{"id":2457,"date":"2007-07-03T09:07:37","date_gmt":"2007-07-03T07:07:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2457"},"modified":"2016-01-01T12:46:55","modified_gmt":"2016-01-01T11:46:55","slug":"die-frankfurter-rundschau-aendert-und-verliert-ihr-format","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2457","title":{"rendered":"Die Frankfurter Rundschau \u00e4ndert und verliert ihr Format."},"content":{"rendered":"<p>Die Seit einem Jahr mehrheitlich dem K&ouml;lner Verlag M. DuMont Schauberg geh&ouml;rende &bdquo;FR&ldquo; erscheint seit Juni im sog. Tabloid-Format und ist nur noch etwa halb so gro&szlig; wie 60 Jahre lang zuvor. Das ist nicht die einzige &Auml;nderung der letzten Zeit. Im Mai 2006 wurde der Chefredakteur Wolfgang Storz gegen den Widerstand der Redaktion fristlos entlassen und durch den vormaligen Chefredakteur der Berliner Zeitung <a href=\"?p=1317\">Uwe Vork&ouml;tter ersetzt<\/a>. Die Redaktion hat damals erkl&auml;rt, dass sie den Weg einer linksliberalen, &uuml;berregionalen Qualit&auml;tszeitung &bdquo;gern weiter gegangen w&auml;re&ldquo;. Diese Hoffnung scheint sich zu zerschlagen. Wolfgang Lieb.<br>\n<!--more--><br>\nDie Frankfurter Rundschau hat mich mehr als 40 Jahre meines Zeitungsleserdaseins nahezu t&auml;glich begleitet. Von daher f&auml;llt es nicht leicht, ein unbefangenes Urteil &uuml;ber die Entwicklung dieser Zeitung in den letzten Monaten zu f&auml;llen &ndash; die FR ist eben ein Teil meines politischen Lebens.<\/p><p>Sicherlich ist auch der Wechsel ins Tabloid-Format f&uuml;r einen leidenschaftlichen Zeitungsleser gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig. Aber ich kann nachvollziehen, dass sich eine Zeitung, die r&uuml;ckl&auml;ufige Auflagen hat und in Finanzn&ouml;ten steckt, etwas einfallen lassen muss, um vor allem f&uuml;r j&uuml;ngere Leser attraktiver zu werden, die ihre Zeitung eher am Kiosk kaufen, als dass sie diese abonnieren. Ich will auch zugeben, dass der Trend zum &bdquo;kurz und klein&ldquo; &ndash; angesichts der Konkurrenz der elektronischen Medien &ndash;  zwar beklagenswert, aber vielleicht unaufhaltsam sein mag. <\/p><p>Muss aber die &Auml;nderung des Formats der Zeitung auch mit einem Verlust an Format einhergehen? Steht der links-liberale Kurs der FR in Frage?<\/p><p>Klar, wenn man nicht mehr so viel Platz hat, kann man nicht mehr so viel Hintergr&uuml;ndiges berichten. Muss eine Zeitung deshalb aber oberfl&auml;chlicher werden und weniger kritischen Journalismus bieten?<br>\nIch habe die FR nach der Format&auml;nderung vielleicht bewusster gelesen als zuvor. Vielleicht fiel mir deswegen mancher Beitrag auf, der mich zweifeln lie&szlig;, ob die Linie der FR noch die alte, mir vertraute links-liberal ausgerichtete Tageszeitung war. Meine Zweifel wurden noch mehr gen&auml;hrt, als ich von einer gemeinsamen Veranstaltung der FR mit der arbeitgeberfinanzierten PR-Agentur INSM zum Thema Niedriglohn gelesen habe.<br>\nEin wirklicher Schlag in die Magengrube, war aber die Ausgabe der FR vom Freitag den 29. Juni 2007:<br>\nMit riesigen Lettern, die man eigentlich nur von der BILD-Zeitung kennt, stand da die Zahl &bdquo;3.687.119&ldquo;. Nat&uuml;rlich hatte ich diese Zahl schon in den Fr&uuml;hnachrichten im Radio geh&ouml;rt und wusste worum es ging: Es war die von der Bundesagentur ver&ouml;ffentlichte Zahl der statistisch gef&uuml;hrten Arbeitslosen im Juni.<br>\nWas aber wollte uns die FR mit der dick aufgetragenen Zahl sagen. Wollte sie am Kiosk wahrgenommen werden, neben den anderen Boulevardzeitungen? Wollte sie mitteilen, dass immer noch dreieinhalb Millionen Menschen arbeitslos sind oder wollte die FR damit gar einen riesigen Erfolg vermelden? <\/p><p>Ich hoffte also auf Antworten im redaktionellen Teil und ich fand Texte von Roland Bunzenthal. Auf der Seite 1 las ich nur die unkritische Wiedergabe von Pressemitteilungen der Bundesagentur und eine Darstellung der Kontroverse &uuml;ber den Fachkr&auml;ftemangel. Gerade so als w&auml;ren Engp&auml;sse auf dem Arbeitsmarkt aktuell das gr&ouml;&szlig;te Problem.<br>\nNa ja, so hoffte ich, auf den angegebenen Seiten 13 und 18\/19 w&uuml;rde ich mehr Details erfahren.<br>\nAuf der Meinungsseite musste nochmals Bunzenthal kommentieren. (Ausd&uuml;nnung der Redaktion?) Das Thema war ihm allerdings nur eine (misslungene) Glosse wert. Immerhin wurden &uuml;ber die Zahl in gro&szlig;en Lettern auf der Seite 1 noch eingeschoben, dass es auch noch 2 Millionen nicht registrierte Arbeitslose gibt. Ansonsten endet der Kommentar mit einer wohl ironisch gemeinten Kritik  an den Arbeitgebern, die statt ihre Ausbildungsaufgaben zu erf&uuml;llen nur auf &bdquo;Service und Subventionen&ldquo; schielten. <\/p><p>Ich bl&auml;tterte also auf die Seiten 18\/19. Dort sollte mich wohl ein Foto beeindrucken, auf dem fr&ouml;hliche Elektriker vom Rotlicht einer Leuchtreklame verfremdet auf die Abendsilhouette von K&ouml;ln zeigten.<br>\nEin wundersch&ouml;nes Foto, im Text ging es aber &uuml;berwiegend wieder nur um Lobhudelei, etwa dass Deutschland im EU-Vergleich nun besser dastehe als der Durchschnitt. Und obwohl einige Seiten vorher auf die rechnerische Differenz von 246.500 fehlenden Ausbildungspl&auml;tzen hingewiesen wurde, hei&szlig;t es dort dann im Sinne des allgemeinen Standortvergleichs-Jargon: &bdquo;Speziell bei der Jugendarbeitslosigkeit sei man gemeinsam mit den Briten sogar auf den vordersten Pl&auml;tzen&ldquo;. Da k&ouml;nnen sich aber die unvermittelten Jugendlichen &uuml;ber dieses hervorragende Abschneiden in der Vergleichsstatistik aber richtig Hoffnung machen!<\/p><p>Ansonsten wieder der besch&ouml;nigende Originalton der Bundesagentur, ein kritischer Beitrag &uuml;ber das geringe Interesse der Unternehmen an der Weiterbildung &auml;lterer oder gering qualifizierter Arbeitnehmer und eine Personality-Geschichte &uuml;ber die Jobsuche einer  59-j&auml;hrigen Lehrerin.<\/p><p>Wer wollte, konnte an einer knappen Gegen&uuml;berstellung zwischen dem Anstieg an offenen Stellen und dem R&uuml;ckgang an Lehrstellen, einen kritischen Unterton &uuml;ber die Ausbildungswilligkeit der Unternehmen herauslesen.<\/p><p>Aber keine Zeile dar&uuml;ber, dass die Anzahl der Alg-Leistungsempf&auml;nger insgesamt nur unwesentlich unter dem Vorjahresniveau liegt, nichts &uuml;ber die Zunahme an prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen, wie Leiharbeit und Niedrigl&ouml;hner, nichts Relativierendes &uuml;ber die Besch&ouml;nigung der Statistik der Arbeitsagentur.<\/p><p>Auch das &bdquo;Thema des Tages&ldquo; entsprach eher dem Niveau einer Boulevard-Zeitung: &Uuml;ber Todesengel und Mord in der Intensivstation von Krankenh&auml;usern.<\/p><p>Reaktionen auf die Linkspartei sind das Hauptthema der Innenpolitik: Die Abwehr durch die saarl&auml;ndische SPD und das Ausnutzen der Linkspartei durch die CDU-Kurf&uuml;rsten Wulff und Koch f&uuml;r eine Rote-Socken-Kampagne, das muss man ja &ndash; weil im allgemeinen Trend liegend &ndash;  noch hinnehmen. Die Rede des Bundestagspr&auml;sidenten &uuml;ber Glaube und Vernunft zum 440-j&auml;hrigen Bestehen der Justus-Liebig-Universit&auml;t auf der Dokumentationsseite l&auml;sst sich vielleicht noch mit dem regionalen Bezug der FR begr&uuml;nden. Und das Feature &uuml;ber den Wahlkampf des &bdquo;Notnagels&ldquo; Michael Naumann in Hamburg, na gut, so was muss wohl auch sein. Dass aber die Schriftstellerin Tanja D&uuml;ckers auf der Meinungsseite meint, die Amerikaner vor der Kritik an ihrer derzeitigen Politik in Schutz nehmen zu m&uuml;ssen, indem sie auf Untaten der Chinesen, der Iraner oder &Auml;gypter verweist, ist eine verharmlosende unpolitische Anbiederung an die USA, die selbst in transatlantische Bl&auml;ttern kaum Platz gefunden h&auml;tte. Wer spielt eigentlich die hegemoniale Weltmacht, die USA mit ihrem Pr&auml;sidenten Bush oder die &Auml;gypter?<\/p><p>Noch peinlicher ist allerdings das Interview mit der nordrhein-westf&auml;lischen Schulministerin Barbara Sommer in der Rubrik Wissen &amp; Bildung. Es h&auml;tte auch aus einem CDU-Parteibl&auml;ttchen stammen k&ouml;nnen. Geh&ouml;ren Zentralabitur oder zentrale Pr&uuml;fungen in Klasse zehn etwa zum &bdquo;modernsten Schulsystem Deutschlands&ldquo;. Da darf die Schulministerin unwidersprochen die L&ouml;sung des Problems der engen Verkoppelung von sozialer Herkunft und Bildungschancen ank&uuml;ndigen und gleichzeitig die Hauptschule als Schulform schon ab Klasse f&uuml;nf  als &bdquo;begabungsgerecht&ldquo; r&uuml;hmen. Die Hauptschule bereite auf den Beruf vor, darf sie ohne Widerspruch behaupten. Keine Nachfrage, warum dann nur noch rund vierzig Prozent der Hauptsch&uuml;ler und nur ein Drittel aller Sch&uuml;ler mit Migrationshintergrund einen &Uuml;bergang in die duale Berufsausbildung finden. Ohne heftigen Protest darf Sommer verk&uuml;nden, dass die neu eingef&uuml;hrte verbindliche Schulformempfehlung bei Kindern im Alter von zehn Jahren die &bdquo;Leistungsgerechtigkeit&ldquo; bef&ouml;rdere. Kein Wort zu der Aufl&ouml;sung der Schulbezirke f&uuml;r Grundschulen und der Gefahr von Gettoschulen f&uuml;r die an den sozialen Rand Gedr&auml;ngten. Keine Problematisierung der &bdquo;Erfolgsmeldung&ldquo;, was  die angeblich 4000 im Zeitraum von 4 Jahren zus&auml;tzlichen Stellen an insgesamt 7000 NRW-Schulen an zus&auml;tzlicher individueller F&ouml;rderung bewirken k&ouml;nnen.<br>\nIm Beitrag &uuml;ber die auf acht Jahre verk&uuml;rzte Gymnasialzeit auch in NRW wird zwar ein wenig lamentiert, dass die neue CDU-Landesregierung allerdings kaum Mittel zur Abfederung der zus&auml;tzlichen Stunden durch Ganztagsschulen bereit stellt, bleibt au&szlig;en vor.<\/p><p>Der Wirtschaftsteil macht mit der Debatte &uuml;ber ausl&auml;ndische Staatsfonds auf dem deutschen Kapitalmarkt auf. Werner Balsen pl&auml;diert daf&uuml;r nicht mit zweierlei Ma&szlig; zu messen ohne ein kritisches Wort &uuml;ber die zunehmenden Risken des Casino-Kapitalismus zu verlieren.<\/p><p>Im Rhein-Main-Teil wird einmal mehr ziemlich unkritisch &uuml;ber PPP-Vorhaben der Arbeiterwohlfahrt als Ausweg aus den &ouml;ffentlichen Finanzn&ouml;ten berichtet. Dass die Altenheimbewohner durch die privaten Investments eine Mieterh&ouml;hung von satten 150 Euro im Monat tragen m&uuml;ssen, ist gerade mal ein Nebensatz wert.<\/p><p>Dann gibt es noch einen Bericht &uuml;ber Dumpingl&ouml;hne an hessischen Staatsweing&uuml;tern, der bemerkenswert schonend mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Ministerpr&auml;sident Koch umgeht.<\/p><p>Man k&ouml;nnte noch Fragen zu der rei&szlig;erischen Leserbrief-Figur Bronski stellen oder pr&uuml;fen, ob die Beitr&auml;ge im Feuilleton und auf der Medienseite mehr als Blattf&uuml;ller waren.<\/p><p>Mein Eindruck von dieser Freitagsausgabe, die mich durch Ihre Schlagzeile provoziert hat, ist, dass ich nur wenig Nachdenkenswertes oder gar Kritisches erfahren habe.<\/p><p>Sicher es ist Urlaubszeit und die Redaktionen sind noch ausged&uuml;nnter als durch sie durch die Personaleinsparungen ohnehin schon sind, aber warum sollte ich, wenn die Berichterstattung sich auf diesem Niveau einpendelt, neben meiner Lokalzeitung und neben einer anderen &uuml;berregionalen Tageszeitung noch die FR halten?  Welchen Zusatzgewinn an Informationen bekomme ich &uuml;ber die Informationssendungen im  H&ouml;rfunk und &uuml;ber die aktuelle Berichterstattung im Fernsehen hinaus?<br>\nDeckt die FR in der Politik und im Wirtschaftsteile noch Themen und Hintergrundinformationen ab, die ich in der S&uuml;ddeutschen, ja sogar in der FAZ oder gar in der Financial Times Deutschland nicht wenigstens umf&auml;nglicher und teilweise sogar kritischer aufbereitet bekomme? Wenigstens im Wirtschaftsteil konnte man in der FR &ouml;fters mal etwas finden, was in den &uuml;berwiegend wirtschaftsliberalen Redaktionen der andern &uuml;berregionalen Zeitungen nicht zu finden war.<br>\nWelchen Platz will die FR auf dem Zeitungsmarkt eigentlich k&uuml;nftig noch einnehmen?<br>\nOder will sie gar nur noch ein Boulevardblatt im Rein-Main-Raum sein? Sozusagen der K&ouml;lner Express in Frankfurt?<\/p><p>Vielleicht mag die Frankfurter Rundschau durch ihr neues &auml;u&szlig;eres Format ein paar Kioskk&auml;ufer mehr ansprechen, wenn sie ihr inhaltliches Format preisgibt, wird sie jedoch viele &uuml;berregionale Leser verlieren. Diese Leser brauchen sie schlicht nicht mehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Seit einem Jahr mehrheitlich dem K&ouml;lner Verlag M. DuMont Schauberg geh&ouml;rende &bdquo;FR&ldquo; erscheint seit Juni im sog. Tabloid-Format und ist nur noch etwa halb so gro&szlig; wie 60 Jahre lang zuvor. Das ist nicht die einzige &Auml;nderung der letzten Zeit. Im Mai 2006 wurde der Chefredakteur Wolfgang Storz gegen den Widerstand der Redaktion fristlos<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2457\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[41],"tags":[1655,248,758,244],"class_list":["post-2457","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medienanalyse","tag-dumont-schauberg","tag-frankfurter-rundschau","tag-storz-wolfgang","tag-vierte-gewalt"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2457","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2457"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2457\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29839,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2457\/revisions\/29839"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2457"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2457"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2457"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}