{"id":24516,"date":"2015-01-09T16:25:54","date_gmt":"2015-01-09T15:25:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516"},"modified":"2015-01-12T07:51:47","modified_gmt":"2015-01-12T06:51:47","slug":"hinweise-des-tages-ii-180","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h01\">Fremdenfeindlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h02\">Der Ruf nach &Uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h03\">Deutsche Exporte im November 2014: + 1,4&nbsp;% zum November 2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h04\">Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h05\">Entsendung: Schlachth&ouml;fe Spitze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h06\">Flassbeck: 2015: Ein gutes neues Jahr?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h07\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h08\">Beschwerden im Akkord: Wie eine selbst ernannte Zuschauervertretung ARD und ZDF zusetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h09\">Weiterer angeblicher Bestechungsversuche vor Ramelow-Wahl <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h10\">Houellebecq &ndash; Lockruf des Schreckens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h11\">Die L&auml;nder tun zu wenig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h12\">Verfehlte Bildungspolitik: Warum S&uuml;dafrika nicht gescheiter wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h13\">Dossier Innerstaatliche Konflikte: Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516#h14\">Zu guter Letzt: Hagen Rether &mdash; Der Islam<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24516&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fremdenfeindlichkeit<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Der Islam wird gar nicht mehr als Religion angesehen&rdquo;<\/strong><br>\nKommunikationswissenschaftler Kai Hafez &uuml;ber das Medienbild von arabischer Welt und Islam, &uuml;ber Pegida und islamistische Bilderst&uuml;rmer<br>\nDie Berichterstattung &uuml;ber die arabische Welt und den Islam braucht Normalisierung durch Differenzierung, fordert Professor Kai Hafez, Kommunikationswissenschaftler an der Universit&auml;t Erfurt. Heute ver&ouml;ffentlichte die Bertelsmann-Stiftung eine von ihm erstellte Studie zur Wahrnehmung des Islam in Deutschland (Islamfeindlichkeit ist salonf&auml;hig geworden).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43808\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Heiner Gei&szlig;ler fordert: Islamisten ausweisen und Verschleierung verbieten<\/strong><br>\nAu&szlig;erdem m&uuml;ssen wir in Deutschland in der &Ouml;ffentlichkeit die Frauen-Verschleierung verbieten, nicht nur die Burka, sondern auch die Voll-Verschleierung, bei der nur Teile des Gesichts frei bleiben. Ein Verbot ist n&ouml;tig, weil die Verschleierung ein Akt der Diskriminierung der Frauen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/interview-mit-heiner-geissler-keine-sonderrechte-islamisten-ausweisen-und-verschleierung-verbieten_id_4390644.html%20\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man kann und sollte auch &uuml;ber das Tragen der Burka eine ernsthafte Debatte f&uuml;hren, aber so wie sich Gei&szlig;ler hier einl&auml;sst kn&uuml;pft er an die Vergiftung des Debattenklimas an, wie er dies in seiner Funktion als CDU-Generalsekret&auml;r betrieben hat. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Dresdner Scholle<\/strong><br>\nSicher, es ist politisch korrekter zu behaupten, dass Dresden und seine fremdenfeindlichen Pegida-Demonstrationen &uuml;berall seien. Aber richtig ist es nicht. Nirgendwo sonst, nicht mal in Leipzig, will der Pegida-Funke richtig z&uuml;nden, nirgendwo sonst gehen Normalb&uuml;rger mit organisierten Neonazis gemeinsam in gro&szlig;er Zahl auf die Stra&szlig;e. Auch in Westdeutschland existiert Rassismus. Und dennoch weisen Teile Ostdeutschlands seit der Vereinigung zwei Besonderheiten fremdenfeindlicher Politik auf: Erstens erzielen rechtspopulistische und rechtsextremistische Parteien &uuml;berdurchschnittliche Ergebnisse. Nur hier konnte die NPD insgesamt viermal die F&uuml;nfprozenth&uuml;rde &uuml;berspringen. Und zweitens verb&uuml;ndeten sich nur in Ostdeutschland Nazis mit Normalb&uuml;rgern zum Mob: bei den Pogromen von Hoyerswerda und Rostock 1991\/92. &ndash; Dennoch w&auml;re es falsch, vom Osten als Dunkeldeutschland zu sprechen. Aber es gibt Dunkeldresden &ndash; eine Gegend, in der sich NPD und AfD sehr heimisch f&uuml;hlen. Auch der Dresdner Lokalpatriotismus geh&ouml;rt zu den Erfolgsfaktoren von Pegida. Denn die Liebe zur eigenen Scholle und Weltoffenheit sind noch immer zwei Dinge, die nicht zusammenpassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2014%2F12%2F23%2Fa0032&amp;cHash=0f815e0b6cc01fb73c42f2151363c7ad\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So sinnvoll es ist, danach zu fragen, aus welchen sozialen Schichten sich die Pegidanh&auml;nger zusammensetzen und was sie letztlich antreibt, vernachl&auml;ssigt wird die Frage, warum sie sich gerade in Dresden ballen. In anderen St&auml;dten setzt sich die Bewegung zum Teil anders zusammen, vor allem sind es jeweils h&ouml;chstens einige Hundert. Sicherlich spielt in Dresden f&uuml;r das stete Anwachsen der Pegida-Tourismus eine Rolle. Zumindest finde ich in meinem heimischen Tagesblatt die Meldung, dass einige hiesige AfD-Mitglieder in der Vorweihnachtszeit nach Dresden fuhren &ndash; auch wenn der Vorsitzende jetzt eher den Sightseeingcharakter der Reise betont sehen m&ouml;chte. Aber irgendwie l&auml;sst einen die Frage nicht los, warum gerade Dresden. Der Politologe, Michael L&uuml;hmann, hat dazu einen Versuch gewagt: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2014-12\/pegida-dresden-politische-tradition\/komplettansicht\">Dresden: Pegida passt nach Sachsen<\/a>&ldquo;. Sollte sich die Bewegung tats&auml;chlich nur in Dresden konzentrieren, muss man die Bedeutung von Pegida relativieren und sich die spezifische ostdeutsche, s&auml;chsische bzw. Dresdner Situation vornehmen. Ansonsten ist das Ph&auml;nomen schon seit l&auml;ngerem bekannt und betrifft nicht nur die niederen St&auml;nde. Die &ldquo;taz&rdquo; schrieb 2010 zu den Forschungsergebnissen von Wilhelm Heitmeyer und seinem Team: &ldquo;Das B&uuml;rgertum verroht &ndash; und die liebsten Opfer sind schon ausgemacht: die Muslime. Das ist im Kern die neue und alarmierende Auskunft der gr&ouml;&szlig;ten und &auml;ltesten repr&auml;sentativen Umfrage Deutschlands, der &ldquo;Deutschen Zust&auml;nde&rdquo; von den Bielefelder Soziologen um Wilhelm Heitmeyer. Die neuesten Zahlen der mittlerweile im neunten Jahr aktualisierten Umfrage zeigen, dass sich die Islamfeindlichkeit in Deutschland im Vergleich zum vergangenen Jahr klar erh&ouml;ht hat. Besonders stark war der Anstieg bei den knapp 20 Prozent Wohlhabenden oder Reichen im Lande. Und die Islamophobie steigt deutlich auch im politisch sich links oder in der Mitte verortenden Milieu. Heitmeyer sprach bei der Vorstellung der Studie am Freitag in Berlin von einer &ldquo;zunehmend rohen B&uuml;rgerlichkeit&rdquo;. Sein Kollege Andreas Zick sah eine &ldquo;Radikalisierung der Mitte&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Scharfe Kritik an der Dialog-Strategie und den Ausschreitungen bei der B&uuml;rgerversammlung zum neuen Fl&uuml;chtlingsheim<\/strong><br>\nDie Informationsveranstaltung zum neuen Fl&uuml;chtlingsheim in Dortmund sollte gestern Abend eigentlich dar&uuml;ber informieren, das bald Fl&uuml;chtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten in Syrien, Irak und Afghanistan, in eine alte Hauptschule im n&ouml;rdlichen Stadtteil einziehen werden. In der Regel sind solche Veranstaltungen dazu da, die meist unberechtigten Sorgen der Menschen zu entkr&auml;ften und Fragen zu den Neuank&ouml;mmlingen und zu der Notunterkunft zu beantworten. Die Entscheidung der Bezirksb&uuml;rgermeister die neue Dialogreihe, anders als in der Vergangenheit, ohne eine Ausschlussklausel f&uuml;r Rechte durchzuf&uuml;hren, hat sich gestern Abend ger&auml;cht. Die Situation eskalierte. Ein Polizist wurde verletzt, es gab zahlreiche Beleidigungen und Einsch&uuml;chterungsversuche gegen Besucher der Veranstaltung.<br>\nDie Nazis, die sich an der Evinger Mitte zu einer Gruppe von ca. 40 Leuten zusammengerottet hatten, kamen als geschlossener Zug am Veranstaltungsort, einer Evinger Kirche, an. Es ist nachvollziehbar, dass die vier Security-M&auml;nner am Eingang angesichts dieses Naziaufmarsches den Zutritt nicht verhindert haben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ruhrbarone.de\/ausschreitungen-bei-dortmunder-buergerversammlung-zum-neuen-fluechtlingsheim\/98192\">Rurbarone<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Ruf nach &Uuml;berwachung<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>BILD: Warum wir die &Uuml;berwachung der NSA gegen den Terror brauchen<\/strong><br>\nDie vergangenen zwei Tage habe ich in Washington D.C. verbracht und dort f&uuml;r Sie recherchiert, wie US-Geheimdienstler und Milit&auml;rs mit jahrelanger Erfahrung in der Terrorismusbek&auml;mpfung (CT, sagt man in Washington, Counter Terrorism) auf die Anschl&auml;ge von Paris und die Sicherheit Europas blicken.<br>\nIhre Analyse ist furchterregend!\n<ul>\n<li>Alle drei sagen weitere Anschl&auml;ge nach dem Muster von Paris voraus. <\/li>\n<li>Alle drei sagen, dass es nie zuvor in Europa so viele, milit&auml;risch so gut ausgebildete und kampferprobte, so radikalisierte junge M&auml;nner gegeben hat. <\/li>\n<li>Und alle drei sind sich einig, dass niemand der Verhinderung von Terroranschl&auml;gen so sehr geschadet hat wie Edward Snowden mit all dem, was er &uuml;ber technische &Uuml;berwachung enth&uuml;llt hat.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/bild-kommentar\/warum-wir-die-ueberwachung-der-nsa-gegen-den-terror-brauchen-39258474.bild.html\">bild.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das war ja zu erwarten, dass die Vertreter des &Uuml;berwachungsstaates auf dem Anschlag in Paris ihr S&uuml;ppchen kochen. Von wegen &bdquo;Je suis Charlie&ldquo;, nichts mit Libert&eacute;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>NRW-Innenminister J&auml;ger h&auml;lt Vorratsdatenspeicherung f&uuml;r grunds&auml;tzlich hilfreich<\/strong><br>\nVor dem Hintergrund des Anschlags in Paris kann Ralf J&auml;ger der Diskussion &uuml;ber die Vorratsdatenspeicherung positive Aspekte abgewinnen. So w&uuml;rden Anschl&auml;ge mit der Methode nicht verhindert, seien bei Ermittlungen jedoch hilfreich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/politik\/nrw-innenminister-jaeger-haelt-vorratsdatenspeicherung-fuer-grundsaetzlich-hilfreich,15187246,29518426.html%20\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nun auch SPD-Innenminister! Vielleicht sollte sich Ralf J&auml;ger erst einmal erkundigen, was die seit 2006 eingef&uuml;hrte Vorratsdatenspeicherung http:\/\/soznet.org\/?p=340  in Frankreich Anschlag in Paris gebracht hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Vorratsdatenspeicherung: Hardliner stehen mit dem R&uuml;cken zur Wand<\/strong><br>\nDie Law-and-Order Hardliner im Europ&auml;ischen Parlament stehen mit dem R&uuml;cken zur Wand. Das Gutachten des juristischen Dienstes macht deutlich, dass nach dem Urteil des EuGH kein Spielraum mehr f&uuml;r irgendeine Form der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung besteht.&rdquo;, erkl&auml;rt Volker Tripp, politischer Referent des Vereins Digitale Gesellschaft.<br>\nDer juristische Dienst des Europ&auml;ischen Parlaments hat heute sein lang erwartetes Gutachten zur EuGH-Entscheidung &uuml;ber die Vorratsdatenspeicherung vorgestellt. Der Ausschuss f&uuml;r b&uuml;rgerliche Freiheiten (LIBE) hatte das Gutachten nach dem Urteilsspruch vom April 2014 in Auftrag gegeben, um die Auswirkungen der Entscheidung auf die EU-Gesetzgebung im Bereich der &Uuml;berwachung zu analysieren&hellip;<br>\nDer juristische Dienst stellt zun&auml;chst fest, dass aus der EuGH-Entscheidung unmittelbar nur die Unwirksamkeit der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung folge, w&auml;hrend andere Gesetze zur &Uuml;berwachung grunds&auml;tzlich in Kraft blieben. Dar&uuml;ber hinaus gelangt er jedoch zu dem Schluss, dass der EU-Gesetzgeber bei dem Erlass von Vorschriften zur Speicherung und Verwendung personenbezogener Daten die im EuGH-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung entwickelten Grunds&auml;tze strikt zu beachten habe; das gesetzgeberische Ermessen sei bei &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen jeglicher Art daher deutlich reduziert. Die gr&ouml;&szlig;te H&uuml;rde liegt nach Ansicht des juristischen Dienstes dabei in der Anlasslosigkeit der Datenspeicherung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/digitalegesellschaft.de\/2015\/01\/gutachten-vds-urteil\/\">Digitale Gesellschaft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutsche Exporte im November 2014: + 1,4&nbsp;% zum November 2013<\/strong><br>\nIm November 2014 wurden von Deutschland Waren im Wert von 95,8&nbsp;Milliarden Euro ausgef&uuml;hrt und Waren im Wert von 78,0 Milliarden Euro eingef&uuml;hrt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorl&auml;ufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Ausfuhren im November 2014 um 1,4&nbsp;% und die Einfuhren um 1,7&nbsp;% h&ouml;her als im November 2013. Kalender- und saisonbereinigt war die Entwicklung von Aus- und Einfuhren im Vormonatsvergleich gegenl&auml;ufig: W&auml;hrend die Ausfuhren gegen&uuml;ber Oktober 2014 um 2,1&nbsp;% sanken, nahmen die Einfuhren um 1,5&nbsp;% zu.<br>\nDie Au&szlig;enhandelsbilanz schloss im November 2014 mit einem &Uuml;berschuss von 17,9&nbsp;Milliarden Euro ab. Im November 2013 hatte der Saldo in der Au&szlig;enhandelsbilanz +&nbsp;17,8&nbsp;Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Au&szlig;enhandelsbilanz&uuml;berschuss im November 2014 bei 17,7 Milliarden Euro.<br>\nUnter Ber&uuml;cksichtigung der Salden f&uuml;r Warenhandel einschlie&szlig;lich Erg&auml;nzungen zum Au&szlig;enhandel (+&nbsp;18,0 Milliarden Euro), Dienstleistungen (&ndash;&nbsp;2,5 Milliarden Euro), Prim&auml;reinkommen (+&nbsp;6,8 Milliarden Euro) und Sekund&auml;reinkommen (&ndash;&nbsp;3,6 Milliarden Euro) schloss &ndash; nach vorl&auml;ufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank &ndash; die Leistungsbilanz im November 2014 mit einem &Uuml;berschuss von&nbsp;18,6 Milliarden Euro ab. Im November 2013 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 21,1&nbsp;Milliarden Euro ausgewiesen.<br>\nIn die Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union (EU) wurden im November 2014 Waren im Wert von 56,0 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 51,4 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegen&uuml;ber November 2013 stiegen die Versendungen in die EU-L&auml;nder um 4,8&nbsp;% und die Eing&auml;nge aus diesen L&auml;ndern um 3,2&nbsp;%. In die L&auml;nder der Eurozone wurden im November 2014 Waren im Wert von 35,0 Milliarden Euro (+&nbsp;2,2&nbsp;%) geliefert und Waren im Wert von 35,0 Milliarden Euro (+&nbsp;3,1&nbsp;%) aus diesen L&auml;ndern bezogen. In die EU-L&auml;nder, die nicht der Eurozone angeh&ouml;ren, wurden im November 2014 Waren im Wert von 21,1&nbsp;Milliarden Euro (+&nbsp;9,4&nbsp;%) ausgef&uuml;hrt und Waren im Wert von 16,4 Milliarden Euro (+&nbsp;3,4&nbsp;%) von dort eingef&uuml;hrt.<br>\nIn die L&auml;nder au&szlig;erhalb der Europ&auml;ischen Union (Drittl&auml;nder) wurden im November 2014 Waren im Wert von 39,8&nbsp;Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 26,6&nbsp;Milliarden Euro aus diesen L&auml;ndern importiert. Gegen&uuml;ber November 2013 nahmen die Exporte in die Drittl&auml;nder um 3,0&nbsp;% und die Importe von dort um 1,1&nbsp;% ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2015\/01\/PD15_008_51.html;jsessionid=BEB0C885BDA18BCD96687B21683BC403.cae3%20\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Ausland und vor allem die EU-L&auml;nder verschulden sich bei deutschen Gl&auml;ubigern weiter. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Ungenutztes Arbeitskr&auml;ftepotenzial: 6,3 Millionen Menschen wollen (mehr) Arbeit<\/strong><br>\nIm Jahr 2013 w&uuml;nschten sich rund 6,3 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 74 Jahren Arbeit oder mehr Arbeitsstunden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage der Arbeitskr&auml;fteerhebung weiter mitteilt, setzte sich dieses ungenutzte Arbeitskr&auml;ftepotenzial aus 2,2 Millionen Erwerbslosen, 1,0 Millionen Personen in Stiller Reserve und 3,1 Millionen Unterbesch&auml;ftigten zusammen. Gegen&uuml;ber dem Vorjahr 2012 ist die Zahl der Unterbesch&auml;ftigten um 3,4 % zur&uuml;ckgegangen, die der Erwerbslosen ging um 1,9 % zur&uuml;ck. Die Zahl der Personen in Stiller Reserve blieb gegen&uuml;ber dem Vorjahr nahezu unver&auml;ndert (&ndash; 0,2 %).<br>\nW&auml;hrend sich das gesamte ungenutzte Arbeitskr&auml;ftepotenzial mit knapp 3,2 Millionen M&auml;nnern im Vergleich zu 3,1&nbsp;Millionen Frauen fast gleichm&auml;&szlig;ig zwischen den Geschlechtern aufteilt, gibt es bei den einzelnen Formen des ungenutzten Arbeitskr&auml;ftepotenzials teilweise deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede. Am st&auml;rksten ausgepr&auml;gt sind diese bei der Unterbesch&auml;ftigung, wenn zus&auml;tzlich nach Vollzeit und Teilzeit differenziert wird.<br>\nUnterbesch&auml;ftigte sind zwar erwerbst&auml;tig, haben aber den Wunsch nach zus&auml;tzlichen Arbeitsstunden und stehen f&uuml;r diese auch zur Verf&uuml;gung. Unterbesch&auml;ftigung bei einer Vollzeitt&auml;tigkeit ist &ndash;&nbsp;anders als die Unterbesch&auml;ftigung der Teilzeitt&auml;tigen&nbsp;&ndash; eine M&auml;nnerdom&auml;ne. Von den 1,4&nbsp;Millionen Unterbesch&auml;ftigten in Vollzeit waren 74&nbsp;% m&auml;nnlich. Bei den 1,7&nbsp;Millionen Unterbesch&auml;ftigten in Teilzeit war es fast genau umgekehrt: Hier waren 73&nbsp;% weiblich.<br>\nDen 3,1 Millionen Unterbesch&auml;ftigten stand eine deutlich kleinere Zahl Erwerbst&auml;tiger gegen&uuml;ber, die weniger arbeiten wollten: Diese insgesamt 870&nbsp;000 sogenannten &Uuml;berbesch&auml;ftigten haben den Wunsch, ihre Arbeitsstunden zu reduzieren, und sind bereit, ein entsprechend verringertes Einkommen hinzunehmen. Anders als bei den Unterbesch&auml;ftigten zeigen sich bei ihnen deutlich geringere Unterschiede zwischen M&auml;nnern und Frauen.<br>\nPersonen in Stiller Reserve haben ebenso wie die Erwerbslosen &uuml;berhaupt keine Arbeit, &auml;u&szlig;erten in der Befragung aber den generellen Wunsch nach Arbeit. Zur Stillen Reserve geh&ouml;ren Personen, die zwar aktiv nach Arbeit suchen, jedoch nicht kurzfristig f&uuml;r eine Arbeitsaufnahme zur Verf&uuml;gung stehen. Ebenfalls zur Stillen Reserve z&auml;hlen Personen, die keine Arbeit suchen, aber grunds&auml;tzlich gerne arbeiten w&uuml;rden und f&uuml;r Arbeit auch verf&uuml;gbar sind. Im Jahr 2013 waren etwas mehr Frauen (560&nbsp;000) als M&auml;nner (470&nbsp;000) in der Stillen Reserve. Der Anteil der Stillen Reserve an den Nichterwerbspersonen war bei den Frauen jedoch mit 4,9&nbsp;% geringer als bei den M&auml;nnern (5,7&nbsp;%), da 11,5 Millionen weiblichen Nichterwerbspersonen nur 8,3 Millionen m&auml;nnliche Nichterwerbspersonen gegen&uuml;berstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2015\/01\/PD15_005_132.html\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/li>\n<li><strong>Zuwanderung schafft Besch&auml;ftigung<\/strong><br>\nBleibt die Frage, wie die Besch&auml;ftigung trotz geringen Wachstums bei gleichzeitig stagnierender Arbeitslosigkeit auf immer neue Rekordh&ouml;hen steigen kann. Die BA f&uuml;hrt vor allem die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskr&auml;fte in den vergangenen Jahren an, um den Besch&auml;ftigungszuwachs zu erkl&auml;ren. Hinzu kommt, dass &auml;ltere Arbeitnehmer deutlich l&auml;nger arbeiten als noch vor zehn oder 20 Jahren. Die Erwerbsquote der 60- bis 64-J&auml;hrigen stieg von 20 Prozent im Jahr 2000 auf mittlerweile &uuml;ber 46 Prozent an. Ein Drittel dieser Altersgruppe ist mittlerweile sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt&hellip;<br>\nDabei hat das gesamte Arbeitsvolumen in diesem Zeitraum nicht etwa zu-, sondern abgenommen. Erst 2013 wurde mit 58,1 Milliarden Stunden wieder ann&auml;hernd das Niveau von 1994 erreicht. Im Wesentlichen ist diese Entwicklung dem Zuwachs der Teilzeitstellen geschuldet, die wiederum fast ausschlie&szlig;lich von Frauen besetzt werden. Das bedeutet: Zwar stehen mehr Menschen im Beruf denn je, pro Kopf aber sinkt das Arbeitsvolumen.<br>\nWieso aber geht die Zahl der Arbeitslosen nicht deutlicher zur&uuml;ck? Die Antwort birgt eine bittere Wahrheit: Der Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit kommt kaum mehr voran. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der arbeitsuchenden Hartz-IV-Empf&auml;nger 2014 um nur noch 16 000 auf 1,965 Millionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/arbeit---soziales\/analyse-zuwanderung-schafft-beschaeftigung,1473632,29508216.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Falsche Rekord-Meldung zum Arbeitsmarkt in 2014.<\/strong><br>\nWeser-Kurier, NWZ (Online), Kieler Nachrichten (Online), Westf&auml;lische Nachrichten (Online) und diverse andere Medien (Suche: &ldquo;2,892 Millionen&rdquo;) behaupten am Tag nach der monatlichen Pressekonferenz der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit am 7. Januar 2015:<br>\n&bdquo;Beim Blick auf das Gesamtjahr 2014 schl&auml;gt der deutsche Arbeitsmarkt alle Rekorde: Mit durchschnittlich 2,892 Millionen rutschte die Zahl der Erwerbslosen auf einen neuen Tiefstand &ndash; und konnte selbst die bisherige Bestmarke vom Jahr 1991 unterschreiten, wie die BA berichtete.&ldquo; (Weser-Kurier, 8. Januar 2015, Seite 1)<br>\nDies ist falsch: Im Jahresdurchschnitt wurden 2014 bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern in der Bundesrepublik Deutschland 2,898 Millionen Arbeitslose (2.898.388) registriert. Im Jahresdurchschnitt 1991 wurden bei den Arbeits&auml;mtern durchschnittlich 2,602 Millionen Arbeitslose (2.602.203) registriert. Falsch ist auch, dass die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) dies&nbsp;so berichtete.<br>\nDie &ldquo;bisherige Bestmarke vom Jahr 1991&ldquo; wurde also auch 2014 deutlich verfehlt. Im Jahresdurchschnitt wurden 2014&nbsp;insgesamt 296.185 mehr Arbeitslose registriert als 1991. (Bremen, 8. Januar 2015)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/36-texte-biaj-kurzmitteilungen\/577-weser-kurier-und-andere-falsche-rekord-meldung-zum-arbeitsmarkt-2014.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung&#8232;und Jugendberufshilfe (BIAJ)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Entsendung: Schlachth&ouml;fe Spitze<\/strong><br>\nDie Zahl der ausl&auml;ndischen Unternehmen, die Arbeitnehmer nach Deutschland entsenden, lag im vergangenen Jahr bei rund 226.000. Das geht aus der Antwort (18\/3520) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18\/3332) der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen hervor. Der Antwort ist ferner zu entnehmen, dass nach dem Baugewerbe das Schlacht- und Fleischverarbeitende Gewerbe die meisten entsandten Arbeitnehmer besch&auml;ftigt. Im Baugewerbe waren es demnach 9.607, in Schlachth&ouml;fen 5.853 und in der Fleischverarbeitung 5.278 Besch&auml;ftigte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015_01\/-\/352928\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Flassbeck: 2015: Ein gutes neues Jahr?<\/strong><br>\nSchnell, vorlaut und arrogant hat die deutsche Politik auf einen m&ouml;glichen Wahlsieg der Linken in Griechenland reagiert und ihnen vorsorglich ins Stammbuch geschrieben, die jetzige Politik sei ohne jede Alternative. Deswegen, so muss man daraus folgern, gibt es f&uuml;r die B&uuml;rger in Griechenland, im Gegensatz zu dem, was sie selbst glauben, gar nichts zu w&auml;hlen&hellip;<br>\nAuch ein Austritt Griechenlands aus dem Euroraum wird in Deutschland mit leichter Hand ins Spiel gebracht. Das Land sei nicht systemrelevant, sagt man und bildet sich ein, man k&ouml;nne ein Land einfach vor die T&uuml;r setzen, ohne den anderen genau damit zu zeigen, in welchem Ma&szlig;e sie ihre Unabh&auml;ngigkeit und Souver&auml;nit&auml;t verloren haben, ohne etwas daf&uuml;r zu bekommen. Auch jetzt will man noch nicht begreifen, dass, genau wie zu Beginn der Eurokrise, Griechenland nur ein Symptom der Krise ist und die eigentlichen Probleme in Frankreich und Italien weiter einer L&ouml;sung harren. Auch denen diktieren wir Deutschen ja, was sie zu tun und zu lassen haben. Aber auch dort verstehen immer mehr Menschen, dass Wahlen keine Bedeutung haben, weil die heimischen Politiker nur Marionetten der europ&auml;ischen &Uuml;berregierung in Berlin sind. In diesen L&auml;ndern aber kommt die Alternative nicht wie in Griechenland von links, sondern von ganz weit rechts und sie ist explizit anti-europ&auml;isch&hellip;<br>\nDer eigentliche intellektuelle Offenbarungseid, man mag es schon gar nicht mehr sagen, ist nat&uuml;rlich das Abfeiern der schwarzen Null im Bundeshaushalt. In wenigen Tagen wird das Statistische Bundesamt das vorl&auml;ufige Ergebnis seiner Berechnung des Bruttoinlandsprodukts vorlegen und dann werden wir wissen, dass die deutsche Wirtschaft 2014 um etwa 1 Prozent gewachsen ist und dass das einherging mit &uuml;ber 200 Milliarden Euro an neuen Schulden, n&auml;mlich Schulden des Auslandes. Auch 2015 werden wir genauso viele oder gar noch mehr neue Schulden des Auslands bei uns ben&ouml;tigen, damit man beim Bund und bei den L&auml;ndern weiter schwarze Nullen feiern kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/2015-ein-gutes-neues-jahr\/%20\">Flassbeck economics<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ich m&ouml;chte insbesondere auf folgende Abs&auml;tze hinweisen, die &uuml;ber das rein &Ouml;konomische hinausgehen. &ldquo;Die zunehmende deutsche Ignoranz zeigt sich auch in anderen Bereichen. [&hellip;] Niemand in der Koalition hat die kurze Debatte &uuml;ber die Notwendigkeit h&ouml;herer Lohnsteigerungen in Deutschland aufgenommen, die im vergangenen Sommer sogar die Bundesbank erreicht hatte.&rdquo; Imponiert hat mir vor allem folgende Passage:&#8232;&#8232;&rdquo;Die Zuwanderungsdebatte auf Heller und Pfennig ist ungemein gef&auml;hrlich, weil sie suggeriert, es g&auml;be einen wahren wirtschaftlichen Kern in ihr. Den aber gibt es nicht. Jedem Menschen, der aus welchen Gr&uuml;nden auch immer zuwandert, muss man eine Chance geben. Ob er sie nutzt oder nicht, h&auml;ngt nicht von ihm allein ab, sondern auch von den Chancen, die eine Gesellschaft f&uuml;r alle B&uuml;rger schafft. Ob der Einzelne am Ende seines Lebens mehr Nutzen als Kosten gestiftet hat, fragen wir aus guten Gr&uuml;nden bei den eigenen B&uuml;rgern nicht. Folglich sollten wir es auch bei keinem anderen fragen.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Griechische Oligarchen: Meine Zeitung, meine Baufirma, mein Land<\/strong><br>\nDas Linksb&uuml;ndnis Syriza will bei einem Wahlsieg die griechischen Medien-Oligarchen entmachten. Tats&auml;chlich missbrauchen reiche Griechen ihre Beteiligungen an Zeitungen und TV-Sendern f&uuml;r ihre Gesch&auml;ftsinteressen. Daran ist auch die EU Schuld.<br>\nFalls das griechische Linksb&uuml;ndnis Syriza am Sonntag die Parlamentswahl gewinnt, will es ein &ldquo;s&uuml;ndiges Dreieck&rdquo; zerst&ouml;ren. Gemeint ist die Verbindung aus einigen der wichtigsten Medien, Banken und Politikern des Landes, die den Interessen einer einflussreichen Oligarchie dienen.<br>\n&ldquo;Eine Reihe von Leuten erh&auml;lt gleichzeitig staatliche Auftr&auml;ge und kontrolliert Medien, Banken und Immobilienfirmen, wodurch sie zuviel Einfluss auf das politische System haben&rdquo;, sagt Syriza-Sprecher Panos Skourletis SPIEGEL ONLINE. &ldquo;Das kann und wird unter einer Syriza-Regierung nicht so weitergehen.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/die-gefaehrliche-medienmacht-von-griechenlands-oligarchen-a-1011927.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland bleibt Euroland<\/strong><br>\nDie s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenl&auml;nder leiden massiv unter der sozialen Kahlschlagpolitik der EU: Die Armut steigt, L&ouml;hne sinken, die Binnennachfrage ist eingebrochen. Deshalb ist ein Kurswechsel bei der EU-Antikrisen-Strategie &uuml;berf&auml;llig &ndash; Griechenland muss Euroland bleiben. No Grexit! Der DGB-klartext&hellip;.<br>\nFakt ist: In Griechenland gibt es zu Recht Unmut &uuml;ber die bisherige Krisenpolitik. Sie hat zu einem massiven Anstieg der Armut gef&uuml;hrt. Die Zahl der Obdachlosen steigt. Stra&szlig;enkriminalit&auml;t nimmt zu. Das Gesundheitssystem ist der K&uuml;rzungspolitik zum Opfer gefallen. Schon 2011 wurden nur noch 6 Prozent der gesunkenen Wirtschaftsleistung f&uuml;r Gesundheitsvorsorge ausgegeben. Drei Millionen Menschen haben laut Zeitungsberichten keinen Zugang mehr zur Gesundheitsversorgung.<br>\nEs braucht einen Kurswechsel bei der EU-Anti-Krisen-Strategie insgesamt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++942bf7a4-97e9-11e4-9e08-52540023ef1a\">DGB klartext<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Beschwerden im Akkord: Wie eine selbst ernannte Zuschauervertretung ARD und ZDF zusetzt<\/strong><br>\nEin Leipziger Verein, der sich &ldquo;St&auml;ndige Publikumskonferenz&rdquo; nennt, bombardiert ARD und ZDF mit formalen Beschwerden &uuml;ber das Programm. Bem&auml;ngelt wird vor allem die Berichterstattung &uuml;ber den Ukraine-Konflikt. Die Sender wehren sich gegen die Kritik &ndash; und fluchen &uuml;ber die Arbeit, die sie ihnen macht&hellip;<br>\nBei den Auseinandersetzungen zwischen dem &bdquo;St&auml;ndigen Publikumsrat&ldquo; und ARD und ZDF geht es nicht nur um Inhalte, sondern auch um die Form der Kritik. Erstaunlich hilflos und gereizt reagieren die Sender darauf, dass unzufriedene Zuschauer, die sie finanzieren m&uuml;ssen, sich nicht mehr mit der Rolle von Leserbriefschreibern zufrieden geben. Stattdessen versuchen sie, durch das Mittel der Programmbeschwerde und die Dokumentation in der &Ouml;ffentlichkeit ihrer Kritik maximale Wirkung zu verschaffen&hellip;<br>\nDer Fernsehrat des ZDF hat in einem ersten Rutsch in seiner letzten Sitzung vor Weihnachten alle Beschwerden abgelehnt. Damit ist dann auch jeweils die Sache f&uuml;r Maren M&uuml;ller erledigt. &bdquo;Im Prinzip ist dann alles gesagt&ldquo;, meint sie. &bdquo;Wenn der Rundfunkrat nicht auf der Seite des Publikums steht, ist alles gesagt.&ldquo;<br>\nAuf der Seite des Publikums. Oder dessen selbsternannter st&auml;ndiger Konferenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krautreporter.de\/270--beschwerden-im-akkord-wie-eine-selbst-ernannte-zuschauervertretung-ard-und-zdf-zusetzt\">Stefan Niggemeier in KR (Krautreporter)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Weiterer angeblicher Bestechungsversuche vor Ramelow-Wahl<\/strong><br>\nIm Zusammenhang mit angeblichen Bestechungsversuchen vor der Wahl des Linkspolitikers Bodo Ramelow zum Th&uuml;ringer Ministerpr&auml;sidenten gibt es neue Vorw&uuml;rfe. Die &ldquo;Th&uuml;ringer Allgemeine&rdquo; berichtete &uuml;ber einen zweiten SPD-Abgeordneten, dem von einem Vertreter der CDU ein Ministeramt in einer m&ouml;glichen schwarz-rot-gr&uuml;nen Koalition angeboten worden sein soll, falls er Ramelow die Stimme verweigere.<br>\nDer namentlich nicht genannte SPD-Abgeordnete sagte der Zeitung, ein &ldquo;hochrangiges&rdquo; CDU-Mitglied habe ihm f&uuml;r diesen Fall den Posten des stellvertretenden Ministerpr&auml;sidenten zugesagt. Bereits zuvor hatte es Berichte von einem anderen unmoralischen Angebot gegeben.<br>\nIn der &ldquo;S&uuml;dth&uuml;ringischen Zeitung&rdquo; und dem &ldquo;Freien Wort&rdquo; erhob ein anderer anonymer SPD-Abgeordneter entsprechende Vorw&uuml;rfe gegen einen ebenfalls nicht genannten CDU-Politiker, &ldquo;dem man einen gewissen Einfluss innerhalb der CDU zutrauen kann&rdquo;: Dieser soll dem Sozialdemokraten indirekt ein Ministeramt in einer CDU-gef&uuml;hrten Regierung angeboten haben &ndash; offenbar als Gegenleistung daf&uuml;r, wenn er Rot-Rot-Gr&uuml;n verhindere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_72418018\/wahl-von-bodo-ramelow-bestechungsvorwuerfe-gegen-die-cdu.html\">T-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.H.:<\/strong> Bei all der Hetze der so genannten Volksparteien im Vorfeld der Ministerpr&auml;sidentenwahl braucht uns eine derartige Meldung nun wirklich nicht zu &uuml;berraschen. Es w&auml;re freilich wirklich zu begr&uuml;&szlig;en, wenn die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nicht im Sande verlaufen oder wom&ouml;glich ebenfalls &ldquo;anderweitig&rdquo; beeinflusst w&uuml;rden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lockruf des Schreckens<\/strong><br>\nEr war auf dem Titelbild der j&uuml;ngsten Ausgabe von Charlie Hebdo karikiert. Jetzt wird dem Schriftsteller Houellebecq vorgeworfen, er habe durch seinen Islam-Roman &ldquo;Unterwerfung&rdquo; den Terroranschlag von Paris herbeigerufen&hellip;<br>\nDie Unentschiedenheit des neuen Romans hingegen &ndash; also die offene Frage, ob sich der Autor ein islamisches Frankreich w&uuml;nscht oder es grauenhaft findet &ndash; trug vermutlich dazu bei, dass die Debatte um diesen Roman so schnell heftig wurde. Und es hilft dem Autor dabei nun wenig, wenn er, nach dem Anschlag, immer wieder erkl&auml;rt, das Buch &ldquo;Unterwerfung&rdquo; m&ouml;ge zwar vielleicht eine realistische, wenn auch zeitlich arg verk&uuml;rze Utopie sein, im Kern handele es sich jedoch um einen Roman. Und es gebe zwar B&uuml;cher, von denen die Geschichte ver&auml;ndert werde, das &ldquo;Kommunistische Manifest&rdquo; zum Beispiel. Aber das gelte eben nicht f&uuml;r Romane. Vermutlich wei&szlig; der Schriftsteller selbst, dass er so viel Naivit&auml;t nur vorspielt. Denn selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnen Romane, ja auch Gedichte, die reale Welt ver&auml;ndern, und auch Schriftsteller k&ouml;nnen es, selbst wenn sie gar nicht mit Romanen in die &Ouml;ffentlichkeit&nbsp;treten.<br>\nOb und in welchem Ma&szlig;e es ihnen geschieht, h&auml;ngt allerdings keineswegs nur von ihnen ab, sondern von den politischen und sozialen Kr&auml;ften, die sie tragen, bef&ouml;rdern oder von denen sie ergriffen werden. An diesem Punkt ist der Schriftsteller nicht frei, und das Beste, was ihm widerfahren kann, ist es, genau das zu wollen, was mit ihm und seinem Werk gemacht&nbsp;wird.<br>\nDenn so, wie der Erz&auml;hler zu Beginn von &ldquo;Unterwerfung&rdquo; durch Paris geht, um tausendundeinen Beleg f&uuml;r eine fortgeschrittene Islamisierung der Stadt zu finden, so widerf&auml;hrt nun Michel Houellebecq etwas &Auml;hnliches: Sein Schriftstellerkollege Emmanuel Carr&egrave;re behauptet jetzt, sein Roman sei eine Vorwegnahme des terroristischen &Uuml;berfalls, und vielen erscheint er nun zumindest als eine Art Indiz f&uuml;r die Ankunft des Schreckens, manchen gar als Lockruf f&uuml;r diesen Schrecken, der dann aber tats&auml;chlich &uuml;ber eine satirische Zeitschrift herfiel und nicht &uuml;ber den Roman oder seinen&nbsp;Autor.<br>\nDagegen ist der Autor so machtlos wie gegen alle anderen Konsequenzen, die seine Leser aus seinen B&uuml;chern ziehen. Und er darf aus dieser Machtlosigkeit nicht die Konsequenz ziehen, den Roman seinen Folgen zu&nbsp;opfern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/literatur-und-terror-lockruf-des-schreckens-1.2295607-2\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die L&auml;nder tun zu wenig<\/strong><br>\nBildung habe &ldquo;oberste Priorit&auml;t&rdquo;, hie&szlig; es, konkrete Ziele wurden formuliert &ndash; und innerhalb der gesetzen Frist bei Weitem nicht erreicht. Die Hauptverantwortlichen lassen sich bei n&auml;herem Hinsehen leicht ausmachen&hellip;<br>\nBei n&auml;herem Hinsehen lassen sich jedoch die Hauptverantwortlichen ausmachen: die Bundesl&auml;nder. Sie sind laut Grundgesetz verantwortlich f&uuml;r Schulen und Hochschulen, doch viele von ihnen sind dieser Aufgabe nicht gerecht&nbsp;geworden.<br>\nDas l&auml;sst sich bei den Hochschulen gut zeigen: Der Bund hat in den vergangenen zehn Jahren seine Hilfen um mehr als 160 Prozent gesteigert, die L&auml;nder hingegen nicht einmal um ein Drittel &ndash; w&auml;hrend die Zahl der Studienanf&auml;nger um gut 42 Prozent gewachsen ist. Sogar reiche L&auml;nder wie Baden-W&uuml;rttemberg vernachl&auml;ssigten jahrelang ihre Hochschulen. Eine Priorit&auml;t f&uuml;r Bildung sieht anders&nbsp;aus&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/bildungsrepublik-deutschland-die-laender-tun-zu-wenig-1.2293191\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verfehlte Bildungspolitik: Warum S&uuml;dafrika nicht gescheiter wird<\/strong><br>\nS&uuml;dafrika muss sich in internationalen Bildungs-Vergleichen stets mit hinteren Pl&auml;tzen zufriedengeben. Im j&uuml;ngsten Index des Weltwirtschaftsforums (WEF) lag die zweitgr&ouml;sste afrikanische Volkswirtschaft in puncto Qualit&auml;t des Bildungswesens auf Rang 140 von 144 L&auml;ndern, bei der G&uuml;te der Mathematikausbildung sogar auf dem letzten Platz. Auch in den turnusm&auml;ssigen Pr&uuml;fungen des Bildungsministeriums erreichten Neuntkl&auml;ssler in Mathematik im Durchschnitt nur 11 von 100 Punkten. Ein Jahr zuvor waren es 14 Punkte. Emp&ouml;rt hat die Regierung die Untersuchung des Weltwirtschaftsforums zur&uuml;ckgewiesen. Eine schlechtere Ausbildung als in Burkina Faso, Sierra Leone oder Mali? Das wollte man in der leistungsf&auml;higsten Volkswirtschaft Afrikas nicht hinnehmen. Unbestritten ist, dass die Bildungskrise in S&uuml;dafrika hauptverantwortlich ist f&uuml;r eine chronisch hohe Arbeitslosigkeit von &uuml;ber 25%. Unter den Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren haben mehr als 50% keine Arbeit. Legt man den heutigen nationalen Durchschnitt zugrunde, werden nur 50 der jetzigen 112 Prestwich-Erstkl&auml;ssler zum Matrik, der Schulabschlusspr&uuml;fung, in elf Jahren antreten. 39 werden bestehen, 12 mit einer ausreichenden Note, um studieren zu k&ouml;nnen. Das treibt auch S&uuml;dafrikas Unternehmen um. Die Gesetzgebung zwingt sie, mehr schwarze Mitarbeiter einzustellen, um die Ungleichbehandlung w&auml;hrend der Zeit der Rassentrennung gutzumachen. Doch selbst 20 Jahre nach dem Ende des Unrechtregimes ist das Angebot an potenziellen Kandidaten extrem klein.<br>\nS&uuml;dafrikas Schulwesen ist nach wie vor zweigeteilt: zwar nicht mehr in Schulen f&uuml;r schwarze und f&uuml;r weisse Kinder, sondern in solche f&uuml;r arme und f&uuml;r reiche. Wer es sich leisten kann, schickt den Sohn oder die Tochter auf eine Privatschule und nimmt daf&uuml;r teilweise hohe Kredite auf. Der Rest der Bev&ouml;lkerung muss mit staatlichen Schulen vorliebnehmen, die vor allem in den Armenvierteln oft kaum funktionsf&auml;hig sind. Erst seit kurzem gibt es Privatschulen f&uuml;r Geringverdiener. Erst seit kurzem gibt es Privatschulen f&uuml;r Geringverdiener. Hervorgetan hat sich beispielsweise das b&ouml;rsennotierte Unternehmen Curro, das eine breite Mischung von Schulen unterschiedlichen Zuschnitts betreibt. Die profitable Curro zeigt, dass eine gute Grundausbildung nicht unbedingt hohe Geb&uuml;hren erfordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/warum-suedafrika-nicht-gescheiter-wird-1.18454543\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Mag sein, dass diese Privatschulen f&uuml;r Geringverdiener besser sind als die staatlichen Schulen, aber dennoch d&uuml;rfte selbst hier ein Teil der Bev&ouml;lkerung ausgeschlossen sein. An anderer Stelle wird im NZZ-Artikel darauf hingewiesen, dass selbst in staatlichen Schulen Geb&uuml;hren f&auml;llig werden, welche f&uuml;r viele zu hoch sind. Es ist davon auszugehen, dass die Privatschulen f&uuml;r Geringverdiener noch h&ouml;here Geb&uuml;hren verlangen. Das im Artikel hochgelobte Sponsoring durch Einzelpersonen und Unternehmen ist eher der Ausdruck eines skandal&ouml;sen Missstandes, der umso blamabler wirkt, wenn man bedenkt, dass S&uuml;dafrikas Regierung 20 Prozent des Jahreshaushalts f&uuml;r die Bildung ausgibt. &ldquo;Das ist mehr, als andere afrikanische L&auml;nder aufwenden, die in den Ranglisten besser abschneiden&rdquo; schreibt die NZZ, welche besch&ouml;nigend von &ldquo;Missmanagement und beh&ouml;rdlichem Schlendrian&rdquo;. Jeder, der die Entwicklung in S&uuml;dafrika verfolgt, wei&szlig;, <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/regionen\/Suedafrika1\/zuma3.html\">dass das Land bis die Spitzen der Politik von Korruption zerfressen ist<\/a>. Nur so sind Situationen wie z.B. im Ostkap zu erkl&auml;ren: &ldquo;In der Provinz Ostkap schafft es das dortige Bildungsministerium seit Jahren nicht, gen&uuml;gend B&uuml;cher f&uuml;r die Sch&uuml;ler zu liefern. Ein Gericht musste das Ministerium unl&auml;ngst verpflichten, Lehrergeh&auml;lter in Millionenh&ouml;he nachzubezahlen und Hunderte Lehrerstellen zu besetzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Dossier Innerstaatliche Konflikte: Syrien<\/strong><br>\nDer Syrien-Konflikt ist weiter eskaliert. Er hat weit mehr als 200.000 Menschenleben gefordert. &Uuml;ber 9 Mio. Menschen sind auf der Flucht &ndash; fast die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung. Neben dem syrischen Regime ist der &ldquo;Islamische Staat&rdquo; zur st&auml;rksten Kraft geworden. Dagegen schrumpft das Territorium gem&auml;&szlig;igter Gruppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/internationales\/weltweit\/innerstaatliche-konflikte\/54705\/syrien\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung&#8232;<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine informative Einleitung zur Situation zur Situation in Syrien, die sich mit dem Thema&nbsp; &ldquo;Innerstaatliche Konflikte&rdquo; grenzen setzt. Die Darstellung beginnt mit dem &ldquo;Arabischen Fr&uuml;hling&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Hagen Rether &mdash; Der Islam<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"450\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/DvSdAGmbHeM?rel=0\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-24516","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24516","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24516"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24516\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24522,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24516\/revisions\/24522"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24516"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24516"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24516"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}