{"id":2450,"date":"2007-06-29T16:07:28","date_gmt":"2007-06-29T14:07:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2450"},"modified":"2016-01-02T11:01:41","modified_gmt":"2016-01-02T10:01:41","slug":"hintergruendiges-zur-bahnprivatisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2450","title":{"rendered":"Hintergr\u00fcndiges zur Bahnprivatisierung"},"content":{"rendered":"<p>&Uuml;ber die Hintergr&uuml;nde der Verl&auml;ngerung des Vertrages von Vorstandschef Mehdorn, &uuml;ber die Gesch&auml;fte der Bahn und &uuml;ber die Gesch&auml;fte mit der Bahn und &uuml;ber die verfassungsrechtlichen Streitigkeiten zwischen den Ressorts und der Bahn &uuml;ber das vorliegende Privatisierungsgesetz hat Christine Wicht einige Informationen zusammengetragen.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Hartmut Mehdorn bleibt bis 2011 im Amt und will die Bahn an die B&ouml;rse bringen<\/strong><\/p><p><em>Von Christine Wicht<\/em><\/p><p>Hartmut Mehdorn bleibt Vorstandschef der Deutsche Bahn AG. Der Aufsichtsrat verl&auml;ngerte am Mittwoch seinen Vertrag bis zum Jahr 2011. Nach Auskunft der Bahn sei mit der Entscheidung des Aufsichtsrates sichergestellt, dass auch nach einer Teilprivatisierung die Deutsche Bahn Kurs halten werde. Bis zum zweiten Quartal 2008 sollen Anteile der Bahn an private Investoren verkauft werden. Der Aufsichtsratsvorsitzende Werner M&uuml;ller betonte, dass es wichtig sei, dass der Zeitplan der Teilprivatisierung eingehalten werde: &ldquo;Wir freuen uns, dass das Gesetzgebungsverfahren offensichtlich gut vorankommt.&rdquo; M&uuml;ller sagte:&rdquo; &ldquo;Unter Mehdorns F&uuml;hrung hat sich das Unternehmen &auml;u&szlig;erst erfolgreich entwickelt. In der Phase der Teilprivatisierung ist die Kontinuit&auml;t an der F&uuml;hrungsspitze unerl&auml;sslich f&uuml;r die Entwicklung des Unternehmens.&rdquo;<\/p><p>Der Aufsichtsrat bef&uuml;rwortete des Weiteren den Verkauf der Ostsee-F&auml;hrgesellschaft Scandlines, deren Verkauf der Bahn rund 800<br>\nMillionen Euro bringen soll, die &Uuml;bernahme des britischen Schieneng&uuml;tertransporteurs EWS (English Welsh &amp; Scottish Railway) und eine Mehrheitsbeteiligung an dem spanischen Transport-Anbieter Transfesa mit 51%, womit die Bahn ihre Logistiksparte weiter ausbauen kann. Meldungen zufolge sollen der Kauf der EWS 460 Millionen Euro und die Beteiligung an der Transfesa 130 Millionen kosten. EWS hat einen Marktanteil von 60% auf der Schiene, ist die gr&ouml;&szlig;te britische G&uuml;terbahn und mit einem Tochterunternehmen auf dem franz&ouml;sischen Markt aktiv. Nach der Privatisierung der britischen Bahn hatte die US-amerikanische Eisenbahngesellschaft Wisconsin Central Railway gemeinsam mit Kapitalgebern den Frachtbetrieb von British Rail. Wisconsin Central wurde 2001 von der Canadian National &uuml;bernommen, die mit 31,6 % der gr&ouml;&szlig;te Anteilseigner des Unternehmens war. Weitere Anteilseigner waren die Finanzinvestoren Berkshire Partners 16,8%, Fay Richwhite 16,6% und Goldmann Sachs 5,8% (Quelle: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/English,_Welsh_&amp;_Scottish_Railway\">Wikipedia<\/a>). Der spanische Anbieter Transfesa (Transportes Ferroviarios Especiales) hat sich auf Schienentransporte f&uuml;r die Autoindustrie spezialisiert, rund 1000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2006 einen Umsatz von 290 Millionen Euro.<\/p><p>Vor wenigen Tagen gr&uuml;ndete die Deutsche Bahn eine gemeinsame Logistik-Tochter mit der russischen Bahn. Mehdorn und der Chef der<br>\nrussischen Staatsbahn RZD, Wladimir Jakunin, unterzeichneten Vertr&auml;ge zur Gr&uuml;ndung des Unternehmens. Gemeinsam mit DB-Logistics-Chef Norbert Bensel treibt Mehdorn den Ausbau der G&uuml;terverkehre auf dem Paneurop&auml;ischen Korridor II bis Moskau und auf der nachfolgenden Transsib-Route nach China voran. Im Gegensatz zu Westeuropa bildet die Eisenbahn vor allem beim Binneng&uuml;terverkehr das R&uuml;ckgrat des russischen Fracht- und Transportgesch&auml;fts: 84,3 Prozent der G&uuml;terverkehrsmengen gehen heute im Modalsplit &uuml;ber die Schiene, der Lkw-Anteil betr&auml;gt 8,6 und die Binnenschifffahrt 4,4 Prozent. F&uuml;r den Personenverkehr sind 106 Fernz&uuml;ge unterwegs (davon drei versp&auml;tet), 168 Schnellz&uuml;ge (davon acht versp&auml;tet) sowie 146 Eilz&uuml;ge (ebenfalls acht versp&auml;tet) und weitere 5.500 regionale Vorortz&uuml;ge. Bensel sagte: &ldquo;Als Europas gr&ouml;&szlig;ter G&uuml;terverkehrscarrier wollen wir neue M&auml;rkte erschlie&szlig;en und der Korridor II sowie die Transsib-Route bieten ein erhebliches Potenzial zur G&uuml;terverkehrssteigerung&rdquo;. (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dblogistics.de\/site\/shared\/de\/dateianhaenge\/publikationen__broschueren\/ub__transport__logistik\/logistics\/logistics0106__russland.pdf\">DB Logistics [PDF &ndash; 1.8 MB<\/a>]).<\/p><p>Die Bahn AG geht in gro&szlig;em Stil auf Einkaufstour, speist aber ihre Mitarbeiter mit Almosen ab. Das von der Konzernf&uuml;hrung vorgelegte<br>\nAngebot &uuml;ber zwei Prozent Gehaltserh&ouml;hung im Januar 2008 und weitere zwei Prozent im Juli 2009 bezeichneten die Gewerkschaften Transnet und GDBA als &ldquo;Almosen&rdquo;. Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Gehalt f&uuml;r 12 Monate. Die Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL erneuerte ihre Drohung Anfang Juli in Warnstreik zu gehen. Die Zuk&auml;ufe zeigen deutlich in welche Richtung sich k&uuml;nftig die Bahn bewegen wird, ein Ausbau des Transportnetzes auf Kosten des Personenverkehrs. Mit dem B&ouml;rsengang der Bahn und dem Einstieg internationaler Investoren wird diese lukrative Sparte sicher noch weiter ausgebaut werden.<\/p><p><strong>Der B&ouml;rsengang der Bahn &ndash; wiederholt sich die Geschichte?<\/strong><\/p><p>Der B&ouml;rsengang der Bahn wird durch die Best&auml;tigung des Vorstandsvorsitzenden Hartmut Mehdorn in seinem Amt k&uuml;nftig erste Priorit&auml;t erhalten. Die Gro&szlig;e Koalition im Bundestag wird n&auml;chste Woche dar&uuml;ber beraten, ob und wie das heftig umstrittene Bahnprivatisierungsgesetz vom Bundestag akzeptiert wird. Das Verkehrsministerium sieht vor, dass der Bund seinen Einfluss auf die Schieneninfrastruktur faktisch aufgibt.<\/p><p>Das Gesetz zur Bahnprivatisierung weist bei genauerem Hinsehen &Auml;hnlichkeiten mit dem Dawes-Plan von 1924 auf, mit dem die Reichsbahn und ihre Kunden f&uuml;nf Milliarden Reichsmark f&uuml;r im Versailler-Vertrag vereinbarte Kriegs-Reparationen aufbrachten. Damals leistete die Regierung des Deutschen Reiches mit Beginn der Inflation keine Zahlungen mehr f&uuml;r die hohen Kriegsschulden. Woraufhin das Rheinland von belgischen und franz&ouml;sischen Truppen besetzt wurde. Die deutsche Regierung verpf&auml;ndete seinerzeit die Reichsbahn, um die Reparationszahlungen leisten zu k&ouml;nnen. Aus dem Staatsunternehmen Reichsbahn wurde die Deutsche-Reichsbahn-Gesellschaft, die das &ldquo;unsichtbare Eigentum&rdquo; (das Betriebsrecht an den Anlagewerten) an der Infrastruktur erhielt und Milliardenbetr&auml;ge aus dem Unternehmen zog, um die Reparationen bedienen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>In den 1920er- Jahren erhielten die Dividende aus dem Bahnbetrieb Privatunternehmen, wie das heute mit dem B&ouml;rsengang wieder angestrebt wird. 1924 wurde die finanzielle Verwaltung der Eisenbahn aus dem Staatsbetrieb ausgegliedert. Der deutsche Staat blieb nur noch formell Eigent&uuml;mer des gesamten Sachverm&ouml;gens. Als Vertreter der Gl&auml;ubiger wurde ein Treuh&auml;nder bestimmt. Es folgte ein enormer Kapitalabzug. So musste die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft f&uuml;r Zins und Tilgung der deutschen Kriegsschuld bis 1932 rund 660 Millionen Goldmark an die Alliierten leisten. Im Zeitraum von 1925 bis 1930 zahlte die Reichsbahn unter Einschluss der ihr aufgeb&uuml;rdeten Pensionsleistungen und der an die deutsche Industrie abgef&uuml;hrten Dividenden f&uuml;r deren Reichsbahn-Vorzugsaktien 5,5 Milliarden Mark. Mit der Beteiligung von Vorzugsaktien profitierte die deutsche Industrie von dieser Sonderkonstruktion. Denn die Vorzugsaktien erhielten Sitz und Stimme im neu geschaffenen Verwaltungsrat, wodurch die Wirtschaft eine Verbilligung der Transportpreise durchsetzen konnte, die realen Preise hingegen zahlten die Fahrg&auml;ste, die Steuerzahler und sp&auml;tere Generationen. (Quelle: <a href=\"http:\/\/deinebahn.de\/download\/dawes-eigentumssicherungsmodell.pdf\">DeineBahn.de [PDF &ndash; 100 KB]<\/a>)<\/p><p>Die Ministerien f&uuml;r Wirtschaft, Inneres, Justiz und Verbraucherschutz halten den Gesetzentwurf vorliegenden Gesetzentwurf zur Bahnprivatisierung f&uuml;r verfassungswidrig und haben Einw&auml;nde formuliert. Die Ministerien haben Zweifel angemeldet, dass der Bund die grundgesetzlich festgeschriebene Infrastrukturverantwortung nach einer Privatisierung nochaus&uuml;ben kann. Das Bundeswirtschaftsministerium verlangt einen neuen Entwurf von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD).<\/p><p>Im Mai legte die Bahn ihrerseits ein Rechtsgutachten (Scholz-Hommelhoff-Gutachten) vor, an dem der Verfassungsrechtler und ehemalige Verteidigungsminister Rupert Scholz und Peter Hommelhoff, Professor an der Ruprecht-Karls-Universit&auml;t beteiligt waren. Das Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass der Entwurf des Privatisierungsgesetzes uneingeschr&auml;nkt verfassungsrechtlichen Vorgaben entspreche. Hommelhoff ist Mitverfasser eines grundlegenden Aufsatzes zur Interpretation des Art. 87e Abs. 3 und Abs. 4 Grundgesetzes (GG), und sah die gegen die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des Gesetzentwurfs erhobenen Einw&auml;nde als unbegr&uuml;ndet an. Scholz erkl&auml;rte, dass der Gesetzentwurf allen Voraussetzungen des Art. 87e GG entspr&auml;che. &ldquo;Soweit verfassungsrechtliche Einw&auml;nde gegen das geplante Gesetz geltend gemacht worden sind, sind diese s&auml;mtlich unbegr&uuml;ndet. Der Gesetzentwurf erf&uuml;llt in vollem Umfange den Privatisierungsauftrag des Art. 87e Abs. 3 GG und erf&uuml;llt ebenso alle Anforderungen des Infrastrukturauftrages aus Art. 87e Abs. 4 GG.&rdquo;<\/p><p>Das Hommelhoff-Scholz-Gutachten kommt zu dem Schluss: &ldquo;Zu den verfassungsrechtlich gebotenen Gew&auml;hrleistungsma&szlig;nahmen z&auml;hlt entgegen von in Gutachten f&uuml;r Wirtschaftsverb&auml;nde ge&auml;u&szlig;erter Ansicht nicht die rechtlich gesicherte M&ouml;glichkeit des Bundes, auf das operative Gesch&auml;ft der Schienenwegunternehmen Einfluss zu nehmen. Eine derartige Forderung l&auml;uft auf eine verfassungswidrige R&uuml;ckkehr zur Staatsbahn und zum Sonderverm&ouml;gen des Bundes hinaus. Dagegen entwickelt das geplante Gesetz eine Konzeption, die ohne Verletzung des Charakters der Eisenbahnunternehmen als Wirtschaftsunternehmen dem &ouml;ffentlichen Gew&auml;hrleistungsauftrag gerecht wird&rdquo;, erkl&auml;rte Prof. Hommelhoff. (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.db.de\/site\/bahn\/de\/unternehmen\/presse\/presseinformationen\/ubh\/h20070515.html\">DB.de<\/a>). Scholz ist einfaches Mitglied im Hertha-Aufsichtsrat und f&auml;delte einen Sponsorenvertrag zwischen der Bahn und Hertha BSC ein. Die Bahn zahlt j&auml;hrlich 8 Millionen Euro an den Fu&szlig;ballverein. Seltsamer Weise sehen die Gutachter der vier kritischen Bundesministerien und der privatisierungsfreundliche Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) das Privatisierungsgesetz als nicht vereinbar mit der Verfassung an.<\/p><p>Das B&uuml;ndnis <a href=\"http:\/\/www.bahn-fuer-alle.de\/pages\/buendnis.php\">&ldquo;Bahn f&uuml;r Alle&rdquo;<\/a> beruft sich dar&uuml;berhinaus auf eine Repr&auml;sentativen Umfrage, nach der sich 71 Prozent der Bev&ouml;lkerung gegen die Bahnprivatisierung ausgesprochen haben. Von den Befragten werden weitere Streckenstilllegungen, steigende Preise, Massenentlassungen, sinkende Qualit&auml;t und ein weiteres Fahrplanchaos bef&uuml;rchtet. Das B&uuml;ndnis &ldquo;Bahn f&uuml;r Alle&rdquo; bietet Informationen zur Entwicklung der Bahnprivatisierung und dar&uuml;ber, wie eine bessere Bahn in &ouml;ffentlicher Hand aussehen k&ouml;nnte. Auf der Website gibt es neben der <a href=\"http:\/\/deinebahn.de\/story\/08\/108.html\">Unterschriftensammlung<\/a> auch andere M&ouml;glichkeiten, um online aktiv zu werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&Uuml;ber die Hintergr&uuml;nde der Verl&auml;ngerung des Vertrages von Vorstandschef Mehdorn, &uuml;ber die Gesch&auml;fte der Bahn und &uuml;ber die Gesch&auml;fte mit der Bahn und &uuml;ber die verfassungsrechtlichen Streitigkeiten zwischen den Ressorts und der Bahn &uuml;ber das vorliegende Privatisierungsgesetz hat Christine Wicht einige Informationen zusammengetragen. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[37,28,73],"tags":[270,268,1233,596],"class_list":["post-2450","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-globalisierung","category-privatisierung","category-verkehrspolitik","tag-boersengang","tag-deutsche-bahn","tag-evgtransnet","tag-mehdorn-hartmut"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2450","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2450"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2450\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29844,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2450\/revisions\/29844"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2450"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2450"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2450"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}