{"id":24489,"date":"2015-01-08T09:27:22","date_gmt":"2015-01-08T08:27:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24489"},"modified":"2015-01-08T10:46:19","modified_gmt":"2015-01-08T09:46:19","slug":"palaestina-wird-mitglied-des-internationalen-strafgerichtshofes-anlass-fuer-einige-informationen-zum-nahostkonflikt-und-eine-buchbesprechung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24489","title":{"rendered":"Pal\u00e4stina wird Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofes. Anlass f\u00fcr einige Informationen zum Nahostkonflikt und eine Buchbesprechung."},"content":{"rendered":"<p>Am 7.1. wird unter anderem von der <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/international\/palaestina-ab-april-mitglied-des-icc-1.18456150\">Neuen Z&uuml;rcher Zeitung<\/a> gemeldet, der Uno-Generalsekret&auml;r Ban habe die Mitgliedschaft Pal&auml;stinas beim Internationalen Strafgerichtshof per April best&auml;tigt. Pal&auml;stina will Israel unter anderem wegen des j&uuml;ngsten Gaza-Krieges verklagen. Dies ist der Ansto&szlig; f&uuml;r die Verlinkung einiger interessanter Beitr&auml;ge und die Besprechung des gerade in Deutsch erschienenen Buches von Michael Warschawski, &bdquo;Schicksale, die sich &uuml;berkreuzen&ldquo;. Damit nicht vergessen wird, dass es in diesem Konflikt auch Menschen gibt, die anders denken als der Autor und die anderen zitierten und verlinkten Personen, wird am Ende auf einen fr&uuml;heren Artikel der &auml;ltesten Tochter des Schriftstellers Amoz Oz verlinkt. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Zum Buch von Michael Warschawski, &bdquo;Schicksale, die sich &uuml;berkreuzen&ldquo;.<\/strong><\/p><p>Auf dieses Buch bin ich von Marlene Stripecke aufmerksam gemacht worden, die es zusammen mit Helwig Kuhl aus dem Franz&ouml;sischen &uuml;bersetzt hat. Mich hat beeindruckt, wie hier vom Autor anhand der Geschichte einer pal&auml;stinensischen und einer j&uuml;dischen Familie die Entwicklung eines 100-j&auml;hrigen Konfliktes beschrieben und nachgezeichnet wird. Wir denken ja normalerweise immer so, als sei der Konflikt zwischen Israel und den Pal&auml;stinensern irgendwann nach dem Zweiten Weltkrieg ausgebrochen. Oft geht die Perspektive nur in die sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts zur&uuml;ck. Das ist fahrl&auml;ssig, weil es sowohl die Tiefe des Konfliktes als auch die Verwobenheit der j&uuml;dischen und pal&auml;stinensischen Menschen und Familien untersch&auml;tzt.<\/p><p>Der Autor wurde 1949 in Stra&szlig;burg geboren. Er ging 1965 nach Jerusalem. Er studierte dort Philosophie und war sp&auml;ter aktiv in der israelischen Friedensbewegung. Er vertritt seit 2001 das Alternative Information Center (AIC) beim International Council of the World Social Forum.<\/p><p>Autor Warschawski beschreibt die Geschichte der beiden Familien in Dialogform. Das Buch ist gut verst&auml;ndlich und auch f&uuml;r Jugendliche geeignet. Es ist ein Beitrag zur politischen Bildung.<\/p><p><strong>Der ehemalige Pr&auml;sident der israelischen Knesset und der Jewish Agency, Avraham Burg schreibt in seinem Vorwort:<\/strong><\/p><p>&bdquo;Das Buch hat kein Happy End. Es will die schmerzhafte Geschichte der beiden V&ouml;lker nicht mit illusion&auml;rem Optimismus verf&auml;lschen, sondern sich so treu wie m&ouml;glich an die Tatsachen halten. Und diese Tatsachen verhei&szlig;en im Mittleren Orient zur Zeit nichts Gutes.<\/p><p>Wer ist Michael Warschawski, der es sich ernsthaft vorgenommen hat, diese schwierige Aufgabe zu l&ouml;sen? Was bringt einen Mann wie ihn dazu, sich auf ein  derartiges p&auml;dagogisches Abenteuer einzulassen, das sowohl Pioniergeist als auch Mut erfordert? Seit vielen Jahren geh&ouml;rt Michael Warschawski zu den Propheten, die den Glauben an den Frieden und die Koexistenz zwischen den israelischen Juden und ihren Feind-Nachbarn, den Pal&auml;stinensern, verk&uuml;nden. Er scheut sich niemals, wo es n&ouml;tig ist, strenge Kritik an seiner Gesellschaft zu &uuml;ben. Mit Leidenschaft hat er immer versucht, den Friedenserwartungen und den Wertvorstellungen gerecht zu werden, die er in seinem Herzen tr&auml;gt. Immer hat er an seinen Idealen festgehalten und unabl&auml;ssig jenen Optimismus ausgestrahlt, den wir Menschen so dringend brauchen. Er beweist den Optimismus, der den Kern der menschlichen Natur bildet. Sie d&uuml;rstet nach &auml;u&szlig;erem und innerem Frieden und ist mit einem tiefen Respekt vor den Wertvorstellungen anderer verbunden, wer immer das auch sei.<\/p><p>Warschawski meint, wir alle m&uuml;ssten lernen, die &Auml;ngste und die Hoffnungen unseres Feindes zu verstehen, die Traumata zu erkennen, die ihn in seinem Inneren verfol-gen, und die Hoffnungen, die ihn befl&uuml;geln. Das will er mit seinem Buch erreichen, das urspr&uuml;nglich ein originelles, mutiges und zuverl&auml;ssiges Begleitbuch f&uuml;r den Unterricht  sein sollte. Es war f&uuml;r  Leser in Frankreich bestimmt, sollte aber auch junge Menschen im Mittleren Orient, in Israel und in Pal&auml;stina erreichen und hier seine Mission erf&uuml;llen. Es hilft, die eigenen Irrt&uuml;mer und die Leiden der anderen zu erkennen, die die Feinde von gestern sind und die die Freunde von morgen werden m&uuml;ssen.<\/p><p>Es ist eine Mission, die dazu bestimmt ist, eine humanere und bessere Welt aufzu-bauen.&ldquo;<\/p><p><strong>Der Autor selbst schreibt in seinem Vorwort zur deutschen Ausgabe:<\/strong><\/p><p>&bdquo;Ich habe in Deutschland h&auml;ufig an Tagungen teilgenommen, die sich mit dem Konflikt in Pal&auml;stina besch&auml;ftigten, und kann bezeugen, dass es in der Auseinandersetzung zwei problematische Haltungen gibt, die sich gegenseitig auf unheilvolle Weise verst&auml;rken: die manchmal wirklich dumme Haltung der &bdquo;Antideutschen&ldquo;, die Israel bedingungslos unterst&uuml;tzen, und eine israelkritische, die Hass erzeugt. Schwarz-wei&szlig;-Denken ist immer von &Uuml;bel. Im Rassismus kann es auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck kommen. So liegen &uuml;bertriebener Philosemitismus und zwanghafter Antisemitismus gar nicht  weit auseinander.<\/p><p>Die Deutschen helfen uns nicht dadurch, dass sie uns bedingungslos unterst&uuml;tzen. Sie helfen uns durch das Beispiel, das sie uns &uuml;ber zwei Generationen hinweg mit ihren entschiedenen Bem&uuml;hungen gegeben haben, die Wurzeln des Rassismus aus ihrer Kultur zu entfernen. Und sie geben uns ein Beispiel mit der materiellen und moralischen Entsch&auml;digung der Opfer, die f&uuml;r eine k&uuml;nftige Vers&ouml;hnung unerl&auml;sslich ist. In dieser Hinsicht kann Israel viel von Deutschland nur lernen. Je eher es das tut, desto besser.&ldquo;<\/p><p>Michael Warschawski geht au&szlig;erordentlich freundlich mit uns um. Die Wurzeln des Rassismus sind leider nicht aus unserer Kultur entfernt, wie die neuen Ereignisse zeigen. Aber diese Freundlichkeit tut dem Verdienst, dieses Buch geschrieben zu haben und der Leistungen, es ins Deutsche &uuml;bersetzt zu haben, keinen Abbruch.<\/p><p>&bdquo;Schicksale, die sich &uuml;berkreuzen&ldquo; ist ein Roman. Er ist 2015 im Kitab-Verlag   Klagenfurt &ndash; Wien erschienen und kostet 19,26 &euro;.<\/p><p><strong>Jetzt noch ein paar Links und Hinweise auf informative und interessante Reden, Beitr&auml;ge und Videos. Auf sie bin ich von der &Uuml;bersetzerin des oben besprochenen Buches, Marlene Stripecke, aufmerksam gemacht worden:<\/strong><\/p><p><strong>Artikel der israelischen Anw&auml;ltin und Verteidigerin pal&auml;st. Gefangener, Felicia Langer<\/strong><br>\n<strong>Das okkupierte Ost-Jerusalem und die israelischen Kriegstreiber<\/strong><\/p><p>ZDF und ARD berichten &uuml;ber den Anschlag auf die Synagoge in Jerusalem. Nicole Diekmann, die ZDF-Korrespondentin in Tel Aviv berichtet analytisch &uuml;ber den Anschlag: &bdquo;Das ist eine neue Dimension, kaltbl&uuml;tig, martialisch, bewaffnet in eine Synagoge gehen, wo Unschuldige beten, nichts ahnend, das ist schon eine neue Qualit&auml;t.&ldquo; (Junge Welt, R.Rupp, 19.11.14)<\/p><p>Bei Netanjahu ist das noch deutlicher: &bdquo;Die T&auml;ter sind Tiere in Menschengestalt.&ldquo;<\/p><p>Ein derartiger Anschlag auf Zivilisten ist durch nichts zu rechfertigen und muss verurteilt werden, was ich auch tue. Aber die mittlerweile hochexplosive Lage im okkupierten Ost-Jerusalem geht zweifelsohne auf das Konto der kriegstreiberischen Regierung Netanjahu, die t&ouml;tet, kidnappt und verhaftet, enteignet, die die urspr&uuml;nglich pal&auml;stinensischen Stadtviertel besiedelt, H&auml;user zerst&ouml;rt und die Bewohner vertreibt &ndash; kurzum, die das V&ouml;lkerrecht mit F&uuml;&szlig;en tritt. Jeden Tropfen Blut, der in dem Konflikt vergossen wird, haben letztendlich die israelischen Kriegstreiber auf dem Gewissen; z.B. Au&szlig;enminister Liebermann, ein Erzrassist, der neulich bekannt gab, nat&uuml;rlich werde Israel Ost-Jerusalem weiter besiedeln, ungeachtet aller internationaler Proteste. In j&uuml;ngster Vergangenheit wurden in den pal&auml;stinensischen Vierteln zahlreiche H&auml;user besetzt oder enteignet oder zerst&ouml;rt, die Zahl der geplanten j&uuml;dischen Wohneinheiten geht in die Tausende. &ndash; Noch ein bisschen &Ouml;l ins Feuer.<\/p><p>Trifft es wirklich zu, dass der m&ouml;rderische Anschlag in der Jerusalemer Synagoge auf nichtsahnende Betende eine &bdquo;neue Qualit&auml;t&ldquo; bzw. eine &bdquo;neue Dimension&ldquo; darstellt?<\/p><p>Erstaunlich, wie l&uuml;ckenhaft das politische Ged&auml;chtnis wird, wenn es um j&uuml;dische T&auml;ter aus Israel geht. Ich habe mich eingehend mit dem Massaker besch&auml;ftigt, das der Arzt Dr. Baruch Goldstein, ein israelischer Siedler in Armee-Uniform, am 25.2.1994 in der Al Ibrahimi Moschee in Hebron ver&uuml;bte: 29 nichtsahnende Betende wurden kaltbl&uuml;tig massakriert, zahlreiche verletzt. Der T&auml;ter lebte in der benachbarten Siedlung Kirjat Arba, die w&auml;hrend der Regierungszeit der Arbeiterpartei mit deren Billigung und Segen in den Jahren 1968 bis 1970 gebaut wurde und sich selbst &bdquo;Mutter der Siedlungen&ldquo; nennt. Mit einem Maschinengewehr und etlichen Magazinen Munition bewaffnet, drang er in die Moschee ein und er&ouml;ffnete das Feuer. Unter den Toten waren auch Kinder im Alter von 10,11,12 und 13 Jahren. Der j&uuml;ngste war Maraqa, 10 Jahre alt. Ich habe seine Familie im Oktober 1994 besucht und auch die &Uuml;berlebenden und ihre Familien getroffen. Einer der Augenzeugen berichtete, dass Goldstein aus n&auml;chster N&auml;he systematisch von der letzten Reihe vor ihm, Reihe f&uuml;r Reihe, bis zur entferntesten kaltbl&uuml;tig beschossen hat. Die vor Ort anwesenden israelischen Soldaten haben nicht eingegriffen. Der M&ouml;rder wurde schlie&szlig;lich von den aufgebrachten Gl&auml;ubigen get&ouml;tet. &ndash; Von vielen j&uuml;dischen Israelis wurde und wird Goldstein seither als Held verehrt; sein Grab und das darauf errichtete Gedenkmal ist zum Wallfahrtsort geworden&hellip;<\/p><p>Ich habe meine Recherchen vor Ort in einem Buch zusammengefasst, das den Titel tr&auml;gt &bdquo;Wo Hass keine Grenzen kennt&ldquo;. Ich habe es den Opfern gewidmet. Auf j&uuml;discher Seite beruht der Hass auf einer rassistischen Ideologie, auf pal&auml;stinensischer Seite hat er sich durch die nunmehr 47 Jahre w&auml;hrende Besatzung entwickelt, deren Folgen man als schleichende ethnische S&auml;uberung bezeichnen kann. Machen wir ihnen das Leben unertr&auml;glich, dann gehen sie von selbst.<\/p><p>Es gibt tats&auml;chlich eine &bdquo;neue Qualit&auml;t&ldquo; in der Beziehung zwischen Israel und den Pal&auml;stinensern: Die Pal&auml;stinenser in den besetzten Gebieten leiden unter immer st&auml;rker forcierter Enteignung, Kolonisierung und Strangulierung, die die Aussicht auf einen lebensf&auml;higen eigenen Staat zunichte machen, und die Pal&auml;stinenser im Kernland unter dem zunehmenden offenen Rassismus und ihrer Marginalisierung in dem Staat, der sich immer mehr als Staat nur f&uuml;r Juden versteht. &ndash; Die derzeitige Regierung unter Netanjahu ist offensichtlich friedensresistent und stellt sowohl f&uuml;r den Staat Israel, der nach eigenem Lippenbekenntnis demokratisch sein will, wie f&uuml;r die Region eine Gefahr dar.<\/p><p>Jeder friedliebende Mensch sollte die derzeitige israelische Politik &auml;chten und verurteilen, und zwar nicht stillschweigend, sondern in Wort und Tat.<\/p><p>Das w&auml;re eine zwingend notwendige &bdquo;neue Dimension&ldquo;.<\/p><p>Felicia Langer<\/p><p><strong>Israel: Der Streit ums &Ouml;l in Pal&auml;stina ARTE Reportage &ndash; Samstag, 29. November 2014 &ndash; 17:05<\/strong><br>\nIsrael verfolgt im besetzten Westjordanland seit vielen Jahren mit der Ausbeutung von Bodensch&auml;tzen auch harte Wirtschaftsinteressen. Dabei geht es seit einiger Zeit nicht mehr nur um Ackerland, Wasser, Mineralien und Baustoffe, sondern auch um ein &Ouml;lfeld im Grenzgebiet zwischen Israel und Pal&auml;stina &ndash; eine Quelle gro&szlig;en Reichtums, zur Zeit aber nur ausgebeutet von der &Ouml;lindustrie Israels. Israel: Der Streit ums &Ouml;l in Pal&auml;stina (22 min) &Uuml;ber ein halbes Jahr lang haben sich unsere Reporter um eine Dreherlaubnis bei der Firma Givot Olam bem&uuml;ht: Die errichtete ihre Bohrt&uuml;rme gut 100 Meter entfernt von den Pal&auml;stinensergebieten. Pal&auml;stinensische Geologen behaupten nun, 85 Prozent des &Ouml;lfeldes das Israel anzapft, l&auml;ge auf ihrer Seite. Diese Vorw&uuml;rfe wollten wir nicht unkommentiert im Raum stehen lassen &ndash; doch nach vielem hin und her, nach Zusagen f&uuml;r Interviews, die immer wieder in letzter Minute abgesagt wurden, verzichtet der israelische &Ouml;lf&ouml;rderer Givot Olam g&auml;nzlich und ohne n&auml;here Begr&uuml;ndung darauf, unsere Fragen zu beantworten. Kritische Rechtsanw&auml;lte in Israel halten es f&uuml;r illegal, das Israel dieses &Ouml;l ausschlie&szlig;lich zum Profit der eigenen Wirtschaft f&ouml;rdert und nennen den Raub von Naturstoffen generell ein Kriegsverbrechen. In der Westbank liegt nach Sch&auml;tzungen Roh&ouml;l im Wert von 255 Milliarden Dollar, vor der K&uuml;ste Gazas Gas im Wert von einer halben Milliarde Dollar. Seit 20 Jahren dokumentiert Dror Etkes von der israelischen Friedensbewegung die Beziehungen zwischen Siedlungspolitik und Wirtschaft. Mit unseren Reportern bem&uuml;ht er sich, die Systematik zu analysieren, mit der Israel die Ausbeutung von Bodensch&auml;tzen in Pal&auml;stina nur zum eigenen Vorteil betreibt. &ndash; <a href=\"http:\/\/info.arte.tv\/de\/israel-der-streit-ums-oel-palaestina#sthash.BK28hhbU.dpuf\">See more<\/a><\/p><p><strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WF_AsxQLijY%20\">Rede von Miko Peled, Sohn eines israelischen Generals, mit deutschen Untertiteln<\/a><\/strong><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=TOaxAckFCuQ\">Englisches Original<\/a><\/p><p>Miko Peled r&auml;umt mit  den herk&ouml;mmlichen israelitischen Mythen auf.<\/p><p>Er spricht Themen an, die hochaktuell sind:  Jerusalem, Netanjahu, Ein- oder Zwei-Staaten-L&ouml;sung, Antisemitismus, Israels Einfluss in den USA.<\/p><p>In seiner  atemberaubenden Rede spricht er &uuml;ber die Rolle seines Vaters im  Juni-Krieg 1967.<\/p><p>Er  &auml;u&szlig;ert sich auch zum Tode seiner Nichte, die durch einen pal&auml;stinensischen Selbstmordattent&auml;ter ums Leben kam, und zu der Frage, was ist Terrorismus und was ist legitimer Widerstand.<\/p><p><strong><a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/welle-der-anerkennung-fuer-palaestinenser-staat-solidarisch-mit-einem-luftgebilde\/-\/id=661104\/did=14602610\/nid=661104\/pl3oaa\/index.html%20\">Bettina Marx fordert im SWF die Anerkennung der Rechte der Pal&auml;stinenser<\/a><\/strong><\/p><p>Und hier noch der andere Part: <\/p><p><strong><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-08\/israel-gaza-konflikt-fania-oz-salzberger\/komplettansicht\">Gaza-Krieg: Wo ist der Blick f&uuml;r das Leid der anderen?<\/a><\/strong><br>\nIm Nahostkonflikt regieren die Fanatiker. Auf beiden Seiten. Damit muss Schluss sein, schreibt die &auml;lteste Tochter des Schriftstellers Amos Oz. von&nbsp;Fania Oz-Salzberger<br>\n&hellip;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 7.1. wird unter anderem von der <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/international\/palaestina-ab-april-mitglied-des-icc-1.18456150\">Neuen Z&uuml;rcher Zeitung<\/a> gemeldet, der Uno-Generalsekret&auml;r Ban habe die Mitgliedschaft Pal&auml;stinas beim Internationalen Strafgerichtshof per April best&auml;tigt. Pal&auml;stina will Israel unter anderem wegen des j&uuml;ngsten Gaza-Krieges verklagen. 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