{"id":24576,"date":"2015-01-15T08:40:55","date_gmt":"2015-01-15T07:40:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576"},"modified":"2015-01-15T13:21:54","modified_gmt":"2015-01-15T12:21:54","slug":"hinweise-des-tages-2291","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h01\">Was darf die EZB?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h02\">Wirtschaftspolitik f&uuml;r Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h03\">B&uuml;rgerbefragung zu TTIP: 97 Prozent dagegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h04\">Wie die Politik die Attentate von Paris zu nutzen versucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h05\">Fakten zum Salafismus in drei Grafiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h06\">Fl&uuml;chtling erstochen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h07\">Pegida <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h08\">&bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h09\">Schwarze Null mit Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h10\">Bahnprivatisierung 3.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h11\">Union will Mindestlohn verw&auml;ssern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h12\">Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h13\">40 Jahre plusminus! Schwerpunkt-Thema zum Jubil&auml;um: Atomkraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h14\">Elektronische Gesundheitskarte: Wer blockiert, dem wird gek&uuml;rzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h15\">Pflege: Patienten erheben schwere Vorw&uuml;rfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h16\">Die Ukraine auf dem Weg in die Barbarei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h17\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h18\">Das j&uuml;ngste Weltgericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h19\">Wir riskieren die Aufkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h20\">Die &bdquo;Tagesschau&ldquo;. Wo man sch&ouml;ne Inszenierungen nicht bl&ouml;d hinterfragt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576#h21\">TV-Tipp: &ldquo;Jagd auf Snowden&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24576&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Was darf die EZB?<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>EZB darf den Euro retten, aber muss Troika verlassen<\/strong><br>\nDer Generalanwalt beim Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) hat heute Morgen seine Rechtsauffassung zum Aufkauf von Staatsanleihen durch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) vorgelegt. Die Meinung ist noch nicht gleichbedeutend mit dem Urteil, in den meisten F&auml;llen folgt das Gericht aber dem Pl&auml;doyer des Generalanwalts. Die EZB hatte 2012 angek&uuml;ndigt, unter bestimmten Umst&auml;nden unbegrenzt Staatsanleihen von Euro-Krisenstaaten aufzukaufen, das so genannte OMT-Programm. Die rechtliche Einsch&auml;tzung l&auml;sst sich teilweise auch auf neue m&ouml;gliche Aufkaufprogramme zur Ausweitung der Geldmenge beziehen, die so genannte Quantitative Lockerung (Englisch &ldquo;Quantitative Easing&rdquo;). Ob die EZB diese Ma&szlig;nahme gegen Deflation einsetzen wird, will sie am 22. Januar entscheiden&hellip;.<br>\nSven Giegold:&ldquo;&hellip; Geschichte schreiben wird ein weiterer Teil des Urteils, denn der Generalanwalt meint: Die EZB darf den Euro verteidigen, aber sie muss raus aus der Troika. Wir Gr&uuml;nen im Europaparlament haben die Mitwirkung der EZB in der Troika stets kritisiert. Denn als unabh&auml;ngige Institution der Geldpolitik darf sie nicht in die demokratiepflichtige Wirtschaftspolitik eingreifen. Wir freuen uns &uuml;ber die m&auml;chtige Unterst&uuml;tzung im EuGH.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2015\/ezb-darf-den-euro-retten-aber-muss-troika-verlassen\/\">Sven Giegold<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sie finden in dem Eintrag von Sven Giegold auch den <a href=\"http:\/\/curia.europa.eu\/juris\/document\/document.jsf?text=&amp;docid=161370&amp;pageIndex=0&amp;doclang=DE&amp;mode=lst&amp;dir=&amp;occ=first&amp;part=1&amp;cid=214354\">Schlussantrag des Generalanwalts<\/a> und einen Hinweis auf lesenswerte Ausschnitte daraus.<\/em><br>\n<em>Die Frage bleibt, warum die EZB die Staatsanleihen teuer von den Banken (auf dem Sekund&auml;rmarkt) abkaufen darf und nicht unmittelbar zu einem fairen Zinssatz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Freibrief f&uuml;r die EZB&ldquo;<\/strong><br>\nDer Generalanwalt des Europ&auml;ischen Gerichtshofs wischt die Bedenken deutscher Verfassungsrichter gegen das Anleiheprogramm OMT beiseite. Es ist ein Fingerzeig &ndash; der die Karlsruher Richter in Bedr&auml;ngnis bringt.<br>\nDie EZB hat selbst festgelegt, dass sie im Rahmen des OMT-Programms nur dann t&auml;tig wird, wenn das betroffene Land unter einen Euro-Rettungsschirm (EFSF\/ESM) geschl&uuml;pft ist und folglich strenge Reformvorgaben erf&uuml;llt. In der Vergangenheit hat die Troika aus IWF, EU und EZB diese Vorgaben ausgehandelt. Der Generalanwalt sagt nun: &bdquo;Die EZB muss sich im Falle einer Anwendung des OMT-Programms, damit dieses seinen Charakter als w&auml;hrungspolitische Ma&szlig;nahme wahrt, jeder direkten Beteiligung an dem f&uuml;r den betroffenen Staat geltenden Finanzhilfeprogramm enthalten.&ldquo;&hellip;<br>\nDie EZB hat den Einsatz des OMT-Programms bereits an bestimmte Bedingungen gekn&uuml;pft: 1. Muss die Existenz des Euros bedroht sein. 2. Muss der monet&auml;re &Uuml;bertragungsmechanismus gest&ouml;rt sein, zum Beispiel, weil die Zinspolitik der Zentralbank nicht in der Wirtschaft ankommt. 3. Das betroffene Land muss unter den Rettungsschirm schl&uuml;pfen und Reformauflagen akzeptieren&hellip;<br>\nDie EZB muss sicherstellen, dass es einen Marktpreis gibt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/geldpolitik\/euro-und-anleihenkaeufe-freibrief-fuer-die-ezb\/11227946.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Bisherige EZB-Politik widerspricht EU-Recht<\/strong><br>\n&ldquo;Wenn der Generalanwalt des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) seine Worte ernst meint, wonach eine Voraussetzung f&uuml;r K&auml;ufe von Staatsanleihen durch die Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) ein Heraushalten der Zentralbank aus den sogenannten Reformprogrammen ist, dann h&auml;tte Draghi bisher keine einzige Staatsanleihe der Krisenl&auml;nder kaufen d&uuml;rfen. Die EZB ist Teil der Troika. Der EZB-Chef hat f&uuml;r die geldpolitische Unterst&uuml;tzung immer die Einhaltung der katastrophalen K&uuml;rzungspolitik zur Bedingung gemacht. Damit widerspricht der Generalanwalt der bisherigen Politik der EZB und st&uuml;tzt in diesem Punkt die Argumentation der Bundestagsfraktion DIE LINKE&rdquo;, kommentiert Sahra Wagenknecht die Stellungnahme des Generalanwalts des EuGH, nach der ein Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB unter Bedingungen grunds&auml;tzlich nach EU-Recht m&ouml;glich ist. Die Bundestagsfraktion DIE LINKE klagt gegen das angek&uuml;ndigte OMT-Programm vor dem EuGH. Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:<br>\n&ldquo;Mit der Stellungnahme des EuGH wird erneut deutlich, dass Merkel und Draghi das Duo-Infernale der Eurozone sind. Merkel hat mit ihrer Bankenrettungs- und K&uuml;rzungspolitik die Wirtschaft in die Deflation gedr&uuml;ckt und die Staatsschulden steigen lassen. Draghi will nach wie vor das Finanzsystem mit Billionen &uuml;berschwemmen, um die Staatsverschuldung trotzdem finanzierbar zu halten. Die Komplizenschaft von Merkel und Draghi f&uuml;hrt zur Geldschwemme im Finanzsystem, ohne dass bei den Menschen und Unternehmen ein Euro ankommt. Stattdessen werden Sparguthaben und Lebensversicherungen entwertet sowie Immobilienpreise in die H&ouml;he getrieben. Neue und gr&ouml;&szlig;ere Finanzkrisen sind durch diese verantwortungslose Politik programmiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/bisherige-ezb-politik-widerspricht-eu-recht\/\">Die Linke im Bundestag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wirtschaftspolitik f&uuml;r Europa<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Geld ist im &Uuml;berfluss vorhanden<\/strong><br>\nDie Staatsschulden sind nicht das Problem, sagt der &Ouml;konom Richard Koo.: &ldquo;&hellip; Geld ist schon jetzt im &Uuml;berfluss vorhanden. Es steckt nur im Bankensektor fest und landet nicht da, wo es gebraucht wird &ndash; in der realen Wirtschaft. QE wird daran nichts &auml;ndern. &hellip; Deflation ist nur ein Symptom f&uuml;r das eigentliche Problem. &hellip; Die Politik in Europa muss endlich begreifen: Wir haben &ndash; mit der Ausnahme von Griechenland &ndash; keine Staatsschuldenkrise in der Eurozone. &Uuml;berall auf der Welt sind 2008 und danach schuldenfinanzierte Spekulationsblasen geplatzt. Dadurch sind die Schulden der Unternehmen, Banken und auch der B&uuml;rger in vielen Eurostaaten stark gestiegen. Sie sind jetzt dabei, diese Schulden wieder abzubauen. Kaum jemand nimmt noch Kredite auf, obwohl die Zinsen nahe Null liegen. Die Eurostaaten stecken in einer so genannten Bilanzrezession. Mit einer zu hohen Staatsverschuldung hat das Ganze nichts zu tun. &hellip;&nbsp; Wenn alle sparen und Schulden abbauen, braucht es jemand anderen, der investiert, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Und das kann in diesem Fall nur der Staat sein. Ich w&uuml;rde mir w&uuml;nschen, dass Angela Merkel den Krisen-L&auml;ndern &ndash; mit Ausnahme von Griechenland &ndash; endlich sagt: Ihr habt kein Schuldenproblem, ihr k&ouml;nnt es euch leisten, mehr Schulden zu machen, um die Konjunktur zu st&uuml;tzen. Ihr m&uuml;sst es sogar! Die Sparpolitik war einer der gr&ouml;&szlig;ten Fehler seit Ausbruch der Eurokrise. &hellip; Wenn man sich die Zahlen genau anschaut, ist der Einfluss von QE in den USA minimal. Das Kreditvolumen hat sich in den sechs Jahren, in den die Fed Anleihen gekauft hat, nur um sieben bis acht Prozent erh&ouml;ht. Das ist gemessen an der riesigen Menge Geld, die die Fed eingesetzt hat, so gut wie nichts. &hellip;&nbsp; weil die USA eben nicht angefangen haben, in der Krise ihren Haushalt zu konsolidieren. Und in diesem Punkt unterscheidet sich auch Ben Bernanke von Mario Draghi. Bernanke hat die US-Regierung immer wieder gewarnt: Fangt jetzt blo&szlig; nicht mit dem Sparen an, dann bricht uns die Wirtschaft komplett weg. &hellip; Die Regierung ist diesem Ratschlag gefolgt. Und das war keinesfalls einfach, wie man an den hitzigen Debatten &uuml;ber die Schuldenobergrenze und dem zeitweisen Goverment Shutdown gesehen hat. Mario Draghi sagt dagegen auf jeder seiner Pressekonferenzen: Die Eurostaaten m&uuml;ssten ihre Haushalte konsolidieren und die Defizite reduzieren. Dabei sollte er es besser wissen. &hellip;&#8232;QE k&ouml;nnte der Ausgangspunkt f&uuml;r eine neue Krise sein. Nehmen sie die Fed: Die Notenbank hat den Markt mit Billionen von Dollar geflutet, in der Hoffnung, damit die Wirtschaft zu st&uuml;tzen. Irgendwann, sp&auml;testens wenn die Wirtschaft wieder gut l&auml;uft, muss sie den M&auml;rkten das Geld wieder entziehen. Sonst bekommt sie ein Inflationsproblem. Die Fed besitzt nur zum gro&szlig;en Teil langfristig laufende US-Staatsanleihen. Verkauft sie die und entzieht dem Markt so Geld, steigen die Zinsen und damit die Refinanzierungskosten der USA. Um ganz deutlich zu sagen: Dann ist die Kacke am Dampfen. &hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-01\/griechenland-euro-ezb-merkel\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ziemlich leichtsinnig ist es von Richard Koo bez&uuml;glich Griechenlands dann doch auch die zuvor kritisierten deutschen Politiker zu h&ouml;ren, die da sagen: &ldquo;Griechenland sei wieder ziemlich wettbewerbsf&auml;hig geworden, die L&ouml;hne seien stark gesunken.&rdquo; Als ob allein die preisliche Wettbewerbsf&auml;higkeit entscheidend sein. Was hat es f&uuml;r einen Sinn, Niedrigstl&ouml;hne zu haben, wenn man nicht &uuml;ber eine Produktpalette verf&uuml;gt, die auf dem europ&auml;ischen Markt, geschweige auf dem Weltmarkt, gefragt ist. Die Lohnh&ouml;he bzw. die Lohnst&uuml;ckkosten m&ouml;gen z.B. f&uuml;r Japan in puncto Wettbewerbsf&auml;higkeit relevant sein, da sie im intraindustriellen Handel, also im Handel mit einer &auml;hnlichen Produktpalette mit anderen hoch industrialisierten Volkswirtschaften konkurrieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>DGB: Deutscher G&ouml;tter Bote? Aufgelesen bei &hellip; Reiner Hoffmann<\/strong><br>\nStellen Sie sich vor, Sie w&auml;ren der Vorsitzende des DGB, des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Nun machen Sie ein Interview mit Spiegel-Online und der Journalist stellt zu den Ursachen der Eurokrise die deutscheste aller Fragen: &bdquo;Ist der Absturz nicht auch die Schuld Ihrer Kollegen? S&uuml;deurop&auml;ische Gewerkschaften haben lange Lohnabschl&uuml;sse und Privilegien ausgehandelt, die nicht der wirtschaftlichen Entwicklung entsprachen.&ldquo; Was w&uuml;rden Sie antworten?<br>\nNun, wissend, dass schon die Frage vollkommen neben der Sache liegt, w&uuml;rden Sie vielleicht ausweichen und sagen: &bdquo;So einfach ist es nicht, es gab Fehler auf allen Seiten, aber die S&uuml;deurop&auml;er haben inzwischen schon viel getan, um ihre Wettbewerbsf&auml;higkeit wieder zu gewinnen.&ldquo; Vielleicht w&uuml;rden Sie auch folgendes entgegnen: &bdquo; Na ja, die S&uuml;deurop&auml;er haben zum Teil schon &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse gelebt, aber es gab andere, die unter ihren Verh&auml;ltnissen gelebt haben.&ldquo; Sie k&ouml;nnten auch dagegenhalten, ohne die Sache vollkommen zu entstellen, indem Sie einwenden: &bdquo;Meine Kollegen in S&uuml;deuropa haben nicht allein entschieden, Ergebnisse von Tarifverhandlungen werden immer von beiden Seiten getragen.&ldquo; Ganz mutig w&auml;re es anzumerken: &bdquo;Die Inflationsrate war in Euroland aber all die Jahre nie zu hoch, und wenn es jetzt allgemeine Deflation in Europa gibt, ist es nicht sehr &uuml;berzeugend, davon zu sprechen, die Gewerkschaften h&auml;tten vorher bei den L&ouml;hnen &uuml;berzogen.&ldquo;<br>\nReiner Hoffmann, der Vorsitzender des DGB, aber hat auf die Frage des Spiegel geantwortet: &bdquo;Der Glaube, die S&uuml;deurop&auml;er h&auml;tten &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse gelebt, ist das Ergebnis einer Gehirnw&auml;sche. Das Lohnniveau in den Krisenl&auml;ndern liegt bis heute unter dem deutschen, die Arbeitszeiten sind zum Teil deutlich l&auml;nger. Die Ursache der Krise ist, dass die L&auml;nder und die Menschen dort f&uuml;r die Fehler eines unregulierten Finanzmarktes haften m&uuml;ssen, w&auml;hrend die Verursacher sich zum Nulltarif davon stehlen.&ldquo;<br>\nDas ist toll. Jeder Satz in dieser Passage des Interviews ist falsch oder zumindest grob irref&uuml;hrend. Selbstverst&auml;ndlich haben einige S&uuml;deurop&auml;er &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse gelebt, daran gibt es nichts herum zu deuten. Die Lohnst&uuml;ckkosten sind in einer Reihe von L&auml;ndern klar st&auml;rker gestiegen, als es die Zielinflationsrate der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) erlaubt. Die deutschen Lohnst&uuml;ckkosten sind &ndash; ebenfalls unbestreitbar &ndash; bis heute st&auml;rker unter der Zielinflationsrate der EZB geblieben, als die der anderen L&auml;nder dar&uuml;ber, was dazu gef&uuml;hrt hat, dass die Deutschen insgesamt erstens seit Jahren unter ihren Verh&auml;ltnissen gelebt haben und zweitens die gr&ouml;&szlig;ere Verantwortung f&uuml;r die europ&auml;ische Misere tragen als etwa die S&uuml;deurop&auml;er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/dgb-deutscher-goetter-bote-aufgelesen-bei-reiner-hoffmann\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><strong>Europas Wirtschaftspolitik am Scheideweg<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union hat sich wirtschaftspolitisch zeit ihres Bestehens dem neoliberalen Modell verschrieben. Im Mittelpunkt steht die Schaffung freier M&auml;rkte, auch und besonders auf den Finanzm&auml;rkten, und die Wirtschaftspolitik konzentriert sich auf Preisstabilit&auml;t und ausge- glichene &ouml;ffentliche Haushalte. Doch die Bedingungen f&uuml;r die Fortsetzung und Vertiefung dieses Modells haben sich im Zuge der Finanzkrise wesentlich verschlechtert &ndash; &ouml;konomisch, ideologisch und auch politisch. &hellip; Die Ausgangsbedingungen f&uuml;r eine fortschrittliche Wirtschaftspolitik sind mittlerweile objektiv g&uuml;nstig. Das wird sp&auml;testens dann deutlich, wenn sich neoliberale Akteure zu partiellen Zugest&auml;ndnissen veran- lasst sehen: Im Juli 2014 &uuml;berraschten der Chef&ouml;konom der EZB Peter Praet und der Pr&auml;sident der Deutschen Bundesbank Jens Weidmann mit der Forderung nach einer dreiprozentigen Lohnerh&ouml;hung in Deutschland. Mittelbar wird damit nichts weniger als die &ndash; durch das Schr&ouml;der-Blair-Papier (1999) angesto&szlig;ene &ndash; Agenda 2010 kritisiert, welche durch die Ausweitung des deutschen Niedriglohnsektors we- sentlich f&uuml;r das Zur&uuml;ckbleiben deutscher L&ouml;hne verantwortlich ist &ndash; und damit f&uuml;r eine der Ursachen der Krise in der Europ&auml;ischen Union. &hellip; die F&auml;higkeit des neoliberalen Entwicklungsmodells, weite Teile der Bev&ouml;lkerung zu erreichen und zu &uuml;berzeugen, verblasst zunehmend. Die zentralen, im Rahmen der Europ&auml;ischen Union durchge- setzten neoliberalen Projekte, eine monetaristisch ausgestaltete Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion, die Liberalisierung der M&auml;rkte einschlie&szlig;lich jener f&uuml;r Finanzprodukte und die periphere Integration von S&uuml;d- und Ostereuropa, haben massiv an Ausstrahlungskraft verloren. Nach sechs Jahren Krise stellt sich die Frage, wer noch Vertrauen in die Probleml&ouml;sungskompetenz von Europ&auml;ischer Kommission und Europ&auml;ischem Rat hat? Wer k&ouml;nnte nach den Erfahrungen der letzten Jahre noch vermuten, dass die Kosten der von Banken und Finanzm&auml;rkten ausgel&ouml;sten Krise verursachergerecht und fair verteilt werden? Welche Arbeitenden glauben noch daran, dass die Finanzm&auml;rkte in der Lage sind, eine angemessene Pensionsversorge zu sichern? Und wer im &bdquo;S&uuml;den&ldquo; oder &bdquo;Osten&ldquo;, der nicht zur &auml;u&szlig;ert kleinen Zahl der GewinnerInnen z&auml;hlt, ist noch der &Uuml;berzeugung, dass sich die eigenen Lebensbedingungen durch die gegenw&auml;rtige Form der Integration in die Europ&auml;ische Union verbessern werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wug.akwien.at\/WUG_Archiv\/2014_40_3\/2014_40_3_0371.pdf\">Wirtschaft und Gesellschaft [PDF &ndash; 89,5 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der obige Text ist ein Auszug aus der Vierteljahreszeitschrift &ldquo;Wirtschaft und Gesellschaft&rdquo; der AK Wien, welche ich Ihnen ans Herz legen m&ouml;chte. Sie besch&auml;ftigt sich sowohl mit &ouml;sterreichischen als auch internationalen Fragen der Wirtschaftspolitik, mit Wirtschaftstheorie, gelegentlich auch mit verwandten Bereichen wie Wirtschaftsgeschichte, Soziologie und Politikwissenschaft. Die einzelnen Beitr&auml;ge des aktuellen Heftes sind erst nach der Erscheinen des n&auml;chsten Heftes online verf&uuml;gbar. &ndash; <a href=\"http:\/\/wug.akwien.at\/index.htm\">Hier<\/a> k&ouml;nnen sie in den vergangenen Ausgaben st&ouml;bern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Diktat der Finanzm&auml;rkte und die Staatsschuldendebatte in der Eurozone<\/strong><br>\nVerfechterInnen einer strikten Sparpolitik behaupten, der Austerit&auml;tskurs in der Eurozone m&uuml;sse um jeden Preis fortgef&uuml;hrt &nbsp;werden. Nur so k&ouml;nne man das Vertrauen der Finanzm&auml;rkte sicherstellen. Die Spirale aus steigenden Staatsschuldenquoten und sinkenden Inflationsraten, die im Euroraum bereits voll im Gang ist, ist jedoch eine Konsequenz aus der Austerit&auml;tspolitik, was eine zus&auml;tzlich erh&ouml;hte Fragilit&auml;t gegen&uuml;ber Turbulenzen an den Staatsanleihem&auml;rkten mit sich bringt. Die Erfahrungen in der Eurozone &nbsp;seit 2010 zeigen, dass grundlegende wirtschaftspolitische Entscheidungen nicht von den durch Panik und Spekulation getriebenen Bewegungen an den Finanzm&auml;rkten bestimmt sein d&uuml;rfen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/das-diktat-der-finanzmaerkte-und-die-staatsschuldendebatte-der-eurozone\/\">Philipp Heimberger im &Ouml;GB-Blog Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>B&uuml;rgerbefragung zu TTIP: 97 Prozent dagegen<\/strong>\n<ul>\n<li>Die EU-Kommission hat die B&uuml;rger zum geplanten Freihandelsabkommen mit den USA befragt. Genau 149 399 Antworten gingen bis Mitte Juli ein &ndash; die meisten davon sind sehr kritisch.<\/li>\n<li>Besonders auf Ablehnung sto&szlig;en die Klauseln zum Investorenschutz. Der soll Firmen davor sch&uuml;tzen, im Ausland investiertes Kapital durch staatliche Willk&uuml;r oder Enteignung zu verlieren.<\/li>\n<li>Trotz der vielen kritischen Einwendungen bei der Konsultation will die EU-Kommission an dem Abkommen festhalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/buergerbefragung-zu-ttip-prozent-dagegen-1.2302201%20\">SZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie die Politik die Attentate von Paris zu nutzen versucht<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die n&auml;chste Runde in Mittelost<\/strong><br>\nBerlin nutzt das Massaker in Paris zu einer umfassenden Kampagne f&uuml;r die weitere Aufr&uuml;stung im geostrategischen Kampf um die Sicherung der Einflusssph&auml;ren in Nah- und Mittelost. Man m&uuml;sse im Kampf gegen den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; (IS) zusammenstehen, erkl&auml;rt Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Blick auf die Pariser Demonstration am vergangenen Wochenende. Weil der IS eine Bedrohung sei, m&uuml;sse man ihn bek&auml;mpfen und nun die Lieferung weiterer Waffen an die Peschmerga im Nordirak in Betracht ziehen, hei&szlig;t es in Berlin. Noch im Januar wird der Bundestag einen Irak-Einsatz der Bundeswehr beschlie&szlig;en. W&auml;hrend Berlin ausdr&uuml;cklich erkl&auml;rt, es werde sich nur um einen Einsatz zur Ausbildung irakischer Streitkr&auml;fte handeln, bereiten die USA Medienberichten zufolge &ldquo;eine gewaltige Fr&uuml;hjahrsoffensive&rdquo; vor, um irakischen Truppen bei der R&uuml;ckeroberung IS-kontrollierter Gebiete zu helfen. Der neue Irak-Einsatz der Bundeswehr folgt auf das Scheitern der bisherigen Bem&uuml;hungen, in Afghanistan, im Irak oder in Syrien zuverl&auml;ssig prowestliche Regime zu installieren. Dem IS, gegen den der Krieg sich richtet, hat der Westen selbst den Weg an die Macht erm&ouml;glicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59031\">German-Foreign-Policy.com<\/a><\/li>\n<li><strong>Auslandseins&auml;tze aufgrund &bdquo;abstrakter Bedrohungen&ldquo; v&ouml;lkerrechtlich problematisch<\/strong><br>\n&bdquo;Nach Definition der Bundesregierung k&ouml;nnte nahezu alles und jeder eine &bdquo;abstrakte Bedrohung&ldquo; f&uuml;r ihre Sicherheit und die ihrer B&uuml;ndnispartner darstellen und damit einen Auslandseinsatz rechtfertigen. Das ist h&ouml;chst gef&auml;hrlich, weil damit T&uuml;r und Tor f&uuml;r weitere Eins&auml;tze der Bundeswehr &ndash; ganz im Sinne des von Bundespr&auml;sident Gauck geforderten Endes der Zur&uuml;ckhaltung und der &Uuml;bernahme von mehr Verantwortung in der Welt &ndash; ge&ouml;ffnet werden&ldquo;, erkl&auml;rt Dr. Alexander S. Neu, Obmann der Linksfraktion im Verteidigungsausschuss zur Antwort der Bundesregierung auf seine Kleine Anfrage zum Thema &bdquo;Abstrakte Bedrohungen&ldquo;. Neu weiter:<br>\n&bdquo;Hinzu kommt, dass die von der Bundesregierung genannte Definition, laut der eine abstrakte Bedrohung eine Situation ist, &bdquo;in der ein Staat eine Organisation oder Gruppe grunds&auml;tzlich &uuml;ber die F&auml;higkeit verf&uuml;gt und die Absicht verfolgen k&ouml;nnte, deutsche oder verb&uuml;ndete Streitkr&auml;fte oder andere Personen oder Organisationen anzugreifen, gleichzeitig aber keine konkreten Anzeichen f&uuml;r einen bevorstehenden Angriff vorliegen&ldquo;, nahezu deckungsgleich mit dem Begriff der Pr&auml;vention oder des Pr&auml;ventivkrieges ist. Und dies ist v&ouml;lkerrechtlich verboten. Die Bundesregierung begibt sich damit auf rechtlich und moralisch sehr d&uuml;nnes Eis.<br>\nGerade da diesen omin&ouml;sen abstrakten Bedrohungen mit realen Soldatinnen und Soldaten und mit realen Waffen begegnet wird, schlummert hier ein enormes Spannungs- und Kriegspotential mit anderen Staaten, die die milit&auml;rische Pr&auml;senz Deutschlands und der NATO als reale Bedrohung wahrnehmen. DIE LINKE fordert die Bundesregierung daher nachdr&uuml;cklich auf, den Begriff der &bdquo;abstrakten Bedrohungen&ldquo; nicht f&uuml;r eine weitere Panikmache in der Bev&ouml;lkerung und die weitere Akzeptanz der &bdquo;neuen deutschen Au&szlig;enpolitik&ldquo; zu missbrauchen.&ldquo;<br>\nPDF-Datei: Antwort der Bundesregierung &ndash; Drucksache Nr. 18\/3495<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neu-alexander.de\/2015\/01\/13\/auslandseinsaetze-aufgrund-abstrakter-bedrohungen-voelkerrechtlich-problematisch\/\">Dr. Alexander Neu<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkel dr&auml;ngt auf Vorratsdatenspeicherung nach Pariser Anschl&auml;gen<\/strong><br>\nIm wieder aufkochenden Streit &uuml;ber die Vorratsdatenspeicherung zwischen CDU\/CSU und SPD hatte der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolg), Rainer Wendt, Anfang der Woche ein Machtwort der Kanzlerin gefordert. Angela Merkel scheint inzwischen dazu bereit zu sein: Gemeinsam mit Unions-Fraktionschef Volker Kauder setzte sich die CDU-Chefin am Dienstag in der Sitzung der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion nach Teilnehmerangaben daf&uuml;r ein, die Vorratsdatenspeicherung neu aufzulegen. Dies meldet die Nachrichtenagentur Reuters.<br>\nEs sei nicht verfassungswidrig, Verbindungs- und Standortdaten l&auml;nger aufzubewahren, betonte Merkel demnach. Den ersten Anlauf des deutschen Gesetzgebers, Nutzerspuren verdachtsunabh&auml;ngig zu protokollieren, hatte das Bundesverfassungsgericht 2010 gekippt und die H&uuml;rden f&uuml;r eine &auml;hnliche &Uuml;berwachungsma&szlig;nahme hoch gelegt. Im April 2014 verwarf der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) auch die EU-Vorgaben zur Vorratsdatenspeicherung. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) lehnte es daher am Wochenende zum wiederholten Male strikt ab, ein Gesetz dazu vorzulegen. (&hellip;)<br>\nWiderstand formiert sich dagegen in der Zivilgesellschaft. &ldquo;Es ist der falsche Weg mit Gesetzen zu reagieren, die mehr &lsquo;Sicherheit&rsquo; vorgaukeln, aber letztlich nur die Freiheit an sich einschr&auml;nken werden&rdquo;, schreiben der Chaos Computer Club (CCC), die Humanistische Union, der Republikanische Anw&auml;ltinnen- und Anw&auml;lteverein und die Digitale Gesellschaft in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung. Es d&uuml;rfe nicht vergessen werden, &ldquo;dass Frankreich zu den europ&auml;ischen L&auml;ndern mit den sch&auml;rfsten Sicherheitsgesetzen z&auml;hlt&rdquo; und etwa schon 2006 die Vorratsdatenspeicherung eingef&uuml;hrt habe. Menschen- und Freiheitsrechte seien der Kern und das Wesen demokratischer Gesellschaften. Wer sie in Folge solcher Mordanschl&auml;ge einschr&auml;nke, helfe indirekt den Terroristen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Merkel-draengt-auf-Vorratsdatenspeicherung-nach-Pariser-Anschlaegen-2517587.html\">heise online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fakten zum Salafismus in drei Grafiken<\/strong><br>\nSalafisten machen vielen Menschen in Deutschland Angst &ndash; dabei machen sie nur einen verschwindend geringen Teil der in Deutschland lebenden Muslime aus.<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Teil der Salafisten gilt Ermittlern &uuml;berdies als nicht gewaltt&auml;tig.<br>\nEinzelne Salafisten planten brutale Anschl&auml;ge, insgesamt begingen in den vergangenen Jahren Rechtsextreme allerdings mehr als hundertmal so viele Straftaten wie islamistisch motivierte T&auml;ter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/extremismus-fakten-zum-salafismus-in-drei-grafiken-1.2294693\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtling erstochen<\/strong><br>\nDresden: Polizei informiert nur z&ouml;gerlich, Mordkommission ermittelt. Atmosph&auml;re der Angst durch Pegida-Aufm&auml;rsche<br>\nIn Dresden ist ein Fl&uuml;chtling ermordet worden. Anwohner hatten am Dienstag morgen die Leiche des 20j&auml;hrigen Khalid I. aus Eritrea im Hof eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Leubnitz-Neuostra gefunden. Jetzt ermittelt die Mordkommission, wie die Polizeidirektion Dresden am Mittwoch nachmittag einr&auml;umte. Der Dresdner Polizeichef Dieter Kroll best&auml;tigte am Mittwoch schlie&szlig;lich gegen&uuml;ber der Dresdner Morgenpost: &raquo;Nach jetzigem Befund legen wir uns darauf fest, dass ein Messerstich urs&auml;chlich f&uuml;r die Verletzung verantwortlich ist. Wir schlie&szlig;en aus, dass es sich um einen Unfall handelt. Es ist ein T&ouml;tungsdelikt. Von vors&auml;tzlichem Handeln ist auszugehen.&laquo; Zeugen zufolge hatte der Tote Verletzungen an Hals und Schulter. Eine Obduktion der Leiche soll weitere Aufschl&uuml;sse liefern. Ergebnisse w&uuml;rden am Mittwoch abend vorliegen, sagte ein Polizeisprecher auf jW-Nachfrage. Zun&auml;chst hatten sich die Beamten abwiegelnd ge&auml;u&szlig;ert. Eine offizielle Pressemitteilung zu dem Fall hatte die Direktion nicht herausgegeben. Laut MDR sprach die Polizei am Dienstag abend noch davon, dass es keinen Hinweis auf &raquo;Fremdeinwirkung&laquo; gebe.<br>\nNach einem Bericht der S&auml;chsischen Zeitung (SZ) hatte das Todesopfer Khalid I. am Montag abend seine Unterkunft in der Innenstadt verlassen und war nicht zur&uuml;ckgekehrt. Freunde und Mitbewohner des jungen Mannes erkl&auml;rten gegen&uuml;ber dem Sozialistisch-Demokratischen Studierendenverband (SDS) Dresden, den Toten &raquo;blut&uuml;berstr&ouml;mt&laquo; vorgefunden zu haben. Sie gehen deshalb von einer gewaltsamen T&ouml;tung aus, wie der Verband am Mittwoch informierte. Der 20j&auml;hrige hatte sich demnach gegen 20 Uhr auf den Weg zum Einkaufen begeben. Sein Mobiltelefon habe er zu Hause gelassen. Das B&uuml;ndnis &raquo;Dresden f&uuml;r alle&laquo; hielt am Mittwoch nachmittag eine Trauerkundgebung auf dem Jorge-Gomondai-Platz ab, der nach einem 1991 in Dresden ermordeten Mosambikaner benannt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/01-15\/001.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pegida<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wer geht warum zu PEGIDA-Demonstrationen?<\/strong><br>\nPr&auml;sentation der ersten empirischen Umfrage unter PEGIDA-Teilnehmern<br>\nProf. Dr. Hans Vorl&auml;nder, Technische Universit&auml;t Dresden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150115_wer_geht_warum_zu_pegida-demonstrationen-praesentation_vorlaender.pdf\">Lehrstuhl f&uuml;r Politische Theorie  und Ideengeschichte [PDF &ndash; 1.4 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Ergebnisse dieser Umfrage muss man mit aller Vorsicht bewerten. Es wurden nur 400 Teilnehmer (an drei Pegida-Demonstrationen, 22.12.14; 05.01.15, 12.01.15) befragt  und 65 Prozent der angesprochenen Teilnehmer lehnten eine Befragung ab. Man wei&szlig; aus Nachwahlbefragungen, dass, wenn Leute nach einer Stimmabgabe f&uuml;r rechte oder rechtsextreme Parteien gefragt wurden, nicht die Wahrheit preisgegeben haben. Es ist auch naheliegend, dass wenn Demonstrierende nach Ressentiments gegen&uuml;ber Zuwanderern oder dem Islam gefragt werden, lieber auf die Antwort ausweichen, dass ihre Motivation einer Teilnahme in der &bdquo;Unzufriedenheit mit der Politik&ldquo; (54%) liege. <\/em><br>\n<em>Immerhin ist interessant, dass Unzufriedenheit mit der &bdquo;Wirtschafts- und Sozialpolitik&ldquo; nur 6% der Teilnehmer nennen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das Selbstvertrauen und damit die Bereitschaft, auf ein Interview einzugehen, d&uuml;rfte bei gut verdienenden, gut ausgebildeten Demonstranten betr&auml;chtlich gr&ouml;&szlig;er sein als bei weniger gut verdienenden, gar arbeitslosen, weniger gut ausgebildeten Teilnehmern an Pegida.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wer und wie viele kommen wirklich zur Pegida-Demo?<\/strong><br>\nDer Berliner Soziologe Dieter Rucht will dem Ph&auml;nomen &raquo;Pegida&laquo; wissenschaftlich auf den Grund gehen. Daf&uuml;r habe er 35 Studenten und wissenschaftliche Mitarbeiter von Berliner Universit&auml;ten und der Technischen Universit&auml;t Chemnitz gewonnen, berichten die &raquo;Dresdner Neuesten Nachrichten&laquo;. Rucht gilt als ein f&uuml;hrender Experte im Bereich der Protest- und Bewegungsforschung.<br>\nSein Team z&auml;hlte dem Bericht zufolge am Montag in Dresden deutlich weniger Teilnehmer bei der islamfeindlichen &raquo;Pegida&laquo;-Demonstration als die Polizei angab. Demnach h&auml;tten rund 18.400 Menschen an der Veranstaltung in der s&auml;chsischen Landeshauptstadt teilgenommen. Die Polizei sprach von mehr als 25.000 Teilnehmern, die &raquo;Pegida&laquo;-Organisationen selbst gar von rund 40.000 Anh&auml;ngern.<br>\nKritik an den offiziell verbreiteten gab es in den vergangenen Wochen immer wieder. So weist B&uuml;ndnis &raquo;Dresden Nazifrei&laquo; immer wieder darauf hin, dass die von der Polizei genannten Zahlen wohl zu hoch angesetzt sind. Der Berliner Statistiker Felix Herzog versucht es dagegen mit simpler Mathematik, wie eine Skizze jener Wiese in der Dresdner Innenstadt zeigt, auf der sich die Pegida-Bewegung versammelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/958316.wer-und-wie-viele-kommen-wirklich-zur-pegida-demo.html\">neues deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Gestern haben wir auf ein Interview mit dem Dresdener Politologen Prof. Patzelt hingewiesen: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24556#h04\">Politologe zu Pegida: Hinh&ouml;ren und verstehen<\/a>.<\/em><br>\n<em>Herr Prof. Patzelt hatte leider vers&auml;umt, auf die Frage &ldquo;Und was k&ouml;nnen Sie &uuml;ber den sozialen Hintergrund der Teilnehmer sagen?&rdquo; wirklich etwas zu den sozialen Hintergr&uuml;nden zu sagen. Kein Wort von &ndash; zumindest eventuel l- berechtigten Abstiegs&auml;ngsten durch sog. Reformen (z. B. Arbeitsmarktpolitik, Hartz-Gesetzgebung oder Rentenentwicklung).<\/em><br>\n<em>Schleierhaft bleibt auch, wie Parteien diesen Spagat schaffen sollen: Einerseits sich nicht &bdquo;zu fein&ldquo; daf&uuml;r zu sein, &bdquo;bis nach rechts argumentierend, &uuml;berzeugend und integrierend zu wirken&ldquo;, andererseits &bdquo;keinen extremen, also gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichteten Positionen Schubkraft geben&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Und: Wo genau ist &ndash; insbesondere juristisch &ndash; der Unterschied festzumachen, ob volksverhetzende im strafrechtlichen Sinn oder &raquo;volksaufhetzende&laquo; Reden gehalten werden?<\/em><br>\n<em>Es ist zu hoffen, dass das Berliner Team diese Aspekte ber&uuml;cksichtigt<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; &ndash; ein b&ouml;ses Wort?<\/strong><br>\nKritisches &uuml;ber die diesj&auml;hrige Warnung vor einem &ldquo;Unwort&rdquo;<br>\nDie &ldquo;Sprachkritische Aktion&rdquo;, eine Gruppe vorwiegend von Wissenschaftlern, stellt seit l&auml;ngerem ein &ldquo;Unwort des Jahres&rdquo; heraus, dessen &ouml;ffentliche Verwendung beklagend. Sie hat sich damit aufkl&auml;rerische Verdienste erworben, zum Beispiel bei der Kritik der Worte &ldquo;D&ouml;nermorde&rdquo; und &ldquo;Sozialtourismus&rdquo;. F&uuml;r das Jahr 2014 erkl&auml;rte sie nun &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; zum &ldquo;Unwort&rdquo;.<br>\nSie zielt damit auf den Gebrauch dieses medienkritischen Begriffes in der rechtspopulistischen Szene, bei Pegida und Co. Den Grunds&auml;tzen der sprachkritischen Akteure zufolge steckt darin eine &ldquo;Pauschalverurteilung&rdquo;, die &ldquo;Diskriminierung einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe&rdquo;, hier der Journalisten. Die Wahl dieses &ldquo;Unwortes&rdquo; begr&uuml;ndend wird darauf verwiesen, dass die deutschnationale und dann nationalsozialistische Propaganda eine Vorliebe f&uuml;r &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; als Kampfbegriff hatte. Das trifft zu, allerdings wissen wir nicht, in wie weit der Hang Dresdner &ldquo;Spazierg&auml;nger&rdquo; zur Verwendung des &ldquo;Unwortes&rdquo; aus der besagten Traditionslinie stammt.<br>\nDie &ldquo;Sprachkritische Aktion&rdquo; erw&auml;hnt nicht, dass von &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; auch auf der linken Seite des historischen Politikspektrums die Rede war. Etwa in illegalen Flugbl&auml;ttern von Widerstandsgruppen gegen das NS-Regime; Goebbels wurde darin als &ldquo;Meister der L&uuml;genpresse&rdquo; bezeichnet &ndash; v&ouml;llig zu Recht. Pegida-Fans freilich werden an diese geschichtliche Linie nicht ankn&uuml;pfen wollen, zudem ist die Bundesrepublik nicht gleichzusetzen mit dem &ldquo;Dritten Reich&rdquo;.<br>\nDennoch: So einfach ist es nicht mit der Verurteilung des Wortes &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; als eines (nationalsozialistisch besetzten) &ldquo;Unwortes&rdquo;. Auch heute wird gegen eine &ldquo;l&uuml;gnerische&rdquo; Presse auf der Linken angegangen; die Tageszeitung &ldquo;junge Welt&rdquo; hat als Slogan: &ldquo;Sie l&uuml;gen wie gedruckt &ndash; wir drucken, wie sie l&uuml;gen&rdquo;.<br>\nProbleme macht bei einem solchen Diskurs der Begriff &ldquo;L&uuml;ge&rdquo; im Hinblick auf die Welt der Medien. Dort geht es ja zumeist bei der Berichterstattung nicht mehr faustdick zu, jedenfalls nicht in Gesellschaften wie der Bundesrepublik, sondern elaboriert. Politische Verh&auml;ltnisse und Vorg&auml;nge werden in der Mitteilungsarbeit sortierend behandelt, ausgrenzend oder hervorhebend, durch titelnde Wortwahl die Meinung des Publikums lenkend. Desinformation kann man das nennen oder &ldquo;Sprachregelung&rdquo;, die Zerrbilder der Realit&auml;t erzeugt. Wird da nun &ldquo;gelogen&rdquo;?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43850\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Pressemitteilung: Wahl des 24. &bdquo;Unworts des Jahres&ldquo;<\/strong><br>\nDas Wort &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; war bereits im Ersten Weltkrieg ein zentraler Kampfbegriff und diente auch den Nationalsozialisten zur pauschalen Diffamierung unabh&auml;ngiger Medien. Gerade die Tatsache, dass diese sprachgeschichtliche Aufladung des Ausdrucks einem Gro&szlig;teil derjenigen, die ihn seit dem letzten Jahr als &bdquo;besorgte B&uuml;rger&ldquo; skandieren und auf Transparenten tragen, nicht bewusst sein d&uuml;rfte, macht ihn zu einem besonders perfiden Mittel derjenigen, die ihn gezielt einsetzen. Dass Mediensprache eines kritischen Blicks bedarf und nicht alles, was in der Presse steht, auch wahr ist, steht au&szlig;er Zweifel. Mit dem Ausdruck &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; aber werden Medien pauschal diffamiert, weil sich die gro&szlig;e Mehrheit ihrer Vertreter<br>\nbem&uuml;ht, der gezielt gesch&uuml;rten Angst vor einer vermeintlichen &bdquo;Islamisierung des Abendlandes&ldquo; eine sachliche Darstellung gesellschaftspolitischer Themen und differenzierte Sichtweisen entgegenzusetzen. Eine solche pauschale Verurteilung verhindert fundierte Medienkritik und leistet somit einen Beitrag zur Gef&auml;hrdung der f&uuml;r die Demokratie so wichtigen Pressefreiheit, deren akute Bedrohung durch Extremismus gerade in diesen Tagen un&uuml;bersehbar geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.unwortdesjahres.net\/fileadmin\/unwort\/download\/pressemitteilung_unwort2014.pdf\">Das Unwort des Jahres [PDF &ndash; 333 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Heribert Prantl: &ldquo;Wer dieses Wort verwendet, will nicht diskutieren&rdquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Presse und die Pressefreiheit muss diskutiert werden d&uuml;rfen. Doch wer den Begriff &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; verwendet, der hat an Debatte kein Interesse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/luegenpresse-luegenpresse-1.2302883\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>PEGIDA-Anh&auml;nger glauben L&uuml;genpresse nicht, dass &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; Unwort des Jahres ist<\/strong><br>\nDresden, Darmstadt (dpo) &ndash; Mehrere tausend PEGIDA-Anh&auml;nger haben heute in den sozialen Netzwerken erkl&auml;rt, der L&uuml;genpresse nicht zu glauben, dass der Begriff &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; zum Unwort des Jahres gew&auml;hlt wurde. Zuvor berichteten zahlreiche Medien, darunter etwa Spiegel Online und tagesschau.de, &uuml;bereinstimmend &uuml;ber die Entscheidung einer Jury aus Sprachwissenschaftlern an der TU Darmstadt.<br>\n&ldquo;Die L&uuml;genpresse l&uuml;gt doch schon wieder wie gedruckt!!!!1!&rdquo;, schreibt etwa ein emp&ouml;rter Besucher auf der PEGIDA-Facebook-Seite. Immerhin sei auff&auml;llig, dass die Nachricht in nahezu allen &ldquo;gleichgeschalteten Systemmedien&rdquo; aufgetaucht sei &ndash; ganz so als w&uuml;rden sie die Nachrichten von einer Art Agentur beziehen&hellip;<br>\nWeitere Anh&auml;nger der Bewegung aus Dresden streiten dar&uuml;ber, ob es sich bei der Wahl zum Unwort des Jahres um einen &ldquo;Inside-Job der Regierung&rdquo; oder um eine &ldquo;False-Flag-Operation des Mossad&rdquo; handelt. Wieder andere behaupten, die Wahl habe nie stattgefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2015\/01\/pegida-anhanger-glauben-lugenpresse.html\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schwarze Null mit Folgen<\/strong><br>\nDie Regierung feiert &bdquo;ihre&ldquo; schwarze Null. Aber: der &ouml;ffentlichen Hand fehlt Geld f&uuml;r notwendige Investitionen. Daran wird sich auch in den kommenden Jahren nichts &auml;ndern. Die Schuldenbremse verbietet auch k&uuml;nftig Finanzierungen auf Pump und h&ouml;here Steuern sind tabu. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will &ouml;ffentliche Projekte deshalb vermehrt privat finanzieren. Im Fr&uuml;hjahr will er seine Pl&auml;ne der &Ouml;ffentlichkeit vorstellen. Worum geht es? Wer profitiert? Wer zahlt?&hellip;<br>\nWeitere Beispiele &ouml;ffentlich-privater Partnerschaften sind die Elbphilharmonie in Hamburg, das Mautsystem von Toll Collect und die Sanierung und der Ausbau von Autobahnabschnitten. Die &ouml;ffentliche Hand kann es billiger. Bei letzteren kritisiert der Bundesrechnungshof in einem nicht-&ouml;ffentlichen Bericht, dass die bereits vergebenen Projekte &uuml;ber 1,9 Milliarden teurer seien, als wenn die &ouml;ffentliche Hand es ohne Partner gemacht h&auml;tte. Er kommt zu dem Ergebnis:&rdquo; &hellip; dass die bisherigen &Ouml;PP-Projekte unwirtschaftlich sind&rdquo;&hellip;.<br>\nDie Versicherungswirtschaft freut sich schon auf die neue Anlagem&ouml;glichkeiten. Mangels Alternativen hat sie ein starkes Interesse angemeldet, in &ouml;ffentlich-private Partnerschaften zu investieren: Wenn die Rendite stimmt. &bdquo;Wir haben Interesse an nachhaltigen, langfristigen Investments f&uuml;r unsere Altersvorsorgeprodukte. Deswegen suchen wir nach Investitionsm&ouml;glichkeiten, die uns das geben&ldquo;, so Christoph Hardt Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. . In der derzeitigen Niedrigzinsphase, wo die klassischen Investments der Versicherungen, n&auml;mlich Renten- bzw. Staatspapiere, extrem wenige Zinsen abwerfen, sei dies besonders wichtig. Im Interesse der Sparer nicht der Unternehmen, sagt er. Die Allianz etwa tr&auml;umt von sieben Prozent und mehr &ndash; finanziert zum Beispiel &uuml;ber eine Maut.<br>\nAber macht das wirklich Sinn, wo der Staat selbst doch fast kostenlos an Geld kommt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/sr\/140102014-plusminus-schwarze-null-mit-folgen-100.html%20\">Das Erste plusminus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bahnprivatisierung 3.0<\/strong><br>\nAktuell spricht viel daf&uuml;r: Die Bundesregierung plant im neuen Jahr 2015 einen dritten Anlauf zur Bahnprivatisierung. Voraussichtlich in der Weise, dass bei der Transport-Holding DB ML (Deutsche Bahn Mobility Logistics) private Investoren als Anteilseigner mit bis zu 24,9 Prozent einsteigen.<br>\nDass es eine solche DB ML gibt, ist nur Bahninsidern bekannt. Dass dieses Unternehmen bald wichtiger als die Deutsche Bahn AG sein k&ouml;nnte, d&uuml;rfte auch bei vielen Insidern Verwunderung ausl&ouml;sen. Und dass man die Bildung der DB ML vor sieben Jahren als einen Akt der Verschw&ouml;rung zum Ausverkauf von Volksverm&ouml;gen bezeichnen muss, d&uuml;rfte von vielen als Spinnerei abgetan werden. Doch genau darum handelt es sich&hellip;<br>\nTrotz des Scheiterns des &ldquo;integrierten B&ouml;rsengangs&rdquo; und obgleich damals laut repr&auml;sentativen Umfragen mehr als 70 Prozent der deutschen Bev&ouml;lkerung jede Art Bahnprivatisierung ablehnten, fasste der Bundestag im Mai 2008 mit den Stimmen von CDU\/CSU und SPD einen folgenschweren Beschluss: &ldquo;So bald wie m&ouml;glich&rdquo; sollten 24,9 Prozent der DB ML AG an private Investoren ver&auml;u&szlig;ert werden. Zwar musste im September 2008 auch diese Form der Bahnprivatisierung abgeblasen werden. Dazu trugen verschiedene Faktoren bei &ndash; so ein vorausgegangener harter Streik der GDL, der anhaltende Widerstand in der &Ouml;ffentlichkeit gegen jede Bahnprivatisierung, ma&szlig;geblich vom B&uuml;ndnis &ldquo;Bahn f&uuml;r Alle&rdquo; getragen, der spektakul&auml;re Bruch einer ICE-Achse am 7. Juli 2008 in K&ouml;ln und nicht zuletzt der weltweite Finanzcrash.&nbsp;<br>\nDoch der Bundestagsbeschluss vom Mai 2008 hat bis heute G&uuml;ltigkeit&hellip;<br>\nDas wesentliche Ziel &ndash; Privatisierung der Eisenbahn &ndash; wurde nie aufgegeben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/198\/bahnprivatisierung-30-2669.html%20\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>S 21&nbsp;&ndash; vom Sprint zur Langstrecke:<\/strong>&nbsp;Wie weiter beim S-21-Protest? Matthias von Herrmann, Sprecher der Parksch&uuml;tzer, antwortet auf Peter Conradi, der den Gegnern vorgeworfen hat (Kontext 197), sich selbst zu isolieren und in Verschw&ouml;rungstheorien zu fl&uuml;chten. Von Hermann weist die &ldquo;eindimensionale&rdquo; Sicht des Sozialdemokraten zur&uuml;ck.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>&ldquo;Das Miteinander ist zerbrechlich&rdquo;:<\/strong> Finanzminister Nils Schmid (SPD) ist Frankreich-Kenner und verheiratet mit einer Deutscht&uuml;rkin. &ldquo;Wir m&uuml;ssen uns gegen die Hetzer auf beiden Seiten stellen&rdquo;, sagt er vor dem Hintergrund des Attentats auf die Redaktion der Pariser Satirezeitschrift &ldquo;Charlie Hebdo&rdquo; im Kontext-Interview.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Wir sind Charlie:<\/strong> Auch Kontext erkl&auml;rt sich solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen bei der franz&ouml;sischen Zeitung &ldquo;Charlie Hebdo&rdquo;. &Uuml;ber die Trauer hinaus geht es um die Verteidigung der Meinungs- und Pressefreiheit. Mitgetragen wird unsere Erkl&auml;rung von alternativen Medien in Baden-W&uuml;rttemberg: Seemoz (Konstanz), Neue Rottweiler Zeitung (Rottweil), Rheinneckarblog (Mannheim) und Blix (Aulendorf).<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Libert&eacute;, egalit&eacute;, solidarit&eacute;:<\/strong> Es lohnt sich, f&uuml;r Freiheit, Gleichheit und Solidarit&auml;t auf die Stra&szlig;e zu gehen, meint unser Wetterer Peter Gromann<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nach nur zwei Wochen: Union will Mindestlohn verw&auml;ssern<\/strong><br>\nZu b&uuml;rokratisch, zu aufwendig: Der Wirtschaftsfl&uuml;gel der Unionsfraktion will Teile des Mindestlohns ab&auml;ndern. Die Bundesregierung ger&auml;t unter Druck.<br>\nEs sollte wohl so etwas wie ein verfr&uuml;htes Weihnachtsgeschenk sein, das Arbeitsministerin Andrea Nahles der Wirtschaft Mitte Dezember machte. Kurz vor Start des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro lockerte die SPD-Politikerin die B&uuml;rokratievorschriften f&uuml;r Betriebe massiv: Arbeitgeber m&uuml;ssen seit dem 1. Januar die Arbeitszeit ihrer Besch&auml;ftigten nur noch bei denen mit einem Monatseinkommen von knapp unter 3000 Euro dokumentieren. Urspr&uuml;nglich sollte die Einkommensgrenze bei 4500 Euro liegen.<br>\nDoch jetzt wird klar: Das Geschenk war den Empf&auml;ngern zu klein. &ldquo;Die durch die Verordnung vorgesehenen Erleichterungen bei der Dokumentationspflicht des Mindestlohns sind nicht ausreichend&rdquo;, hei&szlig;t es in einem Bundestagsantrag des Wirtschaftsfl&uuml;gels der Unionsfraktion, der SPIEGEL ONLINE vorliegt. Die Antragssteller dringen darin darauf, die Aufzeichnungspflichten f&uuml;r Unternehmen in Teilen komplett fallenzulassen, in manchen zumindest zu verringern.<br>\nKonkret fordern die Urheber die Bundesregierung in dem Papier auf:<br>\nDie Dokumentationspflicht auf eine Einkommensh&ouml;he von 1900 Euro herabzusenken. Derzeit liegt sie bei 2958 Euro.<br>\nF&uuml;r Minijobber die Aufzeichnungspflicht komplett zu streichen, wenn ein schriftlicher Arbeitsvertrag vorliegt, aus dem sich der vereinbarte Stundenlohn und die Arbeitszeit eindeutig ergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/mindestlohn-cdu-und-csu-wollen-mindestlohn-verordnung-kippen-a-1012962.html#ref=rss\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hartz IV<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Der Mindestlohn, der Kontrollstaat und das B&uuml;rokratiemonster<\/strong><br>\nDie Hartz-4-Gesetze sind seit zehn Jahren in Kraft. Die S&uuml;ddeutsche Zeitung hat diese Woche folgende Bilanz gezogen: &bdquo;Doch nun, zehn Jahre danach, ist klar: Hartz IV hat sich zu einem B&uuml;rokratiemonster mit Absurdit&auml;ten entwickelt, die es in dieser Form wohl nur in Deutschland&nbsp;gibt.&ldquo; Es folgen Details: Die durchschnittliche Akte eines der 3,4 Millionen Hartz-IV-Haushalte sei etwa 650 Seiten dick. Das liege auch daran, dass der Hartz-IV-Regelsatz von aktuell 399 Euro f&uuml;r einen Alleinstehenden nicht alles abdecke. Wer etwa das Wasser mit einem Boiler getrennt von der Heizung aufw&auml;rmen m&uuml;sse, bekomme daf&uuml;r 9,18 Euro monatlich extra. Muss ein Hartz-IV-Empf&auml;nger in D&uuml;sseldorf 45 Quadratmeter Wandfl&auml;che tapezieren, werden ihm daf&uuml;r &ldquo;unter Ber&uuml;cksichtigung der in der Tabelle aufgef&uuml;hrten Ergiebigkeitswerte&rdquo; unter anderem zwei Pakete Kleister ersetzt &ndash; das St&uuml;ck f&uuml;r 2,20&nbsp;Euro. Franz Kafka l&auml;sst alle Hartz-4-Empf&auml;nger gr&uuml;&szlig;en.<br>\nEin paar Tage zuvor hatte sich auch die NZZ Sorgen um die ausufernde B&uuml;rokratie in Deutschland gemacht. Unter dem Titel &bdquo;Groteske Folgen des Mindestlohns&ldquo; schilderte sie mit ungewohnter Lebensn&auml;he das Problem, den Mindestlohn von 8,50 Euro auch an der Grenze zu Polen durchzusetzen, wo das Lohnniveau eher bei 2,50 Euro liege. &bdquo;Vollends grotesk wird die Regel, wenn eine polnische Speditionsfirma zum Beispiel G&uuml;ter von Warschau nach Paris transportiert. Der Chauffeur f&auml;hrt dann nur ein paar Stunden &uuml;ber deutsches Staatsgebiet, hat sonst aber nichts mit Deutschland zu schaffen. Laut einem Regierungssprecher in Berlin muss der polnische Arbeitgeber dem Chauffeur jedoch selbst in diesem Fall f&uuml;r die Zeit des Transits den deutschen Mindestlohn bezahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/der-mindestlohn-der-kontrollstaat-und-das-buerokratiemonster\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><strong>Aktenmonster Hartz IV<\/strong><br>\nBerliner Sozialgericht k&auml;mpft mit Hartz-IV-Klagen. Jeder Zweite bekommt recht&hellip;<br>\nErstmals seit 2010 verzeichnete das Amt im vergangenen Jahr weniger als 40.000 neue Klagen und Eilverfahren. Die gr&ouml;&szlig;te Zahl der Beschwerden kommt von Hartz-IV-Beziehern, die um ihre Rechte k&auml;mpfen&hellip;<br>\nNoch im Jahr 2004 trafen bei der Berliner Beh&ouml;rde gut 17.000 neue F&auml;lle ein. &raquo;Es ging &uuml;berwiegend um die klassischen Themen des Sozialrechts: um Rente, Schwerbehindertenrecht, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung&laquo;, so Schudoma. Doch schon ab 2005 stieg die Zahl der Beschwerden rapide. 2012 erreichte sie ihren vorl&auml;ufigen H&ouml;hepunkt: Insgesamt 44.301 neue Eingaben musste das Sozialgericht verzeichnen. Deren erdr&uuml;ckende Masse machten Klagen gegen Hartz IV aus&hellip;<br>\n2014 endeten 49 Prozent der Verfahren zumindest mit einem Teilerfolg f&uuml;r die Rechtsuchenden&hellip;<br>\nFast 42.000 unerledigte Verfahren stehen im Berliner Sozialgericht noch aus. Selbst wenn keinerlei neue Beschwerde hinzuk&auml;me, w&uuml;rde es &uuml;ber ein Jahr dauern, sie abzuarbeiten. Dazu kommt, dass die durchschnittliche Dauer eines einzelnen Verfahrens auf nunmehr 13,8 Monate gestiegen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/01-15\/006.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Nochmals <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24561\">&bdquo;Hartz IV von unten&ldquo;<\/a><\/strong><br>\nDazu schreibt uns ein Leser:<br>\nzun&auml;chst m&ouml;chte ich um Entschuldigung bitten, dass ich Ihnen anonym schreibe. Aber vielleicht verstehen Sie, dass mir meine Situation einfach peinlich ist. Ich habe den Artikel gelesen, zu dem ich nur meine volle Zustimmung geben kann. Meine pers&ouml;nliche Erfahrung deckt sich absolut damit. Ich komme aus dem IT-Bereich und habe mit Mitte 40 meinen Job verloren, weil das Unternehmen sich verj&uuml;ngen wollte.<br>\nMitte 40 und IT, das passt in den K&ouml;pfen der Personalchefs so gar nicht zusammen. Als ich also nach einem Jahr keine neue Stelle gefunden hatte, musste ich beim Jobcenter den Antrag auf ALG2 stellen. Das erste, was die &ldquo;Fall-Managerin&rdquo; (welch zynische und hochtrabende Bezeichnung) tat: sie gab mir eine Liste mit ca 30 Zeitarbeitsfirmen in unserer Stadt, die ich &ldquo;abarbeiten&rdquo; sollte. Das habe ich dann auch getan. Die Gesichter der Chefs der Firmen, wenn sie mich denn mal zum Gespr&auml;ch einluden, sprachen B&auml;nde. Einer von ihnen hat mir dann auch w&ouml;rtlich gesagt, dass ich f&uuml;r sein Unternehmen total &uuml;berqualifiziert w&auml;re und er gar nicht w&uuml;sste, wohin er mich vermitteln sollte. Ein anderer war, wenn auch unversch&auml;mt, sogar noch ehrlicher: als ich auf die Frage nach meiner Gehaltsvorstellung antwortete, dass ich gerne wieder aus dem ALG2-Bezug heraus will, meinte er, dann m&uuml;sse ich es anderswo versuchen.<br>\nSo geht es seit Jahren. Stellenvorschl&auml;ge seitens des Jobcenters? Fehlanzeige! Wenn 2 im Jahr kommen, ist das schon viel! Und wenn, sind es sind ausnahmslos Stellen, die durch Zeitarbeitsfirmen ausgeschrieben sind, oder als Taxifahrer, oder andere unterbezahlte Jobs aus dem Niedriglohnsektor. Seltsamerweise sind das auch stets Stellen, f&uuml;r die mir auch immer irgend eine n&ouml;tige Qualifikation fehlen: Personenbef&ouml;rderungsschein, LKW-F&uuml;hrerschein, Staplerschein, Schwei&szlig;erschein. All das habe ich nicht. Das Jobcenter best&auml;tigt zwar jedes mal, dass die Kosten zum Erwerb daf&uuml;r &uuml;bernommen w&uuml;rden, aber die entsprechenden Stellen sind stets sofort zu besetzen, die Unternehmen wollen und k&ouml;nnen nicht auf den Abschluss eines Lehrgangs warten. Das haben sie auch gar nicht n&ouml;tig, denn Bewerber mit diesen Scheinen gibt es gen&uuml;gend. Und diese Leute haben mir dann auch noch jahrelange Erfahrung voraus.&nbsp; Wenn ich jedoch nach Weiterbildungen in meinem Fachgebiet frage, hei&szlig;t es, das ginge nur, wenn nach Abschluss eines bestimmten Lehrgangs auch eine Stellenzusage damit verbunden ist. Schreibe ich Bewerbungen, hagelt es Absagen. In einigen F&auml;llen, in denen ich mich sp&auml;ter durch Beziehungen umgeh&ouml;rt habe, wei&szlig; ich, dass das Unternehmen die betreffende Stelle mit j&uuml;ngeren Bewerbern besetzt hat.<br>\nSoviel also zu den Themen fehlende Motivation von Arbeitslosen und Fachkr&auml;ftemangel&hellip; Manchmal bin ich das Thema und auch meine Situation einfach nur leid. Wenn meine Kinder nicht w&auml;ren, ich wei&szlig; nicht, was ich dann schon getan h&auml;tte.<br>\nSiehe dazu auch einen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150115_Hartz_von_unten_Leserbrief.pdf\">weiteren Leserbrief [PDF &ndash; 78 KB]<\/a>.<\/li>\n<li><strong>Journalistische Sensation: &ldquo;ein etwas zynischer&nbsp;Ansatz&rdquo;<\/strong><br>\nKatja Kipping als Spielball im ARD moma<br>\nIm ARD Morgenmagazin am Freitag, den 2. Januar 2015 hat die Parteivorsitzende der Partei DIE LINKE, Katja Kipping um 7:10 Uhr eine fr&uuml;hmorgendliche Spitzenleistung hingelegt, aber in die Geschichte eingehen wird das Interview wegen der (selbst)entlarvenden &Uuml;bergabemoderation von K&ouml;ln nach Berlin:<br>\nTill Nassif (ARD K&ouml;ln): &ldquo;&hellip; m&uuml;sste Parteichefin Katja Kipping von der LINKEN eigentlich hochzufrieden auf 10 Jahre Hartz IV blicken, oder Christiane Meier in Berlin?&rdquo;<br>\nChristiane Meier (ARD Berlin): &ldquo;Ha, das ist nat&uuml;rlich ein etwas zynischer Ansatz, ja, aber&hellip;.&rdquo;<br>\nLeider setzt das Mediathek-Video nicht eher ein, sodass ich nicht wei&szlig;, weswegen sie konkret &ldquo;hochzufrieden&rdquo; auf 10 Jahre Hartz IV blicken k&ouml;nnen sollte. Aber es ist krass, wie eine &ouml;ffentlich-rechtliche Moderatorin einem Kollegen vom eigenen Sender die Weltfremdheit seines Moderationsansatzes enttarnt und ihn in der Luft zerrei&szlig;t &ndash; um allerdings in der Folge mehrfach selbst Ans&auml;tze zu w&auml;hlen, die direkt der Regierungspropaganda entnommen und durch noch keinen einzigen journalistischen Filter gejagt worden zu sein schienen!<br>\nBeispielweise w&auml;hlte Christiane Meier einmal den plakativ fordernden Ansatz, &ldquo;immerhin haben sich die Langzeitarbeitslosen angeblich [!!!] halbiert, die Anzahl der Langzeitarbeitslosen&rdquo;. &ndash; Wie soll Katja Kipping darauf reagieren, dass ihr eine Journalistin das St&ouml;ckchen hinh&auml;lt, die Anzahl der Langzeitarbeitslosen habe sich angeblich halbiert?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/denknachmainz.wordpress.com\/2015\/01\/03\/journalistische-sensation-ein-etwas-zynischer-ansatz\/%20\">DenkNachMainz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.B.:<\/strong> Ein weiterer Ansatz Christiane Meiers war zum Beispiel &ldquo;Nun ist es ja so, dass man mit dieser Sanktionierung versucht, Leute zu motivieren, sich st&auml;rker anzustrengen, Arbeit zu finden. Ist das dann &uuml;berhaupt noch m&ouml;glich, gegen Missbrauch vorzugehen, wenn man solche Sanktionen komplett abschafft?&rdquo; Christiane Meier macht sich kein Bild davon, ob sie selbst durch Sanktionsandrohungen st&auml;rker motiviert werden w&uuml;rde. Sie macht sich kein Bild von der Vorstellung, wie jemand Hartz IV-Leistungen &ldquo;missbrauchen&rdquo; k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>40 Jahre plusminus! Unser Schwerpunkt-Thema zum Jubil&auml;um: Atomkraft <\/strong><br>\nJahrzehnte lang haben die Energiekonzerne mit Atomkraft Milliarden verdient. Jetzt streiten sie sich mit der Bundesregierung um die Kosten f&uuml;r den R&uuml;ckbau der Anlagen. Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sollen alle Atomkraftwerke in Deutschland bis 2022 stillgelegt werden. Wer zahlt am Ende die Rechnung?<br>\nPlusminus berichtete bereits vor vierzig Jahren &uuml;ber die ungekl&auml;rten Probleme mit dem Atomm&uuml;ll. Originalton aus einem Beitrag von 1975: &bdquo;Was bei der Weiterverarbeitung &uuml;brig bleibt ist radioaktiver Abfall, der bis zu einer Viertelmillion Jahr bewacht und von der Umwelt abgeschirmt werden muss. Zu Kosten, die heute noch niemand abzusch&auml;tzen vermag.&ldquo;<br>\nDaran hat sich seitdem nichts gebessert&hellip;<br>\nImmer st&auml;rker wachsen deshalb die Zweifel, ob das bisherige Finanzierungsmodell der Energiekonzerne f&uuml;r R&uuml;ckbau und Entsorgung ausreicht. Vorst&auml;nde und Aktion&auml;re haben &uuml;ber Jahrzehnte gewaltige Geh&auml;lter und Dividenden eingestrichen. Jetzt, wo es enger wird, will sich E.ON, der gr&ouml;&szlig;te Energieriese, in zwei Bereich spalten &ndash; in einen gr&ouml;&szlig;eren Teil f&uuml;r erneuerbare und einen kleineren f&uuml;r konventionelle Energien inklusive Atomkraft. Warum eigentlich?&hellip;<br>\nDer BUND geht von mindestens 48 Milliarden Euro Kosten f&uuml;r R&uuml;ckbau und Entsorgung aus. Das w&auml;re ein Drittel mehr als die bisherigen R&uuml;cklagen. H&ouml;chste Zeit f&uuml;r die Politik, sicherzustellen, dass tats&auml;chlich alle Kosten von den Betreibern getragen werden. Sie haben ja auch 100 Prozent der Gewinne kassiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/sr\/14012014-plusminus-atomkraft-100.html%20\">Das Erste plusminus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Elektronische Gesundheitskarte: Wer blockiert, dem wird gek&uuml;rzt<\/strong><br>\nBei der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) wird Dampf gemacht. Nach den Pl&auml;nen des Gesundheitsministers Hermann Gr&ouml;he m&uuml;ssen alle zahlen, die sich dem System verweigern und als &ldquo;Blockierer&rdquo; auftreten.<br>\nUnter dem irref&uuml;hrenden Grundsatz Wer blockiert, der zahlt hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gr&ouml;he (CDU) Vorkehrungen angek&uuml;ndigt, damit die eGk schneller eingef&uuml;hrt wird. Versicherte, Krankenkassen und &Auml;rzte m&uuml;ssen mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn sie dabei nicht &ldquo;Tempo aufnehmen&rdquo; wollen.<br>\nAu&szlig;erdem werden etliche Vorg&auml;nge per Dekret vereinfacht. So ist die Forderung nach &ldquo;offenen Schnittstellen&rdquo; aller IT-Systeme rund um die eGK gestrichen worden, weil &ldquo;informationstechnische Systeme gegebenenfalls erst in sp&auml;teren Erweiterungs- oder Ausbaustufen zur Integration offener Schnittstellen in der Lage sind&rdquo;. Daf&uuml;r liegt ein Referentenentwurf f&uuml;r ein &ldquo;Gesetz f&uuml;r die sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen&rdquo; vor. Das Gesetz soll am 1.Januar 2016 in Kraft treten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Elektronische-Gesundheitskarte-Wer-blockiert-dem-wird-gekuerzt-2517531.html%20\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Pflege: Patienten erheben schwere Vorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nUnzureichende Versorgung und dreckige Zimmer: Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Florian Friedel bestreitet &Uuml;berlastung des Pflegepersonals. (&hellip;)<br>\nDie Verwechslung der Blutentnahme r&auml;umt der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer freim&uuml;tig ein. &bdquo;Dass ein solcher Fehler passiert ist, ist bedauerlich.&ldquo; Zum Gl&uuml;ck sei niemand zu Schaden gekommen. Man werde daf&uuml;r sorgen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt, verspricht Friedel. Gleichzeitig weist er jedoch darauf hin, dass die Verwechslung bereits w&auml;hrend des Aufenthaltes der Patienten aufgefallen sei. Dies habe man den Betroffenen sofort mitgeteilt. (&hellip;)<br>\nBeschwerden &uuml;ber mangelnde Sauberkeit im Schleswiger Krankenhaus machen schon seit L&auml;ngerem die Runde. Im Umfeld der Klinik ist die Rede davon, dass aus Zeitgr&uuml;nden nur noch &bdquo;Putzen auf Sicht&ldquo; angesagt sei. Das hei&szlig;t, dass lediglich sichtbarer Schmutz beseitigt wird. Friedel r&auml;umt ein: &bdquo;Im Bereich der Reinigung hatten wir vor rund zwei Jahren ein Problem mit einem externen Dienstleister.&ldquo; Daraufhin habe man eine eigene Tochtergesellschaft mit dem Putzen beauftragt. &bdquo;Trotz gelegentlich auftretender M&auml;ngel sind wir mit dem Ergebnis zufrieden.&ldquo; Diese Auffassung werde durch den Fachdienst Gesundheit des Kreises geteilt, so Friedel. Zudem gebe es in der Klinik spezielle Hygiene-Beauftragte. Ein Mitarbeiter der Gesundheitsbeh&ouml;rde best&auml;tigt auf SN-Nachfrage, dass keine gravierenderen M&auml;ngel festgestellt worden seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.shz.de\/lokales\/schleswiger-nachrichten\/missstaende-patienten-erheben-schwere-vorwuerfe-id8644486.html%20\">Schleswiger Nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Ukraine auf dem Weg in die Barbarei<\/strong><br>\nEin Augenzeugenbericht<br>\nDie Rufe, &ldquo;der jungen Ukraine&rdquo; zu helfen, werden immer lauter im Land. Realistische Einsch&auml;tzungen der politischen Verh&auml;ltnisse vor Ort sind dabei sp&auml;rlich ges&auml;t und werden teilweise offenbar gezielt unterdr&uuml;ckt. Zur Frage einer realit&auml;tsnahen Einsch&auml;tzung sprach Jens Wernicke daher mit Reinhard Lauterbach, Autor des soeben erschienenen Buches &ldquo;B&uuml;rgerkrieg in der Ukraine&rdquo;, der sich vor Ort selbst ein Bild gemacht hat.<br>\nHerr Lauterbach, in Bezug auf die Situation in der Ukraine ist es schwer, sich selbst ein realistisches Bild der Lage zu verschaffen. Denn egal, was man h&ouml;rt und liest &ndash; f&uuml;r viele ist, egal, was geschrieben steht, alles schnell die &ldquo;Propaganda&rdquo; der einen oder anderen Seite. Sie waren in der Ukraine und haben hier&uuml;ber ein Buch verfasst, das soeben erschienen ist. Wie ist die Situation vor Ort, was haben Sie erlebt?<br>\nReinhard Lauterbach:&hellip; Was ich aber erlebt habe, ist eine Gesellschaft, die sich extrem polarisiert hat. Es gilt nur noch &ldquo;f&uuml;r uns oder gegen uns&rdquo;, und das auf beiden Seiten. Auf der ukrainischen Seite ist von &ldquo;Wattejackenmenschen&rdquo;, &ldquo;Separatisten&rdquo; und &ldquo;Terroristen&rdquo; die Rede, die ostukrainischen Aufst&auml;ndischen revanchieren sich hierf&uuml;r mit den Bezeichnungen &ldquo;Ukry&rdquo; bzw. &ldquo;ukropy&rdquo; &ndash; was eigentlich &ldquo;Dillstengel&rdquo; hei&szlig;t und deshalb nicht ganz verst&auml;ndlich ist &ndash; oder &ldquo;Liquidierungskommandos&rdquo;.<br>\nWer sich als Politiker f&uuml;r eine Wiederann&auml;herung der beiden Landesteile einsetzt, wird im besten Falle ausgelacht, in der Regel aber als feindlicher Agent diffamiert. Die Kiewer Politik hat als einziges Projekt gegen&uuml;ber dem Donbass dessen Unterwerfung und, da dies milit&auml;risch vermutlich nicht zu erreichen sein wird, als Plan B dessen Hinausdr&auml;ngen aus der Ukraine auf dem Programm.<br>\nDie Volksrepubliken scheinen sich noch nicht klar zu sein, was sie wirklich wollen, zumal dort im Moment heftige Fl&uuml;gelk&auml;mpfe im Gange sind, die auch mit Waffen und Anschl&auml;gen ausgetragen werden. Es gibt Stimmen &ndash; immer weniger &ndash; , die eine R&uuml;ckkehr zu einem pragmatischen Nebeneinander mit Kiew fordern, und aber auch solche, die von einer Offensive in Richtung Kiew phantasieren. Die Bev&ouml;lkerung will aber &ndash; das sagen laut US-Sender Radio Liberty auch ukrainische und westliche Quellen &ndash; nach den Bombardements des letzten Sommers nichts mehr davon wissen, unter ukrainischer Herrschaft zu leben. Ein k&uuml;rzlich nach mehreren Monaten Gefangenschaft ausgetauschter ukrainischer Journalist berichtete mit allen Anzeichen des Erstaunens, dass sogar &ouml;rtliche Kleinkriminelle, die von den ostukrainischen Milizen inhaftiert und &ndash; anders als er &ndash; auch stellenweise misshandelt worden seien, trotzdem zu den &ldquo;Volksrepubliken&rdquo; st&uuml;nden und bereit seien, diese zu verteidigen.<br>\nBezeichnend f&uuml;r die Stimmung auf ukrainischer Seite ist dabei vor allem, dass die immer wieder einmal aufkeimenden kleinen Friedenskundgebungen &ndash; wegen der Furcht vor Repressionen durch Polizei, Nationalgarde und &ldquo;Rechten Sektor&rdquo; meist nur als Flashmob f&uuml;r kurze Zeit praktiziert &ndash; unter der Parole stehen: &ldquo;Stoppt den Bruderkrieg&rdquo;. Und dieser Appell an eine b&uuml;rgerliche Gemeinschaft, die es vor dem Umsturz in der Ukraine noch gab, ist dabei heute bereits der Gipfel aller denkbaren Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43829\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Tsipras-Zweifel an Rekordwachstum: Ist die griechische Statistik erneut gesch&ouml;nt?<\/strong><br>\nDie Wirtschaft w&auml;chst in Griechenland angeblich st&auml;rker als irgendwo sonst in Europa &ndash; Oppositionsf&uuml;hrer Tsipras wittert eine &ldquo;besch&auml;mende Sch&ouml;nung der Statistik&rdquo;. Hat er recht? Der Faktencheck.<br>\nEs gibt gute Gr&uuml;nde, offiziellen Statistiken aus Griechenland zu misstrauen&hellip;<br>\nIn einem Gastkommentar f&uuml;r das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; wettert der Chef der linken Syriza-Partei knapp zwei Wochen vor der Wahl gegen die j&uuml;ngsten Erfolgsmeldungen aus Griechenland. Im dritten Quartal 2014 wartete das Land nach sechs bitteren Jahren der Rezession mit dem h&ouml;chsten Wachstum der ganzen Eurozone auf: Um 0,7 Prozent sei die griechische Wirtschaft gewachsen, meldete die EU-Statistikbeh&ouml;rde Eurostat.<br>\nDie Zahl schien wie eine nachtr&auml;gliche Best&auml;tigung der harten Auflagen f&uuml;r das Land. Der strikte Sparkurs und die Strukturreformen tr&uuml;gen endlich Fr&uuml;chte, erkl&auml;rten viele &Ouml;konomen und auch die deutsche Bundesregierung.<br>\nTsipras sieht darin allerdings eine &ldquo;willk&uuml;rliche Verzerrung der Tatsachen&rdquo;: Bei den 0,7 Prozent handele es sich um das sogenannte reale Wachstum. Dieses komme jedoch nur zustande, wenn man die gesunkenen Preise mit einrechne &ndash; minus 1,8 Prozent betrug die Inflationsrate demnach. &ldquo;Das Nationaleinkommen ist also gesunken&rdquo;, schreibt Tsipras. Seine Schlussfolgerung: Die Zahlen f&uuml;r das dritte Quartal 2014 bedeuteten &ldquo;nicht etwa das Ende der Rezession, sondern deren Fortsetzung&rdquo;.<br>\nDeflation macht aus Schrumpfung Wachstum<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-tsipras-sieht-schoenung-der-wachstumszahlen-zu-recht-a-1012765.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Oh &ndash; Tsipras hat Recht, und die &ldquo;Reformen&rdquo; haben die Situation nur verschlimmert und den Schuldenstand erh&ouml;ht? Ist der SPIEGEL doch lernf&auml;hig?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Prozente von Rheinmetall<\/strong><br>\nDie Schmiergeld-Millionen des R&uuml;stungskonzerns Rheinmetall wurden in Griechenland &uuml;ber Jahre hinweg nach einem penibel ausgearbeiteten Schl&uuml;ssel an Funktionstr&auml;ger verteilt. Das zeigen Recherchen von SZ, NDR und WDR.<br>\nNeben dem Raketen-System Asrad ging es dabei auch um Leopard-2-Panzer und, bei einer weiteren Firma, um U-Boote.<br>\nDer griechische Mittelsmann der Gesch&auml;fte ist gest&auml;ndig, in Deutschland ist der Fall f&uuml;r Rheinmetall erledigt, weil der Konzern hier gut 40 Millionen Euro zahlt und selbst bei der Aufkl&auml;rung geholfen hat. (&hellip;)<br>\nKriminalbeamte, die auf der Lauer liegen und am Telefon lauschen &ndash; das hat es selbst in der Siemens-Aff&auml;re nicht gegeben, dem gr&ouml;&szlig;ten Schmiergeldfall der deutschen Wirtschaft. Die R&uuml;stungsbranche ist besonders verschwiegen, schmutzige Gesch&auml;fte sind dort schwer zu entlarven. Die Ermittler der Bremer Staatsanwaltschaft haben, mit dem Einsatz aller zul&auml;ssigen Mittel, trotzdem Erfolg gehabt. Den deutschen Staatsanw&auml;lten und ihren Kollegen und Griechenland ist es in jahrelanger, m&uuml;hevoller Kleinarbeit gelungen, ein weit verzweigtes Korruptionssystem zu&nbsp;knacken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ruestungs-deals-mit-griechenland-prozente-von-rheinmetall-1.2300181%20\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR: Ohne diesen Erfolg kleinreden zu wollen:<\/strong> Es wird vermutlich eine der wenigen Ausnahmen bleiben, bei denen &bdquo;mit dem Einsatz aller zul&auml;ssigen Mittel&ldquo; im Milieu von Reichen oder gro&szlig;en Unternehmen ermittelt wird.<\/em><br>\n<em>Ansonsten werden diese Methoden derzeit wohl eher &ndash; im Kampf gegen den sog. Terror (zur Definition des Begriffes: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=J8IWe5drYmI\">Oskar Lafontaine Bush und Blair sind Terroristen!<\/a>) &ndash; den Rest der Gesellschaft betreffen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Harald Schumann: Es gibt immer eine Alternative<\/strong><br>\nEinen Austritt Griechenlands aus dem Euro lehnen alle wichtigen Akteure zu Recht ab: Ein Schuldenerlass ist nur die zweitbeste L&ouml;sung&hellip;<br>\nDie Bundesregierung will es nicht, die EU-Kommission will es nicht und die Griechen wollen es schon gar nicht: Einen Austritt Griechenlands aus dem Euro lehnen alle wichtigen Akteure auf der europ&auml;ischen B&uuml;hne ab, auch die griechische Linkspartei Syriza, die nach den Wahlen am 25. Januar voraussichtlich die st&auml;rkste Fraktion im Parlament stellen wird. Nicht nur w&uuml;rde die R&uuml;ckkehr zur Drachme Griechenland noch tiefer in die Verarmung treiben. Zudem w&uuml;rde dies das Euro-System erneut destabilisieren.<br>\nEin Schuldenerlass stehe nicht zur Verhandlung, versichern Sch&auml;ubles Getreue<br>\nDeshalb sind alle Beteiligten zum Kompromiss verdammt.<br>\nAber sind sie auch dazu in der Lage? Syriza-Chef Alexis Tsipras wird darauf bestehen, dass die anderen Euro-Staaten Griechenland einen Teil der Schuldenlast nehmen, und gleichzeitig zugestehen, dass seiner Regierung gen&uuml;gend Geld bleibt, um die &bdquo;humanit&auml;re Krise&ldquo; bei der Versorgung mit Wohnraum, Strom und medizinischer Hilfe zu beenden und mit der Entschuldung von Haushalten und Unternehmen die Wirtschaft anzukurbeln. Dieses Versprechen muss er einl&ouml;sen, andernfalls w&uuml;rde seine Partei ihm die Gefolgschaft versagen. Das wird aber rund zw&ouml;lf Milliarden Euro im Jahr kosten, kalkuliert Syrizas Chef&ouml;konom Yannis Milios &ndash; eine Summe, die das Land nicht aufbringen kann, wenn es gleichzeitig alle Schulden bedient. Demgegen&uuml;ber fordern Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble und seine Euro-Kollegen eisern die Fortsetzung des bisherigen Kurses. Ein Schuldenerlass stehe nicht zur Verhandlung, versichern Sch&auml;ubles Getreue und wissen dabei zwei Drittel der deutschen W&auml;hler hinter sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/wie-umgehen-mit-griechenland-es-gibt-immer-eine-alternative\/11229964.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland: Neuanfang mit Syriza?<\/strong><br>\nJannis Milios, Chef&ouml;konom der griechischen Partei Syriza, im Interview mit Harald Neuber von weltnetz.tv &uuml;ber die Situation Griechenlands vor den Wahlen, die Krise der EU, Oligarchen und notwendige B&uuml;ndnisse der Linken.&nbsp;<br>\nHerr Milios, derzeit f&uuml;hrt die griechische Linkspartei Syriza die Umfragen f&uuml;r die kommenden Wahlen an. Was w&uuml;rde ein Sieg Ihrer Partei denn f&uuml;r Griechenland und f&uuml;r Europa bedeuten?<br>\nEs w&uuml;rde einen Politikwechsel bedeuten, der die Gesellschaft wahrhaft stabilisiert. Die Mehrheit der Gesellschaft bekommt eine Stimme. Und wir werden die Wirtschaft wieder in Gang bringen, mit dem Klima eines Aufbruchs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/weltnetz.tv\/video\/611\">Video und Transkript jetzt auf weltnetz.tv.<\/a><\/li>\n<li><strong>Aufruf: &ldquo;Change Greece &ndash; Change Europe &ndash; Change4all!&rdquo;<\/strong><br>\nSyriza&rsquo;s potential victory in the forthcoming elections in Greece is of the utmost importance for all those who want Europe to change course. Such a victory would be an expression of the demand for dignity and justice: for hope. The threats and pressure applied by EU leaders, the Troika and financial circles to influence the electoral choice of the Greek people are unacceptable.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.with-the-greeks.eu\/\">Change Greece &ndash; Change Europe &ndash; Change4all<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das j&uuml;ngste Weltgericht<\/strong><br>\nDie private internationale Schiedsgerichtsbarkeit ist seit den 1950er Jahren wesentlich in der Hand eines US-dominierten Exklusivclubs. Mit TTIP w&uuml;rde das korrupte System noch weiter ausgebaut werden<br>\nEmmanuel Gaillard ist &bdquo;der einflussreichste Franzose der Welt&ldquo;, textete das Wirtschaftsmagazin Vanity Fair France. Gaillard wurde k&uuml;rzlich mit Foto in der ZEIT vorgestellt: Er hatte f&uuml;r das Br&uuml;derpaar Joan und Viorel Micula durch die Klage vor einem privaten Schiedsgericht 250 Millionen Dollar herausgeholt. Die &bdquo;postsozialistischen Goldgr&auml;ber&ldquo; hatten in Rum&auml;nien eine Anlage f&uuml;r Getr&auml;nkeabf&uuml;llung hochgezogen, sahen ihren Gewinn aber durch den Staat geschm&auml;lert: Der hatte beim Eintritt in die EU den beiden Oligarchen die bisher vollst&auml;ndige Befreiung von Gewinn- und Mehrwertsteuer gestrichen, weil das in der EU als unzul&auml;ssige Subvention gilt. Die ZEIT erw&auml;hnte, dass es Gaillard war, der f&uuml;r die Nachfolger von Mikail Chodorkowskis insolventem &Ouml;lkonzern Yukos k&uuml;rzlich vor einem Schiedsgericht in Den Haag 50 Mrd. Dollar gegen Russland erstritten hat. Das US-begeisterte Intellektuellenblatt warnte, dass solche Schiedsgerichte die EU-Staaten k&uuml;nftig viele Millionen kosten k&ouml;nnten, wenn sie auch im TTIP enthalten w&auml;ren.(1)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201501143384\/wirtschaft\/wirtschaft-welt\/das-juengste-weltgericht.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Wir riskieren die Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nFolterverbot, Redefreiheit, Trennung von Politik und Religion &ndash; wir begeben uns im 21. Jahrhundert in eine Epoche ante 1800.<br>\nDass alles mit allem zusammenh&auml;ngt, lehrt die Geschichte stets aufs Neue. Und die Gewalt in Paris ruft in Erinnerung, wie nahe uns der Nahe Osten ist. Ob es sich um europ&auml;ische Gro&szlig;st&auml;dte, wie Madrid 2003, London 2005, letzte Woche Paris oder die deutsche Provinz handelt, wo Salafisten und Kurden einander verpr&uuml;geln, Europa ist Nebenschauplatz der Nahostkonflikte. Kriege, die der Westen im Namen der Demokratie lostrat, wie jenen im Irak 2003, holen uns ein Jahrzehnt sp&auml;ter ein. Das im Juni 2014 proklamierte Kalifat des Islamischen Staates IS, das die kolonialen Grenzen durchbricht, fiel nicht vom Himmel. Es ist auch nicht &ldquo;das B&ouml;se&rdquo;, wie der Papst meint. Es ist Resultat einer Chronologie.<br>\nFrankreich zog 2003 nicht in den Irak mit. Ein Grund war die Sorge vor Unruhen. Nachrichtendienste hatten bereits 1991 anl&auml;sslich der damals vom UN-Sicherheitsrat gedeckten Operation &ldquo;Desert Storm&rdquo; gegen den Irak vor Anschl&auml;gen gewarnt. In London und in Washington las man 2002 in den Kabinetten von Blair und Bush lieber die Bibel anstatt der Analysen der CIA, welche vermeintliche Kriegsgr&uuml;nde, wie Massenvernichtungswaffen, in Zweifel zogen und mehr Terror erwarteten.<br>\nEin franz&ouml;sischer Milit&auml;r erkl&auml;rte mir, dass man die Bilder folternder franz&ouml;sischer Soldaten aus dem Algerienkrieg noch im Kopf hatte. Man wollte dies nicht wiederholen. Die neuen Fotos von Tortur sollten diesmal aus Abu-Ghraib kommen. Wie wir heute wissen, waren es keine Ausrutscher, sondern hatten System. Offenbar l&ouml;sten diese Bilder die Radikalisierung der Kouachi-Br&uuml;der aus, die das Massaker in der Redaktion des Satire-Magazins &ldquo;Charlie Hebdo&rdquo; seit Jahren planten. Sie hatten eine Exekutionsliste dabei. In Frankreich ist ein solcher Angriff auf Karikaturisten fast noch mehr &ldquo;terreur&rdquo; als ein Anschlag auf den Eiffelturm. Denn das freche Magazin ist durch und durch religionskritisch und damit Inbegriff von Meinungsfreiheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/kultur\/mehr_kultur\/727689_Wir-riskieren-die-Aufklaerung.html\">Wiener Zeitung.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Die &bdquo;Tagesschau&ldquo;. Wo man sch&ouml;ne Inszenierungen nicht bl&ouml;d hinterfragt.<\/strong><br>\nMit keinem Wort geht er auf die zentrale Frage ein, warum &bdquo;Tagesschau&ldquo; oder &bdquo;Tagesthemen&ldquo; nicht &mdash; und sei es noch so beil&auml;ufig, durch einen Halbsatz oder einen Kameraschwenk &mdash; deutlich machten, dass die Politiker in einem geh&ouml;rigen Sicherheitsabstand vom eigentlichen Marsch ein kleines St&uuml;ck f&uuml;r die Fotografen liefen. Warum seine Redaktion die Menschen nicht in einer Weise informiert hat, die verhindert h&auml;tte, dass offenbar eine erhebliche Zahl von ihnen, inklusive mehrerer Zeitungsredaktionen, sich in die Irre gef&uuml;hrt f&uuml;hlten, als sie sp&auml;ter das Szenario aus anderer Perspektive sahen. Warum ARD und ZDF mit ihren Formulierungen den Eindruck erweckten, die Politiker h&auml;tten sich unter die Massen gemischt und &bdquo;Seite an Seite&ldquo; mit dem Volk demonstriert.<br>\nNat&uuml;rlich ist der Vorwurf einer &bdquo;Verschw&ouml;rung&ldquo; absurd, wenn etwa das Erste selbst am Nachmittag in seiner Live-&Uuml;bertragung auch gezeigt hat, wie die Politiker getrennt vom Rest der Menschenmenge liefen. Aber deshalb ist doch nicht die Kritik an den Medien absurd, die in ihren Nachrichten und Fotos einen gegenteiligen Eindruck erweckt haben. Deshalb ist doch nicht die Frage unberechtigt, ob unter anderem die &bdquo;Tagesschau&ldquo; ihren Zuschauern nicht diese Information h&auml;tte mitliefern sollen&hellip;<br>\nWenn er weniger w&uuml;tend gewesen w&auml;re, h&auml;tte er es vielleicht geschafft, einen Teil der Kritik sachlich zu entkr&auml;ften. Die Aufnahmen entstanden n&auml;mlich nicht in einer einsamen Seitenstra&szlig;e, sondern durchaus auf der Strecke, die auch f&uuml;r den Trauermarsch genutzt wurde: auf dem Boulevard Voltaire. Insofern ist die Aussage nicht ganz falsch, dass die Politiker den &bdquo;Republikanischen Marsch&ldquo; anf&uuml;hrten &mdash; nur halt mit erheblichem Abstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/20186\/die-tagesschau-wo-man-schoene-inszenierungen-nicht-bloed-hinterfragt\/\">Stefan Niggemaier<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>TV-Tipp: &bdquo;Jagd auf Snowden: Wie der Staatsfeind die USA blamierte&ldquo;<\/strong><br>\nwird am Donnerstag, dem 15. Januar um 20.15 Uhr, und der zweite Film &bdquo;Schlachtfeld Internet &ndash; Wenn das Netz zur Waffe wird&ldquo; am Freitag, dem 16. Januar um 21.00 auf Tagesschau 24 wiederholt.<br>\nEine weitere Wiederholung des zweiten Films bringt Servus TV am Sonntag, dem 18. Januar um 13.15 Uhr\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-24576","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24576","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24576"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24576\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24585,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24576\/revisions\/24585"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24576"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24576"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24576"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}