{"id":2458,"date":"2007-07-03T12:27:59","date_gmt":"2007-07-03T10:27:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2458"},"modified":"2007-07-03T12:27:59","modified_gmt":"2007-07-03T10:27:59","slug":"hinweise-des-tages-426","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2458","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Die Bahn bietet den Arbeitnehmern 2 Prozent &ndash; die Vorstandsgeh&auml;lter sind um 300 Prozent gestiegen<\/strong><br>\nSeit dem Amtsantritt von Bahn-Chef Hartmut Mehdorn sind die Bez&uuml;ge f&uuml;r die acht Vorstandsmitglieder um 300 Prozent gestiegen, wie die &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo; berichtet. Laut Gesch&auml;ftsbericht h&auml;tten sie sich in den Jahren 1999 bis 2005 von 3,679 Millionen Euro auf 14,693 Millionen Euro erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/bahn-gehaelter_nid_37429.html\">Focus<\/a><\/li>\n<li><strong>Manager machen Kasse und dr&uuml;cken Aktienkurs<\/strong><br>\nDie Aktie von DaimlerChrysler k&ouml;nnte wesentlich h&ouml;her notieren, gebe es nicht das Anreizprogramm f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte. Die Manager versilbern ihre Aktienoptionen. Und das kommt nicht nur die Aktion&auml;re sondern auch den Stuttgarter Konzern teuer zu stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article992137\/Manager_machen_Kasse_und_druecken_Aktienkurs.html\">Die Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Zeitarbeitsfirmen &ndash; Gedr&uuml;ckte Arbeitnehmer<\/strong><br>\nZeitarbeitsfirmen dr&uuml;cken Arbeitnehmer immer st&auml;rker und immer h&auml;ufiger jenseits des Legalen: kein Urlaub, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/fakt\/aktuell\/4640588.html\">MDR.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Experten leugnen Fachkr&auml;ftemangel<\/strong><br>\nArbeitsmarktforscher halten Klagen von Unternehmen &uuml;ber einen akuten Fachkr&auml;ftemangel f&uuml;r &uuml;bertrieben. Es gebe noch immer 30 000 arbeitslose Ingenieure in Deutschland.&rdquo;Der Arbeitsmarkt ist keineswegs leer gefegt. Es gibt noch immer 30 000 arbeitslose Ingenieure in Deutschland&ldquo;, sagte die Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/jobs\/branchen\/fachkraeftemangel\/fachkraefte_aid_64623.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &ldquo;Leugnen&rdquo; ist aber etwas anderes. &ldquo;Bestreiten&rdquo; w&auml;re wohl das richtige Wort.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Energie und Macht<\/strong><br>\nKeine andere deutsche Branche f&uuml;hlt sich im Umgang mit dem Staat so m&auml;chtig und stark wie die gro&szlig;en Energieversorger. Keine andere Branche wei&szlig; die Bundes- und Landesb&uuml;rokratie so zu steuern wie die Stromriesen &ndash; sei es durch stille Manipulation oder durch offene Konfrontation. Die Energiekonzerne verf&uuml;gen n&auml;mlich nicht nur &uuml;ber ein verzweigtes Leitungssystem, durch das sie zwischen Flensburg und Garmisch jede Menge Strom und Gas leiten &ndash; dar&uuml;ber hinaus haben sie ein engmaschiges Netzwerk gekn&uuml;pft, um die Politik ganz in ihrem Sinne zu lenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/_print.php\/berliner-zeitung\/print\/meinung\/666925.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Neues aus dem Casino:<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Lucas Zeise: Gefahr aus dem Osten<\/strong><br>\nMan stelle sich vor: deutsches Produktivverm&ouml;gen in der Hand fremder M&auml;chte. Nicht auszudenken. Wir k&ouml;nnen Angela Merkel und der Spitze der Unionsfraktion im Bundestag danken, noch mehr allerdings Roland Koch. Sie alle warnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/220883.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Merke: Kapitalistischer Fonds und staatliche Fonds sind eben zwei Paar Stiefel. Die einen sind gut und die anderen gef&auml;hrlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Milliardenfonds vor dem Kollaps<\/strong><br>\nNur mit kr&auml;ftigen Finanzspritzen konnten zwei US-Hedgefonds vor dem Kollaps gerettet werden. Sie hatten sich &uuml;ber windige Hypothekenkredite finanziert und waren in Schieflage geraten. Solche Investments gibt es viele an der Wall Street &ndash; sie gef&auml;hrden das gesamte Finanzsystem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,491741,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Zugriff verweigern<\/strong><br>\nNach den Anschl&auml;gen in Gro&szlig;britannien wird in Deutschland wieder einmal der Ausbau der Computer- und Video&uuml;berwachung gefordert. Doch beides hilft nicht gegen Terror und schadet der inneren Freiheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2007\/27\/ueberwachungsstaat-kontra?page=all\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Werner R&uuml;gemer: Betriebsgeheimnis als Leitkultur<\/strong><br>\nDer Ausverkauf &ouml;ffentlichen Eigentums bei der Aufl&ouml;sung der DDR hat eine typische Privatisierungs-Kriminalit&auml;t hervorgebracht, die sich als eine Art globale Leitkultur etablieren konnte. Die Strafjustiz ist &ndash; wenn sie &uuml;berhaupt noch versucht, den Gesetzen zur Kontrolle von Wirtschaftsmacht Geltung zu verschaffen &ndash; &uuml;berfordert. Der &bdquo;embedded journalism&ldquo; spielt mit und stilisiert noch die fragw&uuml;rdigsten Investoren zu Erl&ouml;sern vom &Uuml;bel staatlicher Einflussnahme auf das Marktgeschehen. Auf der Strecke bleiben der soziale Rechtsstaat und die Zukunft der Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsverbrechen.de\/BCC-Magazin\/bc_0207\/big_2_2007_leitkultur.pdf\">Business Crime Control [PDF &ndash; 248 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Immer mehr Studenten leiden unter Burn-Out<\/strong><br>\nStudenten stehen unter immer st&auml;rkerem Zeit- und Leistungsdruck &ndash; auch durch die neuen Bachelor- und Master-Studieng&auml;nge. Die Studentenwerke sind beunruhigt &uuml;ber zunehmende psychische Beschwerden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/arbeitundberuf\/686270.html\">Netzeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>DIW wittert eine &ldquo;linkskeynesianische&rdquo; Verschw&ouml;rung<\/strong><br>\nJetzt steht es fest: An der Gemeinschaftsdiagnose der f&uuml;hrenden Wirtschaftsforschungsinstitute f&uuml;r die Bundesregierung wird das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) aus Berlin k&uuml;nftig nicht mehr beteiligt sein.<br>\nDas Institut ver&ouml;ffentlichte ein Pressemiteilung, in der es hie&szlig;, eine &ldquo;linkskeynesianische Kampagne&rdquo; habe das Bundeswirtschaftsminsterium bei der Vergabe beeinflusst. Das Ministerium weist dies jedoch zur&uuml;ck. Auch Kollegen aus anderen Instituten sehen in dem Vorwurf &ldquo;v&ouml;lligen Quatsch&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=590&amp;blogId=10\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Rankings geh&ouml;ren zu den wirkm&auml;chtigsten Mythen des neoliberalen Alltags<\/strong><br>\nSeit urlanger Zeit ist das Geld das Ma&szlig; aller Dinge. Als universelles &Auml;quivalent ordnet es Objekten, Dienstleistungen und der menschlichen Arbeitskraft einen Preis zu und macht sie so vergleichbar. Den &Ouml;konomen unserer Tage gen&uuml;gt jedoch die Reichweite dieses Konvergenzmittels nicht mehr. Zu vieles entzieht sich immer noch dessen Zugriff. Darum haben die neoliberalen Einpeitscher das Ranking erfunden, das alles und jedes in die sportive Form einer Hitparade zwingt &ndash; von St&auml;dten, Bundesl&auml;ndern und Nationen &uuml;ber K&uuml;nstler und Intellektuelle bis hin zu Schulen und Universit&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/25\/25580\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Na endlich wird das Thema Rankings einmal aufgegriffen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Hundert-Millionen-Euro-Show<\/strong><br>\nW&auml;nde werden get&uuml;ncht, Design-M&uuml;lleimer gekauft, bunte Plakate geklebt: Wenn die Gutachter anr&uuml;cken, werfen Deutschlands Unis sich in Schale. Denn acht Hochschulen hoffen auf Forschungs-Millionen aus der Exzellenzinitiative.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,491824,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Exzellenz hei&szlig;t: Wissenschaft als Schaulaufen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Aufhebung des Hochschulrahmengesetzes: Nachteilige Auswirkungen ergeben sich definitionsgem&auml;&szlig; nicht<\/strong><br>\nAntwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen: &bdquo;Das HRG wendet sich an die Landesgesetzgeber. Seine Aufhebung schafft dort zus&auml;tzliche Spielr&auml;ume, hat aber deshalb keine unmittelbaren Auswirkungen f&uuml;r die Hochschulen, Hochschulmitarbeiter, Studierenden und Studieninteressenten.&ldquo;<br>\n&bdquo;Die Verantwortung f&uuml;r die Gleichwertigkeit einander entsprechender Studien und Pr&uuml;fungsleistungen sowie von Studienabschl&uuml;ssen und die darauf basierende M&ouml;glichkeit des Hochschulwechsels liegt nach der F&ouml;deralismusreform bei den L&auml;ndern&hellip;Bei der Gestaltung, Qualit&auml;tssicherung und Akkreditierung von Studieng&auml;ngen sind nach Auffassung der Bundesregierung die Strukturvorgaben der Kultusministerkonferenz, die notwendige Akkreditierung und Re-Akkreditierung sowie die Evaluierung der Studieng&auml;nge die geeigneten Regelungsinstrumente, um einerseits die Transparenz des Studienangebots und andererseits die Gleichwertigkeit einander entsprechender Studien- und Pr&uuml;fungsleistungen sowie Studienabschl&uuml;sse &ndash; auch im Hinblick auf die Mobilit&auml;t der Studierenden &ndash; zu gew&auml;hrleisten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip.bundestag.de\/btd\/16\/058\/1605822.pdf\">Bundestag [PDF &ndash; 60 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Auswirkungen der Aufhebung der Bundeszust&auml;ndigkeit ergeben sich nicht, weil die L&auml;nder zust&auml;ndig sind und weil die Hochschulen vom Gesetz nicht unmittelbar ber&uuml;hrt sind. So einfach und nichtssagend kann man antworten. Keine Analyse, keine sachliche Aussage, kein eingehen auf die Klagen, dass ein Wechsel des Studienortes kaum mehr m&ouml;glich ist, und dass bei der Anerkennung von Studienleistungen des nackte Chaos herrscht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2458","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2458","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2458"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2458\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2458"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2458"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}