml;ckstand. Zugleich ist die soziale Absicherung geschw&auml;cht, die Qualit&auml;t sozialer G&uuml;ter und Dienstleistungen sinkt. Immer mehr Menschen haben keine ausreichenden Mittel f&uuml;r Nahrung, Strom, Heizung und Wohnung. Ein sehr gro&szlig;er Teil der Bev&ouml;lkerung kann sich keine Krankenversicherung leisten und hat nur in Notf&auml;llen Zugang zu &auml;rztlicher Versorgung.&ldquo;<\/p><p>Das erkl&auml;rte Ziel dieser Politik ist die Erh&ouml;hung der internationalen Wettbewerbsf&auml;higkeit durch Senkung der Lohnkosten. Doch von dem deutlichen R&uuml;ckgang der Lohnst&uuml;ckkosten gingen, wie Karamessini zeigt, &bdquo;bislang keine durchschlagenden Wirkungen auf die Exporte aus. Das Leistungsbilanzdefizit ist seit 2010 zwar betr&auml;chtlich zur&uuml;ckgegangen, aber dies ist vor allem auf den Absturz der Importe in Folge der starken Einkommensr&uuml;ckg&auml;nge zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.&ldquo; Sobald eine wirtschaftliche Erholung einsetzt, d&uuml;rfte das Defizit nach ihrer Einsch&auml;tzung sogar wieder rasch ansteigen, weil die produktive Basis des Landes erheblich geschw&auml;cht sei: &bdquo;Wachstum wird dann ausschlie&szlig;lich von Anreizen f&uuml;r ausl&auml;ndische Unternehmen und f&uuml;r die am st&auml;rksten international aufgestellten Teile des griechischen Kapitals abh&auml;ngen. Der gr&ouml;&szlig;te Anreiz soll eine verarmte Arbeiterklasse sein, die ihrer Rechte beraubt ist, und eine gro&szlig;e Reserve von Menschen, die angesichts der Massenarbeitslosigkeit bereit ist, Besch&auml;ftigung zu allen Bedingungen zu akzeptieren.&ldquo;<\/p><p>Vor diesem Hintergrund verdient der &mdash; als Warnung vor Syriza gemeinte &mdash; Hinweis der konservativen griechischen Tageszeitung &ldquo;Kathimerini&rdquo; (zitiert in der FAZ vom 2.1.2015) Beachtung, dass Griechenland f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren erst dann interessant werde, wenn es &ldquo;entweder ein ernsthaftes und verantwortungsvolles europ&auml;isches Land oder eine Investitionsm&ouml;glichkeit im Stile der Dritten Welt wird&rdquo;. Die traurige Pointe ist, dass wir es in Wirklichkeit hier nicht mit einem Entweder-Oder zu tun haben. &bdquo;Europa&ldquo; erwartet n&auml;mlich von Griechenland, sich durch genau solche &bdquo;Reformen&ldquo; als &bdquo;ernsthaftes und verantwortungsvolles europ&auml;isches Land&ldquo; zu bew&auml;hren, die eine &bdquo;Investitionsm&ouml;glichkeit im Stile der Dritten Welt&ldquo; erm&ouml;glichen &mdash; n&auml;mlich durch niedrigstm&ouml;gliche Arbeitskosten und Unternehmenssteuern. <\/p><p>Griechenland ist innerhalb der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion , wie Karamessini schreibt, &bdquo;zu einem Pilotmodell &mdash; einem Experimentieren am lebenden Objekt &mdash; gemacht worden, an dem die Wirksamkeit des neoliberalen Projekts als Ausweg aus einer Strukturkrise in einem &uuml;berschuldeten Land getestet wird&ldquo;. Wenn Finanzminister Sch&auml;uble meint, dass &bdquo;die harten Reformen ohne jede Alternative&ldquo; seien, und der &bdquo;SPD-Finanzexperte&ldquo; Carsten Schneider ihm mit den Worten beipflichtet, dass &bdquo;in Griechenlands eigenem Interesse der Reformkurs fortgesetzt werden&ldquo; m&uuml;sse (FAZ 30.12.2014), dann werden bewusst oder unbewusst die Augen vor einer simplen Wahrheit fest geschlossen: Keines der Probleme, die f&uuml;r das in der Krise gescheiterte Wachstumsmodell typisch waren, wird durch diese Politik angepackt, geschweige denn gel&ouml;st. Reformen, die diesen Namen verdienen, s&auml;hen anders aus.<\/p><p>Die Analyse des griechischen Wirtschafts- und Sozialmodells ist eine von zehn L&auml;nderstudien in dem Buch &bdquo;Spaltende Integration. Der Triumph gescheiterter Ideen in Europa &ndash; revisited&ldquo; (Hrsg. von Steffen Lehndorff). <a href=\"http:\/\/www.vsa-verlag.de\/nc\/buecher\/detail\/artikel\/europa-vor-einem-verlorenen-jahrzehnt\/\">Bestellm&ouml;glichkeit<\/a>.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.vsa-verlag.de\/uploads\/media\/www.vsa-verlag.de-Lehndorff-Spaltende-Integration.pdf\">Download des Einleitungskapitels [PDF &ndash; 236 KB]<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Steffen Lehndorff ist Arbeitsmarktforscher am <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/personal\/maseite.php?mid=005\">Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) \/ Universit&auml;t Duisburg-Essen<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum ersten Mal seit dem Ausbruch der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise und der auf sie folgenden Krise der Euro-Zone besteht die M&ouml;glichkeit, dass in einem europ&auml;ischen Land eine Linkspartei als st&auml;rkste Kraft aus einer Parlamentswahl hervorgeht (vgl. dazu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24353#more-24353\">die Analysen von Niels Kadritzke<\/a>). 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